Windows .NET Server, Beta 3-Version

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Windows .NET Server, Beta 3-Version, –
Handbuch für Tester
(Engl. Originaltitel: Windows .NET Server Beta 3 Reviewer’s Guide)
Themen dieser Seite
Einführung
Einführung in die Windows .NET ServerProduktfamilie
Vorteile der Windows .NET ServerProduktfamilie
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Microsoft Corporation
Veröffentlicht: November 2001
Zusammenfassung
Dieses Dokument bietet einen Überblick über die Verbesserungen und Features der Beta 3-Version von
Microsoft® Windows® .NET Server. Die Windows .NET Server-Produktfamilie, die früher unter dem
Codenamen „Whistler Server“ bekannt war, ist die nächste Generation der Windows ServerBetriebssystemserie.
Einführung
Dieses Dokument bietet einen Überblick über die Verbesserungen und Features der Beta 3-Version von
Microsoft® Windows®.NET Server. Die Windows .NET Server-Produktfamilie, die früher unter dem
Codenamen „Whistler Server“ bekannt war, ist die nächste Generation der Windows ServerBetriebssystemserie.
Mit den Beta 1- und Beta 2-Versionen von „Whistler Server“ wurden grundlegende Verbesserungen in den
Bereichen Verwaltung, Zuverlässigkeit, Leistung, Sicherheit und Webserverdienste eingeführt.
Windows .NET Server, Beta 3-Version, basiert darauf und erweitert außerdem die Windows .NET ServerFunktionalität durch fortschrittliche Zusammenarbeitstechnologien und das Microsoft .NET-Framework.
Außerdem bietet diese Version einen ersten Blick auf die vier Hauptprodukte der Windows .NET ServerProduktfamilie: Windows .NET Datacenter Server, Windows .NET Enterprise Server, Windows .NET
Standard Server und Windows .NET Web Server. Jedes dieser Produkte kann durch Features und
Funktionalität so angepasst werden, dass es die individuellen Unternehmens- und IT-Anforderungen
einzelner Kunden erfüllt.
Windows .NET Server gründet auf den Stärken der Windows NT®-Legacysysteme und ist vollständig
kompatibel mit auf Windows 2000 basierenden Servern. Unternehmen, die zurzeit die Windows 2000
Server-Produktfamilie einsetzen, sind für das einfache Update auf Windows .NET Server bereit und können
sofort von verbesserter Verwaltbarkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit, Leistung und integrierten Webdiensten
profitieren.
Einführung in die Windows .NET Server-Produktfamilie
Die Windows .NET Server-Produktfamilie stellt eine Reihe von Lösungen zur Verfügung, um die
unterschiedlichen Anforderungen von Kunden zu erfüllen.
Windows .NET Datacenter Server
Diese Anwendung wurde für Unternehmen konzipiert, die Skalierbarkeit und Zuverlässigkeit auf höchster
Ebene benötigen. Microsoft Windows .NET Datacenter Server stellt eine solide Grundlage zum Erstellen
wichtiger Unternehmenslösungen für Datenbanken, ERP-Software (Enterprise Resource Planning),
Transaktionsverarbeitung mit großem Volumen in Echtzeit sowie Serverkonsolidierung zur Verfügung. Es
handelt sich um das leistungsfähigste und funktionalste Serverbetriebssystem, das Microsoft jemals
angeboten hat; es unterstützt bis zu 32-fache symmetrische Multiprozessorverarbeitung (SMP) und stellt
sowohl Clusterkonfigurationen mit acht Knoten als auch Lastenausgleichsdienste als Standardfunktionen
zur Verfügung. Windows .NET Datacenter Server ist auch für 64-Bit-Computerplattformen verfügbar.
Windows .NET Enterprise Server
Microsoft Windows .NET Enterprise Server ist erste Wahl für mittlere bis große Unternehmen. Die
Anwendung bietet die Funktionen, die für die Unternehmensinfrastruktur, Geschäftsbereichsanwendungen
und E-Commerce-Transaktionen erforderlich sind. Windows .NET Enterprise Server ist ein Betriebssystem
mit allen Funktionen, das bis zu acht Prozessoren unterstützt und erweiterte Features für Unternehmen
zur Verfügung stellt, z. B. Clusterkonfigurationen mit vier Knoten und bis zu 32 GB Arbeitsspeicher.
Windows .NET Enterprise Server ist auch für 64-Bit-Computerplattformen verfügbar.
Windows .NET Standard Server
Windows .NET Standard Server ist das Netzwerkbetriebssystem, das für die Umgebungen von kleinen
Unternehmen empfohlen wird. Die Anwendung ist die ideale Lösung für die grundlegenden Datei-, Druckund Zusammenarbeitsanforderungen von Abteilungen und kleinen Organisationen. Windows .NET
Standard Server bietet Unterstützung für zweifaches SMP und bis zu 4 GB Arbeitsspeicher.
Windows .NET Web Server
Windows .NET Web Server, ein neues Produkt in der Windows Server-Produktfamilie, ist ein auf
Funktionalität ausgerichteter Webserver. Die Anwendung wurde so optimiert, dass sie Unternehmen eine
umfassende und stabile Plattform für Webdienste und -hostfunktionen zur Verfügung stellt, die einfach
bereitzustellen und zu verwalten ist. Windows .NET Web Server bietet Entwicklern mit dem revolutionären
ASP.NET (Teil des .NET-Frameworks) eine Plattform zum schnellen Erstellen und Bereitstellen von
Webdiensten und -anwendungen.
Vorteile der Windows .NET Server-Produktfamilie
Dieser Abschnitt fasst die wichtigsten Vorteile der Windows .NET Server-Produktfamilie zusammen.
Ausführen einer Unternehmensbereitstellung auf dem stabilsten Server, der jemals erhältlich war
Die Windows .NET Server-Produktfamilie basiert auf Windows 2000 und bietet Verbesserungen sowie
Features, mit denen Unternehmen alle Vorteile der .NET-Initiative nutzen können. Es handelt sich um die
umfassendste, leistungsfähigste und flexibelste Datenverarbeitungsarchitektur, die Microsoft jemals auf
den Markt gebracht hat; sie ermöglicht Kunden heute und in Zukunft die größtmöglichen Erträge aus ihren
IT-Investitionen. Die Tabelle unten fasst die neuen Funktionen zusammen.
Neue Funktion
Beschreibung
Unternehmen
Active Directory
Active DirectoryVerwaltung: Verbesserte
Benutzeroberfläche für die
Objektauswahl
Die Active Directory™-Objektauswahl ist eine Benutzeroberflächenkomponente, die andere Verwaltungstools starten
können, um Administratoren das Auswählen von einzelnen
oder mehreren Benutzern, Computern, Gruppen oder
Kontakten aus dem Active Directory-Dienst zu ermöglichen.
In der Beta 3-Version wurde die Objektauswahl folgendermaßen überarbeitet und optimiert:
 Optimierung des Administratorworkflows, wodurch
Verzeichnisobjekte schnell gefunden werden können.
 Bessere und effizientere Suchprozesse für Objekte in einem
großen Verzeichnis.
 Reduzierte Beeinträchtigung des Netzwerks durch den
Verzeichnisdienst.
 Möglichkeit zur Beschränkung eines Suchbereichs auf eine
bestimmte Organisationseinheit (Organizational Unit, OU) im
Verzeichnis.
 Flexiblere Abfragemöglichkeiten zum Suchen nach Objekten
im Verzeichnis basierend auf ihren Attributen.
IT-Administratoren können diese Funktion zum Hinzufügen
von Mitgliedern zu Gruppen, zum Neukonfigurieren von
Snap-Ins für die Zusammenarbeit mit Remotecomputern,
zum Hinzufügen von Sicherheitsprincipals zu Zugriffssteuerungslisten (Access Control Lists, ACLs) sowie zum Arbeiten
mit Snap-Ins verwenden, für die die Auswahl von Objekten
aus dem Verzeichnisdienst erforderlich ist.
Active Directory:
Gleichzeitige LDAPBindungen
Diese Funktion ermöglicht mehrerer LDAP-Bindungen (Lightweight Directory Access Protocol) für eine Verbindung zum
Authentifizieren von Benutzern. Anwendungsentwickler
können diese Funktion zum Binden von mehreren LDAPVerzeichnissen verwenden, damit Benutzer bei gleichzeitiger
Leistungsverbesserung schneller authentifiziert werden.
Active Directory:
Deaktivieren der
Komprimierung des
Replikationsdatenverkehrs
zwischen verschiedenen
Standorten
Die Beta 3-Version ermöglicht das Deaktivieren der
Komprimierung des Replikationsdatenverkehrs zwischen
Domänencontrollern, die sich an verschiedenen Standorten
befinden. Für das Netzwerk bedeutet dies eine Verringerung
der CPU-Auslastung auf den Domänencontrollern, was zu
einer gesteigerten Verfügbarkeit der Domänencontroller
führt. Nach dem Überprüfen des Domänencontrollerbedarfs
können IT-Administratoren für mehrere Standorte, die über
Hochgeschwindigkeits-Netzwerkverbindungen verbunden
sind, die CPU-Auslastung zwar verringern, jedoch ist dabei zu
beachten, dass dann der Replikationsdatenverkehr zwischen
Domänencontrollern, die zu verschiedenen Standorten
gehören, nicht komprimiert wird.
Active Directory:
Domänenumbenennung
Diese Funktion unterstützt das Ändern der DNS-Namen
(Domain Name System) und/oder der NetBIOS-Namen
vorhandener Domänen in einer Gesamtstruktur, wobei die
daraus resultierende Gesamtstruktur noch immer „wohlgeformt“ ist. Die Identität einer umbenannten Domäne, die
durch die global eindeutige Kennung (Globally Unique ID,
GUID) und die Sicherheits-ID (Security ID, SID) dargestellt
wird, ändert sich nicht. Auch die Domänenmitgliedschaft
eines Computers ändert sich durch die Umbenennung der
Domäne, die den Computer enthält, nicht.
Die Domänenumbenennung beinhaltet nicht das Ändern der
Stammdomäne der Gesamtstruktur. Anders ausgedrückt,
kann zwar die Stammdomäne einer Gesamtstruktur umbenannt werden, eine andere Domäne kann jedoch nicht zum
neuen Stamm der Gesamtstruktur erklärt werden.
Damit der Vorgang der Domänenumbenennung abgeschlossen werden kann, müssen alle Domänencontroller neu
gestartet werden. Für jeden Mitgliedcomputer der umbenannten Domäne muss ebenfalls ein zweimaliger Neustart
durchgeführt werden. Diese Funktion ermöglicht zwar ein
unterstütztes Verfahren zum Umbenennen einer Domäne, sie
wird jedoch nicht als routinemäßiger IT-Vorgang angesehen
und ist auch nicht als solcher gedacht.
IT-Administratoren können die Domänenumbenennung in
den folgenden beiden Szenarien verwenden:
 Ein Unternehmen durchläuft eine juristische
Namensänderung und möchte sicherstellen, dass seine Active
Directory-Gesamtstruktur diese Namensänderung konsistent
berücksichtigt. Vor der Beta 3-Version bestand die einzige
Option im Erstellen einer neuen Gesamtstruktur mit dem
gewünschten neuen Namen, dem Migrieren aller Benutzer/
Computer in die neue Gesamtstruktur und dem anschließenden Außerbetriebnehmen der alten Gesamtstruktur. Mit
dem Domänenumbenennungsfeature können IT-Administratoren nun nur den Namen der Gesamtstruktur ändern.
 Zwei Unternehmen fusionieren. Auch wenn sie die Unternehmensgesamtstrukturen nicht zusammenführen, möchten
sie möglicherweise sicherstellen, dass ihre Active DirectoryGesamtstruktur-/Domänennamen den neuen Namen des
fusionierten Unternehmens tragen. Die Domänenumbenennung ermöglicht IT-Administratoren das Ändern des/der
DNS-Namen(s) der Active Directory-Gesamtstrukturen/
Domänen vor Ort.
Active Directory:
Deaktivieren von
Attributen/Klassen im
Schema
Der Active Directory-Dienst wurde optimiert, um das Deaktivieren von Attributen und Klassendefinitionen im Active
Directory-Schema zu ermöglichen. Beispielsweise können
Attribute und Klassen neu definiert werden, wenn in der
ursprünglichen Definition ein Fehler gemacht wurde. Die
Deaktivierung ermöglicht das Ersetzen der Definition eines
Attributs oder einer Klasse, nachdem diese(s) dem Schema
hinzugefügt wurde, wenn ein Fehler beim Festlegen einer
unveränderbaren Eigenschaft gemacht wurde. Als zusätzliche
Schutzmaßnahme ist die Deaktivierung darüber hinaus ein
reversibler Vorgang; es ist daher möglich, eine zufällige
Deaktivierung rückgängig zu machen.
Diese Funktion kann in den folgenden Szenarien eingesetzt
werden:
 Beim fehlerhaften Hinzufügen eines neuen Schemaobjekt
können IT-Administratoren diese Funktion verwenden, um
das Objekt zu deaktivieren und die richtige Definition erneut
einzugeben.
 Eine Unternehmensgruppe hat mehrere Anwendungen, die
das Active Directory-Schema erweitert haben, durch eine
neue Anwendung ersetzt, die ebenfalls das Active DirectorySchema verwendet. Mit dieser neuen Funktion können ITAdministratoren die nicht verwendeten Schemaobjekte aus
den veralteten Anwendungen deaktivieren, um mögliche
Konflikte mit den neuen Erweiterungen zu vermeiden, die
ggf. installiert werden.
Active Directory:
Entfernen fortbestehender
Objekte
Die Beta 3-Version ermöglicht das Löschen fortbestehender
Objekte in Active Directory. Fortbestehende Objekte können
durch die längere Nichtverfügbarkeit eines Domänencontrollers vorhanden sein, während die Objekte mit einem Tombstone versehen wurden, die Tombstone-Ablaufzeit dann
überschritten wurde und die mit einem Tombstone versehenen Objekte anschließend aus Active Directory entfernt
wurden. Diese Funktion verhindert Inkonsistenzen zwischen
verschiedenen Replikaten von Active Directory und verringert
ein unnötiges Wachstum der Active Directory-Datenbank.
Active Directory:
Entfernen von RDNBeschränkungen (Relative
Distinguished Name,
relativ definierter Name),
die nicht mit X.500
In Active Directory wird das Namensattribut der Namensgebung, das auch als RDN (Relative Distinguished Name)
bezeichnet wird, für jede Klasse im Schema definiert. Die
Benutzerklasse Gemeinsamer Name (Common Name, CN) ist
ein Beispiel für ein Namensattribut. Klassen, die kein
Namensattribut definieren, erben das Namensattribut von
kompatibel sind
ihrer übergeordneten Klasse. Nachdem ein Namensattribut
ausgewählt wurde, kann es nicht mehr geändert werden.
Active Directory erfordert, dass alle RDNs in einem Container
eindeutig sind, d. h., zwei Benutzer mit dem gleichen RDN
können sich nicht im gleichen Container befinden.
Die Beta 3-Version ermöglicht IT-Administratoren das
Löschen von inetOrgPerson (diese Angabe verwendet CN als
Namensattribut im Standardschema) sowie das Neuerstellen
mit einem beliebigen Unicode-Zeichenfolgeattribut als
Namensattribut. Statt CN kann auf diese Weise jedes
beliebige andere Attribut als Namensattribut verwendet
werden. Wenn ein IT-Administrator z. B. erkennt, dass die
gleiche Organisationseinheit mehrere Benutzer mit identischen Namen enthält, ermöglicht diese Funktion das
Auswählen eines eindeutigen Attributs, z. B. einer
Mitarbeiter-ID, damit gewährleistet wird, dass keine
Namenskollisionen auftreten.
DNS – In Active Directory
integrierte DNS-Zonen
werden in
Anwendungspartitionen
gespeichert
Die Beta 3-Version ermöglicht das Speichern und Replizieren
von DNS-Zonen (Domain Name System), die in der Active
Directory-Anwendungspartition gespeichert sind. Wenn die
Anwendungspartition zum Speichern von DNS-Daten verwendet wird, führt dies zu einer geringeren Anzahl von
Objekten, die im globalen Katalog gespeichert werden. Standardmäßig enthalten DNS-spezifische Anwendungspartitionen
nur Domänencontroller, die auf dem DNS-Server ausgeführt
werden; diese Funktion stellt daher den zusätzlichen Vorteil
zur Verfügung, nur für die Untermenge von Domänencontrollern zu replizieren, die in der Anwendungspartition angegeben wird, sowie das Aktivieren der Replikation der DNSZone auf DNS-Server, die in anderen Domänen in einer
Active Directory-Gesamtstruktur ausgeführt werden.
Bereitstellung
Verbesserte Funktion
„Konfiguration des
Servers“
Die Verbesserungen der Funktion „Konfiguration des Servers“
(Configure Your Server, CYS) in der Beta 3-Version umfassen
das Einrichten eines Echtzeit-Kommunikationsservers, das
Hinzufügen der Terminaldienste als Serverrollenauswahl sowie
eine Option zum Installieren einer HTML-Benutzeroberfläche
zum Verwalten von Web- und NAS-Servern (Network Attached
Storage). Außerdem können IT-Administratoren ein integriertes
Verfahren zum Konfigurieren eines Servers und der Netzwerkadressübersetzung (Network Address Translation, NAT) von
RRAS (Routing and Remote Access Service, Routing- und RASDienst) nutzen.
Internationale Funktion:
Eurozonenunterstützung
Für alle Gebietsschemas, die ab 1. Januar 2002 die EUROWährung „€“ verwenden, wurde das Währungsstandardsymbol
in Euro geändert. Ältere Währungssymbole sind auch weiterhin
verfügbar, wenn Benutzer diese bevorzugen; ein anderes
Währungssymbol kann mit der folgenden Menüauswahl ausgewählt werden: Start/Systemsteuerung/Datums-, Zeit-,
Sprach- und Regionaleinstellungen/Regions- und
Sprachoptionen.
Verwaltung
VT-UTF8Unterstützung für
HyperTerminal
Diese Funktion stellt Unterstützung für den Terminaltyp VT-UTF8
(Unicode Transformation Format 8 in HyperTerminal) zur
Verfügung. VT-UTF8 ist eine Obermenge von VT100 und unterstützt Blockzeichen, erweiterte Tasten der PC-Tastatur, Farben
und die Ausgabe in anderen Sprachen als Englisch, indem wohldefinierte Escape-Sequenzen und UTF8-codierter Unicode gemäß
VT-UTF8-Spezifikation verwendet werden.
In der Beta 3-Version erfolgen alle EMS-Ausgaben (Emergency
Management Services, Notverwaltungsdienste) in VT-UTF8, und
die englischen VT-UTF8-Ausgaben der EMS-Implementierung
sind abwärtskompatibel mit VT100. IT-Administratoren können
die VT-UTF8-Unterstützung von HyperTerminal für die Interaktion mit EMS und anderen plattformspezifischen Systemverwaltungskonsolen verwenden, die über das BIOS oder einen Outof-Band-Verbindungsdienstprozessor zur Verfügung gestellt
werden. ISVs, OEMs oder IHVs können diese Funktion auch
verwenden, um VT-UTF8 für ihre individuellen Lösungen zu
implementieren.
Verwaltung:
Zusätzliche
Befehlszeilentools
Die Beta 3-Version stellt die folgenden zusätzlichen Befehlszeilentools und -dienstprogramme zur Verfügung. Früher waren
diese Tools nur in einem Resource Kit verfügbar.
 Choice.exe führt Auswahlen aus einem Menü zur Batchdateiausführung durch.
 Clip.exe leitet Befehlszeilenausgaben an die Zwischenablage
um, damit diese mittels Kopieren und Einfügen in Anwendungen
mit grafischen Benutzeroberflächen eingefügt werden können.
 Compress.exe komprimiert Dateien in einer CAB-Datei.
 Extract.exe extrahiert Dateien aus einer CAB-Datei.
 Forfiles.exe verarbeitet nur ausgewählte Dateitypen (z. B. nur
CAB- oder nur EXE-Dateien).
 Freedisk.exe ermöglicht Operationen, wenn x Prozent freier
Speicherplatz auf der Festplatte vorhanden ist.
 Gettype.exe ermittelt den Produkttyp (z. B. Windows XP
Professional, Windows .NET Server usw.).
 Inuse.exe ermöglicht, dass in den Arbeitsspeicher geladene
Dateien beim Neustart ersetzt werden.
 PowerCfg.exe ermöglicht Energieverwaltung.
 Setx.exe ermöglicht das Festlegen von Umgebungsvariablen
mit Batchdateien.
 Regfind.exe durchsucht die Registrierung.
 Scanreg.exe durchsucht die Registrierung erneut (wird mit
regfind.exe kombiniert).
 Takeown.exe ermöglicht Administratoren die Besitzübernahme verwaister Dateien.
 Timeout.exe unterbricht die Ausführung einer Batchdatei für
eine angegebene Anzahl von Sekunden.
 Waitfor.exe unterbricht die Ausführung einer Batchdatei, bis
ein Signal empfangen wird.
 Whoami.exe ermittelt den aktuell angemeldeten Benutzer.
 Where.exe sucht Dateien.
 Xcacls.exe ist ein umfassender ACL-Editor (Access Control
List, Zugriffssteuerungslisten) für Dateien.
Verwaltung:
Automatisches
Erstellen der DNS-Zone
(Domain Name
System)
Diese Funktion ermöglicht das automatische Erstellen der Zone
_msdcs.ForestName sowie die Konfiguration von DNS-Servern,
die das Betriebssystem Windows .NET Server im Unternehmen
ausführen, für das Hosting dieser Zone. Der Vorteil für IT-Administratoren ist die Zeitersparnis im Vergleich zum manuellen
Konfigurieren aller DNS-Server in Satellitenstandorten für das
Hosting dieser Zone.
Verwaltung: Option
„Computerkonten“ in
„Lokale Benutzer und
Gruppen“
Mit der Beta 3-Version können IT-Administratoren einer lokalen
oder Domänengruppe Computerkonten über das MMC-Snap-In
(Microsoft Management Console) Lokale Benutzer und
Gruppen hinzufügen. Dies unterstützt die Verwaltung des
Sitzungsverzeichnisdienstes der Terminaldienste. Diese Funktion
steht auch in der Befehlszeile zur Verfügung, wenn Sie "Net
LocalGroup" eingeben.
Verwaltung:
Diese Funktion stellt eine neue Option zum optimierten Löschen
Verbesserte
Herabstufung von
Domänencontrollern
(Partitionslöschung)
von Anwendungspartitionen beim Herabstufen eines Domänencontrollers zur Verfügung, der das letzte Replikat der Anwendungspartition enthält. Auf diese Weise können IT-Administratoren die DC-Herabstufung selbst dann mit dem DCPromoAssistenten durchführen, wenn der Domänencontroller das letzte
Replikat einer Anwendungspartition enthält.
WINS: Filtern von
Datensätzen
Primäre Domänencontroller (PDCs) sind Hauptsuchdienste für die
Domäne. Sie setzen sich alle 12 Minuten mit WINS (Windows
Internet Naming Service) in Verbindung, um die Liste der
bekannten Domänen abzurufen. Mit dieser Funktion kann
angegeben werden, welche Namen von WINS an den PDC
zurückgegeben werden, und die Funktion kann darüber hinaus
zu verringertem WAN-Verkehr (Wide Area Network) führen.
Durch diese Funktion können IT-Administratoren von Netzwerken mit einer großen Anzahl von Domänen eine WINSServerantwort auf die Domänen beschränken, die in Netzwerkumgebung angezeigt werden sollen.
Systemstatusdaten der
Ereignisprotokollierung
Die Beta 3-Version ermöglicht das Erkennen von Grenzwerten für
die Serversystemressourcen, die unmittelbar vor dem Systemneustart durch einen Benutzer erreicht oder überschritten
werden. Diese Informationen sind für das Erkennen der eigentlichen Ursache von Serverfehlern und für ein besseres Verständnis von Leistungsabfällen wichtig, die zu Neustarts durch den
Benutzer führen. Der Status der Ereignisprotokollierung für das
Herunterfahren zeichnet den grundlegenden Systemstatus sowie
den Status aller Prozesse eines Computers auf, bevor dieser neu
gestartet wird. Wenn sich der Benutzer für einen Neustart des
Computers entscheidet und einen ungeplanten Grund aus der
Ereignisprotokollierung für das Herunterfahren auswählt,
zeichnet der Status der Ereignisprotokollierung für das Herunterfahren eine Reihe von Parametern zu allen Prozessen und
Auslagerungsdateien sowie zur Auslastung der Festplatte und
des Gesamtsystems auf. Diese Funktion wird durch eine Gruppenrichtlinie verwaltet, und IT-Administratoren können die
aufgezeichneten Informationen bei Bedarf für eine Diagnoseunterstützung an Microsoft senden, indem sie das Fehlerberichterstattungsfeature (Error Reporting) der Windows .NET ServerProduktfamilie verwenden.
Anwendungsprüfung
Das Anwendungsprüfungstool ermöglicht das Testen und Prüfen
von Anwendungen, die auf Windows .NET-Servern ausgeführt
werden. Dieses Tool konzentriert sich auf spezielle Probleme,
z. B. auf Heapbeschädigungen und Kompatibilitätsfragen. In der
Praxis können Entwickler die Anwendungsüberprüfung für ihre
Anwendung aktivieren und die Ergebnisse mit einem Debugger
und einer Protokolldatei aufzeichnen.
Hohe Verfügbarkeit
Clusterdienste: Active
Directory für virtuelle
Server
Diese Funktion stellt in Active Directory ein Computerobjekt für
Clusterserver zur Verfügung. Das bedeutet, clusterfähige und
Active Directory-fähige Anwendungen verfügen über ein unterstütztes und wohldefiniertes Objekt in Active Directory, mit
dem sie ihre eigenen Konfigurationsdaten verknüpfen können.
IT-Administratoren können diese Funktion zum Suchen nach
Computerobjekten virtueller Server in Active Directory verwenden; zurzeit wird jedoch das Anzeigen von Clustertopologieinformationen oder der Verknüpfung zwischen virtuellen
Servern und Clustern nicht unterstützt.
Clusterdienste: Ändern
von Kennwörtern ohne
Neustart
Die Beta 3-Version stellt ein Tool zur Verfügung, mit dem das
Clusterkonto aktualisiert werden kann, während der Clusterdienst online bleibt und ausgeführt wird. IT-Administratoren
können diese Funktion zum Ändern von Kennwörtern auf einem
Knoten verwenden, ohne den Server neu starten zu müssen;
das Ergebnis ist eine optimierte hohe Verfügbarkeit und
Betriebszeit.
Clusterdienst: Metrische
Daten zur Verfügbarkeit
einzelner Gruppen in
einem Cluster
Diese Funktion bietet ein Verfahren zum Ermitteln der Verfügbarkeit einer einzelnen Gruppe in einem Cluster. Der Clusterdienst protokolliert Gruppenverschiebungen sowie Online- und
Offlineereignisse nach Erfolg und Fehlschlagen im Systemereignisprotokoll. Außerdem werden Zeitabweichungsereignisse
zwischen Knoten in das Systemereignisprotokoll geschrieben.
Indem die Datenströme des Ereignisprotokolls von allen
Clusterknoten analysiert und die Zeitdifferenzen zwischen
Offline- und Onlineereignissen untersucht werden (unter
Berücksichtigung von Zeitabweichungsereignissen zwischen
Knoten), können Administratoren die Zeitspanne errechnen,
die eine Gruppe online im Vergleich zu offline ist. Ereignisse
der Protokollierung der Clusterverfügbarkeit werden dem
Ereignisprotokoll zusammen mit relevanten Informationen zu
den Zeitdifferenzen hinzugefügt, damit die Verfügbarkeit einer
Clusterressourcengruppe berechnet werden kann.
Clusterdienste:
Netzwerklastenausgleich
für virtuelle Cluster
Die Beta 3-Version ermöglicht, dass jede Anwendung, Website
oder virtuelle IP-Adresse (Internet Protocol), die in einem NLBCluster (Network Load Balance, Netzwerklastenausgleich)
ausgeführt wird, ihre eigene Sammlung von Anschlussregeln
angibt. Indem diese Funktion aktiviert wird, können virtuelle
Cluster den Datenverkehr an verschiedene virtuelle IP-Adressen im gleichen NLB-Cluster basierend auf der virtuellen IPZieladresse auf unterschiedliche Weise verarbeiten. Dadurch
können virtuelle Cluster unabhängig voneinander verwaltet
werden.
Clusterdienste: Quorum
von Knoten
Diese Funktion stellt ein Quorumgerät zur Verfügung, auf das
alle Knoten in einem Cluster zugreifen können. Dieser Datenträger wird zur Vermittlung im Fall von Kommunikationsfehlern
verwendet und dient als zentraler Ort, an dem Konfigurationsdaten mit hoher Verfügbarkeit gespeichert werden. In der
Praxis können IT-Administratoren mit einem geografisch
verteilten Cluster die Funktion „Quorum von Knoten“ zum
Unterstützen mehrerer Standorte verwenden, ohne dass
standortübergreifende gemeinsam verwendete Speichertechnologie eingesetzt werden muss.
Clusterdienste:
Cluster mit acht Knoten
In der Beta 3-Version wurde die maximale Größe des Clusterdienstes in Windows .NET Datacenter Server von einem Cluster
mit vier Knoten auf ein Cluster mit acht Knoten erhöht. Auf
diese Weise wird die Flexibilität beim Hinzufügen und Entfernen
von Hardware in einer geografisch verteilten Clusterumgebung
gesteigert, und es sind verbesserte Skalierungsoptionen für
Anwendungen verfügbar. So können IT-Administratoren mit
Anwendungsentwicklern zusammenarbeiten, um eine umfangreiche Anwendung auf einem Cluster mit acht Knoten bereitzustellen, der geografisch auf zwei Standorte verteilt ist. Außerdem profitiert die Anwendung durch die Konfiguration mit acht
Knoten von der optimierten Failoververwaltung.
Clusterdienste:
Bidirektionale Affinität
für ISA-Cluster
Damit ISA-Serverclustering (Internet Security and Acceleration) mit NLB (Network Load Balancing) aktiviert werden
kann, muss NLB in einem besonderen Modus betrieben
werden. Dieser muss die NLB-Instanzen binden, die auf den
inneren und äußeren Netzwerkschnittstellen des ISA-Servers
ausgeführt werden, und muss dem NLB auf der internen
Schnittstelle eines ISA-Servers Hashfunktionen für die IPZieladressen einer Verbindung statt für die gewöhnlichen IP-
Quelladressen ermöglichen. Diese Funktion eignet sich für
Web- und Serververöffentlichungen mit Netzwerklastenausgleich (NLB) und ISA.
Clusterdienste: Storage
Area Network-Start
In der neuen SAN-Technologie (Storage Area Network) können
sich alle Datenträger in einem Cluster in der gleichen Speicherstruktur befinden, auf die über einen einzigen HBA (Host Bus
Adapter) zugegriffen wird. Auf diese Weise kann die gesamte
Serverspeicherung in einem SAN zentralisiert werden, wobei
die Start-, Auslagerungs- und Systemdatenträger einen
einzigen oder mehrere redundante HBA(s) verwenden. Außerdem können alle Datenträger (mit Ausnahme des Startdatenträgers, des Systemdatenträgers und der Datenträger, die
Auslagerungsdateien enthalten) unabhängig von der verwendeten Speicherbustechnologie als gemeinsam verwendete
Datenträger betrachtet werden.
Clusterdienste: Storage
Area NetworkGerätevermittlung
Die SAN-Technologie soll die Zusammenfassung von Daten
bereitstellen und die Verwaltung vereinfachen. Das Zurücksetzen des Busses, eine Unterbrechung für Knoten, die ein SAN
gemeinsam verwenden, ist keine definierte Operation. Diese
Funktion ändert ggf. den Clustervermittlungsmechanismus, um
das Zurücksetzen des Busses zu verhindern. Der Mechanismus
führt verschiedene Optionen aus, bevor als letzte Alternative
das Zurücksetzen des Busses durchgeführt wird. Ein Treiber
der unteren Ebene, z. B. SCSIPORT bzw. RAIDPORT, verfügt
über integrierte Gerätevermittlung; diese Funktion entscheidet
basierend auf der Topologie und dem Speichertyp über Zurücksetzungsoptionen.
Sicherheit
Sicherheit: Beschränken der
Verwendung leerer
Kennwörter
Diese Funktion ist in der Beta 3-Version standardmäßig
aktiviert und ermöglicht IT-Administratoren das
Beschränken der Anmeldung mittels lokalen Konten und
leeren Kennwörtern durch Benutzer. Diese Funktion
verhindert die Verwendung eines Kontos mit einem leeren
Kennwort (eine Ausnahme ist die Benutzeranmeldung an
der physischen Computerkonsole); auf diese Weise wird
das Sicherheitsrisiko für Systeme mit leeren Kennwörtern
verringert. Benutzer, die die Bequemlichkeit leerer
Kennwörter für lokale Konten nutzen möchten, können
daher mit einem leeren Kennwort arbeiten und sind
trotzdem nicht Angriffen aus dem Internet ausgesetzt, die
dieses Konto verwenden. In Unternehmensbereitstellungen
stellen Computer, die absichtlich oder versehentlich mit
leeren Kennwörtern für das lokale Administratorkonto
belassen wurden, kein Risiko für Angriffe aus dem Internet
dar.
Sicherheit: Neue NISTHashalgorithmen (FIPS 1802 und PKCS #1)
Die Beta 3-Version bietet Unterstützung für die neuen
NIST-Hashalgorithmen (National Institute of Standards and
Technology). Diese Algorithmen sind Teil der aktuellsten
Entwürfe von FIPS 180-2 und PKCS #1. PKCS #1 (Public
Key Cryptography Standards) empfiehlt diese neuen Hashalgorithmen für neu entwickelte Anwendungen. Die neuen
Hashalgorithmen sind im vollständigen AES (Advanced
Encryption Standard) RSA-Kryptografiedienstanbieter
enthalten.
API: Verwalten der IPSicherheit
In der Beta 3-Version steht eine lokale Systemverwaltungs-API zum Steuern der IP-Sicherheit (IPSec) zur
Verfügung. Die API ist nicht dafür konzipiert, dass
angemeldete Benutzeranwendungen Aufrufe verwenden,
um verbindungsorientierte Sicherheit zu erreichen. Ein
Entwickler für lokale Systemdienste kann diese API jedoch
zum Schreiben einer sicheren Kommunikationsrichtlinie
verwenden.
IP-Sicherheit und
Integration von
Netzwerklastenausgleich
Die Beta 3-Version ermöglicht den Netzwerklastenausgleich von Servern, um auf IPSec basierende VPN-Dienste
(Virtual Private Network) mit hoher Verfügbarkeit zu
bieten. Kompatible L2TP-IPSec-Clients (Layer 2 Transport
Protocol) verwenden diese Funktion ebenfalls. Beide Clienttypen profitieren von der Möglichkeit des schnelleren
IPSec-Failovers. IT-Administratoren können diese Funktion
zum Integrieren von NLB und auf IPSec basierenden VPNDiensten verwenden, um einen sichereren und zuverlässigeren Netzwerkdienst zu erhalten.
IP-Sicherheit über NAT
(Network Address
Translation)
Diese Funktion ermöglicht einem L2TP- oder IPSec VPNClient das Durchlaufen einer Netzwerkadressübersetzung
(Network Address Translation, NAT). Sie ermöglicht, dass
allgemeiner TCP- (Transmission Control Protocol) und UDPVerkehr (User Datagram Protocol) eine reine Netzwerkadressübersetzung durchlaufen kann. Dabei handelt es
sich normalerweise um Datenverkehr zwischen Servern,
der eine Adressgrenze überschreiten muss. Solche
Situationen treten ein, wenn sich ein Server in einer DMZ
oder einfach in einer Zweigestelle befindet, die NAT zum
Herstellen von Verbindungen zum Internet oder Unternehmens-LAN verwendet.
IP-Sicherheit über NATHardwarebeschleunigung
In der Beta 3-Version unterstützt IPSec NAT-Hardwarebeschleunigung für normale IP-ESP- und IP-AH-Verkehrstypen. Damit kann ein IHV diese Funktion zum Erstellen
neuer Karten oder Aktualisieren älterer Firmware verwenden, die die neue Verkapselung verwendet. ITAdministratoren können diese Funktion zum Aktivieren der
Skalierung von L2TP oder IPSec und normalem IPSec
verwenden, wenn IPSec über das NAT-Format verwendet
wird.
IP-Sicherheit: Stärkerer
Internetschlüsselaustausch
(Internet Key Exchange)
IPSec hat einen stärkeren, 128-Bit-äquivalenten IKESchlüssel (Internet Key Exchange, Internetschlüsselaustausch) integriert. Dieser stellt eine 3072-Bit-DiffieHellman-Schlüsselgenerierung als Unterstützung des IETFEntwurfs (Internet Engineering Task Force) zur Verfügung.
IT-Administratoren, die 128-Bit-Sicherheit zwischen
Domänencontrollern und zwischen Servern benötigen, die
sich in verschiedenen Regionen befinden, können diese
Funktion zum Sicherstellen der IP-Sicherheit verwenden.
Sicherheit: Befehlszeilentool
für gespeicherte
Benutzernamen und
Kennwörter
Die Beta 3-Version wurde um die Möglichkeit ergänzt,
gespeicherte Benutzernamen und Kennwörter von der
Befehlszeile aus zu verwalten. Diese Funktion ermöglicht
IT-Administratoren das Vorauffüllen von Benutzeranmeldeinformationen über Skripts.
Sicherheit: Verbessertes
Delegierungsmodell
Die Verbesserungen des Delegierungsmodells umfassen die
Einsatzmöglichkeiten beliebiger Internetprotokolle zwischen dem Client und dem Webserver. Außerdem ermöglichen diese Verbesserungen die Verwendung von Kerberos
zwischen dem Webserver und den Back-End-Datenservern.
Diese Funktion umfasst darüber hinaus ein neues Modell
für eine auf Kerberos basierende Delegierung, das keine
weiterleitfähigen TGTs (Ticket Granting Tickets) erfordert
und Beschränkungen zur Delegierung erzwingt, die einem
bestimmten Konto das Delegieren nur an spezielle, auf
Domänenrichtlinienebene konfigurierte Dienste erlaubt. IT-
oder Webadministratoren können diese Funktion zum Verbessern der Sicherheit zwischen Benutzern, Webserver und
Back-End-Servern auf flexiblere Weise verwenden.
Sicherheit: Einfaches
Erstellen von
Vertrauensstellungen
Die Beta 3-Version stellt einen neuen Assistenten für Vertrauensstellungen zur Verfügung, um beide Seiten einer
Vertrauensbindung in einer Operation erstellen zu können,
wenn die richtigen Anmeldeinformationen für beide Seiten
vorhanden sind. Diese Funktion bezieht sich auf Windows
2000- und Windows .NET-Server und gilt für externe Vertrauensbindungen oder Vertrauensbindungen von Gesamtstrukturen. Außerdem wird eine neue VertrauensstellungsAPI für die Delegierung zur Verfügung gestellt, die für das
Bereitstellen von Ressourcengesamtstrukturen erforderlich
ist. Dies umfasst das Zuordnen von erforderlichen Anmeldeinformationen zum Vertrauensstellungstyp, damit
Domänenbenutzer eine eingehende GesamtstrukturVertrauensstellung erstellen und Kontingente zu benutzererstellten Vertrauensbindungen erzwingen können.
Schließlich aktualisiert ein Versionskontrolltool die Systemparameter für die Konsistenzsicherung, wenn ein Update
einer Windows 2000-Domäne/-Gesamtstruktur auf das
Betriebssystem Windows .NET Server erfolgt. Dies umfasst
Parameter wie Versionsebenen, Schemaänderungen und
Standard-ACLs.
Mit dieser Funktion können IT-Administratoren folgende
Aufgaben durchführen:
 Einfaches Erstellen und Überprüfen einer Vertrauensbindung in einer einzigen Operation.
 Bereitstellen von Ressourcengesamtstrukturen auf
ähnlich Weise wie Windows NT 4.0-Ressourcendomänen.
 Erstellen einer Anwendungsgesamtstruktur und Einrichten einer ausgehenden Vertrauensstellung von der Anwendungsgesamtstruktur zur Anwendungsgesamtstruktur.
Sicherheit:
Datenbankmigrationstool
für das
Schlüsselverwaltungssystem
Das neue Datenbankmigrationstool für das Schlüsselverwaltungssystem (Key Management System, KMS) von
Exchange 2000 stellt Folgendes zur Verfügung:
 Mögliches Migrieren einer vorhandenen KMS-Datenbank
in eine Windows .NET Server-Zertifizierungsstelle.
 Möglichkeit für kompatible Clients, z. B. Windows
Millennium Edition (Windows Me), Windows 2000 und
Windows XP, eine Windows .NET ServerZertifizierungsstelle für Schlüsselarchivierung und -wiederherstellung zu verwenden.
Sonstiges
Verbessertes CDR/RW Mastering
Die Beta 3-Version bietet die Möglichkeit, CD-R/RW Mastering für 64Bit-Produkte der Windows .NET Server-Familie durchzuführen. Auf
diese Weise können IT-Administratoren eine auf Windows .NET basierende 64-Bit-Serverfreigabe auf einer CD-RW sichern. Dateien können
gesendet, mittels Drag & Drop verschoben oder auf einem CD-R/RWLaufwerk gespeichert werden. Nachdem alle zu schreibenden Dateien
vorhanden sind, wählt der IT-Administrator die Aufgabe Dateien auf
CD schreiben aus und startet so den Assistenten zum Schreiben von
CDs, der ihn beim Benennen der CD und dem Übergeben der Dateien
an die CD unterstützt.
Erstellen innovativer Unternehmensanwendungen auf
einer revolutionären Entwicklungsplattform
Windows .NET Server ist eine umfassende Plattform zum Erstellen, Bereitstellen und Ausführen von XMLWebdiensten und -Anwendungen. Diese Plattform bietet eine äußerst produktive, auf Standards
basierende und mehrsprachige Umgebung zum Integrieren vorhandener Investitionen in Anwendungen
und Dienste der nächsten Generation und ermöglicht Benutzern das bessere und schnellere Erstellen von
Unternehmensanwendungen. Eine einfache Anwendungsentwicklung fördert
Unternehmensprozessinnovationen und verbessert die Möglichkeiten des Unternehmens sowohl intern als
auch extern.
Windows .NET Server ermöglicht Entwicklern Folgendes:

Erstellen besserer Anwendungen mit den folgenden Merkmalen:

Systemeigene Unterstützung von XML-Webdiensten durch Standards wie SOAP, WSDL
und UDDI für eine bessere Interoperabilität.

Reichhaltige Sammlung integrierter, verteilter Anwendungsdienste, die für Leistung und
Skalierbarkeit optimiert sind, mit revolutionären Verbesserungen hinsichtlich Bereitstellung,
Verwaltung und Sicherheit.

Integrierte Stabilität mit Unterstützung für flexibel und eng miteinander verbundene
Architekturmodelle.


Optimale Abstimmung auf Unternehmensserver und -clients.
Kürzere Entwicklungszeit durch die folgenden Merkmale:

Integrierte Sammlung von Diensten: Die meisten benötigten Dienste sind bereits im
Lieferumfang enthalten.

Systemeigene Unterstützung für XML-Webdienste (SOAP, WSDL, UDDI).

Verwalteter Code und andere Visual Studio® .NET-Funktionen bedeuten weniger
Codierungsaufwand für Entwickler.

Abgestimmt mit Visual Studio .NET.

Vereinheitlichte Programmiersprache.

Nutzen vorhandener Investitionen durch flexible Sprachwahl.
Die Tabelle unten fasst die neuen Funktionen zusammen.
Neue Funktion
Beschreibung
Umfassende Anwendungsumgebung
XML-Webdienste
.NET Framework
Eine Infrastruktur ist in erheblichem Umfang erforderlich, um das
Erstellen von XML-Webdiensten für Entwickler und Benutzer transparent zu machen. Diese stellt das .NET-Framework bereit, das
optimal auf die Windows .NET Server-Produktfamilie abgestimmt ist.
Das .NET-Framework bietet unter Nutzung der bereits vorhandenen
Entwicklerkenntnisse ein Anwendungsmodell sowie Schlüsseltechnologien zum einfacheren Erstellen und Bereitstellen sowie zur kontinuierlichen Verbesserung sicherer, zuverlässiger, skalierbarer XMLWebdienste mit hoher Verfügbarkeit. Das .NET-Framework kombiniert
die leistungsstärksten Aspekte von Microsoft COM mit den besten
Aspekten flexibel miteinander verbundenen Anwendungen im Stil von
XML-Webdiensten.
Flexibel
miteinander
verbundene
Architekturmodelle
durch MSMQ
Microsoft Message Queuing (MSMQ) bietet zahlreiche Funktionsverbesserungen, z. B. größere Warteschlangen und die Möglichkeit,
SOAP als systemeigenes Format zu senden. So kann MSMQ auf
einfache Weise mit tausenden anderen Anwendungen zusammen
arbeiten, die SOAP als Übertragungsformat verwenden.
ADO.NET
Anwendungen lassen sich mit ADO.NET wesentlich besser skalieren,
da keine dauerhafte Verbindung sowie eine intelligente Behandlung
des Status eingesetzt werden. ADO.NET sendet XML-Nachrichten
zwischen der Datenquelle und der Anwendung und schließt und öffnet
dabei die Verbindung nach Bedarf.
Weiterleitung an
XML-Webdienste,
ohne
Programmcode
erstellen zu
müssen
Die perfekte Abstimmung von COM+ und dem .NET-Framework
ermöglicht Entwicklern das Auswählen eines COM+ Objekts in einer
Verwaltungsoberfläche. Außerdem können die Methoden ausgewählt
werden, die als XML-Webdienste bereitgestellt werden. Nach der
Methodenauswahl signalisiert COM+ dem .NET-Framework, diese
Methode transparent in einen XML-Webdienst umzuwandeln.
Verbessern der Kommunikation und Zusammenarbeit
zwischen Mitarbeitern im gesamten Unternehmen
Die Windows .NET Server-Produktfamilie verbessert die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen
Mitarbeitern durch funktionsreiche Tools für die Teamzusammenarbeit und für eine sichere Kommunikation
in Echtzeit. Außerdem bietet sie sichere mobile Daten und Streaming Media-Inhalte für eine große Reihe
verbundener Geräte. Da der Server unterbrechungsfrei verfügbar ist, können Mitarbeiter jederzeit, von
jedem Ort aus und an jedem beliebigen Gerät auf Informationen zugreifen, um die Produktivität im
gesamten Unternehmen zu verbessern.
Windows Media-Dienste
Windows .NET Server stellt nicht nur traditionelle digitale Verteilungsdienste zur Verfügung, z. B. Datei-
und Webdienste, sondern enthält auch Windows Media-Dienste für die Verteilung von Audio- und
Videostreams über Unternehmensintranets und das Internet. Windows Media-Dienste, die
Serverkomponente der Windows Media-Technologien, ist eine wichtige, bereits seit 1996 in die Windows
Server-Produktfamilie integrierte Technologie. Sie bietet den zuverlässigsten, skalierbarsten und am
einfachsten zu verwaltenden, verfügbaren Streaming Media-Server.
Die Beta 3-Version ist die erste Version in der Windows .NET Server-Entwicklung, die die neue Version der
Windows Media-Dienste enthält. Diese neue Version kombiniert Innovation und Erweiterbarkeit, um
Grenzen zu sprengen und eine digitale Mainstreamtechnik für die Medienverteilung in Unternehmen und
im Internet zur Verfügung zu stellen. Die zahlreichen Verbesserungen in dieser Version können am besten
in vier Schlüsselkategorien unterteilt werden:

Beste Streamingerfahrung. Unübertroffene Endbenutzererfahrungen über jede beliebige
Verbindung mit sofortiger Verfügbarkeit von schnellen Starts und schneller Umschaltung von
Streams.

Dynamische Inhaltsübermittlung. Stellt End-to-End-Kontrolle über die Inhaltsverteilung zur
Verfügung; dies reicht von dynamisch verwalteten, serverseitigen Wiedergabelisten bis zur effizienten
Übermittlung digitaler Medieninhalte von Edgeservern.

Erweiterbare und programmierbare Plattform. Ermöglicht Anwendungsentwicklern und ITFachleuten das Anpassen digitaler Medienlösungen über eine reichhaltige, erweiterbare Plattform.

Ausgezeichnete Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Verwaltbarkeit und Sicherheit. Jetzt
werden bis zu 50 % mehr gleichzeitige Benutzer mit verbesserter Zuverlässigkeit und Sicherheit
unterstützt; eine erheblich vereinfachte und flexiblere Verwaltung verringert die Verwaltungskosten.
Die neuen Windows Media-Dienste bieten erweiterte Streamingfunktionen in Windows .NET Enterprise
Server sowie Standardstreamingfunktionen in Windows .NET Standard Server. Kunden, die Multicasting,
drahtlose Netzwerke, Internetauthentifizierung, Server-Plug-Ins sowie Cache-/Proxy-APIs benötigen,
werden feststellen, dass ihre Anforderungen von Windows .NET Enterprise Server erfüllt werden, während
kleine Unternehmen und Abteilungen alle erforderlichen Funktionen in Windows .NET Standard Server
vorfinden. Diese gestaffelte Funktionalität ermöglicht Kunden den Kauf des entsprechenden Servers für
ihre Unternehmensanforderungen. Die Tabelle unten fasst die neuen Funktionen zusammen.
Neue Funktion
Beschreibung
Infrastruktur für Knowledge Worker (Wissensarbeiter)
Echtzeitkommunikation
Echtzeitkommunikation:
SIP-Proxyserver
(Session Initiation
Protocol)
Die RTC-Architektur (Real Time Communications, Echtzeitkommunikation) basiert auf SIP (Session Initiation Protocol), einem
Standard unter IETF RFC 2543. Die Telekommunikationsindustrie (Leitung, Kabel, drahtlose, öffentliche und private Netzwerke) hat dieses Protokoll weltweit für Sitzungsverwaltung,
Anrufkontrolle, Anwesenheitsüberprüfung und Instant Messaging übernommen. Mit SIP kann jeder beliebige Sitzungstyp
erstellt und verwaltet werden, z. B. Audio, Video, Instant
Messaging und Anwendungsfreigaben. Das Protokoll bietet
außerdem die Möglichkeit, die physischen Geräte (z. B. Telefone) von Benutzern und die Dienstlogik von der zentralisierten
Kontrolle zu trennen.
Das Trennen des Dienstes von den physischen Geräten ermöglicht Funktionalität im Bereich Anwesenheit (Abonnements und
Benachrichtigungen) und ermöglicht Mobilität. SIP bietet die
Möglichkeit, jede Entität mit einen URI (Uniform Resource
Identifier) zu finden und mit dieser zu kommunizieren – für
Benutzer handelt es sich dabei um ihren E-Mail-Namen. Dieses
Adressierungsschema ermöglicht SIP die Verwendung einer
beliebigen Kombination von Internettechnologien, z. B. von
Geräten wie PCs, Telefonen und Pagern.
IT-Administratoren können einen SIP-Proxyserver einrichten,
der Computern mit Windows XP die Kommunikation mit ihren
Organisationen ermöglicht. Der SIP-Proxyserver ermöglicht
außerdem die Kommunikation über einen Firewall in das öffentliche Internet. Andere Geräte oder Anwendungen, die SIP verwenden, können die SIP-Proxyfunktion für die Rendezvousfunktionalität und Zusammenschaltung mit Computern verwenden,
die Windows XP ausführen.
Schattenkopiewiederherstellung
Schattenkopien
freigegebener
Ordner
Diese Funktion stellt konsistente, zeitpunktorientierte Versionen für
Netzwerkfreigaben zur Verfügung. Sie bietet eine Ansicht der Netzwerkordnerinhalte zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Vergangenheit.
Endbenutzer können sofort versehentlich gelöschte Dateien oder
Ordner auf Netzwerkfreigaben wiederherstellen, ohne dass der Systemadministrator eingreifen muss.
Schattenkopien freigegebener Ordner sind nicht standardmäßig aktiviert, können jedoch durch einen Serveradministrator für die individuellen Anforderungen und Richtlinien einer Organisation vollständig
konfiguriert werden.
Windows Media-Dienste
Beste Streamingerfahrung
Schneller Start
Sofortige Funktionalität bedeutet, dass Inhalte unmittelbar in Windows
Media Player ohne Pufferverzögerung wiedergegeben werden.
Nahtloser
Übergang bei der
Clipwiedergabe
Nahtloser Übergang zwischen Clips in Wiedergabelisten für eine
reibungslose Benutzererfahrungen.
Bestmögliche
Audio- und
Videoqualität
Windows Media-Dienste wurden optimiert, um das branchenführende
Windows Media 8-Audio- und Videoformat für Video mit annähernder
DVD Qualität (500 Kbit/s) und Audio in CD-Qualität (64 Kit/s) bereitzustellen.
Dynamische Inhaltsübermittlung
Serverseitige
Wiedergabelisten
Serverseitige Wiedergabelisten bieten bei Bedarf oder live erstmals die
Möglichkeit der dynamischen Inhaltsänderung einer Wiedergabeliste an
– Sie können während einer Wiedergabe die Reihenfolge der Clips
ändern, einen neuen Clip einfügen, eine Anzeige einfügen usw. – ohne
Unterbrechung für den Benutzer.
Einfügen von
Anzeigen
Unterstützung für eine Vielzahl von Werbearten, z. B. Anzeigen in
Zwischenräumen. Kann in Anzeigenserver von Drittanbietern integriert
werden und umfasst erweiterte Verwendungsberichte.
Cache/Proxyplattform
Ermöglicht Entwicklern das einfache Erstellen von Streamingcache/Proxylösungen und das Steuern der Anpassung sowie das Erweitern
systemeigener Cache- und Proxyrichtlinien. Cache-/Proxylösungen
sparen Netzwerkbandbreite ein, verringern durch das Netzwerk
bedingte Latenz und die Last auf den Windows Media-Ursprungsservern.
Unterstützung
für drahtlose
Verbindungen
FEC (Forward Error Correction) steigert die Zuverlässigkeit in
Satelliten- und anderen drahtlosen Netzwerken.
Erweiterbare und programmierbare Plattform
Flexible Plug-InSchnittstellen
Ermöglichen Entwicklern das einfache Erweitern der Funktionen
von Windows Media-Dienste und die Integration in vorhandene
Systeme und Lösungen, z. B. in Speichersysteme, Rechnungsund Protokollanwendungen.
Leistungsfähiges
Objektmodell und
Ereignismechanismus
Ermöglicht Entwicklern das einfache Erstellen benutzerdefinierter
Anwendungen zum Konfigurieren und Überwachen von Windows
Media-Dienste, indem Standard-WBEM/WMI und das umfangreichste Objektmodell der Branche mit über 700 Serverschnittstellen verwendet werden.
Zahlreiche
Programmiersprachen
Ermöglicht Entwicklern das Schreiben von Plug-Ins und benutzerdefinierten Anwendungen in der Programmiersprache, mit der sie
bereits vertraut sind, z. B. C++, C#, VB Script und Perl.
Herausragende Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit, Verwaltbarkeit und Sicherheit
Größere
Skalierbarkeit
Ermöglicht bis zu 50 % mehr gleichzeitige Benutzer und Streaming
für die größten Unternehmen sowie CDNs.
Größere
Zuverlässigkeit
Plug-Ins werden im geschützten Speicher ausgeführt, damit
maximale Systemzuverlässigkeit sichergestellt ist.
Flexible
Verwaltungstools
Flexible Verwaltung über MMC (Microsoft Management Console),
Webbrowser oder Befehlszeilenskripts; die Serververwaltung wird in
praktisch jeder Umgebung ermöglicht.
Auf Szenarien
basierende
Assistenten und
Hilfe
Assistenten vereinfachen das Einrichten und Konfigurieren allgemeiner Verwaltungsaktivitäten. Das verbesserte Hilfesystem wurde
um gängige Audiostreaming- und Videostreamingszenarien herum
organisiert.
Sichere
Inhaltsübermittlung
Bietet sichere Inhaltsverteilung von Server zu Server und von Server
zu Client, indem eine Vielzahl gängiger Authentifizierungs- und
Autorisierungsmechanismen verwendet wird, z. B. die neue HTTPDigestauthentifizierung. Außerdem wird die Verwaltung digitaler
Rechte für clientseitige Verbindungs- und dauerhafte Sicherheit
unterstützt.
Terminaldienste
Terminaldienste:
Die Beta 3-Version bietet die Möglichkeit, mehrere Terminaldienste-
Windows .NET
ServerVerfügbarkeit
sitzungen auf Servern durchzuführen, die Windows .NET Server
ausführen. Früher bestand diese Möglichkeit nur mit dem Windows
.NET Enterprise Server-Produkt. Hinweis: Die Möglichkeit zur Teilnahme an einem Sitzungsverzeichnis bleibt auch weiterhin eine
Funktion von Windows .NET Enterprise Server.
Terminaldienste:
Verbesserter
Lizenz-Manager
Die Verbesserungen des Terminal Server-Lizenz-Managers umfassen
eine neue Internetverbindungsmethode zum Aktivieren von Lizenzen, neue Fehlermeldungen, zusätzliche Unterstützung für neue
Lizenztypen und eine neues Verfahren zur Behandlung der Reaktivierung aktualisierter Windows 2000-Terminaldienstelizenzen.
Terminaldienste:
Optimierte Leistung
bei langsamen
Verbindungen
Die Leistungsoptimierung von langsamen Verbindungen in Terminaldiensten ermöglicht Terminalclientbenutzern das Angeben des Verbindungstyps, der zwischen dem Clientcomputer und dem Server
besteht, über ihre Benutzeroberfläche. Basierend auf dieser Auswahl
passt Terminal Server dynamisch Desktopfeatures an, um die bestmögliche Benutzererfahrung mit der ausgewählten Netzwerkverbindungsgeschwindigkeit bereitzustellen. Auf diese Weise wird die
Remotedesktop-Benutzererfahrung bei einer Vielzahl von Netzwerkverbindungsgeschwindigkeiten verbessert.
Die vier Optionen für Netzwerkverbindungsgeschwindigkeiten lauten
Modem (56 Kbit/s, 28,8 Kbit/s), Breitband (128 Kbit/s bis zu
1,5 Mbit/s), LAN (10 Mbit/s oder höher) und Benutzerdefiniert.
Die benutzerdefinierte Einstellung ermöglicht Benutzern maximale
Flexibilität hinsichtlich der deaktivierten Desktopfeatures. Diese
Optimierungen gelten nur, wenn der Benutzer remote mit Verbindungsgeschwindigkeiten verbunden ist, die unter denen eines LANs
liegen. Zu allen anderen Zeiten besitzt der Computer die vollständigen Desktopfunktionalität.
Diese Funktion steht für Clients zur Verfügung, die die folgenden
Betriebssysteme ausführen: Windows XP, Windows 2000,
Windows 95, Windows 98, Windows Me und Windows CE.
Terminaldienste:
Zeitzonenumleitung
In der Beta 3-Version ermöglicht diese Funktion, dass die Zeitzone
der Sitzung eines Remotedesktops durch die Zeitzone des Clientcomputers angegeben wird. Ein IT-Administrator, der die Terminaldienste für eine bestimmte Gruppe von Benutzern bereitgestellt hat,
die sich an mehreren Standorten weltweit befinden, kann z. B. Gruppenrichtlinien und WMI (Windows Management Instrumentation) auf
dem Server verwenden, um die Zeitzonenumleitung zu aktivieren.
Auf diese Weise können Endbenutzer der Terminaldienste die lokale
Zeitzone ihres Computers statt der Zeitzone des TerminaldiensteServers verwenden. Clients, die zurzeit Zeitzonenumleitung durchführen können, sind z. B. Windows XP und Windows CE
(Version 5.1).
Terminaldienste:
Verwenden der
Benutzeroberfläche
der Active
Directory-Dienste
Diese Funktion bietet die Möglichkeit, Benutzerkonfigurationseinstellungen für die Terminaldienste mithilfe von ADSI (Active Directory
Services Interface) in einem Skript zu erfassen. Ein IT-Administrator,
der das Update einer Domäne von Windows NT 4.0 auf Windows
.NET Server durchführt, kann z. B. ADSI verwenden, um ein Skript
der Erstellung von Benutzerkonten in Active Directory anzufertigen
und sämtliche Benutzereigenschaften einschließlich der Benutzerkonfigurationsinformationen für die Terminaldienste zu kopieren.
Internet-Informationsdienste 6.0
IIS: PassportIntegration
Die Beta 3-Version integriert Microsoft Passport als unterstützten
Authentifizierungsmechanismus für Internet-Informationsdienste 6.0
(Internet Information Services, IIS). Diese Integration stellt PassportAuthentifizierung im Hauptwebserver zur Verfügung und verwendet
Schnittstellen von Passport, Version 2, die von standardmäßigen
Passport-Komponenten zur Verfügung gestellt werden. Nach der Überprüfung der Passport-Authentifizierung wird ein Passport-Benutzer über
seine Passport-Identifizierung einem Benutzer von Active Directory
zugeordnet, wenn eine solche Zuordnung vorhanden ist. Ein Token
wird von LSA (Local Security Authority) für den Benutzer erstellt und
von IIS für die HTTP-Anforderung festgelegt. Anwendungsentwickler
und Websiteadministratoren können dieses Sicherheitsmodell für die
Autorisierung basierend auf Benutzern von Active Directory und
Zugriffssteuerungslisten auf Servern verwenden, die IIS 6.0-Dienste
ausführen.
IIS: ASPDeadlockErkennung
ASP überwacht den Zustand nun in regelmäßigen Intervallen; wenn ein
nicht einwandfreier Zustand erkannt wird oder sich die meisten
Threads aufgehängt haben, wird der Arbeitsprozess über den Zustand
benachrichtigt. Wenn die Zustandsüberwachung aktiviert ist, wird der
fehlerhafte Arbeitsprozess wieder verwendet.
IIS: Verkettete
Eigenschaften
und
Eigenschaften
mit mehreren
Größen im WMIAnbieter
In der Beta 3-Version kann der WMI-Anbieter verkettete Zeichenfolgen
in separate, typensichere Eigenschaften aufteilen. Diese Funktion
ermöglicht Webadministratoren die einfache Behandlung von ADSIund WMI-Eigenschaften mit komplexen Werten, z. B. von Skriptzuordnungen und benutzerdefinierten Fehlern, sowie von Eigenschaften
mit Arraywerten, wie z. B. von Filtern, Standardnamen von Startseiten
usw.
IIS:
Vorübergehende
Registrierung in
„HTTP.SYS“
Diese Funktion bietet Unterstützung für die vorübergehende Registrierung im Treiber HTTP.SYS, der von IIS 6.0 verwendet wird. In der
Praxis können Entwickler, die Daten/Anforderungen über HTTP.SYS
senden und empfangen möchten, den HTTP.SYS-Stack verwenden,
statt eine ISAPI-Erweiterung oder eine andere Webanwendung zu
schreiben, die von IIS ausgeführt wird. Diese Funktion ist dann besonders nützlich, wenn Entwickler ihre Anwendung bereits erstellt haben
und die Architektur für die Ausführung durch IIS nicht wesentlich
überarbeiten möchten.
Remotezugriff
Internet:
Aktivierung der
RAS-Schnittstelle
als private NATSchnittstelle
Vor der Beta 3-Version konnten RAS-Clients, die eine Verbindung zu
einem Windows .NET-Server herstellen, der sowohl für NAT-Zugriff auf
das Internet als auch für DFÜ-Zugriff auf ein Unternehmensnetzwerk
verwendet wird, diesen Server nicht für den Internetzugang verwenden. Mit der Beta 3-Version können Benutzer jedoch über diesen
Zugriffspunkt auf das Internet zugreifen.
Internet:
Verbesserte
RRAS-Integration
Die Beta 3-Version ermöglicht die Integration eines Firewalls mit RRASund NAT-Funktionen.
Internet:
Verbesserte
RRAS-Snap-Ins
Verbesserungen des RRAS-Snap-Ins vereinfachen die Verwendung
dieser Funktion.
Internet: PPPoE
als Wählen bei
Bedarf in RRAS
Diese Funktion bietet die Option, PPP (Point-to-Point Protocol) über
Ethernet (PPPoE) in einer Netzwerkverbindung mit Wählen bei Bedarf
zu verwenden, wodurch die Verwendung von PPPoE mit der RRAS NATFunktion aktiviert wird. Kleine Unternehmen, die Verbindungen zum
Internet mit PPPoE herstellen, können keine Verbindung mit Wählen
bei Bedarf herstellen und Datenverkehr an das Internet umleiten.
Background
Intelligent
Transfer Service,
Version 1.5
BITS (Background Intelligent Transfer Service, Intelligenter Hintergrundübertragungsdienst) ist ein Dateiübertragungsmechanismus und
Warteschlangen-Manager. Anforderungen an den intelligenten Hintergrundübertragungsdienst werden gesendet, und die Dateien können
dann auf gedrosselte Weise übertragen werden, so dass interaktive
Benutzer keine negativen Auswirkungen der belegten Bandbreite
spüren. Die Anforderungen bleiben auch bei Verbindungstrennungen
und Neustarts bestehen, bis die Dateien übertragen wurden. Zu diesem
Zeitpunkt ist die anfordernde Anwendung beteiligt und wird über die
Durchführung benachrichtigt. Diese Funktion ermöglicht Downloadvorgänge mit niedriger Priorität im Hintergrund, ohne dass die Bandbreite der Benutzer beeinträchtigt wird.
BITS, Version 1.5, bietet außerdem Unterstützung kompatibler Clients
mittels Neuverteilung, Unterstützung für Dateiupload und optionale
erweiterte Uploadfunktionen. Für den Dateiupload im Hintergrund ist
die BITS-Serveranwendung erforderlich, die für den Weitervertrieb für
Windows 2000-basierte Server verfügbar und in Windows .NET Server
enthalten ist.
Internet: NATTransversal mit
UpnP
Diese Funktion ermöglicht, dass Anwendungen Anschlusszuordnungen
auf lokalen NAT-Geräten wie ICS-Geräten (Internet Connection
Sharing) erstellen können, die Universal Plug and Play (UPnP) unterstützen. Ein ISV kann diese Funktion zum Entwickeln von Anwendungen verwenden, die Anschlusszuordnungen auf UPnP-fähigen NATGeräten erstellen, z. B. auf ICS-Geräten.
Nächste Schritte
Die Beta 3-Version ist die endgültige Betaversion im Entwicklungsprozess der Windows .NET ServerProduktfamilie. Das Projekt geht jetzt in die Endphase über, und es sind zwei Release CandidateMeilensteine vor der endgültigen Version im ersten Halbjahr 2002 geplant.
Verwandte Links
Die aktuellsten Informationen zu Windows .NET Server finden Sie unter
http://www.microsoft.com/germany/themen/net/ bzw. auf der Windows .NET Server-Website
(englischsprachig).
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