Trias: Trauma heilen

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Inhalt
7Einleitung
8
Was bedeutet T­ raumatisierung?
9 Was sind traumatische Erfahrungen?
10 Welche Traumata gibt es?
12 Welche Ereignisse können
­traumatisieren?
14 Wie gehen wir mit einem Trauma um?
16 Die Rolle unserer Bindungsmuster
16 Die besondere Bindung an die
Eltern
18 Wie erkennt man das Bindungs­
muster?
19 Welche Schutz- und Risikofaktoren
gibt es?
20 Was sind Bindungsstörungen?
24 Traumata kommen oft vor
25 Viele Menschen erholen sich von
selbst
26
Welche Folgen hat ein Trauma?
27 Was passiert im Körper?
27 Akuter, chronischer und traumatischer
Stress
28 Was geschieht im Gehirn?
Was passiert mit mir?
Wenn die Verarbeitung eines
Traumas nicht gelingt, leiden Körper
und Seele. Es können sich Traumafolgestörungen wie die Posttraumatische Belastungsstörung entwickeln. Verstehen Sie die vielfältigen
­Symptome besser.
32 Bin ich traumatisiert?
32 Anzeichen für traumatischen Stress
33 Wie zeigt sich eine Trauma­
folgestörung?
37 Gesunde Verarbeitung eines Traumas
38 Fühlen Sie sich schuldig?
40 Was tun bei akuten Trauma­
folgestörungen?
43
Wenn ein Trauma krank macht
44 Posttraumatische Belastungs­
störungen (PTSD)
44 Was macht krank? Was hält gesund?
4
45
47
48
50
Die offizielle Definition
Wie kann man die PTSD einordnen?
Symptome der PTSD
PTSD und Folgestörungen
53 Dissoziative Störungen
54 Was ist Dissoziation?
55 Bin ich jetzt verrückt?
56 Wie werden Traumafolgestörungen
diagnostiziert?
56 Diagnose der PTSD
Inhalt
73 Die richtige Therapeutin finden
75 Traumakonfrontation bei
einfacher PTSD
76 Welche Therapieformen haben sich
bisher bewährt?
78 Was Sie zusätzlich tun können
78 Achten Sie auf schonenden Umgang
79 Was sollten Sie mitbringen?
79 Was die Therapeutin mitbringen sollte
81 Traumakonfrontation bei
komplexer PTSD
Durch ein Trauma wachsen
Mit äußerer Sicherheit, Zeit und
eventuell professioneller Hilfe einer
erfahrenen Traumatherapeutin
können Sie Traumafolgestörungen
bewältigen. Die hier vorgestellten
Übungen können Ihnen helfen, die
eigenen Ressourcen zu entdecken
und zu nutzen.
58 Weitere Störungsbilder
61 Unterscheidung der Störungsbilder
65
Welche Behandlung I­ hnen hilft
66 Wie kann man Traumafolgestörungen
behandeln?
66Psychotherapie
67 Medikamentöse Behandlung
71 Phasen der Traumapsychotherapie
73 Wann soll ich therapeutische Hilfe
­suchen?
81 Voraussetzungen, die Sie kennen
­sollten
83 Wann schadet Traumakonfrontation?
84 Sorgen Sie für Ihre innere Sicherheit
85 Welche Verfahren eignen sich zur
­T herapie?
86
Umgang mit Folge­störungen
87 Was hilft bei Angst und Panik?
87 Fühlen Sie sich oft ängstlich
und hilflos?
89 Wenn Sie Panik haben
90 Selbstmanagement und Selbst­
beruhigung
91 Wenn die Therapie Verdrängtes
­aufwühlt
92 Panik als Schutz gegen Dissoziation
93 Was tun bei Dissoziation?
93 Woran erkennen Sie Dissoziation?
94 Dissoziative Amnesie
97 Machen Ihnen Gefühle Angst?
98 Was hilft noch?
98 Was Ihr Körper braucht
99 Wie kann ich mit meiner Sucht
­umgehen?
103 Hilfe bei Selbsttötungsgedanken
103 Verletzen Sie sich selbst?
5
Inhalt
104 Wie gehe ich mit Gewaltfantasien um?
106 Leiden Sie unter einer Essstörung?
109 Trauma und Partnerschaft
109 Wenn beide Partner traumatisiert sind
110 Wenn »nur« ein Partner betroffen ist
110 Wenn der Partner der Täter ist
113
Wieder gesund werden
114 Nutzen Sie Ihre Ressourcen
114 Was bedeutet Ressourcen­
orientierung?
115 Versuchen Sie, selbstbestimmt
zu leben
116 Finden Sie Ihre eigene »innere
­Wahrheit«
117 Zwei Geschichten zum Mut machen
119 Wie Ihre Imagination Ihnen helfen
kann
124 Sich selbst unterstützen
125
126
128
130
131
132
133
Nutzen Sie Ihre Vorstellungskraft
Die positiven Seiten fördern
Gönnen Sie sich Vergnügungen
Fördern Sie Ihre Achtsamkeit
Der Nutzen von bewusstem Denken
Pessimismus und Optimismus
Die sechs wichtigsten Tugenden
135 Die Opferrolle verlassen
135 »Pro-aktiv« sein
136 Von innen nach außen
143 Durch ein Trauma wachsen
144 Das Trauma als Wende im Leben
145 Haben Traumata einen Sinn?
148Service
150Register
6
Übungen
80Distanzierungstechniken:
­Innerer Beobachter, Bildschirm
94 Selbstbeobachtung bei
­Dissoziation
96 Was Sie bei Dissoziation tun
können
105 Mit überwältigenden Gefühlen und Gedanken umgehen:
­Tresor, Wutraum
115 Persönliche ­Ressourcenliste
erstellen
124Absorptionstechnik
127Flow-Zustände
128Dankbarkeitstagebuch
130 Ein achtsamer Spaziergang
132 Für gesündere Einstellungen
sorgen
133 Stärken finden
134 Für gute Gefühle sorgen
137 Mein wertvoller Tag heute
SPECIAL
21
Kindheit mit psychisch
­kranken Eltern
41 Eltern mit traumatisierten
Kindern
111 Der 2. Weltkrieg und
die Folgen
20 Astrid Lindgrens
1
Geschichten beflügeln
die Fantasie
139 »Imagination als heilsame
Kraft«
Was passiert im Körper?
Ein traumatisches Erlebnis löst eine Stressreaktion aus. Körper und Geist
sind in Alarmbereitschaft, was dem Überleben dient. Es gibt im Wesentli­
chen drei mögliche Reaktionen, die in allen Kulturen und auch im Tierreich
gleichermaßen vorkommen: Kampf, Flucht und Totstellen.
Kampf. Kampf ist dann sinnvoll, wenn realistische Chancen bestehen, den Gegner
zu überwältigen. Eine Parallele im Tierreich ist z. B. der Kampf zwischen einem
Löwen und einem Bär.
Flucht. Man sollte fliehen, wenn realistische Chancen bestehen, dem Gegner zu
entkommen. Eine entsprechende Parallele im Tierreich ist z. B. der Hase, der seine
Haken schlägt, um sich vor dem Raubtier
zu retten.
Totstellen. Der »Totstellreflex« tritt dann
ein, wenn Kampf oder Flucht nicht mehr
möglich sind. So lässt sich z. B. die Ga­zelle
wie tot zu Boden fallen, wenn sie vom
Raubtier eingeholt wird. Diese Reaktion
kann ihr in einem Fall das Leben retten,
weil manche Raubtiere kein Interesse an
einem anscheinend toten Tier haben. Im
anderen Fall spürt sie den Schmerz nicht
mehr, wenn sie gefressen wird.
Akuter, chronischer und traumatischer Stress
Organismen, die bei akuter Gefahr ihren
Körper an die Extremsituation anpassen
können, sind ganz offensichtlich eher in
der Lage zu überleben. Daher haben sich
im Verlauf der Evolution Mechanismen
herausgebildet, die auf die Notfallsituation zugeschnitten sind und die man als
Stressreaktion zusammenfasst.
von Glukose (Zucker), dem direkten Energielieferanten. Die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin sorgen dafür, dass
Blutdruck und Puls steigen, die Durchblutung von Muskeln und Gehirn wird
intensiviert. Zugleich werden Verdauung,
Wachstum, Fortpflanzung und Immunsystem gehemmt.
Akuter Stress führt über die Freisetzung
von Glukokortikoiden (insbesondere Kortisol) zu einer vermehrten Bereitstellung
Bei anhaltender Stressreaktion können
sich Langzeitwirkungen entwickeln wie
Bluthochdruck, Muskelschmerzen, chro-
27
Welche Folgen hat ein Trauma?
nische Müdigkeit, Verdauungsstörungen
mit Neigung zu Geschwüren, sexuelle
Störungen und Infektanfälligkeit. Über
die Energiemobilisation mit Erhöhung des
Blutzuckers kann es zum Steroiddiabetes
kommen.
Akuter Stress ist eine biologisch sinnvolle Anpassung an eine Gefahrensituation.
Chronischer Stress hingegen ist eine der
wesentlichen Ursachen von Zivilisationskrankheiten.
Wichtig
Während akuter Stress zu verbesser­
tem Lernen führen kann, haben ext­
rem starker und insbesondere chroni­
scher Stress negative Auswirkungen
auf das Gedächtnis.
Insbesondere frühe Beziehungstraumata,
aber durchaus auch spätere Extrembelastung, hinterlassen Spuren im Gehirn, die
dazu führen, dass betroffene Menschen
über eine geringere Stresstoleranz verfügen. Dies ist körperlich bedingt und kann
von den Betroffenen nicht ohne Weiteres
mit psychologischen Mitteln beeinflusst
werden. Bei Menschen mit frühen Beziehungstraumata, also Traumata, die ihnen
von wichtigen Bezugspersonen zugefügt
wurden, gibt es Defizite in der Fähigkeit zur Steuerung der Gefühle und zur
Selbstberuhigung, auch ist Dissozia­tion
(siehe S. 53) oft die einzige ­Möglichkeit
für traumatisierte Menschen, sich zu
schützen. Fühlen sie sich – wodurch auch
immer – gestresst, dissoziieren sie dann
auch im späteren Leben. Das dissoziative Verhalten selbst kann leider später
­retraumatisierend sein, also wie ein Trauma erlebt werden. Sie können sich das so
vorstellen, dass das Dissoziieren so eng
mit dem Trauma verbunden ist, dass es im
Gehirn den Anschein erweckt, als geschehe jetzt das Trauma.
Was geschieht im Gehirn?
Das Gehirn ist nicht statisch, sondern
äußerst veränderbar, es passt sich den
Bedingungen der Umgebung zeitlebens
an. Die Anpassungsvorgänge im Zentralnervensystem an die Lebenserfahrung
­bezeichnet man als »Neuroplastizität«.
Wie lernen wir?
Das Lernen von neuen Wissensinhalten
erfolgt über den Hippocampus. Dieser Teil
28
des Gehirns heißt aufgrund seiner Form
übersetzt »Seepferdchen«. Tiefschlafphasen sorgen für die Übertragung des
Gelernten vom eher kleinen und flüchtigen Speicher Hippocampus in den großen
Langzeitspeicher Großhirnrinde.
Ganz in der Nähe des vorderen Endes des
Hippocampus liegen die Mandelkerne
(»Amygdalae«, Einzahl: Amygdala), die ihren Namen ebenfalls aufgrund ihrer Form
haben. Hier werden die mit einer Erfah-
Was passiert im Körper?
Amygdala
(Mandelkern)
Hippocampus
(»Seepferdchen«)
▲Durch das Zusammenspiel zwischen
Amygdala und Hippocampus werden
Erlebtes und die damit verbundenen
Gefühle verknüpft.
rung verbundenen Gefühle gespeichert.
Normalerweise besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Hippocampus. Es werden Verknüpfungen geschaffen zwischen
dem Erlebten und den damit verbundenen
Gefühlen. Die Mandelkerne tragen dazu
bei, dass wir unangenehme Erlebnisse
sehr rasch lernen und in Zukunft vermeiden. Zum Fürchten-Lernen braucht man
die Mandelkerne.
Angst engt das Denken ein
Große Angst bewirkt zwar rasches Lernen, verhindert aber die Verknüpfung des
Neu-zu-Lernenden mit bereits bekannten Inhalten. So werden bestimmte, mit
starker Angst verbundene Erlebnisse nicht
vergessen, können aber nicht in einen
Gesamtzusammenhang gebracht werden. Die zur Verarbeitung des Erlebten
notwendige Zusammenarbeit mit dem
Hippocampus ist gestört. Erinnerungen
werden lediglich als Gefühlszustände
gespeichert, verbunden mit körperlichen
Reaktionen und Bildern. Angst verändert
nicht nur den Körper in Richtung Kampf
29
Welche Folgen hat ein Trauma?
Wissen
Bei extremem Stress wird
das Bewusstsein vernebelt
In einer akuten Stressreaktion werden vermehrt körpereigene Opiate
freigesetzt. Diese können zu einer
Art Betäubung oder Erstarrung
führen, die Schmerzwahrnehmung
wird gehemmt (vgl. »Totstellreflex« im Tierreich). Diese Reaktion
erlaubt dem Organismus, eine
überwältigende Belastung nicht bei
klarem Bewusstsein zu überstehen,
und auch die traumatische Erfahrung nicht exakt zu erinnern.
oder Flucht, sondern auch den Geist. Das
Denken ist eingeengt, man kommt aus
seinem gedanklichen Käfig nicht heraus.
Wer z. B. Prüfungsangst hat, kommt nicht
auf die einfache, aber etwas Kreativität
erfordernde Lösung. Ohne Angst werden
die Gedanken freier, offener und weiter.
Heißes Gedächtnis –
die emotionale Erinnerung
Bei anhaltender Stressreaktion sind die
sogenannten Stresshormone ständig erhöht. Stresshormone wirken sich ungünstig auf Nervenzellen aus, insbesondere
auf Nervenzellen des Hippocampus. So
werden traumatische Erfahrungen über
die Mandelkerne als Gefühlszustände,
Bilder oder körperliche Reaktionen erinnert, nicht aber als konkrete Ereignisse im
Zusammenhang mit der äußeren Realität.
30
Es entsteht eine »hippocampale Amnesie«,
d. h. es besteht keine Erinnerung an die
konkrete reale Situation.
Für die Verarbeitung eines traumatischen
Erlebnisses ist folgende Verknüpfung notwendig:
▬▬Was ist passiert?
▬▬Was habe ich gefühlt?
▬▬Was habe ich gedacht?
▬▬Wie habe ich reagiert?
Wenn das Ereignis in einen Gesamtzusammenhang eingeordnet werden kann,
kann sich die Einstellung entwickeln: »Es
ist vorbei. Ich habe es überlebt.«
Bei der nicht geglückten Traumaverarbeitung überwiegt das emotionale Gedächtnis (»hot memory«: heißes Gedächtnis)
zulasten des autobiografischen Gedächtnisses (»cold memory«: kaltes Gedächtnis). Es besteht ein Nebeneinander von
intensiven Erinnerungszuständen (Intrusionen) einerseits und Erinnerungslücken bezüglich der konkreten Erlebnisse
andererseits.
Für eine bewusste Erinnerung brauchen
wir die Sprache, sonst können wir Wissensinhalte nicht im Hippocampus speichern. In den ersten Lebensjahren steht
uns die Sprache noch nicht zur Verfügung,
was erklärt, dass wir uns an die ersten
­L ebensjahre nicht bewusst erinnern können. Sehr frühtraumatische Erfahrungen
werden daher eher als emotionale Erinnerung wiedererlebt und können kaum mit
Worten ausgedrückt werden.
Was passiert im Körper?
Hypothalamus
Hypophyse
Kopfbereich
Hals-NackenBereich
Schilddrüse
Herz
Oberkörper
Leber
Milz
Pankreas
Nebennieren
Lendenbereich
Darm
Blase
Hoden
Kreuzbein
▲Körperreaktionen bei extremer Stresssituation
31
Register
A
Achtsamkeit 130
Albträume 48
Alkoholabhängigkeit 24
Amnesie 40, 62
–– dissoziative 94
–– hippocampale 30
Angst 29, 87
–– Schutz, Dissoziation 92
–– Übung 89
Angststörung 22, 24, 50
–– Medikamente 68
Antidepressiva 68
Arbeitslosigkeit 15
Astrid Lindgren 120
Auseinandersetzung, innere 37
B
Baby, Bezugsperson 17
BASK-Modell 82
Behandlung, medikamentöse
67
Belastungsreaktion
–– akute 40
–– posttraumatische 56, 73
Belastungsstörung, posttraumatische 44
–– chronisch-komplexe 62
–– Definition 45
–– Diagnosekriterien 56
–– Faktoren 36
–– Folgestörungen 50
–– komplexe 46
–– Kriterien 57
–– Krankheitsbilder 47
–– Risikofaktoren 58
Belohnung 128
Benzodiazepine 70
Beruhigungsmittel 70
Bewältigungsmechanismen 40
Bezugsperson 17
–– verlässliche 22
Bindung 16
–– Eltern 16
–– Entwicklung 19
150
–– sichere 15, 17
–– unsichere 17, 19
Bindungsmuster 16, 18
Bindungsstörung 20
Bindungstheorie 16
Bindungsverhalten 16
–– übersteigertes 20
Borderline-Persönlichkeitsstörung 47
–– Diagnosekriterien 59
–– Entstehung 61
Brüder Löwenherz 121
Bulimie 106
Burnout 73
Essstörung 52
–– Selbsthilfe 106
Esssucht 52
Exposition, prolongierte 76
C
Gedächtnislücken 53
Gefühle 34, 97
–– gute, Übung 134
Gefühlsüberflutung 12
Gehirn 28
–– Vorstellungskraft 125
Geschichte 139
–– Heilung 117
Gewalt 39
–– medizinisch notwendige 13
–– sexualisierte 12
Gewaltfantasien 104
Coping-Strategien 40
D
Dankbarkeitstagebuch 128
Dekompensation 91
Demütigung 12, 13
Denken
–– bewusstes 131
–– eingeengtes 30
Depersonalisation 54, 64
Depression 21, 24, 50
–– Medikamente 67
Derealisation 54
DESNOS 49
Dissoziation 53, 54, 62
–– erkennen 93
–– Übung 94, 96
Distanzierungstechnik 80
E
Eingriffe, medizinische 13
Einstellung
–– gesündere 132
–– positive 127
Eltern
–– Kind, traumatisiertes 41
–– psychisch kranke 19, 21
–– traumatisierte 23
–– Erklärungen, Kind 39
EMDR 77
Erfahrung, traumatische 9
–– Wachstum 144
Erkrankung, PTSD 48
Ess-Brech-Sucht 52
F
Fieber, hohes 13
Flashbacks 48, 56, 93
Flow-Zustand 127
Flucht 27, 30
Fremdheitsgefühl 38
Frühgeborene 17
Fürchten-Lernen 29
G
H
Heilungskräfte 144
Helfer, Traumatisierung 48
Hilflosigkeit 12
Hippocampus 28, 29
I
Identitätsstörung 59, 62, 64
Identitätsunsicherheit 60,
63, 64
Imaginary Rescripting 76
Imagination 119, 139
Impulsivität 63
Informationsvermittlung 71
Intrusion 37, 56
K
Kampf 27, 29
Karlsson vom Dach 121
Kind
–– Bezugsperson 17, 19, 22
–– Bindungsmuster 16, 18
Register
–– Eltern, traumatisierte 39
–– inneres 104
–– beruhigen 142
–– Schutzfaktoren 19
–– Selbsttötungstendenz 46
–– traumatisiertes 41
–– Umfeld, haltgebendes 42
–– Traumatisierung 12
–– Vernachlässigung 12, 15
Kinder aus Bullerbü 121
Kohärenz 145
Komorbidität 59
Konstriktion 37, 40
Kontrollverlust 45, 105
Körper, Bedürfnisse 98
Krieg 10
–– Traumatisierung 111
Kriegserfahrungen 112
L
Lebensumstände, Veränderung
118
Lernen 28
Liebe 17, 104, 133
M
Madita 122
Magersucht 52, 106
Mandelkerne 28
Man-made-Traumata 10
Märchen 143
Mäßigung 133
Michel aus Lönneberga 120
Mio, mein Mio 122
Mobbing 15
Monotrauma 77, 83
MPTT 76
Mut 133
N
Naturkatastrophen 10
Neuroleptika 70
Neuroplastizität 28
O
Ohnmachtsgefühle 12, 41
Opferhilfegesetz 148
Opferrolle verlassen 114, 135,
139
Opiate 30, 70
Optimismus 132
P
Panik 12, 38, 89
–– Schutz, Dissoziation 92
–– Übung 89
Panikstörung 24, 50
Partner
–– Täter 110
–– traumatisierter 110
Partnerschaft 109
Persönlichkeitsstörung 22
Pessimismus 132
Pippi Langstrumpf 120
PITT 77
Pro-aktivität 135
Psychopharmaka 103
Psychopharmakotherapie 67
Psychose 21, 55
–– Medikamente 70
Psychotherapie 67, 73
–– Verdrängtes 91
PTSD 44
–– einfache
–– Traumakonfrontation 75
–– komplexe 49
–– Traumakonfrontation 81
–– Risikofaktoren 58
–– Suchtgefahr 67
–– Symptome 48
R
Reizbarkeit 38, 48, 50
Reizschutz 45
Resilienz 41
Ressourcen 40, 45
Ressourcenliste erstellen 115
Ressourcenorientierung 114
Retraumatisierung 25, 103
Rollenumkehr 20, 21, 23, 42
Ronja Räubertochter 123
S
Säugling, Bezugsperson 17
Schamgefühle 39
Schicksalsschlag 10, 144
Schizophrenie 21, 55
Schlafmittel 68
Schlafstörung 33, 38, 48, 50,
57
–– Medikamente 68
Schmerzen 52
–– Umgang, hilfreicher 98
Schmerzstörung 52
–– Medikamente 68
Schreckhaftigkeit 50, 57
Schuldgefühle 36, 39, 41
Schutzfaktoren 44
Schutzmechanismen 34
Seele, Geschichte 139
Selbstbeobachtung 80, 94
Selbstberuhigung 90
Selbstbestimmung 115
Selbst-Bewusstheit 136
Selbstheilung 37
Selbstmanagement 90
Selbstmordgefährdung 46
Selbsttötungsversuch 34, 103
Selbstverletzung 63, 103
–– Behandlungsvertrag 104
–– Medikamente 70
Selbstvorwürfe 36
Selbstwirksamkeit 45
Selbstzustand
–– teilabgespaltener 60
–– vollabgespaltener 60
Sicherheit
–– äußere 42, 71
–– innere 84
Spiritualität 133
Stabilisierung 40
–– traumaspezifische 72
Stärken 124, 126
–– Übung 133
Stimmungsschwankungen 63
Störung
–– affektive 24
–– dissoziative 53
–– Diagnosekriterien 59
–– einfache 60
–– komplexe 60
Stress 38
–– akuter 27, 30
–– traumatischer 28, 57, 101
–– Anzeichen 32
Stresshormone 30
Stresssituation, Körperreaktionen 31
Sturz 13
Suchterkrankung 21, 99
–– Traumatisierung, frühkind­
liche 100
Sucht, Hilfe 102
151
Register
T
Täterkontakt 75, 82
Therapeutin
–– finden 73
–– Haltung 79
Therapie
–– kognitiv-behaviorale 76
–– psychodynamische 76
Todesangst 12, 38
Totstellreflex 27, 30
Trancezustand 64
Tranquilizer 71
Trauer 42
Trauerarbeit 73
Trauma 10
–– Definition 13
–– Folgen 27
–– Häufigkeit 24
–– Kontext, sozialer 12
–– mögliche, Auflistung 14
–– Partnerschaft 109
–– Sinnfrage 145
–– Umgang 14
–– Verarbeitung, gesunde 37
Traumaadaptierung 75
Traumabearbeitung 79
Traumabewältigung 44
Traumafolgestörung 13, 24, 32
–– akute, Bewältigungsmechanismen 40
–– Behandlung 66
–– Dissoziation 53
–– Symptome 33, 36
Traumakonfrontation 75, 77
–– Kontraindikation 83
–– Nutzen 81
152
–– Therapieverfahren 85
–– Voraussetzungen 81
Traumapsychotherapie
–– Phasen 71
Traumatherapie
–– mehrdimensionale psycho­
dynamische 76
–– Phasen 66
–– psychodynamisch imaginative 77
–– Verfahren 66
traumatic growth 144
Traumatisierung
–– erkennen 36
–– kollektive 10
–– transgenerationelle 112
Traumaverarbeitung 30
–– Faktoren 57
Trost 142
–– innerer 83
Tugenden 133
–– Flow-Zustand 127
–– Gefühle, gute 134
–– Panik, Umgang 89
–– Ressourcenliste 115
–– Selbstbeobachtung, Dissoziation 94
–– Spaziergang, achtsamer 130
–– Stärken 133
–– Tresor 105
–– Wutraum 105
Unfall 13
Unfall-Risiko-Typ 20
U
W
Übererregung 56
Übererregungssymptome 33
Übertragung 112
Übung
–– Alltagssituation, belastende
124
–– Angst, Umgang 89
–– Beobachter, innerer 80
–– Bildschirm 80
–– Dankbarkeitstagebuch 128
–– Dissoziation, Umgang 96
–– Einstellungen, gesündere
132
V
Vergnügungen 128
Verkehrsunfälle 10
Vermeidungssymptome 33
Vermeidungsverhalten 56
Vernachlässigung 101
Verwirrung 37
Vorstellungsvermögen 125
Wahrheit, innere 116
Weisheit 133
–– innere 91
Weltkrieg, zweiter 111
Wertesysteme 12
Wichtigste zuerst 138
Wiedererleben 56
Wut 42
Z
Zwangsstörung 22, 52
–– Medikamente 68
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