Optik

Werbung
Kapitel
13
Kapitel 13
Optik
Optik
Kap.13 Optik
1
13.1 Sichtbarkeit von Körpern, Lichtquellen
Wie kannst du Körper sehen? Wie nimmst du sie im
verdunkelten Raum wahr?
Lichtquellen: sind Körper, die Licht aussenden.
Natürliche Lichtquellen:
Sonne Sterne
Künstliche Lichtquellen:
Glühlampen,
Leuchtstoffröhren.
Kap.13 Optik
2
Sehr viele Lichtquellen weisen eine hohe Temperatur auf
( z. B. Sonne, Glühlampe,..)
Es gibt aber auch kalte Lichtquellen.
Nichtleuchtende Körper:
Sie werden erst sichtbar, wenn sie beleuchtet werden.
z. B. Mond, Planeten, Gegenstände des Alltags
Kap.13 Optik
3
13.2 Lichtausbreitung
Das Licht breitet sich mit sehr hoher Geschwindigkeit aus. Als erster
hat der dänische Astronom Olaf Römer (1644 -1710) das
nachgewiesen.
Diese beträgt in Luft und im leeren Raum Vakuum ca. 300000 km/s
Vgl. Tabelle 33.2 B. S. 48
1 Lichtjahr ist der Weg den das Licht in einem Jahr zurücklegt.
(ca. 1013 km)
Kap.13 Optik
4
Versuch zu Lichtausbreitung
Gefaltetes Blatt zur Lichtquelle hin;
Begrenzungslinien des
Lichtbündels einzeichnen
Einmal mit 20mm Kreisblende, das
2. Mal ohne Blende.
Blatt nehmen und auffalten,
Strahlen verlängern.
15 cm
in einem Punkt.
Ergebnis: Die Strahlen schneiden sich jedes Mal .......
(Lage der Lichtquelle !)
geradlinig aus.
Das Licht breitet sich .....................
Kap.13 Optik
5
Schülerversuche zu Lichtausbreitung und Schatten
1. Licht und Schatten
Lampe und Schirm werden im
Abstand von 75 cm auf der opt.
Bank angeordnet.
Gib zuerst die Hand dazwischen, dann das Erdmodell!
Gegenstand
Verändere den Abstand des Modells von der Lichtquelle (20 cm, 40 cm,
60 cm).
Ergebnis: Die Größe der Schattenfigur hängt von .....
Die Schärfe des Schattenbildes .
Kap.13 Optik
6
2. Schatten
Zwei Kerzen werden im Abstand
von 6cm aufgestellt. Gegenstand
15 cm vor de(n)r Kerze(n). Schirm
40 cm von den Kerzen. Führe
dazu den Versuch durch! Skizze
anfertigen!
Beschreibe: ........
Gegenstand wird in eine Entfernung von 30 cm gebracht.
Beschreibe: ............
Wie entsteht ein Halbschatten?
Wann entsteht ein Kernschatten?
Bei einer ausgedehnten Lichtquelle entstehen: (vgl. B. S. 49) ..........
Kap.13 Optik
7
3. Mondphasen:
Führe dazu den Versuch durch! Mondmodell im Abstand von
ca. 15 cm von der Lichtquelle.
vgl. Buch Seite 50 Abb. 34.2
Kap.13 Optik
8
Titel: Mondphasen
Kap.13 Optik
9
Einzelne Phasen
Kap.13 Optik
10
Zusammenfassung
Kap.13 Optik
11
Ende
4. Sonnen- und Mondfinsternis:
Versuch: Vgl: Buch S. 50 und 51 Bild 34.3 und 34.5!
Abstand Licht – Erde-Mond-Modell 20 cm.
Eine Sonnenfinsternis kann nur bei ................ auftreten. Sie kann
nur ...................
der Erde beobachtet werden. Es gibt partielle,
totale und ringförmige Sonnenfinsternisse.
Eine Mondfinsternis kann nur bei ................ auftreten. Sie kann
...................
der Erde beobachtet werden.
Kap.13 Optik
12
Kap.13 Optik
13
Knotenlinie
Der Neigungswinkel zwischen Mondbahnebene
und Ekliptik beträgt etwa 5°.14
Kap.13 Optik
Mondfinsternis
Erdschatten
totale
Mondfinsternis
Erdschatten
Kap.13 Optik
partielle
Mondfinsternis
15
9. Jänner
2001
Kap.13 Optik
16
Sonnenfinsternis
totale SoFi
partielle SoFi
ringförmige SoFi
Kap.13 Optik
17
Totale und ringförmige SoFi
Kap.13 Optik
18
11. August 1999
Kap.13 Optik
19
Schatten über Europa
Kap.13 Optik
20
Kap.13 Optik
21
Kap.13 Optik
22
Kap.13 Optik
23
Kap.13 Optik
24
Kap.13 Optik
25
Kap.13 Optik
26
Kap.13 Optik
27
Kap.13 Optik
28
Kap.13 Optik
29
Kap.13 Optik
30
Kap.13 Optik
31
Kap.13 Optik
32
Kap.13 Optik
33
Kap.13 Optik
34
Ende
Venustransit
8. Juni 2004
Kap.13 Optik
35
Ende
4. Sonnen- und Mondfinsternis:
Versuch: Vgl.: Buch S. 50 und 51 Bild 34.3 und 34.5!
Abstand Licht – Erde-Mond-Modell 20 cm.
Neumond auftreten. Sie kann
Eine Sonnenfinsternis kann nur bei ................
auf einem Teil der Erde beobachtet werden.
nur ...................
Dabei befindet sich der Mond zwischen Erde und Sonne.
Es gibt partielle, totale und ringförmige Sonnenfinsternisse.
Vollmond auftreten. Sie kann
Eine Mondfinsternis kann nur bei ................
überall auf
...................
der Erde beobachtet werden.
Dabei befindet sich die Erde zwischen Mond und Sonne.
Kap.13 Optik
36
13.3 Reflexion des Lichts:
Reflexionsgesetz am ebenen Spiegel:
Die Linse +50 wird etwa
13cm vor der Experimentierleuchte aufgestellt. Der
Blendenhalter mit
Schlitzblende wird der
Linse "aufgesetzt".
Spiegel
Die optische Scheibe wird ca. 32cm vor der Leuchte aufgestellt.
Zentrieren! Wenn der einfallende Strahl in Richtung des Lots auf den
Spiegel trifft, soll der reflektierte Strahl mit dem einfallenden
zusammenfallen.
Miss:
20°
30°
50°
 in Grad 10°
' in Grad
Kap.13 Optik
37
13.3 Reflexion des Lichts:
Reflexionsgesetz am ebenen Spiegel:
Zentrieren! Wenn der einfallende Strahl in Richtung des Lots auf den
Spiegel trifft, soll der reflektierte Strahl mit dem einfallenden
zusammenfallen.
Miss:
 in Grad
10°
20°
30°
50°
' in Grad
Kap.13 Optik
38
einfallender Strahl
reflektierter Strahl
Lot
 '
Spiegel
Es ist zu erkennen:
α = α‘
Reflexionsgesetz
Animation
Kap.13 Optik
39
13.3.1 Bilder am ebenen Spiegel
Versuch: Glasplatte
scheinbar brennende Kerze
Brennende Kerze
Wir erhalten das Bild des Gegenstandes hinter dem Spiegel.
Gegenstandsweite: = Entfernung des Gegenstandes vom Spiegel
Bildweite: = Entfernung des Bildes vom Spiegel
Beim ebenen Spiegel gilt:
Bildweite = Gegenstandsweite
Bild und Gegenstand liegen symmetrisch zur Spiegelebene.
Kap.13 Optik
40
Bildkonstruktion:
Lot
Spiegel
Die von einem Punkt
ausgehenden Lichtstrahlen
werden von einem ebenen
Spiegel so reflektiert, dass
sich die Verlängerung der
reflektierten Strahlen in
einem Punkt schneiden.
Ein ebener Spiegel liefert von einem Gegenstand stets ein
scheinbares gleich großes und seitenverkehrtes Bild.
Kap.13 Optik
41
Kap.13 Optik
42
Anwendung ebener Spiegel:
Rückspiegel bei Fahrzeugen, Katzenaugen
Periskop (Grabenspiegel)
Wo tritt Reflexion auf?
Glatte Flächen
Raue Flächen
Das Licht wird zerstreut.
Die diffuse Reflexion bewirkt die Aufhellung eines Raumes.
Kap.13 Optik
43
2‘
1‘
3‘
Streuung an unebenen Flächen
Kap.13 Optik
44
13.3.2 Reflexion an gekrümmten Spiegeln
Kap.13 Optik
45
Kap.13 Optik
46
13.3.2.1 Der Hohlspiegel (Konkavspiegel)
r
Optische Achse
S Scheitel
M
F
Versuch mit optischer Scheibe:
Ein parallel zur optischen Achse einfallendes Strahlenbündel
wird so reflektiert, dass sich die reflektierten Strahlen im
Brennpunkt F schneiden.
Dieser liegt in der Mitte zwischen dem Scheitel und dem
Krümmungsmittelpunkt
Kap.13 Optik
47
Bildkonstruktion:
1. Mittelpunktstrahlen werden in sich reflektiert.
2. Parallelstrahlen werden als Brennstrahlen reflektiert und umgekehrt.
Versuch: Abbildung durch einen Hohlspiegel
g
F
M
f
b
Kap.13 Optik
48
Bildkonstruktion:
1. Mittelpunktstrahlen werden in sich reflektiert.
2. Parallelstrahlen werden als Brennstrahlen reflektiert und umgekehrt.
Versuch: Abbildung durch einen Hohlspiegel
Kap.13 Optik
49
Welche Bilder ergeben sich ?
g > 2f
Reell, verkehrt verkleinert
g < f Virtuell, aufrecht vergrößert
g = 2f
Reell, verkehrt, gleich groß
g = f Kein Bild
f < g < 2f
Reell, verkehrt vergrößert
Kap.13 Optik
50
Anwendung des Hohlspiegels: ( Lies B. S. 57)
Rasierspiegel
Abbildungsspiegel (z. B. in einem Fernrohr)
Scheinwerfer
Kap.13 Optik
51
Übungsaufgabe (Fleißaufgabe)
Zeichne einen Halbkreis mit Radius 9 cm und lasse ein
Parallelstrahlenbündel (Abstand 5mm) auf den Spiegel auftreffen! Die
Strahlen sollen alle nach dem Reflexionsgesetz reflektiert werden.
Was ergibt sich für ein Bild?
M
Kap.13 Optik
52
Übungsaufgabe (Fleißaufgabe)
Zeichne einen Halbkreis mit Radius 9 cm und lasse ein
Parallelstrahlenbündel (Abstand 5mm) auf den Spiegel auftreffen! Die
Strahlen sollen alle nach dem Reflexionsgesetz reflektiert werden.
Was ergibt sich für ein Bild?
Katakaustik (= Ungenauigkeit in der Abbildung)
Die Abbildungsfehler kann man mit Hilfe eines
Parabolspiegels beseitigen.
Kap.13 Optik
53
13.3.2.2 Der Wölbspiegel
Die parallel einfallenden Strahlen werden gestreut. 
Zerstreuungsspiegel. (Vergleiche Arbeitsblatt!)
Abbildungsvorschrift:
Mittelpunktstrahl wird in sich selbst reflektiert.
Parallelstrahl wird so reflektiert als ob er vom Zerstreuungspunkt käme.
Nur hinter dem Spiegel
schneiden sich die verlängerten
Strahlen.
Der Wölbspiegel liefert stets
aufrechte virtuelle, verkleinerte
Bilder.
Anwendung: Verkehrsspiegel,
Seitenspiegel, Ladenspiegel.
Kap.13 Optik
54
Kap.13 Optik
55
Streuung an unebenen Flächen
Kap.13 Optik
56
13.4 Brechung des Lichts
Versuch:
Münze am Boden eines Gefäßes.
Wegen des Gefäßrandes ist sie nicht
sichtbar.
Wir gießen Wasser hinein.
Ergebnis: Die Münze wird
sichtbar.
Stab hineinhalten:
Er scheint
geknickt.
Kap.13 Optik
57
Versuch: Wir schicken einen Lichtstrahl in das Wassergefäß.
(In das Wasser soll vorher etwas Fluoreszin gegeben werden.)
Ergebnis:
Geht ein Lichtstrahl von
einem Medium in ein
anderes, so wird er
abgelenkt.  Brechung
Wir untersuchen das an der optischen Scheibe, auf die wir einen
Glashalbzylinder legen. (Schülerversuch oder Lehrerversuch)
Kap.13 Optik
58
1. Übergang vom dünneren zum dichteren Medium
Aufbau wie vorhin.
Der Spiegel wir durch einen
Plexiglas-Halbzylinder
ersetzt. Die gerade Seite
schaut zur Lampe. Bringe
sie mit der Durchmesserlinie der opt. Scheibe zur
Deckung. (Zentrieren!!)
Miss den Brechungswinkel ß und ergänze die Tabelle:
in Grad (Einfallswinkel)
0
10°
20°
30°
40°
50°
60°
ß in Grad (Brechungswinkel)
Kap.13 Optik
59
Kap.13 Optik
60
Justieren auf optischer Scheibe
Übergang von Luft nach Glas: Brechung zum Lot
Übergang von Glas Kap.13
nachOptik
Luft : Brechung vom Lot
61
einfallender Strahl
Lot
 
Luft
reflektierter Strahl
dünner
dichter
ß
Glas
gebrochener Strahl
Aus der Tabelle erkennt man:
Der Brechungswinkel ß ist stets .................. als der Einfallswinkel.
Beim Übergang des Lichtstrahls vom optisch dünneren (Luft) ins
optisch dichtere Medium (Glas) findet Brechung ........... Lot statt.
Simulation Brechung
Kap.13 Optik
62
Kap.13 Optik
63
2. Übergang vom dichteren ins dünnere Medium
Totalreflexion
Beim diesem Brechungsversuch trifft der
Lichtstrahl radial auf den Halbzylinder und
wird daher beim Eintritt in das Glas nicht
gebrochen. Uns interessiert der Übergang
vom optisch dichteren (Glas) ins optisch
dünnere Medium (Luft).
Beachte: Ein Teil des Lichts wird immer
reflektiert. Miss daher auch die
Reflexionswinkel.
Hier tritt bei einem bestimmten
Einfallswinkel der Fall ein, dass der
gebrochene Strahl den Brechungswinkel
90° hat. Trage diesen Wert in der Tabelle
in die leere Spalte ein
 in Grad
0
10°
20°
30°
40°
50°
60°
ß in Grad
' in Grad
Kap.13 Optik
64
G .... Grenzwinkel der Totalreflexion
Ist der Einfallswinkel > G , so wird der gesamte Lichtstrahl
reflektiert.
Er beträgt bei unserem Versuch etwa ...........
Simulation Brechung und Totalreflexion
Kap.13 Optik
65
Anwendungen und Beispiele für Totalreflexion
Umkehrprisma
Ablenkprisma
Kap.13 Optik
66
Fata Morgana = Luftspiegelung
Beispiel: heißer Asphalt auf einer
Straßenkuppe. Dabei ist die Luftschicht
über dem Asphalt heißer als die höheren
Schichten. Heißere Luft ist optisch dünner
als kältere.
Kap.13 Optik
67
Lichtfaserleitung:
Versuch:
Infolge Totalreflexion tritt das Licht erst am
Ende der Leitung aus. Meist sind die Fasern
mit einer Lackschicht umgeben. Der
Durchmesser dieser Fasern beträgt ø10500µm, in der Nachrichtentechnik bis ø 1µm.
Vorteile der Übertragung mit
Lichtfaserleitungen: Geringe Abmessungen,
geringes Gewicht, Freiheit von
Nebengeräuschen und Störfreiheit (z.B. von
magnet. Feldern).
Endoskop für Magen- und Darmspiegelung.
Kap.13 Optik
68
13.5 Optische Linsen
Kap.13 Optik
69
Wovon die Brennweite einer Linse abhängt
Linsen
Ein Parallelbündel fällt auf verschiedene Linsen:
Abb. 1-5: Es wird in einem Punkt gesammelt
(Sammellinsen; Sie sind in der Mitte dicker als außen).
Abb. 6 u. 7: Es wird zerstreut (Zerstreuungslinsen ; Sie
sind in der Mitte dünner als außen).
Die zerstreuten Strahlen scheinen von einem
gemeinsamen Punkt vor den Linsen (Brennpunkt) zu
stammen. Die Brennweite wird hier negativ gewertet.
Man erkennt:
• Beide Seiten der Linse tragen zur Bündelwandlung bei.
• Die Seiten können konvex, plan oder konkav sein.
• Je stärker die Krümmung, desto stärker ihre Wirkung.
• Konvexe und konkave Krümmung beeinflussen die
Wirkung der Linse in entgegengesetzter Weise.
Kap.13 Optik
70
13.5.1 Sammellinsen
Bildkonstruktion für eine Sammellinse:
Parallelstrahl wird zu Brennstrahl gebrochen.
Mittelpunktstrahl geht ungebrochen durch
+L
G
F'
B
F
f
g
b ...
g ...
f ...
B ...
G ...
f
b
Bildweite
Gegenstandsweite
Brennweite
Bildgröße
Gegenstandsgröße
Kap.13 Optik
71
Herleitung der Linsengleichung:
+L
G
F'
B
F
f
f
b
g
Vergrößeru ng 
Bildgröße
Gegens tan dsgröße
V
B b

G g
Andererseits ergibt sich aus den ähnlichen Dreiecken:
B bf

G
f

b bf

g
f
oder :
bf = bg - fg
Wir dividieren durch bgf
1 1 1
 
g b f
Linsengleichung für Sammellinsen
Kap.13 Optik
72
Bestimme im Schülerversuch die Brennweite einer Sammellinse:
Ein leuchtender Gegenstand
("L") wird in einem Blendenhalter auf die Experimentierleuchte aufgesteckt.
g [cm]
40
35
30
25
20
b [cm]
G [cm]
B [cm]
1 1

g b
Kap.13 Optik
15
Befindet sich die
Experimentierleuchte
auf 0, so ist das Dia
auf 3,5 cm.
Stelle nebenstehende
Gegenstandsweiten
ein und miss die
dazugehörigen
Bildweiten (wo sich ein
scharfes Bild ergibt)!
(S verschieben!)
73
Welche Bilder ergeben sich ?
g > 2f
verkehrt, verkleinert,
reell
g<f
aufrecht, vergrößert,
virtuell
g = 2f
verkehrt, gleich groß,
reell
g=f
kein Bild
f < g < 2f
verkehrt, vergrößert,
reell
Brechkraft: ist der Kehrwert der Brennweite in Metern.
D
1
f [m]
Sie wird in Dioptrien angegeben.
Ein negatives Vorzeichen bedeutet dabei Zerstreuungslinse.
Kap.13 Optik
74
Kap.13 Optik
75
13.5.2 Zerstreuungslinsen
Die parallel einfallenden Strahlen
werden gestreut als ob sie vom
Zerstreuungspunkt kämen.
Z
Bildkonstruktion für eine Zerstreuungslinse:
-L
G
b ...
g ...
f ...
B ...
G ...
Z'
Z
B
b
f
f
Bildweite
Gegenstandsweite
Brennweite
Bildgröße
Gegenstandsgröße
g
Die Zerstreuungslinse liefert stets aufrechte, virtuelle, verkleinerte
Bilder.
Kap.13 Optik
76
13.6 Optische Instrumente
Diaprojektor:
Dia
FObj
FKond
Hohlspiegel
F'Kond
Kondensor
Objektiv
Gute Ausleuchtung: fObj  2*fKond
Overheadprojektor
Für den Kondensor
verendet man eine
Fresnellinse.
Kap.13 Optik
77
13.6.2 Das Mikroskop
Aufbau:
Okular (+L)
Objektiv (+L)
F'Obj
G
FObj
FOk
Breell
F'Ok
Bvirtuell
Das Objektiv
erzeugt vom
Gegenstand ein
reelles,
vergrößertes
Zwischenbild,
das innerhalb der
Brennweite des
Okulars liegt.
Das Okular (wirkt als Lupe) erzeugt vom reellen Zwischenbild ein
virtuelles, vergrößertes Bild.
Die Gesamtvergrößerung setzt sich zusammen aus der Vergrößerung des
Objektivs mal der Vergrößerung des Okulars.
Sie kann Werte bis zu 2000 annehmen. Allerdings sind der Auflösung von
feinen Strukturen physikalische Grenzen gesetzt.
Kap.13 Optik
78
13.6.3 Das astronomische Fernrohr
(Keplersches Fernrohr)
Aufbau:
Objektiv (+L)
Okular (+L)
F' = F
Obj Ok

FObj

F'Ok
Brennebene
Das Objektiv
erzeugt vom
Gegenstand ein
reelles,
vergrößertes
Zwischenbild, das
innerhalb der
Brennweite des
Okulars liegt.
Das Okular (wirkt als Lupe) erzeugt vom reellen Zwischenbild ein
virtuelles, vergrößertes Bild.
Im Falle großer Entfernungen fallen die Brennpunkte von Objektiv und
Okular zusammen.
Das Fernrohr erzielt eine Winkelvergrößerung, d.h. der
Gegenstand erscheint näher.
Kap.13 Optik
79
Das astronomische Fernrohr liefert verkehrte Bilder, was für
astronomische Beobachtungen keine Rolle spielt. Für
Erdbeobachtungen wird eine Umkehrlinse (terrestrisches Fernrohr
(Große Länge)) oder zwei Umkehrprismen (Prismenfernrohr)
zwischengeschaltet.
Kap.13 Optik
80
13.7 Licht und Farbe
13.7.1 Spektren
Versuchsaufbau:
+50
+100
Schirm
Position 1
Lichtq.
Kreisbl.
Spalt
Prisma
Kondensor
Abbildungslinse
Kap.13 Optik
Position 2
81
Emissionsspektrum
Führe folgende Aufgaben durch:
1.
2.
3.
4.
Bilde die Glühwendel der Lichtquelle mit dem Kondensor auf
den Ort ab, wo du später das Prisma hingeben wirst! (ca. 40 cm
von der Lampe entfernt)
Bilde den Spalt scharf auf den Schirm ab! (Zunächst ohne
Prisma) Protokolliere die Abstände!
Gib das Prisma zwischen Abbildungslinse und Schirm! Beachte,
dass du dabei den Schirm verschieben musst!
Wiedervereinigung
Schreibe die Beobachtung auf!
Wie ist die Anordnung der Farben?
Art des Spektrums?
Was kannst du über den Brechungsindex des Prismas sagen?
Kap.13 Optik
82
+50
+100
Schirm
Position 1
Komplementärfarben
Wiedervereinigung
Lichtq.
Kreisbl.
Spalt
Prisma
Kondensor
Abbildungslinse
Position 2
5.
Bringe hinter dem Prisma eine Sammellinse (+50mm) in den
Strahlengang und verschiebe sie solange, bis auf dem Schirm
weiß erscheint!
Was schließt du daraus? Was ist “weiß” für eine Farbe?
6.
Blende mit Hilfe eines Trinkhalms, den du hinter der
"Vereinigungslinse" anbringst, einzelne Farben aus.
Welche Beziehung haben die ausgeblendete Farbe und die Farbe
am Schirm?
Schreibe zwei Farbenpaare auf:
Kap.13 Optik
83
+50
+100
Schirm
Position 1
Lichtq.
Kreisbl.
Absorptionsspektrum
Spalt
Prisma
Kondensor
Abbildungslinse
7.
Position 2
Entferne die Vereinigungslinse! Stecke auf den Kondensor
hintereinander Farbgläser und vergleiche mit dem
ursprünglichen Spektrum! (eventuell Farbglas nur halb
hineinschieben) Welche Farben werden jeweils absorbiert ?
Rotes Glas:
Blaues Glas:
Grünes Glas:
Pink-Folie:
Das so erzeugte Spektrum heißt Absorptionsspektrum.
Kap.13 Optik
84
Kap.13 Optik
85
nach ihrem Aufbau:
Kontinuierliche Spektren - Linienspektren (Diskontinuierlich)
Ein Linienspektrum enthält die für das entsprechende Element
charakteristischen Linien.
Gase: liefern ein Linienspektrum
Festkörper und Flüssigkeiten, sowie Gase unter sehr hohem
Druck liefern ein kontinuierliches Spektrum.
Kap.13 Optik
86
+50
+100
Schirm
Position 1
Komplementärfarben
Wiedervereinigung
Lichtq.
Kreisbl.
Spalt
Prisma
Kondensor
Abbildungslinse
Position 2
5.
Bringe hinter dem Prisma eine Sammellinse (+50mm) in den
Strahlengang und verschiebe sie solange, bis auf dem Schirm
weiß erscheint!
Was schließt du daraus? Was ist “weiß” für eine Farbe?
6.
Blende mit Hilfe eines Trinkhalms, den du hinter der
"Vereinigungslinse" anbringst, einzelne Farben aus.
Welche Beziehung haben die ausgeblendete Farbe und die Farbe
am Schirm?
Schreibe zwei Farbenpaare auf:
Kap.13 Optik
87
Kontinuierliches Spektrum
Kap.13 Optik
88
Linienspektrum
Kap.13 Optik
89
Absorptionsspektrum
Kap.13 Optik
90
Sonnenspektrum
Kap.13 Optik
91
13.7.2 Farbmischung
13.7.2.1 Additive Farbmischung
Additive Grundfarben
Grundlichter: Rot Grün Blau
Durch entsprechende Wahl der
Intensität lässt sich jede Farbe
damit herstellen.
Anwendung: Farbfernsehen
Kap.13 Optik
92
13.7.2.1 Subtraktive Farbmischung
Aus dem weißen Licht werden
durch Filterung die anderen
Farben erzielt.
Farbfilter: Purpur, Gelb und
Blaugrün.
Purpur lässt kein Grün durch
Blaugrün lässt kein Rot durch
Gelb lässt kein Blau durch
Kap.13 Optik
Komplementärfarben
93
Kap.13 Optik
94
Abnahme Beleuchtungsstärke
Kap.13 Optik
95
Herunterladen