IN
Das besondere Magazin für die Innenstadt
No. 1 2016
Aus dem Viertel
Kunst & Kultur
Soziales & Gesellschaft
Ist der Köbogen ein neues
Wahrzeichen für Düsseldorf?
Shoe-Couture von Thomas Rath
bei Prange
Düsseldorfer Literaturpreis geht an
Michael Beyer
Reisestipendien für Kunststudenten
Ausgezeichnete Schüler-Kunstprojekte
Bürgerwehren: Polizei warnt vor
Möchtegern-Sherrifs
Nächster Dreck-Weg-Tag am 12.3.2016
MANHATTAN
MEETS
DÜSSELDORF
www.zoom-duesseldorf.de
Ohne Werbung
Geschäfte zu
machen ist, als
winke man einem
Mädchen im
Dunkeln* zu.
Imagine
Inhalt
Als ich vor 18 Jahren im Rahmen eines
Praktikums bei einer New Yorker PR-Agentur durch den Central Park wanderte und bei der John Lennon Gedenkstätte Strawberry Fields mit dem großen
Imagine-Mosaik verweilte, keimte ein plötzliches Heimweh in mir auf und zugleich die Frage: Wo wärst du jetzt lieber? In der hektischen Traumstadt New
York oder zu Hause im schönen Düsseldorf am Rhein. Damals wurde die Idee
zu dem Artikel in unserer aktuellen Ausgabe geboren.
Aus dem Viertel
4 Manhattan meets Düsseldorf
10 Ist der Köbogen ein neues Wahrzeichen
für Düsseldorf?
10 Shoe Couture von Thomas Rath bei PRANGE Und wo zieht es Sie hin?
auf der Kö
12
13
14
16
50% mehr Underground
Literaturpreis geehrt
Die Stadt New York hat es in den 90er Jahren erfolgreich geschafft, sich von
der Top-Crime-Metropole in ein relativ sicheres Pflaster zu wandeln, durch
massiven Polizeieinsatz und rigides Durchgreifen. Jetzt müssen wir hier in
Düsseldorf und Köln spüren, dass es auch hier Sicherheitslücken gibt. Diese wurden an Karneval nicht zuletzt durch massive Polizeipräsenz nach New
Yorker Vorbild geschlossen. Dafür gilt unser Dank den vielen Polizisten im
Einsatz. Doch nicht immer ist die Polizei direkt vor Ort. In unserem Artikel zum
Bürgerwehren oder Möchtegern-Sheriffs?
Besondere Empfehlungen aus dem Viertel
Marcel Beyer wird mit dem Düsseldorfer
16 Gemeinsam Düsseldorf entmüllen
17 Reisestipendien für Studierende
der Kunstakadamie
17 Drei Schüler-Kunstprojekte prämiert
Thema Selbstverteidigung lesen Sie, wie Sie sich als Frau auch selbst besser
Gesundheit
18 Transparenz trifft Fortschritt
schützen können.
Darüber hinaus finden Sie im neuen ZOO:M aktuelle News aus Ihrem
Viertel und viele gute Empfehlungen in Ihrer direkten Nachbarschaft.
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Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.
Alexandra von Hirschfeld
Chefredakteurin und Herausgeberin
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Fotografie:
Lothar Milatz, Beate Knappe (u.a.)
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MANHATTAN
MEETS
DÜSSELDORF
Die Rheinmetropole und die US-Traumstadt
haben mehr miteinander gemeinsam als
man denkt. ZOO:M beleuchtet Berührungspunkte und Gegensätze und stellt die rhetorische Frage: Wo lässt es sich besser leben?
NYC & Düsseldorf
››››Weihanchten
IM PUNCTO LEBENSQUALITÄT
LIEGT DÜSSELDORF VORN
New York City auch genannt „Big Apple“ ist die bevölkerungsreichste Stadt der USA mit über 8,406 Mio
Einwohnern. Düsseldorf, auch genannt „Klein Paris“,
so soll Napoleon unsere Stadt getauft haben, „KleinTokio“ nennen sich heute die japanischen Ecken, hat
604.527 (Dez. 2014.) Einwohner. Im Umkreis von 150
km leben fast 30 Mio Menschen. Im Umkreis von 500
km, im bevölkerungsreichsten Ballungsraum Deutschlands insgesamt 35 % aller EU-Bürger, d.h. 169,39
Mio Menschen. New York City mit den 5 Stadtbezirken (Bronx, Brooklyn, Queens, Staten Island, Manhattan) hat eine Gesamtfläche von 782 km². Manhattan
nimmt davon 59 km² ein. Düsseldorf nur eine Fläche
von 217,41 km², also weniger als ein Drittel. Dafür
brauchen wir Düsseldorfer aber auch nicht so lange,
wenn wir von einem Stadtteil in den anderen fahren
müssen, denn bei uns liegt alles bequem dicht zusammen. Dass es nicht nur auf die Größe ankommt,
beweist auch ein internationales Städteranking, nach
dem Düsseldorf in puncto Lebensqualität die lebenswerteste deutsche Stadt ist und unter 222 Metropolen
der ganzen Welt Platz sechs einnimmt, während New
York auf Platz 47 landet.
WALL STREET VERSUS
RHEINISCHE WIRTSCHAFTSMACHT
Auch wirtschaftlich kann sich Düsseldorf sehen lassen.
Natürlich haben wir keine Wall Street und es wurden
auch keine berühmten Filme über die Düsseldorfer
Börse gemacht, aber Düsseldorf ist nach Frankfurt die
zweitgrößte Banken- und Börsenstadt Deutschlands.
Zahlreiche internationale Firmen haben ihren Sitz
hier, darunter auch 450 japanische Unternehmen. Die
zentrale Lage und die hervorragenden Verkehrsanbindungen, auch über den nahegelegenen Flughafen, vereinfachen den Zugang zu den europäischen Märkten.
Moderne Musical Shows nach
Broadway-Art sind längst
auch nach Düsseldorf herübergeschwappt. Im Capitol
erwartet Sie ein vielfältiges
Live-Programm aus Musicals,
Shows, Konzerten & Comedy mit Darstellern aus aller
Welt. Legendär ist auch das
Kom(m)ödchen, Deutschlands
erstes politisches Kabarett.
Gegründet 1946 von Kay und
Lore Lorentz. Viele bedeutende Kabarettisten wurden hier
ausgebildet, darunter Harald
Schmidt, Hugo Egon Balder,
Jochen Busse uvm.. Düsseldorf
hat eine Theatertradition, die
bis in das 16. Jhd. reicht. Das
heutige Düsseldorfer Schauspielhaus mit seiner modernen geschwungenen Architektur wurde 1970 fertiggestellt.
Die größte Düsseldorfer Bühne hat einen hohen Bekanntheitsgrad im deutschsprachigen Raum. Momentan gastiert
das Ensemble aufgrund von
Modernisierungsarbeiten im
Central in der Nähe des Hbf.
Weitere größere Theater: das
Forum Freies Theater, die Komödie Düsseldorf, das Theater
an der Kö, das Theater an der
Luegallee, das Theater FLIN
sowie das Savoy-Theater. Immer einen Besuch Wert ist auch
das Apollo Varieté mit führenden Artisten aus aller Welt.
ROCK, POP, PUNK UND JAZZ
Düsseldorf hat eine reichhaltige Musiktradition, die bereits vor dem 19. Jahrhundert
LIVE-THEATER VOM BROADWAY BIS
ZUM GUSTAF-GRÜNDGENS-PLATZ
Ob Drama, Musical oder Shows – am Broadway spielt
die Crème de la Crème. Schauspieler wie Groucho
Marx, Orson Welles, Katherine Hepburn, James Dean,
Grace Kelly oder Julia Roberts sind hier schon aufgetreten. Zu den bekanntesten Broadway-Produktionen
gehören „Cats“, „Les Misérables“ oder „Lion King“.
Das „Phantom der Oper“ wurde bereits über 7.500
Mal aufgeführt. Neben den rund 40 Broadway-Bühnen
gibt es aber auch in den kleineren Off-Broadway-Theatern überaus sehenswerte Produktionen abseits des
Mainstreams.
Gasse in der Düsseldorfer Altstadt
einsetzte. Bedeutende Musiker wie Felix
Mendelssohn Bartholdy, Clara und Robert Schumann hatten hier ihre Wirkungsstätte. Aber auch im 20. Jahrhundert
hatte Düsseldorf in so unterschiedlichen
Stilrichtungen wie dem Jazz, der Neuen
Deutschen Welle oder dem Punkrock eine
führende Rolle. Die wichtigsten Bands
waren und sind Die Toten Hosen, Deutsch
Amerikanische Freundschaft, Propaganda. Marius Müller-Westernhagen ist in
Düsseldorf geboren und zur Schule gegangen (Humboldt-Gymnasium). In seinem
Titel „Mit 18“ wird der „Hühner-Hugo“
aus der Düsseldorfer Altstadt besungen.
Neben Heino, den Toten Hosen und Kraftwerk gehört er zu den erfolgreichsten und
bekanntesten Musikern Düsseldorfer Herkunft. Einer der berühmtesten Jazz-Musiker mit Wurzeln in Düsseldorf ist Klaus
Doldinger, der auch als Komponist von
Filmmusik (Das Boot, Tatort) bekannt ist.
Seit einigen Jahren ist er Schirmherr der
Düsseldorfer Jazz-Rally.
Die Namen aller berühmten Musiker hier
zu nennen, die in New York ihre Wurzeln
haben, würde sicherlich den Rahmen
sprengen. Aber eins ist wohl klar, New
York wird weltweit als „City of Jazz“ gefeiert. Unzählige Jazzclubs, darunter das
berühmte „Blue Note, widmen sich hier
den verschiedensten Spielarten. So spielte auch Harlem eine große Rolle bei der
Entstehung und Kultivierung der Jazzmusik. Die größten Jazz-Musiker aller Zeiten,
wie Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Dizzy Gillespie, Miles Davis, Benny Goodman
fanden ihren Wirkungskreis in NYC.
TONHALLE ODER RADIO CITY MUSIC HALL
Auch was die klassische Musik angeht,
sind wir Düsseldorfer verwöhnt. So eröffnet sich in der Tonhallte ein „Planetarium der Musik“. Der große Konzertsaal
umfasst 1.854 Plätze. Pro Jahr finden hier
etwa 300 Konzerte mit über 300.000
Besuchern statt. Mit einer 22,5 × 14,75
m großen Bühne bietet das Düsseldorfer
Dreischeibenhochhaus
Strawberry Fields: Gedenkstelle für John Lennon
im Central Park
Künstler Joseph Beuys
in Düsseldorf
New Yorker Skyline mit illuminiertem Empire State Building
Opernhaus Platz für 1.342 Personen. Hier residiert
die Deutsche Oper am Rhein, das größte Opern-Ensemble in Deutschland, bedeutend vertreten in den
Sparten Oper, Operette, Musical und Ballett. Zusätzlicher Spielort ist das Theater Duisburg.
In New York kann man im Lincoln Center, bestehend aus dem Metropolitan Opera House, dem New
York State Theater, der Avery Fisher Hall und der
Alice Tully Hall brillante Klassik-Konzerte erleben. In
der 1891 eröffneten Konzerthalle Carnegie Hall traten
schon berühmte Persönlichkeiten wie Leonard Bernstein und Benny Goodman auf. Die Radio City Music
Hall ist mit über 6.000 Plätzen eine der größten Veranstaltungshallen der Welt. Viele Stars wie Frank Sinatra und Ella Fitzgerald standen hier auf der Bühne.
Das American Ballet Theatre (ABT) steht für höchste
klassische und moderne Tanzkunst und ist der Botschafter des amerikanischen Balletts. Neben dem
American Ballet Theatre gibt es darüber hinaus das
New York City Ballet.
Kunstsammlung NRW, die Kunsthalle mit dem K20 und K21, das Museum
Kunst Palast, das spätbarocke Schloss Benrath und über 100 Galerien ziehen jährlich regelmäßig über eine Mio Besucher an. Meistbesuchtes Museum ist der Aquazoo mit über 400.000 Besuchern im Jahr. Zwei Düsseldorfer
Museen widmen sich den Dichtern und Denkern, das Goethe-Museum und
das Heinrich-Heine-Institut.
Auch NYC ist ein Paradies für Kunstfreunde mit 200 Museen und 500 Galerien. Darunter einige der sensationellsten Kunstmuseen und Galerien
der Welt. Neben dem weltbekannten Museum of Modern Art (MoMA), dem
Guggenheim Museum und dem Metropolitan Museum gibt es auch kleinere Museen und Galerien wie das Skyscraper Museum oder das New York
U-Bahn Museum. Das American Museum of Natural History mit mehr als
30 Mio Ausstellungstücken ist ein fantastisches Entdeckungs- und Erkundungsmuseum. Das Goethe Institut New York organisiert und unterstützt
eine Reihe von internationalen Programmen zum kulturellen Austausch. Die
wichtigsten Kunstinstitutionen der Stadt befinden sich entlang der Museumsmeile an der Upper East Side. Jedes Jahr findet am zweiten Dienstag im
Juni das Museum Mile Festival statt. In Düsseldorf gibt es seit 2000 jährlich im April/Mai die beliebte „Nacht der Museen“, die nächste findet am
9. April 2016.
KUNST UND KULTUR – IN DÜSSELDORF
WIE IN NEW YORK ZU HAUSE
Düsseldorf – eine Kunststadt zwischen Tradition und
Avantgarde. Von der weltweit bekannten Kunstakademie bis zur Kleinkunstbühne. Über 18 Museen, die
DIE UNGLEICHEN BRÜDER ANDY WARHOL UND JOSEPH BEUYS
Als einer der berühmtesten Vertreter der amerikanischen Pop Art New Yorks
ist wohl Andy Warhol anzuführen. Seine 1962 gegründeten „Factorys“ waren sein Experimentierfeld. Hier traf sich hier die kreative Szene: Stars wie
Bob Dylan, Mick Jagger, Jim Morrison, Salvador Dalí oder Marcel Duchamp
7
›› NYC & Düsseldorf
Die bekannten
Düsseldorfer „Flossis“
Der Central Park
gingen ein und aus. In Düsseldorf erlangte parallel Joseph Beuys Weltruhm und
galt der Kunstwelt lange als europäischer
Gegenspieler zu Warhol. „Beide hatten
nach dem 2. Weltkrieg ihre eigenen Kriege gegen den althergebrachten Kunstbegriff geführt – und beide verdienten ihr
Geld mit der scheinbar alchemistischen
Fähigkeit, aus Banalitäten hohe Kunst zu
machen.“ (Süddeutsche Zeitung). Joseph
Beuys lebte von 1947 bis zu seinem Tode
1986 in Düsseldorf. Seit 1961 hatte er
hier die Professur für monumentale Bildhauerei inne. Wie stark Warhol von seinem „ungleichen Bruder“ Beuys inspiriert
wurde, zeigt seine Porträtserie unter dem
Titel Joseph Beuys aus dem Jahr 1980 mit
Beys Konterfei.
VON DER MADISON AVENUE BIS ZUM
MEDIENHAFEN
New York ist unbestreitbar eine der TopWerbemetropolen der Welt, geprägt von
Größen wie David Ogilvy, dem „König
der Madison Avenue“ und den größten
und erfolgreichsten Werbeagenturen der
Welt. So treffend portraitiert in der Serie
„Mad Men“, die ebenfalls an der Madison
Avenue spielt. Die erfolgreichsten Werber
in den letzten Jahren waren Doyle Dane
Bernbach, Foote Cone and Beiding, Grey
Advertising sowie Ogilvy and Mather International. Namen, die wir z.T. auch hier
in Düsseldorf bestens kennen. Denn auch
Düsseldorf glänzt als führender Standort,
in den Branchen Werbung, Telekommunikation und Unternehmensberatung und
ist einer der wichtigsten Messeplätze der
Bundesrepublik. Die Kultur- und Kreativwirtschaft umfasst rund 4.100 Unternehmen mit einem Jahresumsatz von etwa 7,4
Milliarden Euro.
SHOPPING UND LIFESTYLE ZWISCHEN
5TH AVENUE UND KÖNIGSALLEE
Die Kö ist eine der führenden Luxuseinmeilen Europas. Charakteristisch für ihre
Gestaltung sind ihre große Breite, der
GAP 15 in Düsseldorf
Stadtgraben, auch Kö-Graben genannt, und der eindrucksvolle Baumbestand. Früher hieß die Kö u.a.
auch „Kastanienallee“ – bis zum s.g. „Pferdeäpfel-Attentat“ 1848. König Friedrich Wilhelm IV. wurde hier
mit Pferdeäpfeln beworfen, als er vom Bahnhof zum
Schloss Jägerhof fuhr. 1851 wurde quasi als Entschuldigung die „Kastanienallee“ in „Königsallee“ umbenannt. Heute findet findet man hier alle führenden
Top-Labels der Welt Ob Gucci, Prada, Chanel oder
Armani – genauso wie an der Fifth Avenue in Uptown
Manhatten. Die Fifth Avenue ist eine der bekanntesten Straßen der Welt. Sie beginnt am Washington
Square Park, auf der Höhe der 6. Straße, führt durch
ganz Midtown Manhattan, begrenzt den Central Parks
östlich und endet in Harlem an der 142. Straße. Gemessen an den Mietpreisen gilt die Fifth Avenue als
die teuerste Straße der Welt. Durchschnittliche Ladenmiete: über 30.000 Euro pro qm jährlich. Dementsprechend findet man hier hauptsächlich die Flagship-Stores großer Marken. Das beliebteste Geschäft
ist Tiffany & Co und auch Wempe Jewelers, (auch an
der Kö!).
PARKS, NATUR UND NAHERHOLUNG
Düsseldorf, das auch den Beinamen „Gartenstadt“
trägt, verfügt über 1.238 ha öffentliche Grünflächen,
davon 641 ha Parks, die sich über das gesamte Stadtgebiet verteilen, darunter der Hofgarten, der Zoopark, der Florapark, der Volksgarten, der Südpark,
der Ostpark, der Rheinpark Golzheim und der Botanische Garten. Der Rhein bildet mit seinen unbebauten
Uferzonen ein grünes Band, das verschiedene Parks
in nord-südlicher Richtung miteinander verbindet.
Am östlichen Stadtrand befinden sich zudem mit
2.180 ha ausgedehnte Stadtwaldflächen. Die Parks
mehrerer Schlösser und Herrensitze, die heute zum
Stadtgebiet gehören, sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Der bekannteste ist der Park von Schloss
Benrath. Von den Düsseldorfer Parkanlagen wurden
8
allein neun wegen ihrer Qualität und Bedeutung 2004 in
die Straße der Gartenkunst
zwischen Rhein und Maas
aufgenommen. Doch schaun
wir mal, was New York da zu
bieten hat: Allein in Manhattan gibt es über 70 Parks und
insgesamt über 21.000 ha
Grünfläche. Der größte und bekannteste Park ist der Central
Park. Der riesige Landschaftspark im Zentrum Manhattans
umfasst knapp 350 ha und war
bereits Schauplatz unzähliger
Filme und TV-Serien. Jährlich
strömen rund 25 Mio Menschen in den Central Park, zum
Spazierengehen, zum Entspannen an den Seen und Teichen
oder um einem der Events,
etwa Konzerten, beizuwohnen.
Der neueste Park in NYC ist der
High Line Park, dieser wurde
im Jahr 2009 eröffnet und erstreckt sich auf den Gleisen
der ehemaligen HochbahnTrasse von der Gansevoort
Street bis hoch zur 34. Straße.
ARCHITEKTUR UND SEHENSWÜRDIGKEITEN
Die unzähligen Sehenswürdigkeiten New Yorks füllen
ganze Reiseführer, daher beschränken wir uns hier auf
die wichtigsten und neuesten.
Wer keine Angst vor luftigen
Höhen hat, der darf sich bei
seinem New York Besuch auf keinen Fall den Blick
vom Empire State Building entgehen lassen. Als eines der höchsten Gebäude der Welt ragt der Turm 103
Stockwerke beziehungsweise 340 m in die Höhe, das
Aussichtsdeck liegt im 86. Stock und eröffnet einen
360 Grad Blick über die Innenstadt und den Central
Park. Die Freiheitsstatute als Symbol für den amerikanischen Traum von Freiheit und Gerechtigkeit
erhebt sich majestätisch auf Liberty Island im New
Yorker Hafen. Die Statue zeigt Libertas, die römische
Göttin der Freiheit, und ist knapp 93 Meter hoch. Die
Brooklyn Bridge überspannt den East River und verbindet die Stadtteile Brooklyn und Manhattan. Bei
ihrer Fertigstellung Ende des 19. Jahrhunderts war
sie die längste Hängebrücke der Welt und ist seitdem
ein Wahrzeichen des Big Apples. Nachts erstrahlt sie
in einem Lichtermeer aus Lampen. Das Rockefeller
Center ist nicht nur eines der höchsten Bauwerke
der Metropole, sondern beherbergt zudem berühmte
Landmarks wie die Radio City Music Hall. Rund um
Weihnachten bietet das Rockefeller Center noch eine
weitere sehenswürdige Besonderheit: den riesigen
Weihnachtsbaum am Lower Plaza. Wer Filme aus Hollywood liebt, hat unter Garantie auch den New Yorker
Time Square schon gesehen. Die riesigen
Leuchtanzeigen und TV-Leinwände sowie
die Zeitkugel, die dort das neue Jahr anzeigt, sind weltbekannt. Das One World
Trade Center ist auf dem Ground Zero, wo
früher die Twin Tours standen, errichtet
worden. Fertiggestellt wurde das Bauwerk Anfang November 2014. Es ist mit
1776 Fuß Höhe (541 m) das höchste Gebäude New Yorks. Die 1776 ist übrigens
eine Anlehnung an das Jahr der Unabhängigkeitserklärung. New Yorks höchste und
neueste Aussichtsplattform ist das One
World Observatory und wurde im Mai
2015 eröffnet.
Von Burgen und Kirchen abgesehen, finden sich die ältesten Gebäude Düsseldorfs in der Altstadt: Das älteste Profangebäude der Stadt ist das Löwenhaus in
der Liefergasse in der Altstadt. Es stammt
aus dem Jahr der Stadterhebung 1288.
Das Düsseldorfer Rathaus hingegen geht
auf das 16. Jhdt. zurück. Vor dem Rathaus erstreckt sich der Marktplatz mit
dem Jan-Wellem-Reiterstandbild, 1712
von Gabriel de Grupello gegossen. An
der Grenze der Altstadt wurde 1811 bis
1815 das Ratinger Tor durch Adolph von
Vagedes errichtet. Südlich der Altstadt,
zwischen Carlstadt, Friedrichstadt und
Unterbilk, befindet sich das Ständehaus.
Düsseldorf wurde nach dem 2. Weltkrieg
Yellow Cab versus Düsseldorfer Taxi
VERKEHR- UND INFRASTRUKTUR
NEW YORK CITY
DÜSSELDORF
2 Flughäfen: J.F.K. und La Guardia
2014 ca. 53,3 Millionen Passagiere
1 Flughafen Düsseldorf International
2015 über 22 Millionen Passagiere
Vom Airport in die City: 50-150 Min.
Vom Airport in die City: 15-25 Min.
13.000 Taxis
1.336 Taxis
U-Bahn Netz: über 1.000 km
Die Rheinbahn bedient ein Netz von über
1.400 km
2 Bahnhöfe Grand Central Station und Penn
Station
25 Bahnhöfe
2.072 Brücken
7 Brücken
9
teilweise
wiederaufgebaut,
an vielen Stellen entschied
man sich jedoch für moderne
Bauten. Architektonisch ragt
hier das Hochhaus der Stadtsparkasse Düsseldorf heraus
sowie das Ensemble aus dem
Thyssen-Hochhaus („Dreischeibenhaus“), erbaut 1957 bis
1960 von den Architekten
Helmut Hentrich und Hubert
Petschnigg, dem Düsseldorfer Schauspielhaus, errichtet
1965 bis 1970 durch den Architekten Bernhard Pfau, und
den im April 2013 abgerissenen Tausendfüßler. Neben
den historischen Gebäuden,
den Schrägseilbrücken und
dem Mannesmann-Hochhaus
formen weitere Gebäude die
Rheinfront, deren Gesamtbild
einen hohen Wiedererkennungswert aufweist. Besonders markant sind dabei der
Rheinturm (erbaut 1979 bis
1982) durch den Architekten
Harald Deilmann, mit 240,5
m höchstes Wahrzeichen der
Stadt und das der Landtag (erbaut 1980 bis 1988). Die Zeitanzeige des Rheinturms gilt
als weltweit größte Digitaluhr.
An den Rheinturm schließt seit
den 1990er Jahren der Rheinpark Bilk an. Hinter diesem
entstand ab dieser Zeit der
Medienhafen eine städtebauliche und architektonische
Collage aus Neubauten und
umgebauten Altbauten, von
denen der Neue Zollhof mit
den drei Gehry-Bauten, benannt nach ihrem Architekten
Frank O. Gehry (erbaut 1996
bis 1999), sowie das Colorium, ein 17-geschossiges Bürogebäude (fertiggestellt 2001).
Im Norden der Stadt setzte
die ARAG-Versicherung ihre
Zeichen. Das alte Stufenhaus
von Paul Schneider-Esleben
musste dem 1998 bis 2000
erbauten, 125 m hohen ARAGTurm des Architekten Sir Norman Foster weichen, der das
höchste Verwaltungsgebäude
im Stadtgebiet darstellt.
Foto: A. Köhring
MÄRZ
HIGHLIGHTS
Diese und viele weitere Fragen stellte vier Studenten der Hochschule Fresenius bei einer repräsentative Passanten-Umfrage.
Dazu wurden deutsch- und englischsprachige Fragebögen am
Kö-Bogen und in dessen direkter Umgebung an insgesamt 424
Passanten verteilt. Die Fragen bezogen sich auf den „ersten Eindruck” vom Kö-Bogen, die Tiefgarage, den Hauptgrund des Besuchs und die Architektur des Kö-Bogens.
Über 75% der Befragten nahmen den Kö-Bogen grundsätzlich
positiv wahr. Die Mehrzahl der Befragten stimmte der Aussage
zu, dass der Kö-Bogen mittlerweile in Düsseldorf gut angenommen wird. Mehr als 50% der Befragten, die mit dem Auto in der
Stadt waren, hatten jedoch nicht in der Kö-Bogen Tiefgarage
geparkt. Viele bemängelten die schlechte Anbindung durch die
Baustellen. Weniger als die Hälfte der Befragten hatte die Tiefgarage überhaupt schon einmal benutzt.
Die Zukunftsaussichten des Kö-Bogens gestalten sich aus
Sicht der Befragten jedoch weitgehend positiv. Dies gaben mehr
als 70% der befragten Passanten an. Weitere 25% gingen davon
aus, dass die Entwicklung des Kö-Bogens in Zukunft eher gleichbleibend verläuft. Lediglich 2% gaben an, dass der Kö-Bogen
sich aus ihrer Sicht zukünftig negativ entwickeln werde.
Die meistgenannten Gründe für einen Besuch des Kö-Bogens
waren Shopping sowie das Gastronomieangebot. Über 60 % der
Befragten sagten, dass der Kö-Bogen mit seiner innovativen Architektur die Attraktivität der Stadt erhöhe. Die Hälfte der Befragten
konnte sich vor der Eröffnung nicht vorstellen, dass der Kö-Bogen
zu einem neuen Düsseldorfer Wahrzeichen werden könne. Dies bestätigte sich auch bei der aktuellen Befragung, denn 61% sind immer noch der Meinung, dass der Kö-Bogen auch nach zwei Jahren
kein neues Wahrzeichen für die Stadt Düsseldorf ist.
ROBERTO CIULLI / MATTHIAS FLAKE
CLOWNS 2 ½
EIN KOMISCH-MUSIKALISCHES UNTERNEHMEN
GASTSPIEL THEATER AN DER RUHR
9. + 22.3. / 19.30 Uhr
CENTRAL / Große Bühne
Wurde das Alter früher mit Würde, Erfahrungsreichtum und Weisheit gleichgesetzt, so werden die späten Lebensjahre eines Menschen heute vielmehr
zu einem Makel, der von Schwächen und Einschränkungen zeugt. Roberto
Ciulli entwirft mit seinem Ensemble eine befreiende, tragikomische und
hochmusikalische Clownerie des Alters: wunderschöne und sehr skurrile
Bilder, getragen durch das starke Mienenspiel der Schauspieler des Theaters an der Ruhr.
Foto: Sebastian Hoppe
IST DER KÖBOGEN EIN NEUES WAHRZEICHEN FÜR DÜSSELDORF?
SHOE COUTURE VON THOMAS RATH BEI PRANGE AUF DER KÖ
Im Rahmen der Düsseldorfer Schuhmesse GDS ziert aktuell ein exklusives Schaufenster mit der Thomas Rath DOB-Schuhkollektion
das Eingangsentree des PRANGE Stores. Die Shoe Couture des Modeunternehmers ist ab sofort auf der Düsseldorfer Königsallee 48
erhältlich. Die Sommerkollektion 2016 „Allez à la Plage“ umfasst
sportiv elegante „Slip-On’s“ in Form von Sneakers-Espadrilles,
klassische Ballerinas mit lackgeprägter Lederkappe und detailreiche Riemchen-Pumps mit feinen Perlen. Getreu der Kollektion
werden die femininen Kreationen farblich im sommerlichen 50er
Jahre Capri-Spirit inszeniert. Royal, Taubenblau und Himmelblau
geben in Kombination mit Perlgrau, Taupe und Champagner-Weiß
eine besonders edle Tonalität wider. Zabaione-Gelb, Hot Pink und
Mandarinen-Orange, strahlen neben zarten Pudertönen.
ÜBER THOMAS RATH
Thomas Rath entwirft unter dem Begriff „Semi Couture“ Kreationen die gleichzeitig luxuriös und dennoch tragbar sind. Seinen
von den Stilikonen vergangener Jahrzehnte geprägten Stil paart
er mit einem sportlichen Touch.
Der gebürtige Kölner und Wahl-Düsseldorfer war als Designer
u.a. für Windsor, Jil Sander, Mulberry und Escada erfolgreich.
2010 gründete er sein eigenes Modelabel „Thomas Rath“.
Rath ist außerdem als Stylist tätig und kleidete u.a. Claudia
Schiffer, Linda Evangelista und Sarah Jessica Parker ein. 2013
erhielt der Modedesigner den German Lifestyle Award für „Mode
& Marketing“. Im Juli 2014 wurde er vom Verband Deutscher
Mode- und Textildesigner zum europäischen Design-Botschafter
für Deutschland ernannt.
IM DÜSSELDORFER
SCHAUSPIELHAUS
IM CENTRAL
MICHAEL EBERTH
EINHEIT. BERLINER
TAGEBÜCHER 91–96
AUTORENLESUNG
8.3. / 20.00 Uhr / CENTRAL / Foyer-Brücke /
Eintritt 10 Euro (ermäßigt 7 Euro)
WOLFGANG REINBACHER
EWIG JUNG IST NUR DIE PHANTASIE
BALLADENABEND
18.3. / 20.00 Uhr / CENTRAL / Kleine Bühne /
Eintritt 20 Euro (ermäßigt 10 Euro)
Aufgrund der großen Nachfrage zurück im Programm: Von Goethe über Fontane bis Kreisler und Brecht reicht der Balladenabend mit Wolfgang Reinbacher, der in diesem Monat auch in „Terror“ und „Der aufhaltsame Aufstieg
des Arturo Ui“ auf der Bühne des Düsseldorfer Schauspielhauses zu sehen
ist. Altvertrautes trifft Unbekanntes, Verse, die Erinnerungen hervorrufen,
verbunden mit sicherer, pointierter Textgestaltung: ein Theaterabend für
Sprachgenießer!
Am Klavier: Klaus-Lothar Peters
Michael Eberth, ehemaliger Chefdramaturg des Düsseldorfer Schauspielhauses, kommt 1991 an das Berliner Deutsche Theater, das ehemalige Staatstheater
der DDR. Er ist gespannt auf das Neue, stößt aber auf
menschlich, organisatorisch und vor allem künstlerisch fremde Strukturen, die ihn an den Rand der
Verzweiflung treiben: ein packendes Zeitzeugnis, das
den Kunst- und Politikbetrieb der neuen Hauptstadt
vor und hinter den Kulissen präzise und schonungslos beschreibt.
Moderation: Andreas Willink / Lesung der Tagebuchausschnitte: Sven Walser
Kartentelefon 0211. 36 99 11
www.duesseldorfer-schauspielhaus.de
›› Aus dem Viertel
BÜRGERWEHREN ODER MÖCHTEGERN-SHERIFFS?
Animation der Innenansicht des Bahnhofs
„Benrather Straße“
Animation der Innenansicht des Bahnhofs
„Graf-Adolf-Platz“
Animierte Ansicht eines Bahnsteigs
„Heinrich- Heine-Allee“
Animierte Ansicht eines Bahnsteigs
„Pempelforter Straße“
Animierte Ansicht eines Bahnsteigs
„Kirchplatz“
Animierte Ansicht eines Bahnsteigs
„Schadowstraße“
Fotos: Amt für Verkehrsmanagement der Stadt Düsseldorf
50% mehr Underground
Die Wehrhahnlinie ist da
heutigen Linie 708 bis zur Uhlandstraße. Dafür hat die Rheinbahn an der Kreuzung Uhlandstraße/Grafenberger Allee einen
zusätzlichen Abzweig eingebaut. Danach geht es durch den neuen Wehrhahntunnel über Bilk S, Uni-Kliniken und Holthausen bis
Benrath. Als „Flügellinie“ der U71 kommt die Linie U83 hinzu.
Sie beginnt am Gerresheimer Krankenhaus und fährt über die
Strecke der heutigen Linie 713 zur Uhlandstraße und dann weiter nach Benrath.
Und soll für mehr Mobilität und Flexibiliät in Düsseldorf sorgen.
Die neue Verkehrsinfrastruktur soll durch die Möglichkeit die City
unterirdisch zu durchqueren für mehr Attraktivität der Rheinmetropole sorgen. Nach knapp 8 Jahren Dauerbaustelle und 800
Mio Euro, die das Projekt gekostet hat, wurde am 20. Februar die
3,4 km lange U-Bahnstrecke in Betrieb genommen. ZOO:M hat für
Sie die wichtigsten Änderungen zusammengefasst:
DIE VORTEILE DES NEUEN NETZES AUF EINEN BLICK:
• Neun Minuten Zeitgewinn durch den Tunnel zwischen den
Haltestellen „Bilk S“ und „Wehrhahn S“.
• Vier neue U-Bahnlinien und sechs neue U-Bahnhöfe mit
spannender Architektur.
• Bessere Anbindung von Arbeitsplatz-Schwerpunkten,
Einkaufszentren, des Medienhafens, der Heinrich-HeineUniversität und der neuen Fachhochschule.
• Schnellere Verbindungen von Hamm, Düsseltal,
Gerresheim und Ratingen in die Innenstadt.
• 50 Prozent mehr Tunnelstrecke und dadurch weniger
Störungen durch den Autoverkehr und mehr Pünktlichkeit.
STRASSENBAHNEN
Die 701 fährt zukünftig von Rath zum Jan-Wellem-Platz (wird in
„Schadowstraße“ umbenannt) und weiter zum Karolingerplatz.
Dann biegt sie ab und endet am „Am Steinberg.“ Die 704 startet
weiterhin im Derendorfer Norden, fährt zur Hochschule Düsseldorf und weiter zum Hauptbahnhof.
Aus der 715 wird die 705. Einzige Neuerung ist die direkte
Fahrt über die Berliner Allee. Die bisherige Strecke über Altstadt
und Graf-Adolf-Platz entfällt. Die neue Linie 706 ist keine Ringlinie mehr: Vom Steinberg aus geht es über Oberbilk, Flingern,
Brehmplatz und Marienhospital zur Schadowstraße. Bei der 707
ändert sich nach der Fahrt über Spichernplatz, Marienhospital,
Hauptbahnhof und die Haltestelle „Bilker Allee/Friedrichstraße“
die Strecke: Statt zur Universität geht es weiter geradeaus über
die Haltestelle „Bilker Kirche“ zum Medienhafen.
Die 708 soll weiterhin die Direktverbindung vom Düsseltal
zum Hauptbahnhof sicherstellen. Ab Hauptbahnhof fährt die
neue 708 weiter nach Westen, über den Graf-Adolf-Platz bis zum
Polizeipräsidium.
Das sind die wichtigsten Änderungen im Bahnverkehr:
STADTBAHNEN
Die 703 und 712 verschwinden aus dem Fahrplan, sie werden
zu den Stadtbahnlinien U72 und U73. Auf der Linie U73 ändert
sich einiges: Aus Gerresheim kommend, fährt sie durch die neue
U-Bahn-Röhre bis „Bilk S“ und weiter zur Universität Ost. Zusätzlich kommen zwei neue Linien dazu: Die Linie U71 verbindet
zunächst Düsseltal und später Rath mit Benrath. Der Fahrweg
ab der Haltestelle „Heinrichstraße“ führt über die Strecke der
Über alle Neuheiten, auch im Busverkehr, informiert die Rheinbahn unter www.rheinbahn.de, in ihrer App und in Broschüren.
12
POLIZEI WARNT VOR SELBSTJUSTIZ
Innenminister Ralf Jäger und der Landesverfassungsschutz haben ein wachsames Auge auf die jüngst entstandenen Bürgerwehren. Die Sorge, dass diese von Rechtsextremen, Radikalen
und Kriminellen unterwandert werden, ist groß. Zwar
hat die landesweit größte Bürgerwehr „Einer
für alle, alle für einen …Düsseldorf passt
auf“ mehr als 14.000 Mitglieder, aber
am ersten Rundgang beteiligten sich
aber gerade mal 50 Leute. Offiziell
sagte die Gruppe weitere Rundgänge ab, aber inoffiziell streift
„Düsseldorf passt auf“ weiterhin durch die Straßen. Und sie
haben noch weitere Pläne: Sie
wollen ein eingetragener Verein werden.
Auch in anderen Städten
wie Essen, Krefeld, Hamm, Ahlen und Sassenberg bilden sich
im Netz Bürgerwehren, die sich
als „Beschützer“ verstehen. Die
Behörden rechnen mit einer hohen
Dunkelziffer neuer Gruppen.
NÄHRBODEN FÜR GEWALT UND FREMDENHASS
Offiziell distanzieren sich die Gruppierungen meist
von Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Auch der Anfangs gerne
benutzte Name „Bürgerwehr“ verschwindet zunehmens. Die
Gruppen erfinden andere Namen, wie z.B. „Düsseldorf passt auf“
oder „Wir für Essen“. Laut Verfassungsschutz werden aber oft
Logos mit rechtsextremen Parolen genutzt oder rechte Funktionäre melden sich mit zu Veranstaltungen an. Streifgänge wer-
den – wie in Köln – mit „Notwehr“ oder „Selbsthilfe“ begründet.
Polizei und Verfassungsschutz in NRW warnen davor, dass sich
vermehrt auch Radikale und Kriminelle in Bürgerwehren organisieren. „Rechtsextremisten, Hooligans und Rocker
wollen uns vorgaukeln, dass sie für Recht und
Ordnung sorgen können. Dabei versuchen
sie bloß, die Gruppen für sich zu instrumentalisieren“, sagte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) der NRZ.
SELBSTSCHUTZ WIRD SCHNELL
ZU SELBSTJUSTIZ
In NRW sind bisher rund zehn
Gründungen von Bürgerwehren offiziell bekannt – darunter
in Köln, Düsseldorf, Bielefeld
und Dortmund. In sozialen
Netzwerken haben sich aber
nach den sexuellen Übergriffen
in der Silvesternacht dutzende
Gruppen von Möchtegern-Sheriffs
gebildet. Minister Jäger stellte klar,
dass die NRW-Polizei überall konsequent
einschreitet, wo Bürgerwehren auftauchen.
„Selbstjustiz lassen wir nicht zu.“ Noch ist die
Zahl der Beitritte im Netz allerdings weit größer als die
Anzahl derer, die wirklich durch die Straßen ziehen. Bei solchen
Rundgängen durch die Innenstädte bleibt zu befürchten, dass
Eskalationen von den selbsternannten Sheriffs provoziert werden. Zwar kann jeder Bürger jemanden festhalten, den er bei einer Straftat entdeckt, aber das Recht Personalien festzustellen
oder Verdächtige zu verhören hat nur die Polizei.
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›› Kunst & Kultur
MARCEL BEYER WIRD MIT DEM DÜSSELDORFER
LITERATURPREIS GEEHRT
Der Düsseldorfer Literaturpreis, vergeben
durch die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf, zeichnet Autorinnen
und Autoren aus, deren deutschsprachiges
literarisches Werk inhaltlich oder formal Bezug auf andere Künste nimmt. Bisher wurden vierzehn Autorinnen und Autoren damit
ausgezeichnet. Zum Beispiel: Patrick Roth,
Christoph Peters, Katharina Hacker, Ulrich
Peltzer, Ursula Krechel, Thomas Hettche oder
im letzten Jahr Michael Köhlmeier. Der diesjährige Düsseldorfer Literaturpreis, der mit
20.000 Euro dotiert ist, geht an den Schriftsteller Marcel Beyer. Die Jury-Mitglieder Dorothée Coßmann und Rudolf Müller begrün-
den ihre Wahl so: „Der Romanautor, Lyriker
und Essayist Marcel Beyer findet in seinen
Gedichten einen fein schwingenden Ton, der
die Leser auf die Reise zu inneren und äußeren Welten mitnimmt und sie trägt. Mit seiner
scharfsinnigen, akribisch genauen Sprache
thematisiert Beyer alltägliche, ebenso wie
politische, zeithistorische Themen, Erlebnisse, Erfahrungen, um sie zugleich als mediale
zu zeigen und zu brechen. So auch in seinem
zuletzt erschienenen Lyrikband „Graphit“, in
dem er mit seiner Meisterschaft der gradlinigen, genauen Beobachtung außerordentlich
beeindruckt.“ Der Preis wird am 6. Juni in
Düsseldorf verliehen.
v.l. Hedda Schattanik (Klasse Elisabeth Peyton und Andreas Gursky),
Roman Szczesny (Klasse Marcel Odenbach), Franca Scholz (Klasse Rita
McBride), Alina Schmuch (Klasse Rita McBride), Irene M.C. Kastner
(Klasse Didier Vermeiren)
Objekt von
Irene MC Kastner
REISESTIPENDIEN FÜR STUDIERENDE DER KUNSTAKADAMIE
Auch in 2016 vergibt die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf gemeinsam mit dem Kunstverein für die
Rheinlande und Westfalen wieder Reisestipendien an herausragende Studierende der Kunstakademie Düsseldorf. Das Stipendium wird mit insgesamt 6.000 Euro durch die Kunst- und
Kulturstiftung dotiert und soll – bewusst nicht projektgebunden – die Studierenden in den Stand versetzen, ihre künstlerische Entwicklung im Rahmen einer individuell zu bestimmenden Reise erfolgreich voranzutreiben.
Die Reisestipendien werden seit 1994 gemeinschaftlich
vergeben. Dies zeugt vom kontinuierlichen Engagement beider
Institutionen für die Kunstakademie Düsseldorf. Die Jury, bestehend aus Hans-Jürgen Hafner, Direktor des Kunstvereins für
die Rheinlande und Westfalen sowie Dinah Bielicky und Stefan
G. Drzisga von der Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf, wählte während des diesjährigen Rundgangs
die jungen Künstler Hedda Schattanik (Klasse Elisabeth Peyton und Andreas Gursky) & Roman Szczesny (Klasse Marcel
Odenbach), Preis: 2.000 Euro; Alina Schmuch & Franca Scholz
(Klasse Rita McBride), Preis 2.000 Euro und Irene M.C. Kastner
(Klasse Didier Vermeiren), Preis: 2.000 EURO aus.
Irene MC Kastner arbeitet mit Gips, Papier, Holz und Draht.
Daraus modelliert sie Objekte an der Grenze zu Vergänglichem
und Dauerhaftem.
Die aktuelle Flüchtlingspolitik ist Gegenstand eines filmischen nüchtern-dokumentarischen Essays von Alina Schmuch
und Franca Scholz. Als erste Episode suchen die beiden Studierenden Orte und Situationen auf, die mit der logistischen und
damit gesellschaftlich-ökonomischen Bewältigung des Zuzugs
der Flüchtlinge zu tun haben.
Im gemeinsamen, im Rahmen einer Installation präsentierten Film „Victor Al Manoucchi“ von Hedda Schattnik und Roman
Szczesny fallen Kino und Kunst ineinander. Der Kurzfilm birst
vor visuell prägnant in Szene gesetzten Einfällen.
Drei Projekte, die – trotz zweier filmbasierter Arbeiten – in
ihrer Art nicht unterschiedlicher sein können.
GEMEINSAM DÜSSELDORF ENTMÜLLEN
DREI SCHÜLER-KUNSTPROJEKTE PRÄMIERT
Nächster Dreckweg-Tag am 12. März 2016
JUBILÄUMSAKTION DER KULTURSTIFTUNG DER STADTSPARKASSE DÜSSELDORF
Genau einen Tag vor dem verschobenen Rosenmontagsumzug findet am
Samstag, den 12. März der nächste Dreck-weg-Tag statt. Glücklich ist man
über diese Terminkollision aber nicht, denn größere „Dreck-macher“ als
den „Zoch“ samt Jecken gibt es wohl kaum. Allerding betont Pro-DüsseldorfSprecher Dr. Gerd Meyer, dass beim „Dreck-weg-Tag“ überwiegend die „außerstädtischen“ Bereiche und einzelne Stadteile wie z. B. Angermund gesäubert werden. Das Ziel der Aktion ist es ein stärkeres Umweltbewusstsein
zu schaffen. Wenn man den ganzen Dreck selbst aufheben muss, macht man
ihn so schnell nicht mehr. Der „Dreck-weg-Tag“ ist mittlerweile eine Institution und steht für bürgerschaftliches Engagement. Im letzten Jahr haben
7.300 Teilnehmer über 20 Tonnen Müll gesammelt und damit ein deutliches
Zeichen gegen die Vermüllung unserer Stadt gesetzt.
BITTE VORHER UNBEDINGT ANMELDEN!
Vom 10. Februar bis 9. März unter Tel. 0211-6006 841 841
www. pro-duesseldorf.de.
TREFFPUNKTE
Für Gruppen oder auch spontane „Mitmacher“
gibt es ab 10 Uhr zwei Treffpunkte
Niederkassel, Theodor-Heuss-Brücke linksrheinisch
Garath, Schützenplatz Frankfurter Straße
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Hier können Sie die Arbeitsmaterialien abholen:
• PSD Bank-Filiale, Bismarckstraße 102
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Mo-Do 10 - 15 Uhr, Fr. 10-12.30 Uhr
• Betriebshof der AWISTA GmbH,
Auf dem Draap 17-19, 40221 Düsseldorf
Materialausgabe: 7.3. - 11.3.
Mo.-Do. jeweils 10 - 15 Uhr, Fr. 10 - 12:30 Uhr
Die Kunst- und Kulturstiftung der Stadtsparkasse Düsseldorf (gegründet im Aug.
2000) fördert jährlich rund 15 experimentelle Kunst- und Kulturprojekte in Düsseldorf. In den letzten 15 Jahren hat die Stiftung fast 250 Projekte mit rund 2,3 Mio
EUR gefördert. Anlässlich des 15jährigen
Jubiläums wurden 2015 Düsseldorfer Museen und Kulturinstitute aufgerufen ein
innovatives Projekt gemeinsam mit einer
Düsseldorfer Schule umzusetzen; mit dem
Ziel, Schüler aktiv für die zeitgenössische
Kunst zu begeistern. Wir stellen die drei
Siegerprojekte vor:
DAS LEBEN EINER BUTTERBROTDOSE
MUSIKALISCH UNTERLEGT
Die Butterbrotdose als Kernelement eines
innovativen Musikprojekts der Tonhalle
Düsseldorf in Zusammenarbeit mit der
Werner-von-Siemens-Realschule. Schüler
der Klassen 5-8 setzten sich mit den täglichen Erlebnissen der Butterbrotdose auseinander und komponierten Soundtracks
dazu.
INTERVIEWFILMPROJEKT „LOOKING FOR
ARTISTS“
Das Interviewfilm-Projekt „Looking for Artists“ der Jungen Filmwerkstatt fand unter
Anleitung der Autorin Anne Schülke und
dem Künstler Nils Kemmerling statt.
INTERAKTIVE „SCHNITZELJAGD“ DURCH
FRIEDRICHSTADT MIT „WHATSAPP“
Unter dem Titel „WhatsApp me- Ein smartphonebasiertes site-specific AdventureGame“ mit dem Forum Freies Theater und
Schülern der 5. und 10. Klasse der Realschule Luisenstraße.
17
Nils Kemmerling, Junge Filmwerkstatt, Anne
Schülke, Autorin, Stefan Drzisga, kaufmännischer Geschäftsführer der Kunst- und
Kulturstiftung, Dinah Bielicky, Assistentin der
künstlerischen Geschäftsführerin der
Kunst-und Kulturstiftung, Arndt M. Hallmann,
Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse
Düsseldorf, Lisa Zehetner, Dramaturgie für
Kinder- und Jugendprojekte, Forum Freies
Theater (FFT) Düsseldorf, Rebecca Hermann,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Forum
Freies Theater (FFT) Düsseldorf, Ariane Stern,
Dramaturgie/ Konzertpädagogik, Tonhalle Düsseldorf, Dorothée Coßmann, Geschäftsführerin
der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland
Vom Eise
befreit
Zertifiziertes Prostatazentrum im Alfried Krupp Krankenhaus Essen
Transparenz trifft Fortschritt
UNSER OSTERPROGRAMM
Karfreitag 25.3.
Ostersonntag 27.3.
DIE NIBELUNGEN
FAUST I
Friedrich Hebbel
Nachhaltige Behandlung von Prostataerkrankungen
Die Klinik für Urologie und urologische Onkologie am Alfried
Krupp Krankenhaus in Essen ist in Kooperation mit elf niedergelassenen Fachärzten aus Essen, Bochum, Mülheim, Hattingen
und Witten seit 2013 als erstes Prostatazentrum in Essen zertifiziert. Neben der bereits seit Jahren erfüllten Zertifizierungskriterien nach DIN EN ISO 9001:2008 beweist die Klinik mit
dem Qualitätssiegel des Dachverbandes der Prostatazentren
Deutschland e. V. durch ein aktuelles Monitoring der Qualitätsstandards erneut ihre Fachkompetenz.
Die ZOO:M-Redaktion sprach mit Chefarzt Dr. med. Stephan
Buse über Voraussetzungen und Vorteile der Zertifizierung für
die betroffenen Patienten.
Chirurgie über modernste minimalinvasive Methoden und Techniken zur Früherkennung und Behandlung. Zum Beispiel die besonders schonende und präzise „Da-Vinci-Operationstechnik“
oder das neue „Artemis-Ultraschall-Biopsie-Verfahren“, das
weltweit zur neuesten Generation für gezielte Entnahmen von
Gewebeproben gehört.
Wir profitieren die Patienten durch die Zertifizierung?
Wir bündeln unsere Kompetenzen und Ressourcen auch durch
die enge Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kollegen, die
ebenfalls nach denselben Standards zertifiziert sind. So sind
die Patienten nicht an unsere Klinik gebunden, um sich entsprechend behandeln zu lassen. Durch den starken Austausch verfügen sie automatisch über eine zweite ärztliche Meinung. Darüber
hinaus können unnötige Doppeluntersuchungen vermieden und
die Wartezeiten auf Untersuchungsergebnisse reduziert werden.
Herr Dr. Buse, warum war eine Zertifizierung für Sie so wichtig?
Für uns hat die Qualitätssicherung und Patientensicherheit
höchste Priorität. Deshalb wollten wir die Qualität unserer Arbeit für unsere Patienten, Mitarbeiter und Kollegen transparenter machen. Die Zertifizierung dient als Prüf- und Gütesiegel für
die Qualität unserer Arbeit zum Nutzen unserer Patienten und
trägt zur Prozessoptimierung bei.
Was sind die Voraussetzungen
für eine Zertifizierung?
Zunächst muss die Klinik eine s. g. Basiszertifizierung aufweisen. Daneben
muss sie natürlich eine Spezialisierung
in dem Fachbereich sowie bestimmte
Fallzahlen nachweisen können. Die Therapiemöglichkeiten müssen modernsten
Standards entsprechen. Das gilt sowohl
für die Versorgung durch speziell ausgebildetes Pflegepersonal, die Diagnostik,
den ambulanten Bereich sowie natürlich
die OP-Techniken. Wir verfügen nicht nur
in der Diagnostik, sondern auch in der
Wie arbeiten die Ärzte zusammen?
In wöchentlich stattfindenden Videokonferenzen werden die einzelnen Fälle intensiv besprochen. Dadurch wird auch gewährleistet, dass die Meinung zu dem jeweiligen
Fall immer noch einmal auf den Prüfstand
gestellt wird. So können wir eine stetige
Kontrolle an unser Handeln anlegen, was
natürlich zu maximaler Sicherheit für den
Patienten führt.
Chefarzt Dr. med. Stephan Buse
18
Johann Wolfgang von Goethe
Große Bühne 18.00 Uhr
Große Bühne 18.00 Uhr
Leonhard Koppelmann
Theresia Walser
URAUFFÜHRUNG. Kleine Bühne 18.30 Uhr
Kleine Bühne 18.30 Uhr
KLAUS BARBIE – BEGEGNUNG
MIT DEM BÖSEN
EIN BISSCHEN RUHE VOR
DEM STURM
Karsamstag 26.3.
Ostermontag 28.3.
DER AUFHALTSAME AUFSTIEG
DES ARTURO UI
TERROR
Ferdinand von Schirach
Bertolt Brecht
Große Bühne 18.00 Uhr
Große Bühne 19.30 Uhr
Philipp Löhle
WIR SIND KEINE BARBAREN!
Bertolt Brecht
DIE KLEINBÜRGERHOCHZEIT
Kleine Bühne 18.30 Uhr
Kleine Bühne 20.00 Uhr
Wird auch geforscht?
Die von uns erhobenen Daten fließen
anonymisiert in Datenbanken ein, an
die alle Prostatazentren in Deutschland
angebunden sind. So haben wir einen
stetigen Zugriff auf die aktuellste Grundlagenforschung und können aufgrund der
Daten auch immer wieder Verbesserungen vornehmen.
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Gelassen
ist einfach.
Wenn man
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jederzeit und überall
erledigen kann.
Mit unserem OnlineBanking.
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