Code branche / Code Classe

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Enseignement secondaire technique
Cycle inférieur
SCNAT - Sciences naturelles
Programme
8TE_8PO
Langue véhiculaire : allemand
Nombre minimal de devoirs par trimestre : 2 (1+1) + 1 (TP)
Programm des naturwissenschaftlichen
Unterrichts „Sciences naturelles“ in der 8.
Klasse des technischen Sekundarunterrichts
Allgemeine Einleitung
- 3 Stunden NTW (Naturwissenschaften) davon
- 1 Stunde praktisches Arbeiten: zwei Gruppen zu je einer Doppelstunde alle 14 Tage
- NTI (Nouvelles technologies de l’information) werden im NTW-Unterricht integriert
Das offizielle Buch dient als Referenz. Alle Themen des Curriculum werden auf Basis des
Buches behandelt. Der Schwierigkeitsgrad der behandelten Themen sollte den
Schwierigkeitsgrad des Buchs auf keinen Fall übersteigen!
Die Reihenfolge der Kapitel und die Auswahl der Anwendungen (Werkstätten…) bleibt dem
Lehrer überlassen.
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Gestaltung des NTW-Unterrichtes
1. Für jedes Kapitel sind Grundbegriffe vorgesehen welche obligatorisch erörtert
werden müssen (= Pflichtprogramm).
Die Grundbegriffe werden, wenn möglich, mit Hilfe von Anschauungsmaterial
ausgearbeitet und mit praktischen Versuchen („Werkstätten“: Experimente,
Beobachtungen, Vorgehensweisen, Einsatz vom Rechner...) in der kleinen Gruppe
ergänzt.
2. Aus den Grundbegriffen leiten sich Grundkonzepte ab, die sich regelmäßig während
des ganzen „Cycle inférieur“ wiederholen. Den SchülerInnen sollte das vernetzte
Denken nahegebracht werden. Es soll hervorgestrichen werden, dass die einzelnen
Grundkonzepte sich immer wiederholen und sich wie einen roten Faden durch alle
Themen der Naturwissenschaften ziehen. Die angeführten Konzepte beinhalten
sowohl
allgemeingültige
naturwissenschaftliche
Theorien,
Modelle
oder
Anschauungen (z.B. Kausalitätsprinzip, Anpassung der Lebewesen, Teilchenmodell,
Energieformen…) als auch Einstellungen und Fertigkeiten der SchülerInnen (z.B.
Umweltschutz, Klimaschutz, Verantwortung für sich und andere, präzises
Beobachten…).
3. Arbeitsweisen in den NTW werden nach der Einführung im ersten Kapitel bei
jedem Thema erneut eingesetzt. Die Anforderungen in Komplexität und Präzision
werden nach und nach gesteigert.
4. Anwendungen im Alltag illustrieren die Bedeutung der Grundbegriffe des
jeweiligen Kapitels und werden entweder exemplarisch erklärt, durch Recherchen der
SchülerInnen entdeckt oder praktisch erarbeitet.
5. Der Rechner sollte sinnvoll eingesetzt werden. Nach einem kurzen Einleitungskurs
(Netzwerk, Datenverwaltung) werden die wichtigsten Hilfsmittel (Textverarbeitung,
Browser, Suchmaschinen) kurz erläutert und der Einsatz letzterer regelmäβig geübt.
Ein separater Rechnerkurs außerhalb des NTW-Saals ist nicht erforderlich!
6. NTI: Anregungen
Unterrichtsmaterial.
zum
Gebrauch
von
rechnerunterstüztem
didaktischem
Fertigkeiten Informatik 8. Klasse:
Benutzen des Rechners: Zugang zum schulinternen Netzwerk, Verwalten von Ordnern und
Dokumenten
Versuchsprotokoll erstellen: Verfassen von Texten mit entsprechendem Layout, Einfügen
von Bildern
Internetrecherche: Benutzen einer Suchmaschine (www.blinde-kuh.de...); Bildersuche,
Online-Enzyklopädien, Bestimmungsübungen…
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Bewertung:
- Eine Prüfung pro Trimester obligatorisch
- Eine weitere Note soll sich entweder aus regelmäßigen Tests, Aufgaben, Forschungs=
tagebuch usw. oder einer zweiten Prüfung ergeben.
- Eine Note für praktisches Arbeiten im naturwissenschaftlichen Labor. In dieser Note ist
auch die Bewertung der Fertigkeiten in der Informatik enthalten.
Die Note für praktisches Arbeiten im naturwissenschaftlichen Labor und die Bewertung der
Fertigkeiten in der Informatik müssen zusammen zu einem Drittel in die Trimesternote
einfließen.
Beim praktischen Arbeiten wird sowohl das Arbeiten an sich, als auch das Endprodukt
(Bericht, Präsentation, Tabelle, Diagramm...) bewertet. Die SchülerInnen sollen ein
Forschungstagebuch (Portfolio) anlegen, in dem sie alle Resultate ihrer praktischen Arbeiten
sammeln. Es sollte darauf geachtet werden, dass alle Arbeiten in der Klasse fertiggestellt
werden, um zu vermeiden, dass die SchülerInnen die Arbeit von einer anderen Person
ausführen lassen.
Kapitel: Arbeiten wie die Naturwissenschaftler
Ziel: Arbeitsweisen in NTW erklären (Fertigkeiten entwickeln, Neugierde wecken…)
Folgende Schritte sind exemplarisch an einem oder mehreren Beispielen auszuarbeiten
(z.B. Beobachtung an Tieren oder Pflanzen, Magnetismus, Stoffeigenschaften...
1. Beobachtungen:
Zuhören, …
Spontaneität,
Neugierde
fördern,
Diskussionsbereitschaft,
2. Fragestellung: nur einer Frage nachgehen und eine Frage nach der anderen
festhalten, …
3. Hypothese erstellen
4. Sicherheitshinweise: Gefahrensymbole, Sicherheitseinrichtungen kennen, …
5. Versuche konzipieren (Vergleich: Versuch ohne Parameter X und Kontrollversuch mit
Parameter X) und durchführen
6. Versuche darstellen und auswerten: Zeichnung (Skizze des Versuchsaufbaus, …)
anfertigen, Schema beschriften, Grafik erstellen, Interpretation der Ergebnisse, …
7. Versuchsprotokoll verfassen
eventuell: Langzeitversuche
„Kristallzucht“…)
(„Schneckarium“,
„Wurmarium“,
„Miniwetterstation“,
Diese Vorgehensweise (1-7) soll in jedem Kapitel mindestens einmal zur Anwendung
kommen, um diese Fertigkeiten zu festigen.
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Kapitel: Die Stoffe um uns herum
Grundbegriffe:
Grundlegende Stoffeigenschaften (Farbe, Geschmack, Geruch, Löslichkeit, elektrische
Leitfähigkeit, Aggregatszustände, Wärmeleitfähigkeit, magnetisches Verhalten); Reinstoff –
Stoffgemische (Emulsion, Suspension, Lösung); einfacher Stromkreis; Gefahrensymbole;
Trennverfahren (Filtration, Eindampfung, Abscheidung, Destillation, Magnettrennung,
Zentrifugation, Chromatographie).
Grundkonzepte:
Sicherheit im Labor und Zuhause; Erfahrung mit allen Sinnen; Struktur und Eigenschaft;
Kausalität (Ursache-Wirkung); Teilchenmodell.
Anwendungen: (zur Auswahl)
Untersuchung von Stoffen; Lebensmittelfarben; Zusammensetzung von Lebensmitteln...
NTI: (zur Auswahl)
Informationen zu „Stoffen des Alltags“; Darstellung von Bestandteilen der Nahrung (einfaches
Säulendiagramm, Tortendiagramm…).
Kapitel: Wahrnehmung mit allen Sinnen
Grundbegriffe:
Sinnesorgane des Menschen; Reiz-Reaktions Kette (Nerv, Nervenzentren); Umwandlung ReizNervenimpuls; Lichtquellen; Lichtausbreitung (Modellvorstellung); Aufbau des menschlichen
Auges und Funktionsweise; Fehlbildungen am Auge (Weitsichtigkeit-Kurzsichtigkeit);
Konvergenz und Divergenz an Linsen (nur zur Erklärung der Sehhilfen); Schall – Töne;
Übertragung von Schallwellen; das menschliche Ohr (Grundaufbau); die menschliche Haut
(fakultativ); die menschliche Nase (fakultativ); die menschliche Zunge (fakultativ).
Grundkonzepte:
Information und Kommunikation; Erfahrung mit allen Sinnen; Sinneswahrnehmung;
Steuerung und Regelung; Wellenausbreitung; Lichtbrechung; Umgang mit Messgeräten (z.B.
absolute Temperaturmessung mit Thermometer, Lautstärkemesser).
Anwendungen: (zur Auswahl)
Versuche zu den Sinnen; Versuche zum Licht; Versuch zur Lochkamera; Gefahren durch Licht,
z.B. durch UV-Strahlung; Töne-Schall, Versuche zum Gehörsinn; Versuche zu
Wärmeempfindlichkeit und zum Tastsinn; Versuche zu Geschmacks- und Geruchssinn; Galileo
Science Mobil (www.mnhn.lu).
NTI: (zur Auswahl)
Versuchsprotokolle verfassen; Lärm interaktiv aufzeichnen; Diagramme interpretieren.
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Kapitel: Pflanzen – Tiere – Lebensräume
C) Der Wald – ein Lebensraum für Pflanzen, Tier und Mensch
Grundbegriffe:
Wirbeltiere – Wirbellose; WirbelloseTiere (Übersicht); Stockwerke des Waldes und
Angepasstheit an Licht- und Bodenverhältnisse (Vergleich Mischwald, Nadelwald);
Laubbäume; Fotosynthese; Vogelflug; Lebensgemeinschaft; Nahrungskette; vereinfachter
Nahrungskreislauf (Erzeuger-Verbraucher-Zersetzer).
Grundkonzepte:
Artenvielfalt und Artenschutz; Klassifikation von Lebewesen; Angepasstheit an den
Lebensraum; Struktur und Funktion (z. B. : Vogelflug); Landschaftsschutz; Naturschutz;
Verantwortung für das Umfeld und die Umwelt; Ursache-Folgewirkung, Vernetzungen und
Wechselwirkungen.
Anwendungen: (zur Auswahl)
Merkmale, Vielfalt und Wichtigkeit der Insekten für Mensch und Natur (Humus, Entstehung
des Bodens);
Umgang mit einem Bestimmungsbuch; Tierspuren; Freilandarbeiten –
Exkursion in den Wald (z.B. siehe Angebot unter www.snj.lu courrier de l’éducation nationale,
éducation au développement durable); Messen von abiotischen Faktoren; Versuche zum
Einfluss der abiotischen Faktoren auf die Lebewesen (Keimungsversuche, Versuche mit
Asseln, Würmern...)
Versuche zur Fotosysnthese; Bodenuntersuchungen und Bestimmungsübungen zur
Bodenfauna; Schulgarten anlegen/pflegen.
NTI: (zur Auswahl)
Beobachtungsprotokoll verfassen; Steckbriefe (Pflanzen und Tiere des Waldes); OnlineBestimmungsübung; Bestimmungsschlüssel erstellen; Bericht über eine Besichtigung;
Dokumentation über den Lebensraum Wald mit digitalen Fotos; www.insektenbox.de.
Kapitel: Geräte im Alltag
Grundbegriffe:
Schaltzeichen in einem elektrischen Stromkreis; Gefahren des elektrischen Stroms;
magnetische Pole; Energieverbrauch und Energiegewinnung (erneuerbare Energie).
Grundkonzepte:
Funktionsweise eines elektrischen Gerätes (z.B. Glühlampe, Bügeleisen…); Wirkungen
(z.B. Wärme,
Licht,
Magnetismus)
des
elektrischen
Stroms;
Nachhaltigkeit
(Niedrigenergiegeräte); magnetische Polgesetze.
Anwendungen: (zur Auswahl)
Einfache Stromkreise untersuchen; Wirkungen des elektrischen Stromes untersuchen;
Sicherung; Elektromagnet; Energieverbrauch von Geräten und Lampen untersuchen (
Möglichkeiten Energie im Haushalt zu sparen); erneuerbare Energien (siehe Anlagen in
Beckerich oder Remerschen...).
NTI: (zur Auswahl)
Vorteile und Nachteile der verschiedenen Kraftwerke untersuchen; Energiegewinnung in
Luxemburg nachschlagen.
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Kapitel: Mein Körper – meine Gesundheit
Grundbegriffe:
Skelett der Wirbeltiere; Stoffwechsel; Bestandteile der Nahrungsmittel; Verdauung; Atmung;
Herz und Kreislauf; Blut; Körperpflege.
Grundkonzepte:
Gesunde Ernährung; Stoffwechsel; Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislauf-Systems
und des Verdauungsapparates; Risiken; Anpassungen an unterschiedliche Leistungen.
Anwendungen: (zur Auswahl)
Beobachtungen und Versuche zur Atmung (Lungenvolumen, Atemfrequenz...); Herzschlag
(Pulsmessung); Lebensmittelanalysen; Rezepte nachschlagen und erstellen; Rezepte
nachkochen; Ernährungsplan analysieren; fakultativ Herz / Lunge präparieren.
NTI: (zur Auswahl)
Anpassung des Körpers an unterschiedliche Leistungsanforderungen: Puls, Atemfrequenz,
Lungenvolumen... messen und mit dem Ruhezustand vergleichen, Werte darstellen.
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