Lektion 01-3-2011

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Volk wurde nicht nur gelehrt, den HERRN allein anzubeten, seinem heiligen Gebot gehorsam zu sein
und dessen Prinzipien im privaten, wie auch im öffentlichen Leben hochzuhalten, sondern dass seine
religiösen Veranstaltungen in Erwartung auf einen »besseren Dienst« (Christi) sein sollten. Sein
Glaube war auf den gerichtet, der kommen sollte. Im Glauben sehnten sich die Israeliten in ihren
Herzen nach dem grossen Vorbild. Sie hielten ständig nach der Erscheinung des prophezeiten Messias Ausschau.
Signs of the Times, 12. August 1889
Lektion 01-1-2012
Sabbat, 31. Dezember 2011
Während der jüdischen Zeit wurde der Einfluss des Geistes Gottes in einer besonderen Art, aber nicht
voll und ganz wahrgenommen. Während Jahrhunderten wurden für die Erfüllung der Verheissung der
Ausgiessung des Heiligen Geistes Gebete gesprochen und nicht eine dieser flehenden Bitten wurde
vergessen.
Christus entschied, dass wenn Er von dieser Erde auffahren werde, Er ein Geschenk denen geben
wird, die an Ihn glaubten und noch glauben werden. Welches Geschenk wäre kostbar genug, als Zeichen und Bestätigung seiner Besteigung des »Mittlerthrones«? Es sollte Jesu Grösse und Hoheit als
König würdig sein. Jesus beschloss, seinen Vertretern, die grösste Gabe, die dritte Person der Gottheit, zu schicken. Jesu Geschenk bestand im göttlichen Geist, in der bekehrenden, erleuchtenden und
heiligenden Kraft für die Menschheit. Dieser kam mit einer Fülle und Macht, so, als wäre Er während
hunderten von Jahren zurückgehalten, aber jetzt über die Gemeinde ausgegossen worden.
Montag, 2. Januar 2012
Wie dankbar sollten wir sein, dass Christus menschliche Natur annahm und dadurch den Versuchungen ausgesetzt wurde, wie wir sie kennen. Obwohl Er Mensch wurde, war Er doch göttlich. Alles,
was dem Vater zugeschrieben war, ist auch Christus zugeschrieben. Sein göttliches Wesen wurde
zum menschlichen Wesen. Er war der Schöpfer von Himmel und Erde, und doch, währenddem Er
auf Erden weilte, wurde Er müde wie die Menschen und suchte Ruhe von dem dauernden Druck der
Arbeit. Er, der den Ozean geschaffen hatte, der die Wasser der Tiefen kontrolliert, der die Quellen
aus der Erde sprudeln lässt, fühlte die Notwendigkeit, sich am Jakobsbrunnen auszuruhen und um
einen Schluck Wasser von einer fremden Samariterin zu bitten.
Review and Herald, 19. Mai 1896
Signs of the Times, 1. Dezember 1898
Jene, die sich im Geist und in ihrer Lebensweise von der Welt unterscheiden, können sich als Söhne
und Töchter Gottes betrachten. Sie dürfen an sein Wort glauben, wie ein Kind jedem Wort seiner
Eltern glaubt. Jede Verheissung ist sicher für den, der da glaubt. Die sich mit dem Vater, dem Sohn
und dem Heiligen Geist vereinen und durch ihr Leben zeigen, dass sie nicht länger dem Lebensweg
ohne die Dreieinigkeit folgen, werden Weisheit von oben erhalten. Sie benötigen der Menschen
Weisheit nicht, damit Christen, gemäss der Art Christi, mit der Welt umgehen. Als Glieder der königlichen Familie, Kinder des Himmlischen Königs, müssen sie das Bedürfnis nach Kraft haben, welche
nur von den himmlischen »Agenten« kommt, die sich verpflichtet haben, zu Gunsten des Menschen
zu wirken.
Nachdem wir eine Verbindung mit der »dreieinigen Macht« eingegangen sind, werden wir unsere
Pflicht gegenüber den Gliedern von Gottes Familie mit heiliger Ehrfurcht wahrnehmen. Wir werden
versuchen, das Gebet zu beantworten: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ (Matthäus 6:10b), indem wir durch ein lebendiges, reines, geheiligtes Leben der Welt zeigen, wie der Wille
Gottes im Himmel ausgeführt wird.
Signs of the Times, 1901
Der Erlöser der Welt, der eingeborene Sohn Gottes, erlöste die Gefallenen durch seinen vollkommenen Gehorsam dem Gesetz gegenüber, durch sein Leben und seinen Charakter und machte es dem
Menschen möglich, diesem heiligen Gesetz der Gerechtigkeit zu gehorchen, welches Adam und Eva
übertraten. Christus tauschte nicht seine Gottheit mit Menschsein, sondern verband Menschsein mit
Gottheit; und im Menschsein lebte Er das Gesetz zugunsten der menschlichen Familie aus. Die Sünden eines jeden der Christus annimmt, werden auf sein Konto geschrieben, denn er hat voll und ganz
der Gerechtigkeit Gottes entsprochen.
Christian Education, S.429
Im Betrachten der Menschwerdung Christi stehen wir verblüfft vor einem unergründlichen Geheimnis, welches den menschlichen Verstand übersteigt. Je mehr wir darüber nachdenken, desto erstaunlicher erscheint es für uns. Wie gross ist doch der Kontrast zwischen der Gottheit Christi und dem
hilflosen Kindlein in Bethlehems Krippe! Wie können wir die Distanz zwischen dem mächtigen Gott
und dem hilflosen Kind ermessen? Und doch offenbarte sich der Schöpfer der Welten, in dem die
ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnte (Kolosser 2:9), im hilflosen Kindlein in der Krippe, höher
als irgendein Engel, dem Vater gleich an Würde und Ehre, und doch das Kleid der Menschheit tragend. Gottheit und Menschheit wurden geheimnisvoll vereint und dadurch wurde der Mensch eins
mit Gott. In dieser Verbindung finden wir Hoffnung für unsere gefallene Rasse.
Sonntag, 1. Januar 2012
Das Volk Israel wurde aus Ägypten, dem Götzendienst, geführt, um als Volk, im Besitz heiliger,
ewig währenden Wahrheit zu sein. Ihm wurde die Erkenntnis des einen, wahren Gottes gegeben. Es
wurde umfassend mit göttlichen Offenbarungen gesegnet, bestehend in Symbolen und Zeremonien,
bis mit dem Tod Christi diese ihre Gültigkeit verloren. Alles in seinem privaten und öffentlichen
Leben war mit einer Religion, die ihm offenbart wurde, verbunden. Das offenbarte Gesetz Gottes
wurde ihm durch Christus gegeben, und erklärte so deutlich seine privaten, sozialen und öffentlichen
Pflichten, damit sich niemand irren musste. Ein Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, wurde
im vierten Gebot offenbart, und Gottes Wille sollte auch sein Wille sein. Volksangehörige, die den
einzig wahren Gott anbeteten, wurden in ihrer Moral gestärkt und entwickelten dadurch ausgeglichene Charaktere, währenddem die, welche andere Götter anbeteten, mehr und mehr entwürdigt heranwuchsen, weil sie menschlichen Leidenschaften frönten und Laster in ihren religiösen Versammlungen tolerierten.
Die Religion Israels war ein allumfassendes, vom Himmel gesandtes Licht, das alle Lebenswege
erleuchtete. Der Psalmist sagt: „Er verkündigt Jakob sein Wort, Israel seine Gebote und sein Recht.
So hat er an keinem Volk getan; sein Recht kennen sie nicht. Halleluja!“ (Psalm 147:19-20) Das
Signs of the Times, 30. Juli 1896
Christus ist unser Führer. Er bekleidete seine Gottheit mit Menschsein. Er demütigte sich selbst, damit Er für die menschliche Rasse, als das Haupt, stehen möge. Er legte seine königliche Krone zur
Seite und gab seine hohe Stellung als Regent über alle Engel auf, die es liebten, seine Befehle auszuführen. Um unsertwillen wurde Er arm, damit durch seine Demut und Armut, menschliche Wesen
reich würden, als Erben der ewigen Herrlichkeit. Der Heiland kam in Einfachheit auf diese Welt und
lebte als Mensch unter Menschen. In allen Punkten, ausser der Sünde, musste die Gottheit die
Menschheit berühren. Auf dieser Erde, wie ein Mensch unter Menschen lebend, antwortete Christus
bejahend die Frage: „Kann ein Mensch das Gebot Gottes halten?“ Er wurde in allen Stücken versucht
wie ein Mensch, doch war Er „ohne Sünde“. Er wurde versucht, damit Er wisse, wie denen zu helfen
ist, die später versucht werden. Er wurde ein Mann der Leiden und kannte die Sorgen der Menschen.
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„Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.“ (Jesaja 53:5)
Er gab sich selbst der Welt hin als ein geistlicher Lehrer, ein vortrefflicher, heilender Missionar.
kann. Als die Jünger sie verstanden, das göttliche Mitleid Gottes wahrnahmen, realisierten sie, dass
in einem gewissen Sinn die Leiden des Sohnes auch die Leiden des Vaters waren. Seit Ewigkeit besteht zwischen Vater und Sohn vollkommene Einigkeit. Sie sind zwei identische Wesen in Bezug auf
die Individualität und eins im Geist, Herzen und Charakter.
Als unser Erlöser sich bereit erklärte den Leidenskelch zu nehmen, um Sünder retten zu können, war
seine Fähigkeit, als Mensch zu leiden, bis an die äusserste Grenze gebracht worden. Aber seine Demütigung als Mensch schmälerte nicht im Geringsten seine würdevolle Identität mit dem Vater.
Während Er als Diener auf Erden wandelte, konnte Er immer noch behaupten: „Ich und der Vater
sind eins.“ (Johannes 10:30)
The Youth's Instructor, 16. Dezember 1897
Review and Herald, 7. Januar 1904
Dienstag, 3. Januar 2012
„Wir müssen uns vergegenwärtigen, dass der Heilige Geist wahrlich eine Person ist, wie Gott sie ist.
Der Heilige Geist ist eine Person, denn Er bezeugt durch unseren Geist, dass wir Kinder Gottes sind.
Wenn dieses Zeugnis gebracht wird, trägt es die Beweiskraft in sich selbst. Zu solchen Zeiten sind
wir sicher und gewiss, dass wir Gottes Kinder sind.
Der Heilige Geist ist eine Persönlichkeit, sonst könnte Er nicht unserem Geist und durch unseren
Geist bezeugen, dass wir Gottes Kinder sind. Er muss auch eine göttliche Person sein, sonst könnte
Er nicht die Geheimnisse ergründen, die in Gottes Gedanken verborgen sind. „Denn welcher Mensch
weiss, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiss auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes.“ Manuskript 20, 1906.
Evangelisation, S.559
Der Tröster, den Christus nach seiner Himmelfahrt zu senden versprach, ist der Geist in der Fülle der
Gottheit, der allen, die Christus als ihren persönlichen Heiland annehmen und an Ihn glauben, die
Macht der göttlichen Gnade offenbart. Das »himmlischen Trio« besteht aus drei lebenden Personen.
Im Namen dieser drei grossen Mächte, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist, werden jene
getauft, die Christus im lebendigen Glauben annehmen. Diese Mächte werden den gehorsamen Kindern Gottes auch in ihrem Bemühen helfen, ein neues Leben in Christus zu führen. Special Testimonies Serie B, 7, 62.63. 1905
Evangelisation, S.558
Der Tröster wird der »Geist der Wahrheit« genannt; es ist seine Aufgabe, die Wahrheit zu bestimmen
und festzuhalten. Er wohnt zuerst im Herzen als Geist der Wahrheit und wird dadurch zum Tröster;
denn nur in der Wahrheit liegen Trost und Frieden. Die Falschheit kennt keinen wahren Frieden oder
Trost. Satan gewinnt durch falsche Lehren und Überlieferungen die Gewalt über den Verstand, und
indem er die Menschen in den Irrtum verführt, entstellt er ihr ursprüngliches Wesen. Der Heilige
Geist aber spricht durch die Heilige Schrift zum Herzen des Menschen und prägt ihm die Wahrheit
ein. Dadurch legt Er den Irrtum bloss und vertreibt ihn aus der Seele. Durch den Geist der Wahrheit,
der sich uns durch Gottes Wort mitteilt, macht sich der HERR sein auserwähltes Volk untertan.
Indem Jesus seinen Jüngern das Amt des Heiligen Geistes beschrieb, versuchte Er in ihnen die Freude und Hoffnung zu wecken, die Ihn selbst beseelte. Er freute sich über die reiche Unterstützung, die
für seine Gemeinde vorgesehen war; denn der Heilige Geist war die wertvollste aller Gaben, die Er
von seinem Vater zur Erhöhung seines Volkes erbitten konnte. Dieser Geist sollte uns als eine erneuernde Kraft erfüllen, ohne die das Opfer Christi wertlos gewesen wäre. Der Hang zum Bösen war
über Jahrhundert hindurch gestärkt worden, und die Unterwerfung der Menschen unter diese satanische Knechtschaft war höchst bestürzend. Nur durch die machtvolle Kraft der dritten Person der
Gottheit konnte der Sünde widerstanden und sie überwunden werden. Der Heilige Geist sollte nicht
in beschränktem Mass, sondern in der Fülle göttlicher Kraft über ihnen ausgegossen werden. Er
macht lebendig, was der Heiland der Welt erwirkt hat. Er reinigt das Herz, und durch Ihn wird der
Gläubige Teilhaber der göttlichen Natur. Christus hat seinen Geist als eine göttliche Kraft gegeben,
um alle ererbten und anerzogenen Neigungen zum Bösen zu überwinden und seiner Gemeinde sein
Wesen einzuprägen.
Das Leben Jesu, S.669-670
Christus versuchte nicht, auf Erden gross angesehen zu werden, und doch war Er die Majestät, vom
Himmel gesandt, in Vornehmheit und Herrlichkeit dem unendlichen Gott gleich. Er war der im
Fleisch offenbarte Gott. Welch Vorwurf ist das Leben Christi für alle, die selbstsüchtig sind und sich
selbst erhöhen, um unter den Menschen gross zu sein! „Er war der Allerverachteste und Unwerteste,
voller Schmerzen und Krankheit.“ (Jesaja 53:3a) Oh Himmel, bewundere dies und sei erstaunt oh
Erde! Die göttliche Natur in der Person Christi wurde nicht in menschliche Natur umgewandelt und
die menschliche Natur des Menschensohns nicht in göttliche Natur, sondern auf geheimnisvolle Weise im Erretter der Menschen vereint. Er war nicht der Vater, aber in Ihm wohnte persönlich die Fülle
der Gottheit, und doch ruft Er der leidenden Welt zu: „Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und
beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn ich bin
sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist
sanft und meine Last ist leicht.“ (Matthäus 11:28)
Manuscript Releases, vol.6 S.112-113
Donnerstag, 5. Januar 2011
Der Heilige Geist erhebt und verherrlicht den Heiland. Er sucht den HERRN in seiner Reinheit und
Gerechtigkeit und die Erlösung, die durch Ihn geschehen ist, uns vor Augen zu führen. Jesus sagt
über den Heiligen Geist: „Von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen.“ (Johannes
16:14) Dieser Geist ist der einzige, wirksame Lehrer der göttlichen Wahrheit. Wie hoch muss doch
Gott das menschliche Geschlecht schätzen, dass Er seinen einzigen Sohn zu unserer Errettung dem
Tod überantwortet und uns seinen Geist zum beständigen Lehrer und Begleiter gegeben hat!
Mittwoch, 4. Januar 2012
Der Weg zu Christus, S.66
Die Liebe Gottes war Christi Thema, wenn Er von seiner Mission und seinem Werk sprach. Er sagte:
„Darum liebt mich mein Vater, weil ich mein Leben lasse, dass ich's wieder nehme.“ (Johannes
10:17) „Mein Vater liebt euch mit seiner weltumfassenden Liebe, Er liebt dich persönlich, weil ich
mein Leben dahingab, um dich und die Welt, in der ihr seid, zu retten.“ „Ein neues Gebot gebe ich
euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb
habt.“ (Johannes 13:34) Die Jünger verstanden diese Liebe sehr gut, als sie sahen, wie ihr Heiland
Schande, Vorwürfe, Zweifel und Verrat erlitt und sie seine Todesangst im Garten Gethsemane und
seinen Tod am Kreuz von Golgatha miterlebten. Dies ist eine Liebe, deren Tiefe kein Lot ergründen
In der Schöpfung waren Christus und Gott eins, Christus war Gott ebenbürtig. Er allein, der Schöpfer
des Menschen, konnte sein Erlöser sein. Kein Engel des Himmels wäre in der Lage gewesen, dem
Sünder den Vater zu offenbaren und ihn zur Verbindung mit Gott zurück zu gewinnen. Aber Christus
konnte die Liebe des Vaters wiedergeben, „denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit
sich selber.“ (2. Korinther 5:19a) Christus konnte der »Schiedsrichter« zwischen einem heiligen Gott
und einer verlorenen Menschheit sein, einer, „der seine Hand auf uns beide“ (Hiob 9:33) legen
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konnte. Er schlug vor, die Schuld und Schande der Sünder auf sich selbst zu nehmen, die Sünde, die
in den Augen Gottes so beleidigend ist, dass die Trennung Jesu vom Vater notwendig wurde. Christus schlug vor, sich in die Tiefe der Entartung und Leiden der Menschen zu versetzen, um die bussfertige Seele wieder in Harmonie mit Gott zu bringen; Christus, das Lamm, das seit der Gründung
der Welt sich anerbot, selbst als Opfer für die gefallenen Söhne Adams zu sterben.
Durch die Schöpfung und Erlösung, die Natur und Christus, sind die Herrlichkeiten des göttlichen
Charakters offenbart. Durch die phantastische Darstellung seiner Liebe, indem Er „seinen eingeborenen Sohn gab“, ist der Charakter Gottes den Intelligenzen des Universums offenbart
Signs of the Times, 13. Februar 1893
Christus sagte über den Heiligen Geist: „Er wird mich verherrlichen.“ (Johannes 16:14) So wie
Christus den Vater verherrlichte, indem Er seine Liebe auslebte, so sollte der Heilige Geist Christus
verherrlichen, indem Er der Welt die Reichtümer seiner Gnade offenbarte. Das wahre Bild Gottes
muss in der Menschheit wiederhergestellt werden. Gott Vater und der Sohn Jesus Christus sind an
der Charaktervervollkommnung ihres Volkes beteiligt.
Der Geist wirkt in uns, indem Er uns lebhaft und oft die kostbaren Wahrheiten des Erlösungsplanes
in Erinnerung ruft. Sollten wir diese Wahrheiten vergessen, würden für uns Gottes reiche Verheissungen ihre Wirksamkeit verlieren. Der Geist erleuchtet uns, wenn wir in der Dunkelheit leben, Er
unterrichtet uns wenn wir unwissend sind und hilft uns in verschiedenen Bedürfnissen. Aber die Gedanken müssen sich stets mit Gott beschäftigen. Wenn wir den Wunsch zu beten nicht haben, um mit
Gott zu reden, der die Quelle aller Kraft und Weisheit ist, wird der Geist nicht in uns wohnen bleiben.
Jene, die ungläubig sind, werden der Gnade Gottes nicht teilhaftig, um Weisheit zu erlangen, die
Erlösung zu verstehen, geduldig zu sein, himmlische Gaben wertzuschätzen, Satans Absichten
schnell zu durchschauen und stark im Widerstehen der Sünde zu sein.
Review and Herald, 19. Mai 1904
Bevor die Gläubigen die Schwelle überschreiten, werden ihre Namen erst dann eingetragen, wenn sie
im Namen der dreieinigen Mächte der himmlischen Welt getauft wurden. Der menschliche Sinn wird
durch die Taufe, am Anfang des christlichen Lebens, geprägt. Dies bedeutet sehr viel. Das Werk der
Errettung ist keine leichte Angelegenheit, sondern so gross, dass die höchsten Autoritäten von dem
Bekenntnis des Glaubens durch menschliche Werkzeuge in Anspruch genommen werden. Die ewige
Gottheit – Vater Sohn und Heiliger Geist – beteiligt sich an der Tat die notwendig ist, um dem
menschlichen Wesen die Zusicherung zu geben, ... die himmlischen Mächte mit den menschlichen
verbindend, so dass der Mensch durch himmlisches Eingreifen Teilhaber der göttlichen Natur und ein
Mitarbeiter Christi wird.
Manuskript Releases 45, 14. Mai 1904
Die Gottheit war voll Erbarmen für die gefallene Rasse, und der Vater, der Sohn und der Heilige
Geist gaben sich der Aufgabe hin, einen Erlösungsplan zu schaffen.
Atlantic Union College Record, 1. April 1901
Die Erlösung der Menschen ist ein grosses Unternehmen, welches sämtliche gegebenen Eigenschaften aus der göttlichen Natur kommend, erfordert. Vater, Sohn und Heiliger Geist haben sich selbst
verpflichtet, aus Gottes Kindern Überwinder zu machen, durch den, der sie liebt. Der HERR ist gnädig und geduldig, Er wünscht nicht, dass jemand verloren geht und hat deshalb für Kraft gesorgt, um
aus den Menschen mehr als Überwinder zu machen.
Pacific Union Recorder, 5. Januar 1905
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