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Übersicht Sonnensystem Einzelbilder
Übersicht Sonnensystem 01
Aus Gas und Staub entstehen die Sonne und die Planeten.
Materie, die aus riesigen Wolken stammt, kann sich – durch Einwirkung der Gravitation –
verdichten. Aus der grössten Massenansammlung im Zentrum bildet sich die Sonne, um welche
weitere Materie kreist. In dieser Scheibe entstehen in Wirbeln die Planeten.
(Siehe auch Kommentar zu Bild 13.)
Übersicht Sonnensystem 02
Modell-Zeichnung. Im Vergleich zur Sonne sind die Planeten sehr klein.
Die Masse aller Planeten zusammen beträgt nur 1,3 Promille der Sonnenmasse.
Übersicht Sonnensystem 03
Fotomontage von Planetenaufnahmen in den richtigen Grössenverhältnissen.
Die Abstände von der Sonne sind jedoch viel zu klein dargestellt!
Übersicht Sonnensystem 04 und 05
Merkur, Venus, Erde und Mars haben eine feste Oberfläche.
Sie sind alle kleiner als die übrigen Planeten.
Übersicht Sonnensystem 06 und 07
Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sind Gasplaneten ohne feste Oberfläche.
Sie sind alle grösser als die übrigen Planeten.
Übersicht Sonnensystem 08
Modell-Zeichnung aller Planeten.
Der Riese Jupiter enthält allein 71% der gesamten Planetenmasse.
Übersicht Sonnensystem 09
Grössenvergleich aller festen Planeten mit Pluto.
Pluto wurde im Jahr 2006 als Planet «degradiert». Er zählt heute zusammen mit anderen
ähnlichen Körpern zu den Zwergplaneten.
(Mehr dazu im Powerpoint-Dokument «Zwergplaneten mit Pluto».)
Übersicht Sonnensystem 10
Blick auf den innersten Teil des Sonnensystems aus dem Weltall von Norden (von «oben») her.
Gezeichnet sind die Positionen der Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars am 1. Januar 2011.
Die Planeten laufen im Gegenuhrzeigersinn.
Übersicht Sonnensystem 11
Blick auf den äusseren Teil des Sonnensystems aus dem Weltall von Norden (von «oben») her.
Gezeichnet sind die Positionen der Planeten Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun am 1.
Januar 2011.
Die Planeten laufen im Gegenuhrzeigersinn.
Übersicht Sonnensystem 10 und 11
Je näher bei der Sonne ein Planet ist, desto schneller läuft er (Bahngeschwindigkeit), zudem ist
sein Weg um die Sonne kürzer. Die Umlaufzeiten sind daher sehr unterschiedlich. Beispiele: Für
einen Umlauf benötigt Merkur 88 Tage, die Erde 1 Jahr, Neptun 164 Jahre.
Von der Erde aus gesehen ändern die Blickrichtungen zu den Planeten untereinander und in
Bezug auf die Sonne beständig. So verändern sich auch die Sichtbarkeitsverhältnisse für einen
Planeten dauernd. Stehen Planeten – von der Erde aus gesehen – beispielsweise direkt vor oder
hinter der Sonne sind sie nicht zu beobachten.
Übersicht Sonnensystem 12
Die grössten Planeten-Monde im Sonnensystem.
Grösser als der Erdmond sind die Jupitermonde Ganymed und Kallisto und der Saturnmond Titan.
Die 2 Marsmonde Phobos und Deimos (Grösse 27 km und 15 km) fehlen hier – sie sind zu klein!
Übersicht Sonnensystem 13
Detail des Erdmondes, fotografiert aus eines Umlaufbahn (Apollo) mit Blickrichtung Süd: Mare
Imbrium (flaches Gebiet) mit Einschlagkratern. Krater Pytheus im Vordergrund, grosser Krater
Copernicus am obernen Bildrand.
Viele Monde und einige Planeten haben Krater. – Wie sind diese entstanden?
Krater auf Monden und Planeten
Text aus Wikipedia gekürzt
Vor etwa 4 bis 3,5 Milliarden Jahren war die Zeit des «Grossen Bombardements», in der auf alle
Himmelskörper im inneren Sonnensystem zahlreiche Meteoriten oder Asteroiden von 1 bis 50 km
Grösse niedergingen. Diese hatten sich im Zuge der Planetenbildung aus kleinen Körnern und
Staub entwickelt, konnten jedoch nicht mehr zu noch größeren Körpern kondensieren.
Die Krater auf den Planeten Mars und Merkur sind noch ebenso zu sehen wie am Mond. Jene auf
der Erde sind grossteils durch Erosion und geologisch-geodynamische Aktivitäten verschwunden,
ausserdem hat die Atmosphäre viele Meteoriten schon in grösserer Höhe verglühen lassen.
Kraterbildung durch Einschläge
Wenn ein Meteorit aus dem Weltall herabstürzt, hat er eine Geschwindigkeit von 10 bis 70
Kilometer pro Sekunde (30- bis 200-fache irdische Schallgeschwindigkeit). Beim Aufprall dringt er
bis 100 Meter ins Gestein ein, was nur einige Tausendstel Sekunden dauert. Während dieser
kurzen Dauer eines «Wimpernschlags» wird alle seine kinetische Energie in Wärme umgewandelt
und er explodiert. Das umliegende Material wird kegelförmig weggesprengt; am Rand des
entstehenden Lochs bildet ein Teil davon einen Wall.
Wenn ein grosses Objekt oder eines mit
sehr hoher Geschwindigkeit einschlägt, federt die Mondoberfläche zurück und bildet einen
Zentralberg. Beim Fall einer Kugel ins Wasser geschieht ähnliches: Ein Tropfen springt in der Mitte
hoch. Übrigens kann man solche Versuche gut mit Griessbrei simulieren.
Im Allgemeinen schlägt ein Meteorit einen Krater, der wegen seines Verdampfens und
Explodierens 10- bis 20-mal grösser ist als er selbst. Das im Innern herausgeschleuderte Material
bildet bei manchen Ringgebirgen – wohl durch eine Art Staubwolke – sternförmige
Strahlensysteme. Man sieht sie bei Vollmond im Umkreis von 60 Kratern hunderte Kilometer weit
ausstrahlen – besonders deutlich an den mit 800 Millionen Jahre vergleichsweise jungen
Ringgebirgen Copernicus, Kepler und Tycho. Da sie beim Terminator keine Schatten werfen,
können diese Strahlen nur flache, helle Spuren auf dem dunklen Mond-Basalt sein.
Übersicht Sonnensystem 14
Beispiele für kraterübersähte Körper unseres Sonnensystems (Serie A). Auffällig ist das zum Teil
recht ähnliche Aussehen.
Übersicht Sonnensystem 15
Beispiele für kraterübersähte Körper unseres Sonnensystems (Serie B). Auffällig ist das zum Teil
recht ähnliche Aussehen.
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