zuhause in freiburg - Freiburger Stadtbau GmbH

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zuhause in freiburg
mein
Das MieterjournaL
Vielseitig
Neue Bauprojekte der FSB
Finaler Spatenstich
Neuer Wohnraum im
Freiburger Westen
Betriebskosten
Die Abrechnung kurz erklärt
Stabile Mieten
Preisbindung für
modernisierte Wohnungen
ausgabe 3 | Dezember 2015
STRABA
Freiburg auf Gleisen entdecken
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LIEBE LESERINNEN UND LESER,
wie alle Wohnungsunternehmen haben
uns in den vergangenen Monaten einige
politische Themen bewegt und werden
uns auch in den nächsten Jahren begleiten. So stellt nicht nur der starke Zuzug
von Flüchtlingen eine Herausforderung
dar. Wohnraum in Freiburg war auch vorher schon knapp, und wir wissen, dass das
Thema Wohnungsbau in den nächsten
Jahren ein zentrales Thema bleiben wird.
Die Freiburger Stadtbau wird weiterhin
die Freiburger Bevölkerung und darunter
insbesondere Menschen in Notlagen mit
preiswertem Wohnraum versorgen. Auch
bei der Unterbringung von Flüchtlingen
werden wir unseren Beitrag leisten. Ein
Schwerpunkt unserer Tätigkeit lag im
Jahr 2015 in der Vorbereitung unserer
Bautätigkeit. In 2016 werden wir mit dem
Neubau eines Flüchtlingswohnheims für
über 300 Menschen in Freiburg-Littenweiler beginnen. Großes Entwicklungspotenzial für neue Wohnquartiere bieten
besonders die Großprojekte „Gutleutmatten“ in Freiburg-Haslach und „Güterbahnhof Nord“ im Stadtteil Beurbarung.
Aber all das wird langfristig nicht ausreichen. Die FSB steht startbereit, um weitere Projekte anzupacken. Grundlegende
Voraussetzungen für eine entsprechende
Bautätigkeit sind aber die Verfügbarkeit
von Grundstücken, die Erteilung von
Baugenehmigungen sowie gesetzliche
Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten.
Diesen Herausforderungen werden wir
uns auch im Jahr 2016 wieder stellen. In
diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen
guten Start in ein gesundes und zufriedenes neues Jahr!
Ihr
Ralf Klausmann,
Geschäftsführer der
Freiburger Stadtbau GmbH
INHALT
Zuhause-Titelthema
Neue Bauprojekte der FSB
Zuhause-Fokus
Finaler Spatenstich im Sternenhof
Baubeginn in Gutleutmatten
4
8
HERAUSGEBER
Freiburger Stadtbau GmbH (FSB)
Am Karlsplatz 2 · 79098 Freiburg i.Br.
Tel: 07 61 / 21 05 - 0 · [email protected]
www.freiburger-stadtbau.de
Geschäftsführer: Ralf Klausmann
REDAKTION
René Derjung (verantwortlich), Jennifer Isele,
Freya Pietsch, Stella Schewe-Bohnert
Zuhause-Interview
FSB-Mieterin Nicole Walluga
12
15
10
Tullastraße: Wohnheim für
wohnungslose Menschen erweitert 11
IMPRESSUM
Zuhause-Service
Die Betriebskostenabrechnung
kurz erklärt
Zuhause-Fokus
Geringerer Mietaufschlag für
modernisierte Wohnungen
VERLAG, SATZ & ANZEIGEN
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D-79115 Freiburg · Tel. 07 61 / 45 15 - 34 00
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Layout und Satz:
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Unterwerkstraße 9 · D-79115 Freiburg
16
Mietpreisbindungen verlängert
17
Zuhause-Service
Wohnen im Alter bei der FSB
18
Zuhause-Aus den Quartieren
FSB-Azubis ausgezeichnet,
Infos zur Abfallentsorgung
21
Mieterjubiläen
22
LESERKONTAKT
[email protected]
Telefon: 07 61 / 21 05 - 361
BILDNACHWEISE:
Fotolia, FSB,
Freya Pietsch, Stadt Freiburg, Rainer Muranyi
T I T E LT H E M A
Neue Projekte der FSB
4
zuhause in freiburg
T I T E LT H E M A
Visionär: So könnte das neue Wohngebäude am Rennweg aussehen (links).
Planerische Herausforderung: Das dreieckige Gebäude würde die Grundstücksfläche optimal ausnutzen (oben).
Wohnen am Rennweg
F
reiburg benötigt dringend neuen
Wohnraum. Um diesen schaffen
zu können, hat die FSB gemeinsam
mit der Bauverwaltung im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Möglichkeit einer Bebauung des Kreuzungsbereichs Rennweg/Stefan-Meier-Straße
im Stadt­
teil Herdern untersucht. Die
Studie hat ergeben, dass sich die städtische Freifläche von circa 1.200 m² für
eine Wohnbebauung mit einer Wohnfläche von rund 3.400 m² eignet. Die
FSB kann hier circa 50 neue Wohnungen schaffen. Dabei fordert der Zuschnitt der bisher ungenutzten Fläche
in Form eines Dreiecks kreative Ideen
der Planer zur bestmöglichen Ausnutzung des Geländes. „Wir möchten an
dieser Stelle ein Wohnungsbauprojekt
entwickeln, das von hoher städtebaulicher Bedeutung für das Gebiet sein
wird“, so Baubürgermeister Prof. Dr.
Martin Haag. „Das Grundstück stellt
aufgrund seiner Lage eine planerische Herausforderung dar. Es ist sehr
wichtig, an dieses Grundstück mit Bedacht heranzutreten.“ Die Vergabe
der Planung wird im Rahmen einer
Mehrfachbeauftragung erfolgen. Mit
den Planungen wird die FSB voraussichtlich im Frühjahr 2016 beginnen.
FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann:
„Der Neubau am Rennweg bietet die
optimale Gelegenheit zusätzlichen,
dringend benötigten Wohnraum zu
schaffen. Die Wohnungssucherdatei
Gut zu wissen
In den letzten fünf Jahren hat die
FSB 1.259 Wohnungen und Reihenhäuser für über 3.000 Menschen
errichtet. In den kommenden
fünf Jahren wird die FSB über
740 neue Wohnungen für circa
1.850 Menschen schaffen (Stand
Herbst 2015). Aufgrund der hohen
Nachfrage nach bezahlbarem
Wohnraum müsste die FSB allerdings doppelt so viele Wohnungen
bauen. Die Voraussetzungen für
eine dringend erforderliche ­höhere
Bautätigkeit sind die Verfügbarkeit von Grundstücken, die
­Erteilung von Baugenehmigungen,
­Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sowie ein stabiles Preis- und
Zinsniveau.
zuhause in freiburg
5
T I T E LT H E M A
mit sonderprojekten – wie einem
Pavillon mit Restaurant für den
platz am Siegesdenkmal –
trägt die FSB zur Entwicklung
des Freiburger Stadtbildes bei.
Die Knopfhäusle-Siedlung –
ein historisches schmuckstück –
steht vor der Sanierung.
Architektur und
Bewohnerstruktur sollen
dabei erhalten Bleiben.
der FSB hat derzeit 3.500 Menschen zu
verzeichnen, Tendenz steigend. In den
nächsten fünf Jahren werden wir nur
jeden Zweiten der Wohnungssuchenden mit einer Wohnung versorgen können. Um neue Wohnungen bauen zu
können, sind wir von der FSB insbesondere auf verfügbare Grundstücke angewiesen. Der Standort am Rennweg
ist hierfür ein erster wichtiger Schritt.“
Sanierung der Knopfhäusle
I
m Stadtteil Oberwiehre laufen derzeit die Vorbereitungen für die Sanierung eines Wohn­
ensembles mit
hoher städtebaulicher Bedeutung. Die
Rede ist von der besonders bei den
Bewohnern beliebten KnopfhäusleSiedlung, einer ehemaligen Arbeitersiedlung der Porzellanknopffabrik
Jeremias Risler. Oberste Ziele sind für
die FSB die Erhaltung der Architektur
und der vorhandenen Bewohnerstrukturen. Bei der Knopfhäusle-Siedlung
handelt es sich um ein denkmalge-
6
zuhause in freiburg
schütztes Gebäudeensemble aus den
Jahren 1870-1889 mit einfachster Gebäudeubstanz und erheblichen Ausstattungsdefiziten und Baumängeln.
Auf einer Wohnfläche von ca. 4.800
m² verteilen sich kleine Reihenhäuser
und Mietwohnungen. Die Gebäude
der Siedlung gingen beim Übertrag ca.
1.000 städtischer Wohnungen im Jahr
2013 an die FSB-Tochter Freiburger
Stadtimmobilien GmbH & Co. KG (FSI)
über. Im Rahmen einer, von der FSB beauftragten, Bestands- und Schadensanalyse wurde eine Schadensdokumentation erstellt. Im nächsten Schritt
hat die Stadt Freiburg einen Förderantrag für das Programmjahr 2016 zur
Aufnahme des Gebäudeensembles in
das Förderprogramm „Soziale Stadt“
sowie in das Denkmalschutzprogramm
beim M
­ inisterium für Finanzen und
Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg gestellt. Die nächsten Schritte zur S­anierung dieses historischen
Schmuckstückes werden in 2016 festgelegt.
Pavillon am Siegesdenkmal
D
ie FSB hat sich neben ihrer
Kernaufgabe, der Schaffung
von preisgünstigem Mietwohnraum, auch als Bauträgerin von Sonderprojekten einen Namen in Freiburg
gemacht. Dazu gehören u. a. der Bau
des Konzerthauses, des Zentralen
Kunstdepots oder des Green City Hotels in Vauban, um nur drei Projekte
zu nennen. Mit Projekten wie diesen
trägt die FSB maßgeblich zur Entwicklung des Freiburger Stadtbildes bei. Ein
sehr markantes Stadtentwicklungsprojekt ist aktuell die Neuplanung des Siegesdenkmals als nördliches Eingangstor zur Freiburger Innenstadt. Durch
die Neuplanung der Verkehrsfläche im
Zuge des Projektes „Rotteckring“ wird
der Platz am Siegesdenkmal künftig
grundlegend neu und zusammenhängend gestaltet. Nach Beschluss des
Gemeinderates im Juli 2015 wird dabei
das jetzt circa 100 m östlich des Platzes stehende Siegesdenkmal seinen
Standort künftig vor der Karlskaserne
finden. Im Bereich der neuen geplanten Haltestelle der VAG wird die FSB
als zusätzliches Angebot für den Platz
einen eingeschossigen Pavillon errichten. Das neue Mehrzweckgebäude
wird Betriebsräume für die VAG sowie
ein Restaurant mit zusätzlicher Fläche
für eine Außenbewirtung beinhalten.
Die Vergabe der Räumlichkeiten an
einen potenziellen Restaurantbetreiber wird noch vor Beginn der Bauarbeiten erfolgen. Nach Beschluss des
Gemeinderates wird die erforderliche
gestalterische Qualität und Funktionalität des Pavillons nach Vorgabe und
Beteiligung der Stadtverwaltung und
der VAG im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung durchgeführt. Die Fertigstellung des Pavillons hat die FSB
für Herbst 2018 geplant. Im Anschluss
wird die Inbetriebnahme der Stadtbahn Rotteckring voraussichtlich im
Dezember 2018 erfolgen.
zuhause in freiburg
7
F o kus
NeueR Wohnraum für den Freiburger Westen
Finaler Spatenstich
im Sternenhof
Ehem. langjähriger Stadtrat Horst Bergamelli, FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann, Architekt Peter Johannes Dörr
Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag, Bürgervereinsvorsitzende Ursula Jautz,
Stadtrat Ernst Lavori, Gemeinderatsmitglied Gerlinde Schrempp und Architekt Frank York Irrgang
D
er Stadtteil Mooswald hat in
den letzten Jahren ein neues
Gesicht bekommen. Es entstanden neue Wohnquartiere und mit dem
Bau der Stadtbahnlinie „Messe“ wurde
auch die Infrastruktur deutlich ausgebaut. Mittlerweile ist der Freiburger
Westen durch seine Nähe zur Innenstadt und zu Naherholungsgebieten
wie dem Mooswald zu einem beliebten Wohngebiet für Familien mit Kindern geworden. Zur Neuentwicklung
des Stadtteils hat die Freiburger Stadtbau einiges beigetragen. Mit den geförderten Mietwohnungen entlang
der Berliner Allee und den Eigentumsmaßnahmen im Wohnquartier „Sternenhof“ ist neuer und qualitativ hochwertiger Wohnraum für verschiedene
Generationen entstanden.
8
zuhause in freiburg
Im Sternenhof hat die FSB im November mit dem finalen Spatenstich
die Bauarbeiten für den abschließenden Bauabschnitt eingeläutet. Bis
Mitte/Ende 2017 wird ein weiteres
Wohnhaus mit 61 neuen Eigentumswohnungen den Abschluss des Großprojekts bilden. Das Gebäude liegt
an der Elsässer Straße, direkt am neuen Robert-Grumbach-Platz. Auf dem
ehemaligen Gelände der Elektrofirma
Hüttinger mit einer Fläche von circa
14.700 m² hat die FSB bereits 103 Eigentumswohnungen, acht Reihenhäuser, zwei Gewerbeeinheiten und eine
Kindertagesstätte fertiggestellt. Der
letzte Bauabschnitt umfasst 61 Ein- bis
Vier-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungen bieten Wohnflächen von 30
bis 134 m² und verfügen über einen
Balkon, eine Dachterrasse oder eine
Terrasse sowie einen optionalen Tiefgaragenstellplatz.
Neben durchdachten Grundrissen
und einer hochwertigen Grundausstattung kennzeichnet sie vor allem
eine energiesparende Bauweise im
Freiburger Effizienzhaus-Standard 40.
Eine Besonderheit des Gebäudes ist,
dass 56 der 61 Wohnungen mit einer
studentischen Bindung belegt sind.
Diese Wohnungen können nur von
Studenten oder Personen in einem
studentenähnlichen Verhältnis angemietet werden. In den finalen Bauabschnitt investiert die FSB rund 16,5
Mio. Euro.
Mit der Fertigstellung der 61 Wohnungen in 2017 hat die FSB in FreiburgMooswald insgesamt circa 300 neue
f o kus
das Wohnhaus mit
61 Wohnungen bildet
den Abschluss des
FSB-GroSSprojekts im
Stadtteil Mooswald.
Wohnungen errichtet. Die Umsetzung
der beiden Projekte brachte auch große Herausforderungen mit sich. Außerdem war die Steigerung der Baukosten um 20 Prozent in drei Jahren
zu verkraften. So mussten z. B. für den
Bau von über 140 Tiefgaragenstellplätzen allein in der Berliner Allee etwa
3,5 Millionen Euro aufgewendet werden. Sämtliche Gebäude zeichnen sich
durch eine barrierefreie Erreichbarkeit
der Wohnungen aus und werden damit den Anforderungen von Menschen
mit verschiedenen Einschränkungen
gerecht. Die Neubauten bringen auch
einen Vorteil für den Geldbeutel der
Bewohnerinnen und Bewohner: Durch
den hohen energetischen Standard
sind diese langfristig unabhängig von
steigenden Energiepreisen.
Baubürgermeister Prof. Dr. Martin
Haag sagte beim Spatenstich: „Neben
der Schaffung von dringend benötigtem bezahlbarem Wohnraum ist auch
der Bau von Eigentumswohnungen
und einer neuen Kindertagesstätte
von entscheidender Bedeutung für die
soziale Durchmischung und die Stabilität des Stadtteils. Durch die neue
Wohnbebauung und den Ausbau
der Infrastruktur mit der Stadtbahn
‚Messe‘ wurde der Freiburger Wes­
ten deutlich aufgewertet.“ Für FSBGeschäftsführer Ralf Klausmann ist
der Beginn des abschließenden Bauabschnitts im Sternenhof ein weiterer
Meilenstein der FSB für den Stadtteil
Mooswald: „Die neuen Eigentumswohnungen leisten einen wichtigen
Beitrag zur Entlastung des angespann-
ten Freiburger Wohnungsmarkts. Die
Erträge aus dem Bauträgergeschäft
sind für die FSB unverzichtbar, um
gleichzeitig preisgünstige geförderte
Mietwohnungen, wie sie zum Beispiel
an der Berliner Allee entstanden sind,
bauen zu können.“
Gut zu wissen
Den Vertrieb der Wohnungen
im Sternenhof übernehmen die
Firmen „Gisinger“ und
„Immobilien Marc Schlimgen“.
Mehr Informationen zum Erwerb der
Wohnungen finden Sie auch unter:
www.freiburger-stadtbau.de/
kaufangebote
zuhause in freiburg
9
FSB investiert 11,9 Mio. Euro in ersten Bauabschnitt
40 neue Wohnungen
in Gutleutmatten
E
s geht vorwärts in Gutleutmatten: Im Oktober 2015 stand der
erste Spatenstich an. Die FSB
beteiligt sich am neuen städtebaulichen Entwicklungsgebiet mit insgesamt vier Bauvorhaben. Drei Gebäude
werden im westlichen Teil des Baugebiets entstehen. Die Errichtung eines
weiteren Gebiets im östlichen Teil ist
bereits in Planung. Von insgesamt 480
Wohnungen wird die FSB 160 Einheiten realisieren, darunter geförderte
Mietwohnungen und Eigentumswohnungen. Der Großteil der FSB-Wohnungen erstreckt sich über den westlichen Bauabschnitt. Begonnen hat
die FSB mit dem Bau von 40 öffentlich
geförderten Mietwohnungen. Das
Gebäude mit seiner außergewöhnlichen Fassadengestaltung bietet eine
Wohnfläche von fast 3.000 m² auf
fünf Etagen. Für den Entwurf zeichnet das Frankfurter Architekturbüro
Stefan Forster verantwortlich, das mit
seiner Idee im Rahmen eines Wettbewerbs als Sieger hervorgegangen
ist. Die Fassade wird in sich gefaltet
sein, sodass ein abwechslungsreiches
und originelles Bild entsteht. Das Ge10
zuhause in freiburg
bäude wird zehn Zwei-Zimmer-Wohnungen, 20 Drei-Zimmer-Wohnungen
sowie zehn Vier-Zimmer-Wohnungen
bieten. Im Erd- und Untergeschoss
sind die baurechtlich erforderlichen
PKW-Stellplätze untergebracht. Darüber hinaus werden 100 überdachte
Fahrradabstellplätze gebaut. „Mit
diesem Gebäude schaffen wir nicht
nur bezahlbaren Mietwohnraum in
anspruchsvoller Architektur, sondern erweitern unseren Sozialauftrag selbstständig noch mit der Bereitstellung von fünf Wohnungen an
Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V.“, so
FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann.
Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, behinderten Menschen dort
zu helfen, wo medizinische Therapie
nicht weiterhelfen kann. Dies betrifft z. B. soziale Probleme wie die
Inte­gration in die Gesellschaft. Aber
auch
körperlich
eingeschränkten
Menschen wird der Alltag erleichtert:
Durch eine DIN-gerechte Ausführung
sind alle Wochnungen barrierefrei
erreichbar. Alle FSB-Gebäude in Gutleutmatten werden im Freiburger Effizienzhaus-Standard 55 errichtet. Für
Spatenübergabe (v.l.): Stadtrat
Berthold Bock, Gerald Lackenberger,
Ralf Klausmann und Bürgervereinsvorsitzender Markus Schupp
Gutleutmatten ist zudem ein besonderes Energiekonzept durch den städtischen Energieversorger Badenova
vorgesehen. Das gesamte Wohnquartier wird an das bestehende Fernwärmenetz angebunden und zusätzlich
über eine eigene Heizzentrale mit
Bioerdgas-Blockheizkraftwerk
und
Erdgas-Kesselanlage versorgt. Auf jedem Gebäude wird die Badenova Solarthermieanlagen errichten, die als
dezentrale Wärmespeicher eine Vollversorgung während der Sommermonate garantieren.
F o kus
Feierliche Übergabe an die Stadt Freiburg
Zusätzliche Wohnheimplätze
für wohnungslose Menschen
Ralf Klausmann, Ulrich von Kirchbach und Claudius Heidemann bei der
Schlüsselübergabe (v.l.). Im Hintergrund: Stadträtin Nadyne Saint-Cast und
Jochen Pfisterer, Geschäftsführer des Diakonischen Werks
W
ohnraum in Freiburg zu
finden ist schwer. Dies ist
jedem bewusst, der selbst
schon einmal auf Wohnungssuche
war oder seit längerer Zeit ist. Noch
schwerer haben es aber unsere Mitbürger, die zeitweise auf der Straße
gelebt haben und sich aus eigener
Kraft nicht um ein Dach über dem
Kopf kümmern können. Genau in
solchen Situationen hilft die Stadt
Freiburg. Voraussetzung für diese
Hilfestellung sind aber entsprechende Gebäude, die die Basis für eine
Lebensgrundlage bilden. Für deren
bauliche Umsetzung zeichnet die Freiburger Stadtbau als kommunale Wohnungsbaugesellschaft verantwortlich
und ist dabei bestrebt, lebenswerten
Wohnraum für verschiedene Zielgruppen zu schaffen.
In der Tullastraße im Gewerbegebiet Nord hat die Gesellschaft im November einen Erweiterungsbau eines
bestehenden Wohnheims für wohnungslose Menschen fertiggestellt. In
Abstimmung mit dem Amt für Wohn-
raumversorgung wurden in der Tullastraße 63a zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen. In das Projekt hat
die Stadt knapp zwei Millionen Euro
investiert. Gemeinsam mit Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach hatte
FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann
die Räumlichkeiten im Rahmen einer
symbolischen Schlüsselübergabe offiziell eröffnet. Das bereits bestehende
Gebäude in der Tullastraße 63 wurde
ebenfalls von der FSB errichtet und
ist langfristig an die Stadt Freiburg
zur kurzfristigen Versorgung wohnungsloser Menschen vermietet. Auf
dem benachbarten Gelände entstand
innerhalb eines Jahres der Erweiterungsbau.
„Das Haus dient der kurzfristigen
und vorübergehenden Unterbringung von wohnungslosen Menschen,
die mit sozialarbeiterischer Begleitung und weiteren Hilfeangeboten
ihre Alltagskompetenz zurückgewinnen sollen, um anschließend wieder
ohne institutionelle Hilfe auszukommen und eigenständig in Privatwohn-
raum leben zu können“, so Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. Der
zweckmäßige dreigeschossige Neubau nach der Energieeinsparverordnung 2009 bietet insgesamt 32 Wohnheimplätze mit je circa 13 m², die sich
auf sechs Wohngruppen für jeweils
vier bis sechs Bewohner verteilen. Die
Bewohnerinnen und Bewohner einer
Wohngruppe werden jeweils eine
Küche und die sanitären Anlagen gemeinsam nutzen. Das Erdgeschoss des
Neubaus ist vollständig barrierefrei
erreichbar und wird damit auch körperlich eingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohnern gerecht. Darüber
hinaus wird eine der sechs Wohngruppen weitgehend barrierefrei gestaltet. Besonderheit des Gebäudes
ist ein gesonderter Wohnbereich für
Frauen, der voraussichtlich im obersten Geschoss eingerichtet wird.
„Hinsichtlich der Fertigstellung liegen wir mit einjähriger Bauzeit sehr
gut im Zeitplan und konnten das Gebäude rechtzeitig zum Winter übergeben“, sagte FSB-Geschäftsführer Ralf
Klausmann. „Daher gilt ein beson­derer
Dank der Firma Moser Bau, die den
Bau als Generalunternehmer betreut
hat.“ Die Planung für den Neubau mit
über 700 m² Nutzfläche erfolgte in
enger Abstimmung zwischen der FSB
und dem städtischen Amt für Wohnraumversorgung. Die Betreuung der
zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner übernehmen das ­Diakonische
Werk und die Heils­armee. Die Heils­
armee ist zudem für die Betreuung der
Bewohnerinnen und Bewohner des
ersten Gebäudes zuständig. Im Erdgeschoss des Bestandsgebäudes hat die
FSB zusätzlich bau­liche Vorrichtungen
für die Einrichtung einer Küche sowie
eines Lager- und Aufenthaltsraumes­
­geschaffen.
zuhause in freiburg
11
SERVICE
Kurz erklärt:
Die
Betriebs
kosten
abrechnung
Im November haben Sie die Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2014 erhalten.
Nicht immer ist allen auf den ersten Blick klar, wie sich die Abrechnung zusammen setzt.
Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir Fragen rund um das Thema
Betriebskosten für Sie beantwortet.
Was sind Betriebskosten
­ berhaupt?
ü
Betriebskosten sind regelmäßig anfallende Kosten für ein Mietobjekt, die
der Vermieter teilweise oder ganz an
die Mieter weitergibt. Die Kosten für
Heizung und Warmwasser werden
meist nach Verbrauch abgerechnet.
Die restlichen Betriebskosten – wie
beispielsweise die Grundsteuer, Außenreinigung, Gartenpflege etc. – werden anteilig nach Wohnfläche verteilt.
Wie kommt es zu Gutschriften
bzw. Nachzahlungen?
Der Blick auf den Kontoauszug verrät,
dass die monatliche Mietzahlung in
12
zuhause in freiburg
einer Summe von Ihrem Bankkonto
abgebucht wird. Wichtig zu wissen ist
jedoch, dass diese Zahlung aus zwei
Teilen besteht. Zum einen bezahlen Sie
die sogenannte Grundmiete und zum
anderen leisten Sie eine monatliche
Vorauszahlung für die Betriebskosten.
Im Rahmen der Betriebskostenabrechnung wird schließlich ermittelt, ob die
Vorauszahlungen zur Deckung aller
angefallenen Betriebskosten ausgereicht haben oder nicht. Übersteigt die
Höhe der Vorauszahlung die Kosten,
erhalten Sie eine Gutschrift, reichen
die Vorauszahlungen nicht aus, so
werden Sie um eine Nachzahlung
gebeten.
Ich habe meine Abrechnung mit
der Vorjahresabrechnung verglichen und festgestellt, dass die Kosten variieren. Wurde eine falsche
Abrechnung erstellt?
Betriebskosten können im Vergleich
zum Vorjahr variieren. Im Bereich der
Gartenpflege gibt es beispielsweise Tätigkeiten, die zwar mit einer gewissen
Regelmäßigkeit, jedoch nicht jährlich
anfallen, wie z.B. ein Baumschnitt.
Warum habe ich so eine hohe
Heizkostennachzahlung, obwohl
ich erst zum 1. 12. in die Wohnung
eingezogen bin?
Eine Nachzahlung entsteht, wenn die
SERVICE
Anlage 1
Der Abrechnungszeitraum beträgt immer 12 Monate.
Bei der Freiburger Stadtbau entspricht der
Abrechnungszeitraum grundsätzlich dem Kalenderjahr.
Wohnung: Muster Str. 31, 79114 Freiburg
Lage: rechts
Abrechnungszeitraum: 01.01.2014 - 31.12.2014
Ihr Nutzungszeitraum: 01.01.2014 - 31.12.2014
2
1
Kostenart/
Vorauszahlung
Wasser/Abwasser
Entwässerungsgebühren
Beleuchtung
Außenreinigung
Gartenpflege
Gebäude-/Leitungswasserversicherung
Haftpflichtversicherung
Grundsteuer
Wartung Gasgeräte
Prüfung Gasleitungen/Druckprüfung
Schornsteinfegerkosten
Schornsteinfegerkosten
Sonst. Dachrinnenreinigung
Heizungs-/Warmwasser-/Energiekosten
Träger
Umlageschlüssel
Kaltwasserverbrauch
Wohnfläche
Wohnfläche
Wohnfläche
Wohnfläche
Wohnfläche
Wohnfläche
Wohnfläche
Wohnfläche
Wohnfläche
Wohnfläche
Wohnfläche
Wohnfläche
lt. Abrechnung
610
610
610
610
610
610/2
610/2
610/2
610/2/5
610/2
610/2/5
610/2
610/2
3
Umlageschl.
gesamt
2.146,243
1.702,22
1.702,22
1.702,22
1.702,22
152,44
152,44
152,44
37,97
152,44
37,97
152,44
152,44
Zeit
gesamt
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
N
4
Ihr
Anteil
49,106
37,97
37,97
37,97
37,97
37,97
37,97
37,97
37,97
37,97
37,97
37,97
37,97
8
geleistete Vorauszahlung nicht zur
Deckung der angefallenen Kosten ausreicht. Die Vorauszahlung für Heizkosten ist ein monatlicher Durchschnittswert, der anhand der anfallenden
Kosten für ein ganzes Jahr errechnet
wurde. Da aber für die Wintermonate
die Heizkosten höher sind als für die
Sommermonate, ist der berechnete
Durchschnittswert meistens nicht mehr
ausreichend, wenn man die Wohnung
überwiegend in den Wintermonaten
bewohnt hat – so kann es zu einer
Nachzahlung kommen.
Was ist der Unterschied zwischen
dem Abrechnungs- und dem
­Nutzungszeitraum?
Der Abrechnungszeitraum beträgt
immer zwölf Monate und gibt an, in
welchem Zeitraum Betriebskosten
angefallen sind. Bei der FSB entspricht
der Abrechnungszeitraum grundsätz-
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
365 T
N
Kosten
gesamt
7.966,02
1.254,60
885,30
1.272,14
2.645,10
203,26
21,04
197,52
44,03
14,53
29,89
101,58
144,87
5
14.779,88
M=Monat / H=Halbmonat / T=Tag / N=nicht zeitanteilig
Abrechnungsergebnis
./. Vorauszahlung
= Nachzahlung
Ihre
Zeit
Betrag EUR
1.014,08
996,00
18,08
lich dem Kalenderjahr. Beginnt das
Mietverhältnis unter dem Jahr, wird Ihr
Nutzungszeitraum entsprechend bei
der Kostenverteilung berücksichtigt.
Wie ist die Abrechnung aufgebaut?
1:Auflistung der für die Abrechnung
relevanten Positionen
2:Umlageschlüssel: Bezeichnet die
Rechnungsart, nach der sich die Kosten berechnen, z.B. nach individuellem Verbrauch oder Wohnfläche
3:Umlageschlüssel gesamt: Z.B. die
gesamte Wohnfläche eines Hauses
4:Anteil am Umlageschlüssel: Z.B. die
anteilige Wohnfläche des Mieters
an der gesamten Wohnfläche des
Hauses
5:Gesamtkosten: Kosten, die für das
ganze Haus in der jeweiligen Kostenart angefallen sind
6:Kostenanteil des Mieters an den Gesamtkosten der jeweiligen Kostenart
6
Ihre
Kosten
182,28
27,99
19,75
28,38
59,00
50,63
5,24
49,20
44,03
3,62
29,89
25,30
36,08
452,69
1.014.08
7
7
9
Wissenswertes
Eine Abrechnungseinheit, oder
auch Träger genannt, kann ein
­Zusammenschluss von mehreren
­Gebäuden sein, sofern gewisse
Voraussetzungen wie eine
einheitliche Verwaltung, ein örtlicher
Zusammenhang, keine wesentlichen
Unterschiede im Wohnwert sowie ein
gleicher bautechnischer Stand erfüllt
sind (im Beispiel 610).
Betriebskosten wie beispielsweise die
Hausreinigung oder die Grundsteuer
können direkt einem Gebäude
zugeordnet werden (im Beispiel
610/2). Kosten, die für eine bestimmte
Wohnung anfallen, werden direkt der
Wohnung zugeordnet (im Beispiel
610/2/5).
zuhause in freiburg
13
SERVICE
7:Gesamtsumme der individuellen
Verbrauchskosten (Kostenart)
8:Summe der vom Mieter geleisteten
monatlichen Vorauszahlungen
9:Differenz des Abrechnungsergebnisses und der bereits geleisteten
­Vorauszahlungen, woraus sich eine
Gutschrift oder eine Nachzahlung
ergibt
Warum fallen Heizkosten an,
obwohl die Heizkörper in meiner
Wohnung immer aus sind?
Heizkosten werden mindestens zu 50 %
und höchstens zu 70 % nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet. Der
restliche Anteil der Gesamtkosten wird
entsprechend der Heizfläche auf die
einzelnen Mieter einer Einheit verteilt.
Dies ist im Gesetz so vorgesehen, da
man z. B. als Mieter einer Mittelwohnung auch davon profitiert, dass die
Mieter der angrenzenden Wohnungen
heizen.
Was ist Niederschlagswasser?
Niederschlagswasser ist Regenwasser,
14
zuhause in freiburg
das auf eine versiegelte Fläche (z. B. ein
Gebäude) trifft und in die Kanalisation
abgeführt wird. Die Berechnung der
entsprechenden Gebühr erfolgt über
die Größe der versiegelten Fläche auf
einem Grundstück, also z. B. die Grundfläche des Hauses oder die Größe von
befestigten Stellflächen.
Einsparpotenzial – Verbrauchs­
abhängige Betriebskosten
· Fenster auf keinen Fall auf „Dauer­
kippen“ stellen. Hier entstehen unbemerkt hohe Wärmeverluste durch das
Auskühlen der Räume.
· Nachts die Rolläden schließen, damit
nicht so viel Wärme über die Fenster
abgegeben wird.
· Mehrmals täglich stoßlüften, dadurch
wird das Raumklima verbessert und
Schimmel vermieden. Vor dem Lüften
die Heizung auf „0“ stellen.
· Bei defekter Toilettenspülung sofort
den Vermieter informieren.
· Beim Duschen, Zähneputzen, Geschirrspülen das Wasser nie laufen lassen.
Wissenswertes
Sie sind Mieter eines unserer Passiv­
häuser und haben sich schon
­gewundert, warum bei Ihnen auf eine
Verbrauchs­erfassung und somit auch
auf eine verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizkosten verzichtet wird?
Bei Passivhäusern entfällt nach Heizkostenverordnung die Verbrauchserfassungspflicht, da der Aufwand der
verbrauchsabhängigen Abrechnung
angesichts des niedrigen Energieverbrauchs zu groß und dementsprechend unwirtschaftlich wäre. Vorteil:
Die Mieter sparen bei dieser Variante
konkret die Kosten für die Installation
und Wartung der Messgeräte sowie die
Ablesekosten.
Für weitere Fragen stehen Ihnen die
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der
Abteilung „Betriebskosten“ unter der
Telefonnummer 0 761 / 21 05 - 200
zur Verfügung.
INTERVIEW
Interview mit Nicole Walluga, Mieterin in der Berliner Allee
„Die Ruhe ist sehr angenehm!“
B
etritt man das Passivhaus der
Freiburger Stadtbau in der Berliner Allee im Freiburger Westen,
fällt sofort eines auf: diese angenehme Ruhe. Nichts zu hören vom Straßenlärm und der großen Baustelle,
die in Teilen schon erahnen lässt, wie
schön, weitläufig und modern dieses
Gebiet zwischen Unikliniken und Seepark einmal werden wird. Das Treppenhaus ist in einem freundlichen
Blau gestrichen, die Luft angenehm
frisch. Im dritten Stock werden wir
herzlich von Mieterin Nicole Walluga
und ihrer kleinen Tochter Lia empfangen. In der Vierzimmerwohnung leben außerdem noch Wallugas Partner
und zwei Söhne.
zuhause in Freiburg: Frau Walluga,
Sie haben es ja erstaunlich ruhig
hier!
Nicole Walluga: Ja, es ist wirklich
faszinierend, wie schalldicht die Wohnung ist. Letztens wurde die Straße
aufgebohrt, ich habe gemeint, es sei
ein Erdbeben, weil wirklich kein Laut
hereingedrungen ist. Das ist schon sehr
angenehm.
Wie lange wohnen Sie schon in
der Berliner Allee?
Seit August 2013. Wir haben vorher
in der Emmendinger Straße gewohnt.
Zweieinhalb Jahre haben wir nach einer Wohnung gesucht und waren total
froh, als es geklappt hat.
Und wie lebt es sich hier so?
Gut. Die Wohnung hat eine schöne
Aufteilung. Und sie hat zwei Badezimmer, das ist toll. (lacht)
Wie ist das Raumklima im
­Effizienzhaus?
Auch gut. Man müsste hier eigentlich gar nicht lüften. Ich mache das
manchmal dennoch. Bei den Kindern,
die ihre Zimmer zur Straße hin haben,
lassen wir die Fenster meistens zu. Nur
nachts lüftet mein Sohn manchmal.
Nicole Walluga
Dennoch ist das Raumklima gut. Im
Sommer war es auch nicht allzu heiß in
der Wohnung.
Gab es schon mal Zwischenfälle?
Ja, einmal hat mein Schlüssel nicht
mehr ins Schloss gepasst. Aber
­alles verlief reibungslos. Ich habe
Herrn ­Begoug vom Mieterbüro der
­Freiburger Stadtbau angerufen, der
mir sofort jemanden vom Schlüsseldienst geschickt hat.
Klappt es gut mit den Nachbarn?
Wir können uns nicht beschweren, wir
haben echt Glück gehabt. Klar, mit
manchen versteht man sich besser, mit
anderen weniger. Wir haben nette
Nachbarn, die betreiben einen Hähnchenwagen. Wenn sie etwas übrig
haben, bringen sie es uns – das ist
immer eine Freude für die Kinder. Man
hilft sich gegenseitig, wenn man etwas
braucht. Das ist schön.
Gibt es etwas, was Ihnen nicht so
gut gefällt?
Das Angebot für ältere Kinder ist nicht
so gut. Für kleinere schon: Unten gibt
es Schaukeln mit schönem weichen Boden, einen Sandkasten und einen Kreisel. Hier treffen wir Mütter uns ganz
oft. Allerdings ist der Spielbereich ein
bisschen weitläufig. Die Lage in der
Nähe des Seeparks ist natürlich auch
toll, gerade wenn man Kinder hat.
Aber ansonsten sind Sie
­zufrieden?
Ja, schade, dass die Wohnung nicht ein
Zimmer mehr hat. Wenn Lia älter wird,
braucht sie einen eigenen Bereich.
Dann müssen wir wahrscheinlich wieder umziehen.
zuhause in freiburg
15
F o kus
Mieten für 10 Jahre preisgebunden
Geringerer Mietaufschlag für
modernisierten Wohnraum
U
m ihren Mieterinnen und Mietern in geförderten Wohnungen
langfristig eine hohe Wohnqualität bieten zu können, modernisiert
die Freiburger Stadtbau sukzessiv ihre
Bestände. Im Jahr 2015 hat die FSB
insgesamt 191 Wohnungen in Weingarten-West modernisiert. Im dritten
Passivhochhaus Bugginger Straße 2
entstanden ohne zusätzlichen Baulandverbrauch zudem 45 neue Wohnungen. In diese Baumaßnahmen hat
die FSB insgesamt rund 11,2 Mio. Euro
investiert.
Aufgrund der umfassenden Modernisierung fallen für die Mieterinnen
und Mieter monatlich Mehrkosten für
ihre angemietete Wohnung an. Der
FSB ist es aber gelungen, diese Kosten
geringer zu halten, als vor Modernisierungsbeginn angekündigt. Bei allen
Wohnungen liegen die tatsächlichen
Aufschläge mindestens 25 Prozent
unter den ursprünglich errechneten
Mehrkosten. Vor Modernisierungsbeginn wurden Kostenberechnungen
für sämtliche Baumaßnahmen erstellt,
die hinsichtlich der Finanzierung im16
zuhause in freiburg
mer eine mögliche Zinsveränderung
berücksichtigen. In der Zeit zwischen
Planung und Endabrechnung kann
sich der Zinssatz jedoch deutlich verändern. Die FSB kalkuliert vor Modernisierungsbeginn mögliche steigende
Baukosten und Zinssätze in die Finanzierung ein, damit die Mieterinnen
und Mieter nach der Modernisierung
nicht mit zu hohen Kosten überrascht
werden. Über die neuen Mietpreise
wurden die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner im Rahmen einer
Hausversammlung während der Planungszeit umfangreich informiert.
Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten wurden die einzelnen
baulichen Maßnahmen abgerechnet
und eine Übersicht über die tatsächlichen Baukosten erstellt. Die Endabrechnung hat ergeben, dass die
Mietaufschläge zugunsten der Mieterinnen und Mieter weitaus geringer ausfallen als in der Planungszeit
errechnet. Dies ist auf den konstant
gebliebenen Zinssatz sowie einen reibungslosen Ablauf in der baulichen
Ausführung zurückzuführen. Am Bei-
spiel einer 75 m² großen Drei-ZimmerWohnung in der Sulzburger Straße bedeutet dies konkret: Der Mieter zahlt
nach der Modernisierung eine Kaltmiete von 464 Euro für eine Wohnung
in einem hohen energetischen Standard. Der modernisierungsbedingte
Aufschlag beträgt 59 Euro und damit
gleichzeitig 25 Prozent weniger, als ursprünglich errechnet. „Wir stellen unseren Mieterinnen und Mietern nicht
nur modernen Wohnraum zur Verfügung, dessen monatliche Kaltmiete im
Durchschnitt ca. 30 Prozent unter dem
Freiburger Mietspiegel liegt, sondern
sichern gemeinsam mit der Stadt die
Mieten für die nächsten zehn Jahre
durch eine Mietpreis- und Belegungsbindung“, so Dennis Voss, Prokurist
und Abteilungsleiter des Bereichs
Wohnen & Vermieten. Das bedeutet,
dass die Mieten für die modernisierten Wohnungen auf zehn Jahre festgeschrieben sind und in dieser Zeit,
außer nach der im Mietvertrag vereinbarten Anpassung, nicht erhöht werden. Die Anpassungen im Mietvertrag
sind auf die Förderbestimmungen des
Landes, deren Einhaltung Bedingung
für die Unterstützung der Modernisierungsmaßnahmen in Form einer Förderung ist, zurückzuführen.
Insgesamt profitieren von der Modernisierung 135 Wohnungen im dritten Passivhochhaus Bug­
ginger Straße 2, 32 Wohnungen in der Sulzburger
Straße 27-33 und 24 Wohnungen in
der Sulzburger Straße 41-45. Mit den
im Jahr 2015 abgeschlossenen Modernisierungen, der Sanierung der Passivhochhäuser, der Neubebauung des
ehemaligen Böhler-Areals sowie des
Rosen-Kromer-Geländes verfolgt die
FSB aktiv die Verbesserung der Wohnund Lebensqualität in WeingartenWest im Rahmen des Sanierungsprogramms „Soziale Stadt“.
f o kus
FSB und Stadt Freiburg verlängern Belegungsbindungen für geförderte Wohnungen
Langfristig bezahlbare Mieten
G
eförderte
Miet­wohnungen
befinden sich in einer sogenannten Mietpreis- und
Belegungsbindung. Für 355 geförderte FSB-Wohnungen laufen die
Belegungsrechte ab dem Jahr 2015
bis Ende 2017 aus. Das bedeutet, dass
diese Wohnungen ab dem Zeitpunkt
des Auslaufs nicht mehr als gefördert,
sondern als frei finanziert gelten. Frei
finanzierte Wohnungen können nach
§ 558 des Bürgerlichen Gesetzbuches
(BGB) an die ortsübliche Vergleichsmiete herangeführt werden, somit erhöht sich nach Auslauf der Förderung
in der Regel die monatliche Kaltmiete.
Um dies zu vermeiden, hat der Gemeinderat im Jahr 2013 das Kommunale Handlungsprogramm Wohnen
verabschiedet. Hierdurch wurden für
die Verlängerung von Belegungsbindungen Gelder vom Gemeinderat
zur Verfügung gestellt. Mit dem neu
eingeführten Landeswohnraumförderungsprogramm 2015 stehen erstmalig
auch für vermietete Wohnungen, deren Bindung ausläuft und deren Mieter die förderbedingte Einkommensgrenze einhalten, neue Fördergelder
zur Verfügung. Das bedeutet, dass
sich das Land an der Verlängerung mit
Fördergeldern beteiligt. Dies reicht
aber noch nicht aus, um die Wohnungen kostendeckend für die FSB in die
Mietpreis- und Belegungsbindung zu
überführen. Daher hat der Gemeinderat beschlossen, das noch verbleibende Defizit auszugleichen.
„Die Bereitstellung von Förder­gel­dern
im Rahmen des neuen Landes­
wohn­
raum­förderungs­programms ist ein
wichtiger Schritt“, so FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann. „Ein besonderer Dank gilt aber der Stadt Freiburg
und somit dem Ersten Bürgermeister
Otto Neideck, der die Umsetzung der
städtischen Unterstützung in Rekordzeit ermöglicht hat.“ Zwischenzeitlich
hat die FSB über 130 Mieterinnen und
Mieter angeschrieben und auf die
Möglichkeit der Verlängerung hingewiesen.
Die Prüfung der Fördervoraussetzung erfolgt durch das städtische Amt
für Wohnraumversorgung. Anschließend werden für die Wohnungen, in
denen die Mieterinnen und Mieter
die Förder­
voraussetzungen einhalten, Anträge auf Fördermittel zur Bindungsverlängerung gestellt. Aktuell
werden in der Badenweilerstraße 224
Wohnungen geprüft. Die Mieterinnen und Mieter wurden angeschrieben und die Frist zur Abgabe läuft
nun aus.
Die FSB rechnet mit einer Vielzahl
von Wohnungen, deren Bindung um
weitere 15 Jahre verlängert werden
kann. Für diese Dauer wird die Miete
mindestens 30 % unter der Mietspiegelmiete liegen. Weitere Wohnungen, die vom Auslauf der Belegungsbindung betroffen sind, befinden sich
in der Heinrich-Heine-Straße und in
der René-Schickele-Straße.
zuhause in freiburg
17
S er v i c e
Wohnen im Alter
Barrierearmes Wohnen
bei der FSB
W
ohnraum zu schaffen heißt für die FSB, in die
Zukunft zu investieren. In Kooperation mit
sozialen Trägern werden Konzepte entwickelt
und realisiert, damit die Mieterinnen und Mieter möglichst lange in ihrer Wohnung leben können. Derzeit
sind über 24 Prozent der FSB-Wohnungen mindestens
barriefrei erreichbar. Das sind ca. 2.400 Wohnungen, die
den Mieterinnen und Mietern durch ihre bauliche Beschaffenheit den Alltag erleichtern. Im Vergleich dazu
lag der durchschnittliche Anteil der Wohnungen mit
barrierefreiem Zugang nach einer Umfrage der L-Bank,
die im April 2014 veröffentlicht wurde, bei den befragten baden-württembergischen Wohnungsunternehmen
und Genossenschaften lediglich bei 17 Prozent. Hier
wurden sogar Wohnungen mit bis zu zwei Stufen im Eingangsbereich eingerechnet. Für die FSB wiederum ist die
barrierefreie Erreichbarkeit nur dann gegeben, wenn
18
zuhause in freiburg
ein schwellenloser Zugang zu den Wohnungen vorhanden ist. „Unser Ziel ist es in erster Linie, Wohnungen
für eine möglichst breite Nutzergruppe zu schaffen und
anzubieten, die mit unterschiedlichen Einschränkungen
und Fähigkeiten genutzt werden können“, sagt Dieter
Jehle, Prokurist und Abteilungsleiter Technik.
Vorausschauend planen
Bei allen Sanierungen und Neubauvorhaben werden
barrierefreie Anforderungen berücksichtigt. Zusätzlich
arbeitet die FSB eng mit dem Beirat für Menschen mit
Behinderung zusammen. Gemeinsam mit verschiedenen Vertretern werden Planungsziele erarbeitet, welche
Einfluss auf die anschließende bauliche Umsetzung nehmen. Wichtigster Grundsatz dabei ist, dass die Wohnungen für die Bewohner bezahlbar bleiben.
S er v i c e
Wohnen im Alter
Betreutes Wohnen
und Wohnstif te
A
uch im Alter selbstständig und
unabhängig zu sein, das steht
bei älteren Menschen neben
dem Wunsch nach Gesundheit meist
an erster Stelle. In Freiburg gibt es
derzeit 26 Seniorenwohnanlagen
und drei Wohnstifte. In den Seniorenwohnanlagen gibt es frei finanzierte
und geförderte Wohnungen. Zum
Erhalt einer geförderten Wohnung
in einer Seniorenwohnanlage benötigt man einen speziellen Wohnberechtigungsschein. Dieser setzt ein
Alter von mindestens 60 Jahren und
bestimmte Einkommensgrenzen voraus. In den Seniorenwohnanlagen
werden unterschiedliche Hilfeleistungen angeboten. Die Grundleistungen enthalten den Hausnotruf,
Begegnungsangebote,
Beratung
und die Vermittlung ambulanter Hilfen. Diese Leistungen werden mit
der sogenannten Betreuungspauschale abgegolten und sind im Betreuungsvertrag, der zusätzlich zum
Mietvertrag abgeschlossen wird, beschrieben. Wahlleistungen wie etwa
hauswirtschaftliche Hilfen und Pflegeleistungen werden von externen
Anbietern erbracht und gesondert
abgerechnet. Die Organisation dieser
Leistungen übernehmen nach Bedarf
die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
der jeweiligen Seniorenwohnanlage.
In den Wohnstiften werden neben
dem Mietvertrag von vorneherein
auch Serviceleistungen in der hauswirtschaftlichen Versorgung (z.B.
tägliches Mittagessen) und gegebenenfalls Pflege vertraglich vereinbart.
Das hauseigene Personal ist rund um
die Uhr erreichbar.
Vortrag Seniorenbüro
Im Jahr 2016 wird das Seniorenbüro
wieder einen Vortrag im Verwaltungsgebäude der FSB anbieten.
Thema: Zuhause wohnen (bleiben) –
Welche Hilfen gibt es? Was bezahlt
die Pflegeversicherung?
Datum: Donnerstag, 25. 2. 2016, 18 Uhr
Ort: Verwaltungsgebäude Freiburger
Stadtbau GmbH, Am Karlsplatz 2,
79098 Freiburg
Wir laden Sie herzlich ein, sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu
kommen.
Seniorenbüro mit
Pflegestützpunkt
Helga Orth-Klugermann
Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg
Tel.: 07 61 / 2 01 - 30 36
www.freiburg.de/senioren
E-Mail: helga.orth-klugermann@
stadt.freiburg.de
Frauen- und Kinderschutzhaus feiert 35-jähriges Jubiläum
Engagement gegen häusliche Gewalt
D
ie FSB gratuliert dem Frauen- und Kinderschutzhaus e.V.
zum 35-jährigen Bestehen. Als
Anerkennung überreichte FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann der Vorsitzenden Dr. Ellen Breckwoldt einen
Spendenscheck in Höhe von 700 Euro.
Die ehrenamtliche Einrichtung hilft
Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben und alleine oder mit ihren Kindern
Zuflucht suchen. „Einrichtungen wie
diese sind leider erforderlich und umso
wichtiger ist es, dass es engagierte Ehrenamtliche wie Frau Dr. Breckwoldt
und die vielen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter des Frauenhauses gibt“, so
Ralf Klausmann. „Dieses Engagement
unterstützen wir sehr gerne.“
FSB-Chef Ralf Klausmann gratuliert der Vorsitzenden des Frauen- und Kinderschutzhauses Dr. Ellen Breckwoldt, langjähriges Mitglied des Gemeinderates.
zuhause in freiburg
19
SERVICE
Treppenhäuser & Hausflure als Fluchtweg freihalten
U
m die Arbeit der Feuerwehr
oder von Ersthelfern im Falle
eines Falles nicht zu behindern,
ist es wichtig, dass die Flucht- und Rettungswege in allen Wohnhäusern frei
von Hindernissen sind. Zu den Flucht
und Rettungswegen gehören insbesondere die Treppenhäuser und Hausflure. Dabei stellen Gegenstände wie
z.B. Kinderwagen, Möbel oder große
Planzen große Gefahren dar und können im Falle eines Brandes den Fluchtweg versperren.
Die Fluchtwege sollten aber mindestens so sicher sein, dass die Bewohner sich selbst in Sicherheit bringen
können. Auf die Notwendigkeit von
freien Fluchtwegen weisen wir auch
unter dem Punkt „Sicherheit“ in der
Hausordnung hin, die Bestandteil des
Mietvertrags ist. Die Hausordnung
der FSB gibt es in sieben verschiedenen Sprachen und steht unter folgendem Link als Download bereit:
www.freiburger-stadtbau.de/ mieterservice/mieterinformationen/hausordnung/
Neues Meldegesetz tritt in Kraft
S
eit dem 1. November 2015 gilt in
Deutschland ein einheitliches Melderecht. Das Gesetz betrifft insbesondere die An- und Abmeldung. Bei
Abschluss eines neuen Mietvertrags
bestätigt die FSB dem Mieter den Einzug in die neue Wohnung schriftlich.
Der Mieter ist dabei verpflichtet, der
FSB die erforderlichen Angaben korrekt mitzuteilen. Das entsprechende
Formular erhalten die Neumieter mit
Abschluss des Mietvertrages direkt
von der FSB. Bei Auszug gilt: Eine Bestätigung durch den Vermieter ist nur
erforderlich, wenn der Mieter ins Aus-
Mieterbüros im Weihnachtsurlaub
Die Mieterbüros der FSB gehen in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub.
Über die Feiertage bleiben daher alle vier Büros geschlossen. Von Donnerstag,
24. Dezember 2015 bis einschließlich Freitag, 1. Januar 2016 erreichen Sie bei
technischen Notfällen den 24-Stunden-Dienst unter der Telefonnummer
07 61/ 21 05 - 100. Ab Montag, 4. Januar 2016 sind die Mieterbüros wieder geöffnet.
20
zuhause in freiburg
land zieht oder aus einer von mehreren
Wohnungen (z.B. einer Nebenwohnung) auszieht. Durch das neue Meldegesetz wird allen Vermietern das Recht
eingeräumt, bei der Meldebehörde zu
erfragen, ob sich alle melde­pflichtigen
Personen an- bzw. abgemeldet haben.
Das Formular liegt auch auf unserer
Homepage zum Download bereit:
www.freiburger-stadtbau.de/
mieterservice/mieterinformationen/
wohnungsgeberbestaetigung
aus den quartieren
Ausgezeichnete Azubis
D
rei Auszubildende der FSB und
der Regio Bäder GmbH wurden von der Fritz-Erler-Schule
in Pforzheim und der Heinrich-LanzSchule in Mannheim mehrfach für ihre
schulischen Leistungen ausgezeichnet.
Amelie Rheindorf hat als Auszubildende zur Fachangestellten für Bäderbetriebe eine Anerkennung für hervorragende schulische Leistungen erhalten.
Alexander Bappert und Claudius Rösch
legten ihre Prüfungen zum Immobilienkaufmann mit „Sehr gut“ und „Gut“
ab. Dazu kommen Auszeichnungen für
„herausragende und hervorragende
Leistungen“ während der gesamten
Ausbildung an der Berufsschule. Alexander Bappert holte mit dem Abschluss als Bester seines Jahrgangs eine
weitere Auszeichnung ein.
„Wir sind sehr stolz auf die Leistungen unserer Auszubildenden. Neben
einem hohen Engagement in den
Praxisphasen haben sie in der Theorie
unsere Erwartungen auch erfüllt“, so
Barbara C. Schwaiger, Prokuristin und
Leiterin Recht & Personal. „Ein großes
Dankeschön gilt daher unseren Mit-
FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann, Claudius Rösch, Amelie Rheindorf, Alexander
Bappert und Barbara C. Schwaiger, Prokuristin und Leiterin Recht & Personal
arbeiterinnen und Mitarbeitern, die
während der gesamten Ausbildung
unterstützend zur Seite standen.“
Die FSB möchte jungen Menschen
eine fundierte Ausbildung und eine
langfristige Perspektive bieten. Aus
diesem Grund bietet die Gesellschaft
in jedem Jahr Ausbildungsplätze zum/
zur Immobilienkaufmann/-frau sowie
zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe in den Regio Bädern an. Im
Oktober 2015 haben wieder vier neue
Auszubildende ihre Ausbildung im
FSB-Verbund begonnen.
Neues Abfallkonzept in W
­ eingarten-Ost
U
m die Sauberkeit in Weingarten-Ost zu verbessern und eine
höhere Lebensqualität für ihre
Mieterinnen und Mieter im Quartier
zu schaffen, hat die Freiburger Stadtbau gemeinsam mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg,
kurz ASF, und der gemeinnützigen
Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft f.q.b. ein
Reinigungskonzept erarbeitet. Dieses
Konzept beinhaltet zum einen die
manuelle Reinigung der betroffenen
Bereiche durch die f.q.b. und zum
anderen die maschinelle Reinigung
größerer Flächen durch die ASF. Besonders betroffene Bereiche, wie die
Krozinger Straße und die Sulzburger
Straße, werden täglich durch Reinigungskräfte der f.q.b. gereinigt. Eine
tägliche Reinigung ist unabdingbar,
da wahllos abgestellte Einkaufswagen
trotz neuer Induktionsschleifen leider
immer noch ein Problem hinsichtlich
der Sauberkeit darstellen. Die f.q.b.
übernimmt darüber hinaus auch die
Reinigung der Außen- und Grünanlagen der FSB-Gebäude. Ein großer Vorteil ist, dass dadurch Synergieeffekte
geschaffen werden können, da die bisher nicht von der ASF durchgeführten
Dienstleistungen jetzt aus einer Hand
erfolgen. Die Reinigung der Gebäude
selbst wird künftig ebenfalls durch die
f.q.b. durchgeführt. Die FSB stellt der
f.q.b. zusätzlich und kostenlos einen
Personalraum vor Ort zur Verfügung.
Um die Anlagen langfristig sauber zu
halten, erfolgen regelmäßige Qualitätskontrollen durch die FSB und die
ASF.
zuhause in freiburg
21
aus den quartieren
50 Jahre wohnen bei der FSB
Anton und Inge Ganter
Hügelheimer Weg
Wolfgang und Anneliese Findling
Hügelheimer Weg
Dieter und Rita Putzer
Elefantenweg
Ruth und Brigitte Wabnitz
Hügelheimer Weg
Erika Roth
Hügelheimer Weg
Giesela und Dieter Dietz
Zehntsteinweg
Gerda Schweizer
Egertenstraße
Erwin und Rita Furtwängler
Zehntsteinweg
Gertrud Höfflin
Zehntsteinweg
Außerdem gratulieren wir herzlich: Brigitte Wiehle (Kartäuser Straße) und Martin Musiol (Hügelheimer Weg)
Parken in der Rotteck-garage trotz Baustelle
W
ie jedem Autofahrer in Freiburg bestimmt
schon bekannt ist, gestaltet sich die Verkehrslage an der Rotteckgarage durch die Baustelle
derzeit etwas schwierig. Damit Besucher auch künftig bequem und zentral parken können, bleibt die direkt unter
C&A gelegene Rotteckgarage auch weiterhin anfahrbar.
Wichtig ist, dass man sich vom Schilderwald nicht beirren lässt. Autofahrer, die vom Friedrichring kommen,
fahren geradeaus auf den Rotteckring. Dort behalten
sie die Fahrtrichtung bei und fahren weiter geradeaus,
am Polizeirevier vorbei bis zum Voda­fone-Shop. Über einen U-Turn gelangen Autofahrer dann zur Einfahrt der
Rotteckgarage.
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