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SCHÖNE FASSADE. VIEL
KOMPETENZ DAHINTER:
Dr. Jochen Schmidt
Dr. Bernd Klein LL.M.
Prof. Dr. Franz-Josef Dahm
Dr. Carl Otto Stucke
Dr. Christiane Wilkening
Dr. Till Wegmann
Dr. Almut Gathmann M.A.
Dr. Regine Cramer
Dr. Notker Lützenrath LL.M.
Dr. Rainer Burghardt
Dr. Ulf Rademacher
Dr. Stefan Bäune
Dr. Lars Kolks
Dr. Daniel Fischer
Dr. Cay Fürsen
Dr. Roland Flasbarth
Dr. Britta Bultmann
Dr. Alexander Remplik
Dr. Caspar Luig
Dr. Eric Sebastian Barg
Dr. Kathrin Kubella
Dr. Jochen Lehmann
Dr. Nadine Bertram LL.M.
Dr. Lennart Elking
Was erwarten Mandanten von ihren Anwälten? Ausgeprägtes Wissen, kompetente Erfahrung, kreatives
Mitdenken, konzeptionelle Phantasie, durchsetzungsstarke Prozessführung.
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Wir wissen das. Und versuchen, diesem Anspruch tagtäglich gerecht zu werden. Darauf beruht das Vertrauen
der Unternehmer und Unternehmen, Freiberufler und Einzelpersonen, die wir betreuen – teilweise
seit Jahrzehnten.
Unsere Aufgaben sind immer dieselben: Optimale Strukturen schaffen für Unternehmen, Familie und Vermögen.
Und das Geschaffene ausbauen und konsequent verteidigen.
SCHMIDT, VON DER OSTEN & HUBER
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Egal, wie reich ihre Eltern sind.
Junge Menschen brauchen Kultur. Deshalb sorgt Evonik dafür,
dass Kinder und Jugendliche aus allen Schichten Zugang zu Theater
und Philharmonie bekommen. So leisten wir einen wichtigen Beitrag
zum Zusammenhalt in unserer Stadt. Und das von Herzen gern.
Aalto-Musiktheater Essener Philharmoniker Aalto Ballett Essen 2015 | 2016
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SCHMIDT, VON DER OSTEN & HUBER
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ESSENER PHILH A R MONIK ER
A A LTO B A LLET T ESSEN
2015| 2016
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S TA R V E
30. RTET RK AU
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I2 M
0 15
INHALT
4 Spielzeitübersicht
9 Unsere Förderer
12
14
24
32
Aalto-Musiktheater
Vorwort des Intendanten
Premieren Oper
Wiederaufnahmen Oper
Ensemble, Gäste,
Dirigenten, Opernchor,
Extrachor, Statisterie
Essener Philharmoniker
50 Vorwort des Generalmusikdirektors
52 Porträt Essener Philharmoniker
und Orchesterakademie
54 Sinfoniekonzerte
64 Kammerkonzerte
68 Sonderkonzerte
75 Dirigenten
76 Orchesterbesetzung
87 Philharmonischer Chor Essen
88
90
94
100
Aalto Ballett Essen
Vorwort des Intendanten
Premieren Ballett
Wiederaufnahmen Ballett
Compagnie
104
108
111
112
Extras
Theater entdecken
Kunst5 – die TUP-Festtage 2016
Sonderveranstaltungen
Führungen
114
116
118
124
125
128
130
131
133
Abenteuer Aalto
Einleitung
Abenteuer Musiktheater
Abenteuer Kleinlaut & Vorlaut
Abenteuer Aalto auf Zollverein
JOTA
Abenteuer Konzerte
Schulkonzerte
Backstage-Programme
Kinder- und Jugendchöre
134
138
140
143
Kultur in Essen. TUP
TUP-Porträt
Freunde
Personalia
Impressum/Bildnachweis
144
147
152
154
156
158
Karten & Service
Vorverkauf
Abonnements
Preise
Abo-Bedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Wissenswertes
160 Die Spielzeit auf einen Blick
Inhalt | 3
Spielzeitübersicht
2015|16
MU S IKTH EATER
B A LLETT
E S S EN E R PHIL H ARMONIKER
Spielzeitübersicht
Premieren Oper
Premieren Ballett
Wiederaufnahmen Oper
THE GREEK
PASS ION
DER
NUSSKNACKER
FIDELIO
Bohuslav Martinů
26. September 2015
Ben Van Cauwenbergh
24. Oktober 2015
DIE LIEBE
ZU DEN DREI
ORANGEN
ARCHIPEL
M ADA M A
BUTTERFLY
Jiří Kylián
23. April 2016
Giacomo Puccini
5. September 2015
Sergej Prokofjew
21. November 2015
Ludwig van Beethoven
28. August 2015
M ACBETH
Wiederaufnahmen Ballett
UN B ALLO
IN M ASCHERA
Giuseppe Verdi
27. November 2015
TOSC A
ROMEO UND JULIA
Wolfgang Amadeus Mozart
10. Dezember 2015
L A TRAVIATA
Charles Gounod
30. Januar 2016
L A BOHÈME
Richard Wagner
9. Januar 2016
ELEKTRA
Giacomo Puccini
16. Oktober 2015
IL B ARBIERE
DI SIVIGLIA
Ben Van Cauwenbergh
4. September 2015
Giacomo Puccini
20. Februar 2016
DER FLIEGENDE
HOLL ÄNDER
Richard Strauss
19. März 2016
L A VIE EN ROSE
Giuseppe Verdi
6. Februar 2016
DIE
ZAUBERFLÖTE
Giuseppe Verdi
20. September 2015
FAUST
AIDA
INTO THE
LITTLE HILL
George Benjamin
15. Januar 2016
Schauspiel Essen, Casa
Giuseppe Verdi
24. März 2016
RUSALKA
Antonín Dvořák
8. April 2016
DON GIOVANNI
Wolfgang Amadeus Mozart
7. Mai 2016
Ben Van Cauwenbergh
27. September 2015
TANZHOMM AGE
AN QUEEN
Ben Van Cauwenbergh
29. November 2015
GISELLE
David Dawson
27. Februar 2016
DIE ODYSSEE (UA)
Patrick Delcroix
17. Juni 2016
Gioacchino Rossini
4. Juni 2016
4 | Aalto-Theater
Aalto-Theater | 5
Spielzeitübersicht
Spielzeitübersicht
Sinfoniekonzerte der Essener Philharmoniker
Kammerkonzerte der Essener Philharmoniker
1 | M AHLER 5
5 | BRUCKNER 5
9 | SCHUBERT 6
1 | SCHUBERT 8
4 | STREICHER + 1
7 | SCHUBERT 3 + 5
Lʼubica Čekovská
Gustav Mahler
10., 11. September 2015, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Anton Bruckner
14., 15. Januar 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Franz Schubert
20. September 2015, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon
Karól Szymanowski
Antonín Dvořák
Max Reger
31. Januar 2016, 11:00 Uhr
Aalto-Theater, Foyer
Franz Schubert
10. April 2016, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon
2 | ARIANE
Frédéric Chopin
Johannes Brahms
Franz Schubert
21., 22. April 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Carl Maria von Weber
Béla Bartók
Hector Berlioz
11., 12. Februar 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Christoph Willibald Gluck
François-Joseph Gossec
Bohuslav Martinů
8., 9. Oktober 2015, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
3 | HYMNOS
Giacinto Scelsi
Georg Friedrich Haas
Maurice Ravel
5., 6. November 2015, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
4 | PROK OFJEW 5
Johannes Brahms
Sergej Prokofjew
17., 18. Dezember 2015, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
6 | Essener Philharmoniker
6 | FANTASTIQUE
7 | STAB AT M ATER
Antonín Dvořák
3., 4. März 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
8 | ZARATHUSTRA
Wolfgang Amadeus Mozart
Richard Strauss
31. März; 1. April 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
10 | TSCHAIK OWSKI 2
Robert Schumann
Max Reger
Pjotr I. Tschaikowski
19., 20. Mai 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
11 | SACRE
Ludwig van Beethoven
Igor Strawinsky
16., 17. Juni 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
2 | KL AVIER + 6
Robert Schumann
Pjotr I. Tschaikowski
1. November 2015, 11:00 Uhr
Aalto-Theater, Foyer
3 | VIVALDI 4
Antonio Vivaldi
13. Dezember 2015, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon
5 | CELLO 4
Giovanni Pierluigi da Palestrina
Astor Piazzolla u. a.
21. Februar 2016, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon
8 | ROSSINI 7
Gioacchino Rossini
26. Juni 2016, 11:00 Uhr
Aalto-Theater
6 | FLÖTE + 7
Georg Philipp Telemann
Joseph Haydn
28. März 2016, 16:00 Uhr
Aalto-Theater, Foyer
12 | SCHUM ANN 3
Aram Chatschaturjan
Robert Schumann
7., 8. Juli 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Essener Philharmoniker | 7
Förderer
Spuren Legen
in die ZUkunft.
Unsere Förderer
Allen unseren Förderern und Sponsoren
danken wir sehr herzlich für die großzügige Unterstützung!
Medienpartner
ALFRED UND CLÄRE POTT-
„Mit der Brost-Stiftung möchte ich
ACPS
STIFTUNG
meinen Teil ... zum Kulturgeschehen
im Ruhrgebiet leisten.“
Zitat aus einem Gespräch mit Anneliese Brost zu ihrem 90. Geburtstag
Denn Kunst und Kultur stärken die regionale
Identität und erweitern den Horizont aller Generationen.
Wir engagieren uns für die Kultur an der Ruhr.
Brost-Stiftung
Sunhild und Christian Sutter
www.broststiftung.org
TUP | 9
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„Ich sehe was, was Du nicht siehst,
und das ist rot!“
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OPER B A L L E T T PHIL H A R MONIK ER PHIL H A R MONIE SC H AUSPIEL
Vorwort
Vorwort
Sehr geehrtes Publikum, liebe Opernfreunde,
dass Leidenschaft und Oper zusammengehören, liegt nahe: Kaum
ein bedeutendes Musiktheaterwerk kommt ohne große Liebesgeschichte und die dazugehörigen zerstörerischen Intrigen aus. Und
auch als Opernliebhaber pflegt man schließlich ein leidenschaftliches Verhältnis zur Musik. Aber was ist diese treibende Kraft
der „Leidenschaft“ eigentlich? In fünf Premieren machen wir uns
in der neuen Spielzeit 2015/16 auf die Suche nach diesem Gefühl,
das uns umtreibt, anspornt oder auch verzweifeln und im wahrsten
Sinne des Wortes leiden lässt. Da in der Oper die Dimensionen
gerne etwas größer sind als im wahren Leben, scheinen ihre Protagonisten tatsächlich oft „leidenschaftlich Leiden zu schaffen“.
Zwei moderne Klassiker der slawischen Musik sorgen für einen
furiosen Auftakt. Der tschechische Komponist Bohuslav Martinů
spürt in seiner letzten großen Oper „The Greek Passion“ der ursprünglichen Bedeutung von Leidenschaft, der Passion, nach: Das
Sterben Christi soll in einem griechischen Dorf nachgespielt werden. Dabei wird der religiöse und moralische Enthusiasmus der
Dorfbewohner auf eine harte Probe gestellt, als ein Strom von
Flüchtlingen um Hilfe bittet – ein Thema, das bis auf den heutigen
Tag von trauriger Aktualität bleibt. Sergej Prokofjews „Die Liebe
zu den drei Orangen“ nimmt sich dem Sujet hingegen auf eine heitere, burleske Art und Weise an. Von einer bösen Fee verflucht,
12 | Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker
verliebt sich ein Prinz leidenschaftlich in drei Orangen, bei denen
es sich in Wirklichkeit um verzauberte Prinzessinnen handelt.
Danach wenden wir uns mit „Faust“ zugleich der deutschen Klassik wie der französischen Romantik zu. Charles Gounod hat sich in
seiner Vertonung ganz auf die Gretchen-Tragödie konzentriert und
das wohl berühmteste deutsche Drama dadurch in eine berührende Liebesgeschichte verwandelt. Wohin leidenschaftlicher Hass
hingegen führen kann, demonstriert die Titelheldin in Richard
Strauss’ monumentaler „Elektra“. Mit ihren Rachegelüsten sorgt
sie nicht nur für den Tod ihrer verhassten Mutter, sondern verzehrt
sich damit auch selbst. Ist so eine Frau tatsächlich vorstellbar?
Oder entspringt sie nur der männlichen Fantasie ihrer Schöpfer Sophokles, Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss? Bei unseren
Festtagen „Kunst⁵“ vom 14. bis 20. März 2016 gehen wir diesen
und zahlreichen anderen Fragen unter dem Motto „Unbeschreiblich weiblich“ auf den Grund. Alle fünf künstlerischen Sparten der
TUP – das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen, die Essener
Philharmoniker, das Schauspiel Essen sowie die Philharmonie
Essen – bündeln ihre kreativen Kräfte und begeben sich auf eine
Spurensuche nach den großen Frauengestalten in den Künsten.
Zum Abschluss unserer Premierenreihe kehrt ein absoluter Klassiker der Opernliteratur auf die Bühne des Aalto-Theaters zurück:
Rossinis „Il barbiere di Siviglia“. In diesem komödiantischen
Meisterwerk dreht sich alles um die Frage, wer am Ende die schöne und vermögende Rosina heiraten darf – und natürlich trägt die
Leidenschaft den Sieg davon.
Neben den Premieren und den zahlreichen Wiederaufnahmen
wartet ein großes Extra-Angebot auf Sie. Theaterpädagogin und
Ensemblemitglied Marie-Helen Joël hat auch diesmal eine Vielzahl
wunderbarer Programme für Kinder und Jugendliche vorbereitet:
Unter dem Motto „Abenteuer Aalto“ werden das Opernhaus und
wiederum auch das Welterbe Zollverein nach Herzenslust bespielt.
Ein besonderer Höhepunkt verspricht das neue Familienmusical
„Die Märchenwelt zur Kur bestellt“ zu werden. Zudem bereichern
Einführungsveranstaltungen und die Fortsetzung der beliebten
Reihen „It’s Teatime“, „mehrmusik“ und „Kunst²“ den Spielplan.
Der große Romancier Marcel Proust formulierte einmal treffend:
„Wir werden von einer Leidenschaft nur geheilt, wenn wir sie bis
zum Letzten auskosten.“ Wir freuen uns auf Sie und hoffen, dass
Sie durch zahlreiche Besuche bei uns Ihre Opernleidenschaft genussvoll ausleben!
Es verbleibt mit besten Grüßen
Ihr
Hein Mulders
Aalto-Musiktheater, Essener Philharmoniker | 13
Premiere
Premiere
THE GREEK
PASSION
A
Oper in vier Akten von Bohuslav Martinů
Dichtung vom Komponisten nach dem Roman von Nikos Kazantzakis
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Tomáš Netopil
Inszenierung Jiří Herman
Bühne Jiří Herman, Dragan Stojčevski
KostümeAlexandra Grusková
Choreinstudierung Alexander Eberle
Einstudierung des Kinderchores
Patrick Jaskolka
Dramaturgie Christian Schröder
Priester Grigoris Almas Svilpa
Patriarcheas Andreas Baronner
Ladas Matthias Koziorowski
Michelis Albrecht Kludszuweit
Kostandis Georgios Iatrou
Yannakos Michael Smallwood
Manolios Jeffrey Dowd
Panait Alexey Sayapin
Nikolios Céline Barcaroli
Andonis, Barbier Arman Manukyan
Die Witwe Katerina Jessica Muirhead
Lenio Christina Clark
Ein altes Weib Marie-Helen Joël
Priester Fotis Baurzhan Anderzhanov
Ein alter Mann Bart Driessen
Premiere 26. September 2015
Weitere Vorstellungen 1., 4., 10., 25., 28. Oktober; 12., 14. November 2015; 27. März; 6. April; 27. Mai 2016
Einführungsmatinee 20. September 2015
Gefördert von der Sparkasse Essen.
Zu „The Greek Passion“ bieten wir ein spartenübergreifendes Kunst2-Paket (S. 106) sowie den Nachmittagsplausch „It’s Teatime“ (S. 105) an.
14 | Aalto-Musiktheater
us einem Spiel wird Ernst: Die Realität holt die theatrale Darstellung unbarmherzig ein. Oder verhält es sich umgekehrt?
Im griechischen Dorf Lycovrissi laufen die Vorbereitungen für ein
Passionsspiel völlig aus dem Ruder. Die Teilnehmenden – darunter
Manolios als Christus, Katerina als Maria Magdalena und Panait
als Judas – setzen sich durch absolute Identifikation mit ihren biblischen Rollen auseinander. Doch als eine Gruppe von Flüchtlingen auftaucht und die Dorfbewohner um Hilfe bittet, stehen die
christlichen Werte plötzlich auf dem Prüfstand. Ein jeder handelt
seiner Rolle gemäß, und Manolios’ Barmherzigkeit beginnt rasch,
allgemeines Missfallen zu erregen.
„Die griechische Passion“ ist Martinůs letztes Bühnenwerk und
wurde 1959 quasi auf dem Sterbebett zu Ende komponiert. Das
Libretto basiert auf dem gleichnamigen Roman von Nikos Kazantzakis, dessen Erfolgsroman „Alexis Sorbas“ der Komponist
ursprünglich hatte vertonen wollen. Martinů rang sehr mit dem
Stoff – und doch sollte es sein Opus summum werden. Konsequent
und dickköpfig hat er sich bis zum Lebensende den Parametern
der musikalischen Avantgarde verweigert. Er hielt an der Tonalität
fest und schreckte auch in der Mitte des 20. Jahrhunderts nicht
davor zurück, für seine Solisten große ariose Passagen zu komponieren. Das bei dem durch Kriege und Emigration gebeutelten
Komponisten so oft vorhandene sozialkritische Element wird hier
deutlicher denn je. Martinů forderte: „Es ist gut für jedermann,
zu den altbewährten Wahrheiten zurückzukehren, wenn sie auch
gerade nicht modern und aktuell zu sein scheinen – und wenn sie
auch nicht einmal wahr sind, sondern nur ein Glaube an etwas
Gutes und Gesundes.“
S
A G T DI E WA HRHEI T! WAS HA BT I HR G ETA N , D ASS G OTT
EUCH I N U NG N A DE STI ESS?
G R IG OR IS
Aalto-Musiktheater | 15
Premiere
Premiere
DIE LIEBE ZU DEN
DREI ORANGEN
Oper in vier Akten und einem Vorspiel von Sergej Prokofjew
Dichtung vom Komponisten nach Carlo Gozzi
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Yannis Pouspourikas/Tomáš Netopil (26.5.; 5.6.)
Inszenierung Laurent Pelly
Bühne Chantal Thomas
KostümeLaurent Pelly
Licht Joël Adam
Choreographie Laura Scozzi
Choreinstudierung Alexander Eberle
Der König Treff Tijl Faveyts
Der Prinz, sein Sohn Alexey Sayapin
Die Prinzessin Clarisse An De Ridder
Leander, Erster Minister Heiko Trinsinger
Truffaldino Albrecht Kludszuweit/
Rainer Maria Röhr
PantalonMartijn Cornet
Der Zauberer Tschelio Bart Driessen
Fata Morgana Teiya Kasahara
Linetta Marie-Helen Joël
Nicoletta Christina Hackelöer
Ninetta Christina Clark
Die Köchin Baurzhan Anderzhanov
Farfarello und Herold Georgios Iatrou
Smeraldina Leonie van Rheden
Premiere 21. November 2015
Weitere Vorstellungen 26., 28. November; 2., 6., 9., 11., 19. Dezember 2015; 7., 17., 22. Januar; 26. Mai; 5. Juni 2016
Einführungsmatinee 8. November 2015
Eine Produktion der Nationalen Oper Amsterdam.
Zu „Die Liebe zu den drei Orangen“ bieten wir ein spartenübergreifendes Kunst2-Paket (S. 106) sowie den Nachmittagsplausch „It’s Teatime“ (S. 105) an.
16 | Aalto-Musiktheater
D
ie surreale Märchenoper „L’Amour des trois oranges“ von
Sergej Prokofjew wurde 1921 in Chicago uraufgeführt und
weiß zwischen der avantgardistischen Moderne der Les Six und
den klassischen Elementen der commedia dell’arte bestens zu unterhalten. Schon der Prolog zwischen den Tragikern, den Komikern, den Romantischen und den Hirnlosen, die sich alle etwas
anderes vom aufzuführenden Stück wünschen, zeigt, welch theatrale Bandbreiten es gibt; die Sonderlinge versprechen nun ein
Werk für alle, das sich alsdann farbenfroh in vier Akten ausbreitet.
Die Musik vermag nicht nur in impressionistischen Tönen zu malen, sondern nutzt beißenden Witz und schillernde Ironie für eine
irrational klingende Welt, die in ihrer bizarren Komik ein groteskes
Klanguniversum mit virtuellem Leben und virtuosen Leitmotiven
erfüllt. Das Werk stieß zunächst weitgehend auf harsche Kritik,
doch der amerikanische Autor Ben Hecht erkannte bereits in der
Uraufführung des satirischen Werkes die „charmant bezaubernde
Launenhaftigkeit für das ungeschulte Ohr“.
Die Inszenierung von Laurent Pelly, die 2005 in Amsterdam herauskam, setzt nun genau diese klangliche Kunstfertigkeit und
„bezaubernde Launenhaftigkeit“ in opulente Bilder, die sich um
Spielkarten drehen und so vom überdimensionierten Match zwischen dem Zauberer Tschelio und der Hexe Fata Morgana bis hin
zum einstürzenden Kartenhaus am Ende des zweiten Aktes zwischen Konkretion und Symbolik vermitteln. Zauberschloss und
Zeremonienmeister, Windteufel und Witzbold, Riesenorangen und
Rattenverwandlung – diese Oper präsentiert alles, da der kranke
Prinz nur durch Lachen geheilt werden kann!
M
A N MU SS N U R EI N WESEN RECHT
VON G RU N D AU F L I EBEN , DA N N K OM M EN EI N EM A L L E A N DEREN LIEBEN SWÜ RDIG VOR.
JOHANN WOLF GANG VON GOE THE
Aalto-Musiktheater | 17
Premiere
Premiere
FAUST
H
Oper in fünf Akten von Charles Gounod
Dichtung von Jules Barbier und Michel Carré
In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Sébastien Rouland
Inszenierung, Bühne Philipp Stölzl
Co-Regie Mara Kurotschka
Mitarbeit Bühne Heike Vollmer
Kostüme Ursula Kudrna
Licht-Design Ulrich Niepel
Choreinstudierung Alexander Eberle
Dramaturgie Sebastian Hanusa,
Anne Oppermann
Faust Abdellah Lasri
Méphistophélès Alexander Vinogradov/
Almas Svilpa
Valentin Martijn Cornet/
Georgios Iatrou (9., 11.3.)
Wagner Andreas Baronner
Marguerite Jessica Muirhead
Siébel Karin Strobos
Marthe Almuth Herbst
Premiere 30. Januar 2016
Weitere Vorstellungen 4., 7., 13., 17., 19., 21., 25. Februar; 9., 11. März; 2. April 2016
Einführungsmatinee 24. Januar 2016
Eine Koproduktion mit der Deutschen Oper Berlin.
Gefördert von der Brost-Stiftung.
Zu „Faust“ bieten wir den Nachmittagsplausch „It’s Teatime“ (S. 105) an.
18 | Aalto-Musiktheater
ierzulande wurde Charles Gounods große, fünfaktige Oper
von 1859 über die berühmteste deutsche Figur der kulturellen Mythologie meist unter dem Titel „Margarethe“ gespielt. Der
Titel „Faust“ blieb ausschließlich Goethes bedeutendster Tragödie
vorbehalten. Die resignierte Verzweiflung des alternden Wissenschaftlers Heinrich Faust führt in beiden Werken zum Pakt mit
dem Teufel, der ihm das unschuldige Gretchen zuführt. Die naive
Margarethe wird nun in den Tod der Mutter, des Bruders und ihres
unehelichen Kindes verstrickt und so von Faust und Mephisto zu
Grunde gerichtet. Die Erlösung findet nicht durch Flucht aus dem
Kerker, sondern in höherer Instanz statt. Das Thema Liebe wird
musikalisch von Hoffnung und Zweifel über Rausch und Hingabe
bis hin zu Enttäuschung und Wahnsinn ausgestaltet und weiß damit, den Worten des meistzitierten philosophischen Menschheitsdramas sinnlich etwas entgegenzusetzen. Die Oper entwickelte
sich weltweit zum wahren Publikumsliebling des 19. Jahrhunderts:
Die New Yorker Metropolitan Opera wurde 1883 mit ihr eingeweiht, und mit rund 3000 Vorstellungen ist „Faust“ bis heute das
meist gespielte Werk der Pariser Oper.
Philipp Stölzl hat es 2008 erfolgreich in Basel als sozialkritisch
drastisches Gegenwartsdrama von hohem Symbolwert inszeniert.
2015 wird er seine Sicht an der Deutschen Oper Berlin, wo er bereits „Rienzi“ und „Parsifal“ herausgebracht hat, erneut gestalten,
bevor die Produktion nach Essen kommt. Der Regisseur, der als
Bühnen- und Kostümbildner anfing, dann Musikvideos u. a. für
Madonna drehte, Werbefilme für BMW, Rolex und Nokia machte,
Spielfilme wie „Nordwand“ und „Der Medicus“ in Szene setzte,
zeichnet sich in seiner Vielfalt durch beeindruckende Bilder und
psychologisches Feingespür aus und wird so der großen Oper eine
cineastische Bühne bereiten.
O
G LÜ CKL ICH, WER NOCH HOF F EN KA N N ,
AUS DI ESEM M EER DES I RRTUM S AU F ZU TAU CHEN !
WAS M A N N ICHT WEI SS, DAS EBEN BRAU CHTE M A N ,
UN D WAS M A N WEI SS, KAN N M A N N ICHT BRAU CHEN .
FAU S T
Aalto-Musiktheater | 19
Premiere
Premiere
ELEKTRA
D
Tragödie in einem Aufzug von Richard Strauss
Dichtung von Hugo von Hofmannsthal
Mit Übertiteln
Musikalische Leitung Tomáš Netopil/
Yannis Pouspourikas (3.4.)
Inszenierung David Bösch
Bühnenbild Patrick Bannwart, Maria Wolgast
KostümeMeentje Nielsen
Licht-Design Michael Bauer
Choreinstudierung Alexander Eberle
Klytämnestra Doris Soffel/
Renée Morloc (3., 7.4.; 29.5.)
Elektra Rebecca Teem
Chrysothemis Katrin Kapplusch
Aegisth Rainer Maria Röhr
Orest Almas Svilpa/Heiko Trinsinger
Der Pfleger des Orest Bart Driessen
Die Vertraute Michaela Sehrbrock/
Sabina Wehlte
Die Schleppträgerin An De Ridder
Ein junger Diener Albrecht Kludszuweit
Ein alter Diener Michael Haag
Die Aufseherin Maria Ferencik
1. Magd Marion Thienel
2. Magd Marie-Helen Joël
3. Magd Leonie van Rheden
4. Magd An De Ridder
5. Magd Jessica Muirhead
Premiere 19. März 2016
Weitere Vorstellungen 23., 26. März; 3., 7., 16. April; 22., 29. Mai 2016 | Gastspiel beim Richard-Strauss-Festival 11. Juni 2016*
Einführungsmatinee 13. März 2016
Eine Koproduktion mit der Opera Vlaanderen Antwerpen/Gent. | Gefördert von der Sparkasse Essen.
Zu „Elektra“ bieten wir den Nachmittagsplausch „It’s Teatime“ (S. 105) an.
ie 1909 in Dresden uraufgeführte Oper „Elektra“ markiert
die erste Zusammenarbeit zwischen Richard Strauss und
Hugo von Hofmannsthal. Bereits 1903 besuchte Strauss die Uraufführung von Hofmannsthals Schauspieltragödie „Elektra“ in
Berlin, über die er schrieb: „Als ich zuerst Hofmannsthals geniale
Dichtung ... sah, erkannte ich wohl den glänzenden Operntext (der
es nach meiner Umarbeitung der Orestszene tatsächlich geworden ist) und wie seinerzeit in ‚Salome‘ die gewaltige musikalische
Steigerung bis zum Schluss. Der Wunsch, dieses dämonische, ekstatische Griechentum des 6. Jahrhunderts Winckelmannschen
Römerkopien und Goethescher Humanität entgegenzustellen,
gewann das Übergewicht über die Bedenken und so ist ‚Elektra‘
sogar noch eine Steigerung geworden in der Geschlossenheit des
Aufbaus, in der Gewalt der Steigerungen.“
Das Werk verlangt mit 111 Musikern ein noch opulenteres Orchester
als „Salome“. Die Klangfarben sind außerdem härter, dissonanter
und expressiver – die polytonale Monumentalität führt Strauss zu
einem Extrem in der blutigen Geschichte, von dem aus sich der
Komponist danach spätromantischeren Tonalitäten zuwendet.
„Mama, where is Papa?“ steht an die Wand gekritzelt in David
Böschs Inszenierung des Werkes, die 2014 in Antwerpen und Gent
herauskam. Böschs Sicht konzentriert sich auf den traumatischen
Verlust und die fatalen Folgen des Vatermords: Nicht nur Elektra,
sondern auch ihre Geschwister Orest und Chrysothemis werden in
den blutig beklemmenden Strudel der Obsession und des Wahnsinns hinabgesogen. Die Optik dieser Produktion verräumlicht das
archaische Prinzip der Blutrache und zeigt drastisch konkret, was
die alpträumende Mutter Klytämnestra zu verantworten hat.
I
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C H RYS OTHE MIS
* konzertante Aufführung
20 | Aalto-Musiktheater
Aalto-Musiktheater | 21
Premiere
Premiere
IL B ARBIERE
DI SIVIGLIA
Komische Oper in zwei Akten von Gioacchino Rossini
Dichtung von Cesare Sterbini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Giacomo Sagripanti
Inszenierung Jan Philipp Gloger
Bühne Ben Baur
Kostüme Marie Roth
Choreinstudierung Alexander Eberle
Dramaturgie Christian Schröder
Il Conte d’Almaviva Juan José de León
Don Bartolo Baurzhan Anderzhanov
Rosina Karin Strobos
Figaro Georgios Iatrou
Don Basilio Tijl Faveyts
Berta An De Ridder
Fiorello Kai Preußker
Premiere 4. Juni 2016
Weitere Vorstellungen 9., 18., 22., 24., 26., 30. Juni; 3., 9. Juli 2016
Einführungsmatinee 29. Mai 2016
Gefördert von der Funke Mediengruppe und dem Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen.
Zu „Il barbiere di Siviglia“ bieten wir den Nachmittagsplausch „It’s Teatime“ (S. 105) an.
22 | Aalto-Musiktheater
D
ie Geschichte ist vermutlich so alt wie das Genre der Komödie selbst: Ein älterer Mann will eine junge Frau heiraten,
die ihrerseits einen Jüngeren liebt. Das junge Paar findet sich, der
ältere Mann wird düpiert. Doch wohl niemand hat diese Geschichte hinreißender erzählt als Gioacchino Rossini, denn er lässt darin eine Figur auftreten, die für Turbulenzen und Wirbel sorgt wie
kaum eine Opernfigur davor oder danach – eben Figaro, den Barbier von Sevilla. Mit Witz, Ideenreichtum, Mut und dem Herzen am
rechten Fleck spinnt er die nötige Intrige, um dem richtigen Paar
zum Glück zu verhelfen.
Dabei hatte es bei der Uraufführung noch gar nicht nach einem
großen Triumph ausgesehen. Rossini war 1815 nach Rom bestellt worden, um dort seine Oper „Torvaldo e Dorliska“ zur Uraufführung zu bringen. Der große Erfolg sorgte für einen weiteren
Kompositionsauftrag, und rasch fiel die Wahl auf eine wahrhaft
revolutionäre Komödie: „Le Barbier de Séville“ des französischen
Dichters Beaumarchais. Eine Katze auf der Bühne, der unglückliche und blutige Sturz eines Hauptdarstellers und die Antipathie
der Rossini-Gegner ließen die Premiere zu einem der berühmtesten
Fiaskos der Opernhistorie werden, dem mit der umjubelten zweiten Aufführung dann eine der berühmtesten Erfolgsgeschichten
des Theaters folgte. Während ringsum schon die Romantik aufbrauste, blieb Rossini Klassizist: Die atemberaubenden Koloraturen in den Arien, der unwiderstehliche rhythmische Schwung
– alles scheint wie mit leichter Hand hingeworfen. Damit führte
Gioacchino Rossini die Tradition der opera buffa zu ihrer Vollendung. Und schon Heinrich Heine, einer der ersten prominenten
deutschen Rossini-Verehrer, prophezeite: „Die Verächter italienischer Musik … werden einst in der Hölle ihrer wohl verdienten
Strafe nicht entgehen.“
R
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H E I N R IC H HE INE
Aalto-Musiktheater | 23
Wiederaufnahmen
Fidelio
Wiederaufnahmen
FIDELIO
Ludwig van Beethoven
Mit Übertiteln
Musikalische Leitung Yannis Pouspourikas
Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf
Ausstattung Johannes Leiacker
Choreinstudierung Alexander Eberle
Don Fernando Tijl Faveyts
Don Pizarro Heiko Trinsinger
Florestan Jeffrey Dowd
Leonore Katrin Kapplusch
Rocco Almas Svilpa
Marzelline Maartje Rammeloo
Jaquino Rainer Maria Röhr
1. Gefangener Eduard Unruh
2. Gefangener Michael Kunze
Wiederaufnahme 28. August 2015
Weitere Vorstellungen 12. September;
12., 31. Dezember 2015
M ADA M A
BUTTERFLY
Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Matthew Halls
Inszenierung Tilman Knabe
Bühne Alfred Peter
KostümeGabriele Rupprecht
Choreinstudierung Alexander Eberle
Cio-Cio-San Sandra Janušaitė
Suzuki Karin Strobos
Kate Pinkerton Marie-Helen Joël
F.B. Pinkerton Alexey Sayapin
Sharpless Mikael Babajanyan/
Heiko Trinsinger
Goro, Nakodo Rainer Maria Röhr
Der Fürst Yamadori René Aguilar
Onkel Bonze Baurzhan Anderzhanov
Yakusidé Arman Manukyan
Der kaiserliche Kommissar Mateusz Kabala
Wiederaufnahme 5. September 2015
Weitere Vorstellungen 19. September;
17. Oktober 2015
Gefördert von der Sparkasse Essen.
24 | Aalto-Musiktheater
Aalto-Musiktheater | 25
Wiederaufnahmen
Wiederaufnahmen
Macbeth
M ACBETH
L A BOHÈME
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Tomáš Netopil
Inszenierung David Hermann
Bühne und Kostüme Christof Hetzer
Video Martin Eidenberger
Choreinstudierung Alexander Eberle
Musikalische Leitung Manlio Benzi
Inszenierung Silviu Purcarete
Bühne Johannes Leiacker
Kostüme Marie-Luise Strandt
Choreinstudierung Alexander Eberle
Macbeth Tommi Hakala
Banquo Marko Mimica
Lady Macbeth Katrin Kapplusch
Kammerfrau der Lady Marie-Helen Joël
Macduff Alexey Sayapin
Malcolm Michael Smallwood
Ein Arzt Baurzhan Anderzhanov
Rodolfo Abdellah Lasri
Schaunard Georgios Iatrou
Marcello Heiko Trinsinger
Collin Baurzhan Anderzhanov
Benoît Thomas Sehrbrock
Mimì Jessica Muirhead
Musette An De Ridder
Parpignol Albrecht Kludszuweit
Alcindor Mateusz Kabala
Giuseppe Verdi
Wiederaufnahme 20. September 2015
Weitere Vorstellungen
3., 31. Oktober 2015
Gefördert von der Sparkasse Essen und dem
Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen.
Giacomo Puccini
Wiederaufnahme 16. Oktober 2015
Weitere Vorstellungen 8., 22. November;
5. Dezember 2015
Gefördert von E.ON.
UN B ALLO
IN M ASCHERA
DIE ZAUBERFLÖTE
(EIN M ASKENB A LL )
Giuseppe Verdi
Musikalische Leitung Yannis Pouspourikas/
Johannes Witt
Inszenierung, Bühne, Kostüme Ezio Toffolutti
Choreinstudierung Alexander Eberle
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Matteo Beltrami
Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Choreinstudierung Alexander Eberle
Riccardo Michael Wade Lee
Renato Luca Grassi
Amelia Katrin Kapplusch
Ulrica Ieva Prudnikovaite
Oscar Christina Clark
Silvano Georgios Iatrou
Samuel Bart Driessen
Tom Baurzhan Anderzhanov
Il primo giudice René Aguilar
Un servoSan Yun Lee
Wiederaufnahme 27. November 2015
Weitere Vorstellungen
4., 26. Dezember 2015; 24. Januar 2016
Wolfgang Amadeus Mozart
SarastroTijl Faveyts
Tamino Michael Smallwood
Sprecher Georgios Iatrou
1. Priester Joo Youp Lee
2. Priester Swen Westfeld
Die Königin der Nacht Hila Fahima
Pamina Anna Lucia Richter
1. Dame Jessica Muirhead
2. Dame Marie-Helen Joël
3. Dame Marion Thienel
3 Knaben Solisten des Aalto Kinderchores
Papageno Martijn Cornet
Papagena Christina Clark
Monostatos Albrecht Kludszuweit
1. geharnischter Mann Rainer Maria Röhr
2. geharnischter Mann Baurzhan Anderzhanov
Wiederaufnahme 10. Dezember 2015
Weitere Vorstellungen
20., 29. Dezember 2015; 2., 10. Januar 2016
Gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und
Halbach-Stiftung und der Stadtwerke Essen AG.
26 | Aalto-Musiktheater
Aalto-Musiktheater | 27
Wiederaufnahmen
Wiederaufnahmen
DER FLIEGENDE
HOLL ÄNDER
INTO THE
LITTLE HILL
AIDA
Mit Übertiteln
In englischer Sprache
Musikalische Leitung Ed Spanjaard
Inszenierung Barrie Kosky
Bühne und Licht Klaus Grünberg
Kostüme Alfred Mayerhofer
Choreinstudierung Alexander Eberle
Musikalische Leitung Manuel Nawri
Inszenierung Kay Link
Ausstattung Anne Koltermann,
Andreas Jander
Musikalische Leitung Yannis Pouspourikas
Inszenierung Dietrich W. Hilsdorf
Bühne und Kostüme Johannes Leiacker
Choreinstudierung Alexander Eberle
Richard Wagner
Daland Tijl Faveyts
Senta Magdalena Anna Hofmann
Erik Jeffrey Dowd
Mary Marie-Helen Joël
Der Steuermann Rainer Maria Röhr
Der Holländer Almas Svilpa
Wiederaufnahme 9. Januar 2016
Weitere Vorstellungen 16. Januar;
13. März 2016
Giuseppe Verdi
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
George Benjamin
Der König Baurzhan Anderzhanov
Amneris Laura Brioli
Aida Katrin Kapplusch
Radames Gaston Rivero
Ramphis Tijl Faveyts
Amonasro Heiko Trinsinger
Ein Bote Albrecht Kludszuweit
Eine Tempelsängerin An De Ridder
The Crowd/The Stranger/Narrator/
The Minister’s Child Marieke Steenhoek
The Crowd/Narrator/The Minister/
The Minister’s Wife Helena Rasker
Wiederaufnahme 15. Januar 2016
Weitere Vorstellungen
16., 17. Januar 2016
Schauspiel Essen, Casa
Wiederaufnahme 6. Februar 2016
Weitere Vorstellungen 14., 28. Februar;
1., 10. Juli 2016
Gefördert von der Kunststiftung NRW.
Gefördert von der Sparkasse Essen und E.ON.
Der fliegende Holländer
28 | Aalto-Musiktheater
Aalto-Musiktheater | 29
Wiederaufnahmen
Wiederaufnahmen
TOSC A
L A TRAVIATA
RUSALKA
DON GIOVANNI
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Giuliano Carella
Inszenierung Christine Mielitz
Bühne Reinhart Zimmermann
Kostüme Susanne Hubrich
Choreinstudierung Alexander Eberle
Einstudierung des Kinderchores
Patrick Jaskolka
Musikalische Leitung Giuseppe Finzi
Inszenierung Josef Ernst Köpplinger
Bühne Johannes Leiacker
Kostüme Alfred Mayerhofer
Choreinstudierung Alexander Eberle
Musikalische Leitung Tomáš Netopil/
Yannis Pouspourikas
Inszenierung Lotte de Beer
Bühne und Kostüme Clement & Sanôu
Choreinstudierung Alexander Eberle
Musikalische Leitung Michael Hofstetter
Inszenierung Stefan Herheim
Bühne und Kostüme Thomas Schuster
Choreinstudierung Alexander Eberle
Floria Tosca Katrin Kapplusch
Mario Cavaradossi Gaston Rivero
Baron Scarpia Luca Grassi
Cesare Angelotti Baurzhan Anderzhanov
Der Mesner Bart Driessen
SpolettaRainer Maria Röhr
Sciarrone Karl-Ludwig Wissmann
Ein Schließer Peter Holthausen
Ein Hirt Leonie van Rheden
Violetta Valéry Jessica Muirhead
Flora Bervoix Leonie van Rheden
Annina Marion Thienel
Alfredo Germont Abdellah Lasri/
Alexey Sayapin
Giorgio Germont Heiko Trinsinger/
Günter Papendell
Gastone Rainer Maria Röhr
Baron Douphol Martijn Cornet
Marquis d’ObignyGeorgios Iatrou
Dottore Grenvil Bart Driessen
Der Prinz Alexey Sayapin
Die fremde Fürstin Magdalena Anna
Hofmann/Katrin Kapplusch
Rusalka Jessica Muirhead
Der Wassermann Almas Svilpa
JezibabaJordanka Milkova
Der Heger Georgios Iatrou
Der Küchenjunge Leonie van Rheden
1. Elfe Christina Clark
2. Elfe Leonie van Rheden
3. Elfe Marie-Helen Joël
Ein Jäger Rainer Maria Röhr
Wiederaufnahme 20. Februar 2016
Weitere Vorstellungen 26. Februar;
6. März; 10. April 2016
Wiederaufnahme 24. März 2016
Weitere Vorstellungen 24., 30. April;
15. Mai 2016
Giacomo Puccini
Giuseppe Verdi
Antonín Dvořák
Wolfgang Amadeus Mozart
Don Giovanni Heiko Trinsinger
Donna Anna Jessica Muirhead
Don Ottavio Michael Smallwood
Komtur Tijl Faveyts
Donna Elvira Judith van Wanroij
Leporello Almas Svilpa
Masetto Karel Martin Ludvik
Zerlina Karin Strobos
Wiederaufnahme 7. Mai 2016
Weitere Vorstellungen 13., 28. Mai 2016
Gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen
und Halbach-Stiftung.
Wiederaufnahme 8. April 2016
Weitere Vorstellungen 15. April;
5. Mai 2016
La Traviata
30 | Aalto-Musiktheater
Aalto-Musiktheater | 31
Ensemble
Ensemble
Baurzhan Anderzhanov
32 | Aalto-Musiktheater
Christina Clark
Martijn Cornet
An De Ridder
Aalto-Musiktheater | 33
Ensemble
Ensemble
Jeffrey Dowd
34 | Aalto-Musiktheater
Bart Driessen
Tijl Faveyts
Georgios Iatrou
Aalto-Musiktheater | 35
Ensemble
Ensemble
Marie-Helen Joël
36 | Aalto-Musiktheater
Katrin Kapplusch
Albrecht Kludszuweit
Abdellah Lasri
Aalto-Musiktheater | 37
Emsemble
Ensemble
Jessica Muirhead
38 | Aalto-Musiktheater
Rainer Maria Röhr
Alexey Sayapin
Leonie van Rheden
Aalto-Musiktheater | 39
Ensemble
Ensemble
Michael Smallwood
40 | Aalto-Musiktheater
Karin Strobos
Almas Svilpa
Heiko Trinsinger
Aalto-Musiktheater | 41
Mitwirkende
Mitwirkende
GÄS TE
Mikael Babajanyan
Céline Barcaroli
Laura Brioli
Michael Wade Lee
Karel Martin Ludvik
Jordanka Milkova
Marko Mimica
Juan José de León
Hila Fahima
Luca Grassi
Tommi Hakala
Renée Morloc
Ieva Prudnikovaite
Maartje Rammeloo
Helena Rasker
Almuth Herbst
Magdalena Anna Hofmann
Sandra Janušaitė
Teiya Kasahara
Anna Lucia Richter
Gaston Rivero
Doris Soffel
Marieke Steenhoek
42 | Aalto-Musiktheater
Aalto-Musiktheater | 43
Mitwirkende
Mitwirkende
GASTDIRIGENTEN
MU SI K T H E AT E R
DIRIG E N T E N
MUS IKT HE AT E R
Rebecca Teem
Alexander Vinogradov
Tomáš Netopil, Generalmusikdirektor
Judith van Wanroij
Yannis Pouspourikas, 1. Kapellmeister
44 | Aalto-Musiktheater
Johannes Witt
Matteo Beltrami
Manlio Benzi
Giuliano Carella
Giuseppe Finzi
Heribert Feckler
Matthew Halls
Manuel Nawri
Michael Hofstetter
Sébastien Rouland
Giacomo Sagripanti
Ed Spanjaard
Aalto-Musiktheater | 45
Mitwirkende
Mitwirkende
OPERNCHOR
Aalto-Opernchor mit Chordirektor Alexander Eberle (hinten, 3. v. r.)
Chordirektor Alexander Eberle
Assistent des Chordirektors Patrick Jaskolka
und Assistent Patrick Jaskolka (hinten, 5. v. r.)
Der Essener Opernchor besteht seit der Eröffnung des Stadttheaters im Jahre 1892. Damals setzte er sich aus sechs Herren und acht
Damen zusammen – heute zählt er 52 Mitglieder. Die professionell ausgebildeten Sängerinnen und Sänger wirken nicht nur auf der
Opernbühne, sondern auch bei Sinfonie- und Sonderkonzerten sowie in Ballettaufführungen mit.
Sopran
Marie-Cécile Balzer-Wehr, Christa Bode, Irmgard Hecker, Claudia
Hummel, Kyoko Kano-Wellers, Yan Kocherscheidt, Kyung-Nan
Kong, Christiane Kühner, Agnes Ocsenas, Anne Rosenstock,
Nadezda Schmidt, Uta Schwarzkopf, Younghui Seong,
Natacha Valladares, Helga Wachter, Johanna Brigitta Young
Alt
Maria Ferencik, Christina Hackelöer, Stefanie Rodriguez, Melanie
Scholzen, Michaela Sehrbrock, Marion Steingötter, Susanne
Stotmeister, Ildikó Szilágyi, Marion Thienel, Sabina Wehlte,
Julia Wietler, Ginette Willaerts
46 | Aalto-Musiktheater
Tenor
René Aguilar, Ernesto Binondo, Kyung-Guk Kim, Wolfgang
Kleffmann, Joo Youp Lee, Sang Yun Lee, Arman Manukyan,
Stoyan Milkov, Markus Seesing, Mario Tardivo, Eduard Unruh,
Ulrich Wohlleb
Bass
Andreas Baronner, Bruce Cox, Peter Holthausen, Mateusz Kabala,
Norbert Kumpf, Michael Kunze, Holger Penno, Thomas Sehrbrock,
Swen Westfeld, Karl-Ludwig Wissmann, Harald Wittkop,
Michael Haag
Aalto-Musiktheater | 47
Mitwirkende
Danach schlafen Sie besser als Dornröschen:
Melden Sie Ihre Gartenhilfe einfach an.
Nicht angemeldete Haushaltshilfen rauben Ihnen vor Sorge nicht nur
den Schlaf, sondern auch traumhafte Steuervorteile. Und wenn etwas
passiert, schützt Sie keine Fee vor hohen Unfallkosten. Melden Sie Ihre
Haushaltshilfe lieber an und schlafen Sie wie eine Prinzessin.
Märchenhaft einfach unter www.minijob-zentrale.de
oder telefonisch unter 0355 2902 70799.
E XTRACHOR
Seit den 1920er-Jahren unterstützt der
Extrachor des Aalto-Theaters mit gut ausgebildeten Laien und inzwischen auch
mit Gesangsstudenten der Essener Folkwang Universität der Künste den professionellen Opernchor bei Aufführungen,
die eine besonders große Besetzung erfordern. In der Saison 2015/16 wirkt der
Extrachor u. a. in Martinůs „The Greek
Passion“, Beethovens „Fidelio“ sowie in
Puccinis „La Bohème“ mit. Der Extrachor
wird von Werk zu Werk neu eingeteilt und
den jeweiligen Erfordernissen angepasst.
Die Mitglieder des Extrachores singen
im Rahmen der Sinfoniekonzerte der
Essener Philharmoniker im Philharmonischen Chor Essen. Des Weiteren ist ein
Ensemble des Extrachores im Philharmonischen KammerChor Essen neben den
Opern- und Konzertaufgaben im Rahmen
der Chorprojekte des ChorForum Essen
konzertierend tätig.
Weitere Infos und Konzerttermine
unter www.chorforum-essen.de.
STATISTERIE
Leitung und Organisation Matthias Koziorowski
Kinderbetreuung Ute Balshüsemann, Katja Goepel, Christian Komorowski
Kontakt Matthias Koziorowski | T 02 01 81 22-232 | [email protected]
Josua Akimoto, Sophia Balshüsemann, Raphael Baronner, George Bayne, Jennifer Bayne,
Friedhelm Beckmann, Bernd Bochennek, Evelin Bochennek, Marion Borkowsky, Michael
Breitkreutz, Annika Brinkmann, Julian Bröck, Enguerrand Cuisset, Jasmin Dommen,
Tim Girten, Aaron Gergely, Katja Goepel, Bernd Graf, Linda Graf, Paulus Hagemeyer,
Christa Hall, Klaus-Peter Hannig, Anja Heimann, Thomas Hertel, Lorena Holtmeier, Aline
Indriksons, Günter Jungblut, Marie-Lena Kaiser, Volkher Kaschlun, Martin Kaminski,
Stephan Kissenbeck, Matthias Koziorowski, Manfred Kretschmann, Elisabeth Kühner,
Martin Kühner, Ute Kujat, Johannes Lehmann, Leonard Lehmann, Ursula Lötte, Hauke
Martens, Stefan Massmann, Heike Meißner, Laurentia Meloch, Irmtraud NüllmannHannig, Jenna Oste, Michael Pawletko, Constantin Platt, Detlef Platt, Benjamin Quade,
Leonie Reineke, Phillip Rodriguez, Norbert Rozowski, Gundula Sailer, Alexander Schmid,
Maximilian Schmid, Helmut Schmitt, Alina Schmitz, Fabian Schmitz, Else Soer, Luisa
Stratmann, Tyshea Suggs, Kristina Svilpa, Katharina Thienel, Svea Tönder, Linus Twardon,
Andreas Uphues, Frida van Heek, Lotte van Heek, Oscar van Heek, Leonie Vollmer, Midori
Weigold, Benedikt Wieseler, Stefan Zebrowski, Larissa Zhukova
Neue Statisten sind herzlich willkommen!
Für die Spielzeit 2015/16 sucht die Statisterie des Aalto-Theaters insbesondere Männer zwischen 20
und 35 Jahren, die Zeit und Lust haben, an unseren Produktionen mitzuwirken. Bei Interesse wenden
Sie sich bitte an Matthias Koziorowski ([email protected]).
Aalto-Musiktheater | 49
Vorwort
Vorwort
Liebes Publikum, liebe Freunde der Essener Philharmoniker,
sehr geehrte Damen und Herren,
noch immer lese ich in den Medien den einen oder anderen Bericht über „Essens neuen Generalmusikdirektor Tomáš Netopil“.
Nach zwei Spielzeiten mag das (noch) stimmen, ich fühle mich
in dieser Stadt aber inzwischen angekommen und musikalisch zu
Hause. Die kontinuierliche Arbeit mit den Philharmonikern sowie
mit dem Chor und dem Ensemble des Aalto-Theaters – ob in der
herrlichen Philharmonie oder im großartigen Opernhaus – hat
meine Erwartungen übertroffen. Ich bin glücklich, dass ich so viele
Ideen, Wünsche und Vorstellungen bereits in den ersten beiden
Jahren meiner Tätigkeit realisieren konnte. Das habe ich auch
Ihrer Begeisterungsfähigkeit, liebes Publikum, zu verdanken. Ihr
Zuspruch ist für mich nicht nur ein persönlicher Gradmesser für
den Erfolg. Ich empfinde diesen Zuspruch wirklich auch als Anteilnahme an unserer Arbeit. Insofern war es für mich zu keiner
Zeit eine Frage, das Angebot des Aufsichtsrates anzunehmen und
meinen Vertrag mit viel Dankbarkeit und Freude zu verlängern.
Ich sehe in der Bewahrung und zeitgemäßen Vermittlung unseres
kulturellen Erbes und der künstlerischen Gegenwart unsere Aufgabe und den eigentlichen Sinn unseres Tuns. Wir möchten daher
auch in der nächsten Spielzeit mit einer Mischung aus Bekanntem
und Unbekanntem bei Ihnen die Neugier, Lust und Begeisterung
entzünden – so, wie wir sie schon bei der Konzeption des Programms verspüren konnten. Insofern ist die Aufführung von Max
Regers „Böcklin-Suite“, die 1913 hier in Essen uraufgeführt wurde, im Reger-Jahr 2016 natürlich kein Zufall. Außerdem haben wir
50 | Essener Philharmoniker
wieder einige Sinfoniekonzerte an die fünf Opernpremieren im
Aalto-Theater gekoppelt, unter anderem „The Greek Passion“ von
Bohuslav Martinů oder „Elektra“ von Richard Strauss, die ich beide
selbst leiten werde.
Vor allem freue ich mich, dass es uns gelungen ist, eine Uraufführung für die Essener Philharmoniker in Auftrag zu geben: Das
neue Werk „Palingenia“ der slowakischen Komponistin L’ubica
Čekovská wird gleich im ersten Sinfoniekonzert präsentiert. Als
konzertante Oper möchte ich Ihnen „Ariane“ von Martinů vorstellen, ein Werk, das mir besonders am Herzen liegt, ebenso wie
Antonín Dvořáks „Stabat Mater“. Weitere Akzente setzen wir mit
Sergej Prokofjews fünfter Sinfonie sowie mit Klassikern wie Gustav Mahlers fünfter und Ludwig van Beethovens siebter Sinfonie,
die Richard Wagner als „Apotheose des Tanzes“ bezeichnet hat
und bei uns eine spannende Verbindung mit Igor Strawinskys
„Sacre du printemps“ eingehen wird.
Dass unsere Arbeit mit zwei prominenten Gastspielen national
und international Anerkennung findet, ist mir Bestätigung und Anspruch zugleich: Bereits im September 2015 eröffnen die Essener
Philharmoniker die Matinee-Reihe im Concertgebouw Amsterdam,
und im Juni 2016 werden wir mit einem Strauss-Konzertprogramm
und der „Elektra“ erneut zum Richard-Strauss-Festival nach Garmisch-Partenkirchen reisen.
Ich freue mich auf das gemeinsame Musizieren mit unseren Sängerinnen und Sängern aus dem Aalto-Theater und Gästen sowie herausragenden Solisten wie dem Violinisten Frank Peter Zimmermann
und Radek Baborák, langjähriger Solohornist der Berliner Philharmoniker. Zudem konnten wir mit Peter Rundel, Philippe Herreweghe,
Henrik Nánási, Michele Mariotti, Marko Letonja und Michael Sanderling fabelhafte Gastdirigenten gewinnen.
Musik als Weltsprache ist gerade in unseren stürmischen gesellschaftlichen – und zuweilen „sprachlosen“ – Zeiten ein Medium,
mit dem es uns gelingen kann, das Verstummen aufzubrechen und
das gemeinsame Erleben zu einem Miteinander zu führen!
Mit herzlichen Grüßen und der Vorfreude auf diese Art vielfältiger
Begegnungen,
Ihr
Tomáš Netopil
Essener Philharmoniker | 51
Porträt
Porträt
DIE ESSENER PHILHARMONIKER
DIE ORCHESTERAKADEMIE
Geschichte
Die Gründung des Orchesters, das den Ruf Essens als Musikstadt wesentlich geprägt hat, fällt in das Jahr 1899. Bald erhielt
es einen neuen Konzertsaal, den Richard Strauss 1904 mit einer Aufführung seiner „Sinfonia domestica“ einweihte. Weitere
herausragende musikalische Ereignisse jener Zeit waren die Uraufführungen der sechsten Sinfonie von Gustav Mahler unter der
Leitung des Komponisten (1906) und der „Böcklin-Suite“ von Max
Reger (1913). Um die Jahrtausendwende musste der im Zweiten
Weltkrieg schwer getroffene, früh wieder aufgebaute Saalbau erneut geschlossen werden, ehe man ihn nach umfangreichen Umbauten 2004 als Philharmonie Essen glanzvoll wieder eröffnete.
1999 wurde auf Anregung von Stefan Soltesz die Orchesterakademie im 100. Jubiläumsjahr der Essener Philharmoniker gegründet. Seit der Saison 2000/01 konnten und können pro Spielzeit
bis zu zehn junge Musikerinnen und Musiker, die über ein abgeschlossenes Hochschulstudium verfügen oder sich kurz vor dem
Abschluss befinden, nach bestandenem Probespiel ein Jahr lang
praktische Erfahrungen in einem Profi-Orchester sammeln. Ein
solches Stipendium beinhaltet vor allem das Mitspielen bei Proben und Aufführungen im Musiktheater-, Ballett- wie Konzertbereich. Darüber hinaus erhalten die Nachwuchskünstler eine intensive Begleitung durch die Mentoren aus den Reihen der Essener
Philharmoniker. Ferner trainieren sie das Kammermusikspiel und
können ihre Fähigkeiten in einem Matineekonzert dem Publikum
mit einem eigens erarbeiteten Programm im Foyer des AaltoTheaters präsentieren. Das Konzert der Stipendiaten findet am
28. Februar 2016 um 11:00 Uhr im Aalto-Foyer statt.
Chefdirigenten
Als Chefdirigenten des Essener Orchesters wirkten Georg Hendrik
Witte (1871–1911), Hermann Abendroth (1911–1915), Max Fiedler
(1915–1933), Johannes Schüler (1933–1936), Albert Bittner (1936–
1943), Gustav König (1943–1975), Heinz Wallberg (1975–1991) und
Wolf-Dieter Hauschild (1991–1997). Stefan Soltesz (1994–2013)
führte die Essener Philharmoniker in den Jahren 2003 und 2008
zur Auszeichnung „Orchester des Jahres“. Seit der Spielzeit 2013/14
ist Tomáš Netopil Generalmusikdirektor der Essener Phiharmoniker.
Gastdirigenten
Auch die Auftritte bedeutender Gastdirigenten mit dem Essener
Orchester bezeugen dessen Renommee – zu nennen sind hier aus
der Vergangenheit u. a. Otto Klemperer, Rudolf Kempe, Hans Knappertsbusch, Bernard Haitink, Günter Wand, Sir Yehudi Menuhin,
52 | Essener Philharmoniker
Krzysztof Penderecki sowie aus den letzten Jahren u. a. Sir Roger
Norrington, Thomas Hengelbrock, Marc Minkowski, Vladimir Fedoseyev, Gerd Albrecht, Michael Schønwandt, Jiří Kout, Jesús LópezCobos, Andrea Marcon und Michael Sanderling. In dieser Spielzeit
werden sich Philippe Herreweghe, Marko Letonja, Henrik Nánási,
Michele Mariotti, Peter Rundel und wiederum Michael Sanderling in
den Sinfoniekonzerten dem Essener Publikum präsentieren.
Gastspiele
Die Essener Philharmoniker haben im Rahmen des Henze-Projekts
der Kulturhauptstadt RUHR.2010 in der Geburtsstadt des Komponisten gastiert. Darüber hinaus war das Orchester in der Semperoper bei den Dresdner Musikfestspielen zu Gast sowie bei den Internationalen Richard-Strauss-Festspielen in Garmisch-Partenkirchen,
wohin es 2016 erneut eingeladen ist. Wie schon 2012 wird das Orchester auch 2015 im Amsterdamer Concertgebouw zu Gast sein.
Konzerte
Neben den regelmäßigen Diensten im Aalto-Theater spielen die
Essener Philharmoniker mehr als 30 Konzerte pro Saison: Sinfoniekonzerte, Kinder- und Jugend- sowie Sonderkonzerte. Außerhalb der Stadtgrenzen Essens steht ein Gastauftritt des Orchesters
im neu eröffneten historischen Bürgerhaus Langenberg auf dem
Programm. Ferner gestalten die Musikerinnen und Musiker eine
eigene Kammerkonzertreihe im Foyer des Aalto-Theaters sowie in
der Philharmonie. Und in einer KlassikLounge im Central im GrilloTheater treffen sich Musiker der Essener Philharmoniker mit
Gästen zu ungewöhnlichen Live-Acts.
Aufgabe und Ziel
Die Orchesterakademie soll die Lücke zwischen der eher theoretisch angelegten instrumentaltechnischen und mehr auf die
Solo-Literatur ausgerichteten Hochschulausbildung und der praktischen Berufsausübung schließen. So werden die jungen Instrumentalisten auf das Engagement in einem Spitzenorchester vorbereitet.
Finanzierung
Diese so wichtige Nachwuchsförderung wurde und wird durch
mehrere namhafte Förderer ermöglicht, ohne deren Unterstützung
die Orchesterakademie nicht durchgeführt werden könnte: Alfred
und Cläre Pott-Stiftung, Anneliese Brost-Stiftung, Freundeskreis
Theater und Philharmonie Essen, WAZ Zeitungsgruppe, Kunststiftung NRW, Sparkasse Essen sowie durch Einzelpersonen wie
Marianne Kaimer, Helene Mahnert-Lueg und eine Vielzahl von weiteren Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Auch die Essener Philharmoniker und Stefan Soltesz haben zur Finanzierung beigetragen,
indem sie den ihnen 2004 verliehenen und mit € 30.000 dotierten
Großen Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland zur
Verfügung stellten. Zudem kamen die im Rahmen der 2009, 2010
und 2014 veranstalteten Konzertabende gesammelten Spenden
der Orchesterakademie zugute.
Kontakt
Orchesterakademie der Essener Philharmoniker e.V.
Haus der Kultur, II. Hagen 2, 45127 Essen
T 02 01 103 26 96 | F 02 01 103 83 26 96
[email protected]
www.orchesterakademie-essen.de
Essener Philharmoniker | 53
Sinfoniekonzerte
Sinfoniekonzerte
1. Sinfoniekonzert
2. Sinfoniekonzert
3. Sinfoniekonzert
M A HL ER 5
A R I A NE
H YM NOS
Dirigent Tomáš Netopil
Dirigent Tomáš Netopil
Gesangssolisten Simona Šaturová (Ariane)
Zoltán Nagy (Theseus) | Baurzhan Anderzhanov (Minotaurus)
Abdellah Lasri (Bouroun, Wachmann) | Tijl Faveyts (Alter Mann)
Chorsolisten des Aalto-Theaters (Fünf junge Athener)
Dirigent Peter Rundel | Solist Roland Maria Stangier, Orgel
Chor Philharmonischer Chor Essen | Ensemble musikFabrik
Lʼubica Čekovská „Palingenia“ (Uraufführung)
Gustav Mahler Sinfonie Nr. 5 cis-Moll
„Palingenia“, die Eintagsfliege, stand Patin für L’ubica Čekovskás
neuestes Orchesterwerk. Die wesentliche Inspirationsquelle für
die slowakische Komponistin war dabei – neben der Arbeit in ihrem Garten – ein Märchen von Hans Christian Andersen: „Der letzte
Traum der alten Eiche“. „Ich habe Tausende von Augenblicken, in
denen ich froh und glücklich bin“, lässt der dänische Autor das
kleine Insekt in der Erzählung seine kurze, aber intensive Existenz
rechtfertigen. L’ubica Čekovská spürt in „Palingenia“ musikalisch
den kleinen, nahezu perfekten Augenblicken des Lebens nach.
Mit der Ewigkeit hingegen setzt sich Gustav Mahlers 5. Sinfonie
auseinander. Das Adagietto, der vierte Satz, wurde durch die Verwendung in Viscontis Verfilmung von Thomas Manns „Der Tod in
Venedig“ unsterblich. Was genau Gustav Mahler zur Komposition
dieses todessehnsüchtigen Stückes bewegen mochte, liegt im Dunkeln. Denn seine schöpferische Kraft stand auf ihrem Höhepunkt,
er war höchst erfolgreicher Leiter der Wiener Hofoper, 1902 hatte
er mit Alma Schindler eine der umschwärmtesten Frauen Wiens
geheiratet und eine Tochter bekommen. Nichtsdestotrotz – Mahlers
Fünfte hat sich als ein zentrales Werk der Musikgeschichte herausgestellt.
10., 11. September 2015, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
54 | Essener Philharmoniker
Christoph Willibald Gluck Ouvertüre zu „Iphigénie en Aulide“,
(Bearbeitung von Richard Wagner)
François-Joseph Gossec Symphonie à grand orchestre D-Dur, op.
13, 3, „La chasse“
Bohuslav Martinů „Ariane“ – Oper in einem Akt
(konzertante Aufführung)
Giacinto Scelsi „Hymnos“ für Orgel und zwei Orchestergruppen
Georg Friedrich Haas „concerto grosso“ Nr. 2
Maurice Ravel 1. und 2. Suite aus „Daphnis et Chloé“
Konzert im Rahmen des Festivals NOW! der Philharmonie Essen.
Parallel zu seiner Oper „The Greek Passion“, die ab September im
Aalto-Theater zu sehen ist, widmete sich Martinů Ende der 1950erJahre der schicksalhaften Liebesbeziehung zwischen Ariadne und
Theseus. Die Oper „Ariane“ beleuchtet die psychologische Seite
des Mythos: Die Tötung des Minotaurus durch Theseus wird als
Abspaltung dessen empfindsamen Ichs verstanden. Musikalisch
kombiniert das Werk neobarocke und neoklassizistische Formen
mit melodischen Elementen des 19. Jahrhunderts im Gewand der
Moderne. Der konzertanten Oper gehen die Ouvertüre zu „Iphigénie en Aulide“ des Opernreformators Gluck in der Bearbeitung
Wagners sowie eine Sinfonie des französischen Revolutionskomponisten Gossec voraus.
Georg Friedrich Haas fand mit seinem „concerto grosso“ Nr. 2 (2014)
eine kompositorische Lösung für das „Ineinanderverschränktsein
von Trunkenheit nach Schönheit einerseits, das Wissen um das
Prekäre und Fragile dieser Schönheit andererseits“. So versetzt er
durch wissenschaftlich-strukturierte mikrotonale Musik den Zuhörer in eine Klangwelt, in der jeder nach verborgenen Schönheiten,
Widersprüchen und Utopien suchen kann. Während hier Kammerensemble und Orchester größtenteils sparsame Klänge entstehen
lassen, verführt Giacinto Scelsi in seinem „Hymnos“ (1963) klanglich durch die beiden zunächst kanonisch spielenden und von Orgel verbundenen Orchestergruppen. Anders als diese mikrotonalen
Stücke öffnet Maurice Ravel mit den zwei sinfonisch aufgebauten
Suiten (1911/13) impressionistische Tonuniversen durch eine raffinierte Verarbeitung der zentralen musikalischen Themen des Balletts „Daphnis et Chloé“. Das Konzert lebt also von den Klangpolen
Gegenwart und Impressionismus.
8., 9. Oktober 2015, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
5., 6. November 2015, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Essener Philharmoniker | 55
Sinfoniekonzerte
Sinfoniekonzerte
4. Sinfoniekonzert
5. Sinfoniekonzert
PROKOFJE W 5
BRUCK NER 5
Dirigent Tomáš Netopil
Solist Frank Peter Zimmermann, Violine
Dirigent Philippe Herreweghe
Anton Bruckner Sinfonie Nr. 5 B-Dur, WAB 105
Johannes Brahms Konzert D-Dur für Violine und Orchester, op. 77
Sergej Prokofjew Sinfonie Nr. 5 B-Dur, op. 100
Konzert im Rahmen der Philharmonie-Residenz 2015/16 von
Philippe Herreweghe.
Eines der „eingänglichsten, klarsten und spontanst erfundenen
Erzeugnisse dieses Componisten“ – so beschreibt ein zeitgenössischer Musikkritiker das Violinkonzert von Johannes Brahms kurz
nach der Uraufführung im Leipziger Gewandhaus im Jahre 1879.
Der Komponist selbst ist hingegen kritischer und schätzt sein
Werk als sehr schwierig ein. Er wendet sich an einen befreundeten Geiger und erfragt, ob das Stück überhaupt gut und praktisch genug sei, um es drucken zu lassen. Etwa 66 Jahre später
hat Sergej Prokofjew ein ganz anderes Problem: Die Uraufführung
seiner Sinfonie am 13. Januar 1945 kann erst verspätet beginnen,
weil die Nachricht vom siegreichen Vordringen der Roten Armee
über die Weichsel Moskau erreicht und zahlreiche Kanonensalven
abgefeuert werden. Den zeitlichen Umständen ist auch die Motivation des Komponisten geschuldet, mit der Sinfonie Nr. 5 „ein
Lied auf den freien und glücklichen Menschen anzustimmen, seine
schöpferische Kraft“. Das Werk beinhaltet die Quintessenz seines
Œuvres und überzeugt durch die Verbindung von sinfonischem
Pathos mit den gestisch empfundenen Ausdrucksbildern seiner
musikalischen Sprache.
Bruckner hat seine fünfte Sinfonie selbst nie gehört; der einzigen
Aufführung zu seinen Lebzeiten in Graz knapp 20 Jahre nach dem
Beginn ihrer Komposition 1875 konnte er krankheitshalber nicht
beiwohnen. Der Dirigent dieser Aufführung, Franz Schalk, berichtete ihm jedoch von der „ungeheuren Wirkung“ auf das Publikum:
„Ich kann hier nur beifügen, dass der Abend für die Zeit meines
Lebens zu den herrlichsten Erinnerungen zählen wird, deren ich je
teilhaftig werden konnte. Tief ergriffen, beglückt in den Gefilden
ewiger Größe wandelnd fühlte ich mich. Von der niederschmetternden Gewalt des Finales kann niemand sich eine Vorstellung
machen, der es nicht gehört.“
Bruckner komponierte zunächst das Adagio des zweiten Satzes,
dann arbeitete er am ersten und am Scherzo, doch drängt alles
stets auf den finalen Satz zu, an dessen Anfang die Introduktion
wiederholt wird. Sonatenwidrig ertönt allerdings ein Bläserchoral
und wird von einem Streicherfugato konterkariert, und so formiert
sich die Sinfonie zum – von Bruckner selbst ernannten – „kontrapunktischen Meisterstück“.
17., 18. Dezember 2015, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
14., 15. Januar 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
56 | Essener Philharmoniker
Essener Philharmoniker | 57
Sinfoniekonzerte
Sinfoniekonzerte
6. Sinfoniekonzert
7. Sinfoniekonzert
8. Sinfoniekonzert
FA N TA ST IQU E
STA B AT M AT ER
Z A R AT H UST R A
Dirigent Henrik Nánási
Dirigent Tomáš Netopil
Gesangssolisten Katrin Kapplusch | Ieva Prudnikovaite
Alexey Sayapin | Almas Svilpa
Chöre Opernchor des Aalto-Theaters | Philharmonischer Chor Essen
Choreinstudierung Alexander Eberle
Dirigent Tomáš Netopil
Solist Radek Baborák, Horn
Carl Maria von Weber Ouvertüre zu „Der Freischütz“
Béla Bartók „A csodálatos mandarin“ (Der wunderbare
Mandarin) – Konzertsuite für Orchester, op. 19
Hector Berlioz „Symphonie fantastique“, op. 14
58 | Essener Philharmoniker
Antonín Dvořák „Stabat Mater“, op. 58
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 25 g-Moll, KV 183
Richard Strauss Konzert Nr. 2 Es-Dur für Horn und Orchester
Richard Strauss „Also sprach Zarathustra“ – Tondichtung für
großes Orchester, op. 30
Ein düsteres „drame musical“, ein nur durch Musik erzähltes
Drama, schuf Hector Berlioz mit seiner ersten Sinfonie: Im Zentrum steht die Liebe zu einer unerreichbaren Frau, für die sich
ein junger Musiker zugrunde richtet. Beim Besuch eines Hexensabbats sind schließlich Schein und Realität, Sinn und Wahnsinn,
Unschuld und Dämonie nicht mehr voneinander zu trennen. Der
Figur des Mädchens ist ein musikalisches Leitmotiv zugeordnet,
das sich variiert durch das ganze Stück zieht. Bereits zuvor hatte
der von Berlioz verehrte Carl Maria von Weber diese Technik in
seinen Opern angewandt. Auch in Béla Bartóks Ballett „Der wunderbare Mandarin“ steht eine begehrte Frau im Mittelpunkt: Ein
junges Mädchen wird von Männern gezwungen, Passanten in ihre
Wohnung zu locken, die dort dann ausgeraubt und ermordet werden. Nur der „wunderbare Mandarin“ will trotz mehrfachen Mordversuchs nicht sterben – zunächst ... Bartók selbst verstand sein
Stück als Parabel auf das 20. Jahrhundert. Und auch die auf die
Bühnenhandlung verzichtende Konzertsuite verliert nichts von
dieser faszinierenden Dämonie.
In Dvořáks „Stabat Mater“ treffen demütig-fromme Schmerzensklänge auf den wiegenden Ton im Geiste einer böhmischen Dorfhochzeit. Das Resultat ist ein andächtiger Totentanz, der das
mittelalterliche Gedicht mit viel Feingefühl und farbenreicher Instrumentation sinnlich erfahrbar macht. Die Verse über die trauernde Gottesmutter im Anblick ihres ans Kreuz genagelten Sohnes
waren dem Kirchenmusiker bereits aus Kindheitstagen vertraut
und stellten für ihn weit mehr als nur eine künstlerische Inspirationsquelle dar. Nach eigener Aussage identifizierte er sich nach
dem tragischen Tod dreier seiner Kinder in den Jahren 1875 bis 77
auf ganz persönliche Weise mit der feingliedrigen Dichtung, die
ihm gleichsam als Trauerbewältigung diente. In den Todesjahren
seiner Kinder begann Dvořák aus dem Gedicht zehn musikalische
Sätze zu formen, die sich graduell in ihrer Intensität steigern. Vier
Jahre nach der Uraufführung im Jahr 1880 gelang ihm mit einer
Darbietung in der Londoner Royal Albert Hall, die er selbst leitete,
schließlich der internationale Durchbruch als Komponist.
Mozarts „kleine g-Moll-Sinfonie“ von 1773 wird nach den vorausgegangenen Werken italienischen Typus zu den österreichischen
gezählt, die in ihren vier Sätzen an dritter Stelle das Menuett
platziert haben. Die ernst-aggressive, dynamische Wucht dieser
vorromantischen Sinfonie wird als Pendant zum fast zeitgleich
publizierten Goethe’schen „Werther“ gesehen. Schmerz, Trauer
und Leid finden hier klangliche Gestalt. Strauss’ zweites Konzert
für Horn und Orchester bietet ein Konzentrat seines Stils – ein
Bekenntnis zur Tonalität mit dem eröffnenden Es-Dur-Dreiklang
und einem fast operndramatischen Konzertverlauf. In seiner Tondichtung „Also sprach Zarathustra“ verhandelt der Komponist
philosophische Ideen aus Nietzsches Wagner-kritischer Schrift
„Menschliches, Allzumenschliches“, auch wenn er keinen programmatischen Plan verfolgte, sondern Musik und Programm ständig
gegenseitig revidierte und so in seinen eigenen Worten zum Erfolg
führte: „Das Bedeutendste, Formvollendetste, Inhaltsreichste,
Eigentümlichste meiner Stücke.“
11., 12. Februar 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
3., 4. März 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
31. März; 1. April 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Essener Philharmoniker | 59
Sinfoniekonzerte
Sinfoniekonzerte
9. Sinfoniekonzert
10. Sinfoniekonzert
SCH U BERT 6
TSCH A IKOWSK I 2
Dirigent Michele Mariotti
Solist Pietro di Maria, Klavier
Dirigent Marko Letonja
Frédéric Chopin Konzert Nr. 2 f-Moll für Klavier und Orchester,
op. 21
Johannes Brahms Variationen für Orchester über ein Thema von
Joseph Haydn, op. 56a
Franz Schubert Sinfonie Nr. 6 C-Dur, D 589
Robert Schumann Ouvertüre zu „Manfred“, op. 115
Max Reger Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin, op. 128
Pjotr I. Tschaikowski Sinfonie Nr. 2 c-Moll, op. 17 „Kleinrussische“
Plagiat? Mitnichten! Rückgriffe auf fremde Kompositionen sind
vielmehr Huldigung und Verbeugung vor einem bewunderten Vorgänger und Berufskollegen – und werden gar nicht einmal selten
mit einem Schuss Frechheit oder Ironie serviert. So bekennt sich
Franz Schubert im letzten Satz seiner 6. Sinfonie ganz unverhohlen
zu seiner großen Liebe zu dem „außerordentlichen Genie“
Gioacchino Rossini. Und Johannes Brahms – der später Schuberts
Sinfonie für ihren Erstdruck redigieren sollte – greift in seinen
„Variationen“ zurück auf die Wiener Klassik, die nun in ganz
romantischem Klanggepränge daherkommt. Da tut es dem Werk
überhaupt keinen Abbruch, dass das verwendete Motiv gar nicht
von Joseph Haydn stammt, wie später herausgefunden wurde. In
höchst klassischer Form gehalten ist schließlich auch Chopins
zweites Klavierkonzert, das sich aber zudem ganz klar am virtuosen stile brillante orientiert – und ebenso wie Schuberts Sinfonie
auf Formen von Gioacchino Rossini zurückgreift.
Schumanns „Manfred“-Ouvertüre bezieht sich auf eine schauerromantische Dichtung von Lord Byron, in der ein von „verbotener
Liebe“ gepeinigter Held sich gesellschaftlich isoliert sieht und
weder in Naturschönheit noch in der Geisterwelt Erlösung finden
kann; doch ist es keine interpretationsbedürftige Programmmusik,
sondern vielmehr ein eigenständiges Werk, das der Komponist
selbst als „eines meiner kräftigsten Kinder“ betrachtet hat. Arnold
Böcklin empfand seine Gemälde „aus dem Geiste der Musik“, und
so scheint es nur folgerichtig die sinnliche Umkehrung zu sein,
die Reger in seinen in Essen uraufgeführten „Vier Tondichtungen
nach Arnold Böcklin“ präsentiert – u. a. auch die in fünf Versionen
entstandene „Toteninsel“, die alle eine steil aus dem Meer wachsende Felseninsel zeigen, deren Mitte von Trauerzypressen penetriert wird. Tschaikowskis zweite Sinfonie wird auch als „Kleinrussische“ bezeichnet, da sich der Komponist Volksmelodien
bediente, die er während seines Urlaubs bei seiner Schwester 1872
in Kamjanka – der heutigen Ukraine und dem damaligen Kleinrussland – hörte. Wort, Bild und Ton gehen in diesem Konzert also eine
besondere Verbindung ein.
21., 22. April 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
19., 20. Mai 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
60 | Essener Philharmoniker
Essener Philharmoniker | 61
Sinfoniekonzerte
Sinfoniekonzerte
62 | Essener Philharmoniker
11. Sinfoniekonzert
12. Sinfoniekonzert
S ACR E
SCH UM A NN 3
Dirigent Tomáš Netopil
Dirigent Michael Sanderling | Solist Boris Brovtsyn, Violine
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 7 A-Dur, op. 92
Igor Strawinsky „Le Sacre du printemps“ (Das Frühlingsopfer)
Aram Chatschaturjan Konzert d-Moll für Violine und Orchester
Robert Schumann Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 97 „Rheinische“
Ludwig van Beethovens siebte Sinfonie wurde einige Wochen
nach der Völkerschlacht von Leipzig 1813 in Wien mit gewaltigem
Erfolg uraufgeführt und steht so im Kontext einer patriotischen,
anti-napoleonischen Bewegung. Der zentrale zweite Satz, das
Moll-Allegretto, ertönt als dynamisch wachsender Trauermarsch
und ist laut Beethoven denjenigen gewidmet, „die uns so viel geopfert haben“.
Genau einhundert Jahre nach der Uraufführung von Beethovens
Siebter erblickte Igor Strawinskys „Frühlingsopfer“ das Licht der
Bühnenwelt. Die dissonant moderne Ballettmusik wurde für die
Ballets Russes von Sergej Diaghilev komponiert und präsentiert in
Strawinskys eigenen Worten „die Vision einer großen heidnischen
Feier: Alte weise Männer sitzen im Kreis und schauen dem Todestanz eines jungen Mädchens zu, das geopfert werden soll, um den
Gott des Frühlings günstig zu stimmen“.
Die Uraufführung des polytonalen Stückes in der Choreographie
von Vaslaw Nijinsky geriet zum Skandal, doch konnte sich dieses
Werk der Avantgarde durchsetzen und erklingt nun als „Auferstehung der Natur, die zu neuem Leben erweckt wird“, wie Strawinsky
es selbst formulierte.
Das letzte Sinfoniekonzert der Spielzeit wird mit einem höchst
virtuosen Violinkonzert des sowjetisch-armenischen Komponisten
Aram Chatschaturjan eröffnet. Bekannt für seinen „Säbeltanz“ aus
dem Ballett „Gayaneh“, schuf er auch mit diesem Werk Musik „voll
melodischer Schönheit, volkstümlicher Klangfarbe und Witz“, so
der Violinist David Oistrach, dem das Konzert zugedacht ist. Die
Chatschaturjan-typischen volkstümlichen Klänge seiner Heimat
treffen in diesem Stück auf exotische, teils orientalisch anmutende Melodien, die die starken Kontraste zwischen Melancholie
und stürmischem Wirbel würzen. Schumanns dritte Sinfonie lädt
zum Abschluss des Konzertes zu einem musikalischen Spaziergang
an den Rhein. Er komponierte seine letzte Sinfonie in nicht einmal
einem Monat, kurz nach seinem Umzug nach Düsseldorf im Jahr
1850. Seine Inspirationsquelle war nach eigener Aussage der Anblick des Kölner Doms. Doch die anfänglichen programmatischen
Notizen in seinem Manuskript strich er allesamt wieder, und auch
der Beiname „Rheinische“ stammt nicht von ihm, da seine Klänge
für sich sprechen sollten: „Ein nicht gutes Zeichen für eine Musik
bleibt es immer, wenn sie einer Überschrift bedarf; sie ist dann
nicht der inneren Tiefe entquollen“, so der Tonkünstler.
16., 17. Juni 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
7., 8. Juli 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Essener Philharmoniker | 63
Kammerkonzerte
Kammerkonzerte
1. Kammerkonzert
2. Kammerkonzert
3. Kammerkonzert
4. Kammerkonzert
SCH U BERT 8
K L AV IER + 6
V I VA L DI 4
ST R EICHER + 1
Franz Schubert Oktett F-Dur, D 803
Robert Schumann Klavierquintett Es-Dur für zwei Violinen,
Viola, Violoncello und Klavier, op. 44
Pjotr. I. Tschaikowski Streichsextett d-Moll für zwei Violinen,
zwei Violen und zwei Violoncelli, op. 70 „Souvenir de Florence”
Antonio Vivaldi „Le quattro stagioni“ (Die vier Jahreszeiten)
Violinkonzerte, op. 8, 1-4
Karól Szymanowski Streichquartett Nr. 2, op. 56
Antonín Dvořák Streichquartett Nr. 13 G-Dur, op. 106
Max Reger Klarinettenquintett A-Dur für Klarinette,
zwei Violinen, Viola und Violoncello, op. 146
Daniel Bell, Violine | Sebastian Griewisch, Violine
Gabriele Roller, Viola | Anja Rapp, Violoncello
Michael Giesen, Kontrabass | Johannes Schittler, Klarinette
Federico Aluffi, Fagott | Tobias Huber, Horn
Schuberts Oktett bildet einen Meilenstein in seiner kompositorischen Entwicklung: Der Tonkünstler hatte sich in den Jahren
zuvor intensiv mit Beethovens Schaffen auseinandergesetzt und
war daraufhin in eine grundlegende Krise gestürzt, da er sich
angesichts dieses Genies künstlerisch nicht weiterentwickeln zu
können glaubte. Im Jahr 1824 schrieb er schließlich aber mehrere kammermusikalische Kompositionen, mit denen er seine
Krise überwand und sich „auf diese Art den Weg zur großen
Symphonie bahnen“ wollte. Die Entwicklung von der völligen
Vereinnahmung durch Beethovens Werk hin zur eigenen Kreativität spiegelt sich in diesem Oktett wider. So zeigt es zwar eine
deutliche Beeinflussung durch Beethovens Es-Dur-Septett von
1800, erweitert aber dessen Maßstäbe: Ergänzt wird nicht nur
eine zweite Violine, die zum Gleichgewicht zwischen Streichern
und Bläsern beiträgt, sondern auch der für Schubert so charakteristische dramatisch-empfindsame Gestus, um Beethovens
Divertimento-Tonfall ergänzt wird.
20. September 2015, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon
64 | Essener Philharmoniker
Anton Teslia, Violine | Sarah Koenen, Violine
Ewa Derdowska, Viola | Kathrin Guerra-Gonzales, Viola
Annika Lilje, Violoncello | Miriam Klaeger, Violoncello
Katarzyna Wieczorek, Klavier
Florian Geldsetzer, Solovioline | Birgit Seibt, Violine
Christoph Danne, Violine | Martin Vollmer, Viola
Annika Lilje, Violoncello | Patrick Fuchs, Kontrabass
Melanie Geldsetzer, Cembalo
Clemens Ratajczak, Violine | Hanna Kristina Schäfer, Violine
Aliaksandr Senazhenski, Viola | Florian Hoheisel, Violoncello
Harald Hendrichs, Klarinette
Schumanns Klavierquintett ist ein zentrales Werk in der Musikgeschichte, und das gleich auf mehreren Ebenen: Es kann sich nicht
nur einer hervorragenden Uraufführung im Leipziger Gewandhaus
1843 mit Schumanns Frau Clara am Klavier rühmen, sondern begründet zugleich die Gattung des Klavierquintetts. Nach diversen
Vorgängerwerken war es schließlich Schumanns Komposition, die
Besetzung und Gattungsstil entscheidend prägte; vor allem der
hochromantische Mischklang aus massiven Klavierakkorden und
Streichertremoli, die sich in orchestraler Weise verbinden, hinterließ in den Nachfolgewerken von Brahms und Fauré seine Spuren.
Tschaikowskis Streichsextett ist eine musikalische Erinnerung an
seine höchst produktive Zeit im Frühjahr 1890 in Florenz. Entstanden in Russland, kombiniert das Kammermusikwerk dunkle Klänge
russischer Melancholie mit romantisch lichten Tönen aus einem
milden italienischen Winter.
Vivaldis inzwischen berühmtestes Werk behandelt 1725 in vier
Violinkonzerten einen Jahresverlauf: „Le quattro stagioni“ präsentiert programmatisch Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Der
Komponist hat so für die Ohren Bilder gemalt, die sanfte Sommerwinde und heftige Herbststürme, zwitschernde Vogelstimmen,
Bauerntanz, tosende Gewitter, Trinklied, Jagd und Eisvergnügen
musikalisch darbieten. Die jeweils dreisätzigen Konzerte offenbaren harmonisch und formal das Genie Vivaldis, das sich nicht
nur in den einleitenden Ritornellen und dem brillanten Wechsel
von Solo- und Tuttipassagen, im kantablen zweiten Satz und den
oft tänzerischen Finalsätzen sowie den langen Orgelpunkten äußert, sondern auch verbal poetischen Niederschlag gefunden hat:
Vivaldi hat für jede Jahreszeit ein erklärendes Sonett verfasst und
die Zeilen sogar den Passagen in der Partitur zugeordnet. Leitmotivisch findet sich der unsichtbare Lufthauch in allen Variationen
wieder – schließlich ist er auch Transportmittel des musikalischen
Klanges durch den Raum.
Geradezu besessen von der Musik seiner Heimat war Karól Szymanowski. Nach dem Ersten Weltkrieg konnte er sich endlich in
einem freien Polen künstlerisch verwirklichen und seine „musikalische Idee Polens“ in die Tat umsetzen. 1927 schrieb er das
2. Streichquartett als Höhepunkt seiner folkloristischen Phase
und verarbeitete darin die Volksmusik Polens in virtuosen neoklassizistischen Klängen. Auch Antonín Dvořák zog es nach seiner langen Amerika-Reise wieder zur Musik seiner Heimat zurück
und rasch lief er zu neuer kompositorischer Höchstform auf: „Ich
arbeite so leicht und es gelingt mir so wohl, dass ich es mir gar
nicht besser wünschen könnte“, schrieb er über die Komposition
des 13. Streichquartetts. Nach seiner Rückkehr aus der Neuen Welt
kommt es nun wieder zu einer bewussten Hinwendung zu genuin
slawischen Klängen. Als Kontrast dazu erklingt das stille, fast
introvertiert zu nennende Klarinettenquintett von Max Reger –
das letzte vollendete Werk des früh verstorbenen Komponisten.
1. November 2015, 11:00 Uhr
Aalto-Theater, Foyer
13. Dezember 2015, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon
31. Januar 2016, 11:00 Uhr
Aalto-Theater, Foyer
Essener Philharmoniker | 65
Kammerkonzerte
Kammerkonzerte
5. Kammerkonzert
6. Kammerkonzert
7. Kammerkonzert
8. Kammerkonzert
CEL LO 4
FLÖT E + 7
SCH U BERT 3 + 5
ROSSI NI 7
Original-Kompositionen und Bearbeitungen
für 4 Violoncelli von Palestrina bis Piazzolla
Georg Philipp Telemann Konzert für zwei Hörner, Flöte, Oboe
und Streicher
Joseph Haydn Notturno Nr. 2 F-Dur für Flöte, Oboe, zwei Hörner
und Streicher, Hob. II:26
Georg Philipp Telemann Concerto E-Dur für Flöte, Oboe d’amore,
Viola d’amore und Streicher, TWV 53:E1
Joseph Haydn Concerto Nr. 3 G-Dur für Flöte, Oboe, zwei Hörner
und Streicher, Hob. VIIh:3
Franz Schubert Streichtrio B-Dur, D 471
Streichquintett C-Dur, D 956
Gioacchino Rossini Bläserquartett Nr. 1 F-Dur
Bearbeitung der Ouvertüren zu „Guillaume Tell“ und „L’italiana in
Algeri“ für Bläserquintett
Duetto D-Dur für Violoncello und Kontrabass
„Une larme“ – Thema und Variationen für Violoncello und Klavier
Introduktion, Thema und Variationen für Klarinette und Klavier
Sonate Nr. 4 B-Dur für zwei Violinen, Violoncello und Kontrabass
„Le Rendez-vous de chasse“ für mind. 5 Hörner
István-Alexander Gaal, Violoncello
Miriam Klaeger, Violoncello
Sampo Korkeala, Violoncello
Anja Rapp, Violoncello
„Die Violoncells sind wesentlich Gesangsinstrumente. Ihr Klang
ist einer der ausdrucksvollsten vom ganzen Orchester. Nichts ist
so schwermutsvoll, nichts geeigneter, zarte und schmachtende
Melodien zum Ausdruck zu bringen, als eine Masse von Violoncells, die auf der hohen Saite im Einklange spielen. Gleichfalls vortrefflich sind sie auch für Gesangsstellen von religiösem Charakter
zu verwenden. Die beiden tieferen Saiten haben einen sich hierzu
eignenden, salbungsvollen, ernsten Klanggehalt, nur macht es ihre
Tiefe nicht wohl tunlich, ihnen anderes, als mehr oder weniger
melodische Bässe zu geben, indem, wie erwähnt, die eigentlichen
Gesangsmelodien den höheren Saiten vorbehalten sind. Obschon
unsere Violoncellisten heutzutage sehr geschickt sind und alle
möglichen Schwierigkeiten ohne Mühe ausführen, ist es doch sehr
selten, dass schnelle Violoncellpassagen in der Tiefe nicht irgendwie Verwirrung anrichten.“ Mit diesen sinnlich-analytischen Worten umschreibt Hector Berlioz die Klangwelten des Violoncellos in
seiner von Richard Strauss ergänzten Instrumentationslehre.
21. Februar 2016, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon
66 | Essener Philharmoniker
Sebastian Griewisch, Violine | Clemens Ratajczak, Violine
Max Schmiz, Viola | Anja Rapp, Violoncello
Annika Lilje, Violoncello
Im Mittelpunkt dieses Kammerkonzertes stehen Werke von Joseph
Haydn, die er für ein seltenes Instrument schrieb: die Orgelleier.
Es handelt sich dabei um ein Musikinstrument, das aus der Kombination einer Drehleier mit einer kleinen Orgel besteht. Die Orgelleier steht in der Instrumentenbau-Tradition der „organisierten“
Instrumente, bei denen verschiedene Instrumente zu einem neuen
kombiniert werden. Diese Instrumente waren meist sehr kostbar
und damit auch selten. Das einzige, dessen Tonumfang den Werken Joseph Haydns entspricht, steht in London im Victoria and Albert Museum. Die Mitglieder der Essener Philharmoniker spielen
daher Bearbeitungen für Flöte, Oboe, Hörner und Streicher.
Viele Rätsel hat uns die Musikgeschichte bereits aufgegeben –
und einige davon gehen auf das Konto von Franz Schubert. Ein
solches Rätsel ist ohne Zweifel auch sein Streichtrio in B-Dur,
D 471. Nach einem vollständig fertig komponierten ersten Satz (Allegro) schließt sich ein fragmentarisch gebliebener zweiter Satz
an. Dieses Andante bricht nach 39 Takten einfach ab! Der Grund
dafür liegt auch heute noch im Dunkeln. War der zum Zeitpunkt
der Komposition erst 19-jährige Schubert etwa unzufrieden, weil
das Stück stilistisch zu sehr an Haydn und Mozart erinnerte? Oder
liegen die Gründe im familiären Umfeld verborgen? Das Stück hatte er nämlich für seine Brüder und sich selbst komponieren wollen. In jeder Hinsicht vollendet ist hingegen das Streichquintett in
C-Dur, D 956. 1828 nur zwei Monate vor Schuberts Tod entstanden, kam es erst posthum zur Uraufführung. Nach dem nervösturbulenten ersten Satz (Allegro) schließt sich ein elegisches Adagio an, dessen Hauptthema zu Schuberts berühmtesten Melodien
gehört. Ein ungarisch anmutendes Schlussrondo führt das Werk
abschließend zu einem tänzerischen Höhepunkt.
28. März 2016, 16:00 Uhr
Aalto-Theater, Foyer
10. April 2016, 11:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon
Susanne Wohlmacher, Flöte | Karla Müller, Oboe | Tobias Huber,
Horn | Francesc Saez, Horn | Anton Teslia, Violine | Fiona Jansen,
Violine | Christoph Danne, Violine/Viola | Sebastian Bürger, Viola
Florian Hoheisel, Violoncello
Giacomo Sagripanti, Klavier | Celina Holz, Flöte
Sandra Schumacher, Oboe | Johannes Schittler, Klarinette
Tobias Huber, Horn | Ilka Wagner, Fagott
Anton Teslia, Violine | Sarah Koenen, Violine
Annika Lilje/Mirjam Klaeger, Violoncello | Patrick Fuchs,
Kontrabass | N. N., Hörner
Wenn der kritische Philosoph Arthur Schopenhauer einmal lobte,
dann richtig. Gioacchino Rossini war einer der wenigen Künstler,
denen diese Auszeichnung zuteil wurde: Seine Musik sei so wunderbar brillant, dass sie auch „mit bloßen Instrumenten ausgeführt ihre volle Wirkung erreiche“. Denn ihre wirbelnden Kapriolen
von Melodie und Rhythmus, ihre stets überraschenden Wendungen
und ihre spritzige Eleganz seien auch ohne gesungenen Text hinreißend genug. Das letzte Kammerkonzert der Saison vermittelt
einen Eindruck von Rossinis wirkungsvoller Instrumentalkunst.
26. Juni 2016, 11:00 Uhr
Aalto-Theater
Essener Philharmoniker | 67
Sonderkonzerte
Sonderkonzerte
Sonderkonzert
Sonderkonzert
Sonderkonzerte
Sonderkonzert
KONZERT F Ü R
ESSENER BÜ RGER I NNEN
UND BÜ RGER
M IT BEHI NDERUNG
ESSEN.OR IGI N A L
OPEN-A IR KONZERT
AU F DE M K ENNEDY PL ATZ
KONZERT E F Ü R
M ENSCHEN M IT DE M ENZ
NEU J A HR SKONZERT
Gemeinsam mit der Philharmonie Essen bieten die Essener Philharmoniker in zwei Konzerten besondere Musikprogramme für
Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Wegbegleiter an.
Musik gilt als Königsweg zur inneren Welt der Gefühle, gerade
auch bei Menschen mit Demenz. Freuen Sie sich auf ein Konzert
in der Adventszeit und ein Frühjahrskonzert. Die Veranstaltungen
sind barrierefrei. Die Anzahl der Pläze ist begrenzt. Informationen
über Anfahrt- und Parkmöglichkeiten sowie den Ablauf werden Ihnen nach der Anmeldung per E-Mail zugeschickt.
Dirigent Tomáš Netopil
George Gershwin „An American in Paris”
Samuel Barber „Adagio for Strings“, op. 11
Leonard Bernstein Tänze aus „West Side Story“
Dirigent Yannis Pouspourikas
Donnerstag, 20. August 2015, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Details siehe „Essen.Original“, Open-Air-Konzert
auf dem Kennedyplatz.
George Gershwin „An American in Paris”
Samuel Barber „Adagio for Strings“, op. 11
Leonard Bernstein Tänze aus „West Side Story“
Dirigent Tomáš Netopil
Europa und die USA – nicht nur eine Verbindung politischer
Systeme und allgemeiner Wertvorstellungen, geschichtlich gewachsen durch Auswanderung und Kriege, Bündnisse und Entfremdungen, Wiederannäherung und Diskussionen, Streit und
Freundschaft, Diskurs und Kreativität ... Was wären wir heute
ohne das Musical, den Blues, den Jazz, die Popkultur! Doch was
verdanken eigentlich die amerikanischen Komponisten dem
Blick nach Europa? Die Traditionen einer 300-jährigen Musikkultur? Die Prinzipien eines Opern- und Konzertbetriebs?
Lassen wir uns zu Beginn der Spielzeit von dem reichen transatlantischen Austausch gegenseitiger Anregungen inspirieren!
Hören wir zu, was man auf der anderen Seite des Atlantiks zu
sagen hat. Zeigen wir, wie wir im Alten Europa musizieren.
Passenderweise auf dem Essener Kennedyplatz begrüßen die
Essener Philharmoniker alle Bürgerinnen und Bürger zu einem
demokratischen Fest!
Donnerstag, 3. Dezember 2015, 15:00 Uhr
Donnerstag, 10. März 2016, 15:00 Uhr
Philharmonie Essen, RWE Pavillon
Anmeldung erforderlich bei Anja Renczikowski
unter T 01 60 94 91 04 10 oder
per E-Mail an: [email protected]
Eine Kooperation der Philharmonie Essen mit dem Demenz-Servicezentrum
Region westliches Ruhrgebiet sowie mit kubia – Kompetenzzentrum für Kultur
und Bildung im Alter im Institut für Bildung und Kultur e. V.
Gefördert von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung.
Antonín Dvořák Slawische Tänze, op. 46 | Slawische Tänze, op. 72
Einen schwungvollen Start ins neue Jahr verspricht das Neujahrskonzert der Essener Philharmoniker unter der Leitung von Tomáš
Netopil. Doch statt eines Abstechers ins walzerselige Wien führt
die musikalische Entdeckungsreise ins böhmische Nachbarland:
Antonín Dvořáks furiose „Slawische Tänze“ werden die Konzertbesucher in Feierlaune wirbeln. Ab der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts wurden osteuropäische Klänge auch im deutschsprachigen Raum zusehends beliebter und böhmisches oder ungarisches Kolorit fand verstärkt Eingang in die verschiedensten
Kompositionen. Die Musikverlage waren unaufhörlich auf der
Suche nach neuen, Erfolg versprechenden Talenten. Schließlich
bewies Johannes Brahms das richtige Gespür und empfahl den unbekannten Dvořák nach Wien. Dessen „Slawische Tänze“ sorgten
augenblicklich für Furore, bescherten dem Komponisten das erste
Honorar seines Lebens und machten ihn auf einen Schlag berühmt.
Furiant, Polka oder Dumka verblüfften 1878 in Wien durch mitreißenden Charme und Raffinesse – und sicher gelingt dies auch im
Jahr 2016 in Essen.
Freitag, 1. Januar 2016, 18:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Sonntag, 23. August 2015, 20:00 Uhr
Essen-Stadtmitte, Kennedyplatz
68 | Essener Philharmoniker
Essener Philharmoniker | 69
Sonderkonzerte
Sonderkonzerte
Sonderkonzert
Sonderkonzert
Sonderkonzert
OPER NGA L A
EDITA GRUBEROVÁ
JA ZZ: DI A NNE R EE V ES
GER H A R D OPPITZ
Jazz-Standards wie „Fascinating Rhythm“, „Lullaby of Birdland“, „Stormy Weather“, „Send In The Clowns“ von George
Gershwin, Cole Porter u. a.
Max Reger Variationen und Fuge über ein Thema
von Mozart, op. 132
Max Reger Klavierkonzert f-Moll, op. 114
Dirigent Jules Buckley
Solisten Dianne Reeves, Gesang | Peter Martin, Klavier
Romero Lubambo, Gitarre | Reginald Veal, Kontrabass
Terreon Gully, Schlagzeug
Dirigent Karl-Heinz Steffens
Solist Gerhard Oppitz, Klavier
Werke von Gioacchino Rossini, Gaetano Donizetti,
Vincenzo Bellini und Jules Massenet
Dirigent Peter Valentovic
Solistin Edita Gruberová, Sopran
Konzert im Rahmen von „Kunst5 – die TUP-Festtage 2016“
(mehr Informationen auf S. 108)
Edita Gruberová
Sie ist die Königin der Koloratursoprane, die Primadonna assoluta
unserer Tage, die Grande Dame des italienischen Belcanto – Edita
Gruberová feierte unlängst ihr 45-jähriges Bühnenjubiläum an der
Wiener Staatsoper, wo ihr einst als Königin der Nacht der internationale Durchbruch gelang. Mit ihrer ungeheuren Musikalität,
ihrer stupenden Technik und der ihr eigenen Disziplin behauptet
sie sich unangefochten an der Weltspitze ihres Faches. Für ihr Essener Konzert hat Edita Gruberová einen ganzen Strauß ihrer Paraderollen zusammengebunden: die großen Szenen aus Donizettis
„Lucia di Lammermoor“, die berühmte Arie „Casta Diva“ aus Bellinis „Norma“ und nicht zuletzt aus Donizettis „Roberto Devereux“
ein fulminanter Auftritt der Elisabetta, die – die Künstlerin gesteht
– „meine absolute Lieblingspartie ist“.
Freitag, 18. März 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
70 | Essener Philharmoniker
Sie ist keine Unbekannte in der Philharmonie, die vierfache
Grammy-Gewinnerin Dianne Reeves. Doch was die warmherzige
Vokalistin, die von tiefsten Lagen bis in die höchsten Spitzen in
makelloser Geschmeidigkeit zu jublieren versteht, gemeinsam mit
ihrer Band und den Essener Philharmonikern unter Jules Buckley
in opulentem Großformat als „A Gershwin Celebration“ präsentieren wird, das verdient klar das Prädikat „spektakulär“. Die sonst
eher zurückhaltende „New York Times“ lobte unter der Schlagzeile „So prickelnd wie ein Glas Champagner um Mitternacht“ den
Ausdrucksreichtum und die Raffinesse ihrer Stimmführung, mit
der sich Dianne Reeves solche Evergreens wie „Embraceable you“
oder „Fascinating Rhythm“ bei ihrem orchestralen Neujahrskonzert 2015 in New York zu eigen machte. Um es mit Gershwin zu
sagen: „’S Wonderful“!
Donnerstag, 14. April 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Konzert im Rahmen des Klavier-Festivals Ruhr 2016.
Schon früh galt Essen als ein Zentrum für die Musik Max Regers.
So fand hier 1926 ihm zu Ehren ein Fest mit weltberühmten Interpreten statt: Mit den Essener Philharmonikern spielte Adolf Busch
das Violinkonzert und Rudolf Serkin das Klavierkonzert. 2016 erinnert das Klavier-Festival Ruhr an den 100. Todestag von Max
Reger mit einem besonderen Konzert. Denn für die Aufführung
seines 1910 komponierten Klavierkonzerts könnte es keinen idealeren Pianisten geben als Gerhard Oppitz. Der ehemalige Schüler
von Wilhelm Kempff hat schließlich nicht nur als Beethoven- und
Brahms-Interpret Maßstäbe gesetzt. Seine Einspielung des höchst
anspruchsvollen Reger-Konzerts aus dem Jahr 1985 mit den Bamberger Symphonikern zählt neben der von Serkin zu den Jahrhundertaufnahmen. Mit den Essener Philharmonikern hat Oppitz bereits 1996 das Stück gespielt. Am Pult steht Karl-Heinz Steffens,
der mit den „Mozart-Variationen“ zudem Regers meistgespieltes
Orchesterwerk dirigiert.
Donnerstag, 28. April 2016, 20:00 Uhr
Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Essener Philharmoniker | 71
Sonderkonzerte
Sonderkonzerte
Sonderkonzert
Essener Philharmoniker unterwegs
Die außergewöhnliche Reihe
EIN SOM MER NACHTSTR AUM: „SH A K ESPE A R E
VA R I ATIONEN“
GA STKONZERTE
KL ASSIK LOUNGE
Henry Purcell „The Fairy Queen“ (Auszüge)
Felix Mendelssohn Bartholdy „Ein Sommernachtstraum“, op. 61
(Auszüge)
Sergej Prokofjew „Romeo und Julia“ – Ballett in vier Akten und
Epilog (Auszüge)
sowie Werke von John Dowland, Ludwig van Beethoven,
Aribert Reimann u. a.
Mit Texten von William Shakespeare
Dirigent Antony Hermus | Solist Jake Arditti, Countertenor
Rezitation Joachim Król
Aalto Ballett Essen | Choreographie Ben Van Cauwenbergh
„Noch einmal stürmt, noch einmal, liebe Freunde!“ Zum Abschluss
der Spielzeit vereinen sich die Künste – und so auch die Philharmonie, die Essener Philharmoniker und das Aalto Ballett –, um
vor der Sommerpause gemeinsam zu genießen und zu feiern. In
diesem „Sommernachtstraum“ wird der große Shakespeare nicht
nur in Form seines eigenen Œuvres präsent sein, sondern auch in
den unzähligen Werken, die von ihm inspiriert wurden.
Samstag, 25. Juni 2016, 18:00 Uhr
Philharmonie Essen und Stadtgarten
Gefördert von der Sparkasse Essen.
72 | Essener Philharmoniker
CONCERTGEBOU W
A MSTER DA M
Werke von Zoltán Kodály, Claude Debussy
und Antonín Dvořák
Dirigent Tomáš Netopil
6. September 2015
BÜRGER H AUS L A NGENBERG
Werke von Wolfgang Amadeus Mozart,
Johannes Brahms und Franz Schubert
Dirigent Yannis Pouspourikas
23. April 2016
Klassische Musik mal anders genießen – in entspannter, lockerer
Atmosphäre außerhalb des Konzertsaals: Dazu laden die Essener
Philharmoniker in die KlassikLounge ein! Musiker des Orchesters
und Gäste spielen im Café Central im Grillo-Theater mehrere LiveActs mit teilweise unkonventionellen Werken und Verbindungen
zu anderen Künsten, die einen interessanten musikalischen und
künstlerischen Cocktail versprechen. Im Anschluss bietet sich
bei „klassischer“ Lounge-Musik die Gelegenheit zum intensiven
Austausch zwischen Publikum und Künstlern. Jede KlassikLounge
wird ein eigenes Motto haben, was eine abwechslungsreiche
Mischung verspricht.
14. September 2015; 14. Dezember 2015;
14. März 2016; 20. Juni 2016
Schauspiel Essen, Central im Grillo-Theater
Eintritt frei
R ICH A R D -STR AUSS-FESTI VA L
GA R MISCH-PA RTENK IRCHEN
Richard Strauss „Elektra“ (konzertante Aufführung)
Dirigent Tomáš Netopil | Solisten s. Seite 20
11. Juni 2016
Werke von Richard Strauss
Dirigent Tomáš Netopil | Solist Radek Baborák, Horn
12. Juni 2016
Essener Philharmoniker | 73
Film- und Kinokultur in Essen
Galerie Cinema
Lichtburg & Sabu
Filmstudio Glückauf
Astra Theater & Luna
Eulenspiegel Filmtheater
Rio Filmtheater, Mülheim
www.lichtburg-essen.de
www.essener-filmkunsttheater.de
Dirigenten
G AST DI R IG E N T E N
K ON Z E RT E
Philippe Herreweghe
Jules Buckley
Peter Rundel
Antony Hermus
Henrik Nánási
Michele Mariotti
Marko Letonja
Michael Sanderling
Karl-Heinz Steffens
Peter Valentovic
Essener Philharmoniker | 75
Orchester
Orchester
ORC HE ST ERBES ETZUNG
SP IELZEIT 2015|16
1. Konzertmeister
Florian Geldsetzer
Daniel Bell
Konzertmeisterin
Magda Senn-Sarbu
1. Violine
Birgit Seibt, Vorspielerin
Mari Suzuki, Vorspielerin
Rainer Platte
Elke Porfetye
Andrea Henkelhausen
Volker Linke
Rita Mickler
Nevena Buchkremer
Sarah Koenen
Clemens Ratajczak
Natalie Arnold
Angelo Bard
Iwona Patrycja Gmeinder
Anton Teslia
Eduard Bayer
76 | Essener Philharmoniker
2. Violine
Claudia-Susanne Hohorst,
Stimmführerin
N. N., stellv. Stimmführer/in
Ava Polheim, Vorspielerin
Meike Sislian, Vorspielerin
Sabine Ristea-Konzer
Hans-Bernd Behmenburg
Wilfrid Ropohl
Christoph Danne
Elke Roscher
Izabela Wolniak
Sebastian Griewisch
Hanna Kristina Schäfer
Ursula Di Nucci
Miriana Miteva
Kiyondo Ishizaka
Viola
Niklas Schwarz, Solo
Sebastian Bürger, Solo
Gabriele Roller, stellv. Solo
Friedrich Heuser, Vorspieler
Ralf Heinemann
Martin Vollmer
Mareike Seeßelberg
Ruth Herrmann
Annette Meier-Krüger
Kathrin Guerra Gonzalez
Konrad von Coelln
Ewa Derdowska
Ji-Eun Yang
Violoncello
Armin Fromm, Solo
István-Alexander Gaal, Solo
Ulrich Mahr, stellv. Solo
Florian Hoheisel, Vorspieler
Juliane Lopper
Almuth Hett
Annika Lilje
Sampo Korkeala
Anja Rapp
Miriam Klaeger
Kontrabass
Michael Giesen, Solo
Heinrich Lademann, stellv. Solo
Maximilian Weller, Vorspieler
Michael Mitich
Stephan Pommer
Alke Freytag
Patrick Fuchs
Harfe
Gabriele Bamberger, Solo
Nora Baldini, stellv. Solo
Flöte
Susanne Wohlmacher, Solo
N.N.
Kerstin Holstein
Celina Holz
Oboe
Sandra Schumacher, Solo
Gerhard Schnitzler, stellv. Solo
Karla Müller
Andreas Gosling
Klarinette
Harald Hendrichs, 1. Solo
Ralf Ludwig, Solo
Andreas Merten
Johannes Schittler
Fagott
Federico Aluffi, Solo
Sergio Giordano
Stefan Kasper
Ilka Wagner
Horn
Clara-Christine Hohorst, Solo
Janos Zinner, Solo
Klaus Gößmann
Tobias Huber
Alfred Schneider
Genevieve Clifford
Francesc Saez Calatayud
Trompete
Horst Westermann, Solo
Jörg Lopper, Solo
Clemens Stahmer-Ilgner
Victor Gerassimez
Knut Koch
Orchestervorstand
Angelo Bard
Harald Hendrichs (stellv. Vors.)
Celina Holz
Ulrich Mahr (Vors.)
Sandra Schumacher
Posaune
Andreas Hebeler, Solo
Masayuki Nakanishi, Solo
Michael Hufnagel
Siegfried Müller
N. N.
Ehrendirigent
Prof. Heinz Wallberg †
Tuba
Alexander Kritikos
Pauke
Falko Oesterle, Solo
Levin Cürlis, Solo
Schlagzeug
Stefan Hüge, Solo
Tomislav Talevski, Solo
Stefan Kellner
Künstlerischer Leiter
Dr. Markus Kiesel
Disponentinnen
Margarete Kerkhoff
Andrea Nippold
Orchesterbüro
Margarete Kerkhoff
Andrea Nippold
Renate Jefferies
Orchesterwarte
Saad Hamza
Bodo Schüler
Thomas Sent
Dennis van Zandt
Essener Philharmoniker | 77
Orchester
Orchester
Florian Geldsetzer (1. Konzertmeister)
Daniel Bell (1. Konzertmeister)
Magda Senn-Sarbu (Konzertmeisterin)
Birgit Seibt (1. Violine, Vorspielerin)
Clemens Ratajczak (1. Violine)
Natalie Arnold (1. Violine)
Angelo Bard (1. Violine)
Iwona Patrycja Gmeinder (1. Violine)
Mari Suzuki (1. Violine, Vorspielerin)
Rainer Platte (1. Violine)
Elke Porfetye (1. Violine)
Andrea Henkelhausen (1. Violine)
Anton Teslia (1. Violine)
Eduard Bayer (1. Violine)
Claudia-Susanne Hohorst
(2. Violine, Stimmführerin)
Ava Polheim (2. Violine, Vorspielerin)
Volker Linke (1. Violine)
Rita Mickler (1. Violine)
Nevena Buchkremer (1. Violine)
Sarah Koenen (1. Violine)
Meike Sislian (2. Violine, Vorspielerin)
Sabine Ristea-Konzer (2. Violine)
Hans-Bernd Behmenburg (2. Violine)
Wilfrid Ropohl (2. Violine)
78 | Essener Philharmoniker
Essener Philharmoniker | 79
Orchester
Orchester
Christoph Danne (2. Violine)
Elke Roscher (2. Violine)
Izabela Wolniak (2. Violine)
Sebastian Griewisch (2. Violine)
Ralf Heinemann (Viola)
Martin Vollmer (Viola)
Mareike Seeßelberg (Viola)
Ruth Herrmann (Viola)
Hanna Kristina Schäfer (2. Violine)
Ursula Di Nucci (2. Violine)
Miriana Miteva (2. Violine)
Kiyondo Ishizaka (2. Violine)
Annette Meier-Krüger (Viola)
Kathrin Guerra Gonzales (Viola)
Konrad von Coelln (Viola)
Ewa Derdowska (Viola)
Niklas Schwarz (Viola, Solo)
Sebastian Bürger (Viola, Solo)
Gabriele Roller (Viola, stellv. Solo)
Friedrich Heuser (Viola, Vorspieler)
Ji-Eun Yang (Viola)
Armin Fromm (Violoncello, Solo)
István-Alexander Gaal (Violoncello, Solo)
Ulrich Mahr (Violoncello, stellv. Solo)
80 | Essener Philharmoniker
Essener Philharmoniker | 81
Orchester
Orchester
Florian Hoheisel (Violoncello, Vorspieler)
Juliane Lopper (Violoncello)
Almuth Hett (Violoncello)
Annika Lilje (Violoncello)
Alke Freytag (Kontrabass)
Patrick Fuchs (Kontrabass)
Gabriele Bamberger (Harfe, Solo)
Nora Baldini (Harfe, stellv. Solo)
Sampo Korkeala (Violoncello)
Anja Rapp (Violoncello)
Miriam Klaeger (Violoncello)
Michael Giesen (Kontrabass, Solo)
Susanne Wohlmacher (Flöte, Solo)
Kerstin Holstein (Flöte)
Celina Holz (Flöte)
Sandra Schumacher (Oboe, Solo)
Heinrich Lademann (Kontrabass, stellv. Solo)
Maximilian Weller (Kontrabass, Vorspieler)
Michael Mitich (Kontrabass)
Stephan Pommer (Kontrabass)
Gerhard Schnitzler (Oboe, stellv. Solo )
Karla Müller (Oboe)
Andreas Gosling (Oboe)
Harald Hendrichs (Klarinette, 1. Solo)
82 | Essener Philharmoniker
Essener Philharmoniker | 83
Orchester
Orchester
Ralf Ludwig (Klarinette, Solo)
Andreas Merten (Klarinette)
Johannes Schittler (Klarinette)
Federico Aluffi (Fagott, Solo)
Genevieve Clifford (Horn)
Francesc Saez Calatayud (Horn)
Horst Westermann (Trompete, Solo)
Jörg Lopper (Trompete, Solo)
Sergio Giordano (Fagott)
Stefan Kasper (Fagott)
Ilka Wagner (Fagott)
Clara-Christine Hohorst (Horn, Solo)
Clemens Stahmer-Ilgner (Trompete)
Victor Gerassimez (Trompete)
Knut Koch (Trompete)
Andreas Hebeler (Posaune, Solo)
Janos Zinner (Horn, Solo)
Klaus Gößmann (Horn)
Tobias Huber (Horn)
Alfred Schneider (Horn)
Masayuki Nakanishi (Posaune, Solo)
Michael Hufnagel (Posaune)
Siegfried Müller (Posaune)
Alexander Kritikos (Tuba)
84 | Essener Philharmoniker
Essener Philharmoniker | 85
Orchester
Philharmonischer Chor
PHILHARMONISCHER
CHOR ESSEN
Falko Oesterle (Pauke, Solo)
Stefan Hüge (Schlagzeug, Solo)
Levin Cuerlis (Pauke, Solo)
Tomislav Talevski (Schlagzeug, Solo)
Der Philharmonische Chor Essen wurde 1838 als „Gesangs-Musikverein“ gegründet. Im Laufe seiner 175-jährigen Geschichte war er
ein wichtiger und prägender Bestandteil des Essener Kulturlebens.
So begründete sein damaliger Musikdirektor Georg Hendrik Witte
im Jahre 1899 die heutigen Essener Philharmoniker, und auch die
Errichtung des Saalbaus 1904 wurde durch den Essener Musikverein entscheidend gefordert und gefördert. Aus dieser Tradition heraus wirkt der Chor bis heute bei den Chorkonzerten der Essener
Philharmoniker mit. Neben dieser Tätigkeit veranstaltet er außerdem zunehmend eigene Konzerte und geht auf Tournee.
2010 war der Philharmonische Chor im Rahmen der Kulturhauptstadt RUHR.2010 an der Aufführung von Gustav Mahlers „Sinfonie
der Tausend“ beteiligt und sang im vielbeachteten Mahler-Zyklus
der Bochumer Symphoniker in der Philharmonie Essen. Gastspiele
führen den Chor regelmäßig in die Nachbarstädte im Revier. So konzertierte er 2014 mit Brittens „War Requiem“ in Kooperation mit
den Bochumer Symphonikern. Auch die Kölner Philharmonie und
der Wiener Stephansdom gehören zu den Konzertorten des Chores.
In der Spielzeit 2015/16 wirkt der Chor an der Aufführung „Daphnis
et Chloé“ von Maurice Ravel im Rahmen des Festivals NOW! mit und
bringt im 7. Sinfoniekonzert Dvořáks „Stabat Mater“ zu Gehör. Im
März 2016 wird der Chor Beethovens 9. Sinfonie als Benefizkonzert
für die Generationenstiftung Essen unter der Leitung von Alexander Eberle interpretieren. Das einhundertköpfige Ensemble widmet
sich darüber hinaus der Pflege der großen Oratorienliteratur aller
Jahrhunderte mit einem besonderen Schwerpunkt auf dem Schaffen
Johann Sebastian Bachs.
Proben im ChorForum Essen
Montag, 19:30 Uhr
(Chorwerkstatt ab 18:30 Uhr)
Kontakt
Christian Komorowski (Vorsitzender)
ChorForum Essen
Fischerstraße 2-4
45128 Essen
T 02 01 81 22-232
M 01 52 09 18 27 78
Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen.
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.philharmonischerchor-essen.de
Stefan Kellner (Schlagzeug)
86 | Essener Philharmoniker
Essener Philharmoniker | 87
Vorwort
Vorwort
Verehrtes Publikum,
vor uns liegt eine neue, spannende Spielzeit – und doch möchte
ich hier zunächst die Gelegenheit nutzen, zurückzublicken: Mit Ihrer Treue und Ihrer Begeisterung für unsere Arbeit haben Sie uns
in den letzten Jahren eine unglaubliche Unterstützung zukommen
lassen. Das ist nicht selbstverständlich in einer Zeit, in der an vielen Theatern bundesweit gerade das Ballett als Sparte immer wieder bedroht ist. Dafür möchte ich Ihnen an dieser Stelle meinen
großen Dank aussprechen!
Arbeiten vor allem für das Nederlands Dans Theater schrieben und
schreiben immer noch Geschichte und bieten leidenschaftliches
Tanztheater allerersten Ranges. Mit seiner klaren, humorvollen und
verständlichen Bewegungssprache hat er nicht nur die Fachpresse,
sondern auch das Publikum stets zu Begeisterungsstürmen hingerissen. Wir freuen uns, gleich vier seiner Werke hier präsentieren zu
können, darunter auch die Ihnen bereits bekannte Choreographie
„Petite Mort“.
Zwei Abende, wie sie wohl unterschiedlicher nicht sein könnten,
haben wir in dieser Spielzeit ins Zentrum gerückt. Ein absoluter
Klassiker macht dabei den Anfang: „Der Nussknacker“ mit der
traumhaft schönen Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Ich freue
mich sehr darauf, diese wunderbare Geschichte, die auf eine Erzählung von E.T.A. Hoffmann zurückgeht, hier in einer prächtigen,
fantasievollen Ausstattung gestalten zu dürfen. Die letzte Essener
Neuproduktion gab es im Jahre 1997 – nun findet dieses zentrale
Werk endlich in den Spielplan zurück.
Aus der letzten Spielzeit wird „Romeo und Julia“ von Prokofjew
übernommen – Shakespeares große Liebesgeschichte mit zeitgenössisch-klassischem Tanzvokabular neu interpretiert. Zusammen
mit der „Nussknacker“-Premiere können wir Ihnen somit, wie es
hier schon fast Tradition ist, verschiedene Hauptwerke der wunderbaren russischen Ballett-Literatur nebeneinander präsentieren. Das ist in der Tanzlandschaft von NRW ein Unikum – darauf
können wir mit Recht sehr stolz sein! Auch „Die Odyssee“ in der
Choreographie von Patrick Delcroix wird abermals zu sehen sein.
Und einer großen Frauenfigur werden wir wieder begegnen: der
tragischen „Giselle“ in der Choreographie von David Dawson.
„Giselle“ ist zudem auch Teil der im März 2016 stattfindenden
Festtage „Kunst⁵“. Ergänzt wird der Spielplan durch unsere beiden
Ein zweiter großer Abend unter dem Titel „Archipel“ präsentiert
einen Querschnitt aus dem Schaffen eines der wichtigsten Choreographen der letzten Jahrzehnte: Jiří Kylián. Seine zahlreichen
88 | Aalto Ballett Essen
Dauerbrenner „Tanzhommage an Queen“ und „La vie en rose“.
Sie sehen, eine vielseitige Tanzreise durch Klassik und Moderne
liegt in der kommenden Spielzeit vor uns. Lassen Sie sich von großen Geschichten mitreißen, von neuen Bildern überraschen und von
tänzerischem Können verzaubern!
Wir freuen uns auf Sie!
Herzliche Grüße
Ihr
Ben Van Cauwenbergh
Aalto Ballett Essen | 89
Premiere
Premiere
DER NUSSKNACKER
Ballett in drei Akten
Musik von Pjotr I. Tschaikowski
Choreographie Ben Van Cauwenbergh
Musikalische Leitung Yannis Pouspourikas/Johannes Witt (23., 25.12.)
Bühne und Licht Bill Krog
Kostüme Dorin Gal
Orchester Essener Philharmoniker
Solisten und Corps de ballet des Aalto Ballett Essen
Premiere 24. Oktober 2015
Weitere Vorstellungen 29., 30. Oktober; 1., 7., 11., 13., 15. November;
1., 13., 23., 25. Dezember 2015; 20., 23., 29., 31. Januar 2016
Einführungsmatinee 11. Oktober 2015
Gefördert von Sunhild und Christian Sutter.
90 | Aalto Ballett Essen
E
r ist nicht nur ein Klassiker zur Weihnachtszeit, sondern er
verspricht auch ein Eintauchen in die verschlungenen Pfade
der Romantik und in eine verzauberte Welt: Tschaikowskis „Der
Nussknacker“. Auf der Basis von E.T.A. Hoffmanns märchenhafter
Erzählung „Nussknacker und Mausekönig“ und Alexandre Dumas’
„Histoire d’un Casse-Noisette“ schuf der Komponist 1892 eines
der beliebtesten Werke und einen der kostbarsten Schätze der
Ballettgeschichte. In einem wahren Feuerwerk huldigt Tschaikowski
einer orchestralen Farbigkeit, die ihresgleichen sucht: Vom Kastagnettenrasseln im „Spanischen Tanz“ über die silbern klingelnde
Celesta im „Tanz der Zuckerfee“ und das anmutige Violinsolo im
Blumenwalzer bis zum feurigen Trepak, dem „Russischen Tanz“,
reicht die unerschöpfliche Palette der Klänge.
Ben Van Cauwenbergh siedelt die Geschichte ganz märchenhaft
zwischen Traum und Wirklichkeit an: Die Weihnachtsfeier der Familie Stahlbaum muss unbedingt ein Erfolg werden, soll doch die
älteste Tochter Louise mit dem Sohn der zum Festtagsschmaus
geladenen Familie von Rattenstein (nomen est omen!) verheiratet
werden. Louise fühlt sich jedoch viel mehr zu Karl, dem Neffen
ihres ebenfalls eingeladenen Paten Drosselmeier hingezogen. Als
ihre kleine Schwester Clara von Drosselmeier einen Nussknacker
geschenkt bekommt und mit ihm spielt, brechen die von Rattensteins einen Streit vom Zaun und verlassen das Fest. Im Traum
erleben Louise und ihre Schwester den Weihnachtsabend dann
– zauberisch verändert – neu: Auf einmal wird der Nussknacker
lebendig und der Patenonkel Drosselmeier entpuppt sich als
mächtiger Zauberer, der die Kinder mit auf eine magische Reise
nimmt. Und abschließend stellt sich die Frage, ob dieser Traum
nicht realer ist als die Wirklichkeit.
U
N I RDI SCHE WELT, AU S RAU CH U N D
TRAUM G EF ORMT, P HA N TASTI SCH I N DEN
F IG U REN , D AS I ST E. T. A . HOF F M A N N S WELT.
S T E FAN ZWE IG
Aalto Ballett Essen | 91
Premiere
Premiere
ARCHIPEL
Ballettabend mit Werken von Jiří Kylián
Musik von Heinrich I. F. Biber, John Cage, Philip Glass, Johann Sebastian
Bach, Dirk Haubrich und Wolfgang Amadeus Mozart
Choreographie Jiří Kylián
Bühne Michael Simon, Jiří Kylián
Kostüme Joke Visser, Jiří Kylián
Licht Michael Simon, Kees Tjebbes, Jiří Kylián, Joop Caboort
Solisten und Corps de ballet des Aalto Ballett Essen
Premiere 23. April 2016
Weitere Vorstellungen 27., 29. April; 8., 12., 21. Mai; 10., 25. Juni 2016
Einführungsmatinee 10. April 2016
Gefördert von der Sparkasse Essen.
92 | Aalto Ballett Essen
D
er tschechische Choreograph Jiří Kylián gehört zu den prägenden, ja legendären Persönlichkeiten der internationalen Tanzszene. Ausgebildet am Prager Konservatorium, erhielt er
1967 ein Stipendium für ein Studium an der Royal Ballet School
in London, wo er sich mit sämtlichen Stilen und Innovationen des
klassischen wie modernen Tanzes vertraut machen konnte. Kein
Geringerer als John Cranko ermutigte ihn zu eigenen Choreographien. 1973 begann seine jahrzehntelang währende Zusammenarbeit mit dem Nederlands Dans Theater, dessen künstlerischer
Direktor er 24 Jahre lang blieb. Sein fließender, sich stets aus der
Musik heraus entfaltenderTanzstil entwickelte sich im Laufe der
Zeit zu einer abstrakteren, oft surreal geprägten Bühnensprache –
zuletzt jedoch entstanden wieder von heiterer Gelassenheit
durchzogene Choreographien.
Mit dem Abend „Archipel“ präsentieren Ben Van Cauwenbergh
und das Aalto Ballett Essen einen exklusiven und repräsentativen
Querschnitt der bahnbrechenden Tanzstücke: „Wings of wax“ aus
dem Jahr 1997 ist eine poetische Erforschung der sich stetig wandelnden menschlichen Beziehungen. Während hier auf ein musikalisches Spektrum von Bach bis Philip Glass zurückgegriffen wird,
ist „27’52“ durch den Klangkosmos Gustav Mahlers inspiriert.
„Petite Mort“ gehört zu einer Sammlung von Balletten, die 1991
anlässlich des 200. Todestages von Wolfgang Amadeus Mozart im
Rahmen der Salzburger Festspiele uraufgeführt wurden. Von Mozarts Musik ist auch die Choreographie „Sechs Tänze“ inspiriert:
1986 uraufgeführt ist sie damit die älteste der hier versammelten
Kreationen. So formt sich ein ebenso poetischer wie aufwühlender
Tanzabend, der zudem ein wichtiges Stück Tanzgeschichte Revue
passieren lässt.
I
CH G L AU BE, D ASS CHOREOG RA P HEN DI E
AU F G A BE HA BEN , DI E G REN ZBEREICHE DE R SEEL E AU SZU LOTEN .
J I Ř Í K YLIÁN
Aalto Ballett Essen | 93
Wiederaufnahmen
Wiederaufnahmen
L A VIE EN ROSE
Ballett von Ben Van Cauwenbergh
Musik von John Adams und französische
Chansons von Gilbert Bécaud, Jacques
Brel, Maurice Chevalier und Edith Piaf
Choreographie Ben Van Cauwenbergh
Bühne Dmitrij Simkin
Kostüme Danielle Laurent
Solisten und Corps de ballet
des Aalto Ballett Essen
ROM EO
UND JULIA
Ballett in drei Akten
Musik von Sergej Prokofjew
Choreographie Ben Van Cauwenbergh
Musikalische Leitung Yannis Pouspourikas/
Johannes Witt
Bühne und Kostüme Thomas Mika
Licht Kees Tjebbes
Orchester Essener Philharmoniker
Wiederaufnahme 4. September 2015
Weitere Vorstellungen 6., 13. September;
11. Oktober 2015
Solisten und Corps de ballet
des Aalto Ballett Essen
Gefördert von der Sparkasse Essen.
Wiederaufnahme 27. September 2015
Weitere Vorstellungen 2., 14., 18. Oktober;
3. Dezember 2015; 6., 14., 25. Mai;
3., 23. Juni; 2. Juli 2016
Gefördert von Sunhild und Christian Sutter.
94 | Aalto Ballett Essen
Aalto Ballett Essen | 95
Wiederaufnahmen
Wiederaufnahmen
TANZHOMM AGE
AN QUEEN
Tanzstück von Ben Van Cauwenbergh
Musik von Queen
Choreographie und Kostüme
Ben Van Cauwenbergh
Bühne Dmitrij Simkin
Solisten und Corps de ballet
des Aalto Ballett Essen
Wiederaufnahme 29. November 2015
Weitere Vorstellungen 17. Dezember 2015;
15. Januar; 12. Februar; 18. März;
1. April; 11., 12. Juni; 8. Juli 2016
Gefördert von der GENO BANK ESSEN.
96 | Aalto Ballett Essen
GISELLE
Ballett in zwei Akten
Musik von Adolphe Adam
arrangiert von David Coleman
Choreographie, Konzept
und Inszenierung David Dawson
Musikalische Leitung Yannis Pouspourikas
Bühne Arne Walther
Kostüme Yumiko Takeshima
Licht Bert Dalhuysen
Orchester Essener Philharmoniker
Solisten und Corps de ballet
des Aalto Ballett Essen
Wiederaufnahme 27. Februar 2016
Weitere Vorstellungen 12., 20. März;
9. April 2016
Aalto Ballett Essen | 97
Wiederaufnahmen
Wiederaufnahmen
Aalto Ballett Essen unterwegs
DIE ODYSSEE (UA)
Ballett von Patrick Delcroix
Musik von Ólafur Arnalds,
Ben Frost, Giya Kancheli,
Abel Korzeniowsky, David Lang u. a.
Choreographie Patrick Delcroix
Bühne und Licht Kees Tjebbes
Kostüme Bregje van Balen
Solisten und Corps de ballet
des Aalto Ballett Essen
Wiederaufnahme 17. Juni 2016
Weitere Vorstellungen 19., 29. Juni;
7. Juli 2016
Gefördert von der Sparkasse Essen.
GASTSPIELR EISEN
In der vergangenen Saison führten zwei
Gastspielreisen das Aalto Ballett Essen
nach Japan und nach Spanien. Erstmals
gastierte die Compagnie um Intendant
Ben Van Cauwenbergh Anfang Dezember
2014 im Kagekiza Theatre in Kanazawa,
einer Stadt an der Westküste Japans. Gemeinsam mit dem Orchestre Ensemble
Kanazawa brachten die Tänzerinnen und
Tänzer Sergej Prokofjews Ballettklassiker
„Cinderella“ in der Choreographie von
Stijn Celis zur Aufführung.
Ende Januar 2015 ging die Compagnie mit
„La vie en rose“ erneut auf Reisen. Ziel
war diesmal das Teatro Calderón in der
nordspanischen Stadt Valladolid. In dem
wunderschönen alten Theater, das 1.000
Zuschauern Platz bietet, tanzte das Aalto
Ballett Essen jeweils an drei Abenden vor
voll besetztem Haus.
In der Spielzeit 2015/16 wird „Romeo und
Julia“ in der gefeierten Choreographie von
Ben Van Cauwenbergh voraussichtlich im
Teatro de la Maestranza in Sevilla gastieren.
98 | Aalto Ballett Essen
Aalto Ballett Essen | 99
Compagnie
Compagnie
COMPAGNIE
Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh
Stellvertretender Ballettintendant und Manager Marek Tuma
Persönliche Mitarbeiterin des Ballettintendanten Annette El-Leisy
Ballettmeister Michel Béjar | Ballettmeisterin Alicia Olleta
Künstlerische Kinderballettbetreuung Nour Eldesouki | Ballettpianist Igor Savoskin
Tänzerinnen und Tänzer
Solo
Adeline Pastor
Breno Bittencourt
Solo mit Gruppe
Carolina Boscán
Yanelis Rodriguez
Maria Lucia Segalin
Yulia Tsoi
N. N.
Nour Eldesouki
Armen Hakobyan
Davit Jeyranyan
Tomas Ottych
Wataru Shimizu
Viacheslav Tyutyukin
Denis Untila
100 | Aalto Ballett Essen
Ben Van Cauwenbergh
Michel Béjar
Adeline Pastor
Breno Bittencourt
Marek Tuma
Alicia Olleta
Carolina Boscán
Yanelis Rodriguez
Annette El-Leisy
Igor Savoskin
Maria Lucia Segalin
Yulia Tsoi
Gruppe mit Solo
Xiyuan Bai
Elisa Fraschetti
Yusleimy Herera León
Nwarin Gad
Moises León Noriega
Igor Volkovskyy
N. N.
Gruppe
Paula Archangelo-Çakir
Carla Colonna
Alena Gorelcikova
Yuki Kishimoto
Ana Carolina Reis
Julia Schalitz
Liam Blair
Qingbin Meng
N. N.
Aalto Ballett Essen | 101
Compagnie
Compagnie
Nour Eldesouki
Armen Hakobyan
Davit Jeyranyan
Tomas Ottych
Igor Volkovskyy
Paula Archangelo-Çakir
Carla Colonna
Wataru Shimizu
Viacheslav Tyutyukin
Denis Untila
Xiyuan Bai
Alena Gorelcikova
Yuki Kishimoto
Ana Carolina Reis
Elisa Fraschetti
Yusleimy Herera León
Nwarin Gad
Moises León Noriega
Julia Schalitz
Liam Blair
Qingbin Meng
102 | Aalto Ballett Essen
Aalto Ballett Essen | 103
Theater entdecken
E XT R AS
Über die Aufführungen und Konzerte hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich
mit dem Programm des Aalto-Theaters intensiver auseinanderzusetzen. Vom „Tag der
offenen Tür“ für die ganze Familie bis hin zu mehrtägigen Veranstaltungen, die einen
tieferen Zugang zu ausgewählten Werken ermöglichen – bei den folgenden Angeboten
findet sicher jeder etwas nach seinem Geschmack!
TAG DER OFFENEN TÜR
Kommen, sehen, staunen
30. August 2015: Es ist wieder so weit! Die neue Spielzeit 2015/16 hat begonnen, und
dies möchten wir gerne mit Ihnen feiern. Im Mittelpunkt des Tages stehen insbesondere
die Bereiche, die in der Regel nicht öffentlich zugänglich sind. Lassen Sie sich mitnehmen in die Welt des Theaters und der Musik. Bei den zahlreichen Präsentationen
und Mitmach-Aktionen werden Sie schnell merken, dass unsere Kulturstätten nicht nur
aktiv sind, wenn der Dirigent abends seinen Taktstock schwingt. Denn auch wir haben
ganz normale Arbeitstage, die geprägt sind von Proben, Vorbereitungen, Anfertigungen,
Organisation und natürlich auch Verwaltung. Gemeinsam mit der Philharmonie Essen werden wir Ihnen an diesem Tag einen kleinen Einblick in unsere alltäglichen Bemühungen
geben – Bemühungen, deren krönenden Abschluss Sie bei den Vorstellungen in Ihrer
Freizeit genießen dürfen. Wir laden Sie ein, neugierig zu sein, Dinge auszuprobieren und
Fragen zu stellen. Und natürlich hören Sie Kostproben aus dem neuen Programm, dürfen
erleben, wie Miss Betterknower und Fräulein Vorlaut mit der Bühnentechnik kämpfen, und
können zum großen Finale die Essener Philharmoniker in der Philharmonie genießen.
Sonntag, 30. August 2015, ab 12:00 Uhr
Der genaue Ablauf wird rechtzeitig in unseren Publikationen bekannt gegeben.
104 | Extras
Theater entdecken
EINFÜHRUNGSM ATINEEN
Vor den Premieren bieten wir Einführungsveranstaltungen an, in denen das
Regieteam, Ensemblemitglieder und Gäste
die neue Produktion vorstellen, Einblicke
in ihre Arbeit gewähren und so Brücken
vom Konzept zum Bühnenraum schlagen.
Die Mitwirkenden erläutern Hintergründe
zu Komponist, Stück und Inszenierung
und bereiten damit einen Weg hin zum
eigentlichen Ereignis: dem Erleben der
musiktheatralen Kunst.
The Greek Passion 20. September 2015
Der Nussknacker 11. Oktober 2015
Die Liebe zu den drei Orangen
8. November 2015
Faust 24. Januar 2016
Elektra 13. März 2016
Archipel 10. April 2016
Il barbiere di Siviglia 29. Mai 2016
jeweils sonntags, 11:00 Uhr
Aalto-Theater, Eintritt frei
IT ’S TEATIME –
DIE DA MEN L ADEN ZUM TEE
Obwohl Fräulein Vorlaut wirklich keine Ahnung von Tee hat, wird sich Miss Betterknower
auch für eine weitere Spielzeit von ihrer Freundin überreden lassen, alle zwei Monate öffentlich bei einem Tässchen Tee mit ihr über die neuen Opernproduktionen zu plaudern.
Wer schon das Vergnügen hatte, den beiden Opernmadämchen Gesellschaft zu leisten,
weiß, dass in dieser Teestunde die anstehenden Premieren mal auf eine ganz andere
Art und Weise unter die Lupe genommen werden. Während Fräulein Vorlaut gerne ihr
Wissen über Werk und Leben des Komponisten ausbreitet, liebt Miss Betterknower die
kleinen Anekdoten, die eben noch nicht jeder gehört hat. Nachdem das erste gemeinsame Jahr schon so viel Spaß gemacht hat, freuen sich die Freundinnen auf weitere
vergnügliche Nachmittage mit dem Publikum.
„The Greek Passion“ – die Leidenschaft, die Leiden schafft 25. September 2015
„Die Liebe zu den drei Orangen“ – mehr als eine Fata Morgana 13. November 2015
„Faust“ – des Pudels Kern 29. Januar 2016
„Elektra“ – Frauen unter Strom 18. März 2016
„Il barbiere di Siviglia“ – der italienische Frisör in Spanien 3. Juni 2016
jeweils freitags, 16:30 Uhr, Aalto-Cafeteria, Eintritt frei
EINFÜHRUNGEN
Zu jeder Premierenvorstellung sowie zu weiteren ausgewählten Vorstellungen unseres
Repertoires bieten wir Ihnen jeweils eine halbe Stunde vor Beginn einen Einführungsvortrag im Foyer an.
Extras | 105
Theater entdecken
KUNST 2
Die Theater und Philharmonie Essen verbindet fünf künstlerische Sparten. Dabei werden in den Spielplänen ganz bewusst immer wieder Anknüpfungspunkte
zwischen den verschiedenen Künsten
gesucht, Themenkomplexe miteinander
verbunden oder neue Zusammenhänge
hergestellt. So steht beispielweise das
2. Sinfoniekonzert „Ariane“ in direktem
Bezug zu der Eröffnungspremiere des Musiktheaters „The Greek Passion“ – denn
die auf den ersten Blick so unterschiedlichen letzten Opern Martinůs haben
mehr gemeinsam als man vielleicht vermuten könnte. Gegen Jahresende wird
es dann märchenhaft: In der Oper „Die
Liebe zu den drei Orangen“ und dem Ballett „Der Nussknacker“ werden zwei verzauberte Welten auf die Bühne gebracht.
Mit Kunst² möchten wir Sie auf eine Reise
quer durch die Künste einladen, Einblicke
in unsere künstlerische Arbeit vermitteln
und Sie neugierig auf unser Programm
machen.
Theater entdecken
M A RT I N Ů²
M Ä RCHEN ²
Erlebnis
Opernaufführung „The Greek Passion“
Donnerstag, 1. Oktober 2015
19:30 Uhr, Aalto-Theater
Erlebnis
Ballettaufführung „Der Nussknacker“
Mittwoch, 11. November 2015
19:30 Uhr, Aalto-Theater
2. Sinfoniekonzert
der Essener Philharmoniker
Donnerstag, 8. Oktober 2015
20:00 Uhr, Philharmonie Essen
Opernaufführung „Die Liebe zu
den drei Orangen“
Freitag, 22. Januar 2016
19:30 Uhr, Aalto-Theater
Zum Preis von € 50,00 können Sie die Veranstaltungen besuchen und erhalten Karten
für das Konzert und den Theaterabend.
Zum Preis von € 50,00 können Sie die Veranstaltungen besuchen und erhalten Karten
für beide Theaterabende.
Einblick
Einführung (Oper und Konzert)
und Probenbesuch
„The Greek Passion“
Mittwoch, 16. September 2015
18:00 Uhr, Aalto-Theater
Einblick
Einführung (Oper und Ballett)
und Probenbesuch
„Der Nussknacker“
Dienstag, 21. Oktober 2015
18:00 Uhr, Aalto-Theater
MEHRMUSIK
In unserer Reihe „mehrmusik“ wollen wir Ihnen die Gelegenheit bieten, Sänger, Schauspieler und Dramaturgen hautnah zu erleben – in ungewöhnlichen Liederabenden, die Ihnen
„mehr Musik“ und zugleich mehr als nur Musik anbieten. Die zentralen Musikwerke werden
spannend kommentiert und durch Ausschnitte literarischer Texte zu einem faszinierenden
neuen Ganzen verbunden. Dabei sind dem Spektrum keinerlei Grenzen gesetzt: Die
musikalische Reise führt vom scheinbar naiven Volkslied bis zu Schumanns und Heines
Liebesliedern, von Chansons der Zwanzigerjahre zu Musical-Hits der Achtziger.
DEINES HER ZENS N A CHT
Romantisches und Abgründiges von Robert Schumann mit Martijn Cornet u. a.
Montag, 14. Dezember 2015, 19:30 Uhr, Aalto-Foyer
L ATE-NIGHT: DIE G EI STER, DI E ICH RI EF
Gespenster, Geister und Phantome von Beethoven bis Lloyd Webber
„mehrmusik“ goes Late-night mit den Couch-Poeten (Christina Clark,
Katja Heinrich, Florian Hoheisel, Pascal Schweren, Tobias Scharfenberger)
Samstag, 27. Februar 2016, 22:00 Uhr
V ON F EEN, HE XEN U N D BÖSEN STI EF MÜ TTERN
Starke und schwach werdende Frauen in Märchen und Mythen mit Karin Strobos u. a.
Montag, 14. März 2016, 19:30 Uhr, Aalto-Foyer
ZUEIGNUNG
Spätromantische Klavierlieder mit Katrin Kapplusch u. a.
Montag, 9. Mai 2016, 19:30 Uhr, Aalto-Foyer
LIEBESLEID & LIE BESF REU D
Volkslieder für, über und um die Liebe mit dem Vokal-Quartett Essen
(Anne Katrin Rosenstock, Marion Thienel, Ulrich Wohlleb, Michael Haag) u. a.
Dienstag, 7. Juni 2016, 19:30 Uhr, Aalto-Foyer
106 | Extras
Extras | 107
TUP-Festtage
TUP-Festtage
D IE T U P - F ES T T AG E 2 0 1 6
Montag, 14. März 2016
Dienstag, 15. März 2016
Freitag, 18. März 2016
U N B E SC H R EI B L I C H WEI BL I C H
„mehrmusik“
Von Feen, Hexen und bösen Stiefmüttern
Lieder und Texte mit
Aalto-Mezzosopranistin Karin Strobos
19:30 Uhr, Aalto-Foyer
Eintritt € 16,20 | mit Festtagspass € 8,10
VON DER LANGEN REISE AUF EINER
HEUTE ÜBERHAUPT NICHT MEHR
WEITEN STRECKE (UA)
Bühnentext für fünf Frauen
von Henriette Dushe
19:00 Uhr, Schauspiel Essen, Casa
Eintritt € 16,17 | mit Festtagspass € 8,09
It’s Teatime – Die Damen laden zum Tee
„Elektra“ – Frauen unter Strom
Mit Christina Clark und Marie-Helen Joël
16:30 Uhr, Aalto-Theater, Cafeteria
Eintritt frei
1 4 .- 2 0 .3 .2016
In der Spielzeit 2015/16 lädt die Theater und Philharmonie Essen (TUP) erstmals zu den
TUP-Festtagen ein. Unter dem Titel „Kunst5“ werden sie die künstlerische Bandbreite
wie die inhaltliche Verknüpfung der fünf Sparten der TUP – Aalto-Musiktheater, Aalto
Ballett Essen, Essener Philharmoniker, Philharmonie Essen und Schauspiel Essen –
innerhalb einer Woche in all ihren Facetten widerspiegeln. Das Programm, das 2016
unter der Überschrift „Unbeschreiblich weiblich“ steht, erstreckt sich vom Liederabend über das Theaterstück und das Galakonzert bis zur Talkrunde. Die TUPFesttage 2016 stellen das starke, schwache Geschlecht in den Mittelpunkt ihrer
ersten Auflage und lassen antike, romantische und moderne Heldinnen auf diejenigen Frauen treffen, die heute in der deutschen Kulturszene ihren Mann stehen.
Die TUP-Festtage 2016 werden ermöglicht durch die Sparkasse Essen.
KlassikLounge
Live-Act mit Mitgliedern
der Essener Philharmoniker und DJ
Mit Werken von Komponistinnen
und Musikerinnen
19:30 Uhr, Central im Grillo-Theater
Eintritt frei
TheaterKino
(Titel wird noch bekannt gegeben)
In Kooperation mit den Essener
Filmkunsttheatern
20:15 Uhr, Astra-Theater
Eintritt € 8,00 | mit Festtagspass € 4,00 (Eintrittskarten nur an der Abendkasse des Kinos)
50 % Ermäßigung mit dem Festtagspass
Für „Kunst5“ bietet die TUP einen speziellen Festtagspass an. Er kostet € 50,00 (erm. € 30,00) und ermöglicht den Kauf von Einzelkarten für die zu den Festtagen gehörenden Veranstaltungen zum halben Preis. Für jede Veranstaltung kann pro Festtagspass ein ermäßigtes Einzelticket erworben werden. Bitte beachten Sie, dass einzelne Veranstaltungen schnell
ausverkauft sein können und die TUP Ihnen nicht für alle Veranstaltungen den Erwerb von (ermäßigten) Tickets garantieren kann. Wir empfehlen daher allen Festtagspass-Inhabern
den frühzeitigen Kauf von Tickets für die gewünschten Veranstaltungen. Der Festtagspass und die (ermäßigten) Einzelkarten sind nur direkt über das TicketCenter der TUP erhältlich
(II. Hagen 2, 45127 Essen, T 02 01 81 22-200, [email protected]). Der Vorverkauf für den Festtagspass und die ermäßigten Einzelkarten startet am 30. Mai 2015. (Die Eintrittskarte für das TheaterKino am 14. März 2016 kann nur an der Kinokasse vor Beginn der Vorführung erworben werden.)
108 | Extras
Mittwoch, 16. März 2016
Für mich soll’s rote Rosen regnen
(Special Edition)
Diven des Alltags
Wunschkonzert mit dem Ensemble
20:00 Uhr, Grillo-Theater, Café Central
Eintritt: € 6,10 | mit Festtagspass € 3,05
Donnerstag, 17. März 2016
Verbrennungen
von Wajdi Mouawad
Deutsch von Uli Menke
19:30 Uhr, Grillo-Theater
Eintritt € 13,20 - 28,20
mit Festtagspass € 6,60 - 14,10
Operngala Edita Gruberová
Mit den Essener Philharmonikern
unter Peter Valentovic
20:00 Uhr, Philharmonie Essen
Eintritt € 16,50 - 82,50
mit Festtagspass € 8,25 - 41,25
Freischuss: Pussy Riots
Lesung mit Musik und Texten von Judith
Butler, Simone de Beauvoir, Euripides,
Frida Kahlo, Heinrich von Kleist, Lady
Bitch Ray, Charlotte Roche, Sophokles
21:00 Uhr, Grillo-Theater, Heldenbar
Eintritt € 8,80 | mit Festtagspass € 4,40
Samstag, 19. März 2016
Elektra (Premiere)
Oper von Richard Strauss
19:00 Uhr, Aalto-Theater
Eintritt € 29,15 - 76,45
mit Festtagspass € 14,60 - 38,20
Ute Lemper: „Last Tango in Berlin“
Chansonabend
20:00 Uhr, Philharmonie Essen
Eintritt € 16,50 - 49,50
mit Festtagspass € 8,25 - 24,75
Sonntag, 20. März 2016
Selbst ist die Frau: Geschlecht,
Rolle und Identität in der Kunst
Talkrunde mit Gästen
aus Kultur und Wissenschaft
11:00 Uhr, Philharmonie Essen,
RWE Pavillon, Eintritt frei (Platzkarten sind
im TicketCenter erhältlich)
Giselle
Ballett in zwei Akten
16:30 Uhr Uhr, Aalto-Theater
Eintritt € 21,45 - 48,95
mit Festtagspass € 10,70 - 24,50
Abschlussfest mit Musik
19:00 Uhr, Aalto-Theater
Details werden noch bekannt gegeben.
Extras | 109
Theater entdecken
SONDE RVE RANSTALT UNGEN
BENEFIZ-GAL A
Zum 17. Mal findet sie nun statt: die GalaVeranstaltung zugunsten des „Arbeitskreises Straßenkinder in Rumänien e. V.“.
Und wieder gestalten international renommierte Gesangs- und Instrumentalsolisten ein facettenreiches Programm.
Montag, 30. November 2015
19:30 Uhr, Aalto-Foyer
B ALLETT-GAL A
zur Verleihung des
Deutschen Tanzpreises 2016
Das Aalto-Theater stellt auch 2016 den
Veranstaltungsort für die festliche Gala
zur Verleihung des Deutschen Tanzpreises durch den Förderverein Tanzkunst Deutschland e. V. Seit 1983 findet
diese Auszeichnung an herausragende
Künstler, die sich um den deutschen Tanz
verdient gemacht haben, jährlich statt.
Die Verleihung des Deutschen Tanzpreises wird erweitert um die Verleihung
des Tanzpreises Zukunft und einen Anerkennungspreis.
Samstag, 5. März 2016
18:00 Uhr, Aalto-Theater
OPERETTENGALA
„Eine Nacht in Venedig“, unter diesem
Motto richtet das Aalto-Theater in dieser Spielzeit wieder eine Gala für den
Freundeskreis Theater und Philharmonie
Essen aus. Unter der Leitung von Yannis
Pouspourikas präsentieren die Essener
Philharmoniker, der Aalto-Opernchor und
Gesangssolisten des Musiktheaters diesmal musikalische Höhepunkte aus der
Welt der Operette. Als besonderen Gast
begrüßen wir die gefeierte Sopranistin
Michaela Kaune.
Sonntag, 17. April 2016
18:00 Uhr, Aalto-Theater
Extras | 111
Führungen
Führungen
ÖFFENTLICHE
THEATERFÜHRUNGEN
„Ein Bauwerk ist wie ein Instrument. Es muss alle positiven Einflüsse aufnehmen und alle
negativen Einflüsse, die die Menschen beeinträchtigen könnten, abwehren. Dieses Ziel kann
es nur dann erreichen, wenn es genauso fein nuanciert ist, wie die Umgebung, in der es errichtet wird“ (Alvar Aalto). Und so wurde 1988 das Aalto-Theater am Rande der Innenstadt
mit einem wunderbaren Blick auf den Stadtgarten und den früheren Saalbau, die heutige
Philharmonie Essen, erbaut. Auf dem zweistündigen Rundgang werden Sie nicht nur auf die
vielen architektonischen Besonderheiten des Baus aufmerksam gemacht, sondern werfen
auch einen Blick hinter die Kulissen, besuchen die Werkstätten und erfahren alles über das
Theaterleben: Wie lange dauert es, bis ein Stück zur Aufführung gelangt? Wer arbeitet hinter
den Kulissen vor und während einer Vorstellung? Welche verantwortungsvollen Aufgaben
verstecken sich hinter dem Berufsbild eines Inspizienten? Und wozu benötigt man einen
Aufzug, in dem ein riesiger Lastkraftwagen Platz findet? Es erwarten Sie zahlreiche Informationen und Anekdoten über die Geheimnisse eines Theaterabends.
Karten zu € 6,00 (ermäßigt € 3,00) sind nur im Vorverkauf an allen Kassen der Theater
und Philharmonie Essen sowie unter www.theater-essen.de erhältlich.
Mittwoch, 15:30 Uhr
19. August; 30. September; 14. Oktober; 11. November; 30. Dezember 2015;
6. Januar; 10. Februar; 9. März; 6. April; 25. Mai; 8. Juni 2016
Freitag, 15:30 Uhr
28. August; 4. September; 2. Oktober; 20. November; 11. Dezember 2015;
15. Januar; 19. Februar; 18. März; 1. April; 6. Mai; 3. Juni; 8. Juli 2016
SPEZIALFÜHRUNGEN
Gruppenführungen
Falls Sie eine private Gruppenführung durch das Aalto-Theater buchen möchten, haben Sie die Möglichkeit, einen gesonderten Termin
mit uns zu vereinbaren. Die Auswahl des Zeitpunktes unterliegt der Proben- und Vorstellungsdisposition des Theaterbetriebes.
Dauer ca. 2 Stunden | Kosten € 100,00 (max. 30 Personen)
Terminvereinbarung unter T 02 01 81 22-226 oder [email protected]
Technikführungen
Sollten Sie sich speziell für die Haus- und Betriebstechnik interessieren, können Sie auf einem ca. zweistündigen Rundgang die „Unterwelt“ des Aalto-Theaters kennenlernen. Unser Fachpersonal führt Sie durch Klimazentralen oder technische Sicherheitsbereiche und
erklärt unter anderem, wie die Sprühflutlöschanlage oder die Antriebstechnik der Hauptbühne funktionieren.
Dauer ca. 2 Stunden | Kosten € 80,00 (max. 15 Personen)
Terminvereinbarung unter T 02 01 81 22-226 oder [email protected]
Führungen für Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind
Das Angebot richtet sich an alle Theaterfreunde, die „nicht so gut zu Fuß“ sind (auch für Rollstuhlfahrer geeignet). Die Führung findet
in Verbindung mit der Sonderveranstaltung „Itʼs Teatime“ (Termine siehe Seite 105) an ausgewählten Freitagen, jeweils um 14:30 Uhr,
statt. Sie bietet damit den Teilnehmern die Möglichkeit, nach der Besichtigung des Gebäudes bei einer Tasse Kaffee den Gesprächsrunden mit eingeladenen Künstlern und anderen Kulturschaffenden zu folgen.
Karten zu € 6,00 (ermäßigt € 3,00) sind nur im Vorverkauf an allen Kassen der Theater und Philharmonie Essen und
unter www.theater-essen.de erhältlich.
Architekturführungen
„Es gibt nur zwei Dinge in der Architektur: Menschlichkeit oder keine“ (Alvar Aalto). Jeden ersten Sonntag im Monat um 13:15 Uhr
erleben die Gäste in 45-minütigen Kurzführungen Alvar Aaltos „humane Architektur“ mit ihrem lichtdurchfluteten Foyer und dem großzügigen, einem Amphitheater nachempfundenen Auditorium.
Treffpunkt Haupteingang Aalto-Theater | Karten € 4,00 p. P. vor Ort
Samstag, 15:00 Uhr
12., 19. September; 10., 31. Oktober; 7., 28. November; 5., 19. Dezember 2015;
2., 23. Januar; 6., 27. Februar; 12., 26. März; 16., 30. April; 14., 21. Mai; 18 ., 25. Juni; 2. Juli 2016
112 | Extras
Extras | 113
Einleitung
Einleitung
ABENTEUER AALTO
Lust auf neue Abenteuer? Auch in der vor uns liegenden Spielzeit bin ich glücklich über die Entscheidung, den theaterpädagogischen Bereich mit dem Wort „Abenteuer“ verknüpft zu haben.
Man denkt an Reisen, Urlaub und neue Erfahrungen. Die Begeisterung für Ungewöhnliches, noch nie Erlebtes, noch nie Gehörtes
lebt jedoch von immer neuen Impulsen. Und genau hier möchten
wir ansetzen: Unser Ziel ist es, mit unseren Angeboten die Neugier
– die Gier auf Neues – zu erhalten. Denn für Kinder gehört diese
Neugier zum Alltag. Vom ersten Tag unseres Lebens an setzen wir
alle uns zur Verfügung stehenden Sinne ein, um Unerfahrenes zu
entdecken.
Wie oft sagte mein Vater früher zu mir: „Sei nicht so neugierig!“,
bis ich lernte, diese „Unart“ als Fähigkeit und Talent zu verstehen
und für meine Aufgaben am Opernhaus zu nutzen. Denn die Neugier
ist meine Triebfeder! Mit Hexe Kleinlaut und Fräulein Vorlaut habe
ich zwei tolle Theater-Figuren an meiner Seite, denen ich meinen
Wissensdrang in den Mund lege. Für sie recherchieren wir in allen
Bereichen und finden immer neue Zusammenhänge von Alltag und
Musik. Ganz besonders viel Spaß macht es natürlich, diese Neugier mit anderen Menschen zu teilen. Hier spiele ich nicht nur auf
meine Freundinnen Crizzy und Miss Betterknower sowie die unzäh-
114 | Abenteuer Aalto
ligen Kollegen an, die mir aus allen Bereichen unseres Theaterbetriebes zur Seite stehen, sondern auch auf unsere Besucher.
Inspiriert vom Forschungstrieb der jungen Zuhörer, die uns mit
ihren Fragen oft ganz schön ins Schwitzen bringen, entstehen immer neue Pläne und Ideen für weitere Projekte. Das vergangene
Jahr hat gezeigt, dass die Neugier unseres Publikums bis ins
Erwachsenenalter erhalten bleibt.
I
CH HA BE KEI N E BESON DERE
BEG A BU NG , SON DERN BI N
N U R L EI DEN SCHA F TL ICH N EU G I ERIG .
ALBE RT E INS TE IN
Wir haben uns vorgenommen, viele neue Inspirationen, Anregungen und Abenteuer anzubieten, damit wir mehr über die
Musik und damit auch Neues über uns erfahren. Wer nicht neugierig ist, entdeckt nichts. Die Neugier ist das Wesen aller Kultur.
Mit unserem Programm laden wir Menschen aller Generationen
ein, an unseren Abenteuer-Reisen teilzunehmen! Denn: „Solange
man neugierig ist, kann einem das Alter nichts anhaben.“ (Burt
Lancaster)
Kontakt
Marie-Helen Joël
Leitung Theaterpädagogik am Aalto-Theater
T 02 01 81 22-226
[email protected]
Abenteuer Aalto | 115
Abenteuer Musiktheater
Abenteuer Musiktheater
Abenteuer Musiktheater
Generationsübergreifendes Familienmusical
DIE M ÄRCHENWELT
ZUR KUR BESTELLT
Jetzt ist es passiert! Die goldene Kugel will nicht mehr in den Brunnen fallen, des Teufels
goldene Haare sind grau geworden, Schneewittchen hat es satt, immer in Äpfel beißen
zu müssen, und Rapunzel schneidet sich kurzerhand die Haare ab. Auch die Frösche sind
nicht mehr das, was sie mal waren. Kaum werden sie an die Wand geklatscht, verwandeln
sie sich in grüne Matsche – kein Prinz in Sicht. Es scheint, als hätte es sich ausgemärt.
Wachgeküsst gehören die Prinzessinnen zum alten Eisen. Alles fängt immer so schön
an: Es war einmal in einem Land, in dem das Wünschen noch geholfen hat … Und nun
wünscht man sich etwas, und nichts, aber auch wirklich gar nichts geht in Erfüllung. Hier
hilft nur eines: Ab in die Kur! Im Sanatorium für Märchenfiguren lernt Rumpelstilzchen
im Workshop „Mensch ärgere dich!“, dass es wichtig ist, die eigene Wut herauszulassen.
Und Dornröschen besucht den Kurs „Yoga für den guten Schlaf“. Es wäre doch gelacht,
wenn wir nicht alle Wesen wieder einsatzfähig fürs Märchen machen könnten.
Lasst euch mitnehmen auf eine Reise in die Märchenwelt, die mal von einer ganz anderen Seite betrachtet wird. Denn leicht ist es nicht, über 200 Jahre hinweg immer die
böse Hexe zu spielen. Oder mit einem Prinzen zusammen leben zu müssen, der Aschenputtel nur geheiratet hat, weil sie in jungen Jahren in gläsernen Schuhen laufen konnte.
Aber keine Sorge: Es gibt für alle Märchenfiguren eine Lösung – denn wenn sie nicht
gestorben sind, dann leben sie dort weiter …
Musikalische Leitung/Kompositionen/Arrangement Heribert Feckler
Regie Marie-Helen Joël | Ausstattung Beate Kornatowska | Sänger Christina Clark,
Marie-Helen Joël, Thomas Hohler, Henrik Wager u. a. | Band United Rock Orchestra
Termine 18. + 22. Dezember, 18:00 Uhr; 27. Dezember, 15:00 + 18:00 Uhr;
30. Dezember 2015, 15:30 Uhr; 3. Januar, 11:00 + 14:00 Uhr; 8. Januar 2016, 18:00 Uhr,
Aalto-Theater
116 | Abenteuer Aalto
Abenteuer Aalto | 117
Abenteuer Kleinlaut/Vorlaut
Abenteuer Kleinlaut
Abenteuer Kleinlaut/Abenteuer Vorlaut
Abenteuer Kleinlaut
Abenteuer Kleinlaut
Vorschul- und Grundschulprogramm
Vorschulprogramm – für Kinder von 3 bis 6 Jahren
Vorschulprogramm – für Kinder von 3 bis 6 Jahren
IM DUNKELN
BEI ROT BLEIB’ ICH STEH’N –
Singen, bewegen, erleben – begleitet
von Hexe Kleinlaut und ihrer Truppe haben unsere jüngsten Zuhörer zwischen
3 und 6 Jahren auch in dieser Spielzeit
wieder die Möglichkeit, sich aktiv ins
Konzertleben einzubringen. Die Vorstellungen knüpfen mit Themen des Alltags
an die kindliche Wahrnehmung an, sodass
sie einerseits auf den Erfahrungsschatz
der Kinder zurückgreifen, ihn andererseits aber auch um neue klangliche Erlebnisse bereichern können.
Hören, lernen, mitmachen heißt es dann
bei Fräulein Vorlaut. Gemeinsam mit den
Grundschulkindern trifft sie bei ihren
Nachforschungen immer wieder auf
lebhafte Instrumentalisten, die mit ihren
musikalischen Erklärungen zum Mitmachen animieren.
118 | Abenteuer Aalto
IST GUT MUNKELN
„Dunkel, wie dunkel in Wald und in Feld!“
Nun haben wir schon November und die
Tage werden kürzer. Das ist diese merkwürdige Zeit, in der der Wind so schrecklich furchteinflößend um die Ecken pfeift.
Hexe Kleinlaut schaut aus dem Fenster.
Welcher „Blödmann“ hat eigentlich die
Dunkelheit erfunden? Wozu soll das gut
sein? Vor allem schon nachmittags um
fünf? Toll ist das nicht, oder? Da plötzlich
dämmert es unserer kleinen Opernhexe.
Es gibt doch Tiere, die die Nacht zum Tag
machen. Und die wunderschönen Sterne
am Himmel? Die könnte man gar nicht
sehen, wenn es draußen taghell wäre. Außerdem haben wir doch Ohren, eine Nase,
Hände und Füße. Wenn wir lernen, uns
auch auf andere Sinne zu verlassen, machen wir die Nacht zum Tage. Dann tappen wir nicht mehr im Dunkeln. Geister,
Gespenster, Träume – wäre doch schade,
wenn es das alles nicht gäbe.
Termine 2., 3., 4. November, 9:30 + 11:15 Uhr;
29. November 2015, 11:00 + 12:30 Uhr,
Aalto-Foyer
BEI GRÜN DA R F ICH G EH’ N !
Na, zum Glück ist Hexe Kleinlaut nicht farbenblind. Ansonsten wäre es gar nicht so
leicht, eine große Straße zu überqueren. Obwohl, es gibt ja auch diese „tierischen“
Streifen auf der Fahrbahn. Wie heißen die nochmal? Na, zum Glück hält Kleinlaut immer
die Augen auf. Obwohl, Oma hat gesagt, man solle auch die Ohren aufhalten. Aber was
gibt es denn da zu hören? Lärmende Menschen und piepsende Ampeln – das erkennt
sie sofort. Schwierig wird es nur, wenn sie hören soll, aus welcher Richtung der Krach
kommt. Na, zum Glück sind die Ohren immer frisch gewaschen. Obwohl, wie soll sie eine
Straße überqueren, wenn mal keine Ampel da ist und die Ohren nicht geputzt sind? Puh,
so viele „obwohls“ und so viele Fragen. Man braucht eine große Portion Glück, wenn man
ohne Regeln heile durch den Straßenverkehr kommen möchte. Aber Hexe Kleinlaut hat einige junge Freunde, die sich bestimmt bestens im Straßenverkehr auskennen, nicht wahr?
Termine 11., 12., 13. Januar; 9:30 + 11:15 Uhr; 17. Januar 2016, 11:00 + 12:30 Uhr, Aalto-Foyer
DIE SINGENDEN SAURIER
„Komm herbei, kriech aus dem Ei – klex und ex – Tyrannus Rex.“ Der Dinowahn hat um
sich gegriffen! Auch Hexe Kleinlaut ist befallen und zaubert eine „schreckliche“ Echse
nach der anderen ins Aalto-Theater. Zum Glück keine echten, denn die wären ja viel zu
groß. Und trotzdem hat Crizzy ein wenig Sorge, dass Kleinlaut vielleicht den Überblick
verliert. Diese Tiere aus einem Land vor unserer Zeit haben doch so merkwürdige Namen: Brachiosaurus, Gallimimus, Microchpachycephalosaurus – die Wörter kann man
ja kaum aussprechen. Aber Kleinlaut will alles erfahren: Woher weiß man, wie so eine
Riesenechse aussah? Wie alt sind diese Tiere geworden? Wann haben sie überhaupt gelebt? Konnten Dinos singen? Ihr seht: Profis sind gefragt. Also macht euch auf den Weg!
Termine 11., 12., 13. April, 9:30 + 11:15 Uhr; 24. April 2016, 11:00 + 12:30 Uhr, Aalto-Foyer
Abenteuer Aalto | 119
Abenteuer Kleinlaut
Abenteuer Vorlaut
Oper Kleinlaut
Ferienabenteuer Vorlaut
Vorschulprogramm – für Kinder von 3 bis 6 Jahren
Grundschulprogramm – für Kinder ab 6 Jahren
HÄNSEL OHNE HE XE
JETZT WIRD
KRÄFTIG
„Knusper, knusper, knäuschen, wer knuspert mit am Häuschen?“ Was hat Hexe Kleinlaut
denn jetzt schon wieder angestellt? Das sieht mal wieder nach einem richtig schönen,
„klitzekleinen“ Problemchen aus: Kleinlaut hat – natürlich nur aus Versehen – die große
Opernhexe Rosina Leckermaul verzaubert, sodass diese nun gar nicht mehr böse sein mag.
Rosina hat es satt, jedes Mal von den Kindern am Ende des Märchens ausgebuht zu werden.
Ab sofort will sie eine gute Fee sein. Soll das bedeuten, wir haben nun keine böse Hexe
mehr in dem Märchen „Hänsel und Gretel“? Schrecklicher Gedanke! Kleinlaut ist ratlos,
aber zum Glück hat sie ihre Freundin Crizzy – der fällt doch bestimmt etwas ein. Ja – klex
und ex – so wird hoffentlich alles wieder gut! Besser wäre natürlich, ihr hättet Zeit, den
beiden zu helfen. Dieser Schlamassel sollte dringend wieder in Ordnung gebracht werden.
Die Ensemblemitglieder Marie-Helen Joël und Christina Clark entführen die jungen
Opernfans mit Ausschnitten aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck in die Welt des Musiktheaters.
Buch Marie-Helen Joël | Gesang/Erzählung Marie-Helen Joël (Hexe Kleinlaut),
Christina Clark (Crizzy), Matthias Koziorowski (Hexe)
Termine 23. August, 14:30 + 16:30 Uhr; 24., 25., 26. August 2015, 9:30 + 11:15 Uhr;
5. Juli, 15:00 + 17:00 Uhr; 6., 7. Juli 2016, 9:30 + 11:15 Uhr, Aalto-Foyer
Im Rahmen einer Kooperation ist Hexe Kleinlaut u. a. mit „Hänsel ohne Hexe“
auf dem Welterbe Zollverein zu erleben. Mehr dazu auf der Seite 124.
120 | Abenteuer Aalto
I N DI E HÄ N DE G ESP U CKT!
Endlich! In diesem Jahr haben wir noch
einen Tag mehr zur Verfügung, um das Theaterleben zu entdecken. Unsere ProfiMannschaft steht bereit: Wir wollen von
euch lernen, wie man Dinge auf die Bühne
bringt, die man dort eigentlich nicht gebrauchen kann. Wie können wir z. B. ein
Feuer entfachen, ohne dass die Feuerwehr
anrückt? Wie können wir in den Wellen des
Meeres spielen, ohne dass das gesamte
Theater im Anschluss leer gepumpt werden
muss? Bei unserer Abschluss-Performance
bringen wir das Publikum zum Schwitzen
und die Fische zum Schwimmen – ganz so,
wie wir es gerne möchten. Und wenn uns
am Ende wirklich das Wasser bis zum Hals
steht, dann nur, weil wir sooo viele Ideen
haben und die Zeit dann doch wieder nicht
reichen wird.
Termine 5. – 8. Oktober 2015,
jeweils 9:00 – 14:00 Uhr
Treffpunkt Aalto-Theater, Bühneneingang
Abschlussperformance 8. Oktober 2015,
12:00 Uhr, Aalto-Foyer
Abenteuer Aalto | 121
Abenteuer Vorlaut
Abenteuer Vorlaut
Abenteuer Vorlaut
Abenteuer Vorlaut
Grundschulprogramm – für Kinder ab 6 Jahren
Grundschulprogramm – für Kinder ab 6 Jahren
UN T ERW EGS M IT A L L EN F ÜNF SI NNEN
SU PER V IC TOR –
Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen! Da hat sich Miss Betterknower aber ein gewaltiges Lern-Programm für ihre Freundin
vorgenommen. Fräulein Vorlaut holt erst einmal tief Luft: „Muss ich das wirklich alles können?“ Zuhören ist nicht ihre Stärke, aber
sie liebt es, Dinge in die Hand zu nehmen. Und Miss Betterknower weiß, dass sie sich auf ihre Nase verlassen kann, ist jedoch ohne
Brille blind wie ein Maulwurf. Zum Glück haben wir Menschen gleich fünf von diesen merkwürdigen Begabungen, die uns den Alltag
erleichtern. Nur erleichtern? Nein! Da sind sich die beiden Madämchen einig: Wenn man einmal erleben durfte, wie ein Klang schmeckt,
wie sich Gesang anfühlt und Musik aussieht, dann freut man sich über jede mögliche Fähigkeit, um alles ganz intensiv empfinden zu
können. Musik an! Bitte einmal volltanken!
Termine 21. Februar, 11:00 + 12:30 Uhr; 22., 23., 24. Februar 2016, 9:30 + 11:15 Uhr, Aalto-Foyer
JOSEPH H AY DN –
S EI N E S P R AC H E V E RS T E H T DIE G ANZ E W E LT
Na, das wird ein „Haydn-Spaß“! Man erzählt, dass Joseph Haydn beim Komponieren der Schalk im Nacken gesessen habe. Und wenn
man diese merkwürdigen Beinamen seiner Sinfonien liest – „Der Bär“, „Die Henne“, „Die Uhr“ – dann wundert es nicht, dass Fräulein
Vorlaut und Miss Betterknower sich dieses Konzert in ihrem Kalender rot angestrichen haben. Joseph konnte singen, komponieren,
dirigieren, war Bibliothekar und Musiklehrer. Wolfgang Amadeus Mozart nannte ihn Papa, und Ludwig van Beethoven wurde von ihm
unterrichtet. Miss Betterknower liebt ganz besonders seine Londoner Sinfonien, mit denen er, obwohl er die englische Sprache nicht
beherrschte, an einem Abend viertausend Gulden verdiente. „So etwas kann man nur in England machen!“ (Joseph Haydn).
Zusammen mit den Essener Philharmonikern begeben sich unsere beiden Operndamen in die Zeit der Wiener Klassik auf Spurensuche
des österreichischen Komponisten. Was war Joseph Haydn für ein Mensch? Wie viele Krankheiten hat er überlebt? Warum hat seine Frau
bis heute den Ruf einer Xanthippe? Waren Mozart und Haydn Freunde? Wo hat Haydn gelebt? Ihr seht, es gibt viele Ideen, wie wir den
österreichischen Komponisten Franz Joseph Haydn – so sein vollständiger Name – mit Hilfe seiner Musik auch als Mensch kennenlernen
können.
Moderation Christina Clark, Marie-Helen Joël | Orchester Essener Philharmoniker
Termine 4., 10. Mai; 28., 29. Juni 2016, 10:00 Uhr, Aalto-Foyer
122 | Abenteuer Aalto
RA N A N DEN B A L L !
Frankreich steht in den Startlöchern! Nur
noch wenige Tage bis zum Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft in
Paris. Unter dem Motto „Le Rendez-Vous“
werden zum ersten Mal sogar 24 Mannschaften – bisher waren es maximal 16 –
zum Wettkampf antreten. Wisst ihr, was
das bedeutet? Noch mehr Fahnen, noch
mehr Hymnen und natürlich noch mehr
Spiele. Viele Chancen für Fräulein Vorlaut herauszufinden, was sich wohl hinter
den Wörtern „Dribbeln“, „Fliegenfänger“
oder aber auch „Münzwurf“ versteckt.
Wenn ihr Fräulein Vorlaut etwas Nachhilfe in der Fußball-Sprache gebt, dann wird
sie euch bestimmt gerne etwas über das
Gastgeberland Frankreich erzählen. Und
über Super Victor, das Maskottchen – ein
kleiner Junge, nicht viel älter als ihr. Und
in seinem roten Umhang und blauen Trikot
erinnert er sehr stark an Superman.
Anpfiff also für die EM 2016!
Termine 6., 7., 8. Juni, 9:30 + 11:15 Uhr;
3. Juli 2016, 11:00 + 12:30 Uhr, Aalto-Foyer
Abenteuer Aalto | 123
Abenteuer Aalto auf Zollverein
ABENTEUER AALTO AUF ZOLLVEREIN
In der Spielzeit 2015/16 wird das Kinder- und Jugendprogramm „Abenteuer Aalto“ zum zweiten Mal auf dem Welterbe Zollverein zu
Gast sein. Nach einem erfolgreichen Start in der vergangenen Saison wird die Kooperation zwischen der Stiftung Zollverein und der
Theater und Philharmonie Essen fortgesetzt.
KER, WATʼN WETTER
„Egal wat für’n Wetter – es gibt immer Bekloppte, die sich darüber aufregen.“ Das ist bei Hexe Kleinlaut und ihrer Freundin Crizzy aber
ganz anders: Je verrückter das Wetter, desto spannender. Die beiden können sich gar nicht satt sehen an den lustigen Wolkenformen am
Himmel, an den Eiszapfen, die bei Kälte an den Dächern hängen, und den Schneeflocken, die sie sich unter der Lupe anschauen. Natürlich
möchte Hexe Kleinlaut alles genau erklärt bekommen: Wie entsteht Wind? Wie sieht die Welt über den Wolken aus? Woraus besteht eigentlich eine Wolke? Wie verhält man sich bei einem Gewitter? Gibt es Wetterregeln? Was ist ein Meteorologe? Soooo viele Fragen müssen
beantwortet werden – da ist es wichtig, dass ihr alle dabei seid und den beiden Opernhexen zu Hilfe kommt!
Dienstag, 20. Oktober 2015, 10:00 + 12:00 Uhr
OPER KLEINL AUT: HÄNSEL OHNE HE XE
Mit Ausschnitten aus der Oper „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck entführen die Sängerinnen Marie-Helen Joël und Christina Clark gemeinsam mit Matthias Koziorowski die jungen Opernfans in die Welt des Musiktheaters. Vorhang auf für Hexe Kleinlaut
und ihre Truppe! Weitere Informationen siehe S. 120
Sonntag, 6. März 2016, 12:00 + 14:30 Uhr
PETER UND DER WOLF
Hoppla, da ist Hexe Kleinlaut aber ein bisschen was durcheinander geraten. Bei ihrem Flug über die kleine Bühne sind dummerweise
alle Noten wild herumgeflogen, und nun wissen die Musiker nicht mehr, welches Instrument welche Figur aus der Geschichte darstellen
soll. Lasst uns mal überlegen: Hauptfigur ist der kleine, pfiffige Peter. Er verbringt die Ferien bei seinem Großvater. Der Alte kennt die
Gefahren, die außerhalb der Umzäunung auf unseren Helden warten, und ermahnt ihn, nie alleine den Garten zu verlassen, da dort der gefährliche Wolf lebt. Trotzdem wagt Peter in einem unbemerkten Augenblick den Schritt nach draußen – das Schicksal nimmt seinen Lauf ...
Sonntag, 15. Mai 2016, 12:00 + 14:30 Uhr
JOTA
Abenteuer Aalto
Workshop-Tag für Jugendliche ab 10 Jahren
JOTA-SPEZI A L
Save the date! Am 19. Juni 2016 geben wir
Jugendlichen ab 10 Jahren mit etwa 180
Workshop-Plätzen die Möglichkeit, einen
Tag lang hinter den Kulissen aktiv mitzuwirken. Ob Schreinerei, Kostümabteilung, Rüstmeisterei, Maler und Plastiker,
Gesang, Regie, Marketing, Presse, Maske
oder Tanz – in allen Abteilungen freuen
sich unsere Mitarbeiter auf eure Ideen. Wir
geben euch ein Thema, helfen bei der Umsetzung und ihr schreinert, schminkt, näht
oder spielt. Egal für welchen Workshop ihr
euch entscheiden werdet, zur Präsentation
treffen wir uns alle wieder und veranstalten eine Performance, zu der jeder seinen
Teil beitragen wird.
Termin 19. Juni 2016, Aalto-Theater
Informationen zum genauen Programm,
dem Workshop-Angebot sowie zur Anmeldung werden rechtzeitig veröffentlicht.
Kontakt: T 02 01 81 22-226 oder
[email protected]
Finanziell unterstützt werden die Aufführungen von den Freunden Zollverein, vom Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen
und von der Alfred und Cläre Pott-Stiftung.
124 | Abenteuer Aalto
Abenteuer Aalto | 125
JOTA
JOTA
JOTA – Junger Opern Treff Aalto
JOTA – Junger Opern Treff Aalto
Weiterführende Schulen – für Jugendliche ab 10 Jahren
Weiterführende Schulen – für Jugendliche ab 10 Jahren
DER MOND IST AUFGEGANGEN
CRASH-KURS IM DIRIGIEREN
28. S EP TE M BE R – DIE TOTAL E MONDFI NST E RNI S 2 0 1 5 !
Es passiert nicht alle Tage, dass dieses Ereignis von Mitteleuropa aus in voller Länge beobachtet werden kann. Grund genug, sich u. a. an Matthias Claudius zu erinnern, der mit
seinem Abendlied „Der Mond ist aufgegangen“ nur einer von vielen ist, der der Faszination
„Mond“ nicht widerstehen konnte. Ob Lied, Oper oder Sonate – seit Jahrhunderten ist
der Mond der Star am musikalischen Firmament. Neben der populären Vertonung von
Johann Abraham Peter Schulz zählen wir allein über 70 Vertonungen des Claudius-Textes,
etwa von so berühmten Komponisten wie Franz Schubert, Michael Haydn und Carl Orff.
Neben „Moonlight Serenade“ oder „Moonlight Shadow“ himmeln aber auch Brahms, Debussy, Fauré und Dvořák den Erdtrabanten musikalisch an und lassen ihn auf ihre eigene
Art aufgehen. Hören wir uns rein in die Musik, in der der Mond die Hauptrolle spielt.
Montag, 28. September 2015, 18:00 Uhr, Treffpunkt Aalto-Foyer, Eintritt frei
GRAZIE, GIUSEPPE!
Das Publikum hat gewählt! Mit „Aida“ und „La Traviata“ stehen gleich zwei Opern von
Giuseppe Verdi auf der Liste der Top Ten der „schönsten Opern aller Zeiten“ (ZDFtheaterkanal und Classica/2009). Dabei kam Verdi nur durch Zufall zum Erfolg, denn zunächst
schien sich keiner für seine Musik zu interessieren. Doch mit der Oper „Nabucco“ schaffte er den Durchbruch. War er gestern noch ein armer Schlucker, wurde Verdi über Nacht
zum Nationalhelden und der Gefangenenchor die heimliche Nationalhymne Italiens. Und
das, obwohl Verdi mit seiner Musik in erster Linie nur Geld verdienen wollte. Er träumte
von einem Häuschen auf dem Land. Vier seiner Opern stehen in dieser Saison auf dem
Spielplan. Zeit, sich den Menschen anzusehen, der sich hinter diesem berühmten Namen
verbirgt – dieser Mann, der gerne Gemüsebeete umgrub und das Altersheim „Casa di
Riposo per Musicisti“ für verarmte Musiker gründete. Grazie, Giuseppe!
Montag, 23. November 2015, 18:00 Uhr, Treffpunkt Aalto-Foyer, Eintritt frei
126 | Abenteuer Aalto
Dirigent müsste man sein! Man fuchtelt einfach wild in der Luft herum, wird bejubelt
und bekommt auch noch Geld dafür! Ganz so leicht ist es leider nicht. Das „Pinseln“, wie
die Orchestermusiker gerne spöttisch die geschulten Bewegungen eines Dirigenten nennen, folgt strengen Regeln und Bewegungsabläufen, die man genauso erlernen und lange
üben muss wie das Spielen eines Instrumentes. Freuen wir uns auf unsere Kollegen vom
Fach, die uns gerne erzählen, wie man diesen Beruf erlernen kann und wie viel Spaß es
macht, mit einer kleinen Bewegung all den anderen Beteiligten zu zeigen, wo es lang geht.
Montag, 18. Januar 2016, 18:00 Uhr, Treffpunkt Aalto-Foyer, Eintritt frei
VON FEEN, HE XEN
UND BÖ SEN STIEF MÜTTER N
Lieder und Texte mit Aalto-Mezzosopranistin Katrin Strobos u. a.
(im Rahmen von „mehrmusik“)
Montag, 14. März 2016, 19:30 Uhr, Aalto-Foyer, Karten zu € 15,40
WASCHEN, FÖHNEN, LEGEN!
Uiuiui – das wird eine haarige Angelegenheit! Unter Zischen, Geschrei und Buhrufen fiel
bei der Uraufführung 1816 in Rom der Vorhang. Doch bereits nach wenigen Jahren hatte
sich „Der Barbier von Sevilla“ von Gioacchino Rossini durchgesetzt. Die Handlung ist
ein raffiniertes Intrigen- und Verkleidungsspiel. Es spielen mit: der geldgierige Vormund
Doktor Bartolo, sein intriganter Helfershelfer Basilio, seine wohlhabende Ziehtochter
Rosina, ihr heimlicher Geliebter Lindoro (alias Graf Almaviva) und der Barbier Figaro –
dieser „Frisör“, der zwar keinem die Haare schneidet, jedoch dem jungen Paar gegen alle
Widerstände beisteht.
Montag, 23. Mai 2016, 18:00 Uhr, Treffpunkt Aalto-Foyer, Eintritt frei
DIE BÜHNENTECHNIK
U N SER OP ERN STA R N R. 1
Wenn die letzten Töne einer Vorstellung
verklingen, ertönen Jubel und Applaus.
Das Publikum beklatscht die Solisten, den
Chor und das Orchester samt Dirigenten.
Aber unser heimlicher Hauptdarsteller
geht meistens leer aus, obwohl ohne ihn
gar nichts, aber wirklich auch gar nichts
geht. Die Bühnentechnik, die sich auf
ca. 1750 Quadratmetern tummelt, ist einer
der wichtigsten Bestandteile unserer
Opern- und Ballett-Vorstellungen. Bei so
viel Platz und den unterschiedlichsten
Gerätschaften ist es sicher schwer, den
Überblick zu behalten – es sei denn, man
ist Betriebsinspektor eines solchen Bereichs. Unser Kollege nimmt euch mit auf
eine bühnentechnische Entdeckungstour
und macht euch mit den Bühnenpodien
und der Drehscheibe vertraut.
Montag, 27. Juni 2016, 18:00 Uhr
Treffpunkt Aalto-Foyer, Eintritt frei
Abenteuer Aalto | 127
Abenteuer Konzerte
Abenteuer Konzerte
Abenteuer Konzert
Abenteuer Konzert
Generationsübergreifendes Familienkonzert
Generationsübergreifendes Familienkonzert
FI L M
K L A SSIK ER
Nach dem großartigen Erfolg unseres Abenteuer-Konzertes „FilmKLASSIKer“ in der vergangenen Spielzeit gehen wir nun in die zweite
Runde. Mit vielen Anekdoten vom Filmset und Informationen rund um die Filmgeschichte lassen wir uns verführen von der Musik, die
auf eine ganz andere Art die Helden der Leinwand lebendig werden lässt. Es wird spannend sein, sich zu überlegen, wie ein Filmkomponist überhaupt arbeitet: Wartet er, bis der Film fertig ist, und komponiert dann unter Zeitdruck, ohne es sich leisten zu können, auf die
göttliche Eingebung zu warten? Oder lassen sich diese Musiker inspirieren von dem Drehbuch, schreiben zunächst erste Ideen auf, die
später dem Film angepasst werden? Auch gibt es einige Komponisten, die von ihrer eigenen Filmmusik so begeistert waren, dass sie im
Anschluss an die Filmpremiere die schönsten musikalischen Motive in einer eigenständigen Orchestersuite zusammengefasst haben.
Wäre doch zu schade, wenn die Musik den Film nicht überleben würde. Freuen wir uns also auf viele neue und alte „FilmKLASSIKer“.
Dirigent Johannes Witt | Moderation Marie-Helen Joël | Orchester Essener Philharmoniker
Termin 20. November 2015, 19:00 Uhr, Aalto-Theater
V ER Y BR IT ISH!
Miss Betterknower besteht darauf „The British way of life“ nun endlich auch im Aalto-Theater vorstellen zu dürfen. Es gibt so viel zu
berichten und zu hören. Denn England hat neben berühmten Komponisten auch wunderbare Skurrilitäten, für die man die Engländer
einfach lieben muss. So sieht es auf jeden Fall Fräulein Vorlaut, die sich in ihrer Vorfreude schon mit viel englischem Lesestoff eingedeckt hat. Da gibt es zum Beispiel einige lustige Gesetze aus vergangenen Jahrhunderten, die streng genommen wohl nie abgeschafft
worden sind. So ist das Sterben im Parlamentsgebäude ebenso verboten wie das Reiten einer Kuh unter dem Einfluss von Alkohol.
Vorsicht ist auch geboten beim Verschicken von Briefen: Wer die Briefmarke mit dem Konterfei der Queen falsch herum aufklebt, macht
sich des Hochverrats schuldig. Und nun kommt das Allerbeste: Einmal im Jahr dürfen in London die Zuhörer im Konzert lauthals mitsingen. Das lassen sich die beiden schrulligen Madämchen garantiert nicht nehmen. Alles ist schon eingepackt: Luftballons, englische
Fahnen, Knallbonbons und Luftschlangen. Da die traditionelle Sommerkonzertreihe „Proms“ ja erst im Juli beginnen wird, starten wir
hier mit der „First Night of the Proms“. Kleiderordnung: je schräger, desto besser!
Dirigent Yannis Pouspourikas | Moderation Christina Clark, Marie-Helen Joël | Orchester Essener Philharmoniker
Termin 5. Februar 2016, 19:00 Uhr, Aalto-Theater
128 | Abenteuer Aalto
DIE MOL DAU
Für einen Komponisten erzählen sich
Geschichten oft leichter mit Klängen als
mit Worten. So hat Bedřich Smetana in
seinem berühmten Orchesterwerk „Die
Moldau“ einen Flusslauf in Töne verwandelt. Das bekannte Stück aus dem Orchesterzyklus „Mein Vaterland“ hat schon
Generationen von Kindern einen Einstieg
in die klassische Musik vermittelt. Mit
Kinderkanal-Moderator Juri Tetzlaff als
wissbegierigem und heiterem Flusskapitän gehen die Zuhörer auf eine Reise, auf
der es zunächst sprudelnde Quellen und
einen Bach musikalisch zu entdecken gilt.
Dann geht es auf dem rauschenden Fluss
an Wäldern und Landschaften vorbei,
wo eine Bauernhochzeit gefeiert wird.
Schließlich taucht die majestätische Burg
Vysehrad in Prag auf, bevor der Fluss in die
Elbe mündet. Eine anschauliche und fesselnde Erkundung eines der bekanntesten
Meisterwerke der Musikgeschichte.
Dirigent Johannes Witt
Moderation Juri Tetzlaff
Orchester Essener Philharmoniker
Termin 21. Mai 2016, 16:00 Uhr,
Philharmonie Essen
Abenteuer Aalto | 129
Schulkonzerte
Backstage-Progamme
Abenteuer Schulkonzerte
Theater entdecken
Konzerte für Schulklassen – für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren
Angebote für Schulklassen
Die Schulkonzerte finden in dieser Saison zum ersten Mal statt und bieten fernab der
Schulbank einen lebendigen Vormittag, an dem es um Musik und die Geschichten dahinter geht. Musik unmittelbar entdecken – ganz nach dem Motto: Wer mehr weiß, hört
auch mehr, und dann kommt das Hörvergnügen von ganz allein.
BEET HOV EN: „EROIC A“
Was haben die Ideale der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit mit der Musik von Beethoven zu tun? Und wollte Beethoven seine dritte Sinfonie tatsächlich Napoleon widmen?
Und wie passen eine enttäuschte Liebe, die griechische Mythologie in Form des Prometheus und ein Trauermarsch zusammen? Solchen Fragen geht Markus Kiesel gemeinsam
mit den Musikern der Essener Philharmoniker auf den Grund.
Dirigent Yannis Pouspourikas | Moderation Markus Kiesel
Orchester Essener Philharmoniker
Termin 2. Dezember 2015, 11:00 Uhr, Philharmonie Essen
BR A H M S: „H AY DN-VA R I AT IONEN“
Was ist ein Choral? Und warum muss sich ein Komponist in einem Stück immer wieder
mit einem musikalischen Thema beschäftigen und es häufig variieren? Warum wird das
nicht langweilig, und wie kommt Johannes Brahms eigentlich an Joseph Haydn? Haben
die Komponisten damals schon so etwas wie eine „Cover“-Version des Originals entwickelt? Eine Stunde Musik und Erläuterung, die neugierig auf mehr macht. Fundiert,
aber immer lebendig und praxisnah führt Christian Schröder die Schüler im zweiten
Konzert der Schulkonzert-Reihe in die Welt der klassischen Musik ein. Denn nichts fasziniert mehr als die Musik live zu hören, lebendig zu erfahren und zu verstehen.
Dirigent Yannis Pouspourikas | Moderation Christian Schröder
Orchester Essener Philharmoniker
Termin 29. April 2016, 11:00 Uhr, Philharmonie Essen
130 | Abenteuer Aalto
SCHOOL@JOTA
Schulklassen sind herzlich eingeladen, vor Ort mitzuerleben, dass jedes Konzert, jede
Opern- und Ballettaufführung verbunden ist mit einem aufwändigen Probenprozess.
Ein Einblick in diese außergewöhnliche Art der Arbeit, die täglich im Aalto-Theater zu
erleben ist, zeigt, wie vielfältig Musik sein kann. Wir bieten den Schülern sowohl Probenbesuche zu den Sinfoniekonzerten der Essener Philharmoniker als auch Stippvisiten
zu unseren Bühnen-Orchester-Proben an. Verbunden mit einer kurzen Werkeinführung
bekommen sie einen Eindruck von dem, was sich hinter dem Beruf des Musikers verbirgt.
Beginn 9:00 Uhr | Dauer ca. 3 Stunden | Preis € 60,00 für Schulklassen
Buchung unter T 02 01 81 22-226
Termine Sinfoniekonzerte 10. September; 17. Dezember 2015 | 11. Februar; 16. Juni 2016
Termine Oper & Ballett 21. Oktober 2015 „Der Nussknacker“ | 17. November 2015
„Die Liebe zu den drei Orangen“ | 26. Januar 2016 „Faust“ | 15. März 2016 „Elektra“
5. April 2016 „Rusalka“ | 25. Mai 2016 „Il barbiere di Siviglia“
B ACK STAGE-VORMITTAG
Kinder und Jugendliche können auf einer Entdeckungstour durch das Aalto-Theater erleben, was sich auf und hinter der Bühne abspielt. Die Schüler werden mit der Architektur von Alvar Aalto vertraut gemacht, erblicken den Zuschauerraum aus der Sicht der
Künstler und entdecken Werkstätten, Maskenbildnerei und Kostümabteilung. Nach einer
Erfrischungspause betreten die Schüler dann selbst die „Bretter, die die Welt bedeuten“.
Auf einer unserer Probebühnen bekommen sie die Möglichkeit, sich spielerisch mit Oper
und Ballett auseinanderzusetzen, werden selbst zum Sänger, Maskenbildner, Bühnentechniker oder Beleuchter.
Dauer ca. 3 Stunden | Preis € 60,00 für Schulklassen
Montag, Mittwoch und Freitag, Termin nach Vereinbarung unter T 02 01 81 22-226
Abenteuer Aalto | 131
Backstage-Programme
Kinder- und Jugendchöre
Theater entdecken
Angebote für Familien
AALTO PLUS
Bitte achten Sie auf die im Monatsleporello mit einem „Aalto Plus“-Zeichen versehenen
Vorstellungen! Hier bietet unser Haus eine thematisch auf die Vorstellung bezogene
Kinderbetreuung für Kinder ab 4 Jahren an.
Preis € 4,00 Kinder | Reservierung und Karten unter T 02 01 81 22-200
Weitere Infos unter T 02 01 81 22-226
A ALTO
P LU S
FA MILIEN M ACHEN OPER
Für Kinder und Erwachsene
Doppelte Türklinken als Einladung für Groß und Klein! Bereits an der Eingangstür zeigt
unser Architekt Alvar Aalto, dass in diesem Theater jeder willkommen ist. Zunächst nehmen die Familien an einer Führung teil und lernen dabei wichtige Aspekte der „humanen
Architektur“ von Alvar Aalto kennen. Der Weg hinter den blauen Vorhang eröffnet die
Sicht auf 1750 Quadratmeter Bühnenfläche, Hubböden und Inspizientenpult und lädt
zum Besuch einiger wichtiger Abteilungen ein, die an einer Opernproduktion beteiligt
sind. Und dann heißt es auch für die Familien „Bühne frei!“. Das neu erworbene Wissen
wird direkt in die Praxis umgesetzt. Gemeinsam wird eine Szene vorbereitet und einstudiert; dazu gehören auch Kostüme, Maske und natürlich Musik. Nicht nur einen Blick
hinter die Kulissen zu werfen, sondern sich aktiv mit dem Leben auf und hinter einer
Opernbühne vertraut zu machen, ist sicherlich in jedem Alter ein ganz besonderes Erlebnis. Jeder packt an, jeder macht mit, gemeinsam machen wir Theater!
Dauer ca. 3 Stunden | Preis € 6,00 Erwachsene; € 3,00 Kinder
Reservierung und Karten unter T 02 01 81 22-200
Samstags, jeweils 14:00 Uhr
19. September; 28. November; 12. Dezember 2015;
16. Januar; 13. Februar; 9. April; 11. Juni 2016
132 | Abenteuer Aalto
KINDER- UND JUGENDCHÖRE
Ob Aalto Spätzchen, Aalto Spatzen, Aalto Kinder- oder Aalto Jugendchor – die jungen
Gesangstalente, die im ChorForum Essen wöchentlich proben, kommen häufig auf der
Bühne des Aalto-Theaters zum Einsatz. In der Spielzeit 2015/16 wirken sie u. a. in „The
Greek Passion“, „La Bohème“ und „Tosca“ mit. Neben den Auftritten auf der Aalto-Bühne
gehören auch Konzerte und Liederabende oder die Teilnahme an Philharmonischen Konzerten zum festen Programm.
Kinder im Alter von 5 bis 8 Jahren können bei den Aalto Spätzchen und Aalto Spatzen
(Leitung: Sabina Lopez) mit dem Singen beginnen und alle wichtigen sängerischen und
musiktheoretischen Grundlagen erlernen. Im Aalto Kinderchor singen Kinder im Alter
von 8 bis 14 Jahren (Leitung: Patrick Jaskolka). Dieser Chor ist in zwei Gruppen unterteilt, damit zunächst in einem „Vorchor“ das Repertoire und das mehrstimmige Singen
gelernt werden können. Nach einer absolvierten Übergangsprüfung geht es dann im Konzertchor und auf der Aalto-Bühne weiter. Seit 2014 gehört auch eine optionale Instrumentalausbildung zum Angebot des Kinder- und Jugendchores innerhalb der Chorschule
des ChorForums Essen.
Der Aalto Jugendchor (Leitung: Patrick Jaskolka) setzt sich zusammen aus Jugendlichen
im Alter zwischen 14 und 20 Jahren, die bereits über musikalische Kenntnisse verfügen.
Diese Chorgruppe widmet sich vorwiegend der Arbeit an klassisch orientiertem Repertoire und der Pflege anspruchsvoller Chormusik und bildet den Übergang zum Philharmonischen Chor Essen.
Alle Proben finden im ChorForum Essen statt: Fischerstraße 2-4, 45128 Essen
Interessierte Kinder und Jugendliche sind herzlich willkommen und können sich für eine
„Schnupperprobe“ anmelden.
Proben
Aalto Spätzchen
Montag, 15:15-16:00 Uhr
Aalto Spatzen
Montag, 16:15-17:15 Uhr
Aalto Kinderchor (Vorchor)
Montag, 16:00-17:00 Uhr
Aalto Kinderchor
Donnerstag, 16:30-17:00 Uhr (Solmisation II)
Donnerstag, 17:00-18:00 Uhr (Probe)
Donnerstag, 18:00-18:30 Uhr (Solmisation III)
Aalto Jugendchor
Montag, 18:00-19:30 Uhr
Info & Kontakt
Chorbüro Aalto-Theater Essen
Christian Komorowski (Organisation)
T 02 01 81 22-232
Parick Jaskolka (Chorleitung)
T 02 01 81 22-231
[email protected]
www.chorforum-essen.de
Abenteuer Aalto | 133
Porträt
Porträt
DIE TUP
THEATER UND
PHILHARMONIE ESSEN
134 | TUP
Die TUP
Mit ihren künstlerischen Sparten AaltoMusiktheater, Aalto Ballett Essen, Essener
Philharmoniker und Schauspiel Essen sowie
der Philharmonie Essen ist die Theater und
Philharmonie Essen GmbH (TUP) einer der
größten und vielseitigsten deutschen Theaterbetriebe. Rund 350.000 Gäste besuchen
pro Spielzeit die circa 1.000 Veranstaltungen der TUP. Das von fließenden Formen geprägte Aalto-Theater, die idyllisch
im Stadtgarten gelegene Philharmonie und
das in seiner unverwechselbaren Rot-Farbgebung gehaltene Grillo-Theater – die drei
großen Spielstätten der TUP – zählen zu den
architektonisch markantesten Bauwerken in
der Region.
Die Theater und Philharmonie Essen mit
ihren 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Essen. Seit dem Jahr
2008 wird sie von Geschäftsführer Berger
Bergmann geleitet. Mit der Spielzeit 2013/14
übernahm Hein Mulders die Intendanzen
des Aalto-Musiktheaters, der Essener Philharmoniker und der Philharmonie Essen. Im
gleichen Jahr begann Generalmusikdirektor
Tomáš Netopil seine Arbeit. Das Aalto Ballett Essen wird seit 2008 von Ballettinten-
dant Ben Van Cauwenbergh geführt. An der sierbarkeit und neue Anläufe zur VerwirkSpitze des Schauspiels steht seit der Spiel- lichung abwechselten. Die Eröffnung 1988
erlebte Alvar Aalto nicht mehr, er starb
zeit 2010/11 Intendant Christian Tombeil.
1976. Die Verzögerungen hatten immerhin
ein Gutes: Als Architektur längst der klasDas Aalto-Theater
Das von dem finnischen Architekten Alvar sischen Moderne zuzurechnen, erfüllt das
Aalto entworfene Aalto-Theater mit seinen Aalto-Theater auch im Hinblick auf Gebäude1.125 Plätzen beheimatet nicht nur das Aalto- und Bühnentechnik sowie Energieeffizienz
Musiktheater, das Aalto Ballett Essen und modernste Ansprüche.
die Essener Philharmoniker, es ist auch eine
architektonische Sehenswürdigkeit. Von Die Philharmonie Essen
der FAZ als „vielleicht schönster deut- Die Philharmonie Essen ist eines der
scher Theaterbau nach 1945“ bezeichnet, schönsten Konzerthäuser Deutschlands.
vereint das Haus vollkommene Ästhetik Das Gebäude – der frühere Saalbau – hat
mit hohem Nutzwert. Mit seinen organisch eine wechselvolle Geschichte: 1904 leitefließenden Grundformen und seiner hellen te Richard Strauss das Eröffnungskonzert,
Granitverkleidung erinnert das Aalto-The- zwei Jahre später dirigierte hier Gustav
ater an nordische Landschaften. Die ge- Mahler die Uraufführung seiner 6. Sinfoschwungenen Sitzreihen vor der Bühne und nie. 1943 wurde der Saalbau bei einem
die asymmetrische Form des Auditoriums Bombenangriff zerstört, nach dem Zweiten
lehnte der Architekt an das antike Theater Weltkrieg gelang rasch der Wiederaufbau.
in Delphi an. Eine Besonderheit ist der feh- Auch in der Nachkriegszeit galt der Saallende Bühnenturm: Das Bühnenhaus ist in bau als die „gute Stube“ Essens. Doch mit
die Gesamtform des Baukörpers integriert. der Zeit sah man Modernisierungsbedarf:
Bereits 1959 gewann Aalto den Architekten- Nach längeren politischen Diskussionen und
wettbewerb für den Neubau. Bis zur Reali- einer aufwändigen, zwei Jahre dauernden
sierung seiner Pläne sollten fast 30 Jahre Renovierung wurde das Haus im Juni 2004
vergehen, in denen sich Diskussionen über als Philharmonie Essen wiedereröffnet. Das
den geplanten Bau, Zweifel an der Reali- Architekturbüro Busmann + Haberer verband
TUP | 135
Porträt
Porträt
dabei die historische Bausubstanz mit modernen Anforderungen.
Der Alfried Krupp Saal mit seiner hervorragenden Akustik bietet 1.906 Besuchern
Platz und ist vielseitig einsetzbar. Der gläserne Kubus des RWE Pavillons mit seinen
350 Plätzen und dem freien Blick in den
Stadtgarten ist der ideale Raum für Jazz- und
Kinderkonzerte, aber auch für Empfänge und
Feiern. Ein attraktives Programm mit herausragenden Künstlern und Ensembles trägt zum
guten Ruf der Philharmonie Essen bei; zudem
spielen hier die Essener Philharmoniker ihre
Sinfoniekonzerte. Das Haus dient darüber
hinaus als vielfältig nutzbare Veranstaltungsstätte. Die Räume eignen sich für Tagungen,
Kongresse, Messen, Bälle und Feste.
Das Grillo-Theater
Das Grillo-Theater im Herzen Essens gehört
zu den ältesten Theatern im Ruhrgebiet.
Von 1890 bis 1892 nach Plänen des Berliner Theater-Architekten Heinrich Seeling im
neobarocken Stil erbaut, wurde es 1892 mit
Lessings „Minna von Barnhelm“ eröffnet.
Seinen Namen verdankt es seinem großzügigen Stifter, dem Essener Großindustriellen
Friedrich Grillo (1825 bis 1888). Zunächst
gab es den drei Sparten Oper, Schauspiel
136 | TUP
und Ballett eine Heimat. Im Zweiten
Weltkrieg wurde das Grillo-Theater durch
Bomben zu großen Teilen zerstört. Mit
dem Wiederaufbau sollte das Haus laut
Konzept der Architekten den „Charakter
eines Volkstheaters“ erhalten: Die „klassifizierenden“ zwei Ränge wichen einem
größeren Rang, die Proszeniumslogen fielen weg. Zudem entschied man sich, auf
die Wiederherstellung der wilhelminischen
„Schnörkelfassade“ zu verzichten und das
Haus mit einer neuen sachlich-neoklassizistischen Front zu ver-sehen.
Als in Essen 1988 das neue Opernhaus,
das Aalto-Theater, nach langen Verzögerungen seinen Spielbetrieb aufnehmen
konnte, begann der Umbau des Grillo-Theaters zum reinen Schauspielhaus. Die Pläne entwarf der Essener Architekt Werner
Ruhnau. Zwei Jahre später konnte das Haus
mit Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“
in einer Raumbühnen-Inszenierung wiedereröffnet werden. Der große Saal des
Grillo-Theaters mit seinen 427 Plätzen ist
die Hauptspielstätte des Schauspiel Essen.
Vorstellungen finden zudem in der Casa,
der Box, dem Café Central und der Heldenbar statt.
TUP | 137
Freunde
Freunde
FR EUNDE DER T U P
Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen
Der Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen ist eine der
bedeutendsten Bürgerbewegungen im Bereich der Kulturförderung unserer Stadt. Er sieht es als seine Aufgabe an, sich für die
Erhaltung und Förderung von Kunst und Kultur in Essen einzusetzen. Er unterstützt dabei die zahlreichen Produktionen von Oper,
Schauspiel, Ballett und Philharmonie materiell und ideell.
Die rund 1.000 Mitglieder des Vereins konnten in den letzten 30
Jahren über € 13 Millionen an finanziellen Mitteln der Theater und
Philharmonie zur Verfügung stellen. Dieses bürgerliche Engagement hilft aber auch dabei, Orte der Kunst erst zu schaffen und
dann langfristig zu erhalten. Die Errichtung des Grillo-Theaters im
19. Jahrhundert, der Bau des Aalto-Theaters im 20. Jahrhundert
und der Umbau des Saalbaus zur Philharmonie Essen im 21. Jahrhundert wären ohne die Unterstützung von Stiftern und Spendern
nicht möglich gewesen.
In ideeller Hinsicht wollen wir, insbesondere durch spezielle Veranstaltungen, einen engeren Kontakt zwischen Künstlern und dem
Publikum schaffen. Auch die Nachwuchsförderung ist dem Freundeskreis ein wichtiges Anliegen. Der begehrte, vom Freundeskreis
gestiftete und alle zwei Jahre verliehene „Aalto-Bühnenpreis für
junge Künstler“ ist ein Beweis dafür.
Freundeskreis Theater und Philharmonie Essen e. V.
c/o Stadtwerke Essen AG
Rüttenscheider Straße 27/37, 45128 Essen
T 02 01 800 10 04 | [email protected]
www.freundeskreis-tup.de
138 | TUP
Essener Theaterring
Als Partner der Theater und Philharmonie Essen GmbH ist der Essener Theaterring mit seiner inzwischen 90-jährigen Geschichte die
traditionsreichste Besucherorganisation in der Stadt Essen. Tausende Theaterfreunde wissen die Vorteile einer Mitgliedschaft zu schätzen, die selbstverständlich nicht nur preisgünstige Abonnements –
auch im Spartenmix – bietet. Bei regelmäßigen „Ring-Treff-Abenden“
wird der Dialog zwischen Publikum und Theaterschaffenden gepflegt
und die exklusiven Gruppenreisen zu bedeutenden europäischen
Kulturstätten und -ereignissen sind längst kein Geheimtipp mehr.
Essener Theaterring II. Hagen 2, Haus der Kultur, 45127 Essen
T 02 01 22 33 08 | [email protected]
www.essener-theaterring.de
Theatergemeinde Essen für die metropole ruhr
Wir bringen Sie ins Theater! Kundenfreundlich mit bestmöglichem
Service. Tausende Abonnenten schätzen unseren Service und die
Vielfalt des Angebotes, das sich in 40 verschiedenen Abos widerspiegelt. Egal welche Spielstätte oder welche Sparte, wir bieten Ihnen ein passendes Abonnement. Wir sind das Bindeglied zwischen
Ihnen und den Theatern. Das heißt für unsere Abonnenten: alle Häuser aus einer Hand und kein Anstehen an Theaterkassen, denn die
vergünstigten Karten kommen bequem nach Hause. Testen Sie uns
und unseren Service! Abonnent bei uns zu sein lohnt sich!
Theatergemeinde metropole ruhr Alfredistraße 32, 45127 Essen
T 02 01 22 22 29 | [email protected]
www.theatergemeinde-metropole-ruhr.de
Die Vielfalt der Essener Bühnen – Angebote außerhalb der
Theater und Philharmonie Essen im Überblick
Das Kleine Theater Essen, www.kleines-theater-essen.de
Essener Volksbühne e.V., www.essener-volksbuehne.de
RÜ-Bühne, www.ruebuehne.de
Theater Petersilie, www.theaterpetersilie.de
Studio-Bühne Essen, www.studio-buehne-essen.de
Theater Courage, www.theatercourage.de
Theater Freudenhaus, www.theater-freudenhaus.de
Theater im Rathaus, www.theater-im-rathaus.de
Theater THESTH, www.theater-thesth.de
der leere raum, www.der-leere-raum.de
Theater Extra, www.theater-extra.info
Seniorentheater Essen, [email protected]
Ruhrpott-Revue, www.ruhrpott-revue.de
GOP Varieté, www.variete.de
Stratmanns, www.stratmanns.de
PACT Zollverein, www.pact-zollverein.de
Alter Bahnhof Kettwig, www.bahnhof-kettwig.de
Bürgermeisterhaus, www.buergermeisterhaus.de
Grend Kulturzentrum, www.grend.de
Maschinenhaus, www.maschinenhaus-essen.de
Zeche Carl, www.zechecarl.de
Chorforum, www.chorforum-essen.de
Folkwang Kammerorchester, www.folkwang-kammerorchester.de
Jazz Offensive Essen, www.jazz-offensive-essen.de
Schloß Borbeck, www.schloss-borbeck.essen.de
TUP | 139
Personalia
Personalia
Aalto-Musiktheater
Geschäftsführer TUP Berger Bergmann
Intendant Aalto-Musiktheater und
Essener Philharmoniker Hein Mulders
Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh
Generalmusikdirektor Tomáš Netopil
Intendanz Oper
Intendant Aalto-Musiktheater
Hein Mulders
Künstlerischer Leiter des Aalto-Theaters
Joel Revelle
Assistentin der Intendanz Verena Forster
Künstlerisches Betriebsbüro (Leitung)
Ariane Bliss, Thomas Böckstiegel
Musikalische Leitung
Generalmusikdirektor Tomáš Netopil
1. Kapellmeister Yannis Pouspourikas
Dirigenten Matteo Beltrami, Manlio
Benzi, Giuliano Carella, Giuseppe Finzi,
Matthew Halls, Michael Hofstetter, Manuel Nawri, Sébastien Rouland, Giacomo
Sagripanti, Ed Spanjaard, Johannes Witt
Chordirektor Alexander Eberle
Assistent des Chordirektors
und Kinderchorleiter Patrick Jaskolka
Studienleitung Oliver Malitius
Solorepetition Juriko Akimoto,
Christopher Bruckman, Boris Gurevich,
Johannes Witt
Musikbibliothek Andreas Linne
Regie
Neuinszenierungen David Bösch,
Jan Philipp Gloger, Jiři Herman, Mara
Kurotschka, Laurent Pelly, Philipp Stölzl
Wiederaufnahmen Lotte de Beer, Stefan
Herheim, David Hermann, Dietrich W.
Hilsdorf, Tilman Knabe, Josef Ernst
Köpplinger, Barrie Kosky, Kay Link,
Christine Mielitz, Silviu Purcarete,
Ezio Toffolutti
140 | TUP
Aalto Ballett Essen
Dramaturgie
Gesamtdramaturgie für Oper, Ballett
und Essener Philharmoniker
Christian Schröder (Chefdramaturg), N. N.
Szenische Einstudierung
Leiter der szenischen Einstudierung
Frédéric Buhr
Regieassistenten Marijke Malitius,
Carolin Steffen-Maaß, Sascha Krohn
Inspizienz Margrit Nickel,
Katrin Reichardt, Constanze Zur-Kohls
Soufflage Karen Stone, Francis Corke
Leiter Statisterie Matthias Koziorowski
Kinderbetreuung Ute Balshüsemann,
Katja Goepel, Christian Komorowski
Theaterpädagogik für Oper, Ballett
und Essener Philharmoniker
Marie-Helen Joël (Leitung),
Matthias Koziorowski
Bühnenbild, Kostüme, Video, Licht
Neuinszenierungen Oper
Joël Adam, Patrick Bannwart, Michael
Bauer, Ben Baur, Alexandra Grusková,
Jiři Herman, Ursula Kudrna, Meentje Nielsen, Ulrich Niepel, Laurent Pelly, Marie
Roth, Philipp Stölzl, Dragan Stojčevski,
Chantal Thomas, Maria Wolgast
Wiederaufnahmen Oper
Clement & Sanôu, Martin Eidenberger, Klaus Grünberg, Christof Hetzer,
Susanne Hubrich, Andreas Jander, Anne
Koltermann, Johannes Leiacker, Alfred Mayerhofer, Alfred Peter, Gabriele Rupprecht,
Thomas Schuster, Marie-Luise Strandt,
Ezio Toffolutti, Reinhard Zimmermann
Ballettintendanz
Ballettintendant Ben Van Cauwenbergh
Stellv. Ballettintendant und
Manager Marek Tuma
Persönliche Mitarbeiterin des
Ballettintendanten Annette El-Leisy
Choreographie
Neuinszenierungen
Jiří Kylián, Ben Van Cauwenbergh
Wiederaufnahmen David Dawson,
Patrick Delcroix, Ben Van Cauwenbergh
Balletteinstudierung
Ballettmeister Michel Béjar
Ballettmeisterin Alicia Olleta
Künstlerische Kinderballettbetreuung
Nour Eldesouki
Ballettpianist Igor Savoskin
Bühnenbild, Kostüme, Video, Licht
Neuinszenierungen Ballett
Joop Caboort, Dorin Gal, Bill Krog,
Jiří Kylián, Michael Simon, Kees Tjebbes,
Joke Visser
Wiederaufnahmen Ballett
Bert Dalhuysen, Danielle Laurent,
Thomas Mika, Dmitrij Simkin, Yumiko
Takeshima, Kees Tjebbes, Bregje van
Balen, Ben Van Cauwenbergh,
Arne Walther
Essener Philharmoniker
TUP-Gesamt
Intendanz
Intendant Hein Mulders
Generalmusikdirektor Tomáš Netopil
Künstlerische Leitung Dr. Markus Kiesel
Orchesterdisponentinnen/Orchesterbüro
Margarete Kerkhoff, Andrea Nippold
Orchesterbüro Renate Jefferies
Orchesterwarte Saad Hamza, Bodo
Schüler, Thomas Sent, Dennis van Zandt
Geschäftsführung
Geschäftsführer Berger Bergmann
Sekretariat
Renate Jefferies
Unternehmenskommunikation
Christof Wolf (Leitung)
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Oper, Philharmoniker, Philharmonie
Christoph Dittmann (Leitung), Marie
König, Uta Rudzinski, Maren Winterfeld
Ballett, Schauspiel
Martin Siebold (Leitung), Maria Hilber
Allgemeine Verwaltung
Referent der Geschäftsleitung
Holger Kaminski
Registratur Anke Panic, Gorica Stankovic
Marketing und Gestaltung
Feride Yaldizli (Leitung),
Daniel Beinert (stellv. Leitung),
Jan Frerichs, Stephanie Kateloe,
Melanie Ostfeld, Patricia Schendzielorz
Personalabteilung
Leiter und Prokurist Karsten Stermann,
Karin Bitting (Sekretariat)
Personalverwaltung
Karin Bitting, Anja Gad, Michaela
Hellwig, Andreas Huth, Thomas Oberholz,
Elke Piontkowski, Marc Weser
Finanzabteilung/EDV
Leiterin und Prokuristin Karin Müller
Sachbearbeitung Roger Schütz (stellv.
Leiter Finanzabteilung), Melanie Böttger,
Heike Taubert, Marion Young
EDV Ralf Stuckmann (Leiter der EDV),
David Schmahlfeldt (stellv. Leiter EDV),
Dirk Baumgart, Zlatko Panic (Datenschutzbeauftragter)
Vertrieb
Werner Sehr (Leitung),
Sabine Thimm (stellv. Leitung)
TicketCenter Yvonne Blankenburg, Edith
Blockhaus, Iris Fiedler, Nicole Momma,
Manuela Müller, Helga Pfaffenberger,
Petra Rinek, Jutta Wening, Daniela
Witte-Rothscheroth
Kasse Aalto Burgunde Seidel
Werkstätten
Direktor der Ausstattungswerkstätten
Ralf Gehrke
Dekoration
Peter Riemann (Leitung), Harald Heid
(Vorarbeiter), Julia Breitbach, Christina
Jeske, Joachim Rüth, N. N. (Auszubildende)
Schlosserei
Frank Karlisch (Leitung), Jörg Backes
(Vorarbeiter), Frank Behrens, Holger
Wickenburg, N. N., Akmalm Schaffa
(Auszubildender)
Schreinerei
Michael Kramer (Leitung), Peter Cornelis
(Vorarbeiter), Bastian Adloff, Andreas Jockenhöfer, Mathias Kortmann, Guido Meier, Jürgen Reese, Bernd Schmidt, Holger
Wickenburg, André Nieß (Auszubildender)
Malsaal
Theatermaler Maike Daum (erste Malerin) Wolfgang Goroncy/Meinhard Groos
(Leitung), Henning Dahlhaus (erster
Maler), Thomas Müller (erster Maler),
Tobias Wallek (erster Maler), Tim Schäfer
(Auszubildender), N. N. (Auszubildende)
Theaterplastiker Teddy Braun, N. N.
Requisite
Dirk Lücker (Leitung), Tom Eyle (Vorarbeiter), Andre Grob, Holger Herrmann,
Albert Pfaffenberger, Hermann Rolofs,
Andre Vollmer
Rüstmacherin Martina Flößer
TUP | 141
Personalia
Personalia
Kostümabteilung
Kostümdirektor Ulrich Lott
Stellv. Kostümdirektorin Regina
Weilhart
Produktionsleiter N. N.
Damengewandmeisterinnen Swantje
Mosler, Alexandra Schulz-Platzner
Herrengewandmeister Andreas Godau
Schneider-Vorarbeiterin Sabine Raper
Kostümassistentinnen Sandra Fehlemann, Melina Rosenbaum
Damenschneider/Herrenschneider
Katharina Beckmann, Sarah Brands,
Pelagia Dabrowski, Erika Draganczyk,
Yvetta Duchoslav, Yevgeniya Geier, Ioanna Giogos, Christina Graw-Krone, Ulrike
Grolius, Elisabeth Herbst, Anika Herweg,
Renate Jänsch, Britta Kienz, Regina
Klauwer, Sandra Kleutgen, Manfred Koch,
Edeltraud Kreddig, Astrid Marschner,
Claudia Mordas, Ludmila Nikitenko,
Carina Rheinfels, Sabina Saglimbeni,
Riccarda Schmalenstroer, Sabine Schmälter, Luzie Smigiel, Luise Specht, Sarah
Spenner, Meryem Telli
Auszubildende Karin Heere, Annika
Ströhler
Garderobenmeisterin Angelika Pothmann
Ankleider Mohammad Djodaki, Adelina
Nigra, Ilona Vogel
Schuhmacher Bahri Saridas
Maske
Chefmaskenbildner Frank Landau
Stellv. Chefmaskenbildner und Produktionsleiterin Doris Kallmeyer-Rauh
Maskenbildnerinnen Dagmar Bröck, Rita
Dünnebacke, Anke Fischer, Nina Franke,
Josephine Hagemeyer, Angela Hinz, Manuela Heukamp, Ramona Kochsiek, Laura
Lenz, Jana Matzik, Britta Menz, Marion
Pratzka, Janine Rauh, Katja Stobbe,
Mechthild Zavodnik
Auszubildende Leslie Sadrinna,
Veronika Schnitzler
Technische Direktion
Technischer Direktor Dirk Beck,
Kerstin Beck (Sekretariat)
Technischer Betriebsinspektor
Frank Schwartze
Ausstattungsleiter Thorsten Macht
Produktionsleiter Daniel Kornatowski
Konstrukteurin Mareike Witthaus
Bühnentechnik
Bühnenmeister Karl-Heinz Behrens,
Udo Bröck, Bernd Graw
Schnürmeister Peter Schickel
Schnürboden-Vorarbeiter Achim Hanisch, Maciej Kozak
Schnürboden Hartmut Dobecki,
Michael Hentschel, Jürgen Leiendecker,
Denis Richter, Winfried Vrenegor
Seitenmeister Mike Friedrich, Markus
Kulig, Michael Liebek, Uwe Niedick,
Klaus Rozga, Achim Schyguda, Ulrich Will
Vorarbeiter Dietmar Aßenmacher,
Robert Bruns
Bühnentechniker Marc Beck, Michael
Bergmann, Salih Carkci, Andreas Donaubauer, Michael Dur, Daniel Dylon,
Alexandros Fiene, Marco Gabriel,
Marc Groß, Thomas Grösschen, Pablo
Giuggioloni, Dirk Hoffmann, Vardan
Khachatryan, Andreas Köppen, Robert
Kreutzer, Christian Marxen, Andreas
Rattay, Marius Reinhard, Sebastian Reischl, Andreas Richter, José Rodriguez-Garcia, Gerald Rother, Miroslaw Sadowski,
Wolfgang Schünemann, Detlef Seidler,
David Spaccavento, Peter Seinbach,
Thomas Tadday, Christoph Taschke, N. N.
Beleuchtung
Leiter der Beleuchtungsabteilung
René Dreher
Beleuchtungsmeister Bernd Hagemeyer,
Manfred Kirst, Christian Sierau
Beleuchtungs-Vorarbeiter Leonard
Dunder, Dirk Hüser, Thorsten Spohr, Tim
Waclawek, Thomas Weiden, Ulrich Zinke
Beleuchter Rolf Herlfterkamp, Marian
Kaminski, Christopher Kapsch, Dietmar
Köppen, Matthias Langhoff, Ralf Mikeleit,
Mario Perricone, Stefan Stengel, Andreas
Westerbeck
Dekoration
Thomas Arnold (Vorabeiter),
Jörg Förster, Sascha Höltken, Ralf Metz,
Sabrina Röttger, Volker Waldrich
Reinigung
Sonja Dietrich, Carola Dombrowski,
Ulrike Hoffmann, Gabriele Niedick,
Kathleen Behrendt
Maschinentechnik
Norbert Wellers (Vorarbeiter), Harald
Behrendt, Detlef Lelgemann,
Christopher Reinhard
Fahrdienst
Frank Schwartze (Leitung)
Fahrer und Transportarbeiter Peter Böhrig (Vorarbeiter), Dietmar Dittel, Stephan
Neuhaus, Ralf Lohmeyer
Transportarbeiter Reinhold Liebek,
Gaetano Russo-Hoffmann, Bernd Wensing
Veranstaltungstechnik
Auszubildende Fabio Biessler, Matthias
Kleinjohann, Gina Krüger, Wiebke Pott
Ton und Video
Leiter der Ton- und Videoabteilung
Axel Vent
Tonmeister Helmut Baar, Vadim Bershak,
Philipp Kramarczik
Betriebs- und Haustechnik
Walter Josefus (Leitung), Philippa Ward
Elektromeister Harald Heinen
Elektriker Frank Erdelmann,
Thomas Koch, Peter Wibbe
Heizung | Lüftung Gorden Werker
Hausmeister Andreas Momma
Haus- und Hofdienst Dirk Kunz
Pforte
Dieter Feiler. Axel Krüger,
Wojciech Kusy, Udo Weiss
Telefonzentrale
Georg Sonntag
Archiv
Gerard S. Kohl, Werner Sommer
Betriebsrat
Vorsitzender Adil Laraki
Stellv. Vorsitzende Johanna Young
Mitglieder Dirk Beck, Patrick Fuchs,
Matthias Kortmann, Edeltraud Kreddig,
Stephan Pommer, Katrin Reichardt,
Antonio Rodriguez, Luzie Smigiel,
Kalle Spieß, Gorden Werker,
Mechthild Zavodnik
Sekretariat Heike Kruschel
Arbeitssicherheit Michael Mohr
Ehrenmitglieder der Theater
und Philharmonie Essen
Gerd Braese †
Friedel Hanster †
Gerard S. Kohl
Josef Krepela †
Ks. Karl-Heinz Lippe †
Ks. Richard Medenbach
Wulf Mämpel
Heinz Wilhelm Norden
Hans Nowak
Prof. Martin Puttke
Ks. Marcello Rosca
Hans Schippmann
Ks. Károly Szilàgyi
Walter Velten
Prof. Heinz Wallberg †
Impressum
Herausgeber Theater und Philharmonie Essen GmbH, Opernplatz 10, 45128 Essen
Geschäftsführer Berger Bergmann
Intendant Aalto-Musiktheater und Essener Philharmoniker Hein Mulders
Generalmusikdirektor der Stadt Essen Tomáš Netopil
Intendant Aalto Ballett Essen Ben Van Cauwenbergh
Vorsitzender des Aufsichtsrates Franz-Josef Britz
Redaktion Markus Kiesel (künstlerische Leitung Essener Philharmoniker); Dr. Alexander
Meier-Dörzenbach, Christian Schröder, Janina Zell (Dramaturgie); Marie-Helen Joël (Theaterpädagogik); Christoph Dittmann (Pressearbeit); Christof Wolf (Unternehmenskommunikation)
Konzept, Gestaltung, Projektmanagement Feride Yaldizli | Anzeigen Daniel Beinert
Bildnachweise Carlo Bansini: 129 | Fadil Berisha: 43 (Rivero Gaston) | Marco Borggreve: 42
(Fahima Hila), 43 (Marieke Steenhoek), 75 (Michael Sanderling) | Rocco Casaluci: 75 (Michele Mariotti) | Devon Cass: 44 (Rebecca Teem) | Kevin Clark: 42 (Teiya Kasahara) | Gerard
de Haan: 44 (Judith van Wanroij) | Eline de Jong: 43 (Maartje Rammeloo) | Henry Fair: 45 (Giacomo Sagripanti) | Ernst Fesseler: 45 (Manuel Nawri) | Gunnar Geller: 75 (Henrik Nánási) |
Giuliano Guarnieri: 45 (Giuliano Carella) | Saad Hamza: 6, 12, 31, 32-41 (ausgenommen Jessica Muirhead), 42 (Sandra Janušaitė), 43 (Ieva Prudnikovaite), 44 (Tomáš Netopil, Yannis
Pouspourikas), 51, 54, 57, 58, 61-63, 73, 76, 78-89, 104, 107, 112, 114, 115, 116, 118, 120,
123, 125, 126, 130-132 | Michiel Hendryckx: 75 (Philippe Herreweghe) | Claudia Heysel: 75
(Antony Hermus) | Birgit Hupfeld: 137 | Henrik Jordan: 75 (Peter Rundel) | Matthias Jung:
24, 26, 28, 134 | Andreas Klingenberg: 70 | Werner Kmetitsch/Patrick Sheedy/Marka Cerar/
GAZ_Schepp/Stuart Armitt: 45 (Michael Hofstetter) | Mark Kohn: 45 (Ed Spanjaard) | Jörg
Landsberg: 4 | Ledroit-Perrin: 45 (Sébastien Rouland) | Jessy Lee: 43 (Anna Lucia Richter) |
Jürgen Leiendecker: 99, 139 | Stefan Leitner: 42 (Tommi Hakala) | Sven Lorenz: 136 | Pedro
Malinowski: 42 (Almuth Herbst) | John Martin/San Francisco Opera: 45 (Giuseppe Finzi) |
Jon Christopher Meyers/Oregon Bach Festival: 45 (Matthew Halls) | Luca Nicosanti: 42 (Luca
Grassi) | Tanja Niemann: 75 (Marko Letonja) | Kristina Schade: 42 (Mikael Babajanyan) |
Nikola Serventic: 43 (Marko Mimica) | Steubel: 43 (Doris Soffel) | Bettina Stöß: 94-98 |
Klaudia Taday: 43 (Renée Morloc) | T. van der Werf: 43 (Helena Rasker) | Hans van der Woerd:
75 (Jules Buckley) | Jeroen van Zijp: 43 (Karel Martin Ludvik) | Volker Wiciok: 47, 100-103
Urheber, die nicht zu ermitteln oder zu erreichen waren, werden zwecks nachträglicher
Rechteabgeltung um Nachricht gebeten.
Druck Margreff Druck und Medien Redaktionsschluss 20. März 2015
Änderungen vorbehalten
142 | TUP
TUP | 143
Vorverkauf
Vorverkauf
KARTEN & SERVICE
Neues Ticketing
Die Theater und Philharmonie Essen führt
im Frühjahr 2015 ein neues Ticketsystem
ein, um die Servicequalität weiter zu verbessern. Der Vorverkauf für die Spielzeit
2015/16 startet am 30. Mai 2015. Wir danken für Ihre Geduld, sollte es während der
Startphase zu Verzögerungen kommen.
Theaterferien
Das TicketCenter am II. Hagen 2 bleibt auch
während der Theaterferien vom 29. Juni bis
16. August 2015 von Montag bis Freitag in
der Zeit von 10:00 bis 15:00 Uhr geöffnet.
In dieser Zeit findet auch unser telefonischer Service statt. Die Kasse im AaltoTheater ist in der Zeit vom 29. Juni bis
17. August 2015 geschlossen. Die Kasse in
der Philharmonie ist während der Theaterferien zu den gewohnten Zeiten geöffnet.
144 | Karten & Service
Kartenvorverkauf
Der Vorverkauf für die Spielzeit 2015/16
beginnt am 30. Mai 2015 an den Theaterkassen, online, telefonisch und auch für
schriftliche Bestellungen.
Der Kartenvorverkauf für die Veranstaltungen im Aalto-Theater beginnt in der
Regel vier Monate vor dem Veranstaltungstermin. Sie können Ihre Karten persönlich,
per Post, Telefon, Fax oder E-Mail bestellen. Bei telefonischer Vorbestellung können Sie per Kreditkarte (Visa/Mastercard)
bezahlen. Vorbestellte Karten reservieren
wir Ihnen für maximal zehn Tage, danach
wird die Reservierung gelöscht. Wir bitten
um Verständnis, dass nur bezahlte Karten
an der Abendkasse hinterlegt werden können und spätestens 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden müssen.
Über unsere Website www.theater-essen.de
haben Sie die Möglichkeit, Karten online zu
kaufen.
TicketCenter
II. Hagen 2, 45127 Essen
Mo 10:00-16:00 Uhr
Di-Fr 10:00-19:00 Uhr
Sa 10:00-15:00 Uhr
T 02 01 81 22-200
F 02 01 81 22-201
[email protected]
Aalto-Theater
Opernplatz 10, 45128 Essen
Di-Fr 13:00-18:30 Uhr
Sa 15:00-18:00 Uhr
An allen vorstellungsfreien Tagen
jeweils 60 Minuten länger geöffnet.
Philharmonie
Huyssenallee 53, 45128 Essen
Mo-Fr 13:00-18:00 Uhr
Sa 10:00-15:00 Uhr
So 11:00-14:00 Uhr
Telefonische Kartenbestellung
Mo 9:00-16:00 Uhr
Di-Fr 9:00-19:00 Uhr
Sa 9:00-15:00 Uhr
T 02 01 81 22-200
Gerne ermöglichen wir Ihnen, den Kartenkauf bequem mit Kreditkarte zu tätigen.
Wir schicken Ihnen die Karten gegen eine
Versandkostenpauschale von € 1,90 zu
oder hinterlegen die Karten bei kurzfristigem Kauf an der jeweiligen Abendkasse.
Wir bitten um Verständnis, dass der postalische Versand aufgrund der finanziellen
Lage der TUP zukünftig nicht mehr kostenlos erfolgen kann.
Abendkasse
Die Abendkasse öffnet an Veranstaltungstagen 90 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Die Tageskasse öffnet bei Foyerkonzerten und Veranstaltungen der Reihe
„Abenteuer Aalto“ 60 Minuten vorher. Bei
Vormittagsveranstaltungen
der
Reihe
„Abenteuer Aalto“ bleibt die Tageskasse
werktags geschlossen.
Kartenkauf im Internet
Auf unserer Homepage finden Sie aktualisierte Programme und Besetzungen. Sie können Ihren Theaterbesuch bequem von Zuhause aus planen und online buchen. Mit der
Angabe Ihrer Kreditkartennummer kaufen Sie
Ihre Tickets direkt – wir schicken sie Ihnen
umgehend gegen eine Versandkostenpauschale von € 1,90 zu oder hinterlegen sie bei
kurzfristigem Kauf an der jeweiligen Abendkasse. Wir bitten um Verständnis, dass der
postalische Versand aufgrund der finanziellen
Lage der TUP zukünftig nicht mehr kostenlos
erfolgen kann. www.theater-essen.de
Eventim/Externer Kartenvorverkauf
Tickets für Veranstaltungen der Theater und
Philharmonie Essen für die Spielzeit 2015/16
gibt es ab dem 30.05.2015 auch über
www.eventim.de sowie an allen EventimVorverkaufsstellen. Bitte beachten Sie, dass
diese ggf. abweichende Gebühren erheben
können und im Falle eines Veranstaltungsausfalls Tickets nur in der jeweiligen Verkaufsstelle zurückgenommen werden können. Sonderkonditionen und Rabatte gelten
nicht an CTS-Eventim-Vorverkaufsstellen.
Ermäßigungen
Ermäßigungen gibt es für fast alle Eigenproduktionen (generell ausgenommen
sind Premieren, Sonder- und Fremdveranstaltungen) nach Vorlage eines entsprechenden Ausweises sowohl im Vorverkauf
als auch an der Abendkasse. Bitte bringen
Sie Ihren Ausweis beim Ticketkauf mit und
halten Sie beim Einlass unaufgefordert den
Nachweis Ihrer Ermäßigungsberechtigung
bereit. Ohne diesen Nachweis müssen wir
Sie bitten, nachzuzahlen.
• Schüler, Studenten, Auszubildende und
Freiwillige
(Bundesfreiwilligendienst/
Freiwilliges Soziales Jahr) bis einschließlich 26 Jahren (u27) erhalten im AaltoTheater und bei den Essener Philharmonikern eine Ermäßigung von 30 % auf
den Einzelkartenpreis.
• Schwerbehinderte ab 70 % Beeinträchtigung und deren Begleitung (sofern das
Merkzeichen „B“ im Schwerbehindertenausweis vermerkt ist) erhalten ebenfalls
eine Ermäßigung von 30 %. Dieses gilt
ebenso für die Inhaber des Seniorenpasses der Stadt Essen und Empfänger
von Leistungen nach dem SGB II.
Karten & Service | 145
Vorverkauf
Abonnements
Gruppenermäßigungen
(Angebote für Institutionen, Vereine und
Unternehmen)
Unser Gruppenservice bietet Reservierung und Beratung von Gruppen schon vor
dem Start des offiziellen Vorverkaufs. Für
Gruppen ab 40 Personen gibt es spezielle
Gruppenermäßigungen.
• 10 % auf den regulären Eintrittspreis ab
40 Personen
• 20 % auf den regulären Eintrittspreis ab
80 Personen
Ausgenommen sind Premieren, Sonder- und
Fremdveranstaltungen.
Weitere Infos und Sammelbestellungen
unter T 02 01 81 22-200
Nach Eingang der Bestellung werden die
Karten rechtzeitig gegen eine Gebühr von
€ 1,90 per Post zugestellt. Wir bitten um
Verständnis, dass der postalische Versand
aufgrund der finanziellen Lage der TUP
zukünftig nicht mehr kostenlos erfolgen
kann. Versandte Tickets können nicht zurückgegeben werden.
146 | Karten & Service
Ermäßigungen für Schulklassen
Schulklassen und -kurse erhalten für viele
Veranstaltungen Sonderpreise. Weitere
Infos und Sammelbestellungen bei:
Nicole Momma
TicketCenter
II. Hagen 2, 45127 Essen
T 02 01 81 22-188
[email protected]
Kartenrückgabe
Verkaufte Eintrittskarten können grundsätzlich nicht storniert werden. Ein Umtausch ist bis 10 Tage vor der jeweiligen
Vorstellung möglich. Besetzungsänderungen
und sonstige Änderungen des Vorstellungsablaufs berechtigen nicht zur Rückgabe von Eintrittskarten.
Last-Minute-Hotline
Ob ein Last-Minute-Verkauf stattfindet,
erfahren Sie am Veranstaltungstag über
unsere Hotline T 02 01 81 22-600.
Gutscheine
Schenken Sie Ihren Freunden oder Verwandten ein besonderes Erlebnis. Geschenkgutscheine in allen Preislagen (ab € 10,00)
erhalten Sie das ganze Jahr hindurch. Die
Gutscheine sind 3 Jahre gültig.
Monatsspielplan und Publikationen
Auf Wunsch senden wir Ihnen kostenlos
und regelmäßig unseren Monatsspielplan
an Ihre Adresse. Bitte geben Sie Ihre vollständigen Namen und Ihre Adresse im
TicketCenter an oder senden Sie eine
E-Mail an [email protected].
Jahresheft und Magazin
Gerne senden wir Ihnen unser Jahresheft und regelmäßig unser PhilharmonieMagazin gegen eine Servicepauschale zu
(Jahresheft € 5,00 und Magazin € 10,00
für fünf Ausgaben). Bitte geben Sie Ihre
vollständigen Namen und Ihre Adresse im
TicketCenter an oder senden Sie eine
E-Mail an [email protected].
ABONNEMENTS
Abo-Serien
Oper oder Ballett, Sinfonie- oder Kammerkonzerte – wenn Ihnen die Qual der Wahl schwer fällt, folgen Sie doch einfach unseren Empfehlungen: Für unsere Abonnenten haben wir wieder eine Vielzahl von Abo-Reihen zusammengestellt, an verschiedenen Theatertagen,
mit festen Terminen und sicheren Plätzen (ausgenommen Wahl-Abonnements).
Ihre Vorteile als Festplatz-Abonnent
Preisvorteil Je nach Platzgruppe sparen Sie
bis zu 40 % auf den regulären Kartenpreis.
Sitzplatz-Garantie Sie haben Ihren garantierten „Stammplatz“ – kein Anstehen an
der Theaterkasse, kein Suchen im Saal – Ihr
ausgewählter Platz ist Ihnen immer sicher!
(außer bei Wahl-Abonnements)
Service-Vorteil Sie bekommen unsere Publikationen (Jahresheft, Spielplan, Magazin
und Newsletter) kostenlos zugesandt.
Umtauschrecht Sie können Ihre AboVorstellung nicht besuchen? Dann haben Sie die Möglichkeit, Ihre Karte bis 2
Werktage vor der Vorstellung zu tauschen.
Der 1. und 2. Umtausch ist kostenlos,
ab dem 3. Umtausch wird eine
Bearbeitungsgebühr von € 1,90 pro Umtausch und Karte erhoben.
Komfort-Vorteil
Sie können Ihr Abonnement auch in zwei
Raten bequem per Lastschrift bezahlen:
kein Ausfüllen des Überweisungsträgers,
keine Terminüberwachung ist nötig.
Wahl-Abos
Das Wahl-Abo des Aalto-Theaters ist ein Paket mit zehn Gutscheinen, mit dem Sie innerhalb der von Ihnen ausgesuchten Preisgruppe Stück und Tag frei aus unserem
Spielplan auswählen können (Ausnahme:
Premieren, Sonder- und Fremdveranstaltungen). Sie können die Gutscheine einzeln
für verschiedene Vorstellungen verwenden
oder mehrere Gutscheine für eine Vorstellung einlösen.
Spezial- und Mini-Abonnements
Neben den themenspezifischen SpezialAbos werden zweimal im Jahr die begehrten
Mini-Abos aufgelegt. Der Verkaufsstart für
die Weihnachts-Abos ist der 17. Oktober
2015 und der Verkaufsstart für die OsterAbos ist der 20. Februar 2016.
Die Spezial- und Mini-Abonnements gelten
für eine Spielzeit und verlängern sich nicht
automatisch.
Lastschrift bei Festplatz-Abonnement
Sie können Ihr Festplatz-Abonnement bequem per Lastschrift bezahlen. Erteilen Sie
der Theater und Philharmonie Essen eine
Einzugsermächtigung und zahlen Sie Ihr
Abonnement als Gesamtbetrag oder in zwei
Raten am 15. September 2015 und 2. Januar
2016. Die Karten werden zu Beginn der
Spielzeit zugesandt.
Karten & Service | 147
Abo-Reihen
Abo-Reihen
Abo-Reihen: Oper und Ballett
Spezial-Abos & weitere Angebote
Premieren-Abo
26.09.15 The Greek Passion
Abo 3: Mittwoch
14.10.15 Romeo und Julia (B)
Abo 6: Freitag
13.11.15 Der Nussknacker (B)
Abo 9: Sonntag
04.10.15 The Greek Passion
Puccini-Spezial*
19.09.15 Madama Butterfly
24.10.15 Der Nussknacker (B)
09.12.15 Die Liebe zu den drei Orangen
11.12.15
01.11.15 Der Nussknacker (B)
08.11.15 La Bohème
21.11.15
20.01.16 Der Nussknacker (B)
19.02.16 Faust
17.01.16 Die Liebe zu den drei Orangen
20.02.16 Tosca
30.01.16 Faust
09.03.16 Faust
16.04.16 Elektra (Sa)
07.02.16 Faust
19.03.16 Elektra
06.04.16 The Greek Passion
27.05.16 The Greek Passion
03.04.16 Elektra
Verdi-Spezial*
31.10.15 Macbeth
23.04.16 Archipel (B)
Abo 4: Donnerstag
01.10.15 The Greek Passion
Abo 7: Freitag
30.10.15 Der Nussknacker (B)
Abo 10: Sonntagnachmittag
25.10.15 The Greek Passion
04.12.15 Un ballo in maschera
Abo 1: Samstag (NEU)
14.11.15 The Greek Passion
29.10.15 Der Nussknacker (B)
22.01.16 Die Liebe zu den drei Orangen
13.12.15
26.11.15 Die Liebe zu den drei Orangen
11.03.16 Faust
21.02.16 Faust
Ballett-Spezial*
06.09.15 La vie en rose (B)
19.12.15 Die Liebe zu den drei Orangen
04.02.16 Faust
29.04.16 Archipel (B)
22.05.16 Elektra
15.01.16 Tanzhommage an Queen (B)
23.01.16 Der Nussknacker (B)
07.04.16 Elektra
24.06.16 Il barbiere di Siviglia
03.07.16 Il barbiere di Siviglia
27.02.16 Giselle (B)
02.04.16 Faust
12.05.16 Archipel (B)
09.06.16 Il barbiere di Siviglia
Ballett-Abo
15.11.15 Der Nussknacker (B)
17.06.16 Die Odyssee (B)
18.06.16 Il barbiere di Siviglia
Abo 8: Samstag
10.10.15 The Greek Passion
25.06.16 Archipel (B)
Die Liebe zu den drei Orangen
04.06.16 Il barbiere di Siviglia
Die Liebe zu den drei Orangen
diABOlo – Das neue JugendAbo
Abo 2: Mittwoch
28.10.15 The Greek Passion
Abo 5: Donnerstag
12.11.15 The Greek Passion
07.11.15
28.11.15 Die Liebe zu den drei Orangen
diABOlo Aalto*
12.09.15 Fidelio
11.11.15
03.12.15 Romeo und Julia (B)
13.02.16 Faust
29.11.15 Tanzhommage an Queen (B)
02.12.15 Die Liebe zu den drei Orangen
07.01.16 Die Liebe zu den drei Orangen
26.03.16 Elektra
28.02.16 Aida
17.02.16 Faust
25.02.16 Faust
21.05.16 Archipel (B)
05.06.16 Die Liebe zu den drei Orangen
23.03.16 Elektra
30.06.16 Il barbiere di Siviglia
09.07.16 Il barbiere di Siviglia
27.04.16 Archipel (B)
diABOlo Philharmoniker*
10.09.15 1. Sinfoniekonzert
22.06.16 Il barbiere di Siviglia
17.12.15
Der Nussknacker (B)
Der Nussknacker (B)
Der Nussknacker (B)
06.02.16 Aida
4. Sinfoniekonzert
03.03.16 7. Sinfoniekonzert
Weihnachts- und Oster-Abo*
Neben den themenspezifischen SpezialAbos werden zweimal im Jahr die begehrten Mini-Abos aufgelegt. Der Verkaufsstart für die Weihnachts-Abos ist
der 17. Oktober 2015 und der Verkaufsstart für die Oster-Abos ist der 20. Februar 2016. Weitere Informationen werden
rechtzeitig in unseren Monatsspielplänen
veröffentlicht.
Kunst2*
Erleben Sie unser spartenübergreifendes
Angebot Kunst²: Zu ausgewählten Produktionen bieten wir jeweils Einführung und
Probenbesuch sowie zwei Aufführungsbzw. Konzertbesuche. Alles zusammen als
Paket für jeweils € 50,00.
Weitere Informationen auf der Seite 106.
Kunst5-Festtagspass*
Im Rahmen der Kunst5-Festtage 2016
„Unbeschreiblich weiblich“ gibt es die
Möglichkeit, mit einem Festtagspass die
Kunst5-Veranstaltungen vergünstigt wahrzunehmen. Weitere Informationen auf den
Seiten 108-109.
16.06.16 11. Sinfoniekonzert
* Abo/Angebot ist auf eine Spielzeit begrenzt, ein
Umtausch ist nicht möglich.
148 | Karten & Service
Karten & Service | 149
Abo-Reihen
Abo-Reihen
Abo-Reihen Essener Philharmoniker
K1 (Donnerstag)
K2 (Donnerstag)
1. Sinfoniekonzert:
Lʼubica Čekovská | Gustav Mahler
08.10.15 2. Sinfoniekonzert: Ariane
Christoph Willibald Gluck | François-Joseph Gossec
Bohuslav Martinů
05.11.15 3. Sinfoniekonzert: Hymnos
Giacinto Scelsi | Georg Friedrich Haas | Maurice Ravel
17.12.15 4. Sinfoniekonzert: Prokofjew 5
Johannes Brahms | Sergej Prokofjew
14.01.16 5. Sinfoniekonzert: Bruckner 5
Anton Bruckner
11.02.16 6. Sinfoniekonzert: Fantastique
Carl Maria von Weber | Béla Bartók | Hector Berlioz
03.03.16 7. Sinfoniekonzert: Stabat Mater
Antonín Dvořák
31.03.16 8. Sinfoniekonzert: Zarathustra
Wolfgang Amadeus Mozart | Richard Strauss
21.04.16 9. Sinfoniekonzert: Schubert 6
Frédéric Chopin | Johannes Brahms | Franz Schubert
19.05.16 10. Sinfoniekonzert: Tschaikowski 2
Robert Schumann | Max Reger | Pjotr I. Tschaikowski
16.06.16 11. Sinfoniekonzert: Sacre
Ludwig van Beethoven | Igor Strawinsky
07.07.16 12. Sinfoniekonzert: Schumann 3
Aram Chatschaturjan | Robert Schumann
10.09.15
10.09.15
150 | Karten & Service
05.11.15
14.01.16
31.03.16
16.06.16
07.07.16
1. Sinfoniekonzert:
Lʼubica Čekovská | Gustav Mahler
3. Sinfoniekonzert: Hymnos
Giacinto Scelsi | Georg Friedrich Haas | Maurice Ravel
5. Sinfoniekonzert: Bruckner 5
Anton Bruckner
8. Sinfoniekonzert: Zarathustra
Wolfgang Amadeus Mozart | Richard Strauss
11. Sinfoniekonzert: Sacre
Ludwig van Beethoven | Igor Strawinsky
12. Sinfoniekonzert: Schumann 3
Aram Chatschaturjan | Robert Schumann
K3 (Donnerstag)
08.10.15 2. Sinfoniekonzert: Ariane
Christoph Willibald Gluck | François-Joseph Gossec
Bohuslav Martinů
17.12.15 4. Sinfoniekonzert: Prokofjew 5
Johannes Brahms | Sergej Prokofjew
11.02.16 6. Sinfoniekonzert: Fantastique
Carl Maria von Weber | Béla Bartók | Hector Berlioz
03.03.16 7. Sinfoniekonzert: Stabat Mater
Antonín Dvořák
21.04.16 9. Sinfoniekonzert: Schubert 6
Frédéric Chopin | Johannes Brahms | Franz Schubert
19.05.16 10. Sinfoniekonzert: Tschaikowski 2
Robert Schumann | Max Reger | Pjotr I. Tschaikowski
K4 (Freitag)
K5 (Freitag)
1. Sinfoniekonzert:
Lʼubica Čekovská | Gustav Mahler
09.10.15 2. Sinfoniekonzert: Ariane
Christoph Willibald Gluck | François-Joseph Gossec
Bohuslav Martinů
06.11.15 3. Sinfoniekonzert: Hymnos
Giacinto Scelsi | Georg Friedrich Haas | Maurice Ravel
18.12.15 4. Sinfoniekonzert: Prokofjew 5
Johannes Brahms | Sergej Prokofjew
15.01.16 5. Sinfoniekonzert: Bruckner 5
Anton Bruckner
12.02.16 6. Sinfoniekonzert: Fantastique
Carl Maria von Weber | Béla Bartók | Hector Berlioz
04.03.16 7. Sinfoniekonzert: Stabat Mater
Antonín Dvořák
01.04.16 8. Sinfoniekonzert: Zarathustra
Wolfgang Amadeus Mozart | Richard Strauss
22.04.16 9. Sinfoniekonzert: Schubert 6
Frédéric Chopin | Johannes Brahms | Franz Schubert
20.05.16 10. Sinfoniekonzert: Tschaikowski 2
Robert Schumann | Max Reger | Pjotr I. Tschaikowski
17.06.16 11. Sinfoniekonzert: Sacre
Ludwig van Beethoven | Igor Strawinsky
08.07.16 12. Sinfoniekonzert: Schumann 3
Aram Chatschaturjan | Robert Schumann
1. Sinfoniekonzert:
Lʼubica Čekovská | Gustav Mahler
06.11.15 3. Sinfoniekonzert: Hymnos
Giacinto Scelsi | Georg Friedrich Haas | Maurice Ravel
15.01.16 5. Sinfoniekonzert: Bruckner 5
Anton Bruckner
01.04.16 8. Sinfoniekonzert: Zarathustra
Wolfgang Amadeus Mozart | Richard Strauss
17.06.16 11. Sinfoniekonzert: Sacre
Ludwig van Beethoven | Igor Strawinsky
08.07.16 12. Sinfoniekonzert: Schumann 3
Aram Chatschaturjan | Robert Schumann
11.09.15
11.09.15
K6 (Freitag)
09.10.15 2. Sinfoniekonzert: Ariane
Christoph Willibald Gluck | François-Joseph Gossec
Bohuslav Martinů
18.12.15 4. Sinfoniekonzert: Prokofjew 5
Johannes Brahms | Sergej Prokofjew
12.02.16 6. Sinfoniekonzert: Fantastique
Carl Maria von Weber | Béla Bartók | Hector Berlioz
04.03.16 7. Sinfoniekonzert: Stabat Mater
Antonín Dvořák
22.04.16 9. Sinfoniekonzert: Schubert 6
Frédéric Chopin | Johannes Brahms | Franz Schubert
20.05.16 10. Sinfoniekonzert: Tschaikowski 2
Robert Schumann | Max Reger | Pjotr I. Tschaikowski
Karten & Service | 151
Preise
Preise
Preise: Musiktheater und Ballett
Preise: Essener Philharmoniker
Einzelpreise Musiktheater/Ballett
Preisgruppe
Einzelpreise Sinfoniekonzerte
Abonnements Musiktheater/Ballett
Preisgruppe
2
3
4
5
Preisgruppe
1
2
3
4
5
6
7
Preisgruppe
freie Platzwahl
€ 472,00
€ 396,50
€ 304,00
€ 244,00
€ 172,00
Einzelpreis
€ 40,70
€ 35,20
€ 29,70
€ 25,30
€ 20,90
€ 16,50
€ 13,20
Einzelpreis
€ 15,40
€ 98,00
€ 73,50
Einzelpreis
ermäßigt
€ 28,50
€ 24,60
€ 20,80
€ 17,70
€ 14,60
€ 11,60
-
Einzelpreis
ermäßigt
€ 10,80
€ 70,00
€ 52,50
Einzelpreis
Neujahrskonzert
€ 73,70
€ 68,20
€ 55,00
€ 40,70
€ 35,20
€ 18,70
€ 11,00
2
3
4
5
Premieren
€ 76,45
€ 64,35
€ 50,05
€ 40,70
€ 29,15
Premieren
Repertoire
€ 48,95
€ 42,90
€ 33,55
€ 28,05
€ 21,45
Repertoire
ermäßigt
€ 210,00
€ 175,00
€ 136,50
€ 34,30
€ 30,00
€ 23,50
€ 19,60
€ 15,00
Abo 2, 4, 8
7 Aufführungen
Repertoire (Fr/Sa)
€ 54,45
€ 48,40
€ 39,05
€ 33,55
€ 26,95
€ 150,000
€ 125,00
€ 97,50
Repertoire (Fr/Sa)
ermäßigt
Abo 1, 3, 5,
6, 7, 9, 10
5 Aufführungen
€ 38,10
€ 33,90
€ 27,30
€ 23,50
€ 18,90
Ballett-Abo
Einzelpreise Sonderveranstaltungen
Mehrmusik
€ 60,00
Wahl-Abo1
10 Gutscheine
€ 15,40
€ 393,00
€ 50,00
€ 333,00
€ 39,00
€ 240,00
€ 28,00
€ 185,00
€ 21,00
€ 135,00
Spezial-Abos
12 Konzerte im Abo
(K1, K4)
€ 326,40
6 Konzerte im Abo
(K2, K3, K5, K6)
€ 163,20
€ 139,20
€ 230,40 € 192,00
€ 115,20
€ 96,00
€ 153,60
€ 76,80
3
4
5
Puccini-Spezial1
Junior-Abonnements Sinfoniekonzerte
€ 90,00
€ 75,00
€ 58,50
€ 42,00
€ 31,50
Verdi-Spezial1
€ 90,00
€ 75,00
€ 58,50
€ 42,00
€ 31,50
Junior 12 Konzerte im Abo2
€ 204,00 € 174,00
(K1, K4)
€ 144,00 € 120,00
€ 120,00
€ 100,00
€ 78,00
€ 56,00
€ 42,00
Junior 6 Konzerte im Abo2
(K2, K3, K5, K6)
€ 102,00
€ 87,00
€ 72,00
€ 60,00
€ 48,00
Junior-Wahl-Abo1, 2
5 Gutscheine
€ 50,00
€ 50,00
€ 50,00
€ 50,00
€ 50,00
Ballett-Spezial
Junior-Abonnements Musiktheater/Ballett
Preisgruppe
Junior-Abo
2, 4, 8
7 Aufführungen
Junior-Abo2
1, 3, 5, 6, 7, 9, 10
5 Aufführungen
Junior-Wahl-Abo1, 2
5 Gutscheine
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3
4
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€ 126,00
€ 105,00
€ 77,00
€ 56,00
€ 42,00
2
diABOlo-Aalto
€ 90,00
€ 75,00
€ 55,00
€ 40,00
€ 30,00
€ 60,00
€ 60,00
€ 60,00
€ 60,00
€ 60,00
1, 2
diABOloPhilharmoniker1, 2
€ 76,00
Junior-Abonnements Kammerkonzerte
€ 278,40
2
1
Abonnements Kammerkonzerte
8 Konzerte im Abo
Abonnements Sinfoniekonzerte
1
Preisgruppe
Alle Preise inkl. Gebühr und Garderobe.
Weitere Infos finden Sie in unseren AGBs und Abonnementbedingungen
auf den Seiten 154-157.
Einzelpreise Kammerkonzerte
1
1
€ 96,00
-
-
8 Konzerte im Abo
€ 48,00
Einzelpreise Abenteuer Konzerte
Aalto-Theater
Preisgruppe
Parkett
1-10
Parkett
11-21
-
Einzelpreis
€ 14,30
€ 13,20
€ 12,10
€ 10,00
-
-
Einzelpreis
ermäßigt
€ 7,50
€ 7,00
€ 6,50
€ 5,50
-
-
-
1. Balkon 2. Balkon
1-3
1-4
Kinderkonzert
RWE Pavillon, Zeche Zollverein, Aalto-Foyer
Einzelpreis
€ 10,00
Einzelpreis
ermäßigt
€ 6,60
€ 38,00
€ 38,00
Das Abonnement ist auf eine Spielzeit begrenzt, ein Umtausch ist nicht möglich.
Junior-Abonnements: Schüler, Studenten, Auszubildende und Freiwillige (Bundesfreiwilligendienst/Freiwilliges Soziales Jahr) bis einschließlich 26 Jahren (u27) gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises.
1
2
152 | Karten & Service
Karten & Service | 153
Abo-Bedingungen
Abo-Bedingungen
A BON N EM ENTBEDINGUNGEN DER TUP
I. Zustandekommen eines Abonnement-Vertrages/Änderungen
Mit der Unterzeichnung der schriftlichen Bestellung und der Übersendung bzw. Übergabe des Abonnement-Ausweises kommt ein
Abonnement-Vertrag zwischen der Theater und Philharmonie Essen
GmbH und dem Besteller zustande. Die hier genannten Abonnementbedingungen sind Bestandteil des Vertrages. Die TUP behält
sich das Recht vor, diese Abonnementbedingungen für die jeweilige
Spielzeit zu ändern. Im Übrigen gelten die AGB der TUP.
II. Laufzeit des Abonnement-Vertrages
Der Abonnement-Vertrag beginnt in der Spielzeit, die in der
schriftlichen Bestellung angegeben ist. Er läuft auf unbestimmte
Dauer und gilt auch für die Spielzeiten, die der in der Bestellung
genannten ersten Spielzeit folgen.
III. Kündigung des Abonnement-Vertrages
Der Abonnement-Vertrag endet zum Ablauf einer laufenden Spielzeit,
wenn der Abonnent oder die TUP das Vertrags-Verhältnis bis spätestens zum 30. Juni der laufenden Spielzeit schriftlich kündigt. Eine
Kündigung aus wichtigem Grund (insbesondere bei säumiger Zahlung
des Abonnements) bleibt unberührt.
IV. Abonnement-Preis
Die für die jeweilige Spielzeit gültigen Abonnement-Preise sind
aus den jährlichen speziellen Publikationen und den von der TUP
herausgegebenen Saisonbroschüren ersichtlich. Der Preis für das
Abonnement ist in jeder Spielzeit gesondert zu entrichten. Er ist
154 | Karten & Service
für die jeweilige Spielzeit bis zum 15. September des Spielzeitjahres in einer Summe zu entrichten oder aber in zwei gleichen
Raten spätestens zum 15. September des Spielzeitjahres und zum
2. Januar des Folgejahres. Zahlungen sind unter Angabe der Abonnenten-Nummer zu überweisen auf eines der folgenden Konten:
Sparkasse Essen
IBAN DE04 3605 0105 0000 2523 12 | BIC SPESDE3E
NATIONAL-BANK Essen
IBAN DE48 3602 0030 0000 1143 16 | BIC NBAGDE3E
Postgiroamt Essen
IBAN DE40 3601 0043 0006 6304 33 | BIC PBNKDEFF
V. Terminverlegung/Platzänderungen
Die TUP wird alles unternehmen, die im Rahmen der Bestellung
durch den Abonnenten getroffene Platzwahl während der gesamten
Laufzeit des Vertrages einzuhalten; sie hat allerdings das Recht –
aus künstlerischen oder organisatorischen Gründen – kurzfristig
Platzänderungen oder auch Änderungen der Spielstätte vorzunehmen, Abonnement-Vorstellungen auf einen anderen Termin zu
verlegen oder das vorgesehene Programm zu ändern. Bei Ausfall
einer Abonnement-Vorstellung durch Streik oder höhere Gewalt
hat der Abonnent keinen Anspruch auf eine Ersatzleistung. Dies
gilt ebenso bei Versäumnis einer Vorstellung.
VI. Übertragbarkeit
Das Abonnement ist grundsätzlich auf Dritte übertragbar, eine
Übertragung entbindet den Vertragspartner jedoch nicht von seiner Zahlungsverpflichtung. Bei ermäßigten Abonnements muss die
begünstigte Person ebenfalls einen Anspruch auf diese Ermäßigung
nachweisen können. Eine Auszahlung, die sich aus einer Ermäßigungsberechtigung ergeben würde, ist ausgeschlossen.
VIII. Wahl-Abonnements
Alle Sparten der TUP bieten Wahl-Abos an, die nach Verfügbarkeit
der Plätze eingelöst werden können. Es gelten die unter VI. genannten Regelungen zur Übertragbarkeit. Das Wahl-Abonnement
kann nur in der gebuchten Spielstätte eingelöst werden. Mit Ablauf der Spielzeit verlieren nicht eingelöste Wahl-Aboscheine ihre
Gültigkeit. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
VII. Umtausch(scheine) und Gültigkeit
Kann der Abonnent aus zwingenden Gründen eine Abo-Vorstellung
nicht besuchen, erhält er gegen Vorlage seines Abo-Ausweises
(bis spätestens zwei Werktage vor der Veranstaltung) einen AboUmtauschschein. Der 1. und 2. Umtausch ist kostenlos; ab dem
3. Tausch erheben wir eine Bearbeitungsgebühr (zurzeit € 1,90).
Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen. Bei der Einlösung des Umtauschscheins besteht kein Erstattungsanspruch, wenn nur Plätze
einer niedrigeren Preiskategorie angeboten werden können. Für
Plätze einer höheren Preisgruppe wird ein Aufschlag berechnet,
der sich aus der Differenz der Platzgruppen ergibt. Der Abo-Umtauschschein ist nur innerhalb einer Spielzeit einlösbar und muss
bis zum 31. Juli der laufenden Spielzeit für eine der im Vorverkauf
befindlichen Aufführungen eingelöst werden. Eine Garantie für die
Einlösung von Umtauschscheinen bei bestimmten Werken oder
Terminen wird nicht übernommen. Umtauschscheine sind nicht
einlösbar für Premieren und Sonderveranstaltungen.
IX. Verlust
Der Verlust des Abo-Ausweises ist unserem TicketCenter sofort
mitzuteilen (T 02 01 81 22-200). Gegen eine Bearbeitungsgebühr
von zurzeit € 2,50 erhält der Abonnent einen Abo-Ersatzausweis.
Verloren gegangene Abo-Umtauschscheine und Wahl-Aboscheine
können nicht ersetzt werden.
X. Datenspeicherung/Adressänderung
Zu internen Zwecken werden sämtliche das Abonnement betreffenden Daten maschinell gespeichert. Adressänderungen etc. sind
schnellstmöglich dem Vertriebsteam mitzuteilen.
XI. Gerichtsstand
Gerichtsstand ist Essen.
Theater und Philharmonie Essen GmbH, Opernplatz 10, 45128 Essen
Geschäftsführer: Berger Bergmann | Aufsichtsratsvorsitzender: Franz-Josef Britz
HRB 5812 Essen
Karten & Service | 155
AGB
AGB
A LLGEM EINE GESC H ÄFTS BEDI NGUNGEN DER TUP
Für den Kartenverkauf und den Theaterbesuch gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Theater und Philharmonie Essen GmbH (TUP), die im TicketCenter sowie an den Theaterkassen einzusehen sind. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
lauten wie folgt:
• Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Beziehungen zwischen der
TUP und ihren Besuchern und sind Bestandteil jedes Vertrages zwischen ihnen.
• Die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl für Veranstaltungen der TUP,
als auch für Kooperationsveranstaltungen mit Dritten.
• Zum Einlass berechtigen grundsätzlich nur die Eintrittskarten der TUP, der angeschlossenen Vorverkaufsstellen und der Kooperationspartner der TUP.
• Ermäßigungsberechtigungen sind beim Erwerb der Eintrittskarte nachzuweisen.
Die TUP behält sich vor, die Ermäßigungsberechtigung auch beim Einlass, während
oder nach der Vorstellung zu kontrollieren.
• Besucher, die eine Ermäßigungsberechtigung bei einer Kontrolle nicht vorweisen
können, obwohl ihre Eintrittskarte ermäßigt ist, haben auf Aufforderung des Personals ihre Personalien zu hinterlegen. Die TUP und von ihr beauftragte Personen
sind in diesen Fällen berechtigt, die betreffenden Personen unverzüglich des
Hauses zu verweisen. Die TUP behält sich in diesen Fällen vor, Schadensersatzansprüche geltend zu machen und Strafanzeige zu stellen.
• Nach Beginn einer Veranstaltung können Besucher mit Rücksicht auf die anderen
Besucher und die mitwirkenden Künstler nicht oder erst zu einem von der Theaterleitung festgelegten, geeigneten Zeitpunkt (z.B. Vorstellungs- oder Beifallspausen)
in den Zuschauerraum eingelassen werden. Das gleiche gilt, wenn Zuschauer während einer Aufführung den Zuschauerraum verlassen und zurückkehren möchten.
• Für die Veranstaltungen der TUP gelten unterschiedliche Preiskategorien und
Platzgruppen.
• Bei bestimmten Veranstaltungen (z.B. Gastspielen, Premieren, Sonderkonzerten,
Gala-Vorstellungen etc.) gelten Sonderpreise.
• Die Eintrittspreiskategorien in den Häusern der TUP werden veranstaltungsbezogen individuell festgelegt. Das gilt auch für die Preise der Fremdveranstalter.
• Bei Veranstaltungen Dritter in den Räumen der TUP werden die Eintrittspreise und
Regularien des Vorverkaufs vom jeweiligen Veranstalter festgelegt.
156 | Karten & Service
• Die TUP haftet den Besuchern gegenüber nicht für Leistungen und Preise von Reiseveranstaltern oder anderen Kartenanbietern.
• Bei Besetzungsänderungen besteht kein Anspruch des Besuchers auf Erstattung
oder Minderung des Eintrittsgeldes oder Umtausch der Karte. Ausnahmen von
dieser Regelung bestehen nur, wenn die Mitwirkung eines bestimmten Künstlers
unverzichtbarer Bestandteil der Aufführung ist und als solcher in den Veröffentlichungen der TUP angekündigt wurde (z.B. „Ein Abend mit…“).
• Bei veränderten Anfangszeiten besteht kein Anspruch des Besuchers auf Erstattung
oder Minderung des Eintrittsgeldes oder Umtausch der Karte. Ausnahmen von dieser Regelung bestehen nur, wenn die Anfangzeit um mehr als zwei Stunden nach
hinten verschoben oder die Anfangszeit vorverlegt wurde und der Besucher keine
Möglichkeit hatte, von der Vorverlegung Kenntnis zu nehmen.
• Bei veränderten Anfangszeiten besteht kein Schadensersatzanspruch wegen Verkehrsverbindungen, die nicht genutzt werden konnten.
• Schadensersatzansprüche aufgrund nicht rechtzeitigen Erreichens der Vorstellung
– gleich aus welchem Grunde – bestehen nicht.
• Bei Vorstellungsabbruch in der ersten Vorstellungshälfte hat der Besucher Anspruch auf Erstattung des bezahlten Kassenpreises. Weitere Aufwendungen werden
nicht erstattet.
• Der Anspruch auf Erstattung des Eintrittsgeldes wegen Vorstellungsabbruchs kann
nur innerhalb von 14 Tagen nach der abgebrochenen oder ausgefallenen Vorstellung durch Vorlage oder Einsendung der Eintrittskarte geltend gemacht werden.
• Muss die TUP aus unvorhergesehenen Gründen eine andere Vorstellung als die
angekündigte spielen, werden die vorher gekauften Eintrittskarten bis zum Vorstellungsbeginn gegen Erstattung des Kassenpreises zurückgenommen. Weitere
Aufwendungen des Besuchers werden nicht erstattet.
• Fällt eine Veranstaltung aus Gründen höherer Gewalt (Katastrophen u.ä.) aus, wird
der Kassenpreis nicht erstattet.
• Fällt eine Veranstaltung wegen eines Streiks aus, wird der Kassenpreis nicht erstattet.
• Das Anbieten und Verkaufen von Eintrittskarten durch Dritte in den Räumlichkeiten
der TUP ist nicht erlaubt.
• Jedwede kommerzielle Tätigkeit in den Räumen der TUP bedarf der vorherigen
schriftlichen Zustimmung der TUP.
• Der Besucher hat Anspruch auf den auf seiner Eintrittskarte angegebenen Platz.
Ein Wechsel auf unbesetzte Plätze ist nur mit Zustimmung des Einlasspersonals
möglich. Dies gilt nicht für Vorstellungen mit freier Platzwahl.
• Wenn Plätze aus technischen oder künstlerischen Gründen nicht zur Verfügung stehen, behält sich die TUP vor, Ersatzplätze zuzuweisen.
• Die TUP ist berechtigt, die durch die Reservierung bzw. den Verkauf von Eintrittskarten bekannten personenbezogenen Daten für interne Zwecke zu speichern.
• Für Angaben auf Plakaten und in den Publikationen der TUP wird keine Gewähr
übernommen. Änderungen bleiben vorbehalten.
• Bei Abgabe der Garderobe erhält der Besucher eine Garderobenmarke.
• Die TUP übernimmt die Haftung für vorsätzliche oder grob fahrlässige Verletzung
der Aufbewahrungspflicht durch das Garderobenpersonal.
• Die Haftung für in der Garderobe abgegebene Gegenstände beschränkt sich auf den
Zeitwert der hinterlegten Gegenstände bis zu einer Höchstsumme von € 500,00
pro Garderobenmarke. Eine weitergehende Haftung ist ausgeschlossen.
• Die TUP übernimmt keine Haftung für Wertgegenstände und Bargeld, die sich in den
Gegenständen, die an der Garderobe abgegeben wurden, befinden. Die Abgabe und
Aufbewahrung geschieht in solchen Fällen auf eigene Gefahr des Besuchers.
• Die Rückgabe der Garderobe erfolgt gegen Vorlage der Garderobenmarke und ohne
weiteren Nachweis der Berechtigung.
• Bei Verlust der Garderobenmarke informiert der Besucher unverzüglich das Garderobenpersonal. Bei schuldhaften Verzögerungen durch den Besucher haftet die TUP
nicht für den Verlust der abgegebenen Gegenstände.
• Stellt der Besucher Beschädigungen an abgegebenen Garderobengegenständen
fest, so hat er das Garderobenpersonal unverzüglich darüber zu informieren. Die
TUP haftet bei späteren Beanstandungen nicht für Beschädigungen.
• Bei Verlust der Garderobenmarke ersetzt der Besucher der TUP die im Rahmen der
Ersatzbeschaffung angefallenen Kosten.
• Gegenstände jeder Art, die in den Räumen der TUP gefunden werden, müssen beim
Personal der TUP oder anderen von der TUP beauftragten Personen abgegeben werden.
• Der Verlust von Gegenständen ist dem Personal der TUP oder anderen von der TUP
beauftragten Personen unverzüglich mitzuteilen.
• Fotografieren sowie Bild- und/oder Tonaufzeichnungen während der Aufführungen
sind aus urheberrechtlichen Gründen verboten.
• Zuwiderhandlungen gegen das Verbot von Bild- und Tonaufnahmen lösen Schadensersatzpflichten aus.
• Personen, die unerlaubter Weise Fotoaufnahmen, Bild- und/oder Tonaufnahmen
von Aufführungen machen, dürfen von der TUP oder von ihr beauftragten Personen
unverzüglich des Hauses verwiesen werden.
• Es besteht im Fall der Verweisung aus dem Hause wegen unzulässiger Aufnahmen
kein Anspruch auf Schadensersatz seitens der verwiesenen Person hinsichtlich des
Eintrittsgeldes oder anderer Kosten im Zusammenhang mit der Vorstellung.
• Die TUP behält sich das Recht vor, Filme und Tonbänder mit unzulässigen Aufnahmen zu konfiszieren und die betreffenden Aufnahmen darauf zu löschen. Die TUP
gibt die entsprechenden Filme und Tonbänder anschließend an die Person zurück,
von der sie konfisziert wurden.
• Es besteht im Fall der Konfiszierung von Filmen und Tonbändern wegen unerlaubter Aufnahmen und Löschung der entsprechenden Aufnahmen kein Anspruch auf Schadensersatz wegen Beschädigung anderer auf dem Bild- oder Tonträger befindlichen Aufnahmen.
• Bei Fernsehaufzeichnungen oder Filmaufnahmen ist der Besucher damit einverstanden, dass die von ihm während oder im Zusammenhang mit der Veranstaltung
gemachten Aufnahmen (Bild, Film, TV) ohne Vergütung im Rahmen der üblichen
Auswertung verwendet werden dürfen.
• Die Haftung der TUP ist beschränkt auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
• Die TUP übt in allen ihren Spielstätten das Hausrecht aus und ist bei Störungen berechtigt, Störer des Hauses zu verweisen, Hausverbote auszusprechen bzw. andere
geeignete Maßnahmen im Rahmen des Hausrechtes zu ergreifen.
• Bei Brand und sonstigen Gefahrensituationen müssen die Besucher das Haus ohne
Umwege sofort durch die gekennzeichneten Aus- und Notausgänge verlassen. Eine
Garderobenausgabe findet in diesen Fällen nicht statt. Die Anweisungen des TUPPersonals oder anderer Personen, die von der TUP beauftragt sind, sind in diesen
Fällen unbedingt zu befolgen.
Karten & Service | 157
Wissenswertes
Wissenswertes
WISSENSWERTES
Mit dem Auto
Wenn Sie mit dem Auto von außerhalb kommen, folgen Sie – ob Sie von der A 40, der
A 42 oder der A 52 abfahren – der Beschilderung Richtung Essen-Zentrum und Philharmonie bzw. Opernhaus.
Parkplätze Aalto-Theater Ab 60 Minuten
vor Vorstellungsbeginn finden Sie bei Veranstaltungen im Aalto-Theater kostenlose
Parkplätze in ausreichender Zahl in der
Tiefgarage des Theaters. Zielangabe für
Ihr Navigationssystem: Rolandstraße. Das
Parkhaus bleibt nicht über Nacht geöffnet.
Parkplätze Philharmonie Essen Für Konzerte in der Philharmonie stehen im Saalbau-Parkhaus und im Parkhaus Philharmonie auf der Huyssenallee ausreichend
Parkplätze (kostenpflichtig) zur Verfügung.
158 | Karten & Service
Mit Bus und Bahn
Das Aalto-Theater und die Philharmonie Essen liegen nur wenige Gehminuten
vom Hauptbahnhof entfernt. Mit Bus oder
Bahn fahren Sie bis zu den Stationen „Philharmonie“ oder „Aalto-Theater“: Linien
U 11, 101, 105, 106 und 107.
Ihr Abo-Ausweis bzw. Ihre Eintrittskarte
gilt am Veranstaltungstag als Fahrausweis in allen Bussen und Bahnen
der Essener Verkehrs-AG (EVAG) sowie
des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr für eine
Hin- und Rückfahrt zum bzw. vom
Veranstaltungsort.
Zugang für Besucher mit Behinderung
Im Aalto-Theater stehen einige Rollstuhlplätze zur Verfügung. Rollstuhlfahrer können mit dem Lift direkt von der Tiefgarage
in das Aalto-Theater gelangen (Anmeldung
erforderlich). In der Philharmonie Essen
befinden sich auf der Galerie Bühne und
auf der Galerie Mitte Plätze für Rollstuhlfahrer.
Service für Hörgeräteträger
Wenn Sie ein Hinter-Ohr-Hörgerät tragen,
verhilft Ihnen eine Induktionsschleife auf
allen Plätzen im Aalto-Theater und in der
Philharmonie zum optimalen Hörgenuss:
Stellen Sie Ihr Hörgerät einfach auf „T“
(= „Telefon“) um. Sollten Sie Ihre Hörhilfe
während des Konzertes aus den Ohren
nehmen, vermeiden Sie bitte hochtönige
Störgeräusche, die einen Konzertabbruch
bewirken können.
Service für Verspätete
Wenn Sie einmal zu spät zur Vorstellung
kommen sollten, bemühen wir uns um einen unkomplizierten Einlass. Bitte haben
Sie Verständnis, dass ein Zutritt zum Saal
nicht immer direkt nach Ihrer Ankunft
möglich ist. Wir bieten Ihnen jedoch die
Möglichkeit, die Vorstellung bis dahin auf
einem Monitor im Foyer zu verfolgen.
Besetzungs- und Programmänderungen
Obwohl wir alles tun, um Besetzungs- oder
Programmänderungen zu vermeiden, lassen
sie sich manchmal nicht umgehen. In einem
solchen Fall bitten wir um Ihr Verständnis,
dass Änderungen nicht zur Rückgabe bereits
erworbener Eintrittskarten berechtigen.
Garderobe
Die Garderobengebühr ist im Eintrittspreis
enthalten. Wir bitten Sie, Ihre Mäntel und
Jacken nicht mit in den Saal zu nehmen,
sondern an der Garderobe abzugeben.
Programmhefte
Konzertprogrammhefte werden nur am
Konzerttag am jeweiligen Spielort verkauft,
Programmhefte für Oper und Ballett sind
ab der Premiere an der Aalto-Kasse und im
TicketCenter erhältlich.
Gastronomie
Aufgrund eines anstehenden Pächterwechsels der Gastronomien im AaltoTheater und in der Philharmonie Essen
können wie Ihnen zum Redaktionsschluss
dieses Jahresheftes leider keine Information zu Öffnungszeiten und dem gastronomischen Angebot geben.
Bild- und Tonaufnahmen
Die Theater und Philharmonie Essen behält
sich das Recht vor, einzelne Konzerte für das
Fernsehen aufzuzeichnen. Die Besucher erklären sich mit dem Kartenkauf bereit, dass
ihr Bild möglicherweise im Fernsehen oder
in anderen Medien verbreitet wird.
Wir bitten um Verständnis, dass eigene
Foto-, Ton- und Videoaufnahmen aus urheberrechtlichen Gründen nicht gestattet sind.
Taxi-Service
Beim Garderobenpersonal können Sie vor
der Vorstellung oder in der Pause ein Taxi
für Ihre Rückfahrt vorbestellen.
Mobiltelefone
Um akustische und technische Störungen
zu vermeiden, bitten wir Sie, Ihr Mobiltelefon während der Veranstaltung komplett auszuschalten.
Karten & Service | 159
August 2015
20.08. Do 20:00 Konzert für Menschen
mit Behinderung (PH)
(geschlossene Veranstaltung)
21.08. Fr
22.08 Sa
23.08. So 20:00 ESSEN.Original
Open-Air-Konzert der Essener
Philharmoniker (Kennedyplatz)
24.08. Mo
25.08. Di
26.08. Mi
27.08. Do
28.08. Fr 19:30 Fidelio (WA)
29.08. Sa
30.08. So
Tag der offenen Tür
31.08. Mo
September 2015
01.09. Di
02.09. Mi
03.09. Do
04.09. Fr 19:30 La vie en rose (WA) (B)
05.09. Sa 18:00 Madama Butterfly (WA)
06.09. So 18:00 La vie en rose (B)
07.09. Mo
08.09. Di
09.09. Mi
10.09. Do 20:00 1. Sinfoniekonzert (PH)
11.09. Fr 20:00 1. Sinfoniekonzert (PH)
12.09. Sa 19:00 Fidelio
13.09. So 16:30 La vie en rose (B)
14.09. Mo 19:30 KlassikLounge (G)
15.09. Di
16.09. Mi
17.09. Do
18.09. Fr
19.09. Sa 19:00 Madama Butterfly
20.09. So 11:00 1. Kammerkonzert (PH)
11:00 Matinee: The Greek Passion
19:00 Macbeth (WA)
21.09. Mo
22.09. Di
23.09. Mi
24.09. Do
25.09. Fr
26.09. Sa 19:00
27.09. So 18:00
28.09. Mo
29.09. Di
30.09. Mi
Oktober 2015
01.10. Do 19:30
02.10. Fr 19:30
03.10. Sa 18:00
04.10. So 18:00
05.10. Mo
06.10. Di
07.10. Mi
08.10. Do 20:00
09.10. Fr 20:00
10.10. Sa 19:00
11.10. So 11:00
19:00
12.10. Mo
13.10. Di
14.10. Mi 19:30
15.10. Do
16.10. Fr 19:30
17.10. Sa 19:00
18.10. So 16:30
19.10. Mo
20.10. Di
21.10. Mi
22.10. Do
23.10. Fr
24.10. Sa 19:00
25.10. So 16:30
26.10. Mo
27.10. Di
28.10. Mi 19:30
29.10. Do 19:30
30.10. Fr 19:30
31.10. Sa 19:00
November 2015
01.11. So 11:00
18:00
02.11. Mo
03.11. Di
PR Premiere
The Greek Passion (PR)
Romeo und Julia (WA) (B)
The Greek Passion
Romeo und Julia (B)
Macbeth
The Greek Passion
2. Sinfoniekonzert (PH)
2. Sinfoniekonzert (PH)
The Greek Passion
Matinee: Der Nussknacker (B)
La vie en rose (B)
Romeo und Julia (B)
La Bohème (WA)
Madama Butterfly
Romeo und Julia (B)
Der Nussknacker (PR) (B)
The Greek Passion
The Greek Passion
Der Nussknacker (B)
Der Nussknacker (B)
Macbeth
2. Kammerkonzert (F)
Der Nussknacker (B)
WA Wiederaufnahme B Ballett
04.11.
05.11.
06.11.
07.11.
08.11.
Mi
Do
Fr
Sa
So
09.11.
10.11.
11.11.
12.11.
13.11.
14.11.
15.11.
16.11.
17.11.
18.11.
19.11.
20.11.
21.11.
22.11.
23.11.
24.11.
25.11.
26.11.
27.11.
28.11.
29.11.
30.11.
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
3. Sinfoniekonzert (PH)
3. Sinfoniekonzert (PH)
Der Nussknacker (B)
Matinee: Die Liebe zu
den drei Orangen
19:00 La Bohème
19:30
19:30
19:30
19:00
18:00
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
14.12.
15.12.
16.12.
17.12.
Der Nussknacker (B)
The Greek Passion
Der Nussknacker (B)
The Greek Passion
Der Nussknacker (B)
18.12.
19:00 Abenteuer Konzert: FilmKLASSIKer
19:00 Die Liebe zu den drei Orangen (PR)
18:00 La Bohème
19:30
19:30
19:00
18:00
19:30
Dezember 2015
01.12. Di 19:30
02.12. Mi 11:00
19:30
03.12. Do 15:00
04.12.
05.12.
06.12.
07.12.
08.12.
09.12.
10.12.
11.12.
12.12.
13.12.
20:00
20:00
19:00
11:00
19:30
19:30
19:00
16:30
Die Liebe zu den drei Orangen
Un ballo in maschera (WA)
Die Liebe zu den drei Orangen
Tanzhommage an Queen (WA) (B)
Benefiz-Gala zugunsten
rumänischer Straßenkinder (F)
Der Nussknacker (B)
Schulkonzert: Beethoven „Eroica“ (PH)
Die Liebe zu den drei Orangen
Konzert für Menschen
mit Demenz (PH)
Romeo und Julia (B)
Un ballo in maschera
La Bohème
Die Liebe zu den drei Orangen
19:30 Die Liebe zu den drei Orangen
19:30 Die Zauberflöte (WA)
PH Philharmonie
F Aalto-Foyer
G Grillo-Theater
C Casa
19.12.
20.12.
21.12.
22.12.
23.12.
24.12.
25.12.
26.12.
27.12.
28.12.
29.12.
30.12.
31.12.
Fr 19:30 Die Liebe zu den drei Orangen
Sa 19:00 Fidelio
So 11:00 3. Kammerkonzert (PH)
16:30 Der Nussknacker (B)
Mo 19:30 Mehrmusik (F)
19:30 KlassikLounge (G)
Di
Mi
Do 19:30 Tanzhommage an Queen (B)
20:00 4. Sinfoniekonzert (PH)
Fr 18:00 Die Märchenwelt zur Kur bestellt (PR)
20:00 4. Sinfoniekonzert (PH)
Sa 19:00 Die Liebe zu den drei Orangen
So 16:30 Die Zauberflöte
Mo
Di 18:00 Die Märchenwelt zur Kur bestellt
Mi 19:00 Der Nussknacker (B)
Do
Fr 18:00 Der Nussknacker (B)
Sa 18:00 Un ballo in maschera
So 15:00 Die Märchenwelt zur Kur bestellt
18:00 Die Märchenwelt zur Kur bestellt
Mo
Di 19:30 Die Zauberflöte
Mi 15:30 Die Märchenwelt zur Kur bestellt
Do 18:00 Fidelio
Januar 2016
01.01. Fr 18:00
02.01. Sa 19:00
03.01. So 11:00
14:00
04.01. Mo
05.01. Di
06.01. Mi
07.01. Do 19:30
08.01. Fr 18:00
09.01. Sa 19:00
10.01. So 16:30
11.01. Mo
12.01. Di
13.01. Mi
14.01. Do 20:00
Neujahrskonzert (PH)
Die Zauberflöte
Die Märchenwelt zur Kur bestellt
Die Märchenwelt zur Kur bestellt
Die Liebe zu den drei Orangen
Die Märchenwelt zur Kur bestellt
Der fliegende Holländer (WA)
Die Zauberflöte
5. Sinfoniekonzert (PH)
15.01. Fr
19:30
20:00
20:00
16.01. Sa 19:00
19:00
17.01. So 18:00
19:00
18.01. Mo
19.01. Di
20.01. Mi 19:30
21.01. Do
22.01. Fr 19:30
23.01. Sa 19:00
24.01. So 11:00
19:00
25.01. Mo
26.01. Di
27.01. Mi
28.01. Do
29.01. Fr 19:30
30.01. Sa 19:00
31.01. So 11:00
16:30
Februar 2016
01.02. Mo
02.02. Di
03.02. Mi
04.02. Do 19:30
05.02. Fr 19:00
06.02. Sa 19:00
07.02. So 18:00
08.02. Mo
09.02. Di
10.02. Mi
11.02. Do 20:00
12.02. Fr 19:30
20:00
13.02. Sa 19:00
14.02. So 18:00
15.02. Mo
16.02. Di
17.02. Mi 19:30
18.02. Do
19.02. Fr 19:30
Tanzhommage an Queen (B)
5. Sinfoniekonzert (PH)
Into the Little Hill (WA) (C)
Der fliegende Holländer
Into the Little Hill (C)
Die Liebe zu den drei Orangen
Into the Little Hill (C)
Der Nussknacker (B)
Die Liebe zu den drei Orangen
Der Nussknacker (B)
Matinee: Faust
Un ballo in maschera
Der Nussknacker (B)
Faust (PR)
4. Kammerkonzert (F)
Der Nussknacker (B)
Faust
Abenteuer Konzert: Very British!
Aida (WA)
Faust
6. Sinfoniekonzert (PH)
Tanzhommage an Queen (B)
6. Sinfoniekonzert (PH)
Faust
Aida
Faust
Faust
20.02. Sa 19:00
21.02. So 11:00
16:30
22.02. Mo
23.02. Di
24.02. Mi
25.02. Do 19:30
26.02. Fr 19:30
27.02. Sa 19:00
22:00
28.02. So 11:00
18:00
29.02. M o
März 2016
01.03. Di
02.03. Mi
03.03. Do 20:00
04.03. Fr 20:00
05.03. Sa 18:00
06.03.
07.03.
08.03.
09.03.
10.03.
11.03.
12.03.
13.03.
14.03.
15.03.
16.03.
17.03.
18.03.
19.03.
20.03.
21.03.
22.03.
23.03.
24.03.
Tosca (WA)
5. Kammerkonzert (PH)
Faust
Faust
Tosca
Giselle (WA) (B)
Mehrmusik (F)
Stipendiatenkonzert (F)
Aida
7. Sinfoniekonzert (PH)
7. Sinfoniekonzert (PH)
Ballett-Gala zur Verleihung des
Deutschen Tanzpreises
So 18:00 Tosca
Mo
Di
Mi 19:30 Faust
Do 15:00 Konzert für Menschen
mit Demenz (PH)
Fr 19:30 Faust
Sa 19:00 Giselle (B)
So 11:00 Matinee: Elektra
19:00 Der fliegende Holländer
Mo 19:30 Mehrmusik (F)
19:30 KlassikLounge (G)
Di
Mi
Do
Fr 19:30 Tanzhommage an Queen (B)
20:00 Operngala: Edita Gruberová (PH)
Sa 19:00 Elektra (PR)
So 16:30 Giselle (B)
Mo
Di
Mi 19:30 Elektra
Do 19:30 La Traviata (WA)
SCHMIDT, VON DER OSTEN & HUBER
25.03. Fr
26.03. Sa
27.03. So
28.03. Mo
29.03. Di
30.03. Mi
31.03. Do
April 2016
01.04. Fr
19:00 Elektra
16:30 The Greek Passion
16:00 6. Kammerkonzert (F)
20:00 8. Sinfoniekonzert (PH)
19:30
20:00
02.04. Sa 19:00
03.04. So 18:00
04.04. Mo
05.04. Di
06.04. Mi 19:30
07.04. Do 19:30
08.04. Fr 19:30
09.04. Sa 19:00
10.04. So 11:00
11:00
19:00
11.04. Mo
12.04. Di
13.04. Mi
14.04. Do 20:00
15.04. Fr 19:30
16.04. Sa 19:00
17.04. So 18:00
18.04. Mo
19.04. Di
20.04. Mi
21.04. Do 20:00
22.04. Fr 20:00
23.04. Sa 19:00
24.04. So 18:00
25.04. Mo
26.04. Di
27.04. Mi 19:30
28.04. Do 20:00
29.04. Fr 11:00
19:30
30.04. Sa 19:00
Mai 2016
01.05. So
Tanzhommage an Queen (B)
8. Sinfoniekonzert (PH)
Faust
Elektra
The Greek Passion
Elektra
Rusalka (WA)
Giselle (B)
7. Kammerkonzert (PH)
Matinee: Archipel (B)
Tosca
Jazz: Diane Reeves (PH)
Rusalka
Elektra
Operettengala
9. Sinfoniekonzert (PH)
9. Sinfoniekonzert (PH)
Archipel (PR) (B)
La Traviata
Archipel (B)
Gerhard Oppitz (PH)
Schulkonzert: Brahms (PH)
Archipel (B)
La Traviata
02.05.
03.05.
04.05.
05.05.
06.05.
07.05.
08.05.
09.05.
10.05.
11.05.
12.05.
13.05.
14.05.
15.05.
16.05.
17.05.
18.05.
19.05.
20.05.
21.05.
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
18:00
19:30
19:00
18:00
19:30
Rusalka
Romeo und Julia (B)
Don Giovanni (WA)
Archipel (B)
Mehrmusik (F)
19:30
19:30
19:00
16:30
Archipel (B)
Don Giovanni
Romeo und Julia (B)
La Traviata
20:00
20:00
16:00
19:00
22.05. So 16:30
23.05. Mo
24.05. Di
25.05. Mi 19:30
26.05. Do 18:00
27.05. Fr 19:30
28.05. Sa 19:00
29.05. So 11:00
19:00
30.05. Mo
31.05. Di
Juni 2016
01.06. Mi
02.06. Do
03.06. Fr 19:30
04.06. Sa 19:00
05.06. So 18:00
06.06. Mo
07.06. Di 19:30
08.06. Mi
09.06. Do 19:30
10.06. Fr 19:30
11.06. Sa 19:00
10. Sinfoniekonzert (PH)
10. Sinfoniekonzert (PH)
Abenteuer Konzert: Die Moldau (PH)
Archipel (B)
Elektra
Romeo und Julia (B)
Die Liebe zu den drei Orangen
The Greek Passion
Don Giovanni
Matinee: Il barbiere di Siviglia
Elektra
Romeo und Julia (B)
Il barbiere di Siviglia (PR)
Die Liebe zu den drei Orangen
Mehrmusik (F)
Il barbiere di Siviglia
Archipel (B)
Tanzhommage an Queen (B)
12.06.
13.06.
14.06.
15.06.
16.06.
17.06.
So 18:00 Tanzhommage an Queen (B)
Mo
Di
Mi
Do 20:00 11. Sinfoniekonzert (PH)
Fr 19:30 Die Odyssee (WA) (B)
20:00 11. Sinfoniekonzert (PH)
18.06. Sa 19:00 Il barbiere di Siviglia
19.06. So
JOTA-Spezial: Workshoptag
19:00 Die Odyssee (B)
20.06. Mo 19:30 KlassikLounge (G)
21.06. Di
22.06. Mi 19:30 Il barbiere di Siviglia
23.06. Do 19:30 Romeo und Julia (B)
24.06. Fr 19:30 Il barbiere di Siviglia
25.06. Sa 18:00 Ein Sommernachtstraum (PH)
19:00 Archipel (B)
26.06. So 11:00 8. Kammerkonzert (F)
16:30 Il barbiere di Siviglia
27.06. Mo
28.06. Di
29.06. Mi 19:30 Die Odyssee (B)
30.06. Do 19:30 Il barbiere di Siviglia
Juli 2016
01.07.
02.07.
03.07.
04.07.
05.07.
06.07.
07.07.
Fr
Sa
So
Mo
Di
Mi
Do
SCHÖNE FASSADE. VIEL
KOMPETENZ DAHINTER:
Dr. Jochen Schmidt
Dr. Bernd Klein LL.M.
Prof. Dr. Franz-Josef Dahm
Dr. Carl Otto Stucke
Dr. Christiane Wilkening
Dr. Till Wegmann
Dr. Almut Gathmann M.A.
Dr. Regine Cramer
Dr. Notker Lützenrath LL.M.
Dr. Rainer Burghardt
Dr. Ulf Rademacher
Dr. Stefan Bäune
19:30 Aida
19:00 Romeo und Julia (B)
16:30 Il barbiere di Siviglia
19:30
20:00
08.07. Fr 18:00
20:00
09.07. Sa 19:00
10.07. So 18:00
Die Odyssee (B)
12. Sinfoniekonzert (PH)
Tanzhommage an Queen (B)
12. Sinfoniekonzert (PH)
Il barbiere di Siviglia
Aida
Dr. Lars Kolks
Dr. Daniel Fischer
Dr. Cay Fürsen
Dr. Roland Flasbarth
Dr. Britta Bultmann
Dr. Alexander Remplik
Dr. Caspar Luig
Dr. Eric Sebastian Barg
Dr. Kathrin Kubella
Dr. Jochen Lehmann
Dr. Nadine Bertram LL.M.
Dr. Lennart Elking
Was erwarten Mandanten von ihren Anwälten? Ausgeprägtes Wissen, kompetente Erfahrung, kreatives
Mitdenken, konzeptionelle Phantasie, durchsetzungsstarke Prozessführung.
Haumannplatz 28
D-45130 Essen
Fon: +49-201-72002-0
[email protected]
www.soh.de
Wir wissen das. Und versuchen, diesem Anspruch tagtäglich gerecht zu werden. Darauf beruht das Vertrauen
der Unternehmer und Unternehmen, Freiberufler und Einzelpersonen, die wir betreuen – teilweise
seit Jahrzehnten.
Unsere Aufgaben sind immer dieselben: Optimale Strukturen schaffen für Unternehmen, Familie und Vermögen.
Und das Geschaffene ausbauen und konsequent verteidigen.
SCHMIDT, VON DER OSTEN & HUBER
Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaft mbB
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Dr. Jochen Schmidt
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Dr. Carl Otto Stucke
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Dr. Regine Cramer
Dr. Notker Lützenrath LL.M.
Dr. Rainer Burghardt
Dr. Ulf Rademacher
Dr. Stefan Bäune
Dr. Lars Kolks
Dr. Daniel Fischer
Dr. Cay Fürsen
Dr. Roland Flasbarth
Dr. Britta Bultmann
Dr. Alexander Remplik
Dr. Caspar Luig
Dr. Eric Sebastian Barg
Dr. Kathrin Kubella
Dr. Jochen Lehmann
Dr. Nadine Bertram LL.M.
Dr. Lennart Elking
Was erwarten Mandanten von ihren Anwälten? Ausgeprägtes Wissen, kompetente Erfahrung, kreatives
Mitdenken, konzeptionelle Phantasie, durchsetzungsstarke Prozessführung.
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Junge Menschen brauchen Kultur.
Egal, wie reich ihre Eltern sind.
Junge Menschen brauchen Kultur. Deshalb sorgt Evonik dafür,
dass Kinder und Jugendliche aus allen Schichten Zugang zu Theater
und Philharmonie bekommen. So leisten wir einen wichtigen Beitrag
zum Zusammenhalt in unserer Stadt. Und das von Herzen gern.
Aalto-Musiktheater Essener Philharmoniker Aalto Ballett Essen 2015 | 2016
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2015| 2016
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