IT Statusbericht 2013 Entwicklungsstand der

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STADT LANGEN – DER MAGISTRAT
FACHDIENST 34
INTERNER SERVICE
Unser Zeichen: FD 34-902.41; 048.67
Datum: 2013-10-22
IT Statusbericht 2013
Entwicklungsstand der informationstechnischen Infrastruktur in der
Stadtverwaltung Langen im Jahre 2013 und die mittelfristige
Investitions- und Maßnahmenplanung für die Jahre 2014 bis 2017,
IT-Statusbericht
Inhaltsverzeichnis
1
2
3
4
Bildung Sachgebiet IT und Kennzahlen zur IT-Infrastruktur ....................................... 2
1.1
Bildung des Sachgebietes IT-Dienste (SG-IT).................................................... 2
1.2
Arbeitsplatz-PCs, dezentrale IT-Systeme .......................................................... 2
1.3
Server ......................................................................................................... 3
Netz ................................................................................................................... 3
2.1
Inhouse-Netz ................................................................................................ 3
2.2
Außenstellen ................................................................................................. 3
2.3
Peripherie..................................................................................................... 4
2.4
Telefon/Fax, Mobilfunkgeräte .......................................................................... 5
2.4.1
Telefon/CTI ............................................................................................ 5
2.4.2
Mobilfunk ............................................................................................... 5
Software und IT-Dienste ....................................................................................... 6
3.1
Client-Software ............................................................................................. 6
3.2
Allgemeine Netzdienste .................................................................................. 6
Verwaltungsspezifische Basis- und Servicekomponenten ........................................... 7
4.1
Dokumentenmanagement und Vorgangsbearbeitung ......................................... 7
4.2
Payment ...................................................................................................... 7
4.3
IT-Servicemanagement .................................................................................. 7
5
Fachverfahren ..................................................................................................... 7
6
IT-Sicherheit ....................................................................................................... 8
7
Notfallmanagement und -systeme .......................................................................... 8
8
7.1
Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) ................................................... 8
7.2
Alarmierungsserver ....................................................................................... 9
Geplante Beschaffungsmaßnahmen für die HhJ 2014 bis 2017 ................................. 10
8.1
Haushalt 2014 ............................................................................................ 10
Seite 1 von 17
1
8.2
Erläuterungen zu den Beschaffungsmaßnahmen .............................................. 11
8.3
Haushalt 2015 ............................................................................................ 13
8.4
Erläuterungen zu den Beschaffungsmaßnahmen .............................................. 14
8.5
Haushalt 2016 ............................................................................................ 15
8.6
Erläuterungen zu den Beschaffungsmaßnahmen .............................................. 16
8.7
Haushalt 2017 ............................................................................................ 17
8.8
Erläuterungen zu den Beschaffungsmaßnahmen .............................................. 17
Bildung Sachgebiet IT und Kennzahlen zur IT-Infrastruktur
1.1 Bildung des Sachgebietes IT-Dienste (SG-IT)
Innerhalb des FD 34 Interner Service wurde mit Wirkung vom 4. März 2013 das Sachgebiet
(SG) „IT-Dienste“ gebildet.
Dem SG IT-Dienste wurden folgende Produkte zugeordnet:
•
•
•
•
•
Produkt
Produkt
Produkt
Produkt
Produkt
11.1.21
11.1.22
11.1.23
11.1.24
11.1.38
Zentrale IT-Systeme/-Infrastruktur
Dezentrale IT-Systeme
IT-Sicherheitsmanagement
IT-Kundenbetreuung/Benutzerservice
IT-Schulungen
Die Produktverantwortung für die oben genannten Produkte obliegt der SG-Leitung ITDienste, sie erstreckt sich auf alle IT-Systeme der Stadtverwaltung Langen (SVL), deren
originärer Zweck die „Informationsverarbeitung“ ist, einschließlich aller TK-Anlagen und
aktiver IT-Netzwerkkomponenten mit Anbindung an das „Rathausnetz“. Die Verantwortung
umfasst hierbei den gesamten Lebenszyklus (Planung, Beschaffung, Unterhaltung, Betreuung, Erneuerung/Entsorgung).
Die oben genannten Produkte sind in einem gesonderten Einzelbudget (3.4.20) zusammengefasst und dem SGL IT-Dienste obliegt die Budgetverantwortung hierfür.
1.2 Arbeitsplatz-PCs, dezentrale IT-Systeme
In der Stadtverwaltung Langen werden aktuell 302 Arbeitsplatz-PCs betrieben, die sich wie
folgt aufteilen:
Arbeitsplätze im Rathaus:
Arbeitsplätze in den Außenstellen:
Benutzerkonten mit Zugangsberechtigungen im Netz:
250
52
402
Bei den Arbeitsplatzsystemen handelt es sich um 242 Desktop-PCs, 35 Thin-Clients und 25
Notebooks. Alle Verwaltungsbereiche und Arbeitsplätze der Stadtverwaltung sind bedarfsgerecht mit PC-Arbeitsplätzen ausgestattet.
Die Kindertagesstätten werden 2013 im Zuge des Projektes Zeitwirtschaft mit einem zweiten Thin-Client ausgestattet.
Bis Ende 2013 sind 100 PC-Systeme zu ersetzen, die seit mindestens 5 Jahren genutzt werden und deren Wartungsverträge ausgelaufen sind.
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1.3 Server
Ein Großteil der IT-Dienste wird durch die Stadtverwaltung Langen „Inhouse“ betrieben.
Hierfür ist eine gut dimensionierte Server-Infrastruktur mit 17 physikalischen Servern
(Hardware) vorhanden, wobei alle Möglichkeiten der Servervirtualisierung konsequent genutzt werden. Insgesamt sind derzeit 51 virtuelle und physikalische Server in Betrieb.
Zur Jahresmitte wurden die Virtualisierungsserver des Hochverfügbarkeitssystems mit einer
neueren Betriebssystem-Version ausgestattet. Erneuert wurde auch die Serverhardware für
das Backupsystem und für die Administration der Telefonanlage aufgrund auslaufender
Wartungsverträge.
2
Netz
2.1 Inhouse-Netz
Das Rathaus wurde 1996 komplett neu verkabelt, so dass flächendeckend eine qualitativ
hochwertige Vernetzung nach aktuellen Standards zur Gebäudeverkabelung (ISO/IEC
11801) verfügbar ist (1 GBit/s UTP im primären Bereich, Glasfaser in Steigleitungen, insgesamt 550 LAN-Ports im Rathaus).
Im Inhouse-Netz des Rathauses waren keine Erweiterungen notwendig, da die vorhandene
Vollverkabelung die notwendige Flexibilität für alle räumlichen und organisatorischen Änderungen bereitstellt.
2.2 Außenstellen
Die Anbindung von derzeit 18 Außenstellen im Stadtgebiet an das Rathausnetz erfolgt nach
Bedarf und technischer Realisierungsmöglichkeit über DSL/Breitband-Anschlüsse, Glasfaseroder Richtfunkstrecken. Die Internetanbindung des Rathauses ist mit einer 50 Mbit/s Standleitung realisiert und für den derzeitigen Bandbreitenbedarf auskömmlich. In den Bereichen
des Rathauses, in denen ein mobiler Zugang erforderlich ist (hauptsächlich Parlamentsbereich), ist zudem eine Abdeckung mit WLAN realisiert.
Dringender Handlungsbedarf besteht hingegen im Bereich der WAN-Anbindungen (insbesondere im DSL-Bereich). Die derzeitigen Anschlüsse auf Basis der ADSL Technologie der
Telekom sind an ihre Kapazitätsgrenze gelangt und z. T. nicht mehr ausreichend.
Die stetig steigenden Anforderungen in den Außenstellen an Umfang und Funktionalität der
Hard- und Software können nur durch entsprechend leistungsfähige Datenanbindungen an
das Rathausnetz erfüllt werden.
Aktuell stellt sich hier die Situation wie folgt dar:
Feuerwache:
Nach Abschluss des Testbetriebes wird die Feuerwache über eine direkte Kabelverbindung
auf Basis der VDSL Technologie an das Rathausnetz angebunden. Die vorhandene Funkstrecke wird weiterhin als Backupsystem genutzt.
Kulturhaus Altes Amtsgericht:
Anfang 2013 wurde das Kulturhaus Altes Amtsgerichts auf eine Breitbandanbindung des
Anbieters UnityMedia umgestellt.
Begegnungszentrum Haltestelle:
Das Begegnungszentrum Haltestelle wurde 2012 über eine Glasfaserleitung der Stadtwerke
an das Rathausnetz angebunden. Aktuell wird der Anschluss der direkt angrenzenden Kita
Elisabethenstraße über die gleiche Glasfaser geprüft.
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Jugendzentrum, Schüler- und Familienzentrum:
Derzeit laufen die Arbeiten zur Anbindung dieser Einrichtungen ans Rathausnetz mittels
Glasfaserleitung der Stadtwerke, die bis Ende 2013 abgeschlossen werden.
Kindertagesstätten:
Bei allen Kindertagesstätten wird die Verfügbarkeit alternativer Anschlussmöglichkeit geprüft. Neben dem Breitbandkommunikationsnetz der Firma UnityMedia wird auch die Anbindung über Funknetze (z.B. Long Term Evolution – LTE) geprüft und bei Verfügbarkeit auf
die neue Technologie umgestellt.
Freizeit und Familienbad:
Im Zuge des Projektes Zeitwirtschaft wurde das Freizeit- und Familienbad über eine dort
ausreichende DSL-Verbindung der Telekom an das Rathausnetz angeschlossen.
Telearbeitsplätze:
Alle Telearbeitsplätze wurden im Jahresverlauf auf LTE bzw. UnityMedia umgestellt.
Abbildung: Netzstruktur Stadtverwaltung Langen
2.3 Peripherie
Im Bereich der Drucksysteme gibt es 2013 keine wesentlichen Änderungen. Lediglich an
einzelnen Arbeitsplätzen mussten aufgrund besonderer Produktionserfordernisse (z. B.
Pass- und Ausweiswesen, Kfz.-Zulassung) spezielle Druck- und Scansysteme auf Basis der
Vorgaben der Bundesdruckerei ausgetauscht worden.
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2.4 Telefon/Fax, Mobilfunkgeräte
2.4.1 Telefon/CTI
Im Rathaus wurde 2010 vollständig auf eine Voice over IP-Telefonanlage (VoIP) der Fa.
Alcatel umgestellt.
Derzeit sind 285 VoIP- und 90 analoge Endgeräte an den Arbeitsplätzen in Betrieb. Die analogen Anschlüsse werden ausschließlich für Faxgeräte, schnurlose Telefone (z. B. im Bäderbereich) sowie Signal- und Meldeleitungen genutzt.
Nachdem Mitte 2012 alle TK-Funktionalitäten des Begegnungszentrums Haltestelle in das
VoIP-System des Rathauses integriert wurden, erfolgt derzeit die Einbindung des Jugendzentrums sowie des Schüler- und Familienzentrums.
Weiterhin wurden die schnurlosen analogen Telefone in der Bücherei durch VoIPSystemtelefone mit angeschlossenem Headset ersetzt. Damit konnte die Mobilität und der
vollen Leistungsumfang des VoIP-Systems auch für diese Nebenstellen in der Bücherei bereitgestellt werden.
Die CTI Software (CTI = Computer Telephony Integration) wurde auf das neue Windows
Betriebssystem und das neue Office 2010 umgestellt. Der Rollout der Client-Software auf
die Arbeitsplatzsysteme erfolgt in Kürze und dort stehen dann die Funktionen Unified Messaging (UMS), eingehende/ausgehende Nachrichten, Integration in Outlook, Anbindung der
Voicemail an Outlook und Anruflisten (gehend/kommend mit Rückrufmöglichkeit) zur Verfügung.
2.4.2 Mobilfunk
Alle Bedienstete der Stadtverwaltung mit dienstlicher Smartphone-Ausstattung können ihre
Kontakte und Adressen automatisiert, sicher und unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem des Mobilgerätes mit ihren Exchange Postfächern synchronisieren.
Hierzu wurden alle Mobilfunkverträge überprüft und hinsichtlich Telefonieverhalten und der
Notwendigkeit zur Synchronisation in verschiedene Benutzerklassen unterteilt. Nach einer
umfangreichen Marktsichtung erfolgte unter den Gesichtspunkten Technik, Flexibilität und
Wirtschaftlichkeit die Auswahl des Providers. Alle Verträge wurden in einen neuen Rahmenvertrag und einen passenden Tarif umgestellt sowie die dazugehörigen Handys bzw. Smartphones an die Bediensteten ausgeliefert. Über die bestehende Datenleitung zur eKom21
und deren UMTS-Gateway erfolgt nun die Synchronisation in einem gesicherten Umfeld
über das UMTS-Netz des Providers (siehe Bild).
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Bild: Schematische Darstellung der Synchronisation der Postfächer
3
Software und IT-Dienste
3.1 Client-Software
Im Bereich der Client-Software waren in 2013 keine wesentlichen Änderungen erforderlich.
Über die Softwareverteilung und den Microsoft update Server werden die Programme fortlaufend auf einem aktuellen Stand gehalten.
3.2 Allgemeine Netzdienste
Der städtische Webauftritt und das Intranet werden seit 2007 mit einem Content Management System (CMS) der Firma emnicon AG auf einem dort befindlichen Serversystem betrieben. Dieses System wird den aktuellen und insbesondere folgenden künftigen Anforderungen nicht mehr gerecht:
•
Abbildung von Dienstleistungen über das Internet
•
Bezahlwesen
•
Einbindung von Prozessen und Fachamtsanwendungen
•
Verlinkung in andere Verfahren, z.B. den Hessenfinder
•
Volltextsuche
•
Digitale Signatur
•
Intelligente Formulare
Aus diesem Grund wird zurzeit im Projekt „Plattformwechsel CMS“ die Umstellung auf eine
neue Plattform vorbereitet und in Kürze umgesetzt. Einige Web 2.0-Funktionalitäten, insbesondere die Einbindung personalwirtschaftlicher Kommunikationsbedürfnisse (Zeitwirtschaft, Dienstreiseangelegenheiten, arbeitsrechtliche Genehmigungen usw.) waren noch im
Altsystem realisierbar und können problemlos in das neue System übernommen werden.
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4
Verwaltungsspezifische Basis- und Servicekomponenten
4.1 Dokumentenmanagement und Vorgangsbearbeitung
In der Stadtverwaltung Langen wird seit 2002 das Dokumentenmanagementsystem Regisafe (DMS-Regisafe) der Fa. Hans Held eingesetzt. Das Produkt bietet neben der klassischen
Dokumentenverwaltung umfangreiche Möglichkeiten zur Abwicklung elektronischer Geschäftsprozesse (Workflows) bis hin zur Archivierung elektronischer Dokumente und ist damit eine wesentliche Basiskomponente für leistungs- und zukunftsfähige IT-Infrastrukturen.
Auch im laufenden Jahr wurden weitere Geschäftsprozesse untersucht und mit den Möglichkeiten des DMS in elektronische Workflows umgewandelt. Die Modernisierung des Corporate
Designs der Stadtverwaltung konnte auf dieser technischen Basis schnell und umfassend für
alle Fachbereiche umgesetzt werden
4.2 Payment
Aktuell sind 25 Terminals für bargeldlosen Zahlungsverkehr installiert. Für die kassenmäßige Abwicklung der „Barkassen-Geschäfte“ wird eine PC-gestützte Lösung an 25 Arbeitsplätzen eingesetzt.
Eine E-Payment-Lösung für Online-Zahlungsvorgänge existiert noch nicht, steht in Abhängigkeit mit der weiteren E-Government-Entwicklung und der Bereitstellung von OnlineAngeboten für die Verwaltungskundschaft. Im Zuge des Projektes „Plattformwechsel CMS“
werden auch die technischen Möglichkeiten des Online-Zahlungsverkehrs geprüft, bewertet
und deren Umsetzung vorbereitet.
4.3 IT-Servicemanagement
IT-Service-Management (ITSM) bezeichnet die Gesamtheit von Maßnahmen und Methoden,
die nötig sind, um die bestmögliche Unterstützung von Geschäftsprozessen zu erreichen.
Das in diesem Bereich bisher eingesetzte Verfahren INSEL der Fa. Omegasoft wird in 2013
durch ein moderneres und flexibleres System der Fa. matrix42 ersetzt.
Leistungsumfang des neuen ITSM-Systems:
•
Ticketsystem (Störungsmeldungen und -verwaltung über das Intranet)
•
Verwaltung der Hard- und Software
•
Lizenz- und Wissensmanagement
•
Self-Service
•
Schnittstellen zur Finanzsoftware/MPS, Softwareverteilung, etc.
Nach dem Einlesen der Bestandsdaten und der Anbindung der Anwendung an den Windows
Verzeichnisdienst (ADS) wurde als erster Schritt das Ticketsystem aufgebaut und an allen
IT-Arbeitsplätzen der Stadtverwaltung bereitgestellt. Derzeit werden die Module zur Verwaltung von Hard- und Software, der Lizenzen sowie die Schnittstellen zur Softwareverteilung
und zum Finanzsystem MPS für den Einsatz vorbereitet.
5
Fachverfahren
Bei den in der Stadtverwaltung eingesetzten 89 Fachverfahren kam es im laufenden Jahr zu
folgenden Änderungen:
Aktuell wird geprüft, die vorhandene Nachbearbeitungssoftware für elektronische Rechnungen der Telekommunikationsanbieter durch ein leistungsfähigeres System zu ersetzen.
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Am 1. Februar 2014 wird das europaweite Lastschriftverfahren Sepa eingeführt. Sepa steht
als Abkürzung für „Single Euro Payments Area“, d. h. den einheitlichen Euro Zahlungsverkehrsraum. Während für Privatpersonen die neuen gesetzlichen Regelungen erst ab 2016
gelten, sind unter anderem auch Kommunalverwaltungen bereits 2014 zur Umstellung verpflichtet. Im Zuge der Anpassung auf Sepa werden derzeit die davon betroffenen Fachverfahren in Form von updates und upgrades angepasst.
6
IT-Sicherheit
Zum Schutz des internen Netzes der Stadtverwaltung vor externen Bedrohungen wird seit
2006 eine Firewall ASA 500der Firma Cisco genutzt, die trotz stetiger Anpassungen die
kurz- und mittelfristig absehbaren Anforderungen an eine leistungsfähige Firewall nicht
mehr erfüllen kann.
IT-Sicherheit bedeutet, das Rathausnetz mit allen Außenstellen und mobilen Endgeräten
gegen die beständig wachsenden und wechselnden Bedrohungslagen zu schützen.
Dazu gehören:
•
Sicherung des E-Mail- und Internetverkehrs
•
Austausch von Informationen mit externen Kommunikationspartnern
•
die sichere Einbindung mobiler Dienste wie Smartphone/PDAs.
Im laufenden Projekt „IT-Sicherheit“ wird der Austausch der vorhandenen ASA 500 gegen
ein moderneres und leistungsfähigeres System durchgeführt. Nach umfänglicher Marktsichtung wurden zwei der derzeit leistungsfähigsten Systeme ausgewählt und mit einer Testinstallation im Rathausnetz ausführlich geprüft.
Das unter den Bewertungspunkten Leistungsfähigkeit, Administration und vor allem auch
Wirtschaftlichkeit ausgewählte Produkt wird aktuell beschafft und in Kürze im Rathausnetz
installiert.
7
Notfallmanagement und -systeme
7.1 Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV):
Es ist zu gewährleisten, dass im Stör-/Schadens- oder Katastrophenfall die notwendigen ITFunktionalitäten zur Verfügung stehen. Wesentlich für den Betrieb ist hierbei eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) zur Überbrückung kurzfristiger Stromausfälle sowie die
Verfügbarkeit von Notstrom (Stromgeneratoren) bei längeren Netzausfällen.
Die seit 1999 im Rathaus eingesetzte zentrale USV wird regelmäßig von einer Fachfachfirma
administriert und gewartet. Die Anlage stellt bei Stromausfall über einen Zeitraum von ca.
30 Min. die geordnete Abschaltung des gesamten Rechenzentrums (ZE) sicher.
Alle drei Phasen der Stromversorgung des ZE sind über die USV geschaltet. Um einen möglichst langen Versorgungszeitraum zu gewährleisten, wurde Mitte 2013 die Stromversorgung im ZE neu geordnet und die Belastung der drei Phasen symmetrisch verteilt.
Durch die konsequente Servervirtualisierung und den Einsatz energieeffizienter Systeme
konnte trotz gestiegener Komplexität und Leistungsfähigkeit der Systeme der Versorgungszeitraum gleichgehalten werden. Die Erfahrung der letzten Jahre zeigt jedoch, dass künftig
vermehrt mit längeren Stromausfällen gerechnet werden muss.
Damit in Notfällen die Kommunikation über die VoIP-Telefone sichergestellt ist, müssen
zudem die in den Etagensystemräume befindlichen PoE-Switche (PoE = Power over Ethernet) zur Stromversorgung auf die zentrale USV aufgeschaltet werden. Die Verkabelungsarbeiten hierzu sind bereits abgeschlossen.
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Aus diesen Gründen werden zur Erweiterung der Kapazität der USV derzeit zwei Alternativen geprüft:
•
Umbau und Erweiterung der vorhandenen USV
•
Komplettaustausch
Unter den Bewertungspunkten Funktionalität und Wirtschaftlichkeit wird bis Ende 2013 die
Systementscheidung getroffen und mit der Umsetzung begonnen.
Eine eigene Notstromversorgung ist derzeit nicht verfügbar und deshalb wichtiger Bestandteil der Maßnahmenplanung für das Jahr 2014. An der vorhandenen USV ist die Zuschaltung
eines externen Notstromgenerators bereits vorbereitet und verfügbar.
7.2 Alarmierungsserver:
Der mit der Beschaffung der TK-Anlage aufgebaute und dort angebundene Alarmierungsserver wurde neu konfiguriert und mit der Netzwerküberwachungssoftware sowie der
Brandmeldeanlage verbunden. Hierüber können unterschiedlichste Meldungen, je nach Art
und Quelle der Alarmierung, an verschiedene Empfänger und -gruppen auf unterschiedlichen Kommunikationswegen versandt werden (siehe Bild).
Bild: Anbindung des Alarmierungsservers
Zug um Zug wird der Alarmierungsserver ausgebaut und für wichtige Meldungen an die Beschäftigten/-gruppen, die Polizei usw. konfiguriert.
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8
Geplante Beschaffungsmaßnahmen für die HhJ 2014 bis 2017
8.1 Haushalt 2014
Kategorie Bezeichnung
Mittel
Bemerkung
Hardware
Thin-Clients Kita
8.000 € Neuausstattung
Hardware
Thin-Clients
Hardware
Feuerwache WLAN AP's
Hardware
Netzwerkkomponenten für neue
Kita Zimmerstrasse
Neubeschaffung von
10.000 € LWL- und VoIP-Switches,
VoIP- Komponenten etc.
Hardware
Ersatzbeschaffung Notebooks
10.000 € Ersatzbeschaffung
Software
Adobe Mastercollection
3.500 € Jährliche Software Assurance
Software
CorelDraw Update
1.000 €
Software
Mindmanager SA-Verlängerung
2.700 € jährliche Software Assurance
Software
Ready2Host-Zertifikate
Software
Exchange CALs
6.000 €
Hardware
Focusrite Scarlett 2i2
Samson Media One 4a
Manfrotto 804 RC2
Ninja 3
EZ-Leveller 2
B.I.G. Biglamp 501 Minikit
Roland R5
Ergänzungsbeschaffung für
Stab SK: Audiointerface für
Spracheingabe, Lautsprecher,
1.100 € Stativkopf normal, Nodappunktadapter Leveller, Beleuchtungsset 2 Lampen mit
Stativ, Audiorecorder
Hardware
Client HW
5.000 € Ersatzbeschaffung
Ersatzbeschaffung 16 St. Kita,
21.600 € 6 St. Kulturhaus AA, 5 St. Telearbeitsplätze
6.000 € Ersatzbeschaffung
100 €
Aktualisierung benötigter Bildbearbeitungs-Software
jährliche ZertifikatVerlängerung
Erweiterung um 115 zusätzliche Postfächer
Hardware
Ersatzbeschaffung XEN-und ESXServer, SAN
2014 läuft XEN und ESX aus
der Wartung, Vhost 6o Tsd. €
und SAN 90 Tsd. €, Ersatz für
180.000 €
RHSP1070, RHSP1071,
RHSP1063, RHSP1061,
30 Tsd. € für SW
Hardware
IPv6 LAN Adressierung und Routing
IPv6 Beantragung und Imple24.000 € mentation bei Stadtverwaltung
Software
Windows SRV 2012 Datacenter
2*ESX, 4*XEN
10.000 €
Mit Downgrade Recht auf
2008
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Kategorie Bezeichnung
Mittel
Bemerkung
Software
MS SQL 2012 Standard je Prozessor
2.500 € Ersatz durch Vollversion
Software
Avira Antivir, Securityappliance
Software Assurance, zusätzli5.000 € cher neuer zentraler Virenscanner
Software
LDAP-Anbindung DMS-Regisafe
7.000 € Neubeschaffung
8.2 Erläuterungen zu den Beschaffungsmaßnahmen
Thin-Clients Kita
In den Kindertagesstätten werden zusätzliche Thin-Clients installiert. Alle Kita-Beschäftigte
können hierüber ihre Zeitkonten verwalten und auf die hausinternen Informationssysteme
zuzugreifen.
Ersatzbeschaffung Thin-Clients
Ersatzbeschaffung für Client-Systeme bei der Feuerwehr, Kulturhaus Altes Amtsgericht,
Kitas und Telearbeitsplätze, deren Wartungsverträge ausgelaufen sind. Die Hardware ist
abgeschrieben.
MP-Feuer AP's
In der Feuerwache wurde ein WLAN (Wireless-LAN) zur Verwaltung der Einsatzgerätschaften eingerichtet. In Verbindung von mobilen Geräten und der Anwendungssoftware MPFeuer können über die Access Points (AP‘s) des WLAN die Daten ausgetauscht werden.
Die vorhandenen AP‘s sollen durch stabilere und managebare Geräte ersetzt werden.
Netzwerkkomponenten für neue Kita Zimmerstraße
In der neuen Kita Zimmerstraße ist ein Daten- und Telefonnetz mit Anbindung an das Rathausnetz herzustellen. Die aufgeführten Kosten beinhalten alle aktiven Netzwerkkomponenten für die Datenverarbeitung und Telekommunikationssysteme.
Ersatzbeschaffung Notebooks
Die Notebooks im „End-of-Life“-Status und einer Nutzungsdauer von >6 Jahren müssen
ersetzt werden. Ein Support für diese Systeme ist kaum noch möglich und unwirtschaftlich.
Die Hardware ist abgeschrieben.
Adobe Mastercollection
Dies sind die Aufwände für die jährliche Software Assurance der Arbeitsplätze mit professioneller Bildbearbeitung, Webdesign o.ä. Arbeiten (z.B.: Stabstelle Stadtkommunikation,
CAD-Arbeitsplätze im FD 13).
CorelDraw Update
Aktualisierung benötigter Bildbearbeitungs-Software für Arbeitsplätze mit gehobenen Anforderungen (z.B.: Plakatdesign im FD 21 –Stadthalle, FD 13 –Umweltreferat).
MindManager SA Verlängerung
Verlängerung des Software Assurance Vertrages der Software MindManager.
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Ready2Host Zertifikate
Ready2 Host Zertifikate werden für sichere Zugriffe der Außenstellen (Feuerwache, Kulturhaus Altes Amtsgericht, Kitas, Schüler- und Familienzentrum, Haltestelle-Sozialstation, Telearbeitsplätzen, etc.) auf das Rathausnetz benötigt. Dies ist die jährliche Zertifikatsverlängerung.
Exchange CALs
Um den Bedarf an Zugriffslizenzen (CALs) auf den Exchange Server 2010 abzudecken, werden weitere 115 Lizenzen benötigt. Die Lizenzierung erfolgt pro verwaltetes Postfach. Hierzu zählen Dienste-(BackUp), Prozesse-(P&I-Time) und Serverpostfächer (z.B. RHSP1011)
Hardwareerweiterungen Foto- und Videoausstattung der Pressestelle (Focusite
Scarlett, Manfrotto, Roland R5, etc.)
Die Stabsstelle Stadtkommunikation hat in 2012 eine neue Grundausstattung für Foto- und
Videoaufnahme erhalten. Für eine professionelle Filmerstellung und adäquate Bearbeitung
des aufgenommenen Materials werden die aufgeführten Ausstattungsgegenstände benötigt.
Im Vordergrund stehen hierbei insbesondere die Videoaufnahme und-bearbeitung.
Ersatzbeschaffung Client-Hardware
Ersatzbeschaffung defekter Hardware, die sich im „End-of-Life“-Status befindet und bei denen die Wartungsverträge ausgelaufen sind.
Ersatzbeschaffung XEN-Server und ESX-Server, SAN
XEN und ESX sind Softwareprodukte zum Betrieb virtueller Server. Auf diesen auch so bezeichneten Virtualisierungsservern (Hard- und Software) werden in Verbindung mit dem
Hochverfügbarkeitssystem EVERRUN unsere wichtigsten und systemrelevanten Server betrieben.
Für diese Server-Hardware laufen in 2014 die Wartungsverträge aus. Die maximale Vertragsdauer des Hardwareherstellers von 5 Jahren ist ausgeschöpft und nicht verlängerbar
(so marktüblich).
Eine Stabilität, Ausfallsicherheit und Aktualität der betriebenen Server setzt zwingend das
Vorhandensein von Wartungsverträgen voraus. Eine Ersatzbeschaffung verbunden mit einem neuen 5-jährigen Wartungsvertrag ist unumgänglich.
Beim Ausfall dieser Systeme wäre das gesamte Rathausnetz außer Betrieb. Ohne Wartungsverträge sind Systemausfälle von mehreren Tagen zu gewärtigen, bis eine Ersatzbeschaffung durchgeführt und die Systemkomponenten installiert sind, vorausgesetzt die benötigten Ersatzteile sind noch im Markt verfügbar.
IPv6 LAN Adressierung und Routing
Im Internet soll IPv6 in den nächsten Jahren die gegenwärtig noch überwiegend genutzte
Version 4 (IPv4) des Internet Protokolls ablösen. IPv6 stellt eine deutlich größere Zahl möglicher IP-Adressen bereit, die bei IPv4 absehbar erschöpft sind.
Um unsere Adressbereiche im IPv6-Adressierungsraum zu registrieren und damit zu sichern, muss eine entsprechende Routing Struktur bei der Stadtverwaltung Langen installiert
werden. Die aufgeführten Mittel beinhalten alle Kosten dieser Umstellung.
Windows Server Data Center 2012 pro CPU
Die mit den XEN-Servern erworbenen Lizenzen sind für die benötigte Anzahl virtueller Server nicht mehr auskömmlich. Durch das Wachstum und den Bedarf zu migrierender Server
ist das Lizenzieren mit Standard- oder Professional-Lizenzen unwirtschaftlich.
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In diesem Zusammenhang sollen die aktuell der XEN-Umgebung zugeordneten Lizenzen für
Hardware verwendet werden. Die Data Center Lizenzen dienen dazu, den Lizenzbedarf neuer Installationen und Migrationen auf den 3 Virtualisierungsplattformen (2 XEN- und 1 ESXServer) abzudecken.
Hierdurch können Windows Server 2003 Installationen auf mindestens Servers 2008/R2
migriert werden. Perspektivisch soll bereits bei Servern mit hoher Priorität auf Windows
Server 2012 umgestellt werden.
MS SQL 2012
Durch die Migration des Betriebssystems des Fachverfahrensdatenbankservers auf
Windows-Server-2012 muss dringend auch der SQL Datenbankserver erneuert werden. Die
installierte SQL-Server-Version-2008 ist nicht zu 100% kompatibel mit Windows-Server2012. Zur Gewährleistung der Hochverfügbarkeit der Fachverfahren ist dieses Upgrade erforderlich.
Avira Antivirensoftware, Securityappliance
Die Software Assurance der bestehenden Client Antivirensoftware der Fa. Avira soll verlängert und um einen dedizierten Avira-Server zur Sicherheitsprüfung des Internetverkehrs
(content scanning) erweitert werden.
LDAP-Anbindung DMS-Regisafe:
Erweiterung der DMS-Regisafe-Benutzerverwaltung um die Möglichkeit der Synchronisation
mit der zentralen Benutzerdatenbank (ADS) der Stadtverwaltung.
Durch die LDAP-Anbindung werden Benutzer im DMS-Regisafe automatisch angelegt bzw.
abgemeldet, sobald in der zentralen Benutzerdatenbank (ADS) ein Account angelegt bzw.
gelöscht wird. Veränderungsprozesse können deutlich effizienter verarbeitet und die Konsistenz der Benutzerdaten verbessert werden.
8.3 Haushalt 2015
Kategorie
Bezeichnung
Mittel
Bemerkung
Hardware Notebooksysteme
31.000 €
Ersatzbeschaffung für 31
St. Lenovo TP R500
Hardware PC-Systeme
26.000 €
Ersatzbeschaffung für 30
St. Dell Optiplex 780
Hardware Thin-Clients
21.000 €
Ersatzbeschaffung für 30
St. Igel TC UDZ
Hardware Beamer
6.000 € Ersatzbeschaffung
Hardware Scanner Bürgerbüro
9.500 € Ersatzbeschaffung
Software
SIEM- Security, Incident, Management
Zentrale Sammlung von
15.000 € SEC-Ereignissen gemäß
BSI
Software
Two Factor Auth SSL Portal
15.000 €
Hardware Aktive Netzwerkkomponenten
Passwort- und SMSAuthentifizierung
20.000 € Ersatzbeschaffung
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Hardware Plotter und Großformatscanner
20.000 € Ersatzbeschaffung
Hardware Funkstrecken/WLAN
10.000 € Erweiterung/Erneuerung
Hardware MPS-Server/Finanzwesen
Ersatzbeschaffung mit
18 Tsd. € für Hardware
22.000 €
und 4 Tsd. € für Software
OS & SQL
Summe
195.500 €
8.4 Erläuterungen zu den Beschaffungsmaßnahmen
Ersatzbeschaffungen Notebooks, PC-Systeme und Thin-Clients
Ersatzbeschaffung von Client-Hardware im „End-of-Life“-Status, einer Einsatzdauer von
mehr als 6 Jahren und ausgelaufenen Wartungsverträgen. Außerdem ist diese Hardware
den gestiegenen Anforderungen der Anwendungssoftware und Fachamtsanwendungen nicht
mehr gewachsen. Ein Support für diese Systeme ist kaum noch möglich und unwirtschaftlich. Die Hardware ist zu diesem Zeitpunkt vollständig abgeschrieben.
Ersatz Beamer
Die fest installierten Beamer im Stadtverordnetensitzungssaal, den Besprechungsräumen
und im Schulungsraum wurden im Jahr 2007 beschafft. Aufgrund der langen Einsatzdauer
muss verstärkt mit Ausfällen und unwirtschaftlichen Reparaturen gerechnet werden. Außerdem erfüllen diese Geräte hinsichtlich Auflösung und Lichtstärke nicht mehr die gestiegenen
Anforderungen und sollen daher ersetzt werden.
Ersatz Scanner
Für die im Bürgerbüro eingesetzten Fachamtsanwendungen Einwohnerwesen und Kfz.Zulassung werden besonders zertifizierte Scanner benötigt. Die Wartungsverträge der eingesetzten Systeme enden und damit auch der Supportanspruch gegenüber unseren Dienstleistern eKom21 und Bundesdruckerei bei den Fachverfahren, was zu erheblichen Betriebsstörungen führen kann.
Aktive Netzwerkkomponenten
Etagenswitches (aktive Netzwerkkomponenten), die seit mehr als 10 Jahren ununterbrochen im Einsatz sind, müssen ersetzt werden.
SIEM- Security, Two Faktor Auth SSL Portal
Auch die Stadtverwaltung Langen ist einer sich ständig ändernden weltweiten Bedrohungslage aus dem Internet ausgesetzt. Moderne Software Tools helfen, sich gegen diese dynamische Gefahr wirkungsvoll zu schützen.
Mit SIEM (Security Incident und Event Management) werden Angriffe aus dem Internet
schneller erkannt und das System kann sofort hochgradig automatisiert mit adäquaten Gegenmaßnahmen reagieren.
Mittels „Two Factor Auth SSL Portal“ werden die verschiedenen Kommunikationssysteme im
Intranet im Hinblick auf einheitliche Sicherheitsregeln zusammengefasst und koordiniert.
Betroffene Personengruppen können somit schnell in die Sicherheitsprozesse eingebunden
werden.
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Die angegebenen Mittel umfassen das gesamte Projekt bestehend aus Hard- und Software.
Ersatz Plotter und Großformatscanner
Die eingesetzten Geräte wurden in 2005 beschafft und eine wirtschaftliche Wartung ist
kaum noch möglich. Außerdem ist die eingesetzte Software aufgrund ihres Alters nicht
mehr updatefähig. Dies macht eine Neubeschaffung des Gesamtsystems erforderlich.
Ausbau/Erneuerung Funkstrecken/WLAN
Ausbau der vorhandenen WLAN-Infrastruktur im Rathaus und Ersatzbeschaffung von Access
Points, deren Wartungsverträge enden.
Ersatz MPS-Server/Finanzwesen
Der Hardware-Wartungsvertrag für den Server MPS/Finanzwesen endet und das System
muss erneuert werden. Die aufgeführten Mittel umfassen die Beschaffung der erforderlichen
dedizierten Hardware sowie die notwendigen Anpassungen von Betriebssystem und Datenbank.
8.5 Haushalt 2016
Kategorie
Bezeichnung
Mittel
Bemerkung
12.000 € neues VPN Gateway
Cluster
Hardware
Ersatz ASA VPN Cluster
Hardware
Web-Portal
8.000 € Ersatz des vorhandenen Clusters
Hardware
Aufrufanlage
3.000 € Austausch Server und
Monitore
Hardware
Twinfax-Server
Hardware
Austausch PC-Systeme
Hardware
P&I-Server
Hardware/Software
Kapazitätserweiterung Virtualisierungsserver
Hardware
VMWare-Server
Summe
Wartungsende des
Twinfax- und Konvertierungsservers
Ersatzbeschaffung
45.000 €
45 St. Dell Optiplex
790DT
Ersatzbeschaffung Ser6.000 €
ver „Zeitwirtschaftssystem“
Erweiterung Rechen40.000 €
leistung und Speicherkapazität
25.000 €
Ersatzbeschaffung
2.500 €
141.500 €
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8.6 Erläuterungen zu den Beschaffungsmaßnahmen
Ersatz ASA VPN Cluster:
Über das VPN Cluster werden die Remotezugriffe von Außenstellen (Telearbeitsplätze, Außenstellen, Dienstleister/Fremdfirmen etc.) in das Rathausnetz über einen gesicherten Weg
geregelt. Das vorhandene System hat das Wartungsende erreicht und muss durch ein neues und moderneres System ausgetauscht werden.
Web-Portal:
Das Web-Portal regelt die berechtigten Zugriffe über das Internet und den Internetbrowser
auf die internen E-Mail-Postfächer und das Intranet der Stadtverwaltung. Das vorhandene
System hat das Wartungsende erreicht und muss ersetzt werden.
Aufrufanlage:
Austausch des aus der Wartung laufenden Servers der Aufrufanlage. Die Aufrufmonitore im
Bürgerbüro und in den Wartebereichen werden ausgetauscht.
Twinfax-Server:
Im DMS-Regisafe wird allen Anwendern ein virtueller Fax-Anschluss zur Verfügung gestellt.
Der hierzu benötigte und mit der TK-Anlage verbundene Twinfax-Server führt zusätzlich
alle anfallenden Konvertierungsarbeiten beim Betrieb des DMS aus. Der Server hat sein
Wartungsende erreicht und muss ersetzt werden.
Austausch PC-Systeme:
Ersatzbeschaffung von Client-Hardware im „End-of-Life“-Status, einer Einsatzdauer von
mehr als 6 Jahren und ausgelaufenen Wartungsverträgen. Außerdem ist diese Hardware
den gestiegenen Anforderungen der Anwendungssoftware und Fachamtsanwendungen nicht
mehr gewachsen. Ein Support für diese Systeme ist kaum noch möglich und unwirtschaftlich. Die Hardware ist zu diesem Zeitpunkt vollständig abgeschrieben.
P&I-Server:
Der P&I-Server läuft aus der Wartung und muss erneuert werden. Die aufgeführten Mittel
umfassen die Beschaffung der erforderlichen dedizierten Hardware und die Anpassungen
von Betriebssystem und Datenbanken.
Kapazitätserweiterung Virtualisierungserver:
Durch gestiegene Anforderungen an die Rechenleistung, durch mehr und komplexere Anwendungen und durch immer größere Datenmengen müssen Rechnerleistung und Speicherkapazität der vorhandenen Virtualisierungslösung eingeplant und realisiert werden.
VMWare-Server:
Der VMWare-Server läuft aus der Wartung und muss erneuert werden. Die aufgeführten
Mittel umfassen die Beschaffung der erforderlichen dedizierten Hardware und die Anpassungen von Betriebssystem und Datenbanken.
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8.7 Haushalt 2017
Kategorie
Bezeichnung
Hardware Zentrale Switche
Mittel
Bemerkung
120.000 € Ersatzbeschaffung
Hardware Etagenswitche
20.000 € Ersatzbeschaffung
Hardware PC-Systeme
10.000 €
Ersatzbeschaffung 10 St.
Dell E6520
Hardware PC-Systeme
45.000 €
Ersatzbeschaffung
45 St. Dell Optiplex 790DT
Hardware Thin-Clients
6.500 €
Summe:
Ersatzbeschaffung
10 St. Thin-Clients
201.500 €
8.8 Erläuterungen zu den Beschaffungsmaßnahmen
Austausch zentraler Switche:
Die zentralen Switche befinden sich im Rechenzentrum (ZE) des Rathauses. Sie schalten die
Etagenswitche zusammen und bilden somit das Rückgrat des gesamten Rathausnetzes. Außerdem sind an diesen Geräten aus Performancegründen alle Server des Rathausnetzes
angeschlossen. Die vorhandenen Geräte sind 2017 über 6 Jahre in Betrieb, die Wartungsverträge können nicht verlängert werden, weshalb dieses Systeme zwingend zu ersetzen
sind.
Austausch Etagenswitche:
Austausch weiterer Etagenswitches (aktive Netzwerkkomponenten) im Rathaus, die seit ca.
10 Jahre ununterbrochen in Betrieb sind und für die keine Wartungsverträge mehr bestehen.
Austausch PC-Systeme und Thin-Clients:
Ersatzbeschaffung von Client-Hardware im „End-of-Life“-Status, einer Einsatzdauer von
mehr als 6 Jahren und ausgelaufenen Wartungsverträgen. Außerdem ist diese Hardware
den gestiegenen Anforderungen der Anwendungssoftware und Fachamtsanwendungen nicht
mehr gewachsen. Ein Support für diese Systeme ist kaum noch möglich und unwirtschaftlich. Die Hardware ist zu diesem Zeitpunkt vollständig abgeschrieben.
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