Phase

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Produktionsablauf.. Übersicht (Phasen und Werkzeuge)
Phasen bauen prinzipiell aufeinander auf und überschneiden sich! Begriffserklärungen s.u.
Phase
Allgemeiner Inhalt
Multimedia
Film
1. Briefing
/ Akquisition
Kundenbriefing, Idee zur Auftragswerbung:
- Projektidee / Aufgabenstellung skizzieren
- Brainstorming / Recherche
- inhaltliche / qualitative Dimensionen
- Zielgruppe def.
- zeitlichen, technischen Rahmen schätzen
- Vorkalkulation
- Ansprechpartner, Verantwortliche finden
 Zielvorgabe ! Lösung im Hintergrund
 Rahmenheft:
(Angebot)
Grundlage für
Geschäftsbeziehung
 Exposé*
2. Rohkonzept
Re-Briefing zur Auftragserteilung:
- Kunde beschreibt sein Problem /
Erwartungen (Absicht bezüglich Zeit,
Kosten, Inhalt, Stuktur)
- Prüfung auf Realisierbarkeit =
Re-Briefing
Probleme schriftlich fixieren!
MUSS-SOLL-KANN-Anforderungen
Vorkalkulation
Erg.: Klare Def. von Kundenerwartungen
Konzeption
3.Grobkonzept
4. Feinkonzept
= Lastenheft
(Wunsch des
Auftraggebers)
 Letter of Intent*
 Letter of Intent*
besser:
 Produktionsvorvertrag*
besser:
 Produktionsvorvertrag*
wie, womit, wofür  Vertrag / Einigung
Rahmenbedingungen für Styleguide /
Rohfassung des Drehbuchs sollte
vorliegen!
Vorkalkukulation und Zeitlplan benötigt!
Technische Machbarkeit, Risikoanalyse
und Rechtsfragen klären / berücksichtigen!
Verantwortung zuordnen, Mitwirkende?
 Realisierungsgrundlage: exakter Inhalt,
Milestones*, Zwischen-/ Endabnahmen und
Zahlungen, Projektstrukturplan PSP*,
Def. Endergebnis und mögliche Sanktionen
 Pflichtenheft
(Auftragnehmer)
Basisdokument des
Vertrages:
 Treatment*
Umsetzungs- / Handlungsanleitung:
Detaillierte Ausarbeitung von Inhalt,
Gestaltung, Verknüpfungen..
Planung des Produktionsablaufs und
technischer Umsetzung
 Storyboard und
Flowchart*
Auftrags-/ Angebotskalkulation
 Werkvertrag*
Auftragsbestätigung  Preis bindend!
enthält Styleguide*
Drehbuch
 Storyboard
grober Drehplan*
 Werkvertrag*
PreProduction
Arbeitspakete!
Zeitplanung Balkendiagramm* / Gantt-Dia
Agenda = Tagesordnung
 Milestones!!
Ressourcen- / Kostenplanung
Produktionsstab  Organisation /
Verantwortung
Produktionsmittel (Deko / Motive)
Versicherungen
Rechte (Rechtefreistellung Dritter)
Production /
Realisierung
Protokoll (call report)
Review.. regelmäßiger Ergebnisbericht
ständige Zwischenkalkulationen
Rechtefreistellung zwingend!
Postproduction
Projektabschluss, Rechteübertrag mit
vollständiger Bezahlung!
Controlling* der Ergebnisse
Nachkalkulation
Projektstrukturplanung
PSP*
Projektablaufplanung
PAP*
Drehplan*
Szenario*
Drehgenehmigung
Departments
Departments
Dreharbeiten
Kopierwerksarbeiten
Rohschnitt
 Abnahme
Finishing
alpha / beta tests
Feinschnitt
Synchronisation
 Kundenabnahme
Exposé:
Einführung / Darstellung der Filmhandlung / inhaltlicher und formaler Ideen (5-10 Seiten)
bezüglich einer Zielgruppe! Plot!
Übersicht / Handlungsskizze, v.a. als Vorstufe zu einem Drehbuch
Treatment:
(behandeln / abhandeln) Filmhandlung detailliert; bezogen auf Schauplätze, Charaktere /
Darstellung des Inhaltes mit technischen Angaben (20-30/60 Seiten)
Roter Faden der Geschichte, visueller Stil  Rohdrehbuch; evt. 1-2 Szenen
Zweck: möglichst guter Abgleich der Vorstellungen zw. Arbeitgeber und -nehmer
erstellt nach Auftrag und Zahlung durch den Arbeitgeber
Drehbuch:
Bauplan: Strukturen, Inhalt, Verknüpfungen
nicht zu sehr beschreibend! besser: stichwortartig, gute Dialoge!
`Sprechen könnende, schreiben können´
Nebenrollen müssen `rund´ sein!
Plot:
alle in einem Film vorkommenden (sicht- und hörbaren) Ereignisse, durch die der Zuschauer
die Handlung erschließt.
Drehplan:
visualisierte zeitliche Abfolge der Umsetzung eines Drehbuchs
detaillierte Drehbuchauszüge bezüglich Motive, Darsteller, Requisiten, Spez.effekten,..
Basis nachfolgender Drehfolgen und Tagesdispos
Arbeitsgrundlage aller Departments
Prinzipien: höchste Effizienz bei gleichzeitiger Variationsmögl. bei Unvorhergesehenem,
mögl. wenig Drehtage, Abdrehen eines Motives / Drehortes, Vermeidung von Aussen-/Nachtund Wochendreh, Belastbarkeit des Teams berücksichtigen, wenn mögl. chronologisch
bestimmende Faktoren: Tagespensum, finanzielle Ausstattung, Stoplänge der
durchzudrehenden Bilder, Anschlüsse, Wetter, Jahreszeit, Bau, Maske, Tageslicht, Tageszeit,
Handlungsorte, Sperrtermine der Darsteller, Team: Regisseur – Kameramann!!
gebräuchlichstes Muster: Stäbchenplan
jedes Stäbchen ein Bild, Stäbchenkopf (Innen/außen, Tag/Nacht, Dämmerung)
Tag/BildNr/Tageszeit/Ort/Motiv/(Vor-)Stopzeiten/Dreharbeiten/Rollen/Komparsen/Requisiten/
Synopsis=Beschreibung..
Flowchart:
Programmablaufplan; Visualisierung der Struktur des Inhlalts / Ablauf des Programms
dient der Transparenz der Produktion
Styleguide:
Gegenstück zum Drehbuch; def. nur visuelle Umsetzung bei New Media
PSP:
objekt-/funktions-/phasuenorientiert  `gemischtorientiert´
Arbeitspakete einteilen: jew. verantwortliche Person, Identifikations-Nr., Beschreibung
PAP:
- Zeitplanung, Meilensteine!!
- Balkendiagramme: zeigen `kritischen Weg´
(voneinander abhängige aufeinander aufbauende Arbeitspakete)
- sequentielle Arbeiten (nacheinander) und simultane Teilarbeiten
- Pufferzeiten!!
- Netzplan: > Vorgangsknotennetz MPM > Vorgangspfeilnetz CPM (Knoten = Ereignis)
Milestones:
Teilabnahmen von Drehbuch, Rohschnitt, technischer und redaktioneller Abnahme sind die
Regel.. MeilensteinListe: Nr/Beschreibung/Verantwortlicher zur Zeitplaneinhaltung!
Szenario:
Struktogramm des Drehbuchs mit Vernetzungen
Controlling:
Teilfunktion der Unternehmensführung, die Planungs-, Kontroll-, Steuerungs- und
Koordinationsaufgaben wahrnimmt, um die Entscheidungsträger mit den notwendigen
Informationen zur Steuerung des Unternehmens zu versorgen. Das von Controllern
durchgeführte Controlling umfasst u.a. die Durchführung von Analysen, betriebswirtschaftliche
Methodenwahl, Entscheidungsvorbereitung, Investitions- und
Wirtschaftlichkeitsberechnungen. (c) Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, 2003
Briefing:
aus der Marketingkonzeption eines Unternehmens im Einzelfall abgeleitete Konkretisierung
der Aufgaben einer Werbemaßnahme mit den nötigen Angaben z. B. über Werbeobjekte
(Produkte), Zielgruppe, Distributionsweg, Einsatzgebiet -zeitraum der Werbung, Kostenplan
Sebastian.[email protected]
MedienproduktionAM
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