Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch Veröffentlicht Juni 2007 Die in diesen Unterlagen enthaltenen Angaben und Daten, einschließlich URL- und andere Verweise auf Internetwebsites, können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die in den Beispielen verwendeten Firmen, Organisationen, Produkte, Domänennamen, E-Mail-Adressen, Logos, Personen, Orte und Ereignisse sind frei erfunden, soweit nichts anderes angegeben ist. Jede Ähnlichkeit mit tatsächlichen Firmen, Organisationen, Produkten, Domänennamen, E-Mail-Adressen, Logos, Personen, Orten oder Ereignissen ist rein zufällig. Die Benutzer/innen sind verpflichtet, sich an alle anwendbaren Urheberrechtsgesetze zu halten. Unabhängig von der Anwendbarkeit der entsprechenden Urheberrechtsgesetze darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis von Microsoft Corporation kein Teil dieses Dokuments für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder in einem Datenempfangssystem gespeichert oder darin eingelesen oder übertragen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln (elektronisch, mechanisch, durch Fotokopieren, Aufzeichnen usw.) dies geschieht. Es ist möglich, dass Microsoft Rechte an Patenten bzw. angemeldeten Patenten, an Marken, Urheberrechten oder sonstigem geistigen Eigentum besitzt, die sich auf den fachlichen Inhalt dieses Dokuments beziehen. Das Bereitstellen dieses Dokuments gibt Ihnen jedoch keinen Anspruch auf diese Patente, Marken, Urheberrechte oder auf sonstiges geistiges Eigentum, es sei denn, dies wird ausdrücklich in den schriftlichen Lizenzverträgen von Microsoft eingeräumt. © 2007 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Microsoft, MS-DOS, Windows, Windows NT, Windows Server, Windows Vista, Active Directory, Internet Explorer, MSN, Outlook, PowerPoint, und SharePoint sind Marken oder eingetragene Marken von Microsoft Corporation in den USA und/oder anderen Ländern. Alle anderen Marken sind das Eigentum der jeweiligen Inhaber. Inhalt Einführung ......................................................................................................................... 5 Microsoft RoundTable-Dokumentation ........................................................................ 5 Grafische Benutzeroberfläche von Microsoft RoundTable .......................................... 5 Gerätekonfiguration ......................................................................................................... 8 Systemvoraussetzungen für den Microsoft RoundTable-Gerätecomputer .................. 9 Installieren des Microsoft RoundTable-Geräteverwaltungstools ................................. 9 Verbinden des Microsoft RoundTable-Geräts mit dem Computer ............................... 9 Verwenden von „Rtmanage.exe“ ............................................................................... 10 Konfigurieren des Microsoft RoundTable-Geräts ...................................................... 12 Allgemeine Konfigurationsaufgaben .......................................................................... 18 Optimale Geräteverwaltungsmethoden ....................................................................... 21 Optimale Sicherheitsmethoden..................................................................................... 21 Optimale Bereitstellungsmethoden .............................................................................. 21 Bereitstellungsszenarien ............................................................................................ 22 Problembehandlungstechniken .................................................................................... 24 Problembehandlung für Benutzer .............................................................................. 24 Interpretieren der Diagnoseprotokolle ........................................................................ 28 Bekannte Toolprobleme ............................................................................................. 35 Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 5 Einführung Wenn Sie mit Personen, die räumlich voneinander getrennt sind, Besprechungen durchführen möchten, erreichen Sie durch eine Videokonferenz einen direkteren Kontakt als durch eine konventionelle Telefonkonferenz. Microsoft® RoundTable™ ist ein neues Videokonferenzsystem, das ein umfassendes Konferenzerlebnis mit 360-Grad-Video und einer aktiven Sprechererkennung bietet. Abbildung 1. Microsoft RoundTable-Konferenz Microsoft RoundTable-Dokumentation Die folgenden Dokumentationen stehen für Microsoft RoundTable zur Verfügung. Sie finden die bereitgestellten Dokumente in der Microsoft RoundTable-Packung oder auf der MicrosoftWebsite. Microsoft RoundTable-Versionsanmerkungen Hier finden Sie Produktbeschränkungen und Problemumgehungen. Microsoft RoundTable-Kurzübersichtskarte Stellt Ihnen eine kurze Übersicht über die Aufgaben bereit, die am häufigsten mit Microsoft RoundTable durchgeführt werden (zu finden in der Microsoft RoundTable-Packung). Microsoft RoundTable-Installationshandbuch Zeigt Ihnen, wie Sie das Gerät der Verpackung entnehmen und in Betrieb nehmen: erläutert die Installation, Konfiguration und Verwendung von Microsoft RoundTable (zu finden in der Microsoft RoundTablePackung). Microsoft RoundTable-Bereitstellungshandbuch Behandelt Microsoft RoundTableEinstellungen und Informationen zum Implementieren automatischer Aktualisierungen für das Gerät. Grafische Benutzeroberfläche von Microsoft RoundTable In diesem Abschnitt werden die Bildschirme der obersten Ebene der grafischen Benutzeroberfläche (Graphical User Interface, GUI) von Microsoft RoundTable beschrieben. Touchscreen Der Touchscreen (siehe Abbildung 2) ist der Bildschirm, der beim Start des Microsoft RoundTable-Geräts angezeigt wird. Dieser Bildschirm enthält Statusanzeigen (oben rechts), eine Rücktaste zum Löschen zuvor eingegebener Ziffern beim Wählen mit aufgelegtem Hörer (direkt unter den Statusanzeigen) und das Wähltastenfeld. Von links nach rechts zeigen die Statusanzeigen an, ob ein externes Wähltastenfeld angeschlossen ist, ob das Microsoft RoundTable-Gerät über USB mit einem Computer verbunden ist, ob das Microsoft RoundTable-Gerät mit einer Telefonleitung verbunden ist und ob das Microsoft RoundTable-Gerät mit dem Ethernet verbunden ist. Abbildung 2. Touchscreen Informationsbildschirm Der Informationsbildschirm (siehe Abbildung 3) wird angezeigt, wenn Sie die Informationstaste drücken, die sich rechts vom Anzeigebereich befindet. Neben den im vorherigen Abschnitt beschriebenen Statusanzeigen enthält der Informationsbildschirm Symbole für vier zusätzliche Bildschirme: Lernprogramm, Diagnoseprogramme, Info und Kurzwahl (von links nach rechts und von oben nach unten). Drücken Sie auf ein Symbol, um den entsprechenden Bildschirm anzuzeigen. Über das Lernprogrammsymbol wird der Bildschirm des Lernprogramms geöffnet, der eine Liste mit vier Lernprogrammen zu verschiedenen Aspekten der Verwendung des Microsoft RoundTable-Geräts enthält. Die Lernprogramme behandeln folgende Themen: Schnellstart, Anrufverarbeitung, externes Wähltastenfeld und Satellitenmikrofone. Über das Diagnoseprogrammesymbol wird der Bildschirm der Diagnoseprogramme geöffnet (wird im nächsten Abschnitt erläutert), der Informationen zum Status des Microsoft RoundTable-Geräts bereitstellt. Über das Infosymbol wird der Informationsbildschirm geöffnet, auf dem die Seriennummer des Geräts sowie die Firmware- und Softwareversionen angezeigt werden. Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 7 Über das Kurzwahlsymbol wird der Kurzwahlbildschirm geöffnet, auf dem die Telefonnummern aufgelistet werden, die durch Kurzwahl erreicht werden können. Diese Liste ist leer, bis Kurzwahlnummern für das Gerät konfiguriert werden. Weitere Informationen finden Sie unter Vorprogrammierte Kurzwahlnummern. Abbildung 3. Informationsbildschirm Bildschirm der Diagnoseprogramme Auf dem Bildschirm der Diagnoseprogramme (siehe Abbildung 4) werden vier Symbole angezeigt, die die wichtigsten Subsysteme des Microsoft RoundTable-Geräts darstellen. (Auf diesem Bildschirm werden außerdem die zuvor erläuterten Statusanzeigen angezeigt.) Von links nach rechts und von oben nach unten stellen diese Symbole Diagnoseprogramme des Audiosubsystems, Diagnoseprogramme des Videosubsystems, Systemdiagnoseprogramme und Diagnoseprogramme des Netzwerksubsystems dar. Abbildung 4. Bildschirm der Diagnoseprogramme Die Diagnoseprogramme des Audiosubsystems überprüfen den Audiostatus (Pass oder Fail), das Vorhandensein von Satellitenmikrofonen, das aktuell aktivste Mikrofon und die aktiven Medien. Die Diagnoseprogramme des Videosubsystems überprüfen die Kamera-ID, den Kamerastatus (Pass oder Fail), die Einstellungen für Weißabgleich, die Lichtfrequenz und die aktiven Medien. Die Systemdiagnoseprogramme überprüfen die URL des Aktualisierungsservers, die aktuelle Uhrzeit, den Zeitpunkt der letzten Aktualisierung, die Zeitzone und den Systemstatus (Pass oder Fail). Die Diagnoseprogramme des Netzwerksubsystems überprüfen die IP-Adresse des Microsoft RoundTable-Geräts, die Subnetzmaske, die IP-Adresse des Standardgateways und die IPAdresse des DNS-Servers. Wenn Sie Probleme mit dem Microsoft RoundTable-Gerät haben, sollten Sie zuerst die Hardwarediagnosebildschirme (Audio, Video und System) überprüfen. Gerätekonfiguration In diesem Abschnitt werden die Gerätekonfigurationsfunktionen von Microsoft RoundTable, Version 1.0, zusammengefasst. Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 9 Systemvoraussetzungen für den Microsoft RoundTable-Gerätecomputer Betriebssystem: Windows XP™ SP2, 32-Bit Edition oder Windows Vista™, 32- oder 64-Bit Edition CPU-Geschwindigkeit: 2 GHz oder schneller RAM: mindestens 2 GB Grafikkarten-RAM: mindestens 128 MB Microsoft® Office InfoPath® 2003 oder Microsoft® Office InfoPath® 2007 (zum Bearbeiten der Gerätekonfiguration) USB 2.0-Anschluss Installieren des Microsoft RoundTable-Geräteverwaltungstools Deinstallieren Sie ggf. vorherige Versionen des Microsoft RoundTable-Verwaltungstools. Bevor Sie das Microsoft RoundTable-Gerät konfigurieren können, müssen Sie das Microsoft RoundTable-Geräteverwaltungstool RoundTable.msi installieren. Sie können RoundTable.msi über das Microsoft Download Center (http://www.microsoft.com/download/)http://www.microsoft.com/download/ erhalten. RoundTable.msi installiert standardmäßig die Lizenzvereinbarung für Endbenutzer (EULA) im Verzeichnis %ProgramFiles%\Microsoft RoundTable\ und erstellt zwei Verzeichnisse für die Geräteverwaltung und die Treiber unter diesem Verzeichnis. RoundTable.msi kopiert die folgenden Dateien in das Verzeichnis Microsoft RoundTable\DeviceManagement. Rtmanage.exe - das Microsoft RoundTable-Gerätekonfigurationstool. Die aktuelle Version dieses Tools ist nur in englischer Sprache erhältlich. Die Verwendung dieses Tools wird weiter unten unter „Verwenden von 'Rtmanage.exe'“ beschrieben. DeviceConfig.xsn - die Office InfoPath-Vorlage für die Microsoft RoundTableKonfiguration. DefaultConfig.xml - eine beispielhafte XML-Datei für das Konfigurieren des Geräts. RoundTable.msi kopiert die folgenden Dateien in das Verzeichnis Microsoft RoundTable\Driver. Hinweis Die unten aufgelisteten Treiberdateien werden von Windows XP, 32-Bit Edition verwendet. Für Windows Vista sind diese Dateien nicht erforderlich. Rtyuv.dll RoundTable.inf RoundTable.cat Verbinden des Microsoft RoundTable-Geräts mit dem Computer Stecken Sie zum Konfigurieren und Verwalten des Microsoft RoundTable-Geräts mit Hilfe von Rtmanage.exe das USB-Kabel des Geräts in einen freien USB-Anschluss des Computers ein (wie unten in Abbildung 5 gezeigt). USB 2.0 ist erforderlich. Abbildung 5. Anschließen des Microsoft RoundTable-USB-Kabels an den Computer Hinweis Rtmanage.exe unterstützt nur jeweils ein einziges am Computer angeschlossenes Microsoft RoundTable-Gerät. Verwenden von „Rtmanage.exe“ Rtmanage.exe wird normalerweise zusammen mit einem Schalter verwendet, der einen von drei möglichen Modi angibt: Abbildmodus, Diagnosemodus und Konfigurationsmodus. In den Tabellen 1, 2 und 3 unten werden die Modusbefehle beschrieben, und die Syntax der einzelnen Befehle wird aufgelistet. Abbildmodusbefehle werden verwendet, um die Firmwareabbilder des Betriebssystems oder Startladeprogramms des Microsoft RoundTableGeräts zu aktualisieren oder um eine neue Konfiguration herunterzuladen. Diagnosemodusbefehle werden verwendet, um Diagnoseprotokolle an den Abbildaktualisierungsserver zu senden. Konfigurationsmodusbefehle werden für verschiedene Zwecke verwendet, zum Beispiel zum Zurücksetzen des Kennworts, zum Festlegen der Gerätezeit und zum Hochladen einer Gerätekonfiguration auf den Abbildaktualisierungsserver. Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 11 Mit Ausnahme von zwei Vorgängen wird der Benutzer immer nach dem Microsoft RoundTable-Kennwort gefragt. Hier werden die Vorgänge aufgelistet, die kein Kennwort erfordern. Rtmanage.exe -help Rtmanage.exe -m:diag -l:flush Die Tabellen 1, 2 und 3 zeigen nur mit Rtmanage.exe verwendete Schalter. Ein vollständiger Befehl muss Rtmanage oder Rtmanage.exe mit dem entsprechenden Schalter enthalten, wie im folgenden Beispiel gezeigt wird. Rtmanage <Schalter> Rtmanage.exe <Schalter> Tabelle 1. Abbildmodusbefehle Schalter Beschreibung -m:img -help Zeigt die Verwendung und Flags des Abbildmodus an. -m:img -i:nk -f:<Dateipfad zu nk.bin> -s:<Dateipfad zu nk.cat> Führt eine USB-Abbildaktualisierung von Nk.bin aus, dem Betriebssystem des Microsoft RoundTable-Geräts. -m:img -i:EBOOT -f:<Dateipfad zu CPUEBOOT.bin> s:<Dateipfad zu CPUEBOOT.cat> Führt eine USB-Abbildaktualisierung von Cpueboot.bin aus, dem Startladeprogramm des Microsoft RoundTable-Geräts. -m:img -i:config -f:<Dateipfad zu rtconfig.xml> Lädt eine neue Konfigurationsdatei auf das Microsoft RoundTableGerät herunter. Das Gerät muss neu gestartet werden, damit die neue Konfiguration in Kraft treten kann. Nach dem Ausführen eines beliebigen Abbildmodusbefehls müssen Sie das Microsoft RoundTable-Gerät neu starten. Sie können für den Neustart den Befehl Rtmanage verwenden, wie im folgenden Befehl gezeigt wird. Rtmanage.exe m:cfg -r Tabelle 2. Diagnosemodusbefehle Schalter Beschreibung -m:diag -help Zeigt die Verwendung und Flags des Diagnosemodus an. -m:diag -l:flush Leert Diagnosen auf dem Abbildaktualisierungsserver. Der genaue Speicherort wird in der zukünftigen Dokumentation für den Microsoft® Office Communications Server 2007Aktualisierungsdienst angegeben. Bei diesem Vorgang werden Sie nicht nach einem Kennwort gefragt. Tabelle 3. Konfigurationsmodusbefehle Schalter Beschreibung -m:cfg -help Zeigt die Verwendung und Flags des Konfigurationsmodus an. -m:cfg -t:now Passt die Uhrzeit des Microsoft RoundTable-Geräts auf die Uhrzeit des Computers an. -m:cfg -r Startet das Gerät neu. -m:cfg -p Legt das Kennwort für das Gerät fest. Das standardmäßige Herstellerkennwort lautet 78491. -m:cfg -q:cfgparseresult Fragt das Parserergebnis ab, nachdem eine neue Konfiguration auf das Gerät heruntergeladen wurde. -m:cfg -f:rtconfig.xml Lädt eine Microsoft RoundTable-Gerätekonfigurationsdatei auf eine Serverfreigabe des Office Communications Server 2007Aktualisierungsdiensts hoch. Hinweis Das standardmäßige Herstellerkennwort lautet 78491. Konfigurieren des Microsoft RoundTable-Geräts In diesem Abschnitt wird das Anwenden neuer Einstellungen auf ein Microsoft RoundTableGerät beschrieben. Vor dem Start sollten Sie sicherstellen, dass eine unterstützte Version von Office InfoPath installiert ist, nämlich Office InfoPath 2003 oder Office InfoPath 2007. So wenden Sie neue Einstellungen auf ein Microsoft RoundTable-Gerät an 1. Doppelklicken Sie im Verzeichnis %ProgramFiles%\Microsoft RoundTable\DeviceManagement\ auf DeviceConfig.xsn, um das InfoPath-Formular zu starten. Die Abbildung unten zeigt einen Teil dieses Formulars. 2. Nachdem Sie die Einstellungen auf Ihre spezielle Installation angepasst haben, speichern Sie die Konfiguration (z. B. als RTConfig.xml) im selben Verzeichnis wie Rtmanage.exe. Der Abschnitt nach dieser Vorgehensweise stellt Details zum InfoPath-Konfigurationsformular bereit. 3. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, wechseln Sie ins Verzeichnis %ProgramFiles%\Microsoft RoundTable\DeviceManagement\, und geben Sie folgende Befehlszeile ein. Rtmanage.exe -m:img -i:config -f:RTConfig.xml 4. Suchen Sie durch Ausführen dieses Befehls nach XML-Parserfehlern. Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 13 Rtmanage.exe -m:cfg -q:cfgparseresult 5. Wenn keine Fehler gemeldet werden, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. Korrigieren Sie andernfalls die Fehler, und beginnen Sie wieder bei Schritt 3. 6. Starten Sie das Gerät durch Ausführen dieser Befehlszeile neu. Rtmanage.exe -m:cfg -r In den folgenden Tabellen werden Details zu den Konfigurationsänderungen bereitgestellt, die Sie in der InfoPath-Konfigurationsbenutzeroberfläche vornehmen können. Tabelle 4. Raumeinstellungen Feld Beschreibung Herstellerstandard Raumname Eine Textbeschreibung (höchstens 63 Zeichen) für den Konferenzraum. (leere Zeichenfolge) Raumgröße Die ungefähre Platzkapazität des Konferenzraums. Es gibt drei Optionen: 1 - 6 Personen (klein) 7 - 11 Personen (mittel) 12 oder mehr Personen (groß) 7 - 11 Personen (mittel) Tischgröße Die ungefähre Größe des Tisches im Konferenzraum. Es gibt drei Optionen: 5' (1,52 m) Rund 10' x 5' (3,05 m x 1,52 m) 20' x 5' (6,10 m x 1,52 m) 10' x 5' (3,05 m x 1,52 m) Beleuchtung Eine Beschreibung der Beleuchtungshelligkeit im Konferenzraum. Es gibt drei Optionen: Normal Dunkel Hell Normal Anmerkungen 1, Anmerkungen 2, Anmerkungen 3 Benutzerdefinierte Felder (je höchstens 64 Zeichen), die der Administrator zum Beschreiben der Geräte verwenden kann. (leere Zeichenfolge) Die Werte für Raumgröße und Beleuchtung werden derzeit von der Firmware nicht verwendet. Tabelle 5. Netzwerkeinstellungen Feld Beschreibung Herstellerstandard Gerätename Ein Anzeigename (höchstens 63 Zeichen) für das Gerät. Wird im Diagnoseprotokoll zum Kennzeichnen des Geräts verwendet. Er entspricht nicht dem Hostnamen des Geräts. (leere Zeichenfolge) DHCP-fähig Dieses Kontrollkästchen bestimmt, ob Dynamic Host Control Protocol (DHCP) aktiviert ist. Die Optionen sind aktiviert Aktiviert (DHCP ist aktiviert) und deaktiviert (DHCP ist deaktiviert). Das Aktivieren dieses Felds entspricht dem Wert true für das DHCPEnabledAttribut in DefaultConfig.xml. Wenn das Feld deaktiviert ist, hat das DHCPEnabled-Attribut den Wert false. IP-Adresse Wenn DHCP deaktiviert ist, geben Sie die IP-Adresse im Format xxx.xxx.xxx ein. (leere Zeichenfolge) Subnetzmaske Wenn DHCP deaktiviert ist, geben Sie die Subnetzmaske im Format xxx.xxx.xxx ein (leere Zeichenfolge) Standardgateway Wenn DHCP deaktiviert ist, geben Sie die IP-Adresse des Standardgateways im Format xxx.xxx.xxx ein. (leere Zeichenfolge) Bevorzugter DNS-Server Wenn DHCP deaktiviert ist, geben Sie die IP-Adresse des bevorzugten DNSServers im Format xxx.xxx.xxx ein. (leere Zeichenfolge) Alternativer DNS-Server Wenn DHCP deaktiviert ist, geben Sie die IP-Adresse des alternativen DNSServers im Format xxx.xxx.xxx ein. (leere Zeichenfolge) Tabelle 6. Zeiteinstellungen Feld Beschreibung Herstellerstandard Time zone Time zone for the device Auf die Zeitzone des Landes festgelegt, in dem das Gerät verkauft wird. Für in den USA und Kanada verkaufte Geräte ist die Standardzeitzone Eastern Normalzeit. Automatically adjust clock for daylight saving Checked or unchecked Reserved Aktiviert Tabelle 7. LCD-Anzeigeeinstellungen Feld Beschreibung Herstellerstandard Display language Brazilian Portuguese Dutch English French German Italian Japanese Korean Simplified Chinese Spanish Traditional Chinese USA und Kanada: Englisch Großbritannien: Englisch Australien: Englisch Deutschland: Deutsch Niederlande: Niederländisch Indien: Englisch Frankreich: Französisch Italien: Italienisch Spanien: Spanisch Japan: Japanisch Bildschirmschonertext Reserved (leere Zeichenfolge) Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 15 Tabelle 8. Telefoneinstellungen Feld Beschreibung Herstellerstandard Phone number Telefonnummer für das Microsoft RoundTable-Gerät (leere Zeichenfolge) Flash timing 10 ms bis 990 ms, in Schritten von 10 ms Standardeinstellungen für die durch die entsprechenden offiziellen Stellen des Ziellandes empfohlenen Werte Australien: 100 ms Kanada: 700 ms Frankreich: 100 ms Deutschland: 100 ms Indien: 300 ms Italien: 100 ms Japan: 700 ms Niederlande: 100 ms Spanien: 100 ms Großbritannien: 100 ms USA: 700 ms Ignore dial tone when dialing An oder aus Reserviert Aus Tabelle 9. Vorprogrammierte Kurzwahlnummern Feld Beschreibung Herstellerstandard Name Kurzname (höchstens 63 Zeichen) der Kurzwahlnummer (leere Zeichenfolge) Number Telefonnummer (höchstens 63 Zeichen) (leere Zeichenfolge) Im Formular wird standardmäßig ein Kurzwahleintrag angezeigt. Mithilfe des Formulars können Sie vier zusätzliche Kurzwahlnummern hinzufügen und programmieren. Tabelle 10. Softwareaktualisierungseinstellungen Feld Beschreibung Herstellerstandard Automatically update using the image update server Aktiviert oder deaktiviert. Falls aktiviert, sind automatische Abbildaktualisierungen aktiviert. Aktiviert Exclude configuration file from automatic update Aktiviert oder deaktiviert. Falls aktiviert, wird die Konfigurationsdatei aus der automatischen Aktualisierung ausgeschlossen. Deaktiviert Update time Uhrzeit in halbstündigen Intervallen Lokalzeit 3:30 Uhr Update interval Täglich Jeden Sonntag Jeden Montag Jeden Dienstag Jeden Mittwoch Jeden Donnerstag Täglich Jeden Freitag Jeden Samstag Server Name des Aktualisierungsservers Ucupdates Port Port für die Kommunikation zwischen Gerät und Server 80 Uniform resource identifier path URI-Pfad auf dem Server, mit dem die Kommunikation stattfindet. (leere Zeichenfolge) Tabelle 11. Protokolleinstellungen Feld Beschreibung Herstellerstandard Log to server Aktiviert oder deaktiviert. Falls aktiviert, werden Diagnoseprotokolldaten an den Server gesendet. Aktiviert Upload time Uhrzeit in halbstündigen Intervallen Lokalzeit 3:00 Uhr Update interval Stündlich Täglich Jeden Sonntag Jeden Montag Jeden Dienstag Jeden Mittwoch Jeden Donnerstag Jeden Freitag Jeden Samstag Stündlich Maximum log size in memory Konfigurierbare Größe des für das Protokoll reservierten Arbeitsspeichers. Sie sollten diese Einstellungen bei 1024 KB belassen. 1024 KB Server Name des Aktualisierungsservers Ucupdates Port Port für die Kommunikation zwischen Gerät und Server 80 Uniform resource identifier path URI-Pfad auf dem Server, mit dem die Kommunikation stattfindet. (leere Zeichenfolge) Tabelle 12. Energieverwaltungseinstellungen Feld Turn off LCD backlight Beschreibung Zeit in Minuten, nachdem die LCDHintergrundbeleuchtung bei ausbleibender Aktivität ausgeschaltet wird. Nach einer Minute Nach fünf Minuten Nach 10 Minuten Nach 20 Minuten Nach 30 Minuten Nach 45 Minuten Nach 60 Minuten Herstellerstandard Nach fünf Minuten Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 17 Nach 120 Minuten Nach 180 Minuten Nach 240 Minuten Nach 300 Minuten Tabelle 13. Erweiterte Einstellungen Feld Beschreibung Herstellerstandard Active speaker detection algorithm Das Gerät verwendet nur Audio oder Audio und Video, um den aktuellen Sprecher zu erkennen. Es gibt folgende Optionen: Nur Audio verwenden Audio und Video verwenden Audio und Video verwenden Active speaker switching frequency Reserviert Standard White balance setting Auto oder Manuell Auto Light temperature Wenn die Einstellung für den Weißausgleich auf Manuell festgelegt ist, wird die Helligkeitstemperatur verwendet. Weißglühend - 2800 K Kaltweiß leuchtend - 4100 K Tageslicht/Sonnenlicht - 6500 K N/V Lighting frequency Die Lichtfrequenz kann auf die folgenden Werte festgelegt werden: Auto 50 Hz 60 Hz Die Lichtfrequenz sollte mit der Stromversorgungsfrequenz des Bereitstellungsstandorts übereinstimmen, um eine gute Videoqualität sicherzustellen. Wenn sie auf Auto festgelegt ist, versucht das Gerät, die Frequenz der Stromquelle zu ermitteln. Die Ergebnisse der automatischen Ermittlung können aufgrund der Abweichungen im Stromkreis zum Zeitpunkt der Ermittlung variieren. Australien: 50 Hz Kanada: 60 Hz Frankreich: 50 Hz Deutschland: 50 Hz Indien: 50 Hz Italien: 50 Hz Japan*: Auto Niederlande: 50 Hz Spanien: 50 Hz Großbritannien: 50 Hz USA: 60 Hz * Für eine Bereitstellung in Japan müssen Sie die Stromversorgungsfrequenz am Standort überprüfen und sicherstellen, dass die Lichtfrequenz entsprechend festgelegt wird. Tabelle 14. Debugeinstellungen Feld Beschreibung Herstellerstandard Audio debug logging Aktiviert die ausführliche Audiodebugprotokollierung. An oder aus. Aus Video debug logging Aktiviert die ausführliche Videodebugprotokollierung. An oder aus. Aus System debug logging Aktiviert die ausführliche Systemdebugprotokollierung. An oder aus. Aus Allgemeine Konfigurationsaufgaben In diesem Abschnitt werden Informationen zu verschiedenen allgemeinen Aufgaben bereitgestellt, die Sie ausführen können. Für alle Befehle wird angenommen, dass Sie ein Eingabeaufforderungsfenster geöffnet haben und dass das aktuelle Verzeichnis %ProgramFiles%\Microsoft RoundTable\Device Management\ lautet. Festlegen der Uhrzeit Der folgende Befehl verwendet die Uhrzeit des Computers, um die Uhrzeit auf dem Microsoft RoundTable-Gerät zurückzusetzen. Rtmanage.exe -m:cfg -t:now Ändern der Anzeigesprache So ändern Sie die Anzeigesprache 1. Doppelklicken Sie auf DeviceConfig.xsn, um das InfoPath-Formular zu öffnen. 2. Ändern Sie im Abschnitt LCD-Anzeige des InfoPath-Formulars die Einstellung Anzeigesprache auf den gewünschten Wert. 3. Speichern Sie die Datei (zum Beispiel als RTConfig.xml) im Verzeichnis, in dem sich auch Rtmanage.exe befindet. 4. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und führen Sie den folgenden Befehl aus. Rtmanage.exe -m:img -i:config -f:RTConfig.xml 5. Suchen Sie mit dem folgenden Befehl nach XML-Parserfehlern. Rtmanage.exe -m:cfg -q:cfgparseresult 6. Wenn keine Fehler gemeldet werden, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. Korrigieren Sie andernfalls die Fehler, und beginnen Sie wieder bei Schritt 3. 7. Starten Sie das Gerät mit dem folgenden Befehl neu. Rtmanage.exe -m:cfg -r Ändern der Zeitzone So ändern Sie die Zeitzone 1. Doppelklicken Sie auf DeviceConfig.xsn, um das InfoPath-Formular zu öffnen. 2. Ändern Sie im Abschnitt Uhrzeit des InfoPath-Formulars die Einstellung Zeitzone auf die gewünschte Zeitzone. 3. Speichern Sie die Datei (zum Beispiel als RTConfig.xml) im Verzeichnis, in dem sich auch Rtmanage.exe befindet. 4. Führen Sie an einer Eingabeaufforderung den folgenden Befehl aus. Rtmanage.exe -m:img -i:config -f:RTConfig.xml 5. Suchen Sie mit dem folgenden Befehl nach XML-Parserfehlern. Rtmanage.exe -m:cfg -q:cfgparseresult 6. Wenn keine Fehler gemeldet werden, fahren Sie mit dem nächsten Schritt fort. Korrigieren Sie andernfalls die Fehler, und beginnen Sie wieder bei Schritt 3. 7. Starten Sie das Gerät mit dem folgenden Befehl neu. Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 19 Rtmanage.exe -m:cfg -r Abrufen der aktuellen Gerätekonfiguration Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung und führen Sie den folgenden Befehl aus. Rtmanage.exe -m:cfg -f:RTconfig.xml Die Gerätekonfigurationsdatei wird auf eine Serverfreigabe des Office Communications Server 2007-Aktualisierungsdiensts hochgeladen. Aktualisieren der Firmwareabbilder Die schnellste Methode zum Aktualisieren des Microsoft RoundTable-Geräts ist eine automatische Abbildaktualisierung mithilfe des Abbildaktualisierungsservers. Wenn Sie das Gerät allerdings ohne Aktualisierungsserver aktualisieren müssen, können Sie die USBAbbildaktualisierungsfunktion verwenden. 1. Laden Sie die aktuellen Firmwareabbilddateien aus dem Microsoft Download Center herunter. Paket mit dem Startladeprogramm - CPUEBOOT.cat und CPUEBOOT.bin Betriebssystempaket - nk.cat und nk.binZum Aktualisieren des Startladeprogramms führen Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus. Rtmanage.exe -m:img -i:EBOOT -f:<Dateipfad zu CPUEBOOT.bin> -s:<Dateipfad zu CPUEBOOT.cat> 2. Zum Aktualisieren von nk.bin führen Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus. Rtmanage.exe -m:img -i:nk -f:<Dateipfad zu nk.bin> -s:<Dateipfad zu nk.cat> Zurücksetzen des Geräts auf die Herstellereinstellungen Auf einem Microsoft RoundTable-Gerät werden zwei Kopien der Firmware gespeichert: eine schreibgeschützte Kopie, die vom Hersteller installiert wird, und eine aktualisierbare Arbeitskopie. Auf einem Microsoft RoundTable-Gerät wird normalerweise die aktualisierbare Kopie ausgeführt. Beim Zurücksetzen des Geräts wird die Arbeitskopie gelöscht. Das Gerät startet dann mit der schreibgeschützten Herstellerfirmware. Mithilfe der Herstellerfirmwarekopie kann der Benutzer das Microsoft RoundTable-Gerät mit neuen Firmwareversionen aktualisieren, ohne das Gerät dafür zurück zum Hersteller schicken zu müssen. Wenn Sie das Gerätekennwort vergessen oder die Firmwareabbilder beschädigt werden (beispielsweise aufgrund eines Stromausfalls), können Sie die Firmware auf den Herstellerstandard zurücksetzen. So setzen Sie die Firmware auf den Herstellerstandard zurück 1. Drücken und halten Sie die Taste für Abheben/Auflegen . 2. Drücken Sie, während Sie die Taste für Abheben/Auflegen weiterhin gedrückt halten, die Rücksetztaste auf der Rückseite des Geräts, und lassen Sie sie wieder los. Ein Bildschirm wird angezeigt (siehe die Abbildung unten), auf dem Sie dazu aufgefordert werden, das Fortsetzen des Rücksetzvorgangs oder das Fortfahren ohne Rücksetzvorgang zu bestätigen. 3. Drücken Sie die Flash-/Konferenztaste , wenn Sie den Rücksetzvorgang fortsetzen möchten, oder drücken Sie die Stummtaste, um ohne Rücksetzvorgang fortzufahren. Halten Sie die Flash/Konferenztaste gedrückt, bis die LED-Leuchten des Geräts blinken. Wenn Sie die Taste nicht lange genug gedrückt halten, wird der Rücksetzvorgang auf den Herstellerstandard nicht ausgeführt, und das Gerät wird neu gestartet. Nach dem Ausführen eines Rücksetzvorgangs auf den Herstellerstandard wenden Sie die aktuelle Microsoft RoundTable-Firmware auf das Gerät an, um einen möglichst sicheren Betrieb und die beste Leistung sicherzustellen. Nach einem Rücksetzvorgang auf den Herstellerstandard müssen Sie das Gerät neu konfigurieren. Wenn Sie nach einem Rücksetzvorgang auf den Herstellerstandard die aktuelle Microsoft RoundTable-Firmware nicht anwenden, kann das Gerät inkompatibel zu den Telefoniebestimmungen in Ihrem Land bzw. Ihrer Region werden. Der Endbenutzer trägt die Verantwortung für alle Verbindlichkeiten, die aus der Nichtanwendung der aktuellen Firmware entstehen. Zurücksetzen des Gerätekennworts Als Sicherheitsmaßnahme sollten Sie das Gerätekennwort der Standardeinstellung durch Ausführen des folgenden Befehls ändern. Rtmanage.exe -m:cfg -p Sie werden zur Eingabe des aktuellen Kennworts, des neuen Kennworts und zur erneuten Eingabe des neuen Kennworts aufgefordert. Das Kennwort besteht aus ANSI-Zeichen und muss zwischen einem und 15 Zeichen lang sein. Hochladen der Diagnoseprotokolle Mit der folgenden Befehlszeile werden Diagnoseprotokolle auf dem Microsoft RoundTableGerät geleert und an den Abbildaktualisierungsserver gesendet. rtmanage.exe -m:diag -l:flush Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 21 Optimale Geräteverwaltungsmethoden Kopieren Sie keine Rtmanage.exe-Befehle aus E-Mail-Nachrichten oder Dokumenten. Texte aus diesen Dokumenttypen enthalten häufig Sonderzeichen, die von Rtmanage.exe falsch interpretiert werden können. Sie sollten Befehle immer direkt in die Befehlszeile eingeben. Optimale Sicherheitsmethoden Wenn Sie den Microsoft RoundTable-Ethernetanschluss für die Remotekonfiguration des Geräts, für Diagnoseprotokollierung oder für automatische Abbildaktualisierungen verwenden möchten, sollten Sie sicherstellen, dass das Gerät ordnungsgemäß konfiguriert ist. Wenn Sie den Microsoft RoundTable-Ethernetanschluss nicht für diese Zwecke verwenden möchten, sollten Sie kein Ethernetkabel einstecken. Optimale Bereitstellungsmethoden Dieser Abschnitt enthält Informationen zu den Merkmalen des Konferenzraums, in dem das Microsoft RoundTable-Gerät bereitgestellt wird. Zum Erzielen der bestmöglichen Ergebnisse sollten Sie sicherstellen, dass der Konferenzraum diesen Merkmalen entspricht. Akustische Merkmale Nachhallzeit (RT30): höchstens 300 Millisekunden Hintergrundgeräusche: weniger als 50 dBA SPL (Sound Pressure Level) Bei Tischen, die größer als ca. 5 Meter mal 3 Meter sind, sollten Sie Satellitenmikrofone verwenden. Beleuchtungsmerkmale Kein direktes Sonnen- oder Deckenlicht sollte in die Linsen des Microsoft RoundTableGeräts scheinen. Beleuchtung: Leuchtstoffröhren mit Diffusor oder Hintergrundbeleuchtung mit 4100 K (weißes Licht) Wandfarbe: weiß oder eine andere helle Farbe Beleuchtungsstärke mindestens 300 Lux Verschiedene Anforderungen Maximale Raumgröße: ca. 8 Meter mal 5 Meter mal 3 Meter Ethernetanschluss per Kabel zum Computer, auf dem der Microsoft® Office Live MeetingClient für Videokonferenzen ausgeführt wird Keine lauten Projektoren oder andere Geräte in unmittelbarer Nähe des Geräts Keine lauten Geräusche (einschließlich Tippen auf einer Tastatur) in der Nähe des Microsoft RoundTable-Geräts Keine Gegenstände um das Gerät herum, die die Mikrofone blockieren könnten Ziehen Sie das Gerät nicht am Systemkabel. Heben Sie das Gerät nicht am Kamerakopf hoch. Analoge Telefonleitung Befolgen Sie für eine optimale Einrichtung die Anweisungen des Handbuchs. Stromversorgung für den Computer mit dem Microsoft Office Live Meeting-Client Bereitstellungsszenarien In diesem Abschnitt werden vier mögliche Konferenzraumkonfigurationen gezeigt, zwei mit runden Tischen und zwei mit rechteckigen Tischen. Beachten Sie, dass die Zeichnungen nicht maßstabgetreu sind. Abbildung 6 unten zeigt eine Konfiguration in einem kleinen Raum mit dem Microsoft RoundTable-Gerät (1) und einem Anzeigegerät (2). Die Größe des runden Tisches beträgt 1,5 Meter im Durchmesser. 1 2 Abbildung 6. Runder Tisch mit einem Anzeigegerät Abbildung 7 unten zeigt eine Konfiguration mit dem Microsoft RoundTable-Gerät (1) und drei Anzeigegeräten (2). Die Größe des runden Tisches beträgt 1,5 Meter im Durchmesser. Abbildung 7. Runder Tisch mit mehreren Anzeigegeräten Abbildung 8 unten zeigt eine Konfiguration mit einem rechteckigen Tisch in einem Konferenzraum, in dem 12 bis 16 Personen und ein Anzeigegerät (3) Platz finden. Der gezeigte Tisch hat eine ungefähre Größe von 1,5 Meter mal 3 Meter. In dieser Konfiguration sind zwei Satellitenmikrofone (2) mit dem Microsoft RoundTable-Gerät (1) verbunden. Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 23 1 2 2 3 Abbildung 8. Rechteckiger Tisch mit einem Anzeigegerät Abbildung 9 unten zeigt eine Konfiguration mit einem rechteckigen Tisch in einem Konferenzraum, in dem 12 bis 16 Personen und drei Anzeigegeräte (3) Platz finden. Der gezeigte Tisch hat eine ungefähre Größe von 1,5 Meter mal 3 Meter. In dieser Konfiguration sind zwei Satellitenmikrofone (2) mit dem Microsoft RoundTable-Gerät (1) verbunden. 3 1 2 2 3 3 Abbildung 9. Rechteckiger Tisch mit mehreren Anzeigegeräten Problembehandlungstechniken Dieser Abschnitt stellt verschiedene Techniken zum Lösen von häufig auftretenden Problemen bereit und enthält außerdem eine Liste mit häufig gestellten Fragen (FAQ). Wenn beim Verwenden eines Microsoft RoundTable-Geräts Probleme auftreten, können die hier aufgelisteten Techniken nützlich sein. Problembehandlung für Benutzer Das Bild auf dem Monitor unterscheidet sich vom Bild des Projektors Symptom Das von einem Projektor gelieferte Bild unterscheidet sich vom Bild auf dem Computermonitor, wenn zwischen dem Bild des aktiven Sprechers und der Panoramaansicht umgeschaltet wird. Hierbei handelt es sich um einen Bug in DirectShow. Die folgende Vorgehensweise kann Ihnen möglicherweise beim Lösen dieses Problems helfen. Lösung Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 25 So beheben Sie die Diskrepanz zwischen den beiden Anzeigen 1. Klicken Sie im Menü Start auf Systemsteuerung. 2. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf Anzeige. 3. Klicken Sie auf der Seite Eigenschaften von Anzeige auf die Registerkarte Einstellungen, und klicken Sie dann auf Erweitert. 4. Klicken Sie auf der Eigenschaftsseite des Monitors auf die Registerkarte Problembehandlung. 5. Reduzieren Sie die Hardwarebeschleunigung um jeweils einen Schritt und überprüfen Sie, ob das Problem weiterhin besteht. Video startet nicht Symptom In einer Office Live Meeting- oder Office Communicator-Sitzung wird das Videobild des aktiven Sprechers oder der Panoramaansicht nicht gestartet. Lösung Stellen Sie sicher, dass das Video gestartet wird. Falls das Problem dadurch nicht gelöst wird, überprüfen Sie den Computer, um festzustellen, ob andere Anwendungen die problematische Videoübertragung geöffnet haben. Wenn Sie unter Windows XP beispielsweise die Videovorschau des aktiven Sprechers aktiviert haben, können Sie dieselbe Webcam nicht für die Office Live Meeting-Videositzung verwenden. Kein Ton Symptom Bei einem VoIP-Anruf über den Computer mit Office Live Meeting oder Microsoft® Office Communicator 2007 wird kein Ton übertragen. Lösung Stellen Sie sicher, dass die Mikrofone nicht stumm geschaltet sind. Wenn Sie den Teilnehmer einer Remotesitzung nicht hören können, versuchen Sie Folgendes: Stellen Sie sicher, dass das Mikrofon des Remoteteilnehmers nicht stumm geschaltet ist. Stellen Sie sicher, dass Ihr Lautsprecher nicht stumm geschaltet ist. Stellen Sie sicher, dass sich die Lautstärke Ihres Lautsprechers nicht auf der niedrigsten Stufe befindet. Unterbrochene Verbindungen Symptom Netzwerkprobleme verursachen unterbrochene Verbindungen. Lösung Stellen Sie die Verbindung mithilfe der Office Live Meeting-Benutzeroberfläche neu her. Falls das Problem weiterhin besteht, wenden Sie sich hinsichtlich der Netzwerkkonnektivität an den Administrator. Kein Freizeichen Symptom Das Freizeichen des Telefonfestnetzes (Public Switched Telephone Network, PSTN) ist nicht vorhanden. Lösung Stellen Sie sicher, dass das Microsoft RoundTable-Gerät mit Strom versorgt wird. Stellen Sie sicher, dass der RJ11-Stecker an eine funktionierende Telefonleitung (eine analoge PSTN-Leitung) angeschlossen ist. Wenn die Telefonanlage das Tonwahlverfahren verwendet, wählen Sie die gewünschte Nummer. Drücken Sie die Abheben-/Auflegentaste , um ein Freizeichen zu erhalten. Die LCDLeuchten um den Lautsprecher sollten grün leuchten, wenn ein Freizeichen erkannt wurde. Das Wähltastenfeld wird nicht angezeigt Symptom Das Microsoft RoundTable-Gerät wird mit Strom versorgt, aber der Bildschirm mit dem Wähltastenfeld wird nicht angezeigt. Lösung Starten Sie das Gerät neu, indem Sie den Stecker der Datenbox aus der elektrischen Steckdose ziehen und dann wieder einstecken. Wenn das Gerät nicht über den Bildschirm mit dem Startfortschritt hinauskommt, warten Sie 10 Minuten, um festzustellen, ob das Problem weiterhin besteht. Falls das Problem nach mehreren Versuchen weiterhin besteht, wenden Sie sich an den technischen Support. Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 27 Beim Start gibt das Gerät Pieptöne wieder, und rote LCD-Leuchten blinken Symptom Das Microsoft RoundTable-Gerät startet, gibt aber nach dem Gerätestart ein paar Sekunden lang Pieptöne wieder und zeigt rote LCD-Leuchten an. Lösung Drücken Sie die Infotaste, drücken Sie auf das Diagnosesymbol und dann auf das Videodiagnosesymbol. Überprüfen Sie den Kamerastatus auf dem Videodiagnosebildschirm. Wenn der Status Fehler lautet und das Gerät bei blinkenden roten Leuchten Pieptöne wiedergibt, liegt ein Hardwareschaden vor. Wenden Sie sich an den technischen Support. Der LCD-Bildschirm ist leer Symptom Der LCD-Bildschirm des Microsoft RoundTable-Geräts ist leer. Lösung Stellen Sie sicher, dass das Gerät mit Strom versorgt wird. Allgemeine Tipps Verdecken Sie die Mikrofone und Lautsprecher nicht. Sprechen Sie in Richtung des Geräts. Achten Sie darauf, dass Sie mindestens 0,5 Meter vom Kamerakopf entfernt sitzen. Häufig gestellte Fragen Warum sehen Bilder in Office Live Meeting verschwommen aus? Ist die Schärfe der Kamera nicht richtig eingestellt? Verschwommene Bilder in Office Live Meeting-Videos können aus einer Kombination des für Office Live Meeting verwendeten Codec und netzwerkseitiger Paketverluste bei hohem Netzwerkverkehrsaufkommen resultieren. Das Microsoft RoundTable-Gerät wurde für die Verwendung in typischen Konferenzräumen entwickelt und benötigt keine zusätzliche Konfiguration, um die Schärfe der Kamera einzustellen. So ermitteln Sie, ob unter Windows XP, 32-Bit-Edition, Probleme mit der Kamerahardware bestehen 1. Zeigen Sie das verschwommene Bild in Office Live Meeting an. 2. Doppelklicken Sie im Arbeitsplatz auf Microsoft RoundTable-Aktive Lautsprecher-Video. 3. Vergleichen Sie die Bilder mit dem verschwommenen Bild aus Office Live Meeting. Um optimale Ergebnisse zu erzielen, sollte der Konferenzraum ausreichend beleuchtet werden. Wenn das unbearbeitete Video aus Microsoft RoundTable scharf ist, während das Office Live Meeting-Video verschwommen ist, verursacht eine hohe Netzwerkauslastung einen Paketverlust. So ermitteln Sie, ob unter Windows Vista Probleme mit der Kamerahardware bestehen 1. Zeigen Sie das verschwommene Bild in Office Live Meeting an. 2. Laden Sie sich das Tool GraphEdit (graphedt.exe) aus dem aktuellen DirectX-SDK von Microsoft.com herunter. 3. Starten Sie graphedt.exe. 4. Klicken Sie im Menü Graph auf Insert Filters. Dadurch wird ein Dialogfeld geöffnet, das Sie zum Einfügen von Filtern für Videogeräte verwenden können. 5. Wählen Sie unter Video Capture Sources beide Microsoft RoundTable-Videogeräte aus, klicken Sie auf Insert Filters, und schließen Sie das Dialogfeld. 6. Klicken Sie auf jeden Fall auf die Eigenschaften, um sicherzustellen, dass die I420-Quellen verwendet werden. 7. Klicken Sie auf Play, um das Video abzuspielen. 8. Vergleichen Sie die Bilder von GraphEdt.exe mit denen aus Office Live Meeting. Wenn das unbearbeitete Video aus Microsoft RoundTable scharf ist, während das Office Live Meeting-Video verschwommen ist, verursacht eine hohe Netzwerkauslastung einen Paketverlust. Warum wird das Gerät nicht im Netzwerk angezeigt, obwohl die Microsoft RoundTableDatenbox mit dem Netzwerk verbunden ist? Das Gerät wird im Netzwerk nicht erkannt, weil ihm keine IP-Adresse zugewiesen wurde. Nachdem Sie die Microsoft RoundTable-Datenbox mit dem Netzwerk verbunden haben, müssen Sie das Microsoft RoundTable-Gerät neu starten. Um zu überprüfen, ob sich das Microsoft RoundTable-Gerät im Netzwerk befindet, drücken Sie die Informationstaste , drücken Sie dann auf das Gerätediagnosesymbol (oben rechts auf dem Bildschirm), und drücken Sie dann auf das Netzwerkdiagnosesymbol (unten rechts auf dem Bildschirm). Das Feld IP-Adresse sollte eine gültige IP-Adresse enthalten. Interpretieren der Diagnoseprotokolle In diesem Abschnitt werden verschiedene CE-Protokollierungsaufgaben, die Diagnoseprotokollierung und Watson-Abbildfunktionen von Microsoft RoundTable erläutert. CE-Protokollierungsaufgaben Diagnoseprotokollierung Watson-Abbilder CE-Protokollierungsaufgaben Microsoft RoundTable schreibt bei Hardwarefunktionstests und kritischen Systemproblemen Daten in das CE-Protokoll. In diesem Abschnitt werden eine Reihe von Aufgaben zum CEProtokoll beschrieben, die Sie ausführen können. Senden des CE-Protokolls zum Server des Aktualisierungsdiensts Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, und führen Sie den folgenden Befehl aus. rtmanage.exe -m:diag -l:flush Durch diesen Befehl wird das Microsoft RoundTable-CE-Protokoll auf eine Serverfreigabe des Office Communications Server 2007-Aktualisierungsdiensts hochgeladen. Informationen zum Speicherort der Dateifreigabe finden Sie in der Office Communications Server 2007Dokumentation. Das CE-Protokoll für das Gerät wird in ein Verzeichnis auf der Freigabe geschrieben. Der Verzeichnisname entspricht der Produkt-ID des Geräts. Der Dateiname der CE-Protokolldatei hat das Format JJJJMMDDHHMMSS-CELOGn.clg, wobei n 0 oder 1 sein kann. Der Dateiname des CE-Protokolls kann also beispielsweise 20070501170926-CELOG0.clg lauten. Hinweis Der Dateiname kann sich basierend auf der Implementierung des Office Communications Server 2007-Aktualisierungsdiensts ändern. Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 29 Interpretieren des CE-Protokolls Zur Interpretation der CLG-Datei müssen Sie Readlog.exe verwenden. Diese Datei gehört zum Lieferumfang von Microsoft Windows CE Platform Builder. Sie können die Datei auch zur Untersuchung an den Microsoft-Kundendienst senden. Informationen zu Readlog.exe finden Sie unter http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/ms905162.aspx (möglicherweise in englischer Sprache). Zum Extrahieren der Inhalte der CLG-Datei in eine Textdatei verwenden Sie die Druckoption -v (verbose, ausführlich), wenn Sie Readlog.exe ausführen. Beispiel: Readlog.exe -v CE_log_file output_file.txt. Das CE-Protokoll enthält die Ergebnisse des Hardwarefunktionstests und die kritischen Systemfehler. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für die Inhalte eines CE-Protokolls. 0:00:01.523.868 0:00:01.524.306 0:00:01.524.769 0:00:01.525.254 0:00:01.525.674 0:00:01.526.107 0:00:01.526.557 0:00:01.527.109 0:00:01.527.626 0:00:01.528.088 0:00:01.528.539 0:00:01.528.965 0:00:01.529.756 0:00:01.530.221 0:00:01.530.671 0:00:01.531.213 0:00:01.531.646 0:00:01.532.087 0:00:01.532.540 0:00:01.532.989 0:00:01.533.518 0:00:01.534.027 Successfully,, 0:00:07.754.119 0:00:08.737.588 0:00:08.738.118 0:00:46.745.599 0:00:46.746.059 0:00:46.746.553 0:00:46.747.036 0:00:46.747.496 0:00:46.747.936 0:00:46.749.127 0:00:46.749.719 0:00:46.750.187 : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : : Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw data data data data data data data data data data data data data data data data data data data data data data 31 31 41 27 26 30 36 36 36 36 36 30 35 38 36 30 30 32 39 39 39 53 (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), ,,,FIRMWARE REV,,NA,1.0.3528.0 ,,,FIRMWARE CURRENT REV,,NA,,, ,,,FIRMWARE FACTORY REV,,NA,1.0.3528.0,, ,,,OS REV,,NA,1.0.3528.0,, ,,,POST Version,,NA,1.0,, ,,,CPU STATUS,,PASS,0x10000,, ,,,ETH0 TEST,,NOT DONE,0xFFFFFFFF,, ,,,ETH1 TEST,,NOT DONE,0xFFFFFFFF,, ,,,VDSP ENUM STATUS,,PASS,0x30000,, ,,,USBF ENUM STATUS,,PASS,0x30001,, ,,,USBH ENUM STATUS,,PASS,0x30002,, ,,,RTC VERIFY,,PASS,0x40001,, ,,,TOUCHCTL VERIFY,,PASS,0x40000,, ,,,NORFLASH VERIFY,,FAIL,0xFFFFFFFF,, ,,,NANDFLASH VERIFY,,PASS,0x60000,, ,,,LCD VERIFY,,PASS,0x70000,, ,,,SDRAM TEST,,PASS,0x80000,, ,,,System Cable,,PASS,0x90000,, ,,,UFN1: Initialize,,PASS,0x00000000,, ,,,HCD1: Initialize,,PASS,0x00000000,, ,,,HCD3: Initialize,,PASS,0x00000000,, ,,,Display Hardware,,PASS,Initialized : : : : : : : : : : : : Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw data data data data data data data data data data data data 31 31 33 29 22 40 35 29 26 28 19 27 (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), ,,,PSTN,,FAIL,Initialization,, ,,,PSTN,,FAIL,Initialization,, ,,,ADSP Microphone Test,,PASS,,, ,,,Camera ID,,PASS,723308F,, ,,,Restarts,,PASS,0,, ,,,Video Port,,PASS,0 Frames Dropped.,, ,,,Camera Video,,PASS,Y Y Y Y Y ,, ,,,I2C Status,,PASS,OK 0 C,, ,,,Calibration,,PASS,OK,, ,,,White Balance,,FAIL,NO,, ,,,POST,,PASS,OK,, ,,,Stack Health,,PASS,OK,, Ein Hardwarefehler wird durch das Wort FAIL in den folgenden Einträgen identifiziert: 0:00:01.526.107 : Raw data 0:00:01.527.626 : Raw data 0:00:01.528.088 : Raw data 30 (wchar), ,,,CPU STATUS,,FAIL,0x10000,, 36 (wchar), ,,,VDSP ENUM STATUS,,FAIL,0x30000,, 36 (wchar), ,,,USBF ENUM STATUS,,FAIL,0x30001,, 0:00:01.528.539 0:00:01.528.965 0:00:01.529.756 0:00:01.530.671 0:00:01.531.213 0:00:01.531.646 0:00:01.532.087 0:00:01.532.540 0:00:01.532.989 0:00:01.533.518 0:00:01.534.027 failed,, : : : : : : : : : : : Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw Raw data data data data data data data data data data data 36 30 35 36 30 30 32 39 39 39 53 (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), (wchar), ,,,USBH ENUM STATUS,,FAIL,0x30002,, ,,,RTC VERIFY,,FAIL,0x40001,, ,,,TOUCHCTL VERIFY,,FAIL,0x40000,, ,,,NANDFLASH VERIFY,,FAIL,0x60000,, ,,,LCD VERIFY,,FAIL,0x70000,, ,,,SDRAM TEST,,FAIL,0x80000,, ,,,System Cable,,FAIL,0x90000,, ,,,UFN1: Initialize,,FAIL,0x00000000,, ,,,HCD1: Initialize,,FAIL,0x00000000,, ,,,HCD3: Initialize,,FAIL,0x00000000,, ,,,Display Hardware,,FAIL,Initialization Hinweis Die CE-Protokolle sind nicht lokalisiert, da Sie von Microsoft-Entwicklern für das Debuggen benötigt werden. Fehler im Microsoft RoundTable-CE-Protokoll Das CE-Protokoll enthält einen unkritischen Fehlereintrag ähnlich dem folgenden: 0:00:01.530.221 : Raw data 38 (wchar), ,,,NORFLASH VERIFY,,FAIL,0xFFFFFFFF,, Der NORFLASH VERIFY-Test wird nicht ausgeführt und muss nicht ausgeführt werden. Im Falle eines NORFLASH-Fehlers kann das Microsoft RoundTable-Gerät nicht gestartet werden. Diagnoseprotokollierung Wenn das Feld Protokollierung auf Server im Abschnitt Protokollierung der Microsoft RoundTable-Gerätekonfiguration aktiviert ist, schreibt das Gerät Selbstdiagnosedaten in den Microsoft Office Communications Server 2007Aktualisierungsdienst. Informationen zum Dateinamen und Speicherort des Protokolls finden Sie in der Dokumentation zum Office Communications Server 2007Aktualisierungsdienst. Diagnoseprotokollschema In Tabelle 15 unten werden die Spaltennamen und die entsprechenden Datentypen nach Spaltennummern aufgelistet. Die Daten im Diagnoseprotokoll werden durch Kommas getrennt. Tabelle 15. Diagnoseprotokoll-Schemanamen nach Spaltennummern Spaltennummer Spaltenname und Datentyp 1 DeviceType (varchar(32)) 2 Date Time (datetime) 3 ID (varchar(32)) (Produkt-ID von Microsoft RoundTable) 4 LoggingType (Error/Health/Debug/POST) 5 Device Name (varchar(32)) 6 Component (varchar(32)) (Hardware | System | Video | Audio) 7 SubComponent1 (varchar(32)) 8 SubComponent2 (varchar(32)) 9 SubComponent3 (varchar(32)) 10 Property (varchar(32)) Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 31 11 Value1 (varchar(64)) 12 Value2 (varchar(64)) 13 Value3 (varchar(64)) 14 Value4 (varchar(64)) 15 Value5 (varchar(64)) Interpretieren von Diagnoseprotokollen Die Microsoft RoundTable-Diagnoseprotokolle fallen in drei LoggingType-Kategorien: POST, Status und Abbildaktualisierung. Die POST-Diagnose (Power-on Self Test, Selbsttest) besteht aus Informationen, die beim Einschalten des Geräts generiert werden. Die Statusdiagnose trägt zum problemlosen Betrieb des Geräts bei und bezieht sich auf die Systemleistung oder die Ressourcenverwendung. Die Abbildaktualisierungsdiagnose trägt zum Aktualisieren der Gerätefirmware bei. LoggingType == POST Das Microsoft RoundTable-Gerät wird eingeschaltet und führt einen Selbsttest aus. Tabelle 16 unten zeigt die verwendeten Spalten und die protokollierten Werte. Die drei Werte unter Component stellen das System, den digitalen Audiosignalprozessor und den digitalen Videosignalprozessor dar. Tabelle 16. Bei der POST-Protokollierung verwendete Spalten und Werte Physikalische Spalte Protokollierter Wert Device Type RoundTable Date Time Wert für [Date Time] ID Wert für [Product ID] LoggingType POST Device Name Wert für [Device Name] Component System | ADSP | VDSP Wenn Component = System ist, werden nur die Spalten Property, Value2 und Value3 verwendet. Die Spalte Property enthält den Namen des Tests. Die Spalte Value2 enthält den Status (PASS | FAIL | NOT DONE | NA). Die Spalte Value3 enthält den detaillierten Statuscode. Diese Einträge zeigen den allgemeinen Status des Systems an. Beachten Sie, dass einige Einträge für die Verwendung durch das System reserviert sind. Tabelle 17 unten zeigt die möglichen Werte der Spalten Property, Value2 und Value3, wenn Component den Wert System aufweist. Tabelle 17. Eigenschaften und Werte der POST-Protokollierung, Component == System Property Value2 Value3 ADSP Microphone Test PASS | FAIL NULL CPU STATUS PASS | FAIL Statuscode Display Hardware PASS | FAIL Detaillierter Status ETH0 TEST NOT DONE Reserviert ETH1 TEST NOT DONE Reserviert FIRMWARE CURRENT REV NA Reserviert FIRMWARE FACTORY REV NA Revisionsnummer der standardmäßigen Herstellerversion von EBOOT.bin im Format 1.0.xxxx.x FIRMWARE REV NA Revisionsnummer der Arbeitsversion von EBOOT.bin im Format 1.0.xxxx.x HCD1: Initialize PASS | FAIL Statuscode HCD3: Initialize PASS | FAIL Statuscode LCD VERIFY PASS | FAIL Statuscode NANDFLASH VERIFY PASS | FAIL Statuscode NORFLASH VERIFY NOT DONE Reserviert OS REV NA Revisionsnummer der Arbeitsversion von nk.bin im Format 1.0.xxxx.x POST Version NA Reserviert PSTN PASS | FAIL Initialisierung RTC VERIFY PASS | FAIL Statuscode SDRAM TEST PASS | FAIL Statuscode System Cable PASS | FAIL Statuscode TOUCHCTL VERIFY PASS | FAIL Statuscode UFN1: Initialize PASS | FAIL Statuscode USBF ENUM STATUS PASS | FAIL Statuscode USBH ENUM STATUS PASS | FAIL Statuscode VDSP ENUM STATUS PASS | FAIL Statuscode Wenn Component = VDSP ist, werden nur die Spalten Property, Value2 und Value3 verwendet. Die Spalte Property enthält den Namen des Tests. Die Spalte Value2 enthält den Status (PASS | FAIL | NOT DONE | NA). Die Spalte Value3 enthält den detaillierten Statuscode. Diese Einträge zeigen den allgemeinen Status des Videosubsystems an. Tabelle 18 unten zeigt die möglichen Werte der Spalten Property, Value2 und Value3, wenn Component den Wert VDSP aufweist. Tabelle 18. Eigenschaften und Werte der POST-Protokollierung, Component == VDSP Property Value2 Value3 Calibration PASS | FAIL OK | FAIL Camera ID PASS | FAIL Die Kamera-ID Camera Video PASS | FAIL XXXXX Der Status der fünf einzelnen Kameras. X kann Y oder N sein, wobei Y = Pass und N = Fail ist I2C Status PASS | FAIL OK | FAIL POST PASS | FAIL OK | FAIL Restarts PASS | FAIL Anzahl der Neustarts seit dem ersten Start Stack Health PASS | FAIL OK | FAIL Video Port PASS | FAIL X Frames verloren Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 33 White Balance PASS | FAIL YES | NO (Erwartet YES) Wenn Component = ADSP ist, werden nur die Spalten Property, Value2 und Value3 verwendet. Die Spalte Property enthält den Namen des Tests. Die Spalte Value2 enthält den Status (PASS | FAIL | NOT DONE | NA). Die Spalte Value3 enthält den detaillierten Statuscode. Diese Einträge zeigen den allgemeinen Status der Initialisierungsphase des Audiosubsystems an. Tabelle 19 unten zeigt die möglichen Werte der Spalten Property, Value2 und Value3, wenn Component den Wert ADSP aufweist. Tabelle 19. Eigenschaften und Werte der POST-Protokollierung, Component == ADSP Property Value2 ADSP FBAB POST PASS | FAIL Value3 Detaillierter Status Logging Type == Health Es gibt zwei Typen der Statusprotokollierung: Systemleistung und Verwendung In diesem Abschnitt wird die Protokollierung der Systemleistung erläutert. Die Verwendungsprotokollierung wird im nächsten Abschnitt erläutert. Die Systemleistung bezieht sich auf die Arbeitsspeicherverwendung, die Systembetriebszeit und den Status des digitalen Audiosignalprozessors. Tabelle 20 unten zeigt die verwendeten Spalten und Werte, die bei der Statusprotokollierung protokolliert werden. Tabelle 20. Bei der Protokollierung der Systemleistung verwendete Spalten und Werte Physikalische Spalte Protokollierter Wert DeviceType RoundTable Date Time Wert für [Date Time] ID Wert für [Product ID] LoggingType Health Device Name Wert für [Device Name] Für die Leistungsprotokollierung werden nur die Spalten Component, Subcomponent, Property und Value1 verwendet. Tabelle 21 unten zeigt die möglichen Werte dieser Spalten für System (Arbeitsspeicherverwendung oder Betriebszeit) und für den Status des digitalen Audiosignalprozessors (ADSP). Tabelle 21. Mögliche Werte für die Spalten Component, Subcomponent, Property und Value1 Component Subcomponent Property Value1 System Name der EXEDatei, die die Eigenschaft anwendet. MemoryUsage Verwendung in Byte System NULL Uptime Betriebszeit seit dem Start ADSP NULL ADSP HEALTH nI2CStatus:<#> : nSPIErrorCounts: <#> : nSPILastError: <#> : nI2SReadGlitchCount: <#> : nI2SWriteGlitchCount: <#> : In diesem Abschnitt wird die Verwendungsprotokollierung erläutert. Tabelle 22 unten zeigt die verwendeten Spalten und Werte, wenn LoggingType == Health und Property == Usage ist. Tabelle 22. Bei der Verwendungsprotokollierung verwendete Spalten Physikalische Spalte Protokollierter Wert DeviceType RoundTable Date Time Wert für [Date Time] ID Wert für [Product ID] LoggingType Health Device Name Wert für [Device Name] Tabelle 23 unten zeigt die Spalten und Werte, die bei der Verwendungsprotokollierung verwendet werden. Dieser Typ der Verwendungsprotokollierung verwendet die Spalten Component, Property, Value1, Value2, Value3, Value4 und Value5. Der Wert in Value3 entspricht dem Sitzungstyp, der PcAudio, PcVideo oder PstnCall sein kann. Beim Verwenden von VoIP mit Microsoft RoundTable wird zusammen mit der Start- und Endzeit ein PcAudio-Verwendungseintrag protokolliert. Beim Verwenden von Videostreams mit Microsoft RoundTable wird zusammen mit der Start- und Endzeit ein PcVideoVerwendungseintrag protokolliert. Bei Verwendung von Microsoft RoundTable als analoges Telefon wird ein PstnCall-Verwendungseintrag zusammen mit der Start-/Endzeit, der Ursprungstelefonnummer (konfiguriert in der Microsoft RoundTable-Gerätekonfiguration) und der ersten Ziffer der gewählten Telefonnummer protokolliert. Tabelle 23. Bei der Verwendungsprotokollierung verwendete Werte, wenn Component == System ist Component Property Value1 Value2 Value3 Value4 Value 5 Erste Ziffer der gewählten Nummer System Usage Start time End time PcAudio Null System Usage Start time End time PcVideo Null System Usage Start time End time PstnCall Telefonnumme r des Microsoft RoundTableUrsprungsgerä ts LoggingType == Image Update Hinweis Zum Erstellen eines Verwendungsberichts importieren Sie das Diagnoseprotokoll in eine Datenbank und erstellen eine Ansicht aller Datensätze mit Component = System und Property = Usage. Tabelle 24 unten zeigt die Spalten und Werte, die protokolliert werden, wenn LoggingType == Image Update ist Tabelle 24. Bei der Abbildaktualisierungsprotokollierung verwendete Spalten und Werte Physical Column Value Logged DeviceType RoundTable Date Time Wert für [Date Time] ID Wert für [Product ID] Microsoft RoundTable Bereitstellungshandbuch | Seite 35 LoggingType Image Update Component System SubComponent1 <NULL> SubComponent2 <NULL> SubComponent3 <NULL> Property Version Value1 Wert für [EBOOT-Version] Value2 Wert für [Nk.bin-Zeitstempel] Value3 Wert für [Konfigurationszeitstempel] Value4 Wert für [letzte Aktualisierungszeit] Value5 Wert für [Erfolg/Fehlschlag der Abbildaktualisierung] Watson-Abbilder Wenn das Feld Protokollierung auf Server im Abschnitt Protokollierung der Microsoft RoundTable-Gerätekonfiguration aktiviert ist, schreibt das Gerät im Falle eines Absturzes das Protokoll automatisch auf denselben Server. Die Abbilddateien liegen im Format KDMP vor. IT-Experten leiten diese Protokolle an CSS zum Erstellen von Problemberichten weiter. Die Abbilddateien können mit Hilfe von Windows CE Dump Viewer gelesen werden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=76B18828-09E4-4A87-A8E4A06F2352B754&displaylang=en. Der Watson-Protokollpfad auf dem Server lautet \RTLogs\DiagLogs\. In den WatsonProtokolldateien wird die Geräteseriennummer, das Datum und die Softwarerevisionsnummer in folgender Namenskonvention codiert: <Geräteseriennummer>JJJJ-MM-TTHHMMSS-WATSON-1.0.<Gerätesoftware-Revisionsnummer.0.kdmp. Der Name einer Watson-Protokolldatei kann beispielsweise 78491-322-0002937-00652-2007-0608151023-WATSON-1.0.3626.0.kdmp lauten. Bekannte Toolprobleme Rtmanage.exe unterstützt nur ein einziges an einen Computer oder Laptop angeschlossenes Microsoft RoundTable-Gerät. Rtmanage.exe wird nicht beendet, wenn das USB-Kabel während einer Firmwareabbildaktualisierung herausgezogen wird. Um Rtmanage.exe in dieser Situation zu beenden, drücken Sie STRG+C. Das CE-Protokoll kann auf dem Server des Office Communications Server 2007Aktualisierungsdiensts nicht gelesen werden. ReadLog.exe muss auf dem Server vorhanden sein, damit diese Protokolle gelesen werden können. Weitere Information finden Sie unter Interpretieren des CE-Protokolls.