5: 6/22

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aktive Bewegung
Kennzeichen des
Lebens
Stoffwechsel (Stoff- und Energieumwandlung)
Fortpflanzung
Wachstum und Entwicklung
Reizbarkeit (Informationsaufnahme, -verarbeitung,
Reaktion)
Aufbau aus Zellen
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Grundbaustein aller Lebewesen, bestehend aus:
Zelle
Zellkern (Sitz der Erbanlagen),
Zellplasma
Zellmembran (Abgrenzung)
Bei Pflanzenzellen zusätzlich Chloroplasten, Zellwand und
Zellsaftraum (Vakuole)
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Evolution
Entwicklung der Lebewesen in ihrer Vielfalt im Lauf von
vielen Millionen Jahren.
Einzeller Vielzeller (Pflanze, Tier, Mensch)
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Skelett
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Muskeln
Knochengerüst als Stütze des Körpers und Ansatzstelle
der Muskulatur.
Bauteile beim Menschen:
Schädel, Wirbelsäule, Brustkorb (Brustbein und Rippen)
Schultergürtel (Schlüsselbein, Schulterblatt),
Beckengürtel
Armskelett (Oberarm-, Elle/Speiche, Handwurzel-,
Mittelhand-, Fingerknochen)
Beinskelett (Oberschenkelknochen, Schienbein, Wadenbein,
Fußwurzel-, Mittelfuß-, Zehenknochen)
Gelenke: bewegliche Verbindungsstellen zwischen Knochen
Skelettmuskeln:
Skelettmuskeln bewegen die Knochen; sie können sich
selbstständig nur zusammenziehen.
Hierfür benötigen sie Energie.
Jeder Skelettmuskel braucht deswegen einen Gegenspieler,
der ihn wieder auseinander zieht.
Sie arbeiten willkürlich (vom Bewusstsein gesteuert) und
ermüden bei Beilastung.
Eingeweidemuskeln (z.B. von Magen, Darm):
arbeiten unwillkürlich und ermüden nicht.
Sonderfall: Herzmuskel
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Nährstoffe:
Nahrungsbestandteile
Nährstoffe:
Eiweiße = Baustoffe
Kohlenhydrate + Fette = Energieträger
Ballaststoffe: regen Verdauung an
Wasser: v.a. Transportmittel
Nur in geringen Mengen nötig: Mineralstoffe und Vitamine
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Energie
Energie kommt in verschiedenen Formen vor, die ineinander
umgewandelt werden können:
Lageenergie von Wasser (Speichersee)  Bewegungsenergie
(Turbine)  elektrische Energie
Bei Verbrennung von Holz im Kamin: chemische Energie 
Lichtenergie und Wärme
Lebewesen brauchen Energie für alle Lebensvorgänge.
Tiere und Menschen nehmen chemische Energie (Nährstoffe)
aus der Umwelt auf.
Grüne Pflanzen nutzen die Energie des Sonnenlichts.
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Verdauung
Schrittweise Zerlegung der Nahrung in kleinste
Bestandteile;
anschließend Aufnahme der kleinsten, wasserlöslichen
Grundbausteine durch die Dünndarmwand ins Blut;
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Die chemische Energie der Nährstoffe wird in der Zelle
Innere Atmung
(Zellatmung)
mit Hilfe von Sauerstoff in Bewegungsenergie und Wärme
umgewandelt.
Als Abfallstoffe entstehen Kohlenstoffdioxid und Wasser.
Nährstoffe + Sauerstoff  Kohlenstoffdioxid + Wasser;
Energie wird verfügbar
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Äußere Atmung
(Gasaustausch in
Lunge / Kiemen)
Aufnahme von Sauerstoff aus der Umgebung in das Blut,
Abgabe von Kohlenstoffdioxid
Umgebung.
aus
dem
Blut
an die
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Teilchen und
chemische
Reaktionen
Transport von
weiße Blutzellen:
Blutflüssigkeit:
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Blut
Blutplättchen:
Alle Stoffe bestehen aus Teilchen.
Atom: Teilchen, das sich mit einfachen Methoden nicht
mehr weiter zerlegen lässt.
Molekül:
Teilchen,
das
aus
mindestens
zwei
Atomen
aufgebaut ist.
Bei chemischen Reaktionen werden Teilchen umgruppiert.
Aufgaben:
Transport von
Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid, Nährstoffbausteinen,
Vitaminen und Mineralstoffen, Abfallstoffen, Wärme;
Infektionsabwehr und Blutgerinnung
Blutzellen:
rote (Sauerstofftransport) und weiße (Vernichtung von
Krankheitserregern) Blutkörperchen,
Blutplättchen (Blutgerinnung)
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Blutkreislauf des
Menschen
Doppelter Blutkreislauf: Lungenkreislauf und
Körperkreislauf
Arterien: führen das Blut vom Herzen weg
Venen: führen das Blut zum Herzen hin
Kapillaren: Haargefäße, Ort des Stoffaustauschs
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Ausscheidung
Enddarm: unverdauliche Reste im Kot
Lunge: Kohlenstoffdioxid und Wasserdampf
Niere: Wasser, Mineralsalze und Harnstoff im Harn
Haut: Wasser und Mineralsalze im Schweiß
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Informationsaufnahme
Mit Hilfe seiner Sinne nimmt der Mensch Informationen aus
der Umwelt (= Reize) auf.
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Sinne
Sinn
Sinnesorgan
Reiz
Sehsinn
Auge
Licht
Geruchssinn
Nase
Geruchsstoffe
Geschmackssinn
Zunge
Geschmacksstoff
e
Hörsinn
Ohr
Schall
Gleichgewichtssinn
Innenohr
Lageänderung und
Bewegung
Tastsinn
Haut
Druck und
Berührung
Temperatursinn
Haut
Wärme und Kälte
Gesamtheit aller Nervenzellen des Körpers, wobei Gehirn
und Rückenmark das Schaltzentrum darstellen.
Nerven leiten Informationen als elektrische Signale weiter.
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Nervensystem
Sinnes
organ
Elektrisches Signal
über Nerv
Gehirn,
Rückenmark
über Nerv
Muskel
Elektrisches Signal
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Eizelle
Große, nährstoffreiche, unbewegliche, weibliche (♀)
Geschlechtszelle, welche im Eierstock gebildet wird.
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Befruchtung
Verschmelzen des Kern der männlichen Geschlechtszelle
mit dem Kern der Eizelle
bei Tieren: ... Kern des Spermiums mit dem Kern der Eizelle
bei Pflanzen: ... Kern der Pollenkorns mit dem Kern der
Eizelle
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Spermium
Kleine, nährstoffarme, bewegliche, männliche (♂)
Geschlechtszelle, welche im Hoden gebildet wird.
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Der sich aus der befruchteten Eizelle entwickelnde
Embryo
Organismus vor der Geburt.
Beim Menschen: Kind im Mutterleib
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Typische Merkmale:
Säugetiere
6: 1/23

innere Befruchtung

gebären lebende Junge

säugen diese mit Muttermilch

atmen mit Lungen

besitzen ein Fell

sind gleichwarm
Typische Merkmale:
Vögel
6: 2/23

innere Befruchtung, legen Eier (Kalkschale)

zu Flügeln umgebildete Vordergliedmaßen

Leichtbauweise des Körpers (hohle Knochen,
Luftsäcke)

Federn

Atmung mit Lungen

gleichwarm
Typische Merkmale:
Reptilien

innere Befruchtung

Eiablage an Land

Eier meist mit Pergamentschale

wechselwarm

Atmung mit Lunge

Haut mit Hornschuppen
Vertreter: Echsen, Schlangen, Schildkröten, Krokodile
6: 3/23
Amphibien
Typische Merkmale:

wechselwarm

schleimige, stark durchblutete Haut

äußere (Froschlurche) oder innere Befruchtung
(Schwanzlurche)
Larve
Kiemenatmung
leben im Wasser

Metamorphose
(Verwandlung)
Erwachsenes Tier
Lungen- und
Hautatmung
leben an Land
6: 4/23
Typische Merkmale:
Fische

spindelförmiger Körper

schwimmende Fortbewegung durch Flossen

schleimige Haut mit Knochenschuppen

Kiemenatmung

Schwimmblase

Eiablage (Ablaichen), äußere Befruchtung und
Larvenentwicklung im Wasser

wechselwarm
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Bionik
Kunstwort aus Biologie und Technik.
6: 6/23
Instinktverhalten
Angeborene Verhaltensweisen, die von (Schlüssel-)Reizen
ausgelöst werden und stets in gleicher Weise ablaufen (z.B.
Sperren junger Amseln bei Nesterschütterung).
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Nahrungskette
Nahrungsbeziehungen zwischen verschiedenen Lebewesen:
Pflanzen
 Pflanzenfresser
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Nahrungsnetz
Verknüpfung mehrerer Nahrungsketten
 Fleischfresser
6: 9/23
Gleichwarme Tiere

weitgehend konstante Körpertemperatur

unabhängig von der Außentemperatur gleich bleibend
aktiv (Herzschlag, Atmung, Verdauung, Stoffwechsel)
6: 10/23
Wechselwarme
Tiere
6: 11/23

Körpertemperatur ändert sich mit der
Außentemperatur

Aktivität
hängt
von
der
Außentemperatur
(Herzschlag, Atmung, Verdauung, Stoffwechsel)
Winterschlaf:
Herabsetzen der Körpertemperatur auf einen gleich
bleibend niedrigen Wert
Überwinterung
Winterruhe:
Zustand niedriger Aktivität ohne Abfall der
Körpertemperatur (zur Energieeinsparung)
Winterstarre:
Das Absinken der Körpertemperatur führt zur
Bewegungsunfähigkeit.
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Larve
Nicht geschlechtsreifes Jungtier, das dem erwachsenen
Tier nicht ähnelt (Sondermerkmale!)
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Metamorphose
Verwandlung der Larve in das erwachsene Tier
(Umwandlung und Neubildung von Organen)
ab
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Stammesgeschichtliche
Verwandtschaft
Ähnlichkeiten, die auf einen gemeinsamen Vorfahren
zurückzuführen sind.
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Stammbaum der
Wirbeltiere
Vögel
Fische  Amphibien  Reptilien
Säuger
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Spross:
BlüteFortpflanzung
Aufbau einer
Blütenpflanze
Wurzel:
BlattPhotosynthese
Stängel (Stamm) Transport von Wasser und Mineralstoffen
Wurzel:  Aufnahme von Wasser und Mineralstoffen,
Verankerung im Boden
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Photosynthese
6: 18/23
Zwitterblüte
Licht
Kohlenstoffdioxid
+ Wasser
Chlorophyll
Traubenzucker
+ Sauerstoff
Kronblatt: Anlockung
Staubblatt (♂)
Stempel (♀)
Kelchblatt
Blütenboden
6: 19/23
weiblicher (♀) Blütenteil:
Narbe
Stempel
Griffel
Fruchtknoten mit Samenanlage und
Eizelle
6: 20/23
männlicher (♂) Blütenteil:
Staubbeutel mit Pollen
Staubblatt
Staubfaden
6: 21/23
Fremdbestäubung:
Übertragung von Pollen der Staubblätter einer Blüte auf die
Bestäubung
klebrige Narbe einer anderen Blüte der gleichen Art;
durch Insekten oder den Wind
oder Selbstbestäubung
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Samen (aus Samenanlage) + Umhüllung
Frucht
Samen
}
Frucht
Umhüllung
6: 23/23
Samen
Der Samen ist ein mit Vorratsstoffen umgebener Embryo im
Ruhezustand. Aus jedem Samen kann durch Keimung eine
junge Pflanze hervorgehen.
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