Täglich 8 Mio. A4 Seiten

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PRESSEMELDUNG 1. JUNI 2007
Täglich 8 Mio. A4 Seiten
Nach dem gelungenen Testbetrieb gehen die
Salzburger Landeskliniken mit dem
ganzheitlichen Klinischen-Informations-System
ORBIS® in Betrieb
Während der Nacht zum 1. Juni 2007 wurden die 600.000 im alten EDV System
gespeicherten Personendaten (Name, Anschrift usw.) und die in den SALK ca.
1.500 aktuellen Fälle in das neue Klinische-Informations-System ORBIS®
übernommen. Nach Überprüfung der übertragenen Daten hat ORBIS® heute um
7.00 Uhr den Betrieb aufgenommen. „Mit der Einführung des neuen KlinischenInformations-Systems (KIS) wird die SALK einen großen Meilenstein auf dem
Weg in ein modernes, prozessorientiertes Unternehmen im Gesundheitswesen
realisieren können“, erklärt Auftraggeber und SALK Geschäftsführer Dr. Max
Laimböck. ORBIS® wird bereits in rund 680 Krankenhäusern europaweit
eingesetzt. Täglich werden in den SALK rund 30.000 MB an Daten erzeugt – dies
entspricht einer Datenmenge von ca. 250 CDs oder 8 Millionen A4-Seiten. Da
diese Software-Umstellung für die SALK Mitarbeiter eine große Umstellung im
Umgang mit einem neuen EDV System bedeutet und zu Beginn einer so großen
Umstellung auch noch Optimierungen vorgenommen werden müssen, sind in
den nächsten Tagen vermehrte Wartezeiten bei der Patientenaufnahmen bzw.
administrativen Abläufen möglich – Akutaufnahmen sind davon nicht betroffen.
600 Standardformular weniger
Als sich die SALK – Salzburger Landeskliniken Anfang 2006 entschloss ein neues
Klinisches-Informations-System einzuführen, war die Ausgangsposition klar. Die
bestehende Systemlandschaft war sehr heterogen – es gab viele Schnittstellen, die ein
erhöhtes Fehlerpotential darstellen. Heutzutage geht es bei einem Klinik-InformationsSystem darum, eine umfassende, lückenlose und jederzeit verfügbare Kommunikation,
Dokumentation und Auswertbarkeit der Patientendaten zu gewährleisten insbesondere, wenn interdisziplinär und interprofessionell gearbeitet wird, wie im Fall
der SALK-Salzburger Landeskliniken. Im Rahmen der ORBIS® SystemImplementierung wurden Abläufe durchleuchtet und auf deren Redundanz geprüft.
Beispiele dafür sind die Vorlagen für Arztbriefschreibung und bei Befunden. Diese
konnten im Laufe des Projektes von 650 auf 50 Standardformulare reduziert werden.
Nach Vorlaufzeit: Schnell verfügbare Patientendaten
Für die Qualität der Patientenbehandlung ist eine rasche und vollständige Verfügbarkeit
der Krankengeschichte mit allen Bild- und Textdaten von größter Bedeutung. Ärztlichen
Mitarbeitern und Mitarbeitern der Pflege und aller anderen medizinischen Berufe der
Salzburger Landeskliniken (SALK) müssen Patientendaten und Krankengeschichten
auf eine einfache und präzise Weise zugänglich sein. Schnell verfügbare
Patientendaten führen zu besseren Diagnosen und Therapien. Zudem wird die
Organisation durch ein integriertes Modul zur Terminierung von Ambulanzbesuchen
etc. unterstützt. Das Projektteam zur Einführung hat gemeinsam mit dem Hersteller der
ORBIS® Software, Agfa HealthCare, einen mehrstufigen Einführungsprozess für
ORBIS® erarbeitet, der die Einbindung aller wesentlichen Funktionsstellen
einschließlich Labor sowie den Einstieg in die digitale Pflegedokumentation für die
kommenden beiden Jahre vorsieht. Im ersten Schritt wird eine Grundverfügbarkeit alle
wichtigen Funktionalitäten sichergestellt.
Informations-System über Nacht erneuert
Das Projekt an den SALK – Salzburger Landeskliniken stellt in seinem Umfang das
bisher größte von der Fa. Agfa HealthCare realisierte Projekt dar, da in einem
integrierten Umstieg das gesamte Informations-System über Nacht erneuert wurde.
„Ein Projekt dieser Größenordnung stellt in jedem Fall eine große Belastung für eine
Vielzahl von Mitarbeitern im Unternehmen dar. Wir sind schon jetzt sehr dankbar, über
die bisherige, hervorragende Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern in den klinischen
Abteilungen, die für die Vorbereitung dieses Umstiegs natürlich die essentiellen
Beiträge liefern mussten“, erläutert Marcus Theis, der von der SALK eingesetzte
Projektleiter für das Umstellungsprojekt, das intern den Namen SALKIS trägt.
Mehr als 3.200 SALK Mitarbeiter geschult
Zur Vorbereitung der Umstellung mussten im Laufe der letzen drei Monate alle klinisch
tätigen Mitarbeiter der SALK – über 3.200 – in der Anwendung des neuen KlinischenInformations-Systems geschult werden. In der laufenden Umstellungsphase sind
insgesamt 50 Mitarbeiter der SALK und der Agfa HealthCare im Einsatz, die sich
ausschließlich um die Umstellung kümmern. Zusätzlich sind in den klinischen
Abteilungen über 30 Mitarbeiter als Key-User unterwegs, um akut anfallende Probleme
beheben zu können.
Wartezeiten bei Aufnahme möglich – Akutaufnahme ist nicht betroffen
Ein Umstieg dieser Größenordnung verlangt aber natürlich von allen Mitarbeitern ein
hohes Maß an Bereitschaft zur Beschäftigung mit dem Neusystem und zur
Neustrukturierung gewohnter und bekannter Abläufe. Aus diesem Grund sind in den
nächsten Tagen in einzelnen Bereichen vermehrte Wartezeiten bei PatientenAufnahmen bzw. administrativen Abläufen möglich. Die umgehende und schnelle
Akutversorgung von Patienten ist aber durch entsprechende Maßnahmen in keinem
Fall gefährdet.
Universitätsinstitut für Radiologie arbeitet seit Februar 2007
erfolgreich mit dem neuen System
Im Februar 2007 konnte bereits das Bildarchivierungssystem (PACS) des neuen
Klinischen-Informations-System der Agfa HealthCare im Zentralröntgen des
Landeskrankenhauses erfolgreich in Betrieb genommen werden. Das Zentralröntgen
erstellt jährlich über 140.000 radiologische Bildsequenzen, die auf elektronischem Weg
befundet und den behandelnden Ärzten via Intranet zur Verfügung gestellt werden. Die
Bilder werden dabei von insgesamt 16 digitalen Geräten erzeugt und direkt in das
Bildarchivierungssystem gespielt. Zu diesen Geräten gehören alle Großgeräte wie
Computertomographie (CT), Magnetresonanzscan (MR), Positronen-EmissionsTomographie (PET-CT) sowie eine Reihe weiterer Röntgengeräte wie Mammographie
und Ultraschallgeräte. Geräte, die nach wie vor analoge Bilder erzeugen, werden über
so genannte Speicherfolien über digitale Auslesegeräte in das Bildarchivierungssystem
gespielt und stehen dort den Radiologen und allen weiteren Ärzten zur Verfügung.
ORBIS® ein Produkt der Agfa Healthcare
Der Zuschlag für den Auftrag für ein ganzheitliches Klinisches-Informations-System
ging nach einer europaweiten Ausschreibung Anfang 2006 an die Firma Agfa
HealthCare, ein Tochterunternehmen der Agfa Gevaert N.V., Mortsel, Belgien. Die Agfa
HealthCare mit Hauptsitz in Bonn ist ein international tätiges Technologieunternehmen
im Gesundheitswesen. Das Unternehmen befindet sich im Besitz der Agfa Gevaert
N.V., Mortsel, Belgien und entwickelt, vermarktet und implementiert das Klinik-ProzessSteuerungssystem ORBIS®. Als Marktführer bei Klinischen-Informations-Systemen im
deutschsprachigen Raum bietet die Software ORBIS® umfassende Lösungen für
medizinische, pflegerische, betriebswirtschaftliche und administrative Aufgaben an.
ORBIS® wird in rund 680 Krankenhäusern eingesetzt. Die Entwicklungsabteilung von
Agfa HealthCare hat Ihren Sitz in Wien.
Neben den Bestbieter-Kriterien hat ORBIS® aufgrund des ganzheitlichen und
prozessbasierten Produktansatzes, der zukünftigen Benutzeroberfläche NICE und der
Aussagen mit ORBIS® arbeitender Krankenhäuser überzeugt.
Wir werden Sie in den nächsten Tagen über den weiteren Verlauf der Umstellung
informieren.
Rückfragen an:
Mag. Mick Weinberger
Leiterin Public Relations und Klinikmarketing
Pressesprecherin
Gemeinnützige Salzburger
Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Tel: +43/0662/4482-1007
Mobil: +43/0699/1707 1007
Fax: +43/0662/4482-1009
[email protected]
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