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Handout zum Vortrag
Das CORBA Component Model –
CORBA Components vs. Enterprise Java Beans
Kernkonzepte im Überblick
Das CCM ist primär eine Architektur zur Definition von Komponenten. Der
so genannte Container konstruiert eine Laufzeitumgebung, mit dessen Hilfe
die CORBA Components Systemabhängigkeiten wie Programmiersprachen, API-Zugriffe und Datenbanktransaktion verbergen können.
Container bieten daher ein Framework an, mit dessen Hilfe verschiedene
infrastrukturelle Dienste den CORBA Components zur Verfügung gestellt
werden. Zu diesen Diensten gehören:
•Lebenszyklusmanagement (Aktivieren und Deaktivieren von Objekten)
•Zugriffsmanagement (effizienter Zugriff auf Geschäftsobjekte)
•Sicherheitsmanagement (Sicherheitsanforderungen und Richtlinien)
•Konfigurationsmanagement (Administration und Installation)
•Persistenz (Zustände persistieren und konsistent bewahren)
•Unabhängigkeit (unterschiedliche Plattformen)
•Anbindung (Integration mit anderen Systemen)
CCM vs. EJB?
Die heutige Softwareentwicklung hat
sich unlängst von dem Desktop auf
den Server verlagert. Im Mittelpunkt
stehen komplexe verteilte
Systemumgebungen, mit äußerst
hohen Connectivity- und
Portabilitätsansprüchen. Dabei
werden Entwickler oft mit dem
Problem konfrontiert, aufwändige ITInfrastrukturen verbunden mit
mehrdimensionalen Anforderungen
wie Sicherheit, Unabhängigkeit und
Asynchronität zu realisieren. Ein
möglicher Ansatz wäre die
vollständige Eigenentwicklung, um so
die komplexen Integrationsaufgaben
zu lösen. Der große Nachteil ist
zweifelsohne der immense Kostenund Zeitaufwand der bei diesem
Ansatz unweigerlich entsteht. Ein
Großteil des Aufwandes steckt damit
nicht länger in der Umsetzung der
Kundenwünsche, sondern bei der
Entwicklung einer geeigneten ITInfrastruktur.
Eine Lösung könnte der Einsatz von
so genannten Middle-TierKomponententechnologien sein. Das
CORBA Component Model (CCM)
könnte dazu einen wertvollen Beitrag
leisten.
Das CCM orientiert sich derart stark an der Spezifikation zu Enterprise Java
Beans, dass die verwendeten Konzepte zum Teil nur durch geänderte
Begrifflichkeiten unterscheidbar sind. Dennoch gibt es neben
Gemeinsamkeiten auch Unterschiede, die in der folgenden Tabelle
gegenübergestellt werden.
CCM
Architekturkonzept
Container & Interception
Container & Interception
Schnittstellen
pro
Komponente
mehrere Interfaces über
Ports realisiert (Facets &
Receptacles)
ein allumfassendes
Interface
Komponenten
arten
Service-, Session-,
Process-, EntityComponent
Session-Bean, MessageDriven-Bean, Entity-Bean
Metadaten
der
Komponenten
XML basierte
Deskriptoren „.car“
XML basierte Deskriptoren
„.ear“
Aktivierung
Container & POA
Container
Middleware
CORBA ORB/IIOP
RMI / RMI-IIOP
Persistenz
Persistent State Service
(PSS)
Java DataBase
Connectivity (JDBC)
Namensdienst
CosNaming
Java Naming and
Directory Interface
Integrationsmöglichkeiten
EJB to CORBA Mapping
– explizit in der
Spezifikation
Remote Invocation
Interoperability – explizit in
der EJB-Spezifkation
Sicherheit
CORBA Security Levels
Java Security Package
Installation
Installation Deployment
Process
Herstellerabhängige
Prozesse
© Thomas Havemeister 2002
Haupseminar im Internet:
http://www.havemeister.net/public
Email: [email protected]
EJB
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