25120510 Bank: BfS Hannover Katastrophen in Japan Diakonie

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Weltweit aktiv mit Partnern vor Ort
Menschen, die durch in Sendai das Erdbeben obdachlos geworden sind, können in Kirchen unterkommen. Foto: Ev. Luth. Ichigaya Kirche Japan
Katastrophen in Japan
Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt Maßnahmen vor Ort
Hannover/Stuttgart, 1. April 2011
Die Entwicklungen in Japan stellen uns vor besondere Herausforderungen. Zwei Wochen nach
den schrecklichen Ereignissen in Japan ist die Situation noch immer unübersichtlich und die
Lage angespannt. Erdbeben und Tsunami haben schlimme Verwüstungen und Zerstörungen
angerichtet, Tausende fanden den Tod oder sind noch vermisst.
Zu allem Unglück kommt die wachsende atomare Bedrohung durch außer Kontrolle geratene
Atomkraftwerke. Bedroht ist nicht nur die von Erdbeben und Tsunami betroffene Region, sondern
das ganze Land. Inwieweit der pazifische Raum und die ganze Welt bedroht sind, vermag noch
niemand zu sagen. Die Sorgen vieler Menschen sind groß. Die Maßnahmen im Zusammenhang
mit den havarierten Reaktoren binden zusätzlich viel Energie und Hilfskräfte.
Erste Hilfe und akute Nothilfe wurde innerhalb des Landes schnell organisiert. Japan verfügt über
gute Hilfsorganisationen, Hilfskräfte und Hilfsmittel. Größtes Hindernis war und ist die zerstörte
Infrastruktur. Viele Gebiete, Dörfer und Städte waren lange nicht gut erreichbar. Wichtig war in den
ersten Tagen die gegenseitige Hilfe derer, die überlebt hatten. Nachbarschaftshilfe leisteten auch
die kleinen protestantischen Gemeinden.
Was bedeutet all dies fuer die kleine protestantische Minderheit in Japan? Wie kann unser Partner
vor Ort helfen?
Die Diakonie Katastrophenhilfe steht über ihr weltweites Netzwerk ACT (Action by Churches
Together) in engem Kontakt mit Partnern in den japanischen Kirchen. In einem ersten Schritt
wurden die lutherischen Kirchen in Japan bei der Gründung eines Not- und Katastrophenhilfswerks
- Japan Lutheran Emergency Relief (JLER) - unterstützt. Das Hilfswerk hat bereits Lastwagen mit
Hilfsgütern in verschiedene Evakuierungszentren in das Katastrophengebiet um Sendai geschickt.
In den dortigen Evakuierungszentrenn nimmt die Zahl der zu betreuenden Menschen ab. Sie
kommen bei Verwandten und Freunden unter oder kehren in ihre beschädigten Häuser zurück.
Gleichzeitig hilft ein Team des Lutherischen Weltbundes aus Genf den lutherischen Kirchen
Japans, Bedarfe zu ermitteln und Projektideen für Wiederaufbaumaßnahmen zu entwickeln.
Die Höhe des Bedarfs und die konkreten Einsatzmöglichkeiten für Kollekten und Spenden sind
nach wie vor recht unklar. Wir bitten deshalb alle, die den Betroffenen in Japan helfen wollen, in
Betracht zu ziehen, wie schwer und bisher noch reduziert die Hilfsmöglichkeiten sind. Bitte
überweisen Sie daher unter dem Stichwort „DKH-Allgemeiner Katastrophenfonds". Wenn mehr
Geld eingeht, als wir für die Menschen in Japan brauchen, haben wir so die Möglichkeit, in
Katastrophenfällen auch überall dort Menschen zu helfen, deren Schicksal von den Medien nicht
so intensiv dargestellt wird, zum Beispiel im Sudan oder in Nordafrika.
Spendenkonto Diakonie Katastrophenhilfe:
Konto: 4488 BLZ: 25120510 Bank: BfS Hannover
Stichwort: DKH-Allgemeiner Katastrophenfonds
oder online unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de/hannovers
Diakonisches Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers
Ebhardtstr. 3 A 30159 Hannover
Ansprechpartner:
Uwe Becker, Tel. 0511-3604-166, E-Mail: [email protected]
Michael Türk, Tel. 0511-1241-904, E-Mail: [email protected]
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