Antonio Petrini Preis 2014 ausgezeichnete Architektur in unserer Stadt 2 Inhaltsverzeichnis Vorwort 5 Wettbewerbsrichtlinien 6 Protokoll der Preisgerichtssitzung 7 Preisträger des Antonio Petrini Preises 2014 14 Teilnehmer des Antonio Petrini Preises 2014 21 Sieger und Platzierte des Antonio Petrini Preises seit 1996 33 Impressum 43 3 4 Vorwort Nunmehr zum 10. Mal zeichnete die Stadt Würzburg mit dem Wettbewerb um den Antonio-Petrini-Preis Bauherrn und deren Architekten in Würzburg aus, die mit ihren Bauobjekten einen besonderen Beitrag zur Verbesserung des Stadtbildes geleistet haben. Die zuerkannten Preise und ausgesprochenen Anerkennungen würdigen dabei die Projekte, die unabhängig von Größe und finanziellem Einsatz in hohem Maße architektonischen Ansprüchen und dem Wunsch nach einer gelebten und lebendigen Baukultur genügen. Baukultur ist nicht erst seit unserem Wettbewerb ein Thema. Eigentlich entsteht sie täglich und fortwährend, begleitet und prägt die Stadterscheinung. Durch das Engagement von Bauherren und Architekten wird dieser Prozess dokumentiert und durch die Auszeichnung besonders gelungener Beispiele prämiert. Baukultur braucht die Unterstützung Vieler. Mein herzlicher Dank gilt daher neben den Teilnehmenden auch den Sponsoren Main Post und Beton Marketing Süd, die diesen Wettbewerb bereits von Beginn an als Förderer begleitet haben. Der erstmals 1996 ausgelobte Antonio-Petrini-Preis wird zunehmend in der Öffentlichkeit mit Interesse verfolgt und in Fachkreisen mit anderen besonderen Wettbewerbsverfahren auf eine Stufe gestellt. Nach mittlerweile 18 Jahren kann ich feststellen, dass unser Wettbewerb „erwachsen“ geworden ist. Der Antonio-Petrini-Preis ist in Würzburg angekommen und reiht sich ein in die lange Reihe wichtiger und bedeutender Traditionen unserer Stadt. Vorrangige Kriterien bei der Beurteilung der eingereichten Arbeiten sind besonders die Ansätze für Architektur, Städtebau und Umwelt. Aber auch weitere Aspekte der Barrierefreiheit oder Energieeffizienz, die beispielgebend für ähnliche Bauten in der Zukunft sind, werden berücksichtigt. Teilnahmeberechtigt sind dabei alle Bauherren, die jeweils in den zurückliegenden beiden Jahren Bauobjekte in der Stadt Würzburg und ihren Stadtteilen erstellt haben. Der Wettbewerb begann auch in diesem Jahr im Juni mit der Bekanntmachung in den regionalen Medien sowie mit einem Flyer, der die Zulassungskriterien umreißt. Bauherrn oder beauftragte Architekten konnten danach Unterlagen bis zum 1. September im Baureferat einreichen. Erfreulicherweise konnten alle 18 eingereichten Objekte am 10. Oktober an dem Auswahlverfahren des unabhängigen Preisgerichts unter dem Vorsitz von Herrn Prof. Dipl.-Ing. Kunibert Wachten aus Dortmund teilnehmen. Wie in den bisherigen Wettbewerben war auch in diesem Jahr wegen der Unterschiedlichkeit der eingereichten Objekte die Auswahl des Preisträgers, der Platzierten und der ausgesprochenen Anerkennungen eine durchaus schwierige Aufgabe. Das mit Fach- und Sachpreisrichtern besetzte Preisgericht hat letztlich in einer ganztägigen Beratung den Preisträger des „Antonio-Petrini-Preises 2014“ ermittelt. Zudem wurden ein 2. Preis, zwei 3. Preise, ein Sonderpreis Barrierefreiheit sowie 2 Anerkennungen vergeben. Bürgermeister Dr. Adolf Bauer ehrte die ausgezeichneten Teilnehmer am 18. Oktober 2014 traditionell im Rahmen einer kleinen Feierstunde als öffentliche Preisverleihung. Gerne bedanke ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bei allen beteiligten Akteuren, die zum Gelingen dieses Verfahrens beigetragen haben, den Bauherrn und Architekten, den Preisrichtern, Sponsoren und Organisatoren des Wettbewerbs um den Antonio-Petrini-Preis 2014. Das zunehmend große Interesse in der breiten Öffentlichkeit und bei den planenden Architekten und damit einhergehend die aufmerksamere Wahrnehmung künftiger Bauherren sind für uns Anerkennung und Auftrag den Wettbewerb um den AntonioPetrini-Preis im Jahre 2016 – dann zum elften Mal – erneut durchzuführen. November 2014 Prof. Dipl.-Ing. Christian Baumgart Berufsmäßiger Stadtrat und Stadtbaurat 5 Wettbewerbsrichtlinien Auslobung Die Stadt Würzburg, unterstützt von der Main-Post und der Beton Marketing Süd, lobt den Wettbewerb aus. Die Organisation und die Durchführung des Verfahrens, das sich an einen Architektenwettbewerb anlehnt, obliegt der Stadt Würzburg, federführend ist im Baureferat die Projektentwicklungsabteilung ProStadt, Herr Wiegand. Teilnahmeberechtigung Für das Verfahren können neu erstellte, erweiterte oder renovierte Gebäude, Gebäudeteile, Gebäudegruppen und realisierte städtebauliche Anlagen, Brunnen oder vergleichbare Objekte eingereicht werden. Sanierte oder wieder aufgebaute Objekte, Umbauten oder Erweiterungen werden hierbei gleichrangig gegenüber Neubauten gewertet. Die gemeldeten Objekte müssen im Hoheitsgebiet der Stadt Würzburg mit seinen Stadtteilen liegen, seit ihrer Fertigstellung dürfen nicht mehr als zwei Jahre vergangen sein. Gebühren für eine Teilnahme werden nicht erhoben. Zur Einreichung von Unterlagen sind alle Bauherren sowie Architekten fertig gestellter Objekte berechtigt. Vorschläge von Dritten können nur mit ausdrücklichem Einverständnis der Bauherren bzw. der Eigentümer der Objekte eingereicht werden. Objekte der Stadt Würzburg, der Main-Post und Beton Marketing Süd sind nicht zugelassen. Bewertungsunterlagen Die eingereichten Unterlagen müssen dem Preisgericht die Beurteilung und Bewertung nach architektonischen und städtebaulichen Kriterien ermöglichen. Es sind aussagekräftige, digital gespeicherte Farbfotos auf Schautafeln (max. 80 cm breit, 1,50 m hoch) einzureichen, Baumodelle und Planunterlagen sind zulässig. Die Unterlagen können durch schriftliche Erläuterungen ergänzt werden. Alle Unterlagen können zur Veröffentlichung Verwendung finden. Der Auslober behält sich die eigene Ergänzung der eingereichten Unterlagen vor. Auswahlverfahren Die Zulassungsprüfung und die Vorbereitungen für das Preisgerichtsverfahren werden vom Baureferat der Stadt Würzburg durchgeführt. Über die Verteilung der Preise entscheidet allein ein unabhängiges Preisgericht, das sich aus fünf Fach- und vier Sachpreisrichtern zusammensetzt. Den Vorsitz des Preisgerichts hat jeweils ein überregional bekannter Architekt inne. Weitere Fachpreisrichter neben dem Stadtbaurat der Stadt Würzburg sind Freie Architekten und ein Vertreter der Sponsoren. Als Sachpreisrichter fungieren neben dem Oberbürgermeister auch Stadträte und ein weiterer Vertreter der Sponsoren Main-Post oder Beton Marketing Süd. Preise Preise erhalten Bauherren und Architekten der eingereichten Objekte, die nach Auffassung des Preisgerichts im besonderen Maße die Bewertungskriterien erfüllen. Der 1. Preis, der so genannte „Antonio-Petrini-Preis“, ist eine künstlerisch gestaltete Statue, in der die Jahreszahl und der Name des Preisträgers und die Bezeichnung des Objekts eingraviert sind sowie eine Urkunde. Weitere Preise sowie evtl. auch zu vergebende Sonderpreise und die vom Preisgericht ausgesprochenen Anerkennungen bestehen aus Urkunden. 6 Preisgerichtsprotokoll Das Preisgericht tritt am 10.Oktober 2014, um 9.00 Uhr, im Wappensaal des Rathauses Würzburg zusammen. Herr Bürgermeister Dr. Adolf Bauer begrüßt die anwesenden Preisrichter/innen und betont die Bedeutung des Wettbewerbs um den Antonio-Petrini-Preis für die Stadt Würzburg. Stadtbaurat Prof. Baumgart weist auf die städtebauliche und architektonische Bedeutung des nunmehr zum zehnten Mal ausgelobten Bauherrnwettbewerbs für die Stadt Würzburg hin, gibt einen Überblick zum Verlauf des bisherigen Verfahrens und stellt fest, dass das Preisgericht unter der Führung des vorgesehenen Vorsitzenden beschlussfähig ist. Das Preisgericht setzt sich wie folgt zusammen: Fachpreisrichter Herr Prof. Dipl.-Ing. Kunibert Wachten, Vorsitzender des Preisgerichts Dortmund/Aachen Herr Prof. Dipl.-Ing. Stephan Häublein Kulmbach Herr Prof. Dipl.-Ing. Christian Baumgart Stadt Würzburg Herr Dipl.-Ing. Frank Zumkeller, Architekt Würzburg Herr Gunther Weber, Beton Marketing Süd, Sponsorenvertreter Ostfildern Sachpreisrichter- /innen Herr Bürgermeister Dr. Adolf Bauer Herr Peter Krones, Chefredaktion Main Post, Sponsorenvertreter Herr Alexander Kolbow, Mitglied des Stadtrats Frau Helga Hoepffner, Mitglied des Stadtrats Stadt Würzburg Würzburg Würzburg Würzburg Preisrichterstellvertreter Herr Michael Gerr, Mitglied des Stadtrats, Würzburg ständig anwesend Vorprüfung / Protokoll Herr Dipl.-Ing. Peter WiegandStadt Würzburg Herr Dipl.-Ing. Uwe KömpelStadt Würzburg Herr Stefan Hartung Stadt Würzburg 7 Der Vorsitzende Prof. Wachten betont in seiner einführenden Erklärung, dass der Wettbewerb entsprechend seiner spezifischen Richtlinien ausgelobt und entschieden wird. Er weist auf die Verantwortung der Preisrichter hin, die Arbeiten unabhängig und objektiv zu beurteilen sowie die Beratungen vertraulich zu behandeln. Der Vorprüfer des Baureferats, Herr Wiegand, stellt im Rahmen einer ersten Information die Arbeiten vor und geht auf die formalen Einzelheiten der Vorprüfung ein. Alle eingereichten Projekte erfüllen die formalen Kriterien wie fristgerechte Fertigstellung, Standortfrage und generelle Zulässigkeit. Die zur Beurteilung eingereichten Projekte im Einzelnen: 01 Campusbrücke Hubland 02 Neubau Juliusspital Hospiz Würzburg 03 Kindergarten St. Lioba Würzburg 04 Beratungsstelle Deutsche Rentenversicherung 05 Neubau Studierendenwohnanlage 06 Bootshafen der staatlichen Feuerwehrschule 07Marktpassage 08 Gemeindehaus St. Johannis 09 HUG Anbau an ein Zweifamilienhaus 10 Denkmalgerechte Sanierung Berliner Platz 7 11 KUNO 1408 Sterne Restaurant Rebstock 12 Wohnhausneubau Kettengasse 13 Neubau Technikum III Fraunhofer ISC Würzburg 14 Neubau Elisabeth-Weber-Schule 15 Energetische Sanierung Jugendstilvilla 16 Espressobar „Felicia“ 17 Einfamilienwohnhaus im Frauenland 18 Umbau und Modernisierung einer Wohnanlage Nach mehreren Diskussionsrunden in der Zeit zwischen 9.30 und 12.00 Uhr, in denen die besonderen Qualitäten der einzelnen Beiträge intensiv diskutiert wurden und in denen vor allem der Frage nachgegangen wurde, was die einzelnen Beiträge in besonderer Weise auszeichnet, hat das Preisgericht eine engere Gruppe von Arbeiten ausgewählt. 8 Im Wettbewerb um den Antonio Petrini Preis 2014 verbleiben die folgenden Arbeiten in weiter gehenden Beurteilungen: -Objekt -Objekt - Objekt - Objekt - Objekt - Objekt - Objekt 01 07 08 10 13 16 18 Campusbrücke Hubland Marktpassage Gemeindehaus St. Johannis Denkmalgerechte Sanierung Berliner Platz 7 Neubau Technikum III Fraunhofer ISC Würzburg Espressobar „Felicia“ Umbau und Modernisierung einer Wohnanlage Der Vorsitzende unterbricht um 12:00 Uhr die Sitzung zur Mittagspause. Ab 12:45 Uhr tritt das vollzählige Preisgericht wieder zusammen. Die anschließende intensiv geführte Diskussion ergibt, dass sich die Objekte Nr. 8, Nr. 1, Nr. 7 und Nr. 13 aus dem verbliebenen Bewerberfeld herausheben. Das Preisgericht ist sich darin einig, dass die übrigen 2 Arbeiten (Nr. 10 und Nr. 16) ein Qualitätsniveau erreicht haben, das im Sinne des Wettbewerbs im hohem Maße anerkennenswert ist. Desweiteren erhält das Objekt Nr. 18 den Sonderpreis für „Barrierefreies Bauen“. Das Gremium beschließt zwei dritte Preise zu vergeben und die Anzahl der Anerkennungen auf 2 zu verringern, die nachstehend wie folgt begründet werden. Die Auswahl des Antonio-Petrini-Preises 2014 wie die weiteren Preise und Anerkennungen erfolgten jeweils einstimmig. 9 Anerkennung - Denkmalgerechte Sanierung Berliner Platz 7 Das Gebäude wurde 1903/1904 erstellt und im März 1945 zu 30% zerstört. Ab 1945 erfolgte der Wiederaufbau, der auf einige der ursprünglich vorhandenen Elemente verzichtete, so beispielsweise auf den Balkon an der Beletage. Nachdem das Gebäude in jüngerer Zeit lange auf eine Modernisierung und Neunutzung wartete und an prominenter Stelle in der Stadt zu einem Schandfleck zu werden drohte, wurde es nun in fast vorbildlicher Weise wieder denkmalgerecht hergerichtet. So wurde der Balkon wieder angefügt, das Dach in der ursprünglichen Form gestaltet und das denkmalgeschützte Treppenhaus modernisiert. In der Mischung von Büro- und Wohnnutzung ist so ein Gebäude saniert worden, das dem Standort und seiner Geschichte wieder gerecht wird. Das dokumentiert die Bedeutung privater Bauinvestitionen im Bewusstsein um den historischen Wert von Gebäuden für das Stadtbild. Anerkennung - Espressobar „Felicia“ Die Espressobar ist ein temporärer, modular aus Containern entwickelter Bau mit ungewöhnlich hohem technischen und gestalterischen Anspruch. Auch wenn nachts die farbigen LED-Hinterleuchtungen das Gebäude unangemessen auffällig machen, so fügt es sich bei Tag betrachtet sehr gut in seine Umgebung ein. Zusammen mit dem zugehörigen Freiraum markiert die Espressobar einen städtebaulich wichtigen Raum in der Stadt, der in besonderer Weise den Blick auf den Main mit der Festung Marienberg ermöglicht. Auf diese einzigartige Situation reagiert der Pavillonbau sensibel. Auch als temporäres Gebäude genügt es allen wichtigen Anforderungen und ist durchgehend barrierefrei organisiert. Jede Stadt, insbesondere Würzburg mit dem zeitweise starken Zustrom von Touristen, braucht Bauten, die auf Zeit besonderen Anforderungen genügen. Höchst selten sind die temporären Bauten von einer gestalterischen und funktionalen Qualität wie die Espressobar. Der Sonderpreis für „Barrierefreies Bauen“ und die Preisträger werden wie folgt begründet: Sonderpreis Barrierefreies Bauen - Umbau und Modernisierung einer Wohnanlage Der Sonderpreis würdigt die beispielgebende Umsetzung des Aspektes der Barrierefreiheit. Insbesondere im Übergang vom städtischem Raum zum Gebäude, in der Gestaltung und Organisation des Zugangs und in der Überwindung des Hochparterres zeigen die Eckgebäude beispielgebende Qualitäten. Und auch innerhalb der Wohnungen und im Übergang zum privaten Freiraum wurde durch die Detaillierung und Ausführung auf die Barrierefreiheit großer Wert gelegt. Überdies sollte nicht unerwähnt bleiben, dass die konzeptionelle Abstimmung der beiden Bauherrn bei der Modernisierung ihrer Gebäude zu einem spürbaren architektonischen und städtebaulichen Mehrwert geführt hat, der 10 sich beispielsweise in der Gestaltung der Fassaden und der Aufstockung sowie im Hof des Hauses zeigt, auch wenn die beiden Gebäude zunächst nicht als außergewöhnliche Architektur wahrgenommen werden. Insgesamt stellt das Projekt einen gelungenen, beispielgebenden Beitrag zur Revitalisierung alter Bausubstanz und zum Umgang mit Barrierefreiheit dar. 3. Preis -Marktpassage Die bestehende Passage zwischen Unterem Markt und Schenkhof wurde deutlich aufgewertet. Die vormals unfreundlich und eng anmutende Wegeverbindung wirkt nun offen, einladend und repräsentativ. Die Barrierefreiheit ist hergestellt. Durch ansprechende Beleuchtung und hochwertige Materialien ist das Begehen nun angenehm und sicher möglich. Die neue Marktpassage ist ein vorbildliches Beispiel, wie durch eine vergleichsweise kleine Maßnahme anliegende Geschäfte an Attraktivität gewinnen können. Zugleich wird eine zentrale innerstädtische Wegebeziehung aufgewertet und verbessert. Mit vermeintlich einfachen Mitteln und unter behutsamer Verwendung neuer Materialien passt sich die Passage gut in die bestehende Situation ein und wirkt positiv auf die angrenzenden Stadträume. Das Projekt ist ein Beleg dafür, dass die „kleinen“ Maßnahmen aus privater Initiative eine große Wirkung für den Stadtraum haben können. 3. Preis - Neubau Technikum III Fraunhofer ISC Würzburg Überaus selbstbewußt und mit im Wortsinn ausladenden Gesten besetzt das Technikum des Fraunhofer-Instituts für Silikatforschung den Stadtraum in prominenter Lage. Dabei wird der schwierige Grundstückszuschnitt geschickt aufgegriffen, das neue Gebäude folgt dem Straßenverlauf der Luitpoldstraße und macht sich die Topographie des Geländes für ein rückwärtig natürlich belichtetes Untergeschoss zunutze. Das anspruchsvolle und vielschichtige Raumprogramm wird hinter einer innovativen und gestalterisch extravaganten Fassade untergebracht, die zugleich Hinweise auf die Materialforschungstätigkeit des Instituts gibt. Durch verbindende Brückenbauwerke wird der in sich barrierefreie Neubau mit dem Bestand aus verschiedenen Bauepochen zu einem heterogen eigenständigen Komplex zusammengebracht. Gebäudeausrichtung, Konstruktion, Materialien und technische Ausstattung erfüllen die zeitgemäß erforderlichen Nachhaltigkeitskriterien. Insgesamt ist das Projekt ein spannender Beitrag zum zeitgemäßen Bauen in Würzburg. 2. Preis - Campusbrücke Hubland Die Campusbrücke ist mehr als nur eine Brücke. Sie verbindet den alten und den neuen Uni-Campus und ist Auftakt zur Planung eines neuen Stadtteils auf dem Hubland und damit auch Ausdruck eines „Brückenschlags“ zur Erschließung des neuen Stadtteils, der mit großen Ambitionen entwickelt wird. Die Campusbrücke hat damit auch symbolische Wirkung. Diesem besonderen städtebaulichen Anspruch wird die Brücke gestalterisch, funktional und konstruktiv in vorbildlicher Weise 11 gerecht. Sie ist weitgehend barrierefrei gestaltet. Sie verbindet die beiden Seiten auf der Höhe und sucht auch den Anschluss an das Straßenniveau mit den dortigen Haltestellen. Sie ist ein echter Blickfang, nicht nur tagsüber, sondern auch durch ihre Illumination in der Nacht. Die Campusbrücke zeigt, wie wichtig es für das Stadtbild ist, technischen Bauwerken eine gute gestalterische Ausstrahlung und Funktionalität zu geben. Sie ist ein Beispiel für eine zeitgemäße Ingenieurbaukunst. Antonio- Petrini-Preis 2014 - Gemeindehaus St. Johannis Das großzügig wirkende Gebäude - auf kleinem Grundstück errichtet - zeugt von großem Respekt gegenüber der benachbarten Kirche St. Johannis. Dies äußert sich insbesondere in der Zurückhaltung der äußeren Form und der eingesetzten gestalterischen Mittel, beispielsweise in der Verwendung des grau-gelben Klinkers, womit eine hervorragende Harmonie mit der Nachbarbebauung erzeugt wird. Auf beengtem Baugrundstück sind großzügige Raumzusammenhänge entstanden, deren Funktionen an den eingeschnittenen Fassadenöffnungen klar ablesbar sind. Der obere Vorplatz mit Zugang zum Saal als auch die hintere Erschließung der Sprechzimmer mittels einer zurückspringenden Rampe sind nicht nur barrierefrei, sondern äußerst einladend gestaltet und angelegt und nutzen geschickt die Hanglage der Hofstallstraße aus. Das Gemeindehaus ist eine beispielgebende Neubebauung inmitten eines denkmalgeschützten und städtebaulich schwierigen Umfelds. Es dokumentiert in hervorragender Weise wie sich mit guter, zurückhaltend anmutender Architektur ein Gebäude gestalten lässt, das mit seinen Nachbarn zum Vorteil des Stadtraumes ein neues hochwertiges Ensemble entstehen lässt. Kurzübersicht über die Preisträger und die ausgesprochenen Anerkennungen: Antonio-Petrini-Preis 2014 - Gemeindehaus St. Johannis 2. Preis - Campusbrücke Hubland 3. Preis - Neubau Technikum III Fraunhofer ISC Würzburg 3. Preis -Marktpassage Sonderpreis Barrierefreies Bauen - Umbau und Modernisierung einer Wohnanlage Anerkennungen - Denkmalgerechte Sanierung Berliner Platz 7 - Espressobar „Felicia“ 12 Um 14:30 Uhr beendet der Vorsitzende, Prof. Kunibert Wachten, die Preisgerichtssitzung mit der Feststellung, dass die Vorbereitung und Präsentation der Arbeiten eine einwandfreie Beurteilung zugelassen haben. Er bedankt sich bei der Vorprüfung und den anwesenden Preisrichtern und gibt der Hoffnung Ausdruck, dass der Bauherrnwettbewerb auch in zwei Jahren mit gleichem Erfolg und in gleicher Qualität durchgeführt werden kann. Bürgermeister Dr. Bauer bedankt sich für die kompetente Sitzungsleitung sowie die konstruktive Preisgerichtsarbeit und lädt zur Preisvergabe und Ausstellungseröffnung am Samstag, 18. Oktober 2014, ein. Würzburg, 2014-10-10 gez. Professor Kunibert Wachten Vorsitzender des Preisgerichts 13 Antonio Petrini Preis 2014 Objekt Gemeindehaus St. Johannis Hofstallstraße 97070 Würzburg Bauherr Evang.-Luth. Gesamtkirchenverwaltung vertr. Dekanat Würzburg, Zwinger 3c 97070 Würzburg Planung Georg Redelbach Architekten Albert-Schweitzer-Straße 1a 97828 Marktheidenfeld 14 2. Preis Objekt Campus Brücke Hubland Am Galgenberg 97074 Würzburg Bauherr Staatliches Bauamt Würzburg - Universitätsbau Weißenburgstraße 6 97082 Würzburg Planung Kolb Ripke Architekten, Berlin POLA Landschaftsarchitekten, Berlin Dr. Schütz Ingenieure, Kempten 15 3. Preis Objekt Neubau Technikum III Fraunhofer ISC Neunerplatz 2 97082 Würzburg BauherrFraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Planung Zaha Hadid Architects Bei den Mühren 70 20457 Hamburg 16 3. Preis Objekt Marktpassage Marktplatz 6-8 97070 Würzburg Bauherr Habakuk Mode, Hanns Arnold Gut Strehlhof 97332 Volkach Planung Hofmann Keicher Ring Architekten Veitshöchheimerstraße 1 97080 Würzburg 17 Sonderpreis Barrierefreiheit Objekt Modernisierung einer Wohnanlage Ursulinergasse 1 / Wolfhartsgasse 6 97070 Würzburg Bauherr Jörg Sannemann / Jürgen Höpfl 18 Planung Hetterich Architekten BDA Mergentheimer Str. 16, 97082 Würzburg Architekturbüro H. Günther Martinstraße 2, 97209 Veitshöchheim Anerkennung Objekt Denkmalgerechte Sanierung Berliner Platz 7 97080 Würzburg Bauherr Oechsner Projekt GmbH & Co.KG Leistenstraße 19 97082 Würzburg Planung Oechsner Architekten Ingenieure Leistenstraße 19 97082 Würzburg 19 Anerkennung Objekt Espressobar „Felicia“ Felix-Freudenberger-Platz 97070 Würzburg Bauherr Sebastian Heimbeck Georg-Engel-Straße 19 97076 Würzburg Planung HKR Architekten GmbH Altenhaßlauer Straße 21 63571 Gelnhausen 20 Die folgenden Projekte haben den Kriterien des Verfahrens in hohem Maße entsprochen und waren ein wertvoller Beitrag zum diesjährigen Antonio Petrini Preis. 21 Objekt Neubau Juliusspital Hospiz Friedrich-Spee-Str. 28 97072 Würzburg Bauherr Stiftung Juliusspital Juliuspromenade 19 97070 Würzburg Planung GKP Architekten GmbH Händelstraße 28 97074 Würzburg 22 Objekt Kindergarten St. Lioba Im Steinbruchweg 97076 Würzburg Bauherr Katholische Kirchenstiftung St. Lioba vertr. durch Herrn Dr. Fritsch Planung stanek●höring●architekten / architekten●50plus Schweinfurter Straße 9 97080 Würzburg 23 Objekt Beratungsstelle Deutsche Rentenversicherung Friedenstraße 12/14 97072 Würzburg Bauherr DRV Nordbayern Wittelsbacherring 11 95444 Bayreuth Planung stanek●höring●architekten / architekten●50plus Schweinfurter Straße 9 97080 Würzburg 24 Objekt Neubau Studierendenwohnanlage Peter-Schneider-Straße 7 97074 Würzburg Bauherr Studentenwerk Würzburg AöR Am Studentenhaus 97072 Würzburg PlanungMichel+Wolf+Partner, Freie Architekten BDA Kronenstraße 24 70173 Stuttgart 25 Objekt Bootshafen der staatlichen Feuerwehrschule Nähe Mainaustraße 97082 Würzburg Bauherr Freistaat Bayern vertr. durch das Bay. Staatsministerium des Innern Planung Staatliches Bauamt Würzburg Weißenburgstraße 6 97082 Würzburg 26 Objekt HUG Anbau an ein Zweifamilienhaus Unterer Kirchbergweg 66 97084 Würzburg Bauherr Edeltrud und Dieter Dietz Unterer Kirchbergweg 66 97084 Würzburg Planung Matthias Braun Architektur Max-Panck-Straße 10 97082 Würzburg 27 Objekt KUNO 1408 Sterne Restaurant Rebstock Neubaustraße 7 97070 Würzburg Bauherr Hotel Rebstock GmbH vertr. durch Herrn Christoph Unckell Planung Haas + Haas Architekten Ingenieure Hauptstraße 37 28 97246 Eibelstadt Objekt Wohnhausneubau Kettengasse Kettengasse 3 97070 Würzburg Bauherr AAA Real Estate AG Röthenbacherstraße 2 90571 Schwaig Planung Walter Sendelbach Architekten BDA Stiegelstrasse 1 97857 Urspringen 29 Objekt Neubau Elisabeth-Weber-Schule Wilhelm Dahl Straße 17 97082 Würzburg Bauherr Sozialdienst Katholischer Frauen e.V. Wilhelm Dahl Straße 19 97082 Würzburg Planung GKT Architekten BDA, Diplomingenieure Kaiserstraße 33 97070 Würzburg 30 Objekt Energetische Sanierung Jugendstilvilla Neubergstraße 7a 97072 Würzburg Bauherr Marienstiftung Würzburg Franz-Ludwig-Straße 18 97072 Würzburg Planung GKT Architekten BDA, Diplomingenieure Kaiserstraße 33 97070 Würzburg 31 Objekt Einfamilienwohnhaus im Frauenland Bauherr Professor Dieter Leistner Planung Klaus Arnold Architekt BDA Frankfurter Straße 3 97082 Würzburg 32 Der Antonio-Petrini-Preis der Stadt Würzburg Mit dem Antonio-Petrini-Preis, einer künstlerisch gestalteten Statue, zeichnet die Stadt Würzburg seit 1996 alle zwei Jahre den Bauherren eines besonderen Bauobjektes aus. Der Antonio-Petrini-Preis wird gemäß den Auslobungsrichtlinien jeweils demjenigen Bauherrn zuerkannt, dessen Bauobjekt nach Meinung eines unabhängigen Preisgerichts im besonderen Maße beispielgebend für eine bessere Architektur oder Stadtgestaltung in Würzburg ist. Diese Auszeichnung macht einerseits den Wettbewerb für Bauherrn interessant, er wurde auch für die hiesigen Architekten zu einer anerkannten Plattform. Ein wichtiges Gebot bei der Auswahl ist, dass das Preisgericht die eingereichten Arbeiten unabhängig von Größe und Umfang des Bauobjekts oder dem finanziellem Einsatz des Bauherrn beurteilt. Vorrangige Kriterien bei der Beurteilung sind deswegen die jeweils erkennbar beispielhaften Ansätze für Architektur, Städtebau, Umwelt oder sonstige Aspekte, die in der Zukunft für ähnliche Vorhaben in Würzburg als Maßstab und Vorgabe dienen können. Besondere Beachtung erfahren Projekte, die den Anforderungen der Barrierefreiheit genügen. Das Baureferat achtet bei der Durchführung und Organisation des Auswahlverfahrens entsprechend auf die Einhaltung der vom Stadtrat beschlossenen Kriterien und Richtlinien, die sich stark an das Verfahren bei einem Architektenwettbewerb anlehnen. Im Auswahlverfahren muss das Preisgericht immer eine große Bandbreite unterschiedlichster Bauobjekte bewerten und damit eine anerkennenswerte Leistung vollbringen, um den jeweiligen Preisträger des Antonio-Petrini-Preises sowie die weiteren Platzierten und Anerkennungen unter den eingereichten Bauobjekten fair und objektiv zu ermitteln. In Nachfolge der meist sehr allgemein gehaltenen Fassadenwettbewerbe hat der Antonio-Petrini-Preis zwischenzeitlich als Architekturpreis der Stadt Würzburg nicht nur in der Fachwelt seine Anerkennung gefunden, die jeweiligen Ergebnisse werden auch von den Bürgern Würzburgs mit erkennbar starkem Interesse verfolgt. Dem bei jedem Wettbewerb alle zwei Jahre neu berufenen Preisgerichtsgremium steht gemäß den Richtlinien ein überregional anerkannter Architekt oder Architekturprofessor vor. Als Fach- und Sachpreisrichter fungieren neben dem Oberbürgermeister sowie dem Stadtbaurat der Stadt Würzburg, auch Mitglieder des Stadtrats, freischaffende Architekten sowie zwei Vertreter der beiden Sponsoren Main Post und Beton Marketing Süd. Nach nunmehr zehn Wettbewerben in den letzten 18 Jahren darf festgestellt werden, dass sich die Vergabe des Antonio-Petrini-Preises als Bauherrenwettbewerb immer größeren Interesses erfreut. Die Stadt Würzburg hat mit der Vergabe des Antonio-Petrini-Preises, die von Anbeginn durch die Main Post und Beton Marketing Süd aktiv begleitet und unterstützt wird, einen zusätzlichen Anreiz für Bauherrn und Architekten geschaffen, mit beispielhafter Architektur einen wesentlichen Beitrag zum Erhalt und zur Verbesserung der Stadtgestaltung in Würzburg zu leisten. Auf den nachfolgenden Seiten sind nochmals alle Preisträger seit 1996 dokumentiert. 33 Antonio-Petrini-Preis Preisträger und Platzierte Antonio-Petrini-Preis 1996 Objekt: Neubau der Hauptverwaltung Delpstraße 6, Würzburg Bauherr: Götz GmbH Architekt: Webler + Geissler, Stuttgart 2. Preis Objekt: Bauherr: Architekt: Neubau des Wohnhauses Otto – Nagler - Straße 18, Würzburg Monika und Bruno Bruckner Bruno Bruckner, Würzburg 3. Preis Objekt: Bauherr: Architekt: Neubau des Verwaltungs- und Betriebsgebäudes Im Kreuz 11, Würzburg Gebrüder Schneller GmbH & Co KG Thomas Oechsner, Würzburg 3. Preis Objekt: Neubau des Bürogebäudes Waltherstraße 9, Würzburg Bauherr: Ingenieurbüro GmbH Kurt Balling Architekt: Geißendörfer und Schuster, Würzburg 34 Antonio-Petrini-Preis Preisträger und Platzierte Antonio-Petrini-Preis 1998 Objekt: Aufstockung des Technologie- und Gründerzentrums Mainaustraße 33, Würzburg Bauherr: Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt Architekt: Prof. Franz Göger, Schonungen 2. Preis Objekt: Umbau des Wohnhauses eines Architekten Leistenstraße 60, Würzburg Bauherr: Rainer Kriebel Architekt: Grellmann - Leitl - Kriebel – Teichmann, Würzburg Sonderpreis Objekt: Sanierung eines historischen Handwerkerhauses Pleicherkirchgasse 16, Würzburg Bauherr: Verschönerungsverein Würzburg e.V. Architekt: Alfred Wiener, Würzburg 35 Antonio-Petrini-Preis Preisträger und Platzierte Antonio-Petrini-Preis 2000 Objekt: Neukonzeption Leistenstraße Leistenstr. 19, Würzburg Bauherr: Leistenstraße GbR Architekt: Oechsner, Architekten + Ingenieure, Würzburg 2. Preis Objekt: Erweiterung Studentenwohnheim Haus Berlin Göbelslehenstr. 1, Würzburg Bauherr: Studentenwerk Würzburg Architekt: Architekturbüro Hetterich, Würzburg 3. Preis Objekt: Neubau Betriebsgebäude Friedrich-Bergius-Ring 24, Würzburg Bauherr: Mathes Großküchen GmbH Architekt: Frank Zumkeller, Würzburg 36 Antonio-Petrini-Preis Preisträger und Platzierte Antonio-Petrini-Preis 2002 Objekt: Bauherr: Architekt: Neubau eines Betriebsgebäudes An der Sauleite, Würzburg Balthasar Höhn Bauunternehmung GmbH & Co KG Oechsner Architekten & Ingenieure, Würzburg 2. Preis Objekt: Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses Schmalzmarkt 5 Würzburg Bauherr: Eremitenanstalt Diözese Würzburg, vertr. d. SBW Bauträger- u. Verwaltungsgesellschaft Architekt: Rudolf und Sohn Architekten, Zellingen 2. Preis Objekt: Umbau und Sanierung der Stadtmensa Am Studentenhaus, Würzburg Bauherr: Studentenwerk Würzburg Architekt: Hetterich Architekten, Würzburg 37 Antonio-Petrini-Preis Preisträger und Platzierte Antonio-Petrini-Preis 2004 Objekt: Bauherr: Architekt: Betriebsgebäude büro forum Edith-Stein-Straße 3, 97084 Würzburg Bähr-Höchemer-Sauer Gründel + Kurz und Partner, Würzburg 2. Preis Objekt: Bauherr: Architekt: Fassadengestaltung und Generalsanierung Bankgebäude Hofstraße 7, 97070 Würzburg Sparkasse Mainfranken Würzburg Kuntz + Manz - Fassadengestaltung, Würzburg Edgar Appel - Generalsanierung, Würzburg 3. Preis Objekt: Bauherr: Architekt: Neubau Medienzentrum der IHK Mainaustraße 33, 97082 Würzburg IHK Würzburg - Schweinfurt Arbeitsgemeinschaft Göger / Redelbach 3. Preis Objekt: Bauherr: Architekt: 38 Neubau Sportanlagen am Hubland Am Hubland, 97074 Würzburg Freistaat Bayern vertr. d. Universitätsbauamt Würzburg Niederwöhrmeier + Kief, Nürnberg Landschaftsarchitekt Thiele LA GmbH, Schwabach Antonio-Petrini-Preis Preisträger und Platzierte Antonio-Petrini-Preis 2006 Objekt: Bauherr: Architekt: WeinWerk und Kelterhaus im Weingut am Stein Mittlerer Steinbergweg 5, 97080 Würzburg Sandra und Ludwig Knoll hofmann keicher ring architekten mit reinhard may, Würzburg 2. Preis Objekt: Bauherr: Architekt: Neubau des Jüdischen Gemeindezentrums und Museum „SHALOM EUROPA“ Valentin-Becker-Straße 11, 97072 Würzburg Israelitische Gemeinde Würzburg Architekten Grellmann - Kriebel – Teichmann, Würzburg 39 Antonio-Petrini-Preis Preisträger und Platzierte Antonio-Petrini-Preis 2008 Objekt: Bauherr: Architekt: Neubau Studentenwohnheim Zürnstraße 2, Würzburg Studentenwerk Würzburg Michel + Wolf + Partner Freie Architekten BDA, Stuttgart 2. Preis Objekt: Bauherr: Architekt: Erweiterung Polizeipräsidium Würzburg Frankfurter Straße 79, Würzburg Freistaat Bayern Staatliches Bauamt, Würzburg 3. Preis Objekt: Umnutzung Alte Universitätsdruckerei Beethovenstraße 5, Würzburg Bauherr: Alte Universitätsdruckerei GmbH, Dr. Alexander Weigand Architekt: Ammann + Gress Architekten, Würzburg 40 Antonio-Petrini-Preis Preisträger und Platzierte Antonio-Petrini-Preis 2010 Objekt: Bauherr: Architekt: Neubau Geschäftshaus Flagshipstore s.Oliver Oberer Markt 13, Würzburg Freier Besitz GmbH & Co. KG RKW Rhode Kellermann Wawrowsky, Düsseldorf 2. Preis Objekt: Bauherr: Architekt: Neubau Ganztageszentrum für Hören und Kommunikation Berner Straße 16, Würzburg Stiftung Hör- und Sprachförderung Hetterich Architekten BDA, Würzburg Sonderpreis Objekt: Bauherr: Architekt: Erweiterung Gaststätte „ time OUT “ Frankfurter Straße 1, Würzburg Dr. Katja Menna claus arnold architekten mit reinhard may, Würzburg 41 Antonio-Petrini-Preis Preisträger und Platzierte Antonio-Petrini-Preis 2012 Objekt: Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt Sanderheinrichsleitenweg 20, 97074 Würzburg Bauherr: Freistaat Bayern, Staatsministerium f. Wissenschaft, Forschung und Kunst vertr. d. d. Staatl. Bauamt Würzburg Architekt: Gerber Architekten, Dortmund 2. Preis Objekt: Marianhill Ladengeschäft mit Büros Salvatorstraße 21, Würzburg Bauherr: DGS Projektentwicklung GbR Architekt: Team Reindl + Partner 3. Preis Objekt: Bauherr: Architekt: 42 Schloss Steinburg „Refugium“ Mittlerer Steinbergweg 100, Würzburg Lothar Betzold Rainhard May Impressum: Stadt Würzburg Baureferat Prof. Christian Baumgart Berufsmäßiger Stadtrat und Stadtbaurat Baureferat - ProStadt Peter Wiegand Stefan Hartung November 2014 43