Planning a Web Server Migration Project

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Projektplanung einer Webserver-Migration
von Megan Davis, Autorin von Webtechnik-Beiträgen
Internet Information Services-Dokumentationsteam
Microsoft Corporation
15. Oktober 1999
Dies ist der zweite Teil der
Artikelreihe zur Vorbereitung auf
den Umstieg der demnächst
verfügbaren Internet
Informationsdienste 5.0 (engl.
Internet Information Services),
kurz IIS genannt. Der Beitrag
vermittelt wertvolle
Informationen über die
Projektplanung der Migration
unterschiedlicher Webserver wie
z. B. Apache HTTP-Server oder
Netscape Enterprise-Server auf
einen IIS 5.0-Server. Auch wenn
Sie lediglich auf die neueste
Version der IIS upgraden
möchten, sind Sie hier richtig.
Der TechNet-Beitrag "Aufbau des
Migrationsprozesses" vermittelt
einen Überblick über die
einzelnen, zur Durchführung der
Webservermigration in einem
Unternehmensnetzwerk
notwendigen Arbeitsschritte. Und
zwar von der Ideenfindung, die
die angestrebten Projektziele
festlegt bis hin zur Behebung von
Problemen, die nach der
Verteilung auftreten, wobei die
gesamte
Migrationsprojektplanung von der
thematischen Seite her
beschrieben wird. Zur
Unterstützung Ihrer eigenen
Planungsvorhaben finden Sie
eine ganze Reihe an Vorlagen,
Prüflisten, Beispieldokumenten
und Tabellen, die Sie von dieser
Website herunterladen und für
Ihre Zwecke verwenden können.
Obwohl ich hoffe, alle wichtigen
Aspekte der Migrationplanung
erfasst zu haben, liegt eine
weitergehende Diskussion über
die Projektplanung nicht in dem
Rahmen dieses Beitrags. Weitere
Informationen zu diesem Thema
finden Sie auf der Microsoft
Solutions Framework - Website.
Da die Planungsphase wohl in
jedem Projekt, bei dem mehrere
Server eines
Unternehmensnetzwerks beteiligt
sind, ein wesentliches Kriterium
darstellt, behandle ich diesen
Abschnitt entsprechend
ausführlich. Bereits während der
Planungsphase gemachte Fehler,
etwa in Form von übergangenen
Arbeitsschritten o. ä., haben
später in der
Unternehmenspraxis durch den
Ausfall ganzer Rechnersysteme
fatale Auswirkungen.
Andererseits ist eine sorgfältige
Planung der beste Garant für ein
fehlerfrei funktionierendes
System, das imstande ist, einen
wertvollen Beitrag bei der
täglichen Geschäftsabwicklung zu
leisten.
Eine erst in letzter Minute
durchgeführte Planung muss
fehlschlagen. Beginnen Sie
deshalb mit der Projektplanung
möglichst frühzeitig, das spart
viel Zeit und Geld.
Ideenfindung
Wie bereits im Beitrag des
vergangenen Monats "Aufbau des
Migrationsprozesses" erwähnt, ist
die Ideenfindungsphase der erste
Abschnitt des
Migrationsprozesses. Darin
erstellt das Projektteam einen
Plan unter Angabe der
angestrebten Ziele, in dem u. a.
die Projektidee und der, zur
Realisierung erforderliche, Zeitund Arbeitsaufwand
einschließlich des
Materialbedarfs konzeptionell
niedergelegt sind. Diese Phase
wird in der Regel vor dem
eigentlichen Beginn der
Projektplanung mit der Erstellung
eines sogenannten "Vision und
Scope"-Dokuments
abgeschlossen. Sie können eine
"Vision und Scope-Vorlage" als
Muster für ein eigenes Dokument
von dieser Website
herunterladen. Alle nötigen
Hinweise über die Informationen,
die in diesem Dokument
enthalten sein müssen, finden
Sie im Beitrag des vergangenen
Monats. Hier ein Auszug der
wichtigsten Themen:
Eine Idee nimmt Gestalt an
Ihr Team sollte über klar
umrissene Zielvorstellungen
verfügen. Das folgende Beispiel
des fiktiven pharmazeutischen
Unternehmens Contoso soll das
veranschaulichen:
Contoso will die derzeitige UNIX
Apache Webserver-Umgebung
durch Microsoft Windows 2000
Server und IIS 5.0 ersetzen, da
diese effizientere und flexiblere
Lösung die Wettbewerbsfähigkeit
in diesem Industriezweig enorm
verbessert, jedoch die Betriebsund Verwaltungskosten drastisch
reduziert. Dazu wird das
Unternehmen das Windows 2000
Serverdomänenmodell global
einsetzen, dessen
Bereitstellungsbeginn auf das
dritte Quartal 1999 festgelegt ist.
Die unternehmensweite
Verteilung erfolgt innerhalb von
drei Monaten und soll nach 18
Monaten im ersten Quartal 2001
abgeschlossen sein.
Um ein reibungsloses Arbeiten
mit der neuen Plattform zu
gewährleisten, ist eine
Infrastruktur erforderlich, die
Konvertierung und Koexistenz
erlaubt. Dazu setzt das
Unternehmen Windows 2000
Serverintegrationstools und
UNIX-Konvertierungstools von
Fremdherstellern ein.
Projektanforderungen
Wie bereits erwähnt, muss das
Ziel mit den grundlegenden
Strukturen und Leitlinien in dem
oben erwähnten "Vision- und
Scope"-Dokument klar festgelegt
sein. In der nachfolgenden
Tabelle sind einige
Grundbedingungen, die ein
solches Webdienst-
Migrationsprojekt zu erfüllen hat,
aufgelistet.
Projektanforderungen und anzustrebende Ziele
Anforderung
Ziel
Integration des unternehmensinternen
Intranets mit Hilfe Microsofteigener Tools und
Verfahren. IIS 5. 0 können in andere
Microsoft-Produkte wie Word, Excel und SQL®Server völlig integriert werden, sind vollständig
Optimierung der
ODBC und OLE DB-konform und lassen sich
Informationsverteil
zusammen mit mehr als 55 verschiedenen
ung
Datenbanken verwenden. Die Funktionsvielfalt
garantiert den reibungslosen Zugriff, Link oder
Austausch von Daten der genannten Produkte
ohne den zusätzlichen Einsatz weiterer
Software.
Verwenden Sie die IIS 5.0 zusammen mit
anderen Microsoft-Produkten wie Site Server
zum Betreiben von transaktionsorientierten
Diensten, zentrales Management,
Bereitstellen von
Inhaltsindizierung und weiterer anspruchsvoller
anspruchsvollen
Dienste. Alle Systemkomponenten wurden auf
Online-BusinessInteroperabilität hin entwickelt, getestet und
diensten
optimiert. Für größere kommerzielle Solution
Provider stellt das MCIS (Microsoft Commercial
Internet System) eine voll integrierte Lösung
bereit.
Verwenden Sie die IIS 5.0 Sicherheit zur
Schließung von Sicherheitslücken, die von
inkompatiblen oder nicht in das
Erhöhen der
Sicherheitssystem integrierten Webservern
Sicherheit
verursacht wurden; die Sicherheitsrichtlinien
von Windows 2000 Server und
Benutzerdatenbanken werden dabei
berücksichtigt.
Minimierung von Supportkosten und Risiken,
die durch die Verwendung nichtkommerzieller
Software entstehen. IIS 5.0 bietet erweiterte
Reduzierung der
lokale und Remote-Webadministration für
systemerhaltenden
weniger Geld als vergleichbare UNIXSupportkosten
Lösungen. Nutzen auch Sie die Vorteile von
Windows-Systemen mit geringeren
Hardwarekosten.
Geringe
Schnelle und leichte Applikationsentwicklung
Anwendungsdurch Einsatz des ASP-Verfahrens mit in IIS
Entwicklungskoste
5.0 integriertem Script-Debugging.
n
ASP-Anwendungen mit ISAPI (ISAPI=engl. für
Internet Server Application Programming
Schnellere
Interface)-Erweiterungen laufen mit IIS 5.0
Anwendungsausfü
wesentlich schneller, wobei auch der
hrung und höhere
Serverdurchsatz erhöht wird. Ressourcen
Serverleistung
können viel effizienter, als dies mit anderen
Webservern möglich ist, eingesetzt werden.
Risikoabschätzung
Nach einer umfassenden Analyse
der Risiken entwickelt das
Projektteam Strategien zu deren
Verringerung. In der Tabelle sind
einige typische Risiken
aufgelistet, die jedoch je nach
gegebener Situation verschieden
ausfallen können.
Projekt-Risiken und deren Minderung
Risiko
Risikominderung
Verwenden Sie für ein Upgrade oder eine Migration
einen zweiten Server und testen Sie diesen Server
Ausfall des
vor der Rückführung in die Praxisumgebung auf
Dienstes
"Herz und Nieren"; testen und debuggen Sie vor
dem Einsatz alle Anwendungen.
Stellen Sie sicher, dass insbesondere für
unternehmenskritische Anwendungen
Anwendungen hochqualifizierte Ressourcen für die
arbeiten nach Migrationsarbeit bereitstehen. Testen und debuggen
einer
Sie vor dem Einsatz alle Anwendungen auf einem
Migration
Windows 2000 Server zusammen mit IIS 5.0 und
nicht korrekt führen Sie anschließend einen Belastungstest unter
realistischen Bedingungen durch. Nur so können
möglich Fehler rechtzeitig gefunden werden.
Das Projekt
Während der Planungsphase sollten Sie den für die
kann nicht in
auszuführende Arbeit notwendigen Zeitrahmen
der
großzügig bemessen und mit einer entsprechenden
vorgegebenen
Sicherheitsmarge für unvorhersehbare Fälle
Zeit
versehen. Ein Puffer von 20 bis 30 Prozent ist nicht
abgeschlosse
zu wenig.
n werden
Auch bei der Kostenabschätzung ist ein großzügig
Die Ausgaben
bemessener Sicherheitszuschlag in Höhe von gut 30
sprengen das
Prozent, z. B. für unerwartete Ausgaben wegen zu
Budget
ersetzender Hardware dringend erforderlich.
Anwendungen Machen Sie eine sorgfältige Aufstellung aller
oder Tools
vorhandenen Applikationen und Tools und ersetzen
laufen nicht
Sie vor dem Systemeinsatz inkompatible oder auch
unter
"zweifelhafte" Komponenten. Mehr Informationen
Windows
2000 Server
oder IIS 5.0
über eine solche Inventur finden Sie im weiteren
Verlauf dieses Artikels unter "Vorhandene Tools und
Utilities".
Vermitteln Sie den Benutzern des neuen Systems
eine Portion Verantwortung und beziehen Sie diese
Die
schon frühzeitig in die Projektentwicklung mit ein.
Systembenutz
Informieren Sie die zukünftigen Anwender des
er wehren
neuen Systems rechtzeitig und bitten Sie während
sich gegen
der Planung um Feedback. Geben Sie regelmäßig
Änderungen
Berichte über den Planungsverlauf aus und schulen
Sie die Benutzer adäquat auf die neuen Systeme.
Ein Formblatt der
Risikoabschätzung zur
Beurteilung der Risiken Ihres
Projekts können Sie gerne von
dieser Website downloaden.
Die Planungsphase
Nach der Verabschiedung des
"Vision und Scope"-Dokuments
tritt das Projektteam in die
zweite Phase, die Planungsphase
ein, in der als erstes die
Teilnehmergruppen und deren
Aufgabenbereiche festgelegt
werden. Als nächstes sammeln
Sie die für die Erstellung von
Funktionsspezifikation,
Masterprojektplan und Zeitplan
notwendigen Informationen.
Festlegen der Teamstruktur
Im vorhergehenden Abschnitt
stand das Produktmanagement
im Brennpunkt. Jetzt konzentriert
sich das Team während der
gesamten Planungs- und
Entwicklungsphase auf das
Produktmanagement. Die Tabelle
zeigt die verschiedenen
Teilnehmergruppen und deren
Aufgabenbereiche:
Teamrollen während der Planungsphase
Rolle
Produktmanage
ment
Programmmanagement
Entwicklung
Aufgabenbereich
Konzeptionelle Planung, Analyse der Firmen- und
Benutzeranforderungen, Budget
Funktionsspezifikation, Projektplan und Zeitplan
Bewertung der notwendigen Verfahren und deren
technische Umsetzung, Entwicklungsplan mit
Zeitrahmen
Bewertung des Entwurfs, Aufstellung eines
Testplans mit Zeitrahmen
Anwenderschulung, Kommunikation, Plan für
Anwenderschul
Durchführung von Brauchbarkeitstests mit
ung
Zeitrahmen
Entwurfsbewertung, Erstellung eines technischen
Logistik
Schulungsplans mit Zeitrahmen, Erstellung eines
Logistikplans mit Zeitrahmen
Testumgebung
Informationen zusammentragen
Bei der Erstellung eines
Ablaufplans für neue Dienste
muss eine vollständige
Bestandsaufnahme der
derzeitigen Umgebung der
Webdienste durchgeführt
werden. Dies gilt sowohl für die
verwendeten technischen
Ressourcen, deren Standorte und
die Benutzer. Diese
Informationen unterstützen Sie
bei der optimalen
Ressourcenverteilung und
minimieren
Betriebsunterbrechungen
wichtiger Dienste.
Bisherige Infrastruktur des Netzwerks
Eine Liste mit Ihren derzeitigen
Webservern, die auch deren
Funktionen, Nutzungsebenen und
Verbindungen zu anderen
Servern des Netzwerks enthält,
gibt darüber Aufschluss, welche
Dienste Sie nach IIS 5.0
überführen möchten und
anschließend in die
Dienstumgebung integrieren.
Eine Analyse der
Netzwerkumgebung unterstützt
Sie bei der Charakterisierung des
vorhandenen Netzwerks und
seiner Ressourcen. Sie finden
darin beispielsweise die Namen
und Standorte von Webservern,
Proxies und Gateways, wie viele
lokale und Remotebenutzer es
gibt und die Zugriffsstellen. Zwei
Beispielformulare, "Organization
Environment Survey" und
"Technical Environment Survey",
die Ihnen bei der Durchführung
der Analyse helfen, können von
dieser Website heruntergeladen
werden.
Tools und Dienstprogramme im Einsatz
Sie müssen außerdem eine Liste
der Tools und Dienstprogramme
erstellen, die bereits im Einsatz
sind und mit dem Hersteller
klären, ob sie zu Windows 2000
Server und IIS 5.0 kompatibel
sind. Zu diesen Tools gehören
Anwendungen zur
Administration, Programmierung
und Webpublishing sowie
Anwendungen auf der Clientseite,
beispielsweise Internet-Browser.
Einige dieser Tools sind nach
einer Migration vielleicht nicht
mehr erforderlich; verwenden Sie
beispielsweise Microsoft
FrontPage zur Erstellung und
Verwaltung von Websites,
benötigen Sie viele andere Tools
für die Veröffentlichung nicht
mehr, auch wenn Sie außer IIS
5.0 noch weitere Webserver
einsetzen. Wollen Sie alle
Eigenschaften von Frontpage
verwenden, dann müssen Sie
außerdem die passenden
FrontPage-Servererweiterungen
installieren, die es für viele
Webserver gibt, u. a. auch für
UNIX-Server. Weitere
Informationen zum Thema
FrontPage-Servererweiterungen
finden Sie unter
http://www.microsoft.com/frontp
age/.
Wahrscheinlich wollen einige
Benutzer weiterhin mit
wenigstens einigen der bereits
vorhandenen Tools arbeiten.
Migrieren Sie von einem UNIXServer, sollten die Windows 2000
Server-Pedants zu den UNIXTools vorhanden sein. Weitere
Informationen darüber, wie Sie
diese bekommen, finden Sie
unter "More Web Server
Migration Resources" am Ende
dieses Beitrags.
Verwenden Sie eine Checkliste,
um eine Liste der WindowsVersionen der UNIX-Tools und Dienstprogramme zu erstellen,
die Sie bei einer Migration von
einem UNIX-Server nach IIS 5.0
beibehalten müssen. Einige
werden von Fremdherstellern
und von allgemein zugänglichen
FTP-Sites bereitgestellt.
Benutzerdefinierte Tools müssen
Sie jedoch portieren oder
umschreiben. So eine Liste
könnte in etwa folgendermaßen
aussehen:
 IIS Migration
Wizard für die
Migration von
Netscape oder
Apache (gibt
es auf der
Windows 2000
Resource KitCD über
Microsoft
Press)
 Migrationstools
für Webinhalte
wie etwa
FrontPage
 Kopier- und
Konvertierungs
tools für UNIXDateien auf
MS-DOS, z. B.
Mtool.
 Testskripts
 Testtools wie
etwa das Web
Capacity
Analysis Tool
(WCAT), das
Web
Application
Stress Tool
und der IIS
5.0-Debugger
 Von
Anwendungen
während der
Entwicklung
oder
Ausführung
eingesetzte
Shell-Skripts.
 Pedants zu
UNIX-Daemons
sowie sonstige
Dienstprogram
me, die
Anwendungsfu
nktionen
ausführen.
 SkriptInterpreter wie
Perl, REXX und
TCL
Zusätzlich müssen Sie eine Liste
der bereits verwendeten
Anwendungsprogrammiertools
erstellen, z. B. NSAPI, CGI
(Common Gateway Interface),
Perl, C++ und Java. Dann
entscheiden Sie, ob Sie diese
Tool weiterhin unterstützen
werden. Im anderen Fall führen
Sie den Übergang zu ISAPI oder
ASP aus, wie auch in dem
TechNet-Beitrag "Migrieren von
Webanwendungen" nachzulesen
ist. Bei der Erstellung der Liste
kann Sie das Dokument "Tools
Checklist" unterstützen, das Sie
sich von dieser Website
herunterladen können.
Benutzer
Außerdem kann es hilfreich sein,
ein Diagramm zu erstellen, das
alle Systembenutzer, ihre
Standorte und die von Ihnen
verwendeten Dienste auflistet.
Wird Ihr System in einem
Unternehmen oder einer nicht
kommerziellen Gruppe
eingesetzt, wird Ihnen sowohl ein
Organigramm als auch ein
Informations-Flussdiagramm bei
der Charakterisierung helfen, wo
und wie die Benutzer zum
aktuellen Zeitpunkt auf die
Webdienste zugreifen. Bieten Sie
Dienste als ISP (Internet Service
Provider) an, dann benötigen Sie
Informationen darüber wie
Webentwickler und Benutzer
allgemein auf Ihr System
zugreifen. In so ein Diagramm
können Sie zusätzliche
Funktionen aufnehmen, die aus
der Migration nach IIS 5.0
resultieren und auch Änderungen
an diesen Diensten aufzeigen.
Die Abbildung zeigt den
Informationsfluss, wenn externe
und interne Benutzer auf die
Dienste und Einrichtungen eines
kommerziellen ISP zugreifen.
Systembenutzer eines ISP
Standards
Ein weiterer Bereich, den es zu
beachten gilt, sind die
Systembetriebsstandards, die
allgemein als Richtlinien und
Prozeduren vorliegen.
Wahrscheinlich wollen Sie die
bestehenden Standards im
Hinblick auf IIS 5.0 prüfen und
aktualisieren. Zur Prüfung der
Standards können Sie das
Formular "Standards Review
Form" als Vorlage von dieser
Website herunterladen.
Nachstehend einige Aspekte, die
Sie bei der Prüfung von
Standards und Richtlinien
beachten müssen:
Richtlinien und Prozeduren prüfen
Richtlinie/Prozedu
Aspekte
r
Allgemeine Richtlinien zu Themen wie
Konsistenz bei Formatierung und Layout von
Seiten.
Veröffentlichung von
Anleitung, wie eine Webseite unter IIS 5.0
Inhalten
veröffentlicht wird und Richtlinien für den
Verzeichniszugriff für Web Distributed
Authoring and Versioning (WebDAV).
Pläne für die Wiederherstellung
Zusätzliche Server innerhalb oder außerhalb
Wiederherstellung
der Site
im Notfall
Verfügbarkeit zusätzlicher Server
Maßnahmen für Probeläufe
Für jeden Dienst die richtige Kontaktperson
Internet-Dienste
Zugriffssteuerung
Vorbeugende Wartungsprozeduren
Wartung
Richtlinien und Tools zur
Systemüberwachung
Richtlinien für den Umgang mit Netzwerk
Netiquette
und E-Mail
Eskalationsprozeduren für unterbrochene
Netzwerk
Links
Kontakte für Netzwerkdienste
Fehlertolerante Server
Redundante Server
Server für Belastungsausgleich
Länge und Gültigkeitsdauer von Kennwörtern
Richtlinien und Überwachung von
Anmeldungen
Sicherheit
Prozesse, die böswilligen Angriffen
vorbeugen
Besitz/Verantwortlichkeiten für
Benutzerkonten
Verschlüsselungsmethoden
Funktionsspezifikation
Nachdem Sie die notwendigen
Informationen über das
Netzwerk, die verwendeten
Tools, die Systembenutzer und
Standards gesammelt haben,
werden Sie im nächsten
Abschnitt die neuen
Dienstangebote detaillierter
definieren. Dazu gehört die
Übertragung der
Migrationsanforderungen und des
konzeptionellen Entwurfs in die
Funktionsspezifikation.
Die Funktionsspezifikation bietet
eine detaillierte Beschreibung der
IIS 5.0-Lösung. Das Team
beschreibt die gesamte
Systemfunktionalität auf einer
übergeordneten Ebene und
arbeitet dann während des
Entwurfsprozesses die Details
aus, um das Dokument zu
vervollständigen. Das Ziel liegt
darin, dass die
Funktionsspezifikation genug
Details enthält, damit
Entwicklung, Test,
Benutzerschulung und LogistikManagement mit dem Entwurf
eigener Projektpläne für Ihre
Arbeitsbereiche beginnen
können. Verwenden Sie zur
Unterstützung die Vorlage
"Funktionsspezifikation", die Sie
von dieser Website herunterladen
können.
Zusätzlich zur grundlegenden IIS
5.0-Funktionalität kann die von
Ihnen definierte Lösung
außerdem die Verwendung
weiterer Produkte nach sich
ziehen, die höherentwickelte
Dienste anbieten, z. B. SQLServer und Siteserver. MicrosoftAnwendungen wurden
insbesondere für die
Zusammenarbeit miteinander
entwickelt und erleichtern daher
die Implementierung von
Lösungen. Beispielsweise können
Sie die FrontPage-Assistenten
zum Einfügen eines
Datenbankaufrufs einsetzen, um
mit SQL-Server und einer
bestehenden Datenbank
zusammenzuarbeiten. Beispiele
zu IIS 5.0-Lösungen finden Sie
unter
http://www.microsoft.com/backs
tage/.
Vielleicht planen Sie eine
Migration nach IIS 5.0, weil IIS
5.0 eine bestimmte Fähigkeit
bietet, die Sie für die Realisation
Ihrer Projekte brauchen. Die
Planungsphase ist auch der
ideale Zeitpunkt, um weitere
Eigenschaften von IIS 5.0 zur
Verbesserung Ihrer bestehenden
Dienste einzuspannen. Statt die
bestehenden Dienste exakt zu
kopieren und bestehende
Eigenschaften durch IIS 5.0Eigenschaften zu ersetzen,
können Sie auch neue
Fähigkeiten hinzufügen.
Zusätzlich müssen Sie unter
Umständen Gopher-Dienste
ablösen, die von IIS 5.0 nicht
unterstützt werden oder dafür
sorgen, dass diese Dienste durch
einen anderen Server weiterhin
unterstützt werden. Die Tabelle
"Projektanforderungen und
anzustrebende Ziele" ziemlich am
Anfang dieses Artikels zeigt
einige Beispiele der Ziele, die
eine Umstellung auf IIS 5.0
umfassen könnte. Um IIS 5.0Eigenschaften mit denen anderer
Webserver zu vergleichen, folgen
Sie dem Link mit den
Webserververgleichen auf der
Windows 2000 Server-Website
unter
http://www.microsoft.com/windo
ws/.
Interoperabilität
Sie können sich aus
verschiedenen Gründen für einen
in Abschnitten erfolgenden
Umstieg auf IIS 5.0 entscheiden,
wobei immer nur ein Webserver
oder eine Servergruppe überführt
wird. Dieser Prozess kann eine
Mischung von Plattformen und
Webservern zur Folge haben, die
für einen bestimmten Zeitraum
zusammen im Netzwerk
betrieben werden. Handelt es
sich bei Ihnen um eine gemischte
Umgebung, müssen Sie eine
Strategie entwickeln mit deren
Hilfe die verschiedenen Server
gemeinsam im Netzwerk
bestehen können; zur
Bereitstellung von Webdiensten
müssen die Server außerdem
zusammenarbeiten. Daher sollten
Sie die beste Methode finden, um
die verschiedenen Komponenten
der IIS 5.0-Lösung in Ihre
bestehende Dienste-Umgebung,
die aus einer Kombination von
Server, Netzwerkanbindungen,
Software und Diensten bzw.
Funktionen besteht, zu
integrieren.
Diese Strategie wird in einem
Plan der Interoperabilität
zusammengefasst. Abhängig von
Ihrer Umgebung und Ihren
Ansprüchen kann dieser Plan die
folgenden Themen umfassen:
 Die
gemeinsame
Verwendung
von Dateien
zwischen
UNIX-und
WindowsPlattformen
ermöglichen
 Allgemeine
Verfahren und
Richtlinien für
die Verwaltung
mehrerer
WebserverTechnologien.
 Allgemeine
Sicherheitsverf
ahren und
Kennwortsynch
ronisation
implementiere
n.
Dieses Kapitel enthält Verweise
auf hilfreiche Informationen zu
diesen Bereichen. Zusätzlich
bieten sowohl Microsoft als auch
Fremdhersteller eine Vielzahl von
Tools und Lösungen für die
Implementierung einer
gemischten Serverumgebung an.
Weitere Informationen über Tools
sowie URLs zum Thema
Interoperabilität finden Sie unter
"Weitere Webserver-
Migrationsquellen" am Schluss
dieses Beitrags.
Detaillierter Entwurf
Eine weitere wichtige
Komponente der
Funktionsspezifikation ist ein
detaillierter Modellentwurf. Für
diesen detaillierten Entwurf
wenden Sie real existierende
technische Einschränkungen auf
das konzeptuelle Modell an,
einschließlich der Überlegungen
zur Implementierung und
Leistung. Dies ist der richtige
Zeitpunkt, um Ihre ersten
Schätzungen der Ressourcen,
Kosten und Zeitpläne neu zu
bewerten und zu verfeinern.
Der detaillierte Entwurf sollte
über Schnittstellen zu den
bestehenden Systemen verfügen
und auch zukünftige geplante
Serverkapazitäten und erweiterte
Netzwerkbandbreiten
berücksichtigen. Die
entsprechenden
Kapazitätsansprüche werden in
Zukunft von der gesamten
Systemauslastung und den
Anwenderforderungen nach mehr
Inhalten bestimmt. Zur
Anpassung eines eigenen
Entwurfs können Sie die
"Entwurfsvorlage" von dieser
Website downloaden.
Testen des Prototyps
Jetzt ist der geeignete Zeitpunkt
für einen Test des
Funktionsmodells auf Einhaltung
der vorgegebenen
Spezifikationen. Sie müssen nicht
die komplette Funktionalität bis
ins letzte Detail testen, sollten
jedoch in einer Testumgebung
den Prototyp unter
Praxisbedingungen auf die
Erfüllung der festgelegten
technischen Leistungswerte und
Funktionen prüfen. Diese
Vorstufe späterer
Entwicklungstests geben bereits
in einem frühen Stadium
Aufschluss über die "Usability"
des Designs, verbessern die
funktionellen Spezifikationen und
ermöglichen ein tieferes
Verständnis der
Anwenderinteraktion.
Abschätzen des Ressourcenbedarfs
In einem weiteren wichtigen
Abschnitt werden die für das
Projekt notwendigen Materialund Mitarbeiterressourcen
ermittelt. Sie müssen die
gesamte anzuschaffende Softund Hardware erfassen und ein
Konzept für
Mitarbeiterschulungen
entwickeln. Eventuell sollten
auch spezialisierte Consultants
zur Schließung der
Expertenlücken verpflichtet
werden. Auf Basis dieser
Einschätzung können Sie einen
Ressourcenplan,
Kostenschätzungen und ein
Budget erstellen. Beachten Sie,
dass bei der Schätzung des
Ressourcenbedarfs verschiedene
Aspekte wie Mitarbeiter, Tools,
Soft- und Hardware zu
berücksichtigen sind.
Qualifizierte Mitarbeiter
Um eine Migration nach IIS 5.0
zu implementieren, müssen die
Projektmitarbeiter die folgenden
Kenntnisse besitzen:
 Kenntnisse
über Windows
2000
Server.Netzwe
rke und deren
Verwaltung,
inklusive der
Bereiche
Domänenentw
urf,
Webdienste,
und
Einrichtung der
Sicherheit.
 Verständnis
allgemeiner
Netzwerkkonze
pte und
TCP/IPVerfahren.
 Gute
Kenntnisse der
Microsoft
InternetTechnologien
einschließlich
ASP.
 Bei
Migrationen,
die eine
Zusammenarb
eit zwischen
UNIX und
Windows 2000
Server
erfordern, sind
Kenntnisse der
relevanten
Konzepte und
ein Überblick
über
vorhandene
Tools
Voraussetzung
.
 Bei
Migrationen
von UNIXWebdiensten
sollten
Anwendungsen
twickler
Anwendungen
und
Dienstprogram
me von UNIX
nach Windows
2000 Server
portieren.
Personen mit diesen Fähigkeiten
gibt es eventuell bereits in Ihrer
Firma. Sie können sich jedoch
auch diesbezüglich an eine
Beratungsfirma wenden, die zur
Unterstützung des
Migrationsprozesses
herangezogen werden kann oder
die Migration selbständig
komplett übernimmt. Handelt es
sich um ein kleines Projekt,
finden Sie sicherlich die
notwendigen zwei oder drei
Spezialisten unter Ihren
Mitarbeitern.
Migrationstools
Migrationstools erleichtern eine
Migration erheblich. Nachstehend
sind einige davon aufgeführt, die
Sie sich möglicherweise auch
besorgen wollen:
IIS Migration Wizard
Der IIS Migration Wizard migriert
Konfigurationseinstellungen von
Netscape Enterprise Server,
Apache HTTP Server und IIS 4.0
nach IIS 5.0 und kopiert
Einstellungen von einem IIS 5.0Server auf einen anderen. Diesen
Assistenten auf der Begleit-CD
zum Windows 2000 Ressource
Kit von Microsoft Press.
Kopieren der Inhalte
Um komplette Inhalte von einem
Windows-Rechner auf den neuen
IIS 5.0-Server zu verschieben,
verwendet man am besten das
mit Site Server ausgelieferte
Replikationstool Microsoft®
Content Deployment.
Auch der Einsatz von FrontPage
für die Migration von Websites
nach IIS 5.0 ist empfehlenswert.
Mit Hilfe des FrontPage
Webimport-Assistenten
konvertieren Sie eine Website zu
einer voll funktionsfähige
FrontPage-Website. Bei diesem
Vorgang importiert der Assistent
Ihre Seiten, Bilder und Dateien,
wobei die Struktur und die
Hyperlinks des Webs beibehalten
werden. Weitere Informationen
über FrontPage finden Sie unter
http://www.microsoft.com/frontp
age/.
Plattformübergreifende Administration
Microsoft hat für die
Konfiguration und Verwaltung
von Servern mehrere
Dienstprogramme zum Einsatz in
einer gemischten Umgebung von
UNIX- und Windows-Rechnern
entwickelt. Weitere
Informationen darüber finden Sie
im Abschnitt "Weitere
Webserver-Ressourcen" am Ende
des Artikels.
Zusätzliche Tools
Weitere Tools zur Konvertierung
von CGI-Anwendungen, das
Debuggen von Skripts, den
Datentransfer, Tests usw. sind
unter "Weitere WebserverRessourcen" am Ende des
Beitrags zu finden.
Serversoftware
Für die Migration nach IIS 5.0
benötigen Sie als einzige
Serversoftware Windows 2000
Server, worin integrierte Dienste
wie Webdienste (HTTP), FTP (File
Transfer Protocol), Internet-Mail
und lokale Newsgroups (NNTP)
enthalten sind. Bei
umfangreichen Installationen
ziehen Sie außerdem Site Server
in Erwägung und bei sehr großen
Anwendungen Microsoft
Commercial Internet System
(MCIS). Informationen zu diesen
Produkten erhalten Sie unter
http://www.microsoft.com/catalo
g/navigation.asp?nv=2&subid=2
2.
Hardware
Die Komplexität der Migration
sowie die Anzahl der dabei
beteiligten Server diktiert die
Hardware, die zur Erstellung
einer Entwicklungsumgebung und
eines Testlabors sowie zur
Bereitstellung des neuen
Systems benötigt wird. Im
Folgenden werden einige
Überlegungen bei der Planung
der Hardwareressourcen
unterbreitet:
Entwicklungs- und Testumgebung
Nur eine funktionierende
Entwicklungsumgebung, in der
alle Systembestandteile unter
realen Bedingungen überprüft
werden können, ermöglicht eine
reibungslose Umstellung auf den
Praxisbetrieb. Stellen Sie
genügend Testsysteme für die
Migration und Portierung von
Anwendungen sowie für
anwendungsspezifische Tests
bereit.
Zusätzlich muss das Team ein
Testlabor aufbauen, falls in Ihrer
Organisation noch keines
vorhanden ist. Das Testlabor
sollte mit Servern ausgestattet
sein, die der neuen
Benutzerumgebung entsprechen.
Handelt es sich bei der neuen
Umgebung um eine gemischte
Umgebung, sollte das Testlabor
neben Windows 2000-Rechnern
auch UNIX- und MacintoshComputer enthalten.
Das Testlabor besteht aus einem
Komponentenlabor und aus
einem Integrationslabor. Das
Komponentenlabor wird zur
ersten Bewertung und Prüfung
von Funktionen, Eigenschaften
und dem Verhalten von
Anwendungssoftware eingesetzt.
Nach Portierung oder
Entwicklung der Anwendungen
werden Sie auf dem
Entwicklungscomputer bewertet
und anschließend im
Komponentenlabor getestet.
Nachdem die Anwendungen im
Testlabor getestet und
genehmigt wurden, wandern sie
ins Integrationslabor, damit
Benutzer und andere Teams mit
dem Bewertungsprozess
beginnen können.
Das Integrationslabor sollte auch
anderen Projektteams und
Benutzern zu verschiedenen
Zeitpunkten während der
Verteilung zur Verfügung stehen.
Damit bieten Sie den Entwurfsund Testteams die Gelegenheit,
kurzfristig auftretende Probleme
ohne großen Zeitverlust zu
prüfen und Fehler zu beheben.
Die Umgebungen der
Komponenten- und
Integrationslabors sollten
identisch sein, um das Verhalten
von Cross-Router und CrossBridge-Verbindungen zu testen.
Mit zwei Routern wird das Labor
zur WAN-Simulation aufgeteilt.
Auf diese Weise können die
Entwurfs- und Testteams
unternehmensweit
Produktionsumgebungen
kopieren und potentielle
Probleme bereits im Vorfeld
während der Testphase aus dem
Weg räumen.
Abhängig von der jeweiligen
Benutzerumgebung kann es sich
bei jedem Labor entweder um
eine reine Windows 2000Umgebung oder um eine
gemischte
Betriebssystemumgebung von
Windows 2000 und anderen
Netzwerkbetriebssystemen, z. B.
Microsoft® Windows® 95,
Microsoft® Windows NT® 3.51
oder Microsoft® Windows NT®
4.0, Windows 2000, Macintosh
und sogar um UNIX-Rechner
Vergewissern Sie sich, dass jede
Umgebung mit der
Desktopkonfiguration bei der
Verteilung von Windows 2000
Server identisch ist.
Die Abbildung zeigt ein
Komponenten- und ein
Integrationslabor mit einem von
zwei Routern simulierten WANLink.
Beispiel für die Einrichtung einer Testumgebung
Bereitstellungsumgebung
Es kann nicht schaden, einen
eigenen physischen Server für
die Verteilung einzurichten,
damit die Produktionswebserver
weiter arbeiten können, bis der
neue Server vollständig getestet
ist und alle Fehler beseitigt sind.
Dies gilt insbesondere, wenn Sie
sowohl Webserver als auch
Betriebssystem migrieren, also
beispielsweise von einem UNIXComputer mit Apache zu
Windows 2000 Server mit IIS 5.0
wechseln; allerdings wird sich
Ihre Arbeit erheblich
vereinfachen, wenn sie dies in
jedem Fall ausführen. Auf diese
Art können Sie Benutzer,
Gruppen und Berechtigungen
einrichten und alle Dateien,
Anwendungen und
Konfigurationseinstellungen
übertragen, ohne das Risiko
einzugehen, im Fall eines Fehlers
Daten zu verlieren. Zusätzlich
können Sie dadurch auch den
Server und die Anwendungen vor
der Verteilung sorgfältig testen,
was bei unternehmenskritischen
Servern und Anwendungen
empfohlen wird.
Details über die Einrichtung eines
eigenen physischen Servers für
die Verteilung finden Sie im
dritten Beitrag dieser Reihe "Die
Grundlagen der Migration eines
Webservers auf IIS 5.0", die im
nächsten Monat bei TechNet
erscheinen.
Erstellen des Masterprojektplans
Der Masterprojektplan ist
eigentlich eine Blaupause, der
Sie über das gesamte Projekt
folgen und beinhaltet alle
Detailpläne der funktionalen
Projektbereiche:
Produktmanagement,
Programmmanagement,
Entwicklung, Test,
Benutzerschulung und Logistik.
Bei der Entwicklung dieses Plans
muss das Team alle bereits
vorher zusammengestellten
Ressourcen berücksichtigen,
wodurch bereits im Vorfeld
potentielle Fehler vermieden
werden. Ein guter Projektplan
steuert den Migrationsprozess,
unterstützt die Mitarbeiter bei
der Einhaltung des Zeitrahmens
und der Durchführung Ihrer
Aufgaben und hält die Kosten des
Projekts innerhalb des
Kostenrahmens.
Bei der Entwicklung Ihres
Testplans können Sie die Vorlage
"Beispiel-Testplan" und für Ihren
Projektplan die Vorlage
"Projektplan" verwenden. Beide
können von dieser Website
heruntergeladen werden.
Entwerfen des Projektzeitplans
Ihr Projektzeitplan sollte alle
Teamzeitpläne inklusive der
Freigabedaten beinhalten. Das
Team legt das Freigabedatum
nach Begutachtung des
Funktionsspezifikationsentwurfs
und nach Prüfung des
Masterprojektplanentwurfs fest.
Unter Umständen muss das
Team an beiden Entwürfen
einiges ändern, damit das
vorhergesehene Freigabedatum
eingehalten werden kann.
Eigenschaften, Ressourcen und
Freigabedatum können zwar
variieren, doch mit einem festen
Freigabetermin lassen sich
Funktionen mit Prioritäten
versehen, Risiken abschätzen
und adäquat planen. Der
Schlüssel für den Erfolg eines
Projekts liegt im Gleichgewicht
zwischen Ressourcen,
Verteilungsdatum und
Eigenschaften.
You can use the "Sample Project
Schedule," available to download
from this Web site, to give you
ideas about items to include in
your own schedule.
Dieser vorherige Satz ist nicht
lokalisiert !!!! Bitte dies zu tun!!!
Prüfen Sie Ihre Annahmen
Bevor Sie damit beginnen, Ihre
Pläne in die Tat umzusetzen,
erstellen Sie eine Liste von
Annahmen, Einschränkungen und
Abhängigkeiten, auf denen diese
Pläne aufbauen. Dann prüfen Sie
Ihre Annahmen, um später
teuren Verzögerungen
vorzubeugen. Folgende
Annahmen sollten Sie
verifizieren:
 Es ist ein
gültiges
Windows 2000
ServerNetzwerk
vorhanden
 Das
Projektteam
kann die
Installation
und
Einrichtung
von Windows
2000 Server
mit IIS 5.0
durchführen
 Die
Computerhard
ware erfüllt die
unter
http://www.mi
crosoft.com/ca
talog/default.a
sp?subid=22
aufgeführten
Anforderungen
 Die
erforderlichen
Windows 2000
Server-Pedants
zu UNIXSoftware sind
vorhanden.
Weitere Webserver-Migrationsressourcen
Migrationstools
IIS 5.0-Migration Wizard
Der IIS Migration Wizard migriert
Konfigurationseinstellungen,
sowie Benutzer- und
Gruppeninformationen von
Netscape Enterprise Server,
Apache HTTP-Server und IIS 4.0
und kopiert IIS 5.0
Servereinstellungen auf einen
anderen Server. Den Assistenten
gibt es auf der Begleit-CD des
Windows 2000 Ressource-Kits
von Microsoft Press.
http://www.mks.com/solution/tk
/
Das MKS-Toolkit enthält
Windows-Skripts und
Migrationstools. Mehr als 210
UNIX- und WindowsDienstprogramme unterstützen
Sie bei der Scripterstellung und
der Verwendung der üblichen
UNIX-Befehle auf Ihrem PC.
Außerdem automatisieren sie
Aufgaben wie die Aktualisierung
der Seiten einer Website, die
Manipulation von Dateien und
Text, Datenbankabfragen und
den Zugriff und die
Aktualisierung der WindowsRegistrierung.
http://www.shareware.com/
Diese Site liefert das Tool
Ws_ftp, mit dem rekursive FTP
unter Windows ausgeführt
werden kann.
Bücher über Migration und Integration
Migrating to Windows NT by
Steve Heath, 1997, Houston:
Digital Press.
Dieses Buch enthält
Informationen, die den Übergang
von einem anderen
Betriebssystem zu Windows NT
erleichtern. Unter anderem
werden folgende Themen
behandelt: Benutzeroberfläche,
Zubehör, Netzwerkfähigkeit,
sowie mehrere Kapitel über die
Transition von UNIX, Macintosh,
MS-DOS und Windows 3.1.
Windows NT & UNIX,
Administration, Coexistence,
Integration, & Migration
<http://www.microsoft.com/Tech
Net/iis/Williams.htm>by G.
Robert Williams et al, 1998,
Reading: Addison Wesley
Longman, Inc.
Zu den Themen dieses Buches
gehören die Portierung von
Anwendungen, TCP/IP, Common
Object Request Broker (CORBA)
und die Zusammenarbeit von
Microsoft Distributed Component
Object Model (DCOM). Außerdem
werden verschiedene EMailsysteme, Emulation der
Benutzeroberfläche, POSIX
(=Portable Operating System
Interface UNIX)-Befehle und Dienstprogramme sowie
Clustertechnologien behandelt.
Das Buch enthält außerdem eine
Referenz allgemeiner Befehle und
Dienstprogramme für Windows
NT und UNIX.
Windows NT, UNIX, NetWare
Migration and Coexistence, A
Professional's Guide
<http://www.microsoft.com/Tech
Net/iis/rajagopa.htm>by Raj
Rajagopal, 1998, Perth: CRC
Press LLC.
In diesem Buch werden Lösungen
und Produkte kategorisiert und
besprochen, die die Überführung
und Koexistenz zwischen UNIX,
Windows und NetWare
unterstützen. Die Portierung ,
aber auch Neuentwicklung von
Applikationen mit Hilfe
plattformübergreifender
Verfahren werden ausführlich
behandelt. Außerdem gibt es
Tipps zur Auswahl der optimalen
Systemlösung.
Windows NT & UNIX Integration
Guide by David Gunter et al,
1997, Maidenhead: Osborne
McGraw-Hill.
Die CD enthält Freeware,
Shareware und Demos
kommerzieller Produkte, die bei
der Windows NT- und UNIXIntegration unterstützen. Des
weiteren gibt es eine
umfangreiche FAQ-Liste mit
häufig gestellten Fragen.
Planning and Testing
Information
Software Project Survival Guide
by Steve McConnell, 1998,
Redmond: Microsoft Press.
Dieses Buch enthält alle, zur
Durchführung erfolgreicher
Entwicklungsprojekte
notwendigen Vorschriften und
Richtlinien.
http://www.construx.com/surviv
alguide/
Diese Website bietet
Informationen und Tools für die
Planung von Softwareprojekten;
einiges davon kann man auch für
Migrationsprojekte gebrauchen.
Software Testing in the Real
World, Improving the Process by
Edward Kit, 1995, New York:
ACM Press.
Als Softwaretestführer
schlechthin enthält das Buch
viele nützliche Anhänge zu
Themen wie Beispielentwicklung,
Testpläne und Berichte.
Software Verification and
Validation, A Practitioner's Guide
by Steven R. Rakitin, 1997,
Norwood: Artech House, Inc.
Allgemeiner Führer durch
Softwaretests; enthält
Quellverweise mit Informationen
über Tools und
Verifikationsübungen. .
Testtools
Diese Testtools werden mit
Windows 2000 Server und IIS
5.0 mitgeliefert:
 Die IIS 5.0Debuggerkomp
onente kann
zum Debuggen
von
Anwendungen
eingesetzt
werden.
 Das
Component
Object Model
(COM) ist ein
Applikationsde
bugger.
Folgende Testtools sind auf der
Begleit-CD des Windows 2000
Resource Kit von Microsoft Press
enthalten:
 Web Capacity
Analysis Tool
(WCAT)
unterstützt Sie
bei
Belastungstest
s des
Webservers.
Die
Serverbelastun
g wird durch
zahlreiche,
gleichzeitig
gesendete
Clientanfragen
simuliert.
 Das Web
Application
Stress Tool
simuliert
realistisch
mehrere
Browser, die
Seiten von
einer
Webanwendun
g anfordern. Es
enthält die für
Belastungstest
s von
DreischichtenASP-Websites
unter Windows
NT 4.0 Server
und Windows
2000 Server
erforderlichen
Funktionen.
 Das HTTPMonitoring
Tool überwacht
die
HTTP_Aktivität
auf dem
Server.
Mehr Informationen zu Testtools
finden Sie unter
http://www.microsoft.com/windo
ws/server/default.asp.
Bücher und Schulungen zu Fragen der allgemeinen
Serververwaltung
Inside Windows NT, Second
Edition by David A. Solomon,
1998, Redmond: Microsoft Press.
Essential Windows NT System
Administration by A. Frisch,
1998, Sebastopol: O'Reilly &
Associates, Inc.
http://www.microsoft.com/msf/
Diese Website bietet
Informationen über Schulungen
zum Microsoft Solutions
Framework.
http://www.microsoft.com/isapi/t
rain_cert/catalog/findcrse.idc
Suchen Sie nach Quellen für
Online-Schulungen zu Windows
2000 Server, wählen Sie bitte
Windows 2000 Server als
Produktkategorie.
Tools zur Überführung von Applikationen
http://msdn.microsoft.com/devel
oper/sdk/
Das Microsoft Platform Software
Development Kit (SDK)—
Ausgabe Januar 1998: Aktuelle
und zukünftige MicrosoftTechnologien inklusive Tools,
Header, Bibliotheken und
Beispielcode, sowie
Informationen zur Entwicklung
von ISAPI-Erweiterungen. Das ist
der Nachfolger des WIN32 SDK
und umfasst Komponenten, die
im Microsoft Win32 SDK, dem
BackOffice-SDK, dem Microsoft
ActiveX/Internet Client SDK und
dem Microsoft DirectX SDK
separat enthalten waren.
http://msdn.microsoft.com/script
ing/
Bietet Informationen über die
Microsoft WindowsSkriptverfahren, darunter JScript,
VBScript und Microsoft Windows
Scripting Host (WSH).
http://www.activestate.com/
ActiveState stellt drei PerlInterpreter bereit, die für IISEntwickler interessant sind: Perl
for Win32, Perl for ISAPI und
PerlScript, ein Active ScriptingInterpreter, der PerlScript in
ASP-Seiten ausführt. Zusätzlich
finden Sie hier das Plugin PerlEX,
das sie zusammen mit IIS 5.0
einsetzen. Es erhöht die Leistung
von Perl CGI-Scripts erheblich
und erlaubt die Einbettung von
Perl-Code in HTML.
http://www.interix.com/
Windows 2000 Server und IIS
5.0 werden durch die Fähigkeit
von Interix ergänzt, UNIXInternet-Anwendungen
vollständig zu hosten. Volle
Unterstützung von sendmail, Perl
und TCL/TK, UNIX-Befehle und
Shells einschließlich rcommands
sowie Fernzugriff auf telnetd und
rlogind bereit.
http://www.datafocus.com/
Diese Portierungsanleitung von
DataFocus Inc. beschreibt, wie
man NutCracker zur Überführung
von UNIX- und XMotifAnwendungen in Win32Anwendungen unter Windows
2000, Windows NT und Windows
95 einsetzt.
http://www.mks.com/
Mortice Kern Systems bieten das
MKS-Toolkit an, das viele
Dienstprogramme zur
Automatisierung der
Webentwicklung und für die
Pflege bietet, darunter htdiff,
htsplit, url und Web. Das Toolkit
enthält außerdem eine PerlVersion sowie Pscript, einen
Active-Scripting Interpreter, der
Ihnen die Möglichkeit gibt,
PerlScript-Code in einer ASPSeite zu verwenden.
http://www.iasoft.com/defroster/
Defroster von IntraActive
konvertiert Cold-FusionAnwendungen in ASPAnwendungen. Zum aktuellen
Zeitpunkt sind Versionen für IIS
3.0 und IIS 4.0 erhältlich.
http://www.python.org/windows/
Bietet Python-Sprachprodukte für
Windows an.
http://www.scriptics.com/
Bietet Tcl-Scriptsprachprodukte
für Windows an.
http://sourceware.cygnus.com/c
ygwin/
Bietet GNUEntwicklungswerkzeuge für
Windows an.
http://cgi-lib.berkeley.edu/
Stellt Informationen über die
Bibliothek Cgi-lib.pl bereit.
http://stein.cshl.org/WWW/softw
are/CGI/
Stellt Informationen über das
Dienstprogramm Cgi.pm bereit..
http://www.symbolstone.org/tec
hnology/index.html/
Bietet ein DBI-Paket auf PerlBasis samt Dokumentation, mit
Vorschlägen zur Portierung
bestehenden DBI.Codes auf die
Win32-Plattform.
Tools zur Serververwaltung und Interoperabilität
http://www.microsoft.com/ntserv
er/nts/exec/overview/sfu.asp
Windows NT-Dienste für UNIX,
Interoperabilitätswerkzeuge und
Dienstprogramme für Windows
NT Server und UNIX. Zum
aktuellen Zeitpunkt wird eine
Version für Windows 2000
entwickelt.
http://www.microsoft.com/ntserv
er/ntserverenterprise/techdetails
/compares/WindowsNTUNIX.asp
Dieses "Whitepaper" listet die
Interoperabilitäts-Initiativen von
Microsoft mit den
entsprechenden Partnern auf.
http://www.netmanage.com/
NetManage, Inc. bietet PCConnectivitylösungen an, etwa
Chameleon UNIX Link 97,
Version 8.0 mit erheblichen
Verbesserungen für X-Windowsund NTFS-Anwendungen,
erweiterter Browserzugriff für
UNIX, AS/400 und
Mainframesysteme sowie
SupportNow-Technologie.
Chameleon UNIX Link 97
unterstützt Windows 3.x 9x und
Windows NT.
http://www.itribe.net/virtunix/
Windows-Versionen von
bekannten UNIX-Werkzeugen
http://www.shareware.com/
Bietet das Tool Ws_ftp für
rekursives FTP unter Windows
Informationen in diesem
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