Die Baupolitik des Augustus

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Humboldt Universität zu Berlin
Institut für Geschichtswissenschaften
Lehrstuhl für Alte Geschichte
Proseminar: Augustus
Dozent: Dr. Andreas Kohring
Wintersemester 2008/09
Die Baupolitik des Augustus
Jan Andrejkovits
Am Teltowkanal 7
14513 Teltow
Tel.: 01577-2522295
E-Mail: [email protected]
Matrikel-Nr.: 528283
MB Regionalstudien Asien/Afrika
Beifach: Geschichte
1. Fachsemester
Abgabedatum: 27.02.2009
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung………………………………………………………………………..…S.1
2. Augustus: Monarch einer Republik und Bauherr ..………………………….……..S.2
3. Formen augusteischer Baupolitik……………..…..…………...……….…….....….S.4
3.1 Götterbezug und Siegeskult……………………………...……………....….…S.5
3.2 Prinzeps, Friedensstifter und Patron……………………………………....…...S.6
3.3 Dynastie und Nachfolge…………………………………………….....…..…..S.9
4. Fazit……………………………………..………...…………..….………....…….S.10
5. Literaturverzeichnis……………………...…………………….………………….S.12
1. Einleitung
Rom wandelte sich, wie Augustus meinte, von einer Stadt aus Ziegeln, zu einer Stadt
aus Marmor.1 Mit dieser Beschreibung charakterisiert er ein umfangreiches
Bauprogramm, eine gewaltige Selbstinszenierung, welche im Verlaufe seiner Herrschaft
über Rom seine machtpolitischen Zielstellungen unterstützte.
Der Begriff Politik leitet sich aus dem griechischen Begriff polis für Stadt oder
Gemeinschaft ab. Mit ihm wird vorausberechnendes, innerhalb der Gesellschaft auf ein
bestimmtes Ziel gerichtetes Verhalten bezeichnet. Dieses Verhalten findet in
unterschiedlichen Formen statt und wurde wissenschaftlich in verschiedene Kategorien
eingeteilt. Eine Hauptkategorie ist dabei die Machtpolitik.2
Im Folgenden wird dargestellt wie es Augustus gelang, seine Baupolitik als Teil von
zielstrebiger Machtpolitik einzusetzen. Sie war dabei Ausdruck seiner geschickten
Steuerung und Beeinflussung des Baugeschehens im Römischen Reich, zur Vermittlung
von bildhaften Darstellungen als auch für pragmatische Zwecke im Sinne seiner
Machtinteressen. Dazu wird in Kapitel zwei erläutert, wie Augustus diese Baupolitik
den jeweiligen Erfordernissen seiner Herrschaftszeit angepasst hat. Im Mittelpunkt von
Kapitel
drei
stehen
Ausdrucksformen.
Mit
die
dabei
bestimmenden
eindrucksvollen
baupolitischen
Inhalte
und
Repräsentationsbauten,
durch
die
Suggestionskraft von Architektur und Kunst, aber auch mit einer Vielzahl von
populären Zweckbauten, unterstützte Augustus seine Machterlangung, den Machterhalt
und die Absicherung seiner Nachfolge. Besonders prägnante Beispiele aus diesem
Baugeschehen werden dazu im Weiteren aufgeführt.
Als Primärquellen sind Reste vieler Bauwerke dieser Zeit erhalten geblieben.
Detaillierte Bilder und Inschriften geben so eine vorgestellte damalige Welt wieder. Die
bedeutendste Inschrift dazu ist die Res gestae Divi Augusti, ein von Augustus selbst
verfasster Tatsachenbericht, in dem er seine Taten rühmt und auch ausführlich sein
Bauprogramm auflistet.3 Sie war sowohl an seinem Grabmal in Rom, dem Mausoleum
Augusti, auf Bronzeplatten befestigt, als auch in jeder Provinzhauptstadt aufgestellt.4
Auf diesen Tatenbericht wird in Bezug auf einzelne Bauwerke in den folgenden
1
2
3
4
Suet. Aug. 28,3; Vgl. Haselberger: Urbem: 15.
Siep: Naturrecht: 43-47; Vgl. Bubner: Polis: 111-113.
Diesner: Tatenbericht: 35-42; Vgl. Kolb: Augustus: 124f.
Suet. Aug. 100,4; Vgl. Hesberg: Grabmal: 353.
1
Kapiteln verwiesen. Auch bestimmte historische Autoren vermittelten in erhalten
gebliebenen Schriften ihren Blick auf das Geschehen dieser Zeit, wie Cassius Dio und
Sueton, auf die im Weiteren ebenfalls Bezug genommen wird. Sie schrieben in einer
Zeit, in der direkte Kaiserkritik ein Tabuthema war, hatten jedoch neben den vielen
Lobpreisungen anderer Schriftsteller einen relativ kritischen Blick. Auch waren sie
keine Zeitzeugen der augusteischen Herrschaft und unterlagen so nicht der Zensur
seines mächtigen Propagandasystems. Sueton lebte ca. in den Jahren 70 bis 140, Cassius
Dio ungefähr von 155 bis 235. Sie hatten aber als Angehörige der Oberschicht noch
Zugang zu kaiserlichen Archiven und direkten Überlieferungen, welche im Laufe der
Geschichte verloren gingen. Generationen von Wissenschaftlern der Neuzeit haben in
ihrer
Forschungsliteratur eine Vielzahl von Interpretationen zur Aussage dieses
Baugeschehens anhand der archäologischen Überreste und literarischen Quellen
entwickelt. Einige von ihnen, wie Diane Favro, Lothar Haselberger, Frank Kolb und
Paul Zanker, werden in den folgenden Kapiteln mit ihren treffenden Aussagen zu
diesem Thema zitiert.
Rom erstrahlte durch Augustus in neuem Glanz, symbolisierte seine neue
Herrschaftsideologie und erhielt als Hauptstadt des Imperium Romanum ein
angemessenes Erscheinungsbild.5
2. Augustus: Monarch einer Republik und Bauherr
Octavian, der vom Senat für seine Verdienste im Jahr 27 v. Chr. den Ehrennamen
Augustus
erhielt,6 war durch Caesar protegiert. Er war aber auch intelligent und
strategisch begabt. So gelang es ihm, zielstrebig seine Gegner auszuschalten und in
Rom an die Macht zu kommen. Für Politik im Sinne von Augustus spricht treffend
Nicollo Machiavelli, der die monarchistische Machtpolitik der Fürsten des Mittelalters
charakterisierte. So meinte dieser:
Ein kluger Ordner eines Gemeinwesens, der die Absicht hat, nicht sich,
sondern dem Allgemeinwohl, nicht seiner Nachkommenschaft, sondern dem
gemeinsamen Vaterland zu dienen, muss danach streben, die
uneingeschränkte Macht zu bekommen.7
5
6
7
Favro: Image: 103.
R. gest. 34; Vgl. Kienast: Augustus: 184.
Machiavelli: Discorsi I,9,36; Vgl. Kersting: Machiavelli: 78-79.
2
Genau das war die Zielstellung von Oktavian. Ein Teil dieser Machtpolitik war auch
seine Baupolitik, die er zielgerichtet den jeweiligen Erfordernissen seiner Machtinteressen anpasste und meisterlich in Szene setzte.
Als Prinzeps des römischen Staates, durch Leistung und Herkunft einflussreichster und
angesehenster Mann, herrschte er mit seinen Machtbefugnissen wie ein Monarch und
war auch zugleich oberster Bauherr.8 Durch eine enorme und dauernde Machtfülle, die
sich im Verlaufe seiner Herrschaftszeit zunehmend herausbildete, entstand die
Monarchie des Augustus, und er wurde damit zum ersten Kaiser in der römischen
Geschichte.
Mit dem Tod Iulius Caesars im Jahr 44 v. Chr. war in Rom ein Machtvakuum
entstanden, in welchem sich sowohl Caesar-Erbe Octavian als auch sein Konkurrent
Antonius um die Nachfolge bemühten.9 Octavian hatte den Vorteil, sich auf
Vermächtnis und Ansehen der iulianischen Familie beziehen zu können. Im Jahr 42 v.
Chr. wurde der vergöttlichte Caesar in den Staatskult aufgenommen.10 Auch konnte sich
Oktavian klarer in anerkannten Grundwerten von Moral und Ethik sowie zur Stadt Rom
positionieren,11 während sich der von Ägypten aus agierende Antonius mit seinem Hang
zu Luxus und Vergnügen sowie seinem testamentarischen Bekenntnis zu Kleopatra und
Ägypten immer mehr Gegner in Rom machte.12 In der römischen Welt und Psyche war
die Stadt am Tiber das entscheidende Identifikationszentrum, und Augustus nutzte
diesen Imagevorteil geschickt für seine politischen Interessen aus.13
Mit der Seeschlacht von Actium im Jahr 31 v. Chr., fiel dann die Entscheidung um die
Vorherrschaft im Römischen Reich zugunsten Octavians.14 Durch die Eroberung
Ägyptens und mit der gewaltigen Kriegsbeute hatte Oktavian nun immense Mittel zur
Verfügung.15 Damit konnte er in der Folgezeit auch sein schon begonnenes
Bauprogramm verstärkt fortsetzen und in die Inszenierung seiner Machtpolitik
einfügen. Da Ägypten zur kaiserlichen Provinz wurde, hatte Oktavian nun alleinigen
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Wickert: Prinzipat: 76f.
Cass. Dio 44,19; Vgl. Suet. Iul. 82; Hölscher: Forum: 113.
Suet. Iul. 88; Vgl. Zanker: Macht: 42, 45.
Bringmann: Augustus: 175
Cass. Dio 49,41,1-6; Ebd. 50,3,1; Ebd. 50,4,1-5; Vgl. Favro: 82.
Favro: 98.
Cass. Dio 50,12-16; Ebd. 50,30-35; Vgl. Favro: 99.
Cass. Dio 51,17,6-8;Vgl. Suet. Aug. 41,1.
3
Zugriff auf die Erträge aus dieser reichen Provinz, was einen wichtigen Stabilitätsfaktor
für seine Herrschaft bildete.16
Als Oktavian im Jahr 27 v. Chr. in kalkuliertem Selbstverzicht auf seine bisherigen
Sondervollmachten formal die Republik wiederherstellte,17 blieben alle wesentlichen
Machtinstrumente, insbesondere das Heer, in seinen Händen. Damit war die Basis für
eine Herrschaft durch dauernde Befugnisse, das Prinzipat des Augustus geschaffen.
Karl Christ spricht in diesem Bezug treffend von einer Erneuerung der republikanischen
Fassade.18
Mit Umbildungen des Senats in den Jahren 29 v. Chr. und 18 v. Chr., sowie der
Besetzung dieses Gremiums in seinem Sinne, hatte sich Augustus ein wohlgefälliges
Instrument zur Umsetzung seiner Interessen geschaffen.19 Er wollte den Neubau Roms
nicht als Werk eines Herrschers allein, sondern aller staatstragender Kräfte erscheinen
lassen, denen dabei allerdings eine feste Verteilung in ihren Rollen zugewiesen wurde.20
Es lag stets im Ermächtnis von Augustus, diese Abläufe zu steuern und sich bestimmte
attraktive Bauplätze, wie das Forum Romanum vorzubehalten.21 Alle Bauten, auch die
der anderen, wurden vorrangig mit seinen Initialen versehen. In dieser Atmosphäre
waren alle Beteiligten bemüht, dem Prinzeps und Patron Augustus von Gefallen zu
sein.22
So ist es auch verständlich, dass in den vermögenden Kreisen Roms fast ein
Wettstreit entstand, sich neben den von Augustus inszenierten Bauten selbst in Szene
setzen zu können, um damit Loyalität zu zeigen.23 Agrippa als engster Freund und
Vertrauter von Augustus, beteiligte sich mit seinem beträchtlichen Vermögen in großem
Umfang am Baugeschehen in Rom.24
3. Formen augusteischer Baupolitik
Im diesem Kapitel wird der Wandel in den Inhalten und Ausdrucksformen
augusteischer Baupolitik beschrieben, wie es Augustus im Einzelnen gelang, das
Baugeschehen zielgerichtet als Machtmittel einzusetzen. Dieses wurde entsprechend
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Cass. Dio 15,17,1; Vgl. Kienast: 311.
R. gest. 34.
Christ: Krise: 464.
Suet. Aug. 35,1-2; Vgl. Cass. Dio 52,42,1-8; Ebd. 13,1-14,5.
Hölscher: Forum: 114f; Vgl. Haselberger: 31-33.
Kolb: 124.
Favro: 123.
Suet. Aug. 29,4; Vgl. Zanker: Romanum: 23.
Cass. Dio 49,42,2; Ebd. 49,43,1; Vgl. Kienast: 339; Favro: 101; Haselberger: 103f.
4
den
Notwendigkeiten
für
die
Machterlangung,
den
Machterhalt
und
die
Nachfolgesicherung von Augustus in Szene gesetzt.
3.1 Götterbezug und Siegeskult
Der junge Octavian sah sich als legitimer Nachfolger der Herrschaft im Sinne
iulianischer Familientradition und musste auf dem Weg zur Macht als stärksten
Konkurrenten Antonius beseitigen. Dazu setzte sich Octavian geschickt konträr zu
Antonius in Szene. Galt Antonius mit seinem Hang zum Genuss als ein Anhänger des
Gottes des Weins und der Fruchtbarkeit Dionysos,25 so setzte sich Octavian verstärkt in
Bezug zum Gott des Lichts, der Ordnung und Gesetzmäßigkeit, der Musen sowie der
Weissagung Apollo.26
War Antonius in Ägypten seiner Geliebten Kleopatra verfallen und erklärte in seinem
Testament Ägypten zu seinem Lebensmittelpunkt, begann Octavian mit dem Bau eines
gigantischen Mausoleum in besonders privilegierter Lage auf dem Marsfeld, als
deutliches Zeichen seines Bezuges zu Rom. Dieses Gebiet war Gemeindegrund, dem
Gott Mars geweiht, mit Bezug zum ‚Entrückungsmythos’ von Romulus. Auch befanden
sich dort schon die Gräber berühmter römischer Vorfahren. So beeinflusste Octavian
geschickt die Stimmung in Rom zu seinen Gunsten, was letztendlich auch entscheidend
zu seinem Sieg über Antonius beitrug.27
Diesen engen Bezug zu Apollo inszenierte Octavian in vielen Bauwerken. So widmete
er diesem Gott einen Siegestempel an dem Platz, wo sein Feldherrenzelt während der
Schlacht bei Actium stand.28 In Rom ließ er in Verbindung zu seinem Wohnhaus auf
dem Palatin einen besonders prächtig ausgestatteten Apollotempel bauen.29 Ebenso
wichtig waren Octavian die Darstellung seiner dynastischen Herkunft in Folge der
mythischen iulianischen Traditionslinie. Diese reichte von Aeneas, dem angeblichen
Stammvater der Römer, über dessen Sohn Iulius, dem Ahnherr der gens Iulia, bis hin
zum vergöttlichten Iulius Caesar, dessen Adoptivsohn er war.30 Auch dazu ließ
Oktavian an zentralen Stellen in Rom beeindruckende Bauwerke mit entsprechenden
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Seaford: Dionysos: 60f.; Vgl. Favro: 100.
Graf: Apollo: 88f.,170f.; Vgl. Alföldi: Lorbeerbäume: 53f; Kolb: 129; Favro: 100.
Hesberg: Mausoleum: 54-56; Hesberg: Grabmal: 340, 344f.; Kolb: 125; Favro: 118; Haselberger: 239-241.
Suet. Aug. 18,2; Vgl. Cass. Dio 51,1,1-3.
R. gest. 19; Vgl. Carettoni: Haus: 7-11.
Wlosok: Aeneis: 217; Vgl. Zanker: Augustum: 7-19.
5
Details errichten, wie im Jahr 29 v. Chr. die Curia Iulia und den Tempel des Divus
Iulius auf dem Forum Romanum.31
Weiterhin setzte sich Oktavian in direkten Bezug zu Romulus, initiierte sich als zweiter
Romulus, sozusagen als Neubegründer von Rom. Sein Haus auf dem Palatin lag in
diesem Sinne in direkter Nähe zum Fundament der Hütte des Romulus.32
In dieser Weise mit dargestellter göttlicher Herkunft legitimiert, durch eine Vielzahl
von
Siegesdenkmälern
gewürdigt
und
verewigt,33
beeinflusste Oktavian
die
Vorstellungen seiner Zeitgenossen. Damit schuf er ein festes ideologisches Fundament
für seine Herrschaft.
3.2 Prinzeps, Friedensstifter und Patron
Nachdem Oktavian durch den Sieg über Antonius die Macht in Rom erlangt hatte, ging
er daran, diese durch populistische Baumaßnahmen zu festigen. Neben der
Fertigstellung und Restauration bestehender Bauprojekte, trieb er auch die dringend
gebotene Erneuerung des maroden römischen Stadtbildes sowie den Straßenbau
voran.34 Eine wesentliche Steigerung der Wohnqualität der Stadt konnte unter anderem
durch eine Sanierung des Abwassersystems der Cloaca Maxima, den Bau von
Quellwasser leitenden Äquadukten wie der Aqua Iulia und des Aqua Virgo und durch
wirkungsvolle Verbesserungen beim Brandschutz erzielt werden.35 Einen maßgeblichen
Anteil an der Durchführung dieser Projekte hatte sein Freund Agrippa. Damit
demonstrierte Augustus Fürsorgepflicht als Prinzeps und Patron seiner Untertanen, als
Beschützer und Begünstiger des römischen Volkes. Das Bauprogramm allgemein hatte
auch eine große wirtschaftliche Bedeutung, da es zu mehr Beschäftigung und
Einkommen führte.36
Augustus förderte aber ebenfalls das Baugeschehen im gesamten Reichsgebiet. Ein
umfangreiches Straßenbauprogramm wurde durchgeführt, neue Kanäle und Brücken,
Wehranlagen, Tempel und Hafenanlagen sowie neue Städte und Veteranenkolonien
31
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Zanker: Romanum: 8; Vgl. Bringmann: 228.
Bleicken: Sozialgeschichte: 47; Vgl. Kolb: 128; Favro: 124.
Hölscher: Denkmäler: 84, 87-88.
Bringmann: 78.
Heuss: Geschichte: 297; Vgl. Favro: 101,114; Kienast: 339.
Kolb: 124, 128.
6
wurden gebaut.37 Damit konnten zum einen die Legionen in Friedenszeiten beschäftigt,
als auch kostensparende Verwaltungs- und Wirtschafsstrukturen geschaffen werden.
Die Verbesserung der Infrastruktur hatte gleichzeitig großen militärischen Nutzen, da
somit Truppen und Nachrichten schneller und besser bewegt werden konnten. Ebenso
war Augustus im ganzen römischen Reich in Form von Statuen und Kulten präsent,38
wurde sein Herrschermythos bildhaft über eine Vielzahl von Gebrauchsgegenständen
und Moden verbreitet.39
Größte Wichtigkeit genoss die Restauration der römischen Tempel, getreu dem neuen
Leitmotiv der ‚Rückkehr zu den Göttern’.40 So rühmte sich Augustus der
Wiederherstellung von 82 Tempeln im Jahre 28 v. Chr. und inszenierte so eine
Selbstdarstellung als Religion, Traditionen und ehrbare Werte wahrender Patron.41
Seine anerkannte Rolle als Prinzeps symbolisierten auch die ihm durch den Senat
verliehenen Ehrenattribute. So zierten die corona civica und zwei Lorbeerbäume sein,
für Stand und Stellung bescheidenes Haus auf dem Palatin und legitimierten seine nun
alle überragende Autorität.42
Mit einem weiteren Siegesdenkmal, dem im Jahr
19 v. Chr. vom Senat gestifteten dreitorigen Partherbogen auf dem Forum Romanum,
stellte sich Augustus nach der Wiedererlangung der verlorenen Feldzeichen als
Parthersieger und Tilger vergangener Schmach und Niederlagen dar, würdig seiner
Rolle als Prinzeps.43
Mit den Säcularspielen im Jahr 17 v. Chr. verkündete Augustus das Ende von zehn
Jahren moralischer und kultureller Erneuerung und den Anbruch einer neuen Zeit.44
Im Jahr 13 v. Chr. gelobte der Senat in Erwartung einer dauerhaften Friedenszeit einen
Altar zu Ehren des Augustus auf dem Marsfeld zu bauen, die Ara Pacis Augustae,
welcher im Jahr 9 v. Chr. eingeweiht wurde. Dieser Altar war als dynastisches
Monument gestaltet, dargestellte Bilder verknüpften ‚Weltfrieden’ und ‚Goldenes
Zeitalter’ mit der Familie des Augustus.45 In unmittelbarer Nähe zur Ara Pacis entstand
eine riesige Sonnenuhr mit einem dreißig Meter hohen ägyptischen Obelisken als
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Res gest. 28; Vgl. Favro: 111f.; Kienast: 343-365.
Cass. Dio 51,20,6-9; Vgl. Bringmann: 82.
Kluwe: Bildnispropaganda: 103-110; Vgl. Kolb: 138.
Zanker: Macht: 110; Vgl. Kienast: 185-202; Bleicken: 98f.
R. gest. 20; Vgl. Suet. Aug. 30,2; Cass. Dio 53,2,4; Kolb: 128 ; Favro: 106.
R. gest. 34 ; Vgl. Suet. Aug. 72,1-2; Kolb: 125f.
R. gest. 29; Vgl. Cass. Dio 54,8,1-3.
Bringmann: 117, 119; Vgl. Favro: 120f; Haselberger: 153.
Res gest. 12; Vgl. Bringmann: 254-255; Zanker: Macht: 206f.; Kolb: 131; Haselberger: 155.
7
Zeiger.46 Dessen Schatten fiel zum Geburtstag von Augustus genau in die Mitte des
Friedensaltars, somit seine besondere Rolle als Friedensstifter symbolisierend. In
Verbindung mit dem in der Nähe liegenden Mausoleum des Augustus, entstand so ein
eindrucksvolles architektonisches Ensemble im Sinne augusteischer Herrschaftsideologie.47
Mit einem verspäteten Verwaltungsakt zur Bautätigkeit, fand im Jahr 7 v. Chr. eine
Gebietsreform statt, bei der Rom in 14 Regionen mit 265 Stadtbezirken eingeteilt
wurde.48 Rom war bereits seit dem 2. Jh. v. Chr. massiv über seinen Mauerring
hinausgewachsen. Die Stadtmauern wurden aufgegeben und die Wehrtore zu offenen
Torbögen umgebaut. Das Baugeschehen konzentrierte sich aber hauptsächlich auf das
Marsfeld. Hier entstanden repräsentative öffentliche Zweckbauten für ein großflächiges
Kultur- und Vergnügungszentrum des Volkes Roms.49
In alter hellenistischer Tradition bekam das Theater eine besondere Rolle. Mit den neu
gebauten Theatern des Marcellus und Balbus sowie dem renovierten Pompeiustheater
standen insgesamt ca. 40.000 Theaterplätze zur Verfügung. Mit der Saepta, dem
Amphitheater des Taurus, den Agrippathermen sowie dem Pantheon gab es dort zudem
eine Vielzahl von Versammlungs-, Kult- und Vergnügungsstätten. Besonders auf dem
Marsfeld war Rom zu einer Weltstadt geworden, wo sich das Volk vergnügen konnte.50
Augustus konnte sich so als großzügiger Patron darstellen und das Wohlwollen des
plebs gewinnen, was neben der kostenlosen Getreideversorgung zur inneren Stabilität
von Rom beitrug.51 Damit setzte er auch den Ratschlag seines Freundes Maecenas um,
der meinte:
Schmücke diese unsere Hauptstadt mit aller Pracht und schaff ihr Glanz mit
Festlichkeiten jeglicher Art! Denn es ist wohl angezeigt, dass wir , die
Herren über zahlreiche Völker, alle Menschen in allen Dingen übertreffen,
und Prunk solcher Art trägt auch dazu bei, unsere Bundesgenossen mit
Ehrfurcht, unsere Feinde aber mit Schrecken zu erfüllen.52
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Plin. nat. 36,72-73; Vgl. Kolb: 131; Bringmann: 258; Buchner: Sonnenuhr: 7-11.
Hesberg: Grabmal: 349.
Favro: 136f; Vgl. Haselberger: 23.
Haselberger: 19, 233-237, 239.
Kolb: 130, 132; Vgl. Favro: 115; Kienast: 342; Haselberger: 109f.,119.
Kolb: 138f.
Cass.Dio 52,30,1; Vgl. Favro: 117; Haselberger: 13.
8
Auch das Forum Romanum wurde repräsentativ neu gestaltet und erhielt eine neue,
einheitliche Pflasterung. Ein vergoldeter bronzener Meilenstein zu Füßen des
Saturntempels symbolisierte hier das Zentrum des Reiches, prachtvolle neue und
renovierte Repräsentationsbauten umgaben den Platz.53 Dieser durfte nur noch in
feierlicher Toga betreten werden, womit sich der Civis Romanus seiner Würde und
Bedeutung bewusst werden sollte.54 Zunehmend in den Hintergrund gedrängt wurden
die Denkmäler der Republik, die neu errichteten Bauwerke kündeten vom siegreichen
Prinzeps und seiner Familie.55
3.3 Dynastie und Nachfolge
Dynastische Darstellungsformen prägten die gesamte Herrschaftszeit von Augustus und
die damit verbundene Baupolitik, wie schon in den vorangegangen Kapiteln geschildert
wurde. Als krönenden Höhepunkt seiner baupolitischen Inszenierung errichtete
Augustus im Jahr 2 v. Chr. das Forum Augustum mit dem Tempel des Mars Ultor auf
privat erworbenem Grund unter Verwendung von Mitteln aus der Kriegsbeute.56 Dieses
Bauwerk war als Tempelplatz konzipiert, diente als Versammlungszentrum und wurde
auch als Marktplatz genutzt. Hier zeigte sich die unumschränkte Machtstellung des
Prinzeps in der Zuschaustellung von Machtattributen, dynastisch-monarchistischen und
republikanischen Ahnenreihen sowie bedeutenden Gottheiten.57 In der Mitte des
Forums stand eine Quadriga, an der weit sichtbar die göttlichen Namensbestandteile des
Augustus, Caesar Augustus Divi filius Pater Patriae, sichtbar waren.58 Der Ehrenname
Pater Patriae, Vater des Vaterlandes, wurde ihm im Jahr 2 v. Chr. durch den Senat als
höchste mögliche Ehrung verliehen.59
Mit einem gigantischen Aufwand wurden diese Bauten zum Marsfest eingeweiht, wozu
Augustus auch ein riesiges Wasserbecken, die Naumachia bauen ließ, in dem mit 3.000
Kämpfern auf 30 Schiffen eine Seeschlacht nachgestellt wurde.60 Das war der letzte
bauliche Höhepunkt seiner großartigen Selbstinszenierung, danach gab es nur noch
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Zanker: Romanum: 5, 24; Vgl. Haselberger: 181; Favro: 112.
Suet. Aug. 40; Vgl. Zanker: Romanum: 25; Favro: 116.
Bringmann: 231; Kolb: 132-135.
R. gest. 21; Vgl. Suet. Aug. 29,1; Cass. Dio 55,10; Ebd. 60,5,3; Zanker: Augustum, 5,7,12; Kolb: 136f;
Bringmann: 249f.; Heuss: 287; Haselberger: 157.
Suet. Aug. 31,5.
Bleicken: 47; Vgl. Zanker: Augustum: 25.
R. gest. 35; Vgl. Suet. Aug. 58,1; Favro: 128.
R. gest. 23; Vgl. Haselberger: 199.
9
wenige Bauten, da die finanziellen Mittel in Folge von kostspieligen Kriegen in
Germanien und auf dem Balkan knapp wurden.
In Sorge um den Fortbestand seiner Dynastie integrierte Augustus die wechselhafte
Abfolge seiner potentiellen Nachfolger auch in die darstellerische Inszenierung seiner
Baupolitik. Da Augustus keinen leiblichen Sohn hatte, erkor er den Sohn seiner zweiten
Ehefrau Livia, Drusus, zu einem seiner Favoriten. Nach dessen Tod adoptierte Augustus
zwei Söhne von Agrippa, den er inzwischen mit seiner Tochter Iulia verheiratet hatte,
Gaius und Lucius, die jedoch auch verstarben.61 Es blieb nur Tiberius, Sohn der Livia
übrig, den er letztendlich zu seinem Nachfolgefavoriten machte und adoptierte.
Entsprechend dieses Verlaufes wurden die jeweiligen potentiellen Nachfolgekandidaten
in Form von Baudenkmälern präsentiert, Drusus erhielt einen Ehrenbogen an der
Via Appia,62 dann waren es Gaius und Lucius, denen der Senat Ehrenmonumente auf
dem Forum Romanum errichtete.63 Letztendlich durfte Tiberius sich und seinen
verstorbenen Bruder Drusus mit den Bauten des Castortempels im Jahr 6 n. Chr. und
des Concordiatempels im Jahr 10 n. Chr. in die bauliche Darstellung einbringen.64
4. Fazit
Augustus wusste die Baupolitik als ein politisch und ideologisch wohl kalkuliertes
Instrument seiner Machtpolitik einzusetzen. Es war eine zweckdienliche, manipulierte
Darstellung, die vor allem auf prunkvollen Repräsentationsbauten beruhte.
Augustus gestaltete Rom in eine beeindruckende imperiale Metropole um. So gelang es
ihm das propagandistische Bild vom Prinzeps als treu sorgender altrömischer Patron
weit über die Stadtgrenzen hinaus zu inszenieren. Aufbauend auf einer mit ethischen
und religiösen Bezügen konstruierten und dargestellten Herrschaftslegitimation,
schaltete er alle Konkurrenten im Machtkampf aus. Einmal an der Macht verstand er es,
sich die entscheidenden Machtmittel zu sichern, diese auszubauen und zielgerichtet
einzusetzen. Ausgestattet mit einer gewaltigen Kriegsbeute aus Ägypten und mit
unbegrenztem Zugriff auf die Mittel dieser ertragreichen Provinz, konnte Augustus ein
Baugeschehen durchführen, welches seinen jeweiligen Machtinteressen entsprach.
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64
Cass. Dio 54,18,1; Vgl. Suet. Aug. 64,1.
Haselberger: 179.f.
Zanker: Romanum: 16-17; Vgl. Favro: 130; Haselberger: 213.
Suet. Tib. 20; Vgl. Cass. Dio 55,27,4; Ebd. 56,25,1; Zanker: Romanum: 18, 19-21; Kolb: 134;
Haselberger: 181,195.
10
Dabei stützte er sich auf die Mitarbeit eines, durch mehrere tiefgreifende
Veränderungen willfährig gestalteten Senats.
Durch die Macht der Bilder, die von diesen Bauten ausging, erzeugte er nachhaltig die
von ihm gewünschte Vorstellung in den Köpfen der Menschen seiner Zeit. Augustus
verschaffte ihnen auch die Freuden, welche sie von ihm erhofften und erwarteten,
insbesondere ‚Brot und Spiele’. Die Baupolitik war dabei Teil seiner gewaltigen
Propagandamaschine. Diese funktionierte, abgesichert durch sämtliche Macht- und
Vertriebsmittel, die er zielgerichtet steuerte, scheinbar reibungslos. Damit schuf er vor
allem im Zentrum des Reiches eine gelungene Mischung von augusteischer Wohlfahrt
und Massenvergnügen, womit er seine Herrschaft lange Zeit stabilisieren konnte.
Augustus erhob den Familienmythos der Iulier zum Staatsmythos und sicherte damit
seine Herrschaftslegitimation und auch seine Nachfolge ab.65
Er führte dabei Regie in einem, seinem Machtspiel, in dem er selbst das Drehbuch
schrieb, die Rollen an ausgesuchte Mitspieler verteilte und sich klug im Hintergrund
hielt. Dadurch kam es auch zu einer, für römische Verhältnisse ungewöhnlich langen
Herrschaftszeit, an deren Ende Augustus am 19. August des Jahres 14 in Nola eines
natürlichen Todes starb.66
Laut Sueton fragte Augustus seine versammelten Freunde kurz vor seinem Tod, ob er
die Komödie des Lebens ganz ordentlich gespielt hätte und sprach die übliche
Schlussformel eines Komödianten: „Hat das Ganze euch gefallen, nun, so klatschet
unserm Spiele, und beginnt mit Freuden alle insgesamt den Beifallsruf!“.67
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Zanker: Macht: 171, 239, 329.
Cass. Dio 56,30,1-5; Vgl. Suet. Aug. 99-100.
Suet. Aug. 99.
11
5. Literaturverzeichnis
Literarische Quellen:
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