02. Entstehung der Karies

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1. Die Entstehung der Karies
Bereits nach kurzer Zeit setzen die Plaquebakterien den Zucker, den wir mit
der Nahrung aufnehmen, in zahnschädigende Säuren um. Diese Säuren lösen
Calcium und Phosphat aus dem Zahnschmelz, der Zahn wird angegriffen.
Zahlreiche Untersuchungen haben gezeigt, dass die Karieshäufigkeit in direktem
Zusammenhang mit der Häufigkeit des Zuckerkonsums steht. Das Schutzsystem Speichel ist
bei häufiger Zuckerzufuhr überfordert.
Kohlenhydratreiche Nahrungsmittel, wie z. B. Brot und Kartoffeln, enthalten so genannte
komplexe Zucker. Sie werden im Mund wesentlich langsamer angebaut als die einfachen
Zucker. Der Speichel kann den Säureangriff auf den Zahnschmelz daher leichter
neutralisieren.
Die Karies bildet sich auf nicht regelmäßig geputzten Zähnen. In der Plaque wachsen
Bakterien heran, die den Zucker aus der Nahrung in Säuren vergären können. Diese Säuren
greifen den Zahnschmelz an und die Bakterien wandern ungehindert in Richtung Dentin. Jetzt
entsteht die sichtbar bräunliche „Masse“, die Karies. Erreicht die Karies die empfindlichen
Nervenkanälchen des Dentins, sind erstmals leichte, ziehende Schmerzen zu spüren.
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