Gesunde Zähne für die Kleinsten

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Köln, 10. Juni 2012
Prophylaxe und gesunde Ernährung schützen vor
Presseinformation
Nuckelflaschenkaries
Gesunde Zähne für die Kleinsten
Die Nuckelflasche ist für die Ernährung des Kleinkindes
ein wichtiges Hilfsmittel. Für viele Eltern ist sie ein
ständiger Begleiter. Darüberhinaus hilft sie das unruhige
Kind zu besänftigen und sorgt für gute Laune. Aber
Vorsicht! Befinden sich in der Nuckelflasche zucker- und
säurehaltige
Getränke
wird
aus
der
gutgemeinten
Ernährungs- und Beruhigungsmethode eine echte Gefahr
für die ersten Zähne. Insbesondere das andauernde
Umspülen der Zähnchen mit Zucker und Säure führt
häufig zu der folgenschweren Nuckelflaschenkaries.
Der Zucker schädigt die Zähne nicht direkt. Vielmehr
verwandeln Bakterien den Zucker aus den Getränken zu
Säure, die den Zahn entkalkt und langsam zerstört. Da
Milchzähne beim Kauen und in der sprachlichen Entwicklung
eine wichtige Rolle spielen, sollten Eltern ihren Kindern die
Nuckelflasche nicht zum Dauernuckeln überlassen und diese
nur mit Wasser oder ungesüßtem Tee füllen. Dabei sollte man
beim Einkauf darauf achten, dass der Kindertee wirklich
keinen Zucker enthält. Es ist hilfreich zu wissen, dass Zucker
viele „Gesichter“ hat. Es gibt Trauben-, Frucht-, Milch-, und
Rohrzucker, sowie Saccharose.
„Sobald ein Baby sitzen kann, sollte man das Trinken aus dem
offenen
Becher
mit
Wasser
oder
ungesüßtem
Tee
angewöhnen, um ein Dauernuckeln an der Flasche zu
verhindern“, weiß Prof. Dr. Dietmar Oesterreich von der
Initiative proDente.
Kontakt:
proDente e.V.
Carolin Mirow
Aachener Str. 1053-1055
50858 Köln
Telefon +49 221 170 99 7-40
Telefax +49 221 170 99 7-42
Mobil
+49 163 776 336 8
[email protected]
www.prodente.de
Gesund ernähren
Babys und Kinder benötigen eine ausgewogene mineralstoffund vitaminreiche Ernährung für die gesunde Entwicklung von
Körper und Zähnen. Dazu gehören Milchprodukte, welche den
Zähnen Kalzium und Phosphat liefern, sowie später Obst und
rohes Gemüse, das die Kauaktivitäten anregt.
Außerdem spielen Fluoride in der Kariesprophylaxe bei
Kindern eine zentrale Rolle. Fluoride härten die Zähne und
schützen vor Säureangriffen von Plaquebakterien. Eltern
sollten
daher
beim
Kochen
fluoridhaltiges
Speisesalz
verwenden. Gleichzeitig dürfen jedoch nicht Fluoridtabletten
verabreicht werden. Schon ab dem ersten Milchzahn sollten
die Zähne einmal täglich mit einem Hauch Kinderzahnpasta
mit einem Fluoridgehalt von 500 ppm gereinigt werden. Je
früher ein Kind mit der richtigen Mundpflege vertraut gemacht
wird, desto besser. Ein im Kindesalter erlerntes Verhalten wird
meist ein Leben lang beibehalten.
Kontrolle sorgt vor
Bis
zum
Ende
des
ersten
Lebensjahres
sollte
eine
Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt erfolgen. Das hat den
Vorteil, dass das Kind von Anfang an mit der Zahnarztpraxis
vertraut wird und Eltern in dieser Lebensphase viele wichtige
Informationen zur Mundgesundheit erhalten. In zahlreichen
Bundesländern
bieten
Zahnärzte
den
Eltern
einen
„Zahnärztlichen Kinderpass“ an, der die Mundgesundheit des
Kindes bis zum sechsten Lebensjahr begleitet. In der Regel
sieht der Kinderpass halbjährliche Vorsorgeuntersuchungen in
dieser Zeitspanne vor. „Schritt für Schritt begleitet der
Zahnarzt während dieser Zeit die gesunde Entwicklung des
Kiefers und der Milchzähne. Altersgerechte Mundhygiene ist
dabei genauso ein Thema wie zahngesunde Ernährung und
die
Verabreichung
von
Fluoriden“,
erklärt
Prof.
Dr.
Oesterreich. So ist auch das Thema „Umgang mit der
Nuckelflasche“ in den Kinderpass aufgenommen worden. „Ziel
ist , dass der „Zahnärztliche Kinderpass“ bereits werdenden
Müttern genauso selbstverständlich wie der Mutterpass
mitgegeben wird“, so Prof. Dr. Oesterreich.
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Initiative proDente e.V. – Fakten
Fünf Verbände, die das gesamte dentale Leistungsspektrum in Deutschland repräsentieren,
engagieren sich seit 1998 in der Initiative proDente e.V.

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK)

Der Freie Verband der Deutschen Zahnärzte (FVDZ)

Der Verband Deutscher Zahntechniker-Innungen (VDZI)

Der Verband der Deutschen Dental-Industrie (VDDI)

Bundesverband Dentalhandel (BVD)
Warum diese Initiative?
proDente hat sich zum Ziel gesetzt, fundiertes Fachwissen aus den Bereichen Zahnmedizin und
Zahntechnik zu vermitteln. Die Initiative will zur Unterstützung der Zahnärzte und Zahntechniker
engagierte Aufklärung für den Patienten bieten.
proDente will den Wert gesunder und schöner Zähne darstellen. Vor allem die Aufklärungsarbeit
von der Prophylaxe bis zur Prothetik steht dabei im Mittelpunkt. Für Zahnärzte und
Zahntechniker präsentiert proDente ein umfangreiches Service-Angebot, um die
Kommunikation mit den Patienten zu erleichtern.
Geschäftsstelle
Dirk Kropp, Geschäftsführer Public Relations, Carolin Mirow und Dr. Kerstin Albrecht sind
Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Öffentlichkeitsarbeit von proDente. Sitz der
Geschäftsstelle ist Köln.
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