Referat S. Matulis, P. A. Resick, Prof. Dr. R

Werbung
Entwicklungsangepasste Kognitive
Verhaltenstherapie für Jugendliche mit
körperlichen oder sexuellem Missbrauch –
eine Pilotstudie
Simone Matulis1
Patricia A. Resick, Ph.D., ABPP 2
Prof. Dr. Rita Rosner3
Dr. Regina Steil1
1 Goethe-Universität
Frankfurt
2 Duke University Medical Center
3 Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Folgen von Gewalterfahrung in der Kindheit
Prävalenz sexueller Missbrauch: ca. 20% Frauen, 8% Männer mit ungewollten
sexuellen Erfahrungen vor 18. Lj. (Metaanalyse von Pereda et al., 2009)
Prävalenz körperlicher Missbrauch: Prävalenzen ca. 4%-16% westliche Nationen &
USA (Chou et al., 2011)
Erhöhtes Risiko einer psychischen Erkrankung
(Längsschnittstudie über 25 Jahre von Fergusson et al., 2008)
37%-52% von Kindern und Jugendlichen die Opfer von sex. Missbrauch wurden
erfüllen alle Kriterien einer PTBS
(Kendall-Tackett et al., 1993; McLeer et al., 1992; McLeer et al., 1998)
Assoziierte Probleme: dissoziative Symptome, geringer Selbstwert, suizidale
Gedanken, Suizidversuche, körperliche Erkrankungen, selbstverletzendes
Verhalten, Schwierigkeiten in Emotionsregulation, geringe Toleranz
unangenehmer Gefühle, Probleme im psychosozialen Bereich, frühe
Schwangerschaft, sexuelle Probleme, Reviktimisierung (Überblick siehe Priebe et al.,
2012)
1
Im Schnitt kommen weibl. Patienten mit PTBS und
Borderline-Störung mit ca. 37 Jahren das erste mal zu
einer traumafokussierten Behandlung.
(z.B. Steil et al., 2011)
→ früh intervenieren, um
Chronifizierung und Folgeprobleme
wie z.B. erneute Viktimisierung,
ungünstige Erwerbsbiographie zu
verhindern !
2
Behandlung der PTBS im Jugendalter - Metaanalyse
Metaanalyse zu effektiven Behandlungen bei PTBS im Kindes- und
Jugendalter
RCTs:
Unkontroll. Studien:
Hedges‘ g = .89 (n = 42; KG: no treatment oder WL)
Hedges‘ g = .45 (n = 29; KG: active group oder TAU)
Hedges‘ g = .82 (n = 77)
• Keine Interventionsstudien zu PTBS nach körperlichem Missbrauch
• Sehr geringe Anzahl an Studien, die auf PTBS nach sex./körperl.
Missbrauch speziell im Jugendalter fokussieren.
• Keine Jugendlichen-Studie berücksichtigt speziell
Emotionsregulationsstörungen
Gutermann, J., Schreiber, F., Matulis, S., Schwartzkopff, L., Deppe, J., & Steil, R. (2015). Psychological treatments for
symptoms of posttraumatic stress disorder in children and adolescents: a meta-analysis. Manuscript under revision.
3
Jugendliche mit PTBS stellen uns vor
Herausforderungen!
Besonderheiten des Jugendalters } 
} 
} 
} 
} 
Emo$onale Instabilität Mo$va$onale Instabilität Entwicklungsaufgaben Einfluss der Eltern Dynamik in äußeren Bedingungen +
Besonderheiten von Gewaltopfern } 
} 
} 
Emo$onsregula$onsstörungen Eltern als poten$elle Täter Vermeidung → instabile Therapiemo$va$on Methodische Schwierigkeiten +
} 
} 
Geeignete psychometrische Verfahren für 14-­‐21 Jahre ? Therapeu$sche Qualifika$on 4
Den Herausforderungen begegnen… Adaptationen
Cognitive Processing Therapy
(CPT, Resick & Schnicke, 1992)
kognitiv ausgerichtet, geringer
Expositionsanteil
5
Warum Cognitive Processing Therapy als Kern?
CPT
Effektstärke
95% CI
Überwiegend
Kognitiv
Überwiegend
Exposition
Kognitiv &
Exposition
Stressimpfung
1.71
1.09
1.31
1.37
1.21-2.12
.86-1.33
.93-1.69
.80-1.94
Vergleiche zwischen den Behandlungsformen werden nicht statistisch signifikant
Meta-Analyse von Watts et al., 2013; Hedges g im Vergleich mit Kontrollgruppe
•  sehr genau festgeschriebene Interventionen im Manual, vielfältige
festgelegte Arbeitsmaterialien => „Kochrezept“; gute Erlernbarkeit /
Disseminierbarkeit
•  Training des Patienten in der eigenständigen Anwendung der Techniken
6
Den Herausforderungen begegnen… Adaptationen
Emo<onsregula<ons-­‐Training Wirksam bei PTBS + BPS
(Steil et al., 2011)
Intensives traumafokussiertes Behandlungsse@ng Tägliche Sitzungen > wöchentliche
Sitzungen
(Ehlers et al., 2010) Entwicklungsaufgaben Hohes Viktimisierungsrisiko
(Kilpatrick et al., 2003)
Höhere Rate an
Schulabbrüchen
(Lipschitz et al., 2000)
Commitmentphase
Motivation stärken
Cognitive Processing Therapy
(CPT, Resick & Schnicke, 1992)
kognitiv ausgerichtet, geringer
Expositionsanteil
7
E-KVT im Überblick
Commitmentphase
Beziehungsaufbau
Therapievertrag
Lebenslinie
Therapieziele
Psychoedukation
30 Therapiestunden (max. 36) in vier (max. fünf) Monaten 8
Behandlungshierarchie der PTBS bei schweren
Störungen der Emotionsregulation
Behandlungsfokus
Beispiele
Lebensbedrohliches Verhalten
Suizidalität, schweres SVV, schweres
Hochrisikoverhalten
Therapie zerstörendes Verhalten
Verstoß gegen Therapievertrag,
mangelndes Commitment
Krisen generierendes Verhalten
anhaltende Gewalterfahrungen, strafbares
Verhalten
Therapiefortschritt behinderndes Verhalten
Dissoziation, motivationale Probleme,
Substanzmissbrauch
Schwere psychosoziale Probleme
schwere finanzielle Probleme, drohende
Obdachlosigkeit
PTBS aufrechterhaltendes Verhalten
Dysfunktionale Kognitionen, Meidungs- und
Escapestrategien
Entwicklungsaufgaben, Prophylaxe
Beziehung Eltern, Peer-Beziehungen,
Schul-/Berufsbildung, Reviktimisierung
(angelehnt an DBT-PTSD; Steil et al., 2011; Bohus et al., 2013)
9
Notfallplan
Was kann ich selbst versuchen, um die Krise zu lösen?
•  Mit Hund spazieren gehen, Musik hören, ins Kissen hauen, Zigarette rauchen
An wen kann ich mich wenden?
•  Freunde, Eltern, Betreuer
Therapeuten kontaktieren
•  Individuell festlegen, ob Notfallhandy, welche Erreichbarkeiten, was tun,
wenn nicht erreichbar. Ermutigung: als Therapeut erreichbar sein!
Psychiatrie kontaktieren
Ablaufplan mit allen Notfall-Telefonnummern ins Portemonnaie,
Nummern in Handy einspeichern!
Bei <18 Jahren: mit Sorgeberechtigten absprechen
Ggf. mit Betreuern absprechen
10
Developmentally Adapted Cognitive Processing Therapy for
Adolescents (D-CPT; Matulis, Resick, Rosner & Steil, 2014)
Commitmentphase
Emotionsregulationstraining
Beziehungsaufbau
gemäß DBT-PTSD
Therapievertrag
Strategien zum
Umgang mit hohem
Stress
Lebenslinie
Therapieziele
Psychoedukation
Abbau von
dysfunktionalem
Verhalten
Psychoedukation zu
Emotionen
30 Therapiestunden (max. 36) in vier (max. fünf) Monaten 11
Developmentally Adapted Cognitive Processing Therapy for
Adolescents (D-CPT; Matulis, Resick, Rosner & Steil, 2014
Commitmentphase
Emotionsregulationstraining
Intensive CPT
Beziehungsaufbau
gemäß DBT-PTSD
Therapievertrag
Strategien zum
Umgang mit hohem
Stress
Identifizierung der
Stuck Points
Lebenslinie
Therapieziele
Psychoedukation
Abbau von
dysfunktionalem
Verhalten
Psychoedukation zu
Emotionen
Schriftliche
Traumakonfrontation
Kognitive
Umstrukturierung –
Bearbeitung von
Stuckpoints
Bearbeitung traumarelevanter Themen
30 Therapiestunden (max. 36) in vier (max. fünf) Monaten 13
Warum Intensivphase
•  Kompensation motivationaler Schwankungen
•  Maximale therapeutische Unterstützung bei traumaspezifischen
Elementen
•  Vermeidung wird reduziert
•  Behandlungszeit wird verkürzt
Aussagen der Patienten:
„Falls es Probleme mit Hausgaben gegeben hätte, wusste ich, dass ich
meine Therapeutin am nächsten Tag wieder sehe. Da habe ich mich mehr
getraut.“
„Ich habe mir gedacht: so wird es zwar heftig, aber geht auch schneller
wieder vorbei.“
„Ich habe die Aufgaben immer gleich gemacht. Wenn wir uns nur einmal
wöchentlich gesehen hätten, hätte ich es wieder aufgeschoben.“
14
E-KVT Intensivphase
Annahmen
≈
Trauma
Stuck Point
15
E-KVT Intensivphase
Bearbeitung Stuck Points
•  zunächst Bewertungen, die sich auf das Vergangene
beziehen
•  (Schuld, Verleugnung des Geschehenen)
•  Später Bewertungen, die sich auf Zukünftiges beziehen
•  Wie denkt Patient über Sicherheit, Vertrauen, Kontrolle,
Intimität, Wertschtäzung?
Sokratische Dialogführung
16
Zusammenhang Gedanken und Gefühle
Ich denke an die
Vergewaltigung
„Ich hätte nicht zu
ihm gehen sollen.“
17
Schuldig,
minderwertig
17
Developmentally Adapted Cognitive Processing Therapy for
Adolescents (D-CPT; Matulis, Resick, Rosner & Steil, 2014
Commitmentphase
Emotionsregulationstraining
Intensive CPT
Entwicklungsaufgaben
Beziehungsaufbau
gemäß DBT-PTSD
Therapievertrag
Strategien zum
Umgang mit hohem
Stress
Identifizierung der
Stuck Points
Sexuelle
Reviktimisierung –
Woran erkenne ich
einen dysfunktionalen
Partner?
Lebenslinie
Therapieziele
Psychoedukation
Abbau von
dysfunktionalem
Verhalten
Psychoedukation zu
Emotionen
Schriftliche
Traumakonfrontation
Kognitive
Umstrukturierung –
Bearbeitung von
Stuckpoints
Bearbeitung traumarelevanter Themen
Schul-/
Berufsausbildung Interessenstest,
Berufsinformationen
einholen, adäquate
Beschulung,
Förderungen, Plan B
entwickeln…
30 Therapiestunden (max. 36) in vier (max. fünf) Monaten 19
Warum Reviktimisierungsgefahr nach…?
Problematische Einstellungen:
•  Für Liebe muss ich bezahlen
•  Dass ich schlecht behandelt werde ist für mich normal
•  Ich habe eh nichts anderes verdient
•  Der aggressive Partner wird mich vor der Welt beschützen
Diese Probleme erhöhen das Risiko:
•  Dissoziation
•  Substanzgebrauch
•  Spielen mit der Macht der sex. Attraktivität, um jetzt Kontrolle zu erleben
•  Kompetenzdefizite (schädliche Partner erkennen; Kontakte zu nichtschädlichen Partnern finden…)
20
Verhinderung von Reviktimisierung
Reviktimisierung – 20 red flags (Kubany & Raltston, 2008)
Woran erkenne ich einen schädlichen Partner?
ü Behandelt mich als Eigentum
ü „Spielerischer“ Gebrauch von Kraft beim Sex
ü Eifersucht
ü Starker Gebrauch von Alkohol oder Drogen
ü Mag meine Familie und Freunde nicht
ü Ruf eines Weiberhelden
ü Bedrängt mich
ü Unzuverlässigkeit
ü Lügen, Verschwiegenheit
ü Handelt anders, wenn ich mit ihm alleine bin als in
ü Drückt mir seine Meinung auf
Gegenwart anderer
ü Belächelt meine Meinung
ü Eingriff in meine Privatsphäre
ü Schlechte Laune
ü Grausamkeit gegenüber Tieren und Kindern
ü Körperliche Aggressivität gegenüber anderen
ü Charme oder Charisma
ü Beleidigungen anderer
ü Beschuldigen anderer für seine Probleme und
Fehler
21
Clin Child Fam Psychol Rev (2014) 17:173–190
DOI 10.1007/s10567-013-0156-9
Developmentally Adapted Cognitive Processing Therapy
for Adolescents Suffering from Posttraumatic Stress Disorder
after Childhood Sexual or Physical Abuse: A Pilot Study
Simone Matulis • Patricia A. Resick
Rita Rosner • Regina Steil
•
Published online: 8 October 2013
! Springer Science+Business Media New York 2013
Abstract Although childhood sexual abuse and childhood physical abuse (CSA and CPA) have severe psychopathological consequences, there is little evidence
supporting psychotherapeutic interventions for adolescents
who have experienced CSA or CPA. To provide a treatment tailored to the specific needs of adolescents suffering
from abuse-related posttraumatic stress disorder (PTSD),
we modified Cognitive Processing Therapy (CPT) by
adding new treatment modules and changing the therapy
setting. To evaluate the feasibility and efficacy of Developmentally Adapted CPT (D-CPT), we treated 12 adolescents suffering from PTSD secondary to CSA or CPA.
Patients were assessed prior to treatment (t0), post-treatment (t1), and 6 weeks after treatment (t2). Assessments
included the Clinician-Administered PTSD Scale (CAPS),
the UCLA PTSD Index (UCLA), the Children’s Depression Inventory (CDI), the Adolescent Dissociative Experiences Scale (A-DES), and the Borderline Symptom List
(BSL-23). MANOVAs revealed that posttraumatic stress
measurements and associated symptom measurements
significantly differed across time points. When comparing
t0 with t2, Cohen’s d was large with respect to the CAPS
scores (d = 1.45, p \ .001) and the UCLA scores
(d = 1.91, p \ .001). Cohen’s d had a medium magnitude
with respect to the CDI scores (d = .78, p \ .001), the
A-DES scores (d = 0.64, p \ .05), and the BSL-23 scores
(d = 0.74, p \ .01). D-CPT has the potential to reduce
PTSD symptoms and comorbid psychopathology in adolescents with histories of CSA or CPA.
Keywords Posttraumatic stress ! Sexual abuse !
Physical abuse ! Adolescents
Introduction
International studies have confirmed that childhood abuse
(CA) such as childhood physical abuse (CPA) or childhood
sexual abuse (CSA) occurs with high prevalence. Pereda
et al. (2009) found in a meta-analysis that approximately
20 % of women and 8 % of men had experienced some
form of sexual abuse before the age of 18 years. Studies
investigating the epidemiology of CPA in children and
adolescents in Western or European nations have found
prevalence rates between 3.6 and 16.3 % (Annerback et al.
Pilotstudie - Design
Prä-­‐Diagnos<k (n = 12) Commitmentphase
Emotionsregulationstraining
Intensive CPT
Entwicklungsaufgaben
Post Booster-Session nach 4 Wo
Follow-­‐up 6 Wochen 23
Ein- und Ausschlusskriterien
Einschlusskriterien
Ausschlusskriterien
Physische oder sexuelle Gewalt
Psychotische Störung
PTBS (nach DSM-IV) als Hauptdiagnose
Organische oder substanzinduzierte
psychische Störungen
Alter zwischen 14 und 21 Jahren
Stabile Lebenssituation
Mentale Retardierung (IQ < 75)
Ausreichende Deutschkenntnisse
Akute Suizidalität (Suizidversuch liegt
weniger als 6 Monate zurück)
Falls < 18 Jahre: Einverständnis der
Sorgeberechtigten
Schwere Selbstverletzung liegt weniger als
6 Monate zurück
Ausreichende Sicherheit (kein akuter
Missbrauch oder Gefahr)
Tiefgreifende Entwicklungsstörung
Bipolare Störung
Substanzabhängigkeit
24
Assessment
Interviews:
Ø  Kinder-DIPS, SKID-I
Ø  BPD-Modul SKID-II
Ø  Clinician Administered PTSD Scale
Fragebögen:
Ø 
Ø 
Ø 
Ø 
UCLA PTSD Index for DSM-IV
Depressionsinventar für Kinder und Jugendliche
Heidelberger Dissoziationsinventar
Borderline Symptom List (BSL-23)
25
Stichprobe (N = 12)
Geschlecht
♀=10 ♂=2
Alter
M = 18.08; SD = 1.67
Anzahl komorbide Störungen
M = 2.25; SD = 1.28
Anzahl Trauma Cluster M (SD)
M = 4,5; SD = 2.8
Anzahl Borderline Kriterien
M = 2.42; SD = 2.68
Art der Gewalt
Physisch + sexuell: n = 8
Nur physisch: n = 2
Nur sexuell: n = 2
Alter bei Beginn
Sexuelle Gewalt: M = 11.80; SD = 5.49
Physische Gewalt: M = 8.33; SD = 6.25
Dauer in Monaten
Sexuelle Gewalt: M = 23.60; SD = 59.85
Physische Gewalt: M = 52.70; SD = 44.63
26
ERGEBNISSE
27
ITT: Clinician-Administered PTSD Scale (CAPS)
d = 1.45***
120
d = 1.16**
100
80
d = 0.33*
Pre
Post
Follow-up
60
40
F= 22.05 ***
df = 1.16
20
0
28
ITT: UCLA PTSD Index for DSM IV
d = 1.91***
70
d = 2.01***
60
50
40
30
20
10
Pre
Metaanalysen zur Effektivität der Behandlung
Post
von PTBS nach sex. Missbrauch: Follow-up
Harvey & Taylor, 2010: 0.71
Trask, Walsh & DeLilo, 2011: 0.51
F = 38.86 ***
df = 1.34
0
29
ITT: Borderline Symptom List
90
d = 0.74**
80
70
60
50
40
30
20
d = 0.88***
Pre
Post
Follow-up
Cochrane Metaanalyse zur Wirksamkeit von PT bei
BPS (Stoffers et al., 2012):
Between-group Effektstärken zwischen .03 Fund
.74
= 20.72 ***
df = 2
10
0
30
ITT: Depressions Inventar für Kinder und Jugendliche
50
d = 0.78***
45
40
35
30
25
d = 0.92***
Pre
Post
Follow-up
20
15
10
F = 20.72 ***
df = 2
5
0
31
ITT: Heidelberger Dissoziations-Inventar
300
250
d = 0.64*
200
Pre
d = 0.74*
150
Post
Follow-up
100
50
F = 10.45 **
df = 2
0
32
Zusammenfassung und Aussicht
Bisher sind keine evaluierten Behandlungsprogramme verfügbar,
die speziell auf Jugendliche mit PTBS nach Gewalterfahrungen
ausgerichtet sind, und gleichzeitig Emotionsregulationsstörungen berücksichtigen.
E-KVT zeigt im Prä-Post-Vergleich große Effekte in Bezug auf die
Symptome der PTBS, der BPS und Depression.
Publikation Ergebnisse der Pilotstudie 2: Analyse von
Trainingsfällen in Ingolstadt (Prof. Dr. R. Rosner), Berlin (Prof. Dr.
B. Renneberg) und Frankfurt (PD Dr. R. Steil)
Aktuell: Evaluation der E-KVT im randomisierten kontrollierten
Design in einer BMBF-geförderten Multicenter-Studie mit den
Behandlungszentren Ingolstadt, Frankfurt, Berlin
33
Vielen Dank an das Team!
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
www.frankfurt-akademie-psychotherapie.de
Herunterladen