Algen:

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Algen:
- Protisten => Photoautotrophe Protisten =Algen
- leben fast ausschließlich im Wasser
Braunalgen: Phaeophyceae
- auch als Seetang bekannt
- Vegetationskörper= Thallus
Thallus= Lager, ungegliederter Pflanzenkörper; keine Unterteilung in Spross und Wurzel
- bilden den höchst entwickelten Vegetationskörper unter den Algen; unterteilt in: Rhizoid (Haftorgan),
Cauloid (Achse), Phylloid (blattartige Thallusteile)
Generationswechsel:
- sexuelle Fortpflanzung durch Oogamie weibl. Gamet Groß unbegeißelt; männliche Gamet klein
begeißelt
Oogamie: weibliche (größere) Gamet ist nicht begeißelt.
- Oogonium (pl. -gonien): Bildet eine bis viele Eizellen
- Antheridium (pl.-dien): enthält viele , begeißelte, männliche Spermatozoide => schwimmen zu den
Eizellen
- aus der befruchteten Eizelle geht durch mehrere Mitosen der Sporophyt hervor
=> plurilokuläre Sporangien: bilden haploide Zoosporen, welche als weibliche oder männliche
Gametangien fungieren oder als Zoosporen, welche wieder Gametophyten bilden
=> unilokuläre Sporangien: Meiose => haploide Zoosporen (Meiosporen) => entwickeln sich zum
haploiden Gametophyten => Seite 359
Fucus (diplonten) : besitzt gametichen Lebenszyklus: kein Generationswechsel Seite 360
Lebenszyklus Fucus:
fertile Zonen des Thallus: Rezeptakel
Einbuchtungen der Rezeptakel: Konzeptakel
2 arten von Gametangien: Antheridien (männl.) und Oogonien (weibl.)
=> Meisose pro Oogonium 8 Eier, pro Antheridium 64 Spermien
=> befruchtung im wasser
 Zygote (befruchtete Eizelle) wächst direkt zum neuen diploiden Organismus
Heran
Rotalgen: Rhodophyta
- makroskopische Algen verbreitet: in tropischen und warmen Gewässern
- Abgabe von Gallerte als Schutzmechanismus
Lebenszyklus:
- asexuelle Fortpflanzung durch Sporenbildung (Monosporen) => Bildung einer neuen Alge durch Mitosen
und Cytokinesen
- sexuelle Fortpflanzung: Spermatangien und Karpogon liegen auf dem selben Gametophyten
- haploider Gametophyt bildet Spermatangien => Freisetzung von männl., unbeweglichen Spermatien
- Spermatien gelangen durch die Wasserströmung zum Karpogon, einem Teil des Gametophyten w
welche den weiblichen Gameten (Ei) enthält
- Karpogon bildet einen langen Fortsatz (Trichogyne) als Empfängnisorgan für die Spermatien
- Fusion von Spermatium und Trichogyne => männliche Kern wandert zum Kern des Karpogons
- Zygote teilt sich in wenige diploide Karposporen, welche ins Wasser entlassen werden
- Karposporen entwickeln sich zum Sporophyten, welcher unter Meiose Meiosporen bildet
- Meiosporen wachsen wieder zum gametophyten aus
- Befruchtung eher seltenes Ereignis, da spermatien unbegeißelt und Befruchtung somit eher zufällig
entsteht
Weiterentwicklung:
- bei den meisten Rotalgen gibt es zwischen dem Gametophyt und dem Sporophyt eine weitere
Lebensphase
- die Zygote bildet durch mehrere Zellteilung den Karposporophyt (2n)
- dieser haftet auf dem elterlichen Gametophyten und bezieht von ihm Nährstoffe für ein schnelles
Wachstum
- die Apikalzellen werden werden zu karposporen, die nach freisetzen, diploide Sporophyten bilden
Besonderheit (am Beispiel polysiphonia) Seite 373:
- eine durch Mitose entstandene Kopie des Zygotenkerns, wird in eine spezielle Zelle des Gametophyten
eingelagert die Auxiliarzelle, sie
dient als Wirtszelle und Nahrungsquelle für weitere Mitosen des eingelagerten Kerns
- durch Zellteilung und Streckung der Auxiliarzelle entsteht ein karposporophyt, dessen Endzellen zu
karposporen werden
=> Vorteil: durch eine Befruchtung können viele karposporophyten gebildet werden was zu einer großen
Zahl von karposporen führt
somit wird der Nachteil der unbegeißelten spermatien ausgeglichen
- jede karposporen kann sich dann wiederum zu einer diploiden, freilebenden mehrzelligen generation
entwickeln, welche man Tetrasporophyt nennt
- in den Tetrasporangien entstehen durch Meiose meiosporen (Tetrasporen), welche bei günstigen
Bedingungen zu Gametophyten auswachsen
Gametophyt und Tetrasporophyt haben einen isomorphen Generationswechsel
Grünalgen: Chlorophyta
- Ähnlichkeit mit Moosen und Gefäßpflanzen
Chlamydomonas Infos:
- haplontischer Lebenszyklus (nur Zygote diploid)
- Pyrenoid ist ein Proteinkörper, der von einer Stärkehülle umgeben ist
Fortpflanzung:
asexuell: mitotische Teilung des haploiden Zellkerns => entstehen von 16 Tochterzellen, welche am
Schluss die Mutterzelle auflösen
sexuell: Verschmelzung zweier Individuen unterschiedlicher Kreuzungstypen
- Gameten(n) haften aneinander, werden über Protoplasmastrang verbunden; verschmelzen des
Protoplasten (plasmogamie)
- Vereinigung der Zellkerne (Karyogamie)
-Bildung einer Zellwand um die Zygote (2n)
- nach Ruheperiode findet in der Zygote Meiose statt => Keimung => schlüpfen von 4 haploiden
Zellen
Kolonienbildung:
- zusammenfinden von mehreren/vielen chlamydomonas ähnlichen begeißelten Zellen
Volvox:
- haplontisch (außer Zygote)
- Aufgabenteilung !
- Photosynthese betreibende Zellen
- generative der Fortpflanzung dienende Zellen
- Bildung von Tochterkugeln und absterben der Mutterkugel durch apoptose
- sexuelle Fortpflanzung:
Entwicklung der zur Fortpflanzung dienenden Zellen zu Spermien oder Eizellen
Spirogyra:
- keine begeißelten Zellen
- Name kommt von der schraubenförmigen Anordnung der Chloroplasten
- asexuelle Fortpflanzung durch fragmentation
- sexuelle Fortpflanzung
- Bildung von Fusionsbrücken zwischen 2 Fäden
- Wanderung des einen Gameten über die Brücke in den anderen faden => Verschmelzung (syngamie)
- danach Meiose ....
Farne Pteridophyta: seite 441 ff
- wachsen in Tropen und gemäßigten breiten; viele Epiphyten (pflanzen, welche auf anderen pflanzen
wachsen KEINE PARASITEN)
- bis auf die Heterosporen Ordnungen der Wasserfarne, alle isopor
- Sporophyt ist die langlebige überdauernde, Gametophyt die kurzlebige Generation
- Untergliederung der Farne 2 Gruppen anhand von 2 verschiedenen arten der Sporangien (s. 443)
=> Eusporangien = diese entstehen aus mehreren Epidermiszellen (Initialen) welche sich nach außen
(Sporangienwand) und innen (Sporenmutter;Tapetumzellen)
teilen
=> leptosporangien = hier entstehen die Sporangien aus EINER Epidermiszelle (Initiale), welche sich
mehrmals teilt
- weiteres Merkmal bei dieser Farngattung ist die Ausbildung eines über dem Scheitel
des Sporangium verlaufenden
Annulus mit einem Mund (Stomium), an dieser Stelle reißt das Sporangium später auf
(Öffnung: Kohäsionsmechanismus s. 446)
Anmerkung zu tapetum: dient der Ernährung der Sporen und zur Auskleidung der Sporenwände
- Wedel (Blätter) sind Megaphyle: die Blattspreite ist in Fiederblättchen unterteilt, welche an einer Spindel
(Rhachis) ansitzen
=> Sporangientragende Wedel = Sporotrophophylle => bei höher entwickelten sind die Sporangien in
SORI (s. 449) zusammengefasst (oft ist ein sorus von einem Indusium
geschützt)
Lebenszyklus:
Ordnung filicales (s. 452):
- aus isoporen entwickeln sich bisexuelle Gametophyten; diese sind erst ketten von Zellen, Keimfäden
(protonema) und wachsen dann zu einer herzförmigen
flächigen Struktur aus dem Probthallium; diese trägt an der Unterseite Rhizoide, Antheridien und
Archegonien
=> die Spermatozoiden benötigen Wasser um zur Eizelle zu gelangen
- der Sporophyt lebt anfänglich vom Gametophyten, wird jedoch schnell unabhängig und der Gametophyt
geht zu Grunde
Wasserfarne Marsileales und Salviniales:
- sind heterospor (mirko- und makro/megasporen werden gebildet)
Schachtelhalmgewächse equisetales:
- nur noch eine Gattung equisetum
- mirkophylle (durch Reduktion entstanden) sitzen zu quirlen vereint an den knoten an und sind zu einer
den Halm (Luftspross) umwachsenden
scheide verwachsen
- Adventivwurzeln
- isospor
- Sporen besitzen 2 Hapteren, welche eine rollen bei der Sporenausbreitung spielen =><= im gegesatz zu
den Elateren bei Lebermoosen (unterscheid in der
zellulären Herkunft) s. 455
s. 460!
- Gametophyt grün, freilebend bisexuell (oder unter Mangelbedingungen männl.) = Bildung von
Archegonien und Antheridien
=> Wasser benötigt, damit Spermatozoiden zur Eizelle gelangen
- Sporophyt wird kurzzeitig vom Gametophyt ernährt und wächst dann selbstständig weiter
- Sporophyt bildet in der Blüte (Sporophyllstand) unter Meiose Sporen (mit Hapteren)
- Sporen wachsen zum Gametophyten aus
Bärlappgewächse: Lycopodiophyta
- krautig, alle besitzen mirkophylle (charakteristisch für Bärlappe)
- isospor
- nach Keimung entstehen bisexuelle Gametophyten (Prothallien) => Bildung von Antheridien und
Archegonien
=> zur Befruchtung wiederum Wasser notwenig; begeißelten Spermatozoiden schwimmen zum
archegonium und gelangen durch dessen
Hals zur Eizelle
- junger Sporophyt länger mit Gametophyt verbunden wird dann aber unabhängig
selaginella Moosfarne: s. 439!
- Sporophyt= niederliegenden/aufrechten Sprosse mit dichotom, sprossbürtigen wurzeln
- nierenförmige Sporangien auf Oberseite fertiler mikrophylle (Sporophylle); am Grund der Blattoberseite
ein kleiner, häutiger, chlorophyllfreier Epidermisauswuchs
= die ligula
- besitzen prostele, distele
- heterospor
- jedes Sporophyll trägt an Oberseite nur ein Sporangium; Megasporangium entsteht im Megasporophyll,
Mikrosporangien entstehen im Mikrosporophyll
- bilden eingeschlechtliche Gametophyten (Prothallien)
- durch Meiose entstehen Mikrosporen aus der Mikrosporenmutterzelle => männliche Gametophyt
entwickelt sich in der Mikrospore
er besitzt kein Chlorophyll und besteht aus einer einzigen Prothalliumzelle
- der weibl Gametophyt (Megagametophyt, Megaprothallium) reißt an drei kanten auf, hier werden
archegnonien gebildet. er lebt hauptsächlich
von Reservestoffen des Megagametophyten
=> Spermatozoiden benötigen Wasser
- Bildung eines Suspensors (Embryoträgers) bei der Embryoentwicklung
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