Stochastik auf dem GTR

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Stochastik
mit dem GTR
Elemente der Stochastik
• Beschreibende Statistik
(Kennzahlen von Datenmengen, Regression, Korrelation)
• Simulationen – Modellbildung
• Wahrscheinlichkeitsberechnungen
• Verteilungen und deren Maßzahlen:
Binomial- und Normalverteilung, Approximation
• Beurteilende Statistik: Testen von Hypothesen,
Fehler 1. und 2. Art
• MARKOFF-Ketten
Mathematik-Menü
Menü zur Listenbearbeitung
Statistik-Menü
Simulation mit Pseudozufallszahlen
Vorstellungen von Zufall entwickeln
Befehle
Bedingungen
rand
rand(3)
rand(10)>0.5
randInt(1,6)
randInt(1,6,300)
randInt(1,6,300) = 1
Simulation mit Pseudozufallszahlen
Einen 100fachen Münzwurf simulieren ...
Simulation mit Pseudozufallszahlen
... und die Entwicklung der relativen
Häufigkeiten darstellen ...
Simulation mit Pseudozufallszahlen
Das 300fache Würfeln simulieren ...
Simulation mit Pseudozufallszahlen
... und die Entwicklung der relativen
Häufigkeiten darstellen ...
Simulation mit Pseudozufallszahlen
die Bestimmung der absoluten Häufigkeiten
automatisieren ...
Simulation mit Pseudozufallszahlen
Simulation zum 1/e - Gesetz
20faches Werfen eines Ikosaeders

2, 4, 6, 10, 12, 13, 14, 17 fehlen,
also 8 von 20 (40%)
P(bestimmte Augenzahl tritt nicht auf)
 1/e  37%
Simulation mit Pseudozufallszahlen
Simulation zum 1/e - Gesetz
Zufallsregen auf 5x5 -Quadratgitter
P(ein Feld bleibt leer)  1/e  37%
Simulation mit Pseudozufallszahlen
Ziehen mit und ohne Zurücklegen
Mit welcher Wahrscheinlichkeit sind die
erzeugten Lottozahlen brauchbar?
Geburtstagsproblem (Lottoziehung mit Zurücklegen)
Wahrscheinlichkeit für lauter verschiedene Glückszahlen
Geburtstagsproblem
Wahrscheinlichkeit für lauter verschiedene Geburtstage
Modellierung von Zufallsversuchen
vom Typ „Geburtstagsproblem“
Faustregel: Hat der Zufallsversuch n mögliche
Ergebnisse, dann benötigt man ca. 1,2*n
Versuchsdurchführungen, damit die Wahrscheinlichkeit
für mind. zwei gleiche Ergebnisse über 50% ist.
Menü der
Wahrscheinlichkeitsverteilungen
Hypergeometrische Verteilung
Wahrscheinlichkeit für einen Lottogewinn
Binomialverteilung
Am ersten Schultag werden 206 neue Schülerinnen und
Schüler eingeschult.
Wie groß ist Wahrscheinlichkeit, dass hierunter (k)ein
Geburtstagskind ist (oder vielleicht sogar mehr als eins)?
Binomialverteilung - Histogramme
Binomialverteilung
Bedienungsfehler
Binomialverteilung
Große Stichprobenumfänge
Binomialverteilung - Simulation
Simulation einer Binomialverteilung
Binomialverteilung - Erwartungswert
Erwartungswert einer Binomialverteilung
Kumulierte Binomialverteilung
Kumulierte Binomialverteilung
Kumulierte Binomialverteilung
Viele Menschen leiden unter Bluthochdruck.
Die Heilungswahrscheinlichkeit eines bestimmten
Medikaments beträgt p = 0,8.
Mit welcher Wahrscheinlichkeit werden von 72 Patienten
- weniger als 50 geheilt?
- mehr als 60 geheilt?
Binomialverteilung –
Streuung um den Erwartungswert
Graphen der Größe des Displays anpassen
Binomialverteilung –
Streuung um den Erwartungswert
Graphen der Größe des Displays anpassen
Binomialverteilung –
Streuung um den Erwartungswert
Graphen der Größe des Displays anpassen
n
Breite
Höhe
50
20
0,113
100
30
0,080
200
42
0,057
300
52
0,047
400
62
0,040
Wir beobachten: Mit wachsendem Stichprobenumfang n
nimmt die Breite der „Glocken“ mit dem Faktor n zu und
die Höhe mit dem Faktor 1/n ab.
Binomialverteilung
Man kann zeigen: Bei festem n ist die Breite der „Glocken“
proportional zu p(1-p).
Bei BERNOULLI-Versuchen konzentrieren sich die
Ergebnisse auf eine Umgebung um den Erwartungswert
 = n  p mit einem Radius von ungefähr 3  np(1-p).
np(1-p) ist gleich der Varianz der Zufallsgröße.
Binomialverteilung - Varianz
Varianz – Nachweis der Formel np(1-p)
n = 50 ; p = 0,4
n = 100 ; p = 0,2
n = 200 ; p = 0,3
Binomialverteilung - Normalverteilung
n = 200 ;
p = 0,3
Binomialverteilung –
sigma-Regeln
P(1-Umgebung)  0.68
P(2-Umgebung)  0.955
Binomialverteilung –
sigma-Regeln
Bestimmung der Wahrscheinlichkeiten von Umgebungen von 
Binomialverteilung –
sigma-Regeln
P(1-Umgebung)  0.68
P(2-Umgebung)  0.955
Binomialverteilung –
Approximation durch GAUSSsche Dichtefunktion
Binomialverteilung –
Approximation durch GAUSSsche Dichtefunktion
Binomialverteilung –
Approximation durch GAUSSsche Dichtefunktion
Binomialtest
Entscheidungsregel
Bei dominanter Vererbung haben in der zweiten
Tochtergeneration 75% der Nachkommen die erste
Ausprägung und 25% die andere.
Ist bei einem vorliegenden Kreuzungsversuch mit
n = 120 die MENDELsche Regel anwendbar?
95%-Umgebung um den Erwartungswert:
 = 120  0,75 = 90 ;  = (1200,750,25) = 4,74
Entscheidungsregel: Verwirf die Hypothese p = 0,75 ,
falls X < 81 oder falls X > 99
Binomialtest
Entscheidungsregel
Bei dominanter Vererbung haben in der zweiten
Tochtergeneration 75% der Nachkommen die erste
Ausprägung und 25% die andere.
Ist bei einem vorliegenden Kreuzungsversuch mit
n = 120 die MENDELsche Regel anwendbar?
Binomialtest
Entscheidungsregel
95%-Umgebung um den Erwartungswert:
 = 120  0,75 = 90 ;  = (1200,750,25) = 4,74
Entscheidungsregel: Verwirf die Hypothese p = 0,75 ,
falls X < 81 oder falls X > 99
Binomialtest
Fehler 2. Art
Angenommen, die zugrunde liegende Wahrscheinlichkeit
ist tatsächlich p = 0,7.
Mit welcher Wahrscheinlichkeit wird nicht erkannt, dass
hier nicht die MENDELsche Regel zugrunde liegt?
P(Fehler 2. Art) = 0,759
Binomialtest
Operationscharakteristik
Normalverteilung
Bestimmung von Mittelwert und Stichprobenstreuung
In einer Stichprobe unter 1000 Frauen
im Alter zwischen 18 und 20 Jahren
fand man die o. a. Verteilung für die
Körpergröße.
Normalverteilung
Approximation durch Normalverteilung
Lässt sich die empirische
Verteilung durch eine
Normalverteilung
beschreiben?
Normalverteilung
Berechnung von Wahrscheinlichkeiten
Mit welcher Wahrscheinlichkeit ist die Körpergröße
mindestens 1,60 m und höchstens 1,70 m?
gesuchte Wahrscheinlichkeit:
56, 3 %
Normalverteilung
Überprüfung auf Normalverteilung
Von 100 neugeborenen Mädchen wurde
das Körpergewicht bestimmt.
Weisen die Daten darauf hin, dass das
Körpergewicht von Neugeborenen
normalverteilt ist?
Normalverteilung
Überprüfung auf Normalverteilung
ohne / mit Diagnose
Die ultimative Wahlprognose
Ausgehend von den Wählerwanderungen zwischen vorletzter
und letzter Bundestagswahl gaben wir eine Prognose für den
18. September 2005 ab . . .
SPD / Grüne
?
CDU/CSU/FDP
?
Sonstige Parteien
?
Wählerwanderungen 1998  2002
1998 
2002 
SPD /
Grüne
CDU/CSU
/ FDP
andere
Nichtw. /
Erstw.
gesamt
SPD /
Grüne
72,7%
7,0%
19,0%
19,3%
34,7%
CDU/CSU
/ FDP
12,0%
76,5%
13,8%
17,9%
33,8%
andere
2,3%
1,3%
37,4%
3,2%
5,2%
Nichtw. /
gest.
12,9%
15,2%
29,8%
59,6%
26,3%
gesamt
100%
100%
100%
100%
100%
Übergangsmatrix
33,66% / 73,16% = 46,0%
35,45% / 73,16% = 48,5%
Übergangsmatrix
Startvektor
Produkt
Die ultimative Wahlprognose
Ausgehend von den Wählerwanderungen zwischen vorletzter
und letzter Bundestagswahl ergab sich folgende Prognose:
SPD / Grüne
46,0%
CDU/CSU/FDP
48,5%
Sonstige Parteien
5,5%
Matrixpotenzen
Niederlassung eines Autovermieters: A, B, C
80% der Fahrzeuge, die am Morgen in A stehen, stehen am
Abend wieder in, je 10% sind von A nach B bzw. C gewechselt.
Nach B kehren 60% der ausgeliehenen Fahrzeuge wieder
zurück; je 20% wechseln nach A oder nach C.
Von Niederlassung C aus wechseln erfahrungsgemäß 20% nach
A und 10% nach B.
Wie viele Fahrzeuge befinden sich an den drei Niederlassungen
nach 1, 2, ..., 10, ...20 Tagen, wenn am Anfang je ein Drittel an
jeder der drei Niederlassungen vorhanden war?
Gibt es eine optimale Aufteilung der Fahrzeug-Bestände?
Matrixpotenzen
Literaturhinweis
„Elemente der Mathematik – Gesamtband
Mathematik mit neuen Technologien“
Schroedel 83990
Das Stochastik-Kapitel wurde von mir verfasst und enthält die im
Vortrag beschriebenen Einsatzmöglichkeiten des GTR.
Heinz Klaus Strick
Rückmeldungen erwünscht:
[email protected]
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