sabarchitekten

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sabarchitekten
sabarchitekten heisst das Architekturbüro, das wir gemeinsam seit 1997 in Basel
betreiben. In diesem Rahmen entwickeln
wir im Team mit unseren Mitarbeitern
und ausgesuchten Spezialisten architektonische Projekte mit hohem Qualitätsanspruch. Wir interessieren uns dabei
bewusst für das gesamte architektonische
Spektrum zwischen dem kleinen privaten
Umbau, komplexen Gesamtplanungen,
umfassenden Sanierungen und städtebaulichen Studien.
Im Nebeneinander dieser unterschiedlichen Massstäbe und thematischen
Schwerpunkte sehen wir ein interessantes Potential von Wechselwirkungen, die
zu einem nachhaltigen Umgang mit den
verschiedenen bauspezifischen Themen
anregt. Dabei begreifen wir Nachhaltigkeit als grundlegendes Interesse die
unterschiedlichen Ansprüche an ein
Bauwerk zu einem sinnvollen Ganzen zu
fügen. Dazu gehören selbstverständlich
konstruktive, energetische, wirtschaftliche, betriebliche und soziale Aspekte,
die immer wieder neu aus dem spezifischen Ort und der Aufgabe entwickelt
werden müssen. Grundlage hierfür ist
jeweils eine städtebaulich-architektonische Grundkonzeption, die genauso
innovativ und offen wie robust und
werthaltig sein muss und den Nutzern
ein gutes Gefühl für den gemeinsamen
und den individuellen Ort gibt.
Andreas Reuter & Dominique Salathé
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Umbau und Sanierung anfos/haus
Das anfos/haus wurde 1969 von den
Architekten Johannes Gass und Wilfried
Boos erbaut. Es gilt als eines der
eindrücklichsten Beispiele grossstädtischer Architektur aus der Zeit des
wirtschaftlichen Aufschwungs in Basel.
Seine städtebauliche Präsenz prägt das
Geviert zwischen Aeschenvorstadt,
Sternengasse und Henric Petri-Strasse.
Architektonisch strahlt das über
40-jährige Gebäude eine Art ‚gelassene
Eleganz’ aus, der durchaus eine gewisse
Zeitlosigkeit zugesprochen werden kann.
Entsprechend wurden diese charakteristischen Merkmale und gestalterischen
Qualitäten beibehalten und gestärkt.
Die Sanierungsmassnahmen hatten zur
Absicht das Gebäude energetisch,
statisch und organisatorisch den heutigen
Anforderungen anzupassen und die
verschiedenen Nutzungsbereiche
räumlich zu klären und aufzuwerten.
Gleichzeitig galt es den Komplex im
städtischen Gefüge neu zu positionieren.
Dem Gebäude wurde ein grosszügiger
urbaner Leerraum als Halle eingeschrieben. Diese zweigeschossige Halle ist
Mittelpunkt und Herz des neuen
anfos/haus und ist über ein prägnantes
Oblicht natürlich belichtet. Sie bindet
dabei die beiden kommerziell genutzten
Stockwerke zusammen und wird im
Netz der innerstädtischen Verbindungen
zu einem wichtigen Bezugsort. Ein
innerer Ring von Läden organisiert sich
um die grosszügige Halle. Die Büroflächen im 2. bis 4. Obergeschoss wurden
beibehalten und in ihrer Anlage geklärt,
indem ein neuer, dreigeschossiger
Zwischenbau den Hof umschliesst und
die beiden bestehenden Flügel miteinander verbindet. Dies ermöglicht neue
Organisations- und Aufteilungsformen
und ein dem Gesetz entsprechendes
Fluchtwegkonzept. Das anfos/haus bietet
die Möglichkeit, in den beiden obersten
Etagen attraktives Stadtwohnen zu
etablieren. 21 unterschiedliche Geschoss- und Maisonnettewohnungen
ergänzen die Nutzungsvielfalt, welche
gemeinsam mit dem öffentlichen
Parkhaus in den Untergeschossen dem
Gebäude seinen städtischen Charakter
verleiht.
Ort: Aeschenvorstadt 48/50, 4051 Basel
Nutzung: Geschäfts- und Wohnhaus
Wettbewerb: 2008
Planung/Ausführung: 2009-2013, Teilausbau Büro 2. Obergeschoss in Zusammenarbeit mit Aita Flury Architektin, Zürich
Fertigstellung: 2013
Bauherrschaft: Anfos Immobilien AG, vertreten durch
UBS Found Management (Switzerland)
Bauleitung: Unirenova-Steiner, Basel
Ingenieur: Schmidt + Partner, Basel
Elektro: Edeco AG, Aesch
Heizung/Lüftung: Stokar + Partner, Basel
Sanitär: Sanplan, Basel
Bauphysik: Bakus AG, Zürich
Fassade: PPEngineering, Basel
Fotograf: Adriano Biondo, Basel, Ruedi Walti, Basel,
Jürg Zimmermann, Zürich
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2. Obergeschoss
Erdgeschoss
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6. Obergeschoss
5. Obergeschoss
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Neubau Sporthalle Gymnasium Liestal, Liestal
Die bestehende Schulanlage des Architekten Rudolph Meyer wird als architektonisch interessantes Ensemble gewertet. Die
clusterartige Anlage ist in ihrem Ausdruck
eigenständig und stark differenziert zur
näheren Umgebung ausgebildet. Dabei
gruppieren sich unterschiedliche Volumina
um den Hauptbau. Die fliessenden
Erschliessungs- und Verbindungsräume,
formale Eigenheiten sowie das Material
Beton binden die Anlage zu einer
Gesamtfigur zusammen.
Die neuen Sporthallen fügen sich in die
architektonische Logik dieser Figur ein.
Der Eingriff versteht sich als Ergänzung
derselben wobei der neue Baukörper ein
selbstverständlicher Teil der kubischen
Staffelung der Volumen und damit Teil der
Gesamtanlage wird. Die differenzierte
Einbettung des Turnhallengebäudes in die
Topographie schafft einerseits eine klare
Kante zu den Aussensportfeldern,
andererseits wird auf der darüber liegenden Ebene ein grosszügiger Zugang zur
Schulanlage geführt. Der Zugang mündet
in einen neuen Pausenhof, welcher dem
Eingang vorgelagert ist und über die
bestehende Aussentreppe mit dem
Haupteingang verbunden ist. Diese
räumliche Komplexität ordnet die
funktionalen Zuordnungen, welche sich
über die Jahre verschoben haben, neu.
Der im Minergie-P Standard konzipierte
Erweiterungsbau verschiebt den Schwerpunkt der Anlage nach Norden und wertet
den bis dahin als Parkplatz genutzten
Aussenraum auf.
Die innere Organisation ist kompakt und
entspricht dem einfachen Raumprogramm.
Die stirnseitige Erschliessung und eine
längsgelegte Nutzschicht mit Garderoben
und Technikräumen bestimmen die
räumliche Disposition der Anlage. Die
beiden übereinander liegenden Hallen
werden räumlich über die dichte Struktur
der Betonträger und die bandartige
Belichtung bestimmt, wobei die Position
der längsseitig angelegten Fensterbänder
deren räumliche Ausprägung differenziert.
Die untere Halle öffnet sich im oberen
Bereich zum Zugangsweg, während die
obere Halle über ein bodenebenes
Fensterband belichtet wird.
Der äussere Ausdruck fügt sich in die
Sprache der Gesamtanlage und interpretiert deren prägende Materialität. Der
Massivbau ist mit einer gestrichenen
Holzverkleidung versehen, die in ihrer
leicht reflektierenden Farbigkeit die
Struktur der Brettschalung der Betonoberfläche der bestehenden Schule interpretiert.
Ort: Friedensstrasse 20, 4410 Liestal
Nutzung: Sporthallen
Wettbewerb: 2010
Planung/Ausführung: 2010-2013
Fertigstellung: 2013
Bauherrschaft: Hochbauamt Basel-Land
Gesamtleitung: Glanzmann Generalunternehmung AG,
Münchenstein
Landschaft: Berchtold.Lenzin Landschaftsarchitekten, Liestal
Ingenieur: Frei Ingenieure, Basel
Elektro: Edeco AG, Aesch
Heizung/Lüftung: Gruneko AG, Basel
Sanitär: Sanplan, Basel
Bauphysik: Gruner AG, Basel
Fassade: Ch.Etter, Glas, Stahl, Metall, Basel
Fotograf: Ruedi Walti, Basel
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Erdgeschoss
1. Untergeschoss
Querschnitt
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Umbau Wohnhaus Glaserbergstrasse, Basel
1925 baute Paul Hosch das bürgerliche
Wohnhaus am Rand des Kannenfeldparks. Entgegen der vorherrschenden
Zeilenbebauung, ist das Haus freistehend
und weit von der Strasse abgerückt.
Der dadurch entstandene grosszügige
Vorgarten, welcher ursprünglich als
Vorfahrt genutzt wurde, bildet heute
einen herrschaftlichen Auftakt und
wohltuenden Zugang zum Gebäude.
Das Haus selber verfügt über eine klare
Typologie, so wie diese auch in den
Häusern von Emil Baumgartner, mit
welchem Hosch öfters zusammengearbeitet hatte, zu finden ist. Neben einer
schmaleren Erschliessungs- und Nutzschicht liegt eine Schicht mit den
weiträumigen Wohnräumen. Aussergewöhnlich ist dabei, dass diese Raumschicht aus einer Sequenz von drei
Räumen besteht, wobei der mittlere
Raum über die Seitenfassade belichtet
wird.
Nachdem das Haus in den Jahren vor
der umfassenden Sanierung von zwei
unabhängigen Parteien bewohnt und
auch entsprechend aufgeteilt wurde, galt
es, die räumlichen Qualitäten wieder
herzustellen. Mit einfachen aber präzisen
Eingriffen werden die räumlichen
Verhältnisse geklärt. So konnte durch das
Öffnen der bestehenden Verbindung
zwischen Wohnzimmer und Bibliothek
sowie das Einfügen einer neuen Verbindung zwischen Essen und Bibliothek
eine Raumfolge geschaffen werden,
wodurch die gesamte Gebäudetiefe
erlebbar wird und die angrenzenden
Aussenräume in diese Sequenz eingebunden werden.
Eine zurückhaltende Materialisierung,
dezente Farbigkeit und einfache Gestaltung neuer Einbauten prägt den Umgang
mit der bestehenden Substanz.
Ort: Glaserbergstrasse 9, 4056 Basel
Nutzung: Wohnhaus
Bauherrschaft: privat
Planung: 2012 – 2013
Fertigstellung: 2013
Bauleitung: sabarchitekten, Basel
Ingenieur: Jürg Merz, Maisprach BL
Fotograf: Michael Fontana, Basel
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2. Obergeschoss
1. Obergeschoss
Erdgeschoss
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Neubau Kinderkrippe mit Saal, Stallikon
Die bemerkenswerte landschaftliche
Einbettung und der dörfliche Siedlungscharakter prägen das Erscheinungsbild
von Stallikon. Der Neubau schreibt sich
in dieses harmonische Miteinander ein
und antwortet auf die spezifische
Situation mit einem vielgesichtigen
Baukörper, der die Konstellation von
Schulhaus und Feuerwehrmagazin am
Übergang zur offenen Landschaft ergänzt.
Zum Dorf und zur Strasse tritt das neue
Gebäude als öffentliches, zweigeschossiges Haus in Erscheinung. In seiner
Geometrie bezieht es sich in selbstverständlicher Art und Weise auf das
bestehende Schulhaus und nutzt den
Parkplatz als Anbindung und Zugang. Zur
Landschaft hin zeigt sich das Volumen als
eingeschossiger, pavillonartiger Baukörper, welcher sich fingerartig mit dem
Landschaftsraum verzahnt. Überblickbare
und geschützte Aussenräume werden
gebildet.
Das volumetrisch prägnante Volumen
wirkt kleinteilig und vielgliedrig und
nimmt massstäblich Bezug auf die
überschaubare Welt der Kinder.
Die Form und die äussere Erscheinung
des Hauses sind stark von der inneren
Organisation geprägt. Die aus dem
Programm entwickelten volumetrischen
Konturen gliedern und differenzieren den
Baukörper. Es entsteht ein Wechselspiel
zwischen dem grossen Haus und der
kleinen überblickbaren Welt für Kinder.
Raumcluster bestehend aus Essen,
Spielen, Ruhen und einem kleinen Hof
bilden die funktionalen Einheiten, in
welchen die drei Gruppen betreut
werden. Ein grosszügiger Korridorbereich
mit den Garderoben, welcher ebenso
zum gemeinsamen Spiel genutzt werden
kann, bindet die Einheiten zusammen.
Er bildet das Zentrum der Krippe, was
sich in der Materialisierung mit dem
prägnanten Klinkerboden ausdrückt.
Warme, mineralische Materialien
verleihen den Krippenräumen wie auch
dem Gemeindesaal im Erdgeschoss eine
angenehme Stimmung.
Ort: Reppischtalstrasse 49, 8143 Stallikon
Nutzung: Kinderkrippe mit Saal
Wettbewerb: 2011
Planung/Ausführung: 2012-2014
Fertigstellung: 2014
Bauherrschaft: Gemeinde Stallikon
Bauleitung: Gretener Bauplanung, Zürich
Landschaft: asp Landschaftsarchitektur, Zürich
Ingenieur: Schnetzer Puskas Ingenieure, Zürich
Elektro: Gutknecht Elektroplanung, Au
Heizung/Lüftung: BSP Energie, Zürich
Sanitär: BSP Energie, Zürich
Bauphysik: Bakus AG, Zürich
Fotograf: Andrea Helbling, Zürich
Signaletik: Emanuel Tschumi, Zürich
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Erdgeschoss
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1. Obergeschoss
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Umbau ehemalige Rennbahnklinik, Muttenz
Um den, mit dem Auszug der Rennbahnklinik, drohenden Leerstand zu verhindern wurden die ehemaligen Klinikflächen am Rand des Polyfelds zu Wohnungen mit beschränkter Nutzungsdauer
umgebaut. In zwei Gebäudeteilen
wurden sechzig, teils als Wohngemeinschaft, teils als möblierte Einzelräume
vermietete Zimmer realisiert. Auf Grund
der baulichen und ökonomischen
Bedingungen sind in kurzer Zeit und mit
minimalen Mitteln eigenwillige Wohnungen unterschiedlicher Prägung entstanden.
Die Grundrisse sind in die, bis auf die
Kerne leergeräumten, Geschosse
eingepasst und reagieren in ihrer Anlage
auf die eigenwillige Geometrie des
Gebäudes, sowie auf lärmtechnische
Vorgaben. Die einfachen Gipsständerwände aus sichtbar geschraubten Platten
und offen geführte Installationen
bestimmen zusammen mit den «as
found» belassenen Böden und Decken
den Charakter der Wohnungen. Der
private Bereich der Zimmer im Gebäude-
teil A ist mit einem einfachen Holzboden
belegt der sich über die ebenfalls mit
Holzplatten eingefassten Türleibungen,
im Erschliessungsraum abzeichnet.
Die Innenwelt – ein collageartiges
Raumgefüge – steht durch seine Unfarbigkeit im Kontrast zur bunten Aussenhülle des Gebäudes und wird zu einem
atmosphärischen und offen bespielbaren
Wohnort für Studierende.
Ort: St. Jakobs-Strasse 106, 4132 Muttenz
Nutzung: Studentenwohnungen (Zwischennutzung)
Planung/Ausführung: 2014-2015
Fertigstellung: 2015
Bauherrschaft: Bellerive Immobilien AG v.d. Pensimo
Fondsleitung AG, Zürich
Generalplanung: ARGE sabarchitekten und Eigenmann
Partner, Muttenz
Ingenieur: Eglin Ristic, Basel
Elektro: Edeco AG, Aesch
Lüftung: Ariatherm AG, Muttenz
Sanitär: Sanplan, Liestal
Brandschutz: Visiotec Consulting AG, Allschwil
Fotograf: Julian Salinas, Basel
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3. Obergeschoss
2. Obergeschoss
1. Obergeschoss
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Wir danken unseren Partnerunternehmen
Gerber-Vogt AG,
Allschwil
Glanzmann Generalunternehmung AG,
Münchenstein 1
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Basel
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Muttenz
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Basel
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Basel
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370732 Doku sab-D_Musterseite 22.12.15 08:33 Seite 28
370732 Doku sab-D_Musterseite 22.12.15 08:33 Seite U3
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Adresse:
Blauenstrasse 19,
4054 Basel
Telefon
+41 (0)61 303 11 50
Rechtsform:
Aktiengesellschaft
Berufsverbände: SIA Schweizerischer
Ingenieur- und Architektenverein,
BSA Bund Schweizer Architekten,
Reg A
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