Lektion 11-04-2015 - av

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Niemandem ist es möglich den ganzen Reichtum und die Grösse einer einzigen Verheissung Gottes
zu erfassen. Jemand erkennt die Herrlichkeit von einem Standpunkt her, ein anderer sieht die Schönheit und Anmut aus einem anderen Blickwinkel, und die Seele wird mit himmlischem Licht erfüllt.
Durch sie spricht er zu uns persönlich. In diesen Verheissungen teilt er uns seine Gnade und Kraft
mit.
My Life Today, Seite 337
Lektion 11-04-2015
Sabbat Nachmittag, 5.Dezember: Der Bund
Solange ihr Stolz in euren Herzen duldet, wird es euch an Kraft in eurer Arbeit fehlen. Seit Jahren
wurde ein falscher Geist gepflegt, ein Geist des Stolzes, der Wunsch nach Vorherrschaft. Dadurch
wird Satan gedient und Gott entehrt. Der Herr ruft zu entschlossener Reformation auf. Lasst eine
wahrhaft wiedergeborene Seele ihren Bund mit Gott erneuern und Gott wird seinen Bund mit ihr
erneuern. Lasst Engel und Menschen erkennen, dass es bei Gott Vergebung für Sünde gibt. Aussergewöhnliche Kraft muss die Gemeinden der Siebenten-Tags-Adventisten ergreifen. Wiederbekehrung
muss unter ihren Gliedern stattfinden damit sie als Zeugen Gottes die ungebrochene Macht der
Wahrheit, welche die Seelen heiligt, bestätigen. Die Gemeinde muss erneuert, gereinigt und geheiligt
sein. Wenn nicht, wird der Zorn Gottes sie mit viel grösserer Macht heimsuchen, als jene, die nie
vorgaben, Heilige zu sein.
Die mittels Wahrheit Geheiligten werden durch ihr Leben offenbaren, dass diese eine Veränderung bewirkt hat. Sie werden für die himmlische Welt vorbereitet, aber solange anstatt Liebe, Stolz,
Neid und üble Nachrede in ihrem Leben vorherrschen, regiert Christus nicht in ihren Herzen. Im
Leben derer, die der göttlichen Natur teilhaftig sind, wurde der hoffärtige Geist der Selbstzufriedenheit, der zur Selbsterhöhung führt, gekreuzigt. An seiner Stelle regiert der Geist Christi, der im Leben
die Geistesfrucht im Menschen bewirkt. Seine Nachfolger haben die Denkweise Christi und offenbaren seine Charakterzüge.
Lift Him Up, Seite 301
Versuchungen werden über uns kommen. Unrecht taucht auf wo man es am wenigsten vermutet.
Dunkle schreckliche Kapitel tun sich auf, die die Seele bedrücken; aber wir müssen nicht aufgeben
oder mutlos werden, denn wir wissen, dass der Verheissungsbogen sich über dem Thron Gottes befindet.
Wir werden schweren Prüfungen ausgesetzt sein, Widerstand, Verlust, Anfechtung; aber wir
wissen dass auch Jesus dies alles durchlebt hat. Diese Erfahrungen sind wertvoll für uns, denn die
daraus resultierenden Vorteile beschränken sich keinesfalls nur auf dieses kurze Leben; sie reichen
bis in die Ewigkeit.
Indem wir uns dem Ende der Weltgeschichte nähern, werden wir ermutigt, schnellere Fortschritte im christlichen Wachstum zu machen. Tun wir es nicht, werden Fortschritte schnell zu Rückschritten.
Selected Messages, Buch 3, Seite 407
Meine Geschwister, bittet um den Heiligen Geist. Gott steht hinter jeder Verheissung, die er gegeben
hat. Sagt mit eurer Bibel in der Hand: „Ich habe getan, wie du gesagt hast. Ich halte dir deine Verheissungen vor: ´Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch
aufgetan.´“ Christus erklärt: „Alles was ihr bittet in eurem Gebet, glaubet nur, dass ihr´s empfangen
werdet, so wird´s euch werden.“ „Was ihr bitten werdet in meinem Namen, das will ich tun, auf dass
der Vater geehrt werde in dem Sohne.“
Der Regenbogen über dem Thron ist die Versicherung, dass Gott treu und in ihm keine Veränderung noch Wechsel des Lichts ist.
Zeugnisse für die Gemeinde, Band 8, Seiten 31-32
Die Bedingungen, um das ewige Leben zu erhalten, sind unter dem Neuen Bund dieselben wie unter
dem Alten, nämlich vollständiger Gehorsam. Unter dem Alten Bund gab es viele wagemutige, vorsätzliche Vergehen für die im Gesetz keine spezifische Sühnung vorgesehen war. Im Neuen und besseren Bund hat jedoch Christus die Forderungen des Gesetzes erfüllt. Wer im Glauben Jesus, den
persönlichen Erlöser, annimmt und im Vertrauen in seine Verdienst lebt und zu Christus kommt, dem
werden seine Sünden vergeben. Im besseren Bund werden wir durch das Blut Christi von der Sünde
gereinigt. Der Sünder ist hilflos und kann keine einzige Sünde sühnen. Die Macht liegt in Christi
freier Gabe. Ein Versprechen, das nur von jenen geschätzt wird, die sich ihrer Sünden bewusst sind,
die ihre Sünden aufgeben und ihre hilflosen Seelen Christus, dem sündenvergebenden Erlöser, anvertrauen. Er wird in ihre Herzen sein vollkommenes Gesetz geben, das „heilig, gerecht und gut“ ist,
(Römer 7:12) und sein eigenes Wesen widerspiegelt.
That I May Know Him, Seite 299
Montag, 7. Dezember: Der Bund mit Abraham
Wie die Heilige Schrift zwei Gesetze kennt, ein unveränderliches, ewiges und ein vorläufiges, zeitlich begrenztes, so gibt es auch zwei Bündnisse. Den Bund der Gnade schloss Gott mit dem Menschen schon in Eden, als er ihm nach dem Sündenfall die Verheissung gab, der Nachkomme des
Weibes werde der Schlange den Kopf zertreten. Dieser Bund bot jedem Menschen Vergebung und
die helfende Gnade Gottes an für den künftigen Gehorsam durch den Glauben an Christus. Er verhiess ihm auch ewiges Leben, wenn er treu Gottes Gesetz hielt. Im Glauben empfingen die Patriarchen so die Hoffnung auf Erlösung.
Derselbe Bund wurde mit Abraham erneuert durch die Zusage: „Durch dein Geschlecht sollen
alle Völker auf Erden gesegnet werden.“ (1. Mose 22,18) Diese Verheissung wies auf Christus hin.
So verstand sie Abraham und vertraute auf die Vergebung seiner Sünden durch ihn. Dieser Glaube
wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet. Der Bund mit Abraham bewahrte auch die Autorität des
Gesetzes Gottes. Der Herr erschien Abraham und sprach: „Ich bin der allmächtige Gott; wandle vor
mir und sei fromm.“ (1. Mose 17,1) Gott bezeugte von seinem treuen Knecht, dass er „meiner Stimme gehorsam gewesen ist und gehalten hat meine Rechte, meine Weisungen und mein Gesetz“. (1.
Mose 26,5) Und weiter erklärte ihm der Herr: „Ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und
dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei, so dass ich
dein und deiner Nachkommen Gott bin.“ (1. Mose 17,7)
Obwohl dieser Bund mit Adam geschlossen und mit Abraham erneuert worden war, konnte er erst
nach dem Tode Christi besiegelt werden. Er bestand durch die Verheissung Gottes seit der ersten
Sonntag, 6. Dezember: Gottes Bund mit der ganzen Menschheit
Gott ist voller Liebe und Gnade. Aber er wird keinesfalls jene ungestraft lassen, die sein grosses Erlösungswerk missachten. Die langlebigen Menschen der vorsintflutlichen Zeit wurden von der Erde
hinweggerafft, weil sie das göttliche Gesetz missachteten. Gott wird nicht noch einmal Wasser von
oben vom Himmel und von unten von der Erde zur Vernichtung der Erde gebrauchen; aber wenn das
nächste Mal die Strafe auf jene fällt, die seine Autorität missachten, werden sie durch Feuer zerstört,
das im Inneren der Erde verborgen ist, zu grosser Intensität durch Feuer vom Himmel angefacht.
Dann wird von der gereinigten Erde ein Lobgesang aufsteigen: „Dem, der auf dem Thron sitzt, und
dem Lamm sei Lob und Ehre und Preis und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit!“ (Offenbarung 5:13)
„Gross und wunderbar sind deine Werke, Herr, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind
deine Wege, du König der Völker.“ (Offenbarung 15,3) Und alle die den himmlischen Schatz an die
erste Stelle gesetzt haben, werden in den frohen Triumphgesang mit einstimmen.
Our High Calling, Seite 252
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Ankündigung der Erlösung und wurde im Glauben angenommen. Doch nannte man ihn nach der
Bestätigung durch Christus einen neuen Bund. Auch die Grundlage dieses Bundes war das Gesetz
Gottes. Mittels dieser Übereinkunft sollten die Menschen wieder mit dem göttlichen Willen in Einklang gebracht und dazu befähigt werden, Gottes Gesetz gehorchen zu können.
dich wohl in acht um deines Lebens willen“, hatte das Wort des Herrn durch Mose an sie gelautet,
„dass du der Dinge nicht vergessest, die deine Augen gesehen haben, und dass sie dir nicht aus dem
Sinn kommen dein ganzes Leben lang. Und du sollst davon erzählen deinen Kindern und deinen
Kindeskindern.“ (5. Mose 4,9; Zürcher Übersetzung) Die ehrfurchtgebietenden Szenen, die mit der
Gesetzgebung am Sinai verknüpft waren, sollten sie nie vergessen. Klar und entschieden lauteten die
Warnungen, die Israel hinsichtlich der abgöttischen Bräuche der Nachbarvölker erteilt worden waren.
Patriarchen und Propheten, Seiten 348-349
Wir müssen eine ununterbrochene Feindschaft zwischen uns und unserem Feind aufrecht erhalten;
aber unsere Herzen dem Einfluss des Heiligen Geistes öffnen. Wir möchten so empfänglich für »Heiliges« werden, dass das leiseste Flüstern Jesu unsere Seelen bewegt, bis er in uns Wohnung findet
und wir in ihm durch den Glauben an den Sohn Gottes leben.
Wir müssen veredelt werden, gereinigt von allem Irdischen bis wir das Bild unseres Erlösers
reflektieren und „ihr dadurch Anteil bekommt an der göttlichen Natur, die ihr entronnen seid der
verderblichen Begierde in der Welt“ (2. Petrus 1,4) Dann werden wir freudig den Willen Gottes tun,
und Christus kann uns im Angesicht Gottes und der heiligen Engel als jene bezeichnen, die in ihm
sind und er wird sich nicht schämen, uns Brüder zu nennen.
Wir werden keinen Stolz unserer Heiligkeit wegen empfinden. Indem unser Verständnis von
Christi fleckenloser Reinheit klarer wird, werden wir wie Daniel empfinden als er die Herrlichkeit
des Herrn sah. Er äusserte sich: „Jede Farbe wich aus meinem Antlitz und ich hatte keine Kraft
mehr“.
Bis unser vergänglicher Körper verwandelt und gleich seinem herrlichen Körper wird, können
wir nicht sagen: „Ich bin ohne Sünde“. Aber wenn wir ohne Unterbrechung Jesus nachfolgen gehört
die wunderbare Hoffnung uns, ohne Flecken oder Runzel oder Ähnliches – vollkommen in Christus,
gekleidet in seine Gerechtigkeit und Vollkommenheit – vor dem Throne Gottes stehen zu können,
Propheten und Könige, Seiten 207-208
Wir müssen die Notwendigkeit erkennen den Glauben zu pflegen, der von Gott angenommen werden
kann. Dies ist der Glaube, der durch Liebe wirksam ist und die Seele reinigt. Ohne Glaube ist es nicht
möglich, das Wort auf gute Art in Anwendung zu bringen, auch wenn es auf äusserst eindrückliche
Weise dargestellt wird.
Wenn wir beim Hören des Wortes den Glauben ausklammern, die Wahrheit nicht als eine Botschaft
vom Himmel aufnehmen und ins geistliche Leben integrieren, werden wir den Einfluss des Geistes
Gottes verlieren. Wir wissen nicht durch Erfahrung, was es bedeutet, durch die göttliche Zuversicht
des Wortes Frieden zu finden.
Die Wichtigkeit des Studiums des Wortes kann nicht überschätzt werden. Die Verheissungen
sind gross und voller Reichtum. Keinesfalls sollten wir es verpassen, uns diesen himmlischen Schatz
anzueignen, denn Christus ist unsere einzige Sicherheit.
The Upward Look, Seite 75
Mittwoch, 9. Dezember: Der neue Bund (Teil 1)
Die Segnungen des Neuen Bundes sind allein auf der Gnade der Vergebung von Ungerechtigkeit und
Sünden gegründet. Der Herr erklärt: „Denn ich will gnädig sein ihrer Ungerechtigkeit, und ihrer
Sünden will ich nicht mehr gedenken.“ (Hebräer 8: 12) Alle, die ihre Herzen demütigen und ihre
Sünden bekennen, werden Barmherzigkeit, Gnade und Sicherheit finden.
Hat Gott, indem er dem Sünder Gnade erweist, aufgehört gerecht zu sein? Hat er sein heiliges
Gesetz in Frage gestellt und wird er in Zukunft seine Übertretung übersehen? Gott ist wahrhaftig. Er
verändert sich nicht. Die Bedingungen Erlösung zu erlangen sind immer dieselben. Leben, ewiges
Leben, ist für alle, die Gottes Gesetz gehorsam sein wollen, vorgesehen. Vollkommener Gehorsam,
offenbar in Gedanken, Worten und Taten, ist so unumgänglich wie damals, als der Gesetzesgelehrte
Christus fragte: „Was muss ich tun, dass ich das ewige Leben ererbe?“ Jesus antwortete ihm: „Was
steht im Gesetz geschrieben? Was liest du? Tu das, so wirst du leben.“ (Lukas 10: 25-28)
Selected Messages, Buch 3, Seite 355
Dienstag, 8. Dezember: Der Bund am Sinai
Gottes Gunst gegenüber dem Volk Israel war immer durch dessen Gehorsam bedingt gewesen. Am
Fuss des Sinai war es als sein „Eigentum vor allen Völkern“ in ein Bundesverhältnis zu ihm eingetreten. Es hatte feierlich versprochen, auf dem Pfad des Gehorsams zu wandeln. „Alles, was der Herr
geredet hat, wollen wir tun“, (2. Mose 19,5.8) hatten sie versprochen. Als einige Tage danach Gottes
Gesetz vom Sinai herab verkündet und durch Mose zusätzliche Unterweisung in Form von Satzungen
und Rechten vermittelt worden war, hatten die Israeliten erneut einstimmig versichert: „Alle Worte,
die der Herr gesagt hat, wollen wir tun.“ Auch bei der Bestätigung des Bundes hatte das gesamte
Volk nochmals erklärt: „Alles, was der Herr gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören.“ (2. Mose
24,3.7) Gott hatte Israel als sein Volk erwählt, und es hatte ihn zu seinem König erlesen.
Kurz vor Abschluss der Wüstenwanderung waren die Bedingungen des Bundes wiederholt worden.
Bei Beth-Peor, dicht an der Grenze des gelobten Landes, wo viele Israeliten einer tückischen Verführung zum Opfer gefallen waren, hatten die treu Gebliebenen ihr Gehorsamsgelübde erneuert. Mose
hatte sie vor den Versuchungen gewarnt, deren sie in der Zukunft ausgesetzt sind, und sie ernstlich
ermahnt, sich von den sie umgebenden Völkern abzusondern und Gott allein anzubeten: „Nun höre,
Israel, die Gebote und Rechte, die ich euch lehre, dass ihr sie tun sollt, auf dass ihr lebt und hineinkommt und das Land einnehmt, das euch der Herr, der Gott eurer Väter, gibt. Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf dass ihr bewahrt die Gebote
des Herrn, eures Gottes, die ich euch gebiete. So haltet sie nun und tut sie! Denn dadurch werdet ihr
als weise und verständig gelten bei allen Völkern, dass, wenn sie alle diese Gebote hören, sie sagen
müssen: Ei, was für weise und verständige Leute sind das, ein herrliches Volk!“ (5. Mose 4,1.2.6)
Den Israeliten war besonders eingeschärft worden, die Gebote Gottes nicht aus den Augen zu verlieren. Wenn sie ihnen gehorchten, würden sie Kraft und Segen empfangen. „Nur hüte dich und nimm
That I May Know Him, Seite 299
Sie [die Juden] betrachteten ihre natürliche Herkunft von Abraham als Anspruch auf diese Verheissung. Doch sie übersahen die Bedingungen, die Gott gestellt hatte. Bevor er ihnen die Verheissung
gab, hatte er gesagt: „Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie
sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein, denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und
ihrer Sünde nimmermehr gedenken.“ (Jeremia 31,33.34)
Einem Volk, in dessen Herzen sein Gesetz geschrieben steht, ist das Wohlwollen Gottes zugesichert. Es ist eins mit ihm. Aber die Juden hatten sich von Gott getrennt. Wegen ihrer Sünden kam das
göttliche Strafgericht über sie. Dies war auch die Ursache, dass sie unter die Knechtschaft einer heidnischen Nation gerieten. Ihre Sinne wurden durch Übertretung verdunkelt, und weil der Herr ihnen in
der Vergangenheit solch grosse Gunst erwiesen hatte, beurteilten sie ihre Sünden nur milde. Sie bildeten sich ein, dass sie besser seien als andere Menschen und Gottes Segnungen verdienten.
Diese Dinge wurden „geschrieben uns zur Warnung, auf welche das Ende der Welt gekommen ist“.
(1. Korinther 10,11) Wie oft legen wir die Segnungen Gottes falsch aus und bilden uns ein, dass wir
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wegen irgendeiner Tugend begünstigt werden! Gott kann für uns nicht das tun, was er gerne tun
möchte. Seine Gaben werden benutzt, um unsere Selbstzufriedenheit zu vergrössern und unsere Herzen in Unglaube und Sünde zu verhärten.
Johannes erklärte den Lehrern Israels, dass sie sich durch ihren Stolz, ihre Selbstsucht und
Grausamkeit als Otterngezücht ausgewiesen hätten – als tödlichen Fluch für das Volk, statt Kinder
des gerechten und gehorsamen Abraham zu sein. Angesichts des Lichtes, das sie von Gott empfangen
hatten, waren sie noch schlimmer als die Heiden, über die sie sich so erhaben fühlten. Sie hatten den
Felsen vergessen, aus dem sie gehauen, und des Brunnens Schacht, aus dem sie gegraben worden
waren. Gott war nicht auf sie angewiesen, um seine Absicht zu verwirklichen. Wie er Abraham aus
einem heidnischen Volk herausgerufen hatte, so konnte er auch andere zu seinem Dienst berufen.
Ihre Herzen mochten jetzt so leblos erscheinen wie die Steine in der Wüste, aber sein Geist wäre
imstande, sie neu zu beleben, dass sie nach seinem Willen handelten und die Erfüllung seiner Verheissung erlebten.
Das Leben Jesu, Seiten 88-89
ihn. Ich sah, dass der Sabbat niemals abgetan werden wird, sondern dass die erlösten Heiligen und
die ganze Engelschar ihn bis in alle Ewigkeit dem großen Schöpfer zu Ehren beobachten werden.
Erfahrungen und Gesichte, Seite 207
Freitag, 11. Dezember: Weiterführendes Studium
Zeugnisse für die Gemeinde, Band 1, Seiten 77-78 (Englisch: Testimonies for the Church, Band 1,
Seite 63).
Donnerstag, 10. Dezember: Der neue Bund (Teil 2)
Vor seiner Bekehrung hatte sich Paulus „nach der Gerechtigkeit im Gesetz“ für „unsträflich“ (Philipper 3,6) gehalten. Nach der Wandlung seines Herzens aber hatte er eine klare Erkenntnis von dem
Wirken des Heilands als Erlöser des ganzen Menschengeschlechts – der Juden wie der Nichtjuden –
gewonnen. Er hatte auch den Unterschied zwischen lebendigem Glauben und totem Formenwesen
begriffen. Die den Israeliten gegebenen Verordnungen und Gebräuche hatten im Licht des Evangeliums eine neue, tiefere Bedeutung erhalten. Was sie bisher bildlich darstellten, war Wirklichkeit geworden. Dadurch waren alle, die unter dem Neuen Bund lebten, von der Befolgung dieser Anordnungen befreit. Gottes unveränderliches Gesetz aber, die Zehn Gebote, hielt Paulus auch weiterhin
sowohl dem Geist als dem Buchstaben nach.
Das Wirken der Apostel, Seite 188
Indem Jesus am Brot und Wein mit seinen Jüngern teilnahm, verbürgte er sich ihnen als ihren Erlöser. Er hat ihnen den Neuen Bund anvertraut, durch welchen alle, die ihn anerkennen, Kinder Gottes
und Miterben Christi werden. Dieser Bund sollte zum Segen aller, für das jetzige und das zukünftige
Leben, dienen und durch das Blut Christi rechtsgültig werden. Dieses Opfer sollte jedem einzelnen
Jünger, als Teil der gesamten gefallenen Menschheit, die unendliche Grösse der Opfergabe vor Augen führen.
The Faith I Life By, Seite 301
Durch die Teilnahme an dem Abendmahl des Herrn, dem gebrochenen Brot und dem Saft der Frucht
des Weinstocks, verkündigen wir des Herrn Tod, bis dass er kommt. Die Szenen seiner Leiden und
seines Todes werden auf diese Weise uns frisch ins Gedächtnis gebracht. Die Auferstehung Christi
wird gefeiert durch unser »begraben« werden mit ihm in der Taufe und das Auferstehen aus dem
Wassergrab, gleich seiner Auferstehung, um in einem neuen Leben zu wandeln.
Es wurde mir gezeigt, dass das Gesetz Gottes für immer feststeht und auf der neuen Erde bis in
alle Ewigkeit bestehen bleibt. Als bei der Schöpfung die Grundfesten der Erde gelegt wurden, blickten die Söhne Gottes mit Bewunderung auf das Werk des Schöpfers, und alle himmlischen Heerscharen jauchzten vor Freude. Damals wurde der Grund des Sabbats gelegt. Am Ende der sechs Schöpfungstage ruhte Gott am siebenten Tag der Woche von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Er
segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an demselben von allen seinen Werken geruht
hatte. Der Sabbat war vor dem Fall in Eden eingesetzt worden und wurde von Adam und Eva und
allen himmlischen Heerscharen beobachtet. Gott ruhte am siebenten Tag und segnete und heiligte
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