«Peer Gynt 2.0»
Ein musikalisches Phantastikum
Samstag
06.12.2014 15:00 (D)
Salle de Musique de Chambre
Solistes de l’Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Fawzi Haimor Leitung
Andrim Emini Schauspiel (Peer Gynt)
Sophie Moser Schauspiel (Solveig), violon
Markus Tomczyk Schauspiel (Knopfgie er, Trollkönig, das Selbst)
Nina Kupczyk Text, Konzept, Regie
Pascal Seibicke Bühnenbild
Paul Leonard Schäffer Arrangements
Edvard Grieg (1843–1907)
Peer Gynt. Suite N° 1 op. 46 (1887–1888)
N° 1: Morgenstimmung (Allegretto pastorale)
N° 2: Åses Tod (Andante doloroso)
N° 3: Anitras Tanz (Tempo di Mazurka)
N° 4: In der Halle des Bergkönigs (Alla marcia e molto marcato)
Peer Gynt. Suite N° 2 op. 55 (1890–1892)
N° 1: Der Brautraub – Ingrids Klage (Allegro furioso – Andante doloroso)
N° 2: Arabischer Tanz (Allegro vivace)
N° 3: Solvejgs Wiegenlied (Lento)
N° 4: Peer Gynts Heimkehr (Allegro agitato)
N° 5: Solvejgs Lied (Andante – Allegretto tranquillamente)
~60‘ ohne Pause
Produktion Philharmonie Luxembourg, Orchestre Philharmonique du Luxembourg
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIMIOUZIK
Nächstes Konzert in der Reihe «Miouzik»:
31.01.2015 15:00 (D)
Salle de Musique de Chambre
«Haydi, Hleb & Geißenmöuch»
Eine musikalische Geschichte über das Abschiednehmen und Ankommen
Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Das Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL) verkörpert als Orchester des Großherzogtums einen sehr lebendigen Teil der kulturellen
Tradition seines Landes. Schon seit seinen glanzvollen Anfängen 1933 bei Radio Luxemburg (RTL) ist das 1996 in staatliche Trägerschaft übernommene Orchester europaweit präsent. Mit der 2005 eröffneten Philharmonie Luxembourg bildet es seit 2012 eine Einheit. Die von den
größten Orchestern, Dirigenten und Solisten der Welt geschätzte Akustik seiner Residenz, die lange Verbundenheit mit zahlreichen Konzerthäusern und Festivals, vor allem aber die detailgenaue Musikalität seines Musikdirektors Emmanuel Krivine sowie die intensive Zusammenarbeit mit herausragenden Musikerpersönlichkeiten haben zum Ruf einer besonders eleganten Klangkultur des OPL beigetragen. Das bezeugt
nicht zuletzt die beeindruckende Liste der Auszeichnungen für die im Lauf der letzten Jahre erschienenen CDs. Mit seiner Heimat, dem Großherzogtum Luxemburg, teilt das OPL eine sehr europäische und weltoffene Haltung. Das Orchester mit seinen 98 Musikern ist mit zahlreichen
Konzerten und Aktivitäten in der gesamten Großregion präsent. Tourneen führen das OPL darüber hinaus in zahlreiche Musikzentren Europas
sowie nach Asien und in die USA. Die Konzerte des OPL werden regelmäßig vom luxemburgischen Radio 100,7 übertragen und über das Netzwerk der Europäischen Rundfunkunion (EBU) international ausgestrahlt. Das OPL wird subventioniert vom Kulturministerium des Großherzogtums und erhält weitere Unterstützung von der Stadt Luxemburg.
Fawzi Haimor Dirigent
Im vergangenen Jahr begann Fawzi Haimor seine zweite Saison beim Pittsburgh Symphony Orchestra, gleichzeitig wurde er vom Assistent
Conductor zum Resident Conductor befördert. Vor seiner Ernennung in Pittsburgh war er für zwei Spielzeiten beim Alabama Symphony Orchestra tätig. Er hat bereits mit Orchestern wie dem Jacksonville Symphony, dem Kansas City Symphony, dem Amman Symphony sowie
dem Orquestra Sinfónica do Porto zusammengearbeitet. Außerdem vertrat so angesehene Dirigenten wie Manfred Honeck, Leonard Slatkin,
Gianandrea Noseda, Rafael Frühbeck de Burgos und Jan Pascal Tortelier. Fawzi Haimor setzt sich sehr für die Ausbildung junger Musiker ein,
was ihm auch die Position des ersten Musikdirektors des damals neu gegründeten Alabama Symphony Youth Orchestra einbrachte. Auch an
der Gründung der Davis Summer Symphonie, einer Organisation, die sich für die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit für klassische Musik in
Davis/California stark macht, war er als Musikdirektor tätig. 1983 in Chicago geboren, wuchs Fawzi Haimor im Nahen Osten und in San Francisco auf. Bereits im Alter von vier Jahren begann er mit dem Geigenspiel und absolvierte später seine Ausbildung an der Jacobs School of
Music der Indiana University. Er ist ein engagierter Verfechter der zeitgenössischen Musik.
Andrim Emini Schauspiel (Peer Gynt)
Andrim Emini wurde 1982 in südhessischen Dieburg geboren und absolvierte unter einem Vollstipendium seine Schauspielausbildung in
Hamburg. Engagements führten ihn u.a. an das Schauspiel Frankfurt, das Schauspiel Stuttgart, die Volksbühne Berlin und das Stadttheater
Bremerhaven. Des Weiteren ist er als Filmschauspieler und Synchronsprecher tätig.
Sophie Moser Schauspiel (Solveig), Violine
1984 bei Bonn geboren, erhielt Sophie Moser ihren ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Nach zahlreichen öffentlichen Auftritten
im frühen Kindesalter, Auszeichnungen und Preisen wurde die damals Elfjährige als Jungstudentin in die Meisterklasse von Zakhar Bron an
der Musikhochschule Lübeck aufgenommen. 2001 nahm sie ihr Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Victor Tretjakov auf
und legte 2007 ihr Diplom sowie 2010 ihr Konzertexamen ab. Zu den besonderen Auszeichnungen von Sophie Moser zählen Preise bei namhaften internationalen Violinwettbewerben, u.a. dem Yehudi-Menuhin-Violinwettbewerb in Frankreich und dem Premio Paganini in Italien. Sophie Moser gastierte als Solistin u.a. in der Tonhalle Zürich, in der Tchaikovsky Hall in Moskau, im Megaron in Athen und in der Carnegie Hall
in New York. Nach ihrem Kinodebüt (1998) ist Sophie Moser regelmäßig in TV-Produktionen zu sehen.
Markus Tomczyk Schauspiel (Knopfgie er, Trollkönig, das Selbst)
Markus Tomczyk hat aktuell das Masterprogramm Tanzvermittlung im zeitgenössischen Kontext an der Hochschule für Musik und Tanz Köln
absolviert. Seit seiner Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» Berlin 2007 arbeitet er für Theater, Film und Fernsehen. Er gewann den Förderpreis Deutscher Film als bester Nachwuchsschauspieler beim Filmfest München 2008 und den Günther-StrackNachwuchspreis des Studio Hamburg 2009 für seine Rolle in dem ZDF-Film Brahms: Kein Mord ohne Leiche. 2012 produzierte er seine erste
eigene Performance «Optimiertes Gedankengut», die zum Month of Performance Art Berlin eingeladen wurde. Seine aktuellen Produktionen,
das Tanzduett «Zweinsamkeit» und die Performance «Meat Market» wurden bereits zu verschiedenen Festivals eingeladen. Neben Schauspiel-Coaching und Workshops für Kinder und Jugendliche unterrichtet er Yoga und liebt Jogging.
Nina Kupczyk Text, Konzept, Regie
Nina Kupczyk arbeitet als Regisseurin und Autorin für Theater und Film; außerdem ist sie Diplom-Psychologin. Ihre Bühnenlaufbahn begann sie
mit acht Jahren in ersten Rollen und mit einer Tanzausbildung am Bremer Theater am Goetheplatz. Gleichzeitig erhielt sie Violinunterricht bei ihren Eltern, die beide Berufsmusiker sind bzw. waren. Nach dem Abitur studierte Nina Kupczyk Psychologie an der Universität Bremen und
Musiktheater-Regie an der Theaterakademie Hamburg der Musikhochschule Hamburg. Noch während des Studiums brachte sie 2007 ihr Theaterstück «Des Kindes [email protected] voce in der Nacht» bei Radio Bremen und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg heraus, das unter ihrer
Regie auch verfilmt wurde. In der Opera stabile der Hamburgischen Staatsoper wurde unter ihrer Regie Victor Ullmanns Kammeroper Der Kaiser von Atlantis aufgeführt, an der Oper Kiel die Kinderoper La figlia del Mago. 2012 feierte ihr Theaterstück «Urmozart» am Hamburger Monsun
Theater seine Uraufführung. Nina Kupczyk war Stipendiatin des internationalen Forums der Berliner Festspiele des Theatertreffens, des RichardWagner Verbandes und der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Derzeit wird sie von der Rusch-Stiftung Hamburg gefördert.
Pascal Seibicke Bühnenbild
Pascal Seibicke studierte Kostüm- und Bühnenbild an der Akademie der Bildenden Künste München bei Katrin Brack. Zuvor begann er eine
Ausbildung zum Raumausstatter. Bereits während seines Studiums und seiner Ausbildung realisierte Pascal Seibicke eigene Bühnenbilder für
Theater und Kostüme und Szenenbilder für Filme. Von 2006 bis 2009 stand zudem die Requisite des Landestheaters Oberpfalz unter seiner
Leitung. Pascal Seibicke assistierte bereits an verschiedenen Häusern wie z.B. dem Bayrischen Staatsschauspiel, dem Schauspielhaus Wien,
dem Vorarlberger Landestheater und den Münchner Kammerspielen. Von 2011 bis 2013 war er fester Ausstattungsassistent am Theater Freiburg. Dort hatte er im Mai 2012 sein Debüt im Bereich Musiktheater als Kostüm- und Bühnenbildner mit einer Version von Mozarts Zauberflöte
für Kinder («Die kleine Zauberflöte»). Es folgten weitere freie Arbeiten.
Paul Leonard Schäffer Arrangements
Der Komponist, Dirigent und Pianist Paul Leonard Schäffer wurde 1987 in Hannover geboren. Seine Kompositionen wurden u.a. beim Rheingau Musik Festival, den Weimarer Frühjahrstagen für zeitgenössische Musik, dem Festival junger Künstler Bayreuth, den Kasseler Musiktagen,
den Händel-Festspielen Karlsruhe sowie in der Alten Oper Frankfurt aufgeführt. Im Mai 2013 wurde sein Musiktheater Büchners Frauen am
Staatstheater Wiesbaden in Kooperation mit der Internationalen Ensemble Modern Akademie uraufgeführt. Paul Leonard Schäffer studierte
Komposition, Kirchenmusik und Orchesterleitung in Frankfurt am Main und lebt und arbeitet in Darmstadt.
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«Peer Gynt 2.0» Ein musikalisches Phantastikum