Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum

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Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum
Begriff
„stetiges

angemessenes

Konjunkturelle
Schwankungen
vermeiden
Wachstum des realen
BIPs  Erhalten der
Lebensgrundlage des
Volkes
Wirtschaftswachstum“

Entwicklung des BIP
Messung des BIP bzw. WW
„Der Wert aller für den Endverbrauch hergestellten Güter und Dienstleistungen in einem
Land in einem Jahr“
BIP = Preis aller Güter ∙ Gütermenge
↓
Problem:
Aufblähung des BIP durch Inflation und Mengenwachstum
 Nominelles Wachstum (BIP)
↓
Lösung:
Inflationsbereinigung, d.h. Verrechnung der Gütermenge mit einem Basisjahr
 Reales Wachstum (BIP)
(verdeutlicht nur Mengenänderung)
Pro und Contra des BIP
positive Folgen von WW
negative Folgen von WW






Einkommen↑  Kaufkraft↑
Wohlstand↑  Lebensqualität↑
Arbeitslosigkeit↓
Investitionen durch Staat und
Unternehmen (Bildung,
Arbeitsplatzsicherheit)
Staat kann Schulden zahlen ohne Bürger
zu belasten



Produktion  Umweltverschmutzung
 Lebensqualität↓
Verbrauch an Ressourcen
Ehrenamt und Schwarzarbeit werden
nicht erfasst
Keine Aussage über:
 Bildungs- und Gesundheitsstand
 Güterart und –qualität
 Verteilung der Güter
Hoher Beschäftigungsstand
Messung:
Arbeitslosenquote
Anzahl der registrierten Arbeitslosen
Anzahl der zivilen Erwerbstätigen + Anzahl der registrierten Arbeitslosen
× 100%
=
Man gilt als arbeitslos, wenn …




15 – 65 Jahre alt,
Vorübergehend unbeschäftigt oder nur geringfügig oder kurzzeitig beschäftigt,
Arbeit suchend und der Arbeitsvermittlung zu Verfügung stehend,
Dabei arbeitslos gemeldet oder Eigenbemühungen tätigend.
Probleme:



Selbstständige und Familienangehörige verfälschen die Quote
Nicht gesamtes Ausmaß der AL erfasst:
 Personen in …
 Kurzarbeit,
 Ausbildung,
 Umschulung,
 Vorruhestand,
 Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ABM werden nicht erfasst.
„Stille Reserve“ („inoffizielle Arbeitslose“)
 polit. Manipulation möglich (Ein- und Ausrechnen von Personengruppen)
Begründung des Ziels:
aus sozialer Perspektive
aus ökonomischer Perspektive




Sinkendes Selbstwertgefühl,
Existenzangst, Depression,
Perspektivlosigkeit
Finanzielle Einbußen verhindern die
soziale Teilnahme
Zunehmende soziale Isolation


Belastung für den Staatshaushalt
(Entgangene Steuereinnahmen und
steigende Transferzahlungen)
Gefährdung des sozialen Friedens und
der Demokratie
Ressourcenverschwendung
(Humankapitalverlust  BIP↓ 
Wohlstand↑)
Arten und Ursachen:
Konjunkturelle1 AL

Ursache:


Strukturelle AL
schlechte konjunkturelle Lage
(BIP↓)
global bedingte
Produktionsschwankungen im
Rahmen des Konjunkturzyklus

Ursache:



Strukturwandel
Nachhaltige Veränderung
der wirtschaftlichen
Situation eines Landes
Schreibmaschine  PC

Beispiele:

Finanzkries 2009

Beispiele:

Kohle

Dauer:

Mittelfristig (6 Jahre)

Dauer:

Langfristig ( mismatch2)
Saisonale AL

Ursache:

jahreszeitliche oder
witterungsbedingte
Schwankungen der
Arbeitsnachfrage

Ursache:

Arbeitswechsel der
Arbeitnehmer

Beispiele:

Ende der Ausbildung

Dauer:



Berufswechsel wg. Umzug
Kündigungen
kurzfristig

Beispiele:



Landwirtschaft
Bau
Tourismus

Dauer:

kurzfristig
1
2
Friktionelle AL
Wirtschaftslage
Qualifikation passt nicht mehr zum Arbeitsmarkt
Preisniveaustabilität
 Preisniveaustabilität bei unter, aber nahe 2% Inflation gegeben
Inflation:
„Die Inflation ist der nachhaltige Anstieg des durchschnittlichen Preisniveaus“
Kosten und Nachteile:






Rückkehr zum Naturaltausch
Nachteil für Gläubiger3 (Kreditgeber)
Nachteil für Bezieher fester Einkommen (wage-lag4)
Anpassungskosten (= Speisekartenkosten)
Bargelderhaltungskosten (= Schuhsohlenkosten5)
Umverteilungseffekte
o Von Arbeit zu Kapital (geringe Reallöhne)
o Von Sparern zu Schuldnern (geringe Realzinsen)
o Zugunsten des Staates (durch „kalte Progression“ der Einkommenssteuer)
Lohn-Preis-Spirale
Inflation  Kaufkraftverlust  Lohnforderungen  Lohnerhöhungen  höhere
Produktionskosten höhere Preise | Verteuerung der Produkte  Infltion
Gefühlte Inflation







3
Andere Produkte, wie TV und PC fallen, gleichen Anstieg aus (Warenkorb, Langfristige
Gegenstände)
Häufig gekaufte Lebensmittel  Rate höher
Knappheit der Angebote  Preis steigt
Billige Euro fördert Export
Amerika
Saisonale Probleme
Produzenten teuer (Strom)
Kredit: Gläubiger und Schuldner
Inflation↑  gleicher Lohn  Kaufkraft↓
5
Schnell Geld ausgeben, sonst verfällt der Wert von diesem
4
Arten und Ursachen von Inflation
Nachfrageinflation

Es entsteht ein Nachfrageüberhang  Angebot kann nicht Schritt halten, z.B. durch
steigende Ausgaben des Staates, Konsumanstieg der Bevölkerung
Angebotsinflation

Z.B. durch steigende Produktionskosten für Löhne/Rohstoffe  wird in Form von
Preisen an den Endverbraucher weitergegeben
Importierte Inflation (Sonderform)

Z.B. durch Import von Konsumgütern aus dem Ausland oder notwendigen Rohstoffen
wird teurer (z.B. durch „billigen Euro“)
Geldmengeninflation



Zentralbank druckt Geld
 Führt zu einem Anstieg der gesamten Gütermenge du damit zur Entwertung des
Geldes
 da ein einzelnes Geldstück weniger Wert ist, steigen die Preise
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