WAT Narkose Schmerztherapie Nachbericht Telefonaktion

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Nachbericht / Telefonaktion zum Weltanästhesie-Tag 2014
Experten beraten zu
Narkose und postoperativer Schmerztherapie
„Die meisten AnruferInnen wollten wissen, was vor einer Narkose zu beachten ist
und was man gegen starke Schmerzen unternehmen kann“, so das Fazit der Anzahl
Experten, die die Leserinnen und Leser der Zeitung am Datum individuell beraten
haben. Jeder der Anzahl Fachärzte für Anästhesiologie stand den Anrufern zu
einem eigenen Schwerpunkt Rede und Antwort: Während Experte 1 Fragen rund um
die Narkose beantwortete, stand Experte 2 den Lesern zum Thema postoperative
Schmerztherapie Rede und Antwort. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten:
In vier Wochen werde ich unter Vollnarkose operiert – was passiert vor, während
und nach der Narkose mit mir?
Vor der Narkose führt Ihr Anästhesist ein aufklärendes Gespräch mit Ihnen. So macht er
sich ein Bild von Ihrer Krankengeschichte und Ihrem Gesundheitszustand. Während
dieses Termins haben Sie die Möglichkeit, Fragen rund um den Eingriff zu stellen. Das
Gespräch hilft dem Arzt aber auch, das richtige Narkosemittel auszuwählen und die
Dosierung zu berechnen. Am Tag der Operation bekommen Sie in der Regel
Medikamente verordnet, die das Einleiten der Narkose erleichtern. Kurz vor OP-Beginn
wird mit der Vorbereitung auf die Anästhesie mit der ständigen Überwachung Ihrer
Herztätigkeit und Ihres Blutdruck begonnen. Bei der Vollnarkose versetzt Sie Ihr
Anästhesist in einen künstlichen Tiefschlaf in dem Sie keine Schmerzen empfinden.
Während der Operation bleibt er permanent bei Ihnen und überprüft ständig Ihre Vitalwerte
wie Blutdruck, Atmung und Puls. Nach dem Eingriff begleitet er Sie in den Aufwachraum.
Sobald der Körper die Narkosemittel vollständig abgebaut hat, übergibt er Sie an die
entsprechende Station.
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Was muss ich vor einer Narkose beachten?
In einem Gespräch vor Ihrer Narkose klärt Ihr Anästhesist Sie unter anderem darüber auf,
worauf Sie in den 24 Stunden vor dem Eingriff achten müssen. Am Tag der Narkose
sollten Sie nicht mehr rauchen. Schminken Sie sich ab und lassen Sie alle leicht
abnehmbaren Schmuckstücke, wie Ohrringe, Ringe oder Ketten auf der Station. Auch
Prothesen, Brillen und Kontaktlinsen dürfen nicht mit in den Operationssaal genommen
werden. Klären Sie im Vorfeld mit Ihrem Anästhesisten, welche Medikamente Sie vor der
Anästhesie noch einnehmen können.
Generell dürfen Sie bis zu sechs Stunden vor Beginn der Narkose leichte, kleine
Mahlzeiten essen oder ein Glas Milch trinken. Klare Flüssigkeit wie Wasser, Kaffee oder
Tee ohne Milch können in kleinen Mengen bis zwei Stunden vor der Operation getrunken
werden.
Ich habe Angst vor einer Vollnarkose. Zu Recht?
Viele Patienten fürchten sich vor einer Narkose. Sie haben Angst davor, das Bewusstsein
zu verlieren und die Kontrolle über den eigenen Körper aufzugeben. Das ist völlig normal.
Doch eine Anästhesie ist heutzutage sehr sicher. Moderne Technik, innovative
Medikamente und nicht zuletzt der Anästhesist selbst sorgen dafür. Er ist ein umfassend
ausgebildeter Facharzt, der neben Kenntnissen im Bereich Anästhesie auch viel Wissen
zu Schmerztherapie, Notfall- und Intensivmedizin mitbringt. Sollten Sie sich weiterhin
Sorgen machen, dann sprechen Sie im Aufklärungsgespräch offen mit ihm über Ihre
Ängste und fragen Sie ihn, wie Sie sich am besten auf die Operation vorbereiten können.
Wie stark sind meine Schmerzen nach der Operation?
Da eine Operation ein Eingriff in den Körper ist, können Schmerzen nicht vermieden
werden. Allerdings können diese inzwischen mittels moderner Medikamente und
innovativer Verfahren auf ein gut erträgliches Maß begrenzt werden. Die Stärke des
Schmerzes hängt zum einen von der Operationsart ab und zum anderen vom
persönlichen Schmerzempfinden. Schon während der Operation bereiten die
Anästhesisten Sie auf die Phase nach der Operation mit Schmerzmitteln vor.
Nach dem Eingriff wird mit Ihnen die Schmerzbehandlung (LINK: Therapiemöglichkeiten)
individuell abgestimmt.
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Woher weiß der Arzt, wie stark meine Schmerzen sind?
Da jeder Mensch Schmerzen anders empfindet, ist das behandelnde Team auf Ihre
Mithilfe bei der Schmerzmessung (LINK: Schmerzen messen und behandeln) angewiesen,
denn Sie selbst können am besten einschätzen, wie stark Ihre Schmerzen sind. Anhand
einer Skala von 0 bis 10 kann gemeinsam die Schmerzstärke eingeordnet werden.
Dementsprechend werden Art und Stärke des Schmerzmittels festgelegt. Die Befragung
des Patienten zu den individuellen Schmerzen ist auch bei Kindern wichtig, da
Außenstehende, egal ob Eltern oder Behandelnde, Schmerzen anders einschätzt. Die
Einschätzung der Eltern liefert aber wichtige Zusatzinformationen für die Behandlung.
Zusätzlich zu der Befragung werden die Ärzte und das Pflegepersonal Ihr Verhalten
(Bewegung, Atemtiefe, Husten) und Körperwerte (Herzfrequenz, Blutdruck, Atemrate)
beobachten, diese mit Ihren Aussagen abgleichen und entsprechend reagieren.
Machen Schmerzmittel abhängig?
Durch die modernen Therapiekombinationen ist diese Befürchtung unnötig. Opioide
werden in der postoperativen Phase meist nur kurz benötigt. Die Dosierung wird individuell
angepasst und richtet sich nach einem Schema: Alter, Gewicht, Organfunktion – so viel
nötig, so wenig wie möglich.
Kontakt für Rückfragen:
Klinik XY
Tel: (Vorwahl) Telefonnummer / Fax: (Vorwahl) Faxnummer
Name Pressekontakt (-Durchwahl)
E-Mail Adresse
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