Schutz vor Zecken beim Waldbesuch

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Niedersächsische Landesforsten
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Niedersächsische Landesforsten • Husarenstraße 75 • 38102 Braunschweig
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Datum
16. Juli 2012
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Waldbesuch und Zeckenschutz
Niedersächsische Landesforsten geben Tipps zum Schutz vor Zeckenbissen
(Braunschweig) Die bevorstehende Ferienzeit und die grünen Wälder locken in den
kommenden Wochen nun wieder viele Erholungssuchende in den niedersächsischen
Landeswald. Der Wald bietet wie kaum ein anderer Naturraum viele Gelegenheiten
zum Ausruhen, Entspannen, Entdecken und Toben! Leider trübt bei manchen die
Angst vor Zecken das Naturerlebnis. Die Niedersächsischen Landesforsten möchten
Waldbesuchern Tipps geben, mit denen man
die Gefahr von Zeckenbissen
wirkungsvoll vermindern kann.
Bereits ab einer Tagestemperatur von 6 – 8 Grad Celsius sind Zecken aktiv und sind
somit von März bis Oktober auf Wiesen, Feldern, Spielplätzen, Rasenflächen und
Wäldern anzutreffen. Wie früher oft irrtümlich angenommen wurde, lassen sich die
kleinen Spinnentiere nicht von Bäumen fallen, vielmehr halten sich in der Nähe des
Bodens oder in geringer Höhe über dem Boden auf. Hier warten die Blutsauger auf
einen neuen Wirt, egal ob Mensch oder Tier. Durch den Zeckenbiss können
Krankheiten übertragen werden, die bekanntesten sind die FrühsommerMeningoenzephalitis, kurz FSME genannt und die Borreliose. Gegen die FSME kann
man sich durch eine wirksame Impfung schützen, gegen Borreliose gibt es leider
zurzeit noch keine Impfmöglichkeit.
Wie schützt man sich vor Zeckenbissen ?
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Tragen Sie geschlossene Schuhe, eine Kopfbedeckung und lange,
hautbedeckende Kleidung
Wenn sie durch hohes Gras, dichtes Unterholz oder Gebüsch gehen, können sie
die unteren Hosenbeine in die Socken stecken, so können die Zecken nicht von
unten in die Hose hineinkrabbeln
Tragen Sie helle Kleidungsstücke, auf heller Kleidung kann man die winzig
kleinen Zecken besser erkennen
Reiben Sie die unbedeckten Körperteile mit einem Anti – Mückenmittel ein,
welches auch Zecken abwehrt. Auch die Schuhe, bzw. Socken nicht vergessen.
Nach einem Naturbesuch sollten Sie Ihre Kleidung und Ihren Körper auf Zecken
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absuchen – vor allem Achselhöhlen, der Kopfbereich, Kniebeugen, sowie die
Leistengegend und Arme und Beine werden von Zecken bevorzugt aufgesucht.
Auch Ihr Hund oder eine Katze sollte man regelmäßig nach Zecken absuchen
Sollte sich eine Zecke auf Ihrer Haut festgesaugt haben, so sollte man diese mit
einer Zeckenzange direkt auf der Haut fassen und entfernen. Je schneller man
die Zecke vom Körper entfernt, desto geringer ist die Gefahr einer möglichen
Infektion. Traut man sich die Entfernung nicht zu, kontaktiert man einen Arzt
Geben Sie niemals Klebstoff, Öl oder Nagellack auf die festsitzende Zecke
Beobachten Sie die Einstichstelle mehrere Wochen. Zeigt sich um die Stichstelle
eine sogenannte ringförmige Wanderröte oder bemerkt man grippeähnliche
Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, so sollte man einen Arzt
aufsuchen.
Beachtet man diese Hinweise, so steht einem erholsamen Waldausflug nichts mehr
im Weg.
Weitere Informationen zu den Niedersächsischen Landesforsten findet man unter
www.landesforsten.de .
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