Data Driven Marketing Daten - die Währung der Zukunft - crier

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Data Driven Marketing … and Sales
BEDARF ANALYSIEREN – UMSATZ GENERIEREN
MARKETING-KONGRESS, DONNERSTAG, 30. MÄRZ 2017
MÖVENPICK HOTEL MÜNSTER
Daten - die Währung der Zukunft
Reiner Kurzhals, FH Münster, Münster School of Business
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Zusammenfassung
Was Sie heute von mir zu hören bekommen
Bedeutung Digitalisierung, Big Data, Data Science
Reiner Kurzhals, FH Münster, Münster School of Business
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Reiner Kurzhals, FH Münster, Münster School of Business
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Reiner Kurzhals, FH Münster, Münster School of Business
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Ein Arbeits-Leben mit Daten
Hoechst AG
Statistik
Studium
Big Data
Start-Up
Gründer
Daten
18 Jahre
Strategie
Beratung
Reiner Kurzhals, FH Münster, Münster School of Business
Roland Berger
Strategieberatung
8 Jahre
Industrie
(F&E)
Westfälische
Hochschule
FH Münster
Münster School of
Business
18 Jahre
Statistik
Professor
4tree GmbH
Sonstige signifikante Tätigkeiten
- Chef-Fußballtrainer Waldorfschule MS
- Co-Trainer des Co-Trainers U12 Westf. Kinderhaus
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Gestern und Heute: Meist interne Daten nutzen um Marketing/Vertrieb
Entscheidungen zu verbessern, als Reaktion auf Vergangenem
Ziel war und ist es
•
mit CRM/ERP/BI Lösungen das operative Ergebnis zu verbessern
•
Betriebsabläufe über deskriptives Berichtwesen zu optimieren
•
mehr Reaktion (auf Vergangenes) als Aktion (für Zukünftiges)
Entscheidungen
verbessern
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Marketing
Vertrieb
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Neu ist Heute: der Datenstrom (Digitalisierung) explodiert und ein
neues Wertschöpfungspotenzial wird verfügbar
Die Zeiten haben sich geändert, jetzt gibt es
•
•
•
viel mehr Daten zur Verfügung (strukturiert/unstrukturiert, intern/extern)
dramatisch bessere Datenverarbeitungsmöglichkeiten (z. B. Hadoop)
neue Konkurrenz durch Globalisierung/Digitalisierung/Disruption
damit haben sich auch die Ziele verändert
intern
+
Entscheidungen
verbessern
extern
+
Vorhersage
1to1 Targeting
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Marketing
Vertrieb
+
•
•
•
•
Customer Journey
Kundenbindung
Trends
Echtzeit Analyse
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Wesentlich ist das Sammeln von Kundendaten, um Entscheidungsträger
mit einem aktuellen Bild des Kundenverhaltens zu versorgen
Nutzen des Data-Driven Marketings
•
Schnelligkeit - Änderungen im
Kaufverhalten schnell erkennen.
•
Nachhaltigkeit - Langfristige
Kundenbeziehung
•
Konkurrenzfähigkeit –
Wettbewerbsfähig bleiben
•
Vorausschauen - Bedürfnisse und
Erwartungen der Kunden antizipieren
•
Effektivität - Kampagnen im Hinblick
auf ROI-Wert wesentlich verbessern
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Zentrale Elemente
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Neues Wertschöpfungspotential durch Digitalisierung, Big Data, Data Science
Digitalisierung (Industrie 4.0)
Natur funktioniert analog. Digitalisierung komprimiert Informationen
• Berühmtestes Beispiel: MP3 Player
• oder z. B. Call-Center Anrufe  (1=sehr zufrieden, .., 10 = sehr unzufrieden)
Umsetzung
Big Data
Wann sind Daten BIG? Sebastian Thrun,
Google Labs Gründer, sagt dazu:
• ca. ab 3-5 Terabyte (2016)
Big Data
Not Only-SQL
Map-Reduce
In-Memory
•
Data Science
Ein Data Scientist braucht viele
Kompetenzen
Not so Big Data
SQL
Data
Science
Data
Warehouse
Verarbeitung von großen, komplexen, sich
schnell ändernden Datenmengen die mit
herkömmlichen Methoden der Datenverarbeitung nicht mehr auszuwerten sind
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Domain
Wissen
•
•
Analysiert was zukünftig passiert
Macht aus „Big Data“ mit den
entsprechenden Tools „Smart Data“
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Mögliche Gefahren im Online Marketing: Beschaffenheit und Beschaffung
der Daten
Beschaffenheit - je mehr Daten, desto schwieriger ist die Auswertung
•
•
Welche Daten sind nützlich für Vertrieb/Kundenpflege.
Erfolgreiches Data-Driven Marketing ist auf Smart Data und Tools angewiesen.
Beschaffung – Datenschutz und Privatsphäre
Kunden wünschen sich transparenten Dialog, wenn sie Daten zur Verfügung stellen
• Sie wollen auch die Möglichkeit, den Datensatz zu verändern
• Daten werden von Unternehmen wie Geheimnisse behandelt, führt zu
Misstrauen
 Ein weiteres Problem: Rationalisierung der Informationen
•
•
Kundendaten werden zu Zahlen, sind immer seltener mit den Menschen verknüpft
Unternehmen müssen auch den Menschen mit all seinen Facetten dahinter sehen.
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Populäre Anwendungen (I)
Target
How Target Figured Out A Teen Girl Was Pregnant Before Her
Father Did
•
•
•
An angry man went into a Target outside of Minneapolis, demanding to
talk to a manager:
“My daughter got this in the mail!” he said. “She’s still in high school, and
you’re sending her coupons for baby clothes and cribs? Are you trying to
encourage her to get pregnant?”
The manager apologized and then called a few days later to apologize
again.
On the phone, though, the father was somewhat abashed. “I had a talk
with my daughter,” he said. “It turns out there’s been some activities in
my house I haven’t been completely aware of. She’s due in August. I owe
you an apology.
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Populäre Anwendungen (II) Cambridge Analytica
SPIEGEL ONLINE vom 6.12.2016:Ich ganz allein habe Trump ins Amt
gebracht - Sieg durch Facebook Daten
Camebridge Analytica hat eine Methode zur Psychografie per FacebookAktivität eingesetzt
•
•
Persönlichkeit des Menschen durch Likes und Postings bestimmen
dieselbe Firma auch für die Brexit-Kampagne gearbeitet
Michael Kosinski stellt als Student 2008 an der Cambridge University eine
kleine App ins (damals noch überschaubare) Facebook: MyPersonality
•
•
•
•
2012 erbringt Kosinski den Nachweis, dass man aus durchschnittlich 68
Facebook-Likes eines Users vorhersagen kann
• welche Hautfarbe er hat (95-prozentige Treffsicherheit)
• ob er homosexuell ist (88-prozentige Wahrscheinlichkeit)
• ob Demokrat oder Republikaner (85 Prozent).
90 Likes reichen, um die Menschenkenntnis eines Freundes zu überbieten,
150 um die der Eltern
300 Likes deren Partner
Am Tag, als Kosinski diese Erkenntnisse publiziert, erhält er zwei Anrufe. Eine
Klageandrohung und ein Stellenangebot. Beide von Facebook.
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Der Unterschied zwischen Business Intelligence und Data Science ist
der vom Passivem zum Aktiven Akteur
Frage
Business
Intelligence
Data
Science
Anwendung
Deskriptiv
Was ist passiert?
Wie viele Kunden haben wir
letztes Quartal verloren?
Diagnose
Warum ist es
passiert?
Warum haben wir so viele Kunden
letztes Quartal verloren?
Prädiktiv
Was wird
passieren?
Wie viele Kunden werden wir
nächstes Quartal verlieren?
Präskriptiv
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Wie können wir diesen zukünftigen
Was müssen wir
zukünftig ändern? Kundenverlust verhindern?
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Die Mehrheit der aktuellen, empirischen Studien zeigen großes
Unternehmensinteresse an Big Data und Data Science
Z. B. KPMG/BITKOM Studie „ Mit Daten Werte schaffen“ (2016)
(n=704, Unternehmen mit >100 MA, Abt.- und Bereichsleiter)
Zentrale Aussagen
•
Datenanalysen werden wichtiger, 66% ziehen einen Nutzen daraus (2015:50%)
•
Einfache, deskriptive Datenanalysen dominieren noch, die Zukunft gehört
komplexeren, zukunftsorientierten Analysen
•
Datenschutzbedenken und mangelnde Ressourcen für 50% eine relevante Hürde
•
Obwohl >66% sind an Big Data interessiert, haben 33% eine Big-DataStrategie
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Deskriptive Analysen werden noch am meisten benutzt, aber
Prädiktive Analysen sind auf dem Vormarsch
Welche der folgenden Analysen nutzt, plant oder diskutiert diese?
Nutzer
Planer
Diskutierer
Deskriptive
Analysen
2016
48
10
11
2015
43
9
11
Prädiktive
Analysen
2016
39
23
15
2015
35
29
16
Präskriptive
Analysen
2016
15
8
10
2015
12
4
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Vorbehalte gegenüber Nutzung fortgeschrittener Datenanalysen Fehlende Rechtsgrundlage und Fachpersonal sind größtes Hemmnis
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PINGO [Peer INstruction for very large GrOups]
Kostenloses und Anonymes Live-Feedback (von der Uni Paderborn)
•
Jeder, der ein internetfähiges Gerät besitzt kann sofort teilnehmen
•
Bitte geben Sie in Ihrem Browser diese Seite ein:
pingo.upb.de
•
Dann erscheint dieses Fenster
•
Hier geben Sie in das freie Feld diese Zahl ein:
607254
•
Jetzt können Sie abstimmen
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Der Kundenlebenszyklus lässt viele Zeitpunkte zur intelligenten und
nachhaltigen Analyse der Kundendaten zu
Beziehungsintensität
Kundenwertanalyse, Targeting,
Responseanalyse, Fraud Detection,
Shopping Basket Analysis
Segmentierung
Reporting
Churn
Up-Sell
Cross-Sell
Zeit
Akquisition
Neukunde
Entwicklung
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Bestand
Rückgewinnung
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Schnelle Erfolge lassen sich mit einigen Datenanalysen generieren, einige
Analysen sind für den nachhaltige Geschäftserfolg
Kostenreduktion
Umsatzerhöhung
+
Kurzhals Magical Quadrant for Use-Cases
Cross-Sell
Prognosen
Up-Sell
Customer Value
Analysis
Segmentierung
-
Reporting
Targeting
+
Fraud
Fraud
Churn
Churn
Quick Hit
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Nachhaltig
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Es gibt viele Gründe, warum man noch nicht mit der neuen
Wertschöpfung begonnen hat
•
•
Große Unternehmen können sich eine eigene Data Science Abt. leisten
KMUs viel weniger, weil man nicht weiß,
• wie man Mitarbeiter einstellen soll
• was gemacht werden kann
• wie man es macht
• wen man fragen soll
oder falls obiges nicht zutrifft, man
•
die Effizienz der Investition fürchtet (ROI)
oder falls obiges nicht zutrifft, man
•
schon schlechte Erfahrung gemacht hat
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Make or Buy … oder etwas von Beidem
Make
• Eine eigene Abteilung aufzubauen braucht zwei verschiedene Typen
von Experten
1. Informatiker (mit Statistik Kenntnissen)
2. BWLer (mit Statistik Kenntnissen)
Buy
• Externes Wissen einzuholen braucht Wissen aus obigem 1. und 2.
Fakt ist, dass auf dem Arbeitsmarkt ein absoluter Mangel an Statistik
Experten aus den Bereichen 1. und 2. existiert.
•
•
In den USA gibt es hunderttausende offene Stellen im Bereich Data
Analyst / Data Scientist – in D(ACH) mehrere Tausend
Einstiegsgehälter sind dramatisch hoch – in den USA bei 120.000 $a
ahttps://www.paysa.com/salaries/data-scientist
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Nach Big Data, Deep Learning (eine Variante des Machine Learning)
folgt eine neue Welle im Bereich der Datenanalyse - PAaaS
Damit sich viele KMUs am enormen (neuen) Wertschöpfungspotential
(187 Mrd. $ in 2019a) beteiligen können, muss eine Service Lösung
angeboten werden:
„ … as a Service“.
Make
• KMUs müssten dann ein wenig Expertise aufbauen  Daten
bereitstellen
Buy
• KMUs müssten kaum externe Hilfe in Anspruch nehmen
Die Datenanalyse würde per Automatisierung als neue „ … as a Service“
Lösung funktionieren.
PAaaS (Predictive Analytics as a Service)
a
http://www.informationweek.com/big-data/big-data-analytics/big-data-analytics-sales-will-reach-$187-billion-by-2019/d/d-id/1325631
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Predictive Analytics as a Service - als Speerspitze auf dem Konzept
Everything as a Service XaaS
XaaS Service Models (nach Kurzhals, 2017a)
PAaaS
SaaS
(Software as a Service)
PaaS
(Platform as a Service)
IaaS
(Infrastructure as a Service)
a
noch im Veröffentlichungsprozess
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