Cast and Crew Maria Christoph Agnieszka Verkäuferin Janek

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Cast and Crew
Maria
Christoph
Agnieszka
Verkäuferin
Janek
Sicherheitsmann
Sekretärin
Janek's Frau
Geno Lechner
Uwe Preuss
Anna Ilczuk
Barbara Wałkówna
Przemysław Dąbrowski
Mikołaj Osiński
Aleksandra
Mikołajczyk
Katarzyna Anzorge
Kamera
Kameraassistent
Requisite
Kostüm
Maske
Ton
Tonassistent
Mischung
Musik
Polnische Lieder
Plakat
Stevo Arendt
Sławomir Klemba
Norbert Trzeciak
Berenika Czarnota
Magdalena Danilewicz
Daniel Zimmermann
August Pflugfelder
Wolfgang Lösch
Steven Bolarinwa
Kostia Rapoport
Michael Grudziecki
Redaktion
Bayerischer Rundfunk
Claudia Gladziejewski
Birgit Knackmuß
Buch, Regie und Schnitt
Bartosz Grudziecki
Produziert von Philipp Worm, Tobias Walker
Walker+Worm Film GbR
in Co-Produktion mit
Bayerischer Rundfunk
in Zusammenarbeit mit
Hochschule für Fernsehen und Film München
Technische Details
30 min (ohne Abspann)
S-16 / 1:1,85 / colour
Stereo
D 2007
orig. Sprache: Englisch, Deutsch, Polnisch
Walker+Worm Film GbR | [email protected] | Bavariafilmplatz7 | 82031Grünwald | Tel: +498964981252 | Mob: +49 1601548788
Bartosz Grudziecki | [email protected]
Synopsis
Der Film
Maria sucht ihre alte Brieffreundschaft in Polen. Vor
20 Jahren hat sie Janek versprochen Pralinen aus
Deutschland mitzubringen. Christoph, ihr Ehemann,
macht die Reise widerwillig mit. Auf der Suche nach
Janek's Stadt treffen sie auf die junge Agnieszka, die
ihnen den Weg ins Dorf zeigen soll. Das Paar
instrumentalisiert zunächst die junge Polin, um so
ihren Ehekonflikt zu führen. Doch bald stellt sich
heraus, dass jeder der Drei im Verborgenen sein
eigenes Spiel spielt.
Die Sehnsucht nach vergangenen Träumen ist das
Motiv, das Maria antreibt. Sie will sich mit ihrer
Jugend konfrontieren, um zu sehen, wer sie heute ist.
Doch es wird nicht Janek sein, der Maria ihr jetziges
Leben vorführt...
„Man ist, was man hat“ - wir definieren uns heute
mehr darüber, was wir sehen können, als darüber,
was wir wirklich fühlen. Auch eine Ehe gilt oft als
glücklich, wenn sie - egal was in der Beziehung
wirklich passiert - materiell gesichert ist. Dabei
können Sehnsüchte, Erwartungen und Träume,
etwas Intimes und Verborgenes, ins Abseits
gedrängt werden, und so unerkannt bleiben. Doch
erst dieses Verborgene lässt uns erkennen wer wir
sind.
Polska Roadmovie erzählt darüber, was Menschen
für die Konfrontation mit ihren unerfüllten Träumen
zu opfern bereit sind. Auf der Fahrt durch Polen
verliert Maria zuerst ihren Besitz und riskiert
schließlich sogar die Stabilität ihrer Ehe, nur um sich
ihren Wünschen aus der Vergangenheit zu stellen.
Polska Roadmovie zeigt zwar auf den ersten Blick
eine einfache Dreiecksgeschichte, doch ähnlich wie
Maria Schritt für Schritt die Bedeutung ihrer
Wünsche erkennt, enttarnt auch der Film langsam
Schicht für Schicht die Tiefen seiner Erzählung.
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Bartosz Grudziecki | [email protected]
Director's note
„Wie oft hat man im Leben die Möglichkeit, seine
Träume aus der Vergangenheit so konkret mit dem,
was man heute hat, zu vergleichen? Meistens geht
man dieser Konfrontation aus dem Weg, denn sie hält
einem den Spiegel vor das bisherige Leben.
Wer ist diese Frau, Maria, die je weiter sie in die Enge
getrieben wird, umso fanatischer ihrem Ziel
entgegenstrebt? Auch als sie schon alles verloren hat
was sie auf diese Fahrt mitgenommen hat –
einschließlich ihrer Ehe – will sie nur den scheinbar
unbedeutenden Jugendtraum, Janek zu treffen,
verwirklichen. Wann werden die verborgenen
Konflikte in der Beziehung durchbrechen und was
wird der Katalysator dafür sein, dass Maria ihr jetziges
Leben vorgeführt wird?
Für mich waren es diese Fragen, die während der
Arbeit an Polska Roadmovie so wichtig waren. Denn
es sind ehrliche Fragen und Ängste, die viel über uns
erzählen. Leider sind die Antworten darauf oft zu
banal. Heute zählen nach außen getragene 'Schein'Emotionen mehr als die wirklichen. Aber eine ehrliche
Konfrontation mit den verborgenen Wünschen ist
immer verbunden mit großen Erwartungen und oft
auch mit Vorurteilen, die erst bei genauer
Beobachtung sichtbar werden. Eben aus diesem
Grund war es für mich wichtig Polska Roadmovie so
zu gestalten, dass erst allmählich – auch für den
Zuschauer – die Wichtigkeit dieser Fragen lesbar wird.
Es war von Anfang an mein Ziel dynamisch mit der
Kamera zu arbeiten, schnell auf die Schauspieler zu
reagieren und ihnen dennoch gleichzeitig so nah zu
sein, dass ich den kurzen wahren Moment in ihren
Augen auch in engen Räumen einfangen konnte.
Genauso wie für Maria und Christoph die Fahrt in ein
fremdes Land, nach Polen, mit Erwartungen und
Vorurteilen verbunden ist und das Thema des Films
noch einmal auf einer anderen Ebene zeigt, wollte ich
auch beim Arbeitsprozess dieses Erlebnis herstellen.
Wir drehten chronologisch, fast schon dokumentarisch
in einem kleinen Team an Orten in meiner Heimat.
Nur so konnte der Film diese schnelle und vor allem
ehrliche Dynamik entwickeln, die den Zuschauer so in
ihren Bann ziehen und das Thema immer tiefer
beleuchten soll.
Die entscheidende Szene ist für mich jedoch das
Versteckspiel im Wald. Hier werden die Wünsche
und Ziele aller drei Figuren sichtbar. Wie in einem
Wollknäuel umschlingen sich die verschiedenen
Wege von Maria, Christoph und Agnieszka, bevor
sie sich wieder trennen. Es zeigt sich, dass nicht nur
Maria den Sehnsüchten aus ihrer Vergangenheit
folgt. Auch Christoph wird zum Kind im
Versteckspiel. Wie ein kleiner Junge, versucht er mit
der jungen attraktiven Agnieszka zu flirten. Doch
auch diese folgt ihren eigenen Zielen.
Für mich haben Filme meist ihre stärksten
Momente, wenn die Narration anhält und der Film
sich dem Moment hingibt. Der Zuschauer wird
plötzlich für einen Augenblick Zeuge einer tieferen
Wahrheit. Im Wald löst sich nicht nur die Erzählung
auf, sondern auch die Kamera löst sich zum ersten
Mal von den Figuren und sie wird unerwartet frei:
sie dreht sich im Kreis, verliert die Protagonisten
aus dem Blick und fängt sie wieder ein. Der
Moment ist wie ein Spiegel in der Geschichte.
Während der Anfang relativ harmlos war, ist es ab
hier klar, dass das Ende für die Beziehung tragisch
wird. Während das Paar mit viel Besitz in Polen
einreiste, wird sie es mit 'Nichts' wieder verlassen.
Während Maria zusammen mit Christoph nach
ihren Träumen aus der Jugend suchen wollte, wird
sie in Zukunft ihren Weg vielleicht alleine gehen.
Polska Roadmovie ist ein Film, dessen schneller
Rhythmus von Maria getrieben wird. Doch im
entscheidenden Moment bleibt der Film für einen
Augenblick stehen und erzählt eine kleine Wahrheit
über die Wichtigkeit der Konfrontation mit unseren
verborgenen Träumen.“
Bartosz Grudziecki
Walker+Worm Film GbR | [email protected] | Bavariafilmplatz7 | 82031Grünwald | Tel: +498964981252 | Mob: +49 1601548788
Bartosz Grudziecki | [email protected]
Geno Lechner begann ihre Karriere
im Theater. Sie spielte in der
Uraufführung von „Taking Sides”
in London unter der Regie von
Harold Pinter und stand in Paris ein
Jahr lang mit Michel Bouquet und
Claude Brasseur auf der Bühne.
Seit 1990 dreht sie hauptsächlich
für die große Leinwand. Sie war
unter anderem in “Schindler`s
Liste” zu sehen, in “Immortal
Beloved” von Bernhard Rose und
Hal Hartley’s “Flirt”. 1997 gewann
sie den Preis als Beste Darstellerin
in Argentinien für „Gesche’s Gift“. 2003 war sie „Charlotte“ in einem Film von Ulrike von Ribbeck, der in
Berlin und Cannes gezeigt wurde. 2004 spielte sie in „En Garde” von Ayse Pollat und in den New Yorker
Produktionen „Love“ von Vladan Nicolic und „Going Under “ von Eric Werthman.
Uwe Preuss ist vor allem auf der
Bühne zu sehen: Bis jetzt unter
anderem beim, Staatsschauspiel
Dresden,
Berliner
Ensemble,
Schaubühne am Lehniner Platz
Berlin, Schauspiel Leipzig u.v.a.
Außer Theater spielt er auch in
ausgesuchten Spielfilmen. 2006
war er als Vater in „Firn“ in der
Hauptrolle zu sehen. Der Film
wurde 2006 in Cannes gezeigt.
Anna Ilczuk ist eine aufstrebende
Schauspielerin aus Breslau / Polen.
Neben einer Anstellung am
wichtigsten Breslauer Theater ist
sie
auch
selber
als
Theaterregisseurin in der Gruppe
„Ad Spektatores“ tätig. Sie erhielt
den
Preis
des
polnischen
Kulturministers
als
beste
Schauspielerin für ihr Diplom 2004.
In „Molly's Way“ gab sie ihr
Leinwanddebüt.
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Bartosz Grudziecki, Regie
Bartosz Grudziecki wurde 1982 in Breslau / Polen geboren. Er
emigrierte mit seinen Eltern im Alter von fünf Jahren nach
Deutschland. Zusammen mit der freien Malerei und Architektur
(u.a. mehrere Veröffentlichungen in den wichtigsten polnischen
Architekturmagazinen) führt sein Weg zum Film. Ab 2003
studiert er Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film
München. 2005 war er Jurymitglied beim „International Film
and TV Schools Festival Mediaschool“ in Łódź. 2008 nahm er
am sechsten Berlinale Talent Campus teil.
Filmografie Auswahl
2004
2004
2005
2005
2007
Stevo Arendt, Kamera
Stevo Arendt wurde wurde 1980 in München geboren. Über
die Malerei kam er zur Photographie und später zum Film.
Nach mehreren Praktika bei diversen Filmproduktionen begann
er 2003 sein Studium an der Ludwigsburger Filmakademie im
Bereich Kamera. Von 2005-2006 studierte er ein Jahr im
Austausch an der renommierten staatlichen Filmhochschule
PWSTTViF in Łódź.
Filmografie Auswahl
2004
2004
2005
2005
2005
2006
Walker + Worm Film
Walker + Worm Film wurde 2005 von Tobias Walker und
Philipp Worm in München gegründet. Nach zahlreichen Kurzund Dokumentarfilmen an der Hochschule für Fernsehen und
Film München befinden sich die ersten Langfilmprojekte für das
Jahr 2008 in der Vorbereitung.
„Der Weg ist das Ziel” dok, miniDV
„Bracia” short, 16mm
„Spare Tire Tango” short, miniDV
„Abschied” short, DigiBeta
„11 Scen“ experimental, miniDV
„Bracia” short, 16mm
„Total Control“ MusicClip, Beta SP
„The Beast” animation, HD
„Fernweh” short, 16mm
„Leise Fluchten” dok, 16mm
„Borys” short, 35mm
Filmografie Auswahl
2004
2007
2007
2007
„Natürliche Auslese” short, 16mm
„Polska Roadmovie“ short, 16mm
„Der fliegende Mönch” short, 16mm
„Alias” dok, HD
Film Festivals (Auswahl)
Premiere of “Polska Roadmovie” in October 2007 in Kyiv
*Cristian Nemescu Best Director Award* NexT Bucharest 2008
*Best student film* 5 Amsterdam Shorts! IFF
*special mention* FIDEC Huy (Festival International des Ecoles de Cinema)
37 Kyiv IFF Molodist
37 IFF Rotterdam
22 Washington DC International Film Festival
14 Bradford International Film Festival
2008 NexT Bucharest (created in memoriam of director Cristian Nemescu)
FIDEC Huy (Festival International des Ecoles de Cinema)
28 VGIK Moscow
5 Amsterdam Shorts! IFF
European OFF Film Awards 2008 Warsaw - best actress nomination
Munich international Festival of Film schools 2007
2008 Signes de Nuit Paris / 2008 Florence Sonar IFF / 15 Mediaschool Lodz / 9 Landshuter Kurzfilmfestival
Walker+Worm Film GbR | [email protected] | Bavariafilmplatz7 | 82031Grünwald | Tel: +498964981252 | Mob: +49 1601548788
Bartosz Grudziecki | [email protected]
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