Predigtvertiefung 5 - Zentrum Johannes Paul II

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Wagemutig
Glauben
das Rezept für Wunder
WAGE ES, ZU TRÄUMEN
Versuche folgende Abschnitte im Licht von 3 Fragen zu lesen, darüber zu beten:
1. WAS WÄRE WENN?
Was wäre wenn ich mich für dies oder jenes tun würde, mich dafür öffnen würde, es zulassen würde? Was geschieht
wenn ich es nicht tue? Was wäre wenn dieses oder jenes in dieser Welt anders wäre? Welche Not, Bedürfnis der Welt,
der Familie, in mir selbst berührt mich besonders? Wie würde die Welt ausschauen, wenn das radikal anders wäre?
Was Bin ich offen für neue Möglichkeiten, neue Horizonte? Kann ich es mir vorstellen? Glaube ich wirklich an Gott,
der der in euch das Wollen und das Vollbringen bewirkt, noch über euren guten Willen hinaus“. (Phil 2,13). „Wenn
ihr aber durch das Gesetz gerecht werden wollt, dann habt ihr mit Christus nichts mehr zu tun; ihr seid aus der Gnade
herausgefallen. Wir aber erwarten die erhoffte Gerechtigkeit kraft des Geistes und aufgrund des Glaubens.“ (Gal 5,4-5).
Glaube ich wirklich an ihm, „der durch die Macht, die in uns wirkt, unendlich viel mehr tun kann, als wir erbitten oder
uns ausdenken können“? (Eph 3,20)
2. WARUM NICHT?
Warum sind gewisse Dinge wie sie sind in der Welt, warum ist das immer noch so? warum ändert sich das nicht?
3. WARUM NICHT ICH? WARUM NICHT JETZT?
Wessen Traum folgst du? Dein Traum oder Gottes Traum? Wenn ich Significance will, muss ich aufhören mein Traum
zu folgen, wenn du nicht Gottes Vision träumen kannst, lebst du nicht. „...um dadurch all in der Gemeinschaft mit
Christus vollkommen zu machen. Dafür kämpfe ich unter vielen Mühen; denn seine Kraft wirkt mit großer Macht in
mir“. (Kol 1, 28-29) Vielleicht möchte Gott dich nutzen, seine Macht an dir und durch dich erweisen? Möchte ich Teil
von Gottes Vision für diese Welt werden? „Jetzt freue ich mich in den Leiden, die ich für euch ertrage. Für den Leib
Christi, die Kirche, ergänze ich in meinem irdischen Leben das, was an den Leiden Christi noch fehlt“. (Kol 1, 24)
Wenn nicht ich, wer? Wenn nicht hier, wo? Wenn nicht jetzt, wann? „Der Herr aber sagte nachts in einer Vision zu
Paulus: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk
nämlich gehört mir in dieser Stadt“. (Apg 18,9-10)
Grundfrage:
Was ist das Maß meines Glaubens, die Größe meiner Ängste oder die Größe meines Gottes? die Größe meiner Fähigkeiten oder die Macht seines Rufes?
- LASSE ICH MICH VOM GEIST DURCHDRINGEN?
+ Lese und reflektiere Gal. 5, 13-26.
+ Sage ich ja zu seiner Liebe und zu seiner Kraft? Sage ich JA zum Leben aus dem Glauben und NEIN zum Leben aus
der eigenen Gerechtigkeit? „Nicht meine eigenen Gerechtigkeit such ich, die aus dem Gesetz hervorgeht, sondern jene,
die durch den Glauben an Christus kommt, die Gerechtigkeit, die Gott aufgrund des Glaubens schenkt. Christus will
ich erkennen und die Macht seiner Auferstehung, sein Tod soll mich prägen.“ (Phil 3, 9-10) FRAGE. In welcher Welt
willst du Leben? Sklaverei des Gesetzes oder in der Kraft des Glaubens, der in der Liebe wirksam ist?
+ Gebe ich ihm mich ganz, sage ich, „Herr, hier bin ich, ich habe wahnsinnig Angst aber ich bin All in, ich stelle mich
dir zur Verfügung, alles was ich bin und habe, mach mit mir wie du es willst, ich vertraue auf dich!“
+ Bin ich bereit zu einem einem fettem Nein zum werken des Fleisches und ein fettes Ja zum Wirken des Geistes in
mir, sodass Christus immer mehr in mir Form annimmt?
- RIECHE ICH NACH DEN SCHAFEN?
+ Bin ich ein Brückenbauer? Bin ich authentisch egal in was für eine Gruppe von Menschen ich mich befinde? Denke
ich abwertend von Menschen, die nicht mit meinen Prinzipien und Glauben übereinstimmen? Meide ich sie? wenn ja,
warum? Bete ich für Sie? Wenn ich Christ bin, habe ich einmal für jemanden der Jesus nicht kennt gefastet? „Wo ist einer der leidet und ich leide nicht mit?“ Weiß ich um die Bedürfnisse der Notleidenden? Kenne ich wirklich Menschen,
die anders denken oder Leben als ich? Denke ich, dass ich besser bin? Treffe ich alle Menschen auf Augenhöhe? Liebe
ich die Menschen als Abbild Gottes? „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“.
(Mt. 25,40) „Wer leidet unter seiner Schwachheit, ohne dass ich mit ihm leide? Wer kommt zu Fall, ohne dass ich von
Sorge verzehrt werde?“ (1 Kor 11,29)
+ „Christus ist für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich lebenm sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist“. (2 Kor 5,15) Für was lebe ich? Für mich selbst, meine Bedürfnisbefriedigung? oder für
Christus, für den leidenden, bedürftigen Christus in meinen Nächsten? Lasse ich mich wirklich auf Menschen ein, höre
ich wirklich auf sie, versuche ich sie zu verstehen? Lasse ich die Nöte und Bedürfnisse dieser Welt zu meinem Herzen
sprechen?
- KÄMPFE ICH FÜR DIE EINHEIT?
„Über eure Lippen komme kein böses Wort, sondern nur ein gutes, das den, der es braucht, stärkt und dem, der es
hört, Nutzen bringt“. (Eph 4,29) Ist mein Umgang mit Menschen von Liebe durchdrungen? Kann ich zwischen Sünde
und Sünder unterscheiden? Bauen meine Worte andere auf oder reißen sie sie herunter? Bin ich ein Stifter von Frieden
und Einheit oder eher von Parteiungen, Eifersucht, Neid, Geltungs- und Anerkennungbemühungen auf Kosten Anderer? Bewerte bzw. richte ich andere in meinen Gedanken oder Worten oder durch meine Taten? Bemühe ich mich um
Güte, Verständnis, Verzeihen, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit in meinen Umgang? Vermeide ich die üble
Nachrede als die Negation des Christseins.
- INTEGRIERE deine Gaben ins GANZE.
+ Verstehe ich das zwei zusammen so viel mehr tun können als zwei alleine? zB.: Ein „ShutUp.“ Ein „looking good.“
Ein „medical Missions.“ Ein „Für immer“. Bringe ich meine Erkenntnis und mein Gaben für das Reich Gottes ein? Wir
haben hier Sportlehrer und Philosophen, Politikwissenschaftler und Diplomaten, Wirtschafststudenten und Headhunter, Ärzte und Sozialarbeiter, Musiker und Handwerker, Lehrer und Krankenpfleger, Psychiater und Theologen. Kann
ich mir vorstellen (Imagine!), was geschehen würde wenn der Hl. Geist diese Gemeinde, dich salbt? Wenn hier seine
Kraft einkehrt? Ich denke an ein christliches Davos. Oder die eliminierung von der Not des Bettelns. Jesus sagte, wir
werden sie immer haben, aber ob sie uns haben oder ob wir sie haben...das hängt wohl unsvon ab. Oder ich denke an
allein stehende Mütter. Ich denke an 24/7/365. Oder auch eine Gemeinde, die jedes Jahr 20-30 Apostel in die mission
schickt? Think Tank.... Rotlicht Milieu. Anzahl an Prostituierte indieser statt? Was sind meine Gaben, meine Talente?
- COMMITTE ich zur KIRCHE VOR ORT?.
...eine Pfarre, eine Gemeinde, eine Gemeinschaft. Kann ich mir vorstellen, was geschehen würde, wenn es nicht nur
Mitgeher sondern auch Mitgestalter des Hl. Geistes gäbe? Verstehe ich den Wert von Commitment zu einem KONKRETEN Ort (auch in einem übertragenen Sinn, wenn es sich um einer Gemeinschaft geht)? Warum ist das wichtig?
Sehe ich den Wert und Rolle von Dienst, Ministry und Outreach, von Evangelisation, von Gemeinschaft? Wenn ich in
einer Kleingruppe bin, wie steht es mit mein Commitment zu meiner Kleingruppe? - von einer Kleingruppe von 12
Männern ist eine Weltrevolution der Liebe hervorgegangen, die 2000 Jahre Geschichte hat. ...
- WAGE ich es an die KIRCHE zu GLAUBEN?
Wir und der hl. Geist haben beschlossen. „Die Mauer der Stadt hat 12 Grundsteine; auf ihnen stehen die zwölf Namen
der zwölf Apostel des Lammes“ Niemand kann Gott zum Vater haben, der die Kirche nicht zur Mutter hat.“ (Cyprian)
Die Kraft den Frieden wieder herzu stellen. Es wird Opposition geben. Verwirrung. „Warum brauchen wir eine Kirche?...sodass nicht jedes mal, dass wir das Wort Gott in den Mund nehmen nur uns selbst meinen“ - Romano Guardini.
Bastle ich meinen eigenen Glauben zusammen? Picke ich die Rosinen aus, die ich will oder eben nicht will? Lass ich
mich vom ganzen Wort herausfordern und dadurch befreien und beflügeln? Mache ich doch letztlich mein Glaube
selbst, bestimme für mich was wichtig und nicht wichtig ist, was ich folgen werde und was nicht - & merke vielleicht
gar nicht, dass ich gerade so den Glaube seine ganze Kraft entraube, weil er dann nie größer sein wird als ich selbst?
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