zuhause in freiburg mein Das MieterjournaL Vielseitig Neue Bauprojekte der FSB Finaler Spatenstich Neuer Wohnraum im Freiburger Westen Betriebskosten Die Abrechnung kurz erklärt Stabile Mieten Preisbindung für modernisierte Wohnungen ausgabe 3 | Dezember 2015 STRABA Freiburg auf Gleisen entdecken Gelassen ist einfach. von Joachim Scheck und Daniel Charhouli Gegliedert nach Linien und Stationen der Freiburger Straßenbahn wartet eine ganz besondere Entdeckungs­ tour auf die Leser. 9,95 Euro Wenn man Finanzgeschäfte jederzeit und überall erledigen kann. 150 Seiten ISBN 978­3­923288­78­6 Mit Online-Banking. sparkasse-freiburg.de Gelassen ist einfach_90x127_4c.indd 1 Im Buchhandel, Tel. 07 61 / 45 15 34 00 oder www.promo-verlag.de 10.12.15 09:03 Einfach installieren und Sparpotenziale erkennen Mit nur einem Sensor Jederzeit und von überall aus die eigenen elektrischen Geräte steuern Smappee bestellen und Gutscheincode badenova angeben. 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In 2016 werden wir mit dem Neubau eines Flüchtlingswohnheims für über 300 Menschen in Freiburg-Littenweiler beginnen. Großes Entwicklungspotenzial für neue Wohnquartiere bieten besonders die Großprojekte „Gutleutmatten“ in Freiburg-Haslach und „Güterbahnhof Nord“ im Stadtteil Beurbarung. Aber all das wird langfristig nicht ausreichen. Die FSB steht startbereit, um weitere Projekte anzupacken. Grundlegende Voraussetzungen für eine entsprechende Bautätigkeit sind aber die Verfügbarkeit von Grundstücken, die Erteilung von Baugenehmigungen sowie gesetzliche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten. Diesen Herausforderungen werden wir uns auch im Jahr 2016 wieder stellen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Start in ein gesundes und zufriedenes neues Jahr! Ihr Ralf Klausmann, Geschäftsführer der Freiburger Stadtbau GmbH INHALT Zuhause-Titelthema Neue Bauprojekte der FSB Zuhause-Fokus Finaler Spatenstich im Sternenhof Baubeginn in Gutleutmatten 4 8 HERAUSGEBER Freiburger Stadtbau GmbH (FSB) Am Karlsplatz 2 · 79098 Freiburg i.Br. Tel: 07 61 / 21 05 - 0 · [email protected] www.freiburger-stadtbau.de Geschäftsführer: Ralf Klausmann REDAKTION René Derjung (verantwortlich), Jennifer Isele, Freya Pietsch, Stella Schewe-Bohnert Zuhause-Interview FSB-Mieterin Nicole Walluga 12 15 10 Tullastraße: Wohnheim für wohnungslose Menschen erweitert 11 IMPRESSUM Zuhause-Service Die Betriebskostenabrechnung kurz erklärt Zuhause-Fokus Geringerer Mietaufschlag für modernisierte Wohnungen VERLAG, SATZ & ANZEIGEN Promo Verlag GmbH · Unterwerkstraße 9 D-79115 Freiburg · Tel. 07 61 / 45 15 - 34 00 E-Mail: [email protected] Anzeigen: Promo Verlag GmbH · Tel. 07 61 / 45 15 - 34 00 Layout und Satz: Sven Weis und Stefanie Keim DRUCK Poppen & Ortmann · Druckerei und Verlag KG Unterwerkstraße 9 · D-79115 Freiburg 16 Mietpreisbindungen verlängert 17 Zuhause-Service Wohnen im Alter bei der FSB 18 Zuhause-Aus den Quartieren FSB-Azubis ausgezeichnet, Infos zur Abfallentsorgung 21 Mieterjubiläen 22 LESERKONTAKT [email protected] Telefon: 07 61 / 21 05 - 361 BILDNACHWEISE: Fotolia, FSB, Freya Pietsch, Stadt Freiburg, Rainer Muranyi T I T E LT H E M A Neue Projekte der FSB 4 zuhause in freiburg T I T E LT H E M A Visionär: So könnte das neue Wohngebäude am Rennweg aussehen (links). Planerische Herausforderung: Das dreieckige Gebäude würde die Grundstücksfläche optimal ausnutzen (oben). Wohnen am Rennweg F reiburg benötigt dringend neuen Wohnraum. Um diesen schaffen zu können, hat die FSB gemeinsam mit der Bauverwaltung im Rahmen einer Machbarkeitsstudie die Möglichkeit einer Bebauung des Kreuzungsbereichs Rennweg/Stefan-Meier-Straße im Stadt­ teil Herdern untersucht. Die Studie hat ergeben, dass sich die städtische Freifläche von circa 1.200 m² für eine Wohnbebauung mit einer Wohnfläche von rund 3.400 m² eignet. Die FSB kann hier circa 50 neue Wohnungen schaffen. Dabei fordert der Zuschnitt der bisher ungenutzten Fläche in Form eines Dreiecks kreative Ideen der Planer zur bestmöglichen Ausnutzung des Geländes. „Wir möchten an dieser Stelle ein Wohnungsbauprojekt entwickeln, das von hoher städtebaulicher Bedeutung für das Gebiet sein wird“, so Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag. „Das Grundstück stellt aufgrund seiner Lage eine planerische Herausforderung dar. Es ist sehr wichtig, an dieses Grundstück mit Bedacht heranzutreten.“ Die Vergabe der Planung wird im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung erfolgen. Mit den Planungen wird die FSB voraussichtlich im Frühjahr 2016 beginnen. FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann: „Der Neubau am Rennweg bietet die optimale Gelegenheit zusätzlichen, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Die Wohnungssucherdatei Gut zu wissen In den letzten fünf Jahren hat die FSB 1.259 Wohnungen und Reihenhäuser für über 3.000 Menschen errichtet. In den kommenden fünf Jahren wird die FSB über 740 neue Wohnungen für circa 1.850 Menschen schaffen (Stand Herbst 2015). Aufgrund der hohen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum müsste die FSB allerdings doppelt so viele Wohnungen bauen. Die Voraussetzungen für eine dringend erforderliche ­höhere Bautätigkeit sind die Verfügbarkeit von Grundstücken, die ­Erteilung von Baugenehmigungen, ­Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sowie ein stabiles Preis- und Zinsniveau. zuhause in freiburg 5 T I T E LT H E M A mit sonderprojekten – wie einem Pavillon mit Restaurant für den platz am Siegesdenkmal – trägt die FSB zur Entwicklung des Freiburger Stadtbildes bei. Die Knopfhäusle-Siedlung – ein historisches schmuckstück – steht vor der Sanierung. Architektur und Bewohnerstruktur sollen dabei erhalten Bleiben. der FSB hat derzeit 3.500 Menschen zu verzeichnen, Tendenz steigend. In den nächsten fünf Jahren werden wir nur jeden Zweiten der Wohnungssuchenden mit einer Wohnung versorgen können. Um neue Wohnungen bauen zu können, sind wir von der FSB insbesondere auf verfügbare Grundstücke angewiesen. Der Standort am Rennweg ist hierfür ein erster wichtiger Schritt.“ Sanierung der Knopfhäusle I m Stadtteil Oberwiehre laufen derzeit die Vorbereitungen für die Sanierung eines Wohn­ ensembles mit hoher städtebaulicher Bedeutung. Die Rede ist von der besonders bei den Bewohnern beliebten KnopfhäusleSiedlung, einer ehemaligen Arbeitersiedlung der Porzellanknopffabrik Jeremias Risler. Oberste Ziele sind für die FSB die Erhaltung der Architektur und der vorhandenen Bewohnerstrukturen. Bei der Knopfhäusle-Siedlung handelt es sich um ein denkmalge- 6 zuhause in freiburg schütztes Gebäudeensemble aus den Jahren 1870-1889 mit einfachster Gebäudeubstanz und erheblichen Ausstattungsdefiziten und Baumängeln. Auf einer Wohnfläche von ca. 4.800 m² verteilen sich kleine Reihenhäuser und Mietwohnungen. Die Gebäude der Siedlung gingen beim Übertrag ca. 1.000 städtischer Wohnungen im Jahr 2013 an die FSB-Tochter Freiburger Stadtimmobilien GmbH & Co. KG (FSI) über. Im Rahmen einer, von der FSB beauftragten, Bestands- und Schadensanalyse wurde eine Schadensdokumentation erstellt. Im nächsten Schritt hat die Stadt Freiburg einen Förderantrag für das Programmjahr 2016 zur Aufnahme des Gebäudeensembles in das Förderprogramm „Soziale Stadt“ sowie in das Denkmalschutzprogramm beim M ­ inisterium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg gestellt. Die nächsten Schritte zur S­anierung dieses historischen Schmuckstückes werden in 2016 festgelegt. Pavillon am Siegesdenkmal D ie FSB hat sich neben ihrer Kernaufgabe, der Schaffung von preisgünstigem Mietwohnraum, auch als Bauträgerin von Sonderprojekten einen Namen in Freiburg gemacht. Dazu gehören u. a. der Bau des Konzerthauses, des Zentralen Kunstdepots oder des Green City Hotels in Vauban, um nur drei Projekte zu nennen. Mit Projekten wie diesen trägt die FSB maßgeblich zur Entwicklung des Freiburger Stadtbildes bei. Ein sehr markantes Stadtentwicklungsprojekt ist aktuell die Neuplanung des Siegesdenkmals als nördliches Eingangstor zur Freiburger Innenstadt. Durch die Neuplanung der Verkehrsfläche im Zuge des Projektes „Rotteckring“ wird der Platz am Siegesdenkmal künftig grundlegend neu und zusammenhängend gestaltet. Nach Beschluss des Gemeinderates im Juli 2015 wird dabei das jetzt circa 100 m östlich des Platzes stehende Siegesdenkmal seinen Standort künftig vor der Karlskaserne finden. Im Bereich der neuen geplanten Haltestelle der VAG wird die FSB als zusätzliches Angebot für den Platz einen eingeschossigen Pavillon errichten. Das neue Mehrzweckgebäude wird Betriebsräume für die VAG sowie ein Restaurant mit zusätzlicher Fläche für eine Außenbewirtung beinhalten. Die Vergabe der Räumlichkeiten an einen potenziellen Restaurantbetreiber wird noch vor Beginn der Bauarbeiten erfolgen. Nach Beschluss des Gemeinderates wird die erforderliche gestalterische Qualität und Funktionalität des Pavillons nach Vorgabe und Beteiligung der Stadtverwaltung und der VAG im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung durchgeführt. Die Fertigstellung des Pavillons hat die FSB für Herbst 2018 geplant. Im Anschluss wird die Inbetriebnahme der Stadtbahn Rotteckring voraussichtlich im Dezember 2018 erfolgen. zuhause in freiburg 7 F o kus NeueR Wohnraum für den Freiburger Westen Finaler Spatenstich im Sternenhof Ehem. langjähriger Stadtrat Horst Bergamelli, FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann, Architekt Peter Johannes Dörr Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag, Bürgervereinsvorsitzende Ursula Jautz, Stadtrat Ernst Lavori, Gemeinderatsmitglied Gerlinde Schrempp und Architekt Frank York Irrgang D er Stadtteil Mooswald hat in den letzten Jahren ein neues Gesicht bekommen. Es entstanden neue Wohnquartiere und mit dem Bau der Stadtbahnlinie „Messe“ wurde auch die Infrastruktur deutlich ausgebaut. Mittlerweile ist der Freiburger Westen durch seine Nähe zur Innenstadt und zu Naherholungsgebieten wie dem Mooswald zu einem beliebten Wohngebiet für Familien mit Kindern geworden. Zur Neuentwicklung des Stadtteils hat die Freiburger Stadtbau einiges beigetragen. Mit den geförderten Mietwohnungen entlang der Berliner Allee und den Eigentumsmaßnahmen im Wohnquartier „Sternenhof“ ist neuer und qualitativ hochwertiger Wohnraum für verschiedene Generationen entstanden. 8 zuhause in freiburg Im Sternenhof hat die FSB im November mit dem finalen Spatenstich die Bauarbeiten für den abschließenden Bauabschnitt eingeläutet. Bis Mitte/Ende 2017 wird ein weiteres Wohnhaus mit 61 neuen Eigentumswohnungen den Abschluss des Großprojekts bilden. Das Gebäude liegt an der Elsässer Straße, direkt am neuen Robert-Grumbach-Platz. Auf dem ehemaligen Gelände der Elektrofirma Hüttinger mit einer Fläche von circa 14.700 m² hat die FSB bereits 103 Eigentumswohnungen, acht Reihenhäuser, zwei Gewerbeeinheiten und eine Kindertagesstätte fertiggestellt. Der letzte Bauabschnitt umfasst 61 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen. Die Wohnungen bieten Wohnflächen von 30 bis 134 m² und verfügen über einen Balkon, eine Dachterrasse oder eine Terrasse sowie einen optionalen Tiefgaragenstellplatz. Neben durchdachten Grundrissen und einer hochwertigen Grundausstattung kennzeichnet sie vor allem eine energiesparende Bauweise im Freiburger Effizienzhaus-Standard 40. Eine Besonderheit des Gebäudes ist, dass 56 der 61 Wohnungen mit einer studentischen Bindung belegt sind. Diese Wohnungen können nur von Studenten oder Personen in einem studentenähnlichen Verhältnis angemietet werden. In den finalen Bauabschnitt investiert die FSB rund 16,5 Mio. Euro. Mit der Fertigstellung der 61 Wohnungen in 2017 hat die FSB in FreiburgMooswald insgesamt circa 300 neue f o kus das Wohnhaus mit 61 Wohnungen bildet den Abschluss des FSB-GroSSprojekts im Stadtteil Mooswald. Wohnungen errichtet. Die Umsetzung der beiden Projekte brachte auch große Herausforderungen mit sich. Außerdem war die Steigerung der Baukosten um 20 Prozent in drei Jahren zu verkraften. So mussten z. B. für den Bau von über 140 Tiefgaragenstellplätzen allein in der Berliner Allee etwa 3,5 Millionen Euro aufgewendet werden. Sämtliche Gebäude zeichnen sich durch eine barrierefreie Erreichbarkeit der Wohnungen aus und werden damit den Anforderungen von Menschen mit verschiedenen Einschränkungen gerecht. Die Neubauten bringen auch einen Vorteil für den Geldbeutel der Bewohnerinnen und Bewohner: Durch den hohen energetischen Standard sind diese langfristig unabhängig von steigenden Energiepreisen. Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag sagte beim Spatenstich: „Neben der Schaffung von dringend benötigtem bezahlbarem Wohnraum ist auch der Bau von Eigentumswohnungen und einer neuen Kindertagesstätte von entscheidender Bedeutung für die soziale Durchmischung und die Stabilität des Stadtteils. Durch die neue Wohnbebauung und den Ausbau der Infrastruktur mit der Stadtbahn ‚Messe‘ wurde der Freiburger Wes­ ten deutlich aufgewertet.“ Für FSBGeschäftsführer Ralf Klausmann ist der Beginn des abschließenden Bauabschnitts im Sternenhof ein weiterer Meilenstein der FSB für den Stadtteil Mooswald: „Die neuen Eigentumswohnungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Entlastung des angespann- ten Freiburger Wohnungsmarkts. Die Erträge aus dem Bauträgergeschäft sind für die FSB unverzichtbar, um gleichzeitig preisgünstige geförderte Mietwohnungen, wie sie zum Beispiel an der Berliner Allee entstanden sind, bauen zu können.“ Gut zu wissen Den Vertrieb der Wohnungen im Sternenhof übernehmen die Firmen „Gisinger“ und „Immobilien Marc Schlimgen“. Mehr Informationen zum Erwerb der Wohnungen finden Sie auch unter: www.freiburger-stadtbau.de/ kaufangebote zuhause in freiburg 9 FSB investiert 11,9 Mio. Euro in ersten Bauabschnitt 40 neue Wohnungen in Gutleutmatten E s geht vorwärts in Gutleutmatten: Im Oktober 2015 stand der erste Spatenstich an. Die FSB beteiligt sich am neuen städtebaulichen Entwicklungsgebiet mit insgesamt vier Bauvorhaben. Drei Gebäude werden im westlichen Teil des Baugebiets entstehen. Die Errichtung eines weiteren Gebiets im östlichen Teil ist bereits in Planung. Von insgesamt 480 Wohnungen wird die FSB 160 Einheiten realisieren, darunter geförderte Mietwohnungen und Eigentumswohnungen. Der Großteil der FSB-Wohnungen erstreckt sich über den westlichen Bauabschnitt. Begonnen hat die FSB mit dem Bau von 40 öffentlich geförderten Mietwohnungen. Das Gebäude mit seiner außergewöhnlichen Fassadengestaltung bietet eine Wohnfläche von fast 3.000 m² auf fünf Etagen. Für den Entwurf zeichnet das Frankfurter Architekturbüro Stefan Forster verantwortlich, das mit seiner Idee im Rahmen eines Wettbewerbs als Sieger hervorgegangen ist. Die Fassade wird in sich gefaltet sein, sodass ein abwechslungsreiches und originelles Bild entsteht. Das Ge10 zuhause in freiburg bäude wird zehn Zwei-Zimmer-Wohnungen, 20 Drei-Zimmer-Wohnungen sowie zehn Vier-Zimmer-Wohnungen bieten. Im Erd- und Untergeschoss sind die baurechtlich erforderlichen PKW-Stellplätze untergebracht. Darüber hinaus werden 100 überdachte Fahrradabstellplätze gebaut. „Mit diesem Gebäude schaffen wir nicht nur bezahlbaren Mietwohnraum in anspruchsvoller Architektur, sondern erweitern unseren Sozialauftrag selbstständig noch mit der Bereitstellung von fünf Wohnungen an Freiburger Hilfsgemeinschaft e.V.“, so FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, behinderten Menschen dort zu helfen, wo medizinische Therapie nicht weiterhelfen kann. Dies betrifft z. B. soziale Probleme wie die Inte­gration in die Gesellschaft. Aber auch körperlich eingeschränkten Menschen wird der Alltag erleichtert: Durch eine DIN-gerechte Ausführung sind alle Wochnungen barrierefrei erreichbar. Alle FSB-Gebäude in Gutleutmatten werden im Freiburger Effizienzhaus-Standard 55 errichtet. Für Spatenübergabe (v.l.): Stadtrat Berthold Bock, Gerald Lackenberger, Ralf Klausmann und Bürgervereinsvorsitzender Markus Schupp Gutleutmatten ist zudem ein besonderes Energiekonzept durch den städtischen Energieversorger Badenova vorgesehen. Das gesamte Wohnquartier wird an das bestehende Fernwärmenetz angebunden und zusätzlich über eine eigene Heizzentrale mit Bioerdgas-Blockheizkraftwerk und Erdgas-Kesselanlage versorgt. Auf jedem Gebäude wird die Badenova Solarthermieanlagen errichten, die als dezentrale Wärmespeicher eine Vollversorgung während der Sommermonate garantieren. F o kus Feierliche Übergabe an die Stadt Freiburg Zusätzliche Wohnheimplätze für wohnungslose Menschen Ralf Klausmann, Ulrich von Kirchbach und Claudius Heidemann bei der Schlüsselübergabe (v.l.). Im Hintergrund: Stadträtin Nadyne Saint-Cast und Jochen Pfisterer, Geschäftsführer des Diakonischen Werks W ohnraum in Freiburg zu finden ist schwer. Dies ist jedem bewusst, der selbst schon einmal auf Wohnungssuche war oder seit längerer Zeit ist. Noch schwerer haben es aber unsere Mitbürger, die zeitweise auf der Straße gelebt haben und sich aus eigener Kraft nicht um ein Dach über dem Kopf kümmern können. Genau in solchen Situationen hilft die Stadt Freiburg. Voraussetzung für diese Hilfestellung sind aber entsprechende Gebäude, die die Basis für eine Lebensgrundlage bilden. Für deren bauliche Umsetzung zeichnet die Freiburger Stadtbau als kommunale Wohnungsbaugesellschaft verantwortlich und ist dabei bestrebt, lebenswerten Wohnraum für verschiedene Zielgruppen zu schaffen. In der Tullastraße im Gewerbegebiet Nord hat die Gesellschaft im November einen Erweiterungsbau eines bestehenden Wohnheims für wohnungslose Menschen fertiggestellt. In Abstimmung mit dem Amt für Wohn- raumversorgung wurden in der Tullastraße 63a zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen. In das Projekt hat die Stadt knapp zwei Millionen Euro investiert. Gemeinsam mit Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach hatte FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann die Räumlichkeiten im Rahmen einer symbolischen Schlüsselübergabe offiziell eröffnet. Das bereits bestehende Gebäude in der Tullastraße 63 wurde ebenfalls von der FSB errichtet und ist langfristig an die Stadt Freiburg zur kurzfristigen Versorgung wohnungsloser Menschen vermietet. Auf dem benachbarten Gelände entstand innerhalb eines Jahres der Erweiterungsbau. „Das Haus dient der kurzfristigen und vorübergehenden Unterbringung von wohnungslosen Menschen, die mit sozialarbeiterischer Begleitung und weiteren Hilfeangeboten ihre Alltagskompetenz zurückgewinnen sollen, um anschließend wieder ohne institutionelle Hilfe auszukommen und eigenständig in Privatwohn- raum leben zu können“, so Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. Der zweckmäßige dreigeschossige Neubau nach der Energieeinsparverordnung 2009 bietet insgesamt 32 Wohnheimplätze mit je circa 13 m², die sich auf sechs Wohngruppen für jeweils vier bis sechs Bewohner verteilen. Die Bewohnerinnen und Bewohner einer Wohngruppe werden jeweils eine Küche und die sanitären Anlagen gemeinsam nutzen. Das Erdgeschoss des Neubaus ist vollständig barrierefrei erreichbar und wird damit auch körperlich eingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohnern gerecht. Darüber hinaus wird eine der sechs Wohngruppen weitgehend barrierefrei gestaltet. Besonderheit des Gebäudes ist ein gesonderter Wohnbereich für Frauen, der voraussichtlich im obersten Geschoss eingerichtet wird. „Hinsichtlich der Fertigstellung liegen wir mit einjähriger Bauzeit sehr gut im Zeitplan und konnten das Gebäude rechtzeitig zum Winter übergeben“, sagte FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann. „Daher gilt ein beson­derer Dank der Firma Moser Bau, die den Bau als Generalunternehmer betreut hat.“ Die Planung für den Neubau mit über 700 m² Nutzfläche erfolgte in enger Abstimmung zwischen der FSB und dem städtischen Amt für Wohnraumversorgung. Die Betreuung der zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner übernehmen das ­Diakonische Werk und die Heils­armee. Die Heils­ armee ist zudem für die Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner des ersten Gebäudes zuständig. Im Erdgeschoss des Bestandsgebäudes hat die FSB zusätzlich bau­liche Vorrichtungen für die Einrichtung einer Küche sowie eines Lager- und Aufenthaltsraumes­ ­geschaffen. zuhause in freiburg 11 SERVICE Kurz erklärt: Die Betriebs kosten abrechnung Im November haben Sie die Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2014 erhalten. Nicht immer ist allen auf den ersten Blick klar, wie sich die Abrechnung zusammen setzt. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, haben wir Fragen rund um das Thema Betriebskosten für Sie beantwortet. Was sind Betriebskosten ­ berhaupt? ü Betriebskosten sind regelmäßig anfallende Kosten für ein Mietobjekt, die der Vermieter teilweise oder ganz an die Mieter weitergibt. Die Kosten für Heizung und Warmwasser werden meist nach Verbrauch abgerechnet. Die restlichen Betriebskosten – wie beispielsweise die Grundsteuer, Außenreinigung, Gartenpflege etc. – werden anteilig nach Wohnfläche verteilt. Wie kommt es zu Gutschriften bzw. Nachzahlungen? Der Blick auf den Kontoauszug verrät, dass die monatliche Mietzahlung in 12 zuhause in freiburg einer Summe von Ihrem Bankkonto abgebucht wird. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass diese Zahlung aus zwei Teilen besteht. Zum einen bezahlen Sie die sogenannte Grundmiete und zum anderen leisten Sie eine monatliche Vorauszahlung für die Betriebskosten. Im Rahmen der Betriebskostenabrechnung wird schließlich ermittelt, ob die Vorauszahlungen zur Deckung aller angefallenen Betriebskosten ausgereicht haben oder nicht. Übersteigt die Höhe der Vorauszahlung die Kosten, erhalten Sie eine Gutschrift, reichen die Vorauszahlungen nicht aus, so werden Sie um eine Nachzahlung gebeten. Ich habe meine Abrechnung mit der Vorjahresabrechnung verglichen und festgestellt, dass die Kosten variieren. Wurde eine falsche Abrechnung erstellt? Betriebskosten können im Vergleich zum Vorjahr variieren. Im Bereich der Gartenpflege gibt es beispielsweise Tätigkeiten, die zwar mit einer gewissen Regelmäßigkeit, jedoch nicht jährlich anfallen, wie z.B. ein Baumschnitt. Warum habe ich so eine hohe Heizkostennachzahlung, obwohl ich erst zum 1. 12. in die Wohnung eingezogen bin? Eine Nachzahlung entsteht, wenn die SERVICE Anlage 1 Der Abrechnungszeitraum beträgt immer 12 Monate. Bei der Freiburger Stadtbau entspricht der Abrechnungszeitraum grundsätzlich dem Kalenderjahr. Wohnung: Muster Str. 31, 79114 Freiburg Lage: rechts Abrechnungszeitraum: 01.01.2014 - 31.12.2014 Ihr Nutzungszeitraum: 01.01.2014 - 31.12.2014 2 1 Kostenart/ Vorauszahlung Wasser/Abwasser Entwässerungsgebühren Beleuchtung Außenreinigung Gartenpflege Gebäude-/Leitungswasserversicherung Haftpflichtversicherung Grundsteuer Wartung Gasgeräte Prüfung Gasleitungen/Druckprüfung Schornsteinfegerkosten Schornsteinfegerkosten Sonst. Dachrinnenreinigung Heizungs-/Warmwasser-/Energiekosten Träger Umlageschlüssel Kaltwasserverbrauch Wohnfläche Wohnfläche Wohnfläche Wohnfläche Wohnfläche Wohnfläche Wohnfläche Wohnfläche Wohnfläche Wohnfläche Wohnfläche Wohnfläche lt. Abrechnung 610 610 610 610 610 610/2 610/2 610/2 610/2/5 610/2 610/2/5 610/2 610/2 3 Umlageschl. gesamt 2.146,243 1.702,22 1.702,22 1.702,22 1.702,22 152,44 152,44 152,44 37,97 152,44 37,97 152,44 152,44 Zeit gesamt 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T N 4 Ihr Anteil 49,106 37,97 37,97 37,97 37,97 37,97 37,97 37,97 37,97 37,97 37,97 37,97 37,97 8 geleistete Vorauszahlung nicht zur Deckung der angefallenen Kosten ausreicht. Die Vorauszahlung für Heizkosten ist ein monatlicher Durchschnittswert, der anhand der anfallenden Kosten für ein ganzes Jahr errechnet wurde. Da aber für die Wintermonate die Heizkosten höher sind als für die Sommermonate, ist der berechnete Durchschnittswert meistens nicht mehr ausreichend, wenn man die Wohnung überwiegend in den Wintermonaten bewohnt hat – so kann es zu einer Nachzahlung kommen. Was ist der Unterschied zwischen dem Abrechnungs- und dem ­Nutzungszeitraum? Der Abrechnungszeitraum beträgt immer zwölf Monate und gibt an, in welchem Zeitraum Betriebskosten angefallen sind. Bei der FSB entspricht der Abrechnungszeitraum grundsätz- 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T 365 T N Kosten gesamt 7.966,02 1.254,60 885,30 1.272,14 2.645,10 203,26 21,04 197,52 44,03 14,53 29,89 101,58 144,87 5 14.779,88 M=Monat / H=Halbmonat / T=Tag / N=nicht zeitanteilig Abrechnungsergebnis ./. Vorauszahlung = Nachzahlung Ihre Zeit Betrag EUR 1.014,08 996,00 18,08 lich dem Kalenderjahr. Beginnt das Mietverhältnis unter dem Jahr, wird Ihr Nutzungszeitraum entsprechend bei der Kostenverteilung berücksichtigt. Wie ist die Abrechnung aufgebaut? 1:Auflistung der für die Abrechnung relevanten Positionen 2:Umlageschlüssel: Bezeichnet die Rechnungsart, nach der sich die Kosten berechnen, z.B. nach individuellem Verbrauch oder Wohnfläche 3:Umlageschlüssel gesamt: Z.B. die gesamte Wohnfläche eines Hauses 4:Anteil am Umlageschlüssel: Z.B. die anteilige Wohnfläche des Mieters an der gesamten Wohnfläche des Hauses 5:Gesamtkosten: Kosten, die für das ganze Haus in der jeweiligen Kostenart angefallen sind 6:Kostenanteil des Mieters an den Gesamtkosten der jeweiligen Kostenart 6 Ihre Kosten 182,28 27,99 19,75 28,38 59,00 50,63 5,24 49,20 44,03 3,62 29,89 25,30 36,08 452,69 1.014.08 7 7 9 Wissenswertes Eine Abrechnungseinheit, oder auch Träger genannt, kann ein ­Zusammenschluss von mehreren ­Gebäuden sein, sofern gewisse Voraussetzungen wie eine einheitliche Verwaltung, ein örtlicher Zusammenhang, keine wesentlichen Unterschiede im Wohnwert sowie ein gleicher bautechnischer Stand erfüllt sind (im Beispiel 610). Betriebskosten wie beispielsweise die Hausreinigung oder die Grundsteuer können direkt einem Gebäude zugeordnet werden (im Beispiel 610/2). Kosten, die für eine bestimmte Wohnung anfallen, werden direkt der Wohnung zugeordnet (im Beispiel 610/2/5). zuhause in freiburg 13 SERVICE 7:Gesamtsumme der individuellen Verbrauchskosten (Kostenart) 8:Summe der vom Mieter geleisteten monatlichen Vorauszahlungen 9:Differenz des Abrechnungsergebnisses und der bereits geleisteten ­Vorauszahlungen, woraus sich eine Gutschrift oder eine Nachzahlung ergibt Warum fallen Heizkosten an, obwohl die Heizkörper in meiner Wohnung immer aus sind? Heizkosten werden mindestens zu 50 % und höchstens zu 70 % nach dem tatsächlichen Verbrauch abgerechnet. Der restliche Anteil der Gesamtkosten wird entsprechend der Heizfläche auf die einzelnen Mieter einer Einheit verteilt. Dies ist im Gesetz so vorgesehen, da man z. B. als Mieter einer Mittelwohnung auch davon profitiert, dass die Mieter der angrenzenden Wohnungen heizen. Was ist Niederschlagswasser? Niederschlagswasser ist Regenwasser, 14 zuhause in freiburg das auf eine versiegelte Fläche (z. B. ein Gebäude) trifft und in die Kanalisation abgeführt wird. Die Berechnung der entsprechenden Gebühr erfolgt über die Größe der versiegelten Fläche auf einem Grundstück, also z. B. die Grundfläche des Hauses oder die Größe von befestigten Stellflächen. Einsparpotenzial – Verbrauchs­ abhängige Betriebskosten · Fenster auf keinen Fall auf „Dauer­ kippen“ stellen. Hier entstehen unbemerkt hohe Wärmeverluste durch das Auskühlen der Räume. · Nachts die Rolläden schließen, damit nicht so viel Wärme über die Fenster abgegeben wird. · Mehrmals täglich stoßlüften, dadurch wird das Raumklima verbessert und Schimmel vermieden. Vor dem Lüften die Heizung auf „0“ stellen. · Bei defekter Toilettenspülung sofort den Vermieter informieren. · Beim Duschen, Zähneputzen, Geschirrspülen das Wasser nie laufen lassen. Wissenswertes Sie sind Mieter eines unserer Passiv­ häuser und haben sich schon ­gewundert, warum bei Ihnen auf eine Verbrauchs­erfassung und somit auch auf eine verbrauchsabhängige Abrechnung der Heizkosten verzichtet wird? Bei Passivhäusern entfällt nach Heizkostenverordnung die Verbrauchserfassungspflicht, da der Aufwand der verbrauchsabhängigen Abrechnung angesichts des niedrigen Energieverbrauchs zu groß und dementsprechend unwirtschaftlich wäre. Vorteil: Die Mieter sparen bei dieser Variante konkret die Kosten für die Installation und Wartung der Messgeräte sowie die Ablesekosten. Für weitere Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung „Betriebskosten“ unter der Telefonnummer 0 761 / 21 05 - 200 zur Verfügung. INTERVIEW Interview mit Nicole Walluga, Mieterin in der Berliner Allee „Die Ruhe ist sehr angenehm!“ B etritt man das Passivhaus der Freiburger Stadtbau in der Berliner Allee im Freiburger Westen, fällt sofort eines auf: diese angenehme Ruhe. Nichts zu hören vom Straßenlärm und der großen Baustelle, die in Teilen schon erahnen lässt, wie schön, weitläufig und modern dieses Gebiet zwischen Unikliniken und Seepark einmal werden wird. Das Treppenhaus ist in einem freundlichen Blau gestrichen, die Luft angenehm frisch. Im dritten Stock werden wir herzlich von Mieterin Nicole Walluga und ihrer kleinen Tochter Lia empfangen. In der Vierzimmerwohnung leben außerdem noch Wallugas Partner und zwei Söhne. zuhause in Freiburg: Frau Walluga, Sie haben es ja erstaunlich ruhig hier! Nicole Walluga: Ja, es ist wirklich faszinierend, wie schalldicht die Wohnung ist. Letztens wurde die Straße aufgebohrt, ich habe gemeint, es sei ein Erdbeben, weil wirklich kein Laut hereingedrungen ist. Das ist schon sehr angenehm. Wie lange wohnen Sie schon in der Berliner Allee? Seit August 2013. Wir haben vorher in der Emmendinger Straße gewohnt. Zweieinhalb Jahre haben wir nach einer Wohnung gesucht und waren total froh, als es geklappt hat. Und wie lebt es sich hier so? Gut. Die Wohnung hat eine schöne Aufteilung. Und sie hat zwei Badezimmer, das ist toll. (lacht) Wie ist das Raumklima im ­Effizienzhaus? Auch gut. Man müsste hier eigentlich gar nicht lüften. Ich mache das manchmal dennoch. Bei den Kindern, die ihre Zimmer zur Straße hin haben, lassen wir die Fenster meistens zu. Nur nachts lüftet mein Sohn manchmal. Nicole Walluga Dennoch ist das Raumklima gut. Im Sommer war es auch nicht allzu heiß in der Wohnung. Gab es schon mal Zwischenfälle? Ja, einmal hat mein Schlüssel nicht mehr ins Schloss gepasst. Aber ­alles verlief reibungslos. Ich habe Herrn ­Begoug vom Mieterbüro der ­Freiburger Stadtbau angerufen, der mir sofort jemanden vom Schlüsseldienst geschickt hat. Klappt es gut mit den Nachbarn? Wir können uns nicht beschweren, wir haben echt Glück gehabt. Klar, mit manchen versteht man sich besser, mit anderen weniger. Wir haben nette Nachbarn, die betreiben einen Hähnchenwagen. Wenn sie etwas übrig haben, bringen sie es uns – das ist immer eine Freude für die Kinder. Man hilft sich gegenseitig, wenn man etwas braucht. Das ist schön. Gibt es etwas, was Ihnen nicht so gut gefällt? Das Angebot für ältere Kinder ist nicht so gut. Für kleinere schon: Unten gibt es Schaukeln mit schönem weichen Boden, einen Sandkasten und einen Kreisel. Hier treffen wir Mütter uns ganz oft. Allerdings ist der Spielbereich ein bisschen weitläufig. Die Lage in der Nähe des Seeparks ist natürlich auch toll, gerade wenn man Kinder hat. Aber ansonsten sind Sie ­zufrieden? Ja, schade, dass die Wohnung nicht ein Zimmer mehr hat. Wenn Lia älter wird, braucht sie einen eigenen Bereich. Dann müssen wir wahrscheinlich wieder umziehen. zuhause in freiburg 15 F o kus Mieten für 10 Jahre preisgebunden Geringerer Mietaufschlag für modernisierten Wohnraum U m ihren Mieterinnen und Mietern in geförderten Wohnungen langfristig eine hohe Wohnqualität bieten zu können, modernisiert die Freiburger Stadtbau sukzessiv ihre Bestände. Im Jahr 2015 hat die FSB insgesamt 191 Wohnungen in Weingarten-West modernisiert. Im dritten Passivhochhaus Bugginger Straße 2 entstanden ohne zusätzlichen Baulandverbrauch zudem 45 neue Wohnungen. In diese Baumaßnahmen hat die FSB insgesamt rund 11,2 Mio. Euro investiert. Aufgrund der umfassenden Modernisierung fallen für die Mieterinnen und Mieter monatlich Mehrkosten für ihre angemietete Wohnung an. Der FSB ist es aber gelungen, diese Kosten geringer zu halten, als vor Modernisierungsbeginn angekündigt. Bei allen Wohnungen liegen die tatsächlichen Aufschläge mindestens 25 Prozent unter den ursprünglich errechneten Mehrkosten. Vor Modernisierungsbeginn wurden Kostenberechnungen für sämtliche Baumaßnahmen erstellt, die hinsichtlich der Finanzierung im16 zuhause in freiburg mer eine mögliche Zinsveränderung berücksichtigen. In der Zeit zwischen Planung und Endabrechnung kann sich der Zinssatz jedoch deutlich verändern. Die FSB kalkuliert vor Modernisierungsbeginn mögliche steigende Baukosten und Zinssätze in die Finanzierung ein, damit die Mieterinnen und Mieter nach der Modernisierung nicht mit zu hohen Kosten überrascht werden. Über die neuen Mietpreise wurden die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner im Rahmen einer Hausversammlung während der Planungszeit umfangreich informiert. Nach Abschluss der Modernisierungsarbeiten wurden die einzelnen baulichen Maßnahmen abgerechnet und eine Übersicht über die tatsächlichen Baukosten erstellt. Die Endabrechnung hat ergeben, dass die Mietaufschläge zugunsten der Mieterinnen und Mieter weitaus geringer ausfallen als in der Planungszeit errechnet. Dies ist auf den konstant gebliebenen Zinssatz sowie einen reibungslosen Ablauf in der baulichen Ausführung zurückzuführen. Am Bei- spiel einer 75 m² großen Drei-ZimmerWohnung in der Sulzburger Straße bedeutet dies konkret: Der Mieter zahlt nach der Modernisierung eine Kaltmiete von 464 Euro für eine Wohnung in einem hohen energetischen Standard. Der modernisierungsbedingte Aufschlag beträgt 59 Euro und damit gleichzeitig 25 Prozent weniger, als ursprünglich errechnet. „Wir stellen unseren Mieterinnen und Mietern nicht nur modernen Wohnraum zur Verfügung, dessen monatliche Kaltmiete im Durchschnitt ca. 30 Prozent unter dem Freiburger Mietspiegel liegt, sondern sichern gemeinsam mit der Stadt die Mieten für die nächsten zehn Jahre durch eine Mietpreis- und Belegungsbindung“, so Dennis Voss, Prokurist und Abteilungsleiter des Bereichs Wohnen & Vermieten. Das bedeutet, dass die Mieten für die modernisierten Wohnungen auf zehn Jahre festgeschrieben sind und in dieser Zeit, außer nach der im Mietvertrag vereinbarten Anpassung, nicht erhöht werden. Die Anpassungen im Mietvertrag sind auf die Förderbestimmungen des Landes, deren Einhaltung Bedingung für die Unterstützung der Modernisierungsmaßnahmen in Form einer Förderung ist, zurückzuführen. Insgesamt profitieren von der Modernisierung 135 Wohnungen im dritten Passivhochhaus Bug­ ginger Straße 2, 32 Wohnungen in der Sulzburger Straße 27-33 und 24 Wohnungen in der Sulzburger Straße 41-45. Mit den im Jahr 2015 abgeschlossenen Modernisierungen, der Sanierung der Passivhochhäuser, der Neubebauung des ehemaligen Böhler-Areals sowie des Rosen-Kromer-Geländes verfolgt die FSB aktiv die Verbesserung der Wohnund Lebensqualität in WeingartenWest im Rahmen des Sanierungsprogramms „Soziale Stadt“. f o kus FSB und Stadt Freiburg verlängern Belegungsbindungen für geförderte Wohnungen Langfristig bezahlbare Mieten G eförderte Miet­wohnungen befinden sich in einer sogenannten Mietpreis- und Belegungsbindung. Für 355 geförderte FSB-Wohnungen laufen die Belegungsrechte ab dem Jahr 2015 bis Ende 2017 aus. Das bedeutet, dass diese Wohnungen ab dem Zeitpunkt des Auslaufs nicht mehr als gefördert, sondern als frei finanziert gelten. Frei finanzierte Wohnungen können nach § 558 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) an die ortsübliche Vergleichsmiete herangeführt werden, somit erhöht sich nach Auslauf der Förderung in der Regel die monatliche Kaltmiete. Um dies zu vermeiden, hat der Gemeinderat im Jahr 2013 das Kommunale Handlungsprogramm Wohnen verabschiedet. Hierdurch wurden für die Verlängerung von Belegungsbindungen Gelder vom Gemeinderat zur Verfügung gestellt. Mit dem neu eingeführten Landeswohnraumförderungsprogramm 2015 stehen erstmalig auch für vermietete Wohnungen, deren Bindung ausläuft und deren Mieter die förderbedingte Einkommensgrenze einhalten, neue Fördergelder zur Verfügung. Das bedeutet, dass sich das Land an der Verlängerung mit Fördergeldern beteiligt. Dies reicht aber noch nicht aus, um die Wohnungen kostendeckend für die FSB in die Mietpreis- und Belegungsbindung zu überführen. Daher hat der Gemeinderat beschlossen, das noch verbleibende Defizit auszugleichen. „Die Bereitstellung von Förder­gel­dern im Rahmen des neuen Landes­ wohn­ raum­förderungs­programms ist ein wichtiger Schritt“, so FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann. „Ein besonderer Dank gilt aber der Stadt Freiburg und somit dem Ersten Bürgermeister Otto Neideck, der die Umsetzung der städtischen Unterstützung in Rekordzeit ermöglicht hat.“ Zwischenzeitlich hat die FSB über 130 Mieterinnen und Mieter angeschrieben und auf die Möglichkeit der Verlängerung hingewiesen. Die Prüfung der Fördervoraussetzung erfolgt durch das städtische Amt für Wohnraumversorgung. Anschließend werden für die Wohnungen, in denen die Mieterinnen und Mieter die Förder­ voraussetzungen einhalten, Anträge auf Fördermittel zur Bindungsverlängerung gestellt. Aktuell werden in der Badenweilerstraße 224 Wohnungen geprüft. Die Mieterinnen und Mieter wurden angeschrieben und die Frist zur Abgabe läuft nun aus. Die FSB rechnet mit einer Vielzahl von Wohnungen, deren Bindung um weitere 15 Jahre verlängert werden kann. Für diese Dauer wird die Miete mindestens 30 % unter der Mietspiegelmiete liegen. Weitere Wohnungen, die vom Auslauf der Belegungsbindung betroffen sind, befinden sich in der Heinrich-Heine-Straße und in der René-Schickele-Straße. zuhause in freiburg 17 S er v i c e Wohnen im Alter Barrierearmes Wohnen bei der FSB W ohnraum zu schaffen heißt für die FSB, in die Zukunft zu investieren. In Kooperation mit sozialen Trägern werden Konzepte entwickelt und realisiert, damit die Mieterinnen und Mieter möglichst lange in ihrer Wohnung leben können. Derzeit sind über 24 Prozent der FSB-Wohnungen mindestens barriefrei erreichbar. Das sind ca. 2.400 Wohnungen, die den Mieterinnen und Mietern durch ihre bauliche Beschaffenheit den Alltag erleichtern. Im Vergleich dazu lag der durchschnittliche Anteil der Wohnungen mit barrierefreiem Zugang nach einer Umfrage der L-Bank, die im April 2014 veröffentlicht wurde, bei den befragten baden-württembergischen Wohnungsunternehmen und Genossenschaften lediglich bei 17 Prozent. Hier wurden sogar Wohnungen mit bis zu zwei Stufen im Eingangsbereich eingerechnet. Für die FSB wiederum ist die barrierefreie Erreichbarkeit nur dann gegeben, wenn 18 zuhause in freiburg ein schwellenloser Zugang zu den Wohnungen vorhanden ist. „Unser Ziel ist es in erster Linie, Wohnungen für eine möglichst breite Nutzergruppe zu schaffen und anzubieten, die mit unterschiedlichen Einschränkungen und Fähigkeiten genutzt werden können“, sagt Dieter Jehle, Prokurist und Abteilungsleiter Technik. Vorausschauend planen Bei allen Sanierungen und Neubauvorhaben werden barrierefreie Anforderungen berücksichtigt. Zusätzlich arbeitet die FSB eng mit dem Beirat für Menschen mit Behinderung zusammen. Gemeinsam mit verschiedenen Vertretern werden Planungsziele erarbeitet, welche Einfluss auf die anschließende bauliche Umsetzung nehmen. Wichtigster Grundsatz dabei ist, dass die Wohnungen für die Bewohner bezahlbar bleiben. S er v i c e Wohnen im Alter Betreutes Wohnen und Wohnstif te A uch im Alter selbstständig und unabhängig zu sein, das steht bei älteren Menschen neben dem Wunsch nach Gesundheit meist an erster Stelle. In Freiburg gibt es derzeit 26 Seniorenwohnanlagen und drei Wohnstifte. In den Seniorenwohnanlagen gibt es frei finanzierte und geförderte Wohnungen. Zum Erhalt einer geförderten Wohnung in einer Seniorenwohnanlage benötigt man einen speziellen Wohnberechtigungsschein. Dieser setzt ein Alter von mindestens 60 Jahren und bestimmte Einkommensgrenzen voraus. In den Seniorenwohnanlagen werden unterschiedliche Hilfeleistungen angeboten. Die Grundleistungen enthalten den Hausnotruf, Begegnungsangebote, Beratung und die Vermittlung ambulanter Hilfen. Diese Leistungen werden mit der sogenannten Betreuungspauschale abgegolten und sind im Betreuungsvertrag, der zusätzlich zum Mietvertrag abgeschlossen wird, beschrieben. Wahlleistungen wie etwa hauswirtschaftliche Hilfen und Pflegeleistungen werden von externen Anbietern erbracht und gesondert abgerechnet. Die Organisation dieser Leistungen übernehmen nach Bedarf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der jeweiligen Seniorenwohnanlage. In den Wohnstiften werden neben dem Mietvertrag von vorneherein auch Serviceleistungen in der hauswirtschaftlichen Versorgung (z.B. tägliches Mittagessen) und gegebenenfalls Pflege vertraglich vereinbart. Das hauseigene Personal ist rund um die Uhr erreichbar. Vortrag Seniorenbüro Im Jahr 2016 wird das Seniorenbüro wieder einen Vortrag im Verwaltungsgebäude der FSB anbieten. Thema: Zuhause wohnen (bleiben) – Welche Hilfen gibt es? Was bezahlt die Pflegeversicherung? Datum: Donnerstag, 25. 2. 2016, 18 Uhr Ort: Verwaltungsgebäude Freiburger Stadtbau GmbH, Am Karlsplatz 2, 79098 Freiburg Wir laden Sie herzlich ein, sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Seniorenbüro mit Pflegestützpunkt Helga Orth-Klugermann Fehrenbachallee 12, 79106 Freiburg Tel.: 07 61 / 2 01 - 30 36 www.freiburg.de/senioren E-Mail: helga.orth-klugermann@ stadt.freiburg.de Frauen- und Kinderschutzhaus feiert 35-jähriges Jubiläum Engagement gegen häusliche Gewalt D ie FSB gratuliert dem Frauen- und Kinderschutzhaus e.V. zum 35-jährigen Bestehen. Als Anerkennung überreichte FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann der Vorsitzenden Dr. Ellen Breckwoldt einen Spendenscheck in Höhe von 700 Euro. Die ehrenamtliche Einrichtung hilft Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben und alleine oder mit ihren Kindern Zuflucht suchen. „Einrichtungen wie diese sind leider erforderlich und umso wichtiger ist es, dass es engagierte Ehrenamtliche wie Frau Dr. Breckwoldt und die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Frauenhauses gibt“, so Ralf Klausmann. „Dieses Engagement unterstützen wir sehr gerne.“ FSB-Chef Ralf Klausmann gratuliert der Vorsitzenden des Frauen- und Kinderschutzhauses Dr. Ellen Breckwoldt, langjähriges Mitglied des Gemeinderates. zuhause in freiburg 19 SERVICE Treppenhäuser & Hausflure als Fluchtweg freihalten U m die Arbeit der Feuerwehr oder von Ersthelfern im Falle eines Falles nicht zu behindern, ist es wichtig, dass die Flucht- und Rettungswege in allen Wohnhäusern frei von Hindernissen sind. Zu den Flucht und Rettungswegen gehören insbesondere die Treppenhäuser und Hausflure. Dabei stellen Gegenstände wie z.B. Kinderwagen, Möbel oder große Planzen große Gefahren dar und können im Falle eines Brandes den Fluchtweg versperren. Die Fluchtwege sollten aber mindestens so sicher sein, dass die Bewohner sich selbst in Sicherheit bringen können. Auf die Notwendigkeit von freien Fluchtwegen weisen wir auch unter dem Punkt „Sicherheit“ in der Hausordnung hin, die Bestandteil des Mietvertrags ist. Die Hausordnung der FSB gibt es in sieben verschiedenen Sprachen und steht unter folgendem Link als Download bereit: www.freiburger-stadtbau.de/ mieterservice/mieterinformationen/hausordnung/ Neues Meldegesetz tritt in Kraft S eit dem 1. November 2015 gilt in Deutschland ein einheitliches Melderecht. Das Gesetz betrifft insbesondere die An- und Abmeldung. Bei Abschluss eines neuen Mietvertrags bestätigt die FSB dem Mieter den Einzug in die neue Wohnung schriftlich. Der Mieter ist dabei verpflichtet, der FSB die erforderlichen Angaben korrekt mitzuteilen. Das entsprechende Formular erhalten die Neumieter mit Abschluss des Mietvertrages direkt von der FSB. Bei Auszug gilt: Eine Bestätigung durch den Vermieter ist nur erforderlich, wenn der Mieter ins Aus- Mieterbüros im Weihnachtsurlaub Die Mieterbüros der FSB gehen in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub. Über die Feiertage bleiben daher alle vier Büros geschlossen. Von Donnerstag, 24. Dezember 2015 bis einschließlich Freitag, 1. Januar 2016 erreichen Sie bei technischen Notfällen den 24-Stunden-Dienst unter der Telefonnummer 07 61/ 21 05 - 100. Ab Montag, 4. Januar 2016 sind die Mieterbüros wieder geöffnet. 20 zuhause in freiburg land zieht oder aus einer von mehreren Wohnungen (z.B. einer Nebenwohnung) auszieht. Durch das neue Meldegesetz wird allen Vermietern das Recht eingeräumt, bei der Meldebehörde zu erfragen, ob sich alle melde­pflichtigen Personen an- bzw. abgemeldet haben. Das Formular liegt auch auf unserer Homepage zum Download bereit: www.freiburger-stadtbau.de/ mieterservice/mieterinformationen/ wohnungsgeberbestaetigung aus den quartieren Ausgezeichnete Azubis D rei Auszubildende der FSB und der Regio Bäder GmbH wurden von der Fritz-Erler-Schule in Pforzheim und der Heinrich-LanzSchule in Mannheim mehrfach für ihre schulischen Leistungen ausgezeichnet. Amelie Rheindorf hat als Auszubildende zur Fachangestellten für Bäderbetriebe eine Anerkennung für hervorragende schulische Leistungen erhalten. Alexander Bappert und Claudius Rösch legten ihre Prüfungen zum Immobilienkaufmann mit „Sehr gut“ und „Gut“ ab. Dazu kommen Auszeichnungen für „herausragende und hervorragende Leistungen“ während der gesamten Ausbildung an der Berufsschule. Alexander Bappert holte mit dem Abschluss als Bester seines Jahrgangs eine weitere Auszeichnung ein. „Wir sind sehr stolz auf die Leistungen unserer Auszubildenden. Neben einem hohen Engagement in den Praxisphasen haben sie in der Theorie unsere Erwartungen auch erfüllt“, so Barbara C. Schwaiger, Prokuristin und Leiterin Recht & Personal. „Ein großes Dankeschön gilt daher unseren Mit- FSB-Geschäftsführer Ralf Klausmann, Claudius Rösch, Amelie Rheindorf, Alexander Bappert und Barbara C. Schwaiger, Prokuristin und Leiterin Recht & Personal arbeiterinnen und Mitarbeitern, die während der gesamten Ausbildung unterstützend zur Seite standen.“ Die FSB möchte jungen Menschen eine fundierte Ausbildung und eine langfristige Perspektive bieten. Aus diesem Grund bietet die Gesellschaft in jedem Jahr Ausbildungsplätze zum/ zur Immobilienkaufmann/-frau sowie zum/zur Fachangestellten für Bäderbetriebe in den Regio Bädern an. Im Oktober 2015 haben wieder vier neue Auszubildende ihre Ausbildung im FSB-Verbund begonnen. Neues Abfallkonzept in W ­ eingarten-Ost U m die Sauberkeit in Weingarten-Ost zu verbessern und eine höhere Lebensqualität für ihre Mieterinnen und Mieter im Quartier zu schaffen, hat die Freiburger Stadtbau gemeinsam mit der Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg, kurz ASF, und der gemeinnützigen Freiburger Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft f.q.b. ein Reinigungskonzept erarbeitet. Dieses Konzept beinhaltet zum einen die manuelle Reinigung der betroffenen Bereiche durch die f.q.b. und zum anderen die maschinelle Reinigung größerer Flächen durch die ASF. Besonders betroffene Bereiche, wie die Krozinger Straße und die Sulzburger Straße, werden täglich durch Reinigungskräfte der f.q.b. gereinigt. Eine tägliche Reinigung ist unabdingbar, da wahllos abgestellte Einkaufswagen trotz neuer Induktionsschleifen leider immer noch ein Problem hinsichtlich der Sauberkeit darstellen. Die f.q.b. übernimmt darüber hinaus auch die Reinigung der Außen- und Grünanlagen der FSB-Gebäude. Ein großer Vorteil ist, dass dadurch Synergieeffekte geschaffen werden können, da die bisher nicht von der ASF durchgeführten Dienstleistungen jetzt aus einer Hand erfolgen. Die Reinigung der Gebäude selbst wird künftig ebenfalls durch die f.q.b. durchgeführt. Die FSB stellt der f.q.b. zusätzlich und kostenlos einen Personalraum vor Ort zur Verfügung. Um die Anlagen langfristig sauber zu halten, erfolgen regelmäßige Qualitätskontrollen durch die FSB und die ASF. zuhause in freiburg 21 aus den quartieren 50 Jahre wohnen bei der FSB Anton und Inge Ganter Hügelheimer Weg Wolfgang und Anneliese Findling Hügelheimer Weg Dieter und Rita Putzer Elefantenweg Ruth und Brigitte Wabnitz Hügelheimer Weg Erika Roth Hügelheimer Weg Giesela und Dieter Dietz Zehntsteinweg Gerda Schweizer Egertenstraße Erwin und Rita Furtwängler Zehntsteinweg Gertrud Höfflin Zehntsteinweg Außerdem gratulieren wir herzlich: Brigitte Wiehle (Kartäuser Straße) und Martin Musiol (Hügelheimer Weg) Parken in der Rotteck-garage trotz Baustelle W ie jedem Autofahrer in Freiburg bestimmt schon bekannt ist, gestaltet sich die Verkehrslage an der Rotteckgarage durch die Baustelle derzeit etwas schwierig. Damit Besucher auch künftig bequem und zentral parken können, bleibt die direkt unter C&A gelegene Rotteckgarage auch weiterhin anfahrbar. Wichtig ist, dass man sich vom Schilderwald nicht beirren lässt. Autofahrer, die vom Friedrichring kommen, fahren geradeaus auf den Rotteckring. Dort behalten sie die Fahrtrichtung bei und fahren weiter geradeaus, am Polizeirevier vorbei bis zum Voda­fone-Shop. Über einen U-Turn gelangen Autofahrer dann zur Einfahrt der Rotteckgarage. Zentral parken in Freiburg? Rotteck garage! Fried ing von A5 / B31 übe r Hauptbahnhof Freiburg Eisen str. Fußgängerzone told zuhause in freiburg Fried richst Colombipark bahn Ber 22 24 h geöffnet un d bequem anfahrbar trotz Baustelle: richr str. ng ri k ec tt Ro P r. von der Habsburgerstr. oder vom Schlossbergring Rotteckgarage direkt bei C & A www.parkeninfre iburg.de Heiz- und Betriebskosten Rauchwarnmelder Trinkwasser Kontrollierte Wohnraumlüftung „Erstklassige Dienstleistungen und modernste Technik – dafür sorgen wir persönlich.“ KALO Gebietsleitung WMD Wärmemessdienst Oberrhein GmbH Mühlenstraße 17 79194 Gundelfingen Tel. 0761 – 514 645 65 Fax 0761 – 514 645 68 [email protected] www.kalo.de Ihre Gebietsleitung Oberrhein Schenken Sie (sich) Entdeckerfreude. 1 Jahr fü r nur 47,90 E lesen! Lesen oder verschenken Sie 1 Jahr das REGIO Magazin für nur 47,90 Euro (Inland). Als Dankeschön erhalten Sie zum Beispiel: 1 Reisenthel Shopper oder 1 LED-Taschenlampe E 1997 Januar 2016 I Nr. 1 I 33. JAHRGANG I PREIS 4,90 G /7,25 CHF 125 Jahre Skilaufen im Schwarzwald Den Ski-Pionieren auf der Spur Natur Schneeglöckchen: Hübsche Frühjahrsboten Kultur Feldbergmutter Fanny Mayer So können Sie bestellen: Tel. 0800 / 22 24 22 410 (gebührenfrei aus dt. Festnetz) www.regio-magazin.de www.regio-magazin.de N 978-3-923288-75-5 UNSER LESE-TIPP PERFEKT FÜR DEN WINTER von Joachim Scheck und Daniel Charhouli STRABA Freiburg auf Gleisen entdecken Gegliedert nach Linien und Stationen der Freiburger Straßenbahn wartet eine ganz besondere Entdeckungstour auf die Leser. 9,95 Euro 150 Seiten, reich bebildert, mit Liniennetzplan der Freiburger Verkehrs AG ISBN 978-3-923288-78-6 Joachim Scheck • Magdalena Zeller von Joachim Scheck und Magdalena Zeller Das Freiburger Bächlebuch Das Freiburger Bächlebuch Spaziergänge zur Geschichte der Freiburger Bächle und Runzen Bernd Dallmann & Jean Klinkert Der Oberrhein Ein Bildband Erfahren Sie spannende Geschichten und wenig bekannte Details. In vier unterhaltsamen Touren führt Sie das Buch auf den Spuren des Wassers durch die Stadt. Das Freiburger Bächlebuch unzen, erfahren Sie ails. Seit wann und früher einmal aus? auf den Spuren des INFORMATIV · KURZWEILIG · INTERESSANT Ein Blick auf Topografie, Natur und Landschaft wie auch die Kultur, den Wein und das Essen – kurz: Die ganze Lebensart am Oberrhein. 96 Seiten ISBN: 978-3-923288-75-5 Über 120 Seiten, Dreisprachig (D, FR, E) ISBN: 978-3-923288-76-2 PROMO VERLAG 9,90 Euro 19,80 Euro c-punkt Münsterforum Freiburg Hans-Joachim Paul (Zeichnung) Komm mit ins Freiburger Münster Vogelschauplan Freiburg Ein Führer für Kinder und andere Interessierte Mit diesem Plan gewähren wir einen ungewöhnlichen Blick auf die Breisgaumetropole. Der vollständig von Hand gezeichnete Plan wurde umfangreich aktualisiert. So finden sich nun u.a. die neue Fassade des Augustinermuseums sowie die neue Universitätsbibliothek wieder. Auf 64 Seiten geht der Nasentrompeter, der im Original als Zierwasserspeier seinen Platz in der Portalhalle hat, mit Kindern und anderen Interessierten auf eine Entdeckungsreise rund um und in das Freiburger Münster. 5,90 Euro 64 Seiten mit über 100 größtenteils farbigen Abbildungen Buchformat 12 x 22,5 cm, ISBN: 978-3-923288-71-7 5,00 Euro Format Din A1 (59,4 cm × 84,1 cm) Jetzt bestellen unter: Tel. 0761 45153400 und www.promo-verlag.de