SwyxWare Hosted Solution Dokumentation

Werbung
SwyxWare Hosted Solution
Hosted IP-PBX Solution
Stand: August 2008
© 2000-2008 Swyx. Alle Rechte vorbehalten.
Rechtliche Hinweise
Bei der Erstellung von SwyxWare und dieser Dokumentation wurde die größtmögliche Sorgfalt hinsichtlich der Brauchbarkeit und Richtigkeit aufgewendet.
Diese Dokumentation ist Gegenstand ständiger Änderungen und kann daher ungenaue oder fehlerhafte Informationen enthalten. Diese Dokumentation, einschließlich aller Informationen, die hierin enthalten sind, wird ohne Mängelgewähr zur Verfügung gestellt. Es werden weder stillschweigende
noch ausdrückliche Gewährleistungen gegeben, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf die Gewährleistung der Marktgängigkeit oder der Eignung
für einen bestimmten Zweck.
Warenzeichen: Swyx, SwyxIt!, der Integrationssmiley und „Click. Phone. Smile.“ sind eingetragene Warenzeichen von Swyx. Alle weiteren Marken
und Produktnamen sind Warenzeichen oder eingetragene Warenzeichen ihrer jeweiligen Besitzer. Diese Dokumentation ist urheberrechtliches Eigentum von Swyx. Reproduktion, Adaption oder Übersetzung dieser Dokumentation ohne die ausdrückliche schriftliche Zustimmung von Swyx ist verboten und wird als Urheberrechtsverletzung behandelt werden.
Swyx Solutions AG
Joseph-von-Fraunhofer-Str. 13a
D-44227 Dortmund
www.swyx.com
Inhaltsverzeichnis
Neue Funktionen ..................................................................................... 3
2
2.1
Einleitung................................................................................................. 6
1
Grundlagen
Was ist gemeint mit...?
1.1
Hosted SwyxWare................................................................... 8
1.2
Hosted SwyxWare Server (SwyxServer) ................................ 8
1.3
FrontEnd-Server (FES) ........................................................... 8
1.4
Datenbank Server (Database Server) ..................................... 8
1.5
BackEnd-Server (BES) ........................................................... 8
1.6
Provider (Serviceprovider) ...................................................... 9
1.7
SoftSwitch ............................................................................... 9
1.8
Kunde ...................................................................................... 9
1.9
Benutzer .................................................................................. 9
3
Hosted SwyxWare im Detail.................................................. 12
2.1.1 FrontEnd-Server ............................................................... 13
2.1.2 BackEnd-Server ............................................................... 13
2.1.3 Hosted SwyxWare Datenbank .............................................. 13
2.1.4 Cold Standby Server.......................................................... 13
Systemanforderungen
3.1
Anforderungen Hardware und Software................................ 14
3.1.1 Anforderungen BackEnd-Server (BES) ................................... 15
3.1.2 Anforderungen abgesetztes SwyxGate ................................... 15
3.1.3 Anforderungen FrontEnd-Server (FES) ................................... 16
3.1.4 Anforderung an eine virtuelle PBX ......................................... 16
3.1.5 Anforderungen Datenbank System ........................................ 17
3.1.6 Netzwerkkarte(n) .............................................................. 17
1.11 Virtuozzo ................................................................................. 9
3.2
Virtuozzo ............................................................................... 18
1.12 Virtuelle Einheit (VE) ............................................................... 9
3.3
1.10 Virtuelle Telefonanlage (V-PBX) ............................................. 9
1.13 Lizenzserver ............................................................................ 9
3.4
1.14 Standort................................................................................. 10
1.15 Funktionsprofil (Feature profile) ............................................ 10
1.16 Reporting............................................................................... 10
1.17 Cold Standby Server ............................................................. 10
Netzwerkanforderungen und Bandbreite............................... 18
Geeignete Netzwerkumgebung für SwyxServer schaffen ............ 19
3.3.1
4
MailServer für Voicemail ....................................................... 20
3.5
Microsoft Exchange Server für das Anrufmanagement......... 20
3.6
Lotus Domino Server für das Anrufmanagement .................. 20
Szenario
1.18 Administrationsprofile ............................................................ 10
4.1
Übersicht ............................................................................... 22
1.19 Trunk und Trunk-Gruppe....................................................... 10
4.2
Komponenten der Hosted SwyxWare ................................... 22
5
Installation
Lizenzen
5.1
Übersicht ............................................................................... 24
7.1
5.2
Konzeption eines Rufnummernplans .................................... 25
7.2
5.3
Mail-Server ............................................................................ 25
5.4
Installation einer abgesetzten Datenbank ............................. 26
5.5
Installation eines Lizenzservers (BackEnd-Server)............... 26
Protokollieren von
rechnungsrelevanten Aktivitäten am SwyxServer ................. 50
5.6
Installation einer SwyxWare-Administration .......................... 27
Index ....................................................................................................... 51
5.7
Konfiguration eines BackEnd-Servers (BES) ........................ 28
5.8
Installation eines FrontEnd-Servers (FES)............................ 28
5.8.1 Installation von Virtuozzo .................................................... 28
5.8.2 Anlegen der Klon-Vorlage für eine virtuelle PBX ....................... 29
5.9
Anlegen einer Kunden-Installation ........................................ 30
5.10 Konfigurieren einer Kunden-Installation durch den Provider. 33
5.11 Konfigurieren einer Kunden-Installation durch den Wiederverkäufer ............................................................................... 35
5.12 Konfigurieren einer Kunden-Installation durch den Kunden.. 35
5.13 Installation der SwyxWare Web-Administration .................... 36
5.14 Installation von SwyxFax....................................................... 37
5.14.1 Sicherung einer SwyxFax Server-Installation ........................... 37
5.15 Aktualisierung der Vituozzo-Umgebung ................................ 38
5.16 Aktualisierung eines
bestehenden Hosted SwyxWare-Szenarios.......................... 38
6
7
Administration
6.1
Administrationsprofile ............................................................ 40
Administratorprofile in der Standardinstallation ......................... 41
6.1.2 Übersicht über die verschiedenen Administrationsebenen ........... 42
6.1.1
6.2
Weitere Funktionen der Administration ................................. 43
6.2.1 Sammel-Administration (Bulk Administration) ........................... 43
6.2.2 Vervielfältigung von Elementen in der Administration (Klonen) ...... 43
6.3
Anzahl der gleichzeitigen Verbindungen ............................... 44
6.4
Funktionsprofile ..................................................................... 44
Lizenzen ................................................................................ 46
Reporting ............................................................................... 46
Was wird beim Reporting erfasst? ......................................... 48
7.2.1
7.3
3
> Neue Funktionen
Neue Funktionen
Neue und verbesserte Funktionen von SwyxWare
SwyxWare bietet mit jeder neuen Version zusätzliche Funktionen, mehr Flexibilität
und Bedienerfreundlichkeit, was SwyxWare zu einer der leistungsstärksten IPTelefonanlagen auf dem Markt macht. Die vollständige IP-Architektur und die
umfassende Funktionspalette haben SwyxWare zum System der Wahl für mehr als
4000 kleine und mittlere Unternehmen in Europa gemacht.
Die Änderungen für Hosted SwyxWare werden im Folgenden schwerpunktmäßig
aufgelistet. Eine vollständige und detaillierte Übersicht über die Änderungen
zwischen den Versionen entnehmen Sie bitte der SwyxWare Administrator
Dokumentation.
•
SwyxWare V6.20 - Neue Funktionen
Unterstützung der neuen Telefonfamilie SwyxPhone L6xx
Mit dieser Version werden die Telefone SwyxPhone L620, SwyxPhone L640,
SwyxPhone L660 und SwyxPhone L680 sowie die zugehörigen Tastenmodule
angeboten. Um diese zu unterstützen, wurde der PhoneManager neu konzipiert. Der
Dienst ’PhoneController’, der bisher mit SwyxServer installiert wurde, entfällt ab
dieser Version. Eine neue SwyxPhone-Firmware für bereits vorhandene SwyxPhone
L4xx/L5xx ist nicht nötig.
AD (Active Directory)- Unterstützung für die SwyxWare-Benutzerkonfiguration
Um bereits in der Windows-Verwaltung vorhandene Benutzer in SwyxWare zu
importieren, gibt es den User Import Assistant. Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
Werden neue Windows-Benutzer angelegt oder vorhandene entfernt, so ist ab dieser
Version auch das Anlegen bzw. Löschen des assoziierten SwyxWare-Benutzers über
eine weitere Registerkarte der Benutzer-Windows-Eigenschaften integriert. Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
Erweiterung des Swyx Trace Tool
Die Trace-Dateien werden ab dieser Version komprimiert. Außerdem werden die
Konfigurationsdateien von SwyxWare und die Netzwerkkonfiguration zu den TraceDateien hinzugefügt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
Nutzung von Virtuozzo 4.0 als Virtualisierungs-Platform für SwyxWare
Essential
SwyxWare Essential kann auf einer virtuellen Plattform (Virtuozzo) installiert
werden. Allerdings kann ein Klon nicht permanent gemacht werden.
Systemweite Standard-Skin definierbar für alle Benutzer
Ab dieser Version wird für jeden neu angelegten Benutzer als Skin die systemweite
Standard-Skin festgelegt, sofern der Administrator hier nichts anders vorgesehen hat.
Bei bestehenden Benutzern bzw. bei einer Aktualisierung auf Version 6.20 wird
geprüft, ob der Benutzer eine Standard-Skin verwendet (LoonaClassicXT,
LoonaClassic oder BlueLineClassic). In diesem Fall wird angenommen, dass der
Benutzer die systemweite Standard-Skin verwenden soll. Wird also nach der
Aktualisierung auf v6.20 vom Administrator die systemweite Standard-Skin
geändert, so ändert sich auch die Skin für alle diese Benutzer. Alle anderen
konfigurierten Skins werden weiterhin unverändert übernommen.
• SwyxIt!
Zusätzlicher Anruflisteneintrag für weitergeleitete Rufe
Die Anrufliste in SwyxIt! und SwyxPhone wird erweitert, so dass bei
weitergeleiteten Rufen mehr Information über die beteiligten Benutzer zu erkennen
ist.
Im Einzelnen wird angezeigt
• für den Empfänger, wer den Ruf an ihn weitergeleitet hat und die Nummer
des ursprünglichen Anrufers, mit dem er dann gesprochen hat.
• für den Weiterleitenden, die Nummer des ursprünglichen Anrufers und an
wen er diesen Ruf weitergeleitet hat.
• für
den
anrufenden
Gesprächspartner.
SwyxWare-Benutzer,
der
letztendliche
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxIt!-Dokumentation.
Standard-Leitungstaste für SwyxIt!
Es ist jetzt möglich in den Benutzereigenschaften eine Leitungstaste auszuwählen,
die immer dann für ausgehende Rufe genutzt wird, wenn der Benutzer nicht
ausdrücklich eine andere Leitung gewählt hat. Bisher wurde die zuletzt benutzte
4
> Neue Funktionen
Leitung gewählt. Diese Standard-Leitung wird auch für Rufe genutzt, die über TAPIbzw. ClientSDK-Anwendungen initiiert werden.
Verknüpfung zur Webseite
In SwyxIt! gibt es jetzt die Möglichkeit zu prüfen, ob eine neuere Version zum
Download zur Verfügung steht. Ist dies der Fall, so kann der Benutzer, sofern er über
die entsprechenden Rechte verfügt, den neuen Client herunterladen und installieren.
Skin-Vorschau
In SwyxIt! und in der SwyxWare-Administration kann die Skin geändert werden. Ab
dieser Version wird bei der Auswahl der Skin in der Dropdownliste auf der
Registerkarte „Skin“ eine Vorschau auf die ausgewählte Skin angezeigt.
• Hosted SwyxWare
Nutzung von Virtuozzo 4.0 als Virtualisierungs-Platform für Hosted SwyxWare
Ist einem Benutzer dieses Profil zugewiesen, so sind auch keine Call
Routing-Regeln für diesen Benutzer aktiv.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Funktionsprofil
’Deaktiviert’, Seite 48.
• SwyxIt! Mobile
Dual-Mode-Unterstützung für SwyxIt! Mobile (Symbian)
Innerhalb eines WLAN-Bereiches ist es möglich, sich mit einem mobilen Endgerät
als SIP-Endgerät an SwyxServer direkt zu registrieren. Dadurch wird es möglich sich
z.B. mit einem Mobiltelefon sowohl über SIP als auch über GSM anzumelden (DualMode). Die neue Version unterstützt einen Rufaufbau über SIP, sofern man sich im
WLAN-Bereich befindet. Ist kein WLAN bzw. SIP-Registrierung vorhanden, wird
der Ruf über GSM aufgebaut.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxMobileDokumentation.
Unterstützung von weiteren Betriebssystemen
Virtuozzo 4.0 ist die Nachfolgeversion von Virtuozzo 3.5.1. Hosted SwyxWare kann
auf Virtuozzo 4.0 installiert und dann geklont werden, wie bereits in der Version
Virtuozzo 3.5.1.
Ab dieser Version wird zusätzlich Windows Mobile 6.1 Professional unterstützt.
Ebenso kann eine bestehende Hosted SwyxWare-Installation auf Virtuozzo 3.5.1 mit
Virtuozzo 4.0 aktualisiert werden.
Das Verhalten von SwyxIt! Mobile ist in einigen Punkten verbessert worden:
Protokollieren von Rechnungs-relevanten Aktivitäten am SwyxServer
Alle Änderungen von Parametern, die beim Reporting erfasst werden und damit
Abrechnungs-relevant sind werden protokolliert. Das Protokoll enthält dabei die
Uhrzeit der Änderung, den alten und neuen Parameterwert und den ausführenden
Benutzer. Die Protokolldatei kann in der SwyxWare-Administration angezeigt oder
exportiert werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 7.3,
Protokollieren von rechnungsrelevanten Aktivitäten am SwyxServer, Seite 49.
Funktionsprofil „Deaktiviert“ in Hosted SwyxWare
In einigen SwyxIt!-Szenarien gibt es Benutzer, die nur wenige Tage im Jahr ihren
SwyxIt!-Zugang benutzen. Diesen Benutzern kann nun während ihrer Abwesenheit
das Profil „Deaktiviert“ zugewiesen werden. Damit bleibt ihre komplette
Konfiguration (Ansagen, Skripte) erhalten, wird aber im Reporting nicht mehr
erfasst.
Verbessertes Verhalten von SwyxIt! Mobile
• Einträge in der Ausnahmeliste können nun einfach durch den Export von
Einträgen aus den vorhandenen Kontakten erstellt werden.
• Konfiguration von SwyxIt! Mobile über eine URL
SwyxIt! Mobile kann bisher auch durch den Import einer Konfigurationsdatei konfiguriert werden. Ab dieser Version ist es möglich diese Datei
über eine Verknüpfung (URL) zu referenzieren.
• SwyxIt! Mobile (WindowsMobile) bietet einen eigenen Ziffernblock zum
Wählen
• Verändertes Verhalten bei MEM-Nutzung ’Bei Bedarf’
Wird direkt aus der Oberfläche von SwyxIt! Mobile heraus gewählt, so
wird vorausgesetzt, dass über den MobileExtensionManager telefoniert
werden soll. Der Parameter „MEM-Nutzung“ (=’Bei Bedarf’) führt nur
dann zu einer Abfrage, wenn außerhalb von SwyxIt! Mobile eine Nummer
gewählt wird.
5
> Neue Funktionen
•
SwyxWare V6.12 - Neue Funktionen
Der Schwerpunkt der Änderungen für diese Version liegt im Bereich der TelefonieClients (SwyxIt! und SwyxIt! Mobile). Kleinere Änderungen wurden im
Lizenzierungsmodell für Hosted SwyxWare vorgenommen sowie die Voicemail und
Faxmail verbessert.
Lizenz-Änderungen BackEnd-Server
Sprach- und Faxkanäle werden zwischen den FrontEnd-Servern und dem BackEndServer eingerichtet. Um doppelte Zählungen beim Reporting zu vermeiden, werden
die Kanäle eines BackEnd-Servers von der Zählung ausgenommen.
Identifiziert der Reporting-Mechanismus ein System mit weniger als zwei
konfigurierten Benutzern, so interpretiert er dieses als BackEnd-System. In diesem
Fall werden Benutzer, Faxkanäle und Sprachkanäle nicht gezählt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Lizenzierung und
Reporting des BackEnd-Servers, Seite 49.
Änderungen für Voicemails
Die als E-Mail-Anhang versendeten Voicemails enthalten nun die Rufnummer bzw.
den Namen des Anrufers im der Dateibezeichnung. Die Betreffzeile der E-Mail
enthält ebenfalls diese Informationen sowie die Länge der aufgezeichneten
Voicemail.
In der E-Mail finden Sie eine Verknüpfung, mit der Sie per Fernabfrage direkt auf die
jeweilige Voicemail zugreifen können.
Änderungen für Faxmails
Der Name des Faxmail-Anhangs (TIF- oder PDF) enthält nun Datum/Uhrzeit,
StationID und Name und Anruferkennung.
• SwyxWare V6.12 - SwyxIt! Mobile Änderungen/Erweiterungen
Der Client für die Mobiletelefone ist in seiner Funktionalität erweitert worden und
steht jetzt auch für eine weiteres Betriebssystem (RIM) zur Verfügung. Details zu den
hier stichpunktartig aufgeführten Erweiterungen und Verbesserungen finden Sie im
SwyxWare Administrator Handbuch.
• Direkte Rufe ohne Nutzung des MobileExtensionManager
• Übernahme eines aktiven Rufes mit dem Bürotelefon
• Senden einer DTMF - Zeichenfolge
• Konfigurierbarkeit der rechten Auswahltaste (nur Symbian)
• Sichern der Einstellungen durch Kennwort
• Zugriff auf den nativen Kalender
• Bessere Strukturierung der SwyxIt! Mobile - Einstellungen
• Automatisierte Konfiguration per Konfigurationsdatei
• Rufnummernersetzung
• Lautsprecher / Mikrofon aktivieren
• SwyxWare V6.12 - SwyxIt! Änderungen
In dieser Version bietet SwyxIt! einige neue Funktionen.
• Betriebssysteme - 64Bit Unterstützung
• Wählmodus für SwyxPhone S315 (SwyxIt! Dialer)
• SwyxIt! Messenger
• SwyxIt! Web Extension
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxIt!-Dokumentation.
• SwyxWare V6.12 - Hardware
Ab dieser Version werden die folgenden ISDN-Karten unterstützt
• SX2-express QuadBRI
• SX2-express SinglePRI
• SX2-express DualPRI
Die neuen SX2-express ISDN-Karten ergänzen die bewährten SX2 ISDN - Karten im
Swyx Portfolio.
6
> Einleitung
Einleitung
Swyx entwickelt und vermarktet leistungsfähige Lösungen für die UnternehmensTelefonie. Dabei ist das Telefonsystem "SwyxWare" praktisch eine reine SoftwareLösung und nutzt die vorhandene Standard-PC-Plattform: Die Telefonie wird so zu
einer Netzwerkanwendung wie Ihr E-Mail-System, Ihr ERP-System zur Verwaltung
der Unternehmensdaten oder Ihr CRM-System zur Verwaltung Ihrer Kunden- und
Interessenten-Datenbank.
Was ist SwyxWare?
Die Swyx-Lösung ist eine Software, die mit dem Betriebssystem Microsoft Windows
Server 2003 aus einem PC eine leistungsfähige und benutzerfreundliche
Telefonanlage macht. Diese Telefonanlage kann von wenigen Telefonteilnehmern bis
zu Unternehmensgrößen von etwa 1000 Teilnehmern praktisch nahtlos wachsen.
SwyxWare bietet dabei eine bislang ungekannte Flexibilität und Leistungsfähigkeit
für seine Telefonnutzer, die zwischen den verschiedensten Telefon-Endgeräten frei
wählen können: Wie bei klassischen Anlagen steht eine Familie von eleganten
System-Telefonen ("SwyxPhones") und unterschiedlichen Ausstattungsmerkmalen
zur Verfügung, darüber hinaus aber können auch standard-konforme IP-Telefone
anderer Hersteller angeschlossen werden, wenn nicht die Leistungsfähigkeit der
Endgeräte das wichtigste Auswahlkriterium ist.
Flexibilität durch individuelle PC-/Telefonunterstützung
Telefonie mit SwyxWare kann ganz nach dem persönlichen Geschmack und der
gewünschten Arbeitsplatzunterstützung der Benutzer gestaltet werden - ganz
besonders elegant mit dem PC-Telefonie-Client SwyxIt!. Ein Anwender, der nur
gelegentlich telefoniert, hat andere Anforderungen als ein Vieltelefonierer. Anwender
in einer Logistikabteilung benötigen eine andere PC-/Telefon-Unterstützung als
kommunikations-orientierte Mitarbeiter im Vertrieb. Die zukunftssicheren SwyxTelefonlösungen tragen diesen unterschiedlichen Anforderungen und Bedürfnissen
Rechnung. So kann - neben einer Vielzahl mitgelieferter Bedienoberflächen - der
Anwender selbst bestimmen und gestalten, wie sich sein Telefon darstellt, wie viele
und welche Tasten es hat, welche Informationen angezeigt werden, wann welche
Ruftöne oder -melodien verwendet werden oder welche Ansagen unter welchen
Umständen welchem seiner Anrufer vorgespielt werden.
Einen Überblick über die Vielzahl der unterstützten Funktionen bei Verwendung von
SwyxIt! als Endgerät für Ihren SwyxServer finden Sie in der SwyxIt!Dokumentation.
Eine völlig neue Dimension des Telefonierens erschließt sich aber erst mit der PCbasierenden "SwyxIt!" Telefonie-Software, die aus jedem Windows-PC ein Telefon
von bislang unbekannter Leistungsfähigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität
macht. Sie wählen dazu für den jeweiligen Benutzer ein Handset (Telefonhörer) oder
ein 'Headset' aus, das typisch über die USB-Schnittstelle an den PC angeschlossen
wird und bieten dem Anwender so die leistungsstärkste Telefon-Lösung direkt in
seinen Arbeitsplatz integriert.
Perfekte Integration in die 'Microsoft-Welt'
Mit einer SwyxWare-Installation in Ihrem Netzwerk wachsen Computer und Telefon
einfach und unkompliziert zusammen: Von der Anrufer-Identifizierung und der
Wählhilfe per Mausklick, über eine ausgefeilte Unterstützung der Microsoft Office
Produkte bis hin zum Unified Messaging stehen dem Anwender erstmals wirklich
intelligente und integrierte Telefonfunktionen am Arbeitsplatz zur Verfügung.
Abbildung 1-1 Beispiel
Unschlagbare Effektivität durch 'Voice over IP'
Die SwyxWare-Telefon-Applikation ist eine reine Software-Lösung. Sie ist damit
leicht zu installieren, leicht zu administrieren und zu erweitern. Das spart Kosten und
ist ganz einfach. Durch die Nutzung der Voice over IP Technologie sind dazu noch
erhebliche Kosteneinsparungen zu erzielen: Umziehen, Löschen oder Hinzufügen
7
> Einleitung
von Teilnehmern ist jetzt die Sache von ein, zwei Mausklicks geworden und erfolgt
völlig ohne spezialisiertes Wartungspersonal.
Weitere Einzelheiten und Hinweise über die effiziente Nutzung von SwyxWare,
interessante Einsatz-Szenarien und Tipps und Tricks im Betrieb auch von
komplexeren SwyxWare-Installationen finden Sie nicht nur in diesem Handbuch,
sondern auch auf den Swyx Internet Seiten unter:
http://www.swyx.com.
Unterstützung durch Swyx
Swyx liefert ein umfangreiches Paket an initialen Dienstleistungen, die im Rahmen
der Hosted SwyxWare-Lösung durch ein Team von Spezialisten erbracht werden.
Dieses sogenannte "Jump-Start Paket" soll es dem Provider ermöglichen, die durch
Hosted SwyxWare bereitgestellten Dienste schnell, effizient und professionell zu
implementieren. Die im "Jump-Start Paket" enthaltenen Arbeitsgebiete dienen zum
einen der störungsfreien Implementierung von Hosted SwyxWare beim Provider, wie
z.B. die Realisierung der Call Terminierung oder der Anbindung des Kunden, aber
auch der Anpassung der internen Prozesse des Providers und der technischen
Schulung der involvierten Mitarbeiter.
Mit Hilfe des "Jump-Start Paket" kann der Provider die mit einem neuen
Geschäftszweig einhergehenden Risiken minimieren und gleichzeitig von der
Erfahrung der Swyx Solutions AG partizipieren. Auch entsprechende ServiceVerträge zur Pflege der eingerichteten Installation werden angeboten. Möchten Sie
weitergehende Informationen erhalten, so kontaktieren Sie bitte den Vertrieb von
Swyx oder senden Sie eine E-Mail an [email protected].
Zu dieser Dokumentation
Diese Dokumentation enthält die erforderlichen Informationen für einen
Diensteanbieter, um die Swyx-Lösung mit allen Vorteilen effektiv einsetzen zu
können.
An wen richtet sich diese Dokumentation?
Weiterhin wird die Kenntnis der SwyxWare-Lösung vorausgesetzt, sowohl bei der
Installation als auch bei der Konfiguration. Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation. In dieser Dokumentation wird
lediglich auf die speziellen Eigenschaften von Hosted SwyxWare eingegangen, die
für eine gehostete Anwendung notwendig sind.
Aufbau und Gliederung dieser Dokumentation
• Kapitel 1 - Definition und Erläuterung von speziellen Begriffen, die in
dieser Dokumentation verwandt werden
• Kapitel 2 - Voraussetzungen für den Betrieb von Hosted SwyxWare
• Kapitel 3 - Hardware-, Software- und Netzwerkanforderungen sowie
Lizenzbestimmungen
• Kapitel 4 - Einsatzgebiet von Hosted SwyxWare
• Kapitel 5 - Inbetriebnahme und Konfiguration von Hosted SwyxWare
• Kapitel 6 - Administration von Hosted SwyxWare
• Kapitel 7 - Lizenzierung und Abrechnungsverfahren
• Der ausführliche Index gibt Ihnen eine rasche Orientierung, um Inhalte
schnell aufzufinden.
Weitere Information
Da eine gedruckte Dokumentation fertigungsbedingt nicht immer den
aktuellsten Stand der Software widerspiegeln kann, finden Sie hier weitere
Informationen:
• Aktuelle Information zu den Produkten entnehmen Sie bitte der Homepage
im Internet:
http://www.swyx.com/de
• Detaillierte Fragen zu der aktuell vorliegenden Version werden in der Datei
’readme’ auf der SwyxWare-CD beantwortet.
Die Dokumentation setzt voraus, dass Sie als Systemadministrator die verwendeten
Plattformen und ihre Konventionen kennen.
• Weitere Hinweise zu speziellen Installations-Szenarien sowie Tipps &
Tricks für den optimalen Einsatz Ihrer SwyxWare finden Sie in der
Support-Datenbank (Knowledgebase).
Dementsprechend wurde bei der Erstellung dieser Dokumentation beispielsweise auf
die detaillierte Beschreibung von Windows-Menüaufrufen verzichtet und
ausreichende Grundlagenkenntnisse der Netzwerk-Administration vorausgesetzt.
http://www.swyx.com/de/support/support-kb.html
• Unter der Rubrik ’Support’ der Homepage können Sie die aktuellste
Dokumentation (PDF) sowie Software-Updates herunterladen:
http://www.swyx.com/de/support/index.html
8
1
> Was ist gemeint mit...?
Was ist gemeint mit...?
Definition und Erläuterung von speziellen Begriffen, die in dieser Dokumentation verwandt werden
In dieser Dokumentation häufig benutzte Begriffe werden in diesem Kapitel näher
definiert und erläutert. Vorausgesetzt wird die Kenntnis der Dokumentation zur
SwyxWare.
1.1
Hosted SwyxWare
Software-Installation, welche die komplette Installation von SwyxWare umfasst.
Hierbei ist sowohl die Installation beim Provider als auch die Installation der
Telefonie-Clients (SwyxIt! bzw. SwyxPhone) beim Kunden beinhaltet.
Weitere Informationen
Server, Seite 13.
1.4
entnehmen
Sie
bitte
dem
Abschnitt FrontEnd-
Datenbank Server (Database Server)
Der Datenbank Server ist ein PC (oder Cluster von PCs) mit Windows 2003 Server,
auf dem die Microsoft SQL-Datenbank installiert ist. Es wird grundsätzlich
empfohlen einen Cluster zu verwenden um dadurch die entsprechende
Ausfallsicherheit zu gewährleisten. In dieser gemeinsamen Datenbank sind alle
Daten der einzelnen SwyxServer enthalten. Hier findet jeder SwyxServer seine
Benutzer und ihre Profile, sowie die entsprechenden Skripte. Das Reporting der Zahl
der eingerichteten Benutzer, sowie ihr Funktionsumfang, erfolgt direkt aus dieser
Datenbank.
Vom Provider werden sowohl die Datenbank, die FrontEnd-Server als auch die
BackEnd-Server eingerichtet. Der Provider ist somit auch zuständig für die
Übergänge in andere Netzwerke, z.B. zum PSTN oder zu anderen Providern.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Hosted SwyxWare
Datenbank, Seite 13.
Abhängig vom Geschäftsmodell des Providers kann sowohl der Provider selbst oder
der Administrator des Kunden das Anlegen und Konfigurieren der einzelnen TelefonBenutzer übernehmen.
1.5
BackEnd-Server (BES)
Die Abrechnung der zur Verfügung gestellten Telefonie-Dienste erfolgt über ein
ausführliches Reporting.
Mit BackEnd-Server wird ein Computer bezeichnet, der innerhalb einer Hosted
SwyxWare die Verbindungen zu anderen Netzwerken übernimmt. Ein BackEndServer innerhalb einer Hosted SwyxWare-Installation übernimmt die Lizenzierung
und Überwachung der FrontEnd-Server sowie das Reporting (Lizenzserver).
1.2
Hier können auf den PCs mit Windows 2003 Server folgende Dienste installiert
werden:
Hosted SwyxWare Server (SwyxServer)
In der Umgebung eines Providers ist dies das Äquivalent zu einem SwyxServer.
Dieser SwyxServer ist auf einer virtuellen Einheit (VE) mit Windows 2003 Server
als Betriebssystem installiert und bietet dem Kunden des Providers die
Telefonanlagen-Funktionalität.
• SwyxGate für die Verbindung in das PSTN (ISDN oder analog)
Weitere Informationen zu Anforderungen an Hard- und Software entnehmen Sie bitte
Kapitel 3.1, Anforderungen Hardware und Software, Seite 14
• Reporting-Dienst (auf dem Lizenzserver) für die tägliche Erfassung der
installierten Benutzer und Funktionsprofile sowie das Versenden der
monatlichen Reports
1.3
FrontEnd-Server (FES)
Mit FrontEnd Server wird ein Computer bezeichnet, auf dem mehrere virtuelle
Instanzen mit Windows 2003 Server eingerichtet sind (VEs). Auf jeder dieser
virtuellen Instanzen ist ein SwyxServer (Hosted SwyxWare Server) installiert.
• SwyxLinkManager für SIP-Verbindungen z.B. zu anderen Providern oder
zu einem Soft Switch, die dann ihrerseits einen Zugang zum öffentlichen
Telefonnetz bieten
Je nach Erfordernissen können hier natürlich auch mehrere PCs eingesetzt werden.
Die einzelnen SwyxServer nutzen dann diese Funktionalität im Umfang der
erworbenen Kanallizenzen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Abschnitt BackEnd-Server, Seite 13.
9
1.6
> Was ist gemeint mit...?
Provider (Serviceprovider)
Ein Provider (Hoster, Diensteanbieter) ist ein Anbieter von Zugängen ins Internet. In
diesem Fall ist der Provider der Unternehmer, der eine Installation von Hosted
SwyxWare hat und Kunden (meist andere Unternehmen) diese Telefonie-Dienste
anbietet.
1.7
SoftSwitch
1.10 Virtuelle Telefonanlage (V-PBX)
Unter V-PBX wird eine virtuelle Telefonanlage verstanden. Diese wird mit Hosted
SwyxWare realisiert als ein SwyxServer, der bei dem Provider auf einer virtuellen
Instanz (VE) installiert ist und dem Kunden exklusiv zur Verfügung steht.
1.11 Virtuozzo
Der Soft Switch ist ein System, welches der Provider verwendet, um die Rufe via SIP
(LinkManager) vom BackEnd-Server entgegenzunehmen und ins öffentliche
Telefonnetz (PSTN) zu leiten.
Virtuozzo ist die Software, die mehrere isolierte virtuelle Einheiten (VE) auf einem
physischen PC bereitstellt. Dadurch wird ermöglicht, dass jeder Kunde des Providers
eine eigene SwyxServer-Installation zur Verfügung gestellt bekommt. Virtuozzo ist
ein Produkt der Firma Parallels (http://www.parallels.com).
1.8
1.12 Virtuelle Einheit (VE)
Kunde
Kunden eines Providers können sowohl Unternehmen sein als auch Personen mit
einem einzelnen Anschluss. In diesem Fall nutzt der Kunde die Telefonie-Dienste des
Providers in Form einer virtuellen Telefonanlage (V-PBX).
1.9
Benutzer
Ein Benutzer ist eine Person, eine Gruppe oder ein Ort (zum Beispiel ein
Besprechungsraum), für die/den ein Konto auf SwyxServer eingerichtet wurde.
Jedem Konto auf SwyxServer ist ein Benutzername und eine PIN (Personal
Identification Number) zugeordnet. Die PIN wird bei Verwendung von SwyxPhone
und bei der Fernabfrage zur Benutzerauthentifizierung benötigt.
Beim Starten von SwyxIt! wird automatisch Ihre Zugriffsberechtigung überprüft und
Ihr Benutzerkonto auf SwyxServer erkannt. Findet SwyxServer zu Ihrer
Benutzeranmeldung kein SwyxServer-Konto, so wird SwyxIt! mit einer
Fehlermeldung beendet. Existieren zu Ihrem Benutzerkonto mehrere SwyxServerKonten, so werden Sie von SwyxIt! aufgefordert, sich für eines zu entscheiden.
Für jeden Benutzer werden seine individuellen Einstellungen zentral gespeichert
(zum Beispiel Einträge im persönlichen Telefonbuch, Festlegungen von
Umleitungen, Zuordnung von Durchwahlnummern auf Leitungen). Das heißt, dass
Sie immer dieselbe Telefonumgebung vorfinden werden, ganz gleich an welchem PC
bzw. an welchem SwyxPhone Sie sich anmelden!
Unter ’Virtueller Einheit’ wird eine isolierte (Windows) Server-Instanz verstanden,
die durch Virtuozzo realisiert wird. Diese Instanz verhält sich wie ein standalone-PC.
Damit steht einem Kunden ein eigener Server als PBX exklusiv zur Verfügung ohne
jedoch für jeden Server eine eigenen PC-Hardware zu verwenden.
1.13 Lizenzserver
Gibt es innerhalb einer Hosted SwyxWare-Installation mehrere BackEnd-Server, so
fungiert einer dieser Server als Lizenzverwalter. Auf diesem Lizenzserver wird die
Hosted SwyxWare-Lizenz eingegeben bzw. permanent gemacht. Auf diesem Server
ist der Reporting-Dienst aktiviert, d.h. auch nur für diesen Server ist eine ReportingDatenbank notwendig. Alle anderen BackEnd- und FrontEnd-Server verweisen bei
der Lizenzierung auf diesen Lizenzserver.
10
> Was ist gemeint mit...?
1.14 Standort
1.17 Cold Standby Server
Der Standort ist quasi eine Eigenschaft der Telefonanlage. Durch diese Eigenschaft
wird die Interpretation von Rufnummern vorgenommen, z.B. wird dadurch ein Anruf
in das Ortsnetz erkannt.
Unter Cold Standby Server wird ein Server verstanden, auf dem bereits mehrere
virtuelle Einheiten (VE) vorinstalliert sind. Dieser Server kann in Betrieb genommen
werden, wenn einer der aktuell installierten FrontEnd-Server ausfällt. Die für den
Betrieb erforderlichen Benutzerdaten erhalten die SwyxServer der virtuellen
Einheiten aus der Datenbank.
Beispiel:
Der SwyxServer hat die Eigenschaft:
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Abschnitt Cold Standby
Server, Seite 13.
Deutschland (Kennzahl 49),
Dortmund (Vorwahl 231)
Wird nun vom Benutzer eine Rufnummer gewählt z.B. 0345678 (’0’ als
Amtsholung), so wird diese als lokale Rufnummer erkannt und die Rufnummer +49231345678 gewählt. Dieser konfigurierte Standort ist natürlich unabhängig davon, wo der PC des Providers physisch wirklich steht.
1.15 Funktionsprofil (Feature profile)
Funktionen aus dem zugeordneten Profil, die der Benutzer nicht nutzen darf, werden
durch den Benutzeradministrator für den Benutzer deaktiviert.
entnehmen
Sie
Jedem Benutzer wird ein Administrationsprofil zugeordnet. Durch diese Profile wird
festgelegt, welche Bereiche der jeweilige Benutzer sehen bzw. verändern kann. Es
stehen verschiedene Profile zur Verfügung.
Weitere
Informationen
entnehmen
Administrationsprofile, Seite 39.
Jedem Benutzer können verschiedene Funktionen zur Verfügung gestellt werden,
z.B. die Nutzung des Call Routing Managers, die Möglichkeit Voicemails zu
empfangen oder Gespräche aufzuzeichnen. Diese Funktionen werden in einem Profil
zusammengefasst. Der Funktionsumfang für den einzelnen Benutzer kann jederzeit
schnell und einfach erweitert werden, indem ihm ein anderes Profil zugewiesen wird.
Die zugewiesenen Profile dienen dem Reporting als Grundlage für die Erfassung der
genutzten Funktionen.
Weitere
Informationen
Funktionsprofile, Seite 43.
1.18 Administrationsprofile
bitte
dem
Sie
bitte
dem
Kapitel 6.1,
1.19 Trunk und Trunk-Gruppe
Unter „Trunk“ wird ein Anschluss in ein anderes Netzwerk, z.B. das öffentliche
Telefonnetz verstanden. Ein Anschluss an das öffentliche Telefonnetz kann z.B. ein
"ISDN-Trunk" sein, ein Anschluss an das Internet ein "SIP-Trunk". Anschlüsse
(Trunks) des gleichen Typs können zu Gruppen zusammengefasst werden. Die
Trunks einer Trunk-Gruppe haben dann gleiche Eigenschaften - die Trunk-Gruppen
sind deshalb also primär als Kapazitätserweiterungen zu sehen.
Kapitel 6.4,
Verschiedene Trunk-Gruppen können vom Administrator unterschiedlich priorisiert
werden. Dadurch wird erreicht, dass Rufe z.B. bevorzugt über eine kostengünstige
Verbindung (z.B. über eine SIP-Trunk direkt ins Internet) abgewickelt werden. Steht
diese nicht zur Verfügung, wird ein niedriger priorisierter Weg gewählt, z.B. ein
ISDN-Trunk ins normale Telefonnetz.
Unter Reporting versteht man die Berichterstattung über die aktuellen
Benutzerzahlen sowie deren Funktionsumfang. Diese Berichterstattung dient der
fortlaufenden Lizenzierung und der damit verbundenen Rechnungserstellung.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
1.16 Reporting
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 7.2, Reporting, Seite 45.
11
2
> Grundlagen
Grundlagen
Voraussetzungen für den Betrieb von Hosted SwyxWare
Hosted SwyxWare ist ein mandantenfähiges Software-Paket der bereits bekannten
und bewährten Telefonieapplikation SwyxWare.
Einzelheiten zur Installation und Konfiguration sowie dem Betrieb von SwyxWare
entnehmen Sie bitte der entsprechenden SwyxWare Administrator-Dokumentation.
Die Kenntnis der Installation bzw. Konfiguration einer SwyxWare wird
im Weiteren vorausgesetzt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte
der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
Hosted SwyxWare basiert auf dieser Swyx-Technologie und bietet nun für Provider
die Möglichkeit, seinen Kunden optimal skalierte Telefoniedienste anzubieten.
Hierbei verbleibt der Telefonie-Server beim Provider und wird von diesem installiert
und konfiguriert nach den Wünschen des Kunden. Der Kunde installiert lediglich die
Telefonie-Clients, entweder als SwyxIt! auf den PCs der Mitarbeiter oder als
alleinstehende IP-Telefone, z.B. aus der SwyxPhone-Familie. Je nach
Kundenwunsch kann auch dem Systemadministrator des Kunden erlaubt werden, den
eigenen Telefonie-Server zu pflegen. Hierzu bietet SwyxWare die Möglichkeit einer
Administration auf verschiedenen Ebenen an.
Die Abrechnung der Telefonie-Dienstleistungen erfolgt über ein Reporting-System,
das berücksichtigt, in welchem Umfang die einzelnen Benutzer die Funktionen von
SwyxWare nutzen dürfen. Der Nutzungsumfang eines jeden Benutzers wird vom
Provider oder vom Wiederverkäufer (Reseller) mit Hilfe sogenannter
Funktionsprofile festgelegt (siehe Kapitel 6.4, Funktionsprofile). Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 7.2, Reporting, Seite 45.
Swyx liefert ein umfangreiches Paket an initialen Dienstleistungen, die im Rahmen
der Hosted SwyxWare-Lösung durch ein Team von Spezialisten erbracht werden.
Dieses sogenannte "Jump-Start Paket" soll es dem Provider ermöglichen, die durch
Hosted SwyxWare bereitgestellten Dienste schnell, effizient und professionell zu
implementieren. Die im "Jump-Start Paket" enthaltenen Arbeitsgebiete dienen zum
einen der störungsfreien Implementierung von Hosted SwyxWare beim Provider, wie
z.B. die Realisierung der Call Terminierung oder der Anbindung des Kunden, aber
auch der Anpassung der internen Prozesse des Providers und der technischen
Schulung der involvierten Mitarbeiter.
Mit Hilfe des "Jump-Start Paket" kann der Provider die mit einem neuen
Geschäftszweig einhergehenden Risiken minimieren und gleichzeitig von der
Erfahrung der Swyx Solutions AG partizipieren. Auch entsprechende ServiceVerträge zur Pflege der eingerichteten Installation werden angeboten. Möchten Sie
weitergehende Informationen erhalten, so kontaktieren Sie bitte den Vertrieb von
Swyx oder senden Sie eine E-Mail an [email protected].
12
2.1
> Grundlagen
Hosted SwyxWare im Detail
Die Installation einer Hosted SwyxWare umfasst die Einrichtung mehrerer Server.
Das Herzstück der Hosted SwyxWare ist der BackEnd-Server, der sowohl die
Lizenzen verwaltet als auch die Verbindungen zum öffentlichen Netz (ISDN, SIP)
herstellt. In großen Installationen können auch mehrere BackEnd-Server sowie
abgesetzte Gateways verwendet werden. Die Funktion des Lizenzservers (ReportingDienst) wird aber immer nur von einem Server wahrgenommen. Hinzu kommen
mehrere FrontEnd-Server, auf denen mit Hilfe von Virtuozzo mehrere virtuelle
Instanzen angelegt werden. Jede dieser virtuellen Instanzen stellt eine eigene
virtuelle PBX für einen Kunden dar. Die Daten der Kunden-Installationen werden auf
einem abgesetzten Datenbank-Server verwaltet.
Die im Folgenden aufgeführten Komponenten bilden die Basis einer Hosted
SwyxWare-Installation. Eine solche Installation kann je nach den Erfordernissen
entsprechend erweitert werden.
Abbildung 2-1 Minimal-Szenario einer Hosted SwyxWare
13
> Grundlagen
2.1.1 FrontEnd-Server
Auf diesem PC mit dem Betriebssystem Windows 2003 Server x64bit Edition
werden mit Hilfe von Virtuozzo mehrere SwyxServer installiert. Jeder dieser
SwyxServer ist eine virtuelle PBX exklusiv für einen Kunden und kann von diesem
über IP erreicht werden.
Sollen mehr als vier virtuelle Einheiten auf einem System betrieben
werden, so muss die Microsoft Data Center Edition verwendet werden.
Über eine weitere Netzwerkkarte ist der FrontEnd-Server mit dem internen Netzwerk
verbunden, in dem auch der Datenbank-Server verfügbar ist.
Lizenzserver
Der Lizenzserver wird auf einem BackEnd-Server installiert. Er verwaltet die Hosted
SwyxWare-Lizenz und lizenziert seinerseits alle anderen Server innerhalb der Hosted
SwyxWare-Installation. Der Reporting-Dienst, der in entsprechenden ZeitIntervallen einen Bericht über die Benutzer- und die Serverkonfiguration erstellt, ist
auf dem Lizenzserver aktiv. Für die Erstellung eines Berichtes werden täglich alle
installierten Datenbanken der Hosted SwyxWare ausgewertet und die Ergebnisse in
einer Reporting-Datenbank abgelegt. Der Reporting-Dienst entnimmt die
Informationen dann dieser Reporting-Datenbank. Dieser Dienst muss innerhalb der
Hosted SwyxWare ständig aktiviert sein.
Keiner dieser SwyxServer verfügt über ein eigenes SwyxGate. Um die Verbindung
in die Außenwelt herzustellen, wird jeder dieser SwyxServer über einen SwyxLinkTrunk an den BackEnd-Server angebunden, der die Verbindungen in die Außenwelt
verwaltet. Mit der Anzahl der Kanäle pro SwyxLink-Trunk wird auch die Anzahl der
gleichzeitigen Gespräche festgelegt, die Mitarbeiter eines Kunden in die Außenwelt
führen können.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 7, Lizenzen, Seite 45.
Bei entsprechender Auslastung eines PCs kann ein weiterer FrontEnd-Server mit
weiteren SwyxServer-Instanzen dem bestehenden hinzugefügt werden.
Swyx empfiehlt hierbei aus Redundanzgründen den Einsatz eines Cluster-Systems,
um die benötigte Ausfallsicherheit der SQL-Datenbanken zu gewährleisten.
2.1.2 BackEnd-Server
2.1.4 Cold Standby Server
Auf diesem PC mit dem Betriebssystem Windows 2003 Server wird direkt der
SwyxServer der Hosted SwyxWare installiert. Die Hauptaufgabe dieses Servers ist
die Verbindung herzustellen zwischen den virtuellen TK-Anlagen (KundenSwyxServer) und der Außenwelt. Dementsprechend verwaltet dieser Server
Dieser Server soll als Ersatz für einen ausgefallenen FrontEnd-Server dienen. Auf
dem Cold Standby Server ist bereits ein Windows Server Betriebssystem und
Virtuozzo vorinstalliert. Die notwendigen SwyxServer-Instanzen werden in der
Virtuozzo Management Konsole mit Hilfe der erstellten Vorlage auf dem Cold
Standby Server erstellt (geklont). Dabei haben die virtuellen Instanzen noch keine
zugewiesenen Namen bzw. Datenbanken erhalten.
• ein oder mehrere SwyxGates für die Verbindung in das öffentliche
Telefonnetzwerk (ISDN-Trunks oder analoge Trunks). SwyxGates können
auf einem oder - aus Gründen der Leistung- und Ausfallsicherheit- auf
mehreren physischen PCs mit entsprechenden ISDN- bzw. analogen
Karten installiert werden.
• einen LinkManager, der SIP-Verbindungen z.B. zu anderen Providern oder
direkt herstellt (SIP-Trunks). Hier wird auch die Verbindung zu einem Soft
Switch des Providers verwaltet.
Ist nur ein BackEnd-Server in einer Installation vorhanden, so übernimmt dieser
sowohl die Verbindung in die Außenwelt als auch die Funktion des Lizenzservers.
2.1.3 Hosted SwyxWare Datenbank
Auf diesem zentralen Server, der von Kundenseite nicht zu sehen ist, wird ein
Microsoft SQL Server 2005 installiert. Dieser Server verwaltet alle Datenbanken der
installierten FrontEnd-Server und bietet die Datenbank für die Report-Informationen.
Der Cold Standby Server nutzt nicht die SwyxWare StandbyFunktionalität, da diese sich immer auf genau einen SwyxServer bezieht
und damit für einen FrontEnd-Server mit mehreren SwyxServerInstanzen nicht einsetzbar ist.
Fällt nun ein FrontEnd-Server aus, so wird dieser vom Administrator durch den Cold
Standby Server ersetzt. Dabei werden mit einem Konfigurationsprogramm
(IpPbxConfig) die Namen und die Verbindung zur jeweiligen Datenbank für diese
SwyxServer-Instanzen konfiguriert. Somit können sich diese neuen Instanzen mit der
Datenbank verbinden und sind wieder einsatzfähig mit allen Informationen bezüglich
des jeweiligen Kunden, da diese Kundeninformationen zentral in der Datenbank
gespeichert werden.
14
3
> Systemanforderungen
Systemanforderungen
Hardware-, Software- und Netzwerkanforderungen sowie Lizenzbestimmungen
Beachten Sie bitte, dass die nachfolgenden Hardwareanforderungen
ausschließlich für die Installation von Hosted SwyxWare gelten. Sollen
noch weitere Prozesse auf diesem PC gestartet werden, z.B. eine
Fileserver-Applikation, so verändern sich die Anforderungen für diesen
PC.
3.1
Anforderungen Hardware und Software
Die Anforderungen an die Hardware können hier nur beispielhaft genannt werden.
Sie sind im hohen Maße abhängig von der Anzahl der SwyxServer-Instanzen auf
einem FrontEnd-Server, den gleichzeitig zu bearbeitenden Gesprächen und dem
Umfang der Skriptbearbeitung.
Im Folgenden wird ein Hardware-Szenario vorgestellt, das vier SwyxServerInstanzen umfasst mit jeweils 20 Benutzern. Dabei werden 1000 Rufaufbauten pro
Stunde und pro Instanz angenommen.
Microsoft .NET Framework und WSE Runtime 3.0
Für die Installation von SwyxWare ist Microsoft .NET Framework v2.0 und WSE
Runtime 3.0 (Web Services Enhancements) Voraussetzung. Dies gilt auch für die
Installation der SwyxWare-Administration und des Telefonieclients SwyxIt!, da der
Zugriff auf die SwyxWare-Datenbank nun mit Hilfe der Web-Dienste erfolgt. Alle
Softwarekomponenten stehen auf der CD zur Verfügung und werden vor der
Installation überprüft bzw. zur Installation angeboten, wenn die Installation von der
CD gestartet wird.
Achten Sie bitte darauf, dass bei dem Windows System das aktuellste
Service Pack von Microsoft installiert ist. Installieren Sie regelmäßig die
von Microsoft zur Verfügung gestellten Sicherheitsupdates:
http://windowsupdate.microsoft.com
Festplattenplatz und Dateisystem für SwyxWare
Eine vollständige SwyxWare-Installation benötigt ca. 130MB (80MB im
Programmverzeichnis und 50MB im Verzeichnis „Dokumente und Einstellungen“)
Festplattenplatz. Die den Benutzern zugeordneten Dateien wie z.B. eigene
Callrouting-Skripte, Voicemail-Ansagen, Bitmap-Dateien, Klingeltöne oder Skins
werden bei Hosted SwyxWare in der Datenbank angelegt und vergrößern somit nicht
den Speicherbedarf des SwyxServer.
Voraussetzung für SwyxFax
Um SwyxFax innerhalb der Installation anzubieten, muss der Provider bzw. sein SIPÜbergang zum öffentlichen Telefonnetz das Protokoll T.38 unterstützen.
15
> Systemanforderungen
3.1.1 Anforderungen BackEnd-Server (BES)
3.1.2 Anforderungen abgesetztes SwyxGate
Der BackEnd-Server stellt die Verbindung zwischen den einzelnen virtuellen PBX
und der Außenwelt her. Der begrenzende Faktor ist die Verwaltung der eingerichteten
Sprachkanäle.
Der Zugang zum öffentlichen Netzwerk kann über ein abgesetzes SwyxGate
erfolgen. SwyxGate erfordert KEINE besondere Hardwareausstattung zum Betrieb.
Die Software ist auf allen Standard-PCs lauffähig, auf denen auchWindows Server
2003 bzw. Windows XP Professional ausgeführt werden kann. Die HardwareAnforderungen entsprechen im Wesentlichen denen, die Microsoft für den Einsatz
dieser Betriebssysteme empfiehlt.
Auf diesem Server sind typischerweise keine Benutzer konfiguriert. Zur besonderen
Lizenzierung eines BackEnd-Servers lesen Sie bitte weiter unter Lizenzierung und
Reporting des BackEnd-Servers, Seite 49.
BackEnd-Server
Anforderungen
SwyxGate
Anforderungen
CPU
Dual Xeon Dual Core 3.2 GHz
CPU
Speicher
4 GB für 400 Sprachkanäle via SIP oder 76 Kanäle via
ISDN
Pentium IV, 3 GHz HT (für SX2 SinglePRI)
Dual Xeon (für SX2 DualPRI)
Speicher
512 MB
Festplattenspeicher Server 130 MB
Entspricht der Installation einer 'normalen' SwyxWare
Festplattenspeicher
25 MB
Netzwerkkarte
1 GBit/s
Festplattenspeicher
Administration
30 MB
PCI-Steckplatz
pro ISDN-Karte ein freier Steckplatz
Festplattenspeicher
Tracing
Möchten Sie während des Betriebes Trace-Ausgaben
auf der Festplatte speichern, so muss hierfür noch
weiterer Festplattenplatz vorgesehen werden.
Speicherplatz in der
Datenbank
60 MB
Netzwerkkarte
100 MBit
Software
Software
•
•
•
•
Windows Server 2003 x64 bit
alle verfügbaren Betriebssystem Updates
Microsoft .Net Framework 2.0
WSE 3.0 Runtime
• Windows Server 2003 (32 bit oder 64 bit) oder
Windows XP Professional
• alle verfügbaren Betriebssystem Updates
• Microsoft .Net Framework 2.0
• WSE 3.0 Runtime
16
> Systemanforderungen
3.1.3 Anforderungen FrontEnd-Server (FES)
3.1.4 Anforderung an eine virtuelle PBX
Sie benötigen auf einem FrontEnd-Server Platz für
Die Anforderungen einer einzelnen virtuellen Einheit sind nicht abhängig von der
Anzahl der eingerichteten Benutzer, da diese Daten alle in der Datenbank abgelegt
werden. Es können hier Anhaltswerte für eine einzelne virtuelle Instanz genannt
werden.
• die
Virtuozzo-Installation
und
die
Verwaltungswerkzeuge (Kapitel 3.2, Virtuozzo),
damit
verbundenen
• die Klon-Installation, die als Vorlage für alle virtuellen PBX dient
• die virtuellen SwyxWare-Instanzen selber, die vom Kunden konfiguriert
werden können (Kapitel 3.1.4, Anforderung an eine virtuelle PBX).
Die Anforderungen an einen FrontEnd-Server sind natürlich abhängig von der
Anzahl der hier zu installierenden SwyxWare-Instanzen (virtuelle PBX). Dabei ist
die Speicheranforderung jeder einzelnen virtuellen PBX geringfügig abhängig von
der Anzahl der Benutzer, da die Benutzerdaten selber (wie z.B. für Ansagen, Skripte
etc.) in der Datenbank abgelegt werden.
Als Anhaltspunkt können hier die Installationswerte aus dem Labor dienen. Für einen
FrontEnd-Server mit einer Virtuozzo-Installation und z.B 6 (30) SwyxWareInstanzen mit jeweils 20 Benutzern, wobei diese Benutzer über die
Standardrufbehandlung hinaus keine weiteren Skripte installiert haben gelten
folgende Werte:
FrontEnd-Server
CPU
Speicher
Festplattenspeicher
Netzwerkkarte
Software
Anforderungen
Dual Xeon Dual Core 3.2 GHz
4 GB (für 6 vPBX) bis 32 GB (für mehr als 30 vPBX)
200 GB
dual Ethernet Board, 1Gbit/s
• Windows Server 2003 x64-Edition (für mehr als
vier virtuelle Instanzen wird die Data Center Edition benötigt)
• alle verfügbaren Betriebssystem Updates
• Microsoft .Net Framework 2.0
• WSE 3.0 Runtime
• Virtuozzo 3.5.1 SP1
Bitte beachten Sie bei der Virtualisierung des Betriebssystems die
Lizenzbedingungen von Microsoft, z.B darf zurzeit die Standard Edition
nicht, die Enterprise Edition nur viermal virtualisiert werden, die
DataCenter Edition jedoch häufiger. Weitere Informationen hierzu
finden Sie unter
http://www.microsoft.com/germany/serverlizenzierung/default.mspx.
Bitte beachten Sie, dass auf einer virtuellen Instanz nur SwyxWare
installiert ist und keine weiteren Anwendungen von Drittherstellern.
virtuelle PBX
Anforderungen
Festplattenspeicher
SwyxServer
130 MB zuzüglich des von den weitern SoftwareKomponenten (s.u.) benötigten Platzes
Festplattenspeicher
Administration
30 MB
Festplattenspeicher
Tracing
Möchten Sie während des Betriebes dezentrale TraceAusgaben auf der Festplatte speichern, so muss hierfür
noch weiterer Festplattenplatz vorgesehen werden.
Empfohlen werden hier mindestens 8 GB für jede
virtuelle Einheit.
Speicherplatz in der
Datenbank
60 MB (initiale Datenbank), hinzu kommen die Daten
für eingerichtete Benutzer
Software
• Windows Server 2003 x64-Edition
wird durch die Virtuozzo Installation vom Betriebssystem geklont. Bitte beachten Sie die MicrosoftLizenzbedingungen.
• Microsoft .Net Framework 2.0
• WSE 3.0 Runtime
• Virtuozzo 3.5.1 SP1
17
> Systemanforderungen
3.1.5 Anforderungen Datenbank System
Das Datenbank-System kann auf einem Cluster installiert werden. Es stellt die
Anwendungsdaten für die einzelnen virtuellen PBX zur Verfügung. Daher ist die
Größe des Systems von der Anzahl der eingerichteten virtuellen PBX abhängig.
Außerdem werden hier die Daten für das Reporting erfasst.
Anforderungen
CPU
Pentium IV, 3 GHz HT
Speicher
2 GB
Festplattenspeicher
• 60 MB für jede virtuelle PBX
• 5 MB für jeden installierten Benutzer
Ohne Speicherplatz für mitgeschnittene Gespräche!
Mitschnitte sollten nicht in der Datenbank abgelegt
werden, sondern bei dem Provider in einem eigenen
Verzeichnis.
Netzwerkkarte
1 GBit/s
Software
• Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition
• Microsoft SQL Server 2005, Enterprise Edition
Wird die Datenbank als Cluster konfiguriert, so muss
das Betriebssystem mindestens Windows Server
2003 Enterprise sein und der SQL Server Enterprise
muss in der Cluster Konfiguration installiert werden.
3.1.6 Netzwerkkarte(n)
In der Hosted SwyxWare-Installation sind zwei Netzwerke vorhanden, das
FrontNetzwerk über welches die Kunden ihren jeweiligen SwyxServer erreichen,
und das BackNet, in dem sich z.B. der BackEnd-Server und der Datenbank-Server
sowie die Übergänge zu anderen Netzwerken befinden.
Es wird empfohlen für den FrontEnd-Server zwei statische IP-Adressen zu
verwenden. Intern (zum BackEnd-Server) ist es möglich die IP-Adresse auch über
DHCP zu verteilen. Nach außen wird auf jeden Fall eine statische IP-Adresse zum
Kunden benötigt.
FrontEnd-Server
In den FrontEnd-Servern sollten zwei Netzwerkkarten bzw. eine Dual-Netzwerkkarte
installiert sein. Einerseits wird dadurch der Zugang des Kunden zu seinem TelefonieServer gewährleistet und andrerseits der Zugang zum Backend-Server und der
Datenbank.
BackEnd-Server und Datenbank-Server
Diese Server benötigen lediglich einen Zugang zum BackNet.
18
> Systemanforderungen
3.2 Virtuozzo
3.3
Getestet wurde das Hosted SwyxWare-Szenario mit Virtuozzo 3.5.1 SP1 und
Virtuozzo 4.0.
Das IP-Netzwerk als Transportmedium hat einen entscheidenden Einfluss auf die
Sprachqualität der Telefonverbindungen. Daher sollte auf die Konfiguration des
Netzwerks besonderer Wert gelegt werden.
Für die Verwaltung von Virtuozzo 3.5.1 wird die Verwendung der Virtuozzo
Management Konsole (VZMC) empfohlen. Diese muss gesondert lizenziert werden.
Für Virtuozzo 4.0 heißt das Management-Werkzeug „Parallels Management
Console“. Das Programm „Parallels Infrastructure Manager“ (PIM) ermöglicht
Virtuozzo ohne Einschränkungen online zu administrieren. Beide Werkzeuge sind
lizenzpflichtig, aber in den von Swyx vergebenen Virtuozzo-Lizenzen enthalten. Im
Weiteren wird daher die Konfiguration via Management Console beschrieben.
In der folgenden Tabelle werden die Empfehlungen von Virtuozzo für die
Management Konsole (VZMC) aufgelistet.
FrontEnd-Server
Anforderungen
Speicher
25 MB (empfohlen werden 5 MB pro 100 virtueller
Einheiten)
Festplattenspeicher
60 MB
hinzu kommt der entsprechende Platz für die einzelnen
virtuellen PBX
Unabhängig von der verwendeten Hardware ist in der von Swyx bezogenen Software
von Parallels die Anzahl der Lizenzen für virtuelle Instanzen pro Hardware-Node auf
100 begrenzt.
Netzwerkanforderungen und Bandbreite
Es wird empfohlen eine ausreichende IP-Verbindung zu gewährleisten, mindestens
ein Netzwerk mit 100MBit/s, je nach Anforderung ein Netzwerk mit 1GBit/s. Die
Anforderungen hängen im hohen Maße von der Anzahl der eingesetzten Systeme und
der Anzahl der aktiven Benutzer ab.
Bei Gesprächen innerhalb einer virtuellen PBX wird der Mediendatenstrom direkt
zwischen den beiden Endgeräten abgewickelt, d.h. für diese wird nur Bandbreite im
LAN des Endkunden benötigt.
Im einzelnen ist hier sowohl die Verbindung vom Provider zum Endkunden zu
betrachten, als auch die Verbindung vom Provider zum SoftSwitch als ISDNÜbergang in das öffentliche Telefonnetz.
Aus der Praxis ergeben sich folgende Empfehlungen für die Bandbreite im Verhältnis
zur Anzahl der Benutzer:
Anzahl der
Kanäle
Benutzer
Bandbreite
10
4
0,6 Mb/s
20
7
1,0 Mb/s
50
14
2,2 Mb/s
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte auch direkt der Webseite des Herstellers:
100
25
4,0 Mb/s
http://www.parallels.com/en/products/virtuozzo/tools/specs/
500
60
8,0 Mb/s
1000
90
14,4 Mb/s
Daraus ergibt sich z.B. für einen FrontEnd-Server mit 32 virtuellen PBX und einer
mittleren Benutzeranzahl von 20 ein Bedarf von 224 Kanälen und, bei 160kb/s pro
Kanal (80kb/s pro Medienstrom, bei einem Gespräch sind zwei Medienströme nötig),
eine Bandbreite von 17,9 Mb/s.
19
> Systemanforderungen
3.3.1 Geeignete Netzwerkumgebung für SwyxServer schaffen
Für den reibungslosen Betrieb der SwyxWare-Telefonanlage ist neben den oben
beschriebenen Grundvoraussetzungen bezüglich der Software und Hardware die
bestehende Netzwerk-Infrastruktur ausschlaggebend. Im Folgenden wird eine
Umgebung beschrieben, die für die Funktion von SwyxServer optimale
Voraussetzungen bietet.
Geeignete Einrichtung des SwyxServer PC
Um optimale Bedingungen für SwyxServer zu schaffen, ist Folgendes einzurichten:
• Der PC, auf dem SwyxWare installiert wird, wird ausschließlich als
Telefonie-Server eingerichtet. Andere Netzwerk-Dienste wie z.B. E-MailServer, DHCP- oder DNS-Server sollten nicht auf diesem PC zur
Verfügung gestellt werden.
• SwyxServer erhält eine feste IP-Adresse (Public IP address).
Geeignete Einrichtung des Netzwerks
• Infrastruktur des Netzwerks
SwyxWare verwendet zum Übertragen der Sprach- und Steuerungsdaten
das Internet Protokoll (IP). Jeder Client- und SwyxServer-Computer benötigt im Netzwerk eine eindeutige IP-Adresse.
Ein komplett Layer 2-geswitchtes Netzwerk gewährleistet eine optimale
Übertragung der Sprach- und Steuerungsdaten auch bei einer großen
Anzahl von SwyxWare-Telefonaten bzw. in einem Netzwerk mit höherem
Datenverkehr (z.B. File-Transfer, HTTP, FTP), ist aber nicht zwingend
erforderlich.
Der SwyxServer-PC bzw. das auf einem separaten PC installierte SwyxGate muss an einem Switch angeschlossen sein. Damit steht für den Datenverkehr zwischen den Telefonie-Clients (SwyxIt! oder SwyxPhone) und
SwyxServer ausreichend Bandbreite zur Verfügung.
• Quality of Service
Zum Verbessern der Sprachqualität ist der Einsatz von Quality of Service
im Netzwerk von Vorteil. Vor allem bei schmalbandigen Anbindungen
(z.B. Heim-Anbindungen) ist die Priorisierung der Pakete wichtig für die
sprachübertragung.
SwyxWare unterstützt auch QoS für RTP und SIP-Pakete.
Folgender Knowledgebase-Artikel beschreibt hierbei detailliert die Vorgehensweise:
Unterstützung von QoS (Quality of Service) (kb2340)
• DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)
Sollen die IP-Adressen für die Telefonie-Clients (SwyxIt! und SwyxPhone)
automatisch verteilt werden, so kann dafür ein DHCP-Server, der sich im
Netzwerk des Kunden befindet, verwandt werden.
Diese Verteilung bietet folgende Vorteile:
Eindeutige Vergabe von IP-Adressen im Netzwerk
Automatische Übermittlung der IP-Adresse von SwyxServer an die
Clients
Wie Sie einen DHCP-Server installieren und für die Benutzung der Telefonie-Clients einrichten erfahren Sie in der SwyxWare Dokumentation.
• DNS (Domain Name Service)
Ein Active Directory setzt einen im Netz befindlichen DNS-Server voraus.
Active Directory verwendet DNS als Locator-Dienst, mit dessen Hilfe die
Namen von Clients FQDN (Fully Qualified Domain Name), Domänen,
Standorten und Diensten im Active Directory einer IP-Adresse zugeordnet
werden.
Sind im Netzwerk SwyxIt!, die auf dem Betriebssystem Windows Vista
installiert sind, so verwenden Sie bitte DNS um die IP-Adressen zuzuweisen.
Sind die oben erwähnten Komponenten korrekt eingerichtet, so steht SwyxWare eine
optimale Umgebung zur Verfügung.
Anbindung der Kunden-Endgeräte
Es wird empfohlen die Kunden-Endgeräte über VPN (Virtual Private Network) an
die virtuelle PBX anzubinden. Dies ist vor allem dann notwendig, wenn der Kunde
ein SwyxPhone verwendet oder eine DECT-Anbindung realisieren möchte.
Eine solche VPN-Anbindung gewährt weiterhin beiden Seiten (Provider und Kunde)
mehr Sicherheit.
20
3.4
> Systemanforderungen
MailServer für Voicemail
Zum Zustellen von Voicemails benötigen Sie einen SMTP-Mailserver, der vom
SwyxServer erreichbar ist.
Die SMTP-Authentifizierung (Benutzername und Kennwort) wird unterstützt.
Für die Fernabfrage von Voicemails muss der Mailserver das IMAP4-Protokoll
unterstützen. Während der Fernabfrage greift SwyxServer mit Hilfe dieses Protokolls
auf das Postfach des Benutzers zu, um die dort vorhandenen Voicemails auf Wunsch
abzuspielen.
3.5
Microsoft Exchange Server für das Anrufmanagement
Weiterhin bietet SwyxWare mit dem Call Routing Manager ein terminbasiertes
Anrufmanagement. Möchten Sie dies benutzen, benötigen Sie einen Microsoft
Exchange Server, der über die MAPI-Schnittstelle erreichbar sein muss. Um dies zu
gewährleisten, installieren Sie bitte den Microsoft Outlook-Client auf dem
SwyxServer.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
3.6 Lotus Domino Server für das Anrufmanagement
Haben Sie eine Lotus Notes Umgebung, so können Sie auch hier eine Integration für
das terminbasierte Anrufmanagement vornehmen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
21
4
> Szenario > Szenario
Szenario
Einsatzgebiet von Hosted SwyxWare
Die Szenarien, in denen SwyxWare eingesetzt werden kann, sind sehr vielfältig. In dieser Dokumentation soll lediglich ein Teilaspekt betrachtet werden: Hosted SwyxWare. Dies ist
eine SwyxWare, die Providern die Möglichkeit bietet, SwyxWare als eine Lösung anzubieten, die frei skalierbar von einem Provider als Dienst anderen Unternehmen angeboten
werden kann.
Abbildung 4-1 Einsatzgebiete von SwyxWare in der Übersicht
22
4.1
> Szenario
Übersicht
4.2
Für einen Provider ist das spezielle Umfeld interessant, dass sich aus den
unterstützten Leistungen ergibt:
Komponenten der Hosted SwyxWare
Die verschiedenen Komponenten von Hosted SwyxWare werden beim Provider im
Back- und Front-Netzwerk installiert.
Abbildung 4-2 Hosted SwyxWare
Es ergeben sich verschiedene Möglichkeiten:
• A - Hosted Unternehmen
An eine Hosted SwyxWare, also eine beim Provider aufgebaute und dort
verwaltete SwyxWare, schließen sich die Telefonie-Clients in einem Unternehmen direkt an.
• B - Privatanwender, Home Office mit SwyxIt!
Einzelne Telefonieclients werden über eine SIP-Verbindung an die Hosted
SwyxWare angebunden.
• C - Unternehmen mit SwyxWare
Ein Unternehmen, dass bereits SwyxWare als interne TK-Anlage verwendet kann über einen SwyxLink an die Hosted SwyxWare des Providers
angebunden werden.
Abbildung 4-3 Übersicht über eine komplette Hosted SwyxWare-Installation
Ein Provider installiert innerhalb seines Netzwerks einen oder mehrere FrontEndServer (FES) im sogenannten Front-Netzwerk. Auf jedem FrontEnd-Server sind mit
Hilfe von Virtuozzo mehrere SwyxServer installiert. Jeder dieser SwyxServer ist
23
> Szenario
einem Kunden zugeordnet. Die Kunden des Providers verbinden ihre Telefonieclients
mit ’ihrem’ SwyxServer, der auf einem solchen FrontEnd-Server installiert ist.
Im BackEnd-Netzwerk, das von den Kunden-Rechnern nicht erreicht werden kann,
befinden sich ein oder mehrere BackEnd-Server und der Datenbank-Server. Der
Datenbank-Server kann wiederum auf einem oder mehreren PCs in Form eines
Clusters installiert sein.
Die FrontEnd-Server werden über einen SwyxLink mit dem BackEnd-Server
verbunden. Der BackEnd-Server verwaltet den Reporting-Mechanismus und die
Verbindungen in die Außenwelt. Es können hier z.B. mehrere PCs mit jeweils einem
SwyxGate installiert werden, um über die dort eingebauten ISDN-Karten den Zugang
zum öffentlichen Telefonnetzwerk zu gewährleisten. Andererseits stellt der
BackEnd-Server über den LinkManager auch den Zugang zum Internet bzw. zu
anderen SIP-Providern (Soft-Switch) zur Verfügung.
Verbindung zum Kunden, Firewall
Die Verbindung zum Kunden wird über eine IP-Strecke gewährleistet, welche in den
meisten Fällen (sobald SwyxPhone eingesetzt werden) über ein VPN realisiert wird.
Hierzu sind geeignete VPN-Systeme zu nutzen, welche in der Regel schon eine
Firewall auf beiden Seiten zur Verfügung stellen.
24
> Installation
Nr Schritt
Erläuterung
1
Vorbereitung
der Systeme
(FES, BES)
BackEnd-System
• Betriebssystem mit aktuellen Servicepacks und Updates
• .NET 2.0
• WSE 3.0
• 1 Netzwerkkarte
FrontEnd-System
• Betriebssystem mit aktuellen Servicepacks und Updates
• Virtuozzo
• .NET 2.0
• WSE 3.0
• 2 Netzwerkkarten
Stellen Sie sicher, dass die erforderlichen Hardware und
Software-Bedingungen gegeben sind.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 3.1,
Anforderungen Hardware und Software, Seite 14.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 2, Grundlagen, Seite 11.
2
Netzwerk
Im Einzelnen müssen die folgenden Aktionen ausgeführt werden. Sie finden zu
jedem Schritt entsprechende Verweise zu den detaillierteren Anleitungen. Zur
Konfiguration von SwyxWare wird die Kenntnis der SwyxWare-Administrator
Dokumentation vorausgesetzt.
Prüfen Sie Ihr Netzwerk, um eine störungsfreie Übertragung
zu gewährleisten.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 3.3,
Netzwerkanforderungen und Bandbreite, Seite 18.
3
Microsoft SQL Installieren Sie auf einem abgesetzten PC (Cluster) einen
Server 2005
Microsoft SQL 2005 Server.
installieren
Legen Sie folgende Datenbanken an:
• Datenbank für das Reporting
• eine Datenbank für das BackEnd-System
• für die FrontEnd-Vorlage eine Datenbank, alle weiteren
Datenbanken werden von dieser dann dupliziert.
Konfigurieren Sie die Zugriffsrechte (db-user).
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 5.4,
Installation einer abgesetzten Datenbank, Seite 26.
5
Installation
Inbetriebnahme und Konfiguration von Hosted SwyxWare
5.1
Übersicht
Ein vollständiges Hosted SwyxWare-Szenario besteht aus mindestens einem
BackEnd-Server (Lizenzserver) und mehreren FrontEnd-Servern.
Auf den FrontEnd-Servern werden mit Hilfe von Virtuozzo mehrere virtuelle
Instanzen (VE) eingerichtet. Es wird eine Klon-Vorlage erstellt, die bereits einen
SwyxServer, eine SwyxWare-Administration, evtl. SwyxFax, einen Benutzer
’Administrator’ und vom Provider definierte Funktionsprofile enthält.
Danach wird für jeden Kunden die Klon-Vorlage kopiert und entsprechend benannt.
Diese Kunden-Instanz wird dann an eine - ebenfalls kopierte - Datenbank gebunden
und anschließend kundenspezifisch konfiguriert.
25
> Installation
Nr Schritt
Erläuterung
Nr Schritt
Erläuterung
4
Installieren Sie einen SwyxServer als BackEnd-Server
(Lizenzserver) und die SwyxWare-Administration.
Konfiguration der SwyxLink-Trunks des BES:
• Benutzen Sie nur kanonische Nummern für die Weiterleitung zu den FES
• Konfigurieren Sie für jeden Trunk „Nicht zugeordnete
Anrufernummer/URI signalisieren“
• Konfigurieren Sie KEINE öffentlichen Rufnummernbegrenzung
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 5.5,
Installation eines Lizenzservers (BackEnd-Server), Seite 26.
9
Anpassen der
KundenInstallation
Passen Sie mit Hilfe ’IPPBXConfig’ die geklonte SwyxServer-Installation an.Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte dem Abschnitt Konfiguration mit
IpPbxConfig, Seite 32.
10
SwyxLink
einrichten
Legen Sie vom SwyxServer des Kunden zum BackEndServer einen SwyxLink an. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
11
Weitere
KundenInstallationen
Erstellen Sie weitere Datenbanken und - mit Hilfe der
Vorlage- SwyxServer für weitere Kunden.
12
Weitere FES
Wenn nötig, installieren Sie weitere FrontEnd-Server.
13
Gateways
anlegen
Um Zugang zum öffentlichen Telefonnetz (ISDN) und zu
anderen SIP-Anbietern zu gewährleisten installieren Sie auf
dem BackEnd-Server entsprechende Gateways (SwyxLinkManager bzw. SwyxGate). Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
14
Weitere BES
Wenn nötig installieren Sie weitere BackEnd-Server, z.B.
um abgesetzte Gateways einzurichten.
BackEndSystem installieren
5
VirtuozzoInstallation
Installieren Sie auf dem FrontEnd-System Virtuozzo für die
virtuellen Einheiten.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem
Abschnitt Installation von Virtuozzo, Seite 28.
6
FES:
Klon-Vorlage
erstellen
Erstellen Sie auf einem virtuellen Server eine komplette
SwyxWare-Installation. Verwenden Sie als Datenbank, die
bereits für die FrontEnd-Vorlage angelegte Datenbank.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem
Kapitel 5.8.2, Anlegen der Klon-Vorlage für eine virtuelle
PBX, Seite 29.
Legen Sie insbesondere die Administratorprofile und die
Funktionsprofile an, die sie später auf allen Kunden-Servern
verwenden möchten. Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
7
8
5.2
Stellen Sie sicher, dass vor der Installation einer Hosted SwyxWare ein flexibles,
zukunkftsfähiges Rufnummernkonzept entworfen wird.
Berücksichtigen Sie dabei
• welche Rufnummern vom Provider den Kunden zur Verfügung gestellt
werden können und
Datenbank für Vor dem Anlegen eines Kunden-Servers duplizieren Sie die
Kunden
FES-Vorlagen-Datenbank. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 5.4, Installation einer abgesetzten
Datenbank, Seite 26.
FES:
KundenInstallation
Erstellen Sie mit Hilfe der Klon-Vorlage einen SwyxServer
für einen Kunden. Geben Sie dabei die für den Kunden
angelegte Datenbank an. Weitere Informationen entnehmen
Sie bitte dem Kapitel 5.9, Anlegen einer KundenInstallation, Seite 30.
Konzeption eines Rufnummernplans
• die Zuordnung dieser öffentlichen Rufnummern zu den internen
Rufnummern innerhalb einer Kundeninstallation.
5.3
Mail-Server
Für die Voicemail-Funktionalität und das Reporting (Lizenzserver) benötigen Sie
einen SMTPfähigen Mailserver. Bei der Installation des SwyxServer brauchen Sie
den Namen des Mailservers z.B. Mail.company.com. Weitere Informationen
entnehmen Sie bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
26
5.4
> Installation
Installation einer abgesetzten Datenbank
Für jeden SwyxServer innerhalb einer Hosted SwyxWare-Installation (FrontEnd und
BackEnd) legen Sie vor der Installation eine abgesetzte Microsoft SQL-Datenbank
für die Benutzerverwaltung an. In dieser Datenbank werden die für diesen
SwyxServer konfigurierten Benutzer sowie alle anderen Server-Parameter verwaltet.
Es wird empfohlen, die Datenbank der Vorlage zu nutzen, in der bereits
Profile, ein Administrator und weitere vorkonfigurierte Parameter
vorhanden sind. Diese Datenbank kann nach der Erstkonfiguration für
jeden neu anzulegenden Server mit Hilfe des Backup&RestoreMechanismus kopiert werden.
Bei der Installation des SwyxServer geben Sie dann den Instanznamen und den
Namen dieser Datenbank an. Der Konfigurationsassistent erstellt bei der
Konfiguration des SwyxServers das für SwyxServer benötigte Datenbankschema.
Bitte beachten Sie, dass die BackUp&Restore-Funktion, die in der
SwyxWare-Variante für Unternehmen einsetzbar ist, für eine laufende
Datenbank-Sicherung innerhalb der Hosted SwyxWare nicht anwendbar
ist. Diese Sicherung ist nicht einsetzbar, da die Datenbank nicht lokal auf
demselben PC installiert ist, sondern als abgesetzte Datenbank realisiert
wurde. Nutzen Sie für die Hosted SwyxWare bitte den BackUpMechanismus des SQL-Severs.
Bitte beachten Sie, dass bei kopierten Datenbanken die Zugriffsrechte
anschließend manuell vergeben werden müssen, Alternativ kann hier
auch der Konfigurationsassistent erneut durchlaufen werden.
5.5
Installation eines Lizenzservers (BackEnd-Server)
Der erste SwyxServer, den Sie installieren, sollte ein BackEnd-Server sein und zwar
der Lizenzserver. Dieser Server verwaltet die Hosted SwyxWare-Lizenz, so dass bei
weiteren Installationen der FrontEnd-Server keine weitere Lizenzeingabe erfolgt.
Wenn notwendig, können Sie später auch weitere BackEnd-Server z.B. für die
Anbindung an SoftSwitches, anlegen. Bei diesen Installationen verweisen Sie
bezüglich der Lizenz auf den bereits existierenden Lizenzserver.
Vorbereitung
Legen Sie im Vorfeld der Lizenzserver-Installation zwei Datenbanken an:
• SwyxWare Datenbank
In dieser Datenbank werden alle Daten der SwyxWare abgelegt, wie z.B.
Parameter der Benutzer, der Trunk-Gruppen etc.
Wird der Lizenzserver nur für die Verwaltung der Lizenzen und der Trunks
und Trunkgruppen verwandt, so bleibt diese Datenbank weitestgehend leer
(siehe Lizenzierung und Reporting des BackEnd-Servers, Seite 49).
• Reporting Datenbank
Diese Datenbank dient ausschließlich der Erfassung der Reportingdaten.
Datenbank für das Reporting
Für die tägliche Datenerfassung durch den Lizenz-Server wird eine ReportingDatenbank benötigt. Hier werden die Daten innerhalb des Erfassungszeitraums (ein
Monat) gesammelt. Das Reporting verwendet die Daten dieser Datenbank und wird
per E-Mail sowohl an den Provider als auch an Swyx versandt.
So installieren Sie einen Lizenzserver (BackEnd)
1.
Melden Sie sich mit einem Benutzerkonto an, dass lokale
Administratorrechte besitzt.
2.
Starten Sie die Installation einer Hosted SwyxWare.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 7.2, Reporting, Seite 45.
Sie können die Installation direkt von der CD über den Link auf der Seite
Server-Installation starten oder aus der Kommandozeile. Geben Sie dazu
in der Kommandozeile ein:
msiexec.exe /i setup.msi HOSTED=1
Zugriffsrechte für die Datenbanken
SwyxServer benötigt für den Datenbank-Zugriff nur beschränkte Rechte. Während
der Installation verleiht der Konfigurationsassistent dem Benutzerkonto unter dem
SwyxServer später auf die Datenbank zugreift, die notwendigen Rechte
(db_datawriter; db_datareader; IpPbxUser).
3.
Einzelschritte der SwyxServer-Installation entnehmen Sie bitte der
SwyxServer-Dokumentation.
Insbesondere geben Sie bei der Konfiguration des Servers
• die angelegte SwyxWare-Datenbank an. Geben Sie das
Benutzerkonto und das Kennwort an, unter dem der Server auf diese
27
> Installation
Datenbank zugreifen soll.
• die für das Reporting angelegte Datenbank an und geben Sie das
Benutzerkonto und das Kennwort an, unter dem der Reporting-Dienst
auf diese Datenbank zugreifen soll.
4.
Geben Sie im Weiteren den Lizenzschlüssel ein.
5.
Konfiguration des BackEnd-Servers
• SwyxLink: Benutzen Sie nur kanonische Nummern für die
Weiterleitung zu den FES
• Konfigurieren Sie für jeden SwyxLink zu den FES „Nicht zugeordnete
Anrufernummer/URI signalisieren“
• Konfigurieren Sie KEINE Terminierung öffentlicher Rufnummern
auf diesem BackEnd-Server.
So installieren Sie einen weiteren BackEnd-Server
Ist bereits ein Lizenzserver innerhalb der Installation vorhanden und möchten
Sie einen weiteren BackEnder-Server anlegen, so verläuft die Installation
analog zu der Installation eines SwyxServers. Geben Sie bei der Konfiguration
dieses Servers den Lizenzserver an. Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
Die Installation eines Standby-Servers für den BackEnd-Server erfolgt
hier nicht, da es sich nicht um einen Standby-SwyxServer handelt wie im
Unternehmens-Umfeld. Wenn man aus Redundanzgründen ein StandbySystem für einen BackEnd-Server vorhalten will, was zu empfehlen ist,
muss man auf einer neuen Hardware eine identische Kopie des
existierenden BackEnd-Servers erstellen (gleiche IP-Adresse und
Rechnername etc.) Am einfachsten kann man die Kopie erstellen, in dem
man ein System nutzt, welches Hardware-identisch mit dem
existierenden BackEnd-Server ist und dort ein Image des existierenden
Systems aufspielt. Fällt nun der BackEnd-Server aus, kann man die
Kopie des Systems einfach im Netzwerk aktivieren.
Lizenzschlüssel
Für Hosted SwyxWare wird lediglich ein Lizenzschlüssel benötigt. Dieser wird
bereits bei der Installation des Lizenzservers eingegeben. Die FrontEnd-Server
erhalten ihrerseits ihre Legitimation durch die Lizenzierung des Lizenzservers.
Der permanente Lizenzschlüssel für Hosted SwyxWare wird nach der Installation des
Lizenzservers beantragt. Starten Sie hierfür den Lizenzserver und öffnen Sie unter
den Servereigenschaften die Registerkarte „Lizenzen“. Mit „Anforderung...“ wird
der Prozess gestartet, eine permanente Lizenz anzufordern. Dabei werden HardwareParameter dieses PCs mit dem vorläufigen Lizenzschlüssel verknüpft und die
Kundendaten erfasst. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare
Administrator-Dokumentation. Den permanenten Lizenzschlüssel erhalten Sie von
Swyx zugesandt.
Bitte beachten Sie, dass die vorläufige Installation nach 30 Tagen abläuft.
Die Lizenzierung bleibt solange gültig wie das Reporting aktiv ist. Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 7, Lizenzen, Seite 45.
Lizenzschlüssel für einen Cold Standby-Server
Möchten Sie einen Cold Standby-Server verwenden, d.h. einen Ersatz-Server, der
eine identische Kopie des Lizenzservers darstellt und bei Ausfall des Originals im
Netzwerk aktiviert wird, so benötigen Sie für diesen Server einen zweiten
Lizenzschlüssel. Diesen Lizenzschlüssel erhalten Sie ebenfalls von Swyx.
Beachten Sie bitte, dass auch die Lizenz auf dem Cold Standby-Server
permanent gemacht werden muss. Die limitierte Lizenz läuft auf jeden
Fall 30 Tage nach der Installation ab, das bedeutet, dass der Server
danach nicht in Betrieb genommen werden kann.
5.6
Installation einer SwyxWare-Administration
Die SwyxWare-Administration kann auf einem oder mehreren PCs innerhalb des
Netzwerks installiert werden. Wie Sie die Administration installieren entnehmen Sie
bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
Möchten Sie Änderungen an einem SwyxServer vornehmen, so öffnen Sie die
SwyxWare-Administration und verbinden Sie sich mit dem Server, den sie
administrieren möchten. Sie können auf diese Weise alle vorhandenen aktiven
SwyxServer verändern.
Beachten Sie bitte, dass Sie zur Administration eines Servers die
entsprechenden Rechte besitzen müssen. Weitere Informationen
entnehmen Sie bitte dem Kapitel 6, Administration, Seite 39.
28
5.7
> Installation
Konfiguration eines BackEnd-Servers (BES)
Nach der Installation eines BackEnd-Servers sollten folgende Konfigurationen
vorgenommen werden:
• Trunkgruppen bzw. Trunks
Installation von SIP- oder ISDN-Trunkgruppen und Trunks um die Verbindung in die ’Außenwelt’ herzustellen. Weitere Informationen entnehmen
Sie bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
• Reporting (nur für einen Lizenzserver)
Unter den Servereigenschaften auf der Registerkarte „Nutzungsbericht“
richten Sie das Reporting ein. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte
der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
• Lizenzschlüssel (nur für einen Lizenzserver)
kurz erläutert. Lesen Sie bitte hierzu die Dokumentation der Virtuozzo-Software.
Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Webseite
http://www.parallels.com
Für die Installation des Virtuozzo-Servers halten Sie bitte die Datei mit
der Virtuozzo Server-Lizenz und die Windows 2003 Server CD bereit.
So installieren Sie Virtuozzo auf einem FrontEnd-Server
1.
Lesen Sie die Lizenzvereinbarungen und legen Sie die geforderten
Parameter wie z.B. Kundeninformationen, Verzeichnisse etc. fest.
2.
Anschließend wird ein Kennwort festgelegt und die entsprechenden
Virtuozzo Templates(„Windows 2003 Server R2“ und “Windows 2003
Server SP2“) installiert.
Bitte beachten Sie, dass die vorläufige Installation nach 30 Tagen abläuft.
3.
Betriebsystems
Windows
2003
Server
inklusive
• Installation von .Net2.0 und WSE 3.0 Runtime
• Installation von Virtuozzo 4.0
• Installation der Betriebssystem-Updates und der Virtuozzo-Updates, falls
dies nicht schon bei der Installation vorgenommen wurde
• Anlegen der Klon-Vorlage für eine virtuelle PBX
• Anlegen einer Kunden-Installation
• Konfigurieren einer Kunden-Installation durch den Provider
5.8.1 Installation von Virtuozzo
Anschließend an die Installation des Betriebssystems wird die Virtuozzo-Installation
vorgenommen. Die hierzu notwendigen Schritte werden in dieser Dokumentation nur
Geben Sie die Lizenz für den Virtuozzo Server ein.
Virtuozzo wird versuchen die Lizenz automatisch zu aktivieren. Sollte die
Aktivierung fehlschlagen, versuchen Sie bitte die Lizenz manuell zu
aktivieren. Weitere Informationen erhalten Sie in der VirtuozzoDokumentation.
5.8 Installation eines FrontEnd-Servers (FES)
• Installation des
ServicePack 2
Konfigurieren Sie den Virtuozzo-Server mit Hilfe des
Konfigurationsassistenten.
Dabei werden die aktuellen Updates direkt heruntergeladen und
installiert. Dieser Vorgang kann einige Zeit in Anspruch nehmen.
Unter den Servereigenschaften auf der Registerkarte „Lizenzen“ machen
Sie den Lizenzschlüssel permanent. Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
Auf einem FrontEnd-Server, werden mehrere virtuelle PBX für verschiedene Kunden
eingerichtet. Die Installation wird in mehreren Schritten durchgeführt:
Installieren Sie einen Virtuozzo-Server.
4.
Anschließend wird die Konfiguration fertiggestellt.
5.
Erstellen Sie in der Netzwerkkonfiguration des Host-Systems (Hardware
Nodes) zwei virtuellen Netzwerke. Jedes Netzwerk wird einem
physikalischen Netzwerk-Interface zugewiesen (je ein Netzwerk-Adapter
für FrontNet und BackNet).
Die Virtuozzo-Verwaltungskonsole (PMC) wird dabei automatisch mitinstalliert.
29
> Installation
5.8.2 Anlegen der Klon-Vorlage für eine virtuelle PBX
Mit Hilfe von Virtuozzo ist es möglich eine virtuelle Instanz anzulegen, die als
Vorlage für weitere virtuelle Instanzen dient. Auf dieser virtuellen Instanz werden
sowohl die notwendigen Betriebssystem-Installationen vorgenommen als auch die
entsprechenden SwyxWare-Installationen, die für alle virtuellen PBX gleich sind.
Stellen Sie anschließend von der virtuellen Einheit aus sicher, dass beide
Netzwerkzugänge von der virtuellen Einheit aus erreichbar sind.
6.
So installieren Sie eine Klon-Vorlage
1.
Öffnen Sie die Virtuozzo-Verwaltungskonsole (PZMC).
2.
Legen Sie einen neuen Private Server an:
• Wählen Sie im Kontextmenü die Erstellung eines neuen Virtual
Private Servers.
• Empfehlung für die Einstellungen der Dienste für den Private Server:
> CPU Units: 1000 pcs (default)
> Festplattenplatz: min. 3.000.000 1K-Blöcke
> Anzahl Prozesse und TS Sessions, VPS Speicher: Unbegrenzt
• Ein Assistent führt Sie durch die Erstellung. Dabei geben Sie die
Basisparameter an wie z.B. einen eindeutigen Namen für diese
Instanz, eine ID, das Betriebssystem-Template „Windows 2003 Server
R2“ und “Windows 2003 Server SP2“ und ein Kennwort.
Bei der Anlage des Host-Systemn wurden bereits zwei virtuelle Netzwerke erstellt (siehe So installieren Sie Virtuozzo auf einem FrontEndServer, Seite 28, Schritt (5)). Die beiden virtuellen Netzwerkkarten
müssen auf ’Bridged Mode’ konfiguriert werden.
Aktivieren Sie unter ’Autoboot und Login’ das Offline Management,
Broadcast und den Qos Packet Scheduler.
Nach der Bestätigung der dargestellten Übersicht wird eine entsprechende virtuelle Instanz angelegt.
3.
Starten Sie eine Remote Desktop Session zu der angelegten Instanz
unter dem lokalen Administratorkonto.
4.
Wenn gewünscht, legen Sie weitere Festplatten (Laufwerke) an.
5.
Konfigurieren Sie eine weitere Netzwerkkarte für die virtuelle Einheit:
• Öffnen Sie hierzu im Server die Eigenschaften der virtuellen Einheit
und wechseln Sie zu der Registerkarte „Netzwerk“.
• Geben Sie eine zweite IP-Adresse sowie die zugehörige SubNetMaske an, die für das BackNet benötigt werden
• Fügen Sie den DNS-Server für dieses BackNet hinzu.
• Aktivieren Sie das entsprechnde physikalische Interface in der Liste
der Netzwerkgeräte.
Konfigurieren Sie im Server die beiden virtuellen Netzwerk-Adapter im
’Bridged Mode’.
• Aktivieren Sie QoS für den zweiten Netzwerk-Adapter manuell.
Verbinden Sie sich mit der virtuellen Instanz, öffnen Sie die Betriebssystemkonfiguration und aktivieren Sie den QoS Packet Scheduler in
den Eigenschaften des Adapters.
• Prüfen Sie die Routing Tabelle der virtuellen Einheit.
Werden dort zwei Standard-Gateways aufgeführt, so löschen Sie das
Gateway, welches in das BackNet führt.
Auf dem Host-System (Hardware Node) können Sie dies direkt aus
der Kommandozeile heraus vornehmen (nicht aus einer virtuellen
Instanz heraus). Verwenden Sie dabei das Kommandozeilenwerkzeug
von Virtuozzo:
vzctl set [ContainerID] --netif [NetzweradapterID] --gateway ""
Löschen Sie das Gateway in den Windows-Einstellungen, so wird dieses
nach einem Neustart wiederhergestellt. Verwenden Sie also bitte das
Virtuozzo-Programm, welches die Konfigurationsdatei der virtuellen
Einheit entsprechend modifiziert.
7.
Möchten Sie die Instanzen später als Mitglieder einer Domäne verwalten,
so
• nehmen Sie die Instanz als Mitglied in die Domäne auf und starten Sie
die Instanz erneut.
• Nach dem Neustart tragen Sie den Domänen-Benutzer als lokalen
Administrator in der Instanz ein, um weitere Software installieren zu
können.
8.
Vorbereitungen für die SwyxWare
• Installieren Sie die Betriebssystem-Voraussetzungen für SwyxWare:
- .Net 2.0
- WSE 3.0 Runtime
9.
SwyxWare Installation
• Installieren Sie anschließend den SwyxServer. Weitere Informationen
entnehmen Sie bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
• Danach installieren Sie die entsprechende SwyxWare-Administration.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare
Administrator-Dokumentation.
• Anschließend kann der SwyxFax Server installiert werden. Weitere
30
> Installation
Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
10. Legen Sie im SwyxServer die für alle virtuellen PBX gleichen Parameter
an. Folgende Parameter werden empfohlen:
• Administrator
Legen Sie einen Benutzer an, der alle SwyxWare-Administratorrechte
hat.
• Standort
Legen Sie den Standort des Providers als Standort im SwyxServer an.
Dies ist notwendig um die Anzahl der Rufe zwischen Standorten zu
begrenzen (interlocation call limit).
• Funktionsprofile
Legen Sie die verschiedenen Funktionsprofile an, die später den Endbenutzern eines Kunden zugewiesen werden können. Diese Funktionsprofile repräsentieren die nutzbaren Funktionen (Optionen), die
später im versandten Report zusammengefasst werden. Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 6.4,
Funktionsprofile, Seite 43.
• Trunkgruppe
Legen Sie eine Trunkgruppe mit dem Typ ’SwyxLink’an, die den
SwyxServer mit dem BackEnd-Server (Provider-Standort) verbindet.
Innerhalb dieser Trunkgruppe können dann später die Trunks für die
Sprachkanäle und die Faxkanäle angelegt werden.
• STUN-Server
Der STUN-Server ist für alle Kunden derselbe. Konfigurieren Sie diesen STUN-Server für SwyxIt! in den Servereigenschaften auf der
Registerkarte „Client-Einstellungen“.
• Parameter aller FES
Möchten Sie darüberhinaus noch weitere Einstellungen vornehmen,
die alle weiteren FrontEnd-Servern gemeinsam sind, so konfigurieren
Sie diese Einstellungen jetzt.
• Halten Sie anschließend den Virtual Private Server an. Nur im
angehaltenen Zustand kann der Server vervielfältigt (geklont) werden.
Damit wird vermieden, dass beim Start eines geklonten Servers sofort
alle Dienste gestartet werden.
11. Löschen Sie verwendete IP-Adressen aus der VE-Konfiguration.
5.9
Anlegen einer Kunden-Installation
Möchten Sie eine neue Server-Instanz (virtuelle PBX) für einen Kunden erstellen, so
kopieren Sie die bestehenden Datenbank der Vorlage für diesen Kunden (siehe auch
Kapitel 5.4, Installation einer abgesetzten Datenbank, Seite 26) und erzeugen einen
Klon der SwyxWare-Vorlage.
So erzeugen Sie eine neue virtuelle Instanz
1.
Legen Sie ausgehend von der Datenbank der Klon-Vorlage (über den
Mechanismus Backup&Restore) eine Datenbank für den Kunden an.
2.
Öffnen Sie die Virtuozzo-Verwaltungskonsole (VZMC).
3.
Wählen Sie im Kontextmenü „Tasks | Clone“.
4.
Geben Sie eine IP-Adresse bzw. bei mehreren neuen Instanzen einen IPAdressenbereich an für die Klon-Vorlage(n).
5.
Es werden entsprechende Klone angelegt, die aber alle den gleichen
Host-Namen haben.
6.
Öffnen Sie die Eigenschaften eines Virtual Private Servers und ändern
Sie den Namen in einen eindeutigen Namen.
7.
Starten Sie die virtuelle Instanz und leiten Sie anschließend einen
Neustart ein (reboot via cmd-line 'vzctl restart <ID>'). Damit übernimmt
.NET Framework den neuen Hostnamen. Der dort installierte SwyxServer
übernimmt den neuen Namen dieser Instanz ebenfalls.
8.
Legen Sie einen neuen Registrierungsschlüssel an unter
„HKLM\Software\Wow6432Node\Swyx\General\CurrentVersion\Options“
mit dem Namen „LocalIpAddress“ (REG_STRING) und geben Sie die
FrontNet-IP-Adresse der virtuellen Einheit ein.
9.
Prüfen Sie die Einstellungen der Zeitzone. Wird eien Domäne für alle
System genutzt, so geschieht die Synchronisierung über die Domäne.
Andernfalls muss der Administrator alle Einstellungen prüfen.
10. Konfigurieren Sie den SwyxServer mit Hilfe des Programms IpPbxConfig
und geben Sie die neuen Kundendaten an (siehe Konfiguration mit
IpPbxConfig, Seite 32).
Alternativ starten Sie hierzu den Konfigurationsassistenten, der alle
erforderliche Parameter abfragt.
Weisen Sie der virtuellen PBX zumindest eine andere Lizenz-ID zu mit
dem Befehl „ipPbxConfig /r“, damit diese in einem gesonderten
Reporting erfasst wird.
31
> Installation
11. Konfigurieren Sie alle SwyxWare-Dienste so, dass sie wieder
automatisch gestartet werden
12. Öffnen Sie eine SwyxWare-Administration und verbinden Sie sich mit
dem neuen System (lokal und remote).
13. Ändern Sie in der SwyxWare-Administration den SIP Realm in den
Servereigenschaften auf der Registerkarte „Client-Einstallungen“ (siehe
SIP Realm der Clients, Seite 33). Dieser Realm muss eindeutig sein.
14. Legen Sie einen lokal verwalteten SwyxLink an, der das FrontEndSystem mit dem BackEnd-Server verbindet. Prüfen Sie dabei in der
SwyxWare-Administration die Registrierung und die Weiterleitungsregeln
(siehe SwyxLink-Verbindung zum BackEnd-Server, Seite 33).
15. Legen Sie anschließend die weiteren Parameter für diesen Kunden fest
(siehe Kapitel 5.10, Konfigurieren einer Kunden-Installation durch den
Provider).
32
> Installation
Konfiguration mit IpPbxConfig
IPPbxConfig ist ein Programm, das aus der Befehlszeile heraus aufgerufen wird. Es
dient dazu eine neue, geklonte SwyxWare mit den entsprechenden, eindeutigen
Parametern zu versehen, wie z.B. Name der Datenbank und Benutzer. Hierbei wird
die Datenbank verwendet, die für diesen Klon ebenfalls kopiert wurde.
Sie finden IPPbxConfig im Programmverzeichnis von SwyxWare. Folgende
Möglichkeiten stehen Ihnen hiermit zur Verfügung:
Parameter
/?
/v
Erläuterung
Zeigt die verfügbaren Parameter von IpPbxConfig an.
Zeigt die aktuelle Konfiguration der SwyxWare-Datenbank und der Reporting-Datenbank an.
/ii <SQL Servername> Name der SQL Server Instanz
Gibt den Namen des SQL Servers an, auf dem die
SwyxWare-Datenbank für diese PBX installiert ist.
Beispiel:
• /ii <SQL-Srv>
<Name des PC auf dem eine SQL-Serverinstanz installiert ist> (Globale Instanz)
• /ii <SQL-Srv\Instanz>
<Name des PC auf dem SQL-Serverinstanzen installiert
sind \ Name der Instanz> (benannte Instanz)
/di <Datenbankname> Name der SwyxWare-Datenbank
Setzt den Namen der SwyxWare-Datenbank für diese
PBX.
/ui <Benutzer>
Name des SwyxWare-Datenbank-Benutzers
Gibt den Namen des Datenbank-Benutzers an, unter
dessen Benutzerkonto die PBX auf ihre Datenbank
zugreift. Dieser Benutzer muss Mitglied der Datenbankrollen „db_datareader“, „db_datawriter“ und „IpPbxUser“
sein.
/pi <Kennwort>
Kennwort des SwyxWare-Datenbank-Benutzers
Setzt das Kennwort, das zu dem SwyxWare-DatenbankBenutzers gehört.
/ir <SQL Servername> Name der SQL Server Instanz*
Gibt den Namen des SQL Servers an, auf dem die Reporting-Datenbank für diese PBX installiert ist.
Parameter
Erläuterung
/dr <Datenbankname> Name der Reporting-Datenbank*
Setzt den Namen der Reporting-Datenbank für diese PBX.
/ur <Benutzer>
Name des Reporting-Datenbank-Benutzers*
Setzt den Namen des Datenbank-Benutzers, unter dessen
Benutzerkonto die PBX die Reporting-Daten ablegt.
Dieser Benutzer muss Schreib- und Leserechte haben.
/pr <Kennwort>
Kennwort des Reporting-Datenbank-Benutzers*
Setzt das Kennwort, das zu dem Reporting-DatenbankBenutzers gehört.
/r
Erzeugt eine neue Lizenz ID für die virtuelle PBX
ACHTUNG: Danach wird diese PBX unter einer anderen
ID im Reporting erfasst!
/l
Lokale Sicherheitseinstellungen
Setzt die Einstellungen und Berechtigungen der
SwyxWare-Dienste für die neue virtuelle PBX.
/start
Startet alle SwyxWare-Dienste
/stop
Hält alle SwyxWare-Dienste an
/ex
Gibt erweiterte Fehlermeldungen aus.
/y
Stille Installation
IpPbxConfig wird ohne weitere Rückfragen durchlaufen.
*. Diese Werte können nur dann gesetzt werden, wenn auf diesem Server das
Reporting aktiviert ist.
Beispiel 1:
Verbinden Sie z.B. den Server ’CustomerA’ mit der Datenbank ’DB_CustomerA’ auf
dem SQL Server ’DB_ServerA_F’. Dabei legen Sie noch den Namen des DatenbankBenutzers ’DBUser_CustomerA’ und sein Kennwort ’Password_DB_CustomerA’
fest.
IpPbxConfig /ii DB_ServerA_F /di DB_CustomerA /ui
DBUser_CustomerA /pi Password_DB_CustomerA
Beispiel 2:
Um alle SwyxWare-Dienste ohne Nachfrage neu zu starten geben Sie ein:
IpPbxConfig /stop /start /y
33
> Installation
5.10 Konfigurieren einer Kunden-Installation durch den Provider
Nach dem Anlegen einer virtuellen PBX können Sie diese noch weiter konfigurieren.
Folgende Parameter müssen zwingend angelegt werden:
• Kunden-Administrator
Es muss ein Benutzer angelegt werden, der das Recht hat die Benutzer
anzulegen und zu verwalten. Damit können alle weiteren Benutzer vom
Kunden selbst angelegt und administriert werden.
• SwyxLink-Verbindung zum BackEnd-Server
Zum BackEnd-Server wird eine SwyxLink-Verbindung eingerichtet, die
auf der Kundenseite lokal verwaltet wird. Der Name muss eindeutig sein.
Über diese Trunkgruppe werden alle Verbindungen zur Außenwelt geführt.
Der SwyxLink-Verbindung zum BackEnd-Server werden die Rufnummern
und die entsprechenden SIP URIs des Kunden zugewiesen. Öffnen Sie
hierzu in den Eigenschaften der SwyxLink-Trunkgruppe die Registerkarte
„Weiterleitungseinträge“ .
Es wird empfohlen, bei Weiterleitungseinträgen das kanonische Format
der Rufnummern zu verwenden. Damit wird auch für den Administrator
eine eindeutige Zuordnung z.B. zur ausgehenden Trunkgruppe
erkennbar.
Die Rufnummern bzw. die SIP URIs werden in den Eigenschaften der
Trunks festgelegt, die zu dieser Trunkgruppe gehören.
• SIP Realm der Clients
In den Servereigenschaften auf der Registerkarte „Client Einstellungen“
muss der Realm für diesen Kunden eingetragen werden. Dieser Realm wird
standardmäßig für alle Benutzer dieses Servers verwendet.
• Verzeichnis für Mitschnitte
Legen Sie das Verzeichnis fest, in dem die Mitschnitte eines Benutzers
abgelegt werden. Sie können hier Platzhalter verwenden wie z.B. [Benutzername].
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
• Rufnummern
Die internen Rufnummern müssen externen Rufnummern zugewiesen werden. Andernfalls können die internen Anschlüsse nicht von externen Teilnehmern erreicht werden.
34
> Installation
Gleichzeitige Rufe für einen Standort festlegen
In der SwyxWare-Administration legen Sie fest, wie viele Rufe (ein- und ausgehend
zusammen) gleichzeitig von einem Standort zu anderen Standorten geführt werden
können.
Fax-Dokumente verschickt werden sollen, in der SwyxFax Administration
eingetragen werden.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
5.11 Konfigurieren einer Kunden-Installation durch den
Wiederverkäufer
Der Administrator eines Wiederverkäufers (Reseller) hat das Profil ’Reseller
Administrator’. Dieses Administratorprofil ist speziell für Wiederverkäufer
vorgesehen. Es erlaubt die vollständige Konfiguration eines SwyxServers.
Ausgenommen hiervon ist lediglich die Konfiguration von Trunks und
Trunkgruppen. Damit wird dem Wiederverkäufer ermöglicht:
• Server-Eigenschaften einzurichten wie z.B.
die Wartemusik,
Standard Voicemail-Ansage,
Mailserver Konfiguration
Standard SIP-Anmelde-Parameter, Realm
Skinauswahl,
Trunk-Mitschnitte
Zuordnung von SwyxPhones und PhoneController
Die Anzahl der Rufe zwischen Standorten wird im Reporting ebenso erfasst wie die
Anzahl der Sprachkanäle.
Beachten Sie bitte, dass für die Einrichtung von Konferenzen zwischen
zwei Standorten ein weiterer Sprachkanal benötigt wird. Ist also ein
Standort mit drei Mitarbeitern angeschlossen und möchten diese drei
Mitarbeiter eine interne Konferenz führen, so benötigen Sie eine
maximale Anzahl der Rufe zwischen Standorten von vier.
SwyxFax-Benutzer einrichten
Die Einrichtung von SwyxFax-Benutzern geschieht über die Zuweisung von
Faxnummern an den Benutzer „SwyxFax“ in der SwyxWare-Administration. Damit
können diese Nummern zum Versenden von Fax-Dokumenten verwandt werden. Die
Weiterleitung von eingehenden Fax-Dokumenten an die Benutzer wird in Hosted
SwyxWare vom Administrator des Providers eingerichtet. Hierzu muss die
Zuweisung zwischen angewählter Faxnummer und der E-Mail-Adresse, an die diese
Speichern von Einzelverbindungsinformationen (CDRs)
Aktualisierung der SwyxPhone-Firmware
• Funktionsprofile festzulegen
• Rufberechtigungen einrichten
• Rufnummerzuordnungen vornehmen
• Lizenzserver angeben
• Administrationsrechte für Kunden-Administratoren etc. vergeben
• Anmelden und neue Rufe unterbinden
• neue Firmware für die SwyxPhone bereitstellen
• dem Benutzer ’SwyxFax’ die Faxnummern aller Fax-Benutzer zuweisen
Die Weiterleitung der eingehenden Fax-Dokumente per E-Mail an den
entsprechenden Benutzer muss mit Hilfe der SwyxFax Administration
auf der virtuellen Instanz direkt vorgenommen werden.
35
> Installation
Eine vollständige, detaillierte Auflistung der Möglichkeiten eines ResellerAdministrators finden Sie in Kapitel 6.1.2, Übersicht über die verschiedenen
Administrationsebenen, Seite 41.
Installation von SwyxIt! und SwyxPhone
Die Installation der Endgeräte muss direkt beim Kunden vorgenommen werden.
Diese kann auch der Administrator des Kunden vor Ort vornehmen.
5.12 Konfigurieren einer Kunden-Installation durch den Kunden
Der Kunden-Administrator hat das Recht Benutzer anzulegen und zu verwalten. Im
Einzelnen kann er:
• Benutzer und Gruppen anlegen
• Server-Eigenschaften einrichten wie z.B.
Benutzer anlegen
Meldet man sich als Kunden-Administrator am Kunden-Server an, so können
Benutzer durch den Kunden selber angelegt und administriert werden. Wie Benutzer
angelegt werden, entnehmen Sie bitte der Dokumentation zur SwyxWareAdministration.
Benutzer können auch direkt mit dem UserImportAssistant importiert werden. Dieses
Werkzeug finden Sie auf der CD unter Tools\UserImportAssistant. Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
Skripte (importieren und bearbeiten)
Für die Benutzer und Gruppen kann der Kunden-Administrator Skripte für das
Extended Call Routing (Call Routing Manager bzw. Grafischer Skript Editor)
importieren, erstellen und bearbeiten.
Standard Voicemail-Ansage,
Bitte beachten Sie, dass Sie zur Skriptbearbeitung nur die SwyxWareAdministration benutzen können. Die SwyxWare Web-Administration
bietet diese Möglichkeit nicht.
Mailserver Konfiguration
Faxnummern vergeben
die Wartemusik,
Skinauswahl,
Zuordnung von SwyxPhones und PhoneController
Speichern von Einzelverbindungsinformationen (CDRs)
Aktualisierung der SwyxPhone-Firmware
• Rufberechtigungen einrichten
• Rufnummerzuordnungen vornehmen
• Anmelden und neue Rufe unterbinden
• Firmware für die SwyxPhone lesen
• Administrationsrechte für Benutzer-Administratoren etc. vergeben
• dem Benutzer ’SwyxFax’ die Faxnummern aller Fax-Benutzer zuweisen
Die Weiterleitung der eingehenden Fax-Dokumente per E-Mail an den
entsprechenden Benutzer muss mit Hilfe der SwyxFax Administration
auf der virtuellen Instanz direkt vorgenommen werden.
Eine vollständige, detaillierte Auflistung der Möglichkeiten eines KundenAdministrators finden Sie in Kapitel 6.1.2, Übersicht über die verschiedenen
Administrationsebenen, Seite 41.
Um einem Teilnehmer eine Faxnummer zuzuweisen, weisen Sie in der SwyxWareAdministration dem SwyxFax-Benutzer die entsprechende Rufnummer zu. In der
SwyxFax Administration legen Sie die Art der Fax-Weiterleitung zu (E-Mail, direkt
oder die Druckerausgabe).
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
36
> Installation
5.13 Installation der SwyxWare Web-Administration
5.14 Installation von SwyxFax
Die SwyxWare Web-Administration erlaubt die Änderungen der Benutzer- und
Gruppen-Konfiguration. Sie ist damit das geeignete Instrument für den
Kundenadministrator um aus einer Webanwendung heraus Änderungen innerhalb der
SwyxWare vorzunehmen.
Zurzeit ist es nicht möglich SwyxFax auf einer virtuellen Einheit zu klonen. Daher
muss auf jeder VE, auf der SwyxFax laufen soll, eine eigene SwyxFax-Installation
vorgenommen werden.
Die SwyxWare Web-Administration kann sowohl auf der virtuellen Maschine oder
auf einem eigenen PC installiert werden.
So installieren Sie die SwyxWare Web-Administration
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
• Internet Information System (IIS)
• .Net 2.0
• WSE 3.0 Runtime
• ASP.Net v2.0.50727 aktiviert (Web Service Extension ‘allowed’)
1.
Führen Sie das SetUp der SwyxWare Web-Administration aus.
So installieren Sie die SwyxWare Web-Administration
Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
• Auf der VE ist bereits eine SwyxWare installiert. Es gibt eine
Trunkgruppe zum BackEnd-Server.
1.
Legen Sie im Server einenBenutzer mit dem Typ ’Fax’ (z.B. SwyxFax)
an.
2.
Konfigurieren Sie einen neuen Trunk ’Fax-Trunk’ innerhalb der
Trunkgruppe, die zum BackEnd-Server führt. Konfigurieren Sie für diesen
Trunk den Codec ’Fax/T.38’. Alle anderen Paramenter wählen Sie wie bei
den anderen Trunks zum BackEnd-Server.
3.
Führen Sie die SwyxFax Server-Installation durch. Es wird für jede
Kunden-Server eine eigene Fax-Installation benötigt.
4.
Anschließend startet der Fax-Konfigurationsassistent:
• Wählen Sie eine lokales Benutzerkonto für den Faxserver.
• Wählen Sie für die Integration in SwyxServer den Fax-Benutzer (z.B.
SwyxFax) aus.
5.
In der SwyxFax Administration legen Sie für jede Faxnummer die
Weiterleitung der Fax-Dokumente fest (E-Mail, Drucker oder SwyxFax
Client).
6.
Starten Sie anschließend den SwyxFax Server aus der SwyxFax
Administration.
Geben Sie dabie als Installationsverzeichnis ’WebAdmin’ an.
2.
Prüfen Sie die Konfiguration der SwyxWare Web-Administration im IIS:
3.
Öffnen Sie hierzu im IIS Manager („Start | Programme | Verwaltung |
Internetinformationsdienste-Manager“) den lokalen PC bzw. die VE:
• Unter „Websites | Satndardwebsite“ soll „WebAdmin“ eingerichtet
sein.
• Die Standard-Seite soll eingerichtet sein:
Unter „Websites | Standardwebsite | WebAdmin | Eigenschaften |
Dokumente“ muss ’Default.aspx’ als ’Standardinhaltsseite’ eingerichtet sein.
• Prüfen Sie ob die IIS Standardwebsite gestartet ist (auf „Websites |
Standardwebsite | WebAdmin“: Stop ist ausgegraut).
• Prüfen Sie ob ’Anwendungspools’ gestartet ist unter
„Internetinformationsdienste-Manager | Anwendungspools |
DefaultAppPool“: Start ist ausgegraut.
4.
Öffnen Sie in einem Webbroser die Seite:
http://localhost/WebAdmin/
5.
Wenn Sie remote auf die SwyxWare Web-Administration zugreifen
möchten stellen Sie sicher, dass die Proxy-Konfiguration korrekt ist.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
Ab sofort ist es möglich Fax-Dokumente zu versenden oder zu erhalten. Alle
versandten und erhaltenen Fax-Dokumente sind in der SwyxFax
Administration erkennbar.
37
> Installation
5.14.1 Sicherung einer SwyxFax Server-Installation
5.15 Aktualisierung der Vituozzo-Umgebung
Um eine vorhandene SwyxFax-Installation zu sichern, müssen sowohl die
Einstellungen des SwyxFax Server gesichert werden, sowie alle auf den SwyxFax
Server abgelegten Dokumente.
Bevor Sie die Virtuozzo-Installation aktualisieren lesen Sie bitte sogfältig die
entsprechende Anleitung von Parallels.
So sichern Sie eine SwyxFax-Installation
1.
2.
3.
Folgende Registrierungsschlüssel müssen für SwyxFax gesichert
werden. Benutzen Sie zur Sicherung ein Skript, welches ’reg.exe’
verwendet.
• HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Swyx\FaxH323
• HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Swyx\FaxPrint
erGateway
• HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Wow6432Node\Swyx\FaxServ
er
Die eingegangenen Fax-Dokumente müssen gesichert werden. Sie
finden diese unter C:\Documents and Settings\All Users\Application
Data\Swyx\SwyxFax Server\Queue\ (Standard). Alternativ finden Sie das
zu sichernde verzeichnis in der registrierung unter
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Swyx\FaxServer\CurrentVersion
\General\(REG_SZ) QueuePath.
Alternativ zu (2) können die eingehenden Fax-Dokumente auch in einem
Verzeichnis im Netzwerk abgelegt werden. Konfigurieren Sie den Pfad in
diesem Fall z.B. \\<system-name>\<share-name>).
Für automatische Sicherungen können Sie den BackUp-Scheduler
nutzen.
http://download.parallels.com/virtuozzo/virtuozzo4.0/docs/en/win/
VzWindowsUpgrade.pdf
Stellen Sie sicher, dass Sie eine gültige Software Update-Lizenz von Virtuozzo
installiert ist.
Laden Sie den für Ihr System passenden Virtuozzo 4.0 Container herunter (32Bit
bzw. 64Bit) und starten Sie die Installation.
Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der Knowledgebase unter
Aktualisieren einer bestehenden Hosted SwyxWare-Installation von Virtuozzo 3.5.1
auf Virtuozzo 4.0
5.16 Aktualisierung eines bestehenden Hosted SwyxWareSzenarios
Besteht bereits ein vollständiges Hosted SwyxWare-Szenario, so kann dieses mit
neuen software-versionen aktualisiert werden.
Bestehende Installationen von Hosted SwyxWare können mit der aktuellen Version
aktualisiert werden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 5.16,
Aktualisierung eines bestehenden Hosted SwyxWare-Szenarios, Seite 37.
Die aktuelle Software-Version von Virtuozzo ist Version 4.0. Bestehende VirtuozzoInstallationen mit der Version 3.5.1, die zusammen mit einer ersten Hosted
SwyxWare installiert wurden, können die neue Version 4.0 installieren. Weitere
Informationen entnehmen Sie bitte dem Kapitel 5.15, Aktualisierung der VituozzoUmgebung, Seite 37.
So aktualisieren Sie ein Hosted SwyxWare-Szenario
1.
Sichern Sie alle bestehenden Datenbanken (Datenbanken der FrontEndSysteme, des BackEnd-Systems und der Reporting-Datenbank).
2.
Möchten Sie alle Installationen mit einer neuen FES-Vorlage
aktualisieren, so können Sie das Programm ’IpPbxDBSchema.exe’ auf
dem Lizenzserver verwenden. Wenden Sie sich hierzu bitte an den
Support.
Alternativ können Sie, falls nur wenige Systeme vorhanden sind, jedes
FrontEnd-System auch einzel aktualisieren. Bedeneken sie aber dabei
38
> Installation
bitte, dass für jedes neue System eine aktuelle Vorlage benötigt wird.
3.
Aktualisieren Sie die SwyxWare auf dem BackEnd-System.
4.
Legen Sie eine neue Virtuozzo-Vorlage an.
5.
Legen Sie eine neue Datenbank für diese neue Vorlage an.
6.
Installieren Sie die neue SwyxWare-Version auf der Vorlage.
7.
Wenn Sie eine Virtuozzo 4.0-Installation mit zwei virtuellen
Netzwerkkarten im bridged mode haben
• aktivieren Sie QoS für den zweiten Adapter manuell, in dem Sie in der
Betriebssystemkonfiguration in den Eigenschaften dieser
Netzwerkkarte den QoS Packet Scheduler aktivieren
• Prüfen Sie die Routingtabelle, ob dort zwei Standard-Gateways
festgelegt sind. In diesem Fall löschen Sie das Gateway, welches ins
BackNet zum BackEnd-Server führt (vzctl set ID --netif venet0 -gateway "").
8.
Installieren Sie die neue SwyxWare-Administration-Version auf dem KlonSystem.
9.
Konfigurieren Sie das Klon-System (siehe auch Kapitel 5.10,
Konfigurieren einer Kunden-Installation durch den Provider, Seite 33):
• Legen Sie einen Benutzer ’Administrator’ an.
• Legen Sie den Standort des Providers fest (für die Rufe zwischen
Standorten).
• Legen Sie eine Trunk-Gruppe zum Standort des Providers an.
• Konfigurieren Sie einen STUN-Server für SwyxIt!.
• Hier können Sie noch weitere Parameter konfigurieren, die für alle
virtuellen Server gleich sein sollen (z.B. Funktionsprofile).
10. Fahren Sie das Klon-System runter.
11. Löschen Sie die benutzte IP-Adresse in der VE-Konfiguration.
12. Legen Sie mit Hilfe des Klon-Systems so viele virtuelle Einheiten an, wie
Sie benötigen, um alle Kunden-Installationen zu aktualisieren.
13. Aktualisieren Sie die einzelnen Kunden-Installationen:
• Halten Sie die Kunden-Installation (vFES) an.
• Bennen Sie die vFE um (z.B. <Name>_alt)
• Starten Sie das Programm ’IPPbxDBSchema.exe’ auf dem BackEndServer um die Kunden-Datenbanken zu aktualisieren. Wählen Sie
hierzu die zugehörige Datenbank aus der Liste und klicken Sie auf
„Aktualisieren“.
• Deaktivieren Sie den Autostart der alten Kunden-Installation.
• Entfernen Sie die IP-Adressen.
• Konfigurieren Sie ein neues System für das gerade deaktivierte
Kundensystem, in dem Sie
- die IP-Adresse(n) des Kunden-Systems eintragen
- legen Sie einen Registry-Eintrag "LocalIpAddress" an unter
„HKLM\Software\Wow6432Node\Swyx\General\CurrentVersion\Option“ und geben Sie dort die IP-Adresse der VE im FrontNet
an.
- Starten Sie die virtuelle Einheit und starten Sie das System erneut,
z.B. indem Sie in der Kommandozeile „vzctl restart <ID>“ eingeben.
Damit erkennt .NET den neuen System-Namen.
14. Stellen Sie sicher, dass alle Hosted SwyxWare-Systeme die gleiche
Uhrzeit haben (z.B. GMT). Verwenden Sie eine Domäne für alle Systeme,
so synchronisiert sich diese durch das Betriebssystem. Andernfalls prüfen
Sie bitte selber die Zeiteinstellungen in jedem System.
15. Benutzen Sie IPPbxConfig (siehe Konfiguration mit
IpPbxConfig, Seite 32), um die Kunden-Instanzen ihren Datenbanken
bzw. den entsprechenden Datenbank-Benutzern zuzuweisen:
IpPbxConfig.exe" /di "<DB-Name>" /ui "<Benutzer>" /pi "<Kennwort>"
/l /r /start /ex /y
16. Melden Sie sich wieder von dem Kunden-System ab.
39
6
> Administration
Administration
Administration von Hosted SwyxWare
Speziell für ein Hosted SwyxWare wurden die Administrationsprofile und die
Funktionsprofile eingeführt. Das Administrationsprofil legt fest, ob ein Benutzer sich
mit Hilfe der SwyxWare-Administration mit einem SwyxServer verbinden darf und
welche Änderungen er dort vornehmen darf. Das Funktionsprofil legt fest welche
SwyxWare-Erweiterungsoptionen dem Benutzer zur Verfügung stehen.
Administrationsprofil
Reseller-Administrator*
Kundenadministrator*
Ob er diese Optionen selbst konfigurieren (z.B. SwyxMobile) oder starten (z.B.
SwyxECR) darf wird anschließend im Benutzerprofil durch einen Administrator
festgelegt.
6.1
Administrationsprofile
Benutzeradministrator
Zusätzlich zu dem mit allen Rechten ausgestatteten Administrator gibt es die
Möglichkeit, weitere Administratoren einzurichten, deren Rechte auf bestimmte
Anwendungen begrenzt sind.
Je nach Berechtigung des Benutzers werden auch nur die entsprechenden Teile der
Administration angezeigt. Beispielsweise sieht ein Benutzeradministrator in der
Baumstruktur der Administration keine Trunk-Gruppen und kann sie daher auch
nicht administrieren.
Standardmäßig wird einem Benutzer beim Anlegen das Profil „Kein Administrator“
zugewiesen. Möchten Sie dies ändern, so öffnen Sie die Benutzereigenschaften und
weisen dem Benutzer ein anderes Profil zu.
Benutzer-Operator
Rufstatus-Operator
Administrationsprofile in der Standardinstallation
In der Standardinstallation werden Ihnen folgende Administrationsprofile zur
Verfügung gestellt. Das Anlegen neuer Profile ist in der vorliegenden Version nicht
möglich.
Administrationsprofil
System-Administrator
Beschreibung
Diese Administratoren haben unbeschränkten Zugriff
auf SwyxWare.
Backoffice-Administrator Diese Administratoren haben alle notwendigen Rechte
um SwyxServer zu konfigurieren.Vor allem können
diese Administratoren Funktionsprofile anlegen oder
verändern.
Telefonbuch-Operator
Kein Administrator
Beschreibung
Dieses Profil erlaubt die vollständige Konfiguration
der Servereigenschaften. Insbesondere können neue
Funktionsprofile angelegt werdenAusgenommen
hiervon ist lediglich die Konfiguration von Trunks und
Trunkgruppen.
Dieses Profil erlaubt die teilweise Konfiguration der
Servereigenschaften. Insbesondere können die Trunkkonfigurationen, Funktionsprofile als auch das
Änderungsprotokoll angezeigt werden. Weiterhin
könnene Anrufberechtigungen und Standorte selber
konfiguriert werden, sowie globale Dateien verändert
werden.
Dieser Administrator kann alle Konfigurationen für
Benutzer und Gruppen vornehmen. Insbesondere kann
die Rufnummerzuweisung, die Gruppenkonfiguration
und die Zuweisung von Administratorprofilen vorgenommen werden. Ausgenommen hiervon sind die
Trunks, Trunkgruppen sowie die Funktionsprofile.
Dieser Administrator kann alle Eigenschaften von
Benutzern verändern, sowie Benutzer anlegen oder
löschen. Diese Rechte sind typischerweise notwendig
für einen Administrator, der die Systemkonfiguration
nicht verändern soll.
Dieser Administrator kann in der Administration den
aktuellen Geprächsstatus erkennen, z.B. ob zurzeit
Rufe geführt werden.
Diese Recht erlaubt das globale Telefonbuch zu
bearbeiten, d.h. z.B. weitere firmenweit wichtige
Telefonnummern hinzuzufügen bzw. zu verändern.
Diese Profil wird als Standard jedem neu angelegten
Benutzer zugewiesen. Damit kann der Benutzer sich
per SwyxWare Web-Administration als Benutzer
anmelden und seine eigenen Daten verändern (
*.Diese Funktion steht nur für Hosted SwyxWare zur Verfügung.
Tabelle 6-1 Administrationsprofile (Standard)
40
> Administration
6.1.1 Administratorprofile in der Standardinstallation
Es wird generell unterschieden zwischen Administratoren der Hosted SwyxWare
(Provider und Wiederverkäufer) und für den Kunden selber.
Administratoren der Hosted SwyxWare
Diese Administratoren installieren und konfigurieren die gesamte Hosted SwyxWare.
Meist sind dies die Administratoren des Providers selber bzw. der Wiederverkäufer.
Nur lokalen Administratoren und Windows Benutzerkonten, die der Provider
auswählt, wird dieses Recht zugeordnet. Benutzerkonten eines Kunden werden hier
nicht zugelassen. Im Einzelnen ergeben sich folgende Administrator-Ebenen:
• System Administrator
Diese Administratoren haben unbeschränkten Zugriff auf Hosted SwyxWare. Zielgruppe sind die Administratoren des Providers selber bzw. der
Wiederverkäufer. Lokale Administratoren des Windows Servers haben
immer die Rechte eines Hosted SwyxWare Administrators. Weitere Windows Benutzerkonten können hinzugefügt werden. Diese Administratoren
haben auch das Recht Administrationsprofile anderen Benutzern zuzuweisen.
• Backoffice Administrator
Diese Administratoren haben alle notwendigen Rechte um Hosted SwyxWare zu konfigurieren. Vor allem können diese Administratoren Funktionsprofile anlegen oder verändern. Ausgenommen hiervon sind lediglich die
Konfiguration von Benutzern und Gruppen.
• Reseller Administrator*
Dieses Administratorprofil ist speziell für Wiederverkäufer vorgesehen. Es
erlaubt die vollständige Konfiguration eines SwyxServers. Ausgenommen
hiervon ist lediglich die Konfiguration von Trunks und Trunkgruppen.
Kunden
Diese Administratorebenen sind speziell für die Administratoren der Kunden
angelegt. Sie erlauben eine Selbstkonfiguration des kundeneigenen FrontEnd-Servers
auf verschiedenen Ebenen. Durch diese verschiedenen Ebenen kann der Provider
oder Wiederverkäufer dem Kunden die Möglichkeit einräumen, seine Telefonanlage
selber zu administrieren. Es können verschiedenen Benutzern eines Kunden
unterschiedliche Administrationsebenen zugewiesen werden. Im Einzelnen ergeben
sich folgende Möglichkeiten:
• Kunden Administrator*
Dieser Administrator hat die für einen Kunden maximal möglichen Rechte.
Er kann alle notwendigen Konfigurationen für seinen FrontEnd-Server vornehmen. Ausgenommen hiervon sind lediglich die Trunks, Trunkgruppen
sowie die Funktionsprofile.
• Benutzer Administrator
Dieser Administrator kann alle Eigenschaften von Benutzern und Gruppen
verändern. Diese Rechte sind typischerweise notwendig für einen Administrator, der die Systemkonfiguration nicht verändern soll.
• Benutzer Operator
Benutzer, denen diese Rolle zugewiesen wurde, können alle Benutzer- und
Gruppen-Eigenschaften lesen, aber nicht verändern.
• Rufstatus Operator
Dieser Administrator kann in der Administration den aktuellen Geprächsstatus erkennen, z.B. ob zurzeit Rufe geführt werden. Diese Möglichkeit ist
für einen Administrator interessant, der z.B. den Rechner anhalten möchte
und sich damit informieren kann, ob aktuell noch Gespräche geführt werden.
• Telefonbuch Operator (Bearbeitung des globalen Telefonbuch)
Diese Recht erlaubt lediglich das globale Telefonbuch zu bearbeiten, d.h.
z.B. weitere firmenweit wichtige Telefonnummern hinzuzufügen bzw. zu
verändern.
*.Diese Funktion steht nur für Hosted SwyxWare zur Verfügung.
41
> Administration > Administration
6.1.2 Übersicht über die verschiedenen Administrationsebenen
Verzeichnis in der Administration Provider und Wiederverkäufer
Kunden
Kunden
Benutzer
Benutzer Rufstatus Telefonbuch Kein
System
Back Office
Reseller
Administrator
Administrator Administrator Administrator* Administrator Administrator Operator Operator Operator
Sicherheitsebene
6
5
4
3
2
2
2
2
0
Benutzer
R/W
R
R/W
R/W
R/W
R/W
(Eigenschaften, interne Nummern)
Benutzer - Selbst (Eigenschaften
R/W
(teilweise), Benutzerlisten
Benutzer - pers. Telefonbuch
R/W
R/W
Gruppen
R/W
R
R/W
R/W
R/W
R
Rufnummerzuordnungen
R/W
R/W
R/W
R/W
R/W
R
Globales Telefonbuch
R/W
R/W
R/W
R/W
R
R/W
R
Trunkgruppen und Trunks
R/W
R/W
R
Weiterleitung
Anrufberechtigung
R/W
R/W
R/W
Funktionsprofile
R/W
R/W
R
Standorte
R/W
R/W
R/W
Änderungen
R
R
R
R
Servereigenschaften: Unterteilt in folgende Punkte:
Servereigenschaften generell
R/W
R/W
R/W
Verzeichnis für Mitschnitte
R/W
R/W
R
Server SIP Konfiguration
R/W
R/W
R
Lizenz
R/W
R/W
Anmeldung unterbinden
R/W
R/W
R/W
R/W
Neue Rufe unterbindene
R/W
R/W
R/W
R/W
Firmware
R/W
R/W
R
Globale Dateien
R/W
R/W
R/W
R
R
R
R
R
Benutzerdateien
R/W
R/W
R/W
R/W
R/W
R/W
Benutzerspezifische StandarddaR/W
R/W
R/W
R/W
R/W
teien
Aktive Rufe
R/W
R/W
R/W
R/W
R/W
R
R
Vergabe von Rechten für Ebene
0-6
0-3
0-2
*.Diese Funktion steht nur für Hosted SwyxWare zur Verfügung.
Legende:
R/W = Vollzugriff, d.h. Lese- und Schreibrechte,
R = Nur Leserechte,
-
= Nicht sichtbar für diese Ebene
42
> Administration
6.2 Weitere Funktionen der Administration
6.2.2 Vervielfältigung von Elementen in der Administration (Klonen)
Für die Hosted SwyxWare-Lösung sind in der Administration einige Funktionen
erweitert worden Diese sollen dem Administrator das gebündelte Anlegen neuer
Elemente sowie das Ändern vorhandener Elemente erleichtern.
Um die Administration vieler Einzelelemente zu erleichtern, ist es möglich von einer
Vorlage, z.B. einem Benutzer, Kopien zu erstellen.
6.2.1 Sammel-Administration (Bulk Administration)
Um die Administration von vielen Einzelelementen zu erleichtern wurde die
Sammel-Administration eingeführt.
Es können nun z.B. viele Benutzer einer SwyxWare-Installation gleichzeitig geändert
werden, z.B. kann Ihnen ein neuer Standort zugewiesen werden. Diese Zuweisung
wird per drag & drop vorgenommen.
Die nachfolgende Schritt-für-Schritt-Anleitung ist ein Beispiel. Verfahren Sie für
andere Elemente (z.B. Gruppen, Rechteprofile etc.) in der Administration analog.
So weisen Sie vielen Benutzern einen anderen Standort zu
1.
Markieren Sie mehrere Benutzer, in dem Sie diese bei gedrückter
Umschalttaste anklicken.
2.
Ziehen Sie die so markierten Benutzer mit der Maus gemeinsam auf den
Standort, den Sie in der linken Seite der Administration finden.
3.
Lassen Sie die Maustaste los.
Alle Benutzer haben nun einen neuen Standort.
So löschen Sie viele Elemente auf einmal
1.
Markieren Sie mehrere gleichartige Elemente, z.B. Benutzer, indem Sie
diese bei gedrückter Umschalttaste anklicken.
2.
Öffnen Sie das Kontextmenü und wählen Sie den Eintrag „Löschen“.
3.
Bestätigen Sie die Nachfrage.
Alle markierten Elemente werden gelöscht.
Wird ein Element kopiert, so wird ein Element mit den gleichen Eigenschaften
angelegt, und die Bezeichnung ergänzt mit dem Zusatz ’(Kopie 1)’. Anschließend
können die so erstellten Elemente bearbeitet und den Bedürfnissen angepaßt werden.
Es können Benutzer, und Gruppen, Standorte, Trunkgruppen und Trunks,
Weiterleitungseinträge, Rufberechtigungen, Funktionsprofile, Telefonbucheinträge
vervielfältigt werden.
Bei Benutzern werden persönliche Parameter wie z.B. Benutzerkonto
und Kennwort, SIP Name und Kennwort, der H.323-Alias, die PIN des
SwyxPhone und die E-Mail-Adresse nicht kopiert, sondern leer gelassen.
Eine kopierte Trunkgruppe enthält nicht die Trunks der ursprünglichen
Gruppe. Ein kopierter Trunk enthält nicht die öffentliche Nummer / SIP
URI des ursprünglichen Trunks.
43
6.3
> Administration
Anzahl der gleichzeitigen Verbindungen
Die Bandbreite zwischen dem Provider und einer Kundeninstallation begrenzt die
Anzahl der gleichzeitig möglichen Gesprächsverbindungen. Hierzu kann in den
Eigenschaften der Trunks auf der Registerkarte „Kanäle“ die Anzahl der Kanäle
begrenzt werden.
6.4 Funktionsprofile
Durch das Funktionsprofil wird festgelegt, welche Funktionen von SwyxWare ein
Benutzer nutzen kann. Die verschiedenen bereits vorinstallierten Profile finden Sie in
der SwyxWare-Administration im Verzeichnis „Funktionsprofile“.
(siehe 7.2.1 Was wird beim Reporting erfasst?, Seite 47)Beim Anlegen eines
Benutzers wird vom Administrator ein Funktionsprofil für diesen Benutzer aus der
Dropdownliste ausgewählt. Das Funktionsprofil enthält den Funktionsumfang, der
dem Benutzer zur Verfügung steht. Es kann nachträglich jederzeit vom Administrator
ein anderes vordefiniertes Funktionsprofil ausgewählt werden. Die Änderung erfolgt
sobald der Administrator die Eigenschaften des Benutzers mit „OK“ bestätigt.
Der Administrator eines Kunden (Kunden-Administrator) kann Funktionen, die in
einem Funktionsprofil enthalten sind für einen spezifischen Benutzer wieder
deaktivieren. Ist eine Funktion in diesem Profil nicht enthalten, so kann sie vom
Kunden-Administrator nicht aktiviert werden.
Beispiel:
Abbildung 6-1 Trunk-Eigenschaften - Registerkarte „Kanäle“
Die Summe aller Kanäle, die für gleichzeitige Anrufe vorgesehen sind, über alle
Trunks, muss der verfügbaren Bandbreite entsprechen.
Tipp: Konfigurieren Sie die Maximale Anzahl für gleichzeitig ein- und
ausgehende Rufe so, dass mindestens ein Kanal für die jeweils andere
Richtung übrig bleibt.
Im Funktionsprofil ’Standard’ ist der Call Routing Manager und
SwyxFax enthalten, im Funktionsprofil ’Minimal’ sind beide Funktionen
nicht enthalten. Nun wird einem Benutzer vom Kunden-Administrator
das Profil ’Standard’ zugeordnet, damit er SwyxFax nutzen kann. Deshalb wird vom Kunden-Administrator auf der Registerkarte „Rechte“ im
Feld „Für den Benutzer verfügbare Funktionen“ das Kontrollkästchen
„Call Routing Manager“ deaktiviert. Der Benutzer kann nun SwyxFax
nutzen, nicht aber Umleitungsregeln mit Call Routing Manager selber
bearbeiten. Vom Administrator mit dem Call Routing Manager erstellte
Regeln können aber trotzdem für diesen Benutzer aktiviert werden. Es
wird das Funktionsprofil ’Standard’ beim Reporting erfasst und vom
Provider berechnet.
Beispiel ’Nutzung des Grafischen Skript Editors’:
Das Funktionsprofil ’Standard’ enthält nicht den Grafischen Skript Editor, das Profil ’Erweitert’ enthält den Grafischen Skript Editor.
Wählt nun der Administrator für Benutzer A das Profil ’Standard’, so
kann er für diesen den Grafischen Skript Editor nicht erlauben, da er
nicht im Profil enthalten ist. Vergibt er für Benutzer B das Profil ’Erweitert’, so kann der Administrator dem Benutzer B den Grafischen Skript
Editor zur Verfügung stellen, indem er den Grafischen Skript Editor in
der Administration aktiviert. Damit kann der Benutzer B selber mit dem
44
> Administration
Grafischen Skript Editor Skripte erstellen oder bearbeiten. Wird der Grafische Skript Editor in der Administration nicht aktiviert (z.B. hat der
Benutzer nur ein SwyxPhone), so können trotzdem z.B. vom Administrator erstellte Skripte für diesen Benutzer laufen. Dies ist für Benutzer A
nicht möglich.
Es können dem Benutzer Rechte zur Nutzung weitergehender Funktionalitäten von
SwyxWare eingeräumt werden. Um das Funktionsprofil zu ändern, wählen Sie ein
anderes Profil aus der Auswahlliste oder legen Sie ein neues Funktionsprofil an.
Funktionsprofile in der Standardinstallation
Das Profil „Erweitert“ wird allen neuen Benutzern zugewiesen. Möchten Sie, dass
ein anderes Profil neuen Benutzern automatisch zugewiesen wird, z.B. das Profil
„Minimal“, so ändern Sie dies in den Eigenschaften des Profils „Minimal“.
Den vorkonfigurierten Benutzern „Konferenz“ und „MobileExtensionManager“ wird
das Profil „Keine Funktionen“ zugewiesen, dem Benutzer „Zentrale“ das Profil
„Erweitert“.
Die
Nutzung
von
SwyxWare-Funktionen
werden
Benutzereigenschaften festgelegt und sind nicht direkt
Funktionsprofil identisch.
in
mit
den
dem
Beispiel 1:
Das Profil eines Benutzers muss die Funktion SwyxECR enthalten,
damit ein Skript, dass z.B. vom Administrator für diesen Benutzer mit
dem Grafischen Skript Editor erstellt wurde, auch für diesen Benutzer
anwendbar ist. Damit dieser Benutzer das Skript nicht selber verändern
kann, wird in den Benutzereigenschaften der Grafische Skript Editor
deaktiviert.
Beispiel 2:
Im Profil eines Benutzers ist SwyxMobile aktiviert, d.h. der Benutzer
kann die Mobile Erweiterung nutzen. In den Benutzereigenschaften kann
nun eingestellt werden, ob der Benutzer selber die notwendigen Parameter wie Mobilrufnummer und Kennwort konfigurieren darf oder ob dies
nur der Administrator für ihn festlegen kann.
Beschränkung der Benutzeranzahl
Der Systemadministrator kann festgelegen, wieviele Funktionsprofile an
einem SwyxServer vom Kunden-Administrator vergeben werden können.
Damit wird gleichzeitig die Zahl der konfigurierbaren Benutzer an diesem
SwyxServer begrenzt.
45
7
> Lizenzen
Lizenzen
Lizenzierung und Abrechnungsverfahren
7.1
Lizenzen
Für die Installation einer Hosted SwyxWare wird nur ein Lizenzschlüssel benötigt.
Dieser erlaubt die Installation der Hosted SwyxWare in vollem Funktionsumfang.
Das bedeutet, dass die Installation einer unbegrenzten Anzahl von End-Kunden,
Benutzern und Kanälen erlaubt ist, sowie die Möglichkeit allen FrontEnd-Servern
den vollen Funktionsumfang einer SwyxWare zuzuordnen. Die Eingabe weiterer
Lizenzschlüssel ist nicht nötig.
7.2
Reporting
Der Reporting-Dienst ist eine neue zusätzliche Komponente von Hosted SwyxWare,
die auf dem Lizenzserver installiert wird. Dieser Dienst stellt sicher, dass die
Lizenzierung der Installation gewährleistet ist und somit die anderen Komponenten
der Hosted SwyxWare, z.B. die FrontEnd-Server, lizenziert und damit funktionsfähig
sind.
Sind innerhalb einer Hosted SwyxWare-Installation mehrere BackEnd-Server
installiert, so wird der Reporting-Dienst nur auf einem dieser Server, dem
sogenannten Lizenzserver, aktiviert.
Die Eingabe des Lizenzschlüssels erfolgt bei der Inszallation oder in der SwyxWareAdministration auf dem Lizenzserver. Auf diesem Server muss auch der ReportingDienst aktiviert sein. Der Lizenzschlüssel für Hosted SwyxWare wird nach der
Eingabe permanent gemacht, d.h. mit Daten der PC-Hardware dieses Servers
verknüpft. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
Ohne einen gültigen Lizenzschlüssel funktioniert der Reporting-Dienst
nicht. Ist der Reporting-Dienst in der Hosted SwyxWare-Installation
mehr als eine Woche lang nicht aktiv, so kann sich kein Benutzer mehr an
einem FrontEnd-Server anmelden und es können keine Gespräche mehr
geführt werden.
Diese Vorgehensweise erlaubt dem Provider SwyxServer als FrontEnd-Server für
seinen Kunden einzurichten ohne die Eingabe weiterer Lizenzschlüssel.
Ausfall des Lizenzservers
Ist der Lizenzserver nicht erreichbar bzw. ist der Reporting-Dienst nicht aktiv, so sind
bereits vorhandene Installationen 7 Tage (7*24 Stunden) weiterhin betriebsbereit,
d.h. Benutzer können sich anmelden und wie gewohnt telefonieren, Administratoren
können Benutzer bearbeiten und neue Benutzer anlegen. Neue Kundeninstallationen
können allerdings nicht in Betrieb genommen werden. Nach Ablauf dieser Frist kann
sich auch bei bestehenden Installationen kein Benutzer mehr anmelden. Die
Benutzerdaten bleiben in der Datenbank erhalten, so dass die virtuelle PBX wieder
komplett zur verfügung steht, wenn der Lizenzserver (Reporting-Dienst) wieder
aktiviert wird und er auf eine gültige Lizenz zugreifen kann.
Neben der Lizenzierung stellt dieser Dienst sicher, dass die Daten bezüglich der
verwendeten Benutzerzahlen und der zugeordneten Funktionen sowohl an den
Provider als auch an Swyx selber in regelmäßigen Abständen berichtet werden. Diese
Berichte werden monatlich per E-Mail versandt Diese E-Mail enthält den Bericht
sowohl als Text als auch als signierte XML-Datei als Anhang zur maschinellen
Weiterverarbeitung.
46
> Lizenzen
Der Tag innerhalb des Monats an dem diese E-Mail versandt wird, kann in der
Administration für den Lizenzserver festgelegt werden.
Weiter besteht die Möglichkeit zu Testzwecken einen ’ad hoc’-Bericht zu versenden.
Dieser enthält dann alle Daten, die seit dem letzten Bericht gesammelt worden sind
und wird nur an den Provider gesandt. Er wird mit der Textzeile „Informational
Report - Not relevant for Accounting“ gekennzeichnet. Der ’ad hoc’-Bericht wird
nicht in der Reporting-Datenbank registriert. Damit wird sichergestellt, dass der
nächste monatliche Bericht wieder die gesamte Zeitspanne eines Monats umfasst.
Eine Übersicht über die versendeten Berichte erhalten Sie in den Eigenschaften des
Lizenzservers, wenn Sie auf der Registerkarte „Nutzungsberichte“ die Schaltfläche
„Berichte“ anwählen. Hier können Sie auch bereits versandte Berichte erneut
versenden.
Abbildung 7-1 Übersicht über die versandten Berichte
Reporting-Adressen
Die Reporting-E-Mail wird an zwei verschiedene Adressen versandt:
• Adresse des Providers
Diese Adresse ist in der SwyxWare-Administration auf der Registerkarte
„Nutzungsbericht“ konfigurierbar. Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der SwyxWare Administrator-Dokumentation.
• Swyx
Diese E-Mail-Adresse ist fest und kann nicht verändert werden.
Um die Reporting-Information zusammen zu tragen, kontaktiert der ReportingDienst alle Datenbanken der verschiedenen SwyxServer (FrontEnd-Server und
BackEnd-Server) um ein aktuelles Bild der Datenbank zu einem bestimmten
Zeitpunkt zu erhalten. Diese täglich abgerufene Information wird in einer eigenen
Datenbank abgelegt. Der monatliche Bericht wird aus dieser Datenbank heraus
generiert. Der Bericht wird an den Provider versandt in Form eines E-Mail-Textes
und als digital signierter XML-Anhang an diese E-Mail. Dieser XML-Anhang bildet
die Grundlage für eine entsprechende maschinelle Weiterverarbeitung der Daten.
47
> Lizenzen
7.2.1 Was wird beim Reporting erfasst?
Das Reporting erfasst die Nutzung der verschiedenen Funktionen täglich. Der daraus
generierte monatliche Report summiert die genutzten Tage pro Funktion
Beispiel:
In einer Installation mit 10 Benutzern haben alle das Funktionsprofil
’Standard’. Der monatliche Report (Erfassungszeitraum 30 Tage) enthält
somit die kumulierten Nutzungstage (10*30=300). Damit ergibt sich im
Report die Zeile
Funktionsprofil ’Standard’: 300
Nachkommastellen bei dieser Berechnung ergeben sich aus einer
Extrapolation. Diese wird vorgenommen, wenn tägliche Reports nicht
erfasst werden konnten.
Allgemeine Parameter
Im einzelnen enthält die Report-E-Mail folgende generellen Einträge:
Erläuterung
From: <Mailadresse>
Enthält die E-Mail-Adresse von der diese E-Mail
versandt wurde.
Sent: <Datum, Uhrzeit>
Enthält Datum und Uhrzeit zu der diese E-Mail
versandt wurde.
To: <Zieladresse>
Enthält den Empfänger der E-Mail.
Subject: Hosted
SwyxWare Report
Dieser Report betrifft eine Hosted SwyxWare Installation
Informational Report - Not Zeigt an ob der Report automatisch (nach Ablauf
relevant for Accounting
eines Monats) erzeugt wurde oder manuell. Die
manuelle Report-Generierung starten Sie in der
SwyxWare-Administration. Dieser Text erscheint nur
bei einem manuell erzeugten Report.
Attachements: report.xml
Allegemeine Report-Parameter
Die Daten bezüglich dieses Berichtes sind ebenfalls enthalten:
Erläuterung
Report generated:
<Datum, Uhrzeit>
Datum und Uhrzeit zu der dieser Report erzeugt
wurde.
Report Period Begin:
<Datum>
Startzeitpunkt des Reports
Report Period End:
<Datum>
Endzeitpunkt des Reports
License Key Serial
Number
Seriennummer des Lizenzschlüssels
Provider:
Name:
Street:
ZIP Code:
City:
Name und Adresse des Providers. Diese Adressinformationen werden der Anfrage für einen permanenten
Lizenzschlüssel entnommen.
Wird also der Report einer Testinstallation versandt, so
bleiben diese Felder leer.
Report einer einzelnen SwyxWare-Installation (FrontEnd-Server)
Die Reporting-Daten, die per E-Mail an den Provider versandt werden, werden für
jeden installierten Server und der damit verbundenen Datenbank einzeln aufgelistet.
Sie haben für jeden FrontEnd-Server das folgende Format:
Erläuterung
Server: <Servername>
Name des SwyxServer
Dieser Name ist ebenfalls der Name der virtuellen
Instanz (VE).
Nominal Daily Snapshots
Anzahl der täglichen Reports (Snapshots) dieses
Servers, die erfasst werden sollten.
Missed Daily Snapshots
Anzahl der täglichen Reports (Snapshots) dieses
Servers, die nicht erfasst werden konnten.
Diese fehlenden Reports werden mit Hilfe einer Extrapolation ergänzt.
Client ID
Eindeutige Identifikationsnummer des erfassten
SwyxServers (FES)
Client active since:
Inbetriebnahme des SwyxServers (Erstes Anmelden
am Lizenzserver)
Anhang ist eine XML-Datei, die dieselben Daten
enthält und zur automatischen Weiterverarbeitung
geeignet ist.
48
> Lizenzen
Erläuterung
Erläuterung
Client registrations in
report period
Anzahl der Tage, an denen sich der SwyxServer beim
Lizenzserver angemeldet hat
NumVoiceChannels
Nutzungstage der Sprachkanäle
(Anzahl der Kanäle*Nutzungstage)
Feature Profiles
Nutzungstage für alle genutzten Funktionsprofile.
Wurde ein Funktionsprofil im Berichts-Zeitraum nicht
genutzt, so wird es in dieser Liste nicht aufgeführt.
NumFaxChannels
Nutzungstage der Faxkanäle
(Anzahl der Kanäle*Nutzungstage)
Users with Feature
<Funktion>
Anzahl der Nutzungstage dieser Funktion: Im einzelnen sind folgende Funktionen verfügbar:
• SwyxBF (Basic Functionality)
• SwyxCTI
• SwyxFax
• SwyxVoicemail
• SwyxRecord
• SwyxBCR
• SwyxECR
• SwyxAdHocConference
• SwyxPhone
• SwyxMonitor
• SwyxMobile
Wurde eine Funktion im Berichts-Zeitraum nicht
genutzt, so wird es in dieser Liste nicht aufgeführt.
NumUsers
Anzahl der konfigurierten Benutzer.
Hierbei werden sowohl deaktivierte Benutzer als auch
die vorkonfigurierten Benutzer „Konferenz“, „MobileExtensionManager“ mit dem Profil „Keine Funktionen“ und der Benutzer „Zentrale“ mit dem Profil
„Erweitert“ erfasst.
NumUsers without basic
functionality
Anzahl der Benutzer mit dem Funktionsprofil „Deaktiviert“
Diese Benutzer können sich nicht anmelden, aber ihre
Konfigurationsdaten gehen nicht verloren.
NumConferenceRooms
Nutzungstage der konfigurierten Konferenzräume.
(Anzahl der Konferenzräume (Rufnummern, die dem
Benutzer „Konferenz“ zugeordnet werden)*Nutzungstage).
Funktionsprofil ’Deaktiviert’
Das Funktionsprofil „Deaktiviert“ dient dazu, die Konfiguration eines länger
abwesenden Benutzers zu erhalten. Ein Benutzer mit diesem Profil kann sich weder
anmelden und telefonieren noch werden Rufe an ihn umgeleitet.
Die Anzahl der Benutzer mit diesem Profil wird im Report separat ausgewiesen.
Kumulierte Werte der gesamten Hosted SwyxWare-Installation
Zum Ende werden alle Daten der kompletten Hosted SwyxWare-Installation
kumuliert, d.h. alle Nutzungstage, verwendete Konferenzräume und Benutzer
zusammengezählt. Diese kumulierten Daten sind in der E-Mail enthalten, die als
Report an Swyx gesendet wird.
Erläuterung
Servers
Anzahl der in dieser Hosted SwyxWare-Installation
konfigurierten SwyxServer.
Missed Daily Snapshots
Anzahl der täglichen Reports (Snapshots), die nicht
erfasst werden konnten.
Diese fehlenden Reports werden mit Hilfe einer Extrapolation ergänzt.
Feature Profiles
Nutzungstage für alle genutzten Funktionsprofile.
Wurde ein Funktionsprofil im Reportingzeitraum nicht
genutzt, so wird es in dieser nicht aufgeführt.
49
> Lizenzen
Erläuterung
Users with Feature
<Funktion>
Anzahl der Nutzungstage dieser Funktion: Im einzelnen sind folgende Funktionen verfügbar:
• Fax Client
• CTI
• Phone (Benutzung von SwyxPhone)
• Call Routing Manager
• Aufschalten auf einen Ruf (passiv)
• Voicemail und Fernabfrage
• Konferenz mit mehr als drei Teilnehmern (SwyxIt! und SwyxPhone)
• Mitschneiden
• Grafischer Skript Editor
NumVoiceChannels
Nutzungstage der Sprachkanäle
(Anzahl der Kanäle*Nutzungstage)
NumUsers
Anzahl der konfigurierten Benutzer
NumUsers without basic
functionality
Anzahl der Benutzer mit dem Funktionsprofil „Deaktiviert“
Diese Benutzer können sich nicht anmelden, aber ihre
Konfigurationsdaten gehen nicht verloren.
NumFaxChannels
Nutzungstage der Faxkanäle
(Anzahl der Kanäle*Nutzungstage)
NumConferenceRooms
Nutzungstage der Konferenzräume
Lizenzierung und Reporting des BackEnd-Servers
Der BackEnd-Server stellt die Fax- und Sprachkanäle in die Außenwelt und
verwaltet die Lizenzen. Typischeweise sind auf einem solchen BackEnd-Server keine
Benutzer angelegt. Damit die Sprach- und Faxkanäle im Reporting nicht doppelt
erfasst werden, wird ein SwyxServer, der nicht mehr als einen Benutzer hat nicht im
Reporting erfasst.
7.3
Protokollieren von rechnungsrelevanten Aktivitäten am
SwyxServer
Alle Änderungen von Parametern, die beim Reporting erfasst werden und damit
abrechnungsrelevant sind werden protokolliert. Das Protokoll enthält dabei die
Uhrzeit der Änderung, den alten und neuen Parameterwert und den ausführenden
Benutzer. Die Protokolldatei kann in der SwyxWare-Administration angezeigt oder
exportiert werden.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der SwyxWare AdministratorDokumentation.
50
> Index
Index
A
H
Account 9
Administration
Ebenen 39
Ausfall des Lizenzservers 45
Hardwareanforderungen
Windows Server 14
Hosted SwyxWare
Definition 8
Hoster 9
B
BackEnd-Server 8
Cold Standby 27
Lizenzschlüssel 27
Benutzer 9
Benutzerauthentifizierung 9
Benutzerkonto 9
Benutzername 9
Bulk Administration 42
C
Client
Windows Vista 19
D
Dateisystem 14
Datenbank Server 8
DHCP 19
Diensteanbieter 9
DNS 19
E
Ebenen
Administration 39
Endkunde 9
F
Fax
Voraussetzungen 14
Fax-Benutzer einrichten 34
Fernabfrage
Zugriff auf den Mailserver 20
Festplattenplatz 14
FrontEnd-Server 8
Funktionsprofil 10
Funktionsprofil ’Deaktiviert’ 48
Funktionsprofile
Initial 30
I
IMAP4 20
Informational Report 47
Interlocation call limit 30
IP-Adresse
zweite 29
Für alle FES gemeinsam 30
PIN 9
Private Server 29
Einstellungen der Dienste 29
Profil
Funktions- 10
Provider 9
R
Report
Details 47
E-Mail-Adressen 46
Reporting 10
K
S
Klonen 42
Klon-Vorlage 29
Konto
Auf SwyxServer 9
Benutzer- 9
Windows- 9
Kunde 9
Sammel-Administration 42
Serviceprovider 9
SoftSwitch 8, 9
Sprachqualität 18
SQL-Server 8
Standort
Provider 30
statische IP-Adresse 17
STUN-Server 30
SwyxFax-Benutzer einrichten 34
SwyxGate 8
SwyxIt!
Windows Vista 19
SwyxPhone 9
SwyxServer
Konto 9
SwyxWare
Hosted 8
Systemanforderungen
SMTP-Mailserver unter Windows 20
Windows Server 14, 21, 24, 39, 45
L
Level
Administration 39
Lizenzserver 13
M
Mailserver (SMTP) 20
Systemanforderungen unter Windows 20
message URL http
//download.parallels.com/virtuozzo/virtuozzo4.0/docs/en/win/
VzWindowsUpgrade.pdf 37
N
Netzwerk des Kunden 19
Netzwerkanforderungen 18
Netzwerkkarte
für VE 29
NTFS 14
P
Parallels Infrastructure Manager(PIM) 18
Parallels Management Console 18
Parameter
T
Trunkgruppe
zum BES 30
U
Unternehmen 9
V
Vervielfältigung 42
51
> Index
Virtuelle Einheit (VE) 9
Virtuelle Telefonanlage (V-PBX) 9
virtuellen Netzwerk-Adapter 29
Virtuozzo 9
Bridged Mode 29
Virtuozzo 3.5.1 SP1 18
Virtuozzo 4.0 18
Virtuozzo Management Konsole(VZMC) 18
W
Windows
Hardwareanforderungen 14
Windows-Benutzerkonto 9
X
XML
Report 46
Z
Zugriffsberechtigung 9
Herunterladen