Wie sage ich es der Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter

Werbung
Seminar-Nr.: 161687SMA
Wie sage ich es der Mitarbeiterin/dem Mitarbeiter? –
Schwierige MitarbeiterInnen-Gespräche führen
Als schwieriges Mitarbeitergespräch muss vor allen Dingen das Kritikgespräch angesehen werden. Kritik scheint besonders
schwer zu wiegen, wenn sie von der Leitung geäußert wird. Von seiner Vorgesetzten/seinem Vorgesetzten auch kritisch
gesehen zu werden, schmerzt. Tendenziell neigen betreffende MitarbeiterInnen daher auch zu emotionalen Reaktionen, mit
denen es im Gespräch dann von Leitungsseite aus umzugehen gilt.
Auf das Kritikgespräch als Personalführungsinstrument zu verzichten kann jedenfalls keine Lösung sein: Der Leitung obliegt
die Gesamtverantwortung. Sie muss im Blick haben, wer seine Aufgaben wie gut erfüllt, und muss gegebenenfalls
korrigierend eingreifen. Es liegt auch an ihr, inwieweit MitarbeiterInnen die Möglichkeit zur Weiterentwicklung und zur
Verbesserung eingeräumt wird. Um aber eine Weiterentwicklung in Gang setzen zu können, muss der Verbesserungsbedarf
zunächst einmal (kritisch) benannt werden.
Angesichts des schwierigen Gesprächsthemas und einer möglichicherweise unsachlichen Reaktion der Mitarbeiterin/des
Mitarbeiters bedarf es einer guten und strukturierten Vorbereitung des Gesprächs sowie einer Gesprächsführung und –
haltung, die einer möglichen Eskalation entgegenwirkt. So sollte beispielsweise auch vermieden werden, dass die Leitung
einem im Laufe des Gesprächs gegebenenfalls auftretenden Rechtfertigungsdruck erliegt.
Es besteht eine Notwendigkeit für das Kritikgespräch. Aber es besteht auch eine Notwendigkeit für eine professionelle
Gesprächsdurchführung, schon aus Gründen der Fairness gegenüber dem/der MitarbeiterIn.
Im Seminar werden die teilnehmenden Leitungskräfte im Hinblick auf das Führen schwieriger Mitarbeitergespräche
geschult. Der Fokus liegt dabei auf dem Kritikgespräch als dem am Häufigsten auftretenden schwierigen
Mitarbeitergespräch im Leitungsalltag. Nichts desto trotz wird auch ein Ausblick auf das Ermahnungs/Abmahnungsgespräch sowie auf das Kündigungsgespräch gegeben. Hier sind insbesondere auch die TeilnehmerInnen
aufgefordert, ihre Fragen aus der Praxis mitzubringen.
Seminarinhalte
Kompetenzerwerb
 Selbstreflexion zum Schwierigen im
schwierigen Mitarbeitergespräch
 Formen schwieriger Mitarbeitergespräche:
- das Kritikgespräch
- das Ermahnungs-/Abmahnungsgespräch
- das Kündigungsgespräch
 Das Kritikgespräch als
Personalführungsinstrument
 Mögliche Anlässe für ein Kritikgespräch oder
wann besteht Handlungsbedarf für die
Leitung?
 Vorbereitung des Kritikgesprächs
 formale Rahmenbedingungen des
Kritikgesprächs:
- Einladung?
- Zeitpunkt
- Termin, Dauer
- Setting
- Protokoll
- Personalakte
 gezielte Durchführung des Kritikgesprächs:
- Gesprächstechniken
- Gesprächsleitlinien
- Trennung von Sach- und Personenebene
- Umgang mit Widerstand, Blockade,
Spannungen, empfindlichen Reaktionen:
Deeskalierende
Gesprächsmittel/Interventionsmethoden
- Reflexion der eigenen Gefühle
- Lösungsfokussierung (konkrete
Die TeilnehmerInnen
 sind sich bewusst, worin für sie ganz persönlich die Schwierigkeit
bestimmter Mitarbeitergespräche liegt.
 verstehen, dass sie möglichst unbeeinflusst von eigenen
etwaigen unguten Gefühlen ins Gespräch gehen sollten.
 kennen klassische Formen des „schwierigen“
Mitarbeitergesprächs und sind in der Lage, diese voneinander
abzugrenzen.
 erkennen, dass insbesondere das Kritikgespräch eine wichtige
Funktion in der Personalführung einnimmt.
 verfügen über eine Definition kritikwürdigen Verhaltens von
MitarbeiterInnen und sind sich dabei ihrer subjektiven
Bewertungskriterien bewusst.
 können in Vorbereitung auf ein Kritikgespräch sowohl die
Situation als aber auch die Persönlichkeit der betreffenden
Fachkraft analysieren und entsprechende Konsequenzen für
Gesprächsaufbau und –führung ziehen.
 wissen um die Rahmenbedingungen einer professionellen
Gesprächsdurchführung und wie sie für deren Einhaltung sorgen.
 sind sich bewusst, dass das Kritikgespräch ein hohes Potential an
Emotionalität birgt und es daher besonders auf die Fähigkeit, die
sachliche Gesprächsebene beizubehalten, ankommt.
 wissen, wie sie mit Hilfe von Gesprächsleitlinien das Ziel des
Gespräches nicht aus den Augen verlieren.
 können deeskalierende Gesprächstechniken anwenden.
 wissen um den möglichen Rechtfertigungsdruck im Gespräch und
kennen Methoden zu dessen Minimierung.
 können Kritik so äußern, dass die betreffende Fachkraft
möglichst eine hohe Eigenmotivation zur
Verbesserung/Veränderung spürt.
bitte wenden
Seminarinhalte
Kompetenzerwerb
Vereinbarungen für zukünftiges
Verhalten)
- Bedeutung und Wirkung von
Rechtfertigungen
 Das Äußern von konstruktiver (motivierender)
Kritik
 Exkurs: Ermahnungs-/Abmahnungsgespräch
und Kündigungsgespräch
 wissen um die besonderen formalen Vorgaben, die es im
Ermahnungs-/Abmahnungsgespräch und im Kündigungsgespräch
zu berücksichtigen gilt.
 können die Ermahnung von der Abmahnung unterscheiden.
 wissen, wie sie zu der Entscheidung gelangen können, dass Kritik
allein nicht mehr ausreicht, sondern eine Ermahnung angebracht
ist.
Teilnehmerkreis
Dozent
Kosten
Führungskräfte in Krippen und KiTas
Termin
Mittwoch, 27. und Donnerstag, 28. Januar 2016,
jeweils von 08:30 bis 16:00 Uhr (16 UE)
AnsprechpartnerIn
Regina Killian, Tel.: 07131 39097-350
E-Mail: [email protected]
Michael Blank
Dank der großzügigen Unterstützung durch die Dieter Schwarz Stiftung
gemeinnützige GmbH kann die aim diese Maßnahme unentgeltlich anbieten.
Marvin Rüttinger, Tel.: 07131 39097-395
E-Mail: [email protected]
Anmeldung
Internet:
E-Mail:
Fax:
Telefon:
Anschrift:
www.aim-akademie.org
[email protected]
07131 39097-399
07131 39097-0
Bildungscampus 7, 74076 Heilbronn
Herunterladen