Andreas Luster - iks.hs

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PRAKTIKUMSBERICHT
Andreas Luster
02PhT2
Wintersemester 2004/2005
Praktikumsbericht Andreas Luster WS 04/05
Inhaltsverzeichnis
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1 Inhaltsverzeichnis
1
INHALTSVERZEICHNIS
2
2
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS
3
3
AUFGABENSTELLUNG
4
4
GRÜNDE DER DIGITALISIERUNG
5
4.1
Frequenzökonomie
5
4.2
Vorteil: multimediale Datendienste
5
5
DVB-T
6
5.1
Die Technologie
6
5.2
DVB-T in Deutschland
7
6
STRUKTUR UND LAYOUT DER INTERNETSEITEN
7
PHP UND MYSQL
9
10
7.1
Aufbau der PHP Scripte
11
7.2
Die Datenbank
13
8
8.1
9
DAS REDAKTIONSSYSTEM
Passwortschutz
ZUGRIFFSSTATISTIKEN
17
17
20
10
SCHLUSSWORT
22
11
ANLAGEN
22
Praktikumsbericht Andreas Luster WS 04/05
Abbildungsverzeichnis
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2 Abkürzungsverzeichnis
DVB-T
Digital Video Broadcasting Terestrial
DAB
Digital Audio Broadcasting
DRM
Digital Radio Mondiale
EPG
Electronic Program Guide
MHP
Multimedia Home Platform
QAM
Quadrature Amplitude Modulation
OFDM
Orthogonal Frequency Division Multiplexing
HTML
HyperText Markup Language
PHP
Personal Homepage Project
MySQL
My Structured Query Language
URI
Universal Resource Identifier - universelle Quellenbezeichnung
3
Praktikumsbericht Andreas Luster WS 04/05
Aufgabenstellung
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3 Aufgabenstellung
Ziel des Praktikums ist die Erstellung einer datenbankorientierten Internetpräsentation, welche
Informationen zur Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens, DVB-T, bereitstellt.
In einem dazugehörigen „Content Management System“ soll die Möglichkeit bestehen,
ausgewählte Inhalte auf den Internetseiten redaktionell zu bearbeiten.
Praktikumsbericht Andreas Luster WS 04/05
Gründe der Digitalisierung
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4 Gründe der Digitalisierung
4.1 Frequenzökonomie
Technisch nutzbare Radiofrequenzen sind eine begrenzte Ressource. Funkbasierte Anwendungen
nehmen jedoch in rasantem Maße zu. Die Einführung frequenzökonomisch orientierter
Technologien wie DVB-T, DAB oder DRM ist logische Schlussfolgerung dieser Tatsache.
Am Beispiel DVB-T ist die Ersparnis gut sichtbar: ein analog übertragenes Fernsehsignal
beansprucht 6,5 MHz Bandbreite, während ein DVB-T Signal bereits ab 6 MHz Bandbreite eine
Nutzdatenrate bis zu 15 Mbit und damit Übertragungskapazität für vier Fernsehprogramme und
weitere Datendienste zu Verfügung stellt.
Des Weiteren ist es für eine flächendeckende Versorgung notwendig, Gebiete mit unzureichender
Empfangsfeldstärke mit Hilfe von Füllsendern zu versorgen. Während ein analoges TV Signal dazu
auf einen anderen Kanal umgesetzt und abgestrahlt werden muss, kann ein DVB-T Füllsender auf
Grund des verwendeten Gleichwellennetzes auf der gleichen Frequenz wie die Grundnetzsender
arbeiten. Dadurch ergibt sich eine weitere Einsparung im Bezug auf die zur Übertragung
notwendigen Frequenzressourcen.
4.2 Vorteil: multimediale Datendienste
Ein Vorteil der digitalen Übertragung ist die Möglichkeit, beliebige Inhalte innerhalb des
Datenstromes zu „verpacken“. Wie üblich dienen auch hier Standardisierungen der Einschränkung
der Vielfalt, schließlich sollen die übertragenen Daten beim Empfänger auch darstellbar sein. So ist
im DVB-T Standard die Art der Übertragung zum Beispiel eines EPG oder von MHP
Datendiensten geregelt.
Praktikumsbericht Andreas Luster WS 04/05
DVB-T Die Technologie
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5 DVB-T
5.1 Die Technologie
In der unteren, physikalischen Schicht eines DVB-T Signals wird die Modulationsart QAM in den
Modi QPSK, 16-QAM oder 64-QAM verwendet.
Abb. 5.1: Konstellationsdiagramm 16-QAM
Am Beispiel 64-QAM mit 6817 Trägern * 6 Bit pro QAM-Symbol ergibt sich die Größe eines
OFDM Symbols: 40902 Bit. Diese OFDM Symbole sind von 0 bis 67 nummeriert und enthalten
Daten- und Referenzinformationen.
Zum Zwecke des Fehlerschutzes wird
auf
OFDM Symbolebene ein Frequenzinterleaving
durchgeführt, benachbarte Symbole werden auf nicht benachbarte Träger verteilt.
68 OFDM Symbole bilden eine Frame, vier frames wiederum ein so genanntes super-frame.
Jedes frame beinhaltet Pilotträger. Diese werden mit höherer Amplitude gesendet und dienen der
zeitlichen, frame und Frequenzsynchronisation.
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DVB-T In Deutschland
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5.2 DVB-T in Deutschland
In Deutschland erfolgt die Umstellung auf die digitale terrestrische Fernsehübertragung in Form
einer so genannten Insellösung, es werden zunächst die Ballungsräume mit DVB-T versorgt. Nach
und nach sollen weitere Regionen folgen.
Den Anfang machte der Ballungsraum Berlin-Brandenburg, dort ist DVB-T bereits seit November
2002 im Regelbetrieb. Im Mai 2004 folgten weitere Ballungsgebiete im Norden Deutschlands.
1 DVB-T Startgebiete in Deutschland
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DVB-T In Mitteldeutschland
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In Mitteldeutschland erfolgt die Einführung des digitalen terrestrischen Fernsehens im November
2005 unter der Leitung des Lenkungsausschusses DVB-T Mitteldeutschland. In den
Ballungsräumen Halle / Leipzig und Erfurt / Weimar werden drei Programmbouquets
mit jeweils vier Programmen und zusätzlichen Datendiensten zu empfangen sein. Nach derzeitigem
Planungsstand wird es drei Versorgungsqualitäten geben:
inhouse Empfang:
zum Empfang genügt eine kleine Zimmerantenne
portabel outdoor:
zum Empfang wird eine Außenantenne, z.B. am Fenster benötigt
Dachantenne:
zum Empfang wird eine Dachantenne benötigt
2 DVB-T Versorgung Mitteldeutschland
Praktikumsbericht Andreas Luster WS 04/05
Struktur und Layout der Internetseiten
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6 Struktur und Layout der Internetseiten
Im Rahmen der Digitalisierung des terrestrischen Fernsehempfangs wurde durch die Werbeagentur
„Die Brandenburgs“ ein Corporate Design (CI) erstellt, welches deutschlandweit zum Einsatz
kommt. Auf dieser Designvorlage basieren auch die Internetseiten, auf denen die Bürger im
mitteldeutschen Raum Informationen zur Einführung von DVB-T erhalten.
Da
die
groben
Strukturen
durch
das
CI
vorgegeben
sind,
beschränken
sich
die
Modifikationsmöglichkeiten auf die Auswahl der Menüpunkte und die Gestaltung der einzelnen
Inhalte. Zur Festlegung der Menüstrukturen wurde in Zusammenarbeit mit Frau Dipl. Journ. Nikola
Marquardt, welche im Lenkungsausschuss für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, eine Auswahl
an Informationen getroffen, welche auf den Internetseiten verfügbar sein sollen. Diese
Informationen wurden kategorisiert und daraus die Menüpunkte erstellt.
Informationen, welche sich in kurzen Abständen ändern können, sollen über ein Redaktionssystem
zu bearbeiten sein. Eine Übersicht über die in diesem Stadium geplanten Strukturen ist in der
Anlage DVBT-mitteldeutschland.de.pdf enthalten.
Praktikumsbericht Andreas Luster WS 04/05
PHP und MySQL
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7 PHP und MySQL
Um bestimmte Inhalte über ein Redaktionssystem pflegen zu können, ist es
notwendig diese Daten in einer Datenbank abzulegen. Zum Zeitpunkt eines
Seitenaufrufes durch den Browser eines Benutzers werden die in der
Datenbank abgelegten Informationen dynamisch in den HTML Code der
Internetseite eingebunden und durch den Browser des Benutzers angezeigt.
Da der Webserver, in diesem Fall ein Apache, nicht in der Lage ist auf eine
Datenbank zu zugreifen, ist es notwendig eine Scriptsprache einzusetzen,
welche mit der Datenbank kommunizieren kann. Ich habe mich dafür entschieden, die frei
verfügbare Scriptsprache PHP und das ebenfalls frei verfügbare Datenbanksystem MySQL zu
verwenden.
3 Schema Datenbankorientierte Webseite
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Aufbau der PHP Scripte
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7.1 Aufbau der PHP Scripte
Um ein einheitliches Layout aller Seiten und Unterseiten zu gewährleisten und Erweiterungen
bezüglich der Menüstrukturen mit wenig Aufwand einfügen zu können, wurde ein Prototyp der
Webseite ohne Inhalte erstellt. Lediglich Bestandteile, welche auf allen Unterseiten vorhanden sein
sollen, waren enthalten.
4 Prototyp der Webseite
Im nächsten Schritt werden die Inhalte, welche in der Variablen ‚content’ über die URI übergeben
werden, dynamisch inkludiert. Um Inhalte, welche sich, wie zum Beispiel die Navigation, auf nur
wenigen Unterseiten unterscheiden, nicht in jedes zu inkludierende Script schreiben zu müssen,
werden diese in einem eigenem Script vorgehalten.
Praktikumsbericht Andreas Luster WS 04/05
Aufbau der PHP Scripte
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Die eigentlichen Inhalte, welche im mittleren Teil der Webseite dargestellt werden, wurden in
Anlehnung an die Namen der entsprechenden Menüpunkte benannt. Dieser Name wird in der
Variablen ‚content’ über die URI an die index.php übergeben. Wird ‚content’ nicht übergeben, wird
automatisch die Startseite inkludiert. Falls ‚content’ übergeben wird, inkludiert das Script die Datei,
welche im Verzeichnis mit dem Namen des Inhaltes von ‚content’ liegt und ebenfalls den Namen
des Inhaltes von ‚content’ trägt. Existiert diese Datei nicht, wird nichts inkludiert und die Startseite
angezeigt.
Durch diese Automatisierung, welche bis hin zur Benennung der Tabellen in der Datenbank führt,
ist es möglich, durch einfaches erweitern des Array mit den Menüpunkten der Navigationsleiste
und dem Anlegen des entsprechenden Verzeichnisses und dem zugehörigen PHP-Script im
Verzeichnis, einen neuen Menüpunkt einzufügen oder einen Menüpunkt vorübergehend zu
deaktivieren.
5 Laden der Inhalte
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Die Datenbank
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7.2
Die Datenbank
Über das Redaktionssystem sollten die aktuellen Meldungen auf der Startseite, die
Pressemitteilungen sowie eine Auflistung von Veranstaltungen von Frau Marquardt bearbeitbar
sein. Dazu wird auf die Tabellen pressemitteilungen und meldungen der Datenbank der
Internetseite http://www.digitalerrundfunk.de zugegriffen, da diese Inhalte von Frau Marquardt auf
mehreren Internetseiten des Projektbüro Digitaler Rundfunk (= Geschäftsstelle DVB-T
Mitteldeutschland) gepflegt werden. Jedem Eintrag in diesen Tabellen wird die Information
hinzugefügt, auf welchen der drei Webseiten der Eintrag sichtbar sein soll. Zusätzlich werden die
Einträge der Tabelle meldungen auch in den Datendiensten im Digital Radio in Sachsen und
Sachsen-Anhalt übertragen.
Tabelle meldungen:
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Die Datenbank
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Tabelle pressemitteilungen:
Zusätzlich zu diesen Tabellen, welche nicht neu erstellt, sondern nur angepasst werden mussten,
wurden folgende Tabellen in einer zur Internetseite http://www.dvbt-mitteldeutschland.de
gehörenden Datenbank angelegt:
•
counter
Speicherung von Zugriffen auf die Internetseiten
•
Projektchronik
Einträge in der Rubrik Projektchronik
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Die Datenbank
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•
faq_fragen
Einträge in der Rubrik FAQ
•
faq_kategorieen
Kategorien in der Rubrik FAQ
•
kontaktbetreffs
Liste der vorgegebenen Betreffs im Kontaktformular
•
pressefotos_rubriken
Liste der Rubriken der Pressefotos
•
pressefotos_eintraege
Liste der Pressefotos
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Die Datenbank
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•
texte
Texte, welche auf verschiedenen Unterseiten angezeigt werden
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Das Redaktionssystem
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8 Das Redaktionssystem
Da bereits ein Redaktionssystem für die anderen Internetseiten des Projektbüro Digitaler Rundfunk
bestand wurde entschieden, dass das neue Redaktionssystem Funktionalitäten des alten Systems
übernehmen soll und damit schrittweise das Alte ablöst.
8.1 Passwortschutz
Um unberechtigten Zugang zum Redaktionssystem zu unterbinden, wird auf der Startseite geprüft,
ob sich der Benutzer bereits mit dem richtigen Passwort authentifiziert hat. Dies geschieht, indem
das Script prüft, ob eine gültige Session existiert. Ist dies nicht der Fall wird ein Script mit einem
Anmeldeformular inkludiert, ansonsten werden die Inhalte des Redaktionssystems angezeigt.
Login Seite des Redaktionssystems
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Das Redaktionssystem
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Startseite des Redaktionssystems
Hier besteht die Möglichkeit Einträge in den Rubriken „Aktuelle Meldungen“, „Neu auf diesen
Seiten“, „Pressemitteilungen“, „Wartungstermine DAB“ und „Veranstaltungen “ vorzunehmen, zu
bearbeiten oder zu löschen. In den Rubriken „Aktuelle Meldungen“, „Pressemitteilungen“ und
„Veranstaltungen “ kann jeweils eine Auswahl getroffen werden, auf welchen Internetseiten der
Eintrag sichtbar sein soll
Praktikumsbericht Andreas Luster WS 04/05
Das Redaktionssystem
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Erstellen eines Eintrages
Übersicht der aktuellen Meldungen
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Zugriffsstatistiken
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9 Zugriffsstatistiken
Da zum Zeitpunkt der Erstellung der Internetseiten seitens des Providers nur sehr unregelmäßig
Zugriffsstatistiken zur Verfügung standen wurde die Tabelle counter in der Datenbank angelegt, in
der jeder Seitenaufruf einen Eintrag generiert. Dadurch war es möglich eine zum Zeitpunkt des
Aufrufs aktuelle Statistik zu generieren. Dazu wurde die im Internet frei verfügbare Lösung „jdgraph“ genutzt, welche aus einer Sammlung von php Scripten besteht. Die Datensätze mussten den
Scripten lediglich in geeigneter Form übergeben werden um eine graphische Darstellung der Daten
zu erhalten.
Mittels dem SQL Befehl
‘select date_format(date,'%m-%Y') as date,date_format(date,'%Y-%m-01') as datecomplete,
count(time) as count from $tabelle group by date_format(date,'%Y-%m') order by id asc’
werden alle Datensätze nach Monaten sortiert und gezählt aus der Tabelle gelesen und anschließend
als Zahlenwert sowie graphisch zur Darstellung gebracht:
Praktikumsbericht Andreas Luster WS 04/05
Zugriffsstatistiken
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Um eine Tagesübersicht eines Monats zu erhalten, werden die Daten mit dem Befehl
‚ select date_format(date,'%d') as date, count(time) as count from $tabelle where
month(date)='".date("m", strtotime($monat))."' and year(date)='".date("Y", strtotime($monat))."'
group by date_format(date,'%d') order by id asc’
ausgelesen.
Statistik Januar 2005
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Schlusswort
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10 Schlusswort
Die Internetseiten wurden am 21.01.2005 zur Veröffentlichung freigegeben. Seit dem sind sie unter
der
Adresse
http://www.dvbt-mitteldeutschland.de
sowie
unter
http://mitteldeutschland.ueberallfernsehen.de im Internet erreichbar. Durchschnittlich wurden die
Internetseiten bisher von rund 400 Besuchern mit cirka 5600 Seitenaufrufen täglich besucht.
11 Anlagen
•
DVBT-mitteldeutschland.de.pdf
•
ETSI Standard DVB-T
•
ZIP Archiv mit den PHP Scripten
( http://www.dvbt-mitteldeutschland.de//praktikum/dvbt-mitteldeutschland.zip )
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