Windows 2000 Professional - Verwenden von WinINSTALL LE zum

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Betriebssystem
Verwenden von WinINSTALL LE zum erneuten Packen
von Anwendungen für
Windows Installer
Technische Anleitungen zu Beta 3
Überblick
Diese technischen Anleitungen behandeln die Vorgehensweise, um Softwareinstallationspakete für
das Betriebssystem Microsoft® Windows® 2000 zu erstellen und anzupassen. Mit WinINSTALL LE
können Sie Windows Installer-Pakete (.msi) für die Installation von Anwendungen auf Computern unter
Microsoft Windows 2000, Microsoft Windows NT® 4.0, Windows 95 und Windows 98 erstellen.
Das Programm WinINSTALL LE wurde von Seagate Software entwickelt.
© 1999 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten.
BEI DIESEM DOKUMENT HANDELT ES SICH UM EIN VORLÄUFIGES
DOKUMENT. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen stellen die
behandelten Themen aus der Sicht der Microsoft Corporation zum Zeitpunkt der
Veröffentlichung dar. Da Microsoft auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren
muss, stellt dies keine Verpflichtung seitens Microsoft dar, und Microsoft kann die
Richtigkeit der hier dargelegten Informationen nach dem Zeitpunkt der
Veröffentlichung nicht garantieren.
Dieses BETA-Dokument dient nur zu Informationszwecken. MICROSOFT
SCHLIESST FÜR DIESES DOKUMENT JEDE GEWÄHRLEISTUNG AUS, SEI SIE
AUSDRÜCKLICH ODER KONKLUDENT.
Microsoft, das BackOffice-Logo, Windows und Windows NT sind entweder
eingetragene Marken oder Marken der Microsoft Corporation in den USA und/oder
anderen Ländern. Weitere in diesem Dokument aufgeführte Produkt- und
Firmennamen können geschützte Marken ihrer jeweiligen Inhaber sein.
Microsoft Corporation • One Microsoft Way • Redmond, WA 98052-6399 • USA
0499
INHALT
EINFÜHRUNG .............................................................................. 1
Umgebung
1
Terminologie
1
DAS KONSOLENPROGRAMM WININSTALL LE .......................... 3
Strukturansicht
3
Datenansicht
3
Listenansicht
5
Shortcutleiste
5
Navigationsmöglichkeiten in der Konsole
7
ERSTELLEN VON WINDOWS INSTALLER-PAKETEN ................. 9
Funktionsweise von Paketen, Features und Komponenten
9
Verwenden des Programms Discover
9
Vermeiden von Problemen mit Discover
9
Auswählen des Referenz-PCs
10
Was bedeutet sauber?
10
Weshalb ein sauberer PC?
10
Wenn kein sauberer PC verfügbar ist
12
Warum pro Anwendung ein separates Paket?
12
Säubern des Computers zwischen dem Erstellen von Paketen
12
Erstellen des Before-Snapshots
12
Installieren und Testen der Anwendung
17
Erstellen des After-Snapshots
17
Fertig stellen des Windows Installer-Pakets
18
ANPASSEN EINES WINDOWS INSTALLER-PAKETS ................ 19
Öffnen eines Windows Installer-Pakets
19
Hinzufügen oder Entfernen eines Features oder einer Komponente
19
Anpassen der Dateiliste
20
Ändern von Dateiattributen
25
Hinzufügen oder Entfernen von Komponentenschriftarten
26
Hinzufügen oder Entfernen von Verknüpfungen
27
Ändern der Registrierungseinträge
29
Verwenden der Windows 2000-Dienste
33
Eingeben von Informationen im Dialogfeld „Service Summary“
34
Verwenden des Dialogfelds „Control Options“
35
Bearbeiten der INI-Dateien
36
ANKÜNDIGEN ............................................................................ 38
WEITERE INFORMATIONEN ..................................................... 39
Bevor Sie Support anfordern
39
Melden von Problemen
39
EINFÜHRUNG
Diese technischen Anleitungen behandeln die Vorgehensweise, um
Softwareinstallationspakete für das Betriebssystem Microsoft® Windows® 2000 zu
erstellen und anzupassen. Für die Schritte zum Verpacken von Software mit dem
Programm Windows Installer wird in diesem Dokument Microsoft Word 97
verwendet. Dieses Dokument enthält überall dort, wo dies möglich ist,
Bildschirmfotos, um die Konzepte und Vorgehensweisen zu verdeutlichen.
Umgebung
In diesem Dokument wird davon ausgegangen, dass der WinINSTALL LE-Benutzer
Microsoft Windows 2000 Professional besitzt.
Terminologie
Sie sollten die folgenden Begriffe kennen, bevor Sie dieses Dokument verwenden.
Sauberer PC
Ein sauberer PC ist ein PC, auf dem nur das Betriebssystem und die benötigten
Service Packs installiert sind.
Referenz-PC
Ein Referenz-PC ist ein sauberer PC (oder ein PC, der für die Benutzercomputer
repräsentativ ist), auf dem Sie Windows Installer-Pakete erstellen und testen.
Windows Installer-Paket
Windows Installer-Pakete sind unabhängige Datenbankdateien mit Anforderungen
und Anweisungen, die Windows Installer beim Ausführen verschiedener
Vorgehensweisen befolgt.
Ein Paket besteht aus einem oder mehreren Features. Beispielsweise enthält
Microsoft Word das Feature Rechtschreibprüfung.
Feature
Ein Feature besteht aus einer oder mehreren Komponenten, wie z. B. bestimmten
DLLs, Verknüpfungen oder Registrierungseinträgen. Features gehören zur zweiten
Ebene eines Windows Installer-Pakets. Die Benutzer nehmen wahrscheinlich eher
die Features wahr; jedes Feature liefert eine bestimmte Funktionalität. Die
Programmierer dagegen nehmen eher die Komponenten wahr, die eigentlichen
Elemente der Anwendung.
Komponente
Komponenten, wie z. B. bestimmte DLLs, Verknüpfungen oder
Registrierungseinträge, stellen die detaillierteste Ebene eines Windows InstallerPakets dar. Pakete bestehen aus Features, und Features bestehen aus
Komponenten.
Discover
Das Programm Discover verwenden Sie, um die Anweisungsdateien zu erstellen,
die die erforderlichen Schritte festlegen, um ein Softwarepaket zu installieren (oder
zu entfernen).
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
1
Before-Snapshot
Der Before-Snapshot ist eine detaillierte Beschreibung der Softwarekonfiguration
eines PCs, bevor ein neues Programm installiert (oder deinstalliert) wird. Dieser
Snapshot wird mit dem Programm Discover erstellt.
After-Snapshot
Der After-Snapshot ist eine detaillierte Beschreibung der Softwarekonfiguration
eines PCs, nachdem ein Programm installiert (oder deinstalliert) wurde. Dieser
Snapshot wird mit dem Programm Discover erstellt.
Quiet-PC
Ein Quiet-PC ist ein PC, der alle möglichen Programme und Prozesse beendet hat,
während Discover zum Erstellen von Before- und After-Snapshots verwendet wird.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
2
DAS KONSOLENPROGRAMM
WININSTALL LE
Seagate Software Console besteht im Wesentlichen aus drei Bereichen:
Strukturansicht, Listenansicht und Datenansicht. Drücken Sie F6, um zwischen
diesen Bereichen entgegen dem Uhrzeigersinn zu wechseln.
Links außen in der Konsole befindet sich eine Shortcutleiste, mit der Sie
Verknüpfungen zu den am häufigsten verwendeten Elementen erstellen können.
Strukturansicht
Die Strukturansicht befindet sich oben links in der Konsole. Sie enthält Package
Editor und ein Beispielprogramm (oder ein echtes Programm, falls Sie eines
hinzugefügt haben). Klicken Sie auf das Plus- und Minuszeichen oder auf die
Namen der Elemente, um sie ein- oder auszublenden. Wenn alle Elemente
eingeblendet sind, sehen Sie eine Struktur mit Paketen, Features und
Komponenten. Die folgende Abbildung veranschaulicht ein Beispiel für ein Windows
Installer-Paket für Word 97, wobei das erste Feature eingeblendet ist und dessen
Komponenten angezeigt werden.
Abbildung 1: Strukturansicht
Wenn Sie die Maus über die Elemente in der Strukturansicht bewegen, werden sie
als blauer, unterstrichener Text dargestellt.
Wenn Sie ein Modul einblenden und mit der rechten Maustaste auf ein Element
klicken, zeigt die Konsole ein frei bewegliches Kontextmenü mit den
entsprechenden Optionen für das ausgewählte Element an. Diese Optionen sind
möglicherweise auch über die Menüs verfügbar.
Datenansicht
Der Fensterausschnitt rechts im Konsolenbildschirm wird als Datenansicht
bezeichnet. Der angezeigte Inhalt hängt davon ab, was in der Struktur- und
Listenansicht markiert ist.


Klicken Sie im Menü View auf Options, um eine geöffnete Ansicht zu
aktualisieren oder ein anderes Fenster zu öffnen.
Klicken Sie im Menü Window auf New Window, um ein weiteres Fenster mit
der gleichen Ansicht zu öffnen. Ändern Sie die Ansicht in einem der Fenster,
um zwei verschiedene Darstellungsweisen des markierten Elements
anzuzeigen. Mit Hilfe dieser Option können Sie schnell und auf einfache Weise
die Daten verschiedener Elemente vergleichen. Wenn Sie z. B. Verknüpfungsund Registrierungsinformationen zu einer bestimmten Komponente anzeigen
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
3
möchten, können Sie in der Strukturansicht beider Fenster dieselbe
Komponente markieren. Im einen Fenster würden Sie in der Listenansicht auf
Shortcut klicken; im anderen Fenster würden Sie auf Registry klicken.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
4

Klicken Sie im Fenster Window auf Save on Exit, um die Ansicht beim
Beenden zu speichern. Wenn Sie die Konsole das nächste Mal starten, wird
der Bildschirm geöffnet, der angezeigt wurde, als Sie die Konsole das letzte
Mal beendet haben. Ein Häkchen neben dieser Option bedeutet, dass die
Option aktiviert ist. Package Editor aktiviert dieses Feature standardmäßig.
Listenansicht
Der Fensterausschnitt links unten in der Konsole wird als Listenansicht bezeichnet.
Wenn Sie ein Paket, eine Komponente oder ein Feature im Strukturansichtsfenster
markieren, bietet das Listenansichtsfenster die folgenden Optionen an:
Abbildung 2: Listenansicht
Der Inhalt der Datenansicht hängt von den ausgewählten Optionen ab.
Shortcutleiste
Die Shortcutleiste befindet sich links außen in der Konsole. Die Shortcutleiste ist
eine praktische Möglichkeit, um Elemente aufzurufen, die Sie häufig verwenden,
oder Elemente, die sich am Ende langer Listen oder Hierarchien befinden.
Per Drag & Drop können Sie Elemente aus der Struktur- oder Listenansicht in den
Shortcutbereich verschieben. Die Elemente werden als Symbolverknüpfungen
dargestellt.
Klicken Sie im Menü View auf Shortcut Bar, um die Shortcutleiste auszublenden.
Klicken Sie erneut auf diese Menüoption, um die Shortcutleiste wieder
einzublenden.
Der folgende Abschnitt erläutert, wie Sie Shortcutleisten hinzufügen, entfernen und
bearbeiten.
So fügen Sie Shortcutleisten hinzu
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste innerhalb des Shortcutbereichs. Ein frei
bewegliches Kontextmenü wird angezeigt.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
5
2.
Klicken Sie auf Add Bars, um das Dialogfeld Add Shortcut Bars zu öffnen.
Abbildung 3: Hinzufügen von Shortcutleisten
3.
Geben Sie den Namen der Shortcutleiste ein, die Sie erstellen möchten.
4.
Klicken Sie auf Add.
5.
Klicken Sie auf Done.
So entfernen Sie Shortcutleisten
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste innerhalb des Shortcutbereichs. Ein frei
bewegliches Kontextmenü wird angezeigt.
2.
Klicken Sie auf Remove Bars, um das Dialogfeld Remove Shortcut Bars zu
öffnen.
Abbildung 4: Entfernen von Shortcutleisten
3.
Klicken Sie in der Dropdownliste auf die Shortcutleiste, die Sie löschen
möchten.
4.
Klicken Sie auf Remove.
5.
Klicken Sie auf Done.
So benennen Sie eine Shortcutleiste um
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste innerhalb des Shortcutbereichs. Ein frei
bewegliches Menü wird angezeigt.
2.
Klicken Sie auf Edit Bar Names, um das Dialogfeld Edit Shortcut Bar Names
zu öffnen.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
6
Abbildung 5: Bearbeiten der Shortcutleistennamen
3.
Klicken Sie in der Dropdownliste auf die Shortcutleiste, die Sie umbenennen
möchten.
4.
Klicken Sie auf Rename.
5.
Klicken Sie auf Done.
So löschen Sie eine Verknüpfung
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verknüpfungssymbol oder den
Verknüpfungsnamen.
2.
Klicken Sie auf Delete Shortcut. Die Verknüpfung wird gelöscht.
So benennen Sie eine Verknüpfung um
1.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verknüpfungssymbol oder den
Verknüpfungsnamen.
2.
Klicken Sie auf Edit Shortcut Name.
3.
Bearbeiten Sie den Verknüpfungsnamen, so wie Sie ein Element in Windows
Explorer umbenennen würden.
4.
Drücken Sie die EINGABETASTE, wenn Sie fertig sind.
Navigationsmöglichkeiten in der Konsole
Die verschiedenen Möglichkeiten der Navigation in der Konsole sind in der
folgenden Tabelle aufgeführt.
Taste/Tastenkombination
Funktion
F6
Bewegt den Cursor zwischen der Struktur-, Listen und
Datenansicht entgegen dem Uhrzeigersinn.
ALT + NACH-OBEN-TASTE
Blendet die Strukturansicht ein.
ALT + NACH-UNTEN-TASTE
Blendet die Listenansicht ein.
ALT + NACH-RECHTS-TASTE
Schließt die Datenansicht.
ALT + NACH-LINKS-TASTE
Blendet die Datenansicht ein.
ALT + POS1
Schließt die Struktur- und Listenansicht.
ALT + ENDE
Schließt die Datenansicht.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
7
ALT + BILD-AUF
Schließt die Strukturansicht.
ALT + BILD-AB
Schließt die Listenansicht.
NACH-OBEN-TASTE, NACH-
Bewegt den Cursor in der Struktur. Mit der LEERTASTE oder der
UNTEN-TASTE
EINGABETASTE wählen Sie das fett dargestellte Element aus.
BILD-AUF-TASTE, BILD-AB-
Schnelles Bewegen in Elementgruppen der Struktur.
TASTE
POS1
Springt zum Anfang der in der Struktur angezeigten Elemente.
ENDE
Springt zum Ende der in der Struktur angezeigten Elemente.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
8
ERSTELLEN VON
WINDOWS INSTALLERPAKETEN
Funktionsweise von Paketen, Features und Komponenten
Wie bereits weiter oben in diesem Whitepaper beschrieben verpackt Windows
Installer unabhängige Datenbankdateien mit Anforderungen und Anweisungen, die
bei der Installation von Anwendungen befolgt werden. Ein Paket besteht aus einem
oder mehreren Features. Ein Feature wiederum besteht aus einer oder mehreren
Komponenten, wie z. B. bestimmten DLLs, Verknüpfungen oder
Registrierungseinträgen. Die Benutzer nehmen wahrscheinlich eher die Features
wahr; jedes Feature liefert eine bestimmte Funktionalität. Die Programmierer
dagegen nehmen eher die Komponenten wahr, die eigentlichen Elemente der
Anwendung.
Typische Anweisungen in Windows Installer-Paketen enthalten Folgendes:







Welche Anwendung installiert wird.
Welche Dateien kopiert oder gelöscht werden sollen.
Welche Verknüpfungen und (falls zutreffend) mit welchen
Befehlszeilenparametern verwendet werden sollen.
Welche Änderungen an der Registrierung vorgenommen werden sollen.
Welche Windows 2000-Dienste hinzugefügt werden sollen.
Wie Windows 2000-Dienste gesteuert werden sollen.
Welche Änderungen an INI-Dateien vorgenommen werden sollen.
Außerdem sind Informationen zur Ankündigung enthalten. Weitere Information zur
Ankündigung finden Sie in der Windows Installer-Dokumentation.
Verwenden des Programms Discover
Um ein Windows Installer-Paket zu erstellen, führen Sie das Programm Discover
aus. Dieses Programm ist eine eigenständige ausführbare Datei mit der
Bezeichnung Discoz.exe, die im Verzeichnis WinINSTALL gespeichert ist.
Dazu sind drei grundlegende Schritte erforderlich:



Erstellen eines Before-Snapshots eines repräsentativen PCs (Referenz-PC).
Installieren einer Anwendung auf dem Referenz-PC, so wie sie für die Benutzer
installiert werden soll.
Erstellen eines After-Snapshots des Referenz-PCs.
Discover vergleicht die beiden Snapshots und zeichnet die Unterschiede auf.
Anhand dieser Informationen erstellt Discover dann das Windows Installer-Paket.
Bei Bedarf können Sie das Paket bearbeiten.
Vermeiden von Problemen mit Discover
Halten Sie sich bei der Verwendung von Discover an die folgenden Richtlinien, um
Probleme beim Erstellen von Windows Installer-Paketen zu vermeiden:


Führen Sie Discover zum Erstellen des Before-Snapshots auf einem sauberen
Referenz-PC aus, nicht auf dem PC, auf dem Seagate Software Console
installiert ist.
Erstellen Sie für jede Anwendung ein separates Windows Installer-Paket.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
9

Sorgen Sie nach dem Erstellen eines Windows Installer-Pakets für einen
sauberen Computer, bevor Sie das nächste Paket erstellen.
Auswählen des Referenz-PCs
Ein Referenz-PC muss nicht ein besonders großer oder leistungsfähiger Computer
sein.
Es kann sich dabei beispielsweise im Vergleich zu den von den Benutzern
eingesetzten Computern um einen kleineren und nicht so leistungsfähigen
Computer handeln. Auf diesem Computer ist wahrscheinlich jeweils nur ein
Programm oder eine Produktsuite installiert. Manche Benutzer finden es einfacher
und wünschenswert, zwei oder drei Referenz-PCs zu verwenden. Beachten Sie,
dass der ideale Referenz-PC ein sauberer PC ist.
Was bedeutet sauber?
Unter einem sauberen PC ist ein Computer zu verstehen, auf dem nur Folgendes
vor der Ausführung von Discover installiert ist:


Das Betriebssystem
Die Service Packs für das Betriebssystem
Optimale Methode: Wenn Sie Seagate Software Console (oder andere Produkte) auf dem Computer
installieren, ist dieser laut Definition kein sauberer PC mehr. Sie sollten natürlich Seagate Software
Console irgendwo installieren, aber ein Referenz-PC ist sicherlich nicht die geeignete Lösung.
Auf dem Referenz-PC sollte das Programm Discover (Discoz.exe) im Verzeichnis
WinINSTALL über die Netzwerkumgebung, Windows Explorer oder den Befehl
Ausführen im Startmenü ausgeführt werden.
Optimale Methoden:

Ordnen Sie der WinINSTALL-Freigabe kein Laufwerk zu. Das Programm Discover,
das alles registriert, würde diese Laufwerkzuordnung erkennen, was zu Problemen
bei den Verteilungspaketen führen könnte.

Sie müssen alle Dateien im Verzeichnis \\Seagate Software\WinINSTALL auf den
Referenz-PC kopieren, damit Discover ausgeführt wird.
Weshalb ein sauberer PC?
Die Verwendung eines sauberen PCs gewährleistet, dass das Programm Discover
alle Dateien und Registrierungseinträge registriert, die zur Ausführung der
Anwendung benötigt werden.
Stellen Sie sich beispielsweise vor, dass sich auf dem Referenz-PC neben Discover
noch ein anderes Programm befindet, das Programm XXX. Bei der Verwendung
eines Computers mit dieser Konfiguration wird davon ausgegangen, dass auf allen
PCs in Ihrer Organisation das Programm XXX bereits installiert ist. Wenn Sie dann
Discover für eine Anwendung ausführen würden, z. B. Microsoft Office 97, enthielte
das Verteilungspaket Anweisungen zur Installation von Office 97 auf einem
Computer, auf dem das Programm XXX bereits installiert ist. Wenn Sie die
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
10
Anwendung (MSI-Datei) auf einem anderen PC installieren – ein PC, auf dem das
Programm XXX noch nicht installiert ist –, könnten Dateien und
Registrierungseinträge fehlen.
Die einzige Möglichkeit, damit das Paket in dieser Situation funktioniert, wäre die
Installation des Programms XXX auf allen PCs, damit sie mit der ursprünglich von
Ihnen erstellten Konfiguration übereinstimmen.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
11
Wenn kein sauberer PC verfügbar ist
Falls Sie keinen sauberen Referenz-PC verwenden können, müssen Sie einen
Quiet-PC verwenden. Halten Sie sich dabei an die folgenden Empfehlungen:






Vergewissern Sie sich, dass nicht bereits Komponenten, insbesondere DLLs,
des Programms, das Sie installieren möchten, auf dem PC vorhanden sind.
Falls beispielsweise auf dem System bereits eine DLL vorhanden ist, installiert
das Setup-Programm der Anwendung diese nicht mehr neu und Discover
registriert diese DLL nicht für die Installation. Wenn ein Benutzer versucht, die
Anwendung zu starten, wird eine Fehlermeldung bezüglich einer fehlenden
DLL angezeigt. Achten Sie darauf, dass alle Elemente der Installation
berücksichtigt werden.
Beenden Sie Antivirusprogramme.
Beenden Sie Programme und Anwendungen, die in das Verzeichnis Temp
und/oder andere Verzeichnisse schreiben könnten.
Verwenden Sie keine E-Mail- oder Textverarbeitungsprogramme.
Löschen Sie keine Dateien, und verschieben Sie keine Dateien in den
Papierkorb, während eine Anwendung mit WinINSTALL erstellt wird.
Deaktivieren Sie Bildschirmschoner, E-Mail-Produkte, Terminkalender und
andere Programme, die automatisch im Hintergrund ausgeführt werden.
Warum pro Anwendung ein separates Paket?
Ein Grund, warum in ein Windows Installer-Paket nur eine Anwendung verpackt
werden sollte, ist die Tatsache, dass Sie bei einer Aktualisierung einer der
Anwendungen das Paket neu erstellen oder aber nicht benötigte Dateien
installieren müssten. Wenn jede Anwendung ein separates Windows Installer-Paket
aufweist, müssen Sie es nur einmal erstellen, und es ist nicht davon abhängig, dass
auf dem PC eine andere Anwendung vorhanden ist. Daher sollte das Paket immer
funktionieren.
Säubern des Computers zwischen dem Erstellen von Paketen
Wenn Sie einen Referenz-PC für die Installation eines Programms verwendet
haben, sollten Sie diesen Computer säubern, bevor Sie das nächste
Verteilungspaket erstellen. Säubern bedeutet im Grunde, dass Sie auf dem
Computer einen Zustand wiederherstellen, in dem nur das Betriebssystem und
etwaige erforderliche Service Packs vorhanden sind. Es gibt eine Reihe
kommerzieller Produkte, um diesen Vorgang zu vereinfachen.
Optimale Methode: Da ein Referenz-PC nicht groß und teuer sein muss, verwenden manche
Benutzer zwei oder mehr Referenz-PCs. Auf diese Weise können Sie ein Verteilungspaket auf einem
PC erstellen, während sie auf dem anderen PC den ursprünglichen sauberen Zustand
wiederherstellen. Dies reduziert Ausfallzeiten und dadurch die Versuchung, das lästige Säubern des
PCs vor dem Erstellen des Pakets auszulassen.
Erstellen des Before-Snapshots
1.
Zum Erstellen des Before-Snapshots muss das Programm Discover auf einem
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
12
sauberen PC gestartet und die Softwarekonfiguration des Referenz-PCs
aufgezeichnet werden.
Wenn Sie Seagate Software Console ausgeführt haben, werden Sie bemerkt
haben, dass Sie Discover über das Menü File in der Konsole aufrufen können.
Discover wurde für diesen Bereich in erster Linie als Trainingsprogramm zur
Verfügung gestellt. Dadurch können Sie sich mit den Assistentenbildschirmen
vertraut machen, bevor Sie Discover tatsächlich einsetzen.
Verwenden Sie jedoch nicht das Menü File in Seagate Software Console, wenn Sie
Discover zum Erstellen eines echten Verteilungspakets ausführen möchten. Denn
jeder Computer, auf dem Seagate Software Console installiert ist, gilt nicht mehr als
sauberer PC.
So führen Sie den Discover Wizard aus und erstellen den Before-Snapshot
1.
Suchen Sie auf dem Referenz-PC, auf dem Sie das Verteilungspaket erstellen
werden, das Programm Discover im Verzeichnis \\Seagate
Software\Wininstall. Der Dateiname lautet Discoz.exe.
2.
Führen Sie diese Datei über die Netzwerkumgebung, Windows Explorer oder
den Befehl Ausführen im Startmenü aus. Ordnen Sie der WinINSTALLFreigabe kein Laufwerk zu.
3.
Klicken Sie im Bildschirm Overview auf Next. Der erste Bildschirm des
Discover Wizard wird geöffnet.
Abbildung 6: Definieren der Anwendung
4.
Geben Sie den Namen der Anwendung ein, der im Strukturansichtsfenster
angezeigt werden soll. Diese Einträge werden als Anwendungspaketnamen
bezeichnet. Verwenden Sie einen aussagekräftigen Namen, der aus maximal
40 Zeichen besteht.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
13
5.
Geben Sie den Namen einer Windows Installer-Datei ein (ohne
Dateierweiterung), um die Informationen zur Installation zu speichern. Der Pfad
bezeichnet den Speicherort, an dem die Dateien für die Struktur gespeichert
werden sollen.
6.
Wählen Sie die entsprechende Option aus, um festzulegen, ob die Anwendung
für Windows 3.x, Windows 95 oder Windows NT ausgeführt werden soll.
7.
Klicken Sie auf Next, um zum nächsten Dialogfeld zu wechseln.
Abbildung 7: Auswählen eines Laufwerks zum Speichern temporärer Dateien
8.
Klicken Sie im Dropdownlistenfeld auf das Laufwerk, auf dem Discover die
temporären Arbeitsdateien speichern soll. Der Discover-Prozess wird
wesentlich schneller ausgeführt, wenn es sich um ein lokales Laufwerk handelt.
Dieses Laufwerk sollte mindestens 250 MB freien Speicherplatz aufweisen.
Discover speichert die Dateien in einem temporären Arbeitsverzeichnis,
\\DISCOVER.wrk, und löscht sie nach Abschluss des Vorgangs.
9.
Klicken Sie auf Next, um zum nächsten Dialogfeld zu wechseln.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
14
Abbildung 8: Auswählen der zu überprüfenden Laufwerke
10. Klicken Sie in der Liste Available Drives auf mindestens ein Laufwerk. Sie
müssen ein Laufwerk auswählen. Sie sollten jedoch unbedingt nur das
Laufwerk bzw. die Laufwerke auswählen, auf dem bzw. denen wirklich
Änderungen auftreten.
11. Das Windows-Verzeichnis wird automatisch nach Änderungen an den Dateien
WIN.INI und System.INI überprüft, selbst wenn es sich nicht auf dem
ausgewählten Laufwerk befindet.
12. Klicken Sie auf Add oder Add All.
13. Wenn Sie einen Fehler machen oder sich anders entscheiden, klicken Sie auf
Remove oder Remove All.
14. Klicken Sie auf Next, um zum nächsten Dialogfeld zu wechseln.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
15
Abbildung 9: Auswählen der von der Überprüfung auszuschließenden Dateien
Das Programm Discover verwendet Ausschlussdateien, um festzulegen,
welche Bereiche der Systemkonfiguration von der Überprüfung ausgeschlossen
werden sollen. Diese Ausschlussdateien basieren auf
Standardausschlussdateien, die im Verzeichnis des WinINSTALLAdministrationsprogramms gespeichert sind. Die standardmäßige 32-BitRegistrierungsausschlussdatei lautet Reg.xcp, die 16-Bit-Datei lautet
Reg16.xcp. Die standardmäßige Dateiausschlussdatei lautet Files.xcp. Die
Ausschlussdateien Reg.xcp bzw. Reg16.xcp und xFiles.xcp (wobei x für das
Dateisystemausschlusslaufwerk steht) werden während des DiscoverProzesses erstellt und im Arbeitsverzeichnis von Discover gespeichert.
In diesem Bildschirm können Sie Verzeichnisse und/oder Dateien auf jedem
Laufwerk ausschließen. Die Beschränkung der Überprüfungen auf diese Weise
reduziert die Verarbeitungszeit. Es wird unbedingt empfohlen, die
Standardausschlüsse zu verwenden. In den meisten Fällen bieten die
Standardwerte die zuverlässigste Überprüfung des Computers. Es ist nicht
möglich, das Windows-Verzeichnis oder Unterverzeichnisse des WindowsVerzeichnisses auszuschließen.
15. Klicken Sie auf die Schaltfläche Files & Wildcard Entries, wenn Sie Dateien
oder Dateigruppen angeben möchten, die ausgeschlossen werden sollen. Alle
auf diese Weise ausgewählten Dateien, werden in das Listenfeld Directories &
Files to Exclude aufgenommen.
16. Klicken Sie im Listenfeld All Directories auf ein oder mehrere Verzeichnisse.
17. Klicken Sie auf Add oder Add All.
18. Wenn Sie einen Fehler machen oder sich anders entscheiden, klicken Sie auf
Remove oder Remove All.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
16
19. (Optional) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Enhanced Registry Scan.
Optimale Methode: Manchmal kann der Packer feststellen, wenn Registrierungsschlüssel
geändert wurden. Die erweiterte Registrierungsüberprüfung stellt sicher, dass Discover die
geänderten Schlüssel ermittelt.
20. Klicken Sie auf Next.
Für jede Windows-Plattform benötigen Sie eine andere Ausschlussdatei. Falls XCPDateien umbenannt oder gelöscht wurden, erstellt Discover eine neue XCP-Datei,
wenn Discover das nächste Mal ausgeführt wird. Falls keine Ausschlussdatei
vorhanden ist, sollten Sie alle XCP-Dateien im WinINSTALL-Verzeichnis löschen,
bevor Sie Discover ausführen.
Installieren und Testen der Anwendung
Nachdem Sie den Before-Snapshot erstellt haben, sollten Sie die Anwendung
genauso installieren, wie sie später von Windows Installer installiert werden soll.
So führen Sie das Setup-Programm der Anwendung aus
1.
Gehen Sie zum Referenz-PC, auf dem Sie den Before-Snapshot erstellt haben.
2.
Führen Sie das Setup-Programm aus, um die Anwendung genauso zu
installieren, wie sie später von Windows Installer installiert werden soll.
3.
Starten Sie den Computer neu.
4.
Führen Sie die Anwendung aus, um zu überprüfen, dass sie ordnungsgemäß
installiert wurde.
5.
Nehmen Sie nun etwaige Änderungen an der Installation vor, damit sie für den
After-Snapshot übernommen werden.
Erstellen des After-Snapshots
Um den After-Snapshot zu erstellen, starten Sie das Programm Discover, das einen
After-Snapshot der neuen Konfiguration des PCs erstellt. Discover vergleicht den
Before- und den After-Snapshot und zeichnet die Änderungen auf. Anschließend
wird ein Windows Installer-Paket mit Anweisungen zur Installation dieser
Anwendung erstellt.
So führen Sie den Discover Wizard aus und erstellen den After-Snapshot
1.
Suchen Sie auf dem Referenz-PC, auf dem Sie das Verteilungspaket erstellen
werden, das Programm Discover im Verzeichnis \\Seagate
Software\Wininstall. Der Dateiname lautet Discoz.exe.
2.
Führen Sie die Datei Discoz.exe über die Netzwerkumgebung, Windows
Explorer oder den Befehl Ausführen im Startmenü aus. Ordnen Sie der
WinINSTALL-Freigabe kein Laufwerk zu.
Das folgende Dialogfeld wird geöffnet:
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
17
Abbildung 10: Der After Discover Wizard
3.
Klicken Sie auf Next. Discover erstellt den After-Snapshot.
Fertig stellen des Windows Installer-Pakets
Um das Erstellen des Windows Installer-Pakets abzuschließen, sollten die
folgenden Schritte ausgeführt werden, die zwar optional sind, aber dennoch
empfohlen werden:



Überprüfen Sie mit Hilfe von Seagate Software Console das Windows InstallerPaket, und passen Sie es ggf. an.
Sorgen Sie für einen sauberen Referenz-PC, um Discover erneut ausführen zu
können.
Testen Sie eine Installation der Anwendung auf mehreren Arbeitsstationen, die
nicht für die Produktion verwendet werden.
Weitere Informationen zum Bearbeiten eines Windows Installer-Pakets finden Sie
im nächsten Abschnitt, „Anpassen eines Windows Installer-Pakets“.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
18
ANPASSEN EINES
WINDOWS INSTALLERPAKETS
Wenn Sie das Windows Installer-Paket auf einem entsprechenden Referenz-PC
erstellt haben, müssen Sie das Paket normalerweise nicht bearbeiten. Falls Sie das
Windows Installer-Paket jedoch bearbeiten müssen, gibt es mehrere Möglichkeiten:









Hinzufügen oder Entfernen eines Features oder einer Komponente.
Ändern der Liste der Dateien, die kopiert oder entfernt werden sollen.
Bearbeiten der Dateiattribute.
Hinzufügen von Schriftarten.
Ändern der Liste der Verknüpfungen, die kopiert oder entfernt werden sollen.
Bearbeiten der Informationen zu Verknüpfungen.
Hinzufügen eines Dienstes.
Bearbeiten der Informationen zu Diensten.
Bearbeiten der INI-Dateien.
Diese Vorgehensweisen werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.
Öffnen eines Windows Installer-Pakets
Um ein Windows Installer-Paket zu bearbeiten, müssen Sie es zunächst über das
Konsolenprogramm öffnen.
So öffnen Sie ein Paket
Starten Sie die Konsole, und klicken Sie auf Package Editor.
4.
Klicken Sie im Menü File auf Open.
5.
Wählen Sie eine Windows Installer-Datei aus, und klicken Sie auf Open.
Klicken Sie z. B. auf das MSI-Paket für Word 97, und klicken Sie auf Open.
Doppelklicken Sie auf das Paketsymbol, um das Windows Installer-Paket für
Word 97 auf die Featureebene zu erweitern.
6.
Klicken Sie auf das Pluszeichen, um Zweige einzublenden. Klicken Sie z. B. auf
das Pluszeichen neben einem Word 97-Feature, um die Liste der
Komponenten dieses Features einzublenden.
Nur jeweils ein Windows Installer-Paket kann in der Konsole geöffnet werden.
Hinzufügen oder Entfernen eines Features oder einer
Komponente
Nachdem Sie das Windows Installer-Paket geöffnet haben, können Sie auf einfache
Weise Elemente hinzufügen oder entfernen.
So fügen Sie ein Feature oder eine Komponente hinzu
1.
Wählen Sie entweder einen Paketnamen oder ein Feature aus, und klicken Sie
mit der rechten Maustaste.
2.
Klicken Sie auf Add Feature oder Add Component.
So entfernen Sie ein Feature oder eine Komponente
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
19
1.
Wählen Sie entweder einen Paketnamen oder ein Feature aus, und klicken Sie
mit der rechten Maustaste.
2.
Klicken Sie auf Delete.
Anpassen der Dateiliste
Klicken Sie im Listenansichtsfenster auf Files, um Informationen zu Dateien
anzuzeigen oder zu bearbeiten, die bei der Installation des Windows InstallerPakets hinzugefügt oder entfernt werden sollen. Die folgenden drei Registerkarten
stehen zur Verfügung:



Die Registerkarte Add zeigt eine Liste der Dateien an, die bei der Installation
einer Komponente hinzugefügt werden sollen. Beispielsweise wird im Windows
Installer-Paket für Microsoft Word die Datei OSA.exe im Rahmen der
Installation der markierten Komponente hinzugefügt (siehe Abbildung 11).
Die Registerkarte Remove zeigt eine Liste der Dateien an, die bei der
Installation einer Komponente entfernt werden sollen.
Die Registerkarte Fonts zeigt eine Liste der Schriftarten an, die bei der
Installation einer Komponente hinzugefügt werden sollen.
Sie können der Liste Einträge hinzufügen, Einträge löschen oder Informationen zu
Einträgen bearbeiten.
Abbildung 11: WinINSTALL Package Editor mit Microsoft Word-Paket
So fügen Sie in der Dateiliste Einträge hinzu oder entfernen Einträge
1.
Starten Sie die Konsole, und klicken Sie auf Package Editor.
2.
Wählen Sie im Strukturansichtsfenster eine Komponente aus, und klicken Sie
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
20
im Listenansichtsfenster auf Files.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
21
3.
Klicken Sie auf die Registerkarte Add oder Remove, je nachdem, ob die
Dateien bei der Installation der Komponente hinzugefügt oder gelöscht werden
sollen. Oben auf der Registerkarte Data View werden die folgenden
Schaltflächen angezeigt:
4.
Um einen Eintrag aus der Liste zu entfernen, wählen Sie den Dateinamen aus,
und klicken Sie auf die rechte Schaltfläche.
5.
Um einen Eintrag hinzuzufügen, klicken Sie auf die linke Schaltfläche und
klicken dann auf die Datei. Klicken Sie auf Open, und geben Sie die
entsprechenden Informationen in das Dialogfeld File Properties ein (siehe
Abbildung 12).
6.
Zum Bearbeiten eines Eintrags wählen Sie den Dateinamen aus, und klicken
Sie auf die mittlere Schaltfläche, um das Dialogfeld File Properties zu öffnen
(siehe Abbildung 12). Ändern Sie die entsprechenden Einträge.
Abbildung 12: Die Dateieigenschaften für OSA.exe
Im Dialogfeld File Properties werden die folgenden Felder und Objekte
angezeigt:
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
22

Long Filename. (Optional) Der lange Dateiname enthält den
beschreibenden Namen der Datei. Dieser kann mit dem kurzen Dateinamen
identisch sein.

Short Filename. Der Name der markierten Datei im Listenfeld Add der
Komponentendatei. Dieser Name kann nicht bearbeitet werden.

Size. Die Größe der markierten Datei. Dieser Eintrag kann nicht bearbeitet
werden.

Version. Die Version der markierten Datei. Dieser Eintrag kann nicht
bearbeitet werden.

Language. (Optional) Definiert die Sprache (z. B. Deutsch oder Englisch)
der Datei.

Attributes. Legt die Dateiattribute fest, wie z. B. Read-Only, Hidden,
System oder Auto Register. Aktivieren Sie das entsprechende
Kontrollkästchen, um Attribute für die Datei festzulegen.

Auto Register. Mit dieser Option kann sich die Datei beim Laden selbst
registrieren; d. h., die Datei kann die Registrierung aktualisieren, damit
Anwendungen diese Datei problemlos finden, falls sie auf diese angewiesen
sind.
Anmerkung: Bei der Installation wird möglicherweise eine Fehlermeldung angezeigt, die so
oder ähnlich lautet: „Error 1904. Module C:\Directory\DirectorySuite8\SomeName.DLL failed
to register. HRESULT -2147467259. Contact your support personnel.“ Wenn diese
Fehlermeldung angezeigt wird, klicken Sie auf die Datei, und deaktivieren Sie Auto
Register.

Schaltfläche Permissions. Diese Schaltfläche öffnet das Dialogfeld Lock
Permissions (siehe unten). Verwenden Sie das Dialogfeld Lock
Permissions, um Berechtigungen für die Datei anzuzeigen oder zu
bearbeiten.

Feld Component. Dieses Feld bezeichnet die Komponente, zu der diese
Datei gehört (siehe unten).
So ändern Sie die Berechtigungen für die Datei
1.
Klicken Sie im Dialogfeld File Properties auf Permissions. Das Dialogfeld
Lock Permissions wird geöffnet.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
23
Abbildung 13: Das Dialogfeld Lock Permissions
2.
Um Berechtigungen zu löschen, wählen Sie den Eintrag aus, und klicken Sie
auf Remove. Um Berechtigungen hinzuzufügen, klicken Sie auf Add, wodurch
das Dialogfeld Add Users geöffnet wird.
Abbildung 14: Das Dialogfeld Add Users
Verwenden Sie das Dialogfeld Add Users, um der Liste der Personen, die
Berechtigungen für diese Datei haben, Benutzer hinzuzufügen oder einen
Berechtigungstyp hinzuzufügen oder zu ändern.
3.
Um der Liste einen neuen Benutzer hinzuzufügen, klicken Sie in der
Dropdownliste List Names From auf eine Domäne. Geben Sie den Namen des
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
24
Benutzers in das Feld New User ein, und klicken Sie auf Add User. Der Name
und die Domäne werden im Listenfeld Names angezeigt.
4.
Um Berechtigungen hinzuzufügen, wählen Sie im Listenfeld Names einen
Benutzernamen aus. Klicken Sie in der Dropdownliste Type of Access auf den
Zugriffstyp, und klicken Sie auf Add Permission.
5.
Um Berechtigungen für einen Benutzer in der Liste zu ändern, wählen Sie den
Benutzernamen im Listenfeld Names aus. Klicken Sie in der Dropdownliste
Type of Access auf den gewünschten neuen Zugriffstyp, und klicken Sie auf
Add Permission. Die neue Berechtigung wird zugewiesen.
Ändern von Dateiattributen
Es ist möglich, die Attribute einer Datei des Windows Installer-Pakets zu ändern.
So bearbeiten Sie die Attribute einer Datei
1.
Starten Sie die Konsole, und klicken Sie auf Package Editor.
2.
Wählen Sie im Strukturansichtsfenster ein Element aus, und klicken Sie im
Listenansichtsfenster auf Files.
3.
Klicken Sie auf die Registerkarte Add oder Remove, je nachdem, ob die
Datei(en) beim Installieren oder beim Löschen der Komponente entfernt
werden soll(en).
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
25
Oben auf der Registerkarte Data View werden die folgenden Schaltflächen
angezeigt:
4.
Markieren Sie die Datei, deren Attribute Sie bearbeiten möchten, und klicken
Sie auf die mittlere Schaltfläche.
5.
Aktivieren Sie im Dialogfeld File Properties die Dateiattribute, die Sie zuweisen
möchten, und klicken Sie auf OK. Wenn die Datei kopiert wird, weist sie die
zugewiesenen Dateiattribute auf.
Hinzufügen oder Entfernen von Komponentenschriftarten
Nachdem Sie das Windows Installer-Paket erstellt haben, können Sie Schriftarten,
die mit den Komponenten installiert werden, hinzufügen oder entfernen.
So fügen Sie eine Schriftart für die Installation einer Komponente hinzu oder
entfernen sie
1.
Starten Sie die Konsole, und klicken Sie auf Package Editor.
2.
Wählen Sie im Strukturansichtsfenster ein Element aus, und klicken Sie im
Listenansichtsfenster auf Files.
3.
Klicken Sie auf die Registerkarte Fonts.
Oben auf der Registerkarte Data View werden die folgenden Schaltflächen
angezeigt:
4.
Klicken Sie auf die linke Schaltfläche, um der Liste eine Schriftart hinzuzufügen.
Klicken Sie auf die rechte Schaltfläche, um eine Schriftart aus der Liste zu
entfernen.
5.
Um eine Schriftart zu bearbeiten, wählen Sie den Namen der Schriftart aus,
und klicken Sie auf die mittlere Schaltfläche. Das Dialogfeld Font wird geöffnet.
6.
Geben Sie im Dialogfeld Font den beschreibenden Namen und den
Dateinamen der Schriftart ein.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
26
Abbildung 15: Das Dialogfeld Font
Hinzufügen oder Entfernen von Verknüpfungen
Nachdem Sie das Windows Installer-Paket erstellt haben, können Sie
Verknüpfungen, die mit den Komponenten installiert werden, hinzufügen oder
entfernen.
So fügen Sie Verknüpfungen hinzu oder entfernen sie
1.
Klicken Sie im Listenansichtsfenster auf die Option Shortcuts, um die Liste der
Verknüpfungen, die bei der Installation einer Anwendung hinzugefügt werden
sollen, anzuzeigen oder zu bearbeiten. Oben auf der Registerkarte Data View
werden die folgenden Schaltflächen angezeigt:
2.
Klicken Sie auf die rechte Schaltfläche, um eine Verknüpfung aus der Liste zu
entfernen.
3.
Um der Liste einen Eintrag hinzuzufügen, klicken Sie auf die linke Schaltfläche,
wodurch die Registerkarte General angezeigt wird.

Um Informationen zu einer Verknüpfung in der Liste zu bearbeiten, wählen Sie
die Verknüpfung aus, und klicken Sie auf die mittlere Schaltfläche, oder
doppelklicken Sie auf den Verknüpfungsnamen. Dadurch wird das Dialogfeld
Properties mit den folgenden beiden Registerkarten geöffnet: General und
Target.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
27
Abbildung 16: Die Registerkarte General für Verknüpfungen
Die Registerkarte General des Dialogfelds Properties enthält die folgenden
Felder:

4.
Name. Der Text, der unterhalb des Symbols auf dem Desktop des
Benutzers angezeigt werden soll.
 Description. Der Text für die QuickInfo.
 Component. Der Name der Komponente, für die die Verknüpfung erstellt
wird.
 Create in. Eine Liste der Verzeichnisse, die dieses Paket kennt.
 Shortcut key. Eine eindeutige Tastenkombination, die für eine Verknüpfung
verwendet werden soll. Gültige Tastenkombinationen sind
[Strg][Alt]Zeichen, [Strg][Umschalt]Zeichen, [Umschalt][Alt]Zeichen und
[Strg][Umschalt][Alt]Zeichen.
 Run. Gibt beispielsweise an, ob die ausführbare Datei minimiert oder
maximiert ausgeführt werden soll.
Wenn Sie eine Verknüpfung hinzufügen, geben Sie die entsprechenden
Informationen auf der Eigenschaftenseite General ein, klicken Sie auf OK, und
klicken Sie auf die Registerkarte Target. Wenn Sie eine Verknüpfung
bearbeiten, klicken Sie auf die Registerkarte Target.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
28
Abbildung 17: Die Registerkarte Target des Dialogfelds Properties
Die Registerkarte Target des Dialogfelds Properties enthält die folgenden
Felder und Objekte:





Target. Entweder das übergeordnete Feature der aktuellen Komponente,
eine Datei, die eine der mit dieser Komponente zu installierende Datei ist,
oder das Zielverzeichnis für diese Komponente.
Arguments. Alle Optionen oder Parameter, die verwendet werden sollen.
Start in. Das Verzeichnis, in dem die Anwendung Dokumente oder
Datendateien sucht oder speichert.
Icon file. Bezeichnet die Datei, aus der das Symbol verwendet werden soll,
falls es nicht in der ausführbaren Datei der Anwendung vorhanden ist.
Current icon. Zeigt die in der Symboldatei verfügbaren Symbole an.
Ändern der Registrierungseinträge
Nachdem Sie das Windows Installer-Paket erstellt haben, können Sie bei Bedarf
Registrierungseinträge bearbeiten. Verwenden Sie die Option Registry im
Listenansichtsfenster, um eine Liste der Registrierungseinträge anzuzeigen und
Änderungen an der Registrierung vorzunehmen. Die Registerkarten Add und
Remove werden im rechten Fensterausschnitt angezeigt.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
29
Abbildung 18: Bearbeiten von Registrierungseinträgen



Verwenden Sie die Registerkarte Add, um Elemente festzulegen, die beim
Installieren der Komponente der Registrierung hinzugefügt werden sollen. Im
linken Fensterausschnitt werden die Registrierungseinstellungen angezeigt (in
diesem Beispiel HKEY_CLASSES_ROOT usw.). Im rechten Fensterausschnitt
werden der Wert, der Typ (z. B. DWORD oder String) und Daten angezeigt.
Verwenden Sie die Registerkarte Remove, um beim Installieren der
Komponente Elemente aus der Registrierung zu löschen. Im linken
Fensterausschnitt werden die Registrierungseinträge angezeigt. Im rechten
Fensterausschnitt werden der Wert, der Typ (z. B. DWORD oder String) und
Daten angezeigt.
Um einen Registrierungseintrag zu ändern, navigieren Sie zu der
entsprechenden Ebene (gleiche Vorgehensweise wie im Registrierungs-Editor).
Wählen Sie den Eintrag aus, und klicken Sie mit der rechten Maustaste. In
Abhängigkeit vom ausgewählten Element können Sie einen Schlüssel oder
einen Wert hinzufügen, das ausgewählte Element umbenennen oder löschen.
Wählen Sie einen Schlüssel aus, um dessen Wert anzuzeigen. Der Wert wird
im rechten Fensterausschnitt angezeigt.
Optimale Methode: Wenn Sie einen Fehler machen, der beim Start des Computers Probleme
verursacht, können Sie die Registrierung wiederherstellen. Befolgen Sie die Anweisungen in der Hilfe
des Registrierungs-Editors für Ihre Windows-Version.
So fügen Sie der Registrierung einen Wert hinzu
1.
Wählen Sie den Registrierungseintrag aus, dem Sie den Wert hinzufügen
möchten, und klicken Sie mit der rechten Maustaste. Das Dialogfeld Wert
hinzufügen wird geöffnet.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
30
Abbildung 19: Das Dialogfeld Wert hinzufügen
2.
Geben Sie den Namen des neuen Wertes in das Textfeld Wertname ein.
3.
Wählen Sie im Dropdownlistenfeld Datentyp den entsprechenden Datentyp
aus.
4.
Klicken Sie auf OK. In Abhängigkeit vom gewählten Datentyp wird eines der
folgenden Dialogfelder geöffnet:




5.
Zeichenfolgen-Editor
Binär-Editor
DWORD-Editor
Editor für mehrteilige Zeichenfolgen
Geben Sie im Dialogfeld Zeichenfolgen-Editor den Wert Reg_Sz oder
Reg_Expand_Sz für die Registrierung ein. Klicken Sie auf OK.
Abbildung 20: Das Dialogfeld Zeichenfolgen-Editor
Nachdem Sie auf OK geklickt haben, wird der Wert im rechten
Datenansichtsfenter angezeigt. Die Zeichenfolge, die Sie im Dialogfeld
Zeichenfolgen-Editor eingegeben haben, wird in der Spalte Data angezeigt.
6.
Geben Sie im Dialogfeld Binär-Editor einen binären Wert für die Registrierung
ein. Klicken Sie auf Binär oder Hex, um den Wert im gewählten Format zu
Bearbeitungszwecken anzuzeigen. Klicken Sie auf OK.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
31
Abbildung 21: Das Dialogfeld Binär-Editor
Nachdem Sie auf OK geklickt haben, wird der Wert im rechten
Datenansichtsfenter angezeigt. Der Typ wird als Reg_Binary angegeben, aber
die Daten werden im Hexadezimalformat angezeigt.
Abbildung 22: Das Dialogfeld Editor für mehrteilige Zeichenfolgen
Geben Sie in diesem Dialogfeld einen Reg_Multi_Sz-Wert für die Registrierung
ein. Klicken Sie auf Binär, Dezimal oder Hex, um den Wert im gewählten
Format zu Bearbeitungszwecken anzuzeigen. Nachdem Sie auf OK geklickt
haben, wird der Wert im rechten Datenansichtsfenter angezeigt. Die
Zeichenfolge, die Sie im Dialogfeld Editor für mehrteilige Zeichenfolgen
eingegeben haben, wird in der Spalte Data angezeigt.
7.
Geben Sie im Dialogfeld DWORD-Editor einen DWORD-Wert für die
Registrierung ein. Klicken Sie auf Binär, Dezimal oder Hex, um den Wert im
gewählten Format zu Bearbeitungszwecken anzuzeigen. Klicken Sie auf OK.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
32
Abbildung 23: Das Dialogfeld DWORD-Editor
Nachdem Sie auf OK geklickt haben, wird der Wert im rechten
Datenansichtsfenter angezeigt. Die Zeichenfolge, die Sie im Dialogfeld
DWORD-Editor eingegeben haben, wird in der Spalte Data angezeigt.
Verwenden der Windows 2000-Dienste
Verwenden Sie die Option Services im Listenansichtsfenster, um Informationen zu
Windows 2000-Diensten anzuzeigen, hinzuzufügen oder zu bearbeiten. Die
folgenden beiden Registerkarten stehen zur Verfügung:


Add
Control
Klicken Sie auf die Registerkarte Add, wenn Sie bei der Installation einer
Komponente einen Windows 2000-Dienst hinzufügen möchten. Pro Komponente
kann nur ein Windows 2000-Dienst hinzugefügt werden.
Klicken Sie auf die Registerkarte Control, um festzulegen, wie ein Dienst gesteuert
werden soll. In der Eigenschaftenseite Control sind Sie nicht auf einen einzigen
Dienst beschränkt.
Oben auf den Eigenschaftenseiten werden die folgenden Schaltflächen angezeigt:



Klicken Sie auf die linke Schaltfläche, um einen Dienst hinzuzufügen.
Um Informationen zu einem Dienst zu bearbeiten, wählen Sie den Dienst aus,
und klicken Sie auf die mittlere Schaltfläche. Wenn Sie sich auf der
Eigenschaftenseite Add befinden, wird durch diese Aktion das Dialogfeld
Service Summary geöffnet. Wenn Sie sich auf der Eigenschaftenseite Control
befinden, wird durch die gleiche Aktion das Dialogfeld Control Options
geöffnet.
Klicken Sie auf die rechte Schaltfläche, um einen Dienst aus der Liste zu
entfernen.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
33
Eingeben von Informationen im Dialogfeld „Service Summary“
Abbildung 24: Das Dialogfeld Service Summary
Verwenden Sie das Dialogfeld Service Summary, um die folgenden Informationen
für den Windows 2000-Dienst einzugeben, den Sie für eine bestimmte Komponente
installieren möchten:





Service Name. Der eigentliche Name, den Windows 2000 zur Identifizierung
des Dienstes in der Windows 2000-Registrierung verwendet. Dieser Name wird
unter HkeyLocalMachine\System\CurrentControlSet\
Control\Services gespeichert.
Display Name. Der Name, den Windows 2000 zur Identifizierung des
Windows 2000-Dienstes im Dialogfeld Dienste der Systemsteuerung
verwendet.
Load Order Group. Die Windows 2000-Registrierung enthält eine
GroupOrders-Liste, zu der möglicherweise ein bestimmter Dienst gehört.
Diese Liste finden Sie unter HkeyLocalMachine\System\
CurrentControlSet\Control\GroupOrderList.
Diese Gruppen bestehen normalerweise aus ähnlichen Diensten.
Beispielsweise gibt es die Gruppe „Video“, die sich aus Diensten für die
Windows 2000-Monitorkonfiguration zusammensetzt.
Service_Type. Microsoft Win32® Own oder Win32 Share. Eine Win32 OwnAnwendung wird als eigenständiger Prozess ausgeführt und über den
Dienstcontroller gestartet und gesteuert. Win32 Share ist eine Win32Anwendung, die Prozesse gemeinsam mit anderen Win32-Diensten nutzt.
Start Type. Mit Automatic startet Windows 2000 den Treiber automatisch. Mit
Manual lädt Windows 2000 den Treiber oder Dienst auf Wunsch. Auf diese
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
34






Weise kann der Dienst durch einen Benutzer oder eine Anwendung gestartet
werden.
Error Control. Legt das Verhalten beim Auftreten von Fehlern fest. Ignore
zwingt Windows 2000, Fehlersteuerungen zu ignorieren und das Laden
fortzusetzen, ohne eine Fehlermeldung anzuzeigen. Normal weist
Windows 2000 an, das Laden zwar fortzusetzen, aber eine Fehlermeldung
anzuzeigen. Critical veranlasst Windows 2000, den Startvorgang
abzubrechen.
Fails the installation. Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn bei einem
Fehler bei der Installation des Dienstes die gesamte Installation der
Komponente fehlschlagen soll.
Account. Diese Option weist den Dienst an, entweder das Systemkonto von
Windows 2000 zu verwenden oder dem Dienst eine vorhandene Domäne oder
ein lokales Windows 2000-Benutzerkonto zuzuweisen.
Password and Confirm Password. Dieser Bereich dient zum Festlegen und
Bestätigen eines Kennworts.
Dependencies. Dieser Bereich definiert einen Dienst oder eine vordefinierte
Dienstgruppe, die vor diesem Dienst geladen werden muss.
Feld Component ID. Dieses Feld zeigt die Komponente an, zu der dieser
Dienst gehört.
Verwenden des Dialogfelds „Control Options“
Abbildung 25: Das Dialogfeld Control Options
Verwenden Sie dieses Dialogfeld, um die folgenden Informationen zur Steuerung
eines Dienstes einzugeben:




Service Name. Der Name des Windows 2000-Dienstes.
Event. Entweder Installation oder Deinstallation der Komponente.
Arguments. Argumente sind optional und dienstspezifisch.
Wait. Bei der Installation der markierten Komponente möchten Sie
möglicherweise einen vorhandenen Dienst steuern. Wenn die Aktion einen
Dienst starten soll, wird durch Aktivieren des Kontrollkästchens Wait die
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
35
Installation unterbrochen, bis der Dienst erfolgreich gestartet wurde.
Andernfalls wird nur gewartet, bis der Dienststatus „Warten“ lautet.
Bearbeiten der INI-Dateien
Mit der Option .INI Edits im Listenansichtsfenster geben Sie an, welche INI-Dateien
bei der Installation einer Komponente bearbeitet werden sollen. Die folgenden
beiden Registerkarten stehen zur Verfügung: Add und Remove. In der folgenden
Abbildung werden die Werte für die „Product Specification“-Komponenten eines
Windows Installer-Pakets für Microsoft Word 97 veranschaulicht.
Abbildung 26: Bearbeiten der INI-Dateien
Die Standardregisterkarte ist Add. Verwenden Sie diese Registerkarte für
Informationen, die einer INI-Datei hinzugefügt werden sollen. Klicken Sie auf die
Registerkarte Remove, falls Informationen in einer INI-Datei gelöscht werden
sollen.
So fügen Sie einer INI-Datei einen Abschnitt hinzu


Falls der Name der INI-Datei nicht bereits in der Liste angezeigt wird, wählen
Sie das Element INI File Data aus, und klicken Sie mit der rechten Maustaste.
Klicken Sie anschließend auf New File, und geben Sie an, welche INI-Datei
bearbeitet werden soll.
Falls der Name der INI-Datei bereits in der Liste angezeigt wird, wählen Sie
diese aus, und klicken Sie mit der rechten Maustaste. Klicken Sie anschließend
auf New Section, und vergeben Sie einen Namen.
So fügen Sie einer INI-Datei einen Wert hinzu
1.
Wählen Sie den Abschnitt der INI-Datei aus, und klicken Sie mit der rechten
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
36
Maustaste.
2.
Klicken Sie auf New Value, und geben Sie im Dialogfeld Properties die
entsprechenden Informationen ein.
Abbildung 27: Das Dialogfeld Properties
3.
In INI-Dateien besitzen Informationen innerhalb von Abschnitten das Format
Wert = Daten. Legen Sie im Dialogfeld Properties die Informationen für den
Abschnitt der INI-Datei fest. Wählen Sie dann im Bereich Action eine der
folgenden Optionen aus:



Create or Update
Create New
Append
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
37
ANKÜNDIGEN
Weitere Information zum Ankündigungsfeature finden Sie in der Windows InstallerDokumentation.
Microsoft Windows 2000 Beta 3 – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
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WEITERE
INFORMATIONEN
Die neuesten Informationen zum Windows 2000-Netzwerkbetriebssystem finden
Sie auf der Microsoft-Website unter http://www.microsoft.com/windows/server/
und im Windows NT Server Forum in The Microsoft Network (GO WORD: MSNTS).
Die neuesten Informationen zu Windows 2000 Beta 3 finden Sie auf unserer
Website unter http://ntbeta.microsoft.com/.
Bevor Sie Support anfordern
Beachten Sie, dass Microsoft für diese praktischen Anleitungen keinen Support
anbietet. Diese Anleitungen sollen lediglich Ihre ersten Schritte mit den Microsoft
Windows 2000-Features vereinfachen. Aus diesem Grund kann Microsoft keine
Fragen im Zusammenhang mit spezifischen Schritten und Anweisungen
beantworten.
Melden von Problemen
Probleme mit Microsoft Windows 2000 Beta 3 sollten über die entsprechenden
Fehlermeldungseinrichtungen weitergeleitet werden. Beschreiben Sie das Problem
ausreichend, damit es von den Testern und Entwicklern reproduziert und behoben
werden kann. Einige bekannte Probleme werden in den Anmerkungen zur Version
auf der Windows 2000 Beta 3-CD behandelt.
Microsoft Windows 2000 Beta – Anleitungen zur Verwendung von WinINSTALL
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