3M führt webbasierten Visual Attention Service für

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Windows Azure
Kundenreferenz
3M führt webbasierten Visual Attention
Service für effektvollere Designs ein
Überblick
Land oder Region: USA
Branche: Fertigungs- und
Prozessindustrie – Hightech und Elektronik
Kundenprofil
3M entwickelt mit mehr als
75.000 Mitarbeitern und
Niederlassungen in mehr als 60 Ländern
eine große Zahl verschiedener Produkte
für Verbraucher und Industrie. Bekannte
Marken des Unternehmens sind u. a.
Scotch, Post-it, Thinsulate und Scotch-Brite.
Ausgangssituation
3M beabsichtigte die Bereitstellung
seines Visual Attention Service (VAS) für
Kunden als webbasierte Anwendung.
Wichtig waren dabei hohe Leistung und
Skalierbarkeit sowie geringe
Infrastruktur- und Verwaltungskosten.
Lösung
3M nutzt die Windows Azure™-Plattform,
um Kunden seine VAS-Lösung bereit zu
stellen. Das Unternehmen profitiert dabei
von Infrastruktur und Dienstverwaltung
in Microsofts® Rechenzentren, um hohe
Leistung bei niedrigen Kosten zu erzielen.
Vorteile
Einfache, effiziente Bereitstellung
• Niedrige Kosten, hohe Skalierbarkeit
• Hervorragende Kundenlösung
•
„Mit Windows Azure profitieren unsere Kunden von
komplexen Algorithmen aus 30 Jahren Forschung und
Entwicklung. Sie erreichen ohne große Anstrengung
beeindruckende Resultate im Browser – binnen
kürzester Zeit.“
Terry Collier, Marketing Manager bei 3M
3M ist als weltweit führendes Unternehmen im Bereich der
Technologieforschung und -entwicklung bekannt. Das
Unternehmen beabsichtigte sein über Jahrzehnte erworbenes
Fachwissen zum visuellen Wahrnehmungssystem des Menschen
als Service für seine Kunden bereitzustellen. Mithilfe der
Windows Azure™-Plattform entwickelte 3M eine webbasierte
Anwendung, mit der Designer komplexe Algorithmen aufrufen
können, um die Wirksamkeit eines Designs anhand der Reaktion
des menschlichen Auges zu analysieren. Da die Anwendung in
Microsofts® Rechenzentren bereitgestellt wird, konnte 3M einem
globalen Publikum einen innovativen Service zur Verfügung
stellen und gleichzeitig Investitionen in Hardwareinfrastruktur
und laufende Verwaltung minimieren. Diese Lösung ermöglichte
es den Entwicklern, häufige Iterationen der Anwendung
evaluieren zu können. Damit unterstützte sie das Unternehmen
bei einer schnelleren Markteinführung des Dienstes sowie beim
Erzielen noch erstaunlicherer Ergebnisse als dies in einer
herkömmlichen Entwicklungsumgebung möglich gewesen wäre.
„Wir wussten, dass der
Designprozess für Dinge,
mit denen Menschen
visuell interagieren,
stärker auf
wissenschaftlichen
Untersuchungen
basieren und iterativer
gestaltet werden muss,
um effektivere
Ergebnisse zu erzielen.“
Bill Smyth, Business Manager bei 3M
Situation
Angefangen bei bekannten Marken wie
Post-it, Thinsulate und Nexcare für ErsteHilfe-Produkte bis hin zu hochfesten
Klebebändern, Industrie-Klebstoffen und
Verkehrssicherheitssystemen sind Produkte
von 3M weltweit allgegenwärtig. 3M wurde
1902 als ein wissenschaftlich orientiertes
Unternehmen gegründet und hat Tausende
innovativer Produkte für verschiedenste
Märkte entwickelt. Das Unternehmen ist
heute in 60 Ländern vertreten und erzielte
2008 einen weltweiten Umsatz von mehr
als 25 Milliarden US-Dollar.
3M fördert über 40 verschiedene
Technologieplattformen und investierte
viele Jahre in die Forschung, um diese zu
entwickeln. Allein 7.000 Mitarbeiter des
Unternehmens sind in der Forschung tätig.
Ein Forschungsbereich, der sich in vielen
Produkten von 3M, wie reflektierende
Materialien für Straßenschilder,
Notausgangsmarkierungen sowie Displayund Grafiktechnologien wiederfindet, ist die
Erforschung des visuellen Wahrnehmungssystems des Menschen. Die in diesem
Bereich tätigen Wissenschaftler
untersuchen in den Unternehmenslabors,
wie das menschliche Gehirn visuelle
Informationen verarbeitet. Sie entwickelten
komplexe Algorithmen, um voraus sagen zu
können, welche Einflüsse einer visuellen Szene
die meiste Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
Bill Smyth, Business Manager bei 3M,
erklärt: „Unsere Aufgabe auf der Geschäftsund Marketingseite besteht darin, diese
Ergebnisse möglichst Gewinn bringend zu
nutzen.“ Aus diesem Grund arbeiteten
Smyth und seine Kollegen einen
Anwendungsbereich für diese Algorithmen
heraus. „Wir wussten, dass der Designprozess für Dinge, mit denen Menschen
visuell interagieren, stärker auf
wissenschaftlichen Untersuchungen
basieren und iterativer gestaltet werden
muss, um effektivere Ergebnisse zu erzielen.“
Terry Collier, Marketing Manager bei 3M,
fügt hinzu: „Wir stellten in der Marktforschung fest, dass Designer viel Zeit
damit verbringen, Bilder zu entwerfen, zu
verfeinern und zu optimieren, dann aber
vor der Herausforderung stehen, bis zur
Fertigstellung eines Designs nicht zu wissen,
wie andere dieses wahrnehmen.“ Das Ziel
von 3M bestand darin, Designern eine
Messmethode bereitzustellen, mit der sie
voraussagen können, wie ihre Entwürfe –
von einem Logoentwurf über ein Websitelayout bis hin zur Positionierung eines TVBildschirms in einer Hotellobby – vom
Publikum wahrgenommen werden. Wichtig
war zudem, dass diese Informationen sofort
verfügbar sind. „Wir wollten Designern den
Zugang zu diesen Informationen direkt auf
dem Computer und mehrmals während des
Design-prozesses bereitstellen können,
damit sie ihre Designs in direkter Reaktion
auf die Analyse ändern können, statt in
langatmigen Sitzungen in Fokusgruppen
kurz vor der Fertigstellung eines Designs
über die Wirkung zu diskutieren“, so Collier.
Das Unternehmen entwickelte einen
Prototypen einer webbasierten Anwendung
namens 3M Visual Attention Service (VAS).
Mit diesem Service können Designer die
Wirksamkeit ihrer Inhalte über visuelle
Aufmerksamkeitsmodelle testen, die auf
Algorithmen zur Vorhersage von Elementen
einer Szene basieren, die ein Betrachter
wahrscheinlich sieht und im Gedächtnis
behält. Der Prototyp – eine webbasierte
Anwendung, die auf Servern im 3MRechenzentrum gehostet wurde –
ermöglichte es Benutzern, Fotos einer
realen Umgebung oder ein Grafikdesign an
den VAS hochzuladen. Die Anwendung
wertete das Bild dann auf sein „visuelles
Hervorstechen“ aus und gab eine Grafik
zurück, auf der mithilfe von Markierungen
wie auf einem Wärmebild gezeigt wurde,
welche Bereiche des Bilds die
Aufmerksamkeit eines Betrachters am
ehesten auf sich ziehen. (Abbildung 1)
3M wollte die Anwendung auf effiziente
Weise in die vorhandenen Designprozesse
von Kunden einbinden. Dafür musste die
VAS-Anwendung Kunden in Echtzeit zur
Verfügung stehen, Bilder verarbeiten und
Unternehmen wertete Cloud Computing
Produkte von Microsoft und anderen
Anbietern aus. Graham dazu: „3M verlässt
sich bereits seit langer Zeit bei der eigenen
technologischen Entwicklung auf
Microsoft®-Tools und -Technologien.“ Aus
diesem Grund entschied sich 3M für die
Windows Azure™-Plattform von Microsoft.
Windows Azure ist ein Cloud-basiertes
Betriebssystem für die Windows AzurePlattform, das zur Entwicklung, Dienstbereitstellung und Dienstverwaltung dient.
Windows Azure bietet Entwicklern OnDemand Rechen- und Speicherkapazität,
um Webanwendungen im Internet über
Microsoft-Rechenzentren bereitzustellen, zu
skalieren und zu verwalten.
Abbildung 1: 3M VAS-Grafik
zeigt Bereiche an, die am
ehesten die Aufmerksamkeit
des Betrachters auf sich
ziehen
„Die Ähnlichkeiten
zwischen Windows Azure
und unserer aktuellen
Entwicklungsumgebung
waren ein großer Vorteil
für uns und machten die
Entscheidung leicht.“
Jim Graham, Technical Manager bei 3M
nahezu unverzügliche Ergebnisse liefern,
sich während Spitzenlastzeiten, wie bei
Abgabeterminen für Werbeanzeigen vor
Weihnachten, schnell skalieren lassen und
ein geringes Vorabinvestitionsrisiko für 3M
darstellen. „In der derzeitigen wirtschaftlichen
Lage müssen wir besonders vorsichtig mit
Kapitalinvestitionen sein“, erklärt Smyth.
„Für uns war es nicht sinnvoll, in eine teure
Rechenzentrumsinfrastruktur und
entsprechende Kapazitäten zu investieren,
die dann die meiste Zeit ungenutzt bleiben
würden.“
Jim Graham, Technical Manager bei 3M,
fügt hinzu: „Wir wollten Kunden überall
eine leistungsstarke Anwendung
bereitstellen, ohne Rechenzentren rund um
den Globus einrichten zu müssen.“
Lösung
Nach Meinung von 3M bestand der
effektivste Ansatz darin, die VASAnwendung in einer „Cloud Computing“Umgebung zu betreiben. Dabei sollte die
Lösung im Internet verfügbar und verwaltet
und in externen Rechenzentren eines
Partners bereitgestellt werden. Das
Schon aus der Erfahrung mit der
Community Technology Preview (CTP) von
Windows Azure ging Grahams Team davon
aus, dass die Lösung gut für 3M geeignet
war. „Die Ähnlichkeiten zwischen Windows
Azure und unserer aktuellen Entwicklungsumgebung waren ein großer Vorteil für uns
und machten die Entscheidung leicht“, so
Graham. 3M verließ sich für die Produktion
der VAS-Anwendung auf das Microsoft
Visual Studio® 2008-Entwicklungssystem
mit der Microsoft Visual Studio Team
System 2008 Team Suite und dem
Microsoft Visual Studio Team System 2008
Team Foundation Server. Das Team
verwendete außerdem die Microsoft
Expression Blend™ 3-Designsoftware und
die Microsoft SQL Server® 2008-Datenverwaltungssoftware. „Uns war klar, dass
Windows Azure gut mit unserer Visual
Studio-Entwicklungsumgebung
funktionieren würde. Wir sahen außerdem
die Möglichkeit zur Nutzung einer neuen
Technologieplattform, die uns die Bereitstellung in verschiedenen Ländern mit
schnellen Skalierungsfunktionen und ohne
Vorabinvestition ermöglichen würde“,
erklärt Graham.
„SQL Azure ist für 3M
von großem Wert, da
wir uns nicht um die
Datenbankverwaltung
kümmern müssen.“
Jim Graham, Technical Manager bei 3M
Abbildung 2: Diagramm von 3Ms
VAS, bereitgestellt auf
Windows Azure
Vor der kommerziellen Veröffentlichung
der VAS-Anwendung entwickelte 3M eine
neue Benutzeroberfläche. Die Zeitplanung
fiel mit der CTP-Freigabe von Windows
Azure zusammen, sodass Grahams Team
die Benutzeroberfläche nach den Windows
Azure-Spezifikationen entwickelte. „Wir
haben die gesamte Benutzeroberfläche von
Null auf Windows Azure entwickelt“, sagt
Graham. Grahams Team verwendete
außerdem das Windows Azure
Development Fabric, um die Windows
Azure-Umgebung auf lokalen Computern
zu simulieren. So konnte die VASAnwendung vor deren Bereitstellung
einfach ausgeführt und getestet werden.
VAS enthält eine Reihe von nicht
verwalteten, hochleistungsfähigen
Softwarebibliotheken für die Bildverarbeitung, die von 3M entwickelt
wurden. „Mit dem Windows Azure
Development Fabric konnten wir schnell
Code-Iterationen durchführen und damit
viele der Hürden überwinden, die wir
möglicherweise erst gesehen hätten,
nachdem die Lösung in einer formaleren
Staging- oder Produktionsumgebung
bereitgestellt worden wäre“, führt Graham
weiter aus.
Die VAS-Benutzeroberfläche und die
Website, über die Benutzer darauf
zugreifen, wurde mit Microsoft ASP.NET 2.0
entwickelt, einer Komponente des
Microsoft .NET Framework. Grahams Team
verwendete das Microsoft Silverlight™Browser-Plug-In, um Steuerelemente in die
Anwendung zu integrieren, mit denen
Benutzer Bilder bearbeiten und ändern
können, die sie an das VAS-Verarbeitungssystem übermitteln. Die Silverlight-fähigen
Steuerelemente sind in das ASP.NETAnwendungsframework eingebettet und
gewährleisten so eine nahtlose Umgebung
für Benutzer. „Benutzer müssen nicht
zwischen verschiedenen Benutzeroberflächen wechseln, um bestimmte
Funktionen auszuführen“, so Graham.
Die VAS-Anwendung baut auf der Access
Control Service-Funktion von Windows
Azure auf, um Benutzer im System zu
authentifizieren, und stellt den Zugriff auf
verschiedene Komponenten des Diensts
bereit, abhängig von den Anmeldeinformationen eines Benutzers. 3M verwendete
Microsoft SQL Azure, eine cloudbasierte,
auf SQL Server-Technologien aufgebaute
relationale Datenbankplattform, um die von
den Benutzern hochgeladenen Bilder zu
verwalten. SQL Azure wird auch eingesetzt,
um analytische Ergebnisse aus dem Bildverarbeitungssystem bereitzustellen.
SQL Azure bietet als Teil der Windows
Azure-Plattform automatisierte Verwaltungsfunktionen einschließlich integrierter
Datensicherung, Selbstreparatur und Notfallwiederherstellung, die wichtig für den
Schutz von Kundendaten sind. „SQL Azure
ist für 3M von großem Wert, da wir uns
nicht um die Datenbankverwaltung
kümmern müssen“, so Graham.
3M verwendet die Windows AzureDatenspeicherdienste zum Speichern von
Bilddateien und der vom System generierten Analysen. Die Queue Service-Funktion
bietet Benutzern leistungsstarke und
nahezu unmittelbare Reaktionszeiten,
„Wir werden die Lösung
auf der MicrosoftPlattform mit Windows
Azure viel schneller
bereitstellen können als
mit jeder anderen CloudLösung, die wir evaluiert
haben.“
Jim Graham, Technical Manager bei 3M
selbst wenn die Anwendung während
Spitzenzeiten mit hohen Zugriffszahlen
überflutet wird.
„Kurz gesagt“, so Graham, „können wir mit
Access Control eine Zuleitung von der
ASP.NET-basierten Benutzeroberfläche über
den Queue-Service bis hin zum VASSystem herstellen, wo die Analyse mit den
Algorithmen durchgeführt wird, die von
unseren Wissenschaftlern entwickelt
wurden.“ (Abbildung 2)
Aktuell können Kunden mit VAS eine
beliebige Anzahl von Grafiken oder Fotos
auswerten, die sie in die Anwendung
hochladen. 3M will Kunden in zukünftigen
Versionen die Möglichkeit bieten, ganze
Datenbanken mit Testbildern zu erstellen,
sodass Benutzer beispielsweise mit den
Inhalten einer Werbeanzeige in verschiedenen Designs oder umgekehrt mit
einer Reihe verschiedener Werbeinhalte in
einem bestimmten Design experimentieren
können. 3M plant die Freigabe einer
endgültigen Version der VAS-Anwendung
auf Windows Azure an Kunden für Mitte
November 2009.
Vorteile
Mit der Windows Azure-Plattform hat 3M
einen höchst innovativen webbasierten
Service entwickelt, mit dem sich der
Designprozess von Bildern und Umgebungen, die von der Reaktion des
menschlichen Auges abhängen, umfassend
verändert und deutlich verbessert. Durch
die Verwendung eines Cloud Services
konnte 3M eine effiziente Bereitstellung
realisieren und die Infrastrukturkosten
senken. Dieser hochskalierbare webbasierte
Service ermöglicht es 3Ms Kunden, Designs
auf der Basis von wissenschaftlichen Analysen
zu optimieren und trägt damit dazu bei, das
Marketingbudget optimal zu nutzen.
Einfache, effiziente Bereitstellung
Die enge Verbindung zwischen Windows
Azure und der von 3M genutzten Visual
Studio-Entwicklungsumgebung trug zu
einer schnellen Bereitstellung der VAS-
Anwendung im Unternehmen bei. „Wir
konnten unsere Kerntechnologie in weniger
als acht Wochen in Windows Azure einbinden. Die Entwicklung verlief sehr
schnell“, erklärt Graham. „Die von uns
bereits zuvor verwendeten Entwicklungstools und -technologien, wie beispielsweise
die Formularauthentifizierung, werden in
Windows Azure voll unterstützt. Das
Windows Azure Development Fabric bot
zudem eine großartige Simulationsumgebung, in der wir unseren laufenden
Arbeitsfortschritt einsehen und Feedback
integrieren konnten – frühzeitig und
vielfach. Wir konnten schnell vorläufige
Releases für Mitarbeiter im Unternehmen
bereitstellen. Das Windows Azure
Development Fabric hat uns sehr viel Zeit
gespart.“
Sobald die VAS-Anwendungsentwicklung
abgeschlossen und der Dienst öffentlich auf
Windows Azure verfügbar ist, kann 3M
Produktupdates und Verbesserungen
außerdem schneller veröffentlichen. „Wir
werden die Lösung auf der MicrosoftPlattform mit Windows Azure viel schneller
bereitstellen können als mit jeder anderen
Cloud-Lösung, die wir evaluiert haben“, so
Graham.
Niedrige Kosten, hohe Skalierbarkeit
Mit Windows Azure profitiert 3M von
einem bedarfsorientierten Preismodell mit
minimalen Bereitstellungskosten und
maximalem Gewinn. „Windows Azure bietet
uns eine hoch skalierbare Umgebung. Wir
müssen nur für wirklich erforderliche
Ressourcen zahlen, und unsere IT-Mitarbeiter können von Verwaltungs- und
Administrationsaufgaben befreit werden“,
erklärt Graham.
Für 3M ist SQL Azure besonders vorteilhaft,
weil das Unternehmen damit die VASAnwendung einem globalen Publikum zur
Verfügung stellen kann, ohne die Kosten
für die Einrichtung und Verwaltung
regionaler Rechenzentren tragen zu
müssen. Graham erläutert: „Mit SQL Azure
können wir unsere Lösung international
bereitstellen, ohne Kundendaten von einer
„Mit 3Ms VAS und
Windows Azure können
unsere Kunden ihr
Marketingbudget
sinnvoller einsetzen.“
Bill Smyth, Business Manager bei 3M
Region zu einer anderen migrieren,
Datenbanken replizieren und die
Dienstverwaltung leisten zu
müssen.“ Graham vergleicht die Zeit- und
Kosteneinsparungen, die aus der Nutzung
von Windows Azure als Cloud ServicesPlattform entstehen, mit anderen Bemühungen bei 3M. „Wir haben Vollzeitmitarbeiter, die nur mit der Verwaltung
unserer eigens gehosteten Lösungen
beschäftigt sind. Wenn wir die VASAnwendung selbst bereitstellen müssten,
wäre eine größere Anzahl Supportmitarbeiter erforderlich.“
Hervorragende Kundenlösung
Der wichtigste Punkt ist, dass 3M Windows
Azure zur Bereitstellung einer neuen
Technologie eingesetzt hat, die
möglicherweise einen Paradigmenwechsel
im Design zur Folge hat, besonders in
Bereichen, in denen der Erfolg von der
Reaktion des Betrachters auf ein Design
abhängt. „Mit Windows Azure profitieren
unsere Kunden von komplexen
Algorithmen aus 30 Jahren Forschung und
Entwicklung. Sie erreichen ohne große
Anstrengung beeindruckende Resultate im
Browser – binnen kürzester Zeit“, so Collier
Graham dazu: „Wir wollten die Lösung
besonders einfach für unsere Benutzer
gestalten, damit sie noch nicht einmal ihren
gewohnten Workflow umstellen müssen.
Indem die VAS-Anwendung auf Windows
Azure ausgeführt wird, können Benutzer
einen Webbrowser öffnen und eine
beliebige Anzahl von Dateien direkt am
Computer analysieren.“ Da sich VAS für
3M-Kunden zu einem integrativen,
entschiedenen Element im Design
entwickelt, erwartet das Unternehmen, dass
„sich Zeit und Kosten für Designiterationen
deutlich reduzieren, während sich die
Gesamtwirkung der Designs erheblich
verbessern wird“, so Graham.
„Mit 3Ms VAS und Windows Azure können
unsere Kunden ihr Marketingbudget
sinnvoller einsetzen.“ „Wir haben im
Rahmen unserer Forschungsarbeiten
festgestellt, dass Kunden eine analytische,
wissenschaftlich begründete Bewertung
ihrer Designs schätzen. Dadurch lassen sich
möglicherweise subjektive Einschätzungen
durch Kollegen oder eigene Kunden
vermeiden. Wir glauben, dass wir mit der
Windows Azure-Lösung einen deutlichen
Einfluss auf Marketing-basiertes Design
und deren finanzielle Aspekte haben
können.“
Weitere Informationen
Weitere Informationen zu Produkten und
Services von Microsoft erhalten Sie beim
Microsoft Sales Information Center unter
(800) 426-9400. In Kanada wenden Sie
sich an das Microsoft Canada Information
Centre unter (877) 568-2495. Für Kunden
mit Hörschäden in den USA und Kanada
steht das Microsoft-Schreibtelefon
(TTY/TDD) unter (800) 892-5234 bereit.
Außerhalb Deutschlands wenden Sie sich
bitte an Ihre Microsoft-Niederlassung vor
Ort. Weitere Informationen finden Sie im
Internet unter:
www.microsoft.de
Weitere Informationen zum 3M Visual
Attention Service erhalten Sie auf der
VAS-Website unter:
www.3m.com/vas
Weitere Ressourcen:
Download: Windows Azure Platform
Training Kit
Video: Entwerfen und Entwickeln für
Windows Azure
Windows Azure-Plattform
Die Windows Azure-Plattform ist eine
solide Basis für die Erweiterung von
Onlineprodukten und -diensten. Die
Plattform umfasst die folgenden
Hauptkomponenten:
•
Windows Azure: Windows Azure ist
die Umgebung für Entwicklung,
Dienstbereitstellung und -verwaltung der
Windows Azure-Plattform. Windows
Azure bietet Entwicklern On-Demand
Rechen- und Speicherkapazität, um
Webanwendungen im Internet über
Microsoft-Rechenzentren bereitzustellen,
zu skalieren und zu verwalten. Darüber
hinaus erfüllt Windows Azure die
Konnektivitätsanforderungen von
Entwicklern durch die folgenden Dienste:
⟩
Der Service Bus verbindet Dienste
und Anwendungen über
Netzwerkgrenzen und Firewalls
hinweg, sodass Entwickler verteilte
Anwendungen schaffen können.
⟩
Der Access Control Service
unterstützt die Authentifizierung
gegen vorhandene
Benutzerverzeichnisse, z. B. Active
Directory.
•
Microsoft SQL Azure: Microsoft SQL
Azure stellt den ersten cloudbasierten
relationalen und automatisiert
verwalteten Datenbankdienst bereit,
der auf Microsoft SQL Server 2008Technologien aufbaut.
Weitere Informationen zur Windows AzurePlattform erhalten Sie unter
www.microsoft.de/azure
Software und Services
Windows Azure-Plattform
− Windows Azure
− Access Control Service
− Microsoft SQL Azure
• Microsoft Server-Produktportfolio
− Microsoft SQL Server 2008
• Microsoft Visual Studio
− Microsoft Visual Studio Team
System 2008 Team Foundation Server
•
Diese Kundenreferenz dient nur zu
Informationszwecken. MICROSOFT SCHLIESST FÜR DIE
INFORMATIONEN IN DIESEM DOKUMENT JEDE
AUSDRÜCKLICHE ODER KONKLUDENTE
GEWÄHRLEISTUNG AUS.
Dokument veröffentlicht im November 2009
− Microsoft Visual Team System 2008
Team Suite
• Microsoft Expression
− Microsoft Expression Blend 3
• Technologien
− Microsoft ASP.NET 2.0
− Microsoft .NET Framework
− Microsoft Silverlight
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