bos_physik_technik_vorklasse

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Vorstufe der Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
PHYSIK
Fachprofil:
Die Schülerinnen und Schüler haben aufgrund ihrer Vorbildung unterschiedlich ausgeprägte physikalische Kenntnisse und
Fertigkeiten. Ziel des Physikunterrichts der Vorstufe ist es, sie auf die Anforderungen der 12. Jahrgangsstufe im Fach
Physik an der BOS vorzubereiten. Anhand einfacher, überschaubarer Experimente aus Mechanik, Wärmelehre,
Elektrizitätslehre und Optik werden die für das Verständnis der Oberstufenphysik notwendigen physikalischen Grundlagen
aufgefrischt und ergänzt und gleichzeitig die Methoden physikalischen Arbeitens eingeübt. Die bekannte qualitative
Darstellung von Vorgängen wird durch eine quantitative Beschreibung vertieft, wobei zunehmend auf die in der Mathematik
erarbeiteten Kenntnisse zurückgegriffen wird.
Wo immer möglich sollen sich die Schülerinnen und Schüler im Unterricht aktiv an den Experimenten beteiligen und dabei
den sachgerechten und sicherheitsbewussten Umgang mit den Versuchsapparaturen lernen. Es sollte ihnen klar sein, dass
es bei Experimenten auf eine präzise Durchführung und exakte Dokumentation ankommt, wenn der Anspruch von Wissenschaftlichkeit erfüllt werden soll. Das Interesse an der Physik wird gefördert, wenn die Schülerinnen und Schüler erkennen,
welche Bedeutung die Erkenntnisse der Physik im Bereich der Technik erlangt haben. Anwendungsbeispiele aus der
Erfahrungswelt motivieren die Schülerinnen und Schüler und fördern das Bewusstsein für die Bedeutung des Faches
Physik.
Lerngebiete: V.1
V.2
V.3
V.4
V.5
V.6
Kraft und Masse
Arbeit, Energie und Leistung
Druck und Auftrieb
Wärmelehre
Optik
Gleichstromkreis
26 Std.
16 Std.
16 Std.
26 Std.
26 Std.
42 Std.
152 Std.
Berufsoberschule
Physik
Ausbildungsrichtung Technik
Vorstufe
LERNZIELE
V.1
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
Kraft und Masse
V.1.1
Die Schülerinnen und Schüler
erkennen eine Kraft als Ursache einer Verformung oder
einer Geschwindigkeitsänderung. Sie verstehen den Zusammenhang zwischen Gewichtskraft und Masse. Mit
Hilfe eines Experiments und
seiner Auswertung gewinnen
sie den quantitativen Zusammenhang zwischen Kraft und
Dehnung an einem elastischen Körper.
Wirkungen der Kraft:
- Verformung
- Änderung des Bewegungszustandes
Hookesches Gesetz
- F(s)-Diagramm
-F~s
- F = D×s
- Gültigkeitsbereich
Die zentrale Bedeutung des physikalischen
Experiments und seine Auswertung können hier zum
ersten Mal
demonstriert werden.
Unterschiede von “je-desto” und “proportional” herausarbeiten
Kraftmesser
- Krafteinheit 1N
Gewichtskraft und Masse
- Ortsfaktor g
Dichte
Hier wird für g die Einheit
N
verwendet
kg
Ermittlung der Dichte von Probekörpern durch Messung von Masse und Volumen
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
V.1.2
Die Schülerinnen und Schüler
können Kräfte zusammenfassen und zerlegen. Das Verständnis des Hebelgesetzes
befähigt sie, einfache Werkzeuge und Maschinen zu erklären und entsprechende
Berechnungen
durchzuführen.
Kraft als Vektor
- Betrag
- Richtung
- Angriffspunkt
Zeichnerische Addition und Zerlegung
von Kräften
- Gleichgewicht von Kräften
Beispiele: geneigte Ebene, Straßenlaterne an Seilen,
Kragarm
Statische Gleichgewichtsbedingung
am Hebel
- Drehmoment M = F× l
- Einarmiger und zweiarmiger Hebel
Hebelgesetz induktiv erarbeiten
Kräftezerlegung anwenden, wenn die Kraft nicht senkrecht am Hebel angreift
Als Beispiele eignen sich: Balkenwaage, Schubkarre,
Wellrad mit Kurbel beim Fahrradantrieb, Beißzange,
Nussknacker, Flaschenöffner
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
V.1.3
Ausgehend von den Erfahrungen des täglichen Lebens
verstehen die Schülerinnen
und Schüler, dass an den Berührungsflächen zweier Körper Reibungskräfte auftreten.
Sie lernen die verschiedenen
Reibungsarten kennen und
können Reibungskräfte berechnen.
r
Normalkraft F N
r
Reibungskraft FR
FR ~ FN
Reibungszahl μ
FR = μ×FN
Reibungsarten:
- Haftreibung
- Gleitreibung
- Rollreibung
Experimente mit dem Reibungsklotz durchführen
Beispiele für erwünschte und unerwünschte Reibung
aufzeigen
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
V.2
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
Arbeit, Energie und
Leistung
Anhand verschiedener Beispiele aus der
Erfahrungswelt der
Schülerinnen und Schüler
wird der umgangssprachliche
Begriff “Arbeit” zu einer physikalischen Größe präzisiert
und auf einfache
mechanische Vorgänge
übertragen. Die Schülerinnen
und Schüler begreifen die
Energie als Arbeitsvermögen
eines Körpers und sind in der
Lage, diese Energie bei
einfachen Systemen zu
ermitteln. Sie sind mit dem
physikalischen Begriff der
Leistung vertraut und können
die Effizienz eines
Energiewandlungssystems
mit Hilfe des Wirkungsgrades
quantitativ beschreiben.
Arbeit W = FS×s
- Hubarbeit
- Reibungsarbeit
Grafische Darstellung der Arbeit im
F(s)-Diagramm
Beispiele aus Alltag und Technik aufgreifen
Abgrenzung des physikalischen gegen den umgangssprachlichen Begriff “Arbeit”
Voraussetzungen dieser Definition besprechen:
- Weg geradlinig
- Kraft konstant
FS ist der Betrag der Kraft in Richtung von s.
Im Gegensatz zur Einheit Nm des Drehmoments
sollten Arbeit und Energie bevorzugt in Joule
angegeben werden.
Energie E als Arbeitsvermögen
Lageenergie
Goldene Regel der Mechanik
- geneigte Ebene
- einfacher Flaschenzug
Mechanische Leistung P =
Wirkungsgrad η = E ab
E zu
W
t
Bestimmung der Energie durch die Arbeit, die ein Körper verrichten kann
Herausstellen, dass die Lageenergie vom Nullniveau
abhängt
Darauf hinweisen, dass die goldene Regel nur in reibungsfreien Systemen gilt
Wirkungsgrade verschiedener Maschinen und Geräte
vergleichen
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
Physik
Vorstufe
LERNZIELE
V.3
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
Druck und Auftrieb
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Definition des
Drucks und verstehen seine
Anwendung bei der hydraulischen Presse. Sie können
den hydrostatischen Druck
herleiten und mit ihm das
archimedische Gesetz erklären sowie die Auftriebskraft
berechnen. Sie verstehen
den Zusammenhang von
Druck und Volumen bei
einem Gas mit konstanter
Temperatur.
Druck p =
-
F
A
1 bar = 105 Pa
Hydraulische Presse
Hydrostatischer Druck p = r × g × h
Unabhängigkeit des Druckes von der
Gefäßform
Luftdruck
Beschränkung auf Beispiele, bei denen die Kraft senkrecht zur Fläche wirkt
Unterschiedliche Druckmessgeräte demonstrieren
Auf weitere Anwendungen, z. B. Hebebühne oder hydraulische Bremse hinweisen
Darauf hinweisen, dass die Formel nur bei homogenen
Flüssigkeiten gilt
Versuche mit verbundenen Gefäßen durchführen
Als Anwendungsbeispiele eignen sich: Geruchsverschluss, Füllstandsanzeiger, Schlauchwaage.
Keine Berechnungen zum Luftdruck
Den Einfluss des Luftdrucks auf das Wettergeschehen
ansprechen
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
r
Auftriebskraft F A in Flüssigkeiten
FA = g × ρFl × VT
Bedingungen für
- Schwimmen
- Schweben
- Sinken
V.4
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
r
Herleitung der Auftriebskraft F A als Wirkung eines
Druckunterschiedes
Berechnung der Eintauchtiefe
Gesetz von Boyle-Mariotte
Darauf hinweisen, dass der Druck langsam verändert
werden muss, um die Temperatur konstant zu halten
Temperatur als Wärmezustand eines
Körpers
Deutung der Wärme als
Teilchenbewegung
Aufbau, Wirkungsweise und Messbereich von Thermometern
Celsiusskala
Die Notwendigkeit einer objektiven Temperaturmessung aufzeigen
Brownsche Bewegung demonstrieren
Längenänderung Dl = a × l 0 × DJ
Volumenänderung DV = g × V0 × DJ
Zusammenhang zwischen Längenund Volumenausdehnungskoeffizient:
g = 3α
Beispiele aus der Technik aufzeigen: Dehnungsfugen,
Dehnungsausgleich von Fahrdrähten,
Ausdehnungsgefäße
Wärmelehre
V.4.1
Die Schülerinnen und Schüler
erkennen die Notwendigkeit
einer objektiven Temperaturmessung und verstehen die
Wirkungsweise von Thermometern. Sie kennen die Temperaturabhängigkeit von Volumen und Druck bei einem
Gas und können diese Abhängigkeit mit dem Gesetz
von Boyle-Mariotte zur Zustandsgleichung des idealen
Gases zusammenfassen.
Auf die Gefährdung der Umwelt durch Quecksilber
hinweisen
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
Anomalie des Wassers
Volumenänderung von Gasen bei konstantem Druck
DV = g × V0 × DJ mit g =
1
0
273 C
Druckänderung von Gasen bei konstantem Volumen
Dp = g × p0 × DJ mit γ =
1
0
273 C
Absolute Temperatur, Kelvinskala
Zustandsgleichung des idealen Gases
p× V
= const .
T
V.4.2
Ausgehend von einem Experiment verstehen die Schülerinnen und Schüler, dass
Wärme eine Energieform ist.
Sie erkennen, dass die Änderung des
Aggregatszustandes mit
Energieumwandlung verknüpft ist. Sie können Energiebilanzen aufstellen und
damit Mischungsaufgaben
lösen.
Wärme als Energieform
Wärmemenge Q
- Spezifische Wärmekapazität c
- DQ = c × m × DJ
Schmelzen, Erstarren, spezifische
Schmelzwärme
Verdampfen, Kondensieren,
spezifische Verdampfungswärme
Mischungsregel: Qab = Qzu
Mischungsaufgaben unter Einbeziehung von
Aufzeigen, dass die Zufuhr mechanischer Energie zu
einer Temperaturerhöhung führt (eignet sich auch als
Schülerversuch)
Auf die Möglichkeit der Umwandlung von Wärme in
andere Energieformen hinweisen
Vorgänge mit dem Teilchenmodell deuten
Temperatur in einem J(t) -Diagramm darstellen
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
Aggregatszustandsänderungen
V.5
Optik
V.5.1
Anhand einfacher Versuche
entdecken die Schülerinnen
und Schüler eine Vielzahl von
wichtigen Eigenschaften des
Lichts und seiner Ausbreitung. Mit Hilfe des Strahlenmodells lernen sie, den beobachteten Weg des Lichts
zu erklären und die
Ergebnisse optischer
Experimente vorherzusagen.
Lichtquellen; Lichtbündel und Lichtstrahlen
Lichtgeschwindigkeit
Geradlinige Ausbreitung des Lichts
Optische Abbildung bei einer Lochkamera erklären und
demonstrieren
Umkehrbarkeit des Lichtweges
Schattenbildung: Kern- und Halbschatten
Reflexionsgesetz
virtuelles Bild am ebenen
Spiegel
Funktionsprinzip des
Parabolspiegels
Brechung von Lichtstrahlen
Brechungsgesetz
Totalreflexion
Mond- und Sonnenfinsternis erläutern
Beispiele aus der Technik aufzeigen: Scheinwerfer,
Brennspiegel
Auf die Analogie zur Satellitenantenne kann hingewiesen werden
Als Anwendung den Lichtgang durch Prisma und planparallele Platte aufzeigen
Die Bedeutung der Totalreflexion in der Lichtleitertechnik herausstellen
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
V.5.2
Die Schülerinnen und Schüler
lernen das Prinzip der optischen Abbildung kennen. Sie
sind in der Lage, Konstruktionen und Berechnungen zur
Abbildung durch Linsen
durchzuführen.
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
Optische Eigenschaften von Sammellinsen und Zerstreuungslinsen
- Strahlengang
- Brennpunkt
- Brennweite
Die Brennweitenbestimmung kann als Schülerversuch
durchgeführt werden.
Reelle und virtuelle Bilder bei Sammellinsen
- Konstruktion
- Abbildungsgleichungen
Auf dünne Linsen und achsennahe Strahlen beschränken
Auge
- Bildentstehung im Auge
- Kurz- und Weitsichtigkeit, Korrektur
V.5.3
Am Experiment erkennen die
Schülerinnen und Schüler,
dass Licht in Spektralfarben
zerlegt werden kann. Sie erhalten einen Einblick in die
Bedeutung der Farbmischung
bei der Entstehung farbiger
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
Die Abbildungsgleichungen mit Hilfe der aus der Mathematik bekannten Strahlensätze herleiten
Funktionsweise eines optischen Instruments
Es genügt, den Strahlengang z. B. bei Mikroskop, Fernrohr oder Fotoapparat aufzuzeigen.
Zerlegung von Licht in seine Spektralfarben durch ein Prisma
Auf Regenbogenfarben hinweisen
Farbmischung
- additive und subtraktive Farbmischung
- Komplementärfarbe
Als Beispiel kann die Entstehung der Farben bei Fernsehgerät und Farbdruck herangezogen werden.
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
Bilder.
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
- Körperfarben
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
Berufsoberschule
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LERNZIELE
V.6
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
Gleichstromkreis
V.6.1
Anhand von einfachen Experimenten erkennen die Schülerinnen und Schüler, dass es
zwei verschiedene Arten der
elektrischen Ladung gibt. Sie
kennen den Wert der kleinsten nicht mehr teilbaren Ladung und verstehen die Definition der elektrischen
Stromstärke. Die Schülerinnen und Schüler lernen ausgewählte Möglichkeiten der
Spannungserzeugung kennen
und können mit Hilfe von
vereinbarten Schaltzeichen
einfache elektrische Stromkreise darstellen. Sie erkennen die Gefahren des elektrischen Stromes und sind
bereit, entsprechend verantwortungsbewusst zu handeln.
Ladung Q
- Ladungstrennung
- Kraftwirkung
- Elektroskop
Elementarladung e, Atomaufbau
Stromstärke I =
DQ
Dt
Spannung
Spannungserzeugung
elektrischer Stromkreis
- Schaltzeichen
Spannungsquelle
Schalter
Lampe
Strommesser
Spannungsmesser
Trennung von Ladungen und ihre Kraftwirkungen demonstrieren
Die Polarität der Ladung kann mit Hilfe einer Glimmlampe festgestellt werden.
Die Elementarladung mitteilen
Atomaufbau auf positiven Kern und negative Hüllenelektronen beschränken
Die portionsweise Übertragung von Ladungen z. B. mit
Watteflocken oder elektrischem Löffel demonstrieren
Stromstärke als Basisgröße, Ampere als Basiseinheit
einführen
Die Spannung zunächst wie eine Basisgröße einführen
Überblick über verschiedene Möglichkeiten, Spannung
zu erzeugen, z. B. Batterie, Fotozelle, Thermoelement,
Dynamo
Auf die umweltschonende Entsorgung von Batterien
hinweisen
Die Analogien zum Wasserkreislauf aufzeigen
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
- Stromrichtung als
Bewegungsrichtung positiver
Ladungen
- Gefahren des elektrischen Stromes,
Schutzmaßnahmen
Unterscheidung von Stromrichtung und Elektronenbewegungsrichtung
Exemplarisch an einem Beispiel erklären;
als Beispiele eignen sich: Schutzleitersystem, Fehlerstromschutzschalter, Schutzisolierung
V.6.2
Die Schülerinnen und Schüler
kennen die Definition des
elektrischen Widerstandes
und verstehen das ohmsche
Gesetz. Sie können den ohmschen Widerstand in Abhängigkeit von Leiterabmessungen und spezifischem elektrischem Widerstand bestimmen. Aufbauend auf den Gesetzmäßigkeiten der Reihenund Parallelschaltung können
sie einfache gemischte
Schaltungen analysieren und
die notwendigen
Berechnungen durchführen.
Nichtleiter, Leiter
Elektrischer Widerstand R =
U
I
Ohmsches Gesetz
- I(U)-Kennlinien für verschiedene
Leitermaterialien
Leitungswiderstand
- spezifischer Widerstand
l
- R = r×
A
Erweiterter elektrischer Stromkreis
Reihenschaltung
Parallelschaltung
Gemischte Schaltungen
Unterschied zwischen dem ohmschen Gesetz und der
Widerstandsdefinition herausstellen
Z. B. I(U)-Kennlinie einer Glühlampe aufnehmen; Temperaturabhängigkeit nur qualitativ behandeln
Spezifische Widerstände experimentell bestimmen
Die experimentelle Überprüfung der Gesetzmäßigkeiten
kann z. B. als Schülerversuch in Gruppenarbeit durchgeführt werden.
Berufsoberschule
Ausbildungsrichtung Technik
LERNZIELE
Physik
Vorstufe
LERNINHALTE
HINWEISE ZUM UNTERRICHT
- Spannungen
- Widerstände
- Ströme
Anwendungsbeispiele:
- Spannungsquelle mit Innenwiderstand
- Spannungsabfall an Leitungen
- Messbereichserweiterung bei Stromund Spannungsmessgerät
- belastetes Potentiometer
V.6.3
Die Schülerinnen und Schüler
lernen die
Gesetzmäßigkeiten zur
Berechnung der elektrischen Arbeit und der elektrischen Leistung kennen. Sie
können Berechnungen zur
Energieumwandlung durchführen. Ihnen wird bewusst,
dass bei jeder Energieumwandlung der Wirkungsgrad des Wandlers eine
wichtige Rolle spielt.
Elektrische Arbeit W
W = Q × U = I × Dt × U
Experimente zur Arbeits- und Leistungsbestimmung
durchführen
Elektrische Leistung P
P=
2
DW
= U×I = U = I 2 ×R
Dt
R
Energieumwandlungen
- Umwandlung elektrischer Energie in
mechanische Energie und Wärme
-Berechnung des Wirkungsgrades
Die Schülerinnen und Schüler zum umweltbewussten
Umgang mit Energie anleiten
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