WIR SAGEN DANKE! Die Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH, eine Gesellschaft des Landes Niedersachsen, dankt den Sponsoren, Förderern und Partnern des Schauspiel Hannover und des Jungen Schauspiel Hannover für die freundliche Unterstützung in der Spielzeit 2017 /1 8. ----------------------------------------------------------------------------------- ----------------------------------------------------------------------------------Soroptimist International Club Hannover 2000 ----------------------------------------------------------------------------------SPIE Energy Solutions GmbH, unser Partner beim Energiesparen LIEBES PUBLIKUM, das Beste kommt noch! Im Sommer bauen wir um. Die Cumberlandsche Bühne wird zu einer flexiblen Raumbühne, offen für unterschiedlichste Formate. Die Galerie verwandelt sich in ein Set für unsere neu startende Theaterserie, die sich mit der Geschichte und Zukunft unserer Stadt verbindet. Als Cumberland formuliert sich dieser Ort neu, öffnet sich in die Stadt, schaut, wo derzeit hoffnungsvoll an der Zukunft gearbeitet wird und lädt die Protagonisten unterschiedlichster Bereiche ein, um ihre Ideen theatral vorzustellen. Das detaillierte Programm stellt Ihnen unser neuer Hausregisseur Alexander Eisenach ab Seite 76 vor. Er folgt auf Florian Fiedler, der die Intendanz am Theater Oberhausen übernimmt. Für die Leitung des Jungen Schauspiels kehrt Barbara Kantel zurück, ohne die es diese Sparte womöglich nicht gegeben hätte. Sie war Initiatorin und erste prägende Mitarbeiterin des Jungen Schauspiels. Sie bringt neue Regiehandschriften mit, unter ihnen Jan Friedrich, Clara Weyde, Wera Mahne und Brit Bartkowiak, und wird die bewährte und erfolgreiche Spannbreite zwischen Klassikern, Uraufführungen und inklusiven Projekten fortsetzen. Außerdem wird sie gemeinsam mit unserer neuen Dramaturgin Rania Mleihi das Ballhof Café unter dem Slogan YALLA! jungen Künstlern unterschiedlichster Herkunft temporär zur Verfügung stellen.----------------------------------------------------------------------Bereits Ende August können Sie miterleben, wie Passanten auf einem U-Bahnhof Teil einer öffentlichen Erzählung werden. Mit der Uraufführung von Philipp Winklers großartigem Debütroman Hool und Chaostage – der Ausverkauf geht weiter! beschäftigen wir uns mit ortsspezifischen Stoffen, und wir kooperieren erstmals mit zwei freien, in Hannover ansässigen Gruppen: Landerer & Company bringt den Tanz auf die Schauspielhausbühne, mit dem Theater Agentur für Weltver- 006.007 besserungspläne begeben wir uns auf eine biografische Spurensuche einer Auswanderungsgeschichte, die von Deutschland nach Jordanien und zurück führt.--------------------------------Der Renaissance des Nationalismus, die wir zurzeit erleben, dem Angriff auf die Begriffe und Ideen der Moderne, die der Aufklärung, der Säkularisierung, der Wissenschaft, möchten wir mit einer Selbstvergewisserung durch eine Begriffsklärung entgegentreten: Das ABC der Demokratie wird die Autorin und Publizistin Carolin Emcke kuratieren und moderieren.--------------------Mit vielen der von uns für diese Spielzeit ausgewählten Texte fragen wir nach dem Wesen der Geschichte, wie Geschichte überhaupt möglich ist, und suchen die gegenweltliche Gottesvergewisserung in einer gottverlassenen Welt in den alten Erzählungen, z. B. in der Sagensammlung Edda, die uns Bilder schenkt, um die gesellschaftlichen und weltanschaulichen Umbrüche, Untergänge und Neuordnungen zu begreifen. In ihr verbirgt sich neben den alten nordischen Götterund Heldenmythen ein Handbuch der Dichtkunst, das von der Notwendigkeit und heilenden Kraft des Erzählens spricht, von den Techniken der Überlieferung von Wissen und Werten. Gute Geschichten fungieren als Kassiber, sie bringen uns mit einer nicht zu erschütternden Wahrheit in Berührung: mit einem fast physischem Wissen um das, was gut und böse ist. Literatur schenkt uns Einsichten und Empfindungen, die als Axiome der menschlichen Natur in all ihren Spielarten gelten dürfen, und sie hilft uns, den Tragödien, die sich tagtäglich ereignen, ihre Gesichtslosigkeit zu nehmen. Es heißt, die Kunst macht Dinge sichtbar, die unsere Zivilisation verdrängt hat. Sie ist unser gemeinsames Unbewusstes. Es lohnt sich, darin zu wühlen, um uns und die gegenwärtigen Entwicklungen zu verstehen. ------------------------------------ Ihr Lars-Ole Walburg 008.009 PREMIEREN UMSCHLAGKLAPPE ---------------------------------------------------------------AUSSER HAUS 006 ---------------------------------------------------------------SCHAUSPIELHAUS010 ---------------------------------------------------------------CUMBERLAND074 ---------------------------------------------------------------BALLHOF: JUNGES SCHAUSPIEL 100 WEITER IM SPIELPLAN 116 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------FESTIVAL THEATERFORMEN 129 ---------------------------------------------------------------SERVICE UND KARTEN 156 ff SOMETIMES I THINK, I CAN SEE YOU AUGUST 2017, U-BAHN-STATION KRÖPCKE PRODUKTION. MADE IN GERMANY DREI von Mariano Pensotti--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------im Rahmen der Ausstellung Produktion. Made in Germany Drei----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------KONZEPT Mariano Pensotti AUTOREN Hartmut El Kurdi, Jan Friedrich / Jakob Nolte, Franziska vom Heede, Philipp Winkler------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------in Kooperation mit----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Ein U-Bahnsteig mitten in Hannover. Vier Autoren beobachten das Treiben aus unterschiedlichen Perspektiven. Auf ihren Laptops beschreiben sie, was sie sehen und darüber hinaus: persönliche Überlegungen, historische Informationen, Fingiertes. Was sie schreiben, erscheint auf den großen Werbescreens der U-Bahn-Station. Jeder Autor bestückt eine der Projektionsflächen. Der öffentliche Raum verwandelt sich in eine Erzählung. Bald entspinnen sich Geschichten, die Passanten 0010.0011 AUSSER HAUS und Wartenden werden zu Lesern, Zuschauern und Mitwirkenden zugleich, werden Teil der Fantasie, in der wir alle narrativ miteinander verknüpft sein könnten, als Figuren eines Romans, der hier und jetzt vor unseren Augen entsteht.----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------MARIANO PENSOTTI (geb. 1973) studierte Film, visuelle Kunst und Theater. In unterschiedlichsten Formaten erforscht der argentinische Künstler kontinuierlich die Grenzverläufe zwischen Privatheit und Öffentlichkeit, alltäglichen und theatralen Erscheinungsformen. Fast alle seine Arbeiten setzen sich aus parallelen Geschichten zusammen, in denen die Spannung zwischen Realem und Fiktivem sichtbar wird. Er ist regelmäßiger Gast auf den großen internationalen Festivals, so auch wiederholt beim Festival Theaterformen. Nach Stationen in Berlin, Buenos Aires, Brüssel, Zürich und Warschau wird Sometimes I think, I can see you nun in Hannover realisiert.---------------------------------Ursprünglich entstand die Arbeit in Kooperation mit dem HAU und dem Schauspielhaus Zürich für das Festival Ciudades Paralelas. Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und das Goethe-Institut Buenos Aires.--------------------------------------- INDIEN PREMIERE 11. AUGUST 2017, THEATERHOF SOMMER HOF THEATER von Josef Hader und Alfred Dorfer--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Lars-Ole Walburg BÜHNE Robert Sievert KOSTÜME Annika Lohmann--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Das Leben ist eine Dienstreise. Das Leben ist eine Groteske. Fellner und Bösel sind permanent unterwegs. Als Gastronomie-Inspektoren überprüfen sie in der Provinz die Einhaltung von Hygienevorschriften. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Heinz Bösel ist derb, behäbig und frustriert von seiner Ehe. Kurt Fellner gibt den Intellektuellen, der versucht, für alles eine Erklärung zu finden, über Indien sinniert und Bösel mit Trivial Pursuit-Fragen quält. Nicht un­ bedingt die besten Voraussetzungen für eine innige Freundschaft – trotzdem kommen sich die beiden im Laufe der Geschichte immer näher. Als Fellner bemerkt, dass seine Freundin ihn betrügt, findet er in Bösels derbem Humor Halt. Genüsslich kosten beide ihre Macht als Inspektoren 0012.0013 AUSSER HAUS aus. Irgendwo im Nirgendwo auftretende Schmerzen im Unterleib lassen Fellner die Dienstreise unterbrechen. Er kommt ins Krankenhaus. Bösel leistet seinem Freund Gesellschaft. Es wird schon nichts Schlimmes sein. Beim nächsten Besuch offenbart ihm Fellner, dass er Krebs hat. Der Schatten des Todes legt sich auf die Freundschaft der beiden. Aber Bösel bleibt, bis Fellner seine letzte Dienstreise antritt, die ihn vielleicht bis nach Indien führt.-------------------------------Mit Indien setzen wir unsere Tradition des Sommer Hof Theaters fort. Auch für ein kulinarisches Angebot ist gesorgt. Ab Ende September zieht die Produktion ins Brauhaus Ernst August, Schmiede­ str. 13, 30159 Hannover.----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------JOSEF HADER (geb. 1962) und ALFRED DORFER (geb. 1961) gehören zu den bekanntesten Kabarettisten Österreichs. Ihr 1991 geschriebenes Stück Indien wurde mit dem Österreichischen Kleinkunstpreis ausgezeichnet und 1993 in der Regie von Paul Harather verfilmt. Der Film war noch erfolgreicher als das Stück – Hader und Dorfer genießen seither Kultstatus.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 014.015 SCHAUSPIELHAUS MEDEA 012 ---------------------------------------------------------------HOOL 014 ---------------------------------------------------------------LUCKY 016 ---------------------------------------------------------------DER ENTERTAINER 018 ---------------------------------------------------------------IN 80 TAGEN UM DIE WELT 020 ---------------------------------------------------------------GEÄCHTET 022 ---------------------------------------------------------------EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH 024 ---------------------------------------------------------------MEPHISTO 026 ---------------------------------------------------------------DIE EDDA 028 ---------------------------------------------------------------HEDDA GABLER 032 MEDEA PREMIERE 31. AUGUST 2017 nach Franz Grillparzer und anderen------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Tom Kühnel BÜHNE UND VIDEO Jo Schramm KOSTÜME Daniela Selig--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Es ist eines der brisantesten kulturellen Bilder unserer Verbundenheit mit der Welt: das Band zwischen Mutter und Kind. Die Zerstörung des Kindes heißt, jegliche Bindung zur Welt zu kappen. Darin liegt die Monstrosität des Aktes, für den Medea sinnbildlich steht. Keine andere Frauengestalt der antiken Literatur hat in ihrer Wirkungsgeschichte einen so prägenden Eindruck hinterlassen wie Medea – bis heute. Zahllose Nacherzählungen und Überschreibungen suchen nach einer Deutung. Der Kindsmord steht am Ende. Es gibt eine Vorgeschichte. Medeas Vater Aites, König der Kolcher, die den Griechen als Barbaren gelten, ist unrechtmäßig in den Besitz des Goldenen Vlieses gekommen. Die Argonauten unter der Führung Jasons landen an Kolchis´ Ufern, um 016.017 SCHAUSPIELHAUS den Raub zu rächen. Medea, ausgestattet mit Zauberkräften, hilft den Fremden, verliebt sich in Jason, opfert Vater und Bruder und flieht mit ihm aus ihrer Heimat. Nach langer Irrfahrt gelangen sie nach Korinth. Unterdessen haben sie Kinder und die Liebe ist erloschen, Medea bleibt eine Fremde. Der strahlende Held Jason wird zum Pragmatiker und sucht die Beziehung zur jungen Königstochter Kreusa. Die strahlende Heldin Medea wird zur betrogenen Ehefrau. Entwurzelt, den Verrat nicht verwindend, holt sie aus zur Rache und katapultiert ihr Leben im Moment, da es zum kleinbürgerlichen Ehedrama zu verzwergen droht, zurück in mythische Dimensionen.----------------------------------------------------------------------------------------------------FRANZ GRILLPARZER (1791 – 1872) hat den mythischen Stoff in seiner Trilogie Das goldene Vlies in eine geschichtsphilosophische Tragödie verwandelt, in eine Geschichte der Gewalt, die aus Ignoranz, Missverständnissen und Fehldeutungen entsteht. Seine Bearbeitung ist Ausgangspunkt von Tom Kühnels Beschäftigung mit dem Stoff, der durch die Jahrhunderte unterschiedlichste Wandlungen erfahren hat.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- HOOL URAUFFÜHRUNG BEI DEN RUHRFESTSPIELEN RECKLINGHAUSEN 25. MAI 2017 HANNOVER-PREMIERE 23. SEPTEMBER 2017 nach dem Roman von Philipp Winkler----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Lars-Ole Walburg BÜHNE Robert Schweer KOSTÜME Nina Gundlach MUSIK Matthias Meyer ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Heiko kommt aus Wunstorf. Heiko ist Hooligan. Sein Verein Hannover 96. Das bedeutet: Braunschweig ist der Feind, und das einzig lohnende Ziel heißt, die eigene Rotte berühmt zu machen und Hannover mit Tritten und Schlägen »auf die Landkarte zu setzen«. Philipp Winklers Protagonist erzählt von den Schlachten als einzigen Höhepunkten seines öden, sozial verwahrlosten Lebens. Der Autor berichtet dies in so authentischem Ton, dass alle Welt rätselte, ob er das selbst erlebt oder einen exzellent recherchierten Roman geschrieben hat. Der Text fasziniert, weil er den Zugang öffnet zu einer verborgenen Welt, die bestimmt ist von der Sehnsucht nach körperli- 018.019 SCHAUSPIELHAUS cher Grenzerfahrung und archaischen Ritualen. Ein ungerichteter Zorn lebt in Heiko, den er weder verbergen noch kon­trollieren kann. Seine Mutter hat sich aus dem Staub gemacht, der Vater ist Trinker, sein Onkel leitet ein zwielichtiges Gym in Stöcken und hat ihn in die Szene eingeführt. Die Hooligans sind wie eine zweite, seine eigentliche Familie. Eine Gemeinschaft, mit der man säuft und prügelt nach dem Motto: Das Leben ist Kampf.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------PHILIPP WINKLER (geb. 1986 in Neustadt am Rübenberge) ist Absolvent des Literaturinstituts Hildesheim. 2016 gelang ihm mit seinem Hooligan-Roman ein so vehementes Debüt, wie es das lange nicht mehr gegeben hat. Das Buch, so die FAZ, treffe wie ein Schlag; endlich gäbe es wieder einen Roman, der von deutscher Wirklichkeit erzähle. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- LUCKY URAUFFÜHRUNG 28. SEPTEMBER 2017 Tanztheater von Landerer & Company-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Koproduktion mit Landerer & Company---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------CHOREOGRAFIE Felix Landerer CHOREOGRAFISCHE ASSISTENZ Simone Deriu BÜHNE Melanie Huke KOSTÜME Theresa Klement MUSIK Christof Littmann PRODUKTIONSLEITUNG Achim Bernsee (minusmalminus)-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Es ist die größte Kränkung des Menschen: das Wissen um seine Vergänglichkeit. Inspiriert von Samuel Becketts Warten auf Godot, erforscht der Choreograf Felix Landerer in seiner neuen Produktion Lucky unser Sein in der Zeit: die Anstrengung, ihr Vergehen zu ertragen, das Warten, das in unserer Gesellschaft als unproduktiver, unerträglicher Zustand empfunden wird und dem wir manisch zu entkommen suchen. Unser Körper ist die unerbittliche Zeiteinheit unserer Existenz im Verhältnis zu seinem Verfall. Er ist die einzige Referenz, um uns im Hier und Jetzt zu spüren. 020.021 SCHAUSPIELHAUS Landerer & Company begeben sich auf die Suche, dem Verhältnis des Menschen zur Zeit einen Ausdruck zu geben. Die Tänzer überlassen sich der Vergeblichkeit des Daseins und stemmen sich doch dagegen in der Hoffnung, der Sinnlosigkeit vielleicht zu entkommen. Sie verausgaben sich und halten aus, kontrastieren Produktivität mit Stillstand, verlieren Zeit und holen sie ein. Gerade in den Momenten größter Langeweile entsteht schöpferische Kraft und zeigt des Menschen Vermögen, sich und seinem Dasein einen Sinn zu schaffen.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------FELIX LANDERER (geb. 1975) Der Tänzer und Choreograf gründete 2010 in Hannover Landerer & Company, mit der er die Potenziale des Tanztheaters als genreübergreifende Kunstform auslotet. Neben seiner regelmäßigen Forschungsarbeit mit dieser Truppe in der Eisfabrik ist Landerers Name auch international eine Marke: Er ist Hauschoreograf des Scapino Ballett Rotterdam und war in den letzten Jahren als Gastchoreograf unter anderem für Tanzcompagnien der Oper Göteborg, des Konzert Theater Bern, Theater Luzern, North-West Danceproject Portland (USA), Nationaltheater Mannheim, Theater Münster und Norddans (Schweden) tätig.------------------------------------------- DER ENTERTAINER PREMIERE 21. OKTOBER 2017 von John Osborne-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Martin Laberenz BÜHNE Volker Hintermeier KOSTÜME Aino Laberenz MUSIK Bernhardt VIDEO Daniel Hengst ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Die Familie Rice hat schon bessere Zeiten gesehen. Der Entertainer Archie Rice und besonders sein Vater Billy Rice haben noch die große Zeit der Music Hall erlebt, einstmals die populärste Unterhaltungsform in England. Doch jetzt? »Die Music Hall liegt im Sterben und damit ein charakteristisches Stück England. Etwas vom Wesen Englands ging verloren; etwas, das alle miteinander verband, denn die Music Hall war Stätte wirklich volkstümlicher Kunst.« Mit dieser Vorbemerkung charakterisiert John Osborne die Stoßrichtung seines Stückes. Der Niedergang der Music Hall ist für ihn viel mehr als das Verschwinden eines populären Showformats. Er zeichnet eine 022.023 SCHAUSPIELHAUS Welt, in der sich Familienstrukturen in Dekadenz und Alkohol auflösen. Als einer der beiden Söhne von Phoebe und Archie Rice im Kampfeinsatz in Ägypten gefangengenommen und umgebracht wird, zerbricht die Familie völlig. Zwischen dem Anspruch, die Show zu retten und trotzdem das private Glück zu suchen, geht Archie zugrunde. Osborne schreibt nicht nur ein Stück über die Music Hall, sondern greift in Struktur und Dramaturgie ihre alten Showformate auf. Eine Revue, ein Sketch, Nummer reiht sich an Nummer bis zum Finale – oder um es mit Osborne zu sagen: »Die Verbindung zwischen Bühne und Zuschauerraum ist direkt, lebhaft und ungebrochen.«-----------------------------------------------------------------------------------------In Zeiten der Auflösung Europas, wie wir es kannten, bekommt ein Stück, das so vital vom Sterben dieser Welt erzählt, eine ganz eigene Aktualität.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------JOHN OSBORNE (1929 – 1994) gehört zu den großen englischen Dramatikern des 20. Jahrhunderts. Sein Erstlingswerk Blick zurück im Zorn wurde 1956 uraufgeführt und später mit Richard Burton verfilmt. Der Entertainer entstand 1957.---------------------------------------------------------- IN 80 TAGEN UM DIE WELT PREMIERE 11. NOVEMBER 2017 FAMILIEN STÜCK AB 6 Familienstück nach Jules Verne----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Tilo Nest BÜHNE Robert Schweer KOSTÜME Anne Buffetrille----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------»Ich wette mit Jedem, der Lust dazu hat, um zwanzigtausend Pfund, dass ich die Reise um den Erdball in längstens achtzig Tagen machen werde«, verkündet der Brite Phileas Fogg bei einer Partie Whist den anwesenden Gentlemen im Reform Club London. Einen Handschlag und 20 Minuten später sitzen er und sein Diener Passepartout im Zug von England nach Ägypten – bereit für das größte Abenteuer ihres Lebens. Durch Indien, China und die USA hetzen die Zwei, auf Postbooten, Eisenbahnen, Handelsfahrzeugen, Schlitten und Elefanten, in einem dramatischen Wettlauf gegen die Zeit. Den beiden immer auf den Fersen: Detektiv Fix, der Fogg für einen Bankräuber hält und nur darauf wartet, ihn in den Knast zu bringen. Unterwegs kämpfen die Reisen- 024.025 SCHAUSPIELHAUS den gegen Indianer, staunen über verrückte Bräuche, retten ein Fräulein in Nöten und heuern kurzzeitig beim Zirkus an.---------------------------------------------------------------------In 80 Tagen um die Welt ist ein turbulentes Roadmovie, ein Reisespektakel sondergleichen, das Fest einer Welt ohne (Reise-)Beschränkungen. Wir zelebrieren mit unserem diesjährigen Familienstück die Vielfalt des Planeten und die Grenzenlosigkeit der Fantasie – zahllose temporeiche musikalische Einlagen garantiert!-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------JULES VERNE (1828 – 1905) gilt heute als einer der Begründer der Science-Fiction. Zu seinen berühmtesten Werken zählen Reise zum Mittelpunkt der Erde, Von der Erde zum Mond, Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer und In 80 Tagen um die Welt. Letzteres wurde noch zu Lebzeiten Vernes von ihm selbst für die Bühne bearbeitet. Außer der Theaterfassung entstanden seit der Fertigstellung des Romans 1873 unzählige Verfilmungen, Hörspiele und sogar Brett- und Computerspiele.---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- GEÄCHTET PREMIERE 7. DEZEMBER 2017 von Ayad Akhtar------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Sascha Hawemann BÜHNE Alexander Wolf KOSTÜME Ines Burisch----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Amir Kapoor hat fast alles geschafft. Er ist südasiatischer Herkunft und arbeitet als Wirtschaftsanwalt für eine renommierte jüdische Kanzlei in New York. Amir genießt den Wohlstand und die gesellschaftliche Stellung, die ihm sein gutbezahlter Job ermöglicht. Jetzt steht der nächste, alles entscheidende Karrieresprung an. Gemeinsam mit seiner Frau, der Künstlerin Emily, veranstaltet er eine Dinnerparty in ihrem Loft in Manhattans Upper East Side. Geladen sind Amirs afroamerikanische Anwaltskollegin Jory und ihr Mann Isaac, der als Kurator am New Yorker Whitney Museum arbeitet. Eine Konstellation, wie sie normaler nicht sein könnte, wenn das Stück vor dem 11. September 2001 spielen würde. Doch die Anschläge auf das World Trade Center haben das 026.027 SCHAUSPIELHAUS Selbstverständnis einer ganzen Nation ins Wanken gebracht. Für Amir, den assimilierten Moslem, spielt Religion eigentlich keine Rolle, für seine weiße christliche Frau, die in ihrer Malerei die islamische Kultur für sich entdeckt hat, dafür umso mehr. Sie setzt große Hoffnungen in das Zusammentreffen mit dem Kurator Isaac. Das Dinner lässt sich für alle gut an, bis ein Gespräch über Religion, bei dem Amir mit der Fragilität seines eigenen Selbstbildes konfrontiert wird, eskaliert. Ayad Akhtar zeigt in seinem Stück, wie brüchig das Fundament der Aufklärung, auf dem wir so fest zu stehen meinen, angesichts von Populismus, Xenophobie, Rassismus und Terrorismus in Wahrheit ist.----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------AYAD AKHTAR (geb. 1970) ist der momentan erfolgreichste amerikanische Dramatiker. 1970 als Sohn einer säkularen pakistanischen Familie in New York geboren, studierte er Theater an der Brown University. Gleich mit seinem Debütstück Geächtet gewann er 2013 den Pulitzer-Preis. 2016 wurde Geächtet von der Kritikerumfrage in Theater heute zum »ausländischen Stück des Jahres« gewählt.------------------------------------------------------------------------------------------------- EXTREM LAUT UND UNGLAUBLICH NAH PREMIERE 20. JANUAR 2018 nach dem Roman von Jonathan Safran Foer----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Mina Salehpour BÜHNE Andrea Wagner KOSTÜME Maria Anderski MUSIK Sandro Tajouri-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Der neunjährige Oskar Schell ist Pazifist, Erfinder, Schmuckdesigner und Perkussionist, wie es auf seiner Visitenkarte heißt. Der Verlust seines Vaters Thomas, der bei den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 ums Leben kam, stürzt Oskar in tiefe Trauer. Während er das Geschehen live im Fernsehen verfolgte, hatte der Vater vergeblich versucht, die Familie telefonisch zu erreichen. In einer Vase findet Oskar als letzte Hinterlassenschaft einen geheimnisvollen Schlüssel und begibt sich, bewaffnet mit einem Tamburin, auf die Suche nach dem passenden Türschloss. Oskar mit seinem Instrument ist ein Wiedergänger von Günther Grass‘ Oskar Matzerath aus der Blechtrommel. Wie Grass geht es Foer um das Ausloten einer Familien- 028.029 SCHAUSPIELHAUS geschichte, ihrer Geheimnisse und Traumata. Oskar Schell möchte verstehen, warum sein Vater so sinnlos sterben musste. Auf seiner Odyssee begegnet er verschiedensten Menschen, die ihm ihr Leben erzählen. Verwoben mit Oskars Suche nach Antworten ist das Schicksal seiner Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens nach Amerika geflüchtet waren. Eine Tiefenbohrung in die schmerzvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts, die immer wieder zwischen Trauer, Komik und Absurdität oszilliert. Mina Salehpour inszeniert diese Geschichte im Bühnenturm des Schauspielhauses und lässt dafür das Publikum auf der Bühne Platz nehmen.-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------JONATHAN SAFRAN FOER (geb. 1977) arbeitete nach einem Studium der Philosophie und Literatur in Princeton als Ghostwriter und Rezeptionist, bevor ihm 2002 mit seinem autobiografisch gefärbten Debütroman Alles ist erleuchtet der internationale Durchbruch gelang. Extrem laut und unglaublich nah erschien 2005 und wurde 2011 verfilmt. Mit der Bearbeitung des Romans knüpft Mina Salehpour an ihre Beschäftigung mit Safran Foers Alles ist erleuchtet aus der Spielzeit 2014 / 15 an.----------------------------------------------------------------------------------------------------- MEPHISTO PREMIERE 15. FEBRUAR 2018 nach dem Roman von Klaus Mann-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Milan Peschel BÜHNE Nicole Timm KOSTÜME Magdalena Musial MUSIK Daniel Regenberg-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Heimlich und hoffnungsvoll hatte der Rowohlt Verlag 1981 nach zwei furios gefeierten MephistoGastspielen von Ariane Mnouchkine in Berlin und München 30.000 Exemplare des suspekten Werks drucken lassen. Kurze Zeit später lief das 250. Tausend durch die Druckmaschine. Der Verkaufserfolg des Buches war ohne Beispiel und nicht nur aus dem Reiz des Verbotenen zu erklären. Die Justiz tolerierte es, obwohl 15 Jahre zuvor der Bundesgerichtshof das Verbot zur Verbreitung von Klaus Manns Text ausgesprochen hatte. Zu offensichtlich war er ein Schlüsselroman, in dessen Hauptfigur Hendrik Höfgen man den allseits verehrten Gustaf Gründgens verleumdet sah. Doch dieses literarische Psychogramm ist weit mehr als eine persönliche Abrechnung: 030.031 SCHAUSPIELHAUS Es beschreibt die Legende einer Künstlerkarriere in totalitären Zeiten als artistisch-politischen Hochseilakt. Essenz dieser Legende ist das funkelnd Verführerische, zwielichtig Schillernde, diabolisch Unwiderstehliche, verkörpert durch die Figur des Mephisto, die Gründgens über mehr als 30 Jahre gespielt hat. Er war der mächtigste Theatermann des Dritten Reiches, Görings Prunkstück, Bühnen-Paradepferd Nummer eins eines Regimes, das süchtig nach Kunst-Glamour und Kultur-Prestige war. Zugleich gilt er vielen als ein Held des inneren Widerstands. Nach Ende des Krieges gelang es ihm abermals, unbeschadet die Seiten zu wechseln.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------KLAUS MANN (1906 –1949) Der Publizist und Autor, Sohn von Erika und Thomas Mann, widmete sich von 1933 an primär dem antifaschistischen Widerstand, den er – rastlos zwischen verschiedenen Orten und Ländern pendelnd – aus dem Exil organisierte. Gequält von Schreibblockaden, Heroinsucht und politischer Desillusionierung, nahm er sich 1949 das Leben. Stets betonte er, dass er bei seinem Mephisto nicht am Einzelfall, sondern am Exemplarischen des Karrieristen interessiert war.------------------------------------------------------------------------------------------------ DIE EDDA URAUFFÜHRUNG 15. MÄRZ 2018 neu erzählt von Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Thorleifur Örn Arnarsson BÜHNE Wolfgang Menardi KOSTÜME Sunneva Ása Weisshappel, Katrína Mogensen----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Nachdem der gähnende Abgrund im Norden eine kalte Nebelwelt und im Süden eine Feuerregion hervorgebracht und die Hitze des Südens auf die von Norden herabströmenden Eisflüsse gewirkt hatte, wurde ein heftiges Gift ausgesondert. Aus diesem Gift wurde ein Nieselregen, der zu Reif gerann. Der Reif schmolz und tröpfelte, und daraus wurde Leben in Gestalt einer unbeholfenen, gigantischen, hermaphroditischen Figur, die Ymir heißt. Der Riese schlief, und im Schlaf schwitzte er. Einer seiner Füße zeugte mit dem anderen einen Sohn, während unter seiner linken Hand ein Mann und ein Weib entstanden. Der Reif schmolz und rann immer weiter, und es verdichtete sich aus ihm eine Kuh, Audumla. Aus ihrem Euter flossen vier Milchströme, von denen Ymir sich 032.033 SCHAUSPIELHAUS nährte, während die Kuh, um sich zu ernähren, die salzigen Eisblöcke leckte und dadurch einen Mann freilegte. Sein Name war Buri. Er hatte einen Sohn namens Borr, der eine Riesentochter der von Ymir gezeugten Geschöpfe heiratete. Sie gebar die Dreiheit Odin, Vili und Ve, und diese erschlugen den schlafmützigen Ymir, zerstückelten den Körper und zimmerten aus ihm die Welt. So wird in der Edda, der großen nordischen Sagensammlung, der Anfang aller Dinge erzählt. Und das Ende: In Jotunheim, dem Land der Riesen, soll ein hellroter Hahn krähen, in Walhall der Hahn Güldenkamm, ein braunroter Hahn in der Unterwelt. Der Höllenhund Garm am Eingang der Klippenhöhle, soll ein riesiges Maul auftun und gellend heulen, die Erde erbeben, Felsen und Bäume zersplittern, das Land überflutet werden. Die Fesseln der Ungeheuer, die zu Anfang gebändigt worden waren, sollen zerreißen: Der Feriswolf soll losbrechen, den Unterkiefer aufgesperrt bis zur Erde, den Oberkiefer bis zum Himmel (»er würde ihn noch weiter aufreißen, wenn Platz wäre«), Feuer speiend aus Nüstern und Augen. Die weltumspannende Schlange, der kosmische Ozean, soll sich in gigantischem Zorn erheben und mit dem Wolf das Land verwüsten, während ihr giftiger Hauch Luft und Wasser durchsetzt. Naglfar, das aus den Nägeln der Toten erbaute Schiff, soll losgemacht werden und die Riesen heranführen, ein anderes die Bewohner der Unterwelt, und von Süden sollen die Feuersöhne anrücken. Wenn dann der Wächter der Götter ins gellende Horn stößt, werden die Kriegersöhne Odins sich zur letzten Schlacht sammeln. Aus allen Richtungen werden die Götter, Riesen, Dämonen, Zwerge und Elfen zum Schlachtfeld streben. Die Weltesche Yggdrasil wird erzittern, und nichts auf Erden und im Himmel wird sich der Furcht entziehen können. Odin soll den Wolf angreifen, Thor die Schlange, Tyr den Hund – das schlimmste Untier – und Freyr den Surt, den Mann des Feuers. Thor soll die Schlange zerschmettern, noch zehn Schritte tun können und dann, dem Gifthauch erlegen, tot zur Erde fallen. Odin soll vom Wolf verschlungen werden und dieser dann von Widar besiegt werden, dem es gelingt, den Fuß auf den Unterkiefer zu setzen, mit der Hand den Oberkiefer zu packen und das Maul zu zerreißen. Loki und Heimdall sollen sich gegenseitig erschlagen, und schließlich soll Surt Feuer über die Erde werfen und die Welt verbrennen. Dazwischen: Götter- und Heldengeschichten. Grundlegende Wahrheiten in symbolischer Verhüllung. Mit Edda werden zwei unterschiedliche Textsammlungen des 13. Jahrhunderts bezeichnet: Die Lieder-Edda, deren Stoffe (wie der vom Nibe- 034.035 SCHAUSPIELHAUS lungenuntergang) bis in die Völkerwanderung zurückreichen, sowie die so genannte Prosa-Edda des isländischen Dichters und Politikers Snorri Sturluson (1178 – 1241), der ein gelehrtes Werk über die Dichtkunst, die Technik und den Wert des Erzählens verfasst hat und darin nebenbei Göttergeschichten der nordischen Mythologie überliefert hat. In den folgenden Jahrhunderten wurden sie ständig weitererzählt, umgedichtet, politisch in Anspruch genommen, missbraucht.------------------------------------------------------------------------------------------------THORLEIFUR ÖRN ARNARSSON (geb. 1978) wird sich gemeinsam mit dem Autor MIKAEL TORFASON (geb. 1974) in den Stoff der Edda begeben, ihn neu lesen, überschreiben und versuchen, in die Tiefe eines gegenwärtigen Gefühls, in das Unbewusste unserer Gesellschaft vorzudringen, das sich aus den alten Geschichten speist, die sich in den verschiedensten Kulturkreisen aufs Verblüffendste ähneln. Bereits 2015 widmeten sie sich der isländischen Saga Njala. Der am Borgarleikhus Reykjavík entstandene Abend erhielt den höchsten isländischen Theaterpreis in zwölf Kategorien.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- HEDDA GABLER PREMIERE 4. MAI 2018 von Henrik Ibsen------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Alexander Eisenach BÜHNE Daniel Wollenzin KOSTÜME Julia Wassner MUSIK Sven Michelson VIDEO Oliver Rossol--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Sechs Monate Hochzeitsreise liegen hinter der Generalstochter Hedda und ihrem Ehemann Jörgen Tesman. Jetzt kann das gemeinsame Glück beginnen. Aber Hedda liebt Jörgen nicht. Um seiner anspruchsvollen Frau das erhoffte Leben bieten zu können, hat dieser sich in Erwartung einer Professur tief verschuldet. Sie hatte ihn hauptsächlich der gesellschaftlichen Stellung wegen geheiratet, die er ihr zu sichern schien. Von der Sinnlosigkeit der noch frischen Ehe überzeugt, trifft Hedda auf ihre Jugendliebe Eilert Lövborg. Eilert arbeitet im gleichen wissenschaft­ lichen Feld wie Jörgen. Der deutlich Begabtere ist für Jörgen somit doppelte Konkurrenz. Die 036.037 SCHAUSPIELHAUS gelangweilte Hedda versteigt sich indes in Allmachtsfantasien: »Ich möchte ein einziges Mal in meinem Leben die Herrschaft haben über ein Menschenschicksal.« Damit meint sie nicht etwa Jörgen, sondern Eilert. Es beginnt ein subtiles Psychodrama zwischen Begehren und Enttäuschung, an dessen Ende eine der berühmtesten Requisiten der Theatergeschichte, die Pistole von Heddas Vater, grausame Klarheit schafft.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------HENRIK IBSEN (1828 –1906) hat die menschliche Psyche seziert wie wohl kaum ein anderer Dramatiker. 1890 schrieb er mit Hedda Gabler eines seiner bekanntesten Stücke, das ein Jahr später in München uraufgeführt wurde.-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- JANKO KAHLE, PHILIPPE GOOS GÜNTHER HARDER, KATJA GAUDARD, TOM KÜHNEL SUSANA FERNANDES GENEBRA DANIEL NERLICH, JOHANNA BANTZER DANIEL NERLICH GÜNTHER HARDER, DANIEL CHRISTENSEN CHRISTIAN DECKER HAGEN OECHEL CHRISTOPH MÜLLER JANKO KAHLE DIETER HUFSCHMIDT ERIC BORNEMANN PHILIPPE GOOS, SEBASTIAN WEISS SARAH FRANKE, FABIAN SEITZ SEBASTIAN WEISS, MAXIMILIAN GRÜNEWALD FABIAN SEITZ, CAROLIN HAUPT, RAINER FRANK HENNING HARTMANN KONRAD SINGER, CHRISTOPH MÜLLER, MATHIAS MAX HERRMANN, SOPHIE KRAUSS JANKO KAHLE, PHILIPPE GOOS ANTONIA ELEONORE HÖLZEL GABRIEL CAZES, DENNIS PÖRTNER, VANESSA LOIBL VANESSA LOIBL KATJA GAUDARD, CAROLIN HAUPT SUSANA FERNANDES GENEBRA SILVESTER VON HÖSSLIN LISA NATALIE ARNOLD CHRISTIAN BAYER, SEBASTIAN WEISS FRANK WIEGARD, FRANCO BIRKEMEYER WOLF LIST ANITA GARCIA, RAINER FRANK GUIDO BURGHARDT, FRANK WIEGARD, ISABEL TETZNER ANDREAS SCHLAGER STEPHANIE SCHMIDT, JONAS STEGLICH MATHIAS MAX HERRMANN HAGEN OECHEL KATJA GAUDARD, RAINER FRANK MAXIMILIAN GRÜNEWALD ANDREAS SCHLAGER, SUSANA FERNANDES GENEBRA, JOHANNA BANTZER SARAH FRANKE BEATRICE FREY, JUDITH NOWOWIEJSKI WWW.CMBRLND.DE 078.079 CUMBERLAND CUMBERLAND076 ---------------------------------------------------------------CUMBERLAND CARD 078 EINE STADT WILL NACH OBEN 080 TOD FÜR EINS ACHTZIG GELD 082 ---------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------HOME.RUN084 ---------------------------------------------------------------CHAOSTAGE – DER AUSVERKAUF GEHT WEITER! 086 ABC DER DEMOKRATIE 088 [WRITER´S STUDIO] 092 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ZUR NACHT SCHAU 093 FEED YOUR HEAD 094 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------HUFSCHMIDT LIEST: DOKTOR FAUSTUS 095 KUTTNER ERKLÄRT DIE WELT 095 DAS WOHNZIMMER MEINES LEHRERS 096 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------TEILZEIT-FLANEURE / MONTAGSBAR 097 DANCE THE TANDEM 098 CALAMARI MOON 099 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- CUMBERLAND Cumberland fragt. Cumberland sucht. In Cumberland begeben wir uns in die Grenzbereiche dessen, was Theater sein kann und soll. Statt Kulturpessimismus und dystopischer Schauerlust am Untergang der Demokratie suchen wir nach Träumen und Sehnsüchten und wollen dem allgemeinen Krisendiskurs ein progressives Zukunftsdenken gegenüberstellen. In Zeiten wachsender globaler Unübersichtlichkeit wollen wir uns offensiv die Fragen nach Glück und Freiheit, Ökonomie und Gesellschaft, Vision und Realismus stellen. Cumberland ist der andere Ort. In Cumberland wollen wir Theater anders schauen als nach vorne, wollen wir Theater auch schmecken und riechen, auch feiern und befragen. Der Begriff des Theatralen weitet sich und dehnt sich, sucht die Berührung mit anderen Formaten, Künsten und Akteuren. Cumberland will seine Türen öffnen für die positiven und progressiven Gesellschaftsentwürfe, die diese Stadt bereits ausbrütet: Mit Christoph Elbert (u. a. Boca Gastrobar, 11A) werden wir uns auf die Suche nach der Zukunft des Essens machen, mit dem Co-Working-Space Hafven über Post-Work diskutieren und mit Hildesheimer Literaturstudierenden utopische Texte erkunden. Cumberland versteht sich als Ort des Austauschs und Diskurses. Als Startpunkt einer gemeinsamen Suche nach anderen Glücksver- 080.081 CUMBERLAND sprechen, anderem Erfolg und anderer Erfüllung – dem Visionären. Zwei große Veränderungen stehen am Beginn der Suche: Die Cumberlandsche Bühne wird zu einer Raumbühne mit flexibler Zuschauerposition. Die Perspektive verändert sich, der Raum öffnet sich für Situationen jenseits der Frontalbetrachtung des Theaters. Auch die Cumberlandsche Galerie wird umgestaltet. Mit einer Dauerinstallation über die gesamte Spielzeit suchen wir den Dialog mit dem historischen Ort und versuchen ihn als theatralen Raum neu zu entdecken. Beide Orte, Bühne und Galerie, verschmelzen zu Cumberland, dem Schauplatz der Theaterserie Eine Stadt will nach oben. Über den historischen Spiegel der Entwicklung Hannovers im 20. Jahrhundert suchen wir hier den gesellschaftlichen Dialog ins Heute. Cumberland beschwört den anderen Ort, um die ökonomische Logik unserer Alltagsorte zu überwinden. Cumberland denkt im Maßstab der Utopie und will sie schon heute. Cumberland soll ein Ort der Gemeinsamkeit und des Kollektiven in einer individualisierten Zeit sein. In Cumberland fallen Vergangenheit und Zukunft zusammen, um etwas Neues zu denken: unsere Gegenwart.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Alexander Eisenach, Sarah Lorenz WWW.CMBRLND.DE UNSER ANGEBOT FÜR ALLE CUMBERLAND-FANS Mit der CUMBERLAND CARD reduziert sich der reguläre Eintrittspreis für alle Cumberland-Veranstaltungen um 50 %*. Sie kostet einmalig nur 30 € und ist ab Kaufdatum ein Jahr gültig. * Mindesteintrittspreis 5 €, nicht übertragbar EINE STADT WILL NACH OBEN AB 1. SEPTEMBER 2017 Theaterserie in zehn Folgen-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Alexander Eisenach, Gordon Kämmerer, Martin Laberenz, Lucia Bihler, N. N. RAUM Andreas Alexander Straßer ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Das düstere Linden zu Beginn des 20. Jahrhunderts – das »größte Dorf Preußens« vor den Toren der Garnisonsstadt Hannover. Diese kämpft mit sozialen und politischen Problemen im Zuge ihrer Entwicklung zum Industriestandort. Die Zuwanderung aus dem Umland lässt die engen Mietskasernen explodieren, Kriminalität, Prostitution und Krankheiten breiten sich aus.----------------Cumberland ist Schauplatz der Serie. Der Zuschauer mittendrin in den Geschichten, die um ihn herum passieren. Eine Stadt will nach oben sucht formal und inhaltlich die Verbindung zwischen der europäischen Theatertradition und dem amerikanischen Konzept der Serie, die oft als postmodernes Erbe des Romans bezeichnet wird.--------------------------------------------------- 084.085 CUMBERLAND Fünf junge Regisseure erzählen in jeweils zwei Folgen von etwa 45 Minuten Dauer die Geschichte des jungen Alfred Lohmann, der vom Dorf in die Stadt Hannover zieht, um inmitten von Schmugglern, Schiebern und zwielichtigen Geschäftsleuten seinen Weg an die Spitze der Gesellschaft zu machen. Die Geschichte wird im Laufe der Staffel von zehn Episoden erzählt, die Regisseure geben nach Abschluss ihrer Folgen die Stafette weiter.----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ALEXANDER EISENACH (geb. 1984) ist seit Beginn dieser Spielzeit Hausregisseur am Schauspiel Hannover. GORDON KÄMMERER (geb. 1986) inszenierte bisher unter anderem am Schauspiel Leipzig und am Deutschen Theater Berlin. Neben seiner Arbeit als Regisseur arbeitet er auch als Schau­ spieler. MARTIN LABERENZ (geb. 1982) inszenierte am Schauspiel Hannover bereits Die Brüder Karamasow und Tartuffe. LUCIA BIHLER (geb. 1988) arbeitete unter anderem am Residenztheater München, bei der Architekturbiennale in Venedig, am Deutschen Theater Göttingen und am Schauspielhaus Wien. 2011 gründete sie in Berlin die freie Kompanie gold & hiebe.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- TOD FÜR EINS ACHTZIG GELD URAUFFÜHRUNG BEI DEN RUHRFESTSPIELEN RECKLINGHAUSEN 1. JUNI 2017 HANNOVER-PREMIERE 16. SEPTEMBER 2017 Verwertungsprinzipien / Überlebensstrategien von Franziska vom Heede-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Gewinnerstück des Kleist-Förderpreises 2017---------------------------------------------------Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem Kleist Forum Frankfurt / Oder----------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Nick Hartnagel BÜHNE UND KOSTÜME Tine Becker MUSIK Lukas Lonski VIDEO Josha Sliwinski-----------------------------------------------------------------------------------------------Ein Kaleidoskop von Szenen, die ums Überleben kreisen, darum, sich das Überleben zu verdienen, moralisch wie ökonomisch. Da ist zum Beispiel der Supermarkt. Für eine Nacht umgewidmet zum Partyort. »Etwas, was man an einem Ort nicht macht – das wird uns alle noch befreien.« Am nächsten Morgen: Der Laden geplündert, zerstört. Anstelle des Pfandautomaten: Opa im Einkaufswagen. Entführt von seiner Enkelin aus dem Pflegeheim, wo es kein Bett mehr für einen Sterbenden gibt, der Verwandtschaft entzogen, die sich darum balgt, sich kurz vor dem Ende die Liebe eines Todgeweihten zu sichern. Es braucht eine Geschäftsidee der jungen Leute, um dem Ruin zu 086.087 CUMBERLAND entgehen. Warum soll nicht auch das Objekt der Nächstenliebe und Fürsorge seinen Preis haben? Streaming! Versteigerung im Netz: Wer den Opa auf seine letzten Tage pflegen darf, entscheidet das Höchstgebot. Dafür allerdings muss er am Leben gehalten werden – wenigstens noch einige Tage. Oder zum Beispiel: Ein Mann und ein Chef. Einstellungsgespräch. Die Marke lautet »Fair«. »Ich bin hier bei den Guten. In diesen Zeiten ein Maximum.« – Es gibt Wege, das Gefühl dieser Zugehörigkeit in den Markt einzuschleusen. Zum Beispiel, indem man dem Auslieferer von Lebensmitteln eine Flüchtlingsbiografie andichtet. Keine große Sache. »Wenn sich der Mehrwert so auf deine Fußmatte legt, bück dich nach ihm.« Oder: Ein Mann, der sich dem Schuldkreislauf entziehen und aus dem System aussteigen will, wird immer wieder hineingezogen. Er ist ein Hindernis. Überall.----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------FRANZISKA VOM HEEDE (geb. 1991 in Hamburg) studiert Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin.---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- HOME.RUN URAUFFÜHRUNG 28. OKTOBER 2017 Eine grenzverletzende Familiensaga von und mit Hartmut El Kurdi------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Koproduktion mit dem Theater Agentur für Weltverbesserungspläne-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE, BÜHNE UND KOSTÜME Ulrike Willberg--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Gefördert von ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- »Mein ›Migrationshintergrund‹ rührt unter anderem daher, dass einer meiner Elternteile, der Not gehorchend, sein kaputtes, durch einen Krieg zerstörtes Land und damit ein aktuell und poten­ 088.089 CUMBERLAND ziell beschissenes Leben verließ, um woanders sein Glück zu suchen. Als astreiner Wirtschaftsflüchtling. Dieser Elternteil war meine deutsche Mutter.«---------------------------------------In Home.Run erzählt El Kurdi die Geschichte seiner verzweigten Familie, die ebenso speziell wie exemplarisch ist. Menschen verlassen ihre Heimat, manche freiwillig, manche gezwungenermaßen. Sie brechen auf, kommen an, finden ein neues Zuhause oder bleiben fremd. Völkerwanderungsalltag. Und egal, wo die Reise beginnt, ob in Oberhessen oder im Orient, im Libanon oder in Jordanien, England oder Wales – alle landen immer wieder in den tiefen Schluchten des wilden Absurdistans. Es geht um verschwimmende Grenzen, Doppelpässe, babylonisches Sprachengewirr und die Frage: Wer darf wann wo sein?--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------HARTMUT EL KURDI (geb. 1964 in Amman, Jordanien) wuchs in England und Deutschland auf. Er schreibt Theaterstücke, Hörspiele, Kinderbücher und Kolumnen. Seine Theaterstücke stehen seit Jahren auf den Spielplänen der deutschsprachigen Theater. In der Spielzeit 2015 / 16 war er als Dramaturg am Schauspiel Hannover engagiert.--------------------------------------------------- CHAOSTAGE – DER AUSVERKAUF GEHT WEITER! URAUFFÜHRUNG 9. DEZEMBER 2017 Recherche von Ulrike Günther------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Ulrike Günther BÜHNE Andreas Alexander Straßer KOSTÜME Annika Lohmann ------------------------------------------------------------------------------------------------------------»Auch wenn viele von uns resignativ die Schultern zucken und lieber mit dem Arsch im Warmen sitzen, werden zunehmend die Daumenschrauben angezogen. Wir werden dabei nicht tatenlos zusehen und abwarten – wir werden kämpfen. Entdecken Sie Ihr wahres geistiges Potenzial! Make Punk a threat again!«--------------------------------------------------------------------Mit diesen und anderen Parolen zogen junge Punks und »Kids von der Straße« während der Chaos­ tage in den 1980er und 1990er Jahren durch Hannover. Anlass des Aufstands: eine von der Polizei geführte Kartei, in welcher Punks und andere »Andersdenkende« namentlich vermerkt und bei Kontrollen gezielt angesteuert wurden. Dieser Kartei galt es den Garaus zu machen. Mit diversen fantasievollen Aktionen wollte man Polizei und Staat austricksen. Die Chaostage gingen in die Geschichte (der Stadt) ein, sie entwickelten sich über die Jahre von einer reinen Demon­ 090.091 CUMBERLAND strationsveranstaltung zu einem bis dato unbekannten innerstädtischen Gewaltexzess. Der Aufstand aber wurde gezähmt, die Chaosorte in Hannover in eine »Living Culture«-Städtetour inte­ griert. Punk is dead.---------------------------------------------------------------------------Die laute, unübersehbare Revolte von damals nimmt Regisseurin Ulrike Günther in ihrem neuen Projekt als Absprungrampe, um heutige Aufstandsbewegungen unter die Lupe zu nehmen. Den Stücktext generiert die Regisseurin aus Interviews mit den damals an der Revolte Beteiligten, dem Nachzeichnen von persönlichen Biografien und historischem Material. Ist Punk wirklich tot?---------------------------------------------------------------------------------------------------ULRIKE GÜNTHER (geb. in Greifswald) studierte Regie am Institut Supérieur des Arts de Spectacle in Brüssel und schloss ihr Studium 2012 mit der Inszenierung Printemps Amer ab. Für ihr Stück Frühlingserwachen – von einer vergessenen Revolution erhielt sie 2014 den Publikumspreis des Iranischen Theaterfestivals in Heidelberg. Ihre Inszenierung Welcome to Europe! war 2015 beim Festival Courants d'airs in Brüssel eingeladen. Am Jungen Schauspiel Hannover inszenierte sie 2016 / 17 ihr Rechercheprojekt Bis hierher lief's noch ganz gut.------------------------------------------------- ABC DER DEMOKRATIE EINE BEGRIFFSKLÄRUNG MIT CAROLIN EMCKE UND GÄSTEN in Kooperation mit Was bedeutet eigentlich Demokratie? Was ist das für eine Ordnung, derer wir uns so gewiss glaubten und die auf einmal in Europa, aber auch in Russland oder den Vereinigten Staaten von vielen in Frage gestellt wird? Wie schnell sich normative Garantien aushebeln lassen, wie nötig auch ein zivilgesellschaftliches Engagement gegen autoritäre Angriffe auf die Demokratie nötig ist, das spüren wir alle zur Zeit deutlicher denn je. Doch um die Demokratie verteidigen zu können, braucht es eine lebendige öffentliche Kultur, in der sie erörtert und verhandelt werden kann. Eine Demokratie verarmt und erstarrt, wenn sie ihre eigenen Begriffe und Werte nicht immer wieder selbstkritisch befragt. Eine demokratische Gesellschaft ist nur eine, die erfahrungsoffen, dynamisch und lernfähig ist. Und so müssen die Herausforderungen an und durch die Demokratie der Gegenwart diskutiert werden: Im Zeitalter der Globalisierung gerät nicht nur der Nationalstaat, sondern auch die Idee der Demokratie in eine Legitimationskrise. Wenn Demokratie ursprünglich an die Vorstellung der Selbst-Gesetzgebung geknüpft war, wenn ursprünglich also diejenigen, die von einer politischen oder sozialen oder ökonomischen Entscheidung betroffen sind, auch in irgendeiner Weise an ihrer Entstehung beteiligt werden sollen – wie steht es um 092.093 CUMBERLAND diese Vorstellung von Selbst-Gesetzgebung heute? Wie weit ist das Versprechen der Französischen Revolution von Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit entfernt von der europäischen Realität? Wie gleich heißt denn gleich? Was bedeutet Gleichheit für die muslimischen Einwanderer in den Banlieues von Paris? Was bedeutet Freiheit im Angesicht digitaler Überwachungsmöglichkeiten? ------------------------------------------------------------------------------------------Die Gesprächsreihe ABC der Demokratie will die Demokratie auf ihre Voraussetzungen hin befragen. Es sollen die Begriffe und Werte, die Institutionen und Erfahrungen, die eine demokratische Gesellschaft auszeichnen, erörtert werden. Dabei sollen naheliegende zentrale Begriffe und Erfahrungen ebenso sichtbar werden wie die randständigen, ferneren. Nicht nur nationale und politische, sondern auch internationale und künstlerische Perspektiven sollen zu einer dichten Beschreibung der Gegenwart beitragen. So werden ab und an auch spielerische, künstlerische Blicke mit einbezogen – weil es nicht zuletzt auch kreative, ästhetische Visionen braucht, in denen sich demokratische Impulse und Hoffnungen artikulieren.------------------------------------------------------------------------------------------------------- in vierteljährlicher Folge: A – AMERIKA B – BILD 19. SEPTEMBER 2017 12. DEZEMBER 2017 CAROLIN EMCKE IM GESPRÄCH CAROLIN EMCKE IM GESPRÄCH MIT DEM MIT DEM AUTOR UND FOTOGRAFEN TEJU COLE KUNSTHISTORIKER PETER GEIMER 1975 in den USA geboren, wuchs Teju Cole in Nigeria auf und kam als Jugendlicher in die USA. Er lehrt am Bard College und ist der Fotografiekritiker des New York Times Magazine. Seine fotografische Arbeit wird international ausgestellt, seine Bücher Open City und Jeder Tag gehört dem Dieb gelten als herausragende Werke der neueren amerikanischen Literatur. Er wurde unter anderem mit dem PEN / Heming­ way Award, dem Internationalen Literaturpreis und dem Windham Campbell Prize ausgezeichnet. Seine Popularität verdankt er darüber hinaus Essays im New Yorker, im Atlantic und im New York Times Magazine, in denen er regelmäßig über die Widersprüchlichkeiten seines Daseins und der USA schreibt.--------------------------------------------------------------- 1965 in Kettwig (Essen) geboren, studierte Peter Geimer Kunstgeschichte, Neuere deutsche Literatur und Philosophie. Er war am Max-PlanckInstitut für Wissenschaftsgeschichte Berlin und am Sonderforschungsbereich Literatur und Anthropolgie der Universität Konstanz tätig, später als Gastdotzent an der ETH Zürich und Mitglied des Nationalen Forschungsschwerpunkts Bildkritik an der Universität Basel. Seit 2010 /11 ist er Pro­fessor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin. Er forscht intensiv zu Fragen von Bild und Bildstörung, epistemischen Bildern sowie Resten, Reliquien und Zeugs. Sein Werk widmet sich einer Wissenskultur, die auf Bilder angewiesen ist, sich aber fragen muss, ob sie den Bildern glauben oder zutiefst misstrauen soll.-------------- C – CHRONIK D – DEMOKRATIE 2.0 13. MÄRZ 2018 12. JUNI 2018 CAROLIN EMCKE IM GESPRÄCH MIT DER CAROLIN EMCKE IM GESPRÄCH MIT DER ANGLISTIN, ÄGYPTOLOGIN, LITERATUR- UND SOZIOLOGIN EVA ILLOUZ (ANGEFRAGT) KULTURWISSENSCHAFTLERIN ALEIDA ASSMANN 1947 in Bethel bei Bielefeld geboren, studierte Aleida Assmann Anglistik und Ägyptologie und promovierte in beiden Fächern. 1993 erhielt sie den Ruf auf den Lehrstuhl für Anglistik und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Konstanz. Gastprofessuren führten sie unter anderem an die Princeton University und nach Yale. Sie gilt als »Erinnerungsexpertin«. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört seit den 1990er Jahren die Kulturanthropologie mit den Themen kulturelles Gedächtnis, Er­ innerung und Vergessen. Intensiv hat sie sich mit der deutschen Erinnerungsgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg sowie mit kultur­wissen­ schaftlicher Gedächtnisforschung und -theorie beschäftigt.------------------------------------ 1961 in Fès, Marokko geboren, studierte Eva Illouz Soziologie, Kommunikationswissenschaft und Literaturwissenschaft in Paris, Jerusalem und Pennsylvania. Seit 2006 ist sie Professorin für Soziologie und Anthropologie der Hebräischen Universität in Jerusalem. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören die Soziologie der Emotionen, der Konsumgesellschaft und der Medienkultur. In ihrem neuen Buch Wa(h)re Gefühle: Authentizität im Konsumkapitalismus unterzieht sie Gefühle in der gegenwärtigen Politik einer strukturellen Analyse und geht der Frage nach, wie man sich wehren kann, wenn die Lüge an der Herrschaft ist.------------------------------------------------------------------------------------------------------------- [WRITER’S STUDIO] NEUE SZENISCHE TEXTE DES LITERATURINSTITUTS HILDESHEIM AB JANUAR 2018 EINMAL MONATLICH Fünf junge Autorinnen und Autoren vom Literaturinstitut Hildesheim bekommen 2018 die Möglichkeit, ihre Texte in professionellem Rahmen außerhalb ihres Seminars vorzustellen: Im [Writer’s Studio] erproben sie sich erstmals in der Theaterpraxis. Zu Beginn des Jahres 2018 gibt es eine Auftaktveranstaltung, bei der die Zuschauer und Theatermitarbeiter erste Ausschnitte zu hören bekommen. Anhand dieser Texte wird dann gemeinsam abgestimmt, welche von ihnen in den Folgemonaten in voller Länge in Cumberland szenisch eingerichtet und von Schauspielern präsentiert werden. Alle Texte beziehen sich auf das Thema »Haltung« und werden mit ihm auf unterschiedlichste Weise umgehen. Bei der neuen Reihe ergibt sich die Chance, das eine oder andere Überraschungstalent aus der Nachbarschaft zu entdecken, prompt mitzuerleben, wie neue szenische Texte sich aktuell entwickeln – und natürlich die Autoren kennenzulernen. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ ZUR NACHT SCHAU MIT JONAS STEGLICH JEDEN ERSTEN DONNERSTAG IM MONAT UM 22:30 UHR IN KOOPERATION MIT H1-FERNSEHEN Standup, Show, Talk – das ist die Dreifaltigkeit der Late Night Show nach amerikanischem Vorbild. Zu später Stunde wird in diesem Format beackert, was in den letzten Wochen an sozialen und (kultur-)politischen Themen von Belang war. Ein Fernsehformat, sicher. In Cumberland stellen wir uns die Frage, wie weit man so eine Form im Theater treiben kann. Wie blasphemisch man gegenüber der Dreifaltigkeit werden muss, um die Definitionshoheit des Fernsehens über Welt, Wahrheit und Humor zu überprüfen. Welche Definition hiervon können wir in postfaktischer Zeit liefern? Welche alternativen Fakten lassen uns noch lachen und welche nur noch heulen? Ensemblemitglied Jonas Steglich als Gastgeber wird sich mit investigativer Verve irgendwo zwischen Moderation, Improvisation und Performance mit den heißen Themen des Monats auseinandersetzen. Der Abend wird vom lokalen Fernsehsender h1 aufgezeichnet und ausgestrahlt. Zur Nacht Schau – das monatliche Update, nachdem Sie alles wissen, was Sie wissen müssen, um sich beim nächsten Stammtisch auszulassen. Wahrheit und Fiktion, Theater und Realität, Fernsehen und Erleben; das sind Gegensatzpaare von gestern. Lassen Sie uns Ihre Meinung machen! ------------------------------------------------------------------------------------------------ FEED YOUR HEAD EIN GASTROSOPHISCHER ABEND IN KOOPERATION MIT DER BOCA GASTROBAR EINMAL MONATLICH Wollen wir eine Revolution unserer Esskultur? »Gastrosophie«, das ist die Lehre von der Weisheit des Essens. Sie verbindet Politik und Genuss. Entscheidend ist die Verbindung von Ästhetik und Ethik, das sinnlich-sittliche Zusammenspiel von gutem Geschmack und gutem Gewissen. Die Aus­einandersetzung mit ihrer kulinarischen Tradition bringt die Menschen in ihrer kulturellen Entwicklung voran – und wir bringen sie jetzt auf die Bühne. Mit Christoph Elbert, dem hannoverschen Vollblutkoch und -gastronom, der strikt nach einem Prinzip lebt: dem Lustprinzip! Während traditionelle oder innovative Köstlichkeiten zubereitet werden, hinterfragen geladene Gäste und Schauspieler des Ensembles Sokrates: »Wir leben nicht, um zu essen, sondern wir essen, um zu leben.« Die Ästhetik der Koch- und Esskunst wird an diesen Abenden durchleuchtet und den Parallelen des »Probierens« in der Gastronomie und im Theaterbetrieb nachgegangen. Mit kulinarischer Neugier und gastrosophischen Fragen nähren wir in dieser Spielzeit den Kopf – und womöglich erfährt davon auch der Bauch. Feed your head! -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- HUFSCHMIDT LIEST: DOKTOR FAUSTUS KUTTNER ERKLÄRT DIE WELT LANGZEITLESUNG MIT DIETER HUFSCHMIDT VIDEOSCHNIPSELABEND VON UND MIT JÜRGEN JEDEN MONAT AN EINEM SONNTAG UM 17:00 UHR KUTTNER Nach Auf der Suche nach der verlorenen Zeit und Der Mann ohne Eigenschaften folgt nun das nächste Groß- und Herzensprojekt von Dieter Hufschmidt: Der Schauspieler widmet sich Thomas Manns Doktor Faustus. Seit April 2017 liest er fortlaufend aus Manns persönlichstem und politischstem Roman. Es ist ein höchst musikalisches Buch, das große Alterswerk des Autors und sein Vermächtnis an seine Landsleute. Einfließen in die Lesung des »Musikerromans« werden Manns tägliche Notizen (»Zweites Bombardement Berlins in 48 Stunden«) – Notizen, die 1949 als Die Entstehung des Doktor Faustus. Roman eines Romans erschienen sind.---- In loser Folge wird Jürgen Kuttner weiterhin in Hannover die Welt erklären. Seit 1996 haben inzwischen gut 50.000 Zuschauer seinen Welterklärungsversuchen beigewohnt, bei jedem Termin werden von ihm lehrreiche, bizarre oder unterhaltsame Schnipsel gezeigt und knall­hart kommentiert. Hierdurch entfalten sie erst ihre wahre Wirkung. Das Thema kann sich bis zur letzten Minute ändern, es kann, bis der letzte Zuschauer Platz genommen hat, aktuellen politischen Ereignissen oder plötzlichen Gemütsschwankungen Kuttners angepasst werden.----------------------------------------------------------------------------------------------- DAS WOHNZIMMER MEINES LEHRERS PREMIERE FRÜHJAHR 2018 Das Betrachten der Welt vom Privaten her von Mathias Max Herrmann --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------In den 1980er Jahren nimmt ein junger Schüler im Ruhrgebiet Schauspielunterricht bei einem israelischen Theatermacher, der das Theater in seinem Heimatland seit 1940 maßgeblich geprägt hat und nun in Deutschland lebt. 2017, dreißig Jahre später – der Lehrer ist mittlerweile verstorben – begibt sich der damalige Schüler, der jetzt Schauspieler am Staatstheater Hannover ist, unter dem Eindruck des andauernden Konflikts zwischen Israel und Palästina auf eine Reise in die eigene Vergangenheit. Denn vielleicht wird ihm dieser Konflikt verständlicher, wenn er den Fragen, die er damals seinem Lehrer nicht gestellt hat, jetzt in einem autobiografischen Reenactment nachgeht. Das ist das Experiment.-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------MATHIAS MAX HERRMANN (geb. 1966) ist seit 2009 Ensemblemitglied am Schauspiel Hannover. Er entwickelt zudem eigene Projekte und Filme. Zuletzt entstand die Reihe Was andere besser können / Triosonaten, der Film Magdeburg sein und die Filminstallation Dornröschen Institut – exit history.--- TEILZEIT-FLANEURE MONTAGSBAR SATIRE, POP, POLEMIK UND KOMISCHE AN ALLEN ANDEREN MONTAGEN UM 21:00 UHR LITERATUR MIT HARTMUT EL KURDI, DEN WOHNRAUM­H ELDEN UND FUNKELNDEN GÄSTEN AN JEDEM ERSTEN MONTAG IM MONAT Teilzeit-Flaneure ist eine Lese-Show am unbewachten Grenzübergang zwischen Satire, Komik, Politik und Musik. Moderator Hartmut El Kurdi und seine Hausband Die Wohnraum­ helden präsentieren neben eigenen Texten und Songs vor allem Satire- und Humorfachkräfte aus dem deutschsprachigen Raum. Die TeilzeitFlaneure äußern sich zu Alltagsphänomenen, Tagespolitik und Kulturabsurditäten: witzelnd und ernstelnd, elegant und flanierend, rüpelnd und randalierend. Aber vor allem: ungefragt.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Sapperlot! 2009 ging die erste Montagsbar über die Bühne, und weil an den rund 400 bisherigen Spielterminen wirklich ALLES gezeigt wurde, was man sich ausdenken kann, machen wir in dieser Spielzeit schlicht eine Retrospektive der gelungensten Inszenierungen. Wir beginnen als … Erwischt! Stimmt gar nicht! # Fakenews. Wir machen das weiter, was wir in acht Jahren nahezu perfektioniert haben: In der Montagsbar ist jedes Mal Premiere! Erleben Sie einen einzigartigen und in der Form nie wiederkehrenden Abend, gestaltet vom Ensemble und Gästen, zwischen Kunst und Trash, Show und Impro. Hier kann fast alles passieren..---------- DANCE THE TANDEM MUSIK, ESSEN, PARTY – DER ABEND FÜR ALTEINGESESSENE UND NEUHANNOVERANER EINMAL MONATLICH Seit zwei Jahren treffen sich bei Dance the Tandem Alteingesessene und Neuhannoveraner in der Cumberlandschen Galerie, um in lockerer und ungezwungener Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen.----------------------------------------------------------------------------Auch in der nächsten Spielzeit bieten wir allen Interessierten an, einander bei Essen, Tanz und Musik kennenzulernen. An jedem Termin gibt es ein Konzert, bei dem geflüchtete Musikerinnen und Musiker in ihrer neuen Heimat auftreten können. Bei gemeinsamen spontanen Jam Sessions kommen Musik aus allen Regionen und verschiedene Stile zusammen und etwas Neues entsteht. Das Ergebnis aus orientalischen, arabischen, kurdischen, persischen, deutschen und vielen anderen Elementen ist eine bunte und lebendige Musik von heute. Diese Musik verbindet und eröffnet uns die Möglichkeit, über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg zu tanzen!-----------Lasst uns diese Chance gemeinsam ergreifen. Jeder kann sein eigenes Instrument mitbringen und spontan musizieren, kommt vorbei!-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------in Kooperation mit dem Welcome Board der Musikland Niedersachsen gGmbH-------------------------------------- CALAMARI MOON IMMER FREITAGS AB 22:00 UHR – DER CLUB IN CUMBERLAND Bereits im 15. Jahr sorgt Calamari Moon freitags für wunderbare Tanzabende in Cumberland. Jazz- und Soulmusik bis hin zu elektronischen Avantgardeklängen werden hier von internationalen DJ-Größen wie Rainer Trüby, Daedelus, Der Dritte Raum oder auch von lokalen Vinylartisten wie Mo’Horizons, Oonops und Chriz The Wiz auf die Plattenteller gelegt. Das anspruchsvolle Musikprogramm und der besondere Charme des Ortes haben die Calamari Moon Suite über Hannovers Grenzen hinaus bekannt gemacht. Die schönste Tanzfläche der Stadt wird mittlerweile zu den großen (Nacht-)Attraktionen Hannovers gezählt.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Programm und Öffnungszeiten:----------------------------------------------------------------www.calamarimoonbar.de----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 100.101 BALLHOF: JUNGES SCHAUSPIEL KABALE UND LIEBE 102 ALL DAS SCHÖNE 104 RUF DER WILDNIS 106 MÄDCHEN WIE DIE 108 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------QUALITYLAND110 ---------------------------------------------------------------ACTS OF GOODNESS 112 ---------------------------------------------------------------YALLA!114 KABALE UND LIEBE PREMIERE 8. SEPTEMBER 2017, BALLHOF EINS, AB 15 von Friedrich Schiller--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Jan Friedrich BÜHNE UND KOSTÜME Alexandre Corazzola MUSIK Felix Rösch VIDEO Philipp Kronenberg-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Als der 22-jährige Friedrich Schiller, in Stuttgart frisch zum Regimentsarzt ernannt und mit Hof und Adel gut bekannt, die Stadt zum zweiten Mal unerlaubt verlässt, um der Uraufführung seines Erstlingswerkes Die Räuber in Mannheim beizuwohnen, wird er vom Herzog prompt unter Arrest gestellt und erhält Schreibverbot. Doch schon während der Inhaftierung schmiedet er neue Ideen für sein zweites Stück, Luise Millerin, und beginnt nach einer strapaziösen Flucht von Stuttgart nach Thüringen die Arbeit an einem seiner wohl bekanntesten Werke, das später unter dem Titel Kabale und Liebe uraufgeführt werden wird. Die am eigenen Leib erfahrene Fürstenwillkür, die Ungerechtigkeit der herrschenden Ständegesellschaft und die direkten Einflüsse von Shakespeares Romeo und Julia und Lessings Emilia Galotti verschmelzen zu einem radikalen psychologi- 102.103 BALLHOF: JUNGES SCHAUSPIEL schen Politthriller, der die faulenden Grundfesten des damaligen Feudalabsolutismus offen anprangert – nur fünf Jahre vor der Französischen Revolution. Es ist die Geschichte einer Liebe als Politikum, die sich einerseits gegen die Heuchelei der Machthabenden richtet, andererseits gegen die Stabilisatoren des ausbeuterischen Systems, das duldsam ausharrende Bürgertum. Eine Liebe, die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist, destruktiv, masochistisch, provokant und jenseits der herrschenden moralischen Vorstellungen. Eine Liebe, die tödlich endet – und gleichsam ein Plädoyer für ein selbstbestimmtes Leben ist, für die Überwindung manifestierter Grenzen und das ständige Hinterfragen bestehender Wertsysteme.----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------FRIEDRICH SCHILLER (1759 –1805) Der Zeitgenosse und Freund Goethes gilt als »der deutsche Freiheitsdichter«. Nach einem abgebrochenen Jura- und einem vollendeten Medizinstudium und seiner Flucht aus Stuttgart gelangte er über die Stationen Mannheim, Leipzig und Dresden nach Weimar. Zu seinen bekanntesten Werken gehören sein Erstling Die Räuber, die Wallenstein-Trilogie und Don Carlos.------------------------------------------------------------------------------------------ ALL DAS SCHÖNE PREMIERE 22. OKTOBER 2017, BALLHOF ZWEI, AB 13 von Duncan Macmillan und Jonny Donahoe ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE UND KOSTÜME Paul Schwesig BÜHNE Andreas Alexander Straßer-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Mit freundlicher Unterstützung ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------»1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe gelb.« Mit diesen vier Dingen beginnt ein Kind eine Liste für seine Mutter. Begonnen am Tag ihrer Einlieferung ins Krankenhaus, wird die Liste von nun an ständig ergänzt. Sie soll ihr zeigen, was es auf der Welt alles Schönes gibt, wofür es sich zu leben lohnt, denn genau dafür weiß die Mutter keinen Grund mehr. »25. Einen Superhelden-Umhang tragen, 26. Ins Meer pinkeln, und keiner merkt es.« Kurz bevor das Kind zur Uni geht, ist das ganze Haus voller Klebezettel und 104.105 BALLHOF: JUNGES SCHAUSPIEL Notizen. An jedem Türrahmen, an jeder Magnetwand, in der Innenseite von Cornflakes-Packungen oder Schuhen. Aus der kindlich naiven Liste ist eine List geworden. Das einzig denkbare Mittel, einen erneuten Suizidversuch der Mutter zu verhindern. »516. Etwas gewinnen, 517. Mit jemandem so vertraut sein, dass man ihn nachgucken lässt, ob man Brokkoli-Reste zwischen den Zähnen hat.« Doch als das Kind erwachsen wird, ergreift der depressive Zustand der Mutter von ihm selbst Besitz. Die Liste kann die Mutter nicht retten, aber ihren Verfasser. »Wer in seinem Leben nicht ein einziges Mal massiv deprimiert gewesen ist, hat vermutlich nicht richtig hingespürt. 999 998. Unpassende Songs in gefühlvollen Momenten.«-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------DUNCAN MACMILLAN (geb. 1980) Der britische Autor und Regisseur erhielt für seine Stücke zahlreiche Preise. Er ist Hausautor des Paines Plough Theatre in London und des Royal Exchange Theatre in Manchester. Neben dem Theater schreibt er für Radio, Film und Fernsehen. JONNY DONAHOE (geb. 1983) ist ein britischer Comedian, Autor und Performer. Gemeinsam mit Duncan Macmillan schrieb er All das Schöne.---------------------------------------------------------------------------------- RUF DER WILDNIS PREMIERE 8. DEZEMBER 2017, BALLHOF EINS, AB 12 von Soeren Voima nach Jack London-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Clara Weyde BÜHNE Katharina Philipp KOSTÜME Clemens Leander MUSIK Thomas Leboeg ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Das erfolgreichste Buch der amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts ist eine Hundegeschichte. Genau genommen die Geschichte eines Bastards, eines 140 Pfund schweren Mischlings aus Bernhardiner und Schäferhund namens Buck. Die ersten vier Jahre seines Lebens verbringt Buck noch in zivilisierter Umgebung auf einer Farm in Kalifornien. Dann verkauft ihn ein Gärtnergehilfe für hundert Dollar, und Buck landet als Schlittenhund im goldberauschten Alaska, wo er schutzlos der brutalen und schonungslosen Behandlung durch seine Besitzer ausgeliefert ist. Aus dem verzärtelten Haushund wird ein Überlebenskünstler, der das Recht des Stärkeren nicht nur eingebläut bekommt, sondern dieses auch akzeptiert und darüber erst zum Dieb und dann zum 106.107 BALLHOF: JUNGES SCHAUSPIEL Mörder wird. Als der Goldgräber John Thornton ihn aus seinem Elend befreit und er endlich Güte, Freundschaft und Zuneigung kennenlernt, ist Buck zwischen liebevoller Treue und dem Ruf der Wildnis hin- und hergerissen. Jack Londons 1903 erschienener Abenteuerroman gilt als eines seiner besten Werke. Eine negative Utopie, die in großer Klarheit von den Auswüchsen des Kapitalismus erzählt – und zugleich ein eindrucksvolles Plädoyer für Menschlichkeit und Nächsten­ liebe ist.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------JACK LONDON (1876 –1916) In San Francisco als John Griffith Chaney in ärmlichen Verhältnissen geboren und aufgewachsen, gilt er heute als einer der Gründerväter der modernen amerikanischen Literatur. Den Stoff, den sein wildes, ungezügeltes Vagabundenleben bot, verwandelte er in literarische Welterfolge wie Der Seewolf (1904) und Lockruf des Goldes (1910), die ihn 1913 zum bestbezahlten Autor der Welt werden ließen.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- MÄDCHEN WIE DIE PREMIERE 12. JANUAR 2018, BALLHOF ZWEI, AB 13 von Evan Placey -------------------------------------------------------------------------------Inklusives Theaterstück mit und für Hörende und Gehörlose-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Wera Mahne BÜHNE UND KOSTÜME Anna Siegroth VIDEO Declan Hurley-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Mit freundlicher Unterstützung ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Bei einer größeren Ansammlung von Mädchen spricht man gern von einem Hühnerhaufen. Sie gackern, gickern und plustern sich auf. Doch die Hühnerhof-Idylle trügt. Kommt eine Henne neu in die Gruppe, beginnt ein erbarmungsloser Kampf um die Hackordnung, so lange, bis die neue Henne ihren Platz kennt – oder tot ist. Da sind Mädchen wesentlich schlauer. Sie kennen die Ordnung schon und brauchen nur noch hacken. Und das tun sie, als Scarletts Ex-Freund ein Nacktfoto von ihr an alle in der Schule schickt. »So eine Schlampe, denken sie, meiden Scarlett, 108.109 BALLHOF: JUNGES SCHAUSPIEL verspotten und beleidigen sie.« Sie treiben Scarlett so lange in die Enge, bis sie fürchten, dass sie sich das Leben genommen hat. Als sie Scarlett schließlich an einer neuen Schule entdecken, gibt es kein Halten mehr. Mädchen wie die bringen schließlich die ganze Gruppe in Verruf.---------Evan Placey schreibt so schonungslos wie unterhaltsam über Machtverhältnisse und Gewalt­ dynamik. Und über ein Phänomen, das für viele junge Menschen zum Alltag gehört: Cyber Mobbing. Er stellt der Mädchengruppe drei Frauenschicksale aus dem 20. Jahrhundert gegenüber, die die Richtlinien ihrer Gemeinschaft sprengten, weil sie modern und selbstbewusst waren. Doch diese Kämpfe sind vergessen. Ausgestattet mit Wahlrecht, Frauenquote und Selbstbestimmung hacken sich heute Mädchen wie die wieder die Augen aus und heulen den Hahn an – wobei ihnen die Kommunikation über das Netz besonders grausame Spielarten ermöglicht.----------------------------------------------------------------------------------------------------------EVAN PLACEY (aufgewachsen in Toronto) lebt, schreibt und unterrichtet in London. Viele seiner Stücke wurden ausgezeichnet. 2015 gewann er für Mädchen wie die den Writers Guild Award als bestes Stück für junges Publikum.------------------------------------------------------------------- QUALITYLAND URAUFFÜHRUNG 9. MÄRZ 2018, BALLHOF EINS, AB 15 von Marc-Uwe Kling---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Malte C. Lachmann BÜHNE Ramona Rauchbach KOSTÜME Anna van Leen MUSIK Christian Decker----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Mit freundlicher Unterstützung---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Nachdem Marc-Uwe Klings kommunistisch-anarchistisches Känguru in der Regie von Malte C. Lachmann erfolgreich den Sprung auf die Ballhof-Bühne gemacht hat, wird der Regisseur das heiß erwartete neue Buch des Autors für das Junge Schauspiel Hannover zur Uraufführung bringen. Seit März 2017 liest Marc-Uwe Kling bereits einzelne Kapitel aus Qualityland in Berlin. Eine Live-Hörspiel-Aufzeichnung ist geplant, alle bekannten Termine sind schon jetzt ausverkauft.--- 110.111 BALLHOF: JUNGES SCHAUSPIEL Wenig ist über den neuen Roman bisher bekannt. Noch wissen wir von keinem auftauchenden Pinguin, auch scheint es keinen Gastauftritt seines beliebten Beuteltiers zu geben. Es gibt jedoch einen neuen verzweifelten Helden: Peter Arbeitsloser, seinen elektronischen Assistenten Niemand und ganz bestimmt jede Menge satirische Spitzen, kreative Alltagsbeobachtungen, komische Figuren und absurde Dialoge – Kling bleibt Kling. Und wir vertrauen ihm, wenn er meint: »Freunde, ich schreibe nun schon seit geraumer Zeit an einem neuen Roman, und er wird sehr gut.«------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------MARC-UWE KLING (geb. 1982 in Stuttgart) Der Schöpfer der Känguru-Choniken lebt und arbeitet als Liedermacher, Kabarettist und Autor in Berlin.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ ACTS OF GOODNESS PREMIERE 13. MAI 2018, BALLHOF EINS, AB 14 von Mattias Andersson------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------REGIE Brit Bartkowiak BÜHNE Hella Prokoph KOSTÜME Carolin Schogs MUSIK Joe Masi VIDEO Stefano di Buduo--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------Schweden: Ein junger Mann, fast nackt, liegt zusammengeschlagen an einer Bushaltestelle. Es regnet. Ein anderer junger Mann, zögernd, nähert sich ihm. Italien: Auf einem Flüchtlingsboot wird ein afghanischer Junge gedemütigt und von einem iranischen Flüchtling fast über Bord gestoßen. Doch ohne den Jungen kann der Iraner das Festland der EU nicht betreten. Frankreich: Eine überaus hilfsbereite junge Frau lädt eine junge bettelnde Roma zu sich nach Hause ein. Und will ihr Gutes tun. Zu viel des Guten, bedrohlich viel. Serbien: Während des Bosnienkrieges nimmt eine Familie auf wenigen Quadratmetern Verwandte auf, die in ihrer umkämpften Stadt nicht länger bleiben können. Darunter ein kleines Mädchen, für das ein paar unverhoffte Worte Geborgenheit bedeuten.------------------------------------------------------------------------ 112.113 BALLHOF: JUNGES SCHAUSPIEL Acts of Goodness ist eine theatrale Studie über ein altmodisch anmutendes Konzept. Was ist Güte? Ein Akt der Selbstlosigkeit oder doch eher eigennützig? Gibt es das Gute? Wo liegt das Böse im Guten? Welche Kräfte kann das Gute in einer Gesellschaft entwickeln, die immer stärker mit sozialen Missständen und menschlicher Brutalität konfrontiert wird? Und was sind meine guten Taten und Erfahrungen? Mattias Andersson hat jungen Europäerinnen und Europäern diese Fragen gestellt und lässt sie in seinem Stück zu Wort kommen. Sie zeichnen das Bild eines von ökonomischen Krisen gezeichneten Kontinents, dessen Gesellschaft von Egoismus, Rassismus und Brutalität geprägt ist.---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------MATTIAS ANDERSSON (geb. 1969) studierte Schauspiel an der Universität Göteborg und arbeitet seit 1993 als Autor und Regisseur. Seit 2006 ist er Künstlerischer Leiter des Göteborger Backa Teater. Seine Stücke und Inszenierungen wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2007 mit dem hoch dotierten Ibsen-Preis.--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- LOS GEHTS! YALLA ist ein arabisches Wort, auf Deutsch heißt es »Los gehts!« und wird neuerdings von vielen jungen Menschen selbstverständlich benutzt. Unter YALLA lassen sich Aktivitäten und Initiativen finden, mit denen das Schauspiel Hannover auf die Herausforderungen und Chancen der Zuwanderung reagiert. Wir laden alle jungen Leute, die an Kunst Interesse haben, zum Mitmachen ein! YALLA! Los gehts!--------------------------------------------------------------------------------------YALLA_Ensemble Was passiert, wenn unterschiedliche Geschichten und Kulturen sich begegnen? Ein Ensemble aus jungen Zugewanderten und Einheimischen trifft sich ab September 2017 einmal wöchentlich, um – angeleitet von zugewanderten Künstlern – kreative Projekte zu entwickeln: Theaterstücke, Lecture Performances, Kochevents, Installationen, Flashmobs und andere Aktionen im öffentlichen Raum wie Reenactments oder Spiele-Parcours. Kooperationspartner ist der Verein Can Arkadas. Eine enge Anbindung an die Künstler und Aktivitäten des Hauses ist vorgesehen.----------------------------------------------------------- 114.115 BALLHOF: JUNGES SCHAUSPIEL YALLA_House of many Das Ballhof Café ist bereits seit einigen Jahren fest in den Händen von jungen Menschen. Eigenverantwortlich organisieren sie den Cafébetrieb, entwickeln und realisieren Veranstaltungen wie Theaterproduktionen, Lesungen und Konzerte. Unterstützt werden sie dabei von Studierenden des Studiengangs Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis der Universität Hildesheim. Nun öffnet sich das Café für junge Menschen aus Freizeitheimen und Unterkünften von Geflüchteten. Für jeweils zwei Monate bespielen sie das Café nach ihrem Konzept.------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------YALLA_Tandem Café Seit zwei Jahren ist das Tandem Café Treffpunkt für Geflüchtete und Einheimische – zum Deutschlernen, Spielen, Reden, Beratschlagen und um gemeinsame Aktivitäten zu planen. Unterstützung erhält es von der benachbarten Evangelischen Studentengemeinde.-------------------------------------------------------------------------------------------------Meldet euch hier: yalla@staatstheater-hannover.de------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ WEITER IM SPIELPLAN SCHAUSPIELHAUS 1917 MACHT UND WIDERSTAND Eine Revolutionsrevue von Tom Kühnel ----------------------------------------------- von Ilija Trojanow in Kooperation mit dem Deutschen Theater Berlin ----------------------------------------------- AMERIKA von Franz Kafka ----------------------------------------------HAMLET Tragödie von William Shakespeare ----------------------------------------------IM WESTEN NICHTS NEUES von Erich Maria Remarque ----------------------------------------------LEHMAN BROTHERS Aufstieg und Fall einer Dynastie von Stefano Massini RICHTFEST von Lutz Hübner ----------------------------------------------SHOCKHEADED PETER Junk-Opera von Julian Crouch, Phelim McDermott und The Tiger Lillies ----------------------------------------------TARTUFFE von Molière 116.117 WIEDERAUFNAHMEN CUMBERLAND ALLES IST ERLEUCHTET von Jonathan Safran Foer ----------------------------------------------DER HALS DER GIRAFFE von Judith Schalansky ----------------------------------------------DIE GERECHTEN von Albert Camus ----------------------------------------------DIE NACHT VON LISSABON von Erich Maria Remarque MADAME BOVARY – ALLERDINGS MIT ANDEREM TEXT UND AUCH ANDERER MELODIE von Clemens Sienknecht und Barbara Bürk nach Gustave Flaubert ----------------------------------------------NIPPLEJESUS von Nick Hornby ----------------------------------------------PERPLEX von Marius von Mayenburg ----------------------------------------------ZEIT DER KANNIBALEN von Johannes Naber nach dem Drehbuch von Stefan Weigl WEITER IM SPIELPLAN BALLHOF 23 – NICHTS IST SO WIE ES SCHEINT nach dem Film von Hans-Christian Schmid ----------------------------------------------ANDORRA von Max Frisch ----------------------------------------------AUERHAUS von Bov Bjerg ----------------------------------------------BIS HIERHER LIEF’S NOCH GANZ GUT Recherche von Ulrike Günther ----------------------------------------------CONTROLLING CROWDS Eine Produktion der Performing Group mit Jugendlichen aus Hannover und der Region DEMIAN von Hermann Hesse ----------------------------------------------DER GUTE MENSCH VON SEZUAN von Bertolt Brecht mit Musik von Paul Dessau ----------------------------------------------DIE KÄNGURU-CHRONIKEN nach Marc-Uwe Kling ----------------------------------------------DIE PHYSIKER von Friedrich Dürrenmatt ----------------------------------------------OTHELLO von William Shakespeare ----------------------------------------------TSCHICK von Wolfgang Herrndorf HAMLET DIE NACHT VON LISSABON LEHMAN BROTHERS MADAME BOVARY – ALLERDINGS MIT ANDEREM TEXT UND AUCH ANDERER MELODIE AMERIKA HAMLET OTHELLO BIS HIERHER LIEF'S NOCH GANZ GUT RICHTFEST MACHT UND WIDERSTAND DIE GERECHTEN IM WESTEN NICHTS NEUES GEWINNSPIEL FÜR NEUE ABONNENTEN WOCHENENDTRIP NACH WIEN INKLUSIVE BURGTHEATERBESUCH! Abheben beim gemeinsamen Gewinnspiel von Oper und Schauspiel: Fliegen Sie in die traumhaft schöne österreichische Hauptstadt und besuchen Sie eine Vorstellung im Burgtheater, eine der bedeutendsten Bühnen der Welt mit einer jahrhundertealten, lebendigen Tradition! Wir verlosen unter allen Neuabonnenten drei Reisegutscheine im Wert von je 500 Euro für einen Wochenendtrip nach Wien (inkl. zwei Karten für eine Vorstellung im Wiener Burgtheater im Laufe der Spielzeit 2017 / 18). Ihr Weg zum Reiseglück: •Schließen Sie zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober 2017 ein Abonnement ab. * •Den Gewinncoupon gibt es im Abo-Büro oder unter www.staatstheater-hannover.de /gewinnspiel. Sie können ihn im Abo-Büro abgeben, an [email protected] mailen oder an Staatsoper Hannover, Abo-Büro, Opernplatz 1, 30159 Hannover schicken. •Die Auslosung erfolgt Anfang November 2017. WIR WÜNSCHEN IHNEN VIEL GLÜCK – UND NATÜRLICH VIEL SPASS MIT IHREM NEUEN ABONNEMENT! Die Gutscheine können im TUI Reisecenter, Georgstr. 16, 30159 Hannover, eingelöst werden. Die AGB und weitere Informationen finden Sie hier: www.staatstheater-hannover.de/gewinnspiel * Voraussetzung: Sie hatten in der Spielzeit 2016 / 17 kein Abonnement der Nds. Staatstheater Hannover GmbH. WERDEN SIE ABONNENT UND GENIESSEN SIE EXKLUSIVE VORTEILE! • 25 % Rabatt auf den Normalpreis • 20 % Rabatt auf jede weitere Eintrittskarte in Schauspiel, Oper, Ballett und Konzert (auch im Internet bequem über den »Abo-Login« buchbar) • Teilnahme an unserem Gewinnspiel im Aktionszeitraum (siehe Seite 126) • selbstbestimmter Theatertag • selbstgewählter Sitzplatz • kostenlose Nutzung der Busse und Bahnen des GVH am Vorstellungstag • drei kostenlose Previews (öffentliche Hauptproben) Ihrer Wahl pro Spielzeit • kostenlose Führung durch das Schauspielhaus • monatliche Zusendung aller wichtigen Informationen direkt vom Intendanten • auf Wunsch: kostenlose Zusendung des Monatsspielplans • Rabatte auch an anderen Theatern und Opernhäusern 128.129 FESTIVAL THEATERFORMEN FESTIVAL THEATERFORMEN 8. – 18. JUNI 2017 IN HANNOVER 7. – 17. JUNI 2018 IN BRAUNSCHWEIG Gewissheiten lösen sich in Luft auf, Realitäten werden herbeigeredet, Verborgenes tritt zu Tage und Körper werden zum Kampfschauplatz – die Stücke, die das Festival Theaterformen 2017 nach Hannover einlädt, sind angesiedelt zwischen Nostalgie und Utopie, zwischen irdischer Schwere und geistiger Leichtigkeit. In vielen Produktionen geht es um die Bereitschaft, für Andere einzustehen, um Verbindlichkeit und Solidarität – oder einen Mangel daran. Wenn das Theater ein Seismograf unserer Gesellschaft ist, dann lässt sich anhand dieser Themen erahnen, welche Erschütterungen es gerade verzeichnet.--------------------------------------------------------Neben der Vielfalt aktueller Theaterformen aus aller Welt und thematischen Schnittmengen zeigt die Festivalausgabe 2017 ungewöhnlich viele Produktionen von Regisseurinnen: Der Polit-Thriller Tristesses von Anne-Cécile Vandalem aus Brüssel eröffnet das Festival und erzählt vom Aufstieg einer rechtsradikalen Partei. Die deutsche Compagnie She She Pop zeigt mit Oratorium eine neue Arbeit, die von Theaterformen koproduziert und im Rahmen von Produktion. Made in Germany Drei realisiert wird. Mare Nostrum von Laura Uribe aus Mexiko greift mit ihrer bildgewaltigen Inszenierung zu Flucht und Vertreibung aktuelle politische Motive auf. Und aus den USA 130.131 FESTIVAL THEATERFORMEN kommen gleich drei Compagnien nach Hannover, von denen 600 HIGHWAYMEN dem hannoverschen Publikum noch in Erinnerung sein sollten: Sie waren 2015 mit The Record und Employee of the year beim Festival. In diesem Jahr zeigen die Meister des respektvollen Miteinanders auf der Bühne ihre neueste Arbeit The Fever. Darüber hinaus sind Compagnien aus Schweden, Italien, Frankreich, Finnland, Südafrika und dem Libanon eingeladen.------------------------------Die Theaterformen gehen auch in diesem Jahr wieder raus in die Stadt – zu den Produktionen an theaterfremden Orten gehören eine slowenische Version von Tschechows Drei Schwestern, die in einer Industriehalle gezeigt wird, sowie die Auftragsarbeit Dein Wort in meinem Mund der italie­ nisch-belgischen Künstlerin Anna Rispoli und dem hannoverschen Künstlerduo Lotte Lindner & Till Steinbrenner. Und mit in Hannover lebenden Geflüchteten erarbeitet die Pariser Künstlerin Myriam Lefkowitz in Walk, Hands, Eyes (Hannover) einen Stadtspaziergang, der eine sinnliche Topografie Hannovers zum Vorschein bringt. Für den sommerlichen Ausklang aller Theatertage sorgen Live-Konzerte im Festivalzentrum zwischen Schauspielhaus und Künstlerhaus.---------------------------------------------------------------------------------------------------------- FESTIVAL THEATERFORMEN PROGRAMM 2017 PROGRAMM UND VVK AB 25. APRIL 2017 WWW.THEATERFORMEN.DE SCHAUSPIELHAUS CUMBERLANDSCHE GALERIE CUMBERLANDSCHE BÜHNE TRISTESSES LOVE AND REVENGE PORTAIT OF MYSELF AS MY Anne-Cécile Vandalem / Das Fräulein (Kompanie), Belgien ------------------------------ La Mirza und Rayess Bek, Libanon / Frankreich FATHER MARE NOSTRUM Nora Chipaumire, USA / Simbabwe ------------------------------ Laura Uribe / Teatro en Código, Mexiko ------------------------------ 600 HIGHWAYMEN, USA SYLPHIDARIUM. MARIA TAGLIONI ON THE GROUND Francesca Pennini / CollettivO CineticO, Italien THE FEVER 132.133 FESTIVAL THEATERFORMEN BALLHOF EINS BALLHOF ZWEI IN DER STADT ORATORIUM DE-APART-HATE DREI SCHWESTERN She She Pop, Deutschland ------------------------------ Mamela Nyamza, Südafrika ------------------------------ Maruša Kink / Zavod Margareta Schwarzwald, Slowenien ------------------------------ OBLIVION TIGERN Sarah Vanhee, Belgien -----------------------------PLAY RAPE Jupither Josephsson Theatre Company, Schweden ------------------------------ Anna Paavilainen, Finnland DAD BAND Sacha Yanow, USA WALK, HANDS, EYES (HANNOVER) Myriam Lefkowitz, Frankreich -----------------------------DEIN WORT IN MEINEM MUND Anna Rispoli, Lotte Lindner & Till Steinbrenner, Belgien / Deutschland Dichter Dran Sie lieben das Theater? Sie sind neugierig, was hinter den Kulissen geschieht? Sie möchten die Menschen auf der Bühne kennenlernen – ungeschminkt? Sie möchten das Schauspiel Hannover fördern? Dann sind Sie bei uns herzlich willkommen! Mehr als 25 Jahre setzte sich die GFS für den Bau des Schauspielhauses ein. Heute unterstützt die GFS das Schauspiel Hannover ideell und finanziell, mit Leidenschaft und vielfältigen Förderprojekten. Entdecken und fördern Sie mit uns das Schauspiel Hannover! www.schauspielfreunde.de Tel: (0511) 554 73 75, [email protected] S D R A C R E T THE A ! EN MI T DE N TH EA TE RC AR DS AR SP D UN IN SE EL IB EX FL KU LT UR GE NI ES SE N, 50 % THEATE RCARD GO LD 50 % Ermäßigung auf alle Vorstellungen * * Sonderver ans taltungen aus BONUS 25 % EATE RCARD PLUS THEATE RCARD SILBE R TH jedem Kauf Geld sparen 25 % Ermäßigung auf alle Vorstellungen * Mit genommen INF ORM ATI ONE N (0511) 9 999 nno 1111 . ww w.s taat stheater-ha ver.de FLATRATE DAUE RK ARTE Unter 30? en Für nur 99 € alle Vorstellung * sehen! Foto: Paul Schirnhofer/NDR „ Vorlesen ein geiler – das ist Rausch. “ FERIDUN ZAIMOGLU KULTURPARTNER DES SCHAUSPIEL HANNOVER UKW-Frequenzen unter ndr.de/ndrkultur, im Digitalradio über DAB+ Hören und genießen www.rosenowski.de Der schnellste Weg zur schönsten Küche. Studio 1 Lange Reihe 24 30938 Burgwedel-Thönse Telefon (0 5139) 9941-0 Telefax (0 5139) 9941-99 Studio 2 Friesenstrasse 18 30161 Hannover Telefon (0 511) 1 625 725 Telefax (0 511) 1 625 727 Lektion 20: Welche Antwort ist richtig? 1. AUFGABE 2. AUFGABE 3. AUFGABE Berge Sein Physik Stadt nicht Sein Wahnsinn Wenn Sie mehr wissen möchten, das Staatstheater hat die Antworten. Andere wichtige Dinge lernt man gleich nebenan. Staatlich anerkannte Ausbildungen für Realschulabsolventen und Abiturienten. ■ Wirtschaft ■ Informatik ■ Fremdsprachen ■ Gestaltung ■ Design ■ Internationales Management und Marketing ■ Eventmanagement ■ Sportmanagement ■ Tourismus www.buhmann.de · www.facebook.com/DrBuhmann DÜRFEN WIR BITTEN? 20% RABATT für Abonnenten der Niedersächsischen Staatstheater Hannover für Vorstellungen im Schlosstheater THEATERKASSE Markt 18, 29221 Celle (05141) 90508-75/76 [email protected] www.schlosstheater-celle.de www.facebook.com/SchlosstheaterCelle.e.V it Bildung und Kultur die Welt besser verstehen Beim 96plus-Märchenprojekt besuchen über 30 ausgebildete Märchenerzähler/ innen hannoversche Grundschulen und KiTas und erhalten die jahrhundertealte Kultur des Märchenerzählens aufrecht. Das 96plus-Märchenprojekt ist ein gemeinsames Projekt der Niedersächsischen Staatstheater Hannover und 96plus. www.hannover96.de/96plus Bevor Ihnen hohe Unfallkosten ins Haus schneien: Melden Sie Ihre Haushaltshilfe einfach an. Denn wer unangemeldet Ihre Betten oder Ihren Apfelbaum schüttelt, lebt gefährlich. Ist das Kind erst mal in den Brunnen gefallen, drohen Ihnen hohe Unfallkosten. Und wer auf Steuervorteile verzichtet, schmeißt zusätzlich Geld zum Fenster hinaus. Melden Sie Ihre Haushaltshilfe daher lieber an. Märchenhaft einfach unter www.minijob-zentrale.de oder telefonisch unter 0355 2902 70799. THEATERPÄDAGOGIK THEATERPÄDAGOGISCHE ANGEBOTE WORKSHOPS, SEMINARE UND JUGENDCLUBS SCHAUEN UND SPIELEN Eine Broschüre mit allen Angeboten für die Spielzeit 2017 / 18 erscheint im Juni 2017. Mehr Informationen: www.schauspielhannover.de Bärbel Jogschies Leitende Theaterpädagogin Ansprechpartnerin für Schulen und Hochschulen Janny Fuchs Theaterpädagogin / Dramaturgin Ansprechpartnerin für Theaterjugendclubs und den Jugendfreizeitbereich Tel. (0511) 9999 2851 [email protected] Tel. (0511) 9999 2853 [email protected] Freie Mitarbeit: Daniela Fichte, Florian Frenzel 144.145 Schul- und Gruppenreferat Christine Klinke Ansprechpartnerin für Kartenbestellungen, Xplore-Extras und Klassenkasse Tel. (0511) 9999 2855 Klassenkasse Die Klassenkasse ermöglicht sozial benachteiligten Schülern den Theaterbesuch im Klassen­verband. Die Klassenkasse ist eine Initiative der Schauspielhausfreunde (GFS) und des Schauspiel Hannover. Kartenbestellungen bitte schriftlich an: Schirmherrin: Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, [email protected] Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft Fax: (0511) 9999 2950 und Kultur -----------------------------------------------------------------------------------------------Kontakt für interessierte Spender: [email protected], Tel. (0511) 9999 2090 Spenden bitte an IBAN DE42 2505 0180 0000 544 000 BIC SPKH DE2 HXXX, Betreff: »Klassenkasse« MITARBEITERINNEN UND MITARBEITER 2017 / 18 146.147 SCHAUSPIELHAUS LEITUNG INTENDANT Lars-Ole Walburg ASSISTENTIN DES INTENDANTEN Nadja Diwolt STELLV. INTENDANT / KÜNSTLERISCHER BETRIEBS­ ­D IREKTOR Uwe Altmann REFERENTIN DES BETRIEBSDIREKTORS Anke Jentzen LEITERIN JUNGES SCHAUSPIEL Barbara Kantel HAUS­ REGISSEURE Alexander Eisenach, Tom Kühnel LEITENDE DRAMATURGIN Judith Gerstenberg DRAMATURGIE Janny Fuchs, Barbara Kantel, Johannes Kirsten, Sarah Lorenz, Rania Mleihi DRAMATURGIE­A SSISTENZ Anna-Katharina Müller +++ KÜNSTLERISCHES BETRIEBSBÜRO DISPONENT / LEITER DES KÜNSTLERISCHEN BETRIEBSBÜROS Sebastian Grundler STELLVERTRETERIN Angelika Odlozinski GASTSPIEL­ ORGANISATION / SONDER­V ERANSTALTUNGEN /MITARBEIT KBB Christoph Müller JUNGES SCHAUSPIEL / STATISTERIE / MITARBEIT KBB Cleo Landmann +++ PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT LEITER Björn Achenbach MITARBEIT Ulrike Eberle, Tanja Schulz MITARBEIT JUNGES SCHAUSPIEL Natalie Köhler FOTOGRAFIE Katrin Ribbe VISUELLE KOMMUNIKATION Philipp Baier, Madeleine Hasselmann, Minka Kudraß VISUELLES MARKETING Achim Körtje AUSBILDUNG Luise Cordes, Lea Hübel +++ THEATERPÄDAGOGIK LEITENDE THEATER­ PÄDAGOGIN Bärbel Jogschies THEATERPÄDAGOGIK Janny Fuchs FREIE MITARBEIT Daniela Fichte, Florian Frenzel SCHUL- UND GRUPPEN­ REFERAT Christine Klinke +++ ENSEMBLE DAMEN Lisa Natalie Arnold, Johanna Bantzer, Sarah Franke, Beatrice Frey, Susana Fernandes Genebra, Katja Gaudard, Carolin Haupt, Antonia Hölzel, Sophie Krauß, Vanessa Loibl +++ GÄSTE DAMEN Sonja Beißwenger, Klara Deutschmann, Elisabeth Hoppe, Wassilissa List, Emilia Reichenbach, Anne Rohde, Sarah Sandeh, Julia Schmalbrock, Anke Stedingk, Inga Sund, Isabel Tetzner +++ ENSEMBLE HERREN Christian Decker, Rainer Frank, Philippe Goos, Maximilian Grünewald, Günther Harder, Henning Hartmann, Mathias Max Herrmann, Silvester von Hösslin, Janko Kahle, Wolf List, Arash Nayebbandi (Studio), Dennis Pörtner, Christoph Müller, Daniel Nerlich, Hagen Oechel, Andreas Schlager, Valentin Schroeteler (Studio), Jonas Steglich, Sebastian Weiss, Frank Wiegard +++ GÄSTE HERREN Christian Bayer, Jakob Benkhofer, Daniel Christensen, Martin Engelbach, Samuel Finzi, Nicola Fritzen, Sebastian Grünewald, Dieter Hufschmidt, Markus John, Julian Mandernach, Dominik Maringer, Alexander Nerlich, Thomas Neumann, Clemens Sienknecht, Peter Sikorski, Mathias Spaan, Sandro Tajouri +++ REGIEASSISTENZ Philippe Bender, Lena Iversen, Antonia Kritzer, Swantje Möller, Nazanin Noori +++ BÜHNENBILDASSISTENZ Kenneth Chinea, Milena Kubicka, Robert Sievert, Katharina Zerr +++ KOSTÜMASSISTENZ Christian Hofmann, Juliane Militor, Hanna Peter +++ INSPIZIENZ Silke Janssen, Nicola Pause, Dany Cong Phuong, Stephanie Schmidt +++ SOUFFLAGE Maike Lena Gollenstede, Martha Jackstien, Annette Köhne-Fatty, Joachim Müller GAST Inge Krüger +++ REGIE Thorleifur Örn Arnarsson, Brit Bartkowiak, Claudia Bauer, Lucia Bihler, Barbara Bürk, Helen Danner, Alexander Eisenach, Florian Fiedler, Jan Friedrich, Babett Grube, Ulrike Günther, Nick Hartnagel, Sascha Hawemann, Franziska Henschel, Gordon Kämmerer, Anna Vera Kelle, Tom Kühnel, Martin Laberenz, Malte C. Lachmann, Wera Mahne, Tilo Nest, Dušan David Pařízek, Performing Group, Milan Peschel, Anne-Stine Peters, Christopher Rüping, Mina Salehpour, Paul Schwesig, Clemens Sienknecht, Bea Tinzmann, Erik Ulfsby, Lars-Ole Walburg, Clara Weyde, Ulrike Willberg +++ BÜHNE UND KOSTÜME Maria Anderski, Andreas Auerbach, Maria-Alice Bahra, Tine Becker, Christel Bergmann, Duri Bischoff, Anne Buffetrille, Ines Burisch, Alexandre Corazzola, Lorena Díaz Stephens, Sylvain Faye, Lisa-Dorothée Franke, Anke Grot, Nina Gundlach, Mareike Hantschel, Volker Hintermeier, Melanie Huke, Claudia Irro, Theresa Klement, Birgit Klötzer, Pauline Knoblauch, Aino Laberenz, Clemens Leander, Anna van Leen, Annika Lohmann, Mona Lühring, Daniel Mathéus, Wolfgang Menardi, Katrína Mogensen, Magdalena Musial, Vytautas Narbutas, Ingrid Nylander, Arne Nøst, Dušan David Pařízek, Selina Peyer, Katharina Philipp, Kamila Polívková, Hella Prokoph, Ramona Rauchbach, Anna Rudolph, Carolin Schogs, Anna Maria Schories, Jo Schramm, Robert Schweer, Paul Schwesig, Lene Schwind, Daniela Selig, Anna Siegroth, Robert Sievert, Andreas Alexander Straßer, Patricia Talacko, Annika Träger, Andrea Wagner, Julia Wassner, Sunneva Ása Weisshappel, Ulrike Willberg, Magdalena Willi, Alexander Wolf, Daniel Wollenzin, Kristin Wolter +++ MUSIK Friederike Bernhardt, Gabriel Cazes, Johannes Cotta, Szilvia Csaranko, Christian Decker, Lars Ehrhardt, Martin Engelbach, Tim Golla, Christoph Hart, Markus Hübner, Jayrope, Sven Kaiser, Kathrin Krottenthaler, Thomas Leboeg, Christof Littmann, Lukas Lonski, Joe Masi, Jonas Meyer, Matthias Meyer, Sven Michelson, Friedrich Paravicini, Pollyester, Daniel Regenberg, Till Rölle, Felix Rösch, Selektivton (Julian Mandernach), Clemens Sienknecht, Smoking Joe (Andreas Köhler), Sandro Tajouri, Lars Wittershagen, Steffi Wurster, Daniel Zeinoun +++ VIDEO Stefano Di Buduo, Tobias Haupt, Daniel Hengst, Declan Hurley, Philipp Kronenberg, Oliver Rossol, Jo Schramm, Josha Sliwinski, Bert Zander +++ CHOREOGRAFIE Felix Landerer +++ KORREPETITION Burkhard Niggemeier +++ SPRECHTRAINING Ingrid Sanne +++ SPONSORING, FUNDRAISING UND VERTRIEBSMARKETING LEITUNG Anton Butter MITARBEIT Almut Klingenberg, N. N. +++ TECHNISCHE ABTEILUNG TECHNISCHER DIREKTOR Hanno Hüppe TECHNISCHER LEITER OPER Ian Harrison TECHNISCHER LEITER SCHAUSPIEL Oliver Jentzen TECHNISCHER LEITER BALLHOF Heiko Janßen LEITER DER WERKSTÄTTEN Nils Hojer ASSISTENTIN DES TECHNISCHEN DIREKTORS Stefanie Lins +++ TECHNISCHES BETRIEBSBÜRO EINKÄUFER Sabrina Grießbaum, Simone Kucharz, Lars Maiwald, Siegbert Stachura AUSBILDUNG FACHKRAFT FÜR VERANSTALTUNGS­T ECHNIK Kelly Alvarez Franco, Jamshid Arabyar, Leon Bartels (Cumberland), Falko Behrens, Tobias Binder, Tom-Leon Böker, Friederike Schroer, Kira Grundert, Hendrik Harms, Jeldrik Henschel, Jan Kulka, Marlis Lissel, Marcus Schulz (Bühne Schauspiel), Maren Zeiss +++ BÜHNENTECHNIK THEATERMEISTER Markus Fricke, Detlef Höhny, Frank Materlik, Uwe Seitz SEITENMEISTER Gregor Glaw, Fritz-Walter Kunze, Uwe Peibst, André Picht LOGISTIK Ralf Heller STELLVERTRETER Bernhard Graf, Jens Koch SCHNÜRMEISTER Mike Fulsche, Dirk Husheer, Matthias Lein, Jörg Schymczyk STELLVERTRETER Oliver Batty, Eric Bornemann, Stefan Dittmann BÜHNENHANDWERKER Werner Anders, Henry Bellstedt, Franco Birkemeyer, Mike Büscher, Siegfried Ewert, Dieter Flamme, Dominique Hengst, Roland Kowol, Till-Linus Pietrowicz, Alexander Poppe-Nivea Meneses, Oliver Riemann, Martin Schulz, Philipp Sokolowski, Harald Trocha, Stefan Weber TAPEZIERER Alexander Weirauch (Obertapezierer), Matthias Kruse, Ando Salzmann LEITUNG MAGAZIN Manfred Lischke LEITUNG SCHLOSSEREI SCHAUSPIEL Bernd Willusches LEITUNG TAPEZIERWERKSTATT SCHAUSPIEL Cengiz Turna LEITUNG TISCHLEREI SCHAUSPIEL Andreas Macke VERAN­ STALTUNGSTECHNIK CUMBER­L AND Wolf Bock (Leitung), Fred Haendel (Seitenmeister), Björn Gross, Jan Lindheim, Leon Wieneke +++ BELEUCH­ TUNG SCHAUSPIEL LEITUNG Heiko Wachs BELEUCHTUNGSMEISTER SCHAUSPIELHAUS Mathias Märker, Boris Beplate, Uwe Richter STELLWERKSBELEUCHTER SCHAUSPIELHAUS Jan-Ole Myrrhe, Ralf Oberthür, Roman Piechotta STELLWERKSBELEUCHTER CUMBER­L AND Wolfgang Denker OBER­B ELEUCHTER SCHAUSPIELHAUS Andreas Nickiewicz, Frank Bonhagen, Oliver Hisecke, Lars Kappey, Georg Pollmann BELEUCHTER SCHAU­S PIELHAUS Akililu Abraha, Ralf Briem, Gordon Fulsche, Ralf Heintz, Michael Klopfleisch, Johann Rüdrich, Peter Stupp +++ TON / VIDEO LEITUNG Lutz Findeisen TONMEISTER / VERANSTALTUNGSTECHNIKER Tobias Naumann, Markus Folberth, Malte Geraets, Christian Schäfer, Schotte +++ REQUISITE REQUISITENMEISTERIN Ute Stegen STELLVERTRETER Uwe Heymann REQUISITEUR*INNEN Constanze Hoffmann, Peter Marek, Michael Post, Gabriele Rosenbrock, Nastasja Schmidt, Holger Wömpener, Jana Fritze (Volontariat) +++ MASCHINEN­­T ECHNIK MASCHINENMEISTER Dirk Scheibe ELEKTRIKER*INNEN Dirk Breymann, Holger Frank, Ulrich Hamann, Jennifer Kleemeyer, Marvin Mayer, Philipp Triebel, Michael Wehrhahn +++ BÜHNENTECHNIK BALLHOF THEATERMEISTER Ludwig Barklage SEITENUND SCHNÜRMEISTER Karl-Heinz Meyer-Saran STELLVERTRETER Martin Jurek, Christian Lampe, Jörg Peisker, Cord Schulz, Andreas Wolff SCHNÜRMEISTER Andreas Biller BÜHNENHAND-WERKER Thomas Kluge, Philipp Stansch +++ REQUISITE BALLHOF Melina Fox, Ingmar Mühlich, Kimberly Ryland, Julia Hebisch (Volontariat) +++ BELEUCHTUNG BALLHOF BELEUCHTUNGSMEISTER Erik Sonnenfeld, Uwe Wegner OBERBELEUCHTER Thomas Jacob, Detlef Splitt TON / VIDEO Oliver Sinn TONMEISTER Reinhard Frye, Florian Günther VERANSTALTUNGSTECHNIK Alexander Pauksch, Michaela Schiering, Mario Waldowski, Paul Zarniko +++ MALSAAL MALSAALVORSTAND Thomas Möllmann THEATERMALER Bettina Althaber, Marina Bialkowski, Oliver Bialkowski, Rita Kuhn, Karolin Mudrak, Alexander Schauerte, Andreas Scholz, N. N. MALER Thomas Czajkowski, Karsten Possin, Kevin Skerlak THEATERPLASTIKER Heiko Nuß, Neele Hofmann AUSBILDUNG Christina Antonopoulou +++ TAPEZIERWERKSTATT TAPEZIERMEISTER Matthias Wohlt STELLVERTRETER Mirko Zietz TAPEZIERER Egbert Koch, Torsten Meyer AUSBILDUNG Lynn-Marie Krömer, Sarah Lehmann +++ KONSTRUKTIONSBÜRO UND PRODUKTIONSVORBEREITUNG Guido Altmeyer, Nele Victoria Aufurth, Bernd Auras, Andrea Franke, Benjamin Hecht, Kolya Gabriel Kehrberg, Stefan Preuhsler, Sigrun Rhenius, Jasper Schulte, Hubert Sommer +++ SCHLOSSEREI SCHLOSSERMEISTER Bernd Auras STELLVERTRETER Guido Altmeyer SCHLOSSER Joachim Blume (Vorhandwerker), Thomas Dreier, Jens Narten, Harald Niemann, Felix Radtke, Antonio Ruggiero, Gerrit Schrader, Dirk Stangenberg AUSBILDUNG Else Ludmilla Gerns (Mechatronik) +++ TISCHLEREI TISCHLEROBERMEISTERIN Andrea Franke TISCHLERMEISTER UND STELLVERTRETER Hubert Sommer TISCHLER Carsten Weichelt (1. Tischler), Björn Arndt, Karolin Bonse, Hilton Do Espirito Santo, Torsten Fenselau, Olaf Fredriksen, Roman Füllkrug, Ekckart Henkel (Drechsler), Michael Krüger, Jens Kulle, Michael Ohmes, Mike Roßbacher, Holger Schmidt, Reiner Schoreit-Oltrogge, Michael Sobek, Ulrich Thiemann, Hans-Jürgen Wehmeier, Matthias Wendt, Michael Wiegmann, Ulf Wilke, Frank Williams AUSBILDUNG Marcel Jost, Emma Kruse +++ TRANSPORTABTEILUNG LEITUNG LOGISTIK Ralf Meyer STELLVERTRETER / OBERFAHRER Maik Lueg FAHRER Thomas Boje, Uwe Grün, William Fernandes dos Santos, Marcus Höhne, Roger Liers, Jens Pautke, Victor Schedel, Martin Schmidt TRANSPORTARBEITER Jürgen Hünemörder +++ GEBÄUDE- UND VERANSTALTUNGSMANAGEMENT LEITUNG Ulf Bosold (Betriebsinspektor) STELLV. BETRIEBSINSPEKTOR Roman Gantzek SACHBEARBEITERIN Alexandra Spek VER­A N­S TALTUNGEN Marcus Franke BRANDSCHUTZBEAUFTRAGTER Henning Stegen HEIZUNG / KLIMA / LÜFTUNG Martin Dyba (Vorhandwerker), Michael Praetel, Eugen Schumacher ELEKTROABTEILUNG Dirk Werner (Vorhandwerker), Pierre Lindner (Stellv.), Milan Badjak, Steffen Barklage, Timo Cizar, Gerd Lutat SCHLOSSEREI / SANITÄRBEREICH / TISCHLEREI Wolfgang Krebs (Vorhandwerker), Roland Jung (Stellv.), Markus Frankwitz, Thomas Lehmann, Alexander Vogt ABTEILUNG SCHAUSPIEL Dirk Markwart (Vorhandwerker), Thomas Busch (Stellv.), Jörg Rümenap AUSBILDUNG Jan Scheverling (Elektroniker), N. N. (Maler und Lackierer) +++ KOSTÜMABTEILUNG KOSTÜMDIREKTORIN Andrea Meyer PRODUKTIONSLEITERIN Kerstin Matthies ASSISTENTIN DER KOSTÜM­ DIREKTORIN Bettina Lauer +++ KOSTÜMWERKSTÄTTEN OBERGEWANDMEISTER Rico Petzold GEWANDMEISTER*INNEN Eckhard Brandenburger, Julia Haberhausen, Anne-Kristin Hanisch VORHANDWERKERINNEN Andrea Höweling, Diana Meixner, Anette Sölter, Barbara Tünnermann, Claudia Viermann, Birgitt Ziegert DAMEN- UND HERRENSCHNEIDER*INNEN Carolin Begecaslan, Britta Braunert, Christine Camps, Andrea Dazenko, Sonja Einzinger, Melody Gaenshirt, Brigitte Gandyra-Otto, Silke Gerhardt, Inge Hanke, Christiane Jimenez, Susanne Lukat, Margarete Hinz, Julia Illi, Daniela Kaluscha, Elvira Kuse, Josefa Luengo-Cano, Anja Lunau-Schalow, Lonie Manczak, Andrea Meinke, Christiane Niesen, Monika Nimtz, Sandra Peters, Lena Petzold, Veronika Portl, Frank Sahlmann, Michael Schenk, Andrea Schröder, Lena Schwark, Lydia Seydak, Ulrike Spreen, Ansgar Starke, Petra Trunkhan, Sabine Urmoneit, Kathrin Votel, Sarah Weiskittel, Karola Winkler, Gülcan Yasit AUSBILDER Torsten Engelke AUSBILDUNG Youssef Jamee, Jannik Lasch KOSTÜMFÄRBEREI / TEILZEITKRÄFTE Theresa Klement, Natalia Schellong MODISTEN-ABTEILUNG Daniela Sieders (Leitung), Sina Bolte (Mitarbeit), Linda Stopp (Mitarbeit) +++ KOSTÜMFUNDUS FUNDUS­V ERWALTER Dirk Ihrig FUNDUS­ MITARBEITER Karin Fliegel, Bernd Weiberg +++ ANKLEIDER*INNEN LEITUNG Eike Rina Lindwedel MIT­A RBEITER*INNEN Frauke Behme, Sabine Bienert, Silke Bornkamp, Martina Bosold, Liu Shien Braun, Salek Chowdhury, Christiane Denzel-Püschel, Judith Engelke, Annette Ernst, Anita Garcia, Monika Glöckner, Gabriele Henrichs, Silvia Hoffmann, Birgit Klötzer, Heike Macke, Josef Melke, Cecilia Ohlhoff-Donadei, Susanne Ohlms, Bärbel Pieper, Anne Rietzsch, Barbara Scheverling, Gisella Valenzuela de Schmidt, Ulrike Thielen, Peter Weckel, Ute Weichelt +++ RÜSTWERKSTATT LEITUNG Markus Ahrenstedt MITARBEITER Felix Fleischer +++ SCHUHMACHEREI LEITUNG Rebecca Rampe MITARBEIT Katharina Renders, Peter Schmidt, Tanja Gessner (Fundus) +++ MASKE CHEFMASKENBILDNER SCHAUSPIEL Guido Burghardt MASKENBILDNER*INNEN Sabine Cezanne, Vanessa Gerlach, Cornelia Leon, Judith Nowowiejski, Stephanie Schmitt, Ina Schwarzkopf, Fabian Seitz, Elisa Wimmer +++ VER­W AL­ TUNGSDIREKTION KAUFMÄNNISCHER GESCHÄFTSFÜHRER Jürgen Braasch ASSISTENTIN KAUFMÄNNISCHER GESCHÄFTS­FÜHRER Birgit Piecha PROKURIST Stefan Votel +++ PERSONAL UND RECHT LEITUNG Stefan Votel ASSISTENTIN DES LEITERS PERSONAL UND RECHT Annette Sölter PERSONALENTWICKLUNG Rainer Soetbeer PERSONALABRECHNUNG LEITUNG N. N. MITARBEIT Janine Allner, Angelika Grützner, Petra van Hazebrouck, Silke Kuhnert, Inge Scholz, Bettina Stumberg ALLGEMEINE VERWALTUNG Marcus Franke, Michael Rimbach BIBLIOTHEK Doris Kraus +++ CONTROLLING Vanessa Goldbecker, Koray Karayar, Annika Willies +++ FINANZBUCHHALTUNG Leitung Matthias Reuter MITARBEIT Niklas Amian, Ursula Boomhoff, Bettina Sauthoff +++ EDV LEITUNG Bert Söhngen MITARBEIT Christian Beer, Michael Mraczny, Ingo Volles +++ VERTRIEB LEITUNG Veronika Gudat STELLVERTRETERIN Ina Fiedler MITARBEIT Inga Achenbach, Nicola Albrecht, Daniela Bartels, Sonja Bürmann, Claudia Detert, Margret Drews, Monika Frankwitz, Susanne Hahnelt, Tina Kaiser, Gabriele Kutschera, Anita Meier, Theodora Melke, Johanna Meyer, Skirmute Sauer, Julia Schmolling, Anja Schulze, Melanie Stosiek, Antje Vasenthin, Swantje Welters, Daniela Wolf, Margit Zicke +++ POSTSTELLE LEITUNG Julia Dubuc MITARBEIT Jürgen Wickel +++ VORDERHAUSPERSONAL LEITUNG Behiye Melke MITARBEIT Bedia Bulduk, Mila Dominguez, Dagmar Kalies, Klaus Bock von Wülfingen +++ PFÖRTNER ORGANISATION Henning Stegen MITARBEIT Wilfried Garbelmann, Michael Hindersmann, Volker Massonne, Heidi Rothe, Sabine Sekul +++ ARBEITSSICHERHEIT FACHKRAFT FÜR ARBEITS­ SICHERHEIT UND DATEN­S CHUTZBEAUFTRAGTER Uwe Bösenberg +++ THEATERMUSEUM LEITER Dr. Carsten Niemann MITARBEIT Myriam Pechan, Jutta Rawer +++ GESCHÄFTSFÜHRER OPERNINTENDANT Dr. Michael Klügl SCHAUSPIELINTENDANT Lars-Ole Walburg KAUFMÄNNISCHER GESCHÄFTSFÜHRER Jürgen Braasch +++ BETRIEBSRAT VORSITZENDER Michael Piotrowski STELLV. VORSITZENDER Karsten Sorst FREIGESTELLTE BETRIEBSRÄTIN Sarah Nerlich SEKRETARIAT Heike Sponholz MITGLIEDER Bastian Friedrichs, Veronika Gudat, Angela Kröger, Michael Rimbach, Tatjana Rodenburg, Andrea Rubke, Antonio Ruggiero, Oliver Schmidt, Annette Sölter, Hubert Sommer JUGEND- UND AUSZU­B ILDENDENVERTRETUNG Tobias Binder, Jonas Lakeberg, Maja Möller FRAUENBEAUFTRAGTE Carola Rentz OBMANN DER SCHWER­ BEHINDERTEN Lars Maiwald +++ AUFSICHTSRAT VORSITZENDE Dr. Gabriele Heinen-Kljajić (Niedersächsiche Ministerin für Wissen­schaft und Kultur) STELLVERTRETER Frank Doods (Staatssekretär, Niedersächsisches Finanzministerium) MITGLIEDER Hajo Cornel, Corinna Gottschalk (Ministerialrätin, Niedersächsisches Finanzministerium), Harald Härke (Kultur- und Personaldezernent, Landeshauptstadt Hannover), Dr. Dietrich H. Hoppenstedt (Präsident a. D., Stiftung Niedersachsen), Michael Piotrowski (Betriebsratsvorsitzender), Dr. Uwe Reinhardt (Staatssekretär a. D.), Dr. Annette Schwandner (Ministerialdirigentin, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur), Prof. Dr. Klaus Siebenhaar (Freie Universität Berlin, Institut für Kultur- und Medienmanagement), Karsten Sorst (Stellv. Betriebsratsvorsitzender) ++++++++++++++++++++++++++ PREMIEREN 2017 / 18 OPER BALLETT JUNGE OPER 02.09.2017 DER JUNGE LORD Hans Werner Henze 29.09.2017 WEST SIDE STORY Leonard Bernstein 31.10.2017 WILHELM TELL (KONZERTANT) Gioachino Rossini 18.11.2017 SALOME Richard Strauss 13.01.2018 DIE ZAUBERFLÖTE Wolfgang Amadeus Mozart 14.04.2018 AIDA Giuseppe Verdi 02.06.2018 DIALOGUES DES CARMÉLITES Francis Poulenc 09.12.2017 DAPHNIS – LOST LOVE (UA) Ballett von Jörg Mannes Musik von Maurice Ravel / Philip Glass 17.02.2018 MOVING LIGHTS Choreographien von Nils Christe / Jörg Mannes Musik von John Adams / Giovanni Sollima 05.05.2018 MARILYN (UA) Ballett von Jörg Mannes 20.10.2017 CLUB FIGARO Jugendproduktion mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart u. a., ab 13 Jahren, Ballhof Eins 09.02.2018 EIN SANFTER RIESE (DE) Oper von Stephen McNeff ab 6 Jahren, Ballhof Zwei 06.04.2018 DIE DREI SPINNERINNEN (UA) Musiktheater von Gregor A. Mayrhofer nach den Brüdern Grimm, ab 8 Jahren, Ballhof Eins GVH MobilCard 63plus Für alle, die schon früher auf einen flottenTaktsetzten! Neu: Mitnah me regelu ng f ür bis zu v ie Pe r s o n r en! Bleiben Sie mit der neuen GVH MobilCard 63plus auch weiterhin im Rhythmus! Die ideale Taktung für alle ab 63 und im günstigen JahresAbonnement sogar für alle bis Jahrgang 1955. Einfach alles auf eine Card setzen: Abo abschließen, einsteigen und in Bewegung bleiben. gvh.de 154.155 IMPRESSUM www.schauspielhannover.de /schauspielhannover /schauspielhannover Intendanz Künstlerisches Betriebsbüro Theaterpädagogik (0511) 9999 2001 (0511) 9999 2021, -2022 (0511) 9999 2851, -2853 ------------------------------ ------------------------------ -----------------------------Dramaturgie Ballhof / Junges Schauspiel Pforte / Zentrale (0511) 9999 2082 (0511) 9999 2850 (0511) 9999 2298, -2299 ------------------------------ ------------------------------ -----------------------------Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Schul- und Gruppenreferat Theatermuseum (0511) 9999 2080, -2081, -2089, (0511) 9999 2855 (0511) 9999 2040, -2041 -2850 (Junges Schauspiel) -----------------------------------------------------------------------------------------------HERAUSGEBER Niedersächsische Staatstheater Hannover GmbH, Schauspiel Hannover INTENDANT Lars-Ole Walburg REDAKTION Dramaturgie, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit GESTALTUNG Philipp Baier, Madeleine Hasselmann, Minka Kudraß FOTOS ENSEMBLE Katrin Ribbe SZENENFOTOS Karl-Bernd Karwasz, Isabel Machado Rios, Katrin Ribbe REDAKTIONSSCHLUSS 15. März 2017, Änderungen vorbehalten! SERVICE UND BARRIEREFREIHEIT ANREISE Das Schauspielhaus und Cumberland errei- PROGRAMMHEFTE Die Programmhefte zu unseren chen Sie mit den Buslinien 100, 121, 128, 134, 200 Stücken können Sie beim Kartenkauf an den Kassen im (Station Thielenplatz / Schauspielhaus) sowie mit allen Schauspiel- und Opernhaus, im Abo-Büro sowie in un- Stadtbahnlinien (Kröpcke), den Ballhof mit den Stadt- serem Webshop erwerben.------------------------ bahnlinien 3, 7 und 9 (Markthalle). Ihre Theaterkarte ----------------------------------------------- ist am Veranstaltungstag ab drei Stunden vor Vorstel- GESCHENKGUTSCHEINE Ein Wertgutschein für das lungsbeginn bis 5 Uhr des Folgetags als Fahrkarte für Schauspiel Hannover ist immer das passende Ge- alle Verkehrsmittel der GVH-Partner gültig (2. Wagen- schenk – sei es zum Geburtstag oder zu anderen Anläs- klasse). Die Karte ist nach Antritt der Fahrt nicht über- sen. Zu Weihnachten bieten wir Ihnen außerdem das tragbar. Für die Anreise mit dem Auto steht Ihnen die Schauspiel-Weihnachtsgeschenk mit vier attrakti- Tiefgarage am Opernplatz zur Verfügung. Empfehlens- ven Vorstellungen im Schauspielhaus an, das Sie selbst werte Hotels in der Nähe sind das Kastens Hotel Lui- nutzen oder verschenken können (ab November erhält- senhof, das Cityhotel am Thielenplatz und das Crowne lich und auch im Internet buchbar).--------------------------------------------------------------- Plaza Hotel.------------------------------------- ----------------------------------------------- STAATSTHEATERCARDS Sie gehen regelmäßig ins PAUSENSERVICE Das Servicepersonal im Pausen­foyer Theater, möchten sich dabei aber nicht an ein Fest-Abo nimmt vor Vorstellungsbeginn im Schauspielhaus gern binden, sondern volle Flexibilität genießen? Dann sind Bestellungen für Ihren persön­lichen Pausentisch mit unsere TheaterCards genau das Richtige für Sie! Mit der Getränken und Snacks entgegen. 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In den Theaterferien bleibt die Kasse im akzeptieren EC-Karte, VISA, American Express und Euro­ Schauspielhaus vom 19. Juni bis 31. Juli 2017 ge- card.------------------------------------------------- schlossen. In dieser Zeit Vorverkauf bis 9. Juli im Opern­ ----------------------------------------------------- haus. Ab 1. August ist die Kasse im Schauspielhaus ERMÄSSIGUNGEN Schüler, Studierende, Azubis wieder geöffnet.-------------------------------------- und Arbeitslose So – Do 8,00 €, Fr / Sa 9,90 € und ----------------------------------------------------- bei Premieren 11,50 € (Sonderveranstaltungen ausge­ VORBESTELLTE KARTEN reservieren wir Ihnen für nommen). Hartz-IV-Empfänger So – Do 4,20 €, Fr / Sa max. zehn Tage, danach wird die Reservierung ge- 5,20 € und bei Premieren 6,20 €. Inhaber der NDR löscht. An der Abendkasse können nur bezahlte Karten Kultur Karte 15 % Rabatt auf alle Vorstellungen im hinterlegt werden. Gegen eine Versandkostenpauschale Schauspiel (außer Premieren und Sonderveranstaltun- in Höhe von 4,00 € senden wir Ihnen bezahlte Karten gen). Weitere Ermäßigungen für Schwerbehinderte zu.--------------------------------------------------- und Gruppen ab zehn Personen. Änderungen vorbe- KARTENVERKAUF IM INTERNET Auch im Internet ist halten! Es gelten die AGB.---------------------------- die Bezahlung mit Geschenk- und Wertgutscheinen ----------------------------------------------------- möglich. Gutscheine können zudem online gebucht KASSENÖFFNUNGSZEITEN werden. Bitte beachten Sie, dass hier jedoch nicht alle Mo – Fr 10:00 – 19:30 Uhr, Sa 10:00 – 14:00 Uhr Die Ermäßigungen buchbar sind!------------------------- Abend­kasse beginnt eine Stunde vor Vorstellungsbe- www.schauspielhannover.de-----------------------