Ranunculaceae - Hahnenfußgewächse

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Ranunculaceae - Hahnenfußgewächse
Die Familie der Ranunculaceae umfasst Sträucher, Halbsträucher und Lianen eher
seltener, sondern hauptsächlich Stauden und Kräuter. Die Blätter sind wechselständig,
seltener gegenständig oder wirtelig, einfach oder zusammengesetzt. Die Blüten sind
zwittrig und radiär, sie stehen einzeln oder sind in endständigen Trauben
zusammengesetzt. Die Früchte werden sehr mannigfaltig ausgebildet. Es sind 62
Gattungen mit 2450 Arten bekannt, die weltweit verbreitet sind, überwiegend jedoch in der
nördlichen Hemisphäre. Die wahrscheinlich wichtigste verholzende Gattung ist Clematis
L. Dabei handelt es sich um rankende Lianen mit gegenständigen Blättern. Die Blüten
stehen einzeln oder sind in Zymen oder Rispen zusammengesetzt. Die Früchte werden
oft als behaarte Nüsschen ausgebildet. Die 295 bekannten Arten sind in der nördlichen
Hemisphäre beheimatet. Die Gattung ist äußerst formen- und farbenreich. Die kletternden
Arten ranken mit den zu Ranken umgewandelten Blattstielen und Blattspindeln an allen
dünnen Stützen empor. Der gesunde Wuchs und die Eleganz der Blüten machen sie zu
äußerst beliebten Kletterpflanzen. Die Blütenhüllblätter sind nicht in Kelch und
Kronenblätter gegliedert und heißen daher Tepalen.
Da es nicht nur Wildarten sondern unzählige Hybriden und Sorten der Clematis gibt,
werden sie in Hybrid- bzw. Schnittgruppen eingeteilt. Diese werden nach den an ihrem
Zustandekommen beteiligten Wildarten benannt. Der Hauptunterschied besteht darin, an
welchem Trieb sich die Blüten zu welcher Zeit bilden. Die Gruppen Florida, Patens und
Lanuginosa bilden die Hauptblüte an vorjährigen Trieben und dürfen somit nicht radikal
zurück geschnitten werden. Die Gruppen Jackmanni, Viticella und Texensis bilden die
Hauptblüte an jungen diesjährigen Trieben und können somit bis zur Basis eingekürzt
werden.
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