ERP-Systeme als Basis zur strategischen Steuerung und Planung

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ERP‐Systeme
alsBasiszur
strategischenSteuerungundPlanung
ERP-Future
Wien, 12.11.2013
Norbert Schlager-Weidinger
Name
STATUS
ERP‐SYSTEMINDER
ÖFFENTLICHENVERWALTUNG
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ERP Future
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ERP‐SystemealsVoraussetzungfürdie
Verwaltungsmodernisierung
 ERP-Systeme als Impuls bzw. treibender Faktor für
Verwaltungsmodernisierungen
 Einsatz betriebswirtschaftlicher Modelle in der
öffentlichen Verwaltung
 New Public Management-Ansatz
 Leistungen, Leistungskatalog und
Leistungsbeschreibungen
 Kosten- und Leistungsrechnung
 Prozessmanagement
 Bürgerorientierung
 ERP-Systeme als informationstechnisches
Fundament
 Inhaltliche und datentechnische Basis für
Verwaltungsmodernisierung
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EntwicklungderERP‐Systemeinderöffentlichen
Verwaltung– einStatusQuo
 Hoher Durchdringungsgrad in der österreichischen
Verwaltung
 SAP hält dominierende Stellung, insbesondere auf
Bundesebene
 Verbindung von Back- und Front-OfficeTransaktionsdiensten (Bürger, Unternehmen, …)
 Formale und transaktionale Anforderungen weitgehend
erfüllt
 Grenzen bei Entscheidungsunterstützung
 Weiterentwicklung zu strategisch,
entscheidungsunterstützenden Systemen wenig
ausgeprägt
 ERP-Daten zum „Anfassen“ – Barriere zwischen IT und
Fachabteilung hoch
 Schaffung von Dateninseln für Berichtswesen und Planung
 Zahlenfriedhöfe – „ERP-Datenschatz heben“
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HERAUSFORDERUNGEN
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Herausforderungen
 Reformvorhaben der öffentlichen Verwaltungen

Haushaltskonsolidierung & Haushaltsrechtsreformen

Wirkungsorientierung (Output – Outcome)

Ressourcen-, Ziel und Leistungsplanung
 Querschnittmaterien

Verschneidung zwischen monetären und
erläuternden quantitativen/qualitativen Informationen
 Flexible Entscheidungszyklen und Entscheidungswelten

Budgetfortschreibung nicht mehr ausreichend – zero based budgeting

Szenarien basierte Planung

Aufgabenkritik – Potenzialanalyse
 Situative Steuerungsmodelle

Ressort-/organisationsspezifische Anforderungen

Breites und unterschiedliches/heterogenes Leistungsspektrum
 Integration von verschiedenen Systemwelten

Zusammenführung von operativen und strategischen Systemwelten

Horizontale und vertikale Integration
 >> ERP als zentrale Datenbasis und Voraussetzung
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Herausforderungen
 Situative Steuerungsmodelle
 Ressort-/organisationsspezifische Anforderungen
 Breites und unterschiedliches/heterogenes Leistungsspektrum
 Planungs- und Berichtskontinuität
 Planung und Szenarien
 Unterschiedliche Periodizität
 Governance & Compliance
 Etablierung von Prozessen vs. punktuelle Abbildung
 Wiederholbarkeit
 Berichtspflichten
 Automatisierung von redundanten Tätigkeiten
 Zusammenspiel zwischen Fachbereiche und IT-Abteilungen
 Dezentralisierung von Prozessen
>> ERP als zentrale Datenbasis und Voraussetzung
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LÖSUNGSANSÄTZE
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BusinessPerformanceManagement
Einsatzgebiete
Analyse
Reporting
BI
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BusinessPerformanceManagement
Einsatzgebiete
Entscheiden
Analyse
Budgetierung
Reporting
BPM
Forecasting
Planung
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VonERPzuBI&BPM
Standardreportig
Ad-hoc/Analyse
BI PF
Planung
BI Plattform
strategisch
BI-Toolsets
AL
PL
SR
(E)DWH
OLAP
OLAP
ETL
Externe Daten
operativ
Metadatenmodelle
FI
SCM
MM
CO
PP
Div. Vorsysteme
HR
SD
CRM
ERP
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BI/BPM‐ BeispielhaftesLösungsszenario
BI - Ebenen
BI-Rollen
Planer/
Berichtsuser
aktiv/passiv
BI Plattform
Kommunikation
PL
AL
SR
Planer/
Analyst/
BerichtsDesigner
Datenaufbereitung
Datenmanagement
Administrator
DWH
nativ
Datenintegration
Datenerfassung
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Planning
Store
DWH
SAP BW
ETL
SAP
ERP
ERP Future
Div. Vorsysteme
Alternative
Datenquellen
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DerWegzumBI/BPM‐System
 Analyse der gegenwärtigen inhaltlichen,
technischen und organisatorischen
Lösungen und Rahmenbedingungen
 Ableitung der grundlegenden Sichtweisen
für das Controlling und Reporting bzw.
Planung
 Ausarbeitung von Kriterien und eines
situativ abgestimmten Vorgehensmodells
 Clustering der Anforderungen und
Kategorisierung des Anbietermarktes
 Ableitung von konkreten
Lösungsszenarien in Anlehnung an
marktgängige Lösungen
 Beschreibung von kritischen
Erfolgsfaktoren
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Markttrends
Chancen
 Vollständige BPM-Suiten
 Verschmelzung von Systemwelten
 ETL, DWH, Reporting, Analyse, Planung, …
 Reporting mit multiplen Datenquellen
 Integration von „SAP-Daten“ und „Nicht-SAP-Daten“
 Metadatenmodellierung
 Datamart-Ansätze
 In-Memory-Computing
 Real-Time-BI
 SAP HANA, …
 Realisierung Self-Service-Szenarien
 Usability >> Fachabteilungen
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Markttrends
Herausforderungen
 Keine vordefinierten Standardlösungen
 Entwicklung eines situativen Steuerungsmodells
 Formulierung Business Performance Strategie
 Sicherung bestehender Investitionen
 Überschneidungen im Produktportfolio
 Integrationsgrad der einzelnen Komponenten
 Roadmap
 Lizenzmodelle
 Verankerung in der Organisation
 Verfügbares Know-how
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Beispiele– BPM(BI,Planning,DWH)– Hybrid‐Lösungen
 Öffentliche Verwaltung

Europäische Akademie Bozen
Bundesministerium für
Wissenschaft und Forschung (P1,
P2, P3, P4)

Gemeindeverband Südtirol

Gemeindekooperation
Hansbergland
Bundesministerium für Inneres
(Konzept, Prototyp, Umsetzung
AUTO-RZL)

Gemeinde Sölden

Gemnova.net

Bundesministerium für
Gesundheit

KomPot


Studienbeihilfebehörde
BMWFJ


Spitzenverband SV Deutschland
Landesverwaltung Oberösterreich
(P1, P2, P3, P4)

TU Darmstadt

Landesverwaltung Steiermark

…

Landesverwaltung Tirol (P1, P2)

Landesbaudirektion Tirol (P1, P2,
P2)

RHI AG

Engel Austria

Leopold Franzens Universität
Innsbruck (P1, P2, P3)

Ebewe Pharma

Universität Wien (P1, P2, P3, P4,
P5)

Telekom Austria (Partner Pitagora)

Oberbank (Partner Pitagora)

Medizinische Universität

Volksbank (wissensch. Begleitung)

Vet. Univ. Wien (P1, P2, P3)

…


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 Privatwirtschaft
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Projektauszug &
exemplarischer Lösungsansatz
UNIVERSITÄTWIEN
Q_SIM
REPORTINGUNDPLANUNG
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Rahmenbedingungen
 Extern
 Berichts- und Rechenschaftspflichten
 Ressourcensituation an der Universität
 Finanziell
 Personell
 Infrastrukturell
 Zunehmender Wettbewerbsdruck / Studienplatzbewirtschaftung
 Intern
 Verknüpfung von monetären und erläuternden mengenmäßigen Daten
 Schnittstellenprobleme Reporting <> Planung
 Unterschiedliche „Planungswelten“
 Fakultäten/Zentren
 Controlling
 Heterogene Systemlandschaft & Daten
 Verbindung von verschiedenen transaktionalen / operativen Systemwelten
 Administrationsaufwand
 Manuelle Anpassungen
 Verteilte Organisation
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Ziele
 Entwicklung eines betriebswirtschaftlichen Steuerungskonzepts
 Nutzung von transaktionalen Datenbeständen
zur Entscheidungsunterstützung
 Gemeinsames Verständnis für Planung und Reporting

Aufbau eines integrierten Datenmanagements

Integration der vorhandenen Systemlösungen

Konsolidierte Berichts- und Planungsplattform

„Single-Point-of-Truth“-Prinzip“/ „Single-Point-of-Modelling“
 Erstellung der GuV-Planung
 Optimierung des Finanzreporting

Automatisierte Berichtsverteilung an die Empfänger/-gruppen
 Dezentralisierung des Planungsprozesses

Gleichzeitige Planung verschiedener Bereiche

Top-Down / Bottom-Up Prozesse

Versionierung & Statuskontrolle
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BespielBerichtbereiche–
Steuerungskonzept„Berichtswesen&Planung“
INFORMATIONEN
Organisatorische Ebene, zeitlicher Horizont
Ebene 0
Ebene I
Forschung
Lehre
Partner/Kooperationen
Finanzen
Personal
Infrastruktur
(Dimensionen)
Ebene II
(Komponenten der
Dimensionen)
- Projekte
-…
- Studenten - Prof.
- wiss. Pers.l - …
- Räume
- LV´s
- GuV
-…
-…
- Räume
- Gebäude
- Flächen
- Facility Management
-…
-…
Ebene III
(Kostenarten)
• Welche Informationen soll Ebene I enthalten?
• Aus welchen Komponenten (Ebene II/III) setzt sich Ebene I/II zusammen?
• Welche Zusammenhänge, Verknüpfungen, Abhängigkeiten gibt es zwischen den Ebenen?
Konsequenzen für die Planung ( die inhaltliche und technische Integration)?
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Steuerungskonzept„Planung“
GuVPosition
?
Steuerungskreislauf • Meta-Ebenen-Modell
Ebene I
Ebene
II
Ebene
III
Dimensionen
Komponenten
Kostenarten
Professoren
60000
…
wiss. Personal
60100
60200
…
Räume
65000
Verwaltung
Bsp. Lehre
Studienpläne
Personal
Studierende
Infrastruktur
…
Ebene0
Level
0
1 1
2222
2222
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GuV‐Planung
 Multidimensionale Planung
 Ablösung der Excel-Planung
 8 x Planungsbereiche, 5 x Strukturen, 3000 x Hierarchie-Objekte
 Integration der unterschiedlichen Planungsbereiche
 Personal, Finanzergebnis, Erlöse, Investitionen, …
 Etablierung dezentraler Planungsprozesse
 Nutzung von verteiltem Know-how
 Verbesserung der Planungsqualität
 Kürzere Planungsdurchläufe
 Abbildung einer inhaltlichen/organisatorischen Planungsstruktur
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GuV‐Planung
Bereiche/Bestandteile/Struktur
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Lösungsportfolio– Planung
SAP BW
BI - Ebenen
Netweaver Portal
…
Kommunikation
IBM Cognos
SAP BO
BPC
NW
BPC
MS SQL
Oracle
Cognos
Connection
Planning
SAP BPS
SAP BI IP
TM1
Datenaufbereitung
Frameworkmanager
BW
Admin Workbench
Datenmanagement
DWH
nativ
Datenintegration
Datenerfassung
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BW
DWH
SAP BW
ETL
SAP ERP
SAP SAP BW
ERP
SAP BO
ERP Future
IBM Cognos
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Lösungsportfolio– Reporting
SAP BW
BI - Ebenen
Kommunikation
IBM Cognos
SAP BO
Netweaver Portal
…
Cognos
Connection
Launch Pad
Dashboard
Web Intelligence
Crystal Reports
Voyager
Datenaufbereitung
Analyse Studio
Report Studio
Query Studio
QaaWS
Live Office
IDT
Frameworkmanager
Data Integrator
Data Stage
Query Designer
Datenmanagement
DWH
DWH
nativ
Datenintegration
Datenerfassung
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BW
SAP BW
Admin Workbench
ETL
SAP ERP
SAPSAP BW
ERPSAP BO
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IBM Cognos
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Lösungsarchitektur
Berichtsempfänger
&
Planer
BI Plattform
Kommunikation
Cognos Connection
Datenaufbereitung
PL
AL
SR
Analyse
Studio
Report
Studio
TM1Architekt
PL
TM1-Contr.Adm
Analyse/
BerichtsDesign/
Modellierung
Frameworkmanager
TM1 Package Connector
Datenmanagement
DWH
Oracle
TM1
Datenintegration
Datenerfassung
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Administrator
DWH
SAP BW
ETL
VIS
Alternative
Datenquellen
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SAP
ERP
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Integration
 Integration von Modellen für die
verschiedenen Berichts- und
Planungswelten
 Zentrale „Datendrehschreibe“ > >
Cognos Frameworkmanager
 Datenbeschaffung
 Datenverteilung
 Verbindung zwischen SAP BW und
DWH
 Schaffung „virtuelles“ EDWH
 Single-Point of Modelling
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Integration
 Zentrale Einstieg
 Integrierte Strukturen
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Integration
ZentraleDatenmodelle
Frameworkmanager
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GuV Planung
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Q_SIM
Entscheidungswelt – GuV Planung
 Dezentrale und parallele Planung
Planungsbereiche
Planungsstruktur
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ERFOLGSFAKTOREN
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Erfolgsfaktoren
 Commitment der Führung
 Change Management
 Einordnung von Anforderungen
 Objektiver Prozess bei der
Werkzeugauswahl
 Institutionelle, organisatorische
Einbettung
 Denken/Verstehen in
Gesamtzusammenhängen
 Verständnis des Berichtswesens und der
Planung als „Querschnittsmaterie“
 Kosten-/Nutzenüberlegungen
 Vermeidung von Wiederholungen und
Redundanzen
 Etablierung von Prozessen
 Evolutionäre Weiterentwicklung
 Aufbau von Know-how
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DankefürdieAufmerksamkeit.
Kontaktinformation
Mag. Norbert Schlager-Weidinger, cmc
Mobil
+43 664 13 55 713
Email
[email protected]
Mag. Markus Traxl, cmc
Mobil
+43 664 53 12 970
Email
[email protected]
Institut für Verwaltungsmanagement GmbH
Innsbruck – Wien – Lustenau
[email protected]
Bozner Platz 7/1, 6020 Innsbruck
Teinfaltstraße 4/1, 1010 Wien
Radetzkystraße 9, 6890 Lustenau
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T +43 512-572464 - 11 Fax – 19
T +43 1-276 30 77
T +43 664 352 61 44
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