Dezentrales Prozessleitsystem (PLS) Technische Daten

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Technische Daten
SattLine®
Technische Daten SattLine Version 2.2
Datensicherung
Grafikkarte
Kommunikations-karte
Serielle Kanäle
Drucker
Bedienertastatur
Zeigegeräte
Sonstige Geräte
Windows NT 4.0
Mit der Windows NT HardwareKompatibilitätsliste kompatibler PC mit
Pentium •90 MHz; mind. 32 MB RAM
empfohlen
Wechseldatenträger (z. B. SyQuest
oder DAT)
1024 x 768 Pixel und mind. 256
Farben
Ethernet-Karte erforderlich; zweite,
edundante Karte möglich
Digiboard PC/2e, PC/4e, PC/8e oder
PC/16e empfohlen; siehe Windows
NT Hardware-Kompatibilitätsliste
Alarmdrucker müssen als Zeilendrukker
ausgeführt sein.
Berichtsdrucker und Drucker für
Papierausdruck müssen der Windows
NT Hardware-Kompatibilitätsliste
entsprechen.
Standard-PC-Tastatur oder konfigurierbare IP65/IP54-Tastatur von ABB
Automation
Dreitastenmaus empfohlen; Zweitastenmaus, Rollkugel (Trackball) oder
Trackpad können verwendet werden
Die Software wird auf CD vertrieben,
daher wird ein CD-Laufwerk benötigt.
MMS über reduzierten OSI-Stack
MMS über TCP/IP (reduzierter OSI-Stack)
SattBus 1
SattBus über TCP/IP
COMLI
Siemens 3964R Master 2
Allen Bradley DH+1, 2
ControlNet
MAP/OSI (MMS über vollen OSI-Stack)2
SINEC/H1 MAP*
SQL Client
PC
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
X
1
2
Zusätzliche Hardware erforderlich
Zusätzliche Lizenz erforderlich
SattLine ist ein eingetragenes Warenzeichen von ABB.
Microsoft ist ein eingetragenes Warenzeichen von Microsoft Corporation.
ABB regional center
Europe and Africa
Västerås, Sweden
Phone: +46 (0) 21 34 20 00
Fax: +46 (0) 21 13 78 45
Specifications subject to change without notice.
Printed in Sweden. © 1999 ABB Satt AB.
ABB regional center Americas
Wickliffe/Ohio, USA
Phone: +1 440 585 8500
Fax: +1 440 585 8756
Dezentrales
Prozessleitsystem (PLS)
Steuerung
X
X
X
Linde & Co
Betriebssystem
Hardware
Kommunikationsprotokolle
ABB regional center Germany
Mannheim, Germany
Phone: +49 (0) 1805 266776
Fax: +49 (0) 1805 776329
493-9012-21
9909
Totale Integration – ein System,
vollständige Funktionalität
SattLine® ist eines der ausgereiftesten Prozessleitsysteme auf dem Markt. SattLine verbindet
die Funktionalität eines dezentralen Leitsystems mit der Flexibilität einer leistungsstarken
Hardware-Architektur.
Auf der Grundlage einer grafischen, objektorientierten Konfiguration wird nur eine
Programmiersprache für grafische Bedieneroberfläche, logische Steuerung und Überwachungsfunktionen verwendet. Die Programmstruktur basiert auf derselben Logik und
demselben Ablauf wie der Prozeß selbst und ermöglicht dadurch ein ausgesprochen flexibles
Programm, das Entwicklungszeiten reduziert und ein hohes Maß an Software-Integrität sichert.
Das System ist offen und leicht auf der Plattform Microsoft® Windows NT™ zu integrieren.
Objektorientierte Programmierung –
ein System, eine Sprache
SattLine arbeitet mit einer grafischen,
objektorientierten Programmiersprache, wobei es
sich bei dem Objekt z.B. um eine Pumpe, ein Ventil,
einen Gärbehälter oder dgl. handeln kann. Im
Rahmen dieses Objektes sind alle Funktionen
enthalten, einschließlich Grafik und Animation,
Bedienersteuerung, Steuerlogik, Alarme, Rezepturen,
Datenprotokollierung etc.
Prozessoptimierung
Bei SattLine erfolgen sowohl Konstruktion als auch
Steuerung des Systems unter echten
Prozeßbedingungen. Wird z. B. ein Gärbehälter
verwendet, stehen alle Informationen über den
Gärbehälter auf dem Bildschirm zur Verfügung.
Dabei kann es sich um eine grafische Darstellung des
Gärbehälters, Programmlogik, Rezepturen,
Ablaufprotokolle oder Alarmprotokolle etc. handeln.
Programmierung leicht gemacht - mit
einem einzigen Werkzeug
Dank der objektorientierten Programmierung von
SattLine befinden sich alle Funktionen in einem
Objekt, u. a. Grafiken, Bedienereingriffe, Alarmabwicklung, Steuerung und Ablaufprotokollierung.
Architektur
Unabhängig von Anwendung und Systemgröße hat SattLine
immer dasselbe Aussehen, dieselbe Funktionsweise und dieselbe
Funktionalität. Deshalb können Sie mit dem System wachsen,
ohne irgend etwas, das bereits durchgeführt worden ist, ändern
oder ersetzen zu müssen.
Arbeitsplatz
(Workstation)
Software –
Architektur
Die Bedienung des Steuersystems erfolgt in
Anlehnung an den Prozeßablauf. Bediener
entwickeln ein tieferes Verständnis für den Prozeß
und die Bedienung des Steuersystems. Dieses
vertiefte Verständnis des Prozesses kann zu
Prozeßoptimierung, Verhinderung von Ausfallzeiten,
schnellerer Fehlererkennung, erhöhter
Produktqualität und optimierter Produktion führen.
Eine starke, installierte Basis
SattLine findet sich als bewährtes System in einer
Vielzahl von installierten Einheiten auf der ganzen
Welt wieder.
Das System kommt in zahlreichen unterschiedlichen
Anwendungsbereichen zum Einsatz, in
pharmazeutischen Prozessen, in der
Lebensmittelindustrie, in der chemischen Industrie,
in der Energieproduktion, in Wasserwerken, in
Kläranlagen, bei Tunnel-, Brücken- und
Eisenbahnprojekten.
SattLine – Gesamtkontrolle
über den Prozeß
Der Bediener im Zentrum
Der Bediener kann seine Rolle im Prozeß jetzt optimal gestalten. Er kann seinen Verantwortungsbereich
überwachen und erst bei Störungen eingreifen, oder
nach entsprechender Ein-arbeitung den Prozeß aktiv
mitverfolgen, Möglichkeiten der Prozeßoptimierung
erkennen und zu Qualitätsverbesserungen beitragen.
kann der Bediener ein detailliertes Bild von dem
Bereich oder Objekt auf den Bildschirm rufen, in
dem der Fehler aufgetreten ist.
Auf dem Bildschirm erscheinen alle Einzelheiten,
die einen Einfluß auf die Funktion haben, z. B.
Programmlogik, Bilder und dergleichen. Das
Wartungspersonal erhält die notwendigen Angaben
zur Diagnose und kann umgehend reagieren und den
Fehler beheben. Diese einfache Fehlersuche reduziert
Betriebsunterbrechungen und Ausfallzeiten.
All dies wird durch die totale Integration von
SattLine ermöglicht. Der Prozess und die Programme
können separat oder gleichzeitig überwacht werden.
Weniger Wartung und Service
Sollten Fehler auftauchen, erhält der Bediener sofort
eine Alarmmitteilung. Mit Hilfe der Zoomenfunktion
Kommunikation
Objekte können individuell erstellt, von Fehlern
befreit und getestet werden.
Eine Master-Bibliothek mit Objekten wird zur
Reduzierung der technischen Bearbeitungszeit für
viele gemeinsame Komponenten erstellt.
Die Programmierung erfolgt global, die Steuerung
der Objekte wird jedoch automatisch über das Netz
verteilt und im entsprechenden Controller ausgeführt.
Besserer Überblick für Entscheidungen auf
höchster Ebene
In einem komplexen Produktionsprozeß kann es
schwierig sein, sich einen Echtzeit-Gesamtüberblick
über den Prozeß zu verschaffen.
Da SattLine unter Windows NT läuft, läßt es
sich leicht in andere Verwaltungs- und Steuersysteme
integrieren. SattLine kann Daten von Datenbanken
und Anwendungen erfassen und verarbeiten.
• Verbesserte
Entwicklungsmöglichkeiten für den
Bediener
• Funktionenschnelle
Fehlersuche mit
integrierten Programmen
und Grafikenen
• Hohe Zuverlässigkeit
und Offenheit dank
Windows NT
Leitsystem
• Echte objektorientierte
Struktur
• Eine Schnittstelle für
alle Bediener
• Adaptierbare
Lizenztypen
• Effiziente Kommunikation
Leitsystem
Software: Module
Die Steuerprogramme von SattLine werden durch die
Konstruktion und Montage von Modulen (Objekten)
aufgebaut. Module auf niedrigerer Ebene gelten für
Prozeßobjekte wie Ventile oder Basisfunktionen wie
Ereignisüberwachung.
Die Module werden in Bibliotheken mit Grafiken
und Programmcode abgelegt. Basisobjekte können zur
Bildung höherer Hierarchien wie z. B. Mischbehälter,
Rohstoffaufnahme usw. verwendet werden.
Dank der Wiederverwendung der Software wird
eine schnelle Programmkonfiguration und qualitativ
hochwertige Entwicklung und Konsistenz bei
unveränderter Flexibilität ermöglicht.
Software: Programm
Ein Programm ist eine hierarchische Modulzusammenstellung aus Grafiken, Gleichungen, Variablen usw.
Das Programm kann dezentral ausgelegt werden, so
daß der Arbeitsplatz oder der Controller mehrere Programme ausführen kann.
Ein Programm kann auf Bibliotheken für Modulund Datenstrukturdefinitionen verweisen.
Die Programme können auch untereinander
Daten austauschen.
Software: Bibliothek
Die Bibliothek ähnelt sehr stark einem Programm,
wird jedoch nur zur Definition von Modulen und
Datenstrukturen verwendet. Bibliotheken können auf
andere Bibliotheken verweisen und von vielen
Programmen verwendet werden.
Funktionen
Software: Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den Arbeitsplätzen und
dem Controller (innerhalb eines Programms) wird
automatisch vom System eingestellt. Es gibt
Integrationsfunktionen wie über ODBC oder über
OLE. Weitere Windows-Programme können von
Befehlen unter SattLine gestartet werden.
Datenhaltung
Prozesswerte können an einem oder mehreren
Arbeitsplätzen als Journaldatei auf einer Festplatte
abgelegt werden. Das Journal kann laufende- und auch
einzelne Messwerte oder manuell eingegebene Daten
umfassen. Journalvorgänge wie Lesen, Schreiben etc.
können an jedem beliebigen Arbeitsplatz oder
Prozeßleitplatz durchgeführt werden.
Ein Journal enthält durch Zeitstempel und Kennung
markierte Daten. Die Speicherung erfolgt entweder
zyklisch oder wird durch Ereignisse ausgelöst oder durch
eine Kombination dieser beiden Möglichkeiten.
Verschiedene Daten können im selben Journal
gespeichert werden, z. B. kann das Chargenjournal
Ereignisse, Messwertkurven und Berichte zu einer
bestimmten Charge enthalten.
SattLine umfaßt mehrere Bibliotheken. Die Module in den Bibliotheken werden zur Durchführung allgemeiner Funktionen für
Prozeßsteuerung gemäß Vorgabe für ein DCS-System verwendet.
Die Module beschreiben Steuerlösungen auf verschiedenen
Ebenen. Module für physikalische Objekte wie Ventile oder Motoren,
Module für analoge Steueralgorithmen oder Module für Spezialfunktionen sind natürliche Bestandteile der SattLine-Bibliotheken.
Hardware: Bedienerschnittstelle
Die Module umfassen Funktionen wie Alarm- und EreignisverDie Bedienerschnittstelle besteht aus vier Lizenztypen arbeitung, Datenhaltung und Journalverwaltung, Regelkreise,
unter Microsoft Windows NT und für PC/IntelBerichterstellungsmodule, E/A-Konfigurierungsmodule etc.
Systeme.
Ganz allgemein kann ein Modul neben Steueralgorithmen bis hin
Die Arbeitsplatz (Workstation) kann für Überzu Sequenzen und Gleichungsblöcken auch Variable und Parameter
wachung, Programmierung, Wartung, Datenspeicherung für diese Algorithmen enthalten, außerdem auch Grafiken für die
usw. benutzt werden.
Darstellung und Dialogabwicklung sowie andere Module.
Der Betrachterplatz (Viewer station) ist eine
preisgünstige Lizenz ohne Programmierung, die auf
einige Betriebsstunden beschränkt ist.
Der Bedienerplatz (Local station) ist eine örtlich
begrenzte Bedienerlizenz zur Betriebskontrolle.
Der Programmierplatz (Programming station) ist
eine Lizenz, mit der ausschließlich programmiert und
getestet werden kann.
Hardware: Prozessnahe Komponente
Das Leitsystem ist modular aufgebaut und auf einer
Standard-DIN-Schiene angebracht. Es besteht aus
Modulen wie Stromversorgung, ZE, EthernetKommunikation, Feldbus und serielle Kommunikation.
Diese Module lassen sich beliebig kombinieren.
Die ZEs sind mit verschiedenen Speicherkapazitäten und Geschwindigkeiten erhältlich. Alle CPUTypen sind mit derselben Funktionalität kompatibel.
Das E/A-System basiert auf drei Modultypen:
Adapter, Terminalbasis und Elektronik. Die E/AModule sind in digitaler oder analoger Form sowie als
Impulseinheit und kombinierte Ein-/Ausgänge
lieferbar. Dank des geringen Platzbedarfs ist eine sehr
kompakte Installation möglich.
Die E/A-Einheit kann zentral oder dezentral
installiert werden.
Die E/A-Module können im Online-Verfahren
geändert werden, das E/A-System kann ausfallsicher
eingestellt werden.
Hardware: Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den verschiedenen
SattLine-Knoten basiert auf MMS und StandardEthernet (einzeln oder redundant). Lieferbar sind
verschiedene Kommunikationsprotokolle wie z. B.
Profibus, COMLI, SattBus, ABDH+ usw.
• Offene Bibliotheken für
standardfunktionen
• Ausgereifte RegelkreisAlgoritthmen
• Umfangreiches Alarmund EreignisManagement
• Effiziente Datenprotokollierung und
Berichterstattung
Alarm- und Ereignisverarbeitung
Alarme und auch Ereignisse sind nicht auf eine
Änderung von Variablen im System beschränkt,
sondern liefern auch weitere Informationen wie
Kennung, Ereignistext, Priorität, Klasse, Ereignisart,
Zeitfilter und Statustext.
Die mit einem Zeitstempel versehenen Ereignisse
können in verschiedenen Listen erscheinen, auf
verschiedenen Druckern ausgedruckt oder an verschiedenen Arbeitsplätzen quittiert/protokolliert werden.
Schnelle Reaktionen werden dadurch ermöglicht,
daß ein Ereignis einen Prozeßbefehl einleitet oder für
das Erscheinen eines Fensters mit weiteren Angaben
oder Anweisungen für den Bediener sorgt.
•
•
•
•
Gesamtüberblick
Informationszoom
Bedienerergonomie
Bedienersicherheit
Regelkreise
Die Regelungsmodule ermöglichen die Erstellung von
PID-, Kaskadenreglern, Störgrößenaufschaltung und
Split-Range-Regelungen. Die Module verfügen über interne Stellgrößenbegrenzungen (Verhinderung des sog.
Wind-up-Effektes), stoßfreie Umschaltung zwischen
manueller und automatischer Betriebsart, Tiefpaßfilter
für den D-Anteil, Autotuning, Parameterumschaltung
und Totzeit-Regelungsfunktionen.
Als Sondermodule stehen Fuzzy-Logik, ein Ventilreibungskompensator (Steuerfunktion für den Ausgleich
von statischer Reibung in Steuerventilen) und eine
Leistungsüberwachung für Regelkreise zur Erkennung
von Schwingungen zur Verfügung.
Für die Analogsignale sind Funktionen wie
Skalierung, Filterung, Linearisierung, Begrenzung, Integration und Differenzierung verfügbar.
Weitere Module zur Erstellung von Sollwertrampen
und anderen Profilen zur Kombination von PIDs über
Multiplexer oder Mindest-/Höchstwertselektoren oder
Dreipunkt-Controller mit Rückkopplung sind ebenfalls
in der Regel-kreis Bibliothek enthalten.
Sonstige Funktionen
Zeitkanalfunktionen werden zum periodischen Starten
oder Stoppen von Prozeßobjekten gemäß Systemuhr,
Wochen-tagen, Ferien etc. verwendet.
Die automatische Überprüfung von Rückkopplungssignalen (ACOF) von z. B. Ventilen kann durch
Standard-module überwacht werden.
Eine zeitlich gesteuerte Alarmaktivierung gemäß
verschiedenen Alternativen ist möglich, z. B. beim
Öffnen oder Schliessen von Ventilen.
Bedienerwerkzeug
Auf der Grundlage der vertrauten Plattform
Microsoft® Windows NT™ bietet SattLine dem
Bediener Hilfe und Anleitung über Menüs an.
Durch Klicken eines Symbols wird automatisch das
richtige Menü aufgerufen.
Funktionstasten, Maus oder eine Kombination der
beiden können als Bedienerwerkzeug festgelegt werden.
Textangaben zur Führung des Bedieners lassen sich
durch Start von Microsoft-Word-Dokumenten oder
auftauchende SattLine-Fenster mit aktuellen Prozeßgrafiken oder Text anzeigen.
Bedienerergonomie
Tests haben gezeigt, daß mehr als vier Farben leicht
zu Ermüdung führen. Aus diesem Grund verwendet
SattLine grau als Basisfarbe und vermeidet
kontrastierende oder harte Farben. Das Ergebnis
kommt in einem Bild zum Ausdruck, das verträglich
für die Augen ist und von einem Bediener über einen
langen Zeitraum hinweg betrachtet werden kann.
Farben und Symbole werden als Informationssignale verwendet.
Symbole können je nach Status des Prozeßsignals
versteckt oder angezeigt werden.
Sicherheit
Der Zugriff auf die Bedienerfunktionen erfolgt über
Berechtigungsprüfungen und Anmeldefunktionen.
Jedes SattLine-Modul, das normalerweise zu einem
Prozeßobjekt gehört, kann zu einer oder mehreren
Gruppen vorgegebener Bediener gehören, so daß der
Zugriff auf zulässige Maßnahmen ermöglicht wird.
Die Anmeldung erfolgt nach Bedienerklasse und
Passwort über die Tastatur und/oder Magnetkartenleser.
Programmierung
SattLine basiert auf dreidimensionalen Objekten für Teile von Prozeßanlagen oder
Systemfunktionen. Diese Objekte werden mit einer höheren Grafik-Programmiersprache
aufgebaut.
Wenn sie getestet sind, werden sie in Objektbibliotheken gespeichert. Die Objekte –
Pumpen, Ventile, Gefäße, komplette Prozesse usw. brauchen lediglich angeschlossen
zu werden.
Änderungen werden im Bibliotheksmodul vorgenommen, so daß andere identische
Objekte automatisch ebenfalls angepaßt werden. So läßt sich Konfigurationszeit sparen
und Engineeringzeit reduzieren.
pmcreaklib
Bearbeitung und Display
Die Objekte in den Modulen (Gleichungen und Sequenzen) werden programmiert und
grafisch dargestellt. Die Sequenzen werden gemäß den Grafcet- und IEC-Standards
präsentiert. Für Gleichungen stehen vier verschiedene Layout-Verfahren zur Auswahl –
Funktionsblock, Formel, strukturierter Text oder Kettenstruktur.
Basis- und systemdefinierte Objekte wie Gleichungen, Sequenzeneingabe und
grafische Objekte werden zum Aufbau von Bildern und Programmen benutzt. Auf
funktionell höheren Objektebenen werden Basisobjekte, Modulmuster und Module
von Bibliotheken mit Hilfe von Verbindungsparametern kombiniert, modifiziert und angepaßt.
Beim Entwurf neuer Module werden alle Ebenen
einbezogen.
Zur Konfiguration von E/A-Signalen wird eine
grafische Darstellung des E/A-Moduls benutzt. Die
Verbindung erfolgt durch Anwahl der Signale in
einer Liste.
Chargenverarbeitung
REACTOR Type 1
ExternalGSRef
Rezepturstruktur
Rezepturen sind hierarchisch in zwei Stufen
unterteilt. Auf der ersten Stufe befindet sich die
Rezeptur mit einer Folge von Betriebsabläufen. Die
zweite Stufe ist die Betriebsrezeptur, die aus einer
Folge von Rezepturphasen besteht. Die Rezepturphase umfaßt eine Formel, d. h. einen
Parametersatz, und einen Verweis auf eine
Anlagenphase, ein objektorientiertes Modul für
Phasensteuerung, Bedienereingriffe, Grafiken und
Logikabläufe z. B. für Erwärmung oder Dosierung.
FeedForward
SP
Name
Name
C
Name
AI
Phases
In
AO
LoggerOutput
Name
Out
In
PV
Out
RelAlarmConnection
RelAlarmConnection
temp.control
1
charge
1
Alarm
Name
agitate
1
HAlarm
EventConnection
Agitate_Seq
Equa1
test2
test3
Tr1
AND
EventLineSelect
EventConnection
EventLineSelect
1
Test1
Init
• Effiziente SoftwareWiederverwendung
• Schnelle SoftwareÜberprüfung
• Simulationsmöglichkeiten
• Objektorientierte
Konfiguration
LAlarm
Centrifuge drive
start1
start
1
1
1
1
1
S6
Name
Name
Value Unit
Tr6
Value Unit
S2
CW
TempKV_Id
1
Tr2
Tr3
PumpCirkulation_Id
Phase ind
CW
Colour
TempVV_Id
1
BatchNummer
S5
1
S3
S4
HW
Tr5
VentilBotten_Id
1
Tr4
Module und Bibliotheken
Der Programmaufbau erfolgt durch Design und Zusammensetzen der Module
nach objektorientierten Strukturen. Meistens besteht die Möglichkeit, sämtliche
Aspekte eines Prozeß-„Objektes” in einem Modul zu konzentrieren: Steuercode,
Überwachung, Datenspeicherung, Grafiken, Interaktionen usw.
Der Programmierer baut Instanz-Module auf, die steuern und berechnen, als
Funktionsblocks fungieren oder Prozeßobjekten entsprechen, und verwendet sie
erneut.
Die Module sind hierarchisch aufgebaut und bilden ein Prozeßobjekt von
zunehmender Größe und Komplexität.
Bearbeitungsumfeld
SattLine bietet zahlreiche Standardwerkzeuge zur Vereinfachung des
Programmiervorgangs.
Mit Multiprogramming können mehrere Programmierer parallel an
verschiedenen Arbeitsplätzen mit Programmen arbeiten, Programme entwickeln,
von Fehlern befreien und testen.
Validierungsverfahren (Validity) und grafische Programmierung verbessern
die Programmqualität.
Automatische Verteilung (Distribution) von an einem Arbeitsplatz erstellten
Online-Codes über das Netz an Controller und die anderen Arbeitsplätze.
Änderung Datenhaltung (Control log) sorgt für die Aktualität der
Programmversionen.
Ablaufprogramme (Run) laufen an dezentralen Arbeitsplätzen und tauschen
variable Werte aus.
Die Betriebsart Simulierung (Simulate) wird für
Offline-Tests von Anwenderprogrammen an einem
Arbeitsplatz benutzt.
Die Aufbereitung (Edit) aktiviert sämtliche
Funktionen zur Eingabe und Änderung von
Programmen, Modulen und Bildern.
Bearbeitungswerkzeuge
Dem Programmierer stehen verschiedene Werkzeuge
zur Verfügung, z. B.:
• Online-Handbücher zur schnellen Hilfe.
• Verteilung von Programmversionen im Netz.
• Fenster mit Modulüberblick zur vereinfachten
Orientierung in der Modulhierarchie.
• Grafiken und Texte zur Anzeige von Fehlern wie
z.B. unbekannte Variablen, ungültige Kombinationen, falsche Verfahrensanforderungen.
• Möglichkeit zum Abruf von Programmüberprüfungen zu jedem beliebigen Zeitpunkt.
• Suchen- und Ersetzen-Funktion.
• Leicht erlernbare Master-Module zum
effizienteren Projektstart.
• Flexible Fenstertechnik zur Simultanprogrammierung in verschiedenen Modulen.
• Rezeptur- und Chargenfunktionalität laut ISA
S88.01-1995
• Validierung nach GAMP
• StandardBetriebssystem und
Kommunikation mit
gewöhnlichen
Datenbank-programmen
• Multinationale
Anwender/referenzen
Rezeptur-Editor
Der Rezeptur-Editor wird zur Erstellung und
Aufbereitung von Rezepturen sowie zu deren
Dokumentierung und Speicherung verwendet.
Gespeicherte Rezepturen können aufbereitet und
dokumentiert werden. Die Rezeptur besteht aus
einem Kopf und einer Prozedur.
Die Prozedur setzt sich aus einer Folge von
Betriebsabläufen oder Phasen zusammen. Die
Abläufe einer Rezeptur können als Kette von
Folgeoperationen oder -phasen aufgebaut werden.
Die Kette kann in parallele oder alternative Stränge
aufgegliedert werden.
Die Rezeptursequenz kann Sprünge zu anderen
Stufen innerhalb der Rezeptur enthalten.
Rezeptur-Ablaufsteuerung
Steuerrezepturen werden auf der Grundlage von
Master-Rezepturen mit dem Prozeßleitsystem
erstellt. Eine Steuerrezeptur gilt nur für eine Charge.
Durch die Definition mehrerer Chargen können
Sequenzen von mehreren Chargen mit derselben
Master-Rezeptur produziert werden.
Der Editor des Prozeßleitsystems wird zur OnlineAufbereitung von laufenden Steuerrezepturen
verwendet. Der Bediener kann die
Rezepturverarbeitung dynamisch mitverfolgen, da
der dynamische Status der einzelnen Schritte
angezeigt wird.
Chargenprotokollierung
Jede Einheit umfaßt einen Chargendatenaufnehmer,
der Prozeßwerte, Vorfälle und Bedienereingriffe in
einem Chargenjournal protokolliert.
Die Journale können in andere Programme,
Daten-banken oder Computersysteme mit einer
Standard-Software übertragen werden, z. B. OLE,
ODBC, SQL etc.
Sicherheit
Aus Sicherheitsgründen umfaßt SattLine ein
ausgereiftes System mit Bedienerberechtigungen, das
sich in Bediener und Bedienerklassen unterteilt. Der
Zugriff auf das System kann über den Bedienernamen und das Kennwort oder über externe
Sicherungen wie Magnetkartenleser etc. erfolgen.
Die Ausführung der Rezeptur wird zur
Verhinderung von Produktionsunterbrechungen
durch fehlerhafte Bedienerplätze oder
Zusammenbruch der Kommunikation lokal im
SattLine-Prozeßleitsystem abgewickelt.
Auswertung
Die Entwicklung der Bibliotheken erfolgt in den
Bereichen Hardware und Software exakt gemäß ISO
9000. Projekte werden gemäß GAMP-Empfehlungen
und PGL (Pharmaceutical Guidelines), den ABB
Richtlinien zum Projektablauf, abgewickelt.
Geprüfter Zulieferer
Weltweit haben führende Pharma-Hersteller die
Abteilungen Entwicklung, Produktion, Ausbildung,
After Sales und Wartung von geprüft.
Diese Prüfungen haben ergeben, daß die
Hersteller davon überzeugt sind, daß ABB validierte
Automationssysteme und -Software liefern kann.
Dies ist in vielen Installationen und erfolgreich
durchgeführten FDA-Inspektionen der Anlagen
bewiesen worden. Zu den Kunden zählen u. a.
Unternehmen wie Novo Nordisk, Hoffmann-La
Roche, Novartis und Astra.
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