Einführung in die Hydrogeographie/

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Einführung in die Hydrogeographie
Gliederung / Termine
Wintersemester 2007/2008
Einführung in die
Hydrogeographie/-sphäre/Ozeanographie
Fr. 12.00 Uhr
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Globaler Wasserkreislauf
Landschaftswasserhaushalt
Fließgewässer I
Abfluss in Ökozonen I
Abfluss in Ökozonen II
Fließgewässer II
Grundwasser, Quellen
Stillgewässer, Seen
Gletscher
Meere
Regionaler Landschaftswasserhaushalt (Fallbeispiel Rhein)
Bork, Berkhoff
Exkursion: 25.01.08
Klausur: 15.02.2008
Einführung in die Hydrogeographie
Empfohlene Literatur
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Globaler Wasserkreislauf
Wasser auf der Erde
1. Wilhelm, F. (1997): Hydrogeographie. Braunschweig.
2. Marcinek, J. & E. Rosenkranz (1996): Das Wasser der Erde. Gotha
3. Schönborn, W. (2003): Lehrbuch der Limnologie. Stuttgart.
4. Vereinigung Dt. Gewässerschutz (2004): Grundwasser. –
Schriftenreihe der Vereinigung Dt. Gewässerschutz (VDG), Bd.59.
Bonn. http://www.gewaesserschutz.info/shop
5. Wohlrab, B., Ernstberger, H., Meuser, A. & Sokollek, V. (1992):
Landschaftswasserhaushalt. Hamburg.
Herkunft:
- Vulkanische Exhalationen
- Sammlung kondensierten Wassers auf fester Erdkruste
- Entstehung von Atmosphäre & Hydrosphäre (ca. 4 Mrd. Jahre)
- juveniles Wasser
- vadoses Wasser
6. Hölting, B. (2005): Hydrogeologie. Stuttgart
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Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Wasser auf der Erde
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Wasser auf der Erde
Gesamtwassermenge: ca. 1,64 Mrd. km³
- Meere (1,35 Mrd. km³)
- Süßwasser (35 Mio. km³)
Erdkruste: 0,25 Mrd. km³
Frei bewegliches Wasser: 1,38 - 1,45 Mrd. km³
2718 m
- Eis (24,4 Mio. km³)
- Grundwasser (10,5 Mio. km³)
- Oberflächengewässer
(105.000 km³)
< 0,02 % allen Wassers
Æ Tiefe bei einem eingeebneten Erdkörper:
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Grundgleichung Wasserhaushalt:
Lehre der Antike:
Æ Ozean nährt unterirdisch alle Flüsse
Global
Prediger Salomo:
„Alle Flüsse gehen zum Meere, und doch wird das Meer nicht voll;
an den Ort, wohin die Flüsse gehen, dahin gehen sie immer wieder.“
Thales von Milet
600 v. Ch.
Æ
VE = NE
Verdunstung = Niederschlag
NE = NL + NM
VE = VL + VM
De La Métherie (1797):
Æ Grundsätze des Wasserkreislaufes
E = Erdoberfläche
Æ Herkunft des Wassers auf dem Festland erklärt
Murray (1887) & Brückner (1887 & 1900):
L = Land
M = Meer
De La Métherie
(1743-1817)
Æ Darstellung des Wasserkreislaufes und Wasserhaushaltes für die
gesamte Erde
Æ Entwicklung einer Wasserhaushaltsgleichung für Meer & Festland
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Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Großer Wasserkreislauf
Komponenten des Wasserkreislaufs :
Landkreislauf
Meerkreislauf
Einflussfaktoren:
Geographische Lage
Klima
Geologie
Geomorphologie
Böden
Vegetation
Mensch
Verdunstung
Niederschlag
Evaporation Transpiration
Evaporation
Abfluss
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Wasserbilanz der Erde:
Verteilung von Verdunstung und Niederschlägen
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Mittelwert der Solarkonstante:1367 W/m²
Mittel für Atmosphäre 342 W/m²
Quelle: Wilhelm, F. (1997): Hydrogeographie. S.5
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Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Quelle: www.m-forkel.de/klima/strahlungshshlt.html
Quelle: www.oekosystem-erde.de/html/wasser.html
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Quelle: www.earthobservatory.nasa.gov
Quelle: Schultz (1995): Die Ökozonen der Erde. S. 23.
Areas colored red show the brightest, most reflective regions;
yellows and greens are intermediate values;
and blues and violets show relatively dark surfaces.
White indicates no data were available, and no albedo data are provided over the oceans.
Albedo
(lat. albus = weiß)
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Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Wasserdampf Æ latente Energie
Headley-Zelle
Quelle: Haeckel (1993): Meteorologie. S. 44.
Sättigungsfeuchte bei 35° C = 27,2g Wasserdampf / kg
Absolute Feuchte (a) Æ g Wasserdampf / m³ Luft
Spezifische Feuchte (s) Æ g Wasserdampf / 1 kg feuchter Luft
Sättigungsfeuchte (S) Æ Maximum g Wasserdampf / kg Luft
Relative Feuchte (RF) Æ s/S
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Quelle: www.oekosystem-erde.de/html/wasser.html
Quelle: Haeckel (1993): Meteorologie. S. 224.
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Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Globale Zirkulationssysteme/Thermohaline Zirkulation
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Energietransport
- Wind
- Wasserdampf = latente Energie
- Warme und kalte Meeresströmungen
Quelle: www.dkrz.de
- Wind
Quelle: www.oekosystem-erde.de/html/wasser.html
- Temperatur
- Salinität
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Räumliche Ungleichverteilung
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Wasserbilanz der Erde:
Differenz Niederschlagshöhe / Verdunstung
(= Abfluß incl. GW-Neubildung) in cm/a
Quelle: Marcinek & Rosenkranz ( 1996): Das Wasser der Erde. S. 76.
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Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Wasserbilanz der Erde:
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Klimazonen der Erde
Quelle: VDG (2004): Grundwasser. S. 7.
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Extrembeispiele
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Bangladesh
Quelle: Schulz (1995): Die Ökozonen der Erde. S.380.
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Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Wasserbilanz der Erde:
Bangladesh
Warum hat Alice Springs (Australien) den höchsten Wasserverbrauch der Welt
(1.500 l/d) und woher stammt dieses Wasser?
Quelle: www.Klimadiagramme.de
Quelle: www.Klimadiagramme.de
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Namibia
Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Namibia
Quelle: www.m-forkel.de/klima/atacama.html
Quelle: www.Klimadiagramme.de
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Einführung in die Hydrogeographie
1. Globaler Wasserkreislauf
Namibia
http://www.resimsite.com/data/media/18/Fogline,_Namib_Desert,_Namibia,_Africa.jpg
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