07 Die Sonne

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Einführung in die Astronomie und Astrophysik I
Kapitel IV: Die Sonne
Kapitel IV: Die Sonne
1
Einführung in die Astronomie und Astrophysik I
Kapitel IV: Die Sonne
Die Sonne:
Beobachtungsgrößen
Größe
Sym.
Wert
Beobachtung
Mittl. Entfernung
a
149 Mio km
Venusradar
Masse
M8
1.99 . 1033g
Erdbahn
Winkeldurchmesser
d
31´59´´
Direkte Messung
Durchmesser
D
1.39 . 1011cm
Aus d und a
Mittl. Dichte
r
1.41 g/cm3
Aus M und D
Solarkonstante
S
1.368 . 106 erg/s/cm2
Bolometer
Leuchtkraft
L8
3.8 . 1033 erg/s
Aus S und a
Effektivtemperatur
Teff
5800K
Aus L und R
Rotationsperiode am
Äquator
PÄqu
24d16h
Beobachtung von
Sonnenflecken
2
Die Sonnenatmosphäre
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Beobachtbare Schichten der Sonne
(Atmosphäre):
• Photosphäre = optischer „Rand“ der Sonne
• Chromosphäre
• Korona
3
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Kapitel IV: Die Sonne
Die Photosphäre




Sichtbare „Oberfläche“, hohe optische Dichte t = ò dl n(l )s (l )
Dicke ca. 500 km
WirkungsTemperatur 6400 K .. 4400K,
querschnitt
Minimum 4400 K am oberen Rand der Photosphäre

Mitte-Rand Variation:
Teilchendichte
Länge der maximalen Sichtlinie in die PS etwa
konstant. -> Am Rand wird Emission aus
höheren, kühleren Schichten beobachtet.
4400K
6400K
Photosphäre
Optisch sichtbare Schicht
4
Die Photosphäre

Granulation der Photosphäre:
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



Größe der Granulen: ~1000 km
Lebensdauer: einige Minuten
Konvektionszellen, in deren Zentrum heißes Gas
aufsteigt, an den Rändern der Granulen sinkt
abgekühltes Gas ab.
Geschwindigkeit: einige km/s
Optisch sichtbare Schicht
5
Die Photosphäre

Sonnenflecken:
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Kapitel IV: Die Sonne






Zuerst von Galilei und Scheiner beobachtet
Rotationsperiode 25d am Äquator, 30d bei 60°
Breite
Kühlere (ca. 5000 K), dunklere Bereiche der
Photosphäre
Umbra (=Schatten)
und Penumbra,
etwas hellere
Umrandung
Treten meist
paarweise bzw. als
Fleckengruppen auf
Lebensdauer Tage
bis Wochen
6
Die Photosphäre

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
Starke Magnetfelder (bis 4000
Gauss) in Flecken
Polarität in Paaren
entgegengesetzt


Fleckenhäufigkeit variiert
periodisch
 Sonnenfleckenzyklus
Maxima alle ~11 Jahre
Magnetogramm der Sonne
7
Die Photosphäre
Physik der Sonnenflecken


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

Magnetisches Phänomen
Aufsteigende magnetische Flussröhren erreichen die
Photosphäre, magnetisiertes Plasma ist leichter als
Umgebung, da teilweise durch
magn. Druck stabilisiert
(P=Pgas+Pmagn)
Das Magnetfeld behindert die
Konvektion
 kühlere Sonnenflecken
entstehen
a)
Röntgenaufnahme einer
Fleckengruppe
b)
Magnetogramm
c)
magn. Feldlinien
d)
magn. Feldlinien
8
Die Photosphäre

Sonnenfleckenzyklus:

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


Aktivitätsmaximum alle 11 Jahre  Auswirkungen auf Erdklima ?
Ausnahme: Maunder-Minimum (1650-1700), fällt mit „kleiner
Eiszeit“ auf der Erde zusammen
Polarität von Paaren auf Nord- und Südhalbkugel wechselt von
Zyklus zu Zyklus (wahre Periode 22 Jahre)
Während des Zyklus wandert die Zone, in der Flecken entstehen,
zu niedrigeren solaren Breiten (Schmetterlingsdiagramm)
Magnetogramme aus 2
aufeinanderfolgenden Zyklen
9
Die Photosphäre
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Hypothese zum magnetischen Zyklus
(nach Babcock):
• Zu Beginn des Zyklus vertikale
Feldlinien in großer Tiefe.
• Differentielle Rotation „wickelt“
Feldlinien um die Sonne.
• Feldstärke (Dichte der Linien)
wird verstärkt.
• Starke Flussröhren steigen auf
und bilden Sonnenflecken.
• Am Ende des Zyklus
neutralisieren sich die am
Äquator entgegengesetzten
Felder.
10
Spektrum der Photosphäre
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Kapitel IV: Die Sonne


Kontinuum aus frei-frei Übergängen und
gebunden-frei Übergängen.
Verteilung entspricht ca. 5700 K


Abweichung von Schwarzkörperspektrum
Im IR (~1600 nm)
höhere Temperatur
(> 6000K), da
Absorption durch
H– Ion Minimum
erreicht, tiefere,
heißere Schichten
werden
beobachtet.
11
Spektrum der Photosphäre
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 Linienspektrum:
 Zahlreiche Absorptionslinien
 Zuerst von Fraunhofer (1787-1826) beschrieben
 Starke Fraunhofer-Linien: H, Ca, Mg, Fe
12
Spektrum der Photosphäre
Fraunhofer-Linien entsprechen der
Energie von atomaren Übergängen
verschiedener Elemente in der
Photosphäre.
 Beispiel: BalmerSerie des
Wasserstoffs.
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
13
Spektrum der Photosphäre

Linien in Absorption wegen der nach oben
abnehmenden Temperatur in der Photosphäre.
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


Aus Intensität der Linien folgen insbesondere
Elementhäufigkeit und Temperatur


Besetzungshäufigkeit, Ionisationstufen der Atome.
Aus Linienbreite kann Druck bestimmt werden


Opazität in den Linien durch Absorption und Emission von
Photonen erhöht.
Bei den Wellenlängen der Linien werden höhere Schichten der
Photosphäre beobachtet.
Bei hohem Druck ist die Lebensdauer von atomaren Zuständen
kürzer, Energieunschärfe höher (Stoßverbreiterung).
Solare Häufigkeiten (bzgl. Anzahldichten):



H: 92.1%
He 7.8%
Rest:0.1%
14
Chromosphäre

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Kapitel IV: Die Sonne




Sichtbar als rötliche (Name) Hülle bei Finsternissen
oder im Licht von Fraunhofer Linien (Ha)
Höhe bis 2000 km über Photosphäre
Temperatur zunehmend bis 25000K
Dichte: ~10-4 der Photosphäre
Strukturen: Filamente,Protuberanzen
15
Korona

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


Äußere Hülle der Atmosphäre
Sehr geringe Dichte ~10-12 × Photosphäre
Ausdehnung Millionen km
Temperatur bis 106K  Röntgenstrahlung
16
Korona

Problem: Heizung der Korona
Magnetfelder transportieren Energie aus der
Konvektionszone (Pgas>Pmag) der Sonne in
die Korona (Pmag>Pgas). Die Bewegungen der
Konvektionszone erzeugen dabei die
Variabilität der magnetischen Felder.
 Beschleunigung des
Plasmas durch variable
Magnetfelder.
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
17
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Kapitel IV: Die Sonne
Sonnenwind
 Bereits Kepler postulierte
unbekannte, von der Sonne
ausgehende Kraft, da der Schweif
eines Kometen immer von der Sonne
weggerichtet ist.
Strom von Teilchen (Elektronen, Ionen) von der Sonne
 Ionen: 95% Protonen, 5% He++, 1% andere
 2 Komponenten:

Langsamer Sonnenwind
 ~400 km/s
 Ursache: Entweichen von heissem Plasma aus Korona
 Tkorona~106K, Entweichgeschwindigkeit bei r=2R8: 440 km/s
 Entweichen von Plasma über offene Magnetfeldlinien

18
Sonnenwind
Schneller Sonnenwind (~600 km/s)
 Entsteht in koronalen Löchern (coronal holes)
(Regionen niedriger Magnetfeldstärke mit offenen Feldlinien)
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
 Sonnenwind transportiert
Magnetfelder in der
interplanetaren Raum
Interplanetares Magnetfeld
(IMF)
 Spiralstruktur durch Rotation
der Sonne
 Heliosphäre=Einflußbereich
des IMF
19
Sonnenwind
 Sonnenwind und damit IMF sehr variabel
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 Einfluss auf die Magnetosphäre der Erde
• Asymmetrie der Magnetosphäre
• Deformation der Magnetosphäre bei
magnetischen
Ausbrüchen der Sonne
 geomagnetischer Sturm
 Teilchen, die im
Erdmagnetfeld
gespeichert sind,
gelangen in die
Erdatmosphäre
 Verstärkte AuroraAktivität
20
Sonnenwind
Solare flares:
 Magnetische Explosionen verursacht durch
magnetic reconnection
= Vereinfachung einer Magnetfeldkonfiguration
 Im Magnetfeld gespeicherte Energie wird
innerhalb von Minuten frei.
 Dies führt zu optischen flares, koronalen
Massenausbrüchen (coronal mass ejection
CME), Röntgen- und GammastrahlungsAusbrüchen.
 Die Verstärkung des Sonnenwinds bei auf die Erde
gerichteten CMEs kann zu geomagnetischen
Stürmen mit Stromausfällen, Störungen im
Funkverkehr, und verstärkten Aurorae führen.
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
21
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Solare flares
28. Okt 2003
Radio–Flare, beobachtet von Tremsdorf
22
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Solare flares
CME und flare vom 4 Nov. 2003
23
Energieproduktion der Sonne

Warum scheint die Sonne?
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
Weil sie heiß ist (Oberfläche: 5700 K)
 strahlt näherungsweise wie ein schwarzer
Körper
Strahlung  Energieverlust
 Woher bezieht die Sonne ihre Energie?

Idee 1: chemische Prozesse (z.B.
Verbrennung von Kohle)
 Idee 2: Gravitationsenergie
 Idee 3: Kernfusion

24
Energieproduktion der Sonne
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Kapitel IV: Die Sonne

Idee 1: chemische Prozesse (z.B.
Verbrennung von Kohle)
L= 3.86x1033 erg/s  Verbrennung von
1.4x1019 kg Kohle pro Sekunde
 Lebensdauer:

2 ´ 1030
t=
= 4000 a
19
1.4 ´ 10 kg/s

Chemische Reaktionen unzureichend zur
Deckung des Energiebedarfs der Sonne
25
Energieproduktion der Sonne

Idee 2: Gravitationsbindungsenergie
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Kapitel IV: Die Sonne

Gravitationsbindungsenergie der Sonne:
Egrav


Leuchtkraft: L= 3.8610 erg/s
Lebensdauer:
t=

GM 2
»
= 3.8 ´ 1048 erg
R
33
Egrav
= 10 s = 30 ´ 10 a << tÅ
15
6
L
Gravitationsbindungsenergie der Sonne
unzureichend zur Deckung des Energiebedarfs
der Sonne
26
Energieproduktion der Sonne
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


Gravitationsenergie oder chemische Prozesse sind
nicht in der Lage, die Leuchtkraft der Sonne über
lange Zeit aufrechtzuerhalten
 Kernfusion einzig mögliche Energiequelle
Hohe Temperaturen + Dichten notwendig
 Findet nur im Kern der Sonne statt
Hauptsächliche Kernreaktion Proton-Proton Kette:
1. p + p  2D + e+ + ne
2. 2D +  3He + g
3. 3He + 3He  4He + p + p
Total: 4 p  4He + 2 e+ + 2ne
27
Energieproduktion der Sonne
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4 p  4He + 2 e+ + 2ne
hat 0.7% (4.810–26 g) weniger
Masse als 4 Protonen
E=mc2 = 4.310–5 erg
Mit der Leuchtkraft und Masse der Sonne
ergibt sich bei Nutzung von 10% des
Wasserstoffvorrats damit eine theoretische
Lebensdauer 1010 Jahren.
 4He


28
Energietransport
Erzeugung im Kern, Abstrahlung größtenteils aus
Photosphäre, wie wird Energie nach außen
transportiert?
 2 Mechanismen: Strahlung, Konvektion
 Wann tritt Konvektion auf?
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Kapitel IV: Die Sonne

Wenn adiabatischer Temperaturgradient kleiner ist als der
Temperaturgradient des Strahlungsgleichgewichts.
 d.h. ein aufsteigendes Volumenelement mit adiabatischer
Abkühlung bleibt wärmer (-> leichter ) als seine Umgebung.
 In der Sonne ist dies der Fall für r> 0.7 R8
(Konvektionszone), darunter radiativer Energietransport.

29
Energietransport
Einführung in die Astronomie und Astrophysik I
Kapitel IV: Die Sonne
Radiativer
Energietransport :
• Mittlere freie Weglänge für
Photonen: 0.5 cm
•1022 Absorptionen,
Reemissionen
•106 Jahre nötig, um Energie
zu transportieren.
30
Einführung in die Astronomie und Astrophysik I
Kapitel IV: Die Sonne
Neutrinos von der Sonne
Elektromagnetische Strahlung erlaubt keine direkte
Beobachtungen aus Schichten tiefer als die
Photosphäre.
Eine eventuelle Änderung der Energieproduktion im
Kern würde sich erst nach 106 Jahren in der
Leuchtkraft bemerkbar machen.
Einzige Möglichkeit, die nuklearen Prozesse im
Kern direkt zu beobachten, sind Neutrinos.
Neutrinos besitzen extrem kleine
Wechselwirkungsquerschnitte mit Materie.
Neutrinos aus den Kernfusionsprozessen verlassen die
Sonne ohne weitere Wechselwirkungen.
31
Neutrinos von der Sonne

Was sind Neutrinos (n) ?
Neutrale Elementarteilchen mit bisher nicht genau
bestimmter Masse
 Gehören zur Familie der Leptonen (wie Elektronen)
 Drei Neutrino flavors: ne, nm, nt , entsprechend
Elektronen, Myonen und Tauonen.
 Extrem geringe Wechselwirkungen mit Materie
 mittlere freie Weglänge in Blei: 1000 Lichtjahre
 unser Körper wird jede Sekunde von 5 x 1014 Neutrinos
durchflossen, jedoch finden nur etwa eine
Wechselwirkung während unseres Lebens statt.
Einführung in die Astronomie und Astrophysik I
Kapitel IV: Die Sonne

Problem: Extrem große Detektoren notwendig, um
solare Neutrinos zu messen.
 Trotzdem sehr geringe Zählraten, sehr gute
Abschirmung gegen Hintergrund-Ereignisse nötig.

32
Neutrinos von der Sonne
Einführung in die Astronomie und Astrophysik I
Kapitel IV: Die Sonne
Erster Detektor für solare Neutrinos:
Chlor-Experiment in der Homestake-Mine
(1600 m tief, Beginn 1968)
Nobelpreis für Raymond Davis 2002
Tank mit 400 m3 C2Cl4 (handelsübliches
Lösungsmittel)
Detektionsprinzip:
Reaktion 3717Cl +ne -> 3718Ar + e37Ar ist radioaktiv, es wurde aus dem
Tank gespült und in Zählrohre gefüllt,
um Zerfälle zu detektieren.
Nach 100 Tagen Messung von 60 (!) ArZerfällen in einem Detektor mit 1031 Cl
Atomen!
33
Neutrinos von der Sonne
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Kapitel IV: Die Sonne

Chlor-Experiment ist nur empfindlich für relativ
energetische Neutrinos aus Nebenzweigen der
p-p-Kette:




 7Be
7Be+e-  7Li + n
e
3He+4He
Nicht empfindlich für Neutrinos aus Hauptreaktion:


z.B.:
p + p  2D + e+ + ne
Ergebnis: Neutrinofluss war nur ca. 30% der erwarteten
Rate!  Solares Neutrino-Problem
Ursache?



Sonnenmodell falsch? 7Be Reaktion ist temperaturabhängig.
Fehler im Experiment?
Neue Neutrino-Physik? z.B. Neutrino-Oszillationen, bei denen
ne teilweise in nm und nt umgewandelt werden.
34
Neutrinos von der Sonne
Lösung erst durch neue
Experimente:
Einführung in die Astronomie und Astrophysik I
Kapitel IV: Die Sonne



GALLEX (Italien): ähnlich
Chlor-Experiment, jedoch
mit 30t Gallium. Empfindlich
für p-p Neutrinos.
Kamiokande (Japan):
Cherenkov-Detektor, großer
Wassertank umgeben von
Photo-Multipliern: Detektiert
Stöße zw. e- und ne mittels
Cherenkov-Licht vom
relativistischen Elektron.
Sudbury neutrino
observatory (Kanada).
Cherenkov-Detektor mit
schwerem Wasser,
detektiert auch nt und nm
Kamiokande Detektor
35
Neutrinos von der Sonne

Ergebnisse:
Einführung in die Astronomie und Astrophysik I
Kapitel IV: Die Sonne





Defizit von solaren ne betätigt.
Gilt auch für p-p Neutrinos, deren theoretischer
Fluss durch Sonnenleuchtkraft genau bestimmt ist.
Bestätigung für Neutrino-Oszillationen (Umwandlung
der flavors von Neutrinos auf dem Weg zwischen
Sonnenkern und Erde.
Bestätigung des Standard Sonnenmodells.
Theorie der Neutrino-Oszillationen benötigt
Ruhemasse der Neutrios, die damit erstmals
gefunden wurde
 erster experimenteller Nachweis für Physik
jenseits des Standardmodells der Teilchenphysik
( Teilchenastrophysik)
36
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