Das bundesweite Sondermagazin für Architektur und Innenarchitektur in Zusammenarbeit mit dem NRW Das ThyssenKrupp Quartier Ausgabe 1/2011 Ein architektonischer Gesamtauftritt Schnittstelle Architektur–Wasser: Zwischen Vision, Theorie und Funktion Kinderträume werden war KiTa Sternenhimmel Solingen Innen und Aussen im neuen Look Wand macht Platz fürs Wellnessbad Die Bibliothek als Buch Nationalbibliothek Leipzig PLAN SPEZIAL n utsche e D . 9 mit 5 raphentag 11 Kartog tember 20 . Sep 27. - 29 Editorial 2 Nürnberg, 27. – 29. September 2011 Wissen und Handeln für die Erde Roland Ziethen Geschäftsführer, Ziethen Medien GmbH & Co. KG KLIMABEOBACHTUNG | UMWELTMONITORING | ERDBEOBACHTUNG | BAUWESEN | NAVIGATION + PHOTOGRAMMETRIE | INGENIEURVERMESSUNG | POSITIONIERUNG | PRÄZISIONSLANDWIRTSCHAFT | ARCHITEKTUR + STADTPLANUNG | KATASTROPHENMANAGEMENT | ENERGIE + STANDORTPLANUNG | HYDROGRAPHIE Liebe Leserinnen und Leser, der Anfang ist geschafft! Die erste Plan Spezial ist auf dem Markt und damit ein Medium für ausgewählte herausragende Projekte aus den Bereichen Architektur und Innenarchitektur. Sowohl bei den kleineren als auch bei den größeren Projekten spielen Designästhetik und Funktionalität eine übergeordnete Rolle. Die Objekte, die wir in diesem Magazin vorstellen, reichen vom architektonischen Gesamtauftritt über Haussanierung und Innenarchitektur bis hin zu visionären Architekturkonzepten. Auch „Nachhaltiges Bauen“ ist ein immer wichtiger werdender Aspekt in der Architektur, der in unserer ersten Ausgabe nicht unerwähnt bleibt. Über weitere spannende Projekte wird in den kommenden Magazinausgaben berichtet werden. Wir hoffen, dass die Inhalte des Magazins auf Ihr Interesse stoßen, und möchten Ihnen aktuelle Strömungen und den Zeitgeist in der Architektur bzw. in der Innenarchitektur auf unterhaltsame und informative Weise näherbringen. www.intergeo.de Veranstalter DVW e.V. - Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement www.dvw.de Ausrichter Kongress DVW GmbH Egbertstraße 46, 40489 Düsseldorf DGfK e.V. - Deutsche Gesellschaft für Kartographie | www.dgfk.net Ausrichter Messe HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH Bannwaldallee 60, 76185 Karlsruhe Fon: +49 721 93133-0 [email protected] Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer ersten Ausgabe Plan Spezial, und ich verbleibe mit besten Grüßen Ihr Roland Ziethen 31 PLAN SPEZIAL 4 5 Inhalt 18 12 36 Impressum 6 10 24 Herausgeber + Verlag PLAN SPEZIAL Ziethen Medien GmbH & Co. KG Unter Buschweg 17 50999 Köln Fon 02236 39 89 0 Fax 02236 39 89 89 [email protected] www.ziethen.de Redaktion Ziethen Medien 6 Das ThyssenKrupp Quartier Ein architektonischer Gesamtauftritt 26 Hochwertige massivholzböden Natürlich Individuell 10 Therapie- und Meditationszentrum Innenarchitektur 28 Hochwertige Modul-bauweise Kommunales Bauen mit System 12 Kinderträume werden war Kindertagesstätte Sternenhimmel 30Ganzheitliches Konzept „3600 Projects“ Vom Fußballstadion bis zum Luxushotel 14 Innen und Aussen in neuem Look Sanierung und Innenarchitektur eines 30er Jahre Hauses 32 „openOffice“ (Raum-) Grenzen aufheben 16 Wand macht Platz fürs Wellnessbad Badezimmersanierung 34 Tropische Therme auf Rügen Wellnesslandschaft aus Putz 18 Schnittstelle Architektur–Wasser: Zwischen Visionen, Theorie und Funktion 36 Die Bibliothek als Buch Deutsche Nationalbibliothek Leipzig 39 Kurviger Sonnenschutz aus Glas „made in Berlin“ Produktion Ziethen Medien 40 Dämmen und Schalen in einem Schritt Innovatives Stecksystem 42 Wissen und handeln für die erde Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement Anzeigenvertrieb Dom-Innovation Postfach 501203 50972 Köln Fon 0221 340 32 84 [email protected] www.dom-innovation.de 22Neues Undercover-Sprinklerrohrsystem Innenausbau – Brandschutz 24 Innovation für Sicherheit und Beständigkeit Architektur Rainer Stracke, BdB-Landesgeschäftsführer Architekten: •ARGE Architekten TKQ, JSWD Architekten, Chaix & Morel et Associés • Dipl.-Ing. Vera Schmitz, Innenarchitektin + Architektin BdB und BDIA •Großkemm + Richard, Architekten Innenarchitekten BdB •Dipl.-Ing. Jürgen Otte, Innenarchitekt BdB/BDIA/AKNW •ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG GrafikDesign Ralf Gottschalk, Feines & Buntes Design [email protected] www.feines-buntes.de PLAN SPEZIAL 6 PLAN SPEZIAL Architektenwettbewerb ARGE Architekten TKQ Das ThyssenKrupp Quartier: ein architektonischer Gesamtauftritt JSWD Architekten Chaix & Morel et Associés 7 Erscheinungsbild. Dieses Bild einer starken Einheit wird sich dem Betrachter einprägen. Auf dem Campus dominieren filigrane Fassadenkonstruktionen aus metallischen Werkstoffen und Glas. Die durchgängige, geschosshohe Verglasung der Etagen stärkt das Bild von Offenheit und Transparenz. Das Prinzip „Schale - Kern“ Das Headquarter: Die zwei L-förmigen Baukörper, die gemeinsam ein Gebäude bilden, erhalten ihre räumliche Gliederung nicht zuletzt durch Rücksprünge im Erdgeschoss. Lageplan des ThyssenKrupp-Quartiers Das übergeordnete Gestaltungsmotiv, das auf alle neuen Gebäude des Campus angewendet wird, ist das Prinzip „Schale - Kern“. Alle Gebäude im Quartier sind aus L-förmigen Einzelbaukörpern zusammengesetzt, die jeweils eine gemeinsame Mitte umschließen. Sowohl beim Headquarter (Q1) als auch beim Q2 und den benachbarten Verwaltungsgebäuden Q5 und Q7 erfährt die Architektur somit eine eindeutige Zentrierung. Es gibt zwei Fassadentypen: Der eine ist in die Mitte orientiert, der andere bestimmt die Außenseite und damit die Wirkung der Gebäude zu den Freianlagen. Diese äußeren Fassaden variieren das Bild der „rauen Schale“: Im Gebäude Q1 sind es die horizontalen Lamellen des außenliegenden Sonnenschutzes, die die „raue Schale“ ausprägen. Auch im Q2 ist der äußere Sonnenschutz Träger des architektonischen Gedankens – hier verkörpern gekantete Lochbleche aus Edelstahl die durchgängige Gestaltungsidee. Bei Q5 und Q7 ist der Gedanke der „rauen Schale“ als spielerische Struktur horizontaler und vertikaler Edelstahllamellen ausgebildet. Schon im Auslobungstext zum internationalen Architektenwettbewerb war die Leitidee für das ThyssenKrupp Quartier als eines „konsistenten“, in sich geschlossenen Gebäudeensembles umschrieben worden. Kein symbolträchtiger, steil in die Höhe strebender Solitär, sondern eine flächige und auch flexible Struktur gleichberechtigter Bauten, die auf Veränderungsprozesse innerhalb des Konzerns reagieren kann, stand im Fokus der Erwartungen. Unter diesen Vorgaben konnte sich der gemeinsame Entwurf der ARGE Architekten TKQ, JSWD Architekten und Chaix & Morel et Associés gegenüber den 105 weiteren Wettbewerbsteilnehmern durchsetzen. Vom Begriff des „konsistenten Ensembles“ hin zur Entwurfsidee einer Campusarchitektur war es nur ein kleiner, aber konsequenter Schritt. Das ThyssenKrupp Quartier besteht aus einem Gefüge von Einzelgebäuden, eingebettet in einen grünen, baumbestandenen Teppich. Verbunden durch kurze Wege und kleine Plätze säumen die Gebäude die zentrale, alles ordnende Achse mit dem großen Wasserbecken und der „Allee der Welten“. Neben diesen übergeordneten städtebaulichen Merkmalen legte die ARGE Architekten TKQ, JSWD Architekten und Chaix & Morel großes Augenmerk auf die architektonische Durcharbeitung der einzelnen Gebäude. Ziel war ein Quartier mit einem kompakten und homogenen architektonischen Den Fassaden von Atrien und Innenhöfen liegt eine andere Gestaltungsidee zugrunde: Hier sind es großformatige, farbige Glattbleche, die den Fassadenabschluss bilden. Fenster zur Belichtung der zu den Höfen orientierten Büros sind als großformatige, lang gestreckte Öffnungen aus den Blechen herausgeschnitten. Beide Fassadentypen haben ihre individuelle Ausstrahlung, ihre Gesamtwirkung aber beruht auf der Überlagerung von Schale und Kern. Die konsequente Anwendung dieses Prinzips auf alle Gebäude des Campus war der Schlüssel zum heute spürbaren homogenen architektonischen Gesamteindruck des neuen ThyssenKrupp Quartiers. Q1 Das Gebäude Q1 ist das Herz des neuen ThyssenKrupp Quartiers. Mehr als 500 Mitarbeiter finden in dem kubusförmigen Gebäude ihren neuen Arbeitsplatz. Mit einer Höhe von 50 Metern überragt es alle übrigen Gebäude auf dem Campus, ohne diese unangemessen zu dominieren. Oben: Der L-förmige Riegel des Q7 ist an den Kopfseiten durch Brücken verbunden. Durch Loggien und Wintergärten entstehen unerwartete Akzente Das räumliche Erlebnis und die hohe Funktionalität als Veranstaltungs- und Logistikzentrum verleihen dem Q2 Gebäude seinen Reiz. PLAN SPEZIAL 8/9 Architektenwettbewerb Architektenwettbewerb ARGE Architekten TKQ Der vollautomatische Sonnenschutz passt sich dem Sonnenverlauf individuell an. Die spielerische Struktur des außenliegenden Sonnenschutzes setzen Akzente am Q7 Es ist auch nicht seine Höhe, sondern eher seine markante, expressive Form, die dem Gebäude einen hervorgehobenen Status verschafft. Durch die geometrische Verschränkung der unterschiedlichen Volumina um eine gemeinsame Mitte wird nicht nur ein spannungsvolles äußeres Erscheinungsbild erzeugt. Auch im Inneren des Gebäudes entstehen faszinierende Raumabfolgen. Das glasgedeckte Atrium bildet dabei das Zentrum. Es erstreckt sich über zehn Geschosse und ist durch zahlreiche Zwischenebenen und Stege gegliedert. Den Raumabschluss nach Norden und Süden, jeweils zur Wasserachse, bilden zwei 28,1 mal 25,6 Meter große, gläserne Panoramafenster. Sie bestehen aus jeweils 96 Scheiben und werden von einer hauchdünnen, kaum sichtbaren Seilkonstruktion gehalten, so dass die Fenster aus einer einzigen, riesigen Glasscheibe zu bestehen scheinen. Neben der architektonischen Gesamtwirkung des Gebäudes und seinen räumlichen Qualitäten spielt der Umgang mit Material und Konstruktion bei seinen Fassaden eine entscheidende Rolle. Am Beispiel des Sonnenschutzes wird deutlich, wie die Architektur des neuen Campus mit der Produktwelt von ThyssenKrupp vereint wird. Für die Bauelemente des von den Architekten und den Planungspartnern entwickelten Sonnenschutzes fanden auf insgesamt 8.000 Quadratmetern Fassadenfläche Edelstahlprodukte des Konzerns Verwendung. ThyssenKrupp als Bauherr hat dabei die Suche nach technisch innovativen Lösungen und das Bestreben, optimale bauliche Standards zu verwirklichen, umfassend und tatkräftig unterstützt. Q2 Das Gebäude Q2 ist der Ort der Gespräche und damit auch der Ort des Austauschs und der Projektarbeit. Im Q2 arbeiten internationale Projektteams, hier empfängt der Konzern seine Gäste. Bis zu 1.000 Personen finden im großen Sitzungs- und Veranstaltungssaal Platz. Gleichzeitig sind im Gebäude die Mitarbeiterkantine „Zwischenzeit“ und das Gästekasino untergebracht. Das Q2 vereint, last but not least, die unterirdische Logistik für das gesamte ThyssenKrupp Quartier unter seinem Dach. Daneben entfaltet das Q2 seinen Flair über spannungsvolle Raumabfolgen: Ein- und zweigeschossige Bereiche lösen einander ab. Die drei Hauptebenen werden an mehreren Stellen durch gemeinsame Lufträume unterschiedlicher Höhe zusammengefasst. Das räumliche Erlebnis und die hohe Funktionalität verleihen dem Q2 seinen Reiz und machen es damit zum Magneten auf dem Quartiergelände. Q5 und Q7 Auch bei den Gebäuden Q5 und Q7 spielt die skulpturale Gliederung der Gebäudemasse als gestalterisches Element eine zentrale Rolle. Die zwei L-förmigen Baukörper, die gemeinsam ein Gebäude bilden, erhalten ihre räumliche Gliederung nicht zuletzt durch Rücksprünge im Erdgeschoss. Durch tiefe Einschnitte in die Kubatur der Obergeschosse in Form von Loggien oder Wintergärten gewinnen die fünf- beziehungsweise siebengeschossigen Gebäude im Vergleich zu herkömmlichen Verwaltungsgebäuden unerwartete Akzente. Während das Q5 rund 220 Mitarbeitern Platz bietet, sind es im Gebäude Q7 rund 300 Mitarbeiter. Die beiden L-förmigen Riegel sind an den Kopfseiten durch Brücken verbunden. Diese erzeugen ebenfalls tiefe Einschnitte in das Gebäudevolumen und geben diesem angenehme Proportionen. Der Ausblick aus dem 28,1 mal 25,6 Meter großem Panoramafenster des Q1. Zahlreiche Zwischenebenen und Stege gliedern das Headquarter. JSWD Architekten Chaix & Morel et Associés PLAN SPEZIAL 10 PLAN SPEZIAL 11 Innenarchitektur – Barrierefreies Bauen Dipl.-Ing. Vera Schmitz Innenarchitektin + Architektin BdB und BDIA Sachverständige für Barrierefreies Planen und Bauen • www. efficientia.de • [email protected] Therapie- und Präventionszentrum Medical Fitness, Physiotherapie, Rehasport und Wellness umfasst das Angebot auf 440 m² Fläche. Hier dreht sich alles um das Wohlbefinden und die Wiederherstellung des Wohlergehens des Menschen. Die Innenarchitektur spiegelt das Konzept der Nutzung auf eine selbstverständliche Art und Weise wieder. Funktion und Gestaltung werden eindeutig miteinander verknüpft. Offenheit, Leichtigkeit und Barrierefreiheit sind die Basis für den Entwurf und die Raumkonzeption. Farbe, Material und medizinischer Standard bilden einen Einklang und vermitteln eine positive Raumwahrnehmung. Eine rollstuhlgerechte Nutzbarkeit von Gesundheits- und Therapiezentren ist mit gestalterischem Anspruch bis ins Detail umgesetzt. Alle Abbildungen: © Fotografie, D. Hübner Satinierte Glasschiebetür mit Raumkennzeichnung Automatisch betriebene Eingangstür, schwellenloser Zugang, rollstuhlgeeigneter Schmutzfangboden, breite Durchgänge und ein unterfahrbarer Empfangstresen begrüßen bereits den Kunden. Schiebetüren ermöglichen auch für mobiltätseingeschränkte Menschen großzügige Bewegungsflächen in den Behandlungsräumen, vertikale Griffstangen bieten unterschiedliche Greifhöhen und eine bequeme Handhabung sowie die Benutzung der bodengleichen Duschen sind nur einige Beispiele. Ausgesuchte Materialen gewähren eine gute Raumakustik und verbessern das Sprachverstehen. Die Lichtkonzeption berücksichtigt variable Nutzungszeiten und Beleuchtungsszenarien durch individuelle Steuerungsmöglichkeiten und garantiert eine blendfreie Ausleuchtung der unterschiedlichen Räume. Innenansicht Einzeltherapieraum Empfangsbereich mit unterfahrbaren Kundentresen Gezielte Einblicke durch Glasausschnitte in den Wänden ermöglichen die gewünschte Transparenz in das Praxisgeschehen aus den verschiedensten Perspektiven. Ein Informations- und Leitsystem ist ebenfalls mit Bestandteil der Innenarchitektur, hier ist auf eine gute Wahrnehmbarkeit durch das gezieltes Einsetzen von Farbkontrasten geachtet worden. Die Umsetzung einer barrierefreien Gestaltung findet seine natürliche Formensprache und bietet Patienten und Angestellten ein komfortables Umfeld für Alle. Natürliches Lichtspiel im Gruppentherapieraum PLAN SPEZIAL 12 PLAN SPEZIAL Innenarchitektur – Umbau Großkemm + Richard 13 Architekten Innenarchitekten BdB Umbau der evangelischen Kindertagesstätte Sternenhimmel Kinderträume werden wahr Spiel- und Schlafpodeste Waschraum Sternenhimmel Spielen lernen Abenteuer-Landschaft Die zweigruppige Ev. Kindertagesstätte Sternenhimmel liegt in der Fußgängerzone der Solinger Stadtmitte. Viele berufstätige Eltern nutzen diesen Kindergarten als Spiel, Lern- und Lebensraum für ihre Kinder. Unmittelbar nach Beginn der Fördermöglichkeit für U3-Plätze hat sich der Träger und die Leitung des Kindergartens entschieden, zukünftig auch sehr kleine Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren zu betreuen. Die notwendigen Flächen waren im Altbau vorhanden; dazu wurde die bestehende Küsterwohnung aufgegeben und an den Kindergarten angeschlossen. Dipl.-Ing. Marion GroSSkemm Innenarchitektin Dipl.-Ing. Markus Richard Architekt Mankhauser Str.1 42699 Solingen T 02 12.2 47 19 00 F 02 12.2 47 19 01 [email protected] www. grosskemm-richard.de Der gewonnene Platz ermöglicht nicht nur die Erweiterung der Kindergartengruppen mit den notwendigen Schlaf- und Bewegungsräumen. Erstmalig gibt es einen eigenen Platz im Dachgeschoss für die Spracherziehung der Kinder. Den Weg zu der (externen) Fachkraft für Logopädie finden die Kinder wie von selbst. Rot-weiß gestreifte Handläufe zeigen ebenso den Weg wie die bekannten „sprechenden“ Kindergartenfreunde entlang des Weges. Gemeinsam erfahren Ein neuer zentraler Ort für Kinder sind die „Schlafpodeste“, die neben dem Platz für das Mittagsschläfchen ausreichend Platz für Verstecken, Forschen, Spielen, Klettern und mehr bieten. Unterschiedlichste Materialien wie geflochtene Weide, Taue, verschiedene Bodenbeläge bieten immer neue haptische Reize. Wegweisersystem Vorhandene Waschräume werden ganz nebenbei zu Spiel- und Lernorten. Wo früher nur Händewaschen möglich war, können jetzt Schiffe in aufgestautem Wasser segeln. Für die ganz Kleinen wurden Wickeltische mit Auszugtreppen, Stauraum, Duschwanne und Auszugwindeleimer individuell entworfen und gefertigt. Wickeltisch Zusätzliche Schallschutzmaßnahmen, Steh- und Sitzhilfen, Lesesofas u.v.m. sollen die Arbeit der Erzieherinnen erleichtern. Und damit auch die Eltern immer über alle Vorgänge informiert sind, gibt es auf allen Etagen große Infoboards mit Tafelflächen, Magnetpinnwänden, Broschürenhaltern, etc.. Neu ist auch ein separater Raum für ungestörte Elterngespräche im Dachgeschoss. Zur offiziellen Einweihung gab es nicht nur überschwängliches Lob für unser Engagement, sondern auch die besondere Auszeichnung der Erzieherinnen, Eltern und Kinder – das Zertifikat: Schönste Kita im Sonnensystem „Sternenhimmel“. Motorik- und Lernspielzeuge PLAN SPEZIAL 14 PLAN SPEZIAL Innenarchitektur – Sanierung Großkemm + Richard 15 Schlichte Eleganz im TV-Zimmer Sanierung und Innenarchitektur eines 30er Jahre Hauses innen und AUssen in neuem Look V.l.n.r.: Offen gestaltete Küche mit nebenliegendem Essbereich im lichtdurchfluteten Wohnzimmer; Schlichte moderne Relaxecke mit angrenzender Sauna Vor der Sanierung … so lauteten die Umbauwünsche des Ehepaares nach dem Erwerb eines bestehenden Einfamilienhauses aus dem Jahre 1938. Aufgrund der vorhandenen Gebäudeschäden und des energetischen Zustands des Gebäudes waren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich. Nebenbei sollte der Grundriss auf die Lebenssituation des Ehepaares angepasst werden: Gästeetage im Dach, Arbeiten, Schlafen, Wohlfühlen (Sauna) im 1. OG, sowie ein großer Koch- und Essbereich im EG. V.o. im Uhrzeigersinn: 1) Der kräftige warme Farbton harmoniert hervorragend zu dem sanierten Treppenhaus aus den 30er Jahren. 2) Der neue Eingangsbereich mit moderner Glasüberdachung verleiht dem Haus zurückhaltende Eleganz. 3) Modernes Design im Retro-Look gibt dem kleinen Bad ein neues Gesicht. Auch sollte zukünftig ein Rückbau in zwei Wohneinheiten wieder möglich sein. Daher wurde schon jetzt ein Eingang auf die Straßenseite des Gebäudes verlegt. Der vorhandene Grundriss wurde im wesentlichen beibehalten, die Räume wurden lediglich umgenutzt. Zuerst wurden den Auftraggebern alle Entwürfe skizzenhaft präsentiert. Frühzeitig wurde ein Materialkonzept bis hin zu den Dekostoffen als „Masterlinie“ erstellt. Dieses wurde als Rahmen für die gesamte Ausarbeitung des Innenausbaus zu Grunde gelegt. Alle Innenräume wurden einschließlich der gesamten Einbaumöbel entworfen und umgesetzt. V.o. im Uhrzeigersinn: Haus von der Straße aus gesehen, Badezimmer, und Küche vor dem Umbau und der Sanierung Alle Abbildungen des sanierten und umgebauten Hauses: © Fotoagentur Photoprop, Wuppertal Sanierte und modernisierte Aussenfassade: Rückseite des Hauses mit Blick auf den Garten und die Terrasse Architekten Innenarchitekten BdB PLAN SPEZIAL 16 PLAN SPEZIAL Innenarchitektur – Sanierung Dipl.-Ing. Jürgen Otte Innenarchitekt BdB/BDIA/AKNW 17 Wand macht Platz fürs Wellnessbad Der Anteil von Bauaufgaben zur Sanierung von Bestandsgebäuden nimmt – wie bei vielen Kolleginnen und Kollegen im Berufsverband BdB – auch beim Innenarchitekten Jürgen Otte stetig zu. Der Bauherrenwunsch nach hochwertig eingerichteten und barrierefrei nutzbaren Wohnungen steht immer mehr im Zentrum der gestalterischen Aufgabenstellungen. Erstentwurf: Aufriß des zu sanierenden Wellnessbades Knapp geschnittene Grundrisse aus den 60er und 70er Jahren stehen dem Wunsch nach großzügig geschnittenen Räumen oft entgegen. Da der Platz im vorhandenen Bad für einen Doppelwaschtisch, eine freistehende Wanne, ein WC und eine großzügige Dusche nicht ausreichte, musste die Wand zum Schlafzimmer „Platz machen“. Die geschwungene Wand nimmt dem Schlafzimmer so viel Raum, wie im Bad benötigt wird, um eine zweiseitig offene, begehbare Dusche einplanen zu können. Die freistehende Wand, in die ein großzügiger Spiegelschrank, Beleuchtung und die Badarmaturen für die Waschtische und rückseitig für die Dusche eingebaut wurden, trennt den Raum in zwei Nutzungsbereiche. Auf der einen Seite der Duschbereich, der in Anlehnung an die historischen niederrheinischen Kieselmosaikböden ganz in geschnittenem Kieselmosaik ausgekleidet wurde und durch eine Duschrinne ebenerdig entwässert wird. Auf der anderen Seite der Waschtischbereich, in dem sich die Wanne im Halbeinbau zur Nutzung anbietet. Großformatige Feinsteinzeugfliesen lassen diesen Bereich noch großzügiger wirken. Dem Wunsch der Bauherrin nach Erleichterung bei der Hausarbeit folgend, wurde oberhalb des WC´s ein Wäscheabwurfschacht in die Wand eingebaut, der mit einer Glasplatte mit Druckverschluss wandeben integriert werden konnte. Designermöbel für das Erlebnis Badezimmer Dipl.-Ing. Jürgen Otte Innenarchitekt BDIA BDB AKNW Schanzenstr. 13 46535 Dinslaken T 02 064.777 177 F 02 064.777 118 [email protected] www.otte-und.de Die Raumbeheizung erfolgt durch eine Fußbodenheizung und einen Badheizkörper als Handtuchwärmer. Die freistehende Wanne: der Eyecatcher des Raumes Der große Spiegel an der freistehenden Wand lässt das Badezimmer noch geräumiger erscheinen. Links: Die großzügige Dusche ist beidseitig begehbar und ist in geschnittenem Kieselmosaik ausgekleidet. PLAN SPEZIAL 18 18/19 Architektur – Visionen ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. Kg 19 Waterscraper Sarly Adre Sarkum No Man‘s Land Phu Hoang Office Waterscraper Sarly Adre Sarkum Eine Wechselbeziehung zwischen Wasser und Architektur besteht seit jeher. Die Abhängigkeit menschlichen Lebens vom Element Wasser und das Bedürfnis, Wasser stets zur Verfügung zu haben, machen diese Verbindung unumgänglich – schon immer. Die Schnittstelle Architektur und Wasser beinhaltet eine Bandbreite an hochaktuellen Themen. Wie steht es um unser Leben auf diesem Planeten, um die Entwicklung von Technologien und Städten? Wie gehen wir um mit dem Schnittstelle Architektur−Wasser: zwischen Vision, Theorie und Funktion Wasser, das die Grundlage jedes Lebens darstellt und zugleich als Naturgewalt beeindruckt? ACO besetzt mit seiner Architektenkommunikation nun diese Schnittstelle und spannt den Bogen weit: von der Auseinandersetzung mit visionären Architekturen im, unter, über Wasser – Visionen, die Antworten suchen auf Überflutungen über den Trend zu Megacities bis hin zu den prognostizierten Wanderungen ganzer Bevölkerungsgruppen. Visionen, die heute das Vorstellungsvermögen der meisten übersteigen. Doch gerade die Arbeiten des niederländischen Architekturbüros Waterstudio.NL zeigen, dass wir von der Realisierung nicht weit entfernt sind. Die Auseinandersetzung mit diesen gefühlt noch weit entfernten Zukunftsarchitekturen endet hier jedoch nicht. Auf architektonische, städtebauliche und gesellschaftliche Entwicklungen eingehend, wird über Themen wie Universal Design, Klimawandel, Stadtverdichtung und Freiflächen informiert – stets im Fokus der Bezug zur vielschichtigen Planertätigkeit. ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG Postfach 320 | 24755 Rendsburg Am Ahlmannkai | 24782 Büdelsdorf T 04 331 354-0 | F 04 331 354-130 [email protected] www.aco.com PLAN SPEZIAL 20 PLAN SPEZIAL Architektur – Visionen ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG Architektursymposium: Architektur der Zukunft Cruise Terminal Waterstudio.NL und Dutch Docklands So bildet die vom Architekten Koen Olthuis im Januar dieses Jahres publizierte Architektenmappe einen umfassenden Überblick zur SchnittstellenThematik und vor allem auch Schnittstellen-Problematik. Denn überall, wo Wasser auf Land, Regenwasser auf Bauwerk, Natur auf Stadt trifft, sind ausgereifte Technologien, vorausschauende Entwürfe und innovative Ansätze notwendig. ACO bietet Ansätze zum Umdenken, zum Planen und zur Umsetzung in der tagtäglichen Planungspraxis – ganz gleich ob visionär oder sehr real überall dort, wo Wasser gesammelt, gereinigt, gehalten oder abgeleitet werden soll. Durch Systemlösungen, die Mensch und Bauwerk vor dem Wasser schützen – und umgekehrt. Unternehmensprofil: ACO. Die Zukunft der Entwässerung. Als Weltmarktführer schafft ACO die Entwässerungslösungen für die Umweltbedingungen von morgen. Zunehmend extremere Wetterereignisse erfordern immer komplexere Entwässerungskonzepte im Tiefbau, im Hochbau und in der Gebäudetechnik. Hierfür schafft ACO Systemlösungen, die helfen, die Menschen vor dem Wasser zu schützen – und umgekehrt. Jedes ACO Produkt sichert innerhalb der ACO Systemkette den Weg des Wassers mit dem Ziel, es ökologisch und ökonomisch sinnvoll weiterverwerten zu können. Die Planermappe ist zu bestellen unter www.architektur-wasser.de – die Internetseite speziell für Architekten und Planer. Eine monatliche Aktualisierung und ein regelmäßiger Newsletter informieren über Themen rund um die Schnittstelle Architektur und Wasser und über ACO. Anmeldungen zu Vorträgen von Koen Olthuis, Architekt, Waterstudio.NL, am 30.9. 2011 in München sind ab sofort möglich unter: www.architektur-wasser.de Den Film „ACO: Die Zukunft der Entwässerung“ finden Sie unter: www.youtube.com oder unter www.aco-haustechnik.de Universal Design, Klimawandel, Urbanes Grün, Landschaft – Architektur – Stadt. Das sind die Themen, die uns bei ACO umtreiben: ACO befasst sich mit ganzheitlichen Ansätzen zum zukünftigen Umgang mit Architektur und Wasser. Um diesem Anspruch weiterhin mit praxisnahen Lösungen gerecht zu werden, räumen wir dem Dialog mit Architekten einen hohen Stellenwert ein. Im Mittelpunkt unseres Architektensymposiums steht daher die Diskussion rund um aktuelle Erkenntnisse und Anforderungen aus Ihrem Projektalltag am Bau. Besuchen Sie den Vortrag von Koen Olthuis: Architektensymposium 2011 Architektur der Zukunft am 30.09.2011 in München Das revolutionäre Konzept für ein Ausflugsschiff-Terminal besteht aus einer schwimmenden, dreieckigen Konstruktion – groß genug, um drei der weltweit größten Ausflugsschiffe aufzunehmen. Das schwimmende Terminal liegt ausreichend entfernt vom Festland, um auch den größten Schiffen hinreichend Tiefgang zum Anlegen bieten zu können. Seine einfache ikonische Form zeigt sich wie eine elegante natürliche Skulptur fern der Küste. Eine Idee von vielen, mit denen der niederländische Architekt und Designer Koen Olthuis der Bedrohung durch Hochwasser und Fluten begegnen will. Lilypad Project Vincent Callebaut Architectures 21 PLAN SPEZIAL 22 23 Rohbau – Brandschutz Unsichtbarer Brandschutz: Neues Undercover-Sprinklerrohrsystem von Minimax Weitere Informationen: Minimax GmbH & Co. KG Geschäftsbereich Technologies Produktlinie Wasser Stefan Schnell T +49 4531. 803 423 F +49 4531. 803 700 E-Mail [email protected] Absolut flexible Montage - auch unter erschwerten Installationsbedingungen Moderne Haustechnik harmonisch und unauffällig in das Deckenbild einfügen - genau diesem Trend trägt das neue Minimax Undercover-Rohrsystem Rechnung. Denn: es wurde speziell zum Einbetonieren entwickelt. Durch die Verlegung in Betondecken können sowohl Rohre als auch Sprinkler nahezu unsichtbar installiert werden, ohne dass eine Zwischendecke erforderlich ist. Das Undercover-Rohrsystem ist auf die Kombination mit den Minimax Undercover-Sprinklern abgestimmt. Beim Einsatz der zurückgesetzten und verdeckten Undercover-Sprinkler wird das Deckenbild nicht durch herausragende Sprinklerköpfe gestört. Zudem wird die Gefahr einer Fehlauslösung der Sprinkleranlage erheblich verringert, da die Sprinklerköpfe nicht manipuliert werden können. Das Undercover-Rohrsystem kann aber auch mit konventionellen Sprinklern kombiniert werden. Die für eine Installation in Massivdecken konzipierten Kunststoff-Verbundrohre sind nicht nur druckfest, sondern durch ihre innere und äußere Kunststoffschicht auch dauerhaft korrosionsbeständig, selbst wenn sie in den aggressiven Baustoff Beton eingebettet werden. Damit bieten sie im installierten Zustand hohen Schutz vor Beschädigung und eine lange Lebensdauer. Das viel geringere Gewicht im Vergleich zu Stahlrohren sowie die Biegsamkeit der Kunststoff-Verbundrohre sind wiederum bei der Montage eine Erleichterung. Auch die sogenannten Pressfittings sind korrosionsbeständig. Sie bestehen aus korrosionsfestem Rotguss und stabilen Edelstahl-Presshülsen. Im Gegensatz zu Fittings anderer Systeme müssen sie vor dem Einbetonieren nicht umwickelt werden, was ebenfalls einen Montagevorteil darstellt. Darüber hinaus verhin- dert die Verwendung des hochwertigen Materials die Gefahr von Langzeitschäden durch versehentlich nicht komplett umwickelte Formstücke. Durch Verwendung sehr strömungsgünstiger Pressfittingverbinder und -formstücke genügen kleine Nennweiten, was die mechanische Schwächung der Decke minimiert und Konflikte mit der Armierung vermeidet. Generell erlauben die speziell für den Bau von Undercover-Sprinkleranlagen optimierten Einzelteile des Systems, wie die abgestimmten Anschlussstücke und Montagehilfen, eine schnelle Rohrverlegung mit weniger Werkzeug und Monteuren. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht bietet die Verwendung des Undercover-Systems Vorteile: Durch den Einsatz des Undercover-Rohrsystems kann die Gesamthöhe eines Geschosses verringert werden, was die Baukosten erheblich senkt. Weitere finanzielle Vorteile entstehen durch den geringen Wartungsaufwand; das Rohrnetz muss nach dem Einbetonieren nicht mehr kontrolliert werden. Die speziellen Anschlussstücke ermöglichen die Dichtigkeitskontrolle der Undercover-Rohre bereits während des Betoniervorgangs. Versteckt verbaut… Undercover-Sprinklerrohrsystem Unsichtbarer Brandschutz: Minimax Sprinklerrohre in Beton Das Undercover-Sprinklerrohrsystem wurde speziell zum Einbetonieren entwickelt. Sowohl Rohre als auch Sprinkler können nahezu unsichtbar und absolut flexibel ohne Zwischendecke montiert werden – auch unter erschwerten Installationsbedingungen. Insgesamt sind die Installationskosten des Undercover-Rohrsystems vergleichbar mit denen einer herkömmlichen Sprinkleranlage mit verdeckt verlegtem Rohr – allerdings bei einer höheren Lebensdauer des Rohrsystems. Einbetoniertes Undercover-Sprinklerrohrsystem - noch mit Betonierhilfe versehen Einbetoniertes Undercover-Sprinklerrohrsystem - mit installiertem Undercover-Sprinkler Sicherheit durch Technologie: Wo immer Brandgefahren drohen, schützen individuelle Speziallösungen von Minimax Menschen, Maschinen, Gebäude und Umwelt. Seit über 100 Jahren zählt die Minimax Gruppe mit ihren 5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den weltweit führenden Komplettanbietern im Brandschutz. Vertrauen auch Sie auf die Schutzkonzepte von Minimax. Minimax GmbH & Co. KG Geschäftsbereich Technologies Produktlinie Wasser Industriestraße 10/12 D-23840 Bad Oldesloe Tel.: + 49 4531 803-423 Fax: + 49 4531 803-700 E-Mail: [email protected] www.minimax.de PLAN SPEZIAL 24 Architektur Autorin Helga Langer sein zu vereinen, war DI Klaus Fessl der genau passende Planer für die Bauherren. Die Bauherren, das Förster Ehepaar Pilz, leben bislang noch mitten in der Natur in einem altehrwürdigen Gebäude mit grandiosem Blick vom Mühlviertel ins Donautal. Gewohnt an ein besonders schönes, offenes und weitläufiges Wohnen mit Ausblick, sollte auch das neue Wohnhaus inmitten eines Stadtsiedlungsgebietes diesen naturverbundenen Ansprüchen entsprechen, denn die gewohnte Weite und Großzügigkeit will die Familie natürlich auch in Zukunft nicht missen. Eine nicht ganz einfache Aufgabe für den Planer, da doch die Größe und Lage des zu bebauenden Grundstückes und die behördlichen Bebauungsvorschriften die Wunschvorstellungen begrenzen. Es ist gelungen, einen großzügigen modernen Lebensraum auf einem, wie dort üblich, kleinem Stadtsiedlungsgrundstück zu schaffen und auch die Bebauungsvorschriften und Baufluchtlinien einzuhalten. Für diese Stadtsiedlung ist ein Satteldach vorgeschrieben. Charakteristisch für den Planer DI Klaus Fessl ist seine Bodenständigkeit. Er plant innovativ und vereinigt neue Formensprache, Materialien und Technologien mit bodenständigem Anschluss an die örtlichen Traditionen. Und ebenso wie er aufgrund seiner Kenntnisse der heimischen Pilzwelt bekömmliche von unbekömmlichen und giftigen Pilzen unterscheiden kann, trennt DI Klaus Fessl die dem Menschen zuträglichen und nachhaltigen Baumaterialien bewusst von den modischen oder veralteten Werkstoffen. In diesem Sinne fiel auch die Entscheidung, für das Dach und weite Teile der Fassade RHEINZINK zu verwenden. DI Klaus Fessl sagte dazu: „Die Nachhaltigkeit dieses Materials, das langfristigen Werterhalt mit Ökologie, gestalterischer Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit verbindet, macht die unterschiedlichen RHEINZINKProdukte zu einem wichtigen Teil unserer heutigen Baukultur“. Mit seiner ausgewogenen Art, Fortschritt mit Traditionsbewusst- Eine pfiffige Dachlösung wurde gefunden, eine Form, die sich der Umgebung und der Bauordnung anpasst und trotzdem durch Schönheit und Individualität auffällt. Zwei Baukörper, die einander durchdringen stehen im fast rechten Winkel zueinander. Diese beiden sehr unterschiedlichen Baukörper bilden eine harmonische Einheit. Die Achse, die zur Straße zeigt, hat das vorgeschriebene Satteldach, der anschließende Kubus ein Flachdach. Für das Satteldach wurde QUICK STEP - Das RHEINZINK Treppendach gewählt. Dieses mit zahlreichen Innovationspreisen ausgezeichnet Dachsystem passt farblich und strukturell perfekt zur Lärchenholzfassade und zur RHEINZINK- SteckfalzpaneelFassade des Kubus. Die Fassade nimmt die horizontale Struktur des Treppendaches auf, das Material RHEINZINK-„vorbewittertpro blaugrau“ ist für Dach und Fassade gleich und harmoniert vollkommen mit der honiggelben Lärchenholzfassade. Aufgrund der ästhetischen Kriterien – eine sehr plane, nicht wellige Oberfläche und die Fortführung der Linie des Daches – wurde das Fassadensystem der RHEINZINK-Steckfalzpaneele gewählt. DI Fessl hat bei Dach und Fassade auf ein Konzept gesetzt, das individuelle Strukturen zulässt und dennoch durch ein durchdachtes System von vorgefertigten Elementen die Bauzeiten verkürzt und es dem Spengler leichter macht, hochwertige und dauerhafte Verarbeitung zu gewährleisten. Passend zum Dach wurde auch der Kamin systemgerecht mit RHEINZINK- Lärchenholz und vorbewittertes RHEINZINK - zwei Naturmaterialien, die durch Ausdruck und Farbe harmonisch zusammenpassen. Natürlichkeit und Schlichtheit zeichnen dieses Niedrigstenergiehaus aus. „Großzügigkeit und Komfort und gleichzeitig die Energiekosten im Griff zu haben, das ist besonders für unser Traumhaus des nachberuflichen Lebens sehr wichtig. Durch eine Beschränktheit des Budgets in der nachberuflichen Lebensphase müssen die Erhaltungskosten und die Energiekosten kalkulierbar sein. Der richtige Materialeinsatz für den Schutz des Hauses, für Dach und Fassade, aber auch kostengünstige Energielieferanten garantieren uns dies“ sagen die Bauherren. Beim Förster ist es Holz, daher ein Kachelofen und für die Wand- und Fußbodenheizung eine Tiefenwärmepumpe. Diese Heiztechnik garantiert ein sehr behagliches Wohnklima, das genau auf die einzelnen Wohnbereiche abgestimmt ist. Die Hülle aus dem Ökowerkstoff RHEINZINK, ein optisch und praktisch zeitlos perfekter Gebäudeschutz, muss weder gewartet noch gepflegt werden. BAUTAFEL Planer: DI Klaus Fessl, Bad Leonfelden Generalunternehmer und Spenglerarbeiten: Kapl Bau GmbH, Bad Leonfelden Material für Dach und Fassade: RHEINZINK-„vorbewittertpro blaugrau“: 150 m2 QUICK STEP - Das RHEINZINK Treppendach 200 m2 RHEINZINK-Steckfalzpaneele Idee: Zaha Hadid Architects, London, Großbritannien Lösung: RHEINZINK UNSER SERVICE – SO FLEXIBEL WIE UNSER WERKSTOFF Welchen Wert hat der beste Werkstoff, wenn er Ihre Kreativität einschränkt? Was nützt die genialste Idee, wenn es an der Umsetzung mangelt? Bei RHEINZINK ist der Service so flexibel wie der Werkstoff. Wir engagieren uns für Ihre Idee und leisten einen wertvollen Beitrag bei der Umsetzung. In Form einer Lösung, die genauso individuell ist wie Ihr Projekt. Dabei ist eine umfassende anwendungstechnische Beratung für uns ebenso selbstverständlich wie eine individuelle Fertigung. Jeder noch so ausgefallene Entwurf ist eine Herausforderung für uns. Das umfassende Angebot an RHEINZINK- Dach- und Fassadensystemen macht es leicht, für jeden Entwurf eine praxisgerechte Lösung zu finden. Unsere aktuelle Publikation „ARCHIZINCTURE” dokumentiert Wirklichkeit gewordene Visionen von Architekten, deren Ideen wir gefolgt sind. Fordern Sie diese noch heute an: www.folge-der-idee.de RHEINZINK GmbH & Co. KG · Postfach 1452 · 45705 Datteln · Germany Tel.: +49 2363 605 - 0 · Fax: +49 2363 605 - 209 · [email protected] www.rheinzink.de RZ _4343-4C-D Innovation für Sicherheit und Beständigkeit „vorbewittertpro blaugrau“ bekleidet. Spenglermeister Gerhard Nimmervoll zu den Spenglerarbeiten: „Wir Spengler arbeiten gerne mit RHEINZINK. Damit können sowohl effektive und einfache Strukturen erstellt, aber auch außergewöhnliche und handwerklich schöne Spenglerarbeiten gemacht werden. Ich habe mein eigenes Haus völlig mit RHEINZINK eingehüllt. Das Naturmaterial RHEINZINK ist ursprünglich und handwerklich und gleichzeitig Hightech.“ PLAN SPEZIAL Wir schaffen Lebensräume, Innenarchitektur – Innenausbau ausserhalb der BauArt – Raum- und Einrichtungskonzepte GmbH Bembé Parkett GmbH & Co. KG Martinsfeld 30 D- 50676 Köln Wolfgangstraße 15 97980 Bad Mergentheim T 07931. 96 60 F 07931. 96 61 50 info(at)bembe.de www.bembé.de Bei individuellen Raum- und Einrichtungskonzepten stehen wir Ihnen von der Planung bis zur Realisierung zur Seite. Die Elemente Raum und Einrichtung zu einer ästhetischen Gesamtheit zu verbinden, steht dabei im Vordergrund. Natürlich individuell Massivholzdielen heben sich ausdrucksstark von der Masse ab Exklusivität so weit das Auge reicht: Massivholzdielen setzen persönliche Akzente und unterstreichen die Individualität der eigenen vier Wände. (Foto: Bembé Parkett) Heutzutage wird es immer schwieriger, sich im Zeitalter von gesichtslosen und uniformen Massenfabrikaten ein bisschen Individualität zu bewahren. Die eigenen vier Wände bieten nach wie vor viele Möglichkeiten, persönliche Akzente zu setzen und seiner Individualität Ausdruck zu verleihen. Einzigartigkeit garantiert beispielsweise der Werkstoff Holz. Und nirgendwo kommt er bedeutungsvoller zum Einsatz als in Form eines Holzdielenbodens. Ob in Kombination mit moderner Architektur und Einrichtung oder in klassischnatürlichem Ambiente – ein Parkettboden ist ein zeitloses Unikat, das jedem Wohnraum das gewisse Etwas verleiht. holzes, der langjährigen Erfahrung und ständigen Qualitätskontrollen. Gekrönt wird das bisherige Massivdielensortiment jetzt mit der Massivholzdiele Edelholz, die in den Dicken 14 und 20 Millimeter erhältlich ist und sich besonders außergewöhnlich, facettenreich und authentisch präsentiert und dauerhafte Werte in jeder Wohnumgebung schafft. Verschiedene und handwerklich individuelle Oberflächenbearbeitungen und -veredelungen – wie beispielsweise farbig geölt, geschliffen, gebürstet, eingewischt oder kantenbeschädigt und gealtert – erzeugen wunderschöne und natürliche Farbgebungen und Oberflächenstrukturen. Hinzu kommt die langjährige Erfahrung des Traditionshauses Bembé Parkett, das inzwischen auf 230 Jahre Firmengeschichte zurückblickt und nicht nur mit der ausschließlichen Verlegung durch eigene Parkettleger für Kompetenz und Qualität rund um den Parkettboden steht. Mit einem Boden aus massivem Holz holt man sich zudem ein Stück Natur ins eigene Heim, denn kein Bodenbelag ist ökologischer als ein Holzfußboden und sorgt zugleich für ein gesundes Wohnklima. Das Original und der Ursprung aller Dielen ist die Massivholzdiele. Sie wird aus einem einzigen Stück Rohholz gefertigt. Neben Landhaus- und Schiffsbodendielen ist sie ein fester Bestandteil des Produktsortiments aus dem Hause Bembé Parkett. Ihre besondere Ausstrahlung und Stabilität verdankt sie der Präzision bei der fachgerech-ten Verarbeitung und Trocknung des Massiv- Handwerklich individuelle Oberflächenveredelungen bringen die wunderschönen Strukturen des Holzes noch mehr zur Geltung. (Foto: Bembé Parkett) . Norm 26 Wenn Sie einzigartige und funktionale Lösungen für Ihre Wohn- und Geschäftsräume suchen, dann sind wir der richtige Partner. Wir freuen uns auf die Herausforderung und die Zusammenarbeit mit Ihnen. Kontaktieren Sie uns: [email protected] oder www.bauart-schaefer.de Fon:+49 221 932 20 07 Fax: +49 221 932 20 06 [email protected] www.bauart-schaefer.de PLAN SPEZIAL 28 PLAN SPEZIAL Architektur – Modulbau Thermografische Messungen beweisen Wärmebrückenfreiheit in der hochwertigen SÄBU-Modul-bauweise Die Edith-Stein-Schule in Frechen – ein Beispiel für gelungene Modulbauweise: Für die Fassade wurde Himbeerrot gewählt. Aber auch in den Klassenräumen und im Treppenhaus findet sich das Rot wieder, welches zusätzlich mit den Farbtönen Blau, Grün und Gelb kombiniert wurde. SÄBU Kommunales Bauen mit System, Am Puls der Zeit Die Anwendungsgebiete der Thermografie sind sehr vielschichtig, sie reichen von der Leckageortung an Leitungssystemen und der Untersuchung von Gebäuden auf Wärmebrücken bis hin zur begleitenden Überwachung von verfahrenstechnischen Prozessen. Die verwendeten Thermografie-Systeme arbeiten in einem Temperaturintervall von ~ -40°C bis ~ +2000°C, wobei die Auflösung des empfindlichsten Systems bei ~0,1K liegt. Zur Optimierung des Energieverbrauches wurden im Gebäude keine Lichtschalter verbaut, sondern die Beleuchtung über Präsenzmelder gesteuert, die in den Klassenräumen zusätzlich tageslichtabhängig funktionieren. Dieses Objekt wurde thermografisch untersucht, um mögliche thermische Schwachstellen in der Wandkonstruktion zu lokalisieren. Hierbei wurden Aufnahmen von innen und von außen vorgenommen und dokumentiert. Die Modulbauweise bietet darüber hinaus Vorteile, speziell für den Kommunalbau hinsichtlich der Schnelligkeit, Kostensicherheit und Terminsicherheit bei Neu- und Erweiterungsbauten von Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäuden und Medizinischen Einrichtungen. Die Modulgebäude bestehen aus einzelnen Raummodulen, die industriell und passgenau im Werk vorgefertigt werden. Hier zeigt der Modulbau seine wirklichen Stärken. Nach Ankunft am beschriebenen Objekt wurden zunächst der Gebäudetyp, die Außen- und Innentemperatur, Temperaturdifferenz, Messzeit sowie die Witterungsverhältnisse erfasst. Anschließend wurde die thermografische Untersuchung des Gebäudes von außen durchgeführt. Bei Dunkelheit wurden alle 4 Seiten des Gebäudes mit Übersichts- und Detailthermogrammen erfasst. Im zweiten Schritt wurden thermografische Untersuchungen von innen vorgenommen. Hierbei wurden in jedem Geschoss und Raum die Außenwände mit Hilfe der Thermografiekamera überprüft. Schnelligkeit und damit extrem kurze Bauzeiten, gleichbleibend hohe Qualität durch interne und externe Qualitätssicherungen, Individualität in der Gestaltung, Festpreis und ein bei Auftragsvergabe schon festgelegter Einzugstermin. Dies kann nur garantiert werden, wenn Gebäudeteile zu einem hohen Anteil unabhängig vom Wetter industriell gefertigt werden können. Architektonische Highlights lassen sich dabei ebenso verwirklichen wie alle Anforderungen an Brandschutz, Schallschutz und Gebäudetechnik. Zukünftige Gebäudeerweiterungen können schon in der Planungsphase mit berücksichtigt werden. Die Zeiten sind längst vorbei, in denen Modulbau ein Synonym für langweilige Architektur war. Der heutige Modulbau steht dem Massivbau technisch und optisch in nichts nach. Die Wärmebrückenfreiheit sowie optimale Oberflächentemperaturen beweisen thermografische Messungen, die die Firma SÄBU an ihren Bauten abnehmen lässt. Die Infrarot-Thermografie ist eine zerstörungsfreie Messmethode, mit deren Hilfe es möglich ist, die Oberflächentemperatur und den Temperaturverlauf eines untersuchten Objekts hinreichend genau zu bestimmen. Die Thermografie basiert darauf, dass jeder Körper aufgrund seiner absoluten Temperatur elektromagnetische Strahlung im Wellenlängenbereich oberhalb des sichtbaren Lichts abgibt (sog. Wärmestrahlung) und das Material des jeweiligen Körpers. Die Thermografiekamera erfasst die Strahlung mit einem Detektor und setzt diese Daten in ein Falschfarbenbild um, das eine Aussage über den Temperaturverlauf innerhalb des Bildes macht. 29 Im Zuge einer Klassenraumerweiterung wurde auf dem Schulgelände der Edith-Stein-Schule ein architektonisch hochwertiger Neubau in Modulbauweise errichtet. So macht lernen Freude! Ganz nach dem Motto „Mit dem Frühling kommen die Farben“ erglänzt der Neubau der EdithStein-Schule in einem fröhlichen Farbton. Als Grundton wurde ein Himbeerrot gewählt, das sich sowohl in der Fassade, im Bodenbelag als auch in der Wandfarbe und der Lackierung des Treppengeländers wiederspiegelt. Um den einzelnen Klassenräumen eine farbliche Abgrenzung zu ermöglichen, wurde für jedes Türblatt eine andere Farbe gewählt, die man auch in der Möblierung des Raumes wiederfindet; in Rot, Blau, Grün und Gelb. Das neue 2-geschossige freistehende Modulgebäude besteht aus vier Klassenräumen als Betreuungsräume mit jeweiliger offener Garderobennische. Der Eingangsbereich sowie Flur mit Treppenhaus werden gemeinsam genutzt und dienen als Verteiler zu den Räumen. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Speisesaal mit einer angrenzenden Küche, Ausgabentheke sowie einem Vorratsraum, im Obergeschoss die Teeküche und ein Abstellraum. Die bodenstehenden Fenster im Erdgeschoss und Obergeschoss wurden als durchgehendes vertikales Fensterband ausgebildet, so dass als Zwischengeschossblende ebenfalls ein Milchglaselement zur Ausführung kam. Bei der Betrachtung der Thermogramme ist immer das Temperaturspektrum zu beachten. Entsprechend der Vergleichbarkeit wurde darauf geachtet, dass innen und außen immer dasselbe Temperaturspektrum verwendet wurde. Weiterhin wurden an einzelnen markanten Punkten die Oberflächentemperaturen angegeben. Dabei wird vereinfachend von gleichen Baustoffeigenschaften und Raumklimabedingungen ausgegangen. Der Emissionswert wird mit konstant 0,95 [-] angenommen. Bei der Aufzeichnung der Fassadenthermogramme konnten keine auffälligen Temperaturunterschiede erkannt werden. Detailaufnahmen und Übersichtsthermogramme wiesen keine thermischen Schwachstellen aus. Bei der Innenthermografie wurden alle Wände und Fensterbereiche aufgezeichnet. Beginnend im Erdgeschoss und weitergehend im Obergeschoss wurden alle Detailthermogramme von insgesamt 45 zu prüfenden Stellen erfasst und archiviert. An den Thermogrammen kann man ablesen, dass die niedrigsten Oberflächentemperaturen an den Fensterrahmen vorlagen. Undichtigkeiten oder fehlerhafte Dämmungen konnten nicht erfasst werden. C0 15,0 13,1 11,3 9,4 Das Thermogramm der Edith-Stein-Schule beweist: Hochwertige Modul-Bauweise garantiert Wärmebrückenfreiheit. 7,5 5,6 3,8 1,9 0,0 PLAN SPEZIAL 30 PLAN SPEZIAL Architektur – Innenarchitektur Villeroy & Boch Neue Strukturen für Architekten und Planer: 360° Projects in der Übersicht Vom Fußballstadion bis zum Luxushotel Villeroy & Boch stellt Projektgeschäft neu auf Neue Produktvielfalt, optimal strukturiert Ein völlig neues Konzept, eine Fülle maßgeschneiderter Angebote: Damit revolutioniert Villeroy & Boch derzeit sein Projektgeschäft. 360° Projects wurde konsequent an die berufliche Praxis und die Bedürfnisse von Planern, Architekten, Bauträgern und Investoren angepasst – und eröffnet ihnen jetzt neue Perspektiven im weltweiten Business. Ob Hotelprojekt, privater Wohnungsbau oder Bauen im öffentlichen Raum: Im professionellen Projektgeschäft gelten andere Maßstäbe als im privaten Endverbrauchergeschäft. Villeroy & Boch hat daher sein Angebot für Architekten und Planer völlig neu aufgesetzt. Das ganzheitliche Konzept 360° Projects orientiert sich unmittelbar an den Anforderungen, Wünschen und Bedürfnissen der Zielgruppen – von der Kommunikation über das Portfolio bis hin zum Service während laufender Projekte. Transparente Produktstrukturen und eine Reihe innovativer Services stehen im Mittelpunkt. Andreas Pfeiffer, Leiter des Unternehmensbereichs Bad & Wellness bei Villeroy & Boch, erklärt dazu: „Mit 360° Projects können Planer und Architekten ein Tool nutzen, das ihnen echten Mehrwert bietet. Wir werden nicht nur eine deutlich verbesserte Kommunikation zu unseren Projektkunden pflegen, sondern auch ein überzeugendes, stringentes Produktportfolio anbieten. Und wir werden unsere Expertisen und modernste Services optimal bereitstellen. Damit machen wir in Sachen Wettbewerbsfähigkeit einen entscheidenden Schritt nach vorn.“ Der ganzheitliche Ansatz von 360° Projects basiert auf einer vierstufigen Produktbündelung und einem transparenten Zugang zum gesamten Portfolio. Der Zugriff auf die Produkte erfolgt jetzt über den geplanten Einsatzbereich. Alle Anwendungen im Projektgeschäft, vom Einstiegs- bis zum Premiumsegment, sind damit optimal abgedeckt. Verstärkt berücksichtigt werden Aspekte wie Nachhaltigkeit, technische Innovationen und Wirtschaftlichkeit, aber auch das Design der Produkte. Visuell stellt Villeroy & Boch diese Struktur als Gebäude dar, dessen Stockwerke die Segmente des Konzepts repräsentieren (siehe Abbildung). Auch dem Customising im Projektgeschäft wird mit dem neuen Konzept deutlich Rechnung getragen – so besteht die Möglichkeit, individuelle Logos und Aufdrucke auf die Keramik aufzubringen. Zu den innovativen Speziallösungen zählen darüber hinaus die dekorierten Waschtische der neuen Kollektion O.novo Style, die bereits im Einstiegssegment zur Verfügung stehen. Umfangreiche Service-Updates Mit dem neuen Konzept werden auch die Services erheblich verbessert und technologisch auf den neuesten Stand gebracht. Zu den neuen Angeboten gehört unter anderem eine mit Experten besetzte Hotline mit optimierten Präsenzzeiten für professionelle Zielgruppen. Ein QR-Code auf den Produktetiketten ermöglicht den Zugriff auf technische Zeichnungen und weitere, relevante Produktinformationen per Smartphone. Außerdem wird die Professionals-Website von Villeroy & Boch für Smartphones optimiert, sodass eine manuelle, mobile Produktsuche via m.villeroy-boch.com möglich wird. 31 Eine Online-Plattform für Handwerker wird in Zukunft den Reklamationsprozess erheblich vereinfachen und das Feedback durch Villeroy & Boch beschleunigen. Planer und Architekten sind mit den Objektserien O.novo und Omnia Architectura auf der sicheren Seite, denn Villeroy & Boch bietet eine Nachkaufgarantie von 10 Jahren für die Kernprodukte. Darüber hinaus werden Informationen und Printmaterialien für die Zielgruppen bzw. Segmente neu aufbereitet und zeigen sich klar, funktional und einfach in der Handhabung. 360° Orange: das neue, überraschend andere Einstiegssegment – mit gewohnter Villeroy & BochQualität, modernen Designs und zahlreichen lösungsorientierten Features. Zum Launch des Konzepts wird hier die neue Keramik- und Badewannenkollektion O.novo mit dem dazu gehörenden Möbel- und Duschabtrennungs-Sortiment Frame to Frame sowie dem dekorativen Highlight O.novo Style vorgestellt. Alles unter einem Dach – ein Ausblick mit Perspektive 360° Blue: das Segment für nachhaltige und praktische Systemlösungen. Neben erfolgreichen und bewährten Kollektionen wie Omnia Architectura versammeln sich hier Produktinnovationen wie das spritzhemmende Urinal, das extrem wassersparende Omnia GreenGain, Aquareduct, SmartFix und weitere. Andreas Pfeiffer ist überzeugt: „Das Konzept wird inspirieren und überzeugen. Von 360° Projects werden nicht nur Planer und Architekten profitieren. Auch Hotelinvestoren und Developer, Facility Manager und Großhändler werden die neuen Strukturen zu schätzen wissen. 360° Projects erlaubt unseren Kunden, Projekte jeder Dimension hochprofessionell, mit einem vielfältigen Angebot und mit bestmöglichem Service und Support abzuwickeln: in Deutschland, Europa und der Welt – und vom Fußballstadion bis zum Luxushotel.“ Auf der ISH 2011 wurde das neue Konzept erstmals dem Fachpublikum vorgestellt. Ebenfalls für 2011 plant Villeroy & Boch neue Showrooms auf Basis des 360° Konzepts; die erste Eröffnung ist für London vorgesehen. Weiter Infos unter: www.villeroy-boch.com Die neue Keramik- und Badewannenkollektion O.novo ist im Einstiegssegement 360° Orange zu finden. 360° Silver: Wenn die Vielfalt einer großen Marke zählt, liefert dieses Segment die Lösungen – mit zeitlosen Designprodukten wie Subway und vielen weiteren Systemkollektionen für das hochwertige Bad. 360° Violet: Luxus pur dank ausgewählter, hochwertiger Designkollektionen wie Memento, Aveo oder La Belle. 360° Violet vereint die stärksten Image- und Prestigeprodukte von Villeroy & Boch für den Einsatz in Premiumprojekten – Kollektionen, die dank unterschiedlicher Stilrichtungen von Purismus bis Romantik höchste Qualität und ästhetische Vielseitigkeit ermöglichen. Kontakt: SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH PLAN SPEZIAL 32 Architektur – Innenarchitektur Glas-Faltwand SL 81 und SL 82 von Solarlux Gewerbepark 9-11 | 49143 Bissendorf T +49 (0)5402-400-328 F +49 (0)5402-400-205 [email protected] | www.solarlux.de (Raum-) Grenzen aufheben – „openOffice“ Das Areal rund um das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein ist inzwischen einer der interessantesten Wirtschaftsstandorte des Ruhrgebietes: neben dem Design Zentrum Nordrhein-Westfalen und der Zollverein School of Management and Design haben hier rund 170 Unternehmen aus kulturellen und kreativen Branchen ihren Sitz. Im Rahmen der „Ruhr 2010 – Kulturhauptstadt Europas“ wurde im Jahr 2007 der offene Realisierungswettbewerb „mobile working spaces“ von der Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH, Essen ausgelobt. Mit dem Wettbewerbsergebnis sollten am Standort der zukünftigen Designstadt Zollverein weitere Raumangebote für Gründer aus den Bereichen Design, Architektur und Kultur geschaffen werden. Fünf Preisträger konnten mit ihren Entwürfen von modernen, experimentell gestalteten, temporären und mobilen Gebäuden überzeugen. Nachhaltige, modulare Bauweise Einer der Preisträger ist das Team von Rüdiger Karzel vom Architekturbüro bk2a architektur in Köln und den Studenten der Technischen Universität Darmstadt. Ihr Konzept für das „openOffice“ überzeugt durch die konsequente Umsetzung einer modularen Bauweise, die das vom Auslober geforderte mobile Bauen ermöglicht. Die Aneinander-Reihung von fünf Gebäudekörpern mit einem Volumen von jeweils zwölf mal drei mal drei Metern gewährleistet einen unkomplizierten Wechsel des Standorts mittels Kran und Tieflader. Der entstandene Büroraum umfasst knapp 180 m2, die von einem oder auch zwei Unternehmen genutzt werden können. Im zentralen Modul nehmen zwei geschlossene Kerne die Nasszelle und die Gebäudetechnik auf. Das Tragwerk der Module besteht aus einer Stahlrahmenkonstruktion, die von einer wärmegedämmten Holzständerkonstruktion umgeben wird. Die außen abschließende OSB-Platte dient als Träger für unterschiedliche Fassadenmaterialien, reflektierende Oberflächen wie Aluminium bilden einen wirksamen Schutz gegenüber solarer Überhitzung im Sommer. Eco-Activpappe reinigt durch Photokatalyse schädliche Stickoxide aus der Luft und trägt damit aktiv zum Klimaschutz bei. Auf dem Dach wurden ca. 45 m2 Photovoltaikelemente aufgebracht, deren energetische Gewinne in die Lehmbau-Heizwand-Elemente im Inneren eingespeist werden. Diese geben die gewonnene Energie in Form von Wärme ab und schaffen ein angenehmes Raumklima. Balkonverglasung Großflächige Fassadenöffnungen Der durchgängige Großraum öffnet sich an seinen Stirnseiten mit zwei vollständig transparenten Glas-Faltwänden zum Areal des Zollvereins. Die Architekten wollten an dieser Stelle keine starre Verglasung, sondern eine großformatig transparente Hülle, die komplett zu öffnen sein sollte. Sie ermöglicht die natürliche Belichtung der Arbeitsplätze auch bei bedecktem Himmel. Durch ihre günstige Ausrichtung werden solare Gewinne generiert und damit der Bedarf an Heizenergie gesenkt. Der Innenraum weitet sich über die geöffneten Glas-Faltwände nach außen und setzt sich auf den vorgelagerten Holzdecks, die als Terrasse und Eingangsbereich dienen, fort. Die Grenzen des Raums sind nicht mehr eindeutig. Das Areal zwischen Industriearchitektur und Birkenhain fließt durch das Gebäude. Beide Stirnseiten sind mit jeweils zwei Glas-Faltwänden ausgestattet. Jede davon besteht aus sieben Flügeln, von denen der äußere als Gangflügel ausgebildet ist und den Zugang zum Gebäude darstellt. Die übrigen Elemente falten zur Mittelstütze hin auf und werden hier geparkt. Jede Anlage hat eine Länge von 5,75 m und eine Höhe von 2,55 m. Zur Straßenseite wurde die SL 82, ausgezeichnet mit dem red dot design award und dem iF product design award 2010, vom marktführenden Systementwickler und -hersteller Solarlux eingebaut. Die wärmegedämmte Glas-Faltwand in Ganzglas-Optik mit außen flächenbündig eingelegter Glasfläche überzeugt durch die optisch nahezu rahmenlose Konstruktion. Die Fassade der Nord-OstSeite wurde mit der SL 81 ausgestattet, die als wärmegedämmte Glas-Faltwand mit schmalen Profilansichtsbreiten höchsten Ansprüchen an Design und Wärmedämmung entspricht. Durch die Einbindung von zahlreichen Produkt-Innovationen überzeugt das „openOffice“ als Beitrag zu Forschung und Umsetzung von Planungen vor dem Hintergrund des nachhaltigen Bauens. Eine Anforderung die aktueller und gleichzeitig notwendiger nicht sein könnte. Der in der Wettbewerbsauslobung geforderte experimentelle Umgang mit neuen Materialien und das überzeugende Ergebnis dieses Projektes wurden möglich durch die außerordentlich enge Zusammenarbeit zwischen den Planern und allen beteiligten Industrie-Kooperationspartnern. Solarlux ist einer der Hauptsponsoren und stand während der gesamten Projektierungszeit dem Team unterstützend zur Seite. Der Entwurf „openOffice“ setzt das Solarlux-Konzept beispielhaft in gebaute Architektur um: Raumgrenzen aufheben – Räume verschmelzen lassen. Glas-Faltwände SOLARLUX – MEHR RAUMFREIHEIT DURCH MAXIMALE ÖFFNUNGSWEITEN. Schaffen Sie individuelle, lichtdurchflutete Lebensräume mit großflächigen Öffnungen, die die Trennung von innen und außen auflösen, die Wohnqualität und Lebensgefühl steigern. Ob privater, öffentlicher oder gewerblicher Raum – mit unseren innovativen Verglasungen aus Aluminium, Holz und Holz/Aluminium realisieren Sie sowohl beim Neubau als auch in der Gebäudesanierung anspruchsvolle Architektur. In kooperativer Zusammenarbeit mit unseren Entwicklern und Beratern erhalten Sie für Objekte jeglicher Größenordnung eine maßgeschneiderte Lösung bis ins Detail. SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH | Fon +49 5402 400 328 | [email protected] | www.solarlux.de Fassadengestaltung PLAN SPEZIAL 34 PLAN SPEZIAL Innenarchitektur epasit GmbH Spezialbaustoffe epasit GmbH Spezialbaustoffe Sandweg 12 – 14 D-72119 Ammerbuch-Altingen Tel +49 (0)7032 2015-0 [email protected] | www.epasit.de Wellness-Landschaft aus Putz: Tropische Therme auf Rügen. Innenansicht der sanierten Räume, Foto: Quabbe & Tessmann, rechts: Gebäude Universität der Künste, Berlin, Einsteinufer 43-53. Wärmedämmung und Brandschutz mit System. Berlin: Universität der Künste. Palmentröge verputzt mit MineralDicht sperr Mit mehr als 4600 Studenten ist die Universität der Künste die größte Kunsthochschule Europas. Die Giebelseite ihres Gebäudes am Einsteinufer wurde jetzt energetisch saniert. Das von Robert Tepez erbaute Haus besitzt eine der ersten Waschbetonfassaden Berlins und steht unter Denkmalschutz. Begrünung der ersten Pflanztröge Die Insel Rügen ist berühmt für ihre Kreidefelsen. Und vielleicht auch bald für Palmengärten umgeben von Riffen aus Putz und Mauerwerk, wie sie Besucher seit Ostern diesen Jahres in einer neu gestalteten Therme vorfinden. Künstliche Felsen inmitten von Chlorwasser zu schaffen, stellte Material und Verarbeiter vor eine neue Herausforderung. Jörg Monser vom Bauunternehmen MS-Bau GmbH erinnert sich an die anfänglichen Schwierigkeiten, einen geeigneten Putz am Markt zu finden: „Die meisten Hersteller befürchteten Probleme mit der chlorhaltigen Raumluft. Nur Herr Haug von epasit führte Eignungstests mit seinem Putz durch und gab daraufhin eine Gewährleistung für diese spezielle Anwendung.“ In direkter Nachbarschaft zum Jasmund Nationalpark eröffnete im Sommer 1998 ein Ferienressort auf 85 Hektar Fläche, zu dem auch eine weitläufige Therme gehört. Im Frühjahr 2011 wurde diese begrünt und dabei umgebaut zu einer tropisch anmutenden Badelandschaft inmitten von künstlichen Felsen. Der Badebetrieb lief während der gut zweiwöchigen Umbauphase weiter, weshalb die Verarbeiter zwischen 21 Uhr abends und 7 Uhr morgens Nachtschichten einlegten. Und das nicht im Blaumann sondern in der Badehose. Fließender Übergang zur Tropenlandschaft. Um Platz für Pflanzkübel zu schaffen wurden zunächst Ausschnitte im gefliesten Fußboden angelegt. Die Palmentröge wurden gemauert und mit Dichtputz (MineralDicht sperr) grob verputzt, so dass eine Felsstruktur entstand. „Bei der Festlegung der Pflanzbeetstandorte sollte so wenig Sitzplatzkapazität wie möglich verloren gehen, gleichzeitig aber ein möglichst üppiger tropischer Gesamteindruck entstehen“ erläutert Bernd Green, der als Fachmann für tropische Pflanzen das Projekt betreute. Vom eher nüchtern gefliesten Bad hat sich die Therme in kurzer Zeit zu einem tropischen Paradies gewandelt. Das honorieren auch die Besucher, wie die zahlreichen positiven Reaktionen zeigen. Chlorresistenter Putz. Eine besondere Herausforderung: Die neuen Pflanzkübel grenzen unmittelbar an die Becken, durch Spritzwasser und Wellenanlage sind sie ständiger Feuchtigkeit und Chlor ausgesetzt. Mit der Dämmung der Giebelseite sollten in erster Linie Heizkosten gespart und die Aufenthaltsqualität der Räume gesteigert werden. Die Universität lies ein bauphysikalisches Gutachten erstellen, favorisiert wurde daraufhin das Anbringen einer diffusionsoffenen Dämmung. „Bei der energetischen Sanierung mussten wir statische Probleme beim Aufheizen der Giebelfassade berücksichtigen, da durch thermische Spannung eine Verformung der Außenfassade drohte“ erläutert Architekt Dirk Bertuleit. Besonderheiten am Bau. „Eine große Herausforderung bestand darin, angesichts von Denkmalschutz- und Brandschutzauflagen eine wirtschaftlich tragfähige Lösung zu finden“ erklärt Architekt Bertuleit. Die Wahl fiel auf das Klimaplattensystem epatherm. Eingesetzt wurden gut 350 Quadratmeter Kalziumsilikatplatten in einer Stärke von 60 Millimetern, vollflächig überspachtelt mit dem Innenspachtel „epatherm eti“. Die Platten aus mikroporösem Reinkalziumsilikat überzeugen durch hervorragende bauphysikalische Eigenschaften, senken die Energiekosten und übernehmen die Feuchteregulierung der Raumluft. Darüber hinaus ist das System leicht zu verarbeiten und nicht brennbar (Baustoffklasse A1). Wohngesunde Innendämmung garantiert. epasit bietet eine umfassende Produktpalette für die Sanierung von Bestandsbauten. Sämtliche Systemkomponenten werden selbst entwickelt. Als erster Hersteller hat das Unternehmen sein komplettes Wohnklimaplattensystem nach den strengen Anforderungen des Sentinel-Haus Instituts untersuchen lassen und erfüllt diese ohne Einschränkungen. 35 PLAN SPEZIAL PLAN SPEZIAL 36 Architektur – Alucobond DIE BIBLIOTHEK ALS BUCH Deutsche Nationalbibliothek Leipzig Planung und Realisierung: Arbeitsgemeinschaft Gabriele Glöckler | ZSP Architekten Gabriele Glöckler, Freie Architektin BDA | Stuttgart Fotograf: Maix Mayer | Leipzig Luftbildpilot: Harald Ander Nach fast vier Jahren Bauzeit wurde der neuste Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig eröffnet. Die vierte Erweiterung für die 1912 gegründete Institution wurde von Gabriele Glöckler, Siegerin in einem europaweiten Ausschreibungswettbewerb, entworfen und in Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro ZSP Architekten geplant und realisiert. Städtebauliche Gestaltung Der vierte Erweiterungsbau fügt in seiner eigenständigen Gestaltung dem Deutschen Platz ein neues architektonisches Element hinzu und realisiert eine harmonische bauliche Verbindung von Hauptgebäude und Bücherturm der Deutschen Nationalbibliothek. Die ersten beiden Erweiterungsbauten erstreckten sich noch hinter der Fassade der 1916 gebauten Deutschen Bücherei. In den 1970er Jahren errichtete die DDR in nur geringem Abstand zum historischen Bau einen kühlen, fensterlosen Komplex aus fünf hohen Türmen. Der neu geschaffene Erweiterungsbau schließt die Lücke und verbindet den klassizistischen, mit Einflüssen des Wiener Jugendstils aufgelockerten Riegel mit den Büchertürmen zu einem Ensemble. Durch den neuen Erweiterungsbau kommunizieren die drei verschiedenen Baustile nun miteinander. 3A Composites GmbH Es öffnet sich den Blicken der Passanten; der neue Eingang steht in Sichtbeziehung zum Haupteingang des Altbaus. „Der Inhalt wird durch eine kompakte Hülle um die Magazinbereiche geschützt. Ein leichter Umschlag formt die Außenhaut und bindet die Einzelbereiche zusammen“, erläutert die Architektin. „Mit der Umsetzung der Vierten Goldbergvariation von Bach in abgestuft rote Fassadenelemente wird zugleich auf das Deutsche Musikarchiv und die Musiktradition der Stadt Leipzig angespielt.“ Realisation der Außenhülle Um das tragende Skelett aus Geschossdecken und Stützen (Inhalt) liegt die Außenwandkonstruktion des Baukörpers (Hülle). Eine silbrig glänzende Wetterhaut (Umschlag) umschließt die unterschiedlichen Bereiche, definiert die äußere Form des Baukörpers und bildet einen „Klimapuffer“ um die voll klimatisierten Magazine. Der Umschlag des ruhenden Folianten aus Alucobond® Aluminium-Verbundplatten schmiegt sich faltenlos an und bietet sowohl dem Inhalt als auch der Hülle Schutz. Das trigonale Fugenraster lässt eine abstrakte stoffliche Haptik erahnen. Fortgeführt um die Hülle findet es sich auch im Inneren wieder: im Bereich des Treppenaufganges, an den Decken oder im Lesesaal. Aus dem planerischen Konzept entsteht die Anforderung an Kontinuität des Materials. 37 Die einheitliche Umsetzung verlangt nach Materialeigenschaften wie Leichtigkeit, Verformbarkeit und Stabilität. Die schützende Funktion des Alucobond®-Umschlags ist nicht nur optischer Natur, sondern erfüllt dauerhaft ihre reale Aufgabe. Der Übergang zu den Türmen ist in der Materialität fließend. Der Bücherturm ist mit Aluco-bond® in neutralem Weiß verkleidet und betont seine kubische Erscheinung. Energetisches Konzept Umschlag und Hülle sind Bestandteil des energetischen Konzepts. Auf eine Holzkonstruktion wurden Dämmung und Dichtung aufgebracht. Die aufgeständerte Metallunterkonstruktion trägt die zweiseitig gebogenen Alucobond®-Kassetten. Die Hinterlüftung der hochgedämmten, zweischaligen Gebäudehülle lässt sich mit Hilfe von Klappen regeln. So wird im Sommer Wärme abtransportiert; im Winter dient die stehende Luft durch Schließen der Klappen als Wärmedämmung gegen Kälte. Für die Versorgung großer Bereiche des Gebäudes mit Heiz- und Kühlwasser wird Erdwärme genutzt. 48 Erdwärmesonden reichen mit insgesamt fast 6.000 Metern Bohrlänge 124 Meter in den Grund am Deutschen Platz. Das ganzheitlich realisierte Energiekonzept bewirkt eine Reduzierung der Energiekosten gegenüber konventionellen Methoden um ca. 50%. Create the difference. Gebäudekonzept „Das Konzept „Umschlag – Hülle – Inhalt“ übersetzt die Funktion des Gebäudes in Architektur“, so die Architektin. „Funktion kreiert Form“. Der Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig ist schwungvoll und thematisiert die Funktion des Gebäudes. Das Deutsche Buch- und Schriftmuseum ist im leicht zurückspringenden Erdgeschoss platziert. Deutsche Nationalbibliothek Leipzig | Architektin: Gabriele Glöckler | Fotos: Maix Mayer 3A Composites GmbH Alusingenplatz 1 D - 78224 Singen Tel +49 (0)7731 80 20 60 [email protected] www.alucobond.com PLAN SPEZIAL 38 Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH 39 Gebogene Dreifach-Isoliergläser von Döring Glas für das DomAquarée in Berlin Mitten im Herzen von Berlin befindet sich das CityQuartier DomAquarée. Das Büro-, Hotel-, und Wohn-Ensemble am Prachtboulevard Unter den Linden zählt zu den TopAdressen in der dynamischen City Ost. Um die Energiebilanz des Gebäudes nachhaltig zu verbessern, wird es derzeit energetisch saniert. In der neuen multifunktionalen Verglasung des Dom-Aquarées kommt eine energieeffiziente gebogene Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion von Döring Glas zum Einsatz. Das im Jahr 2003 eröffnete CityQuartier DomAquarée ist der ideale Treffpunkt für Flaneure und Touristen in Berlin und gleichermaßen bekannt durch das größte zylindrische Salzwasseraquarium der Welt. Die derzeit durchgeführte energetische Sanierung soll das Gebäude zukunftsfähig machen. Döring Glas liefert für den vierteiligen Gebäudekomplex insgesamt 1.200 m2 zylindrisch gebogenes CLIMATOP CONTOUR Ultra N II in Größen von bis zu 2 m x 2,70 m. Die neue multifunktionale und energieeffiziente Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion entspricht mit ihrem niedrigen Ug-Wert von 0,7 W/m²K, einem g-Wert von 20% und einer Lichttransmission von 32% bereits den energetischen Anforderungen der zukünftigen Energieeinsparverordnung (EnEV) 2012. Beim Scheibenaufbau wurde für das äußere Scheibenelement eine gebogene und voll vorgespannte High-Selective Schicht gewählt. Das innere Element ist als Verbund-Sicherheitsglas (VSG) aus Floatglas, kombiniert mit dem Wärmeschutzglas ESG-H PLANITHERM ULTRA N II, ausgeführt. Die mittlere Scheibe ist ein voll vorgespanntes EinscheibenSicherheitsglas. Zur Vermeidung von Spontanbruch werden sämtliche Einscheiben- Glasaufbau – CLIMATOP CONTOUR ULTRA NII Gebogene Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion: • ESG-H 8 mm High Selective • SZR 12 mm Super Spacer schwarz • ESG-H 6 mm • SZR 12 mm Super Spacer schwarz • VSG PLANITHERM Ultra N II 88.2 mm Die gebogene Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion von Döring Glas sorgt für deutliche Energieeinsparungen beim CityQuartier DomAquarée. Sicherheitsgläser (ESG) des Scheibenaufbaus einem zusätzlichen Heißlagerungstest (Heat-Soak-Test) unterzogen. Dreihundert Stück des Dreifach-Isolierglases CLIMATOP CONTOUR Ultra N II sorgen so dafür, dass im DomAquarée zukünftig deutlich Energiekosten eingespart werden können und dass rund ums Jahr ein gutes Klima herrscht. Die Sanierung des Daches wird im Herbst 2011 fertig gestellt sein. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei dem Projekt Spencer Docks in Dublin im Jahr 2009 hat sich die ausführende Metallbaufirma Waagner Biro auch beim DomAquarée wieder für Döring Glas und Glas „made in Berlin“ entschieden. Fotos: Waagner Biro Kurviger Sonnenschutz im CityQuartier PLAN SPEZIAL 40 PLAN SPEZIAL Architektur – Rohbau Jackon Insulation GmbH JACKODUR Atlas verringert Zeitaufwand und Fehlerrisiko bei der Perimeterdämmung Höchste Dämmwerte durch XPS Ausgangsmaterial für JACKODUR Atlas ist das bewährte JACKODUR KF aus extrudiertem Polystyrol (XPS). Der Dämmstoff hat durch seine geschlossene Zellstruktur mehrere Vorteile beim Einsatz als Perimeterdämmung: Er ist verrottungsfest, unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, druckfest und maßstabil. Gebäude sind somit dauerhaft gedämmt und sicher gegründet. Vor dem Beginn der Verlegung wird der Ablauf anhand des Verlegehinweises kurz besprochen Die Dämmung einer Bodenplatte wärmebrückenfrei auszuführen, ist nach wie vor mit aufwendigen Schalungsarbeiten verbunden. Die gängigen Techniken sind zeitintensiv, fehleranfällig und somit nur wenig wirtschaftlich. Mit dem Perimeterdämmsystem JACKODUR Atlas präsentiert der Dämmstoffhersteller JACKON Insulation GmbH die Lösung: Das zum Patent angemeldete Stecksystem ist Dämmung und Schalung in einem. Das bedeutet: Verlegezeit und Baukosten reduzieren sich. Fehlstellungen in der Dämmung – vor allem im Stirnbereich der Bodenplatte –, Wärmebrücken sowie mögliche Regressansprüche des Bauherren sind somit von vornherein ausgeschlossen. „Wir verlegen JACKODUR Atlas jetzt seit zwei Jahren mit großem Erfolg. Immer wieder erleben wir Handwerker, die zum ersten Mal mit dem Produkt arbeiten und sofort begeistert sind“, sagt Dipl.-Ing. Franz-Leo Oster-Fehres, technischer Berater von JACKON. „Das Atlas-System spart mindestens einen Tag Arbeit.“ Das kann auch der zertifizierte PassivhausPlaner Architekt Werner Friedl, www.architekt-friedl.de, bestätigen: „Gerade bei einfachen Gebäudegeometrien lässt sich JACKODUR Atlas sehr schnell verarbeiten und die bei Passivhäusern geforderte Wärmebrückenfreiheit sehr gut gewährleisten. Kürzlich habe ich sogar ein rundes Gebäude mit diesem System schnell und kostengünstig ausgeführt. Das System kann man guten Gewissens weiterempfehlen.“ Erhältlich ist JACKODUR Atlas in Dämmdicken von 100 bis 320 Millimetern. Damit lässt sich die Perimeterdämmung für alle Gebäudetypen – vom konventionell gedämmten Haus bis zum Passivhaus – realisieren. Das Passivhaus Institut Darmstadt hat JACKODUR Atlas offiziell als geeignete Komponente für Passivhäuser zertifiziert und somit bestätigt, dass mit dem System U-Werte von ≤ 0,15 W/(m²•K) sowie wärmebrückenfreie Anschlüsse möglich sind. Dank der patentrechtlich geschützten Multilayer-Technik ist JACKON in der Lage, Dämmstoffdicken von bis zu 320 mm anzubieten. Das Verfahren ermöglicht es, mehrere Schichten diffusionsoffen miteinander zu verkleben, so dass die Platten bauphysikalisch wie eine einzige wirken. Leichte Verarbeitung durch innovatives Stecksystem Das System JACKODUR Atlas besteht aus vier verschiedenen Plattenelementen. Eck- und Seitenelemente sind mit einer Nut versehen, in die das mit einer Feder versehene Schalungselement eingeschoben wird. Die Flächenelemente sind mit einem Stufenfalz als Kantenausführung versehen und lassen sich damit in kurzer Zeit zu einer ebenen Fläche verlegen. Die Abmessungen liegen bei Eck-, Seiten- und Flächenelementen bei 1.250 x 600 Millimetern (0,75 Quadratmeter). Die Schalungselemente haben eine Länge von 1.250 Millimetern und sind standardmäßig in zwei Ausführungen für 200 und 250 Millimeter dicke Bodenplatten erhältlich. Die Verlegung der JACKODUR Atlas Flächenelemente erfolgt im Verband zur Vermeidung von Kreuzfugen Ausführlicher Verlegeplan für anspruchsvolle Grundrisse Als Maßanfertigung nach den Vorgaben des Architekten lassen sich mit JACKODUR Atlas grundsätzlich alle für den Grundriss des Hauses erforderlichen Geometrien herstellen. Hierfür sind lediglich die Angaben zur Dicke von Schalungselement, Bodenplatte und Dämmung unter der Bodenplatte, zur Druckfestigkeit von JACKODUR Atlas sowie eine einfache Grundskizze der Bodenplatte mit Bemaßung notwendig. JACKODUR Atlas wird dann als Komplettsystem mit ausführlichem Verlegeplan zur Baustelle geliefert. Ein zügiger Bauablauf ist damit sichergestellt, ein Anpassen oder Zuschneiden der Dämmplatten ist nicht mehr nötig. Weitere Informationen zu JACKODUR Atlas und dem kompletten Leistungsspektrum von JACKON gibt es im Internet unter: www.jackon-insulation.com. Wir ziehen Bodenplatten warm an. Anhand der Planung des Architekten berechnet JACKON, wie viele Systemelemente notwendig sind. Ist das Planum fertig, beginnt die Verlegung von JACKODUR Atlas. Gestartet wird mit einem Eckelement, die Platten werden anschließend anhand eines Schnurgerüstes ausgerichtet. Das Einschieben der Schalungselemente in die Nut der Eck- und Seitenelemente muss im Versatz erfolgen, um die notwendige Stabilität der Schalung sicherzustellen. Innerhalb kurzer Zeit entsteht zunächst das Grundgerüst aus Eck-, Seiten- und Schalungselementen, in das sich anschließend ebenso zügig die Flächenelemente verlegen lassen. Auch bei den Flächenelementen werden Kreuzfugen durch die Verlegung im Verband vermieden. Bei Bedarf können die Systemelemente von JACKODUR Atlas mit einer Glühdraht-Schneidemaschine zugeschnitten werden. Die entstandene Schalung wird im Anschluss mit einer einfachen PE-Folie ausgelegt. So ist sichergestellt, dass keine Zementmilch in die Stöße der Dämmschicht eindringt. Beim abschlie- Gestartet wird die Verlegung von JACKODUR Atlas mit einem Eckelement, anschließend werden die Seitenelemente angelegt, die Ausrichtung erfolgt an einem Schnurgerüst Fotos: JACKON Insulation GmbH Dämmen und Schalen in einem Schritt ßenden Betonieren der Bodenplatte sind keine zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen mehr notwendig, um dem Betondruck standzuhalten. JACKODUR Atlas verbleibt als verlorene Schalung und gleichzeitige Wärmedämmung im Erdreich. Mögliche Wärmebrücken sind somit systembedingt ausgeschlossen. Atlas Wärmedämm- und Schalungssystem für Bodenplatten Die Perimeterdämmung von Bodenplatten ist mit JACKODUR Atlas ganz einfach und dazu wärmebrückenfrei: Das patentierte Stecksystem aus XPS-Hartschaumplatten wird passgenau gefertigt und dient nach der Verlegung gleichzeitig als Betonschalung. Wärmebrücken sind systembedingt ausgeschlossen. JACKON Insulation – Effizienz mit System. JACKON Insulation GmbH www.jackon-insulation.com 41 g Einlagi m m bis 320 ■ Einlagige Verlegung von 100 00 bis 320 mm ■ U-Werte von bis zu 0,12 W/(m2·K) ■ Wärmebrückenfreiheit und Ausschluss von Verlegefehlern durch das patentierte Stecksystem ■ Hohe Wirtschaftlichkeit und Zeitersparnis durch Dämmen und Schalen in einem Arbeitsgang das Ausschalen entfällt ■ Für Passivhäuser zertifiziert Carl-Benz-Str. 8 ■ D-33803 Steinhagen ■ Tel: +49-5204-9955-0 Fax: +49-5204-9955-400 ■ E-Mail: [email protected] PLAN SPEZIAL 42 Intergeo DVW e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement 43 INNOVATIONEN KOMMEN AUS DER NATUR – UND VON UNS Intergeo – Kongress und Fachmesse für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement WISSEN und Handeln für die Erde Die INTERGEO ist weltweit die größte Veranstaltung und Kommunikationsplattform im Bereich Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement. Die Leitmesse und der Kongress erfassen alle wichtigen Trends, die sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickeln: von der Erhebung geobasierter Daten über die Veredelung bis zur systemintegrierten Applikation. Dabei beziehen die Geodäten bewusst Nachbardisziplinen wie Stadtplanung, Architektur und Bauingenieurwesen ein. Rund 500 Aussteller aus über 30 Ländern und 17.500 Fachbesucher diskutieren die Trends der Geobranchen. Zum Kongress unter dem Motto „Wissen und Handeln für die Erde“ werden rund 1.500 Teilnehmer erwartet. Der DVW e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement veranstaltet die INTERGEO vom 27. bis 29. September 2011 in Nürnberg. Weitere Informationen unter www.intergeo.de Besucherinformationen: INTERGEO 27. – 29. September 2011 Messezentrum Nürnberg Öffnungszeiten: Di bis Do 9 bis 18 Uhr Neuste Designentwicklungen, modernste Energiespargläser oder funktionale Glas-Systeme – die DEUTSCHE GLAS bietet Ihnen die ganze Vielfalt des Glases. Denn wir entwickeln nicht nur einzigartige Lösungen in den Bereichen Fenster/ Fassade/Wintergärten, Innenausbau, Photovoltaik und Spezialanwendungen – wir sind mit innovativen Veranstalter: DVW e.V. Organisation/Kontakt: HINTE GmbH Fon.: +49 (0)721. 931 33-0 [email protected] www.intergeo.de facebook: INTERGEO – Geodesy, Geoinformation and Landmanagement Pressekontakt: HINTE GmbH Ursula Rubenbauer Fon: +49 (0)721. 931 33-730 [email protected] www.intergeo.de Foto: Copyright ©2011 iStockphoto LP. www.glassolutions.de Entwicklungen auch Vorreiter im Klima- und Umweltschutz. Mit der DEUTSCHE GLAS setzen Sie auf ein Netzwerk, das innovative Glaskompetenz und Kundennähe perfekt miteinander verbindet. Unser Spezialistenteam unterstützt Sie in allen Fragen rund ums Glas. Als Teil des europaweit mit über 200 Produktionsstandorten vertretenen Netzwerks SAINT-GOBAIN GLASSOLUTIONS®, ist die DEUTSCHE GLAS Mitglied in einem starken Verbund. Dies erkennen Sie ab sofort an unserem neuen Logo und Erscheinungsbild. Mehr Infos unter: www.glassolutions.de www.deutsche-glas.com 44 Schnittstelle _ architektur _ wasser Architekt Koen Olthuis – Waterstudio.NL und Dutch Docklands Ob schwimmende Häfen, Unterwasser-Städte, komplexe Windkraftanlagen oder mobile Inseln – die Berührungspunkte von Architektur und Wasser führen zu einer Vielzahl von Zukunftsentwürfen. Erfahren Sie mehr über die inspirierenden Visionen internationaler Architekten und Themen rund um die Schnittstellen von Architektur und Wasser. Oder erleben Sie Koen Olthuis live bei dem ACO Architektensymposium „Architektur der Zukunft“ in München am 30.09.2011. Anmeldung unter www.architektur-wasser.de. Bestellen Sie die ACO Planermappe „Schnittstelle_architektur_wasser“ mit architekturrelevanten Informationen rund um Bad, Keller, Dach, Fassade und Freifläche sowie mit zukunftsweisenden, internationalen Projekten. Weitere Informationen und Anmeldung zu den Vorträgen unter www.architektur-wasser.de ACO. Die Zukunft der Entwässerung. ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG, Am Ahlmannkai, 24782 Büdelsdorf, www.aco.com