Untitled - denkform

Werbung
9ZibdaY| Köln |B“chiZg
EaVcjc\™7ZgVijc\™7VjaZ^ijc\
Individuelle Wohnhäuser
Wirtschaftliche Geschäfts-Immobilien
Barrierefreie Wohngruppenkonzepte
Öffentlich geförderter Wohnungsbau
Altbausanierung + Denkmalpflege
Energetische Gebäudesanierung
JbWVj™6jhWVj™:glZ^iZgjc\
Energieberatung
HVX]kZghi~cY^\Zc"<jiVX]iZc/
Schäden an Innenräumen
Schäden an Gebäuden
7ZaZ^]jc\hlZgi
KZg`Z]ghlZgi
BVg`ilZgi
Über uns
xtraplan ist ein Planer-Netzwerk für Architektur, Innenarchitektur und
Design mit Schwerpunkt in den Bereichen Wohnungsbau, GewerbeImmobilien, individuelle Wohnhäuser, Umbau und Altbausanierung.
Wir konzipieren, gestalten, planen, koordinieren und realisieren
Bauwerke, Innenräume, Umbauten von Bestandsimmobilien und
vieles mehr. Weitere Leistungen sind Energieberatung, Wertermittlung,
Schadensbegutachtung sowie die Übernahme von einzelnen Leistungsphasen. Dabei berücksichtigen wir neben technischen und wirtschaftlichen auch ökologische und soziale Aspekte.
Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht die Beratung, Betreuung und
Interessenvertretung unserer Kunden. Unser Ziel ist es, für jeden Auftraggeber die optimale Lösung in Bezug auf Raumprogramm, Funktion,
Material, Gestaltung und finanziellen Spielraum zu finden und dabei
keine Entwürfe „von der Stange“ anzubieten. Großen Wert legen wir
dabei auf kompetente Umsetzung auf der Baustelle.
xtraplan Detmold
[email protected]
Wir sind leidenschaftliche Planer und unabhängige Berater. In unserem
Netzwerk aus freiberuflichen Architekten und Innenarchitekten besitzen
wir gemeinsam die Leistungsfähigkeit und das Knowhow, um komplexe
Projekte bewältigen zu können, ohne die nötige Flexibilität für kleine
und individuelle Aufgaben zu verlieren.
Die Qualität der Ausführung sichern wir durch die Bindung an hervorragende, uns ergänzende Partner. Wir arbeiten mit Fachplanern, die
uns persönlich vertrauenswürdig, geschäftlich korrekt und in der Sache
inspirierend sind. Unser Vertrauensverhältnis, das von gegenseitiger
Wertschätzung geprägt ist, nehmen wir als Maßstab für den Umgang
mit unseren Kunden und Geschäftspartnern.
Regelmässige Fortbildung und ein hoher Grad an technischer Ausstattung sichern unsere Arbeits- und Werkqualität und bilden einen Mehrwert für unsere Bauherrenschaft.
xtraplan Köln
[email protected]
Dipl.-Ing. Niels Döring
Dipl.-Ing. Jürgen Lorenz
Innenarchitekt AKNW + BDIA
Innenarchitekt AKNW
Schülerstraße 22
32756 Detmold
Thusneldastraße 4
50679 Köln-Deutz
tel 0 52 31 - 205 47 10
fax 0 52 31 - 205 47 47
tel 02 21 - 355 61 97
fax 02 21 - 355 61 98
[email protected]
[email protected]
xtraplan Münster
[email protected]
Dipl.-Ing. Frank Harmann
Dipl.-Ing. Manfred Egger
Architekt AKNW
Innenarchitekt AKNW
Schülerstraße 22
32756 Detmold
Schillerstraße 21
48155 Münster
tel 0 52 31 - 205 47 10
fax 0 52 31 - 205 47 47
tel 02 51 - 625 28 02
fax 02 51 - 625 28 03
[email protected]
[email protected]
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
Fitness-Pavillion mit Seeblick
Bodensee 2010
Wohnfläche: 62 m²
Raum für Freizeit und Hobby, Platz zum Leben und Atmen.
Für ein großzügiges Wohnhaus in bester, direkter See-Lage am Überlinger See, einem Nebenarm des Bodensees, fehlte dem Bauherren
der Platz für einen Fitnessbereich mit Sauna.
Zudem wurde dringend eine Einstellhalle für die
Sammlung exklusiver Automobile und Oldtimer
benötigt.
All diese Bedürfnisse w
e rden von dem realisierten Gebäude in idealer Weise erfüllt:
Die schlichte Eleganz des Gebäudes ohne störende Entwässerungs- und Anschlussdetails
erforderten eine präzise, dreidimensionale
Ausführungs- und Detailplanung. Intelligente
Lösungen ermöglichten es, die hervorragende
Wärmedämmung so zu integrieren, dass sie
trotz der befahrbaren Sohlplatte der Einstellhalle und der erforderlichen Trennung zwischen
Garage und Fitnessbereich die Gesamtkomposition an keiner Stelle stört.
Klare Formen und reduzierte Materialästhetik
<In Zusammenarbeit mit dem
ergeben in ihrem Zusammenspiel einen geradInnenarchitekturbüro Peter Rohde, Konstanz
linigen Baukörper, der sich zum See und zum
(Entwurf und Bauleitung)>
Wohnhaus hin öffnet, gleichzeitig aber das
Grundstück zur Straße hin abschirmt.
4
x : tr a p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
Einfamilienhaus mit beeindruckender Wendeltreppe
Kölner Süden 2009
Wohnfläche: 285 m²
Die Hauptrolle im Wohnhausentwurf für eine mehrköpfige Familie spielt
der aufsehenerregende Treppenraum.
Der Neubau innerhalb einer bestehenden
Bebauung aus den 1960er Jahren will nicht
nur Ersatz für einen zu kleinen und energetisch
nicht mehr zeitgemäßen Vorgängerbau sein.
Die äußere Gestalt mit dem Satteldach fügt sich
harmonisch in den städtebaulichen Kontext ein.
Die Kombination der Fassadenmaterialien setzt
dennoch einen modernen Akzent.
Die Geschosstreppe als verbindendes Element
und zentraler Raum dominiert den Entwurf. Von
Außen nur durch ein rundes Fenster und eine
große Dachverglasung sichtbar, windet sich die
Massivtreppe mit Stahlgeländer und Holzhandlauf durch die Geschosse. Der Holzstufenbelag
vermittelt zwischen den Parkettbelägen im
Ober- und Dachgeschoss. Das Kellergeschoss
mit einigen Funktionsräumen erhielt aus energetischen Gründen einen räumlichen Abschluss.
Das Erdgeschoss bildet den Hauptaufenthaltsbereich. Das Obergeschoss ist den Eltern vorbehalten – im Dachgeschoss ist das Reich für die
Kinder.
Die hochwertig verarbeiteten Oberflächenmaterialien der Innenarchitektur machen den
Qualitätsanspruch des Gebäudes erlebbar. Im
Hintergrund setzt sich dieser Anspruch mit hervorragender Wärmedämmung und modernster
Haustechnik in Spitzentechnologie fort. So sind
die Fensterelemente mit 3-fach-Verglasung
ausgestattet. Kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Geothermie in Verbindung mit
Wärmepumpe für die Fußbodenheizung und
Regenwasserzisterne sind nur einige der realisierten technischen Finessen.
<in Zusammenarbeit mit Johannes Hettlich>
5
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
Wohnhaus aus Holz mit Klinker- und Putzfassade
Forsbach 2012
Wohnfläche: 171 m²
Für eine mehrköpfige Familie erfüllt e sich der Wunsch nach einem Eigenheim im Grünen, nachdem es in der Stadtwohnung zu eng wurde.
N
N
Garage /Abstellen
Aufsicht Flachdach
Kˆln, 27.10.2011
HWR/Abstellen
Bad
Kind 2
Flur
Flur
Abstellen
Wohnen/Essen
Bad
Kind 1
Kˆln, 27.10.2011
Schlafen
Arbeiten
Freisitz
Gast
0
1
2
3
4 5m
Das Grundstück bot ideale Voraussetzungen
hinsichtlich der Ausrichtung des in Holzrahmenbauweise konzipierten Neubaus. So wurden
Eingang und Funktionsräume in den nördlichen
Bereichen vorgesehen, während die Wohn- und
Aufenthaltsräume zur sonnigen Gartenseite hin
orientiert sind. Die in zwei Baukörper gegliederte Bauform trägt auch dieser Zonierung
Rechnung.
Durch die Verw
e ndung der Materialien Putz und
Klinker deutet von aussen nichts darauf hin, dass
es sich um eine hochwärmegedämmte Gebäudehülle nach aktuellsten Standards handelt.
Auf eine Unterkellerung wurde aus Kostengründen verzichtet. Damit war die Erstellung der
Bodenplatte mit integrierter Fußbodenheizung
6
0
1
2
3
4 5m
nach dem System Futura möglich. Aber auch
auf der technischen Seite hat es das Eigenheim in sich. Durch die Nutzung von Erdwärme
mittels Wärmepumpe und solarunterstützter
Brauchwassererwärmung ist der erforderliche
Aufwand für die Temperierung und Wärmegewinnung gering und zukunftsweisend. Zusätzlich kann nach Bedarf noch ein Kaminofen für
Behaglichkeit in dem offenen Wohn- und Essbereich sorgen.
Die Baufamilie legte Wert auf eine großzügige
und gut belichtete Geschosstreppe. Davon profitiert das Dachgeschoss mit seinem Flur, der
über die Erschließungsfunktion hinaus wohnlich
wirkt.
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
:glZ^iZgjc\jcYCZjhigj`ijg^Zgjc\*%Zg"?V]gZ=Vjh
Detmold 2014
Wohnfläche alt: 126 m² I Wohnfläche neu: 175 m²
Dank eines schlichten Anbaus in Holzständerbauweise gewann das Haus für eine
vierköpfige Familie an Raum und Helligkeit.
Für die neuen Eigentümer des Hauses wurde,
durch einen Erw
e iterungsbau und die Sanierung
des Bestandes, ein neues und modernes Heim
geschaffen. Das Haus, Baujahr 1957, beherbergte ursprünglich zw
e i Wohneinheiten. Durch
gezieltes Eingreifen in die Bausubstanz wurde
das Haus den Bedürfnissen der Bauherren angepasst und modernisiert.
Das Entfernen der Wand zwischen der ehemaligen Küche und dem Esszimmer im Erdgeschoss
ermöglicht eine großzügige Raumabfolge von
Küche und Essbereich, die durch eine breite
Wandöffnung mit dem neuen Wohnraum im
Anbau verbunden sind. Raumhohe Fenster bieten einen großzügigen Ausblick und schaffen
10
eine Verbindung zum Garten. Der ehemalige
Wohnraum und das Schlafzimmer stehen nun als
Arbeitsraum und Gästezimmer zur Verfügung.
Durch eine gew
e ndelte Treppe gelangt man in
das Obergeschoss, wo die Schlafräume der Familie untergebracht sind. Die ehemalige Küche
nimmt das neu gestaltete Badezimmer auf,
während aus dem alten Bad ein Ankleidezimmer für die Eltern geschaffen wurde. Durch die
Erw
e iterung eines Fensters und die bestehende
Öffnung der alten Balkontür haben beide Kinder
Zugang zu der 44 m2 großen Dachterrasse.
Der Neubau wurde in Holzrahmenbau ausgeführt und mit anthrazit-farbenen VollkernSchichtstoff-Fassadentafeln verkleidet.
x : tr a p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
JbWVjjcY:glZ^iZgjc\Z^cZh:^c[Vb^a^Zc]VjhZh
Köln 2006
Wohnfläche alt: 150 m² I Wohnfläche neu: 200 m²
„Wir möchten den Garten ins Haus holen!“ lautete die Devise der Baufamilie.
Im Rahmen einer umfassenden Sanierung
erweitert sich der Wohnbereich in den Garten
als eingeschossiger Anbau. Eine Glasfassade mit
möglichst schlanken Profilpfosten macht diesen
Wunsch wahr. Dabei tragen die Stahlprofile
auch das darüber liegende Flachdach. Möglich
wurde dies durch ein Dachtragwerk als Holzkonstruktion, das bei optimaler Dämmung ein
relativ geringes Eigengewicht hat. Maximale
Transparenz wird durch die Festverglasung
erreicht. Der notwendige Sonnenschutz ist hier
durch verdeckt angeordnete Außen-Raffstores
mit elektrischem Antrieb realisiert.
Die Grundrisse wurden nach den gewünschten Anforderungen behutsam und sinnvoll neu
organisiert. Die wichtigsten Maßnahmen lagen
in der energetischen Verbesserung der Gebäudehülle. Dazu gehörte ein Vollwärmschutz
von Außenwänden und Sockelbereich und die
Erhöhung der Dachsparren für die erforderlichen Dach-Dämmstärken. Eine zusätzliche
Schleppgaube schafft ausreichende Belichtung
für die Kinderzimmer im Dachgeschoss, die bis
in den Firstbereich als Schlaf-Emporen nutzbar
gemacht wurden.
<in Zusammenarbeit mit Klaus-Dieter Kluger>
11
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
JbWVjjcY6cWVjZ^cZh7Zig^ZWhaZ^iZg"7jc\Vadlh
Detmold Berlebeck 2011
Wohnfläche alt: 93 m² I Wohnfläche neu: 170 m²
Ein ehemaliger Betriebsleiter-Bungalow der Telekom aus den 70er Jahren wurde zu
einem repräsentativen Wohnhaus umgebaut.
Vo
r zustand
Der ehemals eingeschossige Bau erhielt einen
völlig neu gestalteten Grundriss: Der neue Eingang liegt jetzt auf der Nordseite im Souterrain
und wird über einen neu angelegten Lichthof
erreicht. Der Eingangsbereich erstreckt sich mit
seinem offenen Luftraum über beide Etagen.
Die Treppe führt zum zentralen Wohnflur im EG,
der auch großzügigen Platz für eine lange Tafel
bietet.
Der Anbau im Osten des Hauses nimmt das
neue Wohnzimmer auf. Eine Treppe verbindet
den Wohnraum im Erdgeschoss mit einer Galerie. Von hier gelangt man auf die weitläufige
Dachterrasse. Der 5,50 m hohe Wohnraum
erhielt im EG großflächige Glasfassaden nach
Osten und Süden und im Galeriegeschoss nach
12
Visualisierung
Westen. Im Norden findet sich ein schmales Fester, das beide Geschosse verbindet. Sonnenlicht
durchflutet den Raum von Morgens bis Abends,
der Lichteinfall kann über Sonnenschutzelemente geregelt werden.
Die energetische Sanierung auf Neubau-Niveau
umfasste das Ausblasen der bestehenden Luftschicht mit Dämmstoff sowie eine zusätzliche
Außendämmung mit einem WärmedämmVerbundsystem (WDVS) und einer gedämmten Plattenfassade aus Schichtstoffplatten auf
mineralischer Basis. Die neue Fußbodenheizung
mit ihren großen Flächen ermöglicht problemlos die Nutzung einer Wärmepumpe, die von
einem Kaminofen in den Spitzenlast-Zeiten
ergänzt wird.
Endzustand
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
HVc^Zgjc\Z^cZh+%Zg?V]gZ7jc\Vadlh
Detmold-Hiddesen 2010
Wohnfläche: 194 m²
Durch ein geschicktes Spiel mit Farben, Proportionen und Materialien entstand aus
dem vormals tristen Gebäude eine ansprechende architektonische Komposition.
Der Wechsel zwischen rot und weiß gefärbten,
homogenen Putzflächen und einer Plattenfassade mit rechtwinkligem Fugenbild aus UV- und
witterungsbeständigen Fassadentafeln in Anthrazit gliedert die einzelnen Baukörper und sorgt
für spannungsvolle Kontraste.
Für den neuen Eigentümer waren die Platzverhältnisse durch die Unterteilung in zwei Wohneinheiten zu beengt. so wurde der zweite Eingang mit dazugehöriger Außentreppe entfernt.
Es entstand eine neue Spindeltreppe zwischen
Erd- und Obergeschoss und eine zweigeschossige Verglasung, welche die vormals dunklen
Flure nun hell erleuchtet.
Die Küche der ehemaligen Obergeschosswohnung wurde zum Ankleidezimmer, wodurch der
Flur verkleinert und das Bad vergrößert w
e rden
konnten. Im Wohnzimmer des Erdgeschosses
befand sich ein Einbauschrank, der zurückgebaut wurde. An seiner Stelle entstand nun ein
großer Wanddurchbruch zwischen der Küche
und dem neuen Essbereich.
Der gesamte Eingangsbereich wurde umgestaltet, der Zugang von der Einfahrt wurde vollständig neu gelöst. Nun dienen Gabionen (mit Steinen gefüllte Drahtkörbe) als Absturzsicherung.
18
Die Dachterrasse erhielt ein neues, an die Architekturgestaltung angepasstes Geländer sowie
einen Steinplatten-Belag. Bei der Sanierung
und Dämmung der Flachdächer wurde die alte,
schadhafte Attika-Verkleidung erneuert und
wirkt nun wesentlich filigraner. Der unter der
Garage liegende Keller erhielt einen eigenen
Zugang zum Garten.
Für die energetische Optimierung des Gebäudes
wurden umfassende Wärmedämmmaßnahmen
durchgeführt. Das Energiekonzept baut auf der
Nutzung von Um
e
w
ltenergie durch Wärmepumpen auf. Ein zinsgünstiges KfW-100-Effizienzhaus Darlehen sowie eine BAFA-Förderung der
Wärmepumpen entlasteten die Finanzierung.
Die für Neubauten nach EnEV (Energieeinsparverordnung) geforderten Werte wurden deutlich unterschritten! Der Primärenergiebedarf
liegt 33,6 % unter dem Anforderungsniveau
der EnEV 2007 (der Wert sagt etwas über die
Gesamt-Energiebilanz des Gebäudes unter
Berücksichtigung der Effizienz der Heizungsanlage und des verw
e ndeten Energieträgers aus).
Die Transmissionswärmeverluste liegen 9,4 %
unter den für Neubauten geforderten Höchste rten (der Wert spiegelt die Qualität der Wärw
medämmung wieder).
x : tr a p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
HVc^Zgjc\jcYIZ^ag“X`WVjZ^cZh;VX]lZg`]VjhZh
Belle (Horn-Bad Meinberg) 2011
Wohnfläche: 175 m²
Eine Fachwerk-Ruine wird zum schmucken Kleinod für die zweite Lebenshälf te eines
Ehepaars.
Das Fachw
e rkhaus aus dem 19. Jhd erhielt eine
Totalsanierung. Während der Sanierungsphase
stand das gesamte Haus zeitw
e ise lediglich auf
Holzböcken, um das Herstellen der neuen Stahlbetonsohle zu ermöglichen. Große Teile des
Fachwerks mussten ersetzt werden. Die noch
intakten Teile des Fachwerks wurden anschließend fachgerecht überarbeitet und die Gefache
neu verputzt.
Nach Abbruch des maroden Anbaus aus den
1950er Jahren war klar, dass an der freigelegten Giebelwand kein schützensw
e rtes Fachw
e rk
mehr vorhanden war. Daher konnte hier eine
moderne, wärmegedämmte Holz-Glasfassade
ausgeführt werden. An der Stelle des rechteckigen Glaselements befand sich ursprünglich eine
gemeinsame Treppenanlage, welche halb in
das alte Fachw
e rkhaus und halb in den abbruchreifen Anbau eingebaut war.
Die große Deele wird jetzt von der einen Seite
durch das zw
e igeschossige Fensterelement und
von der anderen Seite durch das nun verglaste
Deelentor belichtet. Dieser zentrale Wohnraum
ist daher -für Fachwerkhäuser ungewöhnlichhell und lichtdurchflutet. Der besondere Clou ist
die Freitreppe mit Brücke zwischen den Wohngefachen als filigrane Holz-/Stahlkonstruktion.
Jeder der beiden Söhne hat im OG einen eigenen Wohnbereich mit Schlafraum, Wohnküche,
Bad und Abstellraum. Natürlich erhielt das alte
Haus auch vier moderne Bäder, komplett neue
Elektroinstallation und eine umfassende Modernisierung aller Räume.
Neben der neuen Dacheindeckung wurde das
Haus auch energetischer Hinsicht auf den neuesten Stand gebracht. Alle Außenwände erhielten
eine 18 cm dicke Holz-Leichtlehm-Innenschale,
die für eine gute Wärmedämmung und hervorragendes Raumklima sorgt. Sie nimmt auch die
Wandflächenheizung auf, die sowohl der Raumheizung als auch der Bauteiltemperierung dient.
Zusätzlich wurde im Erdgeschoss eine Fußbodenheizung ausgeführt, die ebenfalls niedrig
temperiert ist, um einen effizienten Betrieb der
Erdwärme-Wärmepumpe sicher zu stellen.
Diese, mit einem hervorragenden Wirkungsgrad (COP) von 6,5 arbeitende CO2-Anlage,
bezieht ihre Wärme aus Sondenbohrungen, die
im Garten des Hauses liegen. Standard-Anlagen
mit Sole als Wärmeträger weisen i.d.R. einen
COP-Wert von 3–5 auf. Im Sommer kann die
Wärmepumpe zur aktiven Kühlung des Gebäudes verwendet werden und regeneriert dabei
zugleich das Kollektorfeld im Erdreich.
23
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
:^c;VX]lZg`]Vjh^cIgVjbaV\Zl^gYojbHX]bjX`hi“X`
Detmold Heiligenkirchen 1998
Wohnfläche: 185 m²
Zum Zeitpunkt der Übernahme dieses Projekts waren lediglich die Zimmerarbeiten
am Fachwerk abgeschlossen, jedoch wurden erhebliche Planungsfehler festgestellt.
Die bereits beauftragten Handw
e rksfirmen hatten keine Leistungsverzeichnisse. Eine Koordination der Gew
e rke durch die bisherige Bauleitung war nicht erfolgt. Roh- und Aufbauhöhen
waren nicht festgelegt, ein verbindlicher Meterriss fehlte. Trotzdem lagen Treppe und Galerie
schon fertig in der Schlosserwerkstatt und die
Sohlplatte war bereits betoniert. Nach über
zw
e ijähriger Bauzeit war es nun endlich Zeit für
eine kompetente Planung und Baubetreuung.
Zunächst musste –nach sorgfältigem Aufmaß
und Überprüfung der bereits geschaffenen Tatsachen– eine Planung der Fußbodenaufbauten
erfolgen. Für die Deele im Erdgeschoss waren
eine Fußbodenheizung und großformatige rustikale Fliesen gewünscht. Mit herkömmlichen
Fußbodenaufbauten wäre dies nicht mehr möglich gewesen, weil die erforderliche Wärmedämmung keinen Platz gehabt hätte.
Die Lösung war ein Gußasphalt-Estrich mit integrierten Heizleitungen auf Wärmeleitblechen
und nur 40 mm (statt üblicherweise 60 mm)
Gesamtdicke. Als Wärmedämmung wurden hitzefeste Dämmstoffplatten aus Polyurethan mit
extrem niedriger Wärmeleitfähigkeit eingesetzt.
So konnte die Dicke der Dämmebene von 100
auf 60 mm reduziert w
e rden.
24
Der Kopfstein des Torbogens hatte sich gelockert, es bestand Einsturzgefahr und musste
für die Bauzeit gesichert w
e rden. Anschließend
wurde eine Schablone des deformierten Sandstein-Bogens angefertigt, anhand derer er –nun
unsichtbar durch einen Stahlträger verstärkt–
wieder hergestellt werden konnte.
Der hochwertige Innenausbau erforderte
aufwändige Detailplanungen und sensiblen
Umgang mit der historischen Bausubstanz. Für
Geländer, Bäder, Fußböden, Elektroinstallation
und Ausstattung wurden diverse Spezialanfertigungen entworfen.
Für das Bad mit WC, großzügigem Duschbereich
und Holzdielenboden wurde eine individuelle
Doppel-Waschtisch-Anlage mit filigranen, drehbaren Spiegeln und geräumigem Unterschrank
entworfen. Bei der Realisierung dieser Sonderanfertigung waren 8 Firmen zu koordinieren.
Ein Highlight ist die neue Badestube zwischen
Schafzimmer und Bad mit der frei aufgestellten
historischen Emaille-Badewanne.
Durch kreative Ideen und kompetente Baubetreuung konnte dieses alte, charmante Gebäude
in ein echtes Schmuckstück verwandelt werden.
x : tr a p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
HVc^Zgjc\Z^cZhYZc`bVa\ZhX]“ioiZc;VX]lZg`]VjhZh
Holzhausen-Externsteine 2002
Wohnfläche: 146 m²
Das ält este Haus in der Ortsmitte von Holzhausen-Externsteine (Ortsteil von Horn-Bad
Meinberg) wurde im Außen- und Innenbereich umfassend saniert.
Der Bauherr hatte bereits mit der Sanierung
begonnen, da wurde das Haus von der zuständigen Behörde unter Denkmalschutz gestellt und
ein Bau-Stop verhängt. Zunächst musste daher
neben dem Entwurf ein verformungsgerechtes
Aufmaß, eine Schadenskartierung und ein mit
dem Denkmalschutz abgestimmtes Maßnahmen- u. Sanierungs- Konzept erstellt w
e rden.
Es stellte sich schnell heraus, dass dies für die
Bauleute nicht finanzierbar sein würde. In enger
Zusammenarbeit mit der Stadt Horn–Bad Meinberg wurde daher ein Fördermittel-Konzept aus
Landesförderdarlehen und Mitteln aus der städtebaulichen Ergänzungsförderung des Landes
NRW für den Denkmalschutz (insgesamt 5 verschiedene Fördertöpfe) ausgearbeitet. Die dreijährige Bauzeit war erforderlich, um den extrem
hohen Eigenleistungsanteil zu ermöglichen.
Finanzierungsübersicht:
Eigenleistung 30 %
Zuschüsse Denkmalpflege 20 %
zinsgünstige WfA-Darlehen 25 %
Frei finanzierte Mittel 25 %
Eine ausgeklügelte Kombination aus verschiedenen, denkmalgerechten Dämmaßnahmen (z.B. Holz-Leichtlehm-Innendämmung),
Bauteiltemperierung (Wändflächenheizung),
Fußbodenheizung, moderner Heiztechnik
und baubiologisch hochwertigen Materialien (Lehmputz, unbehandelte Naturhölzer,
Ziegel- und Natursteinen, ...) ermöglicht ein
äußerst behagliches Raumklima bei zeitgemäß
niedrigem Energieverbrauch. Um die Profile der
Sprossenfenster nach historischem Vorbild zu
erhalten, wurden Kastenfenster ausgeführt.
25
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
B^Zild]cegd_Z`i[“gY^ZHi^[ijc\:WZc":oZg
Lemgo Entrup 2009
Wohnfläche: 8 x ca. 47 m²
Öffentlich gefördertes Mietwohnprojekt mit 8 Wohneinheiten für die gemeinnützige
Eben-Ezer Stiftung in Lemgo.
Mit jeweils 47,04 m² großen Appartments
wurde dem Wunsch der Stiftung entsprochen,
günstigen und vor allem förderfähigen Wohnraum für betreutes Wohnen zu erstellen.
während sie im OG den späteren Anbau eines
Balkons ermöglichen. Für eine behindertengerechte Nutzung der Wohnungen im OG lässt sich
ein Aufzug am Laubengang nachrüsten.
Die Wohnungen verfügen neben Küche, Bad,
Schlaf- und Wohnraum über einen im Appartement liegenden Abstellraum.
Bei Entwurf und Konstruktion wurde auf kostensparende Ausführung Wert gelegt. Auch ohne
aufwändige Fassadenbekleidungen wird der
Baukörper durch Farbakzente gegliedert. Die
erreichten Kosten in Höhe von nur 770 € je m²
Brutto-Geschossfläche sind im Wohnungsbau
ein Spitzenwert, der nur durch professionelle
Planung erreicht w
e rden kann.
Während die Fassade auf der Erschließungsseite
geschlossen ist und hier die Funktionsräume –
wie zum Beispiel Bad und Küche– liegen, ist
die gegenüberliegende Fassade geprägt von
großen, bodengleichen Fenstertüren. Diese
gewähren im EG den Austritt zum Freisitz,
26
<In Zusammenarbeit mit Wilfried Funke>
x : tr a p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
CZjWVjkdc&'WVgg^ZgZ[gZ^ZcHdo^Vald]cjc\Zc
Lemgo Spiegelberg 2012
Wohnfläche: 12 x ca. 47 m²
Zwei Gebäude teilen sich Laubengang und Aufzug. Die gemeinsame Erschließung
spart nicht nur Kosten, sondern gewährleistet die Barrierefreiheit der Wohnungen.
Die gemeinnützige Stiftung Eben-Ezer und die
Westfälisch-Lippische Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH (WLV) begegnen den neuen
Anforderungen an selbstbestimmtes Wohnen
im Zuge der Inklusion durch kostengünstigen
sozialen Wohnraum für Singles mit Behinderungen. Dem Mehrfamilienhaus sieht man trotzdem nicht an, dass es sich um öffentlich geförderte Sozialwohnungen handelt.
die Gebäude den KfW-70 Effizienzhaus-Standard
und erhielten daher attraktive Fördermittel.
Die Wohnungen haben im EG Terrassen, im
OG Balkone mit West-Ausrichtung. Im Außenbereich gibt es Fahrradabstellräume und überdachte Müllcontainer-Stellplätze. Durch die
Gliederung in zwei Gebäude entstehen zwei
Brandabschnitte. Zwei Außentreppen und die
flächendeckende, vernetzte Brandmeldeanlage
sorgen für überdurchschnittlichen Brandschutz.
Die 12 Single-Wohnungen haben eine Wohnfläche von jew
e ils 46 bis 47 m² bei optimalem
<In Zusammenarbeit mit Wilfried Funke>
Zuschnitt. Die flache Dachneigung ermöglicht
die volle Ausnutzung des Dachgeschosses. Hier
ist in jedem Gebäudeteil nur jew
e ils eine Wohnung vorgesehen.
Im größeren Gebäude befindet sich im Dachgeschoss sogar ein Gemeinschaftsraum mit Küche,
Bad und einem Gästezimmer, der von der
Hausgemeinschaft genutzt werden kann. Da
aus Kostengründen auf einen Keller verzichtet
wurde, sind auch die Abstell-, Haustechnik- und
Trockenräume im Dach untergebracht.
Durch optimale Wärmedämmung, hocheffiziente Haustechnik und ein äußerst günstiges Verhältnis von Kubatur (Rauminhalt) zu Außenfläche (Wände, Dächer, Sohlplatte etc.) erreichen
27
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
8 Single-Appartements auf kleinem Grundstück
Bad-Salzuflen 2014
Wohnfläche: 8 x ca. 38 m²
Wohnhaus mit 8 Einheiten für die gemeinnützige Eben-Ezer Stiftung.
Auf einem sehr begrenzten Grundstück mit
einem Bebauungsplan, der nicht viele planerische Freiheiten erlaubt, entstand ein Mehrfamilienhaus mit insgesamt 8 Wohneinheiten.
Um das geforderte Raumprogramm zu erfüllen
war es erforderlich, jeden Zentimeter der Längen-, Breiten- und Höhenvorgabe des Bebauungsplanes auszunutzen. Es wurden insgesamt
3 unterschiedliche Wohnungstypen entwickelt.
Alle Wohnungen verfügen über einen Freisitz in
Form von Terrasse oder Balkon. Die jew
e iligen
28
Abstellräume, Hausanschlussraum und Waschraum befinden sich im Kellergeschoss. Die
Erschließung der Wohnungen erfolgt über das
geschlossene Treppenhaus, welches in seiner
Mitte ausreichend Platz für einen ggf. nachzurüstenden Aufzug besitzt.
Durch konsequente Planung auch im Bereich
der Haustechnik wurden Leitungswege von
Sanitär- und Heizungsinstallation minimiert und
so die Kosten erheblich reduziert.
<In Zusammenarbeit mit Wilfried Funke>
x : tr a p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
'Ld]c]Z^bZ[“g_Z')7Zld]cZgb^i7Z]^cYZgjc\Zc
AV\ZHiVeZaV\Z'%%&$'%%)^colZ^6WhX]c^iiZc
Wohn-/Nutzfläche: rd. 1.700 m²
Die gemeinnützige Stiftung Eben-Ezer beauftragte zunächst einen Neubau und
anschließend den Umbau eines Wohnheims für insgesamt 48 Bewohner.
Der im ersten Bauabschnitt fertig gestellte
Neubau bietet auf seinen 2 Etagen Raum für
insgesamt 4 Wohngruppen zu je 6 Bewohnern
mit zum Teil schweren Behinderungen. Die
beiden rechtwinklig zueinander angeordneten Gebäudeteile werden durch den Erschließungs- und Aufenthaltsbereich miteinander
verbunden. Hier hat jede Wohngruppe einen
eigenen Außenbereich –sei es Terrasse oder
großer Balkon. Die Hanglage des Gebäudeensembles ermöglicht es, unter dem aufgeständerten Gebäudeteil zusätzlich einen großzügigen Gemeinschaftsraum zu schaffen. Neben der
internen Nutzung besteht auch die Möglichkeit,
den Gemeinschaftsbereich für größere externe
Veranstaltungen zu vermieten.
Die Umbauarbeiten fanden im bewohnten
Objekt statt, so dass sie abschnittsweise mit
sorgfältig ausgeführten Staubschutzmaßnahmen durchgeführt werden mussten.
Durch Zusammenlegung, Erweiterung und
Umstrukturierung von Räumen, Einbau neuer
Bäder, Treppenhäuser und Flure entstand eine
Mischung aus Wohngruppen, Einzelappartements und Einzelzimmern mit jew
e ils eigenem
Bad, welche die unterschiedlichen Bedürfnisse
der Bewohner berücksichtigen. Durch Austausch
der Fenster, Neueindeckung und Dämmung
des Daches, Anbringen einer Außendämmung
(Wärmedämm-Verbundsystem / WDVS) sowie
die Installation einer Solarthermie-Anlage
konnte der Gebäudeenergiestandard erheblich
verbessert werden.
Nach Fertigstellung des Neubaus wurde im
zweiten Bauabschnitt die Sanierung und
Abschließend wurde gemeinsam mit der HeimUmstrukturierung des bestehenden Wohnleitung ein Konzept für den Außenraum entheimes in Angriff genommen. In dem Altbau
wickelt und umgesetzt, in das beide Gebäude
waren langjährige Bewohner in Ein- und Mehreingebettet sind und welches den Bewohnern
bettzimmern untergebracht, die ihren Alltag
großzügigen Raum für kreative Entfaltung und
weitgehend selbständig bewältigen konnten.
Freizeitgestaltung bietet.
Insbesondere die Unterbringung in Mehrbettzimmern mit gemeinschaftlich genutzten Sani- <In Zusammenarbeit mit Wilfried Funke>
tärräumen war nicht mehr zeitgemäß.
29
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
A^ee^hX]Zg@gZ^hiV\!JbWVjjcY:glZ^iZgjc\7VjaZ^ijc\
von Plenarsaal und parlamentarischem Bereich
Detmold 2014
Brutto-Geschossfläche: rd. 1.600 m²
Zeitgemäße und repräsentative Räume für den lippischen Kreistag mit moderner
Gebäudetechnik und hervorragender Raumakkustik.
In einer Bauzeit von 11 Monaten wurde der gesamte ca. 1.6 00m² große, aus den 80er-Jahren
stammende Bereich entkernt, neu strukturiert,
die Außenhülle energetisch ertüchtigt und unter
anderem mit einer Photovoltaik-Anlage versehen. Neben den aufwendigen und umfangreichen Abbrucharbeiten erforderten insbesondere die sehr anspruchsvollen Trockenbauarbeiten
im Foyer-Bereich und Plenarsaal hier höchste
Aufmerksamkeit und Durcharbeitung in Planung, Ausführung und Bauleitung.
Aufgrund der äußerst geringen Rohbauhöhe
war die Integration modernster Klima- und Lüftungs-, Netzwerk-, Gebäudeleit-, Beschallungsund Beleuchtungstechnik Millimeterarbeit.
Gleichzeitig mussten umfangreiche Vorgaben
der Raumakkustik umgesetzt werden. Möbel
und feste Einbauten sind überwiegend individuell geplante Maßanfertigungen.
<für Schmersahl | Biermann | Prüßner>
30
x : tr a p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
Sanierung der Konzerthalle Bad-Salzuflen (Bauleitung)
Bad-Salzuflen 2010
Brutto-Geschossfläche: rd. 6.500 m²
Umfassende Sanierung und Modernisierung der denkmalgeschützten Konzerthalle in
der Kurstadt Bad Salzuflen
Die Sanierung umfasste Dach, Fassade, Glasfassaden sowie im Innenraum die Erneuerung
von Sanitärbereichen, Heizungs-, Klima- und
Lüftungstechnik, Elektroinstallation, Verschattungseinrichtungen, Oberflächen von Wänden, Decken und Böden, Mobiliar, Bestuhlung,
Beleuchtung und Bühnentechnik sowie eine
neue Aufzugsanlage. Der hohe Anspruch des
Gebäudes und die besonderen Belange des
Denkmalschutzes erforderten viel Detailarbeit.
<für Schmersahl | Biermann | Prüßner>
<In Zusammenarbeit mit Wilfried Funke>
31
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
Sanierung und Umbau einer Hochschul-Mensa
Lemgo 2009
Nutzfläche: 800 m²
Sanierung und Umbau der Mensa der Fachhochschule Lippe und Höxter in Lemgo.
Im Auftrag des Bau- und Liegenschaftsbetriebs Nordrhein-Westfalen (BLB NRW)
Die energetische Sanierung der Mensa umfasste
die Dämmung und die neue Abdichtung der
Flachdächer, die Erneuerung der Dachentwässerung sowie den Austausch von Glasfassaden
und Oberlichtern. Aufgrund der transparenten
Gebäudehülle und der filigranen Pilzstützen
mit unterschiedlichen Höhenniveaus war eine
umfassende Detailplanung erforderlich.
<In Zusammenarbeit mit Wilfried Funke>
32
Leistungen:
Entwurf
Genehmigungsplanung
Ausführungsplanung
Detailplanung
Bauüberwachung
Koordination der Fachingenieurleistungen
Bauzeitenplanung + Terminüberwachung
Rechnungsprüfung + Abrechnung
32
x : tr a p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
Brandschutz-Sanierung eines Hochhauses (Bauleitung)
=VgZcWZg\8^in"8ZciZg=88!9dgibjcY'%&%
Nutzfläche: 20.000 m²
Bauleitung der Brandschutzsanierung eines der höchsten Häuser der Stadt Dortmund.
Brandschutz-Sanierung und nachträglicher
Einbau von Sicherheits-Überdruck-Lüftungsanlagen (SÜLA, je nach Hersteller und Funktionsprinzip werden solche Anlagen auch als
RDA, DBA, RVA oder DDS-Anlagen bezeichnet),
Brandmeldetechnik und Behördenfunk-Anlage
in allen 22 Geschossen des HCC Dortmund im
laufenden Büro- und Veranstaltungsbetrieb. Die
unvermeidliche Belastung der Mieter konnte
nur durch straffe Terminplanung und Baustellenorganisation erträglich gestaltet werden.
Eine logistische Meisterleistung!
Das HCC bietet auf 20.000 m2 Nutzfläche neben
Büro- und Verwaltungs-Etagen einen Konzertsaal, Konferenzräume und eine atemberaubende Event-Ebene mit Veranstaltungsräumen
in rund 70 m Höhe. Das hauseigene Bistro sorgt
für Catering auf höchstem Niveau.
<für Schwitzke Project GmbH und Mace GmbH>
Leistungen:
Projektmanagement
Bauüberwachung
Koordination der Fachingenieurleistungen
Bauzeitenplanung + Terminüberwachung
Kostenmanagement
Rechnungsprüfung + Abrechnung
33
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
Neubau einer Wohnanlage (Detailplanung + Visualiserung)
Schöttmar 2014
Wohnfläche: 22 x 45-103 m²
Für die Errichtung eines Mehrfamilienhauses mit 22 Wohnungen am „Schötmarschen
Tor“ wurde xtraplan mit Detailplanung und Visualisierung betraut.
In drei Vollgeschossen und einem aufgesetzten Um Kostenrahmen und Zeitfenster des Projekts
Staffelgeschoss sind insgesamt 22 mehrgene- einzuhalten war eine fundierte und durchdachte
rationengerechte Wohnungen mit unterschied- Detailplanung notwendig. Durch Entwicklung
lichen Grundrissen für Alt und Jung entstanden. und Ausarbeitung aller notwendigen Details
Die Wohnungen bieten mit Wohnflächen von konnte der anspruchsvolle Entwurf konsequent
45 bis 103 m2 Raum für sehr unterschiedliche und dauerhaft mängelfrei auf der Baustelle
Wohnkonstellationen. Die Erschließung der vier umgesetzt werden. So war eine sichere und
Etagen erfolgt über einen Aufzug und Lauben- zügige Abwicklung des Bauvorhabens möglich.
gänge vollkommen barrierefrei. Energetisch
Zur Unterstützung einer frühzeitigen Vermarkist das Haus natürlich auf dem neuesten Stand.
tung der Mietwohnungen wurde eine qualitativ
Alle Wohnungen verfügen zudem über bodenhochwertige und ansprechende Visualisierung
gleiche Duschen. Individuelle Terrassen (im EG)
des Entwurfs beauftragt.
und Balkone/Loggien in den oberen Etagen
sorgen für hohen Wohnwert und nachhaltige <für Wohnbau Lemgo eG>
Vermietbarkeit.
34
x : tr a p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
Kinderhospiz Bethel
7^ZaZ[ZaY'%%.!LZiiWZlZgWhWZ^igV\
Brutto-Geschossfläche: 2.530 m²
Entwurf für den Neubau eines Kinderhospizes der Stiftung Bethel in Bielefeld.
Die Lösung der Wettbewerbsaufgabe stellte
hohe Anforderungen: umfangreiches Raumprogramm, komplexe Raumbeziehungen und
Funktionsabläufe, das anspruchsvolle Baugrundstück, die emotionale Bestimmung des
Gebäudes.
Stahlbeton-Winkel schieben sich nach Norden in
den Hang und definieren die 2 bis 3-geschossigen Baukörper. Nach Osten, Westen und Süden
dagegen öffnen sich die Gebäude mit Glasfassaden und Fassadentafeln, die in den natürlichen
Grüntönen der Umgebung abgestuft sind.
Im Erdgeschoss befinden sich die Patientenzimmer mit Funktionsräumen und der Gemeinschaftsbereich mit Küche, im Obergeschoss die
Zimmer der begleitenden Eltern. Das Souterrain nimmt Verwaltung und Nebenräume auf.
Durch Lichtbänder, Oberlichter und bodengleiche Fensterelemente werden alle Räume großzügig belichtet und wirken hell und freundlich.
Der zentrale Empfangs- und Spielbereich ist mit
einem Glasdach ausgestattet, das ganzjährigen
Tageslichtbezug gewährleistet.
Ein Ort, der den Weg leichter macht…
35
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
Anlage für betreutes Wohnen
AZWZch]^a[Z=Zg[dgY'%&%!LZiiWZlZgWhWZ^igV\
Brutto-Geschossläche: 890 m²
Die Lebenshilf e Herford wünschte in diesem Wettbewerb den Neubau eines Hauses
für vier Wohngruppen zu je vier Bewohnern sowie einer „Tagesstruktur“.
Die Wettbewerbsaufgabe umfasste einerseits
ein umfassendes Raumprogramm mit unterschiedlichsten Funktionen und Anforderungen
an Arbeitsabläufe und Raumbeziehungen, die
eine sehr große Nutzfläche und Kubatur erforderlich machten. Andererseits war gewünscht,
das äußere Erscheinungsbild an die umgebende
Bebauung in Bezug auf Gebäudehöhe und
Dachform anzupassen.
Die Lösung bestand aus drei Gebäuderiegeln
mit Putdach, die in ihrer Mitte ein Atrium bilden,
welches sich nach außen verjüngt, sodass sich
36
zwei Satteldach-Giebel ergeben. Im glasüberdeckten Atrium finden die Gemeinschaftsflure
mit Aufenthaltsbereichen Platz.
Je vier zusammen liegende Bewohnerzimmer
teilen sich einen Wohnbereich mit Freisitz oder
Balkon. Im Erdgeschoss sind die Funktionsräume untergebracht.
An das Hauptgebäude lehnt sich die 1-geschossige Tagesstruktur, die den Klienten Platz zum
Aufenthalt und für die Tagesgestaltung gibt.
<In Zusammenarbeit mit Wilfried Funke>
x : tra p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
?V]ceaVio[dgjb7^ZaZ[ZaY
7^ZaZ[ZaY'%%-!LZiiWZlZgWhWZ^igV\
Überdachung der Eingänge zu U-Bahn und Einkaufspassage unter dem Jahnplatz.
Die äußerst geringen Abstände zu den Umgebungsbauten und deren sehr unterschiedliche
Fassadengestaltung erforderten einen Baukörper, der sich in Form und Materialgebung nicht
in den Vordergrund drängt, aber dennoch über
Eigenständigkeit und Ästhetik verfügt.
Daher wurde als klare geometrische Form ein
Kubus gewählt, dessen Glashaut sich über eine
bügelförmige Tragstruktur spannt.
Durch seine Neigung in Längsrichtung unterstreicht er die Treppenanlage, zeichnet die
38
Bewegung der Passanten nach und verbessert
die Anbindung der Neustadt an die Altstadt.
Tagsüber fällt durch die großzügige Verglasung
viel Licht in das Jahnplatzforum, die Ein- und
Durchblicke in Bahnhof- und Niedernstraße
bleiben transparent. Nachts ist die Lichtwirkung
der Kuben spektakulär.
<In Zusammenarbeit mit W. Junglewitz
und Wilfried Funke>
x : tr a p l a n...
architektur innenarchitektur
lll#migVeaVc#YZ™bV^a5migVeaVc#YZ
CZj\ZhiVaijc\BVg`ieaVio=ŽmiZg!Hi~YiZWVja^X]Zh@dcoZei
=ŽmiZg'%%-!LZiiWZlZgWhWZ^igV\
Marktplatz und Schalker Platz der Stadt Höxter sollt en neu gestalt et und auf einladende, urbane Art miteinander verbunden werden.
Ausgangssituation
Die den Platz umfassenden Gebäude waren
überwiegend aus den 60er und 70er Jahren
des letzten Jahrhunderts. Die großteils aus
dem städtebaulichen Zusammenhang gerissenen Fassaden bildeten eine unbefriedigende
Einfassung des Marktplatzes. Zudem bestand
keine Beziehung zwischen Markt- und Schalker
Platz. Pflasterung und Möblierung des Platzes
vermittelten keine urbane Aufenthaltsqualität.
Größere bauliche Veränderungen an den bestehenden Gebäuden waren in absehbarer Zeit
nicht zu erwarten.
Lösungsansatz
Um dem Platz trotz der ausdruckslosen
Bestandsfassaden eine einheitliche Fassung zu
geben erhalten die Fassaden ein vorgestelltes
Rankgerüst mit immergrünen Pflanzen.
Durch den Teilrückbau des Kaufhof-Untergeschosses, sowie eine neue, großzügige Freitreppe wird der Schalker Platz wieder mit dem
Marktplatz verbunden. Diese neue Verbindungsachse wird durch eine offene Wasserrinne markiert. Pflasterung und Möblierung des
Platzes verlaufen in einem orthogonalen Raster,
das parallel zum nördlich angrenzenden Gebäudekomplex verläuft. Die neuen Bänke, Bühnen
und Verschattungsanlagen orientieren sich an
diesem Raster und gestatten eine flexible Nutzung des Platzes mit hoher Aufenthaltsqualität.
<In Zusammenarbeit mit W. Junglewitz
und Wilfried Funke>
39
Herunterladen