Christen aus dem Orient - Caritas

Werbung
Christen
aus dem Orient
Orientierung über christliche Kirchen
im Nahen Osten und Nordafrika
und die pastorale Begleitung
ihrer Gläubigen in Deutschland
Arbeitshilfen Nr. 283
++++++++++++++++ christen aus dem orient ++++++++++++++++
„Die Kirche steht an der Seite aller notleiden­
den Menschen. Den Christen, die in großer
Zahl aus den Ländern des Mittleren Ostens
fliehen müssen und in unserem Land Zu­
flucht ­suchen, wissen wir uns auf besondere
Weise verbunden. Sie sind unsere Schwestern
und Brüder im Glauben. Mit ihnen stehen
wir in geistlicher Gemeinschaft. Es muss ge­
währleistet sein, dass christliche Flüchtlinge
in unserem Land – gerade in Asylbewerber­
unterkünften – keine Ausgrenzung oder Be­
drängung aufgrund ihres Glaubens erfahren.
Wir setzen uns dafür ein, dass das christliche
Leben im Mittleren Osten eine Zukunft hat,
und finden uns nicht damit ab, dass Christen,
die ihre angestammten Länder verlassen
müssen, ihre Heimat für immer verlieren
könnten. Auch für sie gibt es ein Recht auf
Heimat, auch für sie gibt es ein Recht auf
Rückkehr.“
Aus: Leitsätze des kirchlichen Engagements für Flüchtlinge
der Deutschen Bischofskonferenz
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
++++++++++++++++ christen aus dem orient ++++++++++++++++
E
ine große Zahl von Flüchtlingen kommt der­
zeit nach Deutschland, allein 2015 waren es
rund eine Million. Viele von ihnen stammen aus
dem Nahen Osten, vor allem aus Syrien und dem
Irak, aber auch aus nord­afrikanischen Ländern
wie Ägypten, Äthiopien und Eritrea.
Die meisten von ihnen sind Muslime, aber nach Schätzun­
gen von Experten – genaue Statistiken gibt es nicht – sind
zwischen 10 und 20 Prozent der Flüchtlinge Christen. Somit
dürften allein im vergangenen Jahr bis zu 200.000 Christen
aus dem Orient in unser Land gekommen sein, die hier nicht
nur Schutz vor Verfolgung suchen und Unterstützung beim
Aufbau einer neuen Existenz benötigen, sondern oft auch
auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat sind, in
der sie Gottesdienste in dem ihnen vertrauten Ritus und in
ihrer Muttersprache feiern können.
Viele, die sich für die Flüchtlinge engagieren, suchen nach
Informationen über die verschiedenen christlichen Kirchen
im Nahen Osten und Nordafrika. Diese Orientierungshilfe
will daher einen kurzen Überblick über die christlichen Kir­
chen in dieser Region geben. Zudem werden Ansprechpart­
ner in Deutschland benannt, an die man sich wenden kann,
wenn Gläubige dieser Kirchen auf der Suche nach Kontakt
zu einer Gemeinde ihrer Kirche sind.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
3
++++++++++++++++ christen aus dem orient ++++++++++++++++
Zunächst einmal ist es wichtig, sich bewusst zu machen,
dass es auch im Orient eine Vielfalt von Kirchen gibt:
I. Die Mehrheit der Christen in dieser Region gehört ei­
ner orientalischen Kirche an, die autokephal (selbst­
ständig) ist und nicht in Gemeinschaft mit der katho­
lischen Kirche steht. Unter diesen Kirchen muss man
drei Kirchenfamilien unterscheiden (Assyrische Kir­
che, Orientalisch-Orthodoxe Kirchen, Orthodoxe
­Kirche), die untereinander ebenfalls nicht in Gemein­
schaft stehen.
II. Auch die katholische Kirche in der Region präsentiert
sich vielfältig. Neben den Katholiken des lateinischen
Ritus gibt es mehrere katholische Kirchen der ver­
schiedenen orientalischen Riten. Sie sind hervorge­
gangen aus (Teil-)Unionen östlicher Kirchen mit der
Kirche von Rom und werden daher als „katholische
Ostkirchen“ oder „unierte Kirchen“ bezeichnet. Die
einzelnen katholischen Ostkirchen unterscheiden sich
zwar in Liturgie und ­Spiritualität, stehen aber unter­
einander und mit den K
­ atholiken des lateinischen
­Ritus in voller Kirchengemeinschaft.
chließlich gibt es auch im Nahen Osten evangelische und
S
anglikanische Christen. Ihre Zahl ist allerdings sehr klein,
weshalb sie im Folgenden nicht näher vorgestellt werden.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
4
2
2
++++++++++++++++ orientalische kirchen ++++++++++++++++
unterscheiden unterscheiden
sich zwar in Liturgie
sich zwar
und
in Spiritualität,
Liturgie undstehen
Spiritualität,
aber unte
ste
mit den Katholiken
mit den
desKatholiken
lateinischen
desRitus
lateinischen
in vollerRitus
Kirchengemeinschaft
in voller Kirche
denIII.beiden
erstgenannten
sind folgende
Kir­
III. Unter
Schließlich
gibt
Schließlich
es
auch im
gibtNahen
es Gruppen
auch
Osten
im Nahen
evangelische
Osten und
evangelische
anglikani
chen zu unterscheiden:
Ihre Zahl ist allerdings
Ihre Zahl sehr
ist allerdings
klein,unterscheiden
weshalb
sehrunterscheiden
klein,
sie im
weshalb
Folgenden
sie
im
nicht
Folge
sich zwar
sich
in zwar
Liturgie
innäLu
werden.
werden.
mit den Katholiken
mit den Katholiken
des lateinischen
des lateini
R
I. ORIENTALISCHE KIRCHEN:
III.
Schließlich
III.
Schließlich
gibt es auch
gibt es
imauch
Nahen
im O
Unter den beiden
Unter
erstgenannten
den beiden erstgenannten
Gruppen sind folgende
Gruppen Kirchen
sind folgende
zu unterscheide
Kirchen z
(1) Assyrische Kirche des Ostens:Ihre ZahlIhre
ist Zahl
allerdings
ist allerdings
sehr klein,
sehrwek
Sie geht auf das Patriarchat von werden.
Seleukia-Ktesiphon
(in der
werden.
KIRCHEN
: Kzurück.
IRCHEN:
I. ORIENTALISCHE
ORIENTALISCHE
Nähe desI.heutigen
Bagdad)
Im ersten Jahrtausend war
die Assyrische Kirche eineUnter
sehr erfolgreiche
Missionskirche,
Unter
beiden
denerstgenannten
beiden
erstgenannten
GruppenGrup
sind
(1) Assyrische(1)
Kirche
Assyrische
des Ostens:
Kircheden
des
Ostens:
die in ganz Asien präsent war. Im zweiten Jahrtausend wurden
Sie geht auf Sie
das geht
Patriarchat
auf dasvon
Patriarchat
Seleukia-Ktesiphon
von Seleukia-Ktesiphon
(in der Nähe
die „Nestorianer“, wie manI.die
Gläubigen
dieser
Kirche
lange:
O
RIENTALISCHE
I.
O
RIENTALISCHE
K
IRCHEN
K
:
IRCHEN
Bagdad) zurück.
Bagdad)
Im ersten
zurück.Jahrtausend
Im ersten war
Jahrtausend
die Assyrische
war die Kirc
As
Zeit nannte, durch mehrere Verfolgungswellen stark dezimiert.
erfolgreiche Missionskirche,
erfolgreiche Missionskirche,
die in ganz Asien
die inpräsent
ganz Asien
war. Im
präsent
zweitew
Assyrische
(1)
Assyrische
Kirche des
Kirche
Ostens:
des Osten
1968 kam es zu einer Spaltung (1)
in zwei
Jurisdiktionen,
weil
ein
wurden die „Nestorianer“,
wurden die „Nestorianer“,
wie man die Gläubigen
wie man die
dieser
Gläubigen
Kirche diese
lang
Siedie
geht
Sieaufgeht
das auf
Patriarchat
Patriarchat
von S
Teil der Kirche (die „Altkalendarier“)
Einführung
desdas
neuen
durch mehreredurch
Verfolgungswellen
mehrereablehnte.
Verfolgungswellen
stark dezimiert.
stark
1968
dezimiert.
kam es zu
1968
ein
(gregorianischen)
Kalenders
Bagdad)Bagdad)
zurück. zurück.
Im ersten
Im Jahrtau
ersten
zwei Jurisdiktionen,
zwei Jurisdiktionen,
weil ein Teil der
weil
Kirche
ein Teil
(dieder
„Altkalendarier“)
Kirche (die „Altkale
die E
erfolgreiche
erfolgreiche
Missionskirche,
Missionskirche,
die in g
neuen (gregorianischen)
neuen (gregorianischen)
Kalenderswurden
ablehnte.
Kalenders
ablehnte.
wurden
die „Nestorianer“,
wie manwd
a. Heilige Apostolische Katholische Assyrische
Kirchediedes„Nestorianer“,
Ostens
durch
mehrere
durch Kirche
mehrere
Verfolgungswellen
Verfolgungsw
a. Heilige Apostolische
a. HeiligeKatholische
Apostolische
Assyrische
Katholische
Assyrische
des
Ostens
Kirchesta
de
* (‫ܕܡܕܢܚܐ ܕܐܬܘ̈ܪܝܐ‬
(‫ܕܐܬܘ̈ܪܝܐ‬
‫ܩܬܘܠܝܩܝ‬
‫ܕܡܕܢܚܐ‬
‫ܘܫܠܝܚܝܬܐ‬
‫ܩܬܘܠܝܩܝ‬
‫ܩܕܝܫܬܐ‬
‫ܘܫܠܝܚܝܬܐ‬
‫ܥܕܬܐ‬
‫ܩܕܝܫܬܐ‬
)
zwei Jurisdiktionen,
zwei Jurisdiktionen,
weil ein weil
Teil ein
der‫ܐ‬
T
K
**
neuen
(gregorianischen)
neuen
(gregorianischen)
Kalenders
Kalen
abl
(‫اﻟﺠﺎﺛﻠﻘﯿﺔ اﻟﻤﻘﺪﺳﺔ‬
(‫اﻟﻤﻘﺪﺳﺔ‬
‫اﻟﺮﺳﻮﻟﯿﺔ‬
‫اﻟﺠﺎﺛﻠﻘﯿﺔ‬
‫اﻵﺷﻮرﯾﺔ‬
‫اﻟﺮﺳﻮﻟﯿﺔ‬
‫اﻟﻤﺸﺮق‬
‫اﻵﺷﻮرﯾﺔ‬
‫)ﻛﻨﯿﺴﺔ‬
‫)ﻛﻨﯿﺴﺔ اﻟﻤﺸﺮق‬
gläubige
weltweit:
ca.
400.000,
davonSitz
in Erbil
D:
5.000; Erbil (Irak);
Gläubige weltweit:
Gläubige
ca. 400.000;
weltweit:
Sitz ca.
des400.000;
Patriarchen:
desca.
Patriarchen:
(Irak);
a. Heilige
a. Apostolische
Heilige
Apostolische
Katholische
Katho
A
Sitz
des
Patriarchen:
Erbil
(Irak);
Ritus: ostsyrisch;Ritus:
Liturgiesprache:
ostsyrisch; syro-aramäisch;
Liturgiesprache:Gläubige
syro-aramäisch;
in D: ca.Gläubige
5.000; in D: ca.
(‫ܕܐܬܘ̈ܪܝܐ‬
(‫ܕܐܬܘ̈ܪܝܐ‬
‫ܕܡܕܢܚܐܕܡܕܢܚܐ‬
‫ܬܘܠܝܩܝܩܬܘܠܝܩܝ‬
‫ܝܬܐ‬
ritus:
ostsyrisch;
Liturgiesprache:
Kontakt:
Pfr. Dr. Kontakt:
Patros
Youkhana,
Pfr. Dr. Patros
Essen,ostsyrisch;
Youkhana,
Tel. 0176-88484424,
Essen, Tel. E-Mail:
0176-88484424,
[email protected]
E-Ma
(‫اﻟﻤﻘﺪﺳﺔ(اﻟﻤﻘﺪﺳﺔ‬
‫اﻟﺠﺎﺛﻠﻘﯿﺔ اﻟﺠﺎﺛﻠﻘﯿﺔ‬
‫اﻟﺮﺳﻮﻟﯿﺔاﻟﺮﺳﻮﻟﯿﺔ‬
‫رﯾﺔاﻵﺷﻮرﯾﺔ‬
‫ﺮق‬
kontakt: Pfr. Dr. Patros Youkhana,Gläubige
Essen, weltweit:
Gläubige
ca.
weltweit:
400.000;
ca. Sitz
400.000;
des Patri
Sitz
b. Alte Apostolische
b. AlteKirche
Apostolische
des Ostens
Kirche
(Altkalendarier)
des Ostens
(Altkalendarier)
Tel. 01 76 - 88 48 44 24, E-Mail: [email protected]
(‫ܥܬܝܩܬܐ ܕܡܕܢܚܐ‬
(‫ܕܡܕܢܚܐ‬
‫ܥܕܬܐ‬
‫ܥܬܝܩܬܐ‬
) Ritus:
‫ܥܕܬܐ‬
) ostsyrisch;
ostsyrisch;
Ritus:
Liturgiesprache:
Liturgiesprache:
syro-aramä
s
Kontakt:
Pfr.
Kontakt:
Dr. Patros
Pfr. Dr.
Youkhana,
Patros Youkhana,
Essen, Te
(‫اﻟﻘﺪﯾﻤﺔ(اﻟﻤﺸﺮق اﻟﻘﺪﯾﻤﺔ‬
‫ﻛﻨﯿﺴﺔ اﻟﻤﺸﺮق)ﻛﻨﯿﺴﺔ‬
)
b. Alte Apostolische Kirche des Ostens (Altkalendarier)
Gläubige weltweit:
Gläubige
ca. 100.000;
weltweit:
Sitz ca.
des100.000;
Patriarchen:
des Patriarchen:
(Irak);
Bagdad
(Irak);
b. Alte Sitz
Apostolische
b. Bagdad
Alte
Apostolische
Kirche
des
Kirche
Osten
de
* (‫ܕܡܕܢܚܐ‬
Ritus: ostsyrisch;Ritus:
Liturgiesprache:
ostsyrisch; syro-aramäisch;
Liturgiesprache:
syro-aramäisch;
in D:
ca.
Gläubige
1.000; )‫ܥܕܬܐ‬
in D: ca.
(Gläubige
‫ܕܡܕܢܚܐ‬
‫ܥܬܝܩܬܐ‬
‫ܥܬܝܩܬܐ‬
‫ܥܕܬܐ‬
** ‫اﻟﻤﺸﺮق‬
Kontakt: Pfr. Aprem
Kontakt:
(LenarPfr.
Kakjuna),
Aprem (Lenar
Wiesbaden,
Kakjuna),
Wiesbaden,
[email protected]
(‫اﻟﻘﺪﯾﻤﺔ‬
(E-Mail:
‫اﻟﻘﺪﯾﻤﺔ‬
‫ﻛﻨﯿﺴﺔ‬
‫اﻟﻤﺸﺮق‬
)E-Mail:
‫ﻛﻨﯿﺴﺔ‬alkosh198
)
gläubige weltweit: ca. 100.000, Gläubige
davon in
D: ca. 1.000;
weltweit:
Gläubige
ca.
weltweit:
100.000;
ca. Sitz
100.000;
des Patri
Sitz
(2)
Orientalisch-Orthodoxe
(2) Orientalisch-Orthodoxe
Kirchen:
Sitz
des Patriarchen:
BagdadKirchen:
(Irak); Ritus: ostsyrisch;
Ritus: ostsyrisch;
Liturgiesprache:
Liturgiesprache:
syro-aramä
s
Sie sind aus Sie
densind
Gegnern
aus den
der Gegnern
Beschlüsse
der des
Beschlüsse
Konzils des
von Kon
Cha
ritus: ostsyrisch; Liturgiesprache: ostsyrisch;
Kontakt: Pfr.
Kontakt:
Aprem
Pfr.
(Lenar
Aprem
Kakjuna),
(Lenar Kakjun
Wiesba
hervorgegangen
hervorgegangen
und wurden deshalb
und wurden
langedeshalb
als „Monophysiten“
lange als „Mono
bez
kontakt: Pfr. Aprem (Lenar Kakjuna), Wiesbaden,
unterschiedlicher
unterschiedlicher
Riten
stehen
diese
Riten
Kirchen
stehen
diese
untereinander
Kirchen
untereinan
in
Kirchen
(2)
Orientalisch-Orthodoxe
(2)
Orientalisch-Orthodoxe
Kirchen:
Kir
E-Mail: [email protected]
d. h. die Gläubigen
d. h. diekönnen
Gläubigen
die Sie
Sakramente
können
diesind
auch
Sakramente
in
einerauch
anderen
sindSieaus
denaus
Gegnern
den
Gegnern
der inBe
orthodoxen Kirche
orthodoxen
empfangen.
Kirche empfangen.
hervorgegangen
hervorgegangen
und wurden
und wurden
deshalb
unterschiedlicher
unterschiedlicher
Riten stehen
Riten diese
stehen
d. h. died. Gläubigen
h. die Gläubigen
können können
die Sa
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
orthodoxen
orthodoxen
Kirche
empfangen.
Kirche
empfangen
5
++++++++++++++++ christen aus dem orient ++++++++++++++++
(2) Orientalisch-Orthodoxe Kirchen:
Sie sind aus den Gegnern der Beschlüsse des Konzils von
­Chalkedon (451) hervorgegangen und wurden deshalb lange als
„Monophysiten“ bezeichnet. Trotz unterschiedlicher Riten ste­
hen diese Kirchen untereinander in Kirchengemeinschaft, d. h.
die Gläubigen können die Sakramente auch in einer anderen
orientalisch-orthodoxen Kirche empfangen.
a. Koptisch-Orthodoxe Kirche
Die Kopten stehen in der Tradition des frühchristlichen Patriar­
chats von Alexandrien; sie bilden heute eine stattliche Minderheit
im muslimisch geprägten Ägypten.
gläubige weltweit: ca. 10 Millionen, davon in D: ca. 12.000;
Sitz des Patriarchen: Kairo (Ägypten);
3
a. Koptisch-Orthodoxe
a. Koptisch-Orthodoxe
Kirche Kirche
ritus: alexandrinisch; Liturgiesprache:
koptisch/bohairisch
und
arabisch;
Die Kopten
Diestehen
Kopten
in stehen
der Tradition
in der Tradition
des frühchd
bildensie
heute
bilden
eineheute
stattliche
eine stattliche
Minderheit
Minde
im m
kontakt: Bischof Damian,sie
Koptisch-Orthodoxes
Kloster,
Propsteistr. 1 a, 37671 Höxter-Brenkhausen,
Gläubige weltweit:
Gläubigeca.
weltweit:
10 Millionen;
ca. 10 Sitz
Millionen;
des Patriarche
Sitz de
Tel. 0 52 71 - 1 89 05,
Ritus: alexandrinisch;
Ritus: alexandrinisch;
Liturgiesprache:
Liturgiesprache:
koptisch/bohairi
kopti
E-Mail: [email protected]
Kontakt: Bischof
Kontakt:
Damian,
Bischof
Koptisch-Orthodoxes
Damian, Koptisch-Orthodo
Kloster
Tel. 05271-18905,
Tel. 05271-18905,
E-Mail: [email protected]
E-Mail: [email protected]
b. Syrisch-Orthodoxe Kirche
b. Syrisch-Orthodoxe
b. Syrisch-Orthodoxe
Kirche Kirche
* (‫ܐܪܬܘܕܟܣܝܬܐ‬
(‫ܐܪܬܘܕܟܣܝܬܐ‬
‫ܣܘܪܝܝܬܐ‬
‫ܣܘܪܝܝܬܐ‬
‫)ܥܕܬܐ‬
‫ܥܕܬܐ‬
** (‫اﻷرﺛوذﻛﺳﯾﺔ‬
(‫اﻷرﺛوذﻛﺳﯾﺔ‬
‫اﻟﻛﻧﯾﺳﺔ اﻟﺳرﯾﺎﻧﯾﺔ‬
‫اﻟﺳرﯾﺎﻧﯾﺔ‬
) ‫)اﻟﻛﻧﯾﺳﺔ‬
Die Aramäer, wie sich die syrisch-orthodoxen
Christen
selbst
nen­
Die Aramäer,
Die Aramäer,
wie sich
die
wiesyrisch-orthodoxen
sich
die
syrisch-o
nen, sind vor allem in Syrien
und
im
Südosten
der
Türkei
behei­
in Syrien in
und
Syrien
im Südosten
und im Südosten
der Türkeiderbeheim
Türk
matet; es gibt aber auch einen indischen Zweig dieser Kirche
Zweig dieser
Zweig Kirche
dieser (syrisch-orthodoxe
Kirche (syrisch-ort
­(syrisch-orthodoxe Malankaren, die ihrerseits von der autokepha­
autokephalen
autokephalen
MalankaraMalankara
Orthodox-Syrischen
Orthodox-SK
len Malankara Orthodox-­Syrischen Kirche zu unterscheiden sind).
Gläubige weltweit:
Gläubigeca.
weltweit:
2 Millionen;
ca. 2 Sitz
Millionen;
des Patriarchen
Sitz des
gläubige weltweit: ca. 2 Millionen, davon in D: ca. 100.000;
Ritus: westsyrisch;
Ritus: westsyrisch;
Liturgiesprache:
Liturgiesprache:
alt-aramäisch
alt-aram
und (
Sitz des Patriarchen: Damaskus
(Syrien);
Kontakt: Syrisch-Orthodoxe
Kontakt: Syrisch-Orthodoxe
Erzdiözese,Erzdiözese,
Kloster St. Jak
Klo
ritus: westsyrisch; Liturgiesprache: westsyrisch (aramäisch)
Tel. 05641-740564,
E-Mail: [email protected]
E-Mail: [email protected]
und (zum Teil) arabisch; Tel. 05641-740564,
c. Armenisch-Apostolische
c. Armenisch-Apostolische
Kirche Kirche
kontakt: Syrisch-Orthodoxe
Erzdiözese,
Kloster St. Jakob von Sarug,Aufgrund
Klosterstr.
10, 34414zahlreicher
Warburg,
Aufgrund
zahlreicher
Verfolgungswellen
Verfolgungsw
gib
Tel. 0 56 41 - 74 05 64, E-Mail:Diaspora.
[email protected]
Diaspora.
Im NahenIm
Osten
Nahen
leben
Osten
Armenier
leben Ar
vo
und im Irak.
und im Irak.
Gläubige weltweit:
Gläubigeca.
weltweit:
7 Millionen;
ca. 7 Millionen;
zwei Katholikate
zwei K–
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
6 allerEtschmiadzin
aller Armenier:
Armenier: Etschmiadzin
(Armenien);(Armenien);
Sitz des Kath
S
Ritus: armenisch;
Ritus: armenisch;
Liturgiesprache:
Liturgiesprache:
alt-armenisch/Grabar
alt-armen
++++++++++++++++ orientalische kirchen ++++++++++++++++
c. Armenisch-Apostolische Kirche
Aufgrund zahlreicher Verfolgungswellen gibt es weltweit eine
­große armenische Diaspora. Im Nahen Osten leben Armenier vor
allem im Libanon, in Syrien, im Iran und im Irak.
gläubige weltweit: ca. 7 Millionen, davon in D: ca. 45.000;
zwei Katholikate – Sitz des Obersten Patriarchen und Katholikos
­aller Armenier: Etschmiadzin (Armenien); Sitz des Katholikos von
Kilikien: Antelias (Libanon);
ritus: armenisch; Liturgiesprache: alt-armenisch/Grabar;
kontakt: Diözese der Armenischen Kirche in Deutschland,
­ llensteiner Str. 5, 50735 Köln,
A
Tel. 02 21 - 7 12 62 23, E-Mail: [email protected]
d. Äthiopisch-Orthodoxe Kirche
Die Äthiopische Kirche hat ihre historischen Wurzeln im 4. Jahr­
hundert im Königreich von Aksum, war bis 1959 eng mit der Kop­
tisch-Orthodoxen Kirche verbunden, entfaltete jedoch schon früh
eine eigenständige Kirchenmusik und Hymnik. Sie ist bis heute
eine Volkskirche: Etwa die Hälfte der Bevölkerung Äthiopiens ist
christlich.
gläubige weltweit: ca. 40 Millionen, davon in D: ca. 20.000;
Sitz des Patriarchen: Addis Abeba (Äthiopien);
ritus: alexandrinisch; Liturgiesprache: alt-äthiopisch/ Ge’ez;
kontakt: Erzpriester Dr. Merawi Tebege,
Ückerather Str. 2, 50739 Köln,
Tel. 02 21 - 5 99 26 23, E-Mail: [email protected]
e. Eritreisch-Orthodoxe Kirche
Die Eritreische Kirche ist erst seit 1998 selbstständig. Ihre Los­
lösung von der Äthiopischen Kirche steht in Zusammenhang mit
der Unabhängigkeit Eritreas.
gläubige weltweit: ca. 2 Millionen, davon in D: ca. 40.000;
Sitz des Patriarchen: Asmara (Eritrea);
ritus: alexandrinisch; Liturgiesprache: alt-äthiopisch/Ge’ez;
kontakt: Erzpriester Aaron Kifle,
Herbesthaler Str. 6, 65929 Frankfurt a. M., Tel. 0 69 - 95 01 69 27
oder 01 76 - 62 45 45 11, E-Mail: [email protected]
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
7
++++++++++++++++ christen aus dem orient ++++++++++++++++
(3) Orthodoxe Kirche:
Sie steht in der Tradition der byzantinischen Reichskirche,
sieht sich als Hüterin des Erbes der sieben ökumenischen Kon­
zile des ersten Jahrtausends und besteht aus 14 autokephalen
(selbstständigen) Lokalkirchen (neben den Ländern des Nahen
Ostens zum Beispiel in Russland, Rumänien, Griechenland), die
sich aber aufgrund derselben Lehre und Liturgie als eine Kirche
verstehen.
In Deutschland gibt es mehrere Diözesen dieser autokephalen
Kirchen, deren Bischöfe sich in der „Orthodoxen Bischofskon­
ferenz in Deutschland“ (www.obkd.de) zusammengeschlossen
haben. Die Orthodoxe Bischofskonferenz hat einen ­eigenen
Flüchtlingsbeauftragten: Erzpriester Dr. Elias Esber (Kontakt:
siehe unter 3c).
Die orthodoxen Christen im Nahen Osten (vor allem arabischer
und griechischer Herkunft) gehören einem der vier ­folgenden
altkirchlichen Patriarchate an:
a. Ökumenisches Patriarchat von Konstantinopel
Zum Patriarchat der alten Hauptstadt des Oströmischen Reiches
­gehören in der Region nur die wenigen in der Türkei verbliebenen
Orthodoxen.
gläubige weltweit: ca. 4 Millionen, davon in D: ca. 450.000;
Sitz des Patriarchen: Istanbul (Türkei);
ritus: byzantinisch; Liturgiesprache: griechisch;
kontakt: Griechisch-Orthodoxe Metropolie,
Dietrich-Bonhoeffer-Str. 2, 53227 Bonn,
Tel. 02 28 - 9 73 78 40, E-Mail: [email protected]
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
8
++++++++++++++++ orientalische kirchen ++++++++++++++++
b. Orthodoxes Patriarchat von Alexandria und ganz Afrika
Hervorgegangen aus dem Byzanz verbundenen Teil des frühchrist­
lichen Patriarchats von Alexandrien, gehören diesem Patriarchat
heute alle orthodoxen Christen auf dem afrikanischen Kontinent an.
gläubige weltweit: ca. 1 Million; nur wenige Gläubige in D;
Sitz des Patriarchen: Alexandria (Ägypten);
ritus: byzantinisch; Liturgiesprache: griechisch und verschie­
dene afrikanische Landessprachen;
kontakt: Generalsekretariat der Orthodoxen Bischofskonferenz,
Splintstr. 6 a, 44139 Dortmund,
Tel. 02 31 - 1 89 97 95, E-Mail: [email protected]
5
c. Orthodoxes Patriarchat von Antiochien und dem ganzen Osten
c. Orthodoxes Patriarchat von Antiochien und dem ganzen Os
**(‫)ﺑﻄﺮﯾﺮﻛﯿﺔ أﻧﻄﺎﻛﯿﺔ وﺳﺎﺋﺮ اﻟﻤﺸﺮق ﻟﻠﺮوم اﻷرﺛﻮذﻛﺲ‬
Aufgrund ihrer
Verbundenheit
mit Byzanz,
„Neuen
Rom“, Rom“
Aufgrund
ihrer Verbundenheit
mit dem
Byzanz,
dem „Neuen
werden die Gläubigen
dieser
auf Arabisch
als „Rum-Ortho­
dieser Kirche
aufKirche
Arabisch
als „Rum-Orthodoxe“
bezeichnet.
doxe“ bezeichnet.
allembeheimatet.
in Syrien und dem Libanon
SyrienSie
undsind
demvor
Libanon
beheimatet. Gläubige weltweit: ca. 3 Millionen; Sitz des Patriarchen: Damaskus (Syrien)
gläubige weltweit:
ca. 3 Millionen,
davon
in D:Gläubige
ca. 10.000;
Ritus: byzantinisch;
Liturgiesprache:
arabisch;
in D: ca. 10.000;
Sitz des Patriarchen:
Damaskus
(Syrien);
Kontakt: Antiochenisch-Orthodoxe Metropolie, Geranienweg 27-29, 50769
ritus: byzantinisch;
Liturgiesprache:
arabisch;
Tel. 02166-390909
(Erzpriester Dr.
Elias Esber), E-Mail: [email protected]
kontakt: Antiochenisch-Orthodoxe
d. Orthodoxes PatriarchatMetropolie,
von Jerusalem
Geranienweg 27– 29, 50769 Köln
Zu diesem Patriarchat zählen die orthodoxen Christen (vor a
Tel. 0 21 66 - 39 09 09 (Erzpriester Dr. Elias Esber),
Griechen) in Israel, Jordanien und den palästinensischen Autono
E-Mail: [email protected]
Gläubige weltweit: ca. 100.000; Sitz des Patriarchen: Jerusalem (Israel);
Ritus: byzantinisch; Liturgiesprache: griechisch; nur wenige Gläubige in D;
d. Orthodoxes Patriarchat von Jerusalem
Kontakt: Generalsekretariat der Orthodoxen Bischofskonferenz, Splintstr. 6
Zu diesem Patriarchat
zählenE-Mail:
die orthodoxen
Christen (vor allem
Tel. 0231-1899795,
[email protected]
­Palästinenser und Griechen) in Israel, Jordanien und den palästi­
nensischen
Autonomiegebieten.
II. KATHOLISCHE
KIRCHE:
gläubigeFür
weltweit:
ca. 100.000;
nur wenige
Gläubige
D; Nahen Os
die Katholiken
des lateinischen
Ritus,
die ausindem
Sitz des Patriarchen:
Jerusalem
(Israel);
Deutschland kommen, sind die jeweiligen katholischen Pfarrgem
ritus: byzantinisch;
Liturgiesprache:
griechisch;
Ansprechpartner
und zuständige
Seelsorger für Gläubige der mit R
das Sekretariat der
Deutschen
Bischofskonferenz
Auskunft.
kontakt:gibt
Generalsekretariat
der
Orthodoxen
Bischofskonferenz,
Splintstr. Kontaktperson:
6 a, 44139 Dortmund,
Stefan Schohe (Nationaldirektor für die Ausländerseelsorge),
Tel. 02 31 - 1 89 97 95,
E-Mail:
[email protected]
Bischofskonferenz,
Kaiserstr.
161, 53113 Bonn, Tel. 0228-103378, E-Mail: s.sch
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
(1) Lateinische Kirche
Im Nahen Osten gibt9 es nur wenige Katholiken des lateinische
Israel, Jordanien und den palästinensischen Autonomiegebi
Gläubige weltweit: ca. 3 Millionen; Sitz des Patria
Ritus: byzantinisch; Liturgiesprache: arabisch; Glä
++++++++++++++++ christen aus dem orient ++++++++++++++++
Kontakt: Antiochenisch-Orthodoxe Metropolie, Ge
Tel. 02166-390909 (Erzpriester Dr. Elias Esber), E
II. KATHOLISCHE KIRCHE:
d. Orthodoxes Patriarchat von Jerusalem
Zu diesem Patriarchat zählen die orthod
Für die Katholiken des lateinischen
Ritus,
die ausJordanien
dem Nahen
Griechen)
in Israel,
und den pal
Osten stammen und nach Deutschland kommen, sind die je­
Gläubige weltweit: ca. 100.000; Sitz des Patriarche
weiligen katholischen Pfarrgemeinden zuständig. Über An­
Ritus: byzantinisch; Liturgiesprache: griechisch; n
sprechpartner und zuständige Seelsorger für Gläubige der mit
Kontakt: Generalsekretariat der Orthodoxen Bisch
Rom unierten Ostkirchen gibt das Sekretariat der Deutschen
Tel. 0231-1899795, E-Mail: [email protected]
Bischofskonferenz Auskunft.
kontakt: Stefan Schohe
(Nationaldirektor für die Ausländer­
II. KATHOLISCHE KIRCHE:
seelsorge), Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz,
Für die Katholiken des lateinischen Ritus, di
Kaiserstr. 161, 53113 Bonn, Tel. 02 28 - 10 33 78,
Deutschland kommen, sind die jeweiligen ka
E-Mail: [email protected]
Ansprechpartner und zuständige Seelsorger fü
gibt das Sekretariat der Deutschen Bischofsko
(1) Lateinische Kirche
Kontaktperson: Stefan Schohe (Nationaldirektor für
Kaiserstr. 161, 53113 Bonn, Tel. 0
Im Nahen Osten gibt es nur Bischofskonferenz,
wenige Katholiken
des lateinischen
­(römischen) Ritus. In Israel, Jordanien und den palästinensischen
(1) Lateinische Kirche
Autonomiegebieten gehören sie dem „Lateinischen Patriarchat
Im Nahen Osten gibt es nur wenige Katho
von Jerusalem“ an. Im Irak und im Iran gibt es jeweils eine lateini­
Israel,
Jordanien
undauf
denderpalästinensisc
sche Diözese. In der Türkei, dem Libanon,
in Syrien,
Ara­
„Lateinischen
Patriarchat
bischen Halbinsel sowie in Ägypten und Äthiopien gibtvon
es Jerusalem“
nur
lateinische
Diözese.
In der
Türkei, dem
„Apostolische Vikariate“ des lateinischen
Ritus
(mit einem
Bischof,
aber nicht im Rang einer Diözese).
Halbinsel sowie in Ägypten und Äthiopi
lateinischen Ritus (mit einem Bischof, abe
(2) Melkitische Kirche
(2) Melkitische Kirche
** (‫اﻟﻤﻠﻜﯿﯿﻦ اﻟﻜﺎﺛﻮﻟﯿﻚ‬
‫)ﻛﻨﯿﺴﺔ اﻟﺮوم‬
Sie entstand im 18. JahrhundertSie
aufgrund
inner­
entstandvon
im Rivalitäten
18. Jahrhundert
aufgrund
halb des Patriarchats von Antiochien
und
unter
dem
Einfluss
latei­Einflus
von Antiochien und unter dem
nischer Orden. Zu ihr gehören die Katholiken des byzantinischen
Katholiken des byzantinischen Ritus im ge
Ritus im gesamten Nahen Osten.
Gläubige weltweit: ca. 1,6 Millionen; Sitz des Patr
gläubige weltweit: ca. 1,6 Millionen, davon in D: ca. 2.000;
Ritus: byzantinisch; Liturgiesprache: arabisch; Glä
Sitz des Patriarchen: Damaskus (Syrien);
ritus: byzantinisch; Liturgiesprache: arabisch
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
10
++++++++++++++++ k at hol i s ch e k i rch e ++++++++++++++++
( 3) Maronitische Kirche
(3) Maronitische Kirche
** (‫)اﻟﻜﻨﯿﺴﺔ اﻟﻤﺎروﻧﯿﺔ‬
6
Sie blieb nach dem Konzil von Chalkedon mit
katholischen
Sieder
blieb
nach dem Konzil
Kirche
Kirche verbunden, entwickelte(3)
sichMaronitische
jedoch ab entwickelte
dem
8. Jahrhundert
sich jedoch ab6 d
(‫اﻟﻤﺎروﻧﯿﺔ‬
im Umfeld des Klosters des hl. Maron
zu einer‫)اﻟﻜﻨﯿﺴﺔ‬
eigenständigen
Kir­ Kir
zu einer eigenständigen
(3)(3)
Maronitische
Maronitische
Kirche
Kirche
Sie
blieb
nach
demdem
Konzil
von Chalk
che innerhalb des westsyrischen
Ritus
und steht
seit
12. Jahr­
12. Jahrhundert wieder in vo
(‫اﻟﻤﺎروﻧﯿﺔ‬
(‫اﻟﻤﺎروﻧﯿﺔ‬
‫)اﻟﻜﻨﯿﺴﺔ‬
‫)اﻟﻜﻨﯿﺴﺔ‬
hundert wieder in voller Kirchengemeinschaft
mit
Rom.
entwickelte sich jedoch ab dem 8. Jahrh
Gläubige weltweit: ca. 3,4 Million
Sie
blieb
blieb
nach
nach
dem
dem
Konzil
vonvon
Chalked
Chal
zuSie
einer
eigenständigen
Kirche
innerha
gläubige weltweit: ca. 3,4 Millionen,
davon
in
D:
ca.Konzil
8.000;
Ritus: westsyrisch; Liturgiesprach
Sitz des Patriarchen: Bkerké (Libanon);
entwickelte
entwickelte
sichsich
jedoch
jedoch
ab
dem
dem
8.Kirchen
Jahrhu
8. Jah
12.
Jahrhundert
wieder
in ab
voller
zuGläubige
zu
einer
einer
eigenständigen
eigenständigen
Kirche
Kirche
innerhalb
innerh
ritus: westsyrisch; Liturgiesprache:
westsyrisch
und
arabisch
weltweit:
ca. 3,4
Millionen;
Sitz
des P
(4)
Syrisch-Katholische
Kirche
12.
12.
Jahrhundert
Jahrhundert
wieder
wieder
in voller
in voller
Kircheng
Kirche
(‫ܦܬܘܠܝܩܝܬܐ‬
‫ܣܘܪܝܝܬܐ‬
Ritus:
westsyrisch;
Liturgiesprache:
syrisch
und
(4) Syrisch-Katholische Kirche
(‫ﯿﺴﺔ اﻟﺴﺮﯾﺎﻧﯿﺔ اﻟﻜﺎﺛﻮﻟﯿﻜﯿﺔ‬
Gläubige
Gläubige
weltweit:
weltweit:
ca. ca.
3,4 3,4
Millionen;
Millionen;
SitzSitz
desdes
Pat
(4)Ritus:
Syrisch-Katholische
Kirche syrisch
Ritus:
westsyrisch;
westsyrisch;
Liturgiesprache:
syrisch
undun
a
SieLiturgiesprache:
entstand
im 18.
*
(‫ܦܬܘܠܝܩܝܬܐ‬
‫ܣܘܪܝܝܬܐ‬
‫ܥܕܬܐ‬Jahrhu
)
Bischofs zur katholischen K
**
(4)(4)
Syrisch-Katholische
Syrisch-Katholische
Kirche
Kirche
(‫اﻟﻜﺎﺛﻮﻟﯿﻜﯿﺔ‬
‫اﻟﺴﺮﯾﺎﻧﯿﺔ‬
‫)اﻟﻜﻨﯿﺴﺔ‬
Gläubige weltweit: ca. 260.000; S
(
‫ܦܬܘܠܝܩܝܬܐ‬
(
‫ܦܬܘܠܝܩܝܬܐ‬
‫ܣܘܪܝܝܬܐ‬
‫ܣܘܪܝܝܬܐ‬
‫ܥܕܬܐ‬
‫ܥܕܬܐ‬
) aufg
)
Sie entstand im 18. Jahrhundert Sie
aufgrund
desimÜbertritts
eines
entstand
18. Jahrhundert
Ritus: westsyrisch; Liturgiesprach
­syrisch-orthodoxen Bischofs zur (katholischen
Kirche.
‫اﻟﻜﺎﺛﻮﻟﯿﻜﯿﺔ‬
(‫اﻟﻜﺎﺛﻮﻟﯿﻜﯿﺔ‬
‫اﻟﺴﺮﯾﺎﻧﯿﺔ‬
‫اﻟﻜﻨﯿﺴﺔ‬
‫اﻟﻜﻨﯿﺴﺔ‬
) )
Bischofs
zur‫اﻟﺴﺮﯾﺎﻧﯿﺔ‬
katholischen
Kirche.
gläubige weltweit: ca. 260.000,
davon
in D:
Sie
Sie
entstand
entstand
imca.
im
18.
18.
Jahrhundert
Jahrhundert
auf
Gläubige
weltweit:
ca.3.000;
260.000;
Sitz des aufgru
Patriar
(5)
Chaldäische
Kirche
Sitz des Patriarchen: Beirut (Libanon);
Bischofs
Bischofs
zurzur
katholischen
katholischen
Kirche.
Kirche.
(‫ܩܬܘܠܝܩܝܬܐ‬
‫ܟܠܕܝܬܐ‬
‫ܐ‬
Ritus:
westsyrisch;
Liturgiesprache:
syrisch und
ritus: westsyrisch; Liturgiesprache:
westsyrisch
und
arabisch
Gläubige
Gläubige
weltweit:
weltweit:
ca.
ca.
260.000;
260.000;
SitzSitz
desdes
Patriarch
Patria
(‫اﻟﻜﺎﺛﻮﻟﯿﻜﯿﺔ‬
‫اﻟﻜﻠﺪاﻧﯿﺔ‬
‫ﻜﻨﯿﺴﺔ‬
(5)Ritus:
Chaldäische
Kirche
Ritus:
westsyrisch;
westsyrisch;
Liturgiesprache:
Liturgiesprache:
syrisch
undun
a
Nach
einzelnen syrisch
gescheiter
(‫ܩܬܘܠܝܩܝܬܐ‬
‫ܟܠܕܝܬܐ‬
‫ܥܕܬܐ‬
)
(5) Chaldäische Kirche
16. Jahrhunderts. Sie ist v.
(5)(5)
Chaldäische
Chaldäische
Kirche
Kirche ‫)اﻟﻜﻨﯿﺴﺔ‬
(‫اﻟﻜﺎﺛﻮﻟﯿﻜﯿﺔ‬
‫اﻟﻜﻠﺪاﻧﯿﺔ‬
Mutterkirche (I.1) sind heu
* (‫ܩܬܘܠܝܩܝܬܐ‬
(
‫ܩܬܘܠܝܩܝܬܐ‬
‫ܟܠܕܝܬܐ‬
‫ܥܕܬܐ‬
‫ܥܕܬܐ‬
) Unions
)
Nach einzelnen ‫ܟܠܕܝܬܐ‬
gescheiterten
Notfälle begrenzten) Sakram
**
(‫اﻟﻜﺎﺛﻮﻟﯿﻜﯿﺔ‬
(‫اﻟﻜﺎﺛﻮﻟﯿﻜﯿﺔ‬
‫اﻟﻜﻠﺪاﻧﯿﺔ‬
‫اﻟﻜﻠﺪاﻧﯿﺔ‬
) Irak b
16.
Jahrhunderts.
Sie‫اﻟﻜﻨﯿﺴﺔ‬
ist‫اﻟﻜﻨﯿﺴﺔ‬
v. a.) im
Gläubige weltweit: ca. 450.000; S
Nach einzelnen gescheiterten Unionsversuchen
entstand
diese
Nach
Nach
einzelnen
einzelnen
gescheiterten
gescheiterten
Unionsve
Mutterkirche (I.1) sind heute sehrUnion
gut
Ritus: ostsyrisch;
Liturgiesprache
Kirche Mitte des 16. Jahrhunderts.
Sie
ist
vor
allem
im
Irak
behei­
16.
16.
Jahrhunderts.
Jahrhunderts.
Sie
Sie
ist
ist
v. a.
v. im
a. im
IrakIrak
be
Notfälle
begrenzten)
Sakramentsgemein
matet. Die Verbindungen zur assyrischen Mutterkirche (I.1) sind
Mutterkirche
Mutterkirche
(I.1)
(I.1)
sind
sind
heute
heute
sehr
sehr
gut
gu
u
Gläubige
weltweit:
ca.
450.000;
Sitz
des
Patriar
(6) Koptisch-Katholische Kirch
heute sehr gut und haben 2001 zur Vereinbarung einer (auf Not­fälle
Notfälle
Notfälle
begrenzten)
begrenzten)
Sakramentsgemeinsc
Sakramentsgemei
Ritus:
ostsyrisch;
Liturgiesprache:
syrisch und a
begrenzten) Sakramentsgemeinschaft geführt.Sie geht auf eine Union beim
Gläubige
Gläubige
weltweit:
weltweit:
450.000;
450.000;
SitzSitz
desdauerhaf
des
Patriarch
Patria
im ca.
20.ca.
Jahrhundert
gläubige weltweit: ca. 450.000,
davon in D: ca. 10.000;
(6)Ritus:
Koptisch-Katholische
Kirche
Ritus:
ostsyrisch;
ostsyrisch;
Liturgiesprache:
Liturgiesprache:
syrisch
syrisch
und
und
ara
weltweit: ca. 170.000;
S
Sitz des Patriarchen: Bagdad (Irak);Sie geht aufGläubige
eine Union beim Konzil vo
Ritus: alexandrinisch; Liturgiespr
ritus: ostsyrisch; Liturgiesprache:
ostsyrisch
und arabisch
(6)(6)
Koptisch-Katholische
Koptisch-Katholische
Kirche
Kirche
im
20. Jahrhundert
dauerhaft
etablieren.
Sie
Sie
geht
geht
auf
auf
eine
eine
Union
Union
beim
beim
Konzil
Konzil
von
Gläubige (7)
weltweit:
ca. 170.000; Sitz des
Patriar
Äthiopisch-Katholische
Kirv
imRitus:
im
20.20.
Jahrhundert
Jahrhundert
dauerhaft
dauerhaft
etablieren
alexandrinisch;
Liturgiesprache:
koptisch
Eine Union
mitetablieren.
der
äthiopi
Gläubige
Gläubige
weltweit:
weltweit:
ca. erst
ca.
170.000;
170.000;
SitzSitz
desdes
Patriarch
Patria
aber
1930
wurde
die
(7)Ritus:
Äthiopisch-Katholische
Kirche
und
Eriu
Ritus:
alexandrinisch;
alexandrinisch;
Liturgiesprache:
Liturgiesprache:
koptisch
koptisc
Großteil
ihrer Gläubigen
le
Eine Union mit der äthiopischen Kirch
2015 erhielt die Eritreisc
(7)(7)
Äthiopisch-Katholische
Äthiopisch-Katholische
Kirche
undund
Eritr
Er
aber
erst 1930 wurdeKirche
die
Äthiopisch
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Metropolitankirche
Eine
Eine
Union
Union
mit
mit
der
der
äthiopischen
äthiopischen
Kirche
Kirc
11 Großteil ihrer Gläubigen lebte in Eritr
Gläubige weltweit: ca. 360.000; S
aber
aber
ersterhielt
erst
1930
1930
wurde
wurde
diedie
Äthiopisch-K
Äthiopisc
2015
die
Eritreisch-Katholisch
++++++++++++++++ christen aus dem orient ++++++++++++++++
(6) Koptisch-Katholische Kirche
Sie geht auf eine Union beim Konzil von Florenz (1442) zurück,
konnte sich aber erst im 20. Jahrhundert dauerhaft etablieren.
gläubige weltweit: ca. 170.000, davon in D: ca. 500;
Sitz des Patriarchen: Kairo (Ägypten);
ritus: alexandrinisch; Liturgiesprache: koptisch und arabisch
(7) Ä
thiopisch-Katholische Kirche
und Eritreisch-Katholische Kirche
Eine Union mit der äthiopischen Kirche gab es zum ersten Mal im
17. Jahrhundert, aber erst 1930 wurde die Äthiopisch-Katholische
Kirche dauerhaft errichtet. Der Großteil ihrer Gläubigen lebte in
­Eritrea, das seit 1993 ein unabhängiger Staat ist. 2015 erhielt die
Eritreisch-Katholische Kirche den Status einer eigenständigen
Metropolitan­kirche.
gläubige weltweit: ca. 360.000, davon in D: ca. 2.000;
Sitz der Metropoliten: Addis Abeba (Äthiopien) bzw.
Asmara (Eritrea);
ritus: alexandrinisch; Liturgiesprache: Ge’ez, Amharisch und
­Tigrinya
­ bersetzungen einiger Kirchenbezeichnungen
Ü
in * syrischer und ** arabischer Sprache.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
12
++++++++++++++++ pa stor a le begleit ung ++++++++++++++++
Hinweise zur pastoralen Begleitung
Wenn Christen aus dem Orient sich an katholische Pfarrge­
meinden wenden und um den Empfang der Sakramente bitten,
ist Folgendes zu beachten:
Wenn Eltern um die Taufe ihres
Kindes bitten, muss mit ihnen in
einem Vorgespräch geklärt wer­
den, ob sie ihr Kind wirklich im
lateinischen Ritus taufen lassen
wollen oder ob sie primär einen
Priester suchen, der ihr Kind
tauft. Im letzteren Fall sollte man
versuchen, den Kontakt zu einem Priester ihrer eigenen Kirche
zu vermitteln (Kontakte: siehe vorhergehende Seiten). Dies gilt
in jedem Fall für Gläubige der orientalischen Kirchen, sollte
aber auch bei Christen aus den katholischen Ostkirchen beach­
tet werden, weil ihr Kind selbst bei einer Taufe im lateinischen
Ritus dem Ritus der ­Eltern angehört. Diese Bestimmung dient
– ebenso wie das Verbot einer Konversion von Jugendlichen oder
Erwachsenen zum lateinischen Ritus – dem Schutz der katho­
lischen Ostkirchen, damit sie – wie vom Zweiten Vatikanischen
Konzil gewünscht – weiter existieren können. Eine Konversion
von Katholiken aus einem der orientalischen Riten zum latei­
nischen Ritus kann daher nur im Ausnahmefall von den zustän­
digen Stellen in Rom – also nicht vom Pfarramt und auch nicht
von der Diözese – genehmigt werden. Generell wird in den Län­
dern des Nahen Ostens der Grundsatz streng beachtet, dass sich
Konfession und Ritus nach dem Vater des Kindes richten.
Der Empfang der Eucharistie ist allen Katholiken, auch denen
aus den katholischen Ostkirchen, gestattet. Aufgrund der nicht
bestehenden vollen Kirchengemeinschaft gestatten die orien­
talischen Kirchen ihren Gläubigen in der Regel nicht den Emp­
fang der Kommunion in der katholischen Kirche. Eine Ausnah­
me stellt diesbezüglich die Syrisch-Orthodoxe Kirche (I.2.b) dar,
mit der es seit 1984 ein Abkommen über eine begrenzte Sakra­
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
13
++++++++++++++++ christen aus dem orient ++++++++++++++++
mentengemeinschaft (im Blick auf die Sakramente der Buße,
der Krankensalbung und der Eucharistie) gibt.
Bei der Vorbereitung auf die Erstkommunion bzw. die Firmung ist
zu beachten, dass die Gläubigen der orientalischen Kirchen,
aber auch der katholischen Ostkirchen in der Regel alle drei
Initiationssakramente (Taufe, Firmung, Eucharistie) schon bei
der Taufe empfangen. Deswegen sind bei ihnen auch schon
kleinere Kinder zur Eucharistie zugelassen. Kinder aus den ka­
tholischen Ostkirchen können in die Erstkommunionkateche­
se der katholischen Gemeinde einbezogen werden, empfangen
aber die heilige Kommunion bei der Feier nicht zum ersten Mal.
Jugendliche dürfen zwar in die Firmkatechese einbezogen, aber
nicht ein zweites Mal gefirmt werden.
Wenn bei einem Brautpaar einer
der beiden Partner aus einer der
orientalischen Kirchen oder einer
katholischen Ostkirche stammt,
sollte ein Priester dieser Kirche in
die Feier der ­Trauung einbezogen
werden. Da in den östlichen Riten nicht der Konsens der Ehe­
leute, sondern der Segen des Priesters im Mittelpunkt steht und
das Ehesakrament nur durch seine Mitwirkung zustande
kommt, empfiehlt es sich, dass der katholische Priester (oder
Diakon) des lateinischen Ritus die Abfrage des Ehekonsenses
übernimmt und der orthodoxe oder unierte Priester den Segen
über das Brautpaar spricht.
Für Schwerstkranke oder Sterbende, die das Bußsakrament oder
die Krankensalbung empfangen möchten, gelten dieselben Be­
stimmungen wie für den Empfang der Eucharistie: Diese
­Sakramente dürfen grundsätzlich allen Gläubigen der unter II.
benannten katholischen Kirchen sowie den syrisch-orthodoxen
Christen (I.2.b) gespendet werden. Orthodoxen Christen der
übrigen orientalischen Kirchen kann ein katholischer Priester,
sofern kein orthodoxer Priester zur Verfügung steht, aus­
nahmsweise diese Sakramente spenden, wenn sie es wünschen.
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
14
++++++++++++++++ pa stor a le begleit ung ++++++++++++++++
Wenn ein orthodoxer Christ oder ein Gläubiger aus einer der
katholischen Ostkirchen stirbt und die Angehörigen sich we­
gen der Beerdigung an eine katholische Pfarrgemeinde wenden,
sollte man versuchen, den Kontakt zu einem Seelsorger der ei­
genen Kirche (s. oben) zu vermitteln. Wenn dieser aus Zeitgrün­
den oder aufgrund großer räumlicher Entfernung die Trauer­
feier nicht übernehmen kann, kann ein katholischer Priester
den Verstorbenen beerdigen.
Weiterführende Literatur:
MOGA, IOAN: Die Orthodoxe Kirche und die Orientalisch-­
Orthodoxen Kirchen, in: J. Oeldemann (Hg.), Konfessionskun­
de, Paderborn – Leipzig 2015 (= Handbuch der Ökumene und
­Konfessionskunde, Bd. 1), 72 – 157.
MYKHALEYKO, ANDRIY: Die katholischen Ostkirchen,
Göttingen 2012 (= Bensheimer Hefte 113).
OELDEMANN, JOHANNES: Die Kirchen des christlichen Ostens.
Orthodoxe, orientalische und mit Rom unierte Ostkirchen,
­Regensburg ³2011 (= Topos Taschenbücher 577).
DAS KIRCHENJAHR IN DER TRADITION DES OSTENS UND DES
WESTENS, Dokumente der Gemeinsamen Kommission der
Deutschen Bischofskonferenz und der Orthodoxen Bischofs­
konferenz in Deutschland, I. Der Sonntag – „Urfeiertag“ der
Christen (2010), II. Ostern – Das Hauptfest der Kirche in Ost
und West (2012), III. Weihnachten – die Feier der Mensch­
werdung Gottes in Jesus Christus (2014).
www.dbk.de/Veröffentlichungen/Sonstige Publikationen/
Das Kirchenjahr ...
DIE SAKRAMENTE (MYSTERIEN) DER KIRCHE UND DIE
­GEMEINSCHAFT DER HEILIGEN, Dokumente der Gemeinsa­
men K
­ ommission der Griechisch-Orthodoxen Metropolie von
Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz,
­Arbeits­hilfen Nr. 203, hg. vom Sekretariat der Deutschen
Bischofs­konferenz, Bonn 2006.
www.dbk.de/Veröffentlichungen/Arbeitshilfen
Weitere Informationen:
www.fluechtlingshilfe-katholische-kirche.de
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
15
Impressum
Herausgeber:
Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz
Kaiserstraße 161
53113 Bonn
www.dbk.de
www.fluechtlingshilfe-katholische-kirche.de
Gestaltung:
MediaCompany – Agentur für Kommunikation GmbH
Illustrationen:
Juan González
Druck:
Warlich Druck Meckenheim GmbH
klimaneutral
natureOffice.com | DE-229-775879
gedruckt
Herunterladen