kirchfeld bote - Kirchfeld - Haus für Betreuung und Pflege

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KIRCHFELD
BOTE
Kirchfeld – Haus für Betreuung und Pflege
Winter 2011
INHALT
Ethisches Handeln – von der Theorie ins alltägliche Leben
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Drei Jahre alt und nicht mehr wegzudenken: Der Lindengarten
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Mit «tacs» die Leistungen in Pflege und Betreuung erfassen
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SPEZIAL: Der Einblick in die Technik des Kirchfelds
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Grusswort des Gemeinderats
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Verschiedene Gratulationen und Varia
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EDITORIAL
IM SPANNUNGSFELD
Geschätzte Leserin, geschätzter Leser
Wie hat sich das Kirchfeld in den vergangenen Jahren entwickelt? Was hat
sich grundlegend verändert seit der Eröffnung des Kirchfelds 1 im 2002?
Diese Fragen stellen interessierte Menschen, die gerne einen Blick hinter
die Kulissen dieses Betriebes werfen würden und nachvollziehen möchten,
was sich in der Betreuung und Pflege verändert hat. Erinnern wir uns!
Es gab eine Lernende für Fachfrau Betreuung. Sie war die Einzige.
Heute werden viele verschiedene Aus- und Weiterbildungen in der Pflege
und in der Hotellerie angeboten. Junge Menschen verändern die Ansprüche
und Qualität eines Betriebes. Es mussten Führungsstrukturen geschaffen
und die Mitarbeitenden entsprechend geschult werden. Heute rekrutiert
man hauptsächlich Fachkräfte, welche man im eigenen Betrieb ausgebildet
hat, denn der Arbeitsmarkt ist ausgetrocknet. Fachliche und menschliche
Kompetenzen sind in diesem sensiblen Umfeld in Pflege und Betreuung
die wichtigste Grundlage.
Wie wir diese Qualität definieren, haben wir im Leitbild formuliert,
das nach ethischen Grundsätzen erarbeitet und weiter entwickelt wurde.
Wie Ethik im Kirchfeld gelebt wird, beweisen wir jeden Tag. Die Pflege
und Betreuung ist heute durch die veränderte Demographie komplexer
und anspruchsvoller geworden. Gutes Handeln muss reflektiert werden,
denn nur so wird man der Selbstbestimmung der Bewohner und Bewohnerinnen gerecht.
Es gab keine geschützte Wohneinheit für Menschen mit Demenz. Die
zwischenmenschlichen Konflikte waren für alle Beteiligten sehr belastend.
Heute sieht man, wie eine überschaubare Infrastruktur die Menschen beruhigt. Das Konzept mit der Wohngruppe Lindengarten, die vor drei Jahren
in das Gesamtangebot für Betreuung und Pflege im Kirchfeld integriert
wurde, hat sich für die Bewohnerinnen und Bewohner wie auch für die
Mitarbeitenden sehr bewährt. Die Krankheit Demenz nimmt aber weiterhin stark zu und zusätzliche spezialisierte Betreuungs- und Wohnformen
sind gefragt.
Früher führte man eine Pflegedokumentation, heute verlangt das
Krankenversicherungsgesetz ein wissenschaftliches Pflegeleistungserfassungssystem. Die Mitarbeitenden haben entsprechend vermehrt administrative Aufgaben zu übernehmen. Das Spannungsfeld in der Betreuung
und Pflege ist gross und soll möglichst allen Ansprüchen gerecht werden.
Das Kirchfeld-Team gibt Tag für Tag sein Bestes, damit die Bewohnerinnen
und Bewohner zufrieden sind. Ihre Lebensqualität ist unser Auftrag.
Den interessierten Menschen möchten wir einen Blick hinter die Kulissen erlauben. Das Kirchfeld 1 feiert 2012 das 10-jährige Jubiläum. Erleben
Sie das Kirchfeld hautnah im nächsten Jahr. Wir freuen uns schon jetzt
auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit.
Sabine Schultze-Heim
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SCHWERPUNKT
EINE KULTUR DER ETHIK ENTWICKELN
Im Leitbild hat das Kirchfeld die Grundsätze ethischen
Handelns formuliert. Mit Ausbildung und Weiterbildung entwickelt das Haus für Betreuung und Pflege sukzessive seine
Kultur der Ethik weiter und setzt das Wissen im Alltag ein.
So stützen sich Entscheide in schwierigen Situationen – zum
Beispiel bei komplexen palliativen Pflegesituationen – auf
Fallbesprechungen nach ethisch fundierter Methode. Die
Wissensgruppe Ethik spielt dabei eine wichtige Rolle.
Sabine Schultze-Heim
Ethik ist in aller Munde – von sozialen Institutionen bis hin zu wirtschaftlichen Unternehmungen. Wenn alle ihr Handeln reflektieren,
müsste dies doch Folgen haben, spürbar sein.
Im Kirchfeld wirkt sich Ethik direkt auf die Entscheidungsfindung und Problemlösung im Alltag
aus. Mit dem Ziel, Ethik nach den Grundsätzen
des Leitbilds in den Pflege-Alltag im Kirchfeld
zu integrieren, begann das Kirchfeld vor zwei
Jahren mit ethischen Weiterbildungen und
inter nen Schulungen. Hat das etwas verändert?
Blicken wir kurz zurück. Die Leitung Kirchfeld
erachtete es als wichtige Grundhaltung in der
Führung eines sozialen Betriebes, dass alle Mitarbeitenden, Bewohner und Bewohnerinnen sowie die Angehörigen ein gemeinsames Grundverständnis von reflektiertem Handeln und Problemlösungen haben. Jeder und jede Beteiligte
soll möglichst unabhängig und neutral hinterfragen und mitentscheiden können. Es galt
nun, in gezielten Aus- und Weiterbildungen die
Kompetenzen für das ethische Handeln zu erweitern und eine Ethik-Organisation im Betrieb
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aufzubauen. Die erste Herausforderung war,
Mitarbeitende für das Thema und die zeitaufwändige Ausbildung in Ethik zu motivieren.
Schliesslich entschied sich die Leiterin selbst für
die Weiterbildung und konnte auch Daniela
Sager, Stationsleiterin, für das CAS «Ethische
Entscheidungsfindung im Gesundheitswesen»
motivieren. Dieser Zertifikatskurs war die Grundlage, Fallbesprechungen auf den Abteilungen
einführen zu können.
Ethische Entscheidfindung
Inhaltlich lernte man ethische Grundkenntnisse, wie Methoden und Grundbegriffe der
Ethik und deren Anwendung in beruflichen
Arbeitssituationen, ethische Argumentationsmodelle, Möglichkeiten und Grenzen ethischen
Argumentierens und die Analyse der eigenen
Werthaltung. Zudem beinhaltete dieser Kurs
eine praxisnahe Vertiefung typischer Dilemmasituationen im Gesundheitswesen und systematische Besprechung schwieriger Entscheidungssituationen. Besondere Beachtung wurde der
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SCHWERPUNKT
Schulung und Vermittlung des Modells «7
Schritte Dialog» für ethisch fundierte Fallbesprechungen geschenkt. Spezielle Themen, wie
Grundkonflikte am Ende des Lebens, ethische
Aspekte der «Palliative Care», der Sterbehilfe,
Forschung am Menschen oder auch rechtliche
Fragen im Umfeld ethischer Dilemmasituationen wurden mit Fachpersonen vertieft.
Mit dem Abschluss des Zertifikatskurses
«Ethische Entscheidungsfindung in Organisatio nen», welche die Leiterin soeben abgeschlossen hat, konnte die betriebseigene Ethikorganisation angegangen werden. Die Schwerpunktthemen dieses Kurses bewegten sich zwischen Aufbau und Pflege einer Kultur ethischen
Nachdenkens in Institutionen des Gesundheitsund Sozialwesens bis hin zu Themen wie:
Systemisches Verständnis von Organisationen,
Entwicklung und Implementierung von EthikGremien, Entscheidungsverfahren und das
Erstellen von Leitlinien. Nun galt es, mit einfachen Schritten Ethik im Kirchfeld praxisnahe
einzuführen und bereits bestehende Gremien
für die Implementierung zu nutzen.
Die bestehende Wissensgruppe «Ethik»,
welche Daniela Sager als Koordinatorin führt,
wird seit 2010 in den ethischen Grundbegriffen
geschult. Diese Gruppe, zusammengesetzt aus
Mitarbeitenden aller Stationen, startete sehr
motiviert. Die Mitarbeitenden haben nun die
Aufgabe, alle freiheitseinschränkenden Massnahmen auf den Abteilungen zu evaluieren und
gemeinsam zu überprüfen, sowie Handlungen
in der Praxis kritisch zu hinterfragen. Dabei
zeigte sich, dass durch das Hinterfragen von
Mechanismen eine eigentliche Fehlerkultur entsteht. Eine Handlung infrage stellen, heisst nicht
gleichzeitig, dass Fehler gemacht wurden.
Durch die Möglichkeit des Reflektierens werden
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Hemmschwellen gesenkt und es entstehen konkrete sachliche Handlungsoptionen.
Die Überprüfung der freiheitseinschränkenden Massnahmen wird mit der Einführung
des Erwachsenenschutzrechts ab 2013 eine
erste Anforderung und Vorgabe für alle Organisationen sein.
Bereits seit dem letzten Jahr werden im Kirchfeld ethische Fallbesprechungen unter Beratung
und Anleitung der geschulten Fachpersonen
auf den Abteilungen angeboten und durchgeführt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es für die
Mitarbeitenden eine hohe Anforderung ist,
ethisch zu hinterfragen und Lösungsansätze zu
formulieren. Die Besprechung in der EthikGruppe motiviert aber zugleich und kann auch
entlastend sein, da gemeinsame Lösungen erarbeitet werden.
Die weitere Entwicklung der ethischen
Kultur und Praxis wird in den nächsten Jahren
eine Daueraufgabe sein. Denn für die Qualitätssicherung in Pflege und Betreuung ist reflektiertes Handeln nicht mehr wegzudenken.
Ethische Entscheidfindung
7 Schritte Dialog
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ü
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ü
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ü
ü
Erfahrung des Sachverhaltes als
ethisches Problem
Kontextanalyse
Werteanalyse
Entwurf von mindestens drei
Handlungsmöglichkeiten
Analyse der Handlungsmöglichkeiten
Konsensfindungsprozess und
Handlungsentscheid
Kommunikation und Überprüfung des
Handlungsentscheids
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SCHWERPUNKT
Wissensgruppe Ethik
GUTES HANDELN WIRD GEMEINSAM REFLEKTIERT
Die Wissensgruppe Ethik schafft im Kirchfeld den Transfer von
der theoretischen Ebene in die praktische Umsetzung ethischer
Grundsätze im Alltag. In der Gruppe werden konkrete Fälle
besprochen und Handlungsmöglichkeiten gemeinsam erarbeitet.
Daniela Sager erklärt als Koordinatorin der Wissensgruppe,
warum dieser ethische Dialog so wichtig ist.
Interview Marlise Egger Andermatt
Das Kirchfeld arbeitet nach ethischen
Grundsätzen, die im Leitbild formuliert
sind. Warum ist die Ethik ein zentrales
Thema im Kirchfeld?
«Wo Menschen Lebensqualität finden»
steht für das Haus für Betreuung und Pflege.
Diese Lebensqualität hängt heute mehr denn je
mit einem selbstbestimmten Leben zusammen.
Die Individualität hat auch in der Pflege einen
hohen Stellenwert. Die Persönlichkeit jedes Bewohners, jeder Bewohnerin steht im Vordergrund. Nicht alle haben die gleichen Bedürfnisse und Werthaltungen. Dies muss bei unserer
Pflege und Betreuung berücksichtigt werden.
Die Anforderungen werden immer komplexer.
Greift das Thema Ethik in alle Bereiche?
Der Schwerpunkt ethischen Handelns liegt
momentan im Bereich der Pflege. Hier haben
wir seit zwei Jahren die Grundlagen erarbeitet
und weiterentwickelt. Mit der Wissensgruppe
Ethik haben wir ein Instrument zur Überprüfung unserer Leistungen geschaffen. Dieser ethi-
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sche Ansatz soll später auch für die Hotellerie
übernommen werden.
Was heisst das im Alltag
der Pflege konkret?
In der Pflege müssen wir die Selbstbestimmung der Bewohnerinnen und Bewohner
respektieren. Es gibt aufgrund verschiedener
Krankheitsbilder jedoch Situationen, wo freiheitsbeschränkende Massnahmen notwendig
sind. In diesem Spannungsfeld zwischen Autonomie und Freiheit auf der einen Seite sowie
Hilfe und Sicherheit auf der anderen Seite bewegen sich Pflege und Betreuung. Wo sind die
Grenzen zu ziehen? Pflegende kommen oft in ein
schwieriges Dilemma. Wichtig ist es, eine neutrale Basis für die Problemlösung zu finden und
mit solchen Entscheiden nicht allein zu sein.
Was ist die Aufgabe der Wissensgruppe Ethik?
Die Wissensgruppe Ethik reflektiert, diskutiert ethische Probleme und sucht nach ange-
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SCHWERPUNKT
Auszug aus dem Leitbild.
passten Möglichkeiten. Hier sind Mitarbeitende
von jeder Abteilung als «Wissensträger» vertreten. Das sind ausgebildete Fachpersonen, aber
auch Pflegemitarbeitende, die in ihrer Arbeit
unmittelbar mit der Pflege und Betreuung der
Bewohnerinnen und Bewohner zu tun haben,
sei das im Kirchfeld 1 oder zum Beispiel auch in
der Wohngruppe Lindengarten. Denn gerade
im Umgang mit Menschen mit einer kognitiven
Beeinträchtigung stellt sich die Frage ethischen
Handelns umso mehr.
Wie läuft ethisches Entscheiden ab?
Am Anfang steht die Aufgabe, das Handeln im Alltag zu hinterfragen. In Stresssituationen oder Notfällen fehlt oft die Zeit zur Reflexion. Nicht reflektierte Handlungen werden in
der Wissensgruppe analysiert und Möglichkeiten werden besprochen. Die Entscheide werden
dann in den Pflegeteams auf der Grundlage von
Fallbesprechungen nach dem Modell «7 Schritte Dialog» getroffen. Das ist eine standardisierte Methode für die ethische Entscheidfindung – von der Analyse bis zum Handlungsentscheid und der Überprüfung. Zum Beispiel wer-
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den im Schritt 4 mindestens drei Handlungsmöglichkeiten entworfen. Das hilft, aus dem
Schema «Entweder-oder» hinauszukommen und
Machtkämpfe zu vermeiden. Der Vorteil der
Methode ist auch, gemeinsam Entscheide zu fällen, umzusetzen und diese auch zu überprüfen.
Denn Situationen können sich auch verändern,
was Flexibilität in diesem Prozess ethischen
Handelns voraussetzt.
WISSENSGRUPPE ETHIK
Daniela Sager, Stationsleiterin
Sabrina Gruber, Fachfrau Gesundheit
Claudia Cretu, dipl. Pflegefachfrau
Claudia Giese, Mitarbeiterin Pflege
Simun Karacic, Fachmann Betreuung
Daniela Ischer, dipl. Pflegefachfrau
Rosetta Pasquale, Pflegeassistentin
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FORUM
Im Werkunterricht entstanden unter der Leitung des Lehrers
Peter Haas wunderschöne neue Entenhäuser im Tiergehege.
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SCHWERPUNKT
LINDENGARTEN – DIE WOHNFORM MIT ZUKUNFT
Vor drei Jahren wurde der Lindengarten als geschützte
Wohngruppe für neun Bewohner und Bewohnerinnen mit
Demenz eröffnet. Die Bewohner, Angehörigen und auch das
Pflegepersonal machten in dieser Zeit sehr gute Erfahrungen.
Der Bedarf für weitere spezialisierte Wohngruppen ist ausgewiesen und muss in der Planung berücksichtigt werden.
Marta Viviroli, Stellvertretung Leitung Pflegedienste
Im Lindengarten werden Bewohner und Bewohnerinnen mit verschiedenen Demenzformen
betreut. Die Einrichtung und das Ambiente
erinnern an eine grosse Wohnung. Die grosszügige Stube mit offener Küche lädt zum Verweilen ein. Das Pflegeheim scheint weit weg.
Für die Bewohner ist diese Atmosphäre wichtig.
Sie können sich hier in ihrer eigenen Welt frei
bewegen. Bei der Gestaltung und Einrichtung
der Räume wurde darauf geachtet, dass möglichst wenig Verletzungsgefahr besteht. Mit dem
geschützten Rundgang im Garten kann dem
zum Teil extremen Bewegungsbedürfnis entsprochen werden. Am grossen Esstisch in der
Stube trifft man sich zum Essen, zum Spielen,
zum Gespräch oder man geniesst einfach nur
die Gemeinschaft. Die Menschen mit Demenz
sind hier unter sich. Mit den Einzelzimmern wird
auch eine Rückzugsmöglichkeit ermöglicht, von
welcher gerne Gebrauch gemacht wird.
Positive Erfahrungen für alle Beteiligten
Gute Erfahrungen mit dem Lindengarten machen
auch die Besucher und Angehörigen. Sie werden
jeweils an der «Wohnungstüre» durch eine Mit-
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arbeitende Pflege begrüsst. Das führt zu einem
engen Kontakt und guten Gesprächen zwischen
Angehörigen und Pflegenden. Dadurch wird
immer wieder ein neues Puzzleteil der Lebensgeschichte oder der Vorlieben des Bewohners
bekannt. Bei der Betreuung und Pflege wird dies
berücksichtigt und eine noch grössere Zufriedenheit erreicht. Aber auch die Angehörigen
untereinander haben Gelegenheit, ihre Erfahrungen auszutauschen.
Der Lindengarten ist bis jetzt die einzige
Wohngruppe im Kirchfeld. Dies, obwohl in den
letzten Jahren bei immer mehr Menschen bereits
beim Eintritt die Diagnose Demenz bekannt ist.
Die neun Plätze im Lindengarten sind immer
belegt und es besteht eine Warteliste. Deshalb
treten die Menschen oft zuerst ins Kirchfeld 1
ein. Die Menschen mit Demenz sind aber meist
überfordert mit der offenen Struktur und den
langen und gleichaussehenden Gängen. Dies
kann sich in Verhaltensstörungen äussern wie
verbale Entgleisungen, Eindringen in die Privatsphäre von anderen Bewohnern, Weglaufen
oder Aggressivität. Darauf reagieren sowohl Angehörige wie Mitbewohnende mit Unverständ-
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SCHWERPUNKT
nis und Ablehnung. Zwischen diesen Bewohnern
entwickelt sich auf der Abteilung eine schlechte
Atmosphäre, welche den Betreuungsaufwand
durch die Pflegenden erhöht. Unsere Erfahrung
und neue Studien zeigen, dass durch die Verlegung auf eine spezialisierte Abteilung wie der
Lindengarten positive Effekte erzielt werden.
Die Lebensqualität der Menschen mit Demenz
wird verbessert und die betreffende Abteilung
wird entlastet. Das heisst, auch die Bewohnerinnen und Bewohner der entlasteten Abteilung
nehmen dies als eine Steigerung der Lebensqualität wahr.
Die begehrten Plätze im Lindengarten
werden nach festgelegten Kriterien vergeben. Im
Lindengarten beruhigen sich diese Bewohner
oft nach kurzer Zeit. Demenz ist aber nicht gleich
Demenz. Es ist eine grosse Herausforderung,
die Menschen mit verschiedenen Demenzformen und einem grossen Altersunterschied im
Lindengarten zu pflegen. Dies erfordert von
den Pflegenden eine hohe Flexibilität und
Fachkenntnis. Trotzdem kann den Bedürfnissen
der Bewohner nicht immer genügend entsprochen werden. Zunehmend werden auch für
Menschen mit psychischen Problemen, oder für
Suchtkranke und Verwahrloste Plätze in Pflegeheimen benötigt. Für all diese Menschen müssen
spezialisierte und kleine Wohngruppen geschaffen werden. Denn nur dort können sie optimal
betreut und gefördert werden.
REGER AUSTAUSCH AM ANGEHÖRIGEN-TREFFEN
Im Kirchfeld sind die Angehörigen der Bewohnerinnen und Bewohner willkommen – im Alltag
und speziell am jährlichen Treffen für Angehörige. So wurden sie am Samstag, den 19. November 2011, mit einer musikalischen Einlage begrüsst. Die Kadermitarbeitenden stellten sich
anschliessend mit ihren verschiedenen Aufgaben
vor. Die Leiterin Kirchfeld und der Gemeinderat
informierten über verschiedene Sachthemen,
unter anderem stellten sie die neue Taxordnung
vor. Beim reichhaltigen Apéro wurde in einer angeregten Stimmung der Austausch gepflegt. Zum
Abschluss dieser Veranstaltung wurden in der
Kaderrunde die Anregungen, Kritiken und positiven Rückmeldungen ausgetauscht und wo notwendig, neue Lösungsmöglichkeiten besprochen.
Das Angehörigen-Treffen zeigt, dass der
Austausch geschätzt wird und sehr wertvoll ist.
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Auf den Abteilungen der Pflegedienste hat die
Bezugspflege unter anderem das Ziel, diese
Beziehung zwischen Pflegenden und Angehörigen im Alltag zu pflegen und zu vertiefen. Je
enger und konstruktiver die Zusammenarbeit
ist, desto besser können die Bewohnerinnen
und Bewohner gepflegt und ihre individuelle
Bedürfnisse berücksichtigt werden.
Angehörige haben aber manchmal nicht
nur Anliegen an die Pflege, sondern auch an
die Verwaltung oder an die Hotellerie. Diese
Mitarbeitenden trifft man im Alltag nicht per
Zufall auf den Abteilungen und wünscht sich
vielleicht doch Begegnungsmöglichkeiten. Um
diese Kontakte und Gespräche zu ermöglichen,
treffen sich alle Kadermitarbeitenden mit den
Angehörigen jedes Jahr im Herbst an einem
Samstagvormittag.
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AKTUELL
EFFIZIENTE LEISTUNGSERFASSUNG MIT «tacs»
Im Kirchfeld wurde mit «tacs» ein neues Instrument für die
Leistungserfassung in Pflege und Betreuung in einem Pilot projekt getestet. Die Erfahrungen des Pflegeteams auf der
Station 1 g/b sprechen für die Einführung der Methode auf
2012. «tacs» liefert überprüfbare Daten für differenzierte
Auswertungen und mehr Kostentransparenz. Der Zeitaufwand
wird messbar, nicht aber die pflegerische und menschliche
Qualität, die sich nicht in Zahlen, sondern in der Zufriedenheit
der Bewohnerinnen und Bewohner ausdrückt – so das Fazit
von Projektleiter Thomas Gautschi.
Thomas Gautschi, Stationsleiter 1 g/b
Im September 2011 startete auf der Station 1 g/b
ein topmotiviertes Team mit dem Pilotversuch
zur Einführung des neuen Systems zur Leistungserfassung «tacs» in Pflege und Betreuung. Der
direkte Einbezug und die Mitwirkung im KernProjekt-Team war für den Projektleiter eine
wichtige Voraussetzung. Schon nach der ersten
Informationsveranstaltung zur Methode «tacs»
zeigte sich deutlich, dass die vorhandene Hardware nicht ausreichen würde. Fragen wie: Ist
der zeitliche Aufwand nicht zu gross? Welche
Vorteile bietet das System? Reichen die personellen Ressourcen aus?, konnten in ersten Gesprächen mit dem Entwickler von «tacs» sowie
Anwendern aus verschiedenen Sparten des Gesundheitswesens teilweise beantwortet werden.
Am 7. September 2011 besuchte das ganze Pilotprojekt-Team während je eines Halbtages
eine interne Weiterbildung. Die Teilnehmenden
lernten direkt an den Notebooks das System
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«tacs» kennen. Bereits am kommenden Tag
begann eine 10-tägige Probephase und ab dem
19. September startete der Versuch definitiv.
Am 19. Oktober wurde mit dem Kern-ProjektTeam eine erste Analyse und Auswertung durchgeführt. Diese erste Analyse verlief durchwegs
positiv und unsere Versuchs-Station bekam nur
lobende Worte. Für eine abschliessende Auswertung war der Zeitpunkt noch zu früh, aber
fürs Team waren die regelmässigen Rückmeldungen von den Vorgesetzten wichtig.
Zeitaufwand optimieren
Erste Zwischenbilanz: «tacs» ist absolut bedienerfreundlich, Vorkenntnisse sind nicht notwendig, aber alle brauchen mit etwa 20 bis 30
Minuten pro Tag noch zu viel Zeit zum Erfassen.
Ziel wäre ein Zeitaufwand von 10 Minuten, was
mit den heutigen Rahmenbedingungen in Sachen EDV und Infrastruktur kaum möglich ist.
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AKTUELL
«Als ich zum ersten Mal von der neuen Leistungserfassungssoftware ‹tacs› hörte, war ich
sehr skeptisch. Das ist sicher eine Art generelle Überwachung oder eine ständige
Kontrolle, dachte ich mir. Im Kreditkarten-, GPS-, und Facebook-Zeitalter ist es ja nicht
mehr verwunderlich, ständig kontrolliert und beobachtet zu sein. Jetzt aber, nach gut
fünf Wochen, muss ich sagen, dass ich positiv überrascht bin, was ‹tacs› mir persönlich im
Arbeitsalltag bringt. Ich gehe bewusster und organisierter an gewisse Tätigkeiten und
kann nicht zuletzt durch ‹tacs› meine Arbeitsabläufe optimieren.»
(Ich tacse, du tacst, sie tacst, wir tacsen, ihr tacst, sie tacsen ... sogar neue Verbformen
werden geschaffen.)
Jonathan Matter, Mitarbeiter Pflege
So kann nur immer eine Person die Leistungen
im System erfassen. Die Arbeitsabläufe müssen
noch optimiert werden.
Die Erfahrungen im Team mit «tacs» waren unterschiedlich. Bewundernswert waren aus
Sicht des Projektleiters das Engagement und
die Motivation jedes und jeder Einzelnen, so
zum Beispiel der problemlose Einstieg von Laura
Nieswald, die bisher wenig PC-Erfahrung hatte
und jetzt so geschickt mit dem System umgeht,
als ob sie dies schon immer getan hätte. Hut ab
und ein Dank für den engagierten Einsatz an alle
Mitarbeitenden aus dem Projekt-Team. Einige
von ihnen berichten hier über ihre Erfahrungen
beim «Tacsen».
Persönliches Fazit als Projektleiter
Die Methode «tacs» ermöglicht eine effiziente
Leistungserfassung und liefert Daten für die
Berechnung der Leistungen und den Einsatz
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personeller Ressourcen oder für den Vergleich
mit anderen Institutionen (Benchmark). Der
zeitliche Aufwand der erbrachten Leistungen
kann gemessen, analysiert und interpretiert
werden, aber diese Systemdaten sagen nichts
über die pflegerische, fürsorgliche und menschliche Qualität aus. Beruhigende, tröstende und
aufmunternde Worte, eine liebevolle Gestik,
zärtlich die Hand halten oder berühren, still da
sein oder ein Lächeln, Witz und Humor – diese
menschliche, anteilnehmende und fürsorgliche
Zuneigung und ihre Wirkung bei den Bewohnerinnen und Bewohnern kann nicht über den
Zeitfaktor gemessen werden. So einfach und
effizient das System für die quantitative Auswertung ist, es sagt nichts über die qualitative
Leistung jedes einzelnen Mitarbeiters aus, über
ihre Persönlichkeit, ihre Ressourcen und individuellen Fähigkeiten.
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AKTUELL
«Ich kannte ‹tacs› schon, bevor die Pilot-Phase begann, da ich vorgängig im Kanton BE,
im Spital damit gearbeitet habe. Im Grossen und Ganzen finde ich das ‹tacs› ein gutes
Instrument; es war für mich von Anfang an schnell verständlich und einfach in der
Handhabung. In der Pilot-Phase bemerkte ich, dass das ‹Tacsen› im Spital einfacher und
schneller ging. Ich kann mir das so erklären, dass ich im Spital für maximal sechs
Patienten zuständig war und hier im Pflegeheim oft für bis 30 Bewohnerinnen und
Bewohner. Ich finde es sehr schade, dass wir Pflegende immer mehr Büroarbeiten ausführen müssen und uns immer weniger den Bewohnern widmen können.»
Angelika Ruchti, Pflegefachfrau
«Da ich nur in der Nacht arbeite, fehlt mir der Erfahrungsaustausch mit meinen
Kolleginnen und Kollegen. Auch, wenn ich ein Problem habe, bin ich auf mich
selbst gestellt und ich frage mich dann, ob ich alles richtig mache. In den meisten
Fällen konnte ich jedoch – learning by doing – die Probleme selber lösen.»
Esther Troxler, Pflegeassistentin im Nachtdienst
Einführung 2012
Inzwischen fand im November 2011 eine weitere Auswertung im Rahmen der Teamsitzung statt, die
ein sehr gutes Resultat zeigte: «Die Mitarbeitenden haben sehr diszipliniert gearbeitet», erklärt
Sabine Schultze, Leiterin Kirchfeld zum Pilotprojekt. «Aus meiner Sicht ist ‹tacsen› notwendig, damit
wir endlich eine transparente Leistungs- und Kostenwahrheit darstellen können. Zusammen mit RAI,
der Methode zur Abklärung des Pflegebedarfs, haben wir so einen Vergleich zwischen Leistungen
und Taxen. Zudem ist es ein einfaches, aber gutes Führungsinstrument.» Aufgrund der positiven
Ergebnisse der Versuchsphase wird «tacs» im 2012 definitiv eingeführt.
Was ist tacs?
«tacs» ist eine Methode zur Erfassung der Leistung und Tätigkeiten jedes einzelnen Mitarbeiters,
jeder Mitarbeiterin und dient als Controllingsystem im Gesundheitswesen. Mit der genauen Erfassung des Aufwands können leistungspflichtige und nichtpflichtige Leistungen und Tätigkeiten
gegenüber dem Kostenträger ausgewiesen werden. Die Daten bezüglich Aufwand, Inhalt, Leistungserbringer und Kosten lassen differenzierte Auswertungen zu, die auch der Optimierung der Stellenplanberechnung dienen.
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INFO
RAI-NH GENAUE EINSCHÄTZUNG
DES PFLEGEBEDARFS
Zur Abklärung des Pflegebedarfs und zur Ermittlung des Pflegeaufwandes wurde im Kirchfeld im Januar 2011 das RAI-NH-System* eingeführt, aber in der Übergangsphase parallel
mit dem bisherigen BESA** abgerechnet. Nun
wird ab Januar 2012 das RAI-NH auch bei der
Abrechnung mit den Versicherern eingesetzt.
Dieses System ist ein differenziertes und fundiertes Instrument, das von den Krankenversicherern anerkannt ist und seit Jahren in verschiedenen Kantonen der Schweiz angewendet wird.
Grundlage für eine individuell angepasste
Pflege und Betreuung
Damit die Hilfe und Pflege auf den individuellen
Bedarf ausgerichtet werden kann und den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner
entspricht, führen die Pflegenden beim Eintritt
eine umfassende Bedarfsabklärung durch. Danach erfolgt alle sechs Monate oder bei wesentlichen Veränderungen eine erneute Einschätzung. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden
im Gespräch persönlich befragt, zum Beispiel
auch nach ihren Gewohnheiten. Dazu kommen
die Informationen des Pflegepersonals über die
benötigte Hilfe im Alltag.
Notwendig für eine angepasste Pflege und
Betreuung sind Angaben zu körperlichen und
kognitiven Fähigkeiten und Einschränkungen,
zu Hören und Sehen, Stimmung und Wohlbefinden, Ernährung, Kontinenz, Schmerzen,
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Zustand der Haut, bevorzugte Beschäftigungen,
Medikamente sowie Therapien und Behandlungen. Der Arzt bespricht mit dem Pflegepersonal
offene Fragen und unterschreibt das Formular,
auch als Bestätigung für die Krankenversicherung, gemeinsam mit den involvierten Fachpersonen.
Einstufung in Pflegeaufwandgruppen
Beim RAI-NH-System werden alle Bewohnerinnen und Bewohner aufgrund von klar festgelegten Kriterien einer von insgesamt 36 Pflegeaufwandgruppen zugeteilt. Die detaillierte
Pflegeaufwandgruppe ist auf dem Pflege- und
Behandlungsbedarfsausweis ersichtlich, welcher
den Bewohnerinnen und Bewohnern zusammen mit der ersten Rechnung, halbjährlich und
bei Veränderungen zugestellt wird.
Fragen?
Bei Fragen zum RAI-NH-System oder zur Einstufung in eine Pflegeaufwandgruppe wenden
Sie sich bitte an die Stationsleitung oder die
Leitung Pflegedienst. Die zuständigen Fachpersonen geben Ihnen gerne Auskunft.
*RAI-NH: Resident Assessment Instrument for Nursing
Homes = Bedarfsabklärungs-Instrument für Alters- und
Pflegeheimbewohner
** BESA: BewohnerInnen EinStufungs- und
Abrechnungssystem
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FORUM
DER RÜCKBLICK AUF
EINEN AKTIVEN HERBST
IM FOTOREIGEN
Veranstaltungen wie das Musiklotto mit Verena Speck
und das Winzerfest sind stets sehr willkommene Anlässe
für alle Bewohnerinnen und Bewohner. Das Winzerfest
wurde mit dem Eglipaar und seinem Gefolge diesen
Herbst gefeiert, da der Schmutzige Donnerstag an der
Fasnacht wegen Viruserkrankungen ausfiel. Die Bewohnerinnen und Bewohner genossen die Abwechslung
und waren mit Freude dabei.
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FORUM
Kaderklausurieren (27. Oktober, links) ... guezlen und eine feine Kürbissuppe zubereiten.
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SPEZIAL
Technik im Kirchfeld
FÜR DIE SICHERHEIT UND DAS
WOHLBEFINDEN IM EINSATZ
Im Kirchfeld herrscht ein angenehmes Klima – in jeder
Hinsicht. Neben individueller Pflege und Betreuung wird für
das leibliche Wohl gesorgt und das Leben für die Bewohnerinnen und Bewohner abwechslungsreich gestaltet. Damit sich
alle wohl und sicher fühlen im Haus, sorgt auch der Technische
Dienst, der Tag und Nacht im Einsatz ist. Die Fachleute geben
hier Einblick in die Welt der Technik.
«Die Technik hört auch im Kirchfeld nicht mit
dem Bedienen eines Lichtschalters auf», sagt
Siegfried Odermatt zu seinem breiten Arbeitsfeld mit neuesten Technologien und Einrichtungen. Er ist mit seinem Team immer bemüht, die
Technik zu optimieren und dabei auch ökologi-
sche Aspekte zu berücksichtigen. «Horw hat
das Label Energiestadt, und entsprechend versuchen wir auch, alternative Energien zu nutzen.» So fangen auf dem Dach von Kirchfeld 1
Solar-Panels die Sonnenstrahlen auf und liefern
Energie für die Wassererwärmung.
DIE SONNE NUTZEN
Auf 42 m2 erstreckt sich die Fläche der Solaranlage (Typ Aron20DF) mit insgesamt 240 Vakuumröhren und einer Leistung von 33,6 Watt/m2
Kelvin. «Die Solaranlage wärmt uns ab etwa
11.00 Uhr bei genügend Sonneneinstrahlung
die Kaltwasserzufuhr im ersten Wasserspeicher
vor. Die Restwärme für Warmwasser und Heiz-
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wasser wird durch eine Ölfeuerung und in der
kalten Jahreszeit zusätzlich mit einer Holzschnitzelheizung produziert», erklärt Siegfried
Odermatt die Kapazität der Solaranlage. Die
Leistung ist «ein Tropfen auf den heissen Stein»,
aber die Solaranlage produziert immerhin ca.
13 MWh pro Jahr. Im Jahr 2009 hat ein Hagel-
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SPEZIAL
sturm die Solaranlage auf dem Kirchfeld-Dach
stark beschädigt; sie musste neu wiederaufgebaut werden. Im Mai 2010 konnte sie für die
Nutzung der Sommermonate wieder in Betrieb
genommen werden.
Hauptenergiequellen für die Wärme ist
jedoch die Holzschnitzelheizung, die mit rund
1360m3 Schnitzel in der letzten Wintersaison
total 930 MWh produzierte. Dazu kommt die Ölfeuerung mit rund 1250 MWh pro Jahr. «Zur-
zeit wird eine Optimierung der Wärmeerzeugung auch mit dem Einsatz von Wärmepumpen
durch einen Spezialisten geprüft», erklärt Siegfried Odermatt. «Ein solches Aggregat könnte
beispielsweise die Abwärme der Waschküchenräume und die Abluft der Wäschetrockener zur
Warmwasserproduktion nutzbar machen.» Parallel dazu wird eine Verbesserung des Wirkungsgrades der Solaranlage durch optimalste
Speicherung in Erwägung gezogen.
ELEKTRONISCHES SCHLIESS-SYSTEM
Siegfried Odermatt, Leiter Technischer Dienst
Das Kirchfeld hat im November ein neues elektronisches Schliess-System eingeführt. Damit
wird eine höhere Sicherheit und eine einfachere
Handhabung bei den Zutrittsberechtigungen erreicht. Vorerst ist der äussere Schliessring beider
Gebäude neu ausgerüstet. Im Projekt ist ein Ausbau auf weitere 45 Türbeschläge vorgesehen.
Sicherheitsrelevante Zugänge, wie z.B. Büros,
Lagerräume oder Garderoben sollen mit den
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Zutrittsberechtigungen gesichert sein.
Zur Identifikation wird ein Schlüsselanhänger mit einem Plastik-Badge mit den entsprechenden Berechtigungsinformationen eingesetzt. Das Gegenstück, die Entscheidungselektronik im Beschlag (e-Zylinder, Wandleser, i-Locker-Riegelschloss), vergleicht diese Informationen mit den eigenen und gibt bei Übereinstimmung den Zutritt frei.
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SPEZIAL
Wie Arterien und Venen einen Organismus
durchziehen, ist das Kirchfeld von unsichtbaren
Kanälen und Rohren durchzogen.
Links Schnitzelofen,
rechts Lüftung (Monoblock).
KÜNSTLICHE BELÜFTUNG FÜR OPTIMALES KLIMA
Othmar Heini, Hauswart
Meistens nehmen die Menschen im Kirchfeld
nur die abgestrahlte und eingeblasene Luft war.
Dieser Effekt wird jedoch durch eine aufwändige
Technik erzeugt. Im ganzen Haus melden Fühler
den Zustand der Luft. Aufgrund dieser Signale
steuert ein Computer je nach Bedarf den Heizofen. Mittels Pumpen wird heisses Wasser in die
Radiatoren gepumpt. Die Raumluft im Zimmer
umströmt die Radiatoren und erwärmt sich.
Ein Holzschnitzelofen, ein Ölofen und Sonnenkollektoren erzeugen die Wärme. Heisswasser, das nicht sofort gebraucht wird, gelangt in
grosse Speicher.
Künstliche Belüftung und Heizung – ist das
nicht ein Widerspruch? Pumpen wir nicht die
erwärmte Luft wieder aus dem Haus? Nein, in
einem Haus mit über hundert Bewohnerinnen
und Bewohner hat jede Person andere Wärmeund Luftbedürfnisse. Im einen Zimmer würde
meistens das Fenster offenstehen, im andern
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die Heizung voll aufgedreht. Künstliche Belüftung ermöglicht einen optimalen Wärme-LuftAustausch, ohne dass die Fenster geöffnet werden müssen. In die Zimmer wird warme Luft eingeblasen. Die verbrauchte Luft wird abgesaugt,
die Wärme entnommen und der frischen Luft
wieder zugefügt. Dies geschieht über die Wärmerückgewinnungsanlage, welche im Lüfter eingebaut ist. Verbrauchte Luft gelangt ins Freie
und Frischluft wird in angenehmer Temperatur
wieder in die Zimmer geführt.
Beim Schnitzelofen werden zwei bis dreimal während der Heizperiode die Feuerkammern und die Rauchrohre von der Asche befreit.
Wenn ein Stau in der Förderanlage vom
Schnitzelsilo zum Ofen entsteht, muss schon mal
auch von Neuem angefeuert werden, was den
Mitarbeitenden mit einem Hauch von Nostalgie
beschwingen lässt.
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SPEZIAL
MEHR SICHERHEIT MIT DEM GPS
Markus Studhalter, Stv. Leiter Technischer Dienst
Das Kirchfeld ist bestrebt, allen Bewohnerinnen
und Bewohnern eine optimale Sicherheit zu gewährleisten, aber auch Freiheit und Autonomie
zu ermöglichen. Personen mit mangelnder
Orientierung oder anderen gesundheitlichen
Beeinträchtigungen sind gefährdet, wenn sie
allein unterwegs sind. Damit sie zum Beispiel
von ihrem Spaziergang ins Dorf wieder zurückfinden, hilf ein kleines Gerät, ein Trackersystem
auf der Basis von GPS (weltweite Positionsortung über Satellit). Auf der Internetseite des
Lieferanten kann die Position des Gerätes jederzeit durch befugte Betreuungspersonen (Passwort) auf einer Karte festgestellt werden.
Das Kirchfeld setzt dieses Gerät bei vier
Bewohnern auf freiwilliger Basis ein. Diese Personen und ihre Angehörigen sind über die
Möglichkeiten dieses Systems sowie über die
freiheitsbeschränkenden Aspekte im Sinne des
Persönlichkeitsschutzes informiert und nehmen
diese Dienstleistung bis auf Widerruf vom Kirchfeld in Anspruch.
PATIENTENRUFSYSTEM GETS
Markus Christen, Lernender Fachmann Betriebsunterhalt
Wenn eine Person Hilfe benötigt, muss sie dies
sofort mitteilen können. Um das möglichst einfach und schnell zu gewährleisten, ist im Gebäude das Patientenrufsystem GETS installiert.
Wer Hilfe braucht, kann auf den Rufknopf
drücken. Nun erscheint auf der Ganganzeige
die Zimmernummer des Bewohners, der Bewohnerin und das Pflegepersonal reagiert. Was einfach klingt, läuft im Hintergrund auf einer komplexen, programmierbaren Steuereinheit ab.
KIRCHFELDüBOTE 3/11
Komponenten des Patientenrufsystems:
ü Birntaster mit Rufknopf
ü Zugtaster für die Badezimmer
ü Zimmerterminal (Anzeige Rufe und Präsenz)
ü Fluranzeige (Präsenz Pflegepersonal)
ü Ganganzeige (offene Rufe)
In einigen Fällen wird das Patientenrufsystem um
weitere Komponenten wie eine Trittmatte oder
einen Armbandtaster erweitert, um die Sicherheit im Notfall zu gewährleisten.
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FORUM
GRUSSWORT DES GEMEINDERATS
INNOVATIVE ALTERSPOLITIK
NUR MIT DEM KIRCHFELD
Geschätzte Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige
Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Ende Jahr ist die Zeit des Zurückschauens, die
Zeit einer kritischen Überprüfung und gleichzeitig des Ausblicks und der Planung. Rückblickend
ist das Projekt «Innovative Alterspolitik» für
Horw etwas ins Stocken geraten. Inzwischen hat
der Kanton ein neues Altersleitbild erlassen und
mit seinem Bericht zur Pflegeheimplanung fünf
neue Planungsregionen geschaffen. Der Kreis
Luzern hat sich erst diesen Herbst konstituiert
und fordert die Gemeinden auf ihre kommunale Alterspolitik auf diese Region abzustimmen.
Insbesondere der Grundsatz «ambulant vor stationär» soll konsequenter umgesetzt und die
Dienstleistungsangebote auf eine gemeindeübergreifende oder regionale Lösung hin überprüft
werden. Unsere Bestandesaufnahme vom letzten
Jahr muss in diesem Sinne aktualisiert werden.
Unbestritten bleibt, dass eine vermehrte Zusammenarbeit unter den Institutionen in Horw
nötig ist. Zudem wurden an einem Workshop
die Themen altersgerechtes Wohnen und vielfältige Strukturen für Betreuung und Pflege als
wichtigste Entwicklungsperspektiven bestätigt.
Wie dieser Mix an Wohn- und Hilfsformen
in Horw zukünftig aussehen soll, müssen wir
konkretisieren. In diesem Prozess spielt das Kirchfeld – Haus für Betreuung und Pflege als zentraler Teil im Gesamtangebot eine wichtige Rolle.
Der Gemeinderat unterstützt daher die laufende und professionelle Weiterentwicklung
dieses Betriebes. So sind wir stolz auf die Differenzierungen in Organisation und Führungsstruk turen, auf die Einführung eines breit
abgestützten Qualitätssicherungssystems mit
integrierter Ethik und Palliativkonzept sowie
den Aufbau von Wissensgruppen. Im letzten
Jahr setzte das Kirchfeld das neue Pflegefinanzierungsgesetz erfolgreich um.
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Das Kirchfeld soll im stationären Bereich
immer auf die steigenden Anforderungen in der
Pflege wie Demenz, Psychogeriatrie, frühere
Über nahmen aus den Spitälern, Entlastung von
pflegenden Angehörigen usw. vorbereitet sein.
Daher wird sich im neuen Jahr eine Arbeitsgruppe mit einer möglichen Neukonzeption der
Angebotsvielfalt im Kirchfeld 2 auseinandersetzen. Die aktuelle Baustruktur und der Renovations bedarf müssen berücksichtigt werden.
Diese Weiterentwicklung muss auch auf die
«Planungsregion Alterspolitik Luzern» abgestimmt werden, wo sich eher eine Reduktion an
Pflegebetten als ein Ausbau abzeichnet.
Wie Sie sehen, ist das Kirchfeld für die
Gestaltung einer zukunftsgerichteten Horwer
Alterspolitik, die in einer Gesamtschau auch den
Ausbau ambulanter Angebote und neuer Wohnformen im Alter zum Ziel hat, der zentrale Drehpunkt und ein starker Partner zugleich. Wir
freuen uns mit dem Haus für Betreuung und Pflege ein modernes Kompetenzzentrum zu führen,
welches uns bei der Weiterentwicklung hilft.
Nun freuen wir uns in diesem Jahr das 10Jahre-Jubiläum zu feiern. Das Kirchfeld ist mit
seinem Angebot gut aufgestellt und wird die
bevorstehenden Herausforderungen auch in Zukunft dynamisch und professionell meistern.
Allen Beteiligten, welche zu dieser guten
Ausgangslage beigetragen haben, möchte ich
im Namen der Bevölkerung ein riesiges Dankeschön aussprechen. Den Bewohnerinnen und
Bewohnern sowie den Angehörigen und dem
ganzen Kirchfeld-Team wünsche ich eine besinnliche Adventszeit, lichtvolle Festtage und
einen glücklichen Rutsch ins Jubiläumsjahr.
Oskar Mathis, Sozialvorsteher
KIRCHFELDüBOTE 3/11
FORUM
WINTERGEDANKEN
Es ist kalt und neblig. Wir gehen kaum mehr ins Freie, erledigen nur noch
Unumgängliches. Ich habe mich in meine Sofaecke zurückgezogen. Wenn
ich lesen will, lange ich nur zu leichter Literatur. Zu heiteren Geschichten.
Warum sich die Laune noch mehr verdüstern?
Zeitweise tue ich gar nichts. Sitze bloss da und denke nach. Allerdings
bin ich keine Denkerin. Ich hänge auch nicht der Vergangenheit nach. Die
ist abgetan und verarbeitet. Es ist mehr ein Fühlen, ein Vor-Fühlen in die
Zukunft hinein. Nein, nicht als Hellseherin, aber als Ahnende, als Bangende, als Hoffende. Mit meinen 90 Jahren auf dem Buckel bin ich recht rasch
am Ende meiner Visionen angelangt.
Was erhofft man sich für die letzte kurze Zeit? Das ist schnell gesagt:
Keine Schmerzen, keine Behinderungen.
Medizinisch gesehen ist das zum grossen Teil machbar. Reden wir
aber nicht länger um den heissen Brei herum: Das Ende meiner Vision ist
natürlich das Ableben. Es wird uns heute in unserer Alterswohnung, wo
Pflege und Demenz an uns angrenzen, täglich vor Augen geführt. Manchmal fehlt einer am Mittagstisch. Wir fragen nicht.
Warum schmerzt es dennoch? Warum liegt es uns auf der Seele?
Mein «Fühlen» sagt mir, es ist das Abschiednehmen. Vielleicht stehen einmal alle meine Lieben um mein Bett herum, vielleicht hält nur ein einziger
Mensch meine Hand. Aber klar ist, es ist alles zu Ende. Nie mehr werde
ich sie sehen, nie mehr sie umarmen können.
Eine heisse Woge von Liebe überschwemmt mich. Ich kann sie nicht
lassen, aber ich muss. Ich wüsste so gern, wie «es» weitergeht mit ihnen.
Ein leiser Groll mischt sich in meinen Schmerz. Sie werden sich an mich
erinnern, da bin ich sicher.
So, wie ich ab und zu beim Aufwachen vermeine, im Garten meiner
Eltern zu stehen, so werde ich auch ihnen erscheinen. Schemenhaft, beim
Aussprechen einer Erinnerung, oft sogar ein Lächeln hervorrufend.
Wir, die Alten, sind immer noch da, unverwischbar, auch wenn wir
nicht mehr da sind.
Küngolt Heim-Aebli
Mutter von Sabine Schultze-Heim
KIRCHFELDüBOTE 3/11
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FORUM
... und Friede auf Erden
Margot Elmiger, Mitarbeiterin Administration
Sie sind Vergangenheit, die warmen Sommertage.
Früh senkt sich über’s Land die Dunkelheit,
und ab und zu drückt mich die bange Frage:
«Wie wird sie dieses Jahr – die frohe
Weihnachtszeit?»
An wieviel Orten gibt’s auf uns’rer Erde
nur Hunger, Elend, Not und Barbarei?
Was muss gescheh’n, dass dort Frieden werde?
Ist der absurde Machtkampf nicht bald vorbei?
Wann hört es auf – das sinnlose Zerstören?
Wann können alle Kinder glücklich sein?
Wann müssen sie nicht täglich Schüsse hören?
Friede auf Erden – kann dies nicht sein?
10 JA HR E KIR CH FELD
Wann gibt es Staatsbeamte, die nicht lügen?
Wann werden keine Kinder mehr missbraucht?
Wann weiss man nicht mehr, was das ist – «betrügen»?
Wann wird der Arbeitslose doch noch mal gebraucht?
So hätt‘ ich noch tausend and‘re Fragen,
die mich bewegen in der «stillen» Zeit.
Als Antwort darauf kann ich heut nur sagen:
«Bis all dies einmal ändert, geht’s noch weit!»
Erst muss ein jeder bei sich selbst beginnen,
muss mit sich selbst im inner‘n Frieden sein.
Nur wenn wir uns auf uns zurückbesinnen,
kehrt bei uns selbst erst – Weihnachten ein!
Das nebenstehende Logo wird im nächsten Jahr die
Jubiläumsaktivitäten begleiten. Nach zehn Jahren nimmt es
mit Freude Elemente aus der künstlerischen Arbeit von
Monika Kiss Horváth zur Eröffnung 2002 auf: Die Schwalbe
erinnert nicht nur an die verschiedenen Vogelporträts, sondern steht als Zugvogel auch für das Kommen und Gehen
im Haus da. Abweichend zur Kunst im Bau nimmt der
«Farbcode» nicht die Farben der Schwalbe, sondern der
Fassade Kirchfeld 1 auf.
EINLADUNG
Erleben Sie das Kirchfeld hautnah
Das Kirchfeld feiert das 10-jährige Jubiläum. 2002 wurde der Neubau Kirchfeld 1 eröffnet. Das Jahr 2012
steht deshalb im Zeichen der Entwicklung mit Einblick in den Kirchfeld-Alltag und einem Blick in die Zukunft. Verschiedene Attraktionen, Feierlichkeiten und Veranstaltungen stehen auf dem Programm.
Das offene Haus für Betreuung und Pflege lädt alle Angehörigen, Freunde und die ganze Bevölkerung von Horw ein, mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und mit uns allen zu feiern. Begleiten
Sie uns durchs Jubiläumsjahr und machen Sie sich ein Bild vom vielfältigen Alltag im Kirchfeld.
Nehmen Sie Ihre Agenda und notieren Sie bereits jetzt folgende Daten:
5. Mai
Das Alter geht uns alle an
25. August
Generationen treffen sich
24. November
Zukunftsvisionen Kirchfeld
Detaillierte Informationen entnehmen Sie bitte der März-Ausgabe Kirchfeldbote, Blickpunkt und
unter www.kirchfeld-horw.ch.
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KIRCHFELDüBOTE 3/11
GRATULATIONEN
JUBILÄEN VON MITARBEITENDEN
1. Januar 2012
Marchina Johanna
10 Jahre
Karacic Simun
20 Jahre
2. Januar 2012
Barth Agnes
10 Jahre
15. Februar 2012
12.
März 2012
Gomer Bettina
10 Jahre
Herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum und ein grosses
Dankeschön für die vielen Jahre der Treue.
Administration
Pflegedienst
Aktivitäten
Pflegedienst
ABSCHIED
Aus unserer Gemeinschaft sind geschieden
SPEZIELLE GEBURTSTAGE
01.12.2011
05.12.2011
09.12.2011
12.12.2011
15.12.2011
21.12.2011
Pieper Walter
Koller Josef
Suppiger Franz
Hug Alice
Stucki Walter
Schreiber Ernst
80
96
93
91
95
85
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
05.01.2012
18.01.2012
24.01.2012
26.01.2012
31.01.2012
Stucki Erika
Müller Elisabeth
Zimmermann Albert
Rothenfluh Walter
Sigrist Rosmarie
94
90
92
93
90
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
06.02.2012
16.02.2012
16.02.2012
22.02.2012
27.02.2012
Studhalter Maria
Kempf Hirlanda
Rothenfluh Adelheid
Marolf Martha
Studhalter Josef
90
91
91
90
93
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
03.03.2012
06.03.2012
13.03.2012
15.03.2012
15.03.2012
19.03.2012
Roos Marie
Müller Emilie
Bühlmann Emma
Meier Ines
Zwimpfer Franz
Waldvogel Hans
94
85
102
93
95
90
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Jahre
Wir gratulieren den Jubilarinnen und Jubilaren
zum grossen Festtag ganz herzlich und wünschen Ihnen alles Gute.
KIRCHFELDüBOTE 3/11
6.
15.
2.
19.
27.
7.
11.
16.
21.
21.
September
September
Oktober
Oktober
Oktober
November
November
November
November
November
2011
2011
2011
2011
2011
2011
2011
2011
2011
2011
Gerber Herbert
Dubois Edeltrude
Binggeli Elsa
Jöhri Gertrud
Stäubli Hedwig
van Zalm Maria
Leitner Anna
Grangl Maria
van Wilhelmy Marjan
Biedermann Heinz
Den Angehörigen sprechen wir unser
herzliches Beileid aus.
Ich setzte den Fuss in die Luft,
und sie trug.
Hilde Domin
Trauriger Abschied von
Walter Eiholzer
Traurig nahmen wir Abschied von unserem sehr
geschätzten Mitarbeiter Walter Eiholzer.
Er arbeitete seit 34 Jahren im Kirchfeld in
verschiedenen Bereichen der Hotellerie mit viel
Freude und Engagement. Mit seinem sympathischen und freundlichen Charakter war er bei
Vorgesetzten, Mitarbeitenden sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern sehr beliebt.
Wir werden den lieben Verstorbenen in
guter Erinnerung behalten.
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IMPRESSUM
Herausgeber: Kirchfeld – Haus für Betreuung und Pflege
Gemeinde Horw
Redaktion
Marlise Egger Andermatt
Redaktionsteam Kirchfeld
Manuela Bammert, Sabine Schultze
Gestaltung
Tino Küng
Fotos
Kirchfeld
und Pierre Burkhart (diese Seite)
Druck
Eicher Druck
Auflage
800 Exemplare
Kontakt
Kirchfeld – Haus für Betreuung und Pflege, 6048 Horw
Telefon 041 349 41 41, www.kirchfeld-horw.ch
KIRCHFELDüBOTE 3/11
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