Das ThyssenKrupp QuarTier - Architekturwelten

Werbung
Das bundesweite Sondermagazin für Architektur und Innenarchitektur in Zusammenarbeit mit dem
NRW
Das ThyssenKrupp
Quartier
Ausgabe 1/2011
Ein architektonischer
Gesamtauftritt
Schnittstelle
Architektur–Wasser:
Zwischen Vision,
Theorie und Funktion
Kinderträume
werden war
KiTa Sternenhimmel
Solingen
Innen und Aussen
im neuen Look
Wand macht Platz
fürs Wellnessbad
Die Bibliothek als Buch
Nationalbibliothek Leipzig
PLAN SPEZIAL
n
utsche
e
D
.
9
mit 5 raphentag
11
Kartog tember 20
. Sep
27. - 29
Editorial
2
Nürnberg, 27. – 29. September 2011
Wissen und Handeln
für die Erde
Roland Ziethen
Geschäftsführer,
Ziethen Medien GmbH & Co. KG
KLIMABEOBACHTUNG | UMWELTMONITORING | ERDBEOBACHTUNG |
BAUWESEN | NAVIGATION + PHOTOGRAMMETRIE | INGENIEURVERMESSUNG | POSITIONIERUNG | PRÄZISIONSLANDWIRTSCHAFT | ARCHITEKTUR +
STADTPLANUNG | KATASTROPHENMANAGEMENT | ENERGIE + STANDORTPLANUNG | HYDROGRAPHIE
Liebe Leserinnen und Leser,
der Anfang ist geschafft!
Die erste Plan Spezial ist auf dem Markt und damit ein Medium für ausgewählte herausragende Projekte aus den Bereichen Architektur und Innenarchitektur. Sowohl bei den
kleineren als auch bei den größeren Projekten spielen Designästhetik und Funktionalität
eine übergeordnete Rolle. Die Objekte, die wir in diesem Magazin vorstellen, reichen vom
architektonischen Gesamtauftritt über Haussanierung und Innenarchitektur bis hin zu
visionären Architekturkonzepten. Auch „Nachhaltiges Bauen“ ist ein immer wichtiger werdender Aspekt in der Architektur, der in unserer ersten Ausgabe nicht unerwähnt bleibt.
Über weitere spannende Projekte wird in den kommenden Magazinausgaben berichtet werden. Wir hoffen, dass die Inhalte des Magazins auf Ihr Interesse stoßen, und möchten Ihnen
aktuelle Strömungen und den Zeitgeist in der Architektur bzw. in der Innenarchitektur auf
unterhaltsame und informative Weise näherbringen.
www.intergeo.de
Veranstalter
DVW e.V. - Gesellschaft für Geodäsie,
Geoinformation und Landmanagement
www.dvw.de
Ausrichter Kongress
DVW GmbH
Egbertstraße 46, 40489 Düsseldorf
DGfK e.V. - Deutsche Gesellschaft für
Kartographie | www.dgfk.net
Ausrichter Messe
HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH
Bannwaldallee 60, 76185 Karlsruhe
Fon: +49 721 93133-0
[email protected]
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer ersten Ausgabe Plan Spezial, und ich
verbleibe mit besten Grüßen
Ihr
Roland Ziethen
31
PLAN SPEZIAL
4
5
Inhalt
18
12
36
Impressum
6
10 24
Herausgeber + Verlag PLAN SPEZIAL
Ziethen Medien GmbH & Co. KG
Unter Buschweg 17 50999 Köln
Fon 02236 39 89 0 Fax 02236 39 89 89
[email protected] www.ziethen.de
Redaktion Ziethen Medien
6
Das ThyssenKrupp Quartier
Ein architektonischer Gesamtauftritt
26
Hochwertige massivholzböden
Natürlich Individuell
10
Therapie- und Meditationszentrum
Innenarchitektur
28
Hochwertige Modul-bauweise
Kommunales Bauen mit System
12
Kinderträume werden war
Kindertagesstätte Sternenhimmel
30Ganzheitliches Konzept „3600 Projects“
Vom Fußballstadion bis zum Luxushotel
14
Innen und Aussen in neuem Look
Sanierung und Innenarchitektur eines
30er Jahre Hauses
32
„openOffice“
(Raum-) Grenzen aufheben
16
Wand macht Platz fürs Wellnessbad
Badezimmersanierung
34
Tropische Therme auf Rügen
Wellnesslandschaft aus Putz
18
Schnittstelle Architektur–Wasser:
Zwischen Visionen, Theorie und Funktion
36
Die Bibliothek als Buch
Deutsche Nationalbibliothek Leipzig
39
Kurviger Sonnenschutz aus Glas
„made in Berlin“
Produktion
Ziethen Medien
40
Dämmen und Schalen in einem Schritt
Innovatives Stecksystem
42
Wissen und handeln für die erde
Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement
Anzeigenvertrieb
Dom-Innovation
Postfach 501203 50972 Köln
Fon 0221 340 32 84
[email protected]
www.dom-innovation.de
22Neues Undercover-Sprinklerrohrsystem
Innenausbau – Brandschutz
24
Innovation für Sicherheit und
Beständigkeit
Architektur
Rainer Stracke, BdB-Landesgeschäftsführer
Architekten:
•ARGE Architekten TKQ, JSWD Architekten,
Chaix & Morel et Associés
• Dipl.-Ing. Vera Schmitz, Innenarchitektin
+ Architektin BdB und BDIA
•Großkemm + Richard,
Architekten Innenarchitekten BdB
•Dipl.-Ing. Jürgen Otte,
Innenarchitekt BdB/BDIA/AKNW
•ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG
GrafikDesign
Ralf Gottschalk, Feines & Buntes Design
[email protected]
www.feines-buntes.de
PLAN SPEZIAL
6
PLAN SPEZIAL
Architektenwettbewerb
ARGE Architekten TKQ
Das ThyssenKrupp Quartier:
ein architektonischer
Gesamtauftritt
JSWD Architekten
Chaix & Morel et Associés
7
Erscheinungsbild. Dieses Bild einer starken Einheit wird
sich dem Betrachter einprägen. Auf dem Campus dominieren filigrane Fassadenkonstruktionen aus metallischen
Werkstoffen und Glas. Die durchgängige, geschosshohe
Verglasung der Etagen stärkt das Bild von Offenheit
und Transparenz.
Das Prinzip „Schale - Kern“
Das Headquarter: Die zwei L-förmigen Baukörper, die gemeinsam ein Gebäude bilden,
erhalten ihre räumliche Gliederung nicht
zuletzt durch Rücksprünge im Erdgeschoss.
Lageplan des ThyssenKrupp-Quartiers
Das übergeordnete Gestaltungsmotiv, das auf alle neuen
Gebäude des Campus angewendet wird, ist das Prinzip
„Schale - Kern“. Alle Gebäude im Quartier sind aus
L-förmigen Einzelbaukörpern zusammengesetzt, die
jeweils eine gemeinsame Mitte umschließen. Sowohl
beim Headquarter (Q1) als auch beim Q2 und den benachbarten Verwaltungsgebäuden Q5 und Q7 erfährt
die Architektur somit eine eindeutige Zentrierung. Es
gibt zwei Fassadentypen: Der eine ist in die Mitte orientiert, der andere bestimmt die Außenseite und damit
die Wirkung der Gebäude zu den Freianlagen. Diese
äußeren Fassaden variieren das Bild der „rauen Schale“:
Im Gebäude Q1 sind es die horizontalen Lamellen des
außenliegenden Sonnenschutzes, die die „raue Schale“
ausprägen. Auch im Q2 ist der äußere Sonnenschutz
Träger des architektonischen Gedankens – hier verkörpern gekantete Lochbleche aus Edelstahl die durchgängige Gestaltungsidee. Bei Q5 und Q7 ist der Gedanke
der „rauen Schale“ als spielerische Struktur horizontaler
und vertikaler Edelstahllamellen ausgebildet.
Schon im Auslobungstext zum internationalen Architektenwettbewerb war die Leitidee für das ThyssenKrupp Quartier als eines
„konsistenten“, in sich geschlossenen Gebäudeensembles umschrieben worden. Kein symbolträchtiger, steil in die Höhe strebender Solitär,
sondern eine flächige und auch flexible Struktur gleichberechtigter Bauten,
die auf Veränderungsprozesse innerhalb des Konzerns reagieren kann, stand
im Fokus der Erwartungen. Unter diesen Vorgaben konnte sich der gemeinsame Entwurf der ARGE Architekten TKQ, JSWD Architekten und Chaix
& Morel et Associés gegenüber den 105 weiteren Wettbewerbsteilnehmern
durchsetzen. Vom Begriff des „konsistenten Ensembles“ hin zur Entwurfsidee einer Campusarchitektur war es nur ein kleiner, aber konsequenter
Schritt.
Das ThyssenKrupp Quartier besteht aus einem Gefüge von Einzelgebäuden,
eingebettet in einen grünen, baumbestandenen Teppich. Verbunden durch
kurze Wege und kleine Plätze säumen die Gebäude die zentrale, alles ordnende Achse mit dem großen Wasserbecken und der „Allee der Welten“.
Neben diesen übergeordneten städtebaulichen Merkmalen legte die ARGE
Architekten TKQ, JSWD Architekten und Chaix & Morel großes Augenmerk auf die architektonische Durcharbeitung der einzelnen Gebäude. Ziel
war ein Quartier mit einem kompakten und homogenen architektonischen
Den Fassaden von Atrien und Innenhöfen liegt eine
andere Gestaltungsidee zugrunde: Hier sind es großformatige, farbige Glattbleche, die den Fassadenabschluss
bilden. Fenster zur Belichtung der zu den Höfen orientierten Büros sind als großformatige, lang gestreckte
Öffnungen aus den Blechen herausgeschnitten. Beide
Fassadentypen haben ihre individuelle Ausstrahlung,
ihre Gesamtwirkung aber beruht auf der Überlagerung
von Schale und Kern. Die konsequente Anwendung
dieses Prinzips auf alle Gebäude des Campus war der
Schlüssel zum heute spürbaren homogenen architektonischen Gesamteindruck des neuen ThyssenKrupp
Quartiers.
Q1
Das Gebäude Q1 ist das Herz des neuen ThyssenKrupp
Quartiers. Mehr als 500 Mitarbeiter finden in dem kubusförmigen Gebäude ihren neuen Arbeitsplatz. Mit
einer Höhe von 50 Metern überragt es alle übrigen Gebäude auf dem Campus, ohne diese unangemessen zu
dominieren.
Oben:
Der L-förmige Riegel des Q7 ist an den
Kopfseiten durch Brücken verbunden.
Durch Loggien und Wintergärten entstehen unerwartete Akzente
Das räumliche Erlebnis und die hohe Funktionalität als Veranstaltungs- und Logistikzentrum verleihen dem Q2 Gebäude seinen
Reiz.
PLAN SPEZIAL
8/9
Architektenwettbewerb
Architektenwettbewerb
ARGE Architekten TKQ
Der vollautomatische Sonnenschutz passt sich dem Sonnenverlauf individuell an.
Die spielerische Struktur des außenliegenden Sonnenschutzes setzen Akzente am Q7
Es ist auch nicht seine Höhe, sondern eher seine markante, expressive Form, die dem Gebäude einen hervorgehobenen Status verschafft. Durch die geometrische
Verschränkung der unterschiedlichen Volumina um eine
gemeinsame Mitte wird nicht nur ein spannungsvolles
äußeres Erscheinungsbild erzeugt. Auch im Inneren
des Gebäudes entstehen faszinierende Raumabfolgen.
Das glasgedeckte Atrium bildet dabei das Zentrum.
Es erstreckt sich über zehn Geschosse und ist durch
zahlreiche Zwischenebenen und Stege gegliedert. Den
Raumabschluss nach Norden und Süden, jeweils zur
Wasserachse, bilden zwei 28,1 mal 25,6 Meter große,
gläserne Panoramafenster. Sie bestehen aus jeweils 96
Scheiben und werden von einer hauchdünnen, kaum
sichtbaren Seilkonstruktion gehalten, so dass die Fenster
aus einer einzigen, riesigen Glasscheibe zu bestehen
scheinen.
Neben der architektonischen Gesamtwirkung des Gebäudes und seinen räumlichen Qualitäten spielt der
Umgang mit Material und Konstruktion bei seinen
Fassaden eine entscheidende Rolle. Am Beispiel des
Sonnenschutzes wird deutlich, wie die Architektur
des neuen Campus mit der Produktwelt von ThyssenKrupp vereint wird. Für die Bauelemente des von den
Architekten und den Planungspartnern entwickelten
Sonnenschutzes fanden auf insgesamt 8.000 Quadratmetern Fassadenfläche Edelstahlprodukte des Konzerns
Verwendung. ThyssenKrupp als Bauherr hat dabei die
Suche nach technisch innovativen Lösungen und das
Bestreben, optimale bauliche Standards zu verwirklichen, umfassend und tatkräftig unterstützt.
Q2
Das Gebäude Q2 ist der Ort der Gespräche und damit auch der Ort des
Austauschs und der Projektarbeit. Im Q2 arbeiten internationale Projektteams, hier empfängt der Konzern seine Gäste. Bis zu 1.000 Personen
finden im großen Sitzungs- und Veranstaltungssaal Platz. Gleichzeitig sind
im Gebäude die Mitarbeiterkantine „Zwischenzeit“ und das Gästekasino
untergebracht. Das Q2 vereint, last but not least, die unterirdische Logistik
für das gesamte ThyssenKrupp Quartier unter seinem Dach.
Daneben entfaltet das Q2 seinen Flair über spannungsvolle Raumabfolgen:
Ein- und zweigeschossige Bereiche lösen einander ab. Die drei Hauptebenen
werden an mehreren Stellen durch gemeinsame Lufträume unterschiedlicher Höhe zusammengefasst. Das räumliche Erlebnis und die hohe Funktionalität verleihen dem Q2 seinen Reiz und machen es damit zum Magneten
auf dem Quartiergelände.
Q5 und Q7
Auch bei den Gebäuden Q5 und Q7 spielt die skulpturale Gliederung der
Gebäudemasse als gestalterisches Element eine zentrale Rolle. Die zwei
L-förmigen Baukörper, die gemeinsam ein Gebäude bilden, erhalten ihre
räumliche Gliederung nicht zuletzt durch Rücksprünge im Erdgeschoss.
Durch tiefe Einschnitte in die Kubatur der Obergeschosse in Form von
Loggien oder Wintergärten gewinnen die fünf- beziehungsweise siebengeschossigen Gebäude im Vergleich zu herkömmlichen Verwaltungsgebäuden
unerwartete Akzente. Während das Q5 rund 220 Mitarbeitern Platz bietet,
sind es im Gebäude Q7 rund 300 Mitarbeiter. Die beiden L-förmigen
Riegel sind an den Kopfseiten durch Brücken verbunden. Diese erzeugen
ebenfalls tiefe Einschnitte in das Gebäudevolumen und geben diesem angenehme Proportionen.
Der Ausblick aus dem 28,1 mal 25,6 Meter
großem Panoramafenster des Q1. Zahlreiche Zwischenebenen und Stege gliedern
das Headquarter.
JSWD Architekten
Chaix & Morel et Associés
PLAN SPEZIAL
10
PLAN SPEZIAL
11
Innenarchitektur – Barrierefreies Bauen
Dipl.-Ing.
Vera Schmitz
Innenarchitektin + Architektin BdB und BDIA
Sachverständige für Barrierefreies Planen und Bauen • www. efficientia.de • [email protected]
Therapie- und
Präventionszentrum
Medical Fitness, Physiotherapie, Rehasport und Wellness umfasst das Angebot auf 440 m² Fläche. Hier
dreht sich alles um das Wohlbefinden und die Wiederherstellung des Wohlergehens des Menschen.
Die Innenarchitektur spiegelt das Konzept der Nutzung auf eine
selbstverständliche Art und Weise wieder. Funktion und Gestaltung
werden eindeutig miteinander verknüpft. Offenheit, Leichtigkeit und Barrierefreiheit sind die Basis für den Entwurf und die Raumkonzeption. Farbe,
Material und medizinischer Standard bilden einen Einklang und vermitteln
eine positive Raumwahrnehmung. Eine rollstuhlgerechte Nutzbarkeit von
Gesundheits- und Therapiezentren ist mit gestalterischem Anspruch bis
ins Detail umgesetzt.
Alle Abbildungen: © Fotografie, D. Hübner
Satinierte Glasschiebetür mit
Raumkennzeichnung
Automatisch betriebene Eingangstür, schwellenloser Zugang, rollstuhlgeeigneter Schmutzfangboden, breite Durchgänge und ein unterfahrbarer
Empfangstresen begrüßen bereits den Kunden. Schiebetüren ermöglichen
auch für mobiltätseingeschränkte Menschen großzügige Bewegungsflächen in den Behandlungsräumen, vertikale Griffstangen bieten unterschiedliche Greifhöhen und eine bequeme Handhabung sowie die Benutzung der bodengleichen Duschen sind nur einige Beispiele. Ausgesuchte
Materialen gewähren eine gute Raumakustik und verbessern das Sprachverstehen. Die Lichtkonzeption berücksichtigt variable Nutzungszeiten
und Beleuchtungsszenarien durch individuelle Steuerungsmöglichkeiten
und garantiert eine blendfreie Ausleuchtung der unterschiedlichen Räume.
Innenansicht
Einzeltherapieraum
Empfangsbereich mit unterfahrbaren Kundentresen
Gezielte Einblicke durch Glasausschnitte in den Wänden ermöglichen die gewünschte Transparenz in das
Praxisgeschehen aus den verschiedensten Perspektiven. Ein Informations- und Leitsystem ist ebenfalls mit
Bestandteil der Innenarchitektur, hier ist auf eine gute
Wahrnehmbarkeit durch das gezieltes Einsetzen von
Farbkontrasten geachtet worden.
Die Umsetzung einer barrierefreien Gestaltung
findet seine natürliche Formensprache und bietet
Patienten und Angestellten ein komfortables Umfeld
für Alle.
Natürliches Lichtspiel im Gruppentherapieraum
PLAN SPEZIAL
12
PLAN SPEZIAL
Innenarchitektur – Umbau
Großkemm + Richard
13
Architekten Innenarchitekten BdB
Umbau der evangelischen Kindertagesstätte Sternenhimmel
Kinderträume werden
wahr
Spiel- und Schlafpodeste
Waschraum
Sternenhimmel
Spielen lernen
Abenteuer-Landschaft
Die zweigruppige Ev. Kindertagesstätte Sternenhimmel liegt in der
Fußgängerzone der Solinger Stadtmitte. Viele berufstätige Eltern nutzen
diesen Kindergarten als Spiel, Lern- und Lebensraum für ihre Kinder.
Unmittelbar nach Beginn der Fördermöglichkeit für U3-Plätze hat sich
der Träger und die Leitung des Kindergartens entschieden, zukünftig auch
sehr kleine Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren zu betreuen. Die notwendigen Flächen waren im Altbau vorhanden; dazu wurde die bestehende Küsterwohnung aufgegeben und an den Kindergarten
angeschlossen.
Dipl.-Ing. Marion GroSSkemm
Innenarchitektin
Dipl.-Ing. Markus Richard
Architekt
Mankhauser Str.1 42699 Solingen
T 02 12.2 47 19 00 F 02 12.2 47 19 01
[email protected]
www. grosskemm-richard.de
Der gewonnene Platz ermöglicht nicht nur
die Erweiterung der Kindergartengruppen
mit den notwendigen Schlaf- und Bewegungsräumen. Erstmalig gibt es einen eigenen Platz im Dachgeschoss für die Spracherziehung der Kinder. Den Weg zu der
(externen) Fachkraft für Logopädie finden
die Kinder wie von selbst. Rot-weiß gestreifte Handläufe zeigen ebenso den Weg wie
die bekannten „sprechenden“ Kindergartenfreunde entlang des Weges.
Gemeinsam erfahren
Ein neuer zentraler Ort für Kinder sind die „Schlafpodeste“, die neben dem Platz für das Mittagsschläfchen
ausreichend Platz für Verstecken, Forschen, Spielen,
Klettern und mehr bieten. Unterschiedlichste Materialien wie geflochtene Weide, Taue, verschiedene Bodenbeläge bieten immer neue haptische Reize.
Wegweisersystem
Vorhandene Waschräume werden ganz nebenbei
zu Spiel- und Lernorten. Wo früher nur Händewaschen möglich war, können jetzt Schiffe in aufgestautem Wasser segeln. Für die ganz Kleinen wurden
Wickeltische mit Auszugtreppen, Stauraum, Duschwanne und Auszugwindeleimer individuell entworfen
und gefertigt.
Wickeltisch
Zusätzliche Schallschutzmaßnahmen, Steh- und Sitzhilfen, Lesesofas u.v.m. sollen die Arbeit der Erzieherinnen erleichtern. Und damit auch die Eltern immer
über alle Vorgänge informiert sind, gibt es auf allen
Etagen große Infoboards mit Tafelflächen, Magnetpinnwänden, Broschürenhaltern, etc.. Neu ist auch ein
separater Raum für ungestörte Elterngespräche im
Dachgeschoss.
Zur offiziellen Einweihung gab es nicht nur überschwängliches Lob für unser Engagement, sondern
auch die besondere Auszeichnung der Erzieherinnen,
Eltern und Kinder – das Zertifikat: Schönste Kita im
Sonnensystem „Sternenhimmel“.
Motorik- und Lernspielzeuge
PLAN SPEZIAL
14
PLAN SPEZIAL
Innenarchitektur – Sanierung
Großkemm + Richard
15
Schlichte Eleganz im TV-Zimmer
Sanierung und Innenarchitektur eines 30er Jahre Hauses
innen und AUssen
in neuem Look
V.l.n.r.: Offen gestaltete Küche mit nebenliegendem Essbereich im
lichtdurchfluteten Wohnzimmer; Schlichte moderne Relaxecke mit
angrenzender Sauna
Vor der Sanierung
… so lauteten die Umbauwünsche des Ehepaares nach
dem Erwerb eines bestehenden Einfamilienhauses aus
dem Jahre 1938. Aufgrund der vorhandenen Gebäudeschäden und des energetischen Zustands des Gebäudes
waren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Nebenbei sollte der Grundriss auf die Lebenssituation des Ehepaares angepasst werden: Gästeetage im
Dach, Arbeiten, Schlafen, Wohlfühlen (Sauna) im 1. OG,
sowie ein großer Koch- und Essbereich im EG.
V.o. im Uhrzeigersinn: 1) Der kräftige warme Farbton harmoniert hervorragend
zu dem sanierten Treppenhaus aus den 30er Jahren. 2) Der neue Eingangsbereich mit moderner Glasüberdachung verleiht dem Haus zurückhaltende Eleganz.
3) Modernes Design im Retro-Look gibt dem kleinen Bad ein neues Gesicht.
Auch sollte zukünftig ein Rückbau in zwei Wohneinheiten wieder möglich sein. Daher wurde schon jetzt ein
Eingang auf die Straßenseite des Gebäudes verlegt. Der
vorhandene Grundriss wurde im wesentlichen beibehalten, die Räume wurden lediglich umgenutzt.
Zuerst wurden den Auftraggebern alle Entwürfe skizzenhaft präsentiert. Frühzeitig wurde ein Materialkonzept bis hin zu den Dekostoffen als „Masterlinie“ erstellt.
Dieses wurde als Rahmen für die gesamte Ausarbeitung
des Innenausbaus zu Grunde gelegt. Alle Innenräume
wurden einschließlich der gesamten Einbaumöbel entworfen und umgesetzt.
V.o. im Uhrzeigersinn: Haus von der Straße aus gesehen, Badezimmer, und Küche vor dem Umbau und der Sanierung
Alle Abbildungen des sanierten und umgebauten Hauses: © Fotoagentur Photoprop, Wuppertal
Sanierte und modernisierte Aussenfassade: Rückseite des Hauses mit
Blick auf den Garten und die Terrasse
Architekten Innenarchitekten BdB
PLAN SPEZIAL
16
PLAN SPEZIAL
Innenarchitektur – Sanierung
Dipl.-Ing.
Jürgen Otte
Innenarchitekt BdB/BDIA/AKNW
17
Wand macht Platz
fürs Wellnessbad
Der Anteil von Bauaufgaben zur Sanierung von Bestandsgebäuden
nimmt – wie bei vielen Kolleginnen und Kollegen im Berufsverband BdB –
auch beim Innenarchitekten Jürgen Otte stetig zu. Der Bauherrenwunsch
nach hochwertig eingerichteten und barrierefrei nutzbaren Wohnungen
steht immer mehr im Zentrum der gestalterischen Aufgabenstellungen.
Erstentwurf: Aufriß des zu sanierenden Wellnessbades
Knapp geschnittene Grundrisse aus den 60er und 70er Jahren stehen
dem Wunsch nach großzügig geschnittenen Räumen oft entgegen. Da der
Platz im vorhandenen Bad für einen Doppelwaschtisch, eine freistehende Wanne, ein WC und eine großzügige Dusche nicht ausreichte, musste
die Wand zum Schlafzimmer „Platz machen“. Die geschwungene Wand
nimmt dem Schlafzimmer so viel Raum, wie im Bad benötigt wird, um eine
zweiseitig offene, begehbare Dusche einplanen zu können. Die freistehende Wand, in die ein großzügiger Spiegelschrank, Beleuchtung und die Badarmaturen für die Waschtische und rückseitig für die Dusche eingebaut
wurden, trennt den Raum in zwei Nutzungsbereiche. Auf der einen Seite
der Duschbereich, der in Anlehnung an die historischen niederrheinischen
Kieselmosaikböden ganz in geschnittenem Kieselmosaik ausgekleidet
wurde und durch eine Duschrinne ebenerdig entwässert wird. Auf der anderen Seite der Waschtischbereich, in dem sich die Wanne im Halbeinbau
zur Nutzung anbietet. Großformatige Feinsteinzeugfliesen lassen diesen
Bereich noch großzügiger wirken.
Dem Wunsch der Bauherrin nach Erleichterung bei der Hausarbeit folgend, wurde oberhalb des WC´s ein Wäscheabwurfschacht in die Wand
eingebaut, der mit einer Glasplatte mit Druckverschluss wandeben integriert werden konnte.
Designermöbel für das Erlebnis Badezimmer
Dipl.-Ing. Jürgen Otte
Innenarchitekt BDIA BDB AKNW
Schanzenstr. 13 46535 Dinslaken
T 02 064.777 177 F 02 064.777 118
[email protected]
www.otte-und.de
Die Raumbeheizung erfolgt durch eine Fußbodenheizung und einen Badheizkörper als Handtuchwärmer.
Die freistehende Wanne: der Eyecatcher des
Raumes
Der große Spiegel an der freistehenden Wand
lässt das Badezimmer noch geräumiger
erscheinen.
Links: Die großzügige Dusche ist beidseitig
begehbar und ist in geschnittenem Kieselmosaik ausgekleidet.
PLAN SPEZIAL
18
18/19
Architektur – Visionen
ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. Kg
19
Waterscraper Sarly Adre Sarkum
No Man‘s Land Phu Hoang Office
Waterscraper Sarly Adre Sarkum
Eine Wechselbeziehung zwischen Wasser und Architektur
besteht seit jeher. Die Abhängigkeit menschlichen Lebens
vom Element Wasser und das Bedürfnis, Wasser stets zur
Verfügung zu haben, machen diese Verbindung unumgänglich
– schon immer. Die Schnittstelle Architektur und Wasser beinhaltet eine Bandbreite an hochaktuellen Themen. Wie steht
es um unser Leben auf diesem Planeten, um die Entwicklung
von Technologien und Städten? Wie gehen wir um mit dem
Schnittstelle
Architektur−Wasser:
zwischen Vision, Theorie
und Funktion
Wasser, das die Grundlage jedes Lebens darstellt und zugleich als Naturgewalt beeindruckt?
ACO besetzt mit seiner Architektenkommunikation nun diese Schnittstelle und spannt den Bogen weit: von der Auseinandersetzung mit visionären Architekturen im, unter, über Wasser – Visionen, die Antworten suchen
auf Überflutungen über den Trend zu Megacities bis hin zu den prognostizierten Wanderungen ganzer Bevölkerungsgruppen. Visionen, die heute das
Vorstellungsvermögen der meisten übersteigen. Doch gerade die Arbeiten
des niederländischen Architekturbüros Waterstudio.NL zeigen, dass wir von
der Realisierung nicht weit entfernt sind. Die Auseinandersetzung mit diesen gefühlt noch weit entfernten Zukunftsarchitekturen endet hier jedoch
nicht. Auf architektonische, städtebauliche und gesellschaftliche Entwicklungen eingehend, wird über Themen wie Universal Design, Klimawandel,
Stadtverdichtung und Freiflächen informiert – stets im Fokus der Bezug zur
vielschichtigen Planertätigkeit.
ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG
Postfach 320 | 24755 Rendsburg
Am Ahlmannkai | 24782 Büdelsdorf
T 04 331 354-0 | F 04 331 354-130
[email protected]
www.aco.com
PLAN SPEZIAL
20
PLAN SPEZIAL
Architektur – Visionen
ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG
Architektursymposium:
Architektur der Zukunft
Cruise Terminal
Waterstudio.NL und Dutch Docklands
So bildet die vom Architekten Koen Olthuis im Januar dieses Jahres publizierte Architektenmappe einen umfassenden Überblick zur SchnittstellenThematik und vor allem auch Schnittstellen-Problematik. Denn überall, wo
Wasser auf Land, Regenwasser auf Bauwerk, Natur auf Stadt trifft, sind ausgereifte Technologien, vorausschauende Entwürfe und innovative Ansätze
notwendig.
ACO bietet Ansätze zum Umdenken, zum Planen und zur Umsetzung in
der tagtäglichen Planungspraxis – ganz gleich ob visionär oder sehr real
überall dort, wo Wasser gesammelt, gereinigt, gehalten oder abgeleitet werden soll. Durch Systemlösungen, die Mensch und Bauwerk vor dem Wasser
schützen – und umgekehrt.
Unternehmensprofil: ACO. Die Zukunft der Entwässerung.
Als Weltmarktführer schafft ACO die Entwässerungslösungen für die Umweltbedingungen von morgen. Zunehmend extremere Wetterereignisse
erfordern immer komplexere Entwässerungskonzepte im Tiefbau, im Hochbau und in der Gebäudetechnik. Hierfür schafft ACO Systemlösungen, die
helfen, die Menschen vor dem Wasser zu schützen – und umgekehrt. Jedes
ACO Produkt sichert innerhalb der ACO Systemkette den Weg des Wassers mit dem Ziel, es ökologisch und ökonomisch sinnvoll weiterverwerten
zu können.
Die Planermappe ist zu bestellen unter www.architektur-wasser.de – die
Internetseite speziell für Architekten und Planer.
Eine monatliche Aktualisierung und ein regelmäßiger Newsletter informieren über Themen rund um die Schnittstelle Architektur und Wasser und
über ACO.
Anmeldungen zu Vorträgen von Koen Olthuis, Architekt, Waterstudio.NL,
am 30.9. 2011 in München sind ab sofort möglich unter:
www.architektur-wasser.de
Den Film „ACO: Die Zukunft der Entwässerung“ finden Sie unter:
www.youtube.com oder unter www.aco-haustechnik.de
Universal Design, Klimawandel, Urbanes
Grün, Landschaft – Architektur – Stadt.
Das sind die Themen, die uns bei ACO umtreiben: ACO befasst sich mit ganzheitlichen Ansätzen zum zukünftigen Umgang
mit Architektur und Wasser. Um diesem
Anspruch weiterhin mit praxisnahen Lösungen gerecht zu werden, räumen wir
dem Dialog mit Architekten einen hohen
Stellenwert ein. Im Mittelpunkt unseres
Architektensymposiums steht daher die
Diskussion rund um aktuelle Erkenntnisse
und Anforderungen aus Ihrem Projektalltag am Bau.
Besuchen Sie den Vortrag von
Koen Olthuis:
Architektensymposium 2011 Architektur der Zukunft
am 30.09.2011 in München
Das revolutionäre Konzept für ein Ausflugsschiff-Terminal besteht aus einer
schwimmenden, dreieckigen Konstruktion – groß genug, um drei der weltweit
größten Ausflugsschiffe aufzunehmen.
Das schwimmende Terminal liegt ausreichend entfernt vom Festland, um auch
den größten Schiffen hinreichend Tiefgang zum Anlegen bieten zu können. Seine einfache ikonische Form zeigt sich wie
eine elegante natürliche Skulptur fern der
Küste. Eine Idee von vielen, mit denen der
niederländische Architekt und Designer
Koen Olthuis der Bedrohung durch Hochwasser und Fluten begegnen will.
Lilypad Project
Vincent Callebaut Architectures
21
PLAN SPEZIAL
22
23
Rohbau – Brandschutz
Unsichtbarer Brandschutz:
Neues Undercover-Sprinklerrohrsystem
von Minimax
Weitere Informationen:
Minimax GmbH & Co. KG
Geschäftsbereich Technologies
Produktlinie Wasser
Stefan Schnell
T +49 4531. 803 423
F +49 4531. 803 700
E-Mail
[email protected]
Absolut flexible Montage - auch unter erschwerten Installationsbedingungen
Moderne Haustechnik harmonisch und unauffällig in
das Deckenbild einfügen - genau diesem Trend trägt
das neue Minimax Undercover-Rohrsystem Rechnung.
Denn: es wurde speziell zum Einbetonieren entwickelt.
Durch die Verlegung in Betondecken können sowohl
Rohre als auch Sprinkler nahezu unsichtbar installiert
werden, ohne dass eine Zwischendecke erforderlich ist.
Das Undercover-Rohrsystem ist auf die Kombination
mit den Minimax Undercover-Sprinklern abgestimmt.
Beim Einsatz der zurückgesetzten und verdeckten
Undercover-Sprinkler wird das Deckenbild nicht durch
herausragende Sprinklerköpfe gestört. Zudem wird
die Gefahr einer Fehlauslösung der Sprinkleranlage
erheblich verringert, da die Sprinklerköpfe nicht manipuliert werden können. Das Undercover-Rohrsystem
kann aber auch mit konventionellen Sprinklern kombiniert werden.
Die für eine Installation in Massivdecken konzipierten
Kunststoff-Verbundrohre sind nicht nur druckfest, sondern durch ihre innere und äußere Kunststoffschicht
auch dauerhaft korrosionsbeständig, selbst wenn sie
in den aggressiven Baustoff Beton eingebettet werden. Damit bieten sie im installierten Zustand hohen
Schutz vor Beschädigung und eine lange Lebensdauer.
Das viel geringere Gewicht im Vergleich zu Stahlrohren
sowie die Biegsamkeit der Kunststoff-Verbundrohre
sind wiederum bei der Montage eine Erleichterung.
Auch die sogenannten Pressfittings sind korrosionsbeständig. Sie bestehen aus korrosionsfestem Rotguss und stabilen Edelstahl-Presshülsen. Im Gegensatz zu Fittings anderer Systeme müssen sie vor dem
Einbetonieren nicht umwickelt werden, was ebenfalls
einen Montagevorteil darstellt. Darüber hinaus verhin-
dert die Verwendung des hochwertigen Materials die Gefahr von Langzeitschäden durch versehentlich nicht komplett umwickelte Formstücke.
Durch Verwendung sehr strömungsgünstiger Pressfittingverbinder und
-formstücke genügen kleine Nennweiten, was die mechanische Schwächung der Decke minimiert und Konflikte mit der Armierung vermeidet.
Generell erlauben die speziell für den Bau von Undercover-Sprinkleranlagen optimierten Einzelteile des Systems, wie die abgestimmten Anschlussstücke und Montagehilfen, eine schnelle Rohrverlegung mit weniger Werkzeug und Monteuren.
Auch in wirtschaftlicher Hinsicht bietet die Verwendung des Undercover-Systems Vorteile: Durch den Einsatz des Undercover-Rohrsystems
kann die Gesamthöhe eines Geschosses verringert werden, was die Baukosten erheblich senkt. Weitere finanzielle Vorteile entstehen durch den
geringen Wartungsaufwand; das Rohrnetz muss nach dem Einbetonieren
nicht mehr kontrolliert werden. Die speziellen Anschlussstücke ermöglichen die Dichtigkeitskontrolle der Undercover-Rohre bereits während des
Betoniervorgangs.
Versteckt verbaut…
Undercover-Sprinklerrohrsystem
Unsichtbarer Brandschutz:
Minimax Sprinklerrohre in Beton
Das Undercover-Sprinklerrohrsystem wurde speziell zum Einbetonieren
entwickelt. Sowohl Rohre als auch Sprinkler können nahezu unsichtbar
und absolut flexibel ohne Zwischendecke montiert werden – auch unter
erschwerten Installationsbedingungen.
Insgesamt sind die Installationskosten des Undercover-Rohrsystems vergleichbar mit denen einer herkömmlichen Sprinkleranlage mit verdeckt verlegtem Rohr – allerdings bei einer höheren Lebensdauer des Rohrsystems.
Einbetoniertes Undercover-Sprinklerrohrsystem - noch mit Betonierhilfe versehen
Einbetoniertes Undercover-Sprinklerrohrsystem
- mit installiertem Undercover-Sprinkler
Sicherheit durch Technologie: Wo immer Brandgefahren drohen, schützen
individuelle Speziallösungen von Minimax Menschen, Maschinen, Gebäude
und Umwelt. Seit über 100 Jahren zählt die Minimax Gruppe mit ihren
5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den weltweit führenden
Komplettanbietern im Brandschutz.
Vertrauen auch Sie auf die Schutzkonzepte von Minimax.
Minimax GmbH & Co. KG
Geschäftsbereich Technologies
Produktlinie Wasser
Industriestraße 10/12
D-23840 Bad Oldesloe
Tel.: + 49 4531 803-423
Fax: + 49 4531 803-700
E-Mail: [email protected]
www.minimax.de
PLAN SPEZIAL
24
Architektur
Autorin Helga Langer
sein zu vereinen, war DI Klaus Fessl der genau passende Planer
für die Bauherren.
Die Bauherren, das Förster Ehepaar Pilz, leben bislang noch mitten in der Natur in einem altehrwürdigen Gebäude mit grandiosem Blick vom Mühlviertel ins Donautal. Gewohnt an ein besonders schönes, offenes und weitläufiges Wohnen mit Ausblick,
sollte auch das neue Wohnhaus inmitten eines Stadtsiedlungsgebietes diesen naturverbundenen Ansprüchen entsprechen, denn
die gewohnte Weite und Großzügigkeit will die Familie natürlich
auch in Zukunft nicht missen. Eine nicht ganz einfache Aufgabe
für den Planer, da doch die Größe und Lage des zu bebauenden
Grundstückes und die behördlichen Bebauungsvorschriften die
Wunschvorstellungen begrenzen. Es ist gelungen, einen großzügigen modernen Lebensraum auf einem, wie dort üblich, kleinem
Stadtsiedlungsgrundstück zu schaffen und auch die Bebauungsvorschriften und Baufluchtlinien einzuhalten. Für diese Stadtsiedlung ist ein Satteldach vorgeschrieben.
Charakteristisch für den Planer DI Klaus Fessl ist seine Bodenständigkeit. Er plant innovativ und vereinigt neue Formensprache, Materialien und Technologien mit bodenständigem Anschluss an die örtlichen Traditionen. Und ebenso wie er aufgrund
seiner Kenntnisse der heimischen Pilzwelt bekömmliche von unbekömmlichen und giftigen Pilzen unterscheiden kann, trennt
DI Klaus Fessl die dem Menschen zuträglichen und nachhaltigen
Baumaterialien bewusst von den modischen oder veralteten
Werkstoffen.
In diesem Sinne fiel auch die Entscheidung, für das Dach und weite Teile der Fassade RHEINZINK zu verwenden. DI Klaus Fessl sagte dazu: „Die Nachhaltigkeit dieses Materials, das langfristigen
Werterhalt mit Ökologie, gestalterischer Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit verbindet, macht die unterschiedlichen RHEINZINKProdukte zu einem wichtigen Teil unserer heutigen Baukultur“.
Mit seiner ausgewogenen Art, Fortschritt mit Traditionsbewusst-
Eine pfiffige Dachlösung wurde gefunden, eine Form, die sich
der Umgebung und der Bauordnung anpasst und trotzdem
durch Schönheit und Individualität auffällt. Zwei Baukörper, die
einander durchdringen stehen im fast rechten Winkel zueinander. Diese beiden sehr unterschiedlichen Baukörper bilden eine
harmonische Einheit. Die Achse, die zur Straße zeigt, hat das
vorgeschriebene Satteldach, der anschließende Kubus ein Flachdach. Für das Satteldach wurde QUICK STEP - Das RHEINZINK
Treppendach gewählt. Dieses mit zahlreichen Innovationspreisen
ausgezeichnet Dachsystem passt farblich und strukturell perfekt
zur Lärchenholzfassade und zur RHEINZINK- SteckfalzpaneelFassade des Kubus.
Die Fassade nimmt die horizontale Struktur des Treppendaches
auf, das Material RHEINZINK-„vorbewittertpro blaugrau“ ist für
Dach und Fassade gleich und harmoniert vollkommen mit der honiggelben Lärchenholzfassade.
Aufgrund der ästhetischen Kriterien – eine sehr plane, nicht
wellige Oberfläche und die Fortführung der Linie des Daches –
wurde das Fassadensystem der RHEINZINK-Steckfalzpaneele
gewählt. DI Fessl hat bei Dach und Fassade auf ein Konzept gesetzt, das individuelle Strukturen zulässt und dennoch durch
ein durchdachtes System von vorgefertigten Elementen die
Bauzeiten verkürzt und es dem Spengler leichter macht, hochwertige und dauerhafte Verarbeitung zu gewährleisten. Passend
zum Dach wurde auch der Kamin systemgerecht mit RHEINZINK-
Lärchenholz und vorbewittertes RHEINZINK - zwei
Naturmaterialien, die durch Ausdruck und Farbe
harmonisch zusammenpassen.
Natürlichkeit und
Schlichtheit zeichnen dieses Niedrigstenergiehaus
aus. „Großzügigkeit und Komfort und gleichzeitig die
Energiekosten im Griff zu haben, das ist besonders
für unser Traumhaus des nachberuflichen Lebens sehr
wichtig. Durch eine Beschränktheit des Budgets in der
nachberuflichen Lebensphase müssen die Erhaltungskosten und die Energiekosten kalkulierbar sein. Der
richtige Materialeinsatz für den Schutz des Hauses,
für Dach und Fassade, aber auch kostengünstige Energielieferanten garantieren uns dies“ sagen die Bauherren. Beim Förster ist es Holz, daher ein Kachelofen
und für die Wand- und Fußbodenheizung eine Tiefenwärmepumpe. Diese Heiztechnik garantiert ein sehr
behagliches Wohnklima, das genau auf die einzelnen
Wohnbereiche abgestimmt ist. Die Hülle aus dem Ökowerkstoff RHEINZINK, ein optisch und praktisch zeitlos
perfekter Gebäudeschutz, muss weder gewartet noch
gepflegt werden.
BAUTAFEL
Planer: DI Klaus Fessl, Bad Leonfelden
Generalunternehmer und Spenglerarbeiten:
Kapl Bau GmbH, Bad Leonfelden
Material für Dach und Fassade:
RHEINZINK-„vorbewittertpro blaugrau“: 150 m2 QUICK STEP - Das RHEINZINK Treppendach
200 m2 RHEINZINK-Steckfalzpaneele
Idee: Zaha Hadid Architects, London, Großbritannien
Lösung: RHEINZINK
UNSER SERVICE –
SO FLEXIBEL WIE
UNSER WERKSTOFF
Welchen Wert hat der beste Werkstoff, wenn er Ihre Kreativität
einschränkt? Was nützt die genialste Idee, wenn es an der Umsetzung mangelt? Bei RHEINZINK ist der Service so flexibel wie
der Werkstoff. Wir engagieren uns für Ihre Idee und leisten einen wertvollen Beitrag bei der Umsetzung. In Form einer Lösung,
die genauso individuell ist wie Ihr Projekt. Dabei ist eine umfassende anwendungstechnische Beratung für uns ebenso selbstverständlich wie eine individuelle Fertigung. Jeder noch so ausgefallene Entwurf ist eine Herausforderung für uns. Das
umfassende Angebot an RHEINZINK- Dach- und Fassadensystemen macht es leicht, für jeden Entwurf eine praxisgerechte
Lösung zu finden.
Unsere aktuelle Publikation „ARCHIZINCTURE” dokumentiert
Wirklichkeit gewordene Visionen von Architekten, deren Ideen
wir gefolgt sind. Fordern Sie diese noch heute an:
www.folge-der-idee.de
RHEINZINK GmbH & Co. KG · Postfach 1452 · 45705 Datteln · Germany
Tel.: +49 2363 605 - 0 · Fax: +49 2363 605 - 209 · [email protected]
www.rheinzink.de
RZ _4343-4C-D
Innovation für Sicherheit
und Beständigkeit
„vorbewittertpro blaugrau“ bekleidet. Spenglermeister Gerhard Nimmervoll zu den Spenglerarbeiten: „Wir
Spengler arbeiten gerne mit RHEINZINK. Damit können sowohl effektive und einfache Strukturen erstellt,
aber auch außergewöhnliche und handwerklich schöne
Spenglerarbeiten gemacht werden. Ich habe mein eigenes Haus völlig mit RHEINZINK eingehüllt. Das Naturmaterial RHEINZINK ist ursprünglich und handwerklich und
gleichzeitig Hightech.“
PLAN SPEZIAL
Wir schaffen Lebensräume,
Innenarchitektur – Innenausbau
ausserhalb der BauArt – Raum- und Einrichtungskonzepte GmbH
Bembé Parkett GmbH & Co. KG
Martinsfeld 30
D- 50676 Köln
Wolfgangstraße 15 97980 Bad Mergentheim
T 07931. 96 60 F 07931. 96 61 50
info(at)bembe.de www.bembé.de
Bei individuellen Raum- und Einrichtungskonzepten stehen wir Ihnen von der Planung bis zur Realisierung zur Seite. Die
Elemente Raum und Einrichtung zu einer
ästhetischen Gesamtheit zu verbinden, steht dabei im Vordergrund.
Natürlich individuell
Massivholzdielen heben sich
ausdrucksstark von der Masse ab
Exklusivität so weit das Auge reicht: Massivholzdielen setzen persönliche Akzente und unterstreichen die Individualität der eigenen vier Wände. (Foto: Bembé Parkett)
Heutzutage wird es immer schwieriger, sich im Zeitalter von gesichtslosen und uniformen Massenfabrikaten ein bisschen Individualität zu bewahren.
Die eigenen vier Wände bieten nach wie vor viele Möglichkeiten, persönliche Akzente zu setzen und seiner
Individualität Ausdruck zu verleihen. Einzigartigkeit
garantiert beispielsweise der Werkstoff Holz. Und nirgendwo kommt er bedeutungsvoller zum Einsatz als in
Form eines Holzdielenbodens. Ob in Kombination mit
moderner Architektur und Einrichtung oder in klassischnatürlichem Ambiente – ein Parkettboden ist ein
zeitloses Unikat, das jedem Wohnraum das gewisse
Etwas verleiht.
holzes, der langjährigen Erfahrung und ständigen Qualitätskontrollen. Gekrönt wird das bisherige Massivdielensortiment jetzt mit der Massivholzdiele Edelholz, die in den Dicken 14 und 20 Millimeter erhältlich ist und sich
besonders außergewöhnlich, facettenreich und authentisch präsentiert
und dauerhafte Werte in jeder Wohnumgebung schafft. Verschiedene und
handwerklich individuelle Oberflächenbearbeitungen und -veredelungen
– wie beispielsweise farbig geölt, geschliffen, gebürstet, eingewischt oder
kantenbeschädigt und gealtert – erzeugen wunderschöne und natürliche
Farbgebungen und Oberflächenstrukturen. Hinzu kommt die langjährige
Erfahrung des Traditionshauses Bembé Parkett, das inzwischen auf 230
Jahre Firmengeschichte zurückblickt und nicht nur mit der ausschließlichen
Verlegung durch eigene Parkettleger für Kompetenz und Qualität rund um
den Parkettboden steht.
Mit einem Boden aus massivem Holz holt man sich
zudem ein Stück Natur ins eigene Heim, denn kein Bodenbelag ist ökologischer als ein Holzfußboden und
sorgt zugleich für ein gesundes Wohnklima. Das Original und der Ursprung aller Dielen ist die Massivholzdiele. Sie wird aus einem einzigen Stück Rohholz gefertigt.
Neben Landhaus- und Schiffsbodendielen ist sie ein
fester Bestandteil des Produktsortiments aus dem
Hause Bembé Parkett. Ihre besondere Ausstrahlung
und Stabilität verdankt sie der Präzision bei der fachgerech-ten Verarbeitung und Trocknung des Massiv-
Handwerklich individuelle Oberflächenveredelungen bringen die wunderschönen Strukturen
des Holzes noch mehr zur Geltung. (Foto: Bembé Parkett)
.
Norm
26
Wenn Sie einzigartige und funktionale
Lösungen für Ihre Wohn- und Geschäftsräume suchen, dann sind wir der richtige Partner.
Wir freuen uns auf die Herausforderung
und die Zusammenarbeit mit Ihnen.
Kontaktieren Sie uns:
[email protected] oder
www.bauart-schaefer.de
Fon:+49 221 932 20 07
Fax: +49 221 932 20 06
[email protected]
www.bauart-schaefer.de
PLAN SPEZIAL
28
PLAN SPEZIAL
Architektur – Modulbau
Thermografische Messungen
beweisen Wärmebrückenfreiheit in der hochwertigen
SÄBU-Modul-bauweise
Die Edith-Stein-Schule in Frechen – ein
Beispiel für gelungene Modulbauweise:
Für die Fassade wurde Himbeerrot gewählt.
Aber auch in den Klassenräumen und im
Treppenhaus findet sich das Rot wieder, welches zusätzlich mit den Farbtönen Blau, Grün
und Gelb kombiniert wurde.
SÄBU
Kommunales Bauen mit System, Am Puls der Zeit
Die Anwendungsgebiete der Thermografie sind sehr vielschichtig,
sie reichen von der Leckageortung an Leitungssystemen und der
Untersuchung von Gebäuden auf Wärmebrücken bis hin zur begleitenden Überwachung von verfahrenstechnischen Prozessen.
Die verwendeten Thermografie-Systeme arbeiten in einem Temperaturintervall von ~ -40°C bis ~ +2000°C, wobei die Auflösung des
empfindlichsten Systems bei ~0,1K liegt.
Zur Optimierung des Energieverbrauches wurden im Gebäude
keine Lichtschalter verbaut, sondern die Beleuchtung über
Präsenzmelder gesteuert, die in den Klassenräumen zusätzlich
tageslichtabhängig funktionieren. Dieses Objekt wurde thermografisch untersucht, um mögliche thermische Schwachstellen in
der Wandkonstruktion zu lokalisieren. Hierbei wurden Aufnahmen von innen und von außen vorgenommen und dokumentiert.
Die Modulbauweise bietet darüber hinaus Vorteile, speziell
für den Kommunalbau hinsichtlich der Schnelligkeit, Kostensicherheit und Terminsicherheit bei Neu- und Erweiterungsbauten
von Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäuden und Medizinischen Einrichtungen. Die Modulgebäude bestehen aus einzelnen
Raummodulen, die industriell und passgenau im Werk vorgefertigt werden. Hier zeigt der Modulbau seine wirklichen Stärken.
Nach Ankunft am beschriebenen Objekt wurden zunächst der
Gebäudetyp, die Außen- und Innentemperatur, Temperaturdifferenz, Messzeit sowie die Witterungsverhältnisse erfasst.
Anschließend wurde die thermografische Untersuchung des Gebäudes von außen durchgeführt. Bei Dunkelheit wurden alle
4 Seiten des Gebäudes mit Übersichts- und Detailthermogrammen erfasst. Im zweiten Schritt wurden thermografische
Untersuchungen von innen vorgenommen. Hierbei wurden in
jedem Geschoss und Raum die Außenwände mit Hilfe der
Thermografiekamera überprüft.
Schnelligkeit und damit extrem kurze Bauzeiten, gleichbleibend
hohe Qualität durch interne und externe Qualitätssicherungen,
Individualität in der Gestaltung, Festpreis und ein bei Auftragsvergabe schon festgelegter Einzugstermin. Dies kann nur garantiert werden, wenn Gebäudeteile zu einem hohen Anteil unabhängig vom Wetter industriell gefertigt werden können.
Architektonische Highlights lassen sich dabei ebenso verwirklichen wie alle Anforderungen an Brandschutz, Schallschutz und
Gebäudetechnik. Zukünftige Gebäudeerweiterungen können
schon in der Planungsphase mit berücksichtigt werden.
Die Zeiten sind längst vorbei, in denen Modulbau ein Synonym für langweilige Architektur war. Der heutige Modulbau steht dem Massivbau
technisch und optisch in nichts nach. Die Wärmebrückenfreiheit sowie
optimale Oberflächentemperaturen beweisen thermografische Messungen, die die Firma SÄBU an ihren Bauten abnehmen lässt.
Die Infrarot-Thermografie ist eine zerstörungsfreie Messmethode, mit
deren Hilfe es möglich ist, die Oberflächentemperatur und den Temperaturverlauf eines untersuchten Objekts hinreichend genau zu bestimmen. Die Thermografie basiert darauf, dass jeder Körper aufgrund seiner absoluten Temperatur
elektromagnetische Strahlung im Wellenlängenbereich oberhalb des sichtbaren
Lichts abgibt (sog. Wärmestrahlung) und das Material des jeweiligen Körpers.
Die Thermografiekamera erfasst die Strahlung mit einem Detektor und setzt
diese Daten in ein Falschfarbenbild um, das eine Aussage über den Temperaturverlauf innerhalb des Bildes macht.
29
Im Zuge einer Klassenraumerweiterung wurde auf dem Schulgelände der Edith-Stein-Schule ein architektonisch hochwertiger
Neubau in Modulbauweise errichtet.
So macht lernen Freude! Ganz nach dem Motto „Mit dem
Frühling kommen die Farben“ erglänzt der Neubau der EdithStein-Schule in einem fröhlichen Farbton. Als Grundton wurde
ein Himbeerrot gewählt, das sich sowohl in der Fassade, im
Bodenbelag als auch in der Wandfarbe und der Lackierung des
Treppengeländers wiederspiegelt. Um den einzelnen Klassenräumen eine farbliche Abgrenzung zu ermöglichen, wurde für jedes
Türblatt eine andere Farbe gewählt, die man auch in der Möblierung des Raumes wiederfindet; in Rot, Blau, Grün und Gelb.
Das neue 2-geschossige freistehende Modulgebäude besteht aus
vier Klassenräumen als Betreuungsräume mit jeweiliger offener
Garderobennische. Der Eingangsbereich sowie Flur mit Treppenhaus werden gemeinsam genutzt und dienen als Verteiler zu den
Räumen. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Speisesaal mit
einer angrenzenden Küche, Ausgabentheke sowie einem Vorratsraum, im Obergeschoss die Teeküche und ein Abstellraum.
Die bodenstehenden Fenster im Erdgeschoss und Obergeschoss
wurden als durchgehendes vertikales Fensterband ausgebildet, so
dass als Zwischengeschossblende ebenfalls ein Milchglaselement
zur Ausführung kam.
Bei der Betrachtung der Thermogramme ist immer das
Temperaturspektrum zu beachten. Entsprechend der Vergleichbarkeit wurde darauf geachtet, dass innen und außen
immer dasselbe Temperaturspektrum verwendet wurde. Weiterhin wurden an einzelnen markanten Punkten die Oberflächentemperaturen angegeben.
Dabei wird vereinfachend von gleichen Baustoffeigenschaften
und Raumklimabedingungen ausgegangen. Der Emissionswert
wird mit konstant 0,95 [-] angenommen. Bei der Aufzeichnung
der Fassadenthermogramme konnten keine auffälligen Temperaturunterschiede erkannt werden. Detailaufnahmen und Übersichtsthermogramme wiesen keine thermischen Schwachstellen
aus.
Bei der Innenthermografie wurden alle Wände und Fensterbereiche aufgezeichnet. Beginnend im Erdgeschoss und
weitergehend im Obergeschoss wurden alle Detailthermogramme von insgesamt 45 zu prüfenden Stellen erfasst und
archiviert. An den Thermogrammen kann man ablesen, dass
die niedrigsten Oberflächentemperaturen an den Fensterrahmen vorlagen. Undichtigkeiten oder fehlerhafte Dämmungen
konnten nicht erfasst werden.
C0
15,0
13,1
11,3
9,4
Das Thermogramm der
Edith-Stein-Schule beweist:
Hochwertige Modul-Bauweise garantiert Wärmebrückenfreiheit.
7,5
5,6
3,8
1,9
0,0
PLAN SPEZIAL
30
PLAN SPEZIAL
Architektur – Innenarchitektur
Villeroy & Boch
Neue Strukturen für Architekten und Planer:
360° Projects in der Übersicht
Vom Fußballstadion bis zum Luxushotel
Villeroy & Boch stellt
Projektgeschäft neu auf
Neue Produktvielfalt, optimal strukturiert
Ein völlig neues Konzept, eine Fülle maßgeschneiderter Angebote: Damit revolutioniert Villeroy & Boch derzeit sein Projektgeschäft. 360° Projects wurde konsequent an die berufliche Praxis
und die Bedürfnisse von Planern, Architekten, Bauträgern und
Investoren angepasst – und eröffnet ihnen jetzt neue Perspektiven im weltweiten Business.
Ob Hotelprojekt, privater Wohnungsbau oder Bauen im öffentlichen Raum:
Im professionellen Projektgeschäft gelten andere Maßstäbe als im privaten Endverbrauchergeschäft. Villeroy & Boch hat daher sein Angebot für
Architekten und Planer völlig neu aufgesetzt. Das ganzheitliche Konzept
360° Projects orientiert sich unmittelbar an den Anforderungen, Wünschen und Bedürfnissen der Zielgruppen – von der Kommunikation über
das Portfolio bis hin zum Service während laufender Projekte. Transparente Produktstrukturen und eine Reihe innovativer Services stehen im
Mittelpunkt.
Andreas Pfeiffer, Leiter des Unternehmensbereichs Bad & Wellness bei
Villeroy & Boch, erklärt dazu: „Mit 360° Projects können Planer und Architekten ein Tool nutzen, das ihnen echten Mehrwert bietet. Wir werden
nicht nur eine deutlich verbesserte Kommunikation zu unseren Projektkunden pflegen, sondern auch ein überzeugendes, stringentes Produktportfolio anbieten. Und wir werden unsere Expertisen und modernste
Services optimal bereitstellen. Damit machen wir in Sachen Wettbewerbsfähigkeit einen entscheidenden Schritt nach vorn.“
Der ganzheitliche Ansatz von 360° Projects basiert auf
einer vierstufigen Produktbündelung und einem transparenten Zugang zum gesamten Portfolio. Der Zugriff
auf die Produkte erfolgt jetzt über den geplanten Einsatzbereich. Alle Anwendungen im Projektgeschäft,
vom Einstiegs- bis zum Premiumsegment, sind damit
optimal abgedeckt. Verstärkt berücksichtigt werden
Aspekte wie Nachhaltigkeit, technische Innovationen
und Wirtschaftlichkeit, aber auch das Design der Produkte. Visuell stellt Villeroy & Boch diese Struktur als
Gebäude dar, dessen Stockwerke die Segmente des
Konzepts repräsentieren (siehe Abbildung).
Auch dem Customising im Projektgeschäft wird mit
dem neuen Konzept deutlich Rechnung getragen – so
besteht die Möglichkeit, individuelle Logos und Aufdrucke auf die Keramik aufzubringen. Zu den innovativen Speziallösungen zählen darüber hinaus die dekorierten Waschtische der neuen Kollektion O.novo
Style, die bereits im Einstiegssegment zur Verfügung
stehen.
Umfangreiche Service-Updates
Mit dem neuen Konzept werden auch die Services erheblich verbessert und technologisch auf den neuesten Stand gebracht. Zu den neuen Angeboten gehört
unter anderem eine mit Experten besetzte Hotline mit
optimierten Präsenzzeiten für professionelle Zielgruppen. Ein QR-Code auf den Produktetiketten ermöglicht
den Zugriff auf technische Zeichnungen und weitere,
relevante Produktinformationen per Smartphone. Außerdem wird die Professionals-Website von Villeroy &
Boch für Smartphones optimiert, sodass eine manuelle, mobile Produktsuche via m.villeroy-boch.com
möglich wird.
31
Eine Online-Plattform für Handwerker wird in Zukunft den Reklamationsprozess erheblich vereinfachen und das Feedback durch Villeroy & Boch
beschleunigen. Planer und Architekten sind mit den Objektserien O.novo
und Omnia Architectura auf der sicheren Seite, denn Villeroy & Boch bietet
eine Nachkaufgarantie von 10 Jahren für die Kernprodukte. Darüber hinaus werden Informationen und Printmaterialien für die Zielgruppen bzw.
Segmente neu aufbereitet und zeigen sich klar, funktional und einfach in
der Handhabung.
360° Orange: das neue, überraschend andere Einstiegssegment – mit gewohnter Villeroy & BochQualität, modernen Designs und zahlreichen lösungsorientierten Features. Zum Launch des Konzepts
wird hier die neue Keramik- und Badewannenkollektion O.novo mit dem dazu gehörenden Möbel- und
Duschabtrennungs-Sortiment Frame to Frame sowie
dem dekorativen Highlight O.novo Style vorgestellt.
Alles unter einem Dach – ein Ausblick mit Perspektive
360° Blue: das Segment für nachhaltige und praktische Systemlösungen. Neben erfolgreichen und
bewährten Kollektionen wie Omnia Architectura
versammeln sich hier Produktinnovationen wie das
spritzhemmende Urinal, das extrem wassersparende Omnia GreenGain, Aquareduct, SmartFix und
weitere.
Andreas Pfeiffer ist überzeugt: „Das Konzept wird inspirieren und überzeugen. Von 360° Projects werden nicht nur Planer und Architekten profitieren. Auch Hotelinvestoren und Developer, Facility Manager und Großhändler werden die neuen Strukturen zu schätzen wissen. 360° Projects
erlaubt unseren Kunden, Projekte jeder Dimension hochprofessionell, mit
einem vielfältigen Angebot und mit bestmöglichem Service und Support
abzuwickeln: in Deutschland, Europa und der Welt – und vom Fußballstadion bis zum Luxushotel.“
Auf der ISH 2011 wurde das neue Konzept erstmals dem Fachpublikum
vorgestellt. Ebenfalls für 2011 plant Villeroy & Boch neue Showrooms auf
Basis des 360° Konzepts; die erste Eröffnung ist für London vorgesehen.
Weiter Infos unter: www.villeroy-boch.com
Die neue Keramik- und Badewannenkollektion
O.novo ist im Einstiegssegement 360° Orange
zu finden.
360° Silver: Wenn die Vielfalt einer großen Marke
zählt, liefert dieses Segment die Lösungen – mit zeitlosen Designprodukten wie Subway und vielen weiteren Systemkollektionen für das hochwertige Bad.
360° Violet: Luxus pur dank ausgewählter, hochwertiger Designkollektionen wie Memento, Aveo oder
La Belle. 360° Violet vereint die stärksten Image- und
Prestigeprodukte von Villeroy & Boch für den Einsatz
in Premiumprojekten – Kollektionen, die dank unterschiedlicher Stilrichtungen von Purismus bis Romantik höchste Qualität und ästhetische Vielseitigkeit
ermöglichen.
Kontakt:
SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH
PLAN SPEZIAL
32
Architektur – Innenarchitektur
Glas-Faltwand SL 81 und SL 82 von Solarlux
Gewerbepark 9-11 | 49143 Bissendorf
T +49 (0)5402-400-328
F +49 (0)5402-400-205
[email protected] | www.solarlux.de
(Raum-) Grenzen
aufheben – „openOffice“
Das Areal rund um das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein ist inzwischen einer der interessantesten Wirtschaftsstandorte des
Ruhrgebietes: neben dem Design Zentrum Nordrhein-Westfalen
und der Zollverein School of Management and Design haben hier
rund 170 Unternehmen aus kulturellen und kreativen Branchen
ihren Sitz. Im Rahmen der „Ruhr 2010 – Kulturhauptstadt Europas“ wurde im Jahr 2007 der offene Realisierungswettbewerb
„mobile working spaces“ von der Entwicklungsgesellschaft
Zollverein mbH, Essen ausgelobt. Mit dem Wettbewerbsergebnis sollten am Standort der zukünftigen Designstadt Zollverein
weitere Raumangebote für Gründer aus den Bereichen Design,
Architektur und Kultur geschaffen werden. Fünf Preisträger
konnten mit ihren Entwürfen von modernen, experimentell gestalteten, temporären und mobilen Gebäuden überzeugen.
Nachhaltige, modulare Bauweise
Einer der Preisträger ist das Team von Rüdiger Karzel vom
Architekturbüro bk2a architektur in Köln und den Studenten
der Technischen Universität Darmstadt. Ihr Konzept für das
„openOffice“ überzeugt durch die konsequente Umsetzung einer modularen Bauweise, die das vom Auslober geforderte mobile Bauen ermöglicht. Die Aneinander-Reihung von fünf Gebäudekörpern mit einem Volumen von jeweils zwölf mal drei mal
drei Metern gewährleistet einen unkomplizierten Wechsel des
Standorts mittels Kran und Tieflader. Der entstandene Büroraum
umfasst knapp 180 m2, die von einem oder auch zwei Unternehmen genutzt werden können. Im zentralen Modul nehmen
zwei geschlossene Kerne die Nasszelle und die Gebäudetechnik
auf. Das Tragwerk der Module besteht aus einer Stahlrahmenkonstruktion, die von einer wärmegedämmten Holzständerkonstruktion umgeben wird. Die außen abschließende
OSB-Platte dient als Träger für unterschiedliche Fassadenmaterialien, reflektierende Oberflächen wie
Aluminium bilden einen wirksamen Schutz gegenüber solarer Überhitzung im Sommer.
Eco-Activpappe reinigt durch Photokatalyse schädliche Stickoxide
aus der Luft und trägt damit
aktiv zum Klimaschutz bei.
Auf dem Dach wurden ca. 45 m2 Photovoltaikelemente
aufgebracht, deren
energetische Gewinne in die Lehmbau-Heizwand-Elemente im Inneren
eingespeist werden.
Diese geben die gewonnene Energie in Form von Wärme ab und
schaffen ein angenehmes Raumklima.
Balkonverglasung
Großflächige Fassadenöffnungen
Der durchgängige Großraum öffnet sich an seinen Stirnseiten
mit zwei vollständig transparenten Glas-Faltwänden zum Areal
des Zollvereins. Die Architekten wollten an dieser Stelle keine
starre Verglasung, sondern eine großformatig transparente
Hülle, die komplett zu öffnen sein sollte. Sie ermöglicht die natürliche Belichtung der Arbeitsplätze auch bei bedecktem Himmel. Durch ihre günstige Ausrichtung werden solare Gewinne
generiert und damit der Bedarf an Heizenergie gesenkt. Der Innenraum weitet sich über die geöffneten Glas-Faltwände nach
außen und setzt sich auf den vorgelagerten Holzdecks, die als
Terrasse und Eingangsbereich dienen, fort. Die Grenzen des
Raums sind nicht mehr eindeutig. Das Areal zwischen Industriearchitektur und Birkenhain fließt durch das Gebäude.
Beide Stirnseiten sind mit jeweils zwei Glas-Faltwänden ausgestattet. Jede davon besteht aus sieben Flügeln, von denen
der äußere als Gangflügel ausgebildet ist und den Zugang zum
Gebäude darstellt. Die übrigen Elemente falten zur Mittelstütze
hin auf und werden hier geparkt. Jede Anlage hat eine Länge
von 5,75 m und eine Höhe von 2,55 m. Zur Straßenseite wurde
die SL 82, ausgezeichnet mit dem red dot design award und
dem iF product design award 2010, vom marktführenden Systementwickler und -hersteller Solarlux eingebaut. Die wärmegedämmte Glas-Faltwand in Ganzglas-Optik mit außen flächenbündig eingelegter Glasfläche überzeugt durch die optisch
nahezu rahmenlose Konstruktion. Die Fassade der Nord-OstSeite wurde mit der SL 81 ausgestattet, die als wärmegedämmte Glas-Faltwand mit schmalen Profilansichtsbreiten höchsten
Ansprüchen an Design und Wärmedämmung entspricht.
Durch die Einbindung von zahlreichen Produkt-Innovationen überzeugt das „openOffice“ als Beitrag zu Forschung und
Umsetzung von Planungen vor dem Hintergrund des nachhaltigen Bauens. Eine Anforderung die aktueller und gleichzeitig
notwendiger nicht sein könnte. Der in der Wettbewerbsauslobung geforderte experimentelle Umgang mit neuen Materialien und das überzeugende Ergebnis dieses Projektes wurden
möglich durch die außerordentlich enge Zusammenarbeit zwischen den Planern und allen beteiligten Industrie-Kooperationspartnern. Solarlux ist einer der Hauptsponsoren und stand während der gesamten Projektierungszeit dem Team unterstützend
zur Seite. Der Entwurf „openOffice“ setzt das Solarlux-Konzept
beispielhaft in gebaute Architektur um: Raumgrenzen aufheben – Räume verschmelzen lassen.
Glas-Faltwände
SOLARLUX – MEHR RAUMFREIHEIT DURCH MAXIMALE ÖFFNUNGSWEITEN.
Schaffen Sie individuelle, lichtdurchflutete Lebensräume mit großflächigen Öffnungen, die
die Trennung von innen und außen auflösen, die Wohnqualität und Lebensgefühl steigern.
Ob privater, öffentlicher oder gewerblicher Raum – mit unseren innovativen Verglasungen
aus Aluminium, Holz und Holz/Aluminium realisieren Sie sowohl beim Neubau als auch in
der Gebäudesanierung anspruchsvolle Architektur. In kooperativer Zusammenarbeit mit
unseren Entwicklern und Beratern erhalten Sie für Objekte jeglicher Größenordnung eine
maßgeschneiderte Lösung bis ins Detail.
SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH | Fon +49 5402 400 328 | [email protected] | www.solarlux.de
Fassadengestaltung
PLAN SPEZIAL
34
PLAN SPEZIAL
Innenarchitektur
epasit GmbH Spezialbaustoffe
epasit GmbH Spezialbaustoffe
Sandweg 12 – 14
D-72119 Ammerbuch-Altingen
Tel +49 (0)7032 2015-0
[email protected] | www.epasit.de
Wellness-Landschaft aus Putz:
Tropische Therme auf Rügen.
Innenansicht der sanierten Räume, Foto: Quabbe & Tessmann, rechts: Gebäude Universität der Künste, Berlin, Einsteinufer 43-53.
Wärmedämmung und Brandschutz mit System.
Berlin: Universität der
Künste.
Palmentröge verputzt mit MineralDicht sperr
Mit mehr als 4600 Studenten ist die Universität der Künste die
größte Kunsthochschule Europas. Die Giebelseite ihres Gebäudes
am Einsteinufer wurde jetzt energetisch saniert. Das von Robert
Tepez erbaute Haus besitzt eine der ersten Waschbetonfassaden
Berlins und steht unter Denkmalschutz.
Begrünung der ersten Pflanztröge
Die Insel Rügen ist berühmt für ihre Kreidefelsen. Und vielleicht auch bald für Palmengärten umgeben von Riffen aus
Putz und Mauerwerk, wie sie Besucher seit Ostern diesen
Jahres in einer neu gestalteten Therme vorfinden. Künstliche
Felsen inmitten von Chlorwasser zu schaffen, stellte Material
und Verarbeiter vor eine neue Herausforderung.
Jörg Monser vom Bauunternehmen MS-Bau GmbH erinnert sich
an die anfänglichen Schwierigkeiten, einen geeigneten Putz
am Markt zu finden: „Die meisten Hersteller befürchteten Probleme mit der chlorhaltigen Raumluft. Nur Herr Haug von epasit führte Eignungstests mit seinem Putz durch und gab daraufhin eine Gewährleistung für diese spezielle Anwendung.“
In direkter Nachbarschaft zum Jasmund Nationalpark eröffnete im Sommer 1998 ein Ferienressort auf 85 Hektar Fläche, zu
dem auch eine weitläufige Therme gehört. Im Frühjahr 2011
wurde diese begrünt und dabei umgebaut zu einer tropisch
anmutenden Badelandschaft inmitten von künstlichen Felsen.
Der Badebetrieb lief während der gut zweiwöchigen Umbauphase weiter, weshalb die Verarbeiter zwischen 21 Uhr abends
und 7 Uhr morgens Nachtschichten einlegten. Und das nicht im
Blaumann sondern in der Badehose.
Fließender Übergang zur Tropenlandschaft.
Um Platz für Pflanzkübel zu schaffen wurden zunächst Ausschnitte im gefliesten Fußboden angelegt. Die Palmentröge
wurden gemauert und mit Dichtputz (MineralDicht sperr) grob
verputzt, so dass eine Felsstruktur entstand. „Bei der Festlegung der Pflanzbeetstandorte sollte so wenig Sitzplatzkapazität wie möglich verloren gehen, gleichzeitig aber ein möglichst
üppiger tropischer Gesamteindruck entstehen“ erläutert Bernd
Green, der als Fachmann für tropische Pflanzen das Projekt betreute. Vom eher nüchtern gefliesten Bad hat sich die Therme
in kurzer Zeit zu einem tropischen Paradies gewandelt. Das honorieren auch die Besucher, wie die zahlreichen positiven Reaktionen zeigen.
Chlorresistenter Putz.
Eine besondere Herausforderung: Die neuen Pflanzkübel grenzen unmittelbar an die Becken, durch Spritzwasser und Wellenanlage sind sie ständiger Feuchtigkeit und Chlor ausgesetzt.
Mit der Dämmung der Giebelseite sollten in erster Linie Heizkosten
gespart und die Aufenthaltsqualität der Räume gesteigert werden. Die
Universität lies ein bauphysikalisches Gutachten erstellen, favorisiert
wurde daraufhin das Anbringen einer diffusionsoffenen Dämmung.
„Bei der energetischen Sanierung mussten wir statische Probleme beim Aufheizen der Giebelfassade berücksichtigen, da durch thermische Spannung
eine Verformung der Außenfassade drohte“ erläutert Architekt Dirk
Bertuleit.
Besonderheiten am Bau.
„Eine große Herausforderung bestand darin, angesichts von Denkmalschutz- und Brandschutzauflagen eine wirtschaftlich tragfähige Lösung
zu finden“ erklärt Architekt Bertuleit. Die Wahl fiel auf das Klimaplattensystem epatherm. Eingesetzt wurden gut 350 Quadratmeter
Kalziumsilikatplatten in einer Stärke von 60 Millimetern, vollflächig
überspachtelt mit dem Innenspachtel „epatherm eti“. Die Platten aus
mikroporösem Reinkalziumsilikat überzeugen durch hervorragende
bauphysikalische Eigenschaften, senken die Energiekosten und übernehmen die Feuchteregulierung der Raumluft. Darüber hinaus ist das
System leicht zu verarbeiten und nicht brennbar (Baustoffklasse A1).
Wohngesunde Innendämmung garantiert.
epasit bietet eine umfassende Produktpalette für die Sanierung von
Bestandsbauten. Sämtliche Systemkomponenten werden selbst entwickelt. Als erster Hersteller hat das Unternehmen sein komplettes
Wohnklimaplattensystem nach den strengen Anforderungen des
Sentinel-Haus Instituts untersuchen lassen und erfüllt diese ohne
Einschränkungen.
35
PLAN SPEZIAL
PLAN SPEZIAL
36
Architektur – Alucobond
DIE BIBLIOTHEK ALS BUCH
Deutsche Nationalbibliothek
Leipzig
Planung und Realisierung:
Arbeitsgemeinschaft Gabriele
Glöckler | ZSP Architekten
Gabriele Glöckler,
Freie Architektin BDA | Stuttgart
Fotograf: Maix Mayer | Leipzig
Luftbildpilot: Harald Ander
Nach fast vier Jahren Bauzeit wurde der neuste Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig eröffnet. Die vierte Erweiterung für die 1912 gegründete Institution wurde von Gabriele Glöckler, Siegerin in einem europaweiten Ausschreibungswettbewerb, entworfen und in Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro ZSP Architekten
geplant und realisiert.
Städtebauliche Gestaltung
Der vierte Erweiterungsbau fügt in seiner eigenständigen Gestaltung dem Deutschen Platz ein
neues architektonisches Element hinzu und realisiert eine harmonische bauliche Verbindung von
Hauptgebäude und Bücherturm der Deutschen Nationalbibliothek. Die ersten beiden Erweiterungsbauten erstreckten sich noch hinter der Fassade der 1916 gebauten Deutschen Bücherei.
In den 1970er Jahren errichtete die DDR in nur geringem Abstand zum historischen Bau einen
kühlen, fensterlosen Komplex aus fünf hohen Türmen. Der neu geschaffene Erweiterungsbau
schließt die Lücke und verbindet den klassizistischen, mit Einflüssen des Wiener Jugendstils
aufgelockerten Riegel mit den Büchertürmen zu einem Ensemble. Durch den neuen Erweiterungsbau kommunizieren die drei verschiedenen Baustile nun miteinander.
3A Composites GmbH
Es öffnet sich den Blicken der Passanten; der neue Eingang steht
in Sichtbeziehung zum Haupteingang des Altbaus. „Der Inhalt
wird durch eine kompakte Hülle um die Magazinbereiche geschützt.
Ein leichter Umschlag formt die Außenhaut und bindet die Einzelbereiche zusammen“, erläutert die Architektin. „Mit der Umsetzung
der Vierten Goldbergvariation von Bach in abgestuft rote Fassadenelemente wird zugleich auf das Deutsche Musikarchiv und die Musiktradition der Stadt Leipzig angespielt.“
Realisation der Außenhülle
Um das tragende Skelett aus Geschossdecken und Stützen (Inhalt) liegt die Außenwandkonstruktion des Baukörpers (Hülle).
Eine silbrig glänzende Wetterhaut (Umschlag) umschließt die
unterschiedlichen Bereiche, definiert die äußere Form des Baukörpers und bildet einen „Klimapuffer“ um die voll klimatisierten Magazine. Der Umschlag des ruhenden Folianten aus
Alucobond® Aluminium-Verbundplatten schmiegt sich faltenlos an und bietet sowohl dem Inhalt als auch der Hülle Schutz.
Das trigonale Fugenraster lässt eine abstrakte stoffliche Haptik
erahnen. Fortgeführt um die Hülle findet es sich auch im Inneren
wieder: im Bereich des Treppenaufganges, an den Decken oder im
Lesesaal. Aus dem planerischen Konzept entsteht die Anforderung an Kontinuität des Materials.
37
Die einheitliche Umsetzung verlangt nach Materialeigenschaften
wie Leichtigkeit, Verformbarkeit und Stabilität. Die schützende
Funktion des Alucobond®-Umschlags ist nicht nur optischer
Natur, sondern erfüllt dauerhaft ihre reale Aufgabe. Der Übergang
zu den Türmen ist in der Materialität fließend. Der Bücherturm
ist mit Aluco-bond® in neutralem Weiß verkleidet und betont
seine kubische Erscheinung.
Energetisches Konzept
Umschlag und Hülle sind Bestandteil des energetischen Konzepts. Auf eine Holzkonstruktion wurden Dämmung und Dichtung aufgebracht. Die aufgeständerte Metallunterkonstruktion
trägt die zweiseitig gebogenen Alucobond®-Kassetten. Die
Hinterlüftung der hochgedämmten, zweischaligen Gebäudehülle lässt sich mit Hilfe von Klappen regeln. So wird im Sommer
Wärme abtransportiert; im Winter dient die stehende Luft durch
Schließen der Klappen als Wärmedämmung gegen Kälte. Für die
Versorgung großer Bereiche des Gebäudes mit Heiz- und Kühlwasser wird Erdwärme genutzt. 48 Erdwärmesonden reichen mit
insgesamt fast 6.000 Metern Bohrlänge 124 Meter in den Grund
am Deutschen Platz. Das ganzheitlich realisierte Energiekonzept
bewirkt eine Reduzierung der Energiekosten gegenüber konventionellen Methoden um ca. 50%.
Create the difference.
Gebäudekonzept
„Das Konzept „Umschlag – Hülle – Inhalt“ übersetzt die Funktion des Gebäudes in Architektur“, so
die Architektin. „Funktion kreiert Form“. Der Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig ist schwungvoll und thematisiert die Funktion des Gebäudes. Das Deutsche
Buch- und Schriftmuseum ist im leicht zurückspringenden Erdgeschoss platziert.
Deutsche Nationalbibliothek Leipzig | Architektin: Gabriele Glöckler | Fotos: Maix Mayer
3A Composites GmbH
Alusingenplatz 1
D - 78224 Singen
Tel +49 (0)7731 80 20 60
[email protected]
www.alucobond.com
PLAN SPEZIAL
38
Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH
39
Gebogene Dreifach-Isoliergläser von Döring Glas für das DomAquarée in Berlin
Mitten im Herzen von Berlin befindet sich das CityQuartier
DomAquarée. Das Büro-, Hotel-, und Wohn-Ensemble
am Prachtboulevard Unter den Linden zählt zu den TopAdressen in der dynamischen City Ost.
Um die Energiebilanz des Gebäudes nachhaltig zu verbessern,
wird es derzeit energetisch saniert. In der neuen multifunktionalen Verglasung des Dom-Aquarées kommt eine energieeffiziente
gebogene Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion
von Döring Glas zum Einsatz.
Das im Jahr 2003 eröffnete CityQuartier DomAquarée ist
der ideale Treffpunkt für Flaneure und Touristen in Berlin und
gleichermaßen bekannt durch das größte zylindrische Salzwasseraquarium der Welt. Die derzeit durchgeführte energetische
Sanierung soll das Gebäude zukunftsfähig machen. Döring Glas
liefert für den vierteiligen Gebäudekomplex insgesamt 1.200 m2
zylindrisch gebogenes CLIMATOP CONTOUR Ultra N II in
Größen von bis zu 2 m x 2,70 m. Die neue multifunktionale und
energieeffiziente Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion entspricht mit ihrem niedrigen Ug-Wert von 0,7 W/m²K,
einem g-Wert von 20% und einer Lichttransmission von 32% bereits den energetischen Anforderungen der zukünftigen Energieeinsparverordnung (EnEV) 2012.
Beim Scheibenaufbau wurde für das äußere Scheibenelement eine gebogene und voll vorgespannte High-Selective
Schicht gewählt. Das innere Element ist als Verbund-Sicherheitsglas (VSG) aus Floatglas, kombiniert mit dem Wärmeschutzglas ESG-H PLANITHERM ULTRA N II, ausgeführt.
Die mittlere Scheibe ist ein voll vorgespanntes EinscheibenSicherheitsglas. Zur Vermeidung von Spontanbruch
werden sämtliche Einscheiben-
Glasaufbau – CLIMATOP CONTOUR ULTRA NII
Gebogene Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion:
• ESG-H 8 mm High Selective
• SZR 12 mm Super Spacer schwarz
• ESG-H 6 mm
• SZR 12 mm Super Spacer schwarz
• VSG PLANITHERM Ultra N II 88.2 mm
Die gebogene Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion von
Döring Glas sorgt für deutliche Energieeinsparungen beim CityQuartier
DomAquarée.
Sicherheitsgläser (ESG) des Scheibenaufbaus einem zusätzlichen
Heißlagerungstest (Heat-Soak-Test) unterzogen.
Dreihundert Stück des Dreifach-Isolierglases CLIMATOP
CONTOUR Ultra N II sorgen so dafür, dass im DomAquarée zukünftig deutlich Energiekosten eingespart werden können und
dass rund ums Jahr ein gutes Klima herrscht. Die Sanierung
des Daches wird im Herbst 2011 fertig gestellt sein.
Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei dem Projekt
Spencer Docks in Dublin im Jahr 2009 hat sich die ausführende Metallbaufirma Waagner Biro auch beim
DomAquarée wieder für Döring Glas und
Glas „made in Berlin“ entschieden.
Fotos: Waagner Biro
Kurviger Sonnenschutz im
CityQuartier
PLAN SPEZIAL
40
PLAN SPEZIAL
Architektur – Rohbau
Jackon Insulation GmbH
JACKODUR Atlas
verringert Zeitaufwand und Fehlerrisiko bei der Perimeterdämmung
Höchste Dämmwerte durch XPS
Ausgangsmaterial für JACKODUR Atlas ist das bewährte JACKODUR KF aus
extrudiertem Polystyrol (XPS). Der Dämmstoff hat durch seine geschlossene Zellstruktur mehrere Vorteile beim Einsatz als Perimeterdämmung: Er
ist verrottungsfest, unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, druckfest und
maßstabil. Gebäude sind somit dauerhaft gedämmt und sicher gegründet.
Vor dem Beginn der Verlegung wird der Ablauf
anhand des Verlegehinweises kurz besprochen
Die Dämmung einer Bodenplatte wärmebrückenfrei
auszuführen, ist nach wie vor mit aufwendigen Schalungsarbeiten verbunden. Die gängigen Techniken sind
zeitintensiv, fehleranfällig und somit nur wenig wirtschaftlich. Mit dem Perimeterdämmsystem JACKODUR
Atlas präsentiert der Dämmstoffhersteller JACKON
Insulation GmbH die Lösung: Das zum Patent angemeldete Stecksystem ist Dämmung und Schalung in
einem. Das bedeutet: Verlegezeit und Baukosten reduzieren sich. Fehlstellungen in der Dämmung – vor allem im Stirnbereich der Bodenplatte –, Wärmebrücken
sowie mögliche Regressansprüche des Bauherren sind
somit von vornherein ausgeschlossen.
„Wir verlegen JACKODUR Atlas jetzt seit zwei Jahren
mit großem Erfolg. Immer wieder erleben wir Handwerker, die zum ersten Mal mit dem Produkt arbeiten
und sofort begeistert sind“, sagt Dipl.-Ing. Franz-Leo
Oster-Fehres, technischer Berater von JACKON. „Das
Atlas-System spart mindestens einen Tag Arbeit.“ Das
kann auch der zertifizierte PassivhausPlaner Architekt
Werner Friedl, www.architekt-friedl.de, bestätigen:
„Gerade bei einfachen Gebäudegeometrien lässt sich
JACKODUR Atlas sehr schnell verarbeiten und die bei
Passivhäusern geforderte Wärmebrückenfreiheit sehr
gut gewährleisten. Kürzlich habe ich sogar ein rundes
Gebäude mit diesem System schnell und kostengünstig ausgeführt. Das System kann man guten Gewissens weiterempfehlen.“
Erhältlich ist JACKODUR Atlas in Dämmdicken von 100 bis 320 Millimetern.
Damit lässt sich die Perimeterdämmung für alle Gebäudetypen – vom konventionell gedämmten Haus bis zum Passivhaus – realisieren. Das Passivhaus Institut Darmstadt hat JACKODUR Atlas offiziell als geeignete Komponente für Passivhäuser zertifiziert und somit bestätigt, dass mit dem
System U-Werte von ≤ 0,15 W/(m²•K) sowie wärmebrückenfreie Anschlüsse
möglich sind. Dank der patentrechtlich geschützten Multilayer-Technik ist
JACKON in der Lage, Dämmstoffdicken von bis zu 320 mm anzubieten. Das
Verfahren ermöglicht es, mehrere Schichten diffusionsoffen miteinander
zu verkleben, so dass die Platten bauphysikalisch wie eine einzige wirken.
Leichte Verarbeitung durch innovatives Stecksystem
Das System JACKODUR Atlas besteht aus vier verschiedenen Plattenelementen. Eck- und Seitenelemente sind mit einer Nut versehen, in die das
mit einer Feder versehene Schalungselement eingeschoben wird. Die Flächenelemente sind mit einem Stufenfalz als Kantenausführung versehen
und lassen sich damit in kurzer Zeit zu einer ebenen Fläche verlegen. Die
Abmessungen liegen bei Eck-, Seiten- und Flächenelementen bei 1.250 x
600 Millimetern (0,75 Quadratmeter). Die Schalungselemente haben eine
Länge von 1.250 Millimetern und sind standardmäßig in zwei Ausführungen für 200 und 250 Millimeter dicke Bodenplatten erhältlich.
Die Verlegung der JACKODUR Atlas
Flächenelemente erfolgt im Verband zur
Vermeidung von Kreuzfugen
Ausführlicher Verlegeplan für anspruchsvolle
Grundrisse
Als Maßanfertigung nach den Vorgaben des Architekten lassen sich mit JACKODUR Atlas grundsätzlich alle
für den Grundriss des Hauses erforderlichen Geometrien herstellen. Hierfür sind lediglich die Angaben zur
Dicke von Schalungselement, Bodenplatte und Dämmung unter der Bodenplatte, zur Druckfestigkeit von
JACKODUR Atlas sowie eine einfache Grundskizze der
Bodenplatte mit Bemaßung notwendig. JACKODUR
Atlas wird dann als Komplettsystem mit ausführlichem Verlegeplan zur Baustelle geliefert. Ein zügiger
Bauablauf ist damit sichergestellt, ein Anpassen oder
Zuschneiden der Dämmplatten ist nicht mehr nötig.
Weitere Informationen zu JACKODUR Atlas und dem
kompletten Leistungsspektrum von JACKON gibt es im
Internet unter: www.jackon-insulation.com.
Wir ziehen Bodenplatten warm an.
Anhand der Planung des Architekten berechnet JACKON, wie viele Systemelemente notwendig sind. Ist das Planum fertig, beginnt die Verlegung von
JACKODUR Atlas. Gestartet wird mit einem Eckelement, die Platten werden
anschließend anhand eines Schnurgerüstes ausgerichtet. Das Einschieben
der Schalungselemente in die Nut der Eck- und Seitenelemente muss im Versatz erfolgen, um die notwendige Stabilität der Schalung sicherzustellen.
Innerhalb kurzer Zeit entsteht zunächst das Grundgerüst aus Eck-, Seiten- und Schalungselementen, in das sich anschließend ebenso zügig die
Flächenelemente verlegen lassen. Auch bei den Flächenelementen werden
Kreuzfugen durch die Verlegung im Verband vermieden. Bei Bedarf können
die Systemelemente von JACKODUR Atlas mit einer Glühdraht-Schneidemaschine zugeschnitten werden. Die entstandene Schalung wird im Anschluss mit einer einfachen PE-Folie ausgelegt. So ist sichergestellt, dass
keine Zementmilch in die Stöße der Dämmschicht eindringt. Beim abschlie-
Gestartet wird die Verlegung von
JACKODUR Atlas mit einem Eckelement,
anschließend werden die Seitenelemente
angelegt, die Ausrichtung erfolgt an einem
Schnurgerüst
Fotos: JACKON Insulation GmbH
Dämmen und Schalen
in einem Schritt
ßenden Betonieren der Bodenplatte sind keine zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen mehr notwendig, um
dem Betondruck standzuhalten. JACKODUR Atlas verbleibt als verlorene Schalung und gleichzeitige Wärmedämmung im Erdreich. Mögliche Wärmebrücken
sind somit systembedingt ausgeschlossen.
Atlas
Wärmedämm- und Schalungssystem
für Bodenplatten
Die Perimeterdämmung von Bodenplatten ist mit JACKODUR
Atlas ganz einfach und dazu wärmebrückenfrei: Das patentierte Stecksystem aus XPS-Hartschaumplatten wird passgenau gefertigt und dient nach der Verlegung gleichzeitig als
Betonschalung. Wärmebrücken sind systembedingt ausgeschlossen. JACKON Insulation – Effizienz mit System.
JACKON Insulation GmbH
www.jackon-insulation.com
41
g
Einlagi m
m
bis 320
■ Einlagige Verlegung von 100
00 bis 320 mm
■ U-Werte von bis zu 0,12 W/(m2·K)
■ Wärmebrückenfreiheit und Ausschluss von Verlegefehlern durch das patentierte Stecksystem
■ Hohe Wirtschaftlichkeit und Zeitersparnis durch
Dämmen und Schalen in einem Arbeitsgang das Ausschalen entfällt
■ Für Passivhäuser zertifiziert
Carl-Benz-Str. 8 ■ D-33803 Steinhagen ■ Tel: +49-5204-9955-0
Fax: +49-5204-9955-400 ■ E-Mail: [email protected]
PLAN SPEZIAL
42
Intergeo
DVW e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement
43
INNOVATIONEN KOMMEN AUS
DER NATUR – UND VON UNS
Intergeo – Kongress und Fachmesse für
Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement
WISSEN und Handeln
für die Erde
Die INTERGEO ist weltweit die größte Veranstaltung und Kommunikationsplattform im Bereich Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Die Leitmesse und der Kongress erfassen alle wichtigen
Trends, die sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickeln:
von der Erhebung geobasierter Daten über die Veredelung bis zur systemintegrierten Applikation. Dabei beziehen die Geodäten bewusst Nachbardisziplinen wie Stadtplanung, Architektur und Bauingenieurwesen
ein. Rund 500 Aussteller aus über 30 Ländern und 17.500 Fachbesucher
diskutieren die Trends der Geobranchen. Zum Kongress unter dem Motto
„Wissen und Handeln für die Erde“ werden rund 1.500 Teilnehmer erwartet.
Der DVW e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement veranstaltet die INTERGEO vom 27. bis 29. September 2011
in Nürnberg. Weitere Informationen unter www.intergeo.de
Besucherinformationen:
INTERGEO
27. – 29. September 2011
Messezentrum Nürnberg
Öffnungszeiten:
Di bis Do 9 bis 18 Uhr
Neuste Designentwicklungen,
modernste Energiespargläser oder
funktionale Glas-Systeme – die
DEUTSCHE GLAS bietet Ihnen die
ganze Vielfalt des Glases. Denn wir
entwickeln nicht nur einzigartige
Lösungen in den Bereichen Fenster/
Fassade/Wintergärten, Innenausbau,
Photovoltaik und Spezialanwendungen – wir sind mit innovativen
Veranstalter:
DVW e.V.
Organisation/Kontakt:
HINTE GmbH
Fon.: +49 (0)721. 931 33-0
[email protected]
www.intergeo.de
facebook: INTERGEO –
Geodesy, Geoinformation
and Landmanagement
Pressekontakt:
HINTE GmbH
Ursula Rubenbauer
Fon: +49 (0)721. 931 33-730
[email protected]
www.intergeo.de
Foto: Copyright ©2011 iStockphoto LP.
www.glassolutions.de
Entwicklungen auch Vorreiter im
Klima- und Umweltschutz.
Mit der DEUTSCHE GLAS setzen Sie
auf ein Netzwerk, das innovative Glaskompetenz und Kundennähe perfekt
miteinander verbindet. Unser Spezialistenteam unterstützt Sie in allen
Fragen rund ums Glas. Als Teil des
europaweit mit über 200 Produktionsstandorten vertretenen Netzwerks
SAINT-GOBAIN GLASSOLUTIONS®,
ist die DEUTSCHE GLAS Mitglied in
einem starken Verbund. Dies erkennen Sie ab sofort an unserem neuen
Logo und Erscheinungsbild.
Mehr Infos unter:
www.glassolutions.de
www.deutsche-glas.com
44
Schnittstelle _ architektur _ wasser
Architekt Koen Olthuis – Waterstudio.NL und Dutch Docklands
Ob schwimmende Häfen, Unterwasser-Städte, komplexe Windkraftanlagen oder mobile Inseln – die Berührungspunkte
von Architektur und Wasser führen zu einer Vielzahl von Zukunftsentwürfen. Erfahren Sie mehr über die inspirierenden
Visionen internationaler Architekten und Themen rund um die Schnittstellen von Architektur und Wasser. Oder erleben
Sie Koen Olthuis live bei dem ACO Architektensymposium „Architektur der Zukunft“ in München am 30.09.2011.
Anmeldung unter www.architektur-wasser.de.
Bestellen Sie die ACO Planermappe „Schnittstelle_architektur_wasser“ mit
architekturrelevanten Informationen rund um Bad, Keller, Dach, Fassade und
Freifläche sowie mit zukunftsweisenden, internationalen Projekten.
Weitere Informationen und Anmeldung zu den Vorträgen unter
www.architektur-wasser.de
ACO. Die Zukunft
der Entwässerung.
ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG, Am Ahlmannkai, 24782 Büdelsdorf, www.aco.com
Herunterladen