Operations Manager 2007Bereitstellungshandbuch Microsoft Corporation Datum der Veröffentlichung: Mai 2009 Autor Christopher Fox Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen stellen die behandelten Themen aus der Sicht der Microsoft Corporation zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dar. Da Microsoft auf sich ändernde Marktanforderungen reagieren muss, stellt dies keine Verpflichtung seitens Microsoft dar, und Microsoft kann die Richtigkeit der hier dargelegten Informationen nach dem Zeitpunkt der Veröffentlichung nicht garantieren. Dieses Dokument dient nur zu Informationszwecken. MICROSOFT SCHLIESST FÜR DIESES DOKUMENT JEDE GEWÄHRLEISTUNG AUS, SEI SIE AUSDRÜCKLICH, KONKLUDENT ODER GESETZLICH GEREGELT, ABER ABDINGBAR. Die Benutzer sind verantwortlich für das Einhalten aller anwendbaren Urheberrechtsgesetze. Ungeachtet der Anwendbarkeit der entsprechenden Urheberrechtsgesetze darf ohne ausdrückliche schriftliche Erlaubnis der Microsoft Corporation kein Teil dieses Dokuments für irgendwelche Zwecke vervielfältigt oder in einem Datenempfangssystem gespeichert oder darin eingelesen werden, unabhängig davon, auf welche Art und Weise oder mit welchen Mitteln (elektronisch, mechanisch, durch Fotokopieren, Aufzeichnen, usw.) dies geschieht. Es ist möglich, dass Microsoft Rechte an Patenten bzw. angemeldeten Patenten, an Marken, Urheberrechten oder sonstigem geistigen Eigentum besitzt, die sich auf den fachlichen Inhalt dieses Dokuments beziehen. Das Bereitstellen dieses Dokuments gibt Ihnen jedoch keinen Anspruch auf diese Patente, Marken, Urheberrechte oder auf sonstiges geistiges Eigentum, es sei denn, dies wird ausdrücklich in den schriftlichen Lizenzverträgen von Microsoft eingeräumt. Die in den Beispielen verwendeten Firmen, Organisationen, Produkte, Domänennamen, E-MailAdressen, Logos, Personen, Orte und Ereignisse sind frei erfunden, soweit nichts anderes angegeben ist. Jede Ähnlichkeit mit bestehenden Firmen, Organisationen, Produkten, Domänen, Personen, Orten, Ereignissen, E-Mail-Adressen und Logos ist rein zufällig und nicht beabsichtigt. © 2009 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Microsoft, Active Directory, ActiveSync, Internet Explorer, JScript, SharePoint, SQL Server, Visio, Visual Basic, Visual Studio, Win32, Windows, Windows PowerShell, Windows Server und Windows Vista sind Marken der Microsoft-Gruppe. Alle anderen Marken sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber. Revisionsverlauf Veröffentlichungsdatum Änderungen Mai 2009 Das Operations Manager 2007Bereitstellungshandbuch ist für die Bereitstellung sämtlicher Operations Manager 2007-Versionen gedacht. Dieses Handbuch enthält die nachfolgenden Aktualisierungen und Ergänzungen für Operations Manager 2007 R2. Veröffentlichungsdatum Änderungen Verfahren zur Installation auf Computern mit Windows Server 2008 und SQL Server 2008 wurden hinzugefügt. Operations Manager 2007 R2 wird unter Windows Server 2008 und SQL Server 2008 unterstützt. Es sind keine Hotfixes erforderlich. Das Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe für Windows Server 2008 und SQL Server 2008 wurde aktualisiert. Dazu gehört die Bereitstellung von Operations Manager 2007 in einem Windows Server 2008-Cluster sowie der OperationsManager-, OperationsManagerAC-, OperationsManagerDW-Datenbanken in einem SQL Server 2008-Cluster. VerwaltungsgruppenKonfigurationsinformationen wurden aus dem Betriebshandbuch in das Bereitstellungshandbuch übernommen. Hierzu gehören die erforderlichen Konfigurationsaufgaben nach der Bereitstellung, die von einem Operations Manager-Administrator ausgeführt werden müssen, bevor die Operatoren die Verwaltungsgruppe verwenden können. Inhalt Operations Manager 2007-Bereitstellungshandbuch ...................................................................... 7 Info über das Operations Manager 2007-Bereitstellungshandbuch ............................................ 7 Operations Manager 2007-Bereitstellungsszenarien ................................................................... 7 Informationen zu Bereitstellungsszenarien für Operations Manager 2007 .............................. 8 Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe ..................................................... 13 Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe ............................................. 16 Szenario mit verbundenen Verwaltungsgruppen .................................................................... 19 Umgebungsvoraussetzungen für Operations Manager 2007 .................................................... 22 Info über die Umgebungsvoraussetzungen für Operations Manager 2007 ........................... 22 Infrastruktur ............................................................................................................................. 23 Überlegungen zur Sicherheit .................................................................................................. 24 Überwachung durch Agents und ohne Agents ....................................................................... 33 Bereitstellen von Operations Manager 2007-Szenarien ............................................................ 35 SQL Server für Operations Manager 2007 ............................................................................. 36 Bereitstellen des Szenarios mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe ....................... 39 Bereitstellen der Berichterstattung im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe .......................................................................................................... 48 Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007 .................... 51 ACS-Sicherheit in Operations Manager 2007 .................................................................. 53 Kapazitätsplanung für Überwachungssammeldienste (Audit Collection Services, ACS) 55 Bereitstellen von Überwachungssammeldiensten (ACS).................................................... 58 Installieren einer ACS-Sammlung und -Datenbank ............................................................ 59 Aktivieren von ACS-Weiterleitungen in Operations Manager 2007 .................................... 62 Bereitstellen von Clientüberwachung im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe .......................................................................................................... 63 Bereitstellen der Operations Manager 2007 Management Pack Konfigurationskonsole .... 65 Bereitstellen des Szenarios mit mehreren Servern und nur einer Verwaltungsgruppe .......... 65 Bereitstellung unter Windows Server 2003 und SQL Server 2005 ..................................... 67 Bereitstellen eigenständiger Verwaltungsserver im Szenario mit mehreren Servern und nur einer Verwaltungsgruppe ....................................................................................... 91 Bereitstellen der Berichterstattung im Szenario mit mehreren Servern und nur einer Verwaltungsgruppe ....................................................................................................... 96 Bereitstellen von ACS im Szenario mit mehreren Servern und nur einer Verwaltungsgruppe ..................................................................................................... 102 Bereitstellen der Operations Manager 2007-ACS-Berichterstattung ............................. 105 Bereitstellen eines Gatewayservers im Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe ..................................................................................................... 107 Bereitstellung unter Windows Server 2008 und SQL Server 2008 ................................... 112 Bereitstellen eigenständiger Verwaltungsserver unter Windows Server 2008 .............. 131 Bereitstellen der Berichterstattung unter Windows Server 2008 und SQL Server 2008 136 Bereitstellen von ACS unter Windows Server 2008 und SQL Server 2008 .................. 142 Bereitstellen der ACS-Berichterstattung unter Windows Server 2008 und SQL Server 2008 ............................................................................................................................ 144 Bereitstellen eines Gatewayservers unter Windows Server 2008 ................................. 146 Bereitstellen des Szenarios mit verbundenen Verwaltungsgruppen .................................... 151 Aufgaben im Rahmen der Erstkonfiguration von Operations Manager 2007 .......................... 154 Operations Manager 2007-Standardeinstellungen ............................................................... 155 Überprüfen automatisch importierter Management Packs ................................................ 155 Bewerten der Anfangseinstellungen.................................................................................. 155 Ändern der Management Pack-Anfangseinstellungen ...................................................... 157 Konfigurieren von Operations Manager ................................................................................ 158 Grundlegendes zur Betriebskonsole ................................................................................. 158 Navigieren in der Betriebskonsole ................................................................................. 159 Anzeigen von Daten in der Betriebskonsole .................................................................. 161 Implementieren von Benutzerrollen................................................................................... 164 Profilauswahl .................................................................................................................. 164 Definieren eines Bereichs mithilfe von Operations Manager-Gruppen ......................... 165 Zuweisen von Tasks und Ansichten .............................................................................. 165 Bestimmen der Konsolenanforderungen ........................................................................... 165 Konfigurieren von Benachrichtigungen ............................................................................. 166 Aktivieren von Benachrichtigungskanälen ..................................................................... 167 Erstellen und Konfigurieren des Benachrichtigungsaktionskontos ............................ 167 Aktivieren eines E-Mail-Benachrichtigungskanals ...................................................... 168 Aktivieren eines Sofortnachrichtbenachrichtigungkanals ........................................... 170 Aktivieren eines SMS-Benachrichtigungskanals ........................................................ 171 Aktivieren eines Befehlsbenachrichtigungskanals ..................................................... 172 Erstellen von Benachrichtigungsabonnenten ................................................................ 173 Erstellen von Benachrichtigungsabonnements .............................................................. 175 Vorbereiten von Active Directory und Verwaltungsgruppen für Agents ............................... 177 Nächste Schritte.................................................................................................................... 178 Operations Manager 2007Bereitstellungshandbuch Das Microsoft System Center Operations Manager 2007 R2-Implementierungsprojekt besteht aus mehreren Phasen: einer Entwurfs- und Testphase, einer Bereitstellungsphase und einer operativen Phase. Wenn Sie bereits Microsoft Operations Manager 2005 implementiert haben, ist eine Koexistenz- und Migrationsphase erforderlich. Zusätzlich zu diesen Phasen sind spezielle Aufgaben zu lösen, wie zum Beispiel Sicherheitsplanung, Management Pack-Entwicklung sowie Sicherungs- und Wiederherstellungsplanung. Das Operations Manager 2007-Bereitstellungs- und Konfigurationshandbuch enthält Informationen, die Ihnen während der Bereitstellungsphase Ihrer Operations Manager 2007-Implementierung helfen sollen. Info über das Operations Manager 2007Bereitstellungshandbuch Mit diesem Handbuch werden Sie schrittweise durch den Bereitstellungsprozess für System Center Operations Manager 2007 geleitet. Es kann für Operations Manager 2007 SP1 und Operations Manager 2007 R2 verwendet werden. In diesem Handbuch wird Folgendes behandelt: Beschreibung der drei möglichen Bereitstellungsszenarien Umgebungsspezifische Voraussetzungen für die einzelnen Szenarien Bereitstellungsschritte für die einzelnen Szenarien Aufgaben nach der Bereitstellung Obwohl diese Szenarien als separate Einheiten präsentiert werden, kann Ihre Implementierung von Operations Manager 2007 aus zwei oder sogar allen drei Bereitstellungstypen bestehen. Bevor Sie dieses Handbuch konsultieren, sollten Sie den Design-Prozess abschließen. Weitere Informationen finden Sie im Operations Manager 2007-Entwurfshandbuch Operations Manager 2007Bereitstellungsszenarien In diesem Abschnitt Informationen zu Bereitstellungsszenarien für Operations Manager 2007 In diesem Abschnitt werden die drei allgemeinen Bereitstellungsszenarien beschrieben. 7 Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe In diesem Abschnitt wird das Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe beschrieben, bei dem alle Komponenten auf einem zentralen Server installiert sind. Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe In diesem Abschnitt wird das Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe beschrieben, das die Verteilung von Severrollen, Redundanz und Hochverfügbarkeit bieten kann. Szenario mit verbundenen Verwaltungsgruppen In diesem Abschnitt wird das Szenario mit mehreren Verwaltungsgruppen beschrieben. Informationen zu Bereitstellungsszenarien für Operations Manager 2007 Alle Bereitstellungen einzelner Verwaltungsgruppen von Operations Manager 2007 erfolgen entweder als eine "All-in-One"-Installation, bei der alle Komponenten auf einen einzigen Server geladen werden, oder als eine verteilte Installation, bei der Operations Manager-Serverrollen auf mehrere Server verteilt werden. Eine beliebige Anzahl von diesen kann dann kombiniert werden, sodass eine Operations Manager 2007-Gesamtinfrastruktur gebildet wird, welche aus mehreren Verwaltungsgruppen besteht. Diese Verwaltungsgruppen können dann entsprechend Ihren betrieblichen Erfordernissen in eine hierarchische Beziehung zueinander gebracht werden. In diesem Handbuch werden diese Bereitstellungskonfigurationen in drei Szenarien unterteilt: Ein Server, eine Verwaltungsgruppe: die "All-in-One"-Installation Mehrere Server, eine Verwaltungsgruppe: Rollen auf mehrere Server verteilt Verbundene Verwaltungsgruppen: mehrere Verwaltungsgruppen, die zusammenarbeiten, um Überwachungs-, Warn- und Fehlerbehandlungsdienste bereitzustellen In diesem Abschnitt des Operations Manager 2007-Bereitstellungshandbuchs werden diese Szenarien, die Art und Weise, wie sie meist verwendet werden, sowie Einschränkungen, die bei den einzelnen Szenarien möglicherweise vorhanden sind, beschrieben. Inhalt dieses Abschnitts Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe Enthält eine Übersicht über die angebotenen Dienste von Operations Manager 2007, Konfigurationsschritte und ein Beispiel dieser "All-in-One"-Bereitstellungskonfiguration. 8 Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe Enthält eine Übersicht über die angebotenen Dienste von Operations Manager 2007, verwendete Serverrollen und ein Beispiel dieser Bereitstellungskonfiguration. Szenario mit verbundenen Verwaltungsgruppen Enthält eine Übersicht über die angebotenen Dienste von Operations Manager 2007, verwendete Serverrollen und ein Beispiel dieser Bereitstellungskonfiguration. Dieses Handbuch hilft Ihnen bei der Bereitstellung von Operations Manager 2007. Es dient nicht zur Unterstützung beim Entwurfsvorgang. Bevor Sie mit der Bereitstellung von Operations Manager 2007 beginnen, sollten Sie einen Entwurfsplan aufgestellt haben, welcher eine Zuordnung von Folgendem enthält: Geschäfts- und IT-Erfordernisse zu Features und Funktionen von Operations Manager 2007. Operations Manager 2007 verfügt über einen Server-Entwurf, der diese Features und Funktionen unterstützt (eine Topologie). Infrastrukturdienste, wie z.B. Sicherheits-, Verzeichnis-, Netzwerk- und Speicherdienste, zur Unterstützung des Server-Entwurfs. Überwachungs-, Warn- und Fehlerbehandlungsprozesse Ihres Unternehmens zum Satz von Operations Manager 2007-Diensten, den Sie zu implementieren beabsichtigen. Umfassende Hinweise zur Entwicklung eines Operations Manager-Entwurfsplans finden Sie im Operations Manager 2007-Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=104550. Serverrollenkompatibilität Eine Operations Manager 2007-Verwaltungsgruppe kann vielfältige Dienste bereitstellen. Diese Dienste können auf bestimmte Server verteilt werden, wodurch die Server für spezielle Rollen klassifiziert werden. In der Regel werden nicht alle Serverrollen und Dienste auf demselben Server bereitgestellt. In der folgenden Tabelle werden die Kompatibilitäten und Abhängigkeiten aufgeführt. Daneben wird angegeben, ob die Rolle auf einem Failovercluster installiert werden kann. Serverrolle Anforderungen und Kann in ein Kompatibilitäten Failovercluster eingefügt werden Operations Manager-Datenbank SQL Server 2005 SP1, SQL Server 2005 SP2, SQL Server 2005 SP2a, SQL Server 2005 SP3 oder SQL Server 2008. Diese Rolle kann im Szenario mit einem Server und einer Ja, n+1-Cluster 9 Serverrolle Anforderungen und Kann in ein Kompatibilitäten Failovercluster eingefügt werden Verwaltungsgruppe zusammen mit allen Serverrollen bereitgestellt werden (Gatewayund Verwaltungsserverrollen sind ausgenommen); ansonsten wird sie meist als eigenständige Konfiguration oder zusammen mit anderen Datenbanken bereitgestellt. ÜberwachungssammeldiensteDatenbank (ACS) SQL Server 2005 SP1, SQL Server 2005 SP2, SQL Server 2005 SP2a, SQL Server 2005 SP3 oder höher, oder SQL Server 2008. Diese Rolle kann im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe zusammen mit allen Serverrollen bereitgestellt werden (Gateway- und Verwaltungsserverrollen sind ausgenommen); ansonsten wird sie für Leistungszwecke meist in einer eigenständigen Konfiguration bereitgestellt. Ja, n+1-Cluster Data Warehouse-Datenbank SQL Server 2005 SP1, SQL Server 2005 SP2, SQL Server 2005 SP2a, SQL Server 2005 SP3 oder SQL Server 2008. Diese Rolle kann im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe zusammen mit allen Serverrollen bereitgestellt werden (Gatewayund Verwaltungsserverrollen sind ausgenommen); ansonsten wird sie für Leistungszwecke meist mit der Berichtsdatenbank oder in einer eigenständigen Ja, n+1-Cluster 10 Serverrolle Anforderungen und Kann in ein Kompatibilitäten Failovercluster eingefügt werden Konfiguration bereitgestellt. SQL Reporting Services-Datenbank Dedizierte SQL Server Reporting Services-Instanz; nicht auf einem Domänencontroller. Diese Rolle kann im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe zusammen mit allen Serverrollen bereitgestellt werden (Gatewayund Verwaltungsserverrollen sind ausgenommen); ansonsten wird sie für Leistungszwecke meist mit der Data WarehouseDatenbank oder in einer eigenständigen Konfiguration bereitgestellt. Nein Stammverwaltungsserver Nicht kompatibel mit Verwaltungsserver- oder Gatewayserverrolle. Diese Rolle wird im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe zusammen mit allen Serverrollen bereitgestellt (Gateway- und Verwaltungsserverrollen sind ausgenommen); ansonsten wird sie meist in einem n+1Aktiv/Passiv/Passiv-Cluster ohne weitere Rollen auf dem Cluster bereitgestellt. Ja, n+1-Cluster, keine anderen Rollen auf dem Cluster Verwaltungsserver Nicht kompatibel mit Stammverwaltungsserver. Diese Rolle wird im Szenario mit einem Server und einem Verwaltungsserver nicht bereitgestellt. Sie wird meist in einer eigenständigen Nein 11 Serverrolle Anforderungen und Kann in ein Kompatibilitäten Failovercluster eingefügt werden Konfiguration bereitgestellt. Verwaltungskonsole Windows Server 2003, Windows XP, Windows Vista, Windows Server 2008. Nicht zutreffend ACS-Sammlung Diese Rolle wird im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe zusammen mit allen anderen Serverrollen bereitgestellt (Gateway- und Verwaltungsserverrollen sind ausgenommen); ansonsten muss sie zusammen mit der Verwaltungsserverrolle bereitgestellt werden. Sie kann mit Gatewayserver und Überwachungsdatenbank kombiniert werden. Nein Gatewayserver Kann nur zusammen mit ACSSammlung bereitgestellt werden, kann nicht mit Verwaltungsserver kombiniert werden; muss ein Domänenmitglied sein. Nein Webkonsolenserver Windows Server 2003, Windows Server 2008. Nicht zutreffend Agent Wird automatisch auf dem Stammverwaltungsserver und dem Verwaltungsserver in einer Verwaltungsgruppe bereitgestellt. Bereitstellbar für alle anderen Rollen in einer Verwaltungsgruppe. Nicht zutreffend Hinweis Weitere Informationen zum Hosten einer SQL Reporting Services-Datenbank in einem Cluster finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=96623. 12 Siehe auch http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=69146 Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe Im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe werden alle Verwaltungsgruppenrollen kombiniert, die auf einer als Mitgliedsserver in einer Active DirectoryDomäne ausgeführten Einzelinstanz des Windows 2003- oder Windows Server 2008Betriebssystems koexistieren können. Diese Instanz kann auf dedizierter Hardware oder auf einem virtuellen Computer ausgeführt werden. Die Betriebskonsole kann auch auf anderen Computern als auf dem Einzelserver implementiert werden, und die Webkonsole wird über einen Browser aufgerufen. Die Agents werden dann in der Regel auf einer beschränkten Anzahl von Geräten bereitgestellt. Dies richtet sich nach der Kapazität des Servers, auf dem Operations Manager implementiert ist. 13 14 Operations Manager 2007-Dienste Bedingt durch die im Informationen zu Bereitstellungsszenarien für Operations Manager 2007 beschriebenen Koexistenzeinschränkungen, stehen nicht alle Operations Manager 2007-Dienste und Serverrollen zur Verfügung. Bei der Konfiguration mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe werden die folgenden Dienste unterstützt: Überwachung und Warnung Berichterstattung (verfügbar in der Betriebskonsole, nicht in der Webkonsole) Überwachungssammlung Ausnahmeüberwachung ohne Agent Daten (Zugriff über die Web- und die Betriebskonsole) Operations Manager 2007-Serverrollen Bei der Konfiguration mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe werden die folgende Serverrollen kombiniert: ACS-Sammlung (Überwachungssammeldienste) ACS-Datenbank ACS-Weiterleitung Operations Manager-Datenbank Betriebskonsole Datenbank des Berichterstattungs-Data Warehouses Reporting-Datenbank Berichtsserver Stammverwaltungsserver Webkonsolenserver Befehlsshell Einschränkungen Die Konfiguration mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe ist hinsichtlich der Bereitstellung die einfachste Lösung. Hinsichtlich der Funktionalität gibt es jedoch einige Einschränkungen und damit auch Einschränkungen für die üblichen Anwendungszwecke. Gatewayserver Diese Konfiguration enthält keine Gatewayserverrolle. Aus diesem Grund müssen sich alle überwachten Geräte in der gleichen Active Directory-Domäne befinden wie der Verwaltungsserver. Alternativ können Sie Zertifikate auf dem verwalteten Computer und auf dem Verwaltungsserver nutzen, um die gegenseitige Authentifizierung zu gewährleisten. 15 Hochverfügbarkeit und Redundanz Die Konfiguration mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe wird auf einer einzelnen Hardwaregruppe installiert. Diese Konfiguration schließt die Nutzung von Clustertechnologien aus. Gleichermaßen gilt, dass diese Konfiguration nur eine Instanz der jeweiligen Serverrollen unterstützt, daher ist die Unterstützung für ein Agentfailover zwischen Verwaltungsservern nicht gegeben. Übliche Anwendungen Diese Konfiguration wird meist in Nicht-Produktiv- oder in vorbereitenden Produktivumgebungen zu Test- und Bewertungszwecken oder für die Entwicklung von Management Packs genutzt. Konfigurationen mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe fehlt es an Robustheit und Leistungsfähigkeit, so dass sie in der Regel nur für äußerst geringe Produktionslasten Unterstützung bieten. Verwendete Ports In dieser Konfiguration müssen Sie sicherstellen, dass die Ports für die Kommunikation zwischen den Agents und dem Verwaltungsserver, zwischen der Betriebskonsole und dem Verwaltungsserver und zwischen Webkonsole und Verwaltungsserver geöffnet sind. Die gesamte andere Kommunikation zwischen den Diensten findet auf dem Verwaltungsserver statt. Beteiligte Ports: Betriebskonsole zu Stammverwaltungsserver: TCP 5724 Betriebskonsole zu Berichterstattungsserver: TCP 80 Webkonsole zu Webkonsolenserver: TCP 51908, 443 Agent zu Stammverwaltungsserver: TCP 5723 ACS-Weiterleitung zu ACS-Sammlungsserver: TCP 51909 Verwaltung ohne Agent: erfolgt über Remote Procedure Calls (RPC) Verwaltungsserver zu UNIX-/Linux-Computern: TCP 1270 Verwaltungsserver zu UNIX-/Linux-Computern für die spezielle Ermittlung und für die Fehlerbehebung: TCP 22 Eine vollständige Liste mit den genutzten Ports, der Kommunikationsrichtung und Angaben zur Portkonfiguration finden Sie im Thema "Operations Manager 2007 Supported Configurations" (Unterstützte Konfigurationen in Operations Manager 2007) unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=89360. Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe Diese Art der Verwaltungsgruppeninstallation bildet die Grundlage von 99 Prozent der Operations Manager-Bereitstellungen. Sie erlaubt die Verteilung von Serverrollen und Diensten über mehrere Server und ermöglicht damit Skalierbarkeit und die Verwendung von Windows-Failoverclustern und Operations Manager-spezifischen Failoverkonfigurationen. Sie kann alle Operations 16 Manager-Serverrollen enthalten und unterstützt die Überwachung von Geräten über Vertrauensgrenzen hinweg durch Verwendung des Gatewayservers. Das folgende Diagramm stellt ein Beispiel für die Topologie "mehrere Server, eine Verwaltungsgruppe" dar. 17 Operations Manager 2007-Features Diese Konfiguration unterstützt alle Operations Manager-Features: Überwachungen und Warnungen, ausgerichtet auf 500 und 6.000 Agents Vertrauensgrenzenübergreifende Überwachung Berichterstattung Überwachungssammlung Ausnahmeüberwachung ohne Agent Agentfailover zwischen Verwaltungsservern Gatewayfailover zwischen Verwaltungsservern Hochverfügbare Cluster für Datenbank- und Stammverwaltungsserver-Rollen Operations Manager 2007-Serverrollen Diese Konfiguration unterstützt alle Operations Manager-Serverrollen: ACS-Sammlung (Überwachungssammeldienste) ACS-Datenbank ACS-Weiterleitung (auf mit Agents verwalteten Geräten) Gatewayserver Verwaltungsserver Betriebsdatenbank Betriebskonsole SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 Reporting-Datenbank Datenbank des Berichterstattungs-Data Warehouses Stammverwaltungsserver Webkonsolenserver Einschränkungen Konfigurationen mit einer Verwaltungsgruppe unterstützen keine Partitionierung. Partitionierung ist die Aufteilung von Verwaltungsgruppendiensten über mehrere Verwaltungsgruppen. In Operations Manager 2007 müssen Sie möglicherweise aus folgenden Gründen mehrere Verwaltungsgruppen erstellen. Installierte Sprachen Operations Manager 2007-Verwaltungsgruppen unterstützen nur eine installierte Sprache. Wenn in der IT-Gesamtumgebung, die Sie überwachen müssen, mehrere Sprachen installiert sind, wird für jede Sprache ein eigener Verwaltungsserver benötigt. 18 Konsolidierte Ansichten Selbst die größte Implementierung vom Typ "mehrere Server, eine Verwaltungsgruppe" eignet sich nicht in jeder Situation. Daher werden Sie mehrere Verwaltungsgruppen implementieren müssen, wodurch die Überwachungs- und Warnungsdaten auf mehrere Verwaltungsgruppen verteilt werden. Um eine einzige, konsolidierte Ansicht Ihrer Umgebung bereitzustellen, können Daten von verschiedenen Verwaltungsgruppen konsolidiert und in einer anderen Verwaltungsgruppe angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie im Operations Manager 2007-Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=104550 . Funktion Sie benötigen möglicherweise getrennte Gruppen je nach Funktion, z. B. für die Präproduktion zum Testen von Management Packs und neuen Servern und für die Produktion zum Überwachen der täglichen Geschäftsprozesse. Administrative oder sonstige geschäftlichen Anforderungen Ihr Unternehmen hat möglicherweise andere administrative, sicherheitsbezogene oder geschäftliche Anforderungen, die eine komplette Trennung der Überwachungsdaten und administrativen Teams und damit zusätzliche Verwaltungsgruppen notwendig machen. Übliche Anwendungen Szenarien vom Typ "mehrere Server, eine Verwaltungsgruppe" werden am häufigsten verwendet, um sehr große Präproduktionsumgebungen und große Produktionsumgebungen zu überwachen, die Sich über Vertrauensgrenzen zwischen Domänen und Arbeitsgruppen erstrecken. Über mehrere durch Firewalls segmentierte Netzwerkumgebungen verfügen. Hohe Verfügbarkeit erfordern. Eine skalierbare Überwachungslösung benötigen. Verwendete Ports Diese Konfiguration unterstützt die vollständige Verteilung von Serverrollen auf die Server in der Verwaltungsgruppe sowie die Überwachung von Geräten über Netzwerkgrenzen hinweg, wodurch eine größere Zahl von Ports für die Kommunikation verfügbar sein muss. Informationen zu den Mindestanforderungen in Bezug auf die Hardwarekonfiguration finden Sie im Thema "Operations Manager 2007 Supported Configurations" (Operations Manager 2007 unterstützte Konfigurationen) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86539). Szenario mit verbundenen Verwaltungsgruppen Das hier erläuterte Bereitstellungsszenario setzt sich aus mehreren Verwaltungsgruppen zusammen, die jeweils aus einer Konfiguration mit einem einzelnen Server oder mehreren Servern bestehen können. Dieses Bereitstellungsszenario ist besonders flexibel. Hauptsächlich 19 wird es zur Bereitstellung von Überwachungs-, Warn- und Berichtdiensten in komplexen Umgebungen eingesetzt. 20 Operations Manager 2007-Dienste Zusätzlich zu den durch die einzelne Verwaltungsgruppe mit mehreren Servern angebotenen Diensten bietet diese Konfiguration die Möglichkeit, Daten von mehreren Verwaltungsgruppen auf einer zentralen Betriebskonsole anzuzeigen und mit diesen Daten über eine zentrale Betriebskonsole zu interagieren. Die Verwaltungsgruppe, in der die konsolidierte Ansicht zur Verfügung steht, wird als "lokale Verwaltungsgruppe" bezeichnet. Die Gruppen, deren Daten zur konsolidierten Ansicht beitragen, werden als "verbundene Verwaltungsgruppen" bezeichnet. Es besteht eine hierarchische Verbindung, bei der sich die verbundenen Gruppen in der unteren und die lokalen Gruppen in der oberen Ebene befinden. Die verbundenen Gruppen stehen in einer Peer-to-Peer-Beziehung zueinander. Die verbundenen Gruppen können nicht interagieren oder die Daten einer anderen verbundenen Gruppe einsehen; die Einsicht in die Daten der verbundenen Gruppen ist nur über die lokale Gruppe möglich. Durch die Verbindung von Verwaltungsgruppen stehen folgende Zusatzdienste zur Verfügung: Konsolidierte Überwachungs- und Warnfunktionen für mehr als 6.000 Agents Konsolidierte vertrauensgrenzenübergreifende Überwachungsfunktionen Operations Manager 2007-Serverrollen Diese Konfiguration unterstützt alle Operations Manager-Serverrollen und nutzt das Operations Manager Connector Framework, um die bidirektionale Kommunikation zwischen den verbundenen und lokalen Gruppen zu ermöglichen. Einschränkungen Operations Manager 2007 bietet keine Unterstützung für die Datenkommunikation zwischen gleichberechtigten Verwaltungsgruppen (Peer-Gruppen). Nur die hierarchische Konfiguration wird unterstützt, wobei die Kommunikation über die lokale Gruppe zu den verbundenen Gruppen möglich ist. Mehrere Ebenen, in denen eine Verwaltungsgruppe gleichzeitig eine lokale und eine verbundene Gruppe sein kann, werden nicht unterstützt. Übliche Anwendungen Dieses Bereitstellungsszenario empfiehlt sich, wenn aufgrund geschäftlicher oder IT-technischer Anforderungen die Verwaltungsgruppen aufgeteilt werden müssen, gleichzeitig aber eine konsolidierte Sicht auf die überwachte Gesamtaktivität und eine konsolidierte Verwaltung der betreffenden Daten erforderlich ist. Verwendete Ports Zusätzlich zu allen Kommunikationskanälen, die in der Konfiguration mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe genutzt werden, erfordert diese Bereitstellung eine Kommunikation zwischen dem Stammverwaltungsserver der lokalen Gruppe und dem Stammverwaltungsserver der verbundenen Gruppe über TCP 5724. Eine vollständige Liste mit den durch Operations 21 Manager 2007 genutzten Ports und Informationen zu entsprechenden Konfigurationsoptionen finden Sie im Thema "Operations Manager 2007 Supported Configurations" (Unterstützte Konfigurationen in Operations Manager 2007) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86539). Umgebungsvoraussetzungen für Operations Manager 2007 In diesem Abschnitt wird erläutert, welche Infrastruktur bei Ihnen vorhanden sein muss und welche anderen Faktoren Sie vor Ausführen der Operations Manager 2007Voraussetzungsprüfung berücksichtigen müssen. Inhalt dieses Abschnitts Info über die Umgebungsvoraussetzungen für Operations Manager 2007 Beschreibt die Umgebungsvoraussetzungen, die vor der Installation von Operations Manager 2007-Komponenten erfüllt werden müssen. Infrastruktur Beschreibt die Voraussetzungen und Probleme, die Sie sich vor dem Beginn der Installation von Operations Manager 2007 vergegenwärtigen sollten. Überlegungen zur Sicherheit Beschreibt Faktoren der High-Level-Sicherheit, die beachtet werden müssen. Überwachung durch Agents und ohne Agents Beschreibt die Umgebungsvoraussetzungen für das Bereitstellen von Agents zum Überwachen von Geräten und für das Bereitstellen von Überwachung ohne Agents. Info über die Umgebungsvoraussetzungen für Operations Manager 2007 Es gibt zwei Kategorien von Voraussetzungen, die vor der Installation jedweder Operations Manager 2007-Komponente erfüllt werden müssen. Eine Kategorie sind die Elemente, die während des Setups durch den Prerequisite Viewer überprüft werden. Das Tool Prerequisite Viewer zielt auf den Server ab, auf dem das Setup ausgeführt wird, und überprüft, ob die notwendigen Komponenten und die erforderliche Konfiguration für die von Ihnen zugedachte Rolle vorhanden sind. 22 Die zweite Kategorie besteht aus Elementen außerhalb der Reichweite des Prerequisite Viewers. Dazu zählen beispielsweise die Domänen- oder Gesamtstrukturfunktionsebene für Active Directory oder die Verfügbarkeit einer Zertifizierungsstelle für die Ausgabe der Zertifikate, die für die Bereitstellung von Agents und Gatewayservern über die Vertrauensgrenzen hinweg erforderlich sind. In diesem Abschnitt wird die zweite Kategorie der Voraussetzungen behandelt, die viel umfangreicher ist, da sie sich auf die komplette Umgebung erstreckt, in der Operations Manager betrieben werden soll. Die Umgebung, in der Operations Manager ausgeführt werden soll, muss ordnungsgemäß vorbereitet werden, damit eine problemlose Bereitstellung und eine akkurate Funktionsweise sichergestellt sind. Da sich Änderungen an der Umgebung nicht nur auf die Funktionsweise von Operations Manager beziehen, müssen Sie mit äußerster Sorgfalt vorgehen, bevor Sie weitreichende Änderungen vornehmen. Die Voraussetzungen werden in einheitlichem Format dargestellt, mit jeweils szenario-spezifischen Hervorhebungen. Weitere Informationen zu Design- und Umgebungsentscheidungen finden Sie im Operations Manager 2007-Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=104550. Siehe auch Überlegungen zur Sicherheit Unterstützte Konfigurationen in Operations Manager 2007 Infrastruktur In diesem Abschnitt werden die Voraussetzungen und Probleme im Zusammenhang mit Active Directory-Domänendienst (AD DS) und Domain Name System (DNS) beschrieben, mit denen Sie sich vor Beginn der Installation von Operations Manager 2007 auseinandersetzen sollten. Active Directory-Domänendienst Für eine Reihe von Diensten wird Operations Manager 2007 durch AD DS unterstützt. Dazu zählen Definition von Sicherheitsprinzipien, Zuweisung von Rechten, Authentifizierung und Autorisierung. Bei der Computer- und Dienstermittlung werden durch Operations Manager Abfragen an AD DS gesendet. Zudem kann AD DS zum Speichern und Verteilen von AgentKonfigurationsinformationen genutzt werden. Für eine ordnungsgemäße Funktionsweise von Operations Manager müssen die Integrität von AD DS und dem unterstützenden Dienst, DNS, sowie eine bestimmte Mindestkonfiguration gewährleistet sein. Domänenfunktionsebene Windows Server Active Directory kann auf verschiedenen Funktionsebenen betrieben werden. Diese Ebenen unterscheiden sich durch die Version des Windows Server-Betriebssystems, das auf den in der Domäne vorhandenen Domänencontrollern zugelassen ist. Für Operations Manager 2007 gelten folgende Anforderungen für die Domänenfunktionsebene: Windows 2000 pur, Windows Server 2003-interim oder Windows Server 2003. Auch die Domänenfunktionsebene von Windows Server 2008 wird unterstützt. Für eine ordnungsgemäße 23 Funktionsweise von Operations Manager müssen Sie die Domänenfunktionsebene überprüfen und mindestens auf Windows 2000 pur heraufstufen. Weitere Informationen zum Vorgehen finden Sie unter "Heraufstufen der Domänenfunktionsebene" (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86313). Hinweis Gehen Sie beim Heraufstufen einer Domänenfunktionsebene sehr umsichtig vor, da der Vorgang nicht umgekehrt werden kann. Sollten zudem Domänencontroller für niedrigere Ebenen vorhanden sein, wird deren Funktion beeinträchtigt. Gesamtstrukturfunktionsebene Die Gesamtstrukturfunktionsebene entspricht insofern der Domänenfunktionsebene, als dass eine Betriebssystem-Mindestebene für Domänencontroller innerhalb der Gesamtstruktur eingerichtet werden muss. Nachdem dies erfolgt ist, können Domänencontroller mit darunterliegender Betriebssystemebene aus niedrigeren Funktionsebenen nicht in die Gesamtstruktur eingebracht werden. Für Operations Manager ist die Gesamtstrukturfunktionsebene nicht erforderlich; wenn die Gesamtstrukturfunktionsebene jedoch auf der Standardebene Windows 2000 belassen wird, sind in Ihrer Gesamtstruktur möglicherweise Domänen vorhanden, die nicht die Mindestanforderungen für die Domänenfunktionsebene erfüllen. DNS DNS muss zur Unterstützung von AD DS installiert sein und sich in einem fehlerfreien Integritätsstatus befinden. Abgesehen von der bestehenden AD DS-Abhängigkeit müssen für Operations Manager keine speziellen DNS-Anforderungen erfüllt werden. Überlegungen zur Sicherheit Die meiste Arbeit bei der Vorbereitung der Umgebung für Operations Manager 2007 entfällt auf sicherheitsrelevante Aufgaben. In diesem Abschnitt erhalten Sie eine groben Überblick über diese Aufgaben; detailliertere Informationen finden Sie im Operations Manager 2007Sicherheitshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=129499 Die Vorbereitung der sicherheitsrelevanten Aufgaben umfasst Folgendes: Verstehen, Planen und Vorbereiten der Überwachung über Vertrauensgrenzen hinweg Verstehen, Planen und Vorbereiten der Überwachung von UNIX- oder Linux-Computern Planen und Vorbereiten der benötigten Dienstkonten, Benutzerkonten und Sicherheitsgruppen Verstehen und Vorbereiten der für Ihren Entwurf erforderlichen Netzwerkports 24 Vertrauensgrenzen Active Directory-Domänen bilden die Basiseinheit einer Kerberos-Vertrauensgrenze für Operations Manager. Diese Grenze wird automatisch auf andere Domänen im selben Namespace (in derselben Active Directory-Struktur) erweitert sowie über transitive Vertrauensstellungen auf Domänen, die sich in unterschiedlichen Active Directory-Strukturen aber derselben Active Directory-Gesamtstruktur befinden. Die Vertrauensgrenze kann durch Verwendung von Gesamtstruktur-übergreifenden Vertrauensstellungen auch auf Domänen in unterschiedlichen Active Directory-Gesamtstrukturen erweitert werden. Kerberos Das Kerberos-Authentifizierungsprotokoll, das von Domänencontrollern ab Windows 2000 unterstützt wird, kann nur innerhalb der Vertrauensgrenze verwendet werden. KerberosAuthentifizierung ist ein Mechanismus, der zur Durchführung der gegenseitigen Operations Manager 2007-Agent/Server-Authentifizierung verwendet wird. Die gegenseitige Agent/ServerAuthentifizierung ist in Operations Manager 2007 für die gesamte Agent/Server-Kommunikation vorgeschrieben. Eine Operations Manager-Verwaltungsgruppe kann zwar Ermittlung und Überwachung außerhalb der eigenen Kerberos-Vertrauensgrenze durchführen. Da jedoch das Standardauthentifizierungsprotokoll für Windows-basierte Computer, die keiner Active DirectoryDomäne angeschlossen sind, NTLM ist, muss für die gegenseitige Authentifizierung ein anderer Mechanismus verwendet werden. Dies erfolgt durch den Austausch von Zertifikaten zwischen Agents und Servern. Zertifikate Wenn eine Operations Manager 2007-Kommunikation über Vertrauensgrenzen hinweg erfolgen soll, z. B. wenn ein Server, den Sie überwachen möchten, sich in einer anderen, nicht vertrauenswürdigen Active Directory-Domäne als die Verwaltungsgruppe befindet, die die Überwachung ausführt, können Zertifikate verwendet werden, um die Anforderung der gegenseitigen Authentifizierung zu erfüllen. Durch manuelle Konfiguration können Sie Zertifikate erhalten und den Computern sowie den darauf ausgeführten Operations Manager-Diensten zuweisen. Wird ein Dienst gestartet, der mit einem Dienst auf einem anderen Computer kommunizieren muss, und versucht er, die Authentifizierung vorzunehmen, werden die Zertifikate ausgetauscht, und die gegenseitige Authentifizierung wird vorgenommen. Wichtig Die zu diesem Zweck verwendeten Zertifikate müssen letztendlich derselben Stammzertifizierungsstelle vertrauen. Weitere Informationen zu Bezug und Verwendung von Zertifikaten zur gegenseitigen Authentifizierung finden Sie unter Bereitstellen eines Gatewayservers im Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe. 25 Zertifizierungsstelle Um die erforderlichen Zertifikate zu erhalten, benötigen Sie Zugriff auf eine Zertifizierungsstelle. Dies kann entweder Microsoft Zertifikatsdienste oder ein Fremdanbieter-Zertifizierungsdienst wie VeriSign sein. Microsoft Zertifikatsdienste Es gibt vier Arten von Microsoft-Zertifizierungsstellen: Stammzertifizierungsstelle des Unternehmens Untergeordnete Zertifizierungsstelle des Unternehmens Eigenständige Stammzertifizierungsstelle Eigenständige untergeordnete Zertifizierungsstelle Die beiden Arten von Unternehmenszertifizierungsstellen erfordern Active DirectoryDomänendienste, die eigenständigen Zertifizierungsstellen nicht. Beide Arten von Zertifizierungsstellen können die erforderlichen Zertifikate für die gegenseitige Agent/ServerAuthentifizierung über Vertrauensgrenzen hinweg herausgeben. Üblicherweise besteht eine Zertifizierungsstelleninfrastruktur aus einer Stammzertifizierungsstelle, die die eigenen Zertifikate signiert und sich selbst zertifiziert, sowie einer oder mehreren untergeordneten Zertifizierungsstellen, die von der Stammzertifizierungsstelle zertifiziert werden. Die Zertifikate werden bei den untergeordneten Zertifizierungsstellenserver angefordert, während der Stammzertifizierungsstellen-Server offline geschaltet ist und als Sicherung dient. Weitere Informationen zum Entwurf von Zertifikaten finden Sie unter "Unternehmensentwurf für Zertifikatdienste (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86400) und im Thema "Zertifikate" in der Operations Manager 2007-Hilfe. Überwachen von UNIX- und Linux-Computern Operations Manager 2007 R2 kann UNIX- und Linux-Computer überwachen. Da UNIX- und Linux-Computer nicht Teil der Active Directory-Domäne sind, in der sich die Verwaltungsgruppe befindet, wird eine Variante der oben behandelten Zertifikatmethode gegenseitiger Authentifizierung verwendet. Einrichten der gegenseitigen Authentifizierung mit UNIX- und Linux-Computern Sie verwenden den Ermittlungs-Assistenten, um UNIX- und Linux-Computer zu finden und als verwaltete Objekte zur Verwaltungsgruppe hinzuzufügen. Während der Ausführung des Ermittlungs-Assistenten lässt Operations Manager die ermittelten UNIX- und Linux-Computer ein selbstsigniertes Zertifikat generieren, das zur gegenseitigen Authentifizierung mit dem Verwaltungsserver verwendet wird. Die Prozesse Generieren, Signieren und Austauschen von Zertifikaten funktionieren bei aktivierter SSH-Ermittlung folgendermaßen: 1. Der Prozess des Ermittlungs-Assistenten auf dem Verwaltungsserver lässt den UNIX- oder Linux-Computer ein selbstsigniertes Zertifikat generieren. 26 2. Der ermittelnde Verwaltungsserver gibt eine Zertifikatsanforderung an den UNIX- oder LinuxComputer heraus. 3. Der UNIX- oder Linux-Computer gibt das Zertifikat an den Veraltungsserver zurück. 4. Der ermittelnde Verwaltungsserver erstellt ein Schlüsselpaar und ein eigenes selbstsigniertes Zertifikat. Der Verwaltungsserver generiert nur beim Ermitteln des ersten UNIX- oder LinuxComputers ein Schlüsselpaar und ein selbstsigniertes Zertifikat. Der Verwaltungsserver importiert dann das eigene Zertifikat in seinen vertrauenswürdigen Zertifikatspeicher. Der ermittelnde Verwaltungsserver signiert anschließend das UNIX- oder Linux-Zertifikat mit seinem privaten Schlüssel. Bei jeder nachfolgenden Signierung von UNIX- oder LinuxComputerzertifikaten durch den Verwaltungsserver wird der bei der ersten Signierung generierte private Schlüssel des Verwaltungsservers wiederverwendet. 5. Der ermittelnde Verwaltungsserver gibt dann eine Put-Zertifikatsanforderungen heraus, die das jetzt vom Verwaltungsserver signierte Zertifikat zurück auf den UNIX- oder LinuxComputer ablegt, der das Zertifikat ursprünglich generiert hat. Die Kommunikationsschicht des UNIX- oder Linux-Computers wird anschließend neu gestartet, damit das neue vom UNIX-\Linux-Computer generierte Zertifikat aktiv wird. 6. Wenn der Verwaltungsserver jetzt die Authentifizierung des UNIX- oder Linux-Computers fordert, stellt der UNIX- oder Linux-Computer dem Verwaltungsserver das vertrauenswürdige Zertifikat bereit, und der Verwaltungsserver liest die Signatur auf dem vorgelegten Zertifikat, überprüft, ob er dieser Signatur vertraut (weil die Signatur dem im eigenen vertrauenswürdigen Zertifikatspeicher gespeicherten privaten Schlüssel entspricht), und akzeptiert das Zertifikat als Beweis dafür, dass es sich wirklich um den erwarteten UNIX-oder LINUX-Computer handelt. 7. Der ermittelnde Verwaltungsserver verwendet die im entsprechenden ausführenden Profil konfigurierten UNIX- oder Linux-Anmeldeinformationen für die eigene Authentifizierung gegenüber dem UNIX- oder Linux-Computer. Weitere Details finden Sie im Abschnitt "Planen der ausführenden Profile für UNIX oder Linux". Wichtig Die oben stehende Reihenfolge von Vorgängen trifft auf die UNIX- oder Linux-Ermittlung auf niedriger Sicherheitsstufe zu. Empfehlungen für die Hochsicherheitsversion finden Sie im Operations Manager 2007-Sicherheitshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=129499. Planen der ausführenden Profile für UNIX- oder Linux Sobald der UNIX- oder Linux-Computer vom ermittelnden Verwaltungsserver verwaltet wird, beginnt die Ausführung von Management Pack-Ermittlung und -Workflows. Bei diesen Workflows ist für eine erfolgreiche Durchführung die Verwendung von Anmeldeinformationen erforderlich. Die ausführenden Profile enthalten diese Anmeldeinformationen sowie Angaben dazu, auf welche Objekte, Klassen oder Gruppen sie angewendet und an welche Computer sie verteilt werden. Es gibt zwei ausführende Profile, die beim Import der UNIX-Management Packs in Ihre Verwaltungsgruppe importiert werden: 27 Unix-Aktionskonto-Profil: Dieses ausführende Profil und die zugeordneten UNIX- oder LinuxAnmeldeinformationen werden auf vorgesehenen UNIX- oder Linux-Computern für Aktivitäten mit niedriger Sicherheitsstufe verwendet. Privilegiertes Unix-Konto-Profil: Dieses ausführende Profil und die zugeordneten UNIX- oder Linux-Anmeldeinformationen werden für Aktivitäten verwendet, die durch eine höhere Sicherheitsstufe geschützt werden und daher auf dem UNIX- oder Linux-Computer ein Konto mit höherer Berechtigungsstufe erfordern. Dies kann (muss aber nicht) das Stammkonto sein. Für einen ordnungsgemäßen Betrieb müssen Sie diese Profile mit den entsprechenden UNIXoder Linux-Computeranmeldeinformationen für die Management Pack-Workflows konfigurieren, die diese verwenden. Weitere Informationen zu ausführenden Konten und ausführenden Profilen finden Sie unter "Ausführende Profile und ausführende Konten in Operations Manager 2007" in der Produkthilfe. Konten und Gruppen Über die Lebensdauer Ihrer Operations Manager-Bereitstellung werden Sie wahrscheinlich viele Konten und Sicherheitsgruppen benötigen. Während des Operations Manager-Setups werden Sie nur aufgefordert, vier Konten festzulegen. Bei der Planung von rollenbasierten Sicherheitszuordnungen, Benachrichtigungen und alternativen Anmeldeinformationen zum Ausführen von Prozessen sollten Sie über die Einrichtung weiterer Konten nachdenken. Anleitungen zur Planung rollenbasierter Sicherheitszuweisungen finden Sie im Operations Manager 2007-Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=104550. Rollenbasierte Sicherheitskonten und -gruppen Operations Manager steuert den Zugriff auf überwachte Gruppen, Tasks, Ansichten und administrative Funktionen über die Zuweisung von Benutzerkonten zu Rollen. Eine Rolle in Operations Manager ist die Kombination aus Profiltyp (Operator, erweiterter Operator, Administrator) und Bereich (auf welche Daten die Rolle Zugriff hat). Typischerweise werden Active Directory-Sicherheitsgruppen Rollen zugeordnet, und anschließend werden einzelne Konten diesen Gruppen zugewiesen. Planen Sie vor der Bereitstellung die Active DirectorySicherheitsgruppen, die zu diesen hinzugefügt werden können, sowie alle benutzererstellten Rollen, so dass Sie dann einzelne Benutzerkonten zu den Sicherheitsgruppen hinzufügen können. Operations Manager stellt die folgenden Rollendefinitionen standardmäßig bereit. Rollenname Profiltyp Profilbeschreibung Rollenbereich Operations ManagerAdministratoren: Werden beim Setup erstellt; können nicht gelöscht werden; müssen eine Administrator Verfügt über vollständige Berechtigungen für Operations Manager; eine Bereichsdefinition Vollständiger Zugriff auf alle Daten, Dienste, Verwaltungsund 28 Rollenname Profiltyp oder mehrere globale Gruppen enthalten. Profilbeschreibung Rollenbereich für das Entwurfstools Administratorprofil wird von Operations nicht unterstützt. Manager Erweiterte Operations Manager-Operatoren: Werden beim Setup erstellt; gelten für alle Bereiche; können nicht gelöscht werden. Erweiterter Operator Verfügt über eingeschränkten Zugriff zum Ändern der Operations ManagerKonfiguration; kann Außerkraftsetzungen von Regeln erstellen; überwacht Ziele oder Gruppen von Zielen innerhalb des konfigurierten Bereichs. Zugriff auf alle aktuell vorhandenen und zukünftig importierten Gruppen, Ansichten und Tasks Operations ManagerAutoren: Werden beim Setup erstellt; gelten für alle Bereiche; können nicht gelöscht werden. Autor Kann Tasks, Regeln, Monitore und Ansichten innerhalb des konfigurierten Bereichs erstellen, bearbeiten und löschen. Zugriff auf alle aktuell vorhandenen und zukünftig importierten Gruppen, Ansichten und Tasks Operations ManagerOperatoren: Werden beim Setup erstellt; gelten für alle Bereiche; können nicht gelöscht werden. Operator Kann innerhalb des konfigurierten Bereichs mit Warnungen interagieren, Tasks ausführen und auf Ansichten zugreifen. Zugriff auf alle aktuell vorhandenen und zukünftig importierten Gruppen, Ansichten und Tasks Schreibgeschützte Operations ManagerOperatoren: Werden beim Setup erstellt; gelten für alle Bereiche; können nicht gelöscht werden. Schreibgeschützter Operator Kann innerhalb des konfigurierten Bereichs Warnungen anzeigen und auf Ansichten zugreifen. Zugriff auf alle aktuell vorhandenen und zukünftig importierten Gruppen und Ansichten 29 Rollenname Profiltyp Profilbeschreibung Rollenbereich Operations ManagerBericht-Operatoren: Werden beim Setup erstellt; gelten für alle Bereiche. Bericht-Operator Kann innerhalb des konfigurierten Bereichs Berichte anzeigen. Gilt für alle Bereiche. Operations ManagerBerichtSicherheitsadministrator: Integriert SQL Reporting Services-Sicherheit in Operations ManagerBenutzerrollen; ermöglicht Operations ManagerAdministratoren, den Zugriff auf Berichte zu steuern; Bereichsdefinition nicht möglich. BerichtSicherheitsadministrator Ermöglicht die Integration der SQL Server Reporting Services-Sicherheit in Operations ManagerRollen. Kein Bereich Sie können die Active Directory-Sicherheitsgruppen oder einzelne Konten zu jeder dieser vordefinierten Rollen zuordnen. Dadurch erhalten die einzelnen Benutzer die Berechtigungen der jeweiligen Rollen für die Objekte des festgelegten Bereichs. Hinweis Die vordefinierten Rollen gelten für alle Bereiche, und bieten Zugriff auf alle Gruppen, Ansichten und Tasks (außer für den Bericht-Sicherheitsadministrator). Operations Manager ermöglicht Ihnen außerdem, benutzerdefinierte Rollen basierend auf den Profilen "Operator", "Schreibgeschützter Operator", "Autor" und "Erweiterter Operator" zu erstellen. Beim Erstellen der Rolle können Sie die Bereiche von Gruppen, Tasks und Ansichten, auf die die Rolle zugreifen kann, weiter einschränken. Sie können z. B. eine Rolle mit dem Namen "Exchange-Operator" erstellen, und den Bereich auf Exchange-bezogene Gruppen, Ansichten und Tasks beschränken. Benutzerkonten, die dieser Rolle zugewiesen werden, können Aktionen auf Operatorebene nur für Exchange-bezogene Objekte ausführen. Wichtig Sie sollten unbedingt eine Domänensicherheitsgruppe für die Operations ManagerAdministratorrolle erstellen; diese muss bei der ersten Setupausführung für eine Verwaltungsgruppe vorhanden sein. 30 Benachrichtigungskonten und -gruppen Benutzer in Ihrem Unternehmen, die häufig mit Operations Manager interagieren, beispielsweise ein Exchange-Administrator, der der Rolle "Exchange-Operator" angehört, benötigen eine Möglichkeit, neue Warnungen zu erkennen. Dazu müssen sie entweder selbst die Betriebskonsole auf neue Warnungen überprüfen, oder der Operations Manager informiert sie über unterstützte Kommunikationskanäle über Warnungen. Operations Manager unterstützt Benachrichtigungen per E-Mail, Instant Messaging, Short Message Service oder Pager. Benachrichtigungen über die Dinge, die die Rolle wissen muss, gehen an die in Operations Manager festgelegten Empfänger. Ein Operations Manager-Empfänger ist lediglich ein Objekt mit einer gültigen Adresse, unter der die Benachrichtigung empfangen wird, z. B. eine SMTPAdresse für E-Mail-Benachrichtigungen. Daher macht es Sinn, Rollenzuweisungen mit Benachrichtigungsgruppen-Mitgliedschaften über eine E-Mail-aktivierte Sicherheitsgruppe zu kombinieren. Erstellen Sie beispielsweise eine Sicherheitsgruppe "Exchange-Administratoren", und weisen Sie dieser Gruppe Benutzer zu, die über Kenntnisse und Berechtigungen zum Korrigieren von Problemen in Exchange verfügen. Weisen Sie diese Sicherheitsgruppe einer benutzererstellten Exchange-Administratorrolle zu, sodass sie Zugriff auf die Daten erhält und E-Mail-aktiviert ist. Erstellen Sie dann einen Empfänger unter Verwendung der SMTP-Adresse der E-Mail-aktivierten Sicherheitsgruppe. Dienstkonten Zum Zeitpunkt der Bereitstellung müssen die folgenden Dienstkonten funktionsbereit sein. Wenn Sie Domänenkonten verwenden, und für Ihr Domänen-Gruppenrichtlinienobjekt (GPO) die Standard-Kennwortablaufrichtlinie auf Erforderlich festgelegt ist, müssen Sie entweder die Kennwörter für die Dienstkonten entsprechend dem Zeitplan ändern, wartungsarme Systemkonten verwenden oder die Konten so konfigurieren, dass die Kennwörter niemals ablaufen. Kontoname Erforderlich wenn Verwendet für Wartungsarm Hohe Sicherheit VerwaltungsserverAktionskonto Verwaltungsservers etup Sammeln von Anbieterdaten, Ausführen von Antworten Lokales System Domänenkonto mit niedrigen Berechtigunge n SDK- und Verwaltungsservers Konfigurationsdienstk etup onto Schreiben in Betriebsdatenb ank, Ausführen von Diensten Lokales System Domänenkonto mit niedrigen Berechtigunge n Lokales Administratorkonto für Zielgeräte Ermittlung und Pushen der Agentinstallation Installieren von Agents Domänen- oder lokales Administratorko nto Domänen- oder lokales Administratorko nto Agentaktionskonto Ermittlung und Sammeln von Lokales Domänenkonto 31 Kontoname Erforderlich wenn Verwendet für Wartungsarm Hohe Sicherheit Pushen der Agentinstallation Informationen und Ausführen von Antworten auf verwalteten Computern System mit niedrigen Berechtigunge n Data WarehouseAktionskonto für Schreibvorgänge Berichtsserversetup Schreiben in die Berichterstattun gs-Data WarehouseDatenbank Domänenkonto mit niedrigen Berechtigunge n Domänenkonto mit niedrigen Berechtigunge n Datenlesekonto Berichtsserversetup Abfragen der SQL Reporting ServicesDatenbank Domänenkonto mit niedrigen Berechtigunge n Domänenkonto mit niedrigen Berechtigunge n Ausführung als Konten Agents auf überwachten Computern können Tasks, Module und Monitore bei Bedarf sowie als Reaktion auf vordefinierte Bedingungen ausführen. Standardmäßig werden alle Tasks unter Verwendung der Anmeldeinformationen des Agentaktionskontos ausgeführt. In einigen Fällen verfügt das Agentaktionskonto möglicherweise nicht über die benötigten Rechte und Berechtigungen zum Ausführen einer bestimmten Aktion auf dem Computer. Operations Manager unterstützt die Ausführung von Tasks durch Agents im Kontext eines alternativen Satzes von Anmeldeinformationen, einem so genannten ausführenden Konto. Ein ausführendes Konto ist ein Objekt, das wie ein Empfänger in Operations Manager erstellt und einem Active Directory-Benutzerkonto zugeordnet wird. Dann wird ein ausführendes Profil verwendet, das das ausführende Konto einem bestimmten Computer zuordnet. Wenn eine Regel, eine Task oder ein Monitor, die/der einem ausführenden Profil während der Entwicklung eines Management Packs zugeordnet wurde, auf dem Zielcomputer ausgeführt werden muss, geschieht dies unter Verwendung des angegebenen ausführenden Kontos. Standardmäßig stellt Operations Manager eine Reihe von ausführenden Konten und ausführenden Profilen bereit, und Sie können bei Bedarf weitere erstellen. Sie können auch die Active Directory-Anmeldeinformationen ändern, denen ein ausführendes Konto zugeordnet ist. Zu diesem Zweck müssen zusätzliche Active Directory-Anmeldeinformationen geplant, erstellt und gepflegt werden. Sie sollten diese Konten in Bezug auf Kennwortablauf, Active DirectoryDomänendienste, Speicherort und Sicherheit wie Dienstkonten behandelt. Sie müssen mit Management Pack-Autoren bei der Entwicklung von Anfragen nach ausführenden Konten zusammenarbeiten. Weitere Informationen finden Sie im Operations Manager 2007-Sicherheitshandbuch. 32 Überwachung durch Agents und ohne Agents In diesem Abschnitt werden die umgebungsspezifischen Voraussetzungen für Geräte beschrieben, auf denen Agents installiert werden sollen, sowie für Geräte, deren Überwachung ohne Agents erfolgt. Clients mit installierten Agents Zu den drei Hauptaktivitäten im Rahmen der Agent-Verwaltung zählen die Ermittlung von Zielgeräten, die Bereitstellung oder Installation von Agents für diese Geräte sowie die kontinuierliche Verwaltung der Agents. Für Agents außerhalb einer Vertrauensgrenze müssen ein wenig mehr Voraussetzungen erfüllt werden als für Agents, die sich innerhalb einer Vertrauensgrenze befinden. Agents innerhalb einer Vertrauensgrenze Ermittlung Die Ermittlung erfordert, dass TCP-Port 135 (RPC), der RPC-Portbereich und TCP-Port 445 (SMB) offen bleiben und dass der SMB-Dienst aktiviert wurde. Standardmäßig erfolgen bei UNIX/Linux-Computern die Ermittlung und Verwaltung über TCP 1270 und die Problembehebung und Diagnoseermittlung über SSH, TCP 22. Die Ermittlung und Bereitstellung über SSH, standardmäßig über TCP-Port 22, kann ebenfalls aktiviert werden, damit eine Installation der WSMAN-Kommunikationsschicht auf dem ermittelten UNIX-/Linux-Computer durch Operations Manager 2007 R2 möglich ist. Installation Nach der Ermittlung eines Zielgeräts kann die Bereitstellung eines entsprechenden Agents erfolgen. Voraussetzungen für die Agent-Installation: Öffnen der RPC-Ports (Remote Procedure Call) - beginnend mit der Endpunktzuordnung TCP 135 - und des SMB-Ports (Server Message Block) TCP/UDP 445. Aktivieren der Datei- und Druckerfreigabe für Microsoft-Netzwerke und des Clients für Microsoft-Netzwerke (dadurch wird sichergestellt, dass der SMB-Port aktiviert ist). Falls aktiviert, müssen die Windows-Firewall-Gruppenrichtlinieneinstellungen für die Optionen Remoteverwaltungsausnahme zulassen und Ausnahme für Datei- und Druckerfreigabe zulassen unter Unerbetene eingehende Nachrichten zulassen von: auf die IP-Adresse und Subnetze des primären und sekundären Verwaltungsservers für den Agent eingestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unter How to Configure the Windows Firewall to Enable Management of Windows-Based Computers from the Operations Manager 2007 Operations Console (Konfigurieren der Windows-Firewall, um die Verwaltung Windowsbasierter Computer mit der Betriebskonsole in Operations Manager 2007 zu ermöglichen). Ein Benutzerkonto mit lokalen Administratorrechten auf dem Zielcomputer. Windows Installer 3.1 Weitere Informationen zur Installation finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 893803 (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86322). Microsoft Core XML Services (MSXML) 6, zu finden im Unterverzeichnis \msxml des Operations Manager-Produktinstallationsmediums. 33 Hinweis Bei Nichtvorhandensein sein wird MSXML 6 per Push-Agentinstallation auf dem Zielgerät installiert. Kontinuierliche Verwaltung Für die kontinuierliche Verwaltung müssen TCP-Port 135 (RPC), der RPC-Portbereich und TCP 445-Port (SMB) offen und der SMB-Dienst aktiviert bleiben. Agents außerhalb einer Vertrauensgrenze Die umgebungsspezifischen Voraussetzungen für Agents außerhalb der Vertrauensgrenze entsprechen, mit einigen Zusätzen, jenen für Agents innerhalb einer Vertrauensgrenze. Da auf dem Gerät die Installation eines Agents stattfinden wird, bleiben die Anforderungen für Software, Dienste und Ports gleich. Nachdem jedoch keine zugrunde liegende Infrastruktur zur Unterstützung der Kerberos-Authentifizierung vorhanden ist, müssen auf beiden Seiten der Verbindung Zertifikate verwendet werden. Zur Vereinfachung der vertrauensgrenzenübergreifenden Konfiguration können Sie innerhalb der gleichen Vertrauensgrenze, in der sich das zu überwachende Gerät befindet, einen Operations Manager-Gatewayserver installieren. Der Gatewayserver agiert als Proxy, so dass die gesamte Kommunikation zwischen dem Verwaltungsserver und den Agents durch den Gatewayserver geleitet wird. Die Kommunikation erfolgt über einen zentralen Port, TCP 5723, und erfordert Zertifikate auf dem Verwaltungsserver und dem Gatewayserver. Darüber hinaus führt das Gateway Ermittlung und Installation aus und leitet den laufenden Verwaltungsdatenverkehr im Auftrag des Verwaltungsservers an die Agents. Der Einsatz von Gatewayservern reduziert die Menge des Netzwerkverkehrs und ist damit in Situationen mit geringer Bandbreite eine nützliche Option. Gatewayserver können auch UNIX-/Linux-Computer ermitteln und verwalten. Dies erfolgt über TCP-Port 1270 und bei Bedarf über SSH TCP-Port 22. Dieser Port ist konfigurierbar. Weitere Informationen zur Gatewayserver-Konfiguration finden Sie unter Bereitstellen eines Gatewayservers im Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe. Manuell installierte Agents Die Ermittlung wird nicht für manuell installierte Agents durchgeführt, daher sind die Anforderungen geringer. Überwachung ohne Agent Die Überwachung von Geräten ohne Agent wird entweder über einen Verwaltungsserver oder über ein anderes Gerät mit Agent, das dann als Proxyagent bezeichnet wird, durchgeführt. Ein ohne Agent verwaltetes Gerät darf nicht durch eine Firewall von seinem entsprechenden Verwaltungsserver oder Proxyagent getrennt werden, da die Überwachung über RPC erfolgt. Das Aktionskonto des für die Überwachung zuständigen Agents muss auf dem überwachten Gerät über lokale Administratorrechte verfügen. 34 Bereitstellen von Operations Manager 2007Szenarien Dieser Abschnitt enthält ausführliche Verfahren zum Installieren der einzelnen Bereitstellungsszenarien. Inhalt dieses Abschnitts SQL Server für Operations Manager 2007 Beschreibt die SQL Server-Elemente, die vor dem Bereitstellen von Operations Manager 2007 R2 zu beachten sind. Bereitstellen des Szenarios mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe Enthält schrittweise Anleitungen zum Installieren dieses Szenarios. Bereitstellen des Szenarios mit mehreren Servern und nur einer Verwaltungsgruppe Enthält schrittweise Anleitungen zum Installieren dieses Szenarios. Bereitstellen des Szenarios mit verbundenen Verwaltungsgruppen Enthält schrittweise Anleitungen zum Installieren dieses Szenarios. Ziel dieses Abschnitts ist es, Ihnen zu vermitteln, wie Operations Manager in den drei beschriebenen Szenarien bereitgestellt wird. Die Bereitstellungsszenarien sind als typische Beispiele von Operations Manager 2007-Infrastrukturen anzusehen, die entsprechend Ihren betrieblichen und IT-Anforderungen modifiziert und angepasst werden können. Jedes Bereitstellungsszenario baut auf dem vorhergehenden auf und ist genügend allgemein, sodass Sie mit nur sehr geringfügigen Modifikationen in der Lage sein werden, Operations Manager in einer Vielzahl von Umgebungen mit unterschiedlichen betrieblichen Anforderungen zu installieren. Vor der Bereitstellung Sie sollten einen Entwurfsplan zur Hand haben. Weitere Informationen zum Entwickeln eines Entwurfsplans finden Sie im Operations Manager 2007-Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=104550. Falls es sich um etwas anderes als eine zeitweilige Installation zum Prüfen in einer Testumgebung handelt, sollten Sie die Bereitstellung unbedingt zuvor in einer Testumgebung installiert und geprüft haben. 35 Lesen Sie das gesamte Hintergrundmaterial oder absolvieren Sie eine Schulung zu Operations Manager 2007. Weitere Informationen finden Sie im Operations Manager 2007Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=104550. SQL Server für Operations Manager 2007 Dieser Abschnitt enthält Informationen über die Verwendung von Microsoft SQL Server zur Unterstützung von Operations Manager 2007 R2. Die Erläuterungen sind nicht als umfassende Anleitung für die Planung, Installation, Konfiguration und Optimierung von SQL Server vorgesehen; entsprechende Informationen finden Sie in der Onlinedokumentation zu Microsoft SQL Server 2005 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=146981 oder zu Microsoft SQL Server 2008 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=146980. Informationen zu den Mindestanforderungen in Bezug auf die Hardwarekonfiguration finden Sie im Thema "Operations Manager 2007 Supported Configurations" (Operations Manager 2007 unterstützte Konfigurationen) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86539). Auswählen einer SQL Server-Version Microsoft SQL Server liegt in fünf Editions vor: Express, Workgroup, Standard, Enterprise und Developer. Zur Unterstützung von Operations Manager 2007 ist davon nur die Standard- und die Enterprise-Edition in Betracht zu ziehen. Express-Edition: Bei dieser Edition liegt die maximale Datenbankgröße bei 4 GB. Sie ist für die Desktopentwicklung mit sehr kleinen Datasets vorgesehen. Die Express-Edition eignet sich als Ersatz von Microsoft Access-Datenbanken. Hinweis Die Verwendung einer Datenbank in Operations Manager 2007 R2, die von einer SQL Server 2005 Express-Edition aktualisiert wurde, wird nicht unterstützt und führt zum erfolglosen Abschluss der Voraussetzungsprüfung durch den Prerequisite Viewer. Workgroup-Edition: Diese Edition ist nur für 32-Bit-Betriebssysteme verfügbar und unterstützt nur 3 GB Speicher. Sie ist für Büroanwendungen auf Abteilungs- und Zweigstellenebene vorgesehen. Developer-Edition: Diese Edition ist nicht für den Einsatz in Produktionsumgebungen lizenziert. Standard-Edition: Diese Edition unterstützt sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Hardware, bis zu vier Mehrkernprozessoren, Speicher bis zum Limit, das vom Betriebssystem unterstützt wird, unbegrenzte Datenbankgröße sowie die Einrichtung von Failover-Clustern, den Protokollversand und die Datenbankspiegelung. Sie ist für umfangreiche Datasets und Produktionslasten vorgesehen. Enterprise-Edition: Diese Edition unterstützt sowohl 32-Bit- als auch 64-Bit-Hardware, eine unbegrenzte Anzahl an Mehrkernprozessoren, Speicher bis zum Limit, das vom Betriebssystem unterstützt wird, unbegrenzte Datenbankgröße sowie die Einrichtung von 36 Failover-Clustern für zwei oder mehr Knoten, den Protokollversand und die Datenbankspiegelung. Sie ist für die umfangreichsten und anspruchsvollsten Umgebungen mit Online-Transaktionsverarbeitung, Datenanalyse- und Data Warehousing-Systemen vorgesehen. Bei der ACS-Planung ist die SQL Server Enterprise-Edition die bevorzugte Version. Konfiguration des Datenträgersubsystems für SQL Server Die operative Datenbank von Operations Manager 2007, die standardmäßig den Namen "OperationsManager" trägt, ist die entscheidende Engstelle im Hinblick auf die Leistung. Mit der Geschwindigkeit des SQL Server-Datenträgersubsystems steigt die Operations ManagerLeistung an. Für Produktionssysteme empfiehlt sich RAID 0+1. RAID 0: Bei der Datenträgerkonfiguration wird Datenstriping verwendet, d. h. die Daten werden in über die Datenträger verteilten, dedizierten Blöcken gespeichert; dadurch wird eine hohe Leistung gewährleistet, doch besteht keine Fehlertoleranz. RAID 1: Bei der Datenträgerkonfiguration wird eine redundante Kopie des ausgewählten Datenträgers angelegt. Man nennt dies auch Datenträgerspiegelung. Hierdurch wird für Fehlertoleranz gesorgt, doch hat dies eine geminderte Schreibleistung zur Folge. RAID 5: Bei der Datenträgerkonfiguration wird Datenstriping verwendet, doch werden auch Paritätsinformationen gespeichert, um Fehlertoleranz zu gewährleisten. Mehrere Köpfe bieten eine höhere Leistung bei Lese- und Schreibvorgängen. RAID 0+1: Bei der Datenträgerkonfiguration kommt Datenstriping ohne Paritätsinformationen zum Einsatz, um die Leistung zu steigern, während durch Spiegelung für Fehlertoleranz gesorgt wird. Diese Variante ist die teuerste der gängigen Datenträgerkonfigurationen. Sie bietet eine bessere Leistung als RAID 5. Bewährte Methoden Vermeiden Sie es, die Datenbank-Datendateien auf dem gleichen Laufwerk abzulegen wie das Betriebssystem. Legen Sie Transaktionsprotokolle und Datenbank-Datendateien auf unterschiedlichen Laufwerken ab. Speichern Sie die TempDB-Datenbank auf einem eigenen Laufwerk. SQL Server-Version und Service Packs Stellen Sie sicher, dass auf allen Datenbankservern für die SQL Database Services-, Reporting Services- und Arbeitsstationskomponenten SQL Server 2005 SP1, SP2, SP3 oder höher installiert ist. Bei Verwendung der SQL Server 2008 Reporting Services müssen Sie eine Version verwenden, die nicht älter als SQL Server 2008 Reporting Services SP1 sein darf. Wenn Sie mit SQL Server 2005 SP1 arbeiten, müssen Sie zudem sicherstellen, dass für alle SQL Server-Komponenten, die von dem Server unterstützt werden sollen, die relevanten Hotfixes installiert wurden. Hinweise zum Installieren der Hotfixes finden Sie im Artikel "Cumulative Hotfix 37 Package (build 2153) for SQL Server 2005 Is Available" (Hotfix-Sammelpaket (Build 2153) für SQL Server 2005 verfügbar) unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=78950). Die betreffenden Hotfixes sind in SQL Server 2005 SP2 bereits enthalten. SQL-Serverkonfiguration Auf der SQL-Serverinstanz, die zur Unterstützung von Operations Manager 2007 verwendet wird, muss der Windows-Authentifizierungsmodus verwendet werden. Hier eine Liste der Datenbanken, die für Sie in Operations Manager 2007 am wichtigsten sind: OperationsManager: In dieser Datenbank werden die operativen Daten und die Konfigurationseinstellungen für die dazugehörige Verwaltungsgruppe gespeichert. OperationsManagerAC: Diese Datenbank wird bei der Installation des Überwachungssammeldienstes erstellt. Sie ist für die Aufzeichnung von Ereignissen im Windows-Sicherheitsereignisprotokoll optimiert. OperationsManagerDW: Diese Datenbank wird erstellt, wenn Operations Manager 2007 Reporting Service installiert ist und die Data Warehouse-Option ausgewählt wird. Darin werden die gleichen operativen Daten wie in der OperationsManager-Datenbank gespeichert, wobei diese für die langfristige Speicherung formatiert und für die Berichterstellung optimiert werden. ReportServer: Diese Datenbank wird bei der Installation von SQL Server Reporting Services installiert und zur Ablage der Berichtsdefinitionen verwendet. ReportServerTempDB: Diese temporäre Datenbank wird bei der Berichterstellung verwendet. Um die Wiederherstellung möglichst reibungslos zu gestalten, sollten Sie die OperationsManager-Datenbank für die Ausführung im vollständigen Wiederherstellungsmodell konfigurieren. Sie können diese Einstellung in den Eigenschaften einer Datenbank in SQL Server Management Studio vornehmen. Wählen Sie das Objekt Optionen auf der Seite Datenbankeigenschaften aus, und klicken Sie auf der rechten Seite auf Vollständig in der Liste Wiederherstellungsmodell. Beachten Sie, dass sich bei Verwendung des vollständige Wiederherstellungsmodells die Transaktionsprotokolle der OperationsManager-Datenbank sehr rasch füllen und sehr umfangreich werden können. In der Regel muss mehrmals am Tag eine Datensicherung durchgeführt werden, um die Protokolle löschen zu können und Speicherplatz freizugeben. Sie müssen die Häufigkeit der Datensicherungen auf der Basis der Zunahmerate des Transaktionsprotokolls und des auf dem Datenträger für Transaktionsprotokolle verfügbaren Speicherplatzes selbst festlegen. Die vollständige Wiederherstellung ist für den Protokollversand erforderlich; je nach Art des Ausfalls wird sich auch benötigt, wenn eine Wiederherstellung durchgeführt werden muss. Beim vollständigen Wiederherstellungsmodus wird eine Wiederherstellung bis zum letzten Transaktionsprotokolleintrag oder bis zum Moment des Ausfalls vorgenommen. Standardmäßig ist die OperationsManager-Datenbank für die Verwendung des einfachen Wiederherstellungsmodus konfiguriert. Dies hat kleinere Transaktionsprotokolle zur Folge und spart Speicherplatz. Allerdings steht der Protokollversand nicht als Option zur Verfügung, wenn die Datenbank in diesem Modus betrieben wird; bei einem Ausfall ist die 38 Datenbankwiederherstellung auf den Zeitpunkt der letzten erfolgreich abgeschlossenen Komplettsicherung beschränkt, und alle nach diesem Zeitpunkt bis zum Ausfall erfassten Daten gehen verloren. Bewährte Methoden in Bezug auf die SQL Server-Konfiguration für die OperationsManager-Datenbank Da sich alle Umgebungen voneinander unterscheiden, empfiehlt Microsoft, dass Sie alle Konfigurationseinstellungen und deren Bezug zu Ihrer Umgebung sorgfältig analysieren. Datenbankkonfiguration im Hinblick auf Zuwachs: Die OperationsManager-Datenbank ist die entscheidende Engstelle für alle operativen Daten, aus der sich drastische Auswirkungen für die Leistung von Operations Manager insgesamt ergeben. Um einen schnelleren Betrieb zu gewährleisten, ist die Datenbank möglichst klein zu halten. SQL Server Service Broker Operations Manager Discovery hängt neben anderen Workflows von SQL Server 2005 und SQL Server 2008 Service Broker ab; der Dienst muss aktiviert sein, damit Operations Manager 2007 voll funktionsfähig ist. Bereitstellen des Szenarios mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe In diesem Thema werden die Vorgehensweisen zum Bereitstellen eines Servers und einer Verwaltungsgruppe erläutert. Diese Erläuterungen gelten sowohl für Windows Server 2003 als auch für Windows Server 2008. In diesem Zusammenhang wird davon ausgegangen, dass Windows PowerShell und SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 mit den Optionen für Benutzeroberfläche, Datenbank und Berichterstattung installiert wurden. Eine vollständige Liste der unterstützten Konfigurationen finden Sie auf der Seite "Operations Manager 2007 Supported Configurations" (Unterstützte Konfigurationen in Operations Manager 2007) unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=89360. Ausführliche Anweisungen zum Installieren und Konfigurieren von SQL Server 2005 finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=146945 und für SQL Server 2008 unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=146943 Vorbereitung So bereiten Sie Konten und Gruppen in Active Directory vor 1. Erstellen Sie mit Active Directory-Benutzer und -Computer fünf Konten: das Verwaltungsserverkonto, das SDK- und Konfigurationsdienstkonto, das Datenlesekonto, das Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge und ein Operations ManagerAdministratorkonto (beispielsweise "OpsMgrAdmin"). Alle diese Konten können Domänenbenutzerkonten sein. Auf der Domänenebene werden keine Berechtigungen benötigt. 39 Hinweis Wenn bei Ihnen eine Gruppenrichtlinie zum Ablauf von Domänenkennwörtern gilt und die Kennwörter für diese Dienstkonten nicht im entsprechenden Rhythmus geändert werden sollen, aktivieren Sie jeweils die Option Kennwort läuft nie ab. 2. Erstellen Sie in den Active Directory-Domänendiensten eine globale Sicherheitsgruppe für die Operations Manager-Administratoren. Wenn Sie beabsichtigen, andere der Operations Manager 2007 R2-Rollen zu verwenden, erstellen Sie auch dafür globale Sicherheitsgruppen mit aktivierter E-Mail-Funktion. 3. Fügen Sie das Operations Manager-Administratorkonto in die globale Sicherheitsgruppe der Operations Manager-Administratoren ein. So bereiten Sie Konten und Gruppen auf dem Operations Manager-Server vor 1. Melden Sie sich mit einem Konto, das über lokale Administratorrechte verfügt, beim Server an, auf dem Operations Manager 2007 installiert werden soll. 2. Öffnen Sie im Tool Computerverwaltung unter Lokale Benutzer und Gruppen die Gruppe Administratoren, und fügen Sie die globale Sicherheitsgruppe für Operations Manager-Administratoren hinzu, die Sie in Schritt 2 "Vorbereiten von Konten und Gruppen in Active Directory" erstellt haben. Fügen Sie überdies die Konten hinzu, die Sie zur Verwendung als Verwaltungsserver-Aktionskonto, SDK- und Konfigurationsdienstkonto, Datenlesekonto und Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge erstellt haben. 3. Melden Sie sich ab und wieder an, und verwenden Sie für die neuerliche Anmeldung das Konto des Operations Manager-Administrators (beispielsweise "OpsMgrAdmin"). Überprüfen der SQL Server Reporting Services-Installation Bei dieser Vorgehensweise wird davon ausgegangen, dass SQL Server 2005 in der Standardoder Enterprise-Edition bzw. SQL Server 2008 in der Standard- oder Enterprise-Edition bereits installiert wurde. Hinweis Bei Verwendung von SQL Server Reporting Services zur Unterstützung von Operations Manager 2007 R2 dürfen keine weiteren Reporting Services-Anwendungen auf der gleichen SQL Server-Instanz installiert werden. Zudem müssen die SQL Server Reporting Services für die Ausführung im systemeigenen Modus, nicht im integrierten Sharepoint-Modus, konfiguriert sein. So überprüfen Sie die SQL Server Reporting Services-Installation zur Unterstützung des Szenarios mit einem Verwaltungsserver und einer Verwaltungsgruppe 1. Bestätigen Sie in SQL Server Management Studio das Vorhandensein der ReportServer- und ReportServerTempDB-Datenbanken. Klicken Sie auf Start, zeigen 40 Sie auf Programme -> Microsoft SQL Server -> SQL Server Management Studio, und stellen Sie die Verbindung mit der Standarddatenbankinstanz her. Öffnen Sie den Knoten Datenbanken, und suchen Sie die zwei Reporting Services-Datenbanken. 2. Überzeugen Sie sich von der richtigen Konfiguration der SQL Server Reporting Services. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme -> Microsoft SQL Server -> Konfigurationstools, und klicken Sie auf Reporting Services-Konfiguration, um das Tool Berichtsserver konfigurieren zu starten. Stellen Sie eine Verbindung zu der Instanz her, auf der Sie Reporting Services installiert haben. 3. Stellen Sie sicher, dass im linken Bereich die Elemente Serverstatus, Virtuelles Verzeichnis für den Berichtsserver, Virtuelles Verzeichnis für den BerichtsManager, Windows-Dienstidentität, Setup der Datenbank und Initialisierung nicht als Nicht konfiguriert gekennzeichnet sind; jede andere Einstellung ist in Ordnung. Wenn Elemente die Kennzeichnung Nicht konfiguriert aufweisen, wählen Sie diese einzeln aus und befolgen dann die Konfigurationsanweisungen im rechten Bereich. 4. Überzeugen Sie sich, dass die SQL Server Reporting Services ausgeführt werden. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Einstellungen, und wählen Sie Systemsteuerung aus. Wählen Sie in der Systemsteuerung Verwaltung aus, und öffnen Sie das Element Dienste. 5. Suchen Sie in der Spalte Name den Instanzdienst SQL Server Reporting Services, und überzeugen Sie sich, dass der Status Gestartet lautet und der Starttyp auf Automatisch eingestellt ist. 6. Überzeugen Sie sich, dass die Report Server-Website verfügbar ist, indem Sie die folgende Adresse ansteuern: http://<Computername>/ReportServer<Instanzname>. Daraufhin sollte eine Seite mit der Angabe <Servername>/ReportServer<$INSTANZ> sowie der Text Microsoft SQL Server Reporting Services Version #.##.####.## angezeigt werden, wobei # der Versionsnummer Ihrer SQL Serverinstallation entspricht. 7. Überzeugen Sie sich von der richtigen Konfiguration der Berichts-Manager-Website, indem Sie den Internet Explorer öffnen und http://<servername>/reports<instance> ansteuern. 8. Wenn Sie auf der Report Manager-Website sind, klicken Sie auf Neuer Ordner, um einen neuen Ordner zu erstellen. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein, und klicken Sie auf OK. Stellen Sie sicher, dass der neu erstellte Ordner auf der Report Manager-Website sichtbar ist. Weitere Informationen zum Überprüfen einer SQL Server Reporting Services-Installation finden Sie unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=137091 Installieren der Operations Manager 2007 R2-Einzelserverkonfiguration Mit der Voraussetzungsprüfung wird nur ermittelt, ob die Mindestanforderungen in Bezug auf Komponenten und Konfiguration erfüllt sind. Wenn Sie beispielsweise Operations Manager 2007 R2 unter Windows Server 2008 installieren, meldet die Voraussetzungsprüfung die Bewertung 41 Erfolgreich, da die Installation und Ausführung von Windows Server 2008 durch Operations Manager 2007 R2 unterstützt wird. So verwenden Sie den Prerequisite Viewer bei Einzelserverkonfigurationen 1. Melden Sie sich mit einem Konto, das über Operations Manager- und lokale Administratorrechte verfügt, beim Server an, auf dem Operations Manager 2007 installiert werden soll. 2. Führen Sie auf Ihrem Installationsmedium SetupOM.exe aus, um den Assistenten System Center Operations Manager 2007 R2-Setup zu starten. 3. Klicken Sie auf der Seite Start unter der Überschrift Vorbereiten auf Voraussetzungen prüfen, um den Prerequisite Viewer zu starten. 4. Wählen Sie im Feld Komponenten alle Optionen für Betriebsdatenbank, Server, Konsole, Power Shell, Webkonsole, Berichterstattung sowie Data Warehouse aus, und klicken Sie dann auf Prüfen. Hinweis Bei Auswahl aller Komponenten wird vom Prerequisite Viewer geprüft, ob die Mindestkomponenten von Windows Server 2003 SP1, SQL Server 2005 SP1 oder höher, SQL Server Reporting Services SP1, MDAC, Version 2.80.1022.0 oder höher, .NET Framework, Version 2.0, .NET Framework 3.0-Komponenten und Windows PowerShell vorhanden sind. Außerdem wird geprüft, ob der WWW-Dienst ausgeführt wird und für den automatischen Startmodus vorgesehen ist. Hinweis Die Ergebnisse werden im unteren Bereich des Prerequisite Viewer angezeigt. Fehlende oder nicht einwandfreie Komponenten sind mit dem Hinweis Warnung bzw. Fehlgeschlagen gekennzeichnet. Warnungen können ignoriert werden, die Leistung ist dann jedoch möglicherweise beeinträchtigt. Weisen Komponenten den Status Fehlgeschlagen auf, kann die Installation vorerst nicht fortgesetzt werden. Schließen Sie den Prerequisite Viewer, und installieren bzw. reparieren Sie alle erforderlichen Komponenten. Führen Sie den Prerequisite Viewer anschließend erneut aus (mehrmals, falls erforderlich). Am Ende muss die Prüfung für alle Elemente den Status Erfolgreich ergeben. Klicken Sie auf eine beliebige Zeile, um weitere Informationen und Schritte zur Problembehebung anzuzeigen. Hinweis In einer Verwaltungsgruppe können mehrere Betriebskonsolen installiert werden. Jede davon greift auf den Stammverwaltungsserver (RMS) zu. Wenn einer der Server ausfällt, auf denen die Betriebskonsole installiert wurde, können Sie weitere Konsolen auf anderen Servern oder 42 Arbeitsstationen hinzufügen und verwenden, um die Verbindung mit dem Stammverwaltungsserver herzustellen und Verwaltungsaufgaben zu erledigen. In diesem Szenario können Sie bei Bedarf Betriebskonsolen auf Clientcomputern installieren. 5. Wenn Sie den Prerequisite Viewer nicht mehr benötigen, klicken Sie auf Schließen. Vorsicht Operations Manager 2007 bietet keine Unterstützung zum Umbenennen von Servern oder Ändern des DNS-Namespaces, in dem sich der Server befindet, wenn erst einmal Operations Manager-Serverrollen installiert wurden. Für eine derartige Umbenennung müssen Sie zunächst alle Operations Manager 2007-Serverrollen deinstallieren. So installieren die Serverkomponenten 1. Melden Sie sich mit einem Konto, das über Operations Manager-, lokale und SQLAdministratorrechte verfügt, beim Server an, auf dem Operations Manager 2007 installiert werden soll. Hinweis Ein Konto mit lokalen Administratorrechten muss verwendet werden, da während des Setupverfahrens Dienste, Ordnerstrukturen, SQLDatenbanken, SQL-Anmeldungen und SQL-Rollen erstellt werden. 2. Führen Sie die Datei SetupOM.exe auf den Installationsmedien aus, um den SetupAssistenten für den System Center Operations Manager 2007 R2-Agent zu starten. 3. Klicken Sie auf der Seite Start unter der Überschrift Installieren auf Operations Manager 2007 R2 installieren, um den Operations Manager 2007-Setup-Assistenten zu starten. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen des Setup-Assistenten auf Weiter. 5. Lesen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag die betreffenden Bedingungen, wählen Sie die Option Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung die Felder Benutzername und Organisation aus. Geben Sie Ihren 25-stelligen CD Key ein, und klicken Sie anschließend auf Weiter. 7. Überzeugen Sie sich, dass auf der Seite Benutzerdefinierte Installation für alle Komponenten die Option Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert ausgewählt ist. Wenn Sie das Installationsverzeichnis ändern möchten, klicken Sie auf Durchsuchen, geben den entsprechenden Pfad- und Ordnernamen ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Geben Sie auf der Seite Verwaltungsgruppenkonfiguration im Feld Verwaltungsgruppenname den gewünschten Verwaltungsgruppennamen ein. 43 Hinweis Dieser Name kann nach der Einstellung nicht mehr geändert werden. Der Verwaltungsgruppenname darf keines der folgenden Zeichen enthalten: ( ) ^ ~ : ; . ! ? " , ' ` @ # % \ / * + = $ | & [ ] <>{} sowie führende bzw. nachstehende Leerzeichen. Falls Sie planen, mehrerer Operations Manager 2007 R2-Verwaltungsgruppen zu verbinden, sollte der Name innerhalb des Unternehmens eindeutig sein. 9. Klicken Sie im Feld Operations Manager-Administratoren konfigurieren auf Durchsuchen, um die globale Sicherheitsgruppe für Operations ManagerAdministratoren auszuwählen, und klicken Sie dann auf Weiter. 10. Wählen Sie bei Bedarf auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz die SQL ServerDatenbank aus der Dropdownliste aus. In der Dropdownliste wird der Instanzname der SQL Server-Datenbank aufgeführt, der bei der Installation von SQL Server erstellt wurde. Dieser Name muss dem Server entsprechen, auf dem Sie die Installation durchführen. Klicken Sie auf Weiter. Hinweis Der SQL Server-Port muss der bei der SQL-Installation gemachten Angabe entsprechen, standardmäßig ist das 1433. Die Eingabe des falschen Ports führt zu einem Installationsfehler, sodass der vorherige Zustand wiederhergestellt wird. In diesem Fall müssen Sie die Installation wiederholen und den richtigen Port eingeben. 11. Auf der Seite Datenbank- und Protokolldateioptionen können Sie die Standardeinstellung OperationsManager für den SQL-Datenbanknamen übernehmen oder diesen ändern. Es wird empfohlen, die Standardeinstellung zu übernehmen. Geben Sie in das Feld Datenbankgröße einen geeigneten Wert ein, oder übernehmen Sie die Standardeinstellung 1000 MB. 12. In den Feldern Datendateipfad und Speicherort der Protokolldatei wird angegeben, wo die Datenbank- und Protokolldateien installiert werden. Die Standardeinstellung ist das Installationsverzeichnis von SQL Server auf dem Computer. Wenn Sie zusätzliche Partitionen oder Laufwerke erstellt haben, um die Datenbank- und Protokolldateien zu trennen, klicken Sie auf Erweitert, um die entsprechenden Laufwerks-, Pfad- und Dateinamen einzugeben. Andernfalls klicken Sie auf Weiter. 13. Übernehmen Sie auf der Seite Verwaltungsserver-Aktionskonto die Standardoption Domänenkonto oder lokales Computerkonto, geben Sie die Anmeldeinformationen des Verwaltungsserver-Aktionskontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Weitere Informationen über die Konten, die für das VerwaltungsserverAktionskonto und das SDK- und Konfigurationsdienstkonto verwendet werden sollen, finden Sie im Operations Manager-Sicherheitshandbuch (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=91153). Bei Verwendung eines 44 domänenbasierten Kontos ist es viel einfacher, später die Ermittlung und eine Agent-Pushinstallation durchzuführen als mit einem lokalen Systemkonto. Weitere Informationen über die Agentinstallation finden Sie unter Überwachung durch Agents und ohne Agents. 14. Wählen Sie auf der Seite SDK- und Konfigurationsdienstkonto die Option Domänenkonto oder lokales Computerkonto, geben Sie die Anmeldeinformationen des SDK- und Konfigurationsdienstkontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Da alle Komponenten auf einem Server installiert werden, können Sie die Option Lokales Systemkonto auswählen. Bei Verwendung eines domänenbasierten Kontos können Sie jedoch später der Verwaltungsgruppe andere Verwaltungsserver hinzufügen. Hinweis Wenn nach dem Klicken auf Weiter ein Kontoüberprüfungsfehler gemeldet wird, haben Sie sich entweder beim Eingeben der Anmeldeinformationen verschrieben, oder das SDK- und Konfigurationsdienstkonto wurde nicht der lokalen Administratorgruppe hinzugefügt. 15. Übernehmen Sie auf der Seite Authentifizierungskonfiguration für Webkonsole die Standardauswahl Windows-Authentifizierung verwenden (empfohlen), falls die Webkonsole hauptsächlich von Intranet-basierten Clients verwendet wird. Wählen Sie Formular-Authentifizierung verwenden aus, wenn Sie beabsichtigen, die Webkonsole für die Verwendung über das Internet bereitzustellen. Klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Durch Auswahl der Formular-Authentifizierung allein wird die Webkonsole nicht für Internet-basierte Benutzer verfügbar gemacht. Hierfür sind weitere Schritte und Infrastrukturmaßnahmen erforderlich. 16. Auf der Seite Fehlerberichte für Operations Manager können Sie wahlweise die Option Möchten Sie Fehlerberichte an Microsoft senden? auswählen. Klicken Sie auf Weiter. Hinweis Die Fehlerberichtauswahl hat keine Auswirkungen auf die Bereitstellung oder Funktionalität der Ausnahmeüberwachung ohne Agent in Operations Manager 2007 R2. 17. Auf der Seite Microsoft Update können Sie wahlweise die Option Microsoft Update verwenden, wenn ich nach Aktualisierungen suche (empfohlen) auswählen. Klicken Sie dann auf Weiter. 18. Geben Sie auf der Seite Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an, ob Sie an diesem Programm teilnehmen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 19. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Installieren, wenn Sie mit der Installation fortfahren möchten. 45 20. Übernehmen Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten die Auswahl der Standardoptionen Verschlüsselungsschlüssel sichern und Konsole starten, und klicken Sie auf Fertig stellen. Die Betriebskonsole und der Assistent zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels werden gestartet. Hinweis Wenn ein Installationsfehler auftritt, werden ein Link zum Öffnen des Installationsprotokolls sowie ein Wert zur Suche im Protokoll angegeben. Hinweis Beim Deinstallieren der Serverkomponenten werden das Operations Manager-Ereignisprotokoll und der Operations Manager-Installationsordner (Standard: %Programme%\Microsoft System Center Operations Manager 2007) nicht gelöscht. Dies ist systembedingt. Nach Abschluss der Installation wird die Betriebskonsole gestartet. Wenn die Betriebskonsole nicht erfolgreich gestartet oder eine Aufforderung zur Eingabe von Anmeldeinformationen angezeigt wird, sind Sie wahrscheinlich nicht mit einem Konto angemeldet, das Mitglied der Operations Manager-Sicherheitsgruppe Administratoren ist. So verwenden Sie den Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels für den Stammverwaltungsserver 1. Klicken Sie auf der Seite Einführung auf Weiter. 2. Wählen Sie auf der Seite Sichern oder wiederherstellen? die Option Verschlüsselungsschlüssel sichern aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 3. Geben Sie auf der Seite Speicherort angeben einen gültigen Pfad für die Verschlüsselungsschlüsseldatei an, und klicken Sie auf Weiter. 4. Geben Sie auf der Seite Kennwort angeben ein achtstelliges Kennwort zum Schutz der Verschlüsselungsschlüsseldatei ein, und klicken Sie auf Weiter, um den Sicherungsvorgang zu starten. 5. Klicken Sie auf der Seite Sicherung mit sicherem Speichern abgeschlossen auf Fertig stellen. Bestätigen der Integrität der Verwaltungsgruppe Inzwischen wurden die Kernrollen der Stammverwaltungsserver-Verwaltungsgruppe, nämlich OperationsManager-Datenbank, Betriebskonsole, PowerShell und Webkonsole, installiert. Die Reporting Services und die Überwachungssammeldienste werden separat installiert. Weitere Informationen über die Reporting Services und die Überwachungssammeldienste finden Sie in den Abschnitten Bereitstellen der Berichterstattung im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe und Bereitstellen von Überwachungssammeldiensten (ACS). Vor der Bereitstellung von Agents und dem Import von Management Packs müssen Sie die Integrität der Verwaltungsgruppe bestätigen. 46 So bestätigen Sie die Integrität der Verwaltungsgruppe 1. Erweitern Sie in der Betriebskonsole in der Ansicht Überwachung den Ordner Operations Manager und den Unterordner Verwaltungsserver. 2. Wählen Sie im Ordner Verwaltungsserver die AnsichtVerwaltungsserverstatus aus. Überzeugen Sie sich, dass der Integritätsstatus des Stammverwaltungsservers als Fehlerfrei angegeben wird. In dieser Ansicht wird der Integritätsstatus aller Rollen überwacht, die auf dem Verwaltungsserver installiert sind. Hierzu werden Einträge für den Status des Sammlungsverwaltungsservers und des Gatewayverwaltungsservers angezeigt. 3. Öffnen Sie SQL Server Management Studio, erweitern Sie den Ordner Datenbanken, und überzeugen Sie sich, dass die Datenbank OperationsManager existiert und online ist. 4. Erweitern Sie die OperationsManager-Datenbank und den Ordner Sicherheit, und wählen Sie den Unterordner Benutzer aus. Überzeugen Sie sich, dass das Verwaltungsserver-Aktionskonto und das SDK- und Konfigurationsdomänenkonto bestehen. 5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verwaltungsserver-Aktionskonto, und rufen Sie die dazugehörigen Eigenschaften auf. Prüfen Sie, ob im Feld Mitgliedschaft in Datenbankrollen das Verwaltungsserver-Aktionskonto als Mitglied der SQL-Rollen db_datareader, db_datawriter und dbmodule_users aufgeführt wird. 6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das SDK- und Konfigurationsdienstkonto, und rufen Sie die dazugehörigen Eigenschaften auf. Prüfen Sie, ob im Feld Mitgliedschaft in Datenbankrollen das SDK- und Konfigurationsdienstkonto als Mitglied der SQL-Rollen configsvc_users, db_datareader, db_datawriter, db_ddladmin und sdk_users aufgeführt wird. So bestätigen Sie die Integrität der Webkonsole Klicken Sie im Menü Start auf Alle Programme, zeigen Sie auf System Center Operations Manager 2007 R2, und wählen Sie Webkonsole aus. Überzeugen Sie sich davon, dass die Webkonsole erfolgreich gestartet wird. Hinweis Die Standard-URL der Webkonsole lautet http://<Servername>:51908. Sie kann in der Betriebskonsole über die Verwaltungsansicht, das Objekt für Einstellungen und die Eigenschaften der Webadresse eingestellt werden. 47 Bereitstellen der Berichterstattung im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe In diesem Szenario werden die SQL Reporting Services-Datenbank und die Data WarehouseDatenbank von Operations Manager in derselben Instanz von SQL Server installiert wie die Operations Manager-Datenbank. Während dieser Installation werden Sie aufgefordert, zwei Konten anzugeben: das Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge und das Datenlesekonto. Diese Konten werden als Domänenbenutzerkonten erstellt und der lokalen Administratorengruppe auf dem Zielserver hinzugefügt. Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge Diesem Konto werden Schreibberechtigungen auf der Data Warehouse-Datenbank und Leseberechtigungen auf der Operations ManagerDatenbank zugewiesen. Hinweis Bevor Sie dieses Verfahren durchführen, stellen Sie sicher, dass das Konto, das für die Verwendung als Data Warehouse-Schreibkonto geplant ist, über SQLAnmeldungsrechte verfügt und ein Administrator auf dem Computer mit der Operations Manager-Datenbank und dem Berichterstattungs-Data Warehouse ist. Andernfalls schlägt das Setup fehl, und alle Änderungen werden rückgängig gemacht. Dies kann dazu führen, dass sich die SQL Reporting Services in einem nicht brauchbaren Zustand befinden. Datenlesekonto: Dieses Konto wird verwendet, um zu definieren, welche Kontoanmeldeinformationen SQL Server Reporting Services zur Ausführung von Abfragen für das Berichterstattungs-Data Warehouse von Operations Manager verwendet. Dieses Konto wird auch für das Anwendungspoolkonto von SQL Reporting Services zum Herstellen einer Verbindung mit dem Stammverwaltungsserver verwendet. Das Konto, welches Sie verwenden, um die Installation der Operations Manager 2007 R2Berichterstattung auszuführen, muss ein Mitglied der folgenden Gruppen und Rollen sein. Lokaler Administrator: ist für die Installation der Operations Manager 2007 R2Berichterstattung und zum Konfigurieren der SQL Server Reporting Services erforderlich. Operations Manager-Administratorrolle: ist für das Konfigurieren von Berichterstattungsrollen erforderlich. SQL SysAdmin für die Operations Manager-Datenbank: ist für das Konfigurieren der Rolle "dwsynch_users" erforderlich. SQL SysAdmin für die Data Warehouse-Datenbank: ist für das Konfigurieren der Rollen "OpsMgrWriter" und "OpsMgrReader" erforderlich. Installieren der Einzelserverkonfiguration von Operations Manager 2007 R2 Reporting So installieren Sie Operations Manager 2007 R2 Reporting 1. Stellen Sie sicher, dass die SQL Server Reporting Services ordnungsgemäß installiert 48 und konfiguriert sind. Weitere Informationen zum Installieren und Konfigurieren von SQL 2005 Reporting Services finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=146945; für SQL Server 2008 Reporting Services finden Sie diese Informationen unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=146943. 2. Eine Liste häufiger Probleme bei der Installation von Reporting Services sowie entsprechende Lösungen finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=143359 (möglicherweise in englischer Sprache). 3. Melden Sie sich mit dem Operations Manager-Administratorkonto beim Server an, auf dem Operations Manager installiert werden soll. 4. Führen Sie auf Ihrem Installationsmedium SetupOM.exe aus, um den Assistenten System Center Operations Manager 2007 R2-Setup zu starten. 5. Klicken Sie unter der Überschrift Installieren auf Operations Manager 2007 R2 Reporting installieren. 6. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 7. Lesen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag den Lizenzvertrag durch, wählen Sie Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung die Felder Benutzername und Organisation aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 9. Stellen Sie sicher, dass auf der Seite Benutzerdefinierte Installation die Komponenten Data Warehouse und Berichtsserver auf Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert gesetzt sind, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Wenn Sie einen benutzerdefinierten Namen für die Data-WarehouseDatenbank angeben, beachten Sie, dass dieser kein Zeichen "-" enthalten darf. Falls der Name ein Zeichen "-" enthält, schlägt die Datenbankinstallation fehl. 10. Geben Sie auf der Seite Verbindung mit dem Stammverwaltungsserver aufbauen den Namen des ersten Servers in der Verwaltungsgruppe ein. In diesem Falle ist dies der Server, auf dem Sie Operations Manager installieren. Klicken Sie dann auf Weiter. 11. Wählen Sie auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz die SQL ServerDatenbankinstanz aus der Dropdownliste aus. Diese Dropdownliste enthält den Namen der SQL Server-Datenbankinstanz, der bei der Installation von SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 erstellt wurde und der Name des Servers sein sollte, auf dem Sie Operations Manager 2007 R2 installieren. Übernehmen Sie die Standardeinstellung SQL Server Port (1433), oder ändern Sie diese, wenn Sie SQL für die Verwendung eines anderen Ports konfiguriert haben. Klicken Sie dann auf Weiter. 12. Auf der Seite Datenbank- und Protokolldateioptionen können Sie die Standardeinstellung OperationsManagerDW für den SQL-Datenbanknamen 49 übernehmen, oder Sie können einen anderen Namen eingeben. Es wird empfohlen, die Standardeinstellung zu übernehmen. Geben Sie in das Feld Datenbankgröße einen geeigneten Wert ein, oder übernehmen Sie die Standardeinstellung 1000 MB. Hinweis Wenn Sie sich für die Verwendung benutzerdefinierter Verzeichnisse für die Daten- und Protokolldateien von OperationsManagerDW entscheiden, müssen Sie diese benutzerdefinierten Verzeichnisse erstellen, bevor Sie den Setupvorgang für OperationsManagerDW starten. 13. Die Dialogfelder Datendateipfad und Protokolldateipfad geben an, wo die Datenbankund Protokolldateien installiert werden. Die Standardeinstellung ist das Installationsverzeichnis von SQL Server auf dem Computer. Wenn Sie zusätzliche Partitionen oder Laufwerke erstellt haben, um die Trennung der Datenbankdateien und der Protokolldateien zu ermöglichen, klicken Sie auf Erweitert, um die entsprechenden Laufwerk-, Pfad- und Dateinamen einzugeben. Andernfalls klicken Sie auf Weiter. 14. Wählen Sie dann auf der Seite SQL Server Reporting Services-Instanz den Instanznamen des Reporting Services-Servers aus der Dropdownliste aus. Der Servername sollte bereits ausgewählt sein. Klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Bei der Installation der Operations Manager 2007 R2 Reporting Services wird die Sicherheit der Instanz von SQL Reporting Services mit der rollenbasierten Sicherheit von Operations Manager integriert. Installieren Sie keine anderen Reporting Services-Anwendungen in derselben Instanz von SQL Server Reporting Services. 15. Geben Sie auf der Seite Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge die Anmeldeinformationen des Datenschreibkontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 16. Geben Sie auf der Seite Datenlesekonto die Anmeldeinformationen des Datenlesekontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 17. Geben Sie auf der Seite Berichte für operative Daten an, ob Sie Datenberichte an Microsoft senden möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 18. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Installieren, wenn Sie mit der Installation fortfahren möchten. 19. Nachdem die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, zeigt der Setup-Assistent die Seite Ausführen des Setup-Assistenten für die Operations ManagerBerichtskomponenten an. Klicken Sie auf Fertig stellen. Überprüfen der Integrität von Reporting Services Auf Operations Manager-Berichte wird in der Betriebskonsole in der Berichtsansicht zugegriffen. Nach der erstmaligen Bereitstellung dauert es bis zu 30 Minuten, bis Berichte erscheinen. So überprüfen Sie die Integrität von Operations Manager-Berichten 50 1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das der Operations ManagerAdministratorrolle der Operations Manager 2007 R2-Verwaltungsgruppe angehört. 2. Wählen Sie die Ansicht Berichterstattung aus. 3. Klicken Sie auf Microsoft ODR-Berichtsbibliothek, und doppelklicken Sie dann auf einen der aufgelisteten Berichte; standardmäßig sollten die Berichte Verwaltungsgruppe, Management Packs und Häufigste Warnungen angezeigt werden. Der ausgewählte Bericht wird dann erstellt und in einem neuen Fenster angezeigt. Hinweis Hier ist es besonders nützlich, den Bericht Management Packs auszuwählen, weil er eine vollständige Übersicht der auf dem Server installierten Management Packs enthält. 4. Schließen Sie das Berichtsfenster. Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007 Die Überwachungssammeldienste (ACS) in Operations Manager 2007 bieten eine Möglichkeit zum Sammeln von Datensätzen, die von einer Überwachungsrichtlinie generiert wurden, und zum Speichern der Datensätze in einer zentralisierten Datenbank. Wenn eine Überwachungsrichtlinie auf einem Windows-basierten Computer installiert ist, speichert dieser Computer standardmäßig und automatisch alle von der Überwachungsrichtlinie generierten Ereignisse in seinem lokalen Sicherheitsprotokoll. Dies gilt für alle Windows-Arbeitsstationen und auch für alle Server. In Unternehmen mit strengen Sicherheitsanforderungen können Überwachungsrichtlinien schnell große Mengen von Ereignissen generieren. Mithilfe von ACS können Unternehmen individuelle Sicherheitsprotokolle in eine zentral verwaltete Datenbank konsolidieren und Ereignisse mit den von Microsoft SQL Server bereitgestellten Datenanalyse- und Berichterstattungswerkzeugen filtern und analysieren. Bei ACS kann nur ein Benutzer, dem ausdrücklich das Zugriffsrecht für die ACS-Datenbank gewährt wurde, Abfragen ausführen und Berichte über die gesammelten Daten erstellen. In Operations Manager 2007 umfasst die Bereitstellung von ACS die folgenden Komponenten: ACS-Weiterleitungen ACS-Sammlung ACS-Datenbank ACS-Weiterleitungen Der unter ACS-Weiterleitungen ausgeführte Dienst ist im Operations Manager-Agent enthalten. Dieser Dienst wird standardmäßig im Rahmen der Installation von Operations Manager-Agent installiert, aber nicht aktiviert. Mit dem Task "Überwachungssammlung aktivieren" können Sie diesen Dienst für mehrere Agentcomputer gleichzeitig aktivieren. Nachdem Sie diesen Dienst 51 aktiviert haben, werden alle Sicherheitsereignisse an die ACS-Sammlung gesendet, zusätzlich zum lokalen Sicherheitsprotokoll. ACS-Sammlung Die ACS-Sammlung empfängt und verarbeitet Ereignisse von ACS-Weiterleitungen und sendet diese Daten dann an die ACS-Datenbank. Diese Verarbeitung beinhaltet die Disassemblierung der Daten, sodass sie in der ACS-Datenbank über mehrere Tabellen verteilt werden können, die Minimierung der Datenredundanz und die Anwendung von Filtern, sodass nicht erforderliche Ereignisse nicht der ACS-Datenbank hinzugefügt werden. Die Anzahl an ACS-Weiterleitungen, die von einer einzelnen ACS-Sammlung und einer ACSDatenbank unterstützt werden können, kann variieren. Das hängt von der Anzahl der Ereignisse ab, die von der Überwachungsrichtlinie generiert werden; von der Rolle des Computers, der von den ACS-Weiterleitungen überwacht wird (z. B. Domänencontroller und Mitgliedsserver); dem Ausmaß von Aktivitäten auf dem Computer sowie der Hardware, auf der die ACS-Sammlung und die ACS-Datenbank ausgeführt werden. Wenn Ihre Umgebung zu viele ACS-Weiterleitungen für eine einzelne ACS-Sammlung enthält, können Sie mehrere ACS-Sammlungen installieren. Jede ACS-Sammlung muss über ihre eigene ACS-Datenbank verfügen. Eine ACS-Sammlung muss auf einem Computer mit Windows Server 2003 oder einer Folgeversion installiert werden. Zudem muss mindestens 1 Gigabyte (GB) RAM zur Verfügung stehen, empfohlen werden 2 GB. Außerdem muss mindestens ein Prozessor mit 1,8 Gigahertz (GHz) vorhanden sein (empfohlen wird ein Prozessor mit 2,8 GHz), sowie mindestens 10 GB verfügbarer Festplattenspeicher (empfohlen sind 50 GB). Der Computer, der als ACS-Sammlung ausgewählt wird, muss ein Operations Manager 2007-Verwaltungsserver sein und aus Sicherheitsgründen außerdem einer Active Directory-Domäne angehören. Auf jeden Computer, auf dem Sie die ACS-Sammlung installieren möchten, müssen Sie von der Microsoft-Website die neueste Version der Microsoft Data Access Components (MDAC) herunterladen und installieren. Weitere Informationen zu MDAC finden Sie im Abschnitt "Learning Microsoft Data Access Components (MDAC)" (Einführung zu Microsoft Data Access Components) unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=74155. ACS-Datenbank Die ACS-Datenbank ist das zentrale Repository für Ereignisse, die durch eine Überwachungsrichtlinie innerhalb einer ACS-Bereitstellung generiert werden. Die ACSDatenbank kann sich auf demselben Computer befinden wie die ACS-Sammlung, doch für optimale Leistung sollten beide auf einem dedizierten Server installiert werden. Auf dem Server, der die ACS-Datenbank hostet, muss Microsoft SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 ausgeführt werden. Sie können eine vorhandene oder eine neue Installation von SQL Server verwenden. Aufgrund der Beanspruchung durch die tägliche Wartung der ACSDatenbank wird die Enterprise Edition von SQL Server empfohlen. Wenn Sie die SQL Server Standard Edition verwenden, muss die Datenbank während der täglichen Wartungsvorgänge angehalten werden. Dadurch wird u. U. die ACSSammlungswarteschlange mit Anforderungen von ACS-Weiterleitungen gefüllt. Eine volle ACS52 Sammlungswarteschlange verursacht dann die Trennung der ACS-Weiterleitungen von der ACSSammlung. Getrennte ACS-Weiterleitungen stellen erneut eine Verbindung her, sobald die Datenbankwartung abgeschlossen ist. Dann wird der Rückstand der Warteschlange abgearbeitet. Um sicherzustellen, dass keine Überwachungsereignisse verloren gehen, sollte dem lokalen Sicherheitsprotokoll auf allen ACS-Weiterleitungen ausreichend Festplattenspeicher zugewiesen werden. SQL Server Enterprise Edition kann während der täglichen Wartungsvorgänge weiterhin Anforderungen von ACS-Weiterleitungen verarbeiten, jedoch mit geringerer Leistung. Weitere Informationen zur ACS-Sammlungswarteschlange und zur Trennung von ACS-Weiterleitungen finden Sie unter ACS-Kapazitätsplanung und Überwachen der ACS-Leistung. Die ACS-Datenbank sollte auf einem Computer mit mindestens 1 GB RAM ausgeführt werden, empfohlen werden 2 GB. Außerdem muss mindestens ein Prozessor mit 1,8 Gigahertz (GHz) vorhanden sein (empfohlen wird ein Prozessor mit 2,8 GHz), sowie mindestens 20 GB verfügbarer Festplattenspeicher (empfohlen werden 100 GB). Wenn Ihr SQL Server über mehr als 2 GB Speicherplatz verfügt, sind einige zusätzliche Konfigurationsschritte erforderlich. Weitere Information und die erforderlichen Schritte finden Sie im Abschnitt "Konfigurieren von mehr als 2 GB physikalischen Arbeitsspeicher in SQL Server" unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=74153. Siehe auch ACS-Verwaltung – AdtAdmin.exe ACS-Kapazitätsplanung ACS-Sicherheit in Operations Manager 2007 Bereitstellen von Überwachungssammeldiensten (ACS) Installieren einer ACS-Sammlung und -Datenbank Aktivieren von ACS-Weiterleitungen in Operations Manager 2007 Entfernen von ACS Überwachen der ACS-Leistung ACS-Sicherheit in Operations Manager 2007 In Operations Manager 2007 erfordern die Überwachungssammeldienste (ACS) die gegenseitige Authentifizierung zwischen der ACS-Sammlung und jeder ACS-Weiterleitung. Standardmäßig wird die Windows-Authentifizierung, die das Kerberos-Protokoll verwendet, für diese Authentifizierung eingesetzt. Nach abgeschlossener Authentifizierung werden alle Übertragungen zwischen ACS-Weiterleitungen und ACS-Sammlungen verschlüsselt. Sie brauchen keine zusätzliche Verschlüsselung zwischen ACS-Weiterleitungen und der ACS-Sammlung zu aktivieren, es sei denn, diese gehören zu verschiedenen Active Directory-Gesamtstrukturen, die nicht vertrauenswürdig sind. Standardmäßig werden die Daten zwischen der ACS-Sammlung und der ACS-Datenbank nicht verschlüsselt. Falls Ihr Unternehmen eine höhere Sicherheitsstufe benötigt, können Sie die gesamte Kommunikation zwischen diesen Komponenten mit SSL (Secure Sockets Layer) oder 53 TLS (Transport Layer Security) verschlüsseln. Um die SSL-Verschlüsselung zwischen der ACSDatenbank und der ACS-Sammlung zu aktivieren, müssen Sie sowohl auf dem Datenbankserver als auch auf dem Computer, der die ACS-Sammlung hostet, ein Zertifikat installieren. Konfigurieren Sie den SQL-Client für die ACS-Sammlung so, dass die Verschlüsselung nach der Installation dieser Zertifikate erzwungen wird. Weitere Informationen zur Installation der Zertifikate und Aktivierung von SSL oder TLS finden Sie unter "Windows Server 2003" unter der Adresse http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=76134 (möglicherweise in englischer Sprache) und unter "Obtaining and installing server certificates" (Abrufen und Installieren von Serverzertifikaten) unter der Adresse http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=76135 (möglicherweise in englischer Sprache). Eine Liste der Schritte für das Erzwingen einer Verschlüsselung auf einem SQL-Client finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=76136. Eingeschränkter Zugriff auf Überwachungsereignisse Überwachungsereignisse, die in ein lokales Sicherheitsprotokoll geschrieben werden, lassen sich vom Administrator aufrufen. Überwachungsereignisse, die jedoch standardmäßig von ACS gehandhabt werden, lassen den Zugriff auf Überwachungsereignisse in der ACS-Datenbank selbst für Benutzer mit Administratorrechten nicht zu. Wenn Sie die Rolle eines Administrators von der Rolle eines Benutzers, der die ACS-Datenbank anzeigt und abfragt, trennen müssen, können Sie eine Gruppe aus Datenbankprüfprogrammen erstellen und dieser Gruppe die erforderlichen Berechtigungen für den Zugriff auf die Überwachungsdatenbank zuweisen. Schrittweise Anleitungen finden Sie unter Bereitstellen von Überwachungssammeldiensten (ACS). Eingeschränkte Kommunikation für ACS-Weiterleitungen Konfigurationsänderungen an der ACS-Weiterleitung sind lokal nicht zulässig, auch nicht über Benutzerkonten mit Administratorrechten. Alle Konfigurationsänderungen an der ACSWeiterleitungen müssen von der ACS-Sammlung kommen. Für zusätzliche Sicherheit wird der von ACS verwendete eingehende TCP-Port nach der Authentifizierung der ACS-Weiterleitung mit der ACS-Sammlung geschlossen, so dass nur ausgehende Kommunikation möglich ist. Um Konfigurationsänderungen an der ACS-Weiterleitung vorzunehmen, muss die ACS-Sammlung beendet und anschließend zum erneuten Einrichten des Kommunikationskanals verwendet werden. Trennung der ACS-Weiterleitungen von der ACS-Sammlung durch eine Firewall Aufgrund der eingeschränkten Kommunikation zwischen der ACS-Weiterleitung und der ACSSammlung brauchen Sie lediglich den eingehenden TCP-Port 51909 der Firewall zu öffnen, um die ACS-Weiterleitung zu aktivieren (die von Ihrem Netzwerk durch eine Firewall getrennt ist), damit Sie die ACS-Sammlung erreichen. Siehe auch Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007 Überwachungssammeldienste (ACS) Bereitstellen von Überwachungssammeldiensten (ACS) 54 Kapazitätsplanung für Überwachungssammeldienste (Audit Collection Services, ACS) Überwachungsrichtlinien können große Datenmengen erzeugen. Zur Steigerung der Leistung können Sie in Operations Manager 2007 verschiedene Einstellungen der ACS-Sammlung (Überwachungssammeldienste), ändern und so eine optimale Anpassung an die tatsächliche Überwachungsauslastung erzielen. Die Warteschlange, in der die ACS-Sammlung Ereignisse speichert, die zum Schreiben in die ACS-Datenbank bereitstehen, wirkt sich in entscheidendem Maße auf die Fähigkeit der Überwachungssammeldienste aus, ein rasch ansteigendes Aufkommen von generierten Sicherheitsereignissen zu verarbeiten. Durch einen Abgleich der Kapazität dieser Warteschlange und die Wahrung der richtigen RAM-Kapazität für die ACSSammlung lässt sich die Leistung der Überwachungssammeldienste verbessern. ACS-Sammlungswarteschlange Die ACS-Sammlungswarteschlange dient zum Speichern von Ereignissen, nachdem diese von ACS-Weiterleitungen entgegengenommen wurden, jedoch bevor sie an die ACS-Datenbank gesendet werden. Die Anzahl der Ereignisse in der Warteschlange erhöht sich in Zeiten hohen Überwachungsdatenverkehrs oder bei Nichtverfügbarkeit der ACS-Datenbank für die Annahme neuer Ereignisse, beispielsweise bei Datenbankbereinigungen. Drei Registrierungswerte bestimmen, wie die ACS-Sammlung reagiert, wenn sich diese Warteschlange ihrer maximalen Kapazität nähert. In der folgenden Tabelle sind die einzelnen Registrierungseinträge und ihre jeweiligen Standardwerte aufgelistet. Alle Registrierungseinträge der Tabelle befinden sich im Schlüssel HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\AdtServer\Parameters der Registrierung. Eintragsname Standardwert Beschreibung MaximumQueueLength 0x40000 Maximale Anzahl von Ereignissen, die als Datenbank-Warteschlange im Speicher möglich ist. Im Durchschnitt beansprucht jeder Warteschlangeneintrag eine Speicherkapazität von 512 Byte. BackOffThreshold 75 Bestimmt, wie "voll" die ACSSammlungswarteschlange werden darf, bevor die ACS-Sammlung neue Verbindungen von ACSWeiterleitungen zurückweist. Dieser Wert wird als prozentualer Anteil von MaximumQueueLength ausgedrückt. DisconnectThreshold 90 Bestimmt, wie "voll" die ACSSammlungswarteschlange werden darf, bevor die ACS-Sammlung 55 Eintragsname Standardwert Beschreibung damit beginnt, Verbindungen zu ACS-Weiterleitungen zu trennen. Dieser Wert wird als prozentualer Anteil von MaximumQueueLength ausgedrückt. ACSWeiterleitungen mit dem niedrigsten Prioritätswert werden als Erstes getrennt. Je nach Ihrer Umgebung kann es sinnvoll sein, den Wert eines der vorausgehenden Registrierungswerte individuell anzupassen. Bedenken Sie dabei, wie sich die Änderung eines Werts auf die übrigen Werte auswirkt. So sollte etwa der Wert von BackOffThreshold immer niedriger als der von DisconnectThreshold sein, so dass die ACS-Sammlung die Leistung problemlos reduzieren kann, wenn die ACS-Datenbank die Anforderung nicht mehr bewältigt. ACS-Sammlungsspeicher Der Speicher in der ACS-Sammlung dient zum Zwischenspeichern von ACS-Ereignissen, die in die ACS-Datenbank geschrieben werden sollen. Die für eine ACS-Sammlung benötigte Speicherkapazität richtet sich nach der Anzahl der verbundenen ACS-Weiterleitungen und der Anzahl der Ereignisse, die durch Ihre Überwachungsrichtlinie generiert werden. Mit der folgenden Formel können Sie je nach dem zu erwartenden Datenverkehr berechnen, ob für eine bessere ACS-Leistung mehr Speicher erforderlich ist: Empfohlener Speicher = (M x 0,5) + (50 x N) + (S x 0,5) + (P x 0,1) Die Formelvariablen werden in der folgenden Tabelle definiert. Variable Definition Registrierungsschlüssel Eintragsname M Maximale Anzahl der Ereignisse, die bei der ACS-Sammlung im Speicher als Warteschlange vorhanden sind HKEY_LOCAL_MACHINE\ MaxQueueLength N Anzahl der Weiterleitungen, die mit der ACS-Sammlung verbunden sind Keine Registrierungseinstellung S Größe des HKEY_LOCAL_MACHINE\ Zeichenfolgencaches der SYSTEM\CurrentControlSet\ ACS-Sammlung, Services\AdtServer\ ausgedrückt als SYSTEM\CurrentControlSet\ Services\AdtServer\Parameters N/Z StringCacheSize 56 Variable Definition Registrierungsschlüssel maximale Anzahl der Einträge, die im Cache gespeichert werden können. Im Durchschnitt beansprucht jeder Warteschlangeneintrag eine Speicherkapazität von 512 Byte. Dieser Cache wird für Daten des Ereignisdatensatzes verwendet. Parameter Eintragsname ACS vermeidet anhand des Zeichenfolgencaches für zuvor eingefügte Zeichenfolgen, z. B. Ereignisparameter, unnötige Abfragen in dtString-Tabellen der ACS-Datenbank. P Größe des Prinzipalcaches der ACS-Sammlung, ausgedrückt als maximale Anzahl der Einträge, die im Cache gespeichert werden können. Dieser Cache wird für Daten verwendet, die sich auf die Benutzer- und Computerkonten beziehen, die Zugriff auf ACS-Komponenten haben. HKEY_LOCAL_MACHINE\ PrincipalCacheSize SYSTEM\CurrentControlSet\ Services\AdtServer\Parameters Empfehlungen zur ACS-Datenbank Im normalen ACS-Betrieb sollte die Länge der Warteschlange nur selten den BackOffThresholdWert erreichen. Wenn die Warteschlange diesen Schwellenwert häufig erreicht, liegen entweder mehr Ereignisse vor, als die Datenbank verarbeiten kann, oder die Datenbankhardware muss aktualisiert werden. 57 Um die Anzahl der Ereignisse zu reduzieren, die in die ACS-Datenbank geschrieben werden, können Sie Ihre Überwachungsrichtlinie dahingehend ändern, dass weniger Ereignisse generiert werden, oder Filter auf die ACS-Sammlung anwenden, die dafür sorgen, dass unnötige Ereignisse nicht in die ACS-Datenbank gelangen. Sie können aber auch die Anzahl der ACSWeiterleitungen reduzieren, mit denen Ereignisse an die ACS-Datenbank gesendet werden, indem Sie eine zusätzliche ACS-Sammlung und -Datenbank bereitstellen, sodass von den einzelnen ACS-Sammlungen weniger ACS-Weiterleitungen verarbeitet werden. Nähere Informationen zu Filtern finden Sie im Abschnitt "SetQuery" der ACS-Verwaltung. Nähere Informationen über die Anzahl der ACS-Weiterleitungen, die eine ACS-Sammlung unterstützen kann, finden Sie unter Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007. Siehe auch Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007 ACS-Verwaltung Überwachungssammeldienste (ACS) Bereitstellen von Überwachungssammeldiensten (ACS) Im folgenden Verfahren sehen Sie die allgemeinen Schritte, die für eine erfolgreiche Bereitstellung der Komponenten der Operations Manager 2007-Überwachungssammeldienste (Audit Collection Services, ACS) in Ihrer Organisation erforderlich sind. Hinweis Zur Deinstallation von Operations Manager 2007 von dem Verwaltungsserver, der als ACS-Sammlung fungiert, müssen Sie zuerst ACS deinstallieren. Weitere Informationen zu den Mindest- und den empfohlenen Systemanforderungen für ACS finden Sie unter Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007. So stellen Sie Überwachungssammeldienste bereit 1. Planen Sie eine Überwachungsrichtlinie für Ihre Organisation. Weitere Informationen zum Einrichten einer Überwachungsrichtlinie finden Sie unter "Windows Server 2003 Auditing" ("Windows Server 2003-Überwachung") unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=74154 (möglicherweise in englischer Sprache). 2. Planen Sie die Bereitstellung des ACS-Servers. Dazu gehört die Entscheidung, welcher Server als ACS-Datenbank und welcher Operations Manager 2007-Verwaltungsserver als ACS-Sammlung agiert. Stellen Sie sicher, dass die für diese Rollen ausgewählten Computer die Mindestsystemanforderungen erfüllen. Weitere Informationen über die Komponenten von ACS und deren jeweilige Systemanforderungen finden Sie unter Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007. 3. Planen Sie, welche Operations Manager-Agents als ACS-Weiterleitungen fungieren werden. Alle Computer, von denen Sicherheitsereignisse gesammelt werden sollen, müssen ACS-Weiterleitungen sein. 58 4. Installieren und konfigurieren Sie Voraussetzungen für ACS-Komponenten. 5. (Optional) Trennen Sie Administrator- und Überwacherrollen, indem Sie wie folgt vorgehen: a. Erstellen Sie eine lokale Gruppe nur für die Benutzer, die in der ACS-Datenbank auf Berichte zu den Daten zugreifen und diese ausführen. Schrittweise Anleitungen zum Erstellen einer lokalen Gruppe finden Sie im Abschnitt "So erstellen Sie ein Benutzerkonto in Active Directory" unter dem Thema "Erstellen von Benutzer- und Gruppenkonten" unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=74159 (möglicherweise in englischer Sprache). b. Gewähren Sie der neu erstellten lokalen Gruppe Zugriff auf die SQL-Datenbank, indem Sie eine neue SQL-Anmeldung für die Gruppe erstellen und dieser Anmeldung die db_datareader-Berechtigung zuweisen. Schrittweise Anleitungen zum Erstellen einer SQL-Anmeldung finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=74160 (möglicherweise in englischer Sprache). c. Fügen Sie die Benutzerkonten der Benutzer hinzu, die als Überwacher für die lokale Gruppe agieren. 6. Stellen Sie die ACS-Datenbank und die ACS-Sammlung(en) bereit. Diesbezügliche Informationen finden Sie unter Installieren einer ACS-Sammlung und -Datenbank. 7. Führen Sie den Task Überwachungssammlung aktivieren aus, um den ACSWeiterleitungsdienst in den ACS-Weiterleitungen zu starten. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren von ACS-Weiterleitungen in Operations Manager 2007. 8. Implementieren Sie Ihre Überwachungsrichtlinie in Ihrer Organisation. Siehe auch Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007 Aktivieren von ACS-Weiterleitungen in Operations Manager 2007 Installieren einer ACS-Sammlung und -Datenbank Installieren einer ACS-Sammlung und -Datenbank Gehen Sie in Operations Manager 2007 wie nachfolgend beschrieben vor, um eine ACSSammlung (Audit Collection Services) und eine ACS-Datenbank zu installieren und den Dienst für den ACS-Sammlungscomputer zu starten. Beide Verfahren werden auf dem Computer ausgeführt, der als Ihre ACS-Sammlung designiert ist. Die ACS-Datenbank kann unter Microsoft SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 ausgeführt werden. Der Setup-Assistent für die Überwachungssammeldienste erstellt die ACS-Datenbank in einer vorhandenen Microsoft SQL Server-Installation. Zur Durchführung der Installation müssen Sie Mitglied der Gruppe der lokalen Administratoren auf dem Computer mit der ACS-Sammlung und auf dem Computer mit der ACS-Datenbank sowie Datenbankadministrator auf dem Computer mit der ACS-Datenbank sein. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie dieses Verfahren über "Ausführen als" ausführen. 59 Informationen zu den Systemanforderungen und den bewährten Methoden für Leistung finden Sie unter Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007 und ACSKapazitätsplanung. So installieren Sie eine ACS-Sammlung und eine ACS-Datenbank 1. Legen Sie die Operations Manager 2007-CD in das Laufwerk des Verwaltungsservers ein, der als ACS-Sammlung fungieren soll. 2. Doppelklicken Sie im Stammverzeichnis der CD auf SetupOM.exe, um den SetupAssistenten für System Center Operations Manager 2007 R2 zu starten. 3. Klicken Sie unter der Überschrift Installieren auf Überwachungssammlungsserver installieren, um den Assistenten für das ACS-Sammlungssetup zu starten. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 5. Lesen Sie auf der Seite Lizenzvertrag die Lizenzbedingungen, klicken Sie auf Ich stimme den Bedingungen des Vertrags zu, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Klicken Sie auf der Seite Optionen für die Datenbankinstallation auf Neue Datenbank erstellen, und klicken Sie dann auf Weiter. 7. Geben Sie auf der Seite Datenquelle im Feld Datenquellenname den Namen ein, den Sie als ODBC-Datenquellennamen (Open Database Connectivity) für Ihre ACSDatenbank verwenden möchten. Standardmäßig lautet der Name OpsMgrAC. Klicken Sie auf Weiter. 8. Wenn sich die Datenbank auf einem anderen Server als die ACS-Sammlung befindet, klicken Sie auf der Seite Datenbank auf Remote-Datenbankserver, und geben Sie den Computernamen des Datenbankservers ein, der die Datenbank für die Installation von ACS hostet. Andernfalls klicken Sie auf Lokaler Datenbankserver. 9. Geben Sie den Namen der Datenbank, die für ACS erstellt wird, in das Feld Datenbankserver-Instanzname ein. Wenn Sie dieses Feld leer lassen, wird der Standardname verwendet. Der Standarddatenbankname OperationsManagerAC wird automatisch in das Namensfeld für die Datenbank eingegeben. Sie können den Text auswählen und einen anderen Namen eingeben oder den Standardnamen beibehalten. Klicken Sie auf Weiter. Hinweis Für die Anzeige einer Liste von SQL Server-Instanzen klicken Sie auf dem Datenbankcomputer auf Start, zeigen Sie auf Programme und Microsoft SQL Server 2005, und klicken Sie dann auf SQL Server Management Studio. Klicken Sie in der Liste Servername auf Nach weiteren durchsuchen, und erweitern Sie dann Datenbankmodul. All Datenbanken werden als Servername\Datenbankname aufgeführt. 10. Wählen Sie auf der Seite Datenbankauthentifizierung eine Authentifizierungsmethode aus. Wenn die ACS-Sammlung und die ACS-Datenbank Mitglieder derselben Domäne sind, können Sie Windows-Authentifizierung auswählen; andernfalls wählen Sie SQL60 Authentifizierung aus, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Wenn Sie SQL-Authentifizierung auswählen und dann auf Weiter klicken, wird die Seite mit den Datenbank-Anmeldeinformationen angezeigt. Geben Sie im Feld SQL-Anmeldename den Namen des Benutzerkontos, das Zugriff auf den SQL-Server hat, und im Feld SQL-Kennwort das zugehörige Kennwort ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 11. Klicken Sie auf der Seite Optionen für die Datenbankerstellung auf Standarddatenund -protokolldateiverzeichnisse von SQL Server verwenden, um die Standardordner von SQL Server zu verwenden. Andernfalls klicken Sie auf Verzeichnisse angeben und geben den vollständigen Pfad (einschließlich Laufwerkbuchstabe) für den Speicherort ein, den Sie für die ACS-Datenbank- und Protokolldatei verwenden möchten, beispielsweise C:\Programme\Microsoft SQL Server\MSSQL.1\MSSQL\Daten. Klicken Sie auf Weiter. 12. Klicken Sie auf der Seite Aufbewahrungszeit für Ereignisse auf Uhrzeit zum Ausführen der täglichen Datenbankwartung (Ortszeit). Wählen Sie eine Zeit, in der Sie eine geringe Anzahl Sicherheitsereignisse erwarten. Während der Datenbankwartung ist die Leistung der Datenbank beeinträchtigt. Geben Sie in das Feld Anzahl der Tage, die ein Ereignis in der Datenbank aufbewahrt wird die Anzahl der Tage ein, die Ereignisse in der ACS-Datenbank gespeichert werden sollen, bevor sie im Rahmen einer Datenbankoptimierung entfernt werden. Der Standardwert beträgt 14 Tage. Klicken Sie auf Weiter. 13. Wählen Sie auf der Seite Format für ACS-Speicherzeitstempel die Option Lokale Zeit oder UTC-Zeit (Universal Coordinated Time) aus (ehem. "Greenwich Mean Time"), und klicken Sie dann auf Weiter 14. Auf der Seite Zusammenfassung wird eine Liste von Aktionen angezeigt, die das Installationsprogramm durchführt, um ACS zu installieren. Überprüfen Sie die Liste, und klicken Sie dann auf Weiter, um die Installation zu beginnen. Hinweis Wenn ein Dialogfeld mit der Bezeichnung SQL Server-Anmeldung angezeigt wird und die Datenbankauthentifizierung auf WindowsAuthentifizierung gesetzt ist, klicken Sie auf die richtige Datenbank, und überprüfen Sie, ob das Kontrollkästchen Vertrauenswürdige Verbindung verwenden aktiviert ist. Andernfalls heben Sie die Markierung auf, und geben Sie den SQL-Anmeldenamen und das Kennwort ein. Klicken Sie auf OK. 15. Wenn die Installation abgeschlossen ist, klicken Sie auf Fertig stellen. Siehe auch Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007 61 Aktivieren von ACS-Weiterleitungen in Operations Manager 2007 Je nach Ihrem Überwachungsbedarf haben Sie u. U. mehrere hundert bis tausend Computer, deren Überwachungsereignisse Sie erfassen möchten. Standardmäßig wird der Dienst, den ein Agent benötigt, um als Weiterleitung für die Überwachungssammeldienste (ACS, Audit Collection Services) zu fungieren, installiert, wenn der Operations Manager-Agent installiert wird. Der Dienst wird dabei jedoch nicht aktiviert. Nachdem Sie die ACS-Sammlung und die Datenbank installiert haben, können Sie diesen Dienst über die Operations Manager-Konsole auf mehreren Agents remote aktivieren, indem Sie den Task Überwachungssammlung aktivieren ausführen. Dieses Verfahren sollte ausgeführt werden, nachdem die ACS-Sammlung und die Datenbank installiert wurden. Es kann nur bei Computern ausgeführt werden, auf denen der Operations Manager-Agent bereits installiert ist. Zusätzlich muss das Benutzerkonto, das diesen Task ausführt, auf jedem Agentcomputer der lokalen Administratorengruppe angehören. So aktivieren Sie die Überwachungssammlung bei Operations Manager 2007-Agents 1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das der Operations ManagerAdministratorrolle Ihrer Operations Manager 2007-Verwaltungsgruppe angehört. Dieses Konto muss außerdem auf jedem Agentcomputer, den Sie für die ACS-Weiterleitung aktivieren möchten, über die Rechte eines lokalen Administrators verfügen. 2. Wählen Sie in der Betriebskonsole die Ansicht Überwachung aus. 3. Erweitern Sie im Navigationsbereich den Knoten Operations Manager, erweitern Sie Agent, und klicken Sie dann auf Integritätsstatus. Diese Ansicht verfügt über zwei Bereiche, und die Aktionen in diesem Verfahren werden in dem rechten Bereich durchgeführt. 4. Klicken Sie im Detailbereich auf alle Agents, die Sie als ACS-Weiterleitungen aktivieren möchten. Sie können eine Mehrfachauswahl treffen, indem Sie bei gedrückter STRGbzw. Umschalttaste klicken. 5. Klicken Sie im Bereich Aktionen unter Integritätsdiensttasks auf Überwachungssammlung aktivieren, um das Dialogfeld Task ausführen – Überwachungssammlung aktivieren zu öffnen. 6. Klicken Sie im Bereich Taskparameter auf Außerkraftsetzung, um das Dialogfeld Taskparameter außer Kraft setzen zu öffnen. 7. Klicken Sie im Bereich Taskparameter mit neuen Werten überschreiben auf den Parameter CollectorServer , und geben Sie in der Spalte Neuer Wert den FQDN der ACS-Sammlung ein. Klicken Sie anschließend auf Außerkraftsetzung. Hinweis Wenn Sie ACS auf einem Gateway- oder Verwaltungsserver aktivieren, ohne den Parameter CollectorServer anzugeben, kommt es bei der Taskausführung zu einem Typenkonflikt. Geben Sie zur Vermeidung dieses Fehlers einen Außerkraftsetzungswert an. 8. Klicken Sie im Abschnitt zu den Taskanmeldeinformationen auf Sonstige. Geben Sie 62 im Feld Benutzername den Namen eines Benutzerkontos ein, das zur lokalen Administratorgruppe auf den Agentcomputern gehört. Geben Sie im Feld Kennwort das Kennwort für dieses Benutzerkonto ein. Erweitern Sie mit einem Klick die Liste Domäne, um die verfügbaren Domänen anzuzeigen, und klicken Sie dann auf die Domäne des Benutzerkontos. 9. Klicken Sie auf Task ausführen. Das Dialogfeld Taskstatus zeigt den Taskfortschritt an. 10. Wenn der Task erfolgreich abgeschlossen ist, klicken Sie auf Schließen. Siehe auch Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007 Bereitstellen von Überwachungssammeldiensten (ACS) Installieren einer ACS-Sammlung und -Datenbank Bereitstellen von Clientüberwachung im Szenario mit einem Server und einer Verwaltungsgruppe Die Clientüberwachung in Operations Manager 2007 besteht aus zwei Features und einer Gruppe clientspezifischer Management Packs. Bei den Features handelt es sich um das Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (CEIP oder Customer Experience Improvement Program) und die Ausnahmeüberwachung ohne Agent (AEM oder Agentless Exception Monitoring). Zudem dient Operations Manager 2007 auch als Host spezieller Management Packs für die Überwachung von Anwendungen für Windows Vista, Windows XP, Windows Server 2000 und Microsoft Information Worker. Alle Clientüberwachungsfeatures werden über die Betriebskonsole konfiguriert. Dieser Abschnitt liefert eine kurze Beschreibung der Funktionen sowie der Voraussetzungen für ihre Bereitstellung. Weitere Informationen zur Implementierung und Konfiguration dieser Dienste finden Sie im Operations Manager 2007-Betriebshandbuch und im Thema "Clientüberwachung" in der Operations Manager 2007-Hilfe. Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit Wenn das Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit (CEIP) auf einem Client oder Server aktiviert ist, werden Informationen über die Verwendung von Microsoft-Produkten auf dem betreffenden Computer gesammelt, verarbeitet und an Microsoft übermittelt, wo sie zur weitere Analyse mit anderen CEIP-Daten kombiniert werden. Einige Beispiele der gesammelten Daten: Konfiguration, wie Anzahl der Prozessoren, verwendete Windows-Version oder Anzahl der Netzwerkverbindungen Leistung und Zuverlässigkeit, z. B. Programmreaktion und Datenübertragungsrate Programmnutzung, beispielsweise die meistbenutzten Funktionen sowie Nutzung des Hilfeund Supportcenters Mithilfe dieser Daten kann Microsoft Probleme beseitigen und die Produkte und Funktionen verbessern, die Sie am häufigsten verwenden. Dabei sind keinerlei Daten enthalten, die eine persönliche Identifikation ermöglichen. Zwar enthalten diese Daten die IP-Adresse, über die auf 63 das Internet zugegriffen wird, doch wird diese Adresse von Microsoft nicht verwendet. Weitere Informationen zu CEIP finden Sie unter "Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit" (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86483). Anstatt diese Daten von vielen Clients einzeln übermitteln zu lassen, können Sie die Clients so einstellen, dass diese die CEIP-Daten an den Operations Manager-Verwaltungsserver als zentrale Sammelstelle senden. Der Verwaltungsserver, der als Host des CEIP-Diensts fungiert, kann die Daten dann an Microsoft weiterleiten. Die Übermittlung von CEIP-Daten von den Clients an den Verwaltungsserver kann durch SSL oder die Verwendung der Windows-Authentifizierung geschützt und über einen konfigurierbaren Port geleitet werden. Die Standardeinstellung hierfür ist TCP 51907. Die Konfiguration von CEIP auf dem Verwaltungsserver erfolgt über den Assistenten für die Konfiguration der Clientüberwachung. Ausnahmeüberwachung ohne Agent Wenn ein Anwendungsfehler auftritt oder ein Betriebssystem nicht mehr reagiert, wird ein Fehlerprotokoll erstellt. Dies kann in Form einer Speicherabbilddatei (.dmp) oder einer anderen Protokolldatei in codiertem oder Nur-Text-Format erfolgen. Die betreffenden Protokolle enthalten wertvolle Informationen, anhand derer sich die Problemursache ermitteln lässt. Die Microsoft Online-Absturzanalyse (Microsoft Online Crash Analysis, http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=11699) verwendet diese Berichte. Wenn die Ausnahmeüberwachung ohne Agent (AEM) auf einem Verwaltungsserver aktiviert ist, können die Clients entsprechend konfiguriert werden, dass sie ihre Fehlerberichte an den Verwaltungsserver senden, wo diese in einer Dateifreigabe gespeichert werden. In Operations Manager können die Daten gesammelt werden; hier stehen Ihnen Ansichten und Berichte zur Verfügung, die Ihnen die Nutzung der Daten ermöglichen. Außerdem kann der Verwaltungsserver die Daten an Microsoft weiterleiten, anstatt dies von den Clients einzeln durchführen zu lassen. Die Konfiguration von AEM erfolgt über den Assistenten für die Konfiguration der Clientüberwachung, wobei folgende Einstellungen vorgenommen werden können: Pfad der Dateifreigabe Auswahl der Sammlung von Fehlerberichten von Windows Vista-basierten Clients Verwaltungsserverport für die Kommunikation SSL-Verschlüsselung Windows-Authentifizierung Name der Organisation, der in den Berichten angegeben sein soll Clientkonfiguration Wenn Sie sich für die Bereitstellung einer dieser Features in Ihrem Unternehmen entscheiden, müssen Sie eine administrative Vorlage der Gruppenrichtlinie erstellen, die auf die betreffenden Computer angewendet wird. Diese Vorlage wird vom Assistenten für die Konfiguration der Clientüberwachung generiert und kann einzeln oder über die Active Directory-Domänendienste angewendet werden. Als Standardvorlagenname wird der vollqualifizierte Domänenname (FQDN) des Servers verwendet, an den die Dateierweiterung .adm angefügt wird. 64 Bereitstellen der Operations Manager 2007 Management Pack Konfigurationskonsole Bei der Operations Manager 2007 Konfigurationskonsole handelt es sich um eine eigenständige Anwendung, die umfangreichere Konfigurationsoptionen für Management Packs bietet als im Konfigurationsbereich der Betriebskonsole zur Verfügung stehen. Mithilfe der Konfigurationskonsole können Sie neue Management Packs erstellen, vorhandene Management Packs anzeigen und modifizieren, die Integrität von Management Packs verifizieren sowie Importe und Exporte von Management Packs an bzw. von Verwaltungsgruppen durchführen. Informieren Sie sich vor der Installation der Konfigurationskonsole über die entsprechenden Voraussetzungen. Nutzen Sie das Dokument "Operations Manager 2007 Supported Configurations" (Unterstützte Konfigurationen in Operations Manager 2007), das Sie unter folgender Adresse finden können: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=89360. Die Operations Manager 2007 Konfigurationskonsole können Sie unter folgender Adresse herunterladen: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=136356. Bei dem Download handelt es sich um eine sich selbst extrahierende, ausführbare Datei. Installieren der Operations Manager 2007 Management Pack Konfigurationskonsole 1. Laden Sie unter Nutzung des angegebenen Links die geeignete Version (x86 oder x64) der Konfigurationskonsole herunter. Sie können die Installation direkt über die Website starten oder die Datei auf Ihrem System speichern. Bei der folgenden Beschreibung des Vorgehens wird unterstellt, dass Sie die Datei lokal speichern. 2. Klicken Sie nach erfolgtem Download zum Starten der Installation auf Ausführen. 3. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf OK. Damit wird das Hilfsprogramm WinZip Self-Extractor gestartet. 4. Klicken Sie auf Entzippen und dann auf OK. 5. Wählen Sie auf der Seite System Center Operations Manager Konfigurationskonsolen-Setup - Endbenutzer-Lizenzvertrag die Option Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu. 6. Klicken Sie dann auf Weiter. 7. Aktivieren oder deaktivieren Sie nach der Installation die Option Konsole starten, und klicken Sie auf Fertig stellen. Bereitstellen des Szenarios mit mehreren Servern und nur einer Verwaltungsgruppe Übersicht Um hohe Verfügbarkeit für die OperationsManager-, Data Warehouse- und Überwachungssammeldienste-Datenbanken (ACS) sowie den Stammverwaltungsserver (RMS) bereitzustellen, erfordert diese Installation zwei Clusterdienstcluster (früher MSCS-Cluster) 65 (Windows Server 2003) bzw. zwei Failovercluster (Windows Server 2008). Jeder Cluster besteht aus zwei Knoten: Einer ist mit der aktiven Abwicklung der Arbeitslast beschäftigt, während der andere passiv auf ein mögliches Failover wartet. Die Arbeitslast der SQL Server-Datenbank liegt auf einem Cluster, der Stammverwaltungsserver befindet sich auf dem anderen. Weitere Informationen zur Installation und Konfiguration eines Windows Server 2003-Clusters finden Sie in der Windows Server 2003-Onlinehilfe oder der Kurzanleitung für Servercluster http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86488). Weitere Informationen zur Installation und Konfiguration eines Windows Server 2008-Clusters finden Sie in der Windows Server 2008Onlinehilfe unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=147285 Hinweis Bei dieser Konfiguration werden zwar Cluster mit zwei Knoten verwendet, alle Operations Manager 2007-Datenbanken können sich aber in einem Cluster mit n+1-Knoten befinden. Durch Operations Manager wird keine Beschränkung der Kontenanzahl in einem Cluster für die Datenbanken vorgegeben, sie ist lediglich durch die Clusterfunktionalität von SQL Server beschränkt. Die einzige unterstützte Konfiguration für den Stammverwaltungsserver besteht in einem Cluster mit zwei Knoten, der in einer Aktiv/Passiv-Konfiguration ausgeführt wird. Im Cluster des Stammverwaltungsservers können keine anderen Operations Manager-Rollen platziert werden. Dieses Szenario enthält Verfahren zur Bereitstellung von Operations Manager 2007 in verschiedenen Umgebungen: Windows Server 2003, SQL Server 2005 MSCS für OperationsManager- und Data Warehouse-Datenbanken Windows Server 2003 MSCS für die RMS-Rolle Windows Server 2008, SQL Server 2008-Failovercluster für OperationsManager- und Data Warehouse-Datenbanken Windows Server 2008-Failovercluster für die RMS-Rolle Die Verfahren sind nach Betriebssystem gruppiert. In diesem Bereitstellungsszenario wird Folgendes verwendet: Einen MSCS-Cluster für SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 als Host der Komponenten der OperationsManager-, Data Warehouse- und ACS-Datenbanken. Einen MSCS-Cluster für die Operations Manager-RMS-Komponente. Einen oder mehrere eigenständige Server für die sekundären Verwaltungsserverkomponenten. Einen eigenständigen Server mit SQL Server 2005 oder SQL Server 2008 Database und Reporting Services für die Operations Manager-Berichterstattungskomponente. Einen oder mehrere eigenständige Server für die Operations Manager-ACS-Komponente. Hinweis Jede ACS-Installation erfordert eine dedizierte Instanz von SQL Server. 66 Einen oder mehrere eigenständige Server für die Operations ManagerGatewayserverkomponente. Von einer Microsoft Zertifikatsdienste-Zertifizierungsstelle oder einem anderen Zertifikataussteller herausgegebene Zertifikate. Weitere Informationen zur kompletten Planungsunterstützung finden Sie im Operations Manager 2007-Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=104550 Bereitstellung unter Windows Server 2003 und SQL Server 2005 In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie OperationsDatabase und Stammverwaltungsserver in Windows Server 2003 MSCS-Clustern vorbereiten und installieren. Vorbereitung 1. Erstellen Sie folgende Domänenkonten: Verwaltungsserver-Aktionskonto, SDK- und Konfigurationsdienstkonto, Datenlesekonto, Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge und Operations Manager-Administratorkonten Wichtig Für dieses Szenario muss das Verwaltungsserver-Aktionskonto ein domänenbasiertes Konto sein. Verwenden Sie in diesem Fall nicht das Konto "Lokales System". Darüber hinaus muss das VerwaltungsserverAktionskonto über Berechtigungen für den SQL Server 2005-basierten Server haben, auf dem sich die OperationsManager-Datenbank befindet. Weitere Informationen finden Sie im Operations Manager 2007Sicherheitshandbuch. Wichtig Beim Clustering des Stammverwaltungsservers (RMS) muss das SDK- und Konfigurationsdienstkonto ein Domänenkonto sein, und dieses eine Konto sollte auf allen Clusterknoten und allen sekundären Verwaltungsservern verwendet werden. Wenn Sie für das Datenzugriffs- und Konfigurationsdienstkonto auf dem Clusterknoten und den sekundären Verwaltungsservern verschiedene domänenbasierte Konten verwenden müssen, finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=108566 weitere Informationen, bevor Sie fortfahren. Operations Manager-Gruppe "Administratoren" Clusterdienstkonto SQL-Dienstkonto Domänengruppen für SQL Clustered Services, SQL Server, SQL Server Agent, Volltextsuche 2. Fügen Sie das Operations Manager-Domänenkonto "Administrator" und das 67 Clusterdienstkonto zur Operations Manager-Gruppe "Administratoren" hinzu. Hinweis Das Hinzufügen dieser Konten zur Operations Manager-Gruppe "Administratoren" erleichtert das Einrichten des RMS-Diensts in einer Clusterkonfiguration, und ist für die SQL-Datenbank-Clusterkonfiguration nicht erforderlich. 3. Fügen Sie die Operations Manager-Gruppe "Administratoren" der lokalen Administratorgruppe auf jedem Knoten hinzu. 4. Fügen Sie das Verwaltungsserver-Aktionskonto, das SDK- und Konfigurationsdienstkonto sowie die SQL- und Clusterdienstkonten auf jedem Knoten zur lokalen Administratorgruppe hinzu. 5. Planen Sie folgende Netzwerknamen: Einen Netzwerknamen für jeden Knoten in jedem Cluster Einen Netzwerknamen für den öffentlichen Zugriff auf den Cluster (Clustername) Einen Netzwerknamen für den SQL Server-Cluster (SQL-Netzwerkname) Einen RMS-Netzwerknamen 6. Planen Sie folgende IP-Adressen: Die IP-Adresse für den öffentlich angebundenen Netzwerkadapter auf jedem Clusterknoten Die IP-Adresse für den privaten oder Taktnetzwerkadapter auf jedem Clusterknoten Die Cluster-IP-Adresse Eine SQL-IP-Adresse Eine RMS-IP-Adresse 7. Planen Sie die folgenden freigegebenen (clusterfähigen) Datenträger: Das Quorumlaufwerk Einen dedizierten Datenträger für SQL-Datendateien Einen dedizierten Datenträger für SQL-Protokolldateien Einen dedizierten Datenträger für RMS-Dateien 8. Berücksichtigen Sie folgende Aspekte für das SQL-Server-Clustering: Vor der Installation von SQL Server 2005 Enterprise Edition im Cluster müssen Sie eine MSDTC-Ressource (Microsoft Distributed Transaction Coordinator) in der Clusterverwaltung erstellen. Weitere Informationen zum Vorbereiten und Installieren von SQL Server 2005 in einem Failovercluster finden Sie unter dem Thema "Vor dem Installieren der Failover-Clusterunterstützung" in der Online-Dokumentation zu SQL Server 2005 sowie unter dem Thema "Vorgehensweise: Erstellen eines neuen SQL Server 2005-Failoverclusters (Setup)" in der Onlinedokumentation zu SQL Server 2005. Die SQL Server-Konfigurationsprüfung kann eine Warnung im den COM+-Katalog 68 zurückgeben. Wenn dies geschieht, siehe "Vorgehensweise: Problemumgehung bei einem COM+-Systemkonfigurations-Überprüfungsfehler beim SQL Server-Setup" in der Onlinedokumentation zu SQL Server 2005. Allgemeine Reihenfolge der Installationen 1. Installieren Sie die SQL Server 2005 Enterprise Edition-Datenbankdienste in einem MSCS-Cluster mit zwei Knoten. Tipp Weitere Informationen zu den verschiedenen unterstützten Arten von Clusterkonfigurationen finden Sie in der Übersicht über die von Operations Manager unterstützten Konfigurationen unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=144400 2. Installieren Sie die OperationsManager-Datenbankkomponente im SQL-Cluster. 3. Installieren Sie die Operations Manager-Data Warehouse-Komponente im SQL-Cluster. 4. Installieren Sie die Komponenten des Operations Manager 2007-Verwaltungsservers und der Betriebskonsole im anderen MSCS-Cluster mit zwei Knoten. 5. Installieren Sie einen oder mehrere sekundäre Verwaltungsserver auf eigenständigen Servern. 6. Installieren Sie SQL Server 2005 und SQL Server 2005 Reporting Services auf einem eigenständigen Server. Dieser wird zur Installation der Berichterstattung im Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe genutzt. 7. Installieren Sie ACS auf einem eigenständigen Server. 8. Installieren Sie den Operations Manager-Gatewayserver auf einem eigenständigen Server. Allgemeine SQL Cluster-Installationsanleitung Das folgende Verfahren stellt einen allgemeinen Leitfaden für die Installation von SQL Server in einem Cluster bereit und ist kein Ersatz für die SQL Server 2005-Onlinedokumentation. Dabei wird vorausgesetzt, dass Sie bereits Zugriff auf ein fehlerfreies, zum Hosten der OperationsManager- und Data Warehouse-Datenbanken dediziertes MSCS-Cluster mit zwei Knoten haben. So installieren Sie SQL Server in einem Cluster 1. Melden Sie sich mit einem Konto, das über lokale Administratorrechte verfügt, beim aktiven Clusterknoten an. 2. Doppelklicken Sie auf dem Installationsmedium von SQL Server 2005 Enterprise Edition (oder SQL Server 2005 Standard Edition) auf Splash.hta. 3. Klicken Sie auf SQL Server installieren. 4. Wählen Sie auf den Bildschirmen Willkommen und Endbenutzer-Lizenzvertrag die 69 entsprechenden Antworten aus. 5. Behandeln Sie alle Probleme, die bei der Systemkonfigurationsprüfung gefunden werden, und füllen Sie die Produktregistrierungsseite aus. 6. Wählen Sie auf der Seite Zu installierende Komponenten die Optionen SQL Server und Arbeitsstationskomponenten, Onlinedokumentation und Entwicklungstools aus. Wenn Sie die Option SQL Server auswählen, wird das Kontrollkästchen SQL Server-Failovercluster erstellen eingeblendet, und Sie müssen es aktivieren. 7. Geben Sie auf der Seite Virtueller SQL Server-Name einen eindeutigen Instanznamen für die Installation ein. Dieser Name wird zur Identifizierung des Failoverclusters im Netzwerk verwendet. Dieser Name muss sich vom Hostclusternamen unterscheiden. 8. Geben Sie auf der Seite Virtuelle SQL Server-Konfiguration eine IP-Adresse für jedes Netzwerk ein, das für Clientzugriff konfiguriert wird. 9. Wählen Sie auf der Seite Clustergruppenauswahl unter Verfügbare Clustergruppen die Gruppe mit dem Laufwerk aus, das Sie für SQL Server verwenden möchten. Hier werden die virtuellen SQL Server-Clusterressourcen von SQL Server platziert. 10. Wählen Sie auf der Seite Clusterknotenkonfiguration alle Knoten aus, die zum Failovercluster hinzugefügt werden sollen. 11. Geben Sie auf der Seite Remotekontoinformationen ein Konto an, das über Administratorrechte auf allen Clusterknoten verfügt. Hinweis SQL Server wird auf allen Clusterknoten installiert und muss daher nur einmal ausgeführt werden. 12. Geben Sie auf der Seite Dienstkonten (Cluster) den Benutzernamen und das Kennwort für das SQL-Dienstkonto an. 13. Geben Sie auf der Seite Domänengruppen für gruppierte Dienste einen Domänennamen\Gruppennamen für jeden gruppierten Dienst an, der installiert wird. In diesem Fall für den SQL Server-Dienst, den SQL Server Agent-Dienst und den Volltextsuchdienst. 14. Wählen Sie Windows-Authentifizierung aus. 15. Übernehmen Sie die Standardwerte für die Sortierungseinstellungen. 16. Nehmen Sie auf der Seite Fehler- und Verwendungsberichterstellung die erforderlichen Einstellungen vor. 17. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren auf Installieren. Weitere Informationen zum Vorbereiten und Installieren von SQL Server 2005 in einem Failovercluster finden Sie in der SQL Server 2005-Onlinedokumentation im Thema "Vor dem Installieren der Failover-Clusterunterstützung" und im Thema "Gewusst wie: Erstellen eines neuen SQL Server 2005-Failoverclusters (Setup)". 70 Installieren der OperationsManager- und Data Warehouse-Komponenten in einem SQL Server 2005-Cluster Bei diesem Verfahren wird vorausgesetzt, dass Sie Zugriff auf einen dedizierten, fehlerfreien SQL Server 2005-Cluster haben. Die Datenbankdienste sowie die Arbeitsstationskomponenten, die Onlinedokumentation und die Entwicklungstools wurden installiert. Die SQL Server-Installation muss auf dem Stand von SQL Server 2005 SP1, SQL Server 2005 SP2 oder SQL Server 2005 SP3 sein, und die kb918222-Hotfixes für Datenbank- und Toolkomponenten müssen installiert sein. Informationen zum Bezug der Hotfixes für jede Plattform (x86, x64, I64) finden Sie in Artikel 918222 der Microsoft Knowledge Base (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=78950). So prüfen Sie die Voraussetzungen für die Installation der OperationsManager-und Data Warehouse-Datenbanken 1. Melden Sie sich mit den Anmeldeinformationen des Operations ManagerAdministratorkontos bei Knoten 1 des SQL Server 2005-Clusters an. 2. Vergewissern Sie sich mithilfe der Clusterverwaltung, dass Knoten 1 Besitzer der Clustergruppe ist, die alle SQL Serverclusterressourcen hostet. 3. Doppelklicken Sie auf dem Operations Manager 2007-Installationsmedium auf SetupOM.exe, um auf der Seite Start das System Center Operations Manager 2007Setup zu starten. 4. Klicken Sie unter der Überschrift Vorbereiten auf Voraussetzungen prüfen, um den Prerequisite Viewer zu starten. 5. Wählen Sie im Dialogfeld Komponenten die Optionen Betriebsdatenbank und Data Warehouse aus, und klicken Sie dann auf Prüfen. Hinweis Wenn die Betriebsdatenbank- und Data Warehouse-Komponenten ausgewählt sind, prüft Prerequisite Viewer, ob 2048 MB physischer Speicher und Windows Server 2003 SP1 sowie SQL Server 2005 SP1, SQL Server 2005 SP2 bzw. SQL Server 2005 SP3 vorhanden sind. Hinweis Die Ergebnisse werden im unteren Bereich des Prerequisite Viewer angezeigt. Fehlende oder nicht einwandfreie Komponenten sind mit dem Hinweis Warnung bzw. Fehlgeschlagen gekennzeichnet. Warnungen können ignoriert werden, die Leistung ist dann jedoch möglicherweise beeinträchtigt, oder es können andere Fehler auftreten. Solange Komponenten den Status "Fehlgeschlagen" aufweisen, kann die Installation nicht fortgesetzt werden. Schließen Sie den Prerequisite Viewer, und installieren bzw. reparieren Sie alle erforderlichen Komponenten. Führen Sie den Prerequisite Viewer anschließend erneut aus (mehrmals, falls erforderlich). Am Ende muss die Prüfung für alle Elemente den Status Erfolgreich ergeben. 71 6. Wenn Sie den Prerequisite Viewer nicht mehr benötigen, klicken Sie auf Schließen. Installieren der OperationsManager- und Data Warehouse-Datenbanken in einem SQL Server 2005-Cluster In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie die OperationsManager- und Data WarehouseDatenbanken in einem SQL Server 2005-MSCS-Cluster installieren. Dabei wird vorausgesetzt, dass das MSCS-Cluster betriebsbereit ist und die DTC-Ressource bereits erstellt wurde. So installieren Sie die OperationsManager-Datenbank 1. Melden Sie sich bei Clusterknoten 1 (dem Knoten, der SQL Server 2005 besitzt) mit einem Konto an, das über Administratorrechte verfügt und Mitglied der Operations Manager-Gruppe "Administratoren" ist. 2. Starten Sie 2007SetupOM.exe auf dem Operations Manager 2007-Installationsmedium 3. Klicken Sie auf der Seite Start von Operations Manager 2007 im Bereich Vorbereiten auf den Link Voraussetzungen prüfen, um den Prerequisite Viewer zu starten. 4. Wählen Sie im Dialogfeld Komponenten die Komponenten Betriebsdatenbank und Data Warehouse aus, und klicken Sie dann auf Prüfen. 5. Im unteren Bereich des Bildschirms sollte der Status Erfolgreich zurückgegeben werden. Wenn der Status Warnung oder Fehlgeschlagen zurückgegeben wird, klicken Sie neben dem Status auf Weitere, um Informationen zur Ursache der Warnung bzw. des Fehlers zu erhalten. Beheben Sie die angegebenen Probleme, und führen Sie die Voraussetzungsprüfung erneut aus. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis alle Voraussetzungen den Status Erfolgreich aufweisen. Hinweis Wenn Sie die Betriebsdatenbank- und Data Warehouse-Komponenten auswählen, prüft der Prerequisite Viewer, ob Windows Server 2003 Service Pack 1 und Microsoft SQL Server 2005 Service Pack 1 vorhanden sind. Dies sind die Mindestanforderungen; wenn Sie neuere Versionen dieser Anwendungen ausführen, wird ebenfalls der Status Erfolgreich zurückgegeben. 6. Klicken Sie auf Schließen. 7. Klicken Sie auf der Seite Start im Bereich Installieren auf den Link Operations Manager 2007 installieren. 8. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 9. Akzeptieren Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag den Vertrag, und klicken Sie auf Weiter. 10. Geben Sie auf der Seite Produktregistrierung den 25-stelligen CD-Key ein. Füllen Sie optional die Felder Benutzername und Organisation aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 11. Klicken Sie auf der Seite Benutzerdefinierte Installation auf die Komponente 72 Datenbank, und wählen Sie Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert aus. 12. Wählen Sie die Komponenten Verwaltungsserver, Benutzeroberflächen, Befehlsshell und Webkonsole aus, und legen Sie diese auf Diese Komponente wird nicht verfügbar sein fest. Klicken Sie auf Weiter. 13. Geben Sie auf der Seite Verwaltungsgruppenkonfiguration in das Feld Verwaltungsgruppenname einen Namen die Verwaltungsgruppe ein. 14. Klicken Sie im Bereich Operations Manager-Administratoren konfigurieren auf Durchsuchen, um das Suchtool Gruppe auswählen zu öffnen, und geben Sie dann den im Abschnitt "Vorbereitung" erstellten Namen der Operations Manager-Gruppe "Administratoren" ein. Stellen Sie sicher, dass die Option Suchpfad auf die Domäne eingestellt ist, die die Gruppe enthält, und klicken Sie auf Namen überprüfen. Wenn der Gruppenname bestätigt (unterstrichen angezeigt) wird, klicken Sie auf OK. 15. Klicken Sie auf Weiter. 16. Wählen Sie auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz aus der Dropdownliste SQL Server-Datenbankinstanz die SQL Server-Instanz aus, auf der Sie die Installation vornehmen möchten. 17. Übernehmen Sie den Standardwert 1433 im Feld SQL Server-Port, oder geben Sie, wenn Sie den SQL-Standardport für Ihre SQL-Installation geändert haben, die entsprechende Portnummer ein. Ignorieren Sie das Kontrollkästchen Zweiter Knoten eines Windows Server-Clusters. 18. Klicken Sie auf Weiter. 19. Übernehmen Sie auf der Seite Datenbank- und Protokolldateioptionen für den SQLDatenbanknamen den Standardwert OperationsManager, oder ändern Sie ihn, falls gewünscht. Stellen Sie sicher, dass die Speicherorte für Datendatei und Protokolldatei auf den freigegebenen Datenträger festgelegt sind, den Sie für diese SQL-Instanz erstellt haben. Übernehmen Sie den Standardwert von 1000 MB für die Option Datenbankgröße, oder geben Sie die gewünschte Anfangsgröße der Datenbank ein. Weitere Informationen zum Berechnen einer Anfangsgröße der Datenbank finden Sie im Operations Manager 2007-Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=104550. Die anfängliche Mindestgröße der Datenbank beträgt 500 MB. 20. Klicken Sie auf Weiter. 21. Auf der Seite Fehlerberichte für Operations Manager können Sie wählen, ob Sie Fehlerberichte an Microsoft senden möchten. Klicken Sie auf Weiter. 22. Auf der Seite Microsoft Update können Sie wählen, ob Sie die Microsoft Updates nutzen möchten. Klicken Sie auf Weiter. 23. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Weiter, wenn Sie die Installation starten möchten. 24. Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, klicken Sie auf der Seite 73 Fertigstellen des Assistenten auf Fertig stellen. So überprüfen Sie, ob die OperationsManager-Datenbank vorhanden ist 1. Öffnen Sie SQL Server Management Studio auf dem besitzenden Knoten. 2. Wenn Sie aufgefordert werden, melden Sie sich bei der Datenbankmodulinstanz an, und erweitern Sie den Ordner Datenbanken. 3. Prüfen Sie, ob die Datenbank OperationsManager vorhanden ist. 4. Schließen Sie SQL Server Management Studio. So installieren Sie die Data Warehouse-Datenbank 1. Wenn die Startseite von Operations Manager 2007 noch nicht angezeigt wird, öffnen Sie SetupOM.exe auf Ihrem Installationsmedium. 2. Klicken Sie auf der Seite Start im Bereich Installieren auf den Link Operations Manager 2007-Berichterstattung installieren. 3. Klicken Sie auf der Willkommensseite des Setup-Assistenten für die Operations Manager 2007-Berichterstattung auf Weiter. 4. Klicken Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA) auf Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu, um den Vertrag anzunehmen, und klicken Sie dann auf Weiter. 5. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung optional die Felder Benutzername und Organisation aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Klicken Sie auf der Seite Benutzerdefinierte Installation auf die Komponente Data Warehouse, und wählen Sie Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert aus. 7. Klicken Sie auf die Komponente Berichterstattung, und wählen Sie Diese Komponente wird nicht verfügbar sein aus. 8. Übernehmen Sie das Standardinstallationsverzeichnis, und klicken Sie auf Weiter. 9. Wählen Sie auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz Ihre Datenbankinstanz aus der Dropdownliste aus. 10. Übernehmen Sie den SQL-Standardport 1433, oder geben Sie, wenn Sie den SQLStandardport für Ihre SQL-Instanz geändert haben, den entsprechenden Wert ein. 11. Klicken Sie auf Weiter. 12. Übernehmen Sie auf der Seite Datenbank- und Protokolldateioptionen für den SQLDatenbanknamen den Standardwert OperationsManagerDW, oder ändern Sie ihn, falls gewünscht. Wenn Sie einen anderen Namen angeben, darf dieser nicht das Zeichen "-" enthalten, da dieses Zeichen zu einem Installationsfehler führt. Stellen Sie sicher, dass die Speicherorte für Datendatei und Protokolldatei auf den freigegebenen Datenträger festgelegt sind, den Sie für diese SQL-Instanz erstellt haben. Übernehmen Sie den Standardwert von 1000 MB für die Option Datenbankgröße, oder geben Sie die 74 gewünschte Anfangsgröße der Datenbank ein. . Weitere Informationen zum Berechnen einer Anfangsgröße der Datenbank finden Sie im Operations Manager 2007Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=104550. Die anfängliche Mindestgröße der Datenbank beträgt 500 MB. 13. Klicken Sie auf Weiter. 14. Auf der Seite Microsoft Update können Sie wählen, ob Sie die Microsoft Updates nutzen möchten. Klicken Sie auf Weiter. 15. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Weiter, wenn Sie die Installation starten möchten. 16. Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, klicken Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten auf Fertig stellen. So überprüfen Sie, ob die Data Warehouse-Datenbank vorhanden ist 1. Öffnen Sie SQL Server Management Studio auf dem besitzenden Knoten. 2. Wenn Sie aufgefordert werden, melden Sie sich bei der Datenbankmodulinstanz an, und erweitern Sie den Ordner Datenbanken. 3. Prüfen Sie, ob die Datenbank Data Warehouse vorhanden ist. 4. Schließen Sie SQL Server Management Studio. Verwenden des Protokollversands für die OperationsManager-Datenbank Beim Protokollversand werden Transaktionsprotokolle von einer primären an eine sekundäre Datenbank gesendet, wodurch die sekundäre Datenbank mit der primären Datenbank nahezu vollständig synchronisiert ist. Weitere Informationen zum Protokollversand finden Sie unter Protokollversandverwaltung in der SQL Server 2005-Dokumentation. Um den Protokollversand verwenden zu können, müssen Sie die OperationsManager-Datenbank zur Verwendung des vollständigen Wiederherstellungsmodus konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=91991. Informationen zum Einrichten des Transaktionsprotokollversands an einen sekundären Server finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=91992. Bereitstellen eines Stammverwaltungsservers in einem Windows Cluster in Operations Manager 2007 Der Stammverwaltungsserver (RMS) ist der einzige Verwaltungsserver in einer Verwaltungsgruppe, auf dem der System Center-Datenzugriffsdienst (bisher SDK-Dienst) und der System Center-Verwaltungskonfigurationsdienst (bisher Konfigurationsdienst) ausgeführt wird; die Verwaltungsgruppe ist ohne diese Dienste nicht funktionstüchtig. Dies macht diese Dienste zu einer zentralen Fehlerquelle. Genau wie durch Clustering die Risiken für die einzige OperationsManager-Datenbank verringert werden können, können auch die Risiken einer Einzelinstanz der Datenzugriffs- und Verwaltungskonfigurationsdienste durch Clustering gemildert werden. 75 Hinweis Installieren Sie keine Agents auf Clusterknoten, die den Stammverwaltungsserver unterstützen. Wenn Sie die Integrität eines Stammverwaltungsservers in einem Cluster als Teil einer anderen Verwaltungsgruppe überwachen möchten, verwenden Sie die Verwaltung ohne Agents. Mit diesem Verfahren werden die Verwaltungsserver- und Benutzeroberflächenkomponenten im Cluster installiert, und es wird die auf dem SQL Server 2005-Cluster gehostete OperationsManager-Datenbank verwendet, die im Verfahren "Installieren der OperationsManager- und Data Warehouse-Datenbanken in einem SQL Server 2005-Cluster" erstellt wurde. Das folgende Verfahren zeigt, wie Sie Operations Manager 2007-Stammverwaltungsserver in einem Windows-Cluster installieren. Die Installation von Operations Manager 2007Stammverwaltungsservern in einem Windows-Cluster umfasst die folgenden Aufgaben: Vorbereiten des Windows-Clusters und Erstellen einer Clustergruppe für den Stammverwaltungsserver (RMS) Erstellen physischer Datenträger-, IP-Adressen- und Netzwerknamenressourcen in der RMSClustergruppe Installieren des Stammverwaltungsservers und der sekundären Verwaltungsserver auf den Clusterknoten und Sichern des RMS-Verschlüsselungsschlüssels Erstellen allgemeiner Dienstclusterressourcen in der RMS-Clustergruppe für den RMSSystem Center-Verwaltungsdienst (Integritätsdienst) (HealthService), den RMS-System Center-Datenzugriffsdienst (SDK-Dienst) (OMSDK) und den RMS-System CenterVerwaltungskonfigurationsdienst (Konfigurationsdienst) (OMCFG) Sichern der OperationsManager-Datenbank Ausführen von SecureStorageBackup mit der Option Backup auf dem Stammverwaltungsserver zum Sichern des RMS-Verschlüsselungsschlüssels Hinweis Wenn die RMS-Verschlüsselungsschlüssel am Ende der RMS-Installation erfolgreich gesichert wurden, ist es nicht erforderlich, sie an diesem Punkt erneut zu sichern. Ausführen von SecureStorageBackup mit der Option Restore auf allen sekundären Verwaltungsservern, um den RMS-Schlüssel darauf zu speichern Ausführen von ManagementServerConfigTool mit der Option InstallCluster, um die RMSClustergruppenressourcen zu clustern Onlinebereitstellung aller RMS-Clustergruppen Verschieben der RMS-Clustergruppe auf jeden Knoten, um die Konfiguration abzuschließen Testen, ob die Clusterinstallation erfolgreich war 76 Optional: Ausführen von ManagementServerConfigTool mit der Option AddRMSNode um Clusterknoten zum RMS-Cluster hinzuzufügen, die während der weiter oben beschriebenen Aktion InstallCluster nicht verfügbar waren Optional: Ausführen von SetSPN.exe, wenn die Ausführung während der weiter oben beschriebenen Aktion InstallCluster nicht erfolgreich war Wenn Sie Operations Manager früher in einem Cluster installiert haben oder zu installieren versucht haben und dieser Versuch fehlgeschlagen ist, lesen Sie vor einer erneuten Installation das zusätzliche Verfahren "So deinstallieren Sie Operations Manager 2007 in einem Cluster". So bereiten Sie die Clusterknoten, die RMS-Clustergruppe und die RMSClustergruppenressourcen vor 1. Stellen Sie auf jedem RMS-Clusterknoten sicher, dass die Domänensicherheitsgruppe "Operations Manager-Administratoren" zur lokalen Administratorgruppe hinzugefügt wurde, und dass das Clusterdienstkonto Mitglied der Domänensicherheitsgruppe "Operations Manager-Administratoren" ist. Hinweis Das Clusterdienstkonto muss Mitglied der Gruppe "Operations ManagerAdministratoren" sein, um die Clusterkonfiguration des Stammverwaltungsservers erstellen zu können. 2. Stellen Sie sicher, dass der Clusterknoten die Mindestanforderungen für die Managementserver- und Benutzeroberflächenkomponenten erfüllt: Windows Server 2003 SP1 oder SP2 MDAC Version 2.80.1022.0 .NET Framework Version 2.0 .NET Framework Version 3.0-Komponenten WSMAN v 1.1 3. Fügen Sie die SDK- und Konfigurationsdienstkonten zur lokalen Administratorgruppe auf jedem Knoten des RMS-Clusters hinzu. 4. Melden Sie sich mit Administratorrechten beim Clusterknoten an, der der primäre besitzende Knoten für den Stammverwaltungsserver ist. 5. Starten Sie das Tool Clusterverwaltung über Verwaltungstools, oder indem Sie über Start und Ausführen den Befehl CluAdmin ausführen. 6. Wenn Sie das Tool Clusterverwaltung zum ersten Mal ausführen, werden Sie aufgefordert, eine Verbindung zu einem Cluster herzustellen. Wählen Sie die Option Clusterverbindung öffnen aus dem Dropdownfeld Aktion aus, und geben Sie in das Feld Cluster- oder Servername den Clusternamen ein, bzw. wählen Sie ihn aus. 7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Tool Clusterverwaltung auf den Ordner Gruppen, um das Kontextmenü zu öffnen, und wählen Sie Neu und dann Gruppe aus. 8. Geben Sie auf der Seite Neue Gruppe in das Feld Name einen Namen für die 77 Clustergruppe ein, geben Sie eine Beschreibung ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis In diesem Verfahren wird die erstellte Clustergruppe "RMSClusterGroup" genannt, aber Sie können den Namen bei Bedarf ändern. 9. Wählen Sie auf der Seite Bevorzugte Besitzer alle in der Liste Verfügbare Knoten aufgeführten Computer aus, und übernehmen Sie diese mit Hinzufügen in die Liste Bevorzugte Besitzer: Klicken Sie anschließend auf Fertig stellen. Es sollte ein Dialogfeld mit der Meldung angezeigt werden, dass die Clustergruppe <Clustergruppenname> erfolgreich erstellt wurde. Klicken Sie auf OK. 10. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Tool Clusterverwaltung auf RMSClusterGroup, um das Kontextmenü zu öffnen, und wählen Sie Neu -> Ressource aus. 11. Erstellen Sie auf der Seite Neue Ressource eine IP-Adressressource mit der folgenden Konfiguration, und klicken Sie auf Weiter. Name RMS IP-Adresse Beschreibung Dies ist die IP-Adresse des RMS-Servers. Ressourcentyp IP-Adresse Gruppe RMSClusterGroup 12. Vergewissern Sie sich auf der Seite Mögliche Besitzer, dass alle Clusterknoten in der Liste Mögliche Besitzer aufgeführt sind. Klicken Sie danach auf Weiter. 13. Klicken Sie auf der Seite Abhängigkeiten auf Weiter. 14. Geben Sie auf der Seite TCP/IP-Adressparameter in das Feld Adresse eine TCP/IPAdresse für RMSClusterGroup ein, die sich im selben Subnetz wie die öffentlich zugänglichen Netzwerkadapter befindet, die die Clusterknoten verwenden. Diese IPAdresse wird für den RMS-Server im DNS registriert. 15. Geben Sie in das Feld Subnetzmaske denselben Wert ein, den die öffentlich zugänglichen Netzwerkadapter des Clusterknotens verwenden. Dieses Feld wird möglicherweise automatisch ausgefüllt. 16. Wählen Sie aus der Dropdownliste Netzwerk das öffentlich zugängliche Netzwerk aus. Dieses Feld wird möglicherweise automatisch ausgefüllt. 17. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen NetBIOS für diese Adresse aktivieren aktiviert ist, und klicken Sie auf Fertig stellen. 18. Erstellen Sie in der RMS-Clustergruppe einen neue physische Datenträgerressource (wie in Schritt 11) mit der folgenden Konfiguration, und klicken Sie auf Weiter. Name RMSPhysicalDisk Hinweis RMSPhysicalDisk wird nur für dieses Verfahren verwendet. Sie können diese Ressource beliebig umbenennen. 78 Beschreibung Dies ist die freigegebene Clusterdatenträgerressource, die der Stammverwaltungsserver verwendet. Ressourcentyp Physischer Datenträger Gruppe RMSClusterGroup 19. Vergewissern Sie sich auf der Seite Mögliche Besitzer, dass alle Clusterknoten in der Liste Mögliche Besitzer aufgeführt sind. Klicken Sie danach auf Weiter. 20. Klicken Sie auf der Seite Abhängigkeiten auf Weiter. 21. Wählen Sie auf der Seite Festplattenparameter den Laufwerkbuchstaben des dedizierten RMS-Datenträgers aus, und klicken Sie dann auf Fertig stellen. Hinweis Die hierfür verwendete Festplattenpartition muss bereits existieren und als verfügbare Clusterressource hinzugefügt worden sein, und alle Clusterknoten müssen darauf zugreifen können. 22. Erstellen Sie in RMSClusterGroup eine neue Netzwerknamenressource (wie in Schritt 10) mit der folgenden Konfiguration, und klicken Sie auf Weiter. Name RMSNetworkName Hinweis RMSNetworkName wird nur für dieses Verfahren verwendet. Sie können diese Ressource beliebig umbenennen. Beschreibung Diese Ressource definiert den Netzwerknamen für den RMS-Server. Dieser wird im DNS registriert. Ressourcentyp Netzwerkname Gruppe RMSClusterGroup 23. Vergewissern Sie sich auf der Seite Mögliche Besitzer, dass alle Clusterknoten in der Liste Mögliche Besitzer aufgeführt sind. Klicken Sie danach auf Weiter. 24. Wählen Sie auf der Seite Abhängigkeiten aus der Liste Verfügbare Ressourcen die IPAdressressource aus, und klicken Sie auf Hinzufügen, um sie in die Liste Ressourcenabhängigkeiten zu übernehmen. Klicken Sie auf Weiter. 25. Geben Sie auf der Seite Netzwerknamenparameter in das Feld Name einen gültigen NetBIOS-Namen ein. Vergewissern Sie sich, dass die Kontrollkästchen Erfordert DNSRegistrierung und Kerberos-Authentifizierung aktivieren aktiviert sind. Klicken Sie auf Fertig stellen. Wichtig Der in das Feld Name eingegebene Wert ist der für den RMS-Server verwendete Servername. Er wird im DNS zusammen mit dem in der IPAdressressource eingegebenen Wert als ein Adresseintrag registriert. 26. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Clusterverwaltung auf das Objekt RMSClusterGroup, um das Kontextmenü zu öffnen, und wählen Sie Online schalten 79 aus. So überprüfen Sie die Voraussetzungen für die RMS-Installation 1. Melden Sie sich mit Administratorrechten beim Clusterknoten an, der der primäre besitzende Knoten für den Stammverwaltungsserver ist. 2. Stellen Sie sicher, dass die RMS-Clustergruppe im Besitz des Knotens ist, bei dem Sie angemeldet sind. In einem Cluster mit zwei Knoten melden Sie sich z. B. bei Knoten 1 an, öffnen die Clusterverwaltung und wählen im Detailbereich den Ordner Gruppen aus. Als Wert in der Spalte Besitzer für die RMS-Clustergruppe sollte der Knoten angegeben sein, bei dem Sie angemeldet sind. Ist dies nicht der Fall, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die RMS-Clustergruppe, und wählen Sie Gruppe verschieben. 3. Doppelklicken Sie auf dem Installationsmedium auf die Datei SetupOM.exe. Damit wird das System Center Operations Manager 2007-Setup auf der Seite Start gestartet. 4. Klicken Sie unter der Überschrift Vorbereiten auf Voraussetzungen prüfen, um den Prerequisite Viewer zu starten. 5. Wählen Sie im Feld Komponenten die Komponenten Server und Konsole aus, und klicken Sie auf Prüfen. Hinweis Wenn diese Komponenten ausgewählt sind, prüft der Prerequisite Viewer, ob Windows Server 2003 SP1, MDAC Version 2.80.1022.0 oder höher, .NET Framework Version 2.0, .NET Framework Version 3.0-Komponenten und WSMAN v1.1 vorhanden sind. Hinweis Die Ergebnisse werden im unteren Bereich des Prerequisite Viewer angezeigt. Fehlende oder nicht einwandfreie Komponenten sind mit dem Hinweis Warnung bzw. Fehlgeschlagen gekennzeichnet. Warnungen können ignoriert werden, die Leistung ist dann jedoch möglicherweise beeinträchtigt, oder es treten andere Probleme auf. Komponenten mit dem Status "Fehlgeschlagen" müssen korrigiert werden, bevor die Installation fortgesetzt werden kann. Schließen Sie den Prerequisite Viewer, und installieren bzw. reparieren Sie alle erforderlichen Komponenten. Führen Sie den Prerequisite Viewer anschließend erneut aus (mehrmals, falls erforderlich). Am Ende muss die Prüfung für alle Elemente den Status Erfolgreich ergeben. 6. Wenn Sie den Prerequisite Viewer nicht mehr benötigen, klicken Sie auf Schließen. Installieren des Stammverwaltungsservers (RMS) In diesem Verfahren installieren Sie den ersten Verwaltungsserver in der Verwaltungsgruppe (Stammverwaltungsserver, RMS). 80 So bereiten Sie den Cluster vor und installieren die Komponenten von Stammverwaltungsserver und Benutzeroberfläche 1. Melden Sie sich mit Administratorrechten beim Clusterknoten an, der der primäre besitzende Knoten für den Stammverwaltungsserver ist. 2. Doppelklicken Sie auf dem Installationsmedium auf die Datei SetupOM.exe. Damit wird der Setup-Assistent für System Center Operations Manager 2007 auf der Seite Start gestartet. 3. Klicken Sie unter der Überschrift Installieren auf Operations Manager 2007 installieren. Hiermit wird der Operations Manager 2007-Setup-Assistent gestartet. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen des Setup-Assistenten auf Weiter. 5. Wählen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag die Option Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung die Felder Benutzername und Organisation aus. Geben Sie Ihren 25-stelligen CD Key ein, und klicken Sie anschließend auf Weiter. 7. Übernehmen Sie auf der Seite Benutzerdefinierte Installation für die Optionen "Verwaltungsserver" und "Benutzeroberfläche" die Einstellung Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert. Legen Sie die Komponenten Datenbank, Befehlsshell und Webkonsole auf Diese Komponente wird nicht verfügbar sein fest, übernehmen Sie das Standardinstallationsverzeichnis, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Klicken Sie auf der Seite Prerequisite Checker auf Weiter. 9. Geben Sie auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz in das Feld SQLDatenbankname den SQL-Server-Namen und die Datenbankinstanz im Format "SQL Server\SQL-Instanz" ein. Da die SQL Server-Datenbank in der Standardinstanz installiert wurde, brauchen Sie lediglich den SQL-Clusternamen einzugeben, der bei der Installation von SQL Server 2005 im Cluster erstellt wurde. Hinweis Um den Wert zu finden, öffnen Sie die Clusterverwaltung auf dem SQL Server-Cluster, wählen im Detailbereich den Ordner Ressourcen aus, wählen die Ressource SQL-Netzwerkname aus und öffnen die Eigenschaften. Navigieren Sie zur Registerkarte Parameter. Der Wert befindet sich im Feld Name. 10. Vergewissern Sie sich, dass im Feld Name der SQL-Datenbank der Wert OperationsManager angegeben ist. 11. Vergewissern Sie sich, dass im Feld SQL Server-Port der Wert 1433 angegeben ist. Hinweis Wenn Sie einen anderen Port für die SQL Server-Kommunikation ausgewählt und in SQL Server bereits konfiguriert haben, geben Sie diesen 81 Wert hier ein; andernfalls übernehmen Sie den Standardwert "1433". 12. Klicken Sie auf Weiter. 13. Übernehmen Sie auf der Seite Verwaltungsserver-Aktionskonto die Standardoption Domänenkonto oder lokales Computerkonto, geben Sie die Anmeldeinformationen des Verwaltungsserver-Aktionskontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Bei Verwendung eines domänenbasierten Kontos ist es viel einfacher, später die Ermittlung und eine Agent-Pushinstallation durchzuführen als mit einem lokalen Systemkonto. Weitere Informationen zur Agentinstallation finden Sie im Operations Manager 2007-Betriebshandbuch unter "Agentbereitstellung". 14. Wählen Sie auf der Seite SDK- und Konfigurationsdienstkonto die Option Domänenkonto oder lokales Computerkonto aus, geben Sie die Anmeldeinformationen des SDK- und Konfigurationsdienstkontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis In dieser Konfiguration muss das Konto ein Domänenkonto sein, weil die Berichterstattung auf einem separaten Server installiert ist. Dieses Konto muss über Berechtigungen für das Berichtssystem verfügen. Hinweis Wenn nach dem Klicken auf Weiter ein Kontoüberprüfungsfehler angezeigt wird, haben Sie sich wahrscheinlich beim Eingeben der Anmeldeinformationen verschrieben, oder das SDK- und Konfigurationsdienstkonto wurde nicht zur lokalen Administratorgruppe hinzugeführt. 15. Geben Sie auf der Seite Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an, ob Sie an diesem Programm teilnehmen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 16. Geben Sie auf der Seite Microsoft Update an, ob Sie mit den Microsoft Update-Diensten nach Aktualisierungen suchen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 17. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Installieren, wenn Sie mit der Installation fortfahren möchten. 18. Deaktivieren Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten das Kontrollkästchen Konsole starten, stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Sicherungsverschlüsselungsschlüssel aktiviert ist, und klicken Sie auf Fertig. Der Assistent zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels wird gestartet. Wichtig Obwohl die Betriebskonsole installiert wurde, starten Sie die Konsole jetzt nicht. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Betriebskonsole starten, damit die Betriebskonsole nicht gestartet wird. 82 Hinweis Wenn die Installation fehlschlägt, erhalten Sie einen Wert, nach dem Sie suchen, und einen Link, mit dem Sie das Installationsprotokoll öffnen können. 19. Klicken Sie auf der Seite Einführung des Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels auf Weiter. 20. Wählen Sie auf der Seite Sichern oder Wiederherstellen die Option Verschlüsselungsschlüssel sichern aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 21. Geben Sie auf der Seite Speicherort angeben einen gültigen Pfad und Dateinamen für den Verschlüsselungsschlüssel an, und klicken Sie auf Weiter. Wichtig Es ist wichtig, dass alle Knoten im Cluster auf den zum Sichern des Verschlüsselungsschlüssels angegebenen Speicherort zugreifen können. 22. Geben Sie auf der Seite Kennwort angeben ein Kennwort zum Schutz der Schlüsselsicherungsdatei ein, und klicken Sie auf Weiter, um den Sicherungsvorgang zu starten. Wenn Sie weiter unten in diesem Verfahren den RMSVerschlüsselungsschlüssel wiederherstellen, werden Sie nach diesem Kennwort gefragt. 23. Jetzt sollte die Seite Sicherung mit sicherem Speichern abgeschlossen angezeigt werden. Klicken Sie auf Fertig stellen. Hinweis Stellen Sie sicher, dass Sie den Schlüssel in einem Verzeichnis speichern, auf das alle Computer, die als Verwaltungsserver fungieren, zugreifen können. Erstellen Sie außerdem unbedingt mehrere Kopien, und speichern Sie diese an unterschiedlichen, sicheren Speicherorten. Installieren des sekundären Verwaltungsservers In diesem Verfahren installieren Sie die sekundären Verwaltungsserver auf allen anderen Knoten im Cluster. Diese Server sind bis zum Abschluss des Vorgangs sekundäre Verwaltungsserver. Anschließend können sie den Stammverwaltungsserver hosten. So installieren Sie sekundäre Verwaltungsserver im RMS-Cluster 1. Melden Sie sich bei allen übrigen Clusterknoten mit dem Operations ManagerAdministratorkonto an. 2. Führen Sie die Verfahren unter "Installieren des Stammverwaltungsservers (RMS)" aus, um den Verwaltungsserver und die Benutzeroberflächenkomponenten auf jedem der anderen Knoten in der Verwaltungsgruppe zu installieren. Hinweis Wenn Sie einen Verwaltungsserver ohne Benutzeroberflächenkomponente installieren und SecureStorageBackup.exe ausführen möchten, müssen Sie 83 Microsoft.EnterpriseManagement.UI.ConsoleFramework.dll, Microsoft.Mom.UI.Common.dll und SecureStorageBackup.exe vom Installationsmedium ins Installationsverzeichnis auf dem Verwaltungsserver kopieren. Üblicherweise ist dies das Verzeichnis C:\Programme\System Center Operations Manager 2007. Vorbereiten der RMS-Clusterressourcen In diesem Verfahren erstellen Sie Clusterressourcen aus dem System Center-Verwaltungsdienst (HealthService), dem System Center-Verwaltungskonfigurationsdienst (OMCFG) und dem System Center-Datenzugriffsdienst (OMSDK). Dies sind RMS-Ressourcen, die ein Failover zwischen Clusterknoten zusammen mit dem Netzwerknamen, der IP-Adresse und dem physischen Datenträger ausführen können. So bereiten Sie RMS-Clusterressourcen vor 1. Melden Sie sich mit einem Konto mit Administratorrechten bei dem Knoten an, der der Besitzer der RMS-Clustergruppe ist. 2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Tool Clusterverwaltung auf RMSClusterGroup, um das Kontextmenü zu öffnen, wählen Sie Neu und dann Ressource aus. Der Assistent für neue Ressourcen wird gestartet. 3. Erstellen Sie eine allgemeine Dienstclusterressource für den System CenterVerwaltungsdienst mit folgenden Einstellungen: Name RMS-Verwaltungsdienst Hinweis Sie können einen beliebigen Namen für die Ressource festlegen, sollten aber aus Gründen der Benutzerfreundlichkeit einen einfachen und beschreibenden Namen wählen. Ressourcentyp Allgemeiner Dienst Gruppe RMSClusterGroup 4. Klicken Sie auf Weiter. 5. Vergewissern Sie sich auf der Seite Mögliche Besitzer, dass alle Clusterknoten in der Liste Mögliche Besitzer aufgeführt sind. Wenn nicht, wählen Sie die entsprechenden Knoten im Feld Verfügbare Knoten aus, und klicken Sie auf Hinzufügen, um sie ins Feld Mögliche Besitzer zu übernehmen. Klicken Sie auf Weiter. 6. Wählen Sie auf der Seite Abhängigkeiten im Feld Verfügbare Ressourcen die Ressourcen RMSPhysicalDisk und RMSNetworkName aus, klicken Sie auf Hinzufügen, um sie zum Feld Ressourcenabhängigkeiten hinzuzufügen, und klicken Sie anschließend auf Weiter. 7. Geben Sie auf der Seite Allgemeine Dienstparameter in das Feld Dienstname die Zeichenfolge HealthService ein. Wichtig 84 HealthService ist der exakte Name des Diensts; dieser Name kann nicht geändert werden. 8. Lassen Sie das Feld Startparameter leer. 9. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Netzwerknamen als Computernamen verwenden, und klicken Sie dann auf Weiter. 10. Lassen Sie auf der Seite Registrierungsreplikation das Feld Stammregistrierungsschlüssel leer, und klicken Sie dann auf Weiter, um den Assistenten zu beenden. 11. Wiederholen Sie denselben Vorgang für den System CenterVerwaltungskonfigurationsdienst und den System Center-Datenzugriffsdienst, und verwenden Sie dabei die folgenden Werte: Für den Konfigurationsdienst: Name RMS-Konfigurationsdienst, Ressourcentyp Allgemeiner Dienst, Gruppe RMSClusterGroup, Mögliche Besitzer alle Knoten, Ressourcenabhängigkeiten RMSPhysicalDisk und RMSNetworkName, Dienstname OMCFG, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Netzwerknamen als Computernamen verwenden, Stammregistrierungsschlüssel leer. Für den Datenzugriffsdienst: Name: RMS-Datenzugriffsdienst, Ressourcentyp Allgemeiner Dienst, Gruppe RMSClusterGroup, Mögliche Besitzer alle Knoten, Ressourcenabhängigkeiten RMSPhysicalDisk, RMSNetworkName, Dienstname OMSDK, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Netzwerknamen als Computernamen verwenden, Stammregistrierungsschlüssel leer. Wichtig Schalten Sie die Verwaltungs-, Konfigurations- oder Datenzugriffsressourcen jetzt nicht online. Erstellen des RMS-Clusters In diesem Verfahren verteilen Sie den RMS-Schlüssel an die sekundären Verwaltungsserver und erstellen den RMS-Cluster. Am Ende dieses Verfahrens können alle Knoten im Cluster den Stammverwaltungsserver hosten. Vorbereitung 1. Stellen Sie sicher, dass alle Clusterknoten auf die Dateifreigabe mit dem Verschlüsselungsschlüssel zugreifen können. Dies ist zum Verteilen des RMSSchlüssels erforderlich. 2. Stellen Sie sicher, dass das Clusterdienstkonto zur globalen Operations ManagerSicherheitsgruppe "Administratoren" hinzugefügt wurde. Erstellen des virtuellen Stammverwaltungsservers So erstellen Sie den virtuellen Stammverwaltungsserver 1. Melden Sie sich mit einem Konto an, das ein Mitglied der Verwaltungsgruppe ist beim 85 Computer an, der die RMSClusterGroup besitzt. 2. Suchen Sie auf dem Operations Manager 2007-Installationsmedium im Ordner \SupportTools die Dateien SecureStorageBackup.exe und ManagementServerConfigTool.exe. 3. Kopieren Sie diese Dateien, sofern nicht bereits geschehen, in den Installationsordner für Operations Manager (normalerweise C:\Programme\System Center Operations Manager 2007) auf dem Knoten, der den Stammverwaltungsserver besitzt. Hinweis Wenn Sie den Verschlüsselungsschlüssel am Ende der RMS-Installation erfolgreich gesichert haben, fahren Sie mit Schritt 7 fort. 4. Öffnen Sie auf dem Knoten, der den Stammverwaltungsserver besitzt, ein Eingabeaufforderungsfenster, und wechseln Sie in den Operations ManagerInstallationsordner; z. B. cd \Programme\System Center Operations Manager 2007. 5. Um den RMS-Schlüssel zu sichern, geben Sie Folgendes ein, wobei <Dateifreigabe> eine Freigabe ist, auf die alle Clusterknoten zugreifen können: SecureStorageBackup.exe Backup \\<Dateifreigabe>\<Dateiname>.bin. Hinweis Der Assistent zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels wird gestartet. Ein Kennwort wird erfragt. Es muss mindestens aus acht Zeichen bestehen und wenigstens ein Symbol enthalten. Sie müssen das Kennwort bestätigen, um die Verschlüsselungsschlüsseldatei zu erstellen. 6. Melden Sie sich bei jedem sekundären Verwaltungsservercomputer mit einem Konto an, das der Administratorgruppe angehört. 7. Geben Sie an der Eingabeaufforderung auf jedem sekundären Verwaltungsserver cd <Pfad zum Operations Manager-Installationsverzeichnis> ein, und drücken Sie die EINGABETASTE. 8. Um den Schlüssel auf jeden sekundären Verwaltungsserver wiederherzustellen, geben Sie Folgendes ein, wobei <Dateifreigabe> eine Freigabe ist, auf die alle Clusterknoten zugreifen können: SecureStorageBackup.exe Restore \\<Dateifreigabe>\<Dateiname>.bin. Hinweis Der Assistent zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels wird gestartet. Wählen Sie die Option Wiederherstellen aus, und geben Sie einen Pfad zur Verschlüsselungsschlüsseldatei ein. Sie müssen dasselbe Kennwort eingeben, das Sie zum Verschlüsseln der Datei auf dem RMS-Knoten verwendet haben. 9. Melden Sie sich beim RMS-Computer mit einem Konto an, das ein Mitglied der Gruppe 86 "Administratoren" ist. 10. Erweitern Sie in der Clusterverwaltung den Cluster, und klicken Sie dann auf Gruppen. Vergewissern Sie sich im Ergebnisbereich, dass in der Spalte Besitzer der Computer, der den Stammverwaltungsserver hostet, angezeigt wird. Wenn der Computer, der den Stammverwaltungsserver hostet, nicht als Besitzer angezeigt wird, klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf die Operations Manager-Gruppe, und wählen Sie Gruppe verschieben aus, um RMSClusterGroup auf den Knoten zu verschieben, der der Stammverwaltungsserver ist. 11. Öffnen Sie auf dem SQL Server-basierten Computer, der die OperationsManagerDatenbank hostet, das Tool SQL Server Management Studio, öffnen Sie den Ordner Datenbanken, und wählen Sie die Datenbank OperationsManager aus. Öffnen Sie durch Rechtsklicken das Kontextmenü, und wählen Sie Tasks und dann Sichern aus, um die Sicherung zu starten. Vergewissern Sie sich auf der Seite Datenbank sichern OperationsManager, dass der Wert für Sicherungstyp auf Vollständig festgelegt ist, geben Sie dem Sicherungssatz einen geeigneten Namen, und legen Sie den Wert für Sicherungssatz läuft ab auf ein Datum fest, das weit in der Zukunft liegt. Wählen Sie im Feld Ziel für die Option Sichern nach den Wert Datenträger aus, und fügen Sie einen geeigneten Speicherort auf dem Datenträger für die Sicherung hinzu, sofern noch nicht vorhanden. Klicken Sie dann auf OK. Wichtig Wenn Sie das ManagementServerConfigTool ausführen, um den RMSCluster zu erstellen, wird Ihnen empfohlen, die OperationsManagerDatenbank zu sichern, weil irreparable Schäden entstehen können, falls während der Erstellung des RMS-Clusters etwas falsch gemacht wird. 12. Öffnen Sie auf dem RMS-Server die Eingabeaufforderung, geben Sie cd <Pfad zum Operations Manager-Installationsverzeichnis> ein, und drücken Sie die EINGABETASTE. 13. Um die RMS-Clustergruppe als Cluster zu initiieren, geben Sie Folgendes ein, wobei G die der Clustergruppe zugeordnete Datenträgerressource ist, die zum Erstellen dieses virtuellen Stammverwaltungsservers verwendet wird, und <VirtualServerNetbiosName> die derselben Clustergruppe zugeordnete Netzwerknamenressource: ManagementServerConfigTool.exe InstallCluster /vs:<VirtualServerNetbiosName> /Disk:G Der für <VirtualServerNetbiosName> eingegebene Name muss der Wert sein, der im Dialogfeld Eigenschaften der Netzwerknamenressource auf der Registerkarte Parameter im Textfeld Name angezeigt wird. Hinweis Mit der Ausführung von ManagementServerConfigTool.exe InstallCluster wird der Stammverwaltungsserver als Clusterdienst auf jedem verfügbaren Knoten im Cluster installiert. Hinweis 87 Wenn Sie das Tool "ManagementServerConfigTool.exe" ausführen, werden in der Ausgabe unter Umständen Anweisungen zum Ausführen des SetSPNBefehls angezeigt; diese Anweisungen können ignoriert werden. 14. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Clusterverwaltung auf RMSClusterGroup, um das Kontextmenü zu öffnen, und wählen Sie Online schalten aus, um alle RMSClusterGroup-Dienste online zu schalten. Hinweis Wenn Sie "ManagementServerConfigTool.exe InstallCluster" nicht unter Verwendung eines Administratorkontos ausführen, fahren Sie mit Schritt 15 fort, andernfalls mit Schritt 16. 15. Wenn Sie ManagementServerConfigTool.exe nicht unter dem Konto ausführen, unter dem der Clusterdienst ausgeführt wird bzw. wenn Sie das Tool unter einem Konto ausführen, das kein Administratorkonto ist, müssen Sie das Dienstprogramm SetSPN manuell ausführen. Ignorieren Sie die SetSPN-Befehle, die in der Ausgabe von ManagementServerConfigTool.exe angezeigt werden, und verwenden Sie stattdessen den folgenden Befehl, wobei <Domäne>\<Benutzername> das Konto ist, unter dem der Clusterdienst ausgeführt wird, und der Wert für <VirtualManagementServerFQDN> der für <VirtualManagementServerNetbios> verwendete Name mit der angehängten Domänenerweiterung ist; außerdem muss der Wert für <VirtualManagementServerNetbios> dem im Dialogfeld Eigenschaften der Netzwerknamenressource auf der Registerkarte Parameter im Feld Name angegebenen Namen entsprechen: runas /user:<Domäne>\<Benutzername> "SetSPN.exe -A MSomHSvc/<VirtualManagementServerFQDN> <VirtualManagementServerNetbios>" Hinweis Das Programm SetSPN ist im Windows 2000 Resource Kit verfügbar (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=80094). Hinweis Wenn später bei der Installation der eigenständigen Verwaltungsserver diese nicht in der Lage sind, eine Verbindung mit dem Stammverwaltungsserver über einen sicheren Kerberos-Kanal herzustellen, sollten Sie den Befehl SetSPN ausführen, um sicherzustellen, dass der SPN korrekt eingestellt wurde. Es ist wichtig, dass der Parameter MSomHSVC exakt in der vorgegebenen Schreibweise verwendet wird, weil der System CenterVerwaltungsdienst auf den eigenständigen Verwaltungsservern nur mit diesem Objekt eine Verbindung herstellt. 16. Öffnen Sie die Clusterverwaltung, und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf RMSClusterGroup, um das Kontextmenü zu öffnen, und wählen Sie Gruppe verschieben aus. Wiederholen Sie dies so oft, bis Sie RMSClusterGroup auf jeden 88 Knoten verschoben haben. Wichtig RMSClusterGroup muss auf jeden Clusterknoten verschoben und erfolgreich online geschaltet werden, um den Status des Diensts an diesem Punkt auf jedem Knoten korrekt einzustellen. Überspringen Sie diesen Schritt nicht. Das Setup des gruppierten Stammverwaltungsservers ist abgeschlossen. Vorbereiten eines Verwaltungsservers, auf den nicht zugegriffen werden kann Das folgende Verfahren ist nur erforderlich, wenn beim Onlineschalten der Clustergruppe in der Ausgabe angegeben wurde, dass Sie das Tool ManagementServerConfigTool.exe unter Verwendung der Aktion AddRMSNode auf jedem Nicht-Stammverwaltungsserver-Clusterknoten ausführen müssen. Dies wird wahrscheinlich durch einen Clusterknoten verursacht, auf den beim Ausführen der Aktion InstallCluster nicht zugegriffen werden konnte, oder wenn Sie einen neuen Knoten zum Cluster hinzufügen. So bereiten Sie Verwaltungsserver, auf die nicht zugegriffen werden kann, vor 1. Melden Sie sich beim Hostcomputer des Verwaltungsservers als Mitglied der Administratorgruppe an. 2. Öffnen Sie das Dienst-Snap-In. Wenn der Starttyp für den System CenterDatenzugriffsdienst auf Deaktiviert eingestellt ist, ändern Sie die Einstellung auf Manuell. 3. Wechseln Sie an der Eingabeaufforderung zum Installationsordner, und geben Sie Folgendes ein. ManagementServerConfigTool.exe AddRMSNode /vs:<VirtualServerNetbiosName> /Disk:<VirtualServerDiskResource> VirtualServerNetbiosName ist die derselben Clustergruppe zugeordnete Netzwerknamenressource. Der für VirtualServerNetbiosName eingegebene Wert muss dem Wert entsprechen, der im Dialogfeld Eigenschaften der NetzwerknamenClusterressource auf der Registerkarte Parameter im Feld Name angezeigt wird. VirtualServerDiskResource ist die Datenträgerressource, die der zum Erstellen dieses virtuellen Stammverwaltungsservers verwendeten Clustergruppe zugeordnet ist. Der Speicherort auf dem Datenträger findet sich im Dialogfeld Eigenschaften der Datenträgerressource auf der Registerkarte Parameter. Testen der Clusterinstallation Verwenden Sie das folgende Verfahren, um die Clusterinstallation zu testen. So testen Sie einen Operations Manager 2007-Cluster 1. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf Verwaltung. Hinweis 89 Beim Ausführen der Betriebskonsole auf einem Computer, der kein Verwaltungsserver ist, wird das Dialogfeld Mit Server verbinden angezeigt. Geben Sie im Feld Servername den Namen des RMS-Servers (den virtuellen Servernamen des Clusters) ein, mit dem die Betriebskonsole eine Verbindung herstellen soll. 2. Zeigen Sie im Verwaltungsbereich auf Verwaltung, zeigen Sie auf Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Verwaltungsserver. 3. Im Ergebnisbereich sollte der RMS-Servernetzwerkname mit dem Integritätsstatus Fehlerfrei angezeigt werden. 4. Klicken Sie im Verwaltungsbereich auf Ohne Agents verwaltet. 5. Im Bereich Ohne Agents verwaltet sollte der Eintrag für jeden Knoten im Cluster mit dem Integritätsstatus Fehlerfrei angezeigt werden. Deinstallieren von Operations Manager 2007 Mit dem folgenden Verfahren deinstallieren Sie Operations Manager 2007. So deinstallieren Sie Operations Manager 2007 in einem Cluster 1. Zeigen Sie in der Clusterverwaltung auf Gruppen, und klicken Sie dann auf die Gruppe Operations Manager. 2. Klicken Sie auf der rechten Seite mit der rechten Maustaste auf jeden der drei System Center-Dienste, und klicken Sie dann auf Offline schalten. 3. Klicken Sie auf der rechten Seite mit der rechten Maustaste auf jeden der drei System Center-Dienste, und klicken Sie dann auf Löschen. 4. Führen Sie die folgenden Schritte auf jedem Knoten im Cluster aus, auf dem ein Verwaltungsserver installiert war: a. Klicken Sie auf dem Computer auf Start, zeigen Sie auf Einstellungen, und klicken Sie dann auf Systemsteuerung. b. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf Software, klicken Sie auf System Center Operations Manager 2007, und klicken Sie anschließend auf Entfernen. c. Schließen Sie die Systemsteuerung. d. Löschen Sie den Ordner \Programme\System Center Operations Manager 2007 sowie alle Unterordner und Dateien. e. Löschen Sie die folgenden Registrierungsschlüssel: HKLM/SOFTWARE/Microsoft/Microsoft Operations Manager HKLM/SYSTEM/CurrentControlSet/Services/HealthService HKLM/SYSTEM/CurrentControlSet/Services/MOM Connector 5. Öffnen Sie Windows Explorer auf dem Computer, der der aktive Knoten des Clusters ist, und löschen Sie auf der freigegebene Clusterdatenträgerressource die drei Dienststatusordner: System Center-Konfigurationsdienststatus, System Center90 Verwaltungsdienststatus und System Center-Datenzugriffsdienststatus. 6. Deinstallieren Sie alle installierten Operations Manager-Datenbanken und die Betriebskonsole mit der Systemsteuerungsoption Software. 7. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start, zeigen Sie auf Programme und auf Microsoft SQL Server 2005, und klicken Sie dann auf SQL Server Management Studio. 8. Führen Sie im Dialogfeld Mit Server verbinden folgende Schritte durch: Wählen Sie in der Liste Servertyp die Option Datenbankmodul und in der Liste Servername den Server und die Instanz für Ihre Operations Manager-Datenbank (z. B. computer\INSTANZ1) aus. Wählen Sie dann in der Liste Authentifizierung den Eintrag Windows-Authentifizierung aus, und klicken Sie auf Verbinden. 9. Erweitern Sie im Bereich "Objekt-Explorer" den Knoten Datenbanken, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf OperationsManager, und klicken Sie dann auf Löschen. 10. Wählen Sie im Dialogfeld Objekt löschen die Option Bestehende Verbindungen schließen aus, und klicken Sie dann auf OK. Jetzt können Sie mit den Verfahren zum Installieren von Operations Manager 2007-Datenbankkomponenten in einem SQL Server 2005-Cluster eine Neuinstallation vornehmen. Hinweis Wenn Sie Serverkomponenten von Operations Manager 2007 deinstallieren, bleibt das Operations Manager-Ereignisprotokoll nach der Deinstallation programmtechnisch bedingt unverändert. Auch der Operations ManagerInstallationsordner bleibt bestehen (Standardpfad: %Programme%\System Center Operations Manager 2007). Bereitstellen eigenständiger Verwaltungsserver im Szenario mit mehreren Servern und nur einer Verwaltungsgruppe Um für Agents Failoverziele bereitzustellen und die Operations Manager 2007Serverkomponenten stärker zu verteilen, müssen Sie weitere Verwaltungsserver in der Verwaltungsgruppe installieren. Nach deren Installation können Sie die Agentzuordnung und den Failover-Assistenten verwenden, um anzugeben, welche Verwaltungsserver für ein Failover zur Verfügung stehen. Überdies können Sie den ACS-Sammlungsserver sowie Webkonsolenkomponenten installieren. In diesem Szenario werden zusätzlich zwei eigenständige Sekundärverwaltungsserver installiert. Vorbereitung So bereiten Sie Server für Verwaltungsserverkomponenten vor 1. Alle Server, die als Verwaltungsserver verwendet werden sollen, müssen einer Gesamtstruktur angehören, die innerhalb der gleichen Vertrauengrenzen liegt wie die Gesamtstruktur, der der Stammverwaltungsserver (RMS) angehört. 91 2. Verwenden Sie die Serververwaltung, um die Anwendungsserverrolle dem Server hinzuzufügen oder IIS manuell zu installieren. Installieren Sie .NET Framework Version 2.0, .NET Framework Version 3.0-Komponenten sowie MSXML 6.0. Wenn Sie die Webkonsolenkomponente unter Windows Server 2008 installieren wollen, müssen Sie für IIS 6.0 die Abwärtskompatibilität aktivieren. Zudem müssen Sie ASP.NET Ajax Extensions v 1.0 installieren, obwohl dies vom Prerequisite Viewer nicht als Voraussetzung aufgeführt wird. Installieren Sie Windows PowerShell, wenn Sie die Befehlsshell-Komponente von Operations Manager installieren möchten. Installieren Sie WS-MAN, wenn der betreffende Verwaltungsserver UNIX-/Linux-Computer überwacht. 3. Fügen Sie die Operations Manager-Domänengruppe "Administratoren", das domänenbasierte Verwaltungsserver-Aktionskonto und das SDK- und Konfigurationsdienstkonto der lokalen Administratorengruppe hinzu. 4. Schließen Sie die Einrichtung des Stammverwaltungsserver-Clusters ab, und überprüfen Sie die Integrität des Stammverwaltungsservers, bevor Sie die Installation eines eigenständigen Sekundärverwaltungsservers in Angriff nehmen. So überprüfen Sie die Voraussetzungen für Verwaltungsserver mithilfe des Prerequisite Viewers 1. Melden Sie sich mit den Anmeldeinformationen für ein Operations ManagerAdministratorkonto beim Server an. 2. Doppelklicken Sie auf dem Operations Manager 2007-Installationsmedium auf SetupOM.exe, um auf der Seite Start das System Center Operations Manager 2007 R2 Setup zu starten. 3. Klicken Sie unter der Überschrift Vorbereiten auf Voraussetzungen prüfen, um den Prerequisite Viewer zu starten. 4. Wählen Sie im Feld Komponenten die Komponenten Server, Konsole und PowerShell aus. Hinweis Bei Auswahl der genannten Komponenten wird vom Prerequisite Viewer das Vorhandensein der folgenden Elemente geprüft: 2048 MB Realspeicher, Windows Server 2003 SP1, MDAC Version 2.80.1022 oder höher, .NET Framework 2.0, .NET Framework 3.0-Komponenten, WSMAN v 1.1 und Windows PowerShell. Hinweis Die Ergebnisse werden im unteren Bereich des Prerequisite Viewer angezeigt. Fehlende oder nicht einwandfreie Komponenten sind mit dem Hinweis Warnung bzw. Fehlgeschlagen gekennzeichnet. Warnungen können ignoriert werden, wobei dann jedoch möglicherweise die Leistung beeinträchtigt ist oder andere Probleme auftreten. Weisen Komponenten den Status Fehlgeschlagen auf, müssen sie repariert werden, bevor die 92 Installation fortgesetzt werden kann. Schließen Sie den Prerequisite Viewer, reparieren Sie alle erforderlichen Komponenten, und führen Sie den Prerequisite Viewer anschließend erneut aus (mehrmals, falls erforderlich). Am Ende muss die Prüfung für alle Elemente den Status Erfolgreich ergeben. 5. Wenn Sie den Prerequisite Viewer nicht mehr benötigen, klicken Sie auf Schließen. Installieren eigenständiger Verwaltungsserver Bei dieser Vorgehensweise installieren Sie einen Sekundärverwaltungsserver auf einem eigenständigen Server in der Verwaltungsgruppe. So installieren Sie einen eigenständigen Verwaltungsserver 1. Melden Sie sich beim Server, auf dem Operations Manager installiert werden soll, mit dem Operations Manager-Administratorkonto an. 2. Doppelklicken Sie auf dem Installationsmedium auf die Datei SetupOM.exe. Damit wird der Setup-Assistent für System Center Operations Manager 2007 R2 auf der Seite Start gestartet. 3. Klicken Sie im Bereich Installieren auf Operations Manager 2007 R2 installieren, um den Setup-Assistenten für Operations Manager 2007 R2 zu starten. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen des Setup-Assistenten auf Weiter. 5. Wählen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag die Option Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung die Felder Benutzername und Organisation aus. Geben Sie Ihren 25-stelligen CD Key ein, und klicken Sie anschließend auf Weiter. 7. Stellen Sie sicher, dass auf der Seite Benutzerdefinierte Installation die Komponenten Verwaltungsserver, Benutzeroberflächen und Befehlsshell auf Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert gesetzt sind. Wählen Sie für die Komponenten Datenbank und Webkonsole die Option Diese Komponenten wird nicht verfügbar sein aus. Um das Installationsverzeichnis zu ändern, klicken Sie auf Durchsuchen, geben Sie den entsprechenden Pfad- und Ordnernamen ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Geben Sie auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz den Namen der gruppierten SQL-Serverinstanz in das Feld Serverinstanz der SC-Datenbank ein. Hierbei handelt es sich um den Wert, der im Feld Netzwerkname der SQL ServerNamensclusterressource enthalten ist. Stellen Sie sicher, dass im Feld Name der SQLDatenbank die Angabe OperationsManager aufgeführt wird, oder ändern Sie diese, wenn Sie die Operations Manager-Datenbankkomponente bei der Installation anders benannt haben. Übernehmen Sie im Feld Port des SQL-Servers den Standardwert 1433, es sei denn, Sie haben den SQL-Server für einen anderen Kommunikationsport konfiguriert. In diesem Fall geben Sie die zutreffende Portnummer ein. 93 9. Klicken Sie auf Weiter. 10. Übernehmen Sie auf der Seite Verwaltungsserver-Aktionskonto die Standardoption Domänenkonto oder lokales Computerkonto, geben Sie die Anmeldeinformationen des Verwaltungsserver-Aktionskontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Bei Verwendung eines domänenbasierten Kontos ist es viel einfacher, später die Ermittlung und eine Agent-Pushinstallation durchzuführen als mit einem lokalen Systemkonto. Weitere Informationen über die Agentinstallation finden Sie unter Überwachung durch Agents und ohne Agents. 11. Wählen Sie auf der Seite SDK- und Konfigurationsdienstkonto die Option Domänenkonto oder lokales Computerkonto, geben Sie die Anmeldeinformationen des SDK- und Konfigurationsdienstkontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Hier muss ein domänenbasiertes Konto verwendet werden, da die Operations Manager-Serverkomponenten auf mehrere Server verteilt werden sollen. Hinweis Wenn nach dem Klicken auf Weiter ein Kontoüberprüfungsfehler angezeigt wird, haben Sie sich entweder beim Eingeben der Anmeldeinformationen verschrieben, oder das SDK- und Konfigurationsdienstkonto wurde nicht der lokalen Administratorgruppe hinzugefügt. 12. Geben Sie auf der Seite Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an, ob Sie an diesem Programm teilnehmen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 13. Geben Sie auf der Seite Microsoft Update an, ob Sie mit den Microsoft Update-Diensten optional nach Aktualisierungen suchen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 14. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Installieren, wenn Sie mit der Installation fortfahren möchten. 15. Übernehmen Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten die Standardeinstellung Konsole starten, und klicken Sie auf Fertig stellen. Hinweis Wenn die Installation fehlschlägt, erhalten Sie einen Wert, nach dem Sie suchen, und einen Link, mit dem Sie das Installationsprotokoll öffnen können. 16. Erweitern Sie in der Betriebskonsole in der Ansicht Überwachung den Ordner Operations Manager und den Unterordner Verwaltungsserver, wählen Sie das Verwaltungsserver-Statusobjekt aus, und überzeugen Sie sich, dass der neu hinzugefügte Verwaltungsserver aufgeführt wird und den Status Fehlerfrei aufweist. Hinweis 94 Es kann bis zu fünf Minuten dauern, bis der System CenterVerwaltungsdienst auf dem neuen Verwaltungsserver die geschützte Kommunikation mit den gruppierten Stammverwaltungsservern aufgebaut hat. In diesem Zeitraum erscheint der Server als nicht überwacht. Sobald die Verbindung hergestellt ist, ändert sich der Integritätsstatus zu "Fehlerfei". Hinweis Wenn Sie Serverkomponenten von Operations Manager 2007 deinstallieren, bleibt das Operations Manager-Ereignisprotokoll nach der Deinstallation programmtechnisch bedingt unverändert. Deshalb bleibt auch der Operations Manager-Installationsordner bestehen (Standardpfad: %Programme%\System Center Operations Manager 2007). Tipps zur Problembehandlung Wenn der Sekundärverwaltungsserver keinen geschützten Kommunikationskanal mit dem Stammverwaltungsserver einrichten kann, liegt dies an einem Fehler bei der KerberosAuthentifizierung. Im Ereignisprotokoll in der Operations Manager-Ereignisanzeige werden die drei unten aufgeführten Ereignisse gemeldet. In diesem Fall ist ein erneutes Ausführen des SetSPN-Tools auf dem Clusterknoten erforderlich, dem die StammverwaltungsserverClusterressourcen angehören, wobei Sie besonders auf die Syntax achten müssen. Schalten Sie die Stammverwaltungsserver-Clustergruppe offline, öffnen Sie die Computerverwaltung auf dem Knoten, dem der Stammverwaltungsserver angehört, und erweitern Sie unter Dienste und Anwendungen den Knoten Dienste. Starten Sie den System Center-Verwaltungsdienst neu, und schalten Sie die Stammverwaltungsserver-Clustergruppe wieder online. Eventuell muss auch die System Center-Verwaltung auf dem eigenständigen Verwaltungsserver neu gestartet werden. Nach fünf bis zehn Minuten besteht ein geschützter Kommunikationskanal, und die Kommunikation wird aufgenommen. Ereignistyp: Fehler Ereignisquelle: OpsMgr Connector Ereigniskategorie: Keine Ereignis-ID: 20057 Datum: 02.03.2007 Uhrzeit: 19:55:58 Benutzer: N/Z Computer: <Name des Verwaltungsservers> Beschreibung: Fehler beim Initialisieren des Sicherheitskontexts für Ziel MSOMHSvc/<gruppierterRMSName.Contoso.com>. Folgender Fehler wurde zurückgegeben: 0x80090303 (das angegebene Ziel ist unbekannt oder nicht erreichbar). Dieser Fehler kann sich auf das Kerberos- oder das SChannel-Paket beziehen. Ereignistyp: Fehler 95 Ereignisquelle: OpsMgr Connector Ereigniskategorie: Keine Ereignis-ID: 21001 Datum: 02.03.2007 Uhrzeit: 19:55:58 Benutzer: N/Z Computer: <Name des Verwaltungsservers> Beschreibung: Der OpsMgr Connector konnte keine Verbindung mit MSOMHSvc/<gruppierterRMSName.Contoso.com> herstellen, weil ein Fehler bei der gegenseitigen Authentifizierung aufgetreten ist. Stellen Sie sicher, dass SPN auf dem Server ordnungsgemäß registriert ist und dass eine volle Vertrauensstellung zwischen den zwei Domänen besteht, sofern sich der Server in einer separaten Domäne befindet. Ereignistyp: Fehler Ereignisquelle: OpsMgr Connector Ereigniskategorie: Keine Ereignis-ID: 21016 Datum: 02.03.2007 Uhrzeit: 19:56:04 Benutzer: N/Z Computer: <Name des Verwaltungsservers> Beschreibung: OpsMgr konnte keinen Kommunikationskanal für <gruppierterRMSName.Contoso.com> einrichten, und es sind keine Failoverhosts vorhanden. Die Kommunikation wird fortgesetzt, wenn <gruppierterRMSName.Contoso.com> verfügbar und die Kommunikation von diesem Computer zulässig ist. Bereitstellen der Berichterstattung im Szenario mit mehreren Servern und nur einer Verwaltungsgruppe In diesem Szenario werden die Data Warehouse- und die Operations ManagerBerichterstattungskomponenten auf separaten Servern installiert. Die Data WarehouseDatenbank wird im SQL Server-Cluster installiert, und die Reporting Services werden auf einem eigenständigen Server installiert, der die SQL Server-Datenbank und die SQL Reporting Services hostet. Eine Liste häufiger Probleme bei der Installation von Reporting Services finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=143359 (möglicherweise in englischer Sprache) Hinweis Obwohl die SQL Reporting Services auf dem eigenständigen Server installiert sind, wird auf die Operations Manager-Berichte nicht auf diesem Server, sondern in der Berichtsansicht der Betriebskonsole zugegriffen. Wenn Sie über die Webkonsole auf 96 veröffentlichte Berichte zugreifen möchten, müssen Sie die Webkonsolenkomponente von Operations Manager 2007 auf demselben Computer installieren wie die Reporting Services von Operations Manager 2007. Installationsübersicht 1. Führen Sie Operations Manager 2007 R2-Berichterstattung installieren auf dem eigenständigen Berichtsserver aus, und wählen Sie nur die Komponente Berichtsserver für die Installation aus. 2. Überprüfen Sie die Integrität von Operations Manager 2007-Berichten. Vorbereitung 1. Fügen Sie auf dem eigenständigen Server, der für Reporting Services verwendet werden soll, die folgenden Konten zur Gruppe "Lokale Administratoren" hinzu: Domänen-MSAA SQL-Dienstkonto der Domäne SDK- und Konfigurationsdienstkonto der Domäne Sicherheitsgruppe "Operations Manager-Administratoren" der Domäne Datenlese- und Datenschreibkonten der Domäne Hinweis Bevor Sie mit diesem Verfahren fortfahren, stellen Sie sicher, dass das Konto, das für die Verwendung als Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge geplant ist, über SQL-Anmeldungsrechte verfügt und als Administrator auf den Computern mit der OperationsManager-Datenbank und dem Berichterstattungs-Data Warehouse registriert ist. Andernfalls schlägt das Setup fehl, und es wird ein Rollback für alle Änderungen ausgeführt, was dazu führen kann, dass sich die SQL Reporting Services in einem nicht brauchbaren Zustand befinden. Hinweis Sowohl das Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge als auch das Datenlesekonto müssen auf diesem Server über Rechte für eine lokale Anmeldung verfügen. Das Konto, welches Sie verwenden, um die Installation der Operations Manager 2007Berichterstattung auszuführen, muss ein Mitglied der folgenden Gruppen und Rollen sein. Lokaler Administrator: ist für die Installation der Operations Manager 2007Berichterstattung und zum Konfigurieren der SQL Server Reporting Services 97 erforderlich. Operations Manager-Administratorrolle: ist für das Konfigurieren von Berichterstattungsrollen und das Erstellen von Berichterstattungsinstanzen erforderlich. SQL SysAdmin für die OperationsManager-Datenbank: ist für das Konfigurieren der Rolle "dwsynch_users" erforderlich. SQL SysAdmin für die Data Warehouse-Datenbank: ist für das Konfigurieren der Rollen "OpsMgrWriter" und "OpsMgrReader" erforderlich. 2. Fügen Sie dem eigenständigen Berichtsserver die Rolle "Anwendungsserver" hinzu, indem Sie das Tool Serververwaltung verwenden oder IIS manuell über Software installieren. 3. Installieren Sie SQL Server 2005 auf dem eigenständigen Server mit den SQL ServerDatenbankdiensten, Reporting Services im systemeigenen Modus, nicht im integrierten Sharepoint-Modus, und mit den Optionen Arbeitsstationskomponenten, Onlinedokumentation und Entwicklungstools. 4. Wenden Sie SQL Server 2005 SP1 auf den eigenständigen Berichtsserver und die Hotfixes KB918222 für Server, Berichterstattung und Tools an. Hinweise, wie Sie die Hotfixes erhalten, finden Sie im Artikel 918222 in der Microsoft Knowledge Base (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=78950). Oder installieren Sie SQL Server 2005 SP2. 5. Vergewissern Sie sich, dass die Datenbanken ReportServer und ReportServerTempDB im SQL Server Management Studio auf dem eigenständigen Server vorhanden sind. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Microsoft SQL Server 2005, zeigen Sie auf SQL Server Management Studio und stellen Sie eine Verbindung zu der Standarddatenbank-Instanz her. Öffnen Sie den Knoten Datenbanken, und suchen Sie die zwei Reporting Services-Datenbanken. 6. Überprüfen Sie die richtige Konfiguration von SQL Server 2005 Reporting Services. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Microsoft SQL Server 2005, zeigen Sie auf Konfigurationstools, und klicken Sie auf Reporting Services-Konfiguration, um das Tool Berichtsserver konfigurieren zu starten. Stellen Sie eine Verbindung zu der Instanz her, auf der Sie Reporting Services installiert haben. 7. Stellen Sie sicher, dass im linken Bereich Serverstatus, Virtuelles Verzeichnis für den Berichtsserver, Virtuelles Verzeichnis für den Berichts-Manager, WindowsDienstidentität, Setup der Datenbank und Initialisierung sich jeweils nicht in einem Status Nicht konfiguriert befinden; jeder andere Status ist akzeptabel. Falls dies zutrifft, wählen Sie das Element aus und folgen Sie den Konfigurationsanweisungen im rechten Bereich. 8. Vergewissern Sie sich, dass der SQL Reporting Services-Dienst ausgeführt wird. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Einstellungen, und wählen Sie Systemsteuerung aus. Wählen Sie in der Systemsteuerung Verwaltung aus und öffnen Sie Dienste. 9. Suchen Sie in der Spalte Name nach dem Instanzdienst SQL Server Reporting 98 Services und vergewissern Sie sich, dass sein Status Gestartet ist und dass sein Starttyp Automatisch ist. 10. Um zu überprüfen, ob die Berichtsserverwebsite funktioniert und ob darauf zugegriffen werden kann, navigieren Sie zu http://servername/reportserver<$instance>. Daraufhin sollte eine Seite mit der Angabe <Servername>/ReportServer>$INSTANZ> sowie der Text Microsoft SQL Server Reporting Services Version #.##.####.## angezeigt werden, wobei # der Versionsnummer Ihrer SQL Serverinstallation entspricht. 11. Überzeugen Sie sich von der richtigen Konfiguration der Berichts-Manager-Website, indem Sie den Internet Explorer öffnen und http://<servername>/reports<instance> ansteuern. 12. Wenn Sie sich auf der Berichts-Manager-Website befinden, klicken Sie auf Neuer Ordner, um einen neuen Ordner zu erstellen. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein, und klicken Sie dann auf OK. Stellen Sie sicher, dass der neu erstellte Ordner auf der Berichts-Manager-Website sichtbar ist. Weitere Informationen zur Überprüfung einer Installation von SQL Server Reporting Services finden Sie unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=137091 Installieren von Operations Manager Reporting auf einem eigenständigen Server In diesem Verfahren installieren Sie die Operations Manager Reporting-Komponente auf einem eigenständigen Berichtsserver. Aufgrund von Änderungen, welche die Operations Manager 2007 Reporting-Komponente an der Sicherheit der SQL Server Reporting Services vornimmt, können keine sonstigen Anwendungen, die SQL Server Reporting Services nutzen, auf diesem Server installiert werden. So prüfen Sie die Voraussetzungen für die Operations Manager 2007 ReportingKomponente 1. Melden Sie sich mit dem Operations Manager-Administratorkonto beim Server an. 2. Doppelklicken Sie auf dem Operations Manager 2007-Installationsmedium auf SetupOM.exe, um auf der Seite Start das System Center Operations Manager 2007 R2 Setup zu starten. 3. Klicken Sie unter Vorbereiten auf Voraussetzungen prüfen, um den Prerequisite Viewer zu starten. 4. Wählen Sie im Feld Komponenten die Komponente "Reporting" aus, und klicken Sie dann auf Überprüfen. Hinweis Wenn die Berichterstattungskomponente ausgewählt ist, prüft Prerequisite Viewer, ob Windows Server 2003 Service Pack 1, Microsoft SQL Server 2005 Reporting Services Service Pack 1, .NET Framework, Version 2.0 und .NET Framework 3.0-Komponenten vorhanden sind. Dies sind die Mindestanforderungen an die Komponenten, welche überprüft werden; wenn Sie zum Beispiel SQL Server 2008 ausführen, wird ein Status "Erfolgreich" 99 zurückgegeben. Hinweis Die Ergebnisse werden im unteren Bereich des Prerequisite Viewer angezeigt. Fehlende oder nicht einwandfreie Komponenten sind mit dem Hinweis Warnung bzw. Fehlgeschlagen gekennzeichnet. Warnungen können ignoriert werden, wobei dann jedoch möglicherweise die Leistung beeinträchtigt ist oder andere Probleme auftreten. Weisen Komponenten den Status Fehlgeschlagen auf, müssen sie repariert werden, bevor die Installation fortgesetzt werden kann. Schließen Sie den Prerequisite Viewer, reparieren Sie alle erforderlichen Komponenten und führen Sie den Prerequisite Viewer anschließend erneut aus (mehrmals, falls erforderlich). Am Ende muss die Prüfung für alle Elemente den Status Erfolgreich ergeben. 5. Wenn Sie den Prerequisite Viewer nicht mehr benötigen, klicken Sie auf Schließen. So installieren Sie die Operations Manager 2007 R2 Reporting-Komponente 1. Melden Sie sich mit dem Operations Manager Administratorkonto beim Server an. 2. Doppelklicken Sie auf dem Installationsmedium auf die Datei SetupOM.exe. Damit wird der Setup-Assistent für System Center Operations Manager 2007 R2 auf der Seite Start gestartet. 3. Klicken Sie unter der Überschrift Installieren auf die Verknüpfung Operations Manager 2007 R2 Reporting installieren. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 5. Wählen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag die Option Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus. 6. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung die Felder Benutzername und Organisation aus. Geben Sie den 25-stelligen CD Key ein, und klicken Sie anschließend auf Weiter. 7. Stellen Sie sicher, dass auf der Seite Benutzerdefinierte Installation die Komponente Berichtsserver auf Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert gesetzt ist, und dass die Komponente Data Warehouse auf Diese Komponente wird nicht verfügbar sein gesetzt ist. Um das Installationsverzeichnis zu ändern, klicken Sie auf Durchsuchen, geben Sie den entsprechenden Pfad- und Ordnernamen ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Wenn die Seite Voraussetzungsprüfung erscheint und alle Voraussetzungen erfüllt wurden, klicken Sie auf Weiter. 9. Geben Sie auf der Seite Verbindung mit dem Stammverwaltungsserver aufbauen einen Wert in das Namensfeld der Netzwerknamens-Clusterressource des Stammverwaltungsservers (RMS) ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 10. Geben Sie auf der Seite Verbindung mit dem Operations Manager-Data Warehouse 100 herstellen im Feld SQL Server-Datenbankinstanz den Wert ein, der sich im Namensfeld der SQL-Netzwerknamens-Clusterressource befindet. Stellen Sie sicher, dass im Feld Name der SQL-Datenbank der Wert OperationsManagerDW vorhanden ist. Stellen Sie sicher, dass das Feld SQL Server-Port auf 1433 eingestellt ist, oder, falls Sie zuvor einen anderen Port für die Kommunikation des SQL Servers konfiguriert haben, geben Sie den betreffenden Wert ein. Klicken Sie dann auf Weiter. 11. Wählen Sie dann auf der Seite SQL Server Reporting Services-Instanz den Instanznamen des Reporting Services-Servers aus der Dropdownliste aus, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Bei der Installation der Operations Manager 2007 Reporting Services wird die Sicherheit der Instanz von SQL Reporting Services mit der rollenbasierten Sicherheit von Operations Manager integriert. Installieren Sie keine anderen Reporting Services-Anwendungen in derselben Instanz von SQL Server. 12. Geben Sie auf der Seite Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge die Anmeldeinformationen des Datenschreibkontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 13. Geben Sie auf der Seite Datenlesekonto die Anmeldeinformationen des Datenlesekontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 14. Wählen Sie auf der Seite Berichte für operative Daten optional aus, ob Sie an dem Programm teilnehmen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 15. Wählen Sie auf der Seite Microsoft Update optional aus, ob Sie Microsoft Update verwenden möchten. 16. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Installieren. 17. Wenn die Installation abgeschlossen ist, klicken Sie auf Fertig stellen. Hinweis Auf Operations Manager-Berichte wird in der Betriebskonsole in der Berichtsansicht zugegriffen. Nach der erstmaligen Bereitstellung kann es bis zu 30 Minuten dauern, bis Berichte erscheinen. So überprüfen Sie die Integrität von Operations Manager-Berichten 1. Melden Sie sich bei einem Verwaltungsserver mit einem Konto der Operations ManagerAdministratorrolle an, und starten Sie die Betriebskonsole. 2. Wählen Sie in der Betriebskonsole die Berichtsansicht aus (im linken unteren Bereich der Konsole). 3. Wählen Sie unter Berichterstattung die Microsoft-ODR-Berichtsbibliothek aus, und doppelklicken Sie dann auf einen beliebigen der aufgelisteten Berichte. Standardmäßig sollten die Berichte Verwaltungsgruppe, Management Packs und Häufigste Warnungen angezeigt werden. Dies bewirkt, dass der ausgewählte Bericht erstellt und in 101 einem neuen Fenster angezeigt wird. Hinweis Hier ist es besonders nützlich, den Bericht Management Packs auszuwählen, weil er eine vollständige Übersicht der auf dem Server installierten Management Packs enthält. 4. Schließen Sie das Berichtsfenster. Deinstallieren von Operations Manager Reporting Services Sie können Operations Manager Reporting Services mithilfe des Tools Software deinstallieren. In diesem Falle müssen Sie auch das Tool ResetSRS.exe ausführen, das sich im Ordner SupportTools des Installationsmediums von Operations Manager befindet. So deinstallieren Sie die Operations Manager 2007 Reporting Services-Komponente 1. Melden Sie sich beim Berichtsserver mit dem Operations Manager-Administratorkonto an. 2. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Systemsteuerung, und klicken Sie dann auf Software. 3. Wählen Sie aus der Liste der zurzeit installierten Programme System Center Operations Manager 2007-Berichtsserver aus, und klicken Sie dann auf Entfernen. Dies bewirkt, dass Operations Manager-Berichtsserver deinstalliert wird, während SQL Server 2005 Reporting Services nicht deinstalliert wird. 4. Wenn die Deinstallation abgeschlossen ist, kopieren Sie das Tool ResetSRS.exe in das Stammverzeichnis der lokalen Festplatte. 5. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster, und wechseln Sie in das Stammverzeichnis der lokalen Festplatte bzw. in das Verzeichnis, in das Sie das Tool "ResetSRS.exe" kopiert haben. Geben Sie dann c:\resetSRS.exe <SQLINSTANCENAME> ein, wobei SQLINSTANCENAME der Name der Instanz von SQL Server ist, in der SQL Reporting Services installiert wurde. Wenn Sie SQL Reporting Services in die Standardinstanz installiert haben, verwenden Sie MSSQLSERVER als Wert für <SQLINSTANCENAME>. 6. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Microsoft SQL Server 2005, zeigen Sie auf Konfigurationstools und wählen Sie dann Reporting Services-Konfiguration aus. 7. Wählen Sie auf der linken Seite Webdienstidentität aus, und klicken Sie auf der rechten Seite auf Anwenden. Hierdurch wird die Installation von SQL Server Reporting Services wieder in den Zustand der Berichtsserver-Komponente vor Operations Manager 2007 zurückversetzt. Bereitstellen von ACS im Szenario mit mehreren Servern und nur einer Verwaltungsgruppe In diesem Abschnitt werden ACS-Sammlung und -Datenbanken (ACS – Audit Collection Services, Überwachungssammeldienste) auf unterschiedlichen Servern installiert: die ACS102 Sammlung auf einem eigenständigen Verwaltungsserver und die ACS-Datenbank im SQL Server-Cluster. Der Überwachungssammlungs-Dienst von Operations Manager muss auf einem vorhandenen Verwaltungsserver installiert werden. Sie können auch eine Datenbank für die Verwendung durch ACS erstellen, oder Sie können diese Datenbank vom Setupprogramm erstellen lassen. In diesem Verfahren wird ein bereits vorhandener eigenständiger sekundärer Verwaltungsserver für die ACS-Sammlungskomponente verwendet, während vom ACSSetupprogramm eine neue ACS-Datenbank im SQL Server-Cluster erstellt wird. ACS kann mit einer Datenbank und einer oder mehreren Sammlungen installiert werden. In der Konfiguration mit mehreren Sammlungen kann zu jedem gegebenen Zeitpunkt immer nur eine Sammlung aktiv sein, da die ACS-Datenbank nur mit einer Sammlung gleichzeitig kommunizieren kann. Außerdem können ACS-Weiterleitungen in der Konfiguration mit mehreren Sammlungen so konfiguriert werden, dass sie zu jedem gegebenen Zeitpunkt immer die gerade aktive ACSSammlung verwenden. Wenn Sie dieses Verfahren beendet haben, müssen Sie die ACS-Weiterleitungsfunktion auf allen Operations Manager-Agents aktivieren, von denen Sie die Ereignisse des Sicherheitsereignisprotokolls von Windows sammeln wollen. Weitere Informationen zum Aktivieren der ACS-Weiterleitungen finden Sie unter dem Thema "Aktivieren von ACSWeiterleitungen" in der Hilfe zu Operations Manager 2007. Konfiguration mit einer ACS-Sammlung und einer ACS-Datenbank Vorbereitung Der Operations Manager 2007 Prerequisite Viewer umfasst keine Option für die Suche nach ACS-Sammlung oder -Datenbank, da als Host für die ACS-Sammlungsrolle ein vorhandener Verwaltungsserver verwendet werden muss und bereits ein SQL ServerDatenbankserver zur Unterstützung der OperationsManager-Datenbank für die Verwaltungsgruppe existiert. Außerdem wurden bereits alle erforderlichen Konten zur lokalen Administratorgruppe auf dem Verwaltungsserver und dem SQL ServerDatenbankserver hinzugefügt. Installieren von ACS auf einem sekundären Verwaltungsserver So installieren Sie ACS 1. Melden Sie sich bei dem sekundären Verwaltungsserver, der zum Hosten der ACSSammlung verwendet werden soll, mit dem domänenbasierten Operations ManagerAdministratorkonto an. Dieses Konto verfügt normalerweise bereits über lokale Administratorrechte. 2. Starten Sie die Datei SetupOM.exe auf dem Installationsmedium. Damit wird der SetupAssistent für System Center Operations Manager 2007 R2 auf der Seite Start gestartet. 3. Klicken Sie unter der Überschrift Installieren auf den Link Überwachungssammlungsserver installieren. 103 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 5. Wählen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag die Option Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus. 6. Wählen Sie auf der Seite Optionen für die Datenbankinstallation die Option Neue Datenbank erstellen aus. Hierdurch wird die ACS-Datenbank für die Sammlung auf der vorgesehenen Instanz von SQL Server erstellt – mit den benötigten Tabellen und gespeicherten Prozeduren sowie mit SQL-Anmeldung und Datenbankbenutzer. Klicken Sie auf Weiter. 7. Übernehmen Sie auf der Seite Datenquelle im Feld Datenquellename den Standardwert OpsMgrAC, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Die ACS-Sammlung verwendet einen ODBC-Datenquellennamen (Open Database Connectivity) für die Kommunikation mit der ACS-Datenbank. 8. Wählen Sie auf der Seite Datenbank unter Wählen Sie eine ACS-Datenbank. die Option Remote-Datenbankserver aus. Geben Sie im Feld Computername des Remote-Datenbankservers den Wert im Namensfeld der SQL Server-NetzwerknamenClusterressource ein. Lassen Sie das Feld Datenbankserver-Instanzname leer, es sei denn, Sie haben den SQL Server-Cluster in einer benannten Instanz von SQL Server installiert; geben Sie dann den betreffenden Wert ein. Übernehmen Sie im Feld Datenbankname den Standardwert OperationsManagerAC; wenn Sie jedoch beabsichtigen, mehrere ACS-Datenbanken in derselben Instanz von SQL Server zu hosten, müssen Sie hier einen eindeutigen Namen eingeben. Klicken Sie auf Weiter. 9. Wählen Sie auf der Seite Datenbankauthentifizierung die Option WindowsAuthentifizierung aus, und klicken Sie dann auf Weiter. Wenn Sie die WindowsAuthentifizierung auswählen, wird von den Überwachungssammeldiensten das lokale Computerkonto zum Schreiben in die ACS-Datenbank im normalen Betrieb verwendet. 10. Wählen Sie auf der Seite Optionen für die Datenbankerstellung die Option Standardmäßige Daten- und Protokolldateiverzeichnisse von SQL Server verwenden aus, und klicken Sie dann auf Weiter. Hierdurch wird sichergestellt, dass die ACS-Datenbank und die Protokolldateien auf der physischen Clusterdatenträgerressource von SQL Server abgelegt werden. 11. Legen Sie auf der Seite Aufbewahrungszeit für Ereignisse für die Optionen Uhrzeit zum Ausführen der täglichen Datenbankwartung (Ortszeit) und Anzahl von Tagen, die ein Ereignis in der Datenbank aufbewahrt wird die entsprechenden Werte fest, und klicken Sie dann auf Weiter. 12. Wählen Sie auf der Seite Format für ACS-Speicherzeitstempel die Option Lokale Zeit oder UTC-Zeit (Universal Coordinated Time) aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 13. Überprüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung die Installationsoptionen, und klicken Sie dann auf Weiter. 14. Während der Installation werden Sie möglicherweise zu einer SQL Server-Anmeldung 104 aufgefordert. Wenn Sie mit einem Konto angemeldet sind, das über SQLAdministratorrechte verfügt, dann können Sie die Standardeinstellung übernehmen; andernfalls müssen Sie Anmeldeinformationen eingeben, die über die erforderlichen SQL Server-Administratorrechte verfügen. Hinweis Dieses Konto wird vom Setupvorgang verwendet, um die ACS-Datenbank zu erstellen. 15. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Installation abzuschließen. 16. Öffnen Sie im SQL Server-Cluster das Tool SQL Server Management Studio, öffnen Sie den Ordner Datenbanken, und bestätigen Sie das Vorhandensein der Datenbank OperationsManagerAC. 17. Öffnen Sie auf dem ACS-Verwaltungsserver das Tool Computerverwaltung, zeigen Sie auf Dienste und Anwendungen, wählen Sie Dienste aus, und stellen Sie sicher, dass der Operations Manager-Überwachungssammeldienst vorhanden ist sowie gestartet wurde und dass der Starttyp auf Automatisch gesetzt wurde. 18. Sie können die ACS-Weiterleitungen nun aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren von ACS-Weiterleitungen in Operations Manager 2007. Bereitstellen der Operations Manager 2007-ACS-Berichterstattung ACS-Berichterstattung kann in zwei Konfigurationen installiert werden. Eine Microsoft SQL Server 2005 Reporting Services (SRS) SP1- oder SP2-Instanz mit bereits installierter Operations Manager-Berichterstattung. Dies hat den Vorteil, dass ACSBerichte in der Betriebskonsole angezeigt werden können. Eine SRS-Instanz ohne installierte Operations Manager-Berichterstattung Die Installationsverfahren für ACS-Berichterstattung unterscheiden sich nicht, doch die Anwendung von Zugriffssteuerung ist unterschiedlich. Wird ACS-Berichterstattung in derselben SQL Server 2005 Reporting Services-Instanz wie Operations Manager 2007-Berichterstattung bereitgestellt, gilt dieselbe rollenbasierte Sicherheit für alle Berichte. Dies bedeutet, dass Benutzer von ACS-Berichterstattung der Rolle "Berichtsoperator" von Operations Manager zugewiesen sein müssen, um auf die ACS-Berichte zuzugreifen. Zusätzlich zur Mitgliedschaft in der Operations Manager-Berichterstattungsrolle muss Benutzern von ACS-Berichterstattung auch die Rolle "db_datareader" auf der ACS-Datenbank (OperationsManagerAC) zugewiesen sein, um ACS-Berichte auszuführen. Diese Anforderung ist unabhängig vom Vorhandensein von Operations Manager-Berichterstattung. Wenn Sie ACS-Berichterstattung unabhängig von Operations Manager-Berichterstattung installieren möchten, können Sie auch SRS-Sicherheit zum Schutz der Berichte verwenden. Weitere Informationen finden Sie in den Lernprogrammen zu Reporting Services der SQL Server 2005-Onlinedokumentation, Festlegen von Berechtigungen in Reporting Services. Vorbereiten der Installation 105 Stellen Sie ACS bereit, wie in Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007 beschrieben, bevor Sie ACS-Berichterstattung einrichten. Vorbereitung 1. Der Stammverwaltungsserver für Ihre Verwaltungsgruppe muss installiert sein, und ACS muss entweder auf dem Stammverwaltungsserver oder auf einem Verwaltungsserver konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie in Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007. 2. Eine Instanz von Microsoft SQL Server 2005 Reporting Services muss auf dem Zielcomputer installiert sein. 3. Während dieses Verfahrens müssen Sie als ein Mitglied der Benutzerrolle "Berichtsoperator" von Operations Manager angemeldet sein. 4. IIS muss auf dem Hostsystem installiert sein. IIS ist bereits installiert, wenn Sie eine Kolokation mit einem Berichtsserver vornehmen. 5. Sie müssen Zugriff auf die ACS-Datenbank haben. 6. Sie benötigen das Operations Manager 2007-Installationsmedium. Bereitstellen von ACS-Berichterstattung So stellen Sie ACS-Berichterstattung bereit 1. Melden Sie sich beim Server, der als Host für ACS-Berichterstattung verwendet werden soll, als ein Benutzer an, der ein Administrator der SRS-Instanz ist. 2. Erstellen Sie einen temporären Ordner wie zum Beispiel C:\acs. 3. Navigieren Sie auf Ihrem Installationsmedium zu \ReportModels\acs und kopieren Sie den Inhalt des Verzeichnisses in den temporären Installationsordner. Es sind zwei Ordner (Models und Reports) sowie eine Datei mit dem Namen UploadAuditReports.cmd vorhanden. 4. Navigieren Sie auf Ihrem Installationsmedium zu \SupportTools und kopieren Sie die Datei ReportingConfig.exe in den temporären Ordner acs. 5. Rufen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster auf und wechseln Sie in das Verzeichnis des temporären Ordners acs. 6. Führen Sie den folgenden Befehl aus. UploadAuditReports “<AuditDBServer\Instanz>” “<URL des Berichtsservers>” “<Pfad des kopierten Ordners acs>” Beispiel: UploadAuditReports “meinAuditDbServer\Instanz1” “http://meinBerichtsserver/Berichtsserver$Instanz1” “C:\acs” In diesem Beispiel wird eine neue Datenquelle mit dem Namen Db Audit erstellt, die Berichtsmodelle Audit.smdl und Audit5.smdl werden hochgeladen, und es werden alle Berichte im Verzeichnis acs\reports hochgeladen. Hinweis 106 Für die URL des Berichtsservers wird das virtuelle Verzeichnis des Berichtsservers (ReportingServer$<Instanzname>) anstelle des Verzeichnisses des Berichtsmanagers (Reports$<Instanzname>) benötigt. 7. Öffnen Sie den Internet Explorer, und geben Sie die folgende Adresse ein, um die Seite Startseite von SQL Reporting Services anzuzeigen. http://<Berichtsservername>/Reports$<Instanzname> 8. Klicken Sie auf Überwachungsberichte im Textkörper der Seite, und klicken Sie dann auf Details anzeigen im oberen rechten Teil der Seite. 9. Klicken Sie auf die Datenquelle Db Audit. 10. Wählen Sie im Abschnitt Verbinden über die Option Integrierte Sicherheit von Windows, und klicken Sie auf Anwenden. Bereitstellen eines Gatewayservers im Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe Mithilfe von Gatewayservern wird die Agentverwaltung von Computern aktiviert, die sich außerhalb der Kerberos-Vertrauensgrenzen von Verwaltungsgruppen befinden, wie etwa in einer nicht vertrauenswürdigen Domäne. Der Gatewayserver dient als Konzentrationspunkt für die Kommunikation zwischen Agent und Verwaltungsserver. Agents in nicht vertrauenswürdigen Domänen kommunizieren mit dem Gatewayserver, und der Gatewayserver kommuniziert mit einem oder mehreren Verwaltungsservern. Da der Gatewayserver und die Verwaltungsserver nur über einen Port (TCP 5723) kommunizieren, muss bei zwischengeschalteten Firewalls nur dieser Port geöffnet sein, um die Verwaltung mehrerer mit Agents verwalteter Computer zu ermöglichen. In einer Einzeldomäne können mehrere Gatewayserver eingerichtet werden, sodass ein Failover der Agents möglich ist, wenn die Verbindung zu einem Gatewayserver unterbrochen wird. Entsprechend kann ein einzelner Gatewayserver für ein Failover zwischen Verwaltungsservern konfiguriert werden, sodass keine einzelne Fehlerquelle in der Kommunikationskette vorhanden ist. Da sich der Gatewayserver in einer Domäne befindet, die für die Domäne mit der Verwaltungsgruppe als nicht vertrauenswürdig gilt, müssen Identität, Agent, Gateway- und Verwaltungsserver jedes Computers mithilfe von Zertifikaten ermittelt werden. Diese Vorgehensweise erfüllt die Operations-Manager-Anforderung für die gegenseitige Authentifizierung. Hinweis Um Computer, welche sich außerhalb der Vertrauensgrenzen der Verwaltungsserver befinden, ohne Verwendung eines Gatewayservers zu überwachen, müssen Sie Zertifikate auf den Verwaltungsservern und den zu überwachenden Computern installieren und manuell verwalten. Wenn diese Konfiguration anstelle der Verwendung eines Gatewayservers verwendet wird, müssen für die Kommunikation zwischen Agent und Verwaltungsserver weitere Ports geöffnet werden. Eine Liste aller erforderlichen Ports finden Sie in Überwachung durch Agents und ohne Agents und in "Operations 107 Manager 2007 Supported Configurations" (Unterstützte Konfigurationen in Operations Manager 2007) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86539). Übersicht über das Verfahren 1. Fordern Sie Zertifikate für jeden Computer in der Kette Agent, Gatewayserver, Verwaltungsserver an. 2. Importieren Sie diese Zertifikate mithilfe des Tools "MOMCertImport.exe" von Operations Manager 2007 auf die Zielcomputer. Hinweis Informationen zum Abrufen und Importieren eines Zertifikats mithilfe einer Unternehmenszertifizierungsstelle finden Sie in http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=100716. Informationen zur Verwendung einer eigenständigen Zertifizierungsstelle finden Sie in http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=100717. 3. Verteilen Sie das Tool "Microsoft.EnterpriseManagement.gatewayApprovalTool.exe" auf den Gatewayserver und den Verwaltungsserver. 4. Führen Sie das Tool "Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool.exe" aus, um die Kommunikation zwischen dem Verwaltungsserver und dem Gatewayserver zu initiieren. 5. Installieren Sie den Gatewayserver. Vorbereiten der Installation Vorbereitung 1. Für die Bereitstellung von Gatewayservern sind Zertifikate erforderlich. Sie müssen Zugang zu einer Zertifizierungsstelle haben. Dies kann eine öffentliche Zertifizierungsstelle wie z.B. VeriSign sein, oder Sie können die Microsoft Zertifikatdienste nutzen. Das folgende Verfahren umfasst die Schritte zum Anfordern, Abrufen und Importieren eines Zertifikats von den Microsoft Zertifikatdiensten. 2. Zwischen den mit Agents verwalteten Computern und dem Gatewayserver sowie zwischen dem Gatewayserver und den Verwaltungsservern muss eine zuverlässige Namensauflösung vorhanden sein. Diese Namensauflösung erfolgt gewöhnlich durch DNS. Falls es jedoch nicht möglich ist, eine richtige Namensauflösung durch DNS zu erhalten, kann es erforderlich sein, manuell Einträge in der Hostdatei jedes Computers zu erstellen. Hinweis Die Hostdatei befindet sich im Verzeichnis "\Windows\system32\drivers\etc", und sie enthält Anweisungen für die Konfiguration. Abrufen von Computerzertifikaten von den Microsoft Zertifikatdiensten 108 Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten How to Obtain a Certificate Using a StandAlone CA in Operations Manager 2007 (Abrufen eines Zertifikats mithilfe einer eigenständigen Zertifizierungsstelle in Operations Manager 2007) und How to Obtain a Certificate Using an Enterprise CA in Operations Manager 2007 (Abrufen eines Zertifikats mithilfe einer Unternehmenszertifizierungsstelle in Operations Manager 2007) im Sicherheitshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=97878. Verteilen des Tools "Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool" Das Tool "Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool.exe" wird nur auf dem Verwaltungsserver benötigt, und es muss nur einmal ausgeführt werden. So kopieren Sie Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool.exe auf Verwaltungsserver 1. Öffnen Sie von einem Ziel-Verwaltungsserver aus das Verzeichnis "\SupportTools" des Installationsmediums. 2. Kopieren Sie die Datei "Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool.exe" vom Installationsmedium in das Installationsverzeichnis von Operations Manager 2007, in der Regel c:\Programme\System Center Operations Manager 2007. Registrieren des Gateways bei der Verwaltungsgruppe Mit diesem Verfahren wird der Gatewayserver bei der Verwaltungsgruppe registriert, und wenn dies abgeschlossen ist, erscheint der Gatewayserver in der Ansicht "Ermitteltes Inventar" der Verwaltungsgruppe. So führen Sie das Gatewaygenehmigungstool aus 1. Melden Sie sich mit dem Operations Manager-Administratorkonto bei dem Verwaltungsserver an, der während der Installation des Gatewayservers als Ziel angegeben wurde. 2. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster, und steuern Sie das Verzeichnis "\Programme\System Center Operations Manager 2007" an oder das Verzeichnis, in das Sie Microsoft.EnterpriseManagement.gatewayApprovalTool.exe kopiert haben. 3. Führen Sie an der Eingabeaufforderung Microsoft.EnterpriseManagement.gatewayApprovalTool.exe /ManagementServerName=<managementserverFQDN> /GatewayName=<GatewayFQDN> /Action=Create aus. 4. If the approval is successful, you will see The approval of server <GatewayFQDN> completed successfully. 5. Wenn Sie den Gatewayserver aus der Verwaltungsgruppe entfernen müssen, führen Sie denselben Befehl aus, wobei Sie jedoch das Flag /Action=Delete anstelle des Flags /Action=Create verwenden müssen. 6. Öffnen Sie in der Betriebskonsole die Ansicht "Überwachung". Wählen Sie die Ansicht "Ermitteltes Inventar" aus, um zu prüfen, ob der Gatewayserver vorhanden ist. 109 Installieren des Microsoft Operations Manager 2007-Gatewayservers Mit diesem Verfahren wird der Gatewayserver installiert. Der Server, welcher als Gatewayserver verwendet werden soll, sollte Mitglied derselben Domäne sein wie die mit Agents verwalteten Computer, welche ihm Bericht erstatten werden. Tipp Eine Installation schlägt fehl, wenn Windows Installer (zum Beispiel beim Installieren eines Gatewayservers durch Doppelklicken auf MOMGateway.msi) auf einem Computer gestartet wird, der Windows Server 2008 ausführt, falls die lokale Sicherheitsrichtlinie "Benutzerkontensteuerung: Alle Administratoren im Administratorbestätigungsmodus ausführen" aktiviert ist (was die Standardeinstellung in Windows Server 2008 ist). So führen Sie Operations Manager 2007 Gateway Windows Installer an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2008 aus 1. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Zubehör, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie dann auf Als Administrator ausführen. 2. Navigieren Sie im Fenster Administrator: Eingabeaufforderung zum lokalen Laufwerk, auf dem das Operations Manager 2007-Installationsmedium zur Verfügung steht. 3. Navigieren Sie zum Verzeichnis, in dem sich die .msi-Datei befindet, geben Sie den Namen der .msi-Datei ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. So installieren Sie den Microsoft Operations Manager 2007-Gatewayserver 1. Melden Sie sich beim Gatewayserver mit Administratorrechten an. 2. Starten Sie vom Operations Manager 2007-Installationsmedium aus SetupOM.exe. 3. Klicken Sie im Bereich Installieren auf die Verknüpfung Operations Manager 2007 R2 Gateway installieren. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 5. Übernehmen Sie auf der Seite Zielordner die Standardeinstellung, oder klicken Sie auf Ändern, um ein anderes Installationsverzeichnis auszuwählen, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Geben Sie auf der Seite Verwaltungsgruppenkonfiguration den Namen der ZielVerwaltungsgruppe in das Feld Verwaltungsgruppenname ein, geben Sie den Namen des Ziel-Verwaltungsservers in das Feld Verwaltungsserver ein, überprüfen Sie, ob das Feld Verwaltungsserverport den Wert 5723 enthält, und klicken Sie dann auf Weiter. Dieser Port kann geändert werden, wenn Sie in der Betriebskonsole einen anderen Port für die Kommunikation mit dem Verwaltungsserver aktiviert haben. 7. Wählen Sie auf der Seite Gatewayaktionskonto die Kontooption Lokales System aus, sofern Sie nicht speziell ein domänenbasiertes oder lokales computerbasiertes Gatewayaktionskonto erstellt haben. Klicken Sie dann auf Weiter. 8. Geben Sie auf der Seite Microsoft Update optional an, ob Sie Microsoft Update 110 verwenden möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 9. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren auf Installieren. 10. Klicken Sie auf der Seite Die Installation wird abgeschlossen auf Fertig stellen. Importieren von Zertifikaten mit dem Tool "MOMCertImport.exe" Führen Sie diesen Arbeitsgang auf jedem Gatewayserver und Verwaltungsserver aus, sowie auf jedem Computer, welcher mit Agents verwaltet werden soll und welcher sich in einer nicht vertrauenswürdigen Domäne befindet. So importieren Sie Computerzertifikate mithilfe von MOMCertImport.exe 1. Kopieren Sie das Tool "MOMCertImport.exe" aus dem Verzeichnis "\SupportTools\<platform> (i386 or ia64)" des Installationsmediums in das Stammverzeichnis des Zielservers oder in das Installationsverzeichnis von Operations Manager 2007, falls der Zielserver ein Verwaltungsserver ist. 2. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster, navigieren Sie zum Verzeichnis, in dem sich MOMCertImport.exe befindet, und führen Sie dann momcertimport.exe /SubjectName <certificate subject name> aus. Dies bewirkt, dass das Zertifikat von Operations Manager verwendet werden kann. Konfigurieren von Gatewayservern für Failover zwischen Verwaltungsservern Obwohl Gatewayserver mit jedem Verwaltungsserver in der Verwaltungsgruppe kommunizieren können, muss dies konfiguriert werden. In diesem Szenario werden die sekundären Verwaltungsserver als Ziele für Gatewayserverfailover identifiziert, und der gruppierte Stammverwaltungsserver wird aus dem Failover ausgeschlossen. Dies ist eine typische bewährte Methode, die angewendet wird, um eine unnötige Last auf dem Stammverwaltungsserver zu verhindern. Verwenden Sie, wie im folgenden Beispiel gezeigt, den Befehl "Set-ManagementServerGatewayManagementServer" der Befehlsshell, um ein Gatewayserverfailover auf mehrere Verwaltungsserver zu konfigurieren. Die Befehle können in jeder Befehlsshell der Verwaltungsgruppe ausgeführt werden. So konfigurieren Sie ein Gatewayserverfailover zwischen Verwaltungsservern 1. Melden Sie sich beim Verwaltungsserver mit einem Konto an, das der Administratorrolle für die Verwaltungsgruppe angehört. 2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf System Center Operations Manager, und klicken Sie dann auf Befehlsshell. 3. Gehen Sie in der Befehlsshell wie im Beispiel im nächsten Abschnitt dargestellt vor. Beschreibung Anhand des folgenden Beispiels kann ein Gatewayserverfailover auf mehrere Verwaltungsserver konfiguriert werden. Code 111 $primaryMS = Get-ManagementServer | where {hier Ihre Filterangabe} $failoverMS = GetManagementServer | where {hier Ihre Filterangabe} $gatewayMS = Get-ManagementServer | where {hier Ihre Filterangabe} Set-ManagementServer -gatewayManagementServer: $gatewayMS -ManagementServer: $primaryMS -FailoverServer: $failoverMS Kommentare Im vorhergehenden Beispiel müssen Sie für die ersten drei Befehle eine Filteranweisung erstellen. Im nachfolgenden Beispiel sehen Sie einen Filterbefehl, der für die Suche nach dem Computer computername.com geschrieben wurde, der der $failoverMS-Variable zugewiesen wird: $failoverMS = Get-ManagementServer | where {$_.Name –eq ’computername.com’ } Um Hilfe mit dem Set-ManagementServer-Befehl aufzurufen, geben Sie Folgendes in das Befehlsshellfenster ein: Get-help Set-ManagementServer -full Bereitstellung unter Windows Server 2008 und SQL Server 2008 In diesem Abschnitt wird beschrieben, wie Sie die Operations Manager-Datenbank und den Stammverwaltungsserver für die Installation in Windows Server 2008-Failoverclustern vorbereiten. Es wird unterstellt, dass Sie über zwei Windows Server 2008-Failovercluster verfügen: ein Cluster für Operations Manager, Data Warehouse und ACS-Datenbanken und ein Cluster für den Stammverwaltungsserver. Vorbereitung 1. Erstellen Sie folgende Domänenkonten: Verwaltungsserver-Aktionskonto, System Center-Datenzugriffs- und System CenterVerwaltungskonfigurationskonto (Datenzugriff und Konfiguration), Datenlesekonto, Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge und Operations ManagerAdministratorkonto. Wichtig Für dieses Szenario muss das Verwaltungsserver-Aktionskonto ein domänenbasiertes Konto sein. Verwenden Sie in diesem Fall nicht das Konto "Lokales System". Darüber hinaus muss das VerwaltungsserverAktionskonto über Berechtigungen für den SQL Server 2008-basierten Server haben, auf dem sich die OperationsManager-Datenbank befindet. Weitere Informationen finden Sie im Operations Manager 2007Sicherheitshandbuch. Wichtig Beim Clustering des Stammverwaltungsservers muss das Datenzugriffs- und 112 Konfigurationskonto ein Domänenkonto sein, und dieses Konto muss auf allen Clusterknoten und sekundären Verwaltungsservern gesichert sein. Wenn Sie verschiedene domänenbasierte Konten für den System CenterDatenzugriffsdienst und den System Center-Verwaltungskonfigurationsdienst auf dem Clusterknoten und den sekundären Verwaltungsservern verwenden müssen, entnehmen Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=108566 weitere Informationen, bevor Sie fortfahren. Operations Manager-Administratorgruppe 2. Fügen Sie das Operations Manager-Domänenkonto "Administrator" der Operations Manager-Administratorgruppe hinzu. Hinweis Das Einfügen dieser Konten in die Operations Manager-Administratorgruppe hilft bei der Einrichtung des RMS-Services in einer Clusterkonfiguration. Für die SQL-Datenbank-Clusterkonfiguration ist dies nicht erforderlich. 3. Fügen Sie die Operations Manager-Gruppe "Administratoren" der lokalen Administratorgruppe auf jedem Knoten hinzu. 4. Fügen Sie das Verwaltungsserver-Aktionskonto und das Datenzugriffs- und Konfigurationskonto der lokalen Administratorgruppe auf jedem Knoten hinzu. 5. Planen Sie folgende Netzwerknamen: Einen Netzwerknamen für jeden Knoten in jedem Cluster Einen RMS-Netzwerknamen 6. Planen Sie folgende IP-Adressen: Eine SQL-IP-Adresse Eine RMS-IP-Adresse 7. Planen Sie die folgenden freigegebenen (clusterfähigen) Datenträger: Das Quorumlaufwerk Einen dedizierten Datenträger für SQL-Datendateien Einen dedizierten Datenträger für SQL-Protokolldateien Einen dedizierten Datenträger für RMS-Dateien 8. Berücksichtigen Sie folgende Aspekte für das SQL-Server-Clustering: Vor der Installation von SQL Server 2008 Enterprise Edition im Cluster müssen Sie eine MSDTC-Ressource (Microsoft Distributed Transaction Coordinator) in der Clusterverwaltung erstellen. Weitere Informationen zum SQL Server 2008Failoverclustering finden Sie unter: Erste Schritte mit SQL Server 2008 Failoverclustering. Allgemeine Reihenfolge der Installationen 1. Installieren Sie die OperationsManager-Datenbankkomponente im SQL-Cluster. 113 2. Installieren Sie die Operations Manager-Data Warehouse-Komponente im SQL-Cluster. 3. Installieren Sie die Komponenten des Operations Manager 2007-Verwaltungsservers und der Betriebskonsole im anderen MSCS-Cluster mit zwei Knoten. 4. Installieren Sie einen oder mehrere sekundäre Verwaltungsserver auf eigenständigen Servern. 5. Installieren Sie SQL Server 2008 und SQL Server 2008 Reporting Services auf einem eigenständigen Server. Dieser wird zur Installation der Berichterstattung im Szenario mit mehreren Servern und einer Verwaltungsgruppe genutzt. 6. Installieren Sie ACS auf einem eigenständigen Server. 7. Installieren Sie den Operations Manager-Gatewayserver auf einem eigenständigen Server. Installation der OperationsManager- und Data Warehouse-Komponenten in einem SQL Server 2008-Cluster Bei dieser Verfahrensbeschreibung wird unterstellt, dass Sie Zugang zu einem dedizierten SQL Server 2008-Failovercluster haben, der sich in einem fehlerfreien Integritätsstatus befindet. Die Datenbankdienste sowie die Arbeitsstationskomponenten, die Onlinedokumentation und die Entwicklungstools wurden installiert. So prüfen Sie die Voraussetzungen für die Installation der OperationsManager-und Data Warehouse-Datenbanken 1. Melden Sie sich mit den Anmeldedaten der Operations Manager-Administratorrolle bei Knoten 1 des Clusters an, der für SQL Server 2008 genutzt werden soll. 2. Erweitern Sie im Navigationsbereich der Failovercluster-Verwaltung den Cluster, auf dem Sie die OperationsManager- und Data Warehouse-Datenbanken installieren werden. 3. Erweitern Sie den Container Dienste und Anwendungen, und wählen Sie Ihre SQL Server-Instanz. 4. Stellen Sie im Ergebnisbereich sicher, dass sich alle SQL Server-Ressourcen im Besitz von Knoten 1 befinden und dass sie online geschaltet sind. Erforderliche Ressourcen: Servername und IP-Adresse Laufwerke SQL Server SQL Server-Agent 5. Stellen Sie sicher, dass der Data Transaction Coordinator-Dienst im Besitz von Knoten 1 und auf diesem verfügbar ist. 6. Schließen Sie das Tool "Failover-Clusterverwaltung". 7. Doppelklicken Sie auf dem Installationsmedium auf die Datei SetupOM.exe. 8. Klicken Sie auf der System Center Operations Manager 2007 R2-Setupseite Start unter Vorbereiten auf Voraussetzungen prüfen, um den System Center Operations 114 Manager 2007 R2 Prerequisite Viewer zu starten. 9. Wählen Sie im Dialogfeld Komponenten die Optionen Betriebsdatenbank und Data Warehouse aus, und klicken Sie dann auf Prüfen. Die Ergebnisse werden im unteren Bereich von Prerequisite Viewer angezeigt. Fehlende oder nicht einwandfreie Komponenten sind mit dem Hinweis Warnung bzw. Fehlgeschlagen gekennzeichnet. Warnungen können ignoriert werden, die Leistung ist dann jedoch möglicherweise beeinträchtigt, oder es können andere Fehler auftreten. Solange Komponenten den Status "Fehlgeschlagen" aufweisen, kann die Installation nicht fortgesetzt werden. Schließen Sie den Prerequisite Viewer, und installieren bzw. reparieren Sie alle erforderlichen Komponenten. Führen Sie den Prerequisite Viewer anschließend erneut aus (mehrmals, falls erforderlich). Am Ende muss die Prüfung für alle Elemente den Status Erfolgreich ergeben. Hinweis Bei Auswahl der Komponenten "Operationale Datenbank" und "Data Warehouse" wird über das Tool Prerequisite Viewer überprüft, ob folgende Voraussetzungen erfüllt bzw. folgende Elemente vorhanden sind: 2048 MB physischer Speicher, Windows Server 2003 SP1 und SQL Server 2005 SP1 oder SQL Server 2008 SP1. Beachten Sie, dass es sich dabei um Mindestanforderungen handelt. Wenn Ihre Installation höhere Anforderungen erfüllt, wird der Status Erfolgreich zurückgegeben. 10. Wenn Sie den Prerequisite Viewer nicht mehr benötigen, klicken Sie auf Schließen. Installation der OperationsManager- und Data Warehouse-Datenbanken in einem SQL Server 2008-Cluster In diesem Abschnit wird beschrieben, wie Sie die OperationsManager- und Data WarehouseDatenbanken auf einem SQL Server 2008-Failovercluster installieren. Es wird unterstellt, dass der MSCS-Cluster funktionstüchtig ist und die DTC-Ressource erstellt wurde. So installieren Sie die OperationsManager-Datenbank 1. Melden Sie sich bei Clusterknoten 1 (dem Knoten, der SQL Server 2008 besitzt) mit einem Konto an, das über Administratorrechte verfügt und Mitglied der Operations Manager-Gruppe "Administratoren" ist. 2. Starten Sie die Datei SetupOM.exe auf dem Operations Manager 2007Installationsmedium. 3. Klicken Sie auf der Seite Start im Bereich Installieren auf den Link Operations Manager 2007 R2 installieren. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 5. Akzeptieren Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag den Vertrag, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Geben Sie auf der Seite Produktregistrierung den 25-stelligen CD-Schlüssel ein. Füllen Sie optional die Felder Benutzername und Organisation aus, und klicken Sie dann auf 115 Weiter. 7. Klicken Sie auf der Seite Benutzerdefinierte Installation auf die Komponente Datenbank, und wählen Sie dann Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert aus. 8. Wählen Sie Verwaltungsserver, Benutzeroberflächen, Befehlsshell und Webkonsole, und setzen Sie die Komponenten auf Diese Komponente wird nicht verfügbar sein. Klicken Sie auf Weiter. 9. Geben Sie auf der Seite Verwaltungsgruppenkonfiguration in das Feld Verwaltungsgruppenname einen Namen für Ihre Verwaltungsgruppe ein. 10. Klicken Sie im Bereich Operations Manager-Administratoren konfigurieren auf Durchsuchen, um das Suchtool Gruppe auswählen zu starten. Geben Sie den Namen der Operations Manager-Administratorgruppe ein, die Sie im Abschnitt "Vorbereitung" erstellt haben. Stellen Sie sicher, dass die Option Speicherort auf die Domäne gesetzt ist, in der sich die Gruppe befindet, und klicken Sie dann auf Namen überprüfen. Wenn der Gruppenname bestätigt (unterstrichen angezeigt) wird, klicken Sie auf OK. 11. Klicken Sie auf Weiter. 12. Wählen Sie auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz aus der Dropdownliste SQL Server-Datenbankinstanz die SQL Server-Instanz aus, auf der Sie die Installation vornehmen möchten. 13. Akzeptieren Sie den Standardwert 1433, der im Feld SQL Server-Port angezeigt wird, oder geben Sie die korrekte Protokollnummer ein, wenn Sie den SQL-Standardport für Ihre SQL-Installation geändert haben. Ignorieren Sie das Kontrollkästchen Zweiter Knoten eines Windows Server-Clusters. 14. Klicken Sie auf Weiter. 15. Akzeptieren Sie auf der Seite Datenbank- und Protokolldateioptionen den Standardnamen OperationsManager als SQL Datenbanknamen, oder ändern Sie ihn nach Bedarf. Stellen Sie sicher, dass die Speicherorte für Datendatei und Protokolldatei auf den freigegebenen Datenträger festgelegt sind, den Sie für diese SQL-Instanz erstellt haben. Übernehmen Sie den Standardwert von 1000 MB für die Option Datenbankgröße, oder geben Sie die gewünschte Anfangsgröße der Datenbank ein. Weitere Informationen zum Berechnen einer Anfangsgröße der Datenbank finden Sie im Operations Manager 2007-Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=104550. Die anfängliche Mindestgröße der Datenbank beträgt 500 MB. 16. Klicken Sie auf Weiter. 17. Auf der Seite Fehlerberichte für Operations Manager können Sie wählen, ob Sie Fehlerberichte an Microsoft senden möchten. Klicken Sie auf Weiter. 18. Auf der Seite Microsoft Update können Sie wählen, ob Sie die Microsoft Updates nutzen möchten. Klicken Sie anschließend auf Weiter. 19. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Weiter, wenn Sie 116 die Installation starten möchten. 20. Wenn die Installation erfolgreich abgeschlossen wurde, klicken Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten auf Fertig stellen. So überprüfen Sie, ob die OperationsManager-Datenbank vorhanden ist 1. Öffnen Sie SQL Server Management Studio auf dem besitzenden Knoten. 2. Wenn Sie aufgefordert werden, melden Sie sich bei der Datenbankmodulinstanz an, und erweitern Sie den Ordner Datenbanken. 3. Prüfen Sie, ob die Datenbank OperationsManager vorhanden ist. 4. Schließen Sie SQL Server Management Studio. So installieren Sie die OperationsManagerDW-Datenbank 1. Wenn die Seite Start in Operations Manager 2007 noch nicht angezeigt wird, starten Sie SetupOM.exe von Ihrem Installationsmedium 2. Klicken Sie auf der Seite Start im Bereich Installieren auf den Link Operations Manager-Berichterstattung installieren. 3. Klicken Sie auf der Begrüßungsseite Setup für die Operations Manager 2007Berichterstattung auf Weiter. 4. Klicken Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag (EULA) auf Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu, um den Vertrag anzunehmen, und klicken Sie dann auf Weiter. 5. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung optional die Felder Benutzername und Organisation aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Klicken Sie auf der Seite Benutzerdefinierte Installation auf die Komponente Data Warehouse, und wählen Sie die Option Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert. 7. Klicken Sie auf die Komponente Berichterstattung, und wählen Sie Diese Komponente wird nicht verfügbar sein aus. 8. Übernehmen Sie das Standardinstallationsverzeichnis, und klicken Sie dann auf Weiter. 9. Wählen Sie auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz Ihre Datenbankinstanz aus der Dropdownliste aus. 10. Übernehmen Sie den SQL Server-Standardport 1433, oder geben Sie den korrekten Wert ein, wenn Sie den SQL-Standardport für Ihre SQL-Instanz geändert haben. 11. Klicken Sie auf Weiter. 12. Akzeptieren Sie auf der Seite Datenbank- und Protokolldateioptionen den Standardnamen OperationsManagerDW als SQL-Datenbanknamen, oder ändern Sie ihn nach Bedarf. Wenn Sie einen anderen Namen angeben, dürfen Sie nicht das Zeichen "-" in den Datenbanknamen einfügen, da dies zu einem Installationsfehler führt. Stellen Sie sicher, dass die Speicherorte für Datendatei und Protokolldatei auf den 117 freigegebenen Datenträger festgelegt sind, den Sie für diese SQL-Instanz erstellt haben. Übernehmen Sie den Standardwert von 1000 MB für die Option Datenbankgröße, oder geben Sie die gewünschte Anfangsgröße der Datenbank ein. Weitere Informationen zum Berechnen einer Anfangsgröße der Datenbank finden Sie im Operations Manager 2007Entwurfshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=104550. Die anfängliche Mindestgröße der Datenbank beträgt 500 MB. Hinweis Wenn Sie planen, mehrere OperationsManager- oder Data WarehouseDatenbanken auf einem SQL Server zu installieren, können Sie den SetupAssistenten für die erste Installation nutzen. Für alle nachfolgenden Datenbankinstallationen auf dem gleichen SQL Server müssen Sie jedoch den Assistenten zur Erstellung von Datenbanken nutzen. 13. Klicken Sie auf Weiter. 14. Auf der Seite Microsoft Update können Sie wählen, ob Sie die Microsoft Updates nutzen möchten. Klicken Sie auf Weiter. 15. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Weiter, wenn Sie die Installation starten möchten. 16. Klicken Sie auf der nach der erfolgreichen Installation angezeigten Seite Fertigstellen des Assistenten auf Fertig stellen So überprüfen Sie, ob die Data Warehouse-Datenbank vorhanden ist 1. Öffnen Sie SQL Server Management Studio auf dem besitzenden Knoten. 2. Wenn Sie aufgefordert werden, melden Sie sich bei der Datenbankmodulinstanz an, und erweitern Sie den Ordner Datenbanken. 3. Prüfen Sie, ob die Datenbank Data Warehouse vorhanden ist. 4. Schließen Sie SQL Server Management Studio. Verwenden des Protokollversands für die OperationsManager-Datenbank Beim Protokollversand werden Transaktionsprotokolle von einer primären an eine sekundäre Datenbank gesendet, wodurch die sekundäre Datenbank mit der primären Datenbank nahezu vollständig synchronisiert ist. Weitere Informationen zum Protokollversand finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=149021 in der SQL Server 2008-Dokumentation. Um den Protokollversand verwenden zu können, müssen Sie die OperationsManager-Datenbank zur Verwendung des vollständigen Wiederherstellungsmodus konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=91991. Informationen zum Einrichten des Transaktionsprotokollversands an einen sekundären Server finden Sie unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=91992. 118 Bereitstellen eines Stammverwaltungsservers in einem Windows Cluster in Operations Manager 2007 Der Stammverwaltungsserver (RMS) ist der einzige Verwaltungsserver in einer Verwaltungsgruppe, auf dem der System Center-Datenzugriffsdienst (bisher SDK-Dienst) und der System Center-Verwaltungskonfigurationsdienst (bisher Konfigurationsdienst) ausgeführt wird; die Verwaltungsgruppe ist ohne diese Dienste nicht funktionstüchtig. Dies macht diese Dienste zu einer zentralen Fehlerquelle. Genau wie durch Clustering die Risiken für die einzige OperationsManager-Datenbank verringert werden können, können auch die Risiken einer Einzelinstanz der Datenzugriffs- und Verwaltungskonfigurationsdienste durch Clustering gemildert werden. Hinweis Installieren Sie keine Agents auf Clusterknoten, die den Stammverwaltungsserver unterstützen. Wenn Sie die Integrität eines Stammverwaltungsservers in einem Cluster als Teil einer anderen Verwaltungsgruppe überwachen möchten, verwenden Sie die Verwaltung ohne Agents. In diesem Verfahren werden die Verwaltungsserver- und Benutzeroberflächenkomponenten im Cluster installiert, und es wird die auf dem SQL Server 2008-Cluster gehostete OperationsManager-Datenbank verwendet, die im Verfahren "Installieren der OperationsManager- und Data Warehouse-Datenbanken in einem SQL Server 2008-Cluster" erstellt wurden. Das folgende Verfahren zeigt, wie Sie Operations Manager 2007-Stammverwaltungsserver in einem Windows-Cluster installieren. Die Installation von Operations Manager 2007Stammverwaltungsservern in einem Windows-Cluster umfasst die folgenden Aufgaben: Vorbereiten des Windows-Custers und Erstellen eines Services oder einer Anwendung für den Stammverwaltungsserver (RMS). Erstellen physischer Datenträger-, IP-Adressen- und Netzwerknamenressourcen in der RMSClustergruppe Installieren des Stammverwaltungsservers und der sekundären Verwaltungsserver auf den Clusterknoten und Sichern des RMS-Verschlüsselungsschlüssels Erstellen allgemeiner Dienstclusterressourcen in der RMS-Clustergruppe für den RMSSystem Center-Verwaltungsdienst (Integritätsdienst) (HealthService), den RMS-System Center-Datenzugriffsdienst (SDK-Dienst) (OMSDK) und den RMS-System CenterVerwaltungskonfigurationsdienst (Konfigurationsdienst) (OMCFG) Sichern der OperationsManager-Datenbank Ausführen von SecureStorageBackup mit der Option Backup auf dem Stammverwaltungsserver zum Sichern des RMS-Verschlüsselungsschlüssels Hinweis Wenn die RMS-Verschlüsselungsschlüssel am Ende der RMS-Installation erfolgreich gesichert wurden, ist es nicht erforderlich, sie an diesem Punkt erneut zu sichern. 119 Ausführen von SecureStorageBackup mit der Option Restore auf allen sekundären Verwaltungsservern, um den RMS-Schlüssel darauf zu speichern Ausführen von ManagementServerConfigTool mit der Option InstallCluster, um die RMSClustergruppenressourcen zu clustern Onlinebereitstellung aller RMS-Clustergruppen Verschieben der RMS-Clustergruppe auf jeden Knoten, um die Konfiguration abzuschließen Testen, ob die Clusterinstallation erfolgreich war Optional: Ausführen von ManagementServerConfigTool mit der Option AddRMSNode um Clusterknoten zum RMS-Cluster hinzuzufügen, die während der weiter oben beschriebenen Aktion InstallCluster nicht zugreifbar waren. Optional: Ausführen von SetSPN.exe, wenn die Ausführung während der zuvor beschriebenen Aktion InstallCluster nicht erfolgreich war Wenn Sie Operations Manager früher in einem Cluster installiert haben oder zu installieren versucht haben und dieser Versuch fehlgeschlagen ist, lesen Sie vor einer erneuten Installation das zusätzliche Verfahren "So deinstallieren Sie Operations Manager 2007 in einem Cluster". So bereiten Sie die Clusterknoten, die RMS-Clustergruppe und die RMSClustergruppenressourcen vor 1. Stellen Sie auf jedem RMS-Clusterknoten sicher, dass die Domänensicherheitsgruppe "Operations Manager-Administratoren" zur lokalen Administratorgruppe hinzugefügt wurde. 2. Stellen Sie sicher, dass der Clusterknoten die Anforderungen für die Managementserverund Benutzeroberflächenkomponenten erfüllt: Windows Server 2003 SP1 oder Windows Server 2008 MDAC Version 2.80.1022.0 oder höher, .NET Framework Version 2.0 .NET Framework Version 3.0 enthält WSMAN v 1.1 (dies ist nur erforderlich, wenn UNIX-/Linux-Computer in dieser Verwaltungsgruppe überwacht werden sollen). 3. Fügen Sie das Datenzugriffs- und Konfigurationsdienstkonto zur lokalen Administratorgruppe auf jedem Knoten des RMS-Clusters hinzu. 4. Melden Sie sich mit Administratorrechten beim Clusterknoten an, der der primäre besitzende Knoten für den Stammverwaltungsserver ist. 5. Starten Sie über die Verwaltungstools die Failovercluster-Verwaltung. 6. Wenn Sie das Tool Failovercluster-Verwaltung zum ersten Mal ausführen, werden Sie aufgefordert, eine Verbindung zu einem Cluster herzustellen. Wählen Sie die Option Cluster verwalten aus dem Dropdownfeld Aktion aus, und geben Sie in das Feld Cluster- oder Servername den Clusternamen ein, bzw. wählen Sie ihn aus. 7. Klicken Sie im Tool Failovercluster-Verwaltung mit der rechten Maustaste auf den 120 Ordner Dienste und Anwendungen, um das Kontextmenü zu öffnen. Klicken Sie auf Dienst oder Anwendung konfigurieren, um das Tool Assistent für hohe Verfügbarkeit zu starten. 8. Klicken Sie auf der Seite Vorbereitung auf Weiter. Hinweis Wählen Sie auf der Seite Dienst oder Anwendung auswählen die Option Anderer Server aus, und klicken Sie danach auf Weiter. 9. Geben Sie auf der Seite Clientzugriffspunkt den geplanten Netzwerknamen für Ihren Stammverwaltungsserver ein. Dieser Name wird in DNS als ein Adresseintrag registriert. 10. Klicken Sie auf das Adressfeld, und geben Sie die geplante IPv4-Adresse für den Stammverwaltungsserver ein. Dies ist die öffentlich zugängliche Adresse für den Stammverwaltungsserver. 11. Klicken Sie auf Weiter. 12. Wählen Sie auf der Seite Speicher auswählen die Datenträgerressource für den Stammverwaltungsserver. Dabei darf es sich nicht um einen Quorum-Datenträger handeln. 13. Klicken Sie auf Weiter. 14. Klicken Sie auf der Seite Ressourcentypen auswählen auf Weiter. 15. Überprüfen Sie auf der Seite Bestätigung die Informationen, und klicken Sie auf Erstellen. 16. Überprüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung optional den Bericht, und klicken Sie auf Fertig stellen. 17. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zuvor erstellte Anwendung, und öffnen Sie die Eigenschaften. Wählen Sie, sofern gewünscht, auf der Registerkarte Allgemein einen bevorzugten Besitzerknoten. Übernehmen Sie auf der Registerkarte Failover die Failover-Standardwerte, und stellen Sie sicher, dass die Option Failback verhindern ausgewählt ist. 18. Klicken Sie auf OK. So überprüfen Sie die Voraussetzungen für die RMS-Installation 1. Melden Sie sich mit Administratorrechten beim Clusterknoten an, der der primäre besitzende Knoten für den Stammverwaltungsserver ist. 2. Stellen Sie sicher, dass die RMS-Anwendung im Besitz des Knotens ist, bei dem Sie angemeldet sind. Beispiel: Melden Sie sich in einem Cluster mit zwei Knoten an Knoten 1 an, öffnen Sie die Failovercluster-Verwaltung, und wählen Sie im Navigationsbereich die RMS-Anwendung aus. Als Wert in der Spalte Besitzer für die RMS-Anwendung sollte der Knoten angezeigt werden, an dem Sie angemeldet sind. Ist dies nicht der Fall, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die RMS-Anwendung, um sie zu Knoten 1 zu verschieben. 121 3. Starten Sie die Datei SetupOM.exe auf dem Installationsmedium. Damit wird das System Center Operations Manager 2007 R2-Setup auf der Seite Start gestartet. 4. Klicken Sie unter der Überschrift Vorbereiten auf Voraussetzungen prüfen, um den Prerequisite Viewer zu starten. 5. Wählen Sie im Feld Komponenten die Komponenten Server und Konsole aus, und klicken Sie auf Prüfen. Hinweis Wenn diese Komponenten ausgewählt sind, prüft der Prerequisite Viewer, ob Windows Server 2003 SP1, MDAC Version 2.80.1022.0 oder höher, .NET Framework Version 2.0, .NET Framework Version 3.0-Komponenten und WSMAN v1.1 vorhanden sind. Hinweis Die Ergebnisse werden im unteren Bereich des Prerequisite Viewer angezeigt. Fehlende oder nicht einwandfreie Komponenten sind mit dem Hinweis Warnung bzw. Fehlgeschlagen gekennzeichnet. Warnungen können ignoriert werden, die Leistung ist dann jedoch möglicherweise beeinträchtigt, oder es treten andere Probleme auf. Komponenten mit dem Status "Fehlgeschlagen" müssen korrigiert werden, bevor die Installation fortgesetzt werden kann. Schließen Sie den Prerequisite Viewer, und installieren bzw. reparieren Sie alle erforderlichen Komponenten. Führen Sie den Prerequisite Viewer anschließend erneut aus (mehrmals, falls erforderlich). Am Ende muss die Prüfung für alle Elemente den Status Erfolgreich ergeben. 6. Wenn Sie den Prerequisite Viewer nicht mehr benötigen, klicken Sie auf Schließen. Installieren des Stammverwaltungsservers (RMS) In diesem Verfahren installieren Sie den ersten Verwaltungsserver in der Verwaltungsgruppe (Stammverwaltungsserver, RMS). So bereiten Sie den Cluster vor und installieren die Komponenten von Stammverwaltungsserver und Benutzeroberfläche 1. Melden Sie sich mit Administratorrechten beim Clusterknoten an, der der primäre besitzende Knoten für den Stammverwaltungsserver ist. 2. Starten Sie die Datei SetupOM.exe auf dem Installationsmedium. Damit wird der SetupAssistent für System Center Operations Manager 2007 R2 auf der Seite Start gestartet. 3. Klicken Sie unter der Überschrift Installieren auf Operations Manager 2007 R2 installieren. Hiermit wird der Operations Manager 2007 R2-Setup-Assistent gestartet. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 5. Wählen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag die Option Ich stimme den 122 Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung die Felder Benutzername und Organisation aus. Geben Sie Ihren 25-stelligen CD Key ein, und klicken Sie anschließend auf Weiter. 7. Übernehmen Sie auf der Seite Benutzerdefinierte Installation für die Optionen "Verwaltungsserver" und "Benutzeroberfläche" die Einstellung Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert. Legen Sie die Komponenten Datenbank, Befehlsshell und Webkonsole auf Diese Komponente wird nicht verfügbar sein fest, übernehmen Sie das Standardinstallationsverzeichnis, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Geben Sie auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz den SQL-Servernamen und in das Feld Name der SQL-Datenbank die Datenbankinstanz ein. Verwenden Sie das Eingabeformat "SQL Server\SQL-Instanz" Wenn die SQL Server-Datenbank in der Standardinstanz installiert wurde, müssen Sie lediglich den SQL-Clusternamen eingeben, der bei der Installation von SQL Server 2008 im Cluster erstellt wurde. 9. Vergewissern Sie sich, dass im Feld Name der SQL-Datenbank der Wert OperationsManager angegeben ist. 10. Vergewissern Sie sich, dass im Feld SQL Server-Port der Wert 1433 angegeben ist. Hinweis Wenn Sie einen anderen Port für die SQL Server-Kommunikation ausgewählt und in SQL Server bereits konfiguriert haben, geben Sie diesen Wert hier ein; andernfalls übernehmen Sie den Standardwert "1433". Wenn Sie SQL Server unter Verwendung einer benannten Instanz installiert haben, tragen Sie die dynamische Portangabe ein. 11. Klicken Sie auf Weiter. 12. Übernehmen Sie auf der Seite Verwaltungsserver-Aktionskonto die Standardoption Domänenkonto oder lokales Computerkonto, geben Sie die Anmeldeinformationen des Verwaltungsserver-Aktionskontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Bei Verwendung eines domänenbasierten Kontos ist es viel einfacher, später die Ermittlung und eine Agent-Pushinstallation durchzuführen als mit einem lokalen Systemkonto. 13. Wählen Sie auf der Seite SDK- und Konfigurationsdienstkonto die Option Domänenkonto oder lokales Computerkonto, geben Sie die Anmeldeinformationen des Datenzugriffs- und Konfigurationsdienstkontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis In dieser Konfiguration muss das Konto ein Domänenkonto sein, weil die Berichterstattung auf einem separaten Server installiert ist. Dieses Konto muss über Berechtigungen für das Berichtssystem verfügen. 123 Hinweis Wenn nach dem Klicken auf Weiter ein Kontoüberprüfungsfehler angezeigt wird, haben Sie sich wahrscheinlich beim Eingeben der Anmeldeinformationen verschrieben, oder das SDK- und Konfigurationsdienstkonto wurde nicht zur lokalen Administratorgruppe hinzugeführt. 14. Geben Sie auf der Seite Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an, ob Sie an diesem Programm teilnehmen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 15. Geben Sie auf der Seite Microsoft Update an, ob Sie mit den Microsoft Update-Diensten optional nach Aktualisierungen suchen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 16. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Installieren, wenn Sie mit der Installation fortfahren möchten. 17. Deaktivieren Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten das Kontrollkästchen Konsole starten, stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Verschlüsselungsschlüssel sichern aktiviert ist, und klicken Sie auf Fertig. Der Assistent zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels wird nun gestartet. Wichtig Obwohl die Betriebskonsole installiert wurde, starten Sie die Konsole jetzt nicht. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Betriebskonsole starten, damit die Betriebskonsole nicht gestartet wird. Hinweis Wenn die Installation fehlschlägt, erhalten Sie einen Wert, den Sie überprüfen können, und einen Link, mit dem Sie das Installationsprotokoll öffnen können. 18. Klicken Sie auf der Seite Einführung des Assistenten zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels auf Weiter. 19. Wählen Sie auf der Seite Sichern oder wiederherstellen? die Option Verschlüsselungsschlüssel sichern aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 20. Geben Sie auf der Seite Speicherort angeben einen gültigen Pfad und Dateinamen für den Verschlüsselungsschlüssel an, und klicken Sie auf Weiter. Wichtig Es ist wichtig, dass alle Knoten im Cluster auf den zum Sichern des Verschlüsselungsschlüssels angegebenen Speicherort zugreifen können. 21. Geben Sie auf der Seite Kennwort angeben ein Kennwort zum Schutz der Schlüsselsicherungsdatei ein, und klicken Sie auf Weiter, um den Sicherungsvorgang zu starten. Wenn Sie weiter unten in diesem Verfahren den RMSVerschlüsselungsschlüssel wiederherstellen, werden Sie nach diesem Kennwort gefragt. 22. Die Seite Sicherung mit sicherem Speichern abgeschlossen sollte angezeigt werden. 124 Klicken Sie auf Fertig stellen. Hinweis Stellen Sie sicher, dass Sie den Schlüssel in einem Verzeichnis speichern, auf das alle Computer, die als Verwaltungsserver fungieren, zugreifen können. Erstellen Sie außerdem unbedingt mehrere Kopien, und speichern Sie diese an unterschiedlichen, sicheren Speicherorten. Installieren des sekundären Verwaltungsservers In diesem Verfahren installieren Sie die sekundären Verwaltungsserver auf allen anderen Knoten im Cluster. Diese Server sind bis zum Abschluss des Vorgangs sekundäre Verwaltungsserver. Anschließend können sie den Stammverwaltungsserver hosten. So installieren Sie sekundäre Verwaltungsserver im RMS-Cluster 1. Melden Sie sich bei allen übrigen Clusterknoten mit dem Operations ManagerAdministratorkonto an. 2. Führen Sie die Verfahren unter "Installieren des Stammverwaltungsservers (RMS)" aus, um den Verwaltungsserver und die Benutzeroberflächenkomponenten auf jedem der anderen Knoten in der Verwaltungsgruppe zu installieren. 3. Starten Sie nicht die Konsole. Hinweis Wenn Sie einen Verwaltungsserver ohne Benutzeroberflächenkomponente installieren und SecureStorageBackup.exe ausführen möchten, müssen Sie die Dateien Microsoft.EnterpriseManagement.UI.ConsoleFramework.dll, Microsoft.Mom.UI.Common.dll und SecureStorageBackup.exe vom Installationsmedium (wählen Sie die korrekte Plattformversion x86 bzw. x64) in das Installationsverzeichnis auf dem Verwaltungsserver kopieren. Üblicherweise ist dies das Verzeichnis C:\Programme\System Center Operations Manager 2007. Vorbereiten der RMS-Clusterressourcen In diesem Verfahren erstellen Sie Clusterressourcen aus dem System Center-Verwaltungsdienst (HealthService), dem System Center-Verwaltungskonfigurationsdienst (OMCFG) und dem System Center-Datenzugriffsdienst (OMSDK). Dies sind RMS-Ressourcen, die ein Failover zwischen Clusterknoten zusammen mit dem Netzwerknamen, der IP-Adresse und dem physischen Datenträger ausführen können. So bereiten Sie RMS-Clusterressourcen vor 1. Melden Sie sich mit einem Konto mit Administratorrechten bei dem Knoten an, der im Besitz der RMS-Anwendung ist. 2. Klicken Sie in der Anwendung Failovercluster-Verwaltung im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf die RMS-Anwendung, und wählen Sie dann die Option Ressource für allgemeinen Dienst hinzufügen. 125 3. Wählen Sie auf der Seite Dienst auswählen die Option System Center-Datenzugriff, und klicken Sie auf Weiter. 4. Klicken Sie auf der Seite Zusammenfassung auf Fertig stellen. 5. Klicken Sie im Übersichtsbereich der RMS-Anwendung mit der rechten Maustaste auf die System Center-Verwaltungsressource, und öffnen Sie die Eigenschaften. 6. Klicken Sie auf der Registerkarte Abhängigkeiten auf Einfügen, und wählen Sie den freigegebenen Datenträger, den Sie für den RMS-Cluster über die Liste Ressource vorbereitet haben. 7. Klicken Sie erneut auf die Option Einfügen, und wählen Sie den Netzwerknamen aus der Liste Ressource. 8. Klicken Sie auf Übernehmen. 9. Wählen Sie auf der Registerkarte Allgemein die Option Netzwerknamen als Computernamen verwenden. 10. Klicken Sie auf Übernehmen. 11. Klicken Sie auf OK. 12. Wiederholen Sie denselben Vorgang für den System CenterVerwaltungskonfigurationsdienst und den System Center-Datenzugriffsdienst. Erstellen des RMS-Clusters In diesem Verfahren verteilen Sie den RMS-Schlüssel an die sekundären Verwaltungsserver und erstellen den RMS-Cluster. Am Ende dieses Verfahrens können alle Knoten im Cluster den Stammverwaltungsserver hosten. Vorbereitung 1. Stellen Sie sicher, dass alle Clusterknoten auf die Dateifreigabe mit dem Verschlüsselungsschlüssel zugreifen können. Dies ist zum Verteilen des RMSSchlüssels erforderlich. Erstellen des virtuellen Stammverwaltungsservers So erstellen Sie den virtuellen Stammverwaltungsserver 1. Melden Sie sich mit einem Konto an, das ein Mitglied der Administrorgruppe ist, beim Computer an, der die RMS-Anwendung besitzt. 2. Wenn Sie den Verschlüsselungsschlüssel am Ende der RMS-Installation erfolgreich gesichert haben, fahren Sie mit Schritt 5 fort. 3. Öffnen Sie als Administrator auf dem Knoten, der den Stammverwaltungsserver besitzt, ein Eingabeaufforderungsfenster, und wechseln Sie in den Operations ManagerInstallationsordner; z. B. cd \Programme\System Center Operations Manager 2007. 4. Um den RMS-Schlüssel zu sichern, geben Sie Folgendes ein, wobei <Dateifreigabe> eine Freigabe ist, auf die alle Clusterknoten zugreifen können: 126 SecureStorageBackup.exe Backup \\<Dateifreigabe>\<Dateiname>.bin. Hinweis Der Assistent zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels wird gestartet. Ein Kennwort wird erfragt. Es muss mindestens aus acht Zeichen bestehen und wenigstens ein Symbol enthalten. Sie müssen das Kennwort bestätigen, um die Verschlüsselungsschlüsseldatei zu erstellen. 5. Melden Sie sich bei jedem sekundären Verwaltungsservercomputer mit einem Konto an, das der Administratorgruppe angehört. 6. Navigieren Sie auf jedem sekundären Verwaltungsserver zum Operations ManagerInstallationsverzeichnis, und führen Sie als Administrator die Datei SecureStorageBackup.exe aus. 7. Der Assistent zum Sichern bzw. Wiederherstellen des Verschlüsselungsschlüssels wird gestartet. Klicken Sie auf der Seite Einführung auf Weiter. Hinweis 8. Geben Sie auf der Seite Speicherort angeben manuell oder durch Auswahl den Pfad und Dateinamen für den Verschlüsselungsschlüssel an, und klicken Sie auf Weiter. 9. Geben Sie auf der Seite Kennwort angeben das Kennwort ein, das Sie beim Sichern des Verschlüsselungsschlüssel verwendet haben, und klicken Sie auf Weiter. 10. Klicken Sie auf Fertig stellen. 11. Melden Sie sich beim RMS-Computer mit einem Konto an, das ein Mitglied der Gruppe "Administratoren" ist. 12. Erweitern Sie in der Anwendung "Failovercluster-Verwaltung" den Cluster, und vergewissern Sie sich, dass sich die RMS-Anwendung im Besitz von Knoten 1 befindet. 13. Öffnen Sie auf dem SQL Server-basierten Computer, der die OperationsManagerDatenbank hostet, das Tool SQL Server Management Studio, öffnen Sie den Ordner Datenbanken, und wählen Sie die Datenbank OperationsManager aus. Öffnen Sie durch Rechtsklicken das Kontextmenü, und wählen Sie Tasks und dann Sichern aus, um die Sicherung zu starten. Vergewissern Sie sich auf der Seite Datenbank sichern OperationsManager, dass der Wert für Sicherungstyp auf Voll festgelegt ist, geben Sie dem Sicherungssatz einen geeigneten Namen, und legen Sie den Wert für Sicherungssatz läuft ab auf ein Datum fest, das weit in der Zukunft liegt. Wählen Sie im Feld Ziel für die Option Sichern nach den Wert Datenträger aus, und fügen Sie einen geeigneten Speicherort auf dem Datenträger für die Sicherung hinzu, sofern noch nicht vorhanden. Klicken Sie dann auf OK. Wichtig Wenn Sie das ManagementServerConfigTool ausführen, um den RMSCluster zu erstellen, wird Ihnen empfohlen, die OperationsManager127 Datenbank zu sichern, weil irreparable Schäden entstehen können, falls während der Erstellung des RMS-Clusters etwas falsch gemacht wird. 14. Öffnen Sie als Administrator auf dem RMS-Server die Eingabeaufforderung, geben Sie cd <Pfad zum Operations Manager-Installationsverzeichnis> ein, und drücken Sie die EINGABETASTE. 15. Um die RMS-Clustergruppe als Cluster zu initiieren, geben Sie Folgendes ein, wobei G die der Clustergruppe zugeordnete Datenträgerressource ist, die zum Erstellen dieses virtuellen Stammverwaltungsservers verwendet wird, und <VirtualServerNetbiosName> die derselben Clustergruppe zugeordnete Netzwerknamenressource: ManagementServerConfigTool.exe InstallCluster /vs:<VirtualServerNetbiosName> /Disk:G Der für <VirtualServerNetbiosName> eingegebene Wert muss der Wert sein, der im Dialogfeld Eigenschaften auf der Registerkarte Allgemein im Textfeld Name angezeigt wird. Hinweis Mit der Ausführung von ManagementServerConfigTool.exe InstallCluster wird der Stammverwaltungsserver als Clusterdienst auf jedem verfügbaren Knoten im Cluster installiert. Hinweis Wenn Sie das ManagementServerConfigTool ausführen, werden in der Ausgabe unter Umständen Anweisungen zum Ausführen des SetSPNBefehls angezeigt. Diese Anweisungen können ignoriert werden. 16. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in der Failovercluster-Verwaltung auf die RMSAnwendung, um das Kontextmenü zu öffnen, und wählen Sie Online schalten aus, um alle RMS-Anwendungen online zu schalten. 17. Öffnen Sie die Anwendung "Failovercluster-Verwaltung", und klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die RMS-Anwendung, um das Kontextmenü zu öffnen. Wählen Sie die Option Diesen Dienst oder diese Anwendung in einen anderen Knoten verschieben und anschließend den nächsten Knoten im Cluster. Wiederholen Sie dies so oft, bis Sie die RMS-Anwendung auf jeden Knoten des Clusters verschoben haben. Wichtig Die RMS-Anwendung muss auf jeden Clusterknoten verschoben und erfolgreich online geschaltet werden, um den Status der Dienste an diesem Punkt auf jedem Knoten korrekt einzustellen. Überspringen Sie diesen Schritt nicht. Das Setup des gruppierten Stammverwaltungsservers ist abgeschlossen. Vorbereiten eines Verwaltungsservers, auf den nicht zugegriffen werden kann Das folgende Verfahren ist nur erforderlich, wenn beim Onlineschalten der Clustergruppe in der Ausgabe angegeben wurde, dass Sie das Tool ManagementServerConfigTool.exe unter 128 Verwendung der Aktion AddRMSNode auf jedem Nicht-Stammverwaltungsserver-Clusterknoten ausführen müssen. Dies wird wahrscheinlich durch einen Clusterknoten verursacht, auf den beim Ausführen der Aktion InstallCluster nicht zugegriffen werden konnte, oder wenn Sie einen neuen Knoten zum Cluster hinzufügen. So bereiten Sie Verwaltungsserver, auf die nicht zugegriffen werden kann, vor 1. Melden Sie sich beim Hostcomputer des Verwaltungsservers als Mitglied der Administratorgruppe an. 2. Öffnen Sie das Dienst-Snap-In. Wenn der Starttyp für den System CenterDatenzugriffsdienst auf Deaktiviert eingestellt ist, ändern Sie die Einstellung auf Manuell. 3. Öffnen Sie als Administrator eine Eingabeaufforderung, wechseln Sie zum Installationsordner, und geben Sie Folgendes ein: ManagementServerConfigTool.exe AddRMSNode /vs:<VirtualServerNetbiosName> /Disk:<VirtualServerDiskResource> VirtualServerNetbiosName ist die derselben Clustergruppe zugeordnete Netzwerknamenressource. Der für VirtualServerNetbiosName eingegebene Wert muss dem Wert entsprechen, der im Dialogfeld Eigenschaften der NetzwerknamenClusterressource auf der Registerkarte Allgemein im Feld Name angezeigt wird. VirtualServerDiskResource ist die Datenträgerressource, die der zum Erstellen dieses virtuellen Stammverwaltungsservers verwendeten Clustergruppe zugeordnet ist. Der Datenträgerspeicherort kann im Ergebnisbereich der Eigenschaften für die RMSAnwendung abgelesen werden. Testen der Clusterinstallation Verwenden Sie das folgende Verfahren, um die Clusterinstallation zu testen. So testen Sie einen Operations Manager 2007-Cluster 1. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf Verwaltung. Hinweis Beim Ausführen der Betriebskonsole auf einem Computer, der kein Verwaltungsserver ist, wird das Dialogfeld Mit Server verbinden angezeigt. Geben Sie im Textfeld Servername den Namen des RMS-Servers (den virtuellen Servernamen des Clusters) ein, zu dem die Betriebskonsole eine Verbindung herstellen soll. 2. Zeigen Sie im Verwaltungsbereich auf Verwaltung, zeigen Sie auf Geräteverwaltung, und klicken Sie dann auf Verwaltungsserver. 3. Im Ergebnisbereich des Verwaltungsservers sollte der RMS-Servernetzwerkname mit dem Integritätsstatus Fehlerfrei angezeigt werden. 4. Klicken Sie im Verwaltungsbereich auf Ohne Agents verwaltet. 129 5. Im Bereich Ohne Agents verwaltet sollte der Eintrag für jeden Knoten im Cluster mit dem Integritätsstatus Fehlerfrei angezeigt werden. Deinstallieren von Operations Manager 2007 Mit dem folgenden Verfahren deinstallieren Sie Operations Manager 2007. So deinstallieren Sie Operations Manager 2007 in einem Cluster 1. Wählen Sie in der Anwendung "Failovercluster-Verwaltung" die RMS-Anwendung aus. 2. Klicken Sie auf der rechten Seite mit der rechten Maustaste auf jeden der drei System Center-Dienste, und klicken Sie dann auf Offline schalten. 3. Klicken Sie auf der rechten Seite mit der rechten Maustaste auf jeden der drei System Center-Dienste, und klicken Sie dann auf Löschen. 4. Führen Sie die folgenden Schritte auf jedem Knoten im Cluster aus, auf dem ein Verwaltungsserver installiert war: a. Klicken Sie auf dem Computer auf Start, zeigen Sie auf Einstellungen, und klicken Sie dann auf Systemsteuerung. b. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf Software, klicken Sie auf System Center Operations Manager 2007, und klicken Sie anschließend auf Entfernen. c. Schließen Sie die Systemsteuerung. d. Löschen Sie den Ordner \Programme\System Center Operations Manager 2007 sowie alle Unterordner und Dateien. e. Löschen Sie die folgenden Registrierungsschlüssel: HKLM/SOFTWARE/Microsoft/Microsoft Operations Manager HKLM/SYSTEM/CurrentControlSet/Services/HealthService HKLM/SYSTEM/CurrentControlSet/Services/MOM Connector 5. Öffnen Sie Windows Explorer auf dem Computer, der der aktive Knoten des Clusters ist, und löschen Sie auf der freigegebenen Clusterdatenträgerressource die drei Dienststatusordner: System Center-Konfigurationsdienststatus, System CenterVerwaltungsdienststatus und System Center-Datenzugriffsdienststatus. 6. Deinstallieren Sie alle installierten Operations Manager-Datenbanken und die Betriebskonsole mit der Systemsteuerungsoption Software. 7. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start, zeigen Sie auf Programme und auf Microsoft SQL Server 2008, und klicken Sie dann auf SQL Server Management Studio. 8. Führen Sie im Dialogfeld Mit Server verbinden folgende Schritte durch: Wählen Sie in der Liste Servertyp die Option Datenbankmodul und in der Liste Servername den Server und die Instanz für Ihre Operations Manager-Datenbank (z. B. computer\INSTANZ1) aus. Wählen Sie dann in der Liste Authentifizierung den Eintrag Windows-Authentifizierung aus, und klicken Sie auf Verbinden. 130 9. Erweitern Sie im Bereich "Objekt-Explorer" den Knoten Datenbanken, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf OperationsManager, und klicken Sie dann auf Löschen. Wiederholen Sie diese Schritte für alle Operations Manager 2007 R2-Datenbanken. 10. Wählen Sie im Dialogfeld Objekt löschen die Option Bestehende Verbindungen schließen aus, und klicken Sie dann auf OK. Jetzt können Sie mit den unter "Installieren von Operations Manager 2007-Datenbankkomponenten in einem SQL Server 2008Cluster " beschriebenen Verfahren eine Neuinstallation vornehmen. Hinweis Wenn Sie Serverkomponenten von Operations Manager 2007 deinstallieren, bleibt das Operations Manager-Ereignisprotokoll nach der Deinstallation programmtechnisch bedingt unverändert. Deshalb bleibt auch der Operations Manager-Installationsordner bestehen (Standardpfad: %Programme%\System Center Operations Manager 2007). Bereitstellen eigenständiger Verwaltungsserver unter Windows Server 2008 Um für Agents Failoverziele bereitzustellen und die Operations Manager 2007Serverkomponenten stärker zu verteilen, müssen Sie weitere Verwaltungsserver in der Verwaltungsgruppe installieren. Nach deren Installation können Sie die Agentzuordnung und den Failover-Assistenten verwenden, um anzugeben, welche Verwaltungsserver für ein Failover zur Verfügung stehen. Überdies können Sie den ACS-Sammlungsserver sowie Webkonsolenkomponenten installieren. In diesem Szenario werden zusätzlich zwei eigenständige Sekundärverwaltungsserver installiert. Vorbereitung So bereiten Sie Server für Verwaltungsserverkomponenten vor 1. Alle Server, die als Verwaltungsserver verwendet werden sollen, müssen einer Gesamtstruktur angehören, die innerhalb der gleichen Vertrauensgrenzen liegt wie die Gesamtstruktur, der der Stammverwaltungsserver (RMS) angehört. 2. Verwenden Sie die Serververwaltung, um die Anwendungsserverrolle dem Server hinzuzufügen oder IIS manuell zu installieren. Installieren Sie .NET Framework Version 2.0, .NET Framework Version 3.0-Komponenten sowie MSXML 6.0. Wenn Sie die Webkonsolenkomponente unter Windows Server 2008 installieren wollen, müssen Sie für IIS 6.0 die Abwärtskompatibilität aktivieren. Installieren Sie Windows PowerShell, wenn Sie die Befehlsshell-Komponente von Operations Manager installieren möchten. 3. Fügen Sie die Operations Manager-Domänengruppe "Administratoren", das domänenbasierte Verwaltungsserver-Aktionskonto und das SDK- und Konfigurationsdienstkonto der lokalen Administratorengruppe hinzu. 4. Schließen Sie die Einrichtung des Stammverwaltungsserver-Clusters ab, und überprüfen Sie die Integrität des Stammverwaltungsservers, bevor Sie die Installation eines 131 eigenständigen Sekundärverwaltungsservers in Angriff nehmen. So überprüfen Sie die Voraussetzungen für Verwaltungsserver mithilfe des Prerequisite Viewers 1. Melden Sie sich mit den Anmeldeinformationen für ein Operations ManagerAdministratorkonto beim Server an. 2. Doppelklicken Sie auf dem Operations Manager 2007-Installationsmedium auf SetupOM.exe, um auf der Seite Start das System Center Operations Manager 2007 R2 Setup zu starten. 3. Klicken Sie unter der Überschrift Vorbereiten auf Voraussetzungen prüfen, um den Prerequisite Viewer zu starten. 4. Wählen Sie im Feld Komponenten die Komponenten Server, Konsole und PowerShell aus. Hinweis Bei Auswahl der genannten Komponenten wird vom Prerequisite Viewer das Vorhandensein der folgenden Elemente geprüft: 2048 MB Realspeicher, Windows Server 2003 SP1, MDAC Version 2.80.1022 oder höher, .NET Framework 2.0, .NET Framework 3.0-Komponenten, WSMAN v 1,1 und Windows PowerShell. Hinweis Die Ergebnisse werden im unteren Bereich des Prerequisite Viewer angezeigt. Fehlende oder nicht einwandfreie Komponenten sind mit dem Hinweis Warnung bzw. Fehlgeschlagen gekennzeichnet. Warnungen können ignoriert werden, wobei dann jedoch möglicherweise die Leistung beeinträchtigt ist oder andere Probleme auftreten. Weisen Komponenten den Status Fehlgeschlagen auf, müssen sie repariert werden, bevor die Installation fortgesetzt werden kann. Schließen Sie den Prerequisite Viewer, reparieren Sie alle erforderlichen Komponenten, und führen Sie den Prerequisite Viewer anschließend erneut aus (mehrmals, falls erforderlich). Am Ende muss die Prüfung für alle Elemente den Status Erfolgreich ergeben. 5. Wenn Sie den Prerequisite Viewer nicht mehr benötigen, klicken Sie auf Schließen. Installieren eigenständiger Verwaltungsserver Bei dieser Vorgehensweise installieren Sie einen Sekundärverwaltungsserver auf einem eigenständigen Server in der Verwaltungsgruppe. So installieren Sie einen eigenständigen Verwaltungsserver 1. Melden Sie sich beim Server, auf dem Operations Manager installiert werden soll, mit dem Operations Manager-Administratorkonto an. 132 2. Starten Sie die Datei SetupOM.exe auf dem Installationsmedium. Damit wird der SetupAssistent für System Center Operations Manager 2007 R2 auf der Seite Start gestartet. 3. Klicken Sie im Bereich Installieren auf Operations Manager 2007 R2 installieren, um den Setup-Assistenten für Operations Manager 2007 R2 Setup-Assistenten zu starten. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen des Setup-Assistenten auf Weiter. 5. Wählen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag die Option Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung die Felder Benutzername und Organisation aus. Geben Sie Ihren 25-stelligen CD Key ein, und klicken Sie anschließend auf Weiter. 7. Vergewissern Sie sich, dass auf der Seite Benutzerdefinierte Installation die Optionen Verwaltungsserver, Benutzeroberfläche und Befehlsshell auf Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert eingestellt sind. Wählen Sie für die Komponenten Datenbank und Webkonsole die Option Diese Komponenten wird nicht verfügbar sein aus. Um das Installationsverzeichnis zu ändern, klicken Sie auf Durchsuchen, geben Sie den entsprechenden Pfad- und Ordnernamen ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Geben Sie auf der Seite SQL Server-Datenbankinstanz den Namen der gruppierten SQL-Serverinstanz in das Feld Serverinstanz der SC-Datenbank ein. Hierbei handelt es sich um den Wert, der im Feld Netzwerkname der SQL ServerNamensclusterressource enthalten ist. Stellen Sie sicher, dass im Feld Name der SQLDatenbank die Angabe OperationsManager aufgeführt wird, oder ändern Sie diese, wenn Sie die Operations Manager-Datenbankkomponente bei der Installation anders benannt haben. Übernehmen Sie im Feld Port des SQL-Servers den Standardwert 1433, es sei denn, Sie haben den SQL-Server für einen anderen Kommunikationsport konfiguriert. In diesem Fall geben Sie die zutreffende Portnummer ein. 9. Klicken Sie auf Weiter. 10. Übernehmen Sie auf der Seite Verwaltungsserver-Aktionskonto die Standardoption Domänenkonto oder lokales Computerkonto, geben Sie die Anmeldeinformationen des Verwaltungsserver-Aktionskontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Bei Verwendung eines domänenbasierten Kontos ist es viel einfacher, später die Ermittlung und eine Agent-Pushinstallation durchzuführen als mit einem lokalen Systemkonto. Weitere Informationen über die Agentinstallation finden Sie unter Überwachung durch Agents und ohne Agents. 11. Wählen Sie auf der Seite SDK- und Konfigurationsdienstkonto die Option Domänenkonto oder lokales Computerkonto aus, geben Sie die Anmeldeinformationen des Datenzugriffs- und Konfigurationsdienstkontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 133 Hinweis Hier muss ein domänenbasiertes Konto verwendet werden, da die Operations Manager-Serverkomponenten auf mehrere Server verteilt werden sollen. Hinweis Wenn nach dem Klicken auf Weiter ein Kontoüberprüfungsfehler angezeigt wird, haben Sie sich wahrscheinlich beim Eingeben der Anmeldeinformationen verschrieben, oder das Datenzugriffs- und Konfigurationsdienstkonto wurde nicht zur lokalen Administratorgruppe hinzugefügt. 12. Geben Sie auf der Seite Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit an, ob Sie an diesem Programm teilnehmen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 13. Geben Sie auf der Seite Microsoft Update an, ob Sie mit den Microsoft Update-Diensten optional nach Aktualisierungen suchen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 14. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Installieren, wenn Sie mit der Installation fortfahren möchten. 15. Übernehmen Sie auf der Seite Fertigstellen des Assistenten die Standardeinstellung Konsole starten, und klicken Sie auf Fertig stellen. Hinweis Wenn die Installation fehlschlägt, erhalten Sie einen Wert, nach dem Sie suchen, und einen Link, mit dem Sie das Installationsprotokoll öffnen können. 16. Erweitern Sie in der Betriebskonsole in der Ansicht Überwachung den Ordner Operations Manager und den Unterordner Verwaltungsserver, wählen Sie das Verwaltungsserver-Statusobjekt aus, und überzeugen Sie sich, dass der neu hinzugefügte Verwaltungsserver aufgeführt wird und den Status Fehlerfrei aufweist. Hinweis Es kann bis zu fünf Minuten dauern, bis der System CenterVerwaltungsdienst auf dem neuen Verwaltungsserver die geschützte Kommunikation mit den gruppierten Stammverwaltungsservern aufgebaut hat. In diesem Zeitraum erscheint der Server als nicht überwacht. Sobald die Verbindung hergestellt ist, ändert sich der Integritätsstatus zu "Fehlerfei". Hinweis Wenn Sie Serverkomponenten von Operations Manager 2007 deinstallieren, bleibt das Operations Manager-Ereignisprotokoll nach der Deinstallation programmtechnisch bedingt unverändert. Deshalb bleibt auch der Operations Manager-Installationsordner bestehen (Standardpfad: %Programme%\System Center Operations Manager 2007). 134 Tipps zur Problembehandlung Wenn der sekundäre Verwaltungsserver keinen sicheren Kommunikationskanal mit dem Stammverwaltungsserver einrichten kann, liegt das an einem Fehler in der KerberosAuthentifizierung. Im Ereignisprotokoll in der Operations Manager-Ereignisanzeige werden die drei unten aufgeführten Ereignisse gemeldet. In diesem Fall ist ein erneutes Ausführen des SetSPN-Tools auf dem Clusterknoten erforderlich, dem die StammverwaltungsserverClusterressourcen angehören, wobei Sie besonders auf die Syntax achten müssen. Schalten Sie die Stammverwaltungsserver-Clustergruppe offline, öffnen Sie die Computerverwaltung auf dem Knoten, dem der Stammverwaltungsserver angehört, und erweitern Sie unter Dienste und Anwendungen den Knoten Dienste. Starten Sie den System Center-Verwaltungsdienst neu, und schalten Sie die Stammverwaltungsserver-Clustergruppe wieder online. Eventuell muss auch die System Center-Verwaltung auf dem eigenständigen Verwaltungsserver neu gestartet werden. Nach fünf bis zehn Minuten besteht ein geschützter Kommunikationskanal, und die Kommunikation wird aufgenommen. Ereignistyp: Fehler Ereignisquelle: OpsMgr Connector Ereigniskategorie: Keine Ereignis-ID: 20057 Datum: 02.03.2007 Uhrzeit: 19:55:58 Benutzer: N/Z Computer: <Verwaltungsservername> Beschreibung: Fehler beim Initialisieren des Sicherheitskontexts für Ziel MSOMHSvc/<gruppierterRMSName.Contoso.com>. Folgender Fehler wurde zurückgegeben: 0x80090303 (das angegebene Ziel ist unbekannt oder nicht erreichbar). Dieser Fehler kann sich auf das Kerberos- oder das SChannel-Paket beziehen. Ereignistyp: Fehler Ereignisquelle: OpsMgr Connector Ereigniskategorie: Keine Ereignis-ID: 21001 Datum: 02.03.2007 Uhrzeit: 19:55:58 Benutzer: N/Z Computer: <Verwaltungsservername> Beschreibung: Der OpsMgr Connector konnte keine Verbindung mit MSOMHSvc/<gruppierterRMSName.Contoso.com> herstellen, weil ein Fehler bei der gegenseitigen Authentifizierung aufgetreten ist. Stellen Sie sicher, dass SPN auf dem Server 135 ordnungsgemäß registriert ist und dass eine volle Vertrauensstellung zwischen den zwei Domänen besteht, sofern sich der Server in einer separaten Domäne befindet. Ereignistyp: Fehler Ereignisquelle: OpsMgr Connector Ereigniskategorie: Keine Ereignis-ID: 21016 Datum: 02.03.2007 Uhrzeit: 19:56:04 Benutzer: N/Z Computer: <Verwaltungsservername> Beschreibung: OpsMgr konnte keinen Kommunikationskanal für <gruppierterRMSName.Contoso.com> einrichten, und es sind keine Failoverhosts vorhanden. Die Kommunikation wird fortgesetzt, wenn <gruppierterRMSName.Contoso.com> verfügbar und die Kommunikation von diesem Computer zulässig ist. Bereitstellen der Berichterstattung unter Windows Server 2008 und SQL Server 2008 In diesem Szenario werden die Data Warehouse- und die Operations ManagerBerichterstattungskomponenten auf separaten Servern installiert. Die Data WarehouseDatenbank wird im SQL Server-Cluster installiert, und die Reporting Services werden auf einem eigenständigen Server installiert, der die SQL Server-Datenbank und die SQL Reporting Services hostet. Eine Liste der zehn wichtigsten Reporting Services-Installationsprobleme sowie entsprechende Lösungen finden Sie hier: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=143359 (möglicherweise in englischer Sprache) Hinweis Obwohl die SQL Reporting Services auf dem eigenständigen Server installiert sind, wird auf die Operations Manager-Berichte nicht auf diesem Server, sondern in der Berichtsansicht der Betriebskonsole zugegriffen. Wenn Sie über die Webkonsole auf veröffentlichte Berichte zugreifen möchten, müssen Sie die Webkonsolenkomponente von Operations Manager 2007 auf demselben Computer wie die Reporting Services von Operations Manager 2007 installieren. Installationsübersicht 1. Führen Sie Operations Manager 2007 R2-Berichterstattung installieren auf dem eigenständigen Berichtsserver aus, und wählen Sie nur die Komponente Berichtsserver für die Installation aus. 2. Überprüfen Sie den Integrität von Operations Manager 2007-Berichten. 136 Vorbereitung 1. Fügen Sie auf dem eigenständigen Server, der für Reporting Services verwendet werden soll, die folgenden Konten zur Gruppe "Lokale Administratoren" hinzu: Domänen-MSAA SQL-Dienstkonto der Domäne SDK- und Konfigurationsdienstkonto der Domäne Sicherheitsgruppe "Operations Manager-Administratoren" der Domäne Datenlese- und Datenschreibkonten der Domäne Hinweis Bevor Sie mit diesem Verfahren fortfahren, stellen Sie sicher, dass das Konto, das für die Verwendung als Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge geplant ist, über SQL-Anmeldeberechtigungen verfügt und ein Administrator auf den Computern mit der OperationsManager- und der Berichterstattungs-Data Warehouse-Datenbank ist. Andernfalls schlägt das Setup fehl, und es wird ein Rollback für alle Änderungen ausgeführt, was dazu führen kann, dass sich die SQL Reporting Services in einem nicht brauchbaren Zustand befinden. Hinweis Das Data Warehouse-Schreibkonto und auch das Datenlesekonto müssen über lokale Anmelderechte für den Server verfügen. Das Konto, welches Sie verwenden, um die Installation der Operations Manager 2007Berichterstattung auszuführen, muss ein Mitglied der folgenden Gruppen und Rollen sein. Lokaler Administrator: ist für die Installation der Operations Manager 2007Berichterstattung und zum Konfigurieren der SQL Server Reporting Services erforderlich. Operations Manager-Administratorrolle: ist für das Konfigurieren von Berichterstattungsrollen und das Erstellen von Berichterstattungsinstanzen erforderlich. SQL SysAdmin für die OperationsManager-Datenbank: ist für das Konfigurieren der Rolle "dwsynch_users" erforderlich. SQL SysAdmin für die Data Warehouse-Datenbank: ist für das Konfigurieren der Rollen "OpsMgrWriter" und "OpsMgrReader" erforderlich. 2. Fügen Sie dem eigenständigen Berichtsserver die Rolle "Anwendungsserver" hinzu, indem Sie das Tool Serververwaltung verwenden oder IIS manuell über Software installieren. 3. Installieren Sie SQL Server 2008 auf dem eigenständigen Server mit den SQL ServerDatenbankdiensten, Reporting Services im systemeigenen Modus (nicht im 137 integrierten SharePoint-Modus) und den Optionen Arbeitsstationskomponenten, Onlinedokumentation und Entwicklungstools. 4. Vergewissern Sie sich, dass die Datenbanken ReportServer und ReportServerTempDB im SQL Server Management Studio auf dem eigenständigen Server vorhanden sind. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Microsoft SQL Server 2008, zeigen Sie auf SQL Server Management Studio, und stellen Sie eine Verbindung zu der Standarddatenbankinstanz her. Öffnen Sie den Knoten Datenbanken, und suchen Sie die zwei Reporting Services-Datenbanken. 5. Überprüfen Sie, ob die Konfiguration von SQL Server 2008 Reporting Services korrekt ist. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Microsoft SQL Server 2008, zeigen Sie auf Konfigurationstools, und klicken Sie auf KonfigurationsManager für Reporting Services. Stellen Sie eine Verbindung zu der Instanz her, auf der Sie Reporting Services installiert haben. 6. Klicken Sie im linken Fenster auf <Servername>\SQLinstance. Im Ergebnisfenster wird der Berichtsserverstatus angezeigt. Stellen Sie sicher, dass Berichtsserverstatus auf Gestartet festgelegt ist. 7. Wählen Sie im linken Fenster Bereitstellung für horizontales Skalieren aus, und stellen Sie sicher, dass die Spalte Status den Wert Verknüpft enthält. 8. Wenn der Berichtsserver nicht gestartet wurde und die Bereitstellung für horizontales Skalieren nicht verknüpft ist, überprüfen Sie die Konfiguration von Dienstkonto, Webdienst-URL und Datenbank. 9. Vergewissern Sie sich, dass der SQL Reporting Services-Dienst ausgeführt wird. Erweitern Sie im Server-Manager den Container Konfiguration, und wählen Sie Dienste aus. 10. Suchen Sie in der Spalte Name den Instanzdienst SQL Server Reporting Services, und überprüfen Sie, ob dessen Status Gestartet lautet und Starttyp den Wert Automatisch aufweist. 11. Um zu überprüfen, ob die Berichtsserverwebsite funktioniert und ob darauf zugegriffen werden kann, navigieren Sie zu http://servername/reportserver<$instance>. Daraufhin sollte eine Seite mit der Angabe <Servername>/ReportServer<$INSTANZ> sowie der Text Microsoft SQL Server Reporting Services Version #.##.####.## angezeigt werden, wobei # der Versionsnummer Ihrer SQL Serverinstallation entspricht. 12. Überzeugen Sie sich von der richtigen Konfiguration der Berichts-Manager-Website, indem Sie den Internet Explorer öffnen und http://<servername>/reports<instance> ansteuern. 13. Klicken Sie auf der Berichts-Manager-Website auf Neuer Ordner, um einen neuen Ordner zu erstellen. Geben Sie einen Namen und eine Beschreibung ein, und klicken Sie dann auf OK. Stellen Sie sicher, dass der neu erstellte Ordner auf der Berichts-ManagerWebsite sichtbar ist. Weitere Informationen zur Überprüfung einer Installation von SQL Server Reporting Services finden Sie unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=137091 138 Installieren von Operations Manager Reporting auf einem eigenständigen Server In diesem Verfahren installieren Sie die Operations Manager Reporting-Komponente auf einem eigenständigen Berichtsserver. Aufgrund von Änderungen, welche die Operations Manager 2007 Reporting-Komponente an der Sicherheit der SQL Server Reporting Services vornimmt, können keine sonstigen Anwendungen, die SQL Server Reporting Services nutzen, auf diesem Server installiert werden. So prüfen Sie die Voraussetzungen für die Operations Manager 2007 ReportingKomponente 1. Melden Sie sich mit dem Operations Manager-Administratorkonto beim Server an. 2. Doppelklicken Sie auf dem Operations Manager 2007-Installationsmedium auf SetupOM.exe, um auf der Seite Start das System Center Operations Manager 2007 R2-Setup zu starten. 3. Klicken Sie unter Vorbereiten auf Voraussetzungen prüfen, um den Prerequisite Viewer zu starten. 4. Wählen Sie im Feld Komponenten die Komponente Berichterstattung aus, und klicken Sie dann auf Prüfen. Hinweis Wenn die Berichterstattungskomponente ausgewählt ist, prüft der Prerequisite Viewer, ob Windows Server 2003 SP1, Microsoft SQL Server 2005 Reporting Services Service Pack 1 bzw. SQL Server 2008 mit SP1 und SQL Server 2008 Reporting Services mit SP1, .NET Framework Version 2.0 und .NET Framework Version 3.0-Komponenten vorhanden sind. Hinweis Die Ergebnisse werden im unteren Bereich des Prerequisite Viewer angezeigt. Fehlende oder nicht einwandfreie Komponenten sind mit dem Hinweis Warnung bzw. Fehlgeschlagen gekennzeichnet. Warnungen können ignoriert werden, wobei dann jedoch möglicherweise die Leistung beeinträchtigt ist oder andere Probleme auftreten. Weisen Komponenten den Status Fehlgeschlagen auf, müssen sie repariert werden, bevor die Installation fortgesetzt werden kann. Schließen Sie den Prerequisite Viewer, und installieren bzw. reparieren Sie alle erforderlichen Komponenten. Führen Sie den Prerequisite Viewer anschließend erneut aus (mehrmals, falls erforderlich). Am Ende muss die Prüfung für alle Elemente den Status Erfolgreich ergeben. 5. Wenn Sie den Prerequisite Viewer nicht mehr benötigen, klicken Sie auf Schließen. So installieren Sie die Operations Manager 2007 R2 Reporting-Komponente 1. Melden Sie sich mit dem Operations Manager-Administratorkonto beim Server an. 2. Doppelklicken Sie auf dem Installationsmedium auf die Datei SetupOM.exe. Damit wird 139 der Setup-Assistent für System Center Operations Manager 2007 R2 auf der Seite Start gestartet. 3. Klicken Sie im Bereich Installieren auf den Link Operations Manager 2007 R2 installieren. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 5. Wählen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag die Option Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus. 6. Füllen Sie auf der Seite Produktregistrierung die Felder Benutzername und Organisation aus. Geben Sie den 25-stelligen CD Key ein, und klicken Sie anschließend auf Weiter. 7. Stellen Sie sicher, dass auf der Seite Benutzerdefinierte Installation die Komponente Berichtsserver auf Diese Komponente wird mit allen abhängigen Komponenten auf dem lokalen Laufwerk installiert gesetzt ist, und dass die Komponente Data Warehouse auf Diese Komponente wird nicht verfügbar sein gesetzt ist. Um das Installationsverzeichnis zu ändern, klicken Sie auf Durchsuchen, geben Sie den entsprechenden Pfad- und Ordnernamen ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Wenn die Seite Voraussetzungsprüfung erscheint und alle Voraussetzungen erfüllt wurden, klicken Sie auf Weiter. 9. Geben Sie auf der Seite Verbindung mit dem Stammverwaltungsserver aufbauen einen Wert in das Namensfeld der Netzwerknamens-Clusterressource des Stammverwaltungsservers (RMS) ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 10. Geben Sie auf der Seite Verbindung mit dem Operations Manager-Data Warehouse herstellen im Feld SQL Server-Datenbankinstanz den Wert ein, der sich im Namensfeld der SQL-Netzwerknamens-Clusterressource befindet. Stellen Sie sicher, dass im Feld Name der SQL-Datenbank der Wert OperationsManagerDW vorhanden ist. Überprüfen Sie, ob das Feld SQL Server-Port den Wert 1433 enthält. Ausnahme: Wenn Sie bereits einen anderen Port für die SQL Server-Kommunikation konfiguriert haben, oder wenn Ihre SQL Server-Installation in einer benannten Instanz installiert wurde und einen dynamischen Port verwendet, geben Sie die entsprechenden Werte ein. Klicken Sie anschließend auf Weiter. 11. Wählen Sie dann auf der Seite SQL Server Reporting Services-Instanz den Instanznamen des Reporting Services-Servers aus der Dropdownliste aus, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Bei der Installation der Operations Manager 2007 Reporting Services wird die Sicherheit der Instanz von SQL Reporting Services mit der rollenbasierten Sicherheit von Operations Manager integriert. Installieren Sie keine anderen Reporting Services-Anwendungen in derselben Instanz von SQL Server. 12. Geben Sie auf der Seite Data Warehouse-Konto für Schreibvorgänge die 140 Anmeldeinformationen des Datenschreibkontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 13. Geben Sie auf der Seite Datenlesekonto die Anmeldeinformationen des Datenlesekontos ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 14. Wählen Sie auf der Seite Berichte für operative Daten optional aus, ob Sie an dem Programm teilnehmen möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 15. Wählen Sie auf der Seite Microsoft Update optional aus, ob Sie Microsoft Update verwenden möchten. 16. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren des Programms auf Installieren. 17. Wenn die Installation abgeschlossen ist, klicken Sie auf Fertig stellen. So überprüfen Sie die Integrität von Operations Manager-Berichten 1. Melden Sie sich bei einem Verwaltungsserver mit einem Konto der Operations ManagerAdministratorrolle an, und starten Sie die Betriebskonsole. 2. Wählen Sie in der Betriebskonsole unten links die Option Berichterstattung aus. 3. Wählen Sie unter Berichterstattung die Microsoft-ODR-Berichtsbibliothek aus, und doppelklicken Sie dann auf einen beliebigen der aufgelisteten Berichte. Standardmäßig sollten die Berichte Verwaltungsgruppe, Management Packs und Häufigste Warnungen angezeigt werden. Dies bewirkt, dass der ausgewählte Bericht erstellt und in einem neuen Fenster angezeigt wird. Hinweis Hier ist es besonders nützlich, den Bericht Management Packs auszuwählen, weil er eine vollständige Übersicht der auf dem Server installierten Management Packs enthält. 4. Schließen Sie das Berichtsfenster. Deinstallieren von Operations Manager Reporting Services Sie können Operations Manager Reporting Services mithilfe des Tools Software deinstallieren. In diesem Falle müssen Sie auch das Tool ResetSRS.exe ausführen, das sich im Ordner SupportTools des Installationsmediums von Operations Manager befindet. So deinstallieren Sie die Operations Manager 2007 Reporting Services-Komponente 1. Melden Sie sich beim Berichtsserver mit dem Operations Manager-Administratorkonto an. 2. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Systemsteuerung, und klicken Sie anschließend auf Programme und Funktionen. 3. Wählen Sie aus der Liste der aktuell installierten Programme System Center Operations Manager 2007 R2-Berichtsserver aus, und klicken Sie dann auf Entfernen. Dadurch wird der Operations Manager-Berichtsserver deinstalliert, SQL Server 2008 Reporting Services wird jedoch nicht deinstalliert. 4. Wenn die Deinstallation abgeschlossen ist, kopieren Sie das Tool ResetSRS.exe in das 141 Stammverzeichnis der lokalen Festplatte. 5. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster als Administrator, und wechseln Sie in das Stammverzeichnis der lokalen Festplatte bzw. in das Verzeichnis, in das Sie das Tool "ResetSRS.exe" kopiert haben, und geben Sie dann c:\resetSRS.exe <SQLINSTANCENAME> ein, wobei SQLINSTANCENAME der Name der Instanz von SQL Server ist, in der SQL Reporting Services installiert wurde. Wenn Sie SQL Reporting Services in die Standardinstanz installiert haben, verwenden Sie MSSQLSERVER als Wert für <SQLINSTANCENAME>. Bereitstellen von ACS unter Windows Server 2008 und SQL Server 2008 Mit diesem Verfahren werden ACS-Sammlung und -Datenbanken (ACS – Audit Collection Services, Überwachungssammeldienste) auf unterschiedlichen Servern installiert: die ACSSammlung auf einem eigenständigen Verwaltungsserver und die ACS-Datenbank im SQL Server-Cluster. Der Überwachungssammlungs-Dienst von Operations Manager muss auf einem vorhandenen Verwaltungsserver installiert werden. Sie können auch eine Datenbank für die Verwendung durch ACS erstellen, oder Sie können diese Datenbank vom Setupprogramm erstellen lassen. In diesem Verfahren wird ein bereits vorhandener eigenständiger sekundärer Verwaltungsserver für die ACS-Sammlungskomponente verwendet, während vom ACSSetupprogramm eine neue ACS-Datenbank im SQL Server-Cluster erstellt wird. Wenn Sie dieses Verfahren beendet haben, müssen Sie die ACS-Weiterleitungsfunktion auf allen Operations Manager-Agents aktivieren, von denen Sie die Ereignisse des Sicherheitsereignisprotokolls von Windows sammeln wollen. Weitere Informationen zum Aktivieren der ACS-Weiterleitungen finden Sie unter dem Thema "Aktivieren von ACSWeiterleitungen" in der Hilfe zu Operations Manager 2007. Vorbereitung Der Operations Manager 2007 Prerequisite Viewer umfasst keine Option für die Suche nach ACS-Sammlung oder -Datenbank, da als Host für die ACS-Sammlungsrolle ein vorhandener Verwaltungsserver verwendet werden muss und bereits ein SQL ServerDatenbankserver zur Unterstützung der Operations Manager-Datenbank für die Verwaltungsgruppe existiert. Außerdem wurden bereits alle erforderlichen Konten zur lokalen Administratorgruppe auf dem Verwaltungsserver und dem SQL ServerDatenbankserver hinzugefügt. Installieren von ACS auf einem sekundären Verwaltungsserver So installieren Sie ACS 1. Melden Sie sich bei dem sekundären Verwaltungsserver, der zum Hosten der ACSSammlung verwendet werden soll, mit dem domänenbasierten Operations ManagerAdministratorkonto an. Dieses Konto verfügt normalerweise bereits über lokale 142 Administratorrechte. 2. Starten Sie die Datei SetupOM.exe auf dem Installationsmedium. Damit wird der SetupAssistent für System Center Operations Manager 2007 R2 auf der Seite Start gestartet. 3. Klicken Sie unter der Überschrift Installieren auf den Link Überwachungssammlungsserver installieren. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 5. Wählen Sie auf der Seite Endbenutzer-Lizenzvertrag die Option Ich stimme den Bedingungen des Lizenzvertrags zu aus, und klicken Sie auf Weiter. 6. Wählen Sie auf der Seite Optionen für die Datenbankinstallation die Option Neue Datenbank erstellen aus. Hierdurch wird die ACS-Datenbank für die Sammlung auf der vorgesehenen Instanz von SQL Server erstellt – mit den benötigten Tabellen und gespeicherten Prozeduren sowie mit SQL-Anmeldung und Datenbankbenutzer. Klicken Sie auf Weiter. 7. Übernehmen Sie auf der Seite Datenquelle im Feld Datenquellename den Standardwert OpsMgrAC, und klicken Sie dann auf Weiter. Hinweis Die ACS-Sammlung verwendet einen ODBC-Datenquellennamen (Open Database Connectivity) für die Kommunikation mit der ACS-Datenbank. 8. Wählen Sie auf der Seite Datenbank unter Wählen Sie eine ACS-Datenbank. die Option Remote-Datenbankserver aus. Geben Sie im Feld Computername des Remote-Datenbankservers den Wert im Namensfeld der SQL Server-NetzwerknamenClusterressource ein. Lassen Sie das Feld Datenbankserver-Instanzname leer, es sei denn, Sie haben den SQL Server-Cluster in einer benannten Instanz von SQL Server installiert; geben Sie dann den betreffenden Wert ein. Übernehmen Sie im Feld Datenbankname den Standardwert OperationsManagerAC; wenn Sie jedoch beabsichtigen, mehrere ACS-Datenbanken in derselben Instanz von SQL Server zu hosten, müssen Sie hier einen eindeutigen Namen eingeben. Klicken Sie auf Weiter. 9. Wählen Sie auf der Seite Datenbankauthentifizierung die Option WindowsAuthentifizierung aus, und klicken Sie dann auf Weiter. Wenn Sie die WindowsAuthentifizierung auswählen, wird von den Überwachungssammeldiensten das lokale Computerkonto zum Schreiben in die ACS-Datenbank im normalen Betrieb verwendet. 10. Wählen Sie auf der Seite Optionen für die Datenbankerstellung die Option Standardmäßige Daten- und Protokolldateiverzeichnisse von SQL Server verwenden aus, und klicken Sie dann auf Weiter. Hierdurch wird sichergestellt, dass die ACS-Datenbank und die Protokolldateien auf der physischen Clusterdatenträgerressource von SQL Server abgelegt werden. 11. Legen Sie auf der Seite Aufbewahrungszeit für Ereignisse für die Optionen Uhrzeit zum Ausführen der täglichen Datenbankwartung (Ortszeit) und Anzahl von Tagen, die ein Ereignis in der Datenbank aufbewahrt wird die entsprechenden Werte fest, 143 und klicken Sie dann auf Weiter. 12. Wählen Sie auf der Seite Format für ACS-Speicherzeitstempel die Option Lokale Zeit oder UTC-Zeit (Universal Coordinated Time) aus, und klicken Sie dann auf Weiter. 13. Überprüfen Sie auf der Seite Zusammenfassung die Installationsoptionen, und klicken Sie dann auf Weiter. 14. Während der Installation werden Sie möglicherweise zu einer SQL Server-Anmeldung aufgefordert. Wenn Sie mit einem Konto angemeldet sind, das über SQL ServerAdministratorrechte verfügt, dann können Sie die Standardeinstellung übernehmen; andernfalls müssen Sie Anmeldeinformationen eingeben, die über die erforderlichen SQL Server-Administratorrechte verfügen. Hinweis Dieses Konto wird vom Setupvorgang verwendet, um die ACS-Datenbank zu erstellen. 15. Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Installation abzuschließen. 16. Öffnen Sie im SQL Server-Cluster das Tool SQL Server Management Studio, öffnen Sie den Ordner Datenbanken, und bestätigen Sie das Vorhandensein der Datenbank OperationsManagerAC. 17. Öffnen Sie auf dem ACS-Verwaltungsserver das Tool Server-Manager, erweitern Sie den Container Konfiguration, und wählen Sie Dienste aus. Stellen Sie sicher, dass der Operations Manager-Überwachungssammeldienst vorhanden ist sowie gestartet wurde und dass der Starttyp auf Automatisch gesetzt wurde. 18. Sie können die ACS-Weiterleitungen nun aktivieren. Weitere Informationen finden Sie unter Aktivieren von ACS-Weiterleitungen in Operations Manager 2007. Bereitstellen der ACS-Berichterstattung unter Windows Server 2008 und SQL Server 2008 ACS-Berichterstattung kann in zwei Konfigurationen installiert werden. Eine Microsoft SQL Server 2008 Reporting Services (SRS) SP1-Instanz mit bereits installierter Operations Manager-Berichterstattung. Dies hat den Vorteil, dass ACS-Berichte in der Betriebskonsole angezeigt werden können. Eine SRS-Instanz ohne installierte Operations Manager-Berichterstattung Die Installationsverfahren für ACS-Berichterstattung unterscheiden sich nicht, doch die Anwendung von Zugriffssteuerung ist unterschiedlich. Wird ACS-Berichterstattung in derselben SQL Server 2008 Reporting Services-Instanz wie Operations Manager 2007-Berichterstattung bereitgestellt, gilt dieselbe rollenbasierte Sicherheit für alle Berichte. Dies bedeutet, dass Benutzer von ACS-Berichterstattung der Rolle "Berichtsoperator" von Operations Manager zugewiesen sein müssen, um auf die ACS-Berichte zuzugreifen. Zusätzlich zur Mitgliedschaft in der Operations Manager-Berichterstattungsrolle muss Benutzern von ACS-Berichterstattung auch die Rolle "db_datareader" auf der ACS-Datenbank 144 (OperationsManagerAC) zugewiesen sein, um ACS-Berichte auszuführen. Diese Anforderung ist unabhängig vom Vorhandensein von Operations Manager Reporting. Wenn Sie ACS-Berichterstattung unabhängig von Operations Manager-Berichterstattung installieren möchten, können Sie auch SRS-Sicherheit zum Schutz der Berichte verwenden. Weitere Informationen finden Sie in den Lernprogrammen zu Reporting Services der SQL Server 2008-Onlinedokumentation unter "Festlegen von Berechtigungen in Reporting Services". Vorbereiten der Installation Stellen Sie ACS bereit, wie in Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007 beschrieben, bevor Sie ACS-Berichterstattung einrichten. Vorbereitung 1. Der Stammverwaltungsserver für Ihre Verwaltungsgruppe muss installiert sein, und ACS muss entweder auf dem Stammverwaltungsserver oder auf einem Verwaltungsserver konfiguriert sein. Weitere Informationen finden Sie in Info zu Überwachungssammeldiensten (ACS) in Operations Manager 2007. 2. Eine Instanz von Microsoft SQL Server 2008 Reporting Services muss auf dem Zielcomputer installiert sein. 3. Während dieses Verfahrens müssen Sie als ein Mitglied der Benutzerrolle "Berichtsoperator" von Operations Manager angemeldet sein. 4. IIS muss auf dem Hostsystem installiert sein. IIS ist bereits installiert, wenn Sie eine Zusammenstellung mit einem Berichtsserver vornehmen. 5. Sie müssen Zugriff auf die ACS-Datenbank haben. 6. Sie benötigen das Operations Manager 2007-Installationsmedium. Bereitstellen von ACS-Berichterstattung So stellen Sie ACS-Berichterstattung bereit 1. Melden Sie sich beim Server, der als Host für ACS-Berichterstattung verwendet werden soll, als ein Benutzer an, der ein Administrator der SRS-Instanz ist. 2. Erstellen Sie einen temporären Ordner wie zum Beispiel C:\acs. 3. Navigieren Sie auf Ihrem Installationsmedium zu \ReportModels\acs, und kopieren Sie den Inhalt dieses Verzeichnisses in den temporären Installationsordner. Es gibt zwei Ordner (Modelle und Berichte) sowie eine Datei mit dem Namen UploadAuditReports.cmd. 4. Navigieren Sie auf Ihrem Installationsmedium zu \SupportTools, und kopieren Sie die Datei ReportingConfig.exe in den temporären Ordner acs . 5. Öffnen Sie ein Eingabeaufforderungsfenster unter Verwendung der Option Als Administrator ausführen, und wechseln Sie dann in das Verzeichnis des temporären Ordners acs . 145 6. Führen Sie den folgenden Befehl aus. UploadAuditReports “<AuditDBServer\Instanz>” “<URL des Berichtsservers>” “<Pfad des kopierten Ordners acs>” Beispiel: UploadAuditReports “meinAuditDbServer\Instanz1” “http://meinBerichtsserver/Berichtsserver$Instanz1” “C:\acs” In diesem Beispiel wird eine neue Datenquelle mit dem Namen Db Auditerstellt, die Berichtsmodelle Audit.smdl und Audit5.smdlwerden hochgeladen, und es werden alle Berichte im Verzeichnis acs\reports hochgeladen. Hinweis Für die URL des Berichtsservers wird das virtuelle Verzeichnis des Berichtsservers (ReportingServer_<Instanzname>) anstelle des Verzeichnisses des Berichtsmanagers (Reports_<Instanzname>) benötigt. 7. Öffnen Sie den Internet Explorer, und geben Sie die folgende Adresse ein, um die Seite Startseite von SQL Reporting Services anzuzeigen. http://<Berichtsservername>/Reports_<Instanzname> 8. Klicken Sie auf Überwachungsberichte im Textkörper der Seite, und klicken Sie dann auf Details anzeigen im oberen rechten Teil der Seite. 9. Klicken Sie auf die Datenquelle Db Audit. 10. Wählen Sie im Abschnitt Verbinden über die Option Integrierte Sicherheit von Windows, und klicken Sie auf Anwenden. Bereitstellen eines Gatewayservers unter Windows Server 2008 Mithilfe von Gatewayservern wird die Agentverwaltung von Computern aktiviert, die sich außerhalb der Kerberos-Vertrauensgrenzen von Verwaltungsgruppen befinden, wie etwa in einer nicht vertrauenswürdigen Domäne. Der Gatewayserver dient als Konzentrationspunkt für die Kommunikation zwischen Agent und Verwaltungsserver. Agents in nicht vertrauenswürdigen Domänen kommunizieren mit dem Gatewayserver, und der Gatewayserver kommuniziert mit einem oder mehreren Verwaltungsservern. Da der Gatewayserver und die Verwaltungsserver nur über einen Port (TCP 5723) kommunizieren, muss bei zwischengeschalteten Firewalls nur dieser Port geöffnet sein, um die Verwaltung mehrerer mit Agents verwalteter Computer zu ermöglichen. In einer Einzeldomäne können mehrere Gatewayserver eingerichtet werden, sodass ein Failover der Agents möglich ist, wenn die Verbindung zu einem Gatewayserver unterbrochen wird. Entsprechend kann ein einzelner Gatewayserver für ein Failover zwischen Verwaltungsservern konfiguriert werden, sodass keine einzelne Fehlerquelle in der Kommunikationskette vorhanden ist. Da sich der Gatewayserver in einer Domäne befindet, die für die Domäne mit der Verwaltungsgruppe als nicht vertrauenswürdig gilt, müssen Identität, Agent, Gateway- und Verwaltungsserver jedes Computers mithilfe von Zertifikaten ermittelt werden. Diese Vorgehensweise erfüllt die Operations-Manager-Anforderung für die gegenseitige Authentifizierung. 146 Hinweis Um Computer, welche sich außerhalb der Vertrauensgrenzen der Verwaltungsserver befinden, ohne Verwendung eines Gatewayservers zu überwachen, müssen Sie Zertifikate auf den Verwaltungsservern und den zu überwachenden Computern installieren und manuell verwalten. Wenn diese Konfiguration anstelle der Verwendung eines Gatewayservers verwendet wird, müssen für die Kommunikation zwischen Agent und Verwaltungsserver weitere Ports geöffnet werden. Eine Liste aller erforderlichen Ports finden Sie in Überwachung durch Agents und ohne Agents und in "Operations Manager 2007 Supported Configurations" (Unterstützte Konfigurationen in Operations Manager 2007) (http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=86539). Übersicht über das Verfahren 1. Fordern Sie Zertifikate für jeden Computer in der Kette Agent, Gatewayserver, Verwaltungsserver an. 2. Importieren Sie diese Zertifikate mithilfe des Tools "MOMCertImport.exe" von Operations Manager 2007 auf die Zielcomputer. Hinweis Informationen zum Abrufen und Importieren eines Zertifikats mithilfe einer Unternehmenszertifizierungsstelle finden Sie in http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=100716. Informationen zur Verwendung einer eigenständigen Zertifizierungsstelle finden Sie in http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=100717. 3. Verteilen Sie das Tool "Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool.exe" auf den Gatewayserver und den Verwaltungsserver. 4. Führen Sie das Tool "Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool.exe" aus, um die Kommunikation zwischen dem Verwaltungsserver und dem Gatewayserver zu initiieren. 5. Installieren Sie den Gatewayserver. Vorbereiten der Installation Vorbereitung 1. Für die Bereitstellung von Gatewayservern sind Zertifikate erforderlich. Sie müssen Zugang zu einer Zertifizierungsstelle haben. Dies kann eine öffentliche Zertifizierungsstelle wie z.B. VeriSign sein, oder Sie können die Microsoft Zertifikatdienste nutzen. Das folgende Verfahren umfasst die Schritte zum Anfordern, Abrufen und Importieren eines Zertifikats von den Microsoft Zertifikatdiensten. 2. Zwischen den mit Agents verwalteten Computern und dem Gatewayserver sowie zwischen dem Gatewayserver und den Verwaltungsservern muss eine zuverlässige Namensauflösung vorhanden sein. Diese Namensauflösung erfolgt gewöhnlich durch DNS. Falls es jedoch nicht möglich ist, eine richtige Namensauflösung durch DNS zu 147 erhalten, kann es erforderlich sein, manuell Einträge in der Hostdatei jedes Computers zu erstellen. Hinweis Die Hostdatei befindet sich im Verzeichnis "\Windows\system32\drivers\etc", und sie enthält Anweisungen für die Konfiguration. Abrufen von Computerzertifikaten von den Microsoft Zertifikatdiensten Weitere Informationen finden Sie in den Abschnitten How to Obtain a Certificate Using a StandAlone CA in Operations Manager 2007 (Abrufen eines Zertifikats mithilfe einer eigenständigen Zertifizierungsstelle in Operations Manager 2007) und How to Obtain a Certificate Using an Enterprise CA in Operations Manager 2007 (Abrufen eines Zertifikats mithilfe einer Unternehmenszertifizierungsstelle in Operations Manager 2007) im Sicherheitshandbuch unter http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkId=97878. Verteilen des Tools "Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool" Das Tool "Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool.exe" wird nur auf dem Verwaltungsserver benötigt, und es muss nur einmal ausgeführt werden. So kopieren Sie Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool.exe auf Verwaltungsserver 1. Öffnen Sie von einem Ziel-Verwaltungsserver aus das Verzeichnis "\SupportTools" des Installationsmediums. 2. Kopieren Sie die Datei "Microsoft.EnterpriseManagement.GatewayApprovalTool.exe" vom Installationsmedium in das Installationsverzeichnis von Operations Manager 2007, in der Regel c:\Programme\System Center Operations Manager 2007. Registrieren des Gateways bei der Verwaltungsgruppe Mit diesem Verfahren wird der Gatewayserver bei der Verwaltungsgruppe registriert, und wenn dies abgeschlossen ist, erscheint der Gatewayserver in der Ansicht "Ermitteltes Inventar" der Verwaltungsgruppe. So führen Sie das Gatewaygenehmigungstool aus 1. Melden Sie sich mit dem Operations Manager-Administratorkonto bei dem Verwaltungsserver an, der während der Installation des Gatewayservers als Ziel angegeben wurde. 2. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, und navigieren Sie zum Verzeichnis "\Programme\System Center Operations Manager 2007" oder zum Verzeichnis, in das Sie Microsoft.EnterpriseManagement.gatewayApprovalTool.exe kopiert haben. 3. Führen Sie an der Eingabeaufforderung Microsoft.EnterpriseManagement.gatewayApprovalTool.exe /ManagementServerName=<managementserverFQDN> /GatewayName=<GatewayFQDN> /Action=Create aus. 148 4. If the approval is successful, you will see The approval of server <GatewayFQDN> completed successfully. 5. Wenn Sie den Gatewayserver aus der Verwaltungsgruppe entfernen müssen, führen Sie denselben Befehl aus, wobei Sie jedoch das Flag /Action=Delete anstelle des Flags /Action=Create verwenden müssen. 6. Öffnen Sie in der Betriebskonsole die Ansicht "Überwachung". Wählen Sie die Ansicht "Ermitteltes Inventar" aus, um zu prüfen, ob der Gatewayserver vorhanden ist. Installieren des Microsoft Operations Manager 2007-Gatewayservers Mit diesem Verfahren wird der Gatewayserver installiert. Der Server, welcher als Gatewayserver verwendet werden soll, sollte Mitglied derselben Domäne sein wie die mit Agents verwalteten Computer, welche ihm Bericht erstatten werden. Tipp Die Installation schlägt fehl, wenn (beispielsweise beim Installieren eines Gatewayservers durch Doppelklicken auf MOMGateway.msi Windows Installer auf einem Computer unter Windows Server 2008 gestartet wird, auf dem die lokale Sicherheitsrichtlinie "Benutzerkontensteuerung: Alle Administratoren im Administratorbestätigungsmodus ausführen" aktiviert ist (was die Standardeinstellung in Windows Server 2008 ist). So führen Sie Operations Manager 2007 Gateway Windows Installer an einer Eingabeaufforderung für Windows Server 2008 aus 1. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Zubehör, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie dann auf Als Administrator ausführen. 2. Navigieren Sie im Fenster Administrator: Eingabeaufforderung zum lokalen Laufwerk, auf dem das Operations Manager 2007-Installationsmedium zur Verfügung steht. 3. Navigieren Sie zum Verzeichnis, in dem sich die .msi-Datei befindet, geben Sie den Namen der .msi-Datei ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE. So installieren Sie den Microsoft Operations Manager 2007-Gatewayserver 1. Melden Sie sich beim Gatewayserver mit Administratorrechten an. 2. Starten Sie vom Operations Manager 2007-Installationsmedium aus SetupOM.exe. 3. Klicken Sie im Bereich Installieren auf die Verknüpfung Operations Manager 2007 R2 Gateway installieren. 4. Klicken Sie auf der Seite Willkommen auf Weiter. 5. Übernehmen Sie auf der Seite Zielordner die Standardeinstellung, oder klicken Sie auf Ändern, um ein anderes Installationsverzeichnis auszuwählen, und klicken Sie dann auf Weiter. 6. Geben Sie auf der Seite Verwaltungsgruppenkonfiguration den Namen der Ziel149 Verwaltungsgruppe in das Feld Verwaltungsgruppenname ein, geben Sie den Namen des Ziel-Verwaltungsservers in das Feld Verwaltungsserver ein, überprüfen Sie, ob das Feld Verwaltungsserverport den Wert 5723 enthält, und klicken Sie dann auf Weiter. Dieser Port kann geändert werden, wenn Sie in der Betriebskonsole einen anderen Port für die Kommunikation mit dem Verwaltungsserver aktiviert haben. 7. Wählen Sie auf der Seite Gatewayaktionskonto die Kontooption Lokales System aus, sofern Sie nicht speziell ein domänenbasiertes oder lokales computerbasiertes Gatewayaktionskonto erstellt haben. Klicken Sie auf Weiter. 8. Geben Sie auf der Seite Microsoft Update optional an, ob Sie Microsoft Update verwenden möchten, und klicken Sie dann auf Weiter. 9. Klicken Sie auf der Seite Bereit zum Installieren auf Installieren. 10. Klicken Sie auf der Seite Die Installation wird abgeschlossen auf Fertig stellen. Importieren von Zertifikaten mit dem Tool "MOMCertImport.exe" Führen Sie diesen Arbeitsgang auf jedem Gatewayserver und Verwaltungsserver aus, sowie auf jedem Computer, welcher mit Agents verwaltet werden soll und welcher sich in einer nicht vertrauenswürdigen Domäne befindet. So importieren Sie Computerzertifikate mithilfe von MOMCertImport.exe 1. Kopieren Sie das Tool "MOMCertImport.exe" aus dem Verzeichnis "\SupportTools\<platform> (i386 or ia64)" des Installationsmediums in das Stammverzeichnis des Zielservers oder in das Installationsverzeichnis von Operations Manager 2007, falls der Zielserver ein Verwaltungsserver ist. 2. Öffnen Sie als Administrator ein Eingabeaufforderungsfenster, navigieren Sie zum Verzeichnis, in dem sich MOMCertImport.exe befindet, und führen Sie dann momcertimport.exe /SubjectName <certificate subject name> aus. Dies bewirkt, dass das Zertifikat von Operations Manager verwendet werden kann. Konfigurieren von Gatewayservern für Failover zwischen Verwaltungsservern Obwohl Gatewayserver mit jedem Verwaltungsserver in der Verwaltungsgruppe kommunizieren können, muss dies konfiguriert werden. In diesem Szenario werden die sekundären Verwaltungsserver als Ziele für Gatewayserverfailover identifiziert, und der gruppierte Stammverwaltungsserver wird aus dem Failover ausgeschlossen. Dies ist eine typische bewährte Methode, die angewendet wird, um eine unnötige Last auf dem Stammverwaltungsserver zu verhindern. Verwenden Sie, wie im folgenden Beispiel gezeigt, den Befehl "Set-ManagementServerGatewayManagementServer" der Befehlsshell, um ein Gatewayserverfailover auf mehrere Verwaltungsserver zu konfigurieren. Die Befehle können in jeder Befehlsshell der Verwaltungsgruppe ausgeführt werden. So konfigurieren Sie ein Gatewayserverfailover zwischen Verwaltungsservern 1. Melden Sie sich beim Verwaltungsserver mit einem Konto an, das der Administratorrolle 150 für die Verwaltungsgruppe angehört. 2. Klicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf System Center Operations Manager, und klicken Sie dann auf Befehlsshell. 3. Gehen Sie in der Befehlsshell wie im Beispiel im nächsten Abschnitt dargestellt vor. Beschreibung Anhand des folgenden Beispiels kann ein Gatewayserverfailover auf mehrere Verwaltungsserver konfiguriert werden. Code $primaryMS = Get-ManagementServer | where {hier Ihre Filterangabe} $failoverMS = GetManagementServer | where {hier Ihre Filterangabe} $gatewayMS = Get-ManagementServer | where {hier Ihre Filterangabe} Set-ManagementServer -gatewayManagementServer: $gatewayMS -ManagementServer: $primaryMS -FailoverServer: $failoverMS Kommentare Im vorhergehenden Beispiel müssen Sie für die ersten drei Befehle eine Filteranweisung erstellen. Im nachfolgenden Beispiel sehen Sie einen Filterbefehl, der für die Suche nach dem Computer computername.com geschrieben wurde, der der $failoverMS-Variable zugewiesen wird: $failoverMS = Get-ManagementServer | where {$_.Name –eq ’computername.com’ } Um Hilfe mit dem Set-ManagementServer-Befehl aufzurufen, geben Sie Folgendes in das Befehlsshellfenster ein: Get-help Set-ManagementServer -full Bereitstellen des Szenarios mit verbundenen Verwaltungsgruppen Wenn Sie Verwaltungsgruppen verbinden, stellen Sie keine neuen Server bereit, sondern Sie erteilen einer lokalen Verwaltungsgruppe auf höchster Ebene Zugriff auf Warnungen und Ermittlungsinformationen einer verbundenen Verwaltungsgruppe auf unterster Ebene. Auf diese Weise können Sie alle Warnungen und sonstigen Überwachungsdaten mehrerer Verwaltungsgruppe über eine Betriebskonsole ansehen und darauf reagieren. Überdies können Sie auf den überwachten Computern der verbundenen Verwaltungsgruppen Tasks ausführen. Mit dieser Vorgehensweise erstellen Sie eine Verbindung zwischen zwei Verwaltungsgruppen. Die betreffenden Verwaltungsgruppen können in der gleichen Domäne vorliegen oder vertrauenswürdigen Domänen angehören. Sie können auch eine Verbindung zu Verwaltungsgruppen herstellen, die keinen vertrauenswürdigen Domänen angehören, doch können Sie in diesem Fall erst Daten anzeigen, nachdem Sie einer Operations Manager-Rolle für die verbundene Verwaltungsgruppe ein Konto aus der Domäne der lokalen Verwaltungsgruppen hinzugefügt haben. Hierzu muss zwischen den beiden Domänen einen Vertrauensstellung hergestellt werden. 151 Vorbereitung Bevor Sie das Szenario mit verbundenen Verwaltungsgruppen bereitstellen, müssen Sie die folgenden Vorbereitungen treffen. Vorbereitung 1. Um Verwaltungsgruppen zu verbinden, müssen Sie den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) des Stammverwaltungsservers (RMS) der verbundenen Verwaltungsgruppe angeben. Der Verwaltungsserver der lokalen Verwaltungsgruppe muss diesen Namen auflösen können. Wenn für die beiden Verwaltungsgruppen unterschiedliche DNS-Dienste (Domain Name System) verwendet werden, müssen Sie im DNS-Dienst, der von der lokalen Verwaltungsgruppe verwendet wird, eine sekundäre DNS-Zone erstellen. Diese sekundäre DNS-Zone überträgt die DNS-Informationen aus der primären DNS-Zone der verbundenen Verwaltungsgruppe. Die übertragenen Informationen sind im wesentlichen eine Kopie der DNS-Angaben, die dem Verwaltungsserver der lokalen Verwaltungsgruppe vorliegen. Weitere Informationen über Zonenübertragungen finden Sie im Thema "Understanding zones and zone transfers" (Grundlegendes zu Zonen und Zonenübertragungen) der Windows Server DNS-Hilfe. 2. Fügen Sie das SDK- und Konfigurationsdienstkonto der verbundenen Verwaltungsgruppe der Operations Manager-Rolle "Administrator" für die verbundene Verwaltungsgruppe hinzu. Wenn die domänenbasierte Sicherheitsgruppe "Operations Manager Administrator" in der Domäne der verbundenen Verwaltungsgruppe bereits der Operations Manager-Rolle "Administrator" hinzugefügt wurde, können Sie das SDK- und Konfigurationsdienstkonto der verbundenen Verwaltungsgruppe auch einfach dieser Sicherheitsgruppe hinzufügen. 3. Sammeln Sie die Anmeldeinformationen des SDK- und Konfigurationsdienstkontos der verbundenen Verwaltungsgruppen. Diese Informationen werden benötigt, wenn Sie die verbundenen Verwaltungsgruppen in die lokale Verwaltungsgruppe einfügen. 4. Ermitteln Sie die Benutzer in der Domäne der lokalen Verwaltungsgruppe, die Zugriff auf Daten der verbundenen Verwaltungsgruppen benötigen. Diese müssen dann den geeigneten Operations Manager-Rollen in der verbundenen Verwaltungsgruppe zugewiesen werden. 5. Sowohl in den verbundenen als auch in den lokalen Verwaltungsgruppen muss die gleiche Version von Operations Manager 2007 ausgeführt werden. Der Mischeinsatz unterschiedlicher Versionen wird nicht unterstützt. Allerdings können die Serverkomponenten der lokalen und verbundenen Verwaltungsgruppen auf Computern unter Windows Server 2003 oder unter Windows Server 2008 ausgeführt werden. Weitere Informationen zur Aktualisierung verbundener Verwaltungsgruppen von RTM auf SP1 finden Sie im Operations Manager 2007 SP1 Upgrade Guide (Operations Manager 2007 SP1-Aktualisierungshandbuch) 152 Erstellen verbundener Verwaltungsgruppen So erstellen Sie verbundene Verwaltungsgruppen 1. Öffnen Sie die Betriebskonsole auf einem Verwaltungsserver, der Mitglied der lokalen Verwaltungsgruppe ist, und verwenden Sie hierfür ein Konto, das der Operations Manager-Rolle "Administrator" angehört. 2. Öffnen Sie die Ansicht Verwaltung, und wählen Sie das Objekt Verbundene Verwaltungsgruppen aus. 3. Klicken Sie im Bereich Aktionen ganz rechts auf den Link Verwaltungsgruppe hinzufügen. Hinweis Wenn der Bereich Aktionen nicht angezeigt wird, klicken Sie auf Aktionen in der Symbolleiste. 4. Geben Sie auf der Seite Verwaltungsgruppe hinzufügen in das Feld Verwaltungsgruppenname den Namen der Verwaltungsgruppe ein, zu der Sie eine Verbindung einrichten wollen. Diese Gruppe wird als verbundene Verwaltungsgruppe bezeichnet. 5. Geben Sie in das Feld Stammverwaltungsserver denn vollqualifizierten Domänennamen des Stammverwaltungsservers der verbundenen Verwaltungsgruppe ein. 6. Wenn die lokale und die verbundene Verwaltungsgruppe das gleiche SDK- und Konfigurationsdienstkonto verwenden, wählen Sie SDK-Dienstkonto verwenden aus. Wichtig Das SDK-Konto muss Mitglied der Operations Manager 2007-Rolle "Administrator" für die verbundene Verwaltungsgruppe sein. 7. Wenn die lokale und die verbundene Verwaltungsgruppe nicht das gleiche SDK- und Konfigurationsdienstkonto verwenden, wählen Sie Anderes Benutzerkonto aus, und füllen Sie die Felder Benutzername, Kennwort und Domäne mit den Angaben für das SDK- und Konfigurationsdienst-Konto der verbundenen Verwaltungsgruppe aus. 8. Die verbundene Verwaltungsgruppe wird im Bereich Ergebnisse der verbundenen Verwaltungsgruppen in der Betriebskonsole angezeigt. 9. Wiederholen Sie diese Vorgehensweise für alle Verwaltungsgruppen, die Sie verbinden wollen. Erteilen des Zugriffs auf verbundene Verwaltungsgruppen Um Warnungen, Außerkraftsetzungen und Überwachungsobjekte in verbundenen Gruppen anzeigen zu können, muss der Gruppenbereich für Benutzergruppen festgelegt werden. So erteilen Sie Zugriff auf verbundene Verwaltungsgruppen 153 1. Ermitteln Sie die Benutzer der lokalen Verwaltungsgruppe, die Zugriff auf verbundene Verwaltungsgruppen benötigen. 2. Fügen Sie diese Benutzer der jeweils zutreffenden Benutzerrolle in der verbundenen Verwaltungsgruppe als Mitglieder hinzu. Hinweis Wenn lokale und verbundene Verwaltungsgruppen nicht der gleichen Domäne angehören und keine Vertrauensstellung zwischen den beiden Domänen besteht, müssen Sie für die Benutzer der lokalen Verwaltungsgruppe in der verbundenen Verwaltungsgruppe Konten anlegen. 3. Öffnen Sie in der Betriebskonsole der lokalen Verwaltungsgruppe die Ansicht Verwaltung, erweitern Sie das Objekt Sicherheit, und klicken Sie dann auf Benutzerrollen. 4. Klicken Sie rechts in der Anzeige mit der rechten Maustaste auf die Benutzerrolle, die Sie für den Zugriff auf die verbundene Verwaltungsgruppe auswählen wollen, und wählen Sie dann Eigenschaften aus. 5. Wählen Sie auf der Registerkarte Gruppenbereich die verbundenen Verwaltungsgruppen aus, zu denen Sie der ausgewählten Benutzerrolle Zugriff erteilen wollen, und klicken Sie auf OK. Benutzern, die sowohl Berechtigungen für als auch Zugriff auf mindestens eine verbundene Verwaltungsgruppe haben, steht im Bereich Überwachung in der Symbolleiste Warnungen die Schaltfläche Verbundene Warnungen anzeigen zur Verfügung. 6. Das Dialogfeld Anmelden wird angezeigt, um den Benutzer zur Eingabe der Anmeldeinformationen für die Anmeldung bei den verbundenen Verwaltungsgruppen aufzufordern. Geben Sie die Anmeldeinformationen ein, und klicken Sie dann auf OK. Aus allen verbundenen Verwaltungsgruppen, für die Sie über Zugriff und Berechtigungen verfügen, werden Warnungen angezeigt. Sie können Tasks auf den verwalteten Computern der verbundenen Verwaltungsgruppen ausführen. Aufgaben im Rahmen der Erstkonfiguration von Operations Manager 2007 Nachdem Sie Ihre Verwaltungsgruppeninfrastruktur bereitgestellt und deren Integrität überprüft haben, müssen Sie bestimmte Konfigurationsaufgaben ausführen, um diese Infrastruktur erstmalig nutzen zu können. In diesem Abschnitt wird beschrieben, welche Schritte erforderlich sind, um Ihre Umgebung für den allgemeinen Einsatz vorzubereiten; dies umfasst: Überprüfen der Standardeinstellungen und Einführung zum Navigieren in der Betriebskonsole Implementieren von Benutzerrollen Konfigurieren von Benachrichtigungen 154 Vorbereiten von Active Directory und der Verwaltungsgruppe für Agents Operations Manager 2007-Standardeinstellungen Operations Manager 2007 verfügt über zahlreiche Einstellungen, die während einer Operations Manager 2007-Installation konfiguriert und aktiviert werden. Viele dieser Einstellungen sind in einer Reihe von Management Packs enthalten, die während einer Operations Manager 2007Installation importiert werden. Diese Management Packs fungieren als Fundament von Objekttypen und Einstellungen, von denen andere Management Packs abhängen. Bevor Sie mit dem Import zusätzlicher Management Packs oder der Bereitstellung von Agents für Ihre Umgebung beginnen, sollten Sie sich zunächst mit diesen Anfangseinstellungen vertraut machen. In diesem Abschnitt wird erläutert, wie Sie die Anfangseinstellungen anzeigen und bewerten können, welche Auswirkungen sie haben. Auf Wunsch lassen sich die Anfangseinstellungen anpassen. Überprüfen automatisch importierter Management Packs Bei der Operations Manager 2007-Installation werden standardmäßig 40 Management Packs importiert. Die Mehrheit davon sind Bibliotheken. Library-Management Packs sind spezielle Management Packs, die als Fundament von Objekttypen und Einstellungen fungieren, von denen andere Management Packs abhängen. Die Management Packs, die Sie zur Überwachung von Anwendungen, Diensten und Geräten in Ihrer Umgebung importieren möchten, weisen Abhängigkeiten zu einer oder mehreren dieser Bibliotheken auf. Sie können die Liste automatisch importierter Management Packs im Verwaltungsbereich der Betriebskonsole anzeigen, sobald die Installation von Operations Manager 2007 abgeschlossen ist. Um eine Liste aller importierten Management Packs anzuzeigen, klicken Sie im Verwaltungsbereich der Betriebskonsole auf Management Packs. Die Liste der importierten Management Packs wird im Detailfenster angezeigt. Bewerten der Anfangseinstellungen Wie bei allen Management Packs sorgen die aktivierten Einstellungen in den automatisch importierten Management Packs dafür, dass die Überwachung unmittelbar nach der Management Pack-Bereitstellung auf einem Agent beginnt. Im Konfigurations- und Überwachungsbereich der Betriebskonsole können Sie die Anfangseinstellungen von Operations Manager 2007 anzeigen und bewerten. Konfigurationsansicht Im Konfigurationsbereich der Betriebskonsole können Sie die Überwachungseinstellungen von derzeit importierten Management Packs anzeigen. Um zum Konfigurationsbereich zu wechseln, klicken Sie auf die Schaltfläche Konfiguration. Sie können auf einen beliebigen Knoten unter Management Pack-Objekte klicken, um die Überwachungseinstellungen für diesen Knoten 155 anzuzeigen. Wenn Sie beispielsweise auf Regeln klicken, wird im Detailfenster eine Liste aller Regeln aus derzeit importierten Management Packs angezeigt. Regeln werden, ebenso wie alle anderen Management Pack-Objekte, nach dem Objekttyp aufgelistet, für den diese Regel gilt. Jeder Objekttyp wird in aufsteigender alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Jedes Überwachungsobjekt im Detailfenster umfasst Informationen wie das Management Pack, das die Einstellung enthält, sowie einen Hinweis darauf, ob die Einstellung gerade aktiviert ist oder nicht. Die meisten Einstellungen, die in den automatisch importierten Management Packs enthalten sind, sind standardmäßig aktiviert. Hinweis Wenn Sie einen Knoten unter Management Pack-Objekte zum ersten Mal auswählen, werden standardmäßig alle Objekttypen, denen eine Überwachungseinstellung zugewiesen ist, im Detailfenster angezeigt. Sie können einschränken, welche Objekttypen im Detailfenster angezeigt werden, indem Sie das Feature Bereich verwenden. Dieses Feature wird in der Operations Manager 2007-Hilfe unter dem Thema "Verwalten der Datenüberwachung mit Bereichen, Suchen und Finden" erläutert. Bei der Operations Manager 2007-Konfigurationskonsole handelt es sich um eine eigenständige Anwendung, die umfangreichere Konfigurationsoptionen für Management Packs bietet als im Konfigurationsbereich zur Verfügung stehen. Mithilfe der Konfigurationskonsole können Sie neue Management Packs erstellen, vorhandene Management Packs anzeigen und modifizieren, die Integrität von Management Packs verifizieren sowie Importe und Exporte von Management Packs an bzw. von Verwaltungsgruppen durchführen. Die Operations Manager 2007 Konfigurationskonsole können Sie unter folgender Adresse herunterladen: Überwachungsansicht Im Überwachungsbereich werden die Überwachungsergebnisse angezeigt. Dieser Bereich enthält nur Ordner und Ansichten. Die Ordnerstruktur des Überwachungsbereichs ist durch einzelne Management Packs definiert, die derzeit importiert sind. Viele der automatisch importierten Bibliotheken definieren eine Ordnerstruktur und Ansichten. So wird beispielsweise die Windows-Clientbetriebssysteme-Bibliothek bei der Operations Manager 2007-Installation automatisch importiert. Diese Bibliothek erstellt einen Microsoft Windows ClientOrdner im Überwachungsbereich, der Ansichten und andere Unterordner enthält. Diese Ansichten sind für die Anzeige von Informationen vorgesehen, die von den ClientbetriebssystemManagement Packs wie dem Windows XP-Management Pack oder dem Windows VistaManagement Pack und dem Information Worker-Management Pack gesammelt werden. Wenn Sie das Clientbetriebssystem-Management Pack oder die Information Worker-Management Packs nicht importieren, stehen in diesen Ansichten keine Daten zur Verfügung. Entfernen von Management Packs Sie können ein Management Pack löschen, nachdem Sie den Management Pack-Knoten im Verwaltungsbereich unter Details ausgewählt haben. Eine Löschung ist nur dann möglich, wenn kein anderes importiertes Management Pack von dem zu löschenden Management Pack 156 abhängig ist. Einige der automatisch importierten Bibliotheken weisen Abhängigkeiten zu anderen Bibliotheken auf. Wenn das zu löschende Management Pack über abhängige Management Packs verfügt, zeigt Operations Manager eine Liste der abhängigen Management Packs an. Der Löschvorgang kann in diesem Fall nicht fortgesetzt werden. Ändern der Management Pack-Anfangseinstellungen Mit Außerkraftsetzungen können Sie das Verhalten ändern, das durch automatisch importierte Management Packs festgelegt wird. Alle Überwachungseinstellungen, einschließlich der Außerkraftsetzungen, müssen in einem Management Pack gespeichert werden. Bevor Sie die Einstellungen eines Management Packs anpassen, sollten Sie zunächst überlegen, wie und in welchem Management Pack Sie die Anpassungen speichern wollen. Management Pack-Formate Für Management Pack-Dateien in Operations Manager 2007 gibt es zwei Formate, die als gültig akzeptiert werden. Diese Formate sind "versiegelt" und "nicht versiegelt". Ein versiegeltes Management Pack ist eine binäre Datei, deren Einstellungen nicht geändert werden können. Ein nicht versiegeltes Management Pack ist eine XML-Datei, die bearbeitet werden kann. Von den 40 Management Packs, die im Rahmen einer Operations Managers 2007-Installation importiert werden, ist nur eines nicht versiegelt. Das nicht versiegelte Management Pack ist das StandardManagement Pack. Nach dem Import eines Management Packs können Sie Außerkraftsetzungen verwenden, um die Standardeinstellungen eines versiegelten Management Packs zu ersetzen. Eine Außerkraftsetzung muss wie alle Überwachungseinstellungen in einem Management Pack gespeichert werden. Da Sie die Einstellungen einer versiegelten Management Pack-Datei jedoch nicht ändern können, müssen Außerkraftsetzungen und andere Anpassungen in einem anderen, nicht versiegelten Management Pack gespeichert werden. Das Standard-Management Pack Das Standard-Management Pack wird als Repository für Anpassungen bereitgestellt, die Auswirkungen auf versiegelte Management Packs haben. Dies ist das einzige nicht versiegelte Management Pack, das im Rahmen der Operations Manager 2007-Installation importiert wird. Wenn Sie eine Außerkraftsetzung oder eine andere Überwachungseinstellung erstellen, wird diese standardmäßig im Standard-Management Pack gespeichert. Sie können die Außerkraftsetzung aber bei Erstellung auch in einem anderen nicht versiegelten Management Pack speichern. Verwenden Sie hierfür ein bereits vorhandenes Management Pack, oder erstellen Sie auf der Seite Außerkraftsetzungseigenschaften ein neues. Management Packs für Anpassungen Wenn Sie beabsichtigen, Außerkraftsetzungen zu verwenden, um viele Ihrer Management Packs zu optimieren, können Sie, anstatt alle Anpassungen im Standard-Management Pack zu speichern, einen Satz von Management Packs zur Speicherung Ihrer Anpassungen erstellen. Wenn Sie diese Management Packs erstellen, können Sie eine Benennungskonvention entwerfen, die identisch mit dem Management Pack ist, das die ursprünglichen Einstellungen 157 enthält. Wenn Sie zum Beispiel die in der Windows-Kernbibliothek definierten Einstellungen anpassen möchten, können Sie in der Betriebskonsole ein Management Pack erstellen und diesem Management Pack den Namen Windows-Kernanpassungen geben. Dieses nicht versiegelte Management Pack kann dann verwendet werden, um Außerkraftsetzungen und andere Anpassungen zu speichern, beispielsweise zusätzliche Monitore, die die Standardeinstellungen der Windows-Kernbibliothek ersetzen. Konfigurieren von Operations Manager Operations Manager beginnt nach der Bereitstellung umgehend mit dem Sammeln von Überwachungsdaten. Bevor Operations Manager-Benutzer, beispielsweise Operatoren und Autoren, Aktionen für diese Daten ausführen können, muss der Operations ManagerAdministrator einige Konfigurationsaufgaben abgeschlossen haben. Dazu zählen die Implementierung von Benutzerrollen, die bestimmen, welche Aktionen Ihre Operations ManagerBenutzer ausführen können und für welche Objekte dies möglich ist, ebenso wie die Ermittlung der Konsolenanforderungen für Ihre Benutzer und die Konfiguration von Benachrichtigungen. Grundlegendes zur Betriebskonsole Die Betriebskonsole ist das primäre Tool für die Verwaltung Ihrer Operations Manager 2007Bereitstellung. In der Betriebskonsole können Sie Warnungen und Überwachungsdaten anzeigen und darauf reagieren, nicht versiegelte Management Packs verwalten und bearbeiten, Berichte generieren und anzeigen, Verwaltungsgruppeneinstellungen verwalten und einen Arbeitsbereich einrichten, der speziell auf Ihre individuellen Anforderungen zugeschnitten ist. Hinweis Wenn Sie über Terminaldienste (oder ein anderes Programm für den Remotezugriff) auf den Computer mit der Betriebskonsole zugreifen, kann dies – je nach Netzwerklatenz und -bandbreite sowie dem Datenvolumen, das von der Konsole abgerufen wird – die Leistung der Betriebskonsole beeinträchtigen. Die Betriebskonsole umfasst die folgenden Elemente: Symbolleiste Ermöglicht den Zugriff auf Menüs, Such- und Bereichsfeatures sowie Aktionen. Beachten Sie, dass Art und Umfang der angezeigten Tools von der jeweiligen Benutzerzugriffsebene abhängen. Navigationsbereich Zeigt die Aspekte Ihrer Operations Manager-Implementierung an, einschließlich aller momentan ermittelten Objekte. Über die Navigationsstruktur können Sie in tiefer liegende Regionen Ihrer Umgebung vordringen (Drilldown). Wenn Sie ein Element in der Struktur auswählen, werden Detailinformationen zu diesem Element im Ergebnisbereich angezeigt. 158 Navigationsschaltflächen Bieten Ihnen die Möglichkeit, in der Betriebskonsole zwischen Überwachungs- und Verwaltungsansicht zu wechseln. Auf welche Schaltflächen Sie zugreifen können, hängt von der Sicherheitsrolle ab, mit der Sie angemeldet sind. Mitgliedern der Administratorgruppe stehen alle Schaltflächen zur Verfügung; Operatoren können auf alle Schaltflächen mit Ausnahme der Schaltfläche Verwaltung zugreifen. Es gibt fünf Bereiche: Überwachung Konfiguration Berichterstattung Verwaltung Arbeitsbereich Aktionsbereich Hier erscheinen Links zu Aktionen, die Sie für ein bestimmtes Objekt ausführen können (z. B. Anzeigen der Objekteigenschaften), zu zusätzlichen Ressourcen, die Sie nutzen können, um weitere Informationen zu erhalten (Links zu Onlineinformationen) und Links zur Produkthilfe. Die im Aktionsbereich angezeigten Links sind kontextbezogen und entsprechen Ihrer aktuellen Bereichs-, Ansichts- und Objektauswahl. Ergebnisbereich Zeigt die Ergebnisse der Navigation mithilfe der Navigationsstruktur oder die Ergebnisse einer Suchaktion an. Im Ergebnisbereich erscheinen gegebenenfalls auch textbasierte Rückmeldungen zu Aktionen. Detailfenster Zeigt ausführlichere Informationen zu dem im Ergebnisbereich ausgewählten Element an. Navigieren in der Betriebskonsole Um den gewünschten Teil der Navigationsstruktur anzuzeigen, wählen Sie die entsprechende Navigationsschaltfläche aus, z. B. Verwaltung oder Überwachung. Welche Navigationsschaltflächen zur Verfügung stehen, hängt von den installierten Operations Manager 2007-Komponenten (z. B. Berichterstattung) sowie davon ab, mit welcher Rolle Sie sich angemeldet haben (Administratoren haben Zugriff auf alle Navigationsschaltflächen, während Operatoren nur die Schaltfläche Überwachung auswählen können). Über jede Navigationsschaltfläche wird eine andere Ansicht geöffnet. Die Navigationsstruktur in der 159 Betriebskonsole bietet kontextbezogene Funktionen und Optionen für die momentan verwendete Ansicht. Wenn Sie sich beispielsweise in der Ansicht Verwaltung befinden, enthält die Navigationsstruktur verschiedene Verwaltungsfunktionen (etwa zum Konfigurieren der Benutzersicherheit). In der Überwachungsansicht hingegen können Überwachungsfunktionen ausgewählt werden (etwa zum Anzeigen von Warnungen). Die nachfolgenden Abschnitte enthalten detaillierte Informationen zu diesen Ansichten sowie den Funktionen, die sich hiermit ausführen lassen. Überwachungsansicht In der Überwachungsansicht können Sie schnell alle benötigen Überwachungsdaten finden, beispielsweise Warnungen, Leistungsdaten und Diagrammansichten. Diese Ansicht zeigt verschiedene Aspekte der von Operations Manager 2007 erfassten Überwachungsdaten an. Bei jedem Eintrag in der Navigationsstruktur Überwachung handelt es sich entweder um einen bestimmten Ansichtstyp oder um einen Ordner mit weiteren Ansichten. Die unter der Überwachungsansicht angezeigten Ansichten zeigen Aspekte Ihrer gesamten Netzwerkumgebung, beispielsweise derzeit aktive Warnungen. Die in der Navigationsstruktur aufgeführten Ordner sind entweder Features von Operations Manager (z. B. die Ausnahmenüberwachung ohne Agents sowie synthetische Transaktionen) oder Container für Ansichten, die innerhalb eines Management Packs definiert wurden. Die Featureordner werden bei der Installation von Operations Manager erstellt. Die Ordner sind nach importierten Management Packs benannt und enthalten Ansichten von diesen Management Packs. Die Ordner und Ansichten, die bei der Installation von Operations Manager oder beim Importieren der Management Packs erstellt werden, können nicht gelöscht werden. Sie können ihre Anzeige jedoch über die Option Ansicht personalisieren im Bereich Überwachung anpassen. Des Weiteren können Sie bestimmte Ordner ausblenden, indem Sie auf die Schaltfläche Ansichten ein-/ausblenden gleich über den Navigationsschaltflächen klicken und durch Deaktivieren der entsprechenden Kontrollkästchen im gleichnamigen Fenster eine Auswahl treffen. Die Schaltflächen Suchen (2x) und Bereich in der Betriebskonsole erleichtern den Zugriff auf die Überwachungsdaten in der Überwachungsansicht. Weitere Informationen zur Verwendung von Suchen und Bereich finden Sie unter Anzeigen von Daten in der Betriebskonsole. Konfigurationsansicht In der Konfigurationsansicht können Sie Überwachungseinstellungen von derzeit importierten Management Packs anzeigen. Sie können auf einen beliebigen Knoten unter Management Pack-Objekte klicken, um die Überwachungseinstellungen für diesen Knoten anzuzeigen. Wenn Sie beispielsweise auf Regeln klicken, wird im Detailfenster eine Liste aller Regeln aus derzeit importierten Management Packs angezeigt. Regeln werden, ebenso wie alle anderen Management Pack-Objekte, nach dem Objekttyp aufgelistet, für den diese Regel gilt. Jeder Objekttyp wird in aufsteigender alphabetischer Reihenfolge aufgelistet. Jedes Überwachungsobjekt im Detailfenster umfasst Informationen wie das Management Pack, das die Einstellung enthält, sowie einen Hinweis darauf, ob die Einstellung gerade aktiviert ist oder nicht. Die meisten Einstellungen, die in den automatisch importierten Management Packs enthalten sind, sind standardmäßig aktiviert. 160 Sie können die Konfigurationsansicht auch verwenden, um zusätzliche Monitore, verteilte Anwendungen und Gruppen zu erstellen oder zu konfigurieren. Das Handbuch zur Konfiguration von Management Packs (möglicherweise in englischer Sprache) enthält ausführliche Informationen zum Erstellen von Management Packs für ein Produkt (hierbei kann es sich um eine Anwendung, einen Dienst oder ein Gerät handeln). Berichtsansicht In der Berichtsansicht können Sie auf die Berichterstattungsfunktion von Operations Manager zugreifen. Mit der Berichterstattung können Sie anhand der von Operations Manager gesammelten Daten Berichte erstellen. Berichte enthalten zusammengefasste Daten für bestimmte Zeitintervalle und aus bestimmten Quellen und können eine Längsansicht für Information aus Ihrer Überwachungsumgebung bereitstellen. Zum Beispiel können Sie einen Bericht erstellen, welcher die Zeit anzeigt, die vom Auslösen einer Warnung bis zum Schreiben derselben in die Operations Manager-Datenbank vergeht. Dieser Bericht kann Ihnen helfen, Netzwerkverzögerungen zu identifizieren und neuralgische Punkte zu isolieren. Basierend auf den Daten in diesem Bericht können Sie dann Korrekturmaßnahmen durchführen. Die Berichtsansicht ist nur verfügbar, wenn die Berichterstattungskomponenten installiert sind und Ihnen der Zugriff auf diese Komponenten gewährt wurde. Informationen zum Installieren und Bereitstellen des Berichterstattungsfeatures finden Sie im Operations ManagerBereitstellungshandbuch. Zusätzliche Informationen zur Verwendung der Berichterstattungsoberfläche finden Sie im Berichterstellungshandbuch sowie in der Operations Manager-Hilfe. Verwaltungsansicht In der Verwaltungsansicht können Sie alle Aspekte der Überwachungsumgebung bereitstellen und konfigurieren. Wenn Sie beispielsweise Benachrichtigungen einrichten möchten (Meldungen, die bei Auftreten einer Warnung gesendet werden), ist dies über die Verwaltungsansicht möglich. Außerdem führen Sie die meisten administrativen Aufgaben von Operations Manager über diese Ansicht aus: Sie können Verwaltungsgruppen und Benutzer konfigurieren und verwalten, die Benutzersicherheit über entsprechende Benutzerrollen einrichten sowie Connectors verwalten (nicht von Microsoft stammende Fremdgeräte, die Überwachungsdaten für Operations Manager 2007 bereitstellen). Arbeitsbereich Im Arbeitsbereich können Sie benutzerdefinierte Arbeitsbereiche und Suchvorgänge erstellen und speichern. Dadurch können Sie Ihre Arbeitsumgebung so anpassen, dass nur die für Sie interessanten Elemente angezeigt werden. Anzeigen von Daten in der Betriebskonsole Nach Import der entsprechenden Management Packs stellt Operations Manager 2007 eine umfassende Ansicht aller Vorgänge und Abläufe im Zusammenhang mit Ihren überwachten Anwendungen, Hardwarekomponenten und Prozessen bereit. Dies kann dazu führen, dass eine sehr große Menge von Daten in der Betriebskonsole angezeigt wird. Für eine effiziente Interaktion mit der Konsole ist es daher besonders wichtig zu wissen, wie sich die benötigten Daten schnell finden lassen. Mit den Schaltflächen Bereich, Finden und Suchen der 161 Betriebskonsolensymbolleiste können Sie Ihre Überwachungsdatenansicht so filtern, dass Sie genau das Überwachungsobjekt oder die Gruppe von Objekten finden können, die Sie benötigen. Sie können Ihre Daten auch nach der Anzahl der anzuzeigenden Stunden oder Tage filtern. Mit den Tools Bereich, Suchen und Zeit wird ein temporärer Filter auf die in der Konsole angezeigten Daten angewendet. Sie können ein bestimmtes Objekt mit einer der beiden Suchoptionen suchen oder Bereich bzw. Zeit verwenden, um eine Gruppe von Objekten anzuzeigen, die bestimmten Kriterien entsprechen. Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede zwischen den verschiedenen Filteroptionen: Filter Verwendung Bereich Wird verwendet, um die Datenanzeige auf die Objekte einzuschränken, die Ihren Kriterien entsprechen. Dieser Bereich wird so lange verwendet, bis er gelöscht wird. Suchen Wird verwendet, um eine Liste von Objekten anzuzeigen, die Ihren Kriterien entsprechen. Sie können anschließend Aktionen für diese Objekte ausführen. Wenn Sie diese Liste jedoch verlassen, wird der Filter entfernt, und jede Ansicht zeigt wieder alle Objekte an (also nicht nur die Objekte für Ihre Suchkriterien). Suchen Wird verwendet, um ein bekanntes Einzelobjekt anzuzeigen. Zeit Wird verwendet, um nur die Daten anzuzeigen (z. B. Warnungen), die innerhalb eines definierten Zeitraums generiert wurden. Wenn Sie denselben Satz von Überwachungsdaten anzeigen müssen, können Sie eine Ansicht so personalisieren, dass immer dieselben Filter auf die Daten angewendet werden, wenn Sie die betreffende Ansicht in der Konsole öffnen. Sie können eine Suche auch für eine spätere Verwendung speichern. Ändern des Bereichs Indem Sie den Bereich der Überwachungsansicht ändern, können Sie nur die Objekte anzeigen, die bestimmten Kriterien entsprechen, z. B. Verwaltungsserver. Wenn Sie beispielsweise nur die Computer in Ihrer Umgebung anzeigen möchten, auf denen Windows XP ausgeführt wird, können Sie einen Bereich anwenden, der als Kriterium “Windows XP” verwendet; es werden dann keine anderen Computer angezeigt. Beachten Sie, dass der in der Betriebskonsole verwendete Bereich von dem Bereich abweicht, der für Sicherheitsrollen verwendet wird. Unter Sicherheitsaspekten gilt der Begriff "Bereich" für den Verantwortlichkeitsbereich (z. B. verantwortlich für alle Computer in Sachsen-Anhalt, auf 162 denen Microsoft Exchange ausgeführt wird). Eine Sicherheitsrolle besteht aus dem Bereich sowie einem Profil. So ändern Sie den Bereich 1. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf die Schaltfläche Überwachung, um die Objekte in Ihrer Überwachungsumgebung anzuzeigen. 2. Klicken Sie in der Operations Manager-Symbolleiste auf die Schaltfläche Bereich. Wenn diese Schaltfläche nicht verfügbar ist, überprüfen Sie, ob Sie im Überwachungsbereich ein Objekt und nicht einen Ordner ausgewählt haben. 3. Im Dialogfeld Anzeigebereich ändern wird eine Liste vorhandener Gruppen und verteilter Anwendungen angezeigt. Wenn die Liste zu lang ist, können Sie nach einer spezifischen Gruppe oder einer verteilten Anwendung suchen, indem Sie ein Wort oder einen Ausdruck in das Feld Suchen nach eingeben. Wenn Sie Ihre Auswahl getroffen haben, klicken Sie auf OK. Im Ergebnisbereich werden jetzt nur die Objekte angezeigt, die den Bereichskriterien entsprechen. Verwenden von "Suchen" Verwenden Sie die Schaltfläche Suchen, wenn die Liste der Objekte im Ergebnisbereich zu lang dafür ist, ein bestimmtes Objekt schnell zu finden. Verwenden Sie die Schaltfläche Suchen, wenn Sie alle Objekte finden möchten, die einem bestimmten Kriterium entsprechen. So verwenden Sie die Schaltfläche "Suchen" für die Suche nach einem Objekt in einer Liste 1. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf die Schaltfläche Überwachung. 2. Klicken Sie, um eine im Überwachungsbereich verfügbare Ansicht auszuwählen. Eine Liste mit Objekten wird angezeigt. 3. Überprüfen Sie, ob sich ein Feld Suchen nach oben im Ergebnisbereich befindet. Wenn kein Feld Suchen nach vorhanden ist, klicken Sie auf die Schaltfläche Finden in der Operations Manager-Symbolleiste. Geben Sie ein Wort, z. B. den Namen des Objekts, das Sie in der Liste finden möchten, in das Feld Suchen nach ein, und klicken Sie dann auf Finden. Das gesuchte Objekt wird angezeigt. 4. Klicken Sie auf Löschen, um zur Originalliste der Objekte zurückzukehren. So erstellen Sie mithilfe der Suchfunktion eine Liste von Objekten 1. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf die Schaltfläche Überwachung. 2. Klicken Sie in der Operations Manager-Symbolleiste auf die Schaltfläche Suchen. 3. Geben Sie in das Fenster "Suchen" das Wort oder den Ausdruck ein, das bzw. der den Satz von Objekten beschreibt, die Sie finden möchten. Es wird eine Liste von Objekten 163 angezeigt, die Ihren Kriterien entsprechen. Die Liste ist nach Objekttypen geordnet. Ändern der Zeitkriterien Indem Sie die Zeitkriterien der Überwachungsansicht ändern, können Sie nur die Objekte anzeigen, die bestimmten Kriterien entsprechen, z. B. Letzte 12 Stunden. Wenn Sie die Zeitkriterien ändern, können Sie den Anzeigeumfang einschränken und nur die Vorgänge anzeigen, die in den entsprechenden Zeitraum fallen. Wenn Sie beispielsweise nur die Daten der vergangenen Woche anzeigen möchten, können Sie als Zeitkriterium Letzte 1 Woche vereinbaren. So ändern Sie die Zeitkriterien 1. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf die Schaltfläche Überwachung, um die Objekte in Ihrer Überwachungsumgebung anzuzeigen. 2. Klicken Sie in der Operations Manager-Symbolleiste auf die Schaltfläche Kalender. Wenn diese Schaltfläche nicht verfügbar ist, überprüfen Sie, ob Sie im Überwachungsbereich ein Objekt und nicht einen Ordner ausgewählt haben. 3. Wählen Sie die entsprechenden Zeitkriterien aus, die für Sie von Interesse sind. Im Ergebnisbereich werden jetzt nur die Objekte angezeigt, die den Zeitkriterien entsprechen. Implementieren von Benutzerrollen In Operations Manager 2007 werden die erforderlichen Rechte für Überwachungsdatenzugriffe sowie die Ausführung von Aktionen über entsprechende Benutzerrollen zugewiesen. Benutzerrollen sind für Gruppen von Benutzern vorgesehen, die Zugriff auf dieselbe Gruppe von überwachten Objekten benötigen und bestimmte Aktionen für diese Objekte ausführen müssen. Standardmäßig ist nur das Operations Manager-Administratorkonto berechtigt, Überwachungsdaten anzuzeigen und Aktionen für diese Daten auszuführen. Allen anderen Benutzern muss zu diesem Zweck eine Benutzerrolle zugewiesen sein. Benutzerrollen werden mithilfe des Assistenten zum Erstellen von Benutzerrollen erstellt. Mit diesem Assistenten konfigurieren Sie, welche Active Directory-Sicherheitsgruppen dieser Benutzerrolle zugewiesen sind, auf welche Operations Manager-Gruppe bzw. -Gruppen von überwachten Objekten dieser Benutzer zugreifen kann, und auf welche Tasks und Ansichten diese Benutzerrolle zugreifen kann. Profilauswahl Vor dem Start des Assistenten zum Erstellen von Benutzerrollen müssen Sie ein Profil auswählen, das für die zu erstellende Benutzerrolle gelten soll. Ein Profil bestimmt, welche Aktionen ein Operations Manager-Benutzer ausführen kann. Profile verfügen über einen vorgegebenen Satz von Rechten; Sie können diese zugewiesenen Rechte weder entfernen noch neue Rechte hinzufügen. Eine vollständige Liste aller Profile mit den zugehörigen Rechten finden Sie in der Online-Hilfe zu Operations Manager 2007 unter "Info zu Benutzerrollen". Wenn Sie Benutzerrollen für Operatoren und andere Operations Manager-Benutzer erstellen, sollten Sie 164 das Profil auswählen, das den Zuständigkeiten der jeweiligen Benutzergruppe in Ihrer Operations Manager 2007-Bereitstellung am ehesten entspricht. Definieren eines Bereichs mithilfe von Operations Manager-Gruppen In Operations Manager 2007 legt ein "Bereich" die Objekte fest, die Sie anzeigen bzw. für die Sie Aktionen ausführen können. Ein Bereich umfasst eine oder mehrere Operations ManagerGruppen und wird bei Erstellung einer Benutzerrolle mithilfe des Assistenten zum Erstellen von Benutzerrollen definiert. Die Seite Gruppenbereich des Assistenten zum Erstellen von Benutzerrollen enthält eine Liste aller vorhandenen Operations Manager-Gruppen. Sie können alle oder nur einige dieser Gruppen als Bereich der zu erstellenden Benutzerrolle auswählen. Gruppen sind, ebenso wie andere Operations Manager-Objekte, in Management Packs definiert. In Operations Manager 2007 stellen Gruppen logische Sammlungen von Objekten wie Windowsbasierte Computer, Festplatten oder Instanzen von Microsoft SQL Server dar. Mehrere Gruppen werden durch die Management Packs erstellt, die während einer Operations Manager-Installation automatisch importiert werden. Wenn diese Gruppen die überwachten Objekte, die Sie für einen Bereich benötigen, nicht enthalten, können Sie eine Gruppe erstellen, bei der dies der Fall ist. Dazu müssen Sie den Assistenten zum Erstellen von Benutzerrollen beenden, zum Überwachungsbereich wechseln und den Gruppenerstellungs-Assistenten verwenden, um eine Gruppe zu erstellen, die Ihre Anforderungen besser erfüllt. Zuweisen von Tasks und Ansichten Der Assistent zum Erstellen von Benutzerrollen enthält eine Seite, auf der alle Tasks definiert sind, die eine zu erstellende Benutzerrolle ausführen kann, sowie eine weitere Seite, die angibt, welche Ansichten die zu erstellende Benutzerrolle verwenden kann. Die Standardeinstellung sieht vor, dass alle Benutzer, denen diese Benutzerrolle zugewiesen ist, alle Tasks ausführen und alle Ansichten anzeigen können, sofern ihr Profil und der jeweilige Bereich dies zulassen. Alternativ hierzu können auf diesen Assistentenseiten bestimmte Tasks oder Ansichten aufgelistet werden, auf die die zu erstellende Benutzerrolle zugreifen kann. Bestimmen der Konsolenanforderungen Operations Manager-Benutzer benötigen eine Konsole, um über eine grafische Oberfläche auf überwachte Objekte zugreifen zu können. Für Benutzer stehen die Betriebs- und die Webkonsole zur Verfügung. Mithilfe der Betriebskonsole können Operations Manager-Benutzer alle Aktionen ausführen, die ihre jeweilige Benutzerrolle zulässt. Die Webkonsole enthält dagegen nur den Überwachungs- und den Arbeitsbereich. Wenn Sie eine Benutzerrolle auf Basis des Profils "Autor" oder "Erweiterter Operator" erstellen, müssen die betreffenden Benutzer Zugriff auf die Betriebskonsole haben, um alle Tasks ausführen zu können, die diese Profile zulassen. Als Administrator müssen Sie die Betriebskonsole auf allen Benutzercomputern bereitstellen. Verwenden Sie hierfür den Setup-Assistenten für System Center Operations Manager 2007. Die Betriebskonsole kann auf einem dieser beiden Clientbetriebssysteme ausgeführt werden: Windows XP und Windows Vista. Unter anderem müssen die folgenden Anforderungen erfüllt 165 sein: 1 Gigabyte (GB) RAM und ein Prozessor mit 1 Gigahertz (GHz). Eine umfassende Liste der Hardware- und Softwarekomponenten für die Installation der Betriebskonsole finden Sie auf der Seite "Operations Manager 2007 R2 Supported Configurations" (Unterstützte Konfigurationen in Operations Manager 2007) unter: http://go.microsoft.com/fwlink/?LinkID=144400 (möglicherweise in englischer Sprache). Die Webkonsole wurde für Benutzer entwickelt, deren Benutzerrolle auf dem Profil "Operator" oder "Schreibgeschützter Operator" basiert. Nur der Überwachungs- und der Arbeitsbereich sind in der Webkonsole verfügbar. Mithilfe der Konsole können Operatoren Überwachungsdaten anzeigen, Tasks ausführen und Warnungen auflösen. Das Feature "Ausführen als" steht jedoch in der Webkonsole nicht zur Verfügung. Alle Tasks werden auf dem Agent unter Verwendung der Anmeldeinformationen für das Agentaktionskonto ausgeführt. Für die Webkonsole gibt es keine besonderen Hardware- oder Betriebssystemanforderungen. Benutzer greifen über Internet Explorer 6.0 oder 7 auf Ihren Webkonsolenserver zu. Benutzer, die Überwachungseinstellungen erstellen oder Standardeinstellungen außer Kraft setzen müssen, benötigen eine Betriebskonsole. Konfigurieren von Benachrichtigungen Benachrichtigungen generieren Meldungen oder führen Befehle automatisch aus, wenn eine Warnung in einem überwachten System ausgelöst wird. Standardmäßig sind für Warnungen keine Benachrichtigungen konfiguriert. Sollen Operations Manager-Benutzer umgehend benachrichtigt werden, sobald eine Warnung generiert wird, müssen Sie die Benachrichtigungen entsprechend konfigurieren und die Benutzer darüber informieren, welche Schritte sie ausführen müssen, um diese Benachrichtigungen empfangen zu können. Zum Konfigurieren von Benachrichtigungen muss ein Operations Manager-Administrator folgende Schritte ausführen: Aktivieren von Benachrichtigungskanälen Erstellen und Konfigurieren eines Benachrichtigungsaktionskontos Nach dem Ausführen der obigen Schritte hat ein "Administrator", "Operator" oder "Erweiterter Operator" die folgenden Möglichkeiten: Erstellen von Benachrichtigungsabonnenten Erstellen von Benachrichtigungsabonnements Um Benachrichtigungen empfangen zu können, muss ein Operations Manager-Benutzer ein Benachrichtigungsabonnement abonnieren. Ein Operations Manager-Benutzer muss über die Rechte der Benutzerrolle "Operator" verfügen, um eine Benachrichtigung abonnieren zu können. Benachrichtigungsmeldungsinhalt Operations Manager-Administratoren können den Meldungsinhalt einer Benachrichtigung konfigurieren. Operations Manager hat zwei Standardmeldungsformate: Kurz und Ausführlich. Standardmäßig hat das Kurzformat nur einen Betreff; es wurde für Kanäle und Geräte mit niedriger Bandbreite, z. B. für das Instant Messaging und für Pager entwickelt. Standardmäßig hat das Format Ausführlich einen Betreff und einen Nachrichtentext, es wurde für 166 Benachrichtigungskanäle mit höherer Bandbreite, z.B. für E-Mail, entwickelt. Ein Administrator kann die Standardvorgaben für kurze oder ausführliche Meldungen übernehmen oder aber den Betreff und Inhalt einer Benachrichtigungsmeldung bearbeiten. Operations Manager definiert mithilfe von Warnungsparametervariablen den Betreff und Nachrichteninhalt einer Benachrichtigungsmeldung. Variablen sind in Operations Manager 2007 in Dollarzeichen ($) eingeschlossen. Hier ein Beispiel für eine Variable: $Data/Context/DataItem/AlertName$. In diesem Beispiel wird der Variablentext durch den Namen der Warnung ersetzt, die die Benachrichtigung ausgelöst hat. Die Datenvariable liest Daten von einer Quelle außerhalb von Operations Manager. Aktivieren von Benachrichtigungskanälen Für das Versenden von Benachrichtigungen gibt es in Operations Manager 2007 verschiedene Mechanismen, beispielsweise E-Mail, Sofortnachricht, SMS und Pager. Das Auswählen eines Übermittlungsverfahrens für die Benachrichtigung entspricht der Aktivierung eines Benachrichtigungskanals. Abhängig vom Medium, das die Benachrichtigung empfängt, variieren Länge und Format der Meldung. Die verfügbaren Benachrichtigungskanäle sind E-Mail, Sofortnachricht, SMS und Befehl. Ein Befehlskanal kann ein Skript oder eine ausführbare Datei ausführen. Operations Manager kann verschiedene Benachrichtigungskanäle und Endpunkte mit diversen Übermittlungsprotokollen und -formaten verarbeiten. Einige Operatoren beispielsweise erhalten Benachrichtigungen lieber über Pager, während andere lieber über E-Mail benachrichtigt werden. Operations Manager unterstützt das Session Initiation-Protokoll (SIP), das die Übertragung von Nachrichten per Instant Messaging erlaubt, sowie SMS für die Übertragung von kurzen Textnachrichten zwischen Mobiltelefonen und anderen Geräten. Sie können eine Benachrichtigung auch so konfigurieren, dass zusätzlich oder anstelle der Benachrichtigungsversendung ein Befehl ausgeführt wird. Ein Befehl kann einen Pfad zu einer Anwendung oder zu einem Skript enthalten, die grundlegende Funktionen ausführen können. Mit einem Befehl können Sie auch ein benutzerdefinierten Übermittlungskanal integrieren, der von Operations Manager nicht standardmäßig unterstützt wird, beispielsweise ein Pager. Erstellen und Konfigurieren des Benachrichtigungsaktionskontos Bevor Sie Benachrichtigungen verwenden können, müssen Sie ein Benutzerkonto (Benachrichtigungsaktionskonto) erstellen, das zum Senden von Benachrichtigungen verwendet wird. So erstellen und konfigurieren Sie das Benachrichtigungsaktionskonto 1. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf Verwaltung. 2. Klicken Sie im Verwaltungsbereich mit der rechten Maustaste auf Sicherheit, und klicken Sie dann auf Ausführendes Konto erstellen. Mit dem Assistenten zum Erstellen von ausführenden Konten erstellen Sie ein Konto, das als Benachrichtigungsaktionskonto verwendet wird und mit dem Benachrichtigungen gesendet werden. 3. Wählen Sie auf der Seite Allgemeine Eigenschaften in der Liste Typ des ausführenden Kontos die Option Windows aus, und geben Sie unter Anzeigename 167 Benachrichtigungsaktionskonto ein. Klicken Sie dann auf Weiter. 4. Geben Sie auf der Seite Anmeldeinformationen den Benutzernamen, das Kennwort und die Domäne für das zu erstellende Benutzerkonto ein. Klicken Sie dann auf Weiter. 5. Wählen Sie die Option für die Verteilungssicherheit aus. Sie haben zwei Auswahlmöglichkeiten: Normale Sicherheit oder Erhöhte Sicherheit. 6. Klicken Sie auf Erstellen. 7. Klicken Sie im Navigationsbereich unter Ausführen als – Konfiguration auf Konten. 8. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf Benachrichtigungsaktionskonto, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 9. Übernehmen Sie auf der Registerkarte Verteilung die Standardeinstellung Erhöhte Sicherheit (Anmeldeinformationen werden manuell an die ausgewählten Computer verteilt). 10. Klicken Sie auf Hinzufügen, um den Stammverwaltungsserver hinzuzufügen. 11. Klicken Sie im Fenster Computersuche auf Suchen, um die Namen von verfügbaren Computern anzuzeigen. 12. Wählen Sie den Server aus, klicken Sie auf Hinzufügen, und klicken Sie dann auf OK, um das Suchfenster zu schließen. 13. Klicken Sie auf OK, um das Eigenschaftenfenster zu schließen. 14. Klicken Sie im Navigationsbereich unter Ausführen als – Konfiguration auf Profile. 15. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Benachrichtigungskonto, und klicken Sie dann auf Eigenschaften. 16. Klicken Sie auf der Registerkarte Zuordnungen auf Hinzufügen, und klicken Sie dann auf Klasse. 17. Geben Sie in das Feld Filtern nach Warnungsbenachrichtigungsabonnement-Server ein, und klicken Sie auf Suchen. 18. Doppelklicken Sie in der Ergebnisliste auf WarnungsbenachrichtigungsabonnementServer, und klicken Sie auf OK. 19. Klicken Sie auf der Registerkarte Zuordnungen neben Warnungsbenachrichtigungsabonnement-Server auf Auswählen. 20. Wählen Sie in der Dropdownliste Benachrichtigungsaktionskonto aus, und klicken Sie auf OK. Aktivieren eines E-Mail-Benachrichtigungskanals Operations Manager 2007-Benachrichtigungen unterstützen das Versenden von E-Mails über SMTP (Simple Mail Transfer Protocol). Damit Sie beginnen können, benötigen Sie die folgenden Informationen: SMTP-Server-Informationen (von Ihrem SMTP-Administrator) Vollqualifizierter Domänenname (FQDN) des SMTP-Servers 168 Portnummer für den SMTP-Server Authentifizierungsmethode – Sie haben zwei Auswahlmöglichkeiten: anonyme oder integrierte Windows-Authentifizierung E-Mail-Absenderadresse; diese Adresse wird für alle E-Mail-Benachrichtigungen verwendet. Antworten auf Benachrichtigungen werden ebenfalls an diese Adresse gesendet. E-Mail-Betreff und Nachrichtentext – Hierbei handelt es sich um Variablen, mit deren Hilfe eindeutige Informationen für die jeweilige Warnung in den Betreff und den Nachrichtentext der E-Mail übernommen werden. So aktivieren Sie einen E-Mail-Benachrichtigungskanal 1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Benutzerkonto an, das zur Operations Manager-Administratorenrolle der Operations Manager 2007-Verwaltungsgruppe gehört. 2. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf die Ansicht Verwaltung. 3. Klicken Sie in der Navigationsstruktur unter Benachrichtigungen mit der Maustaste auf Kanäle. Klicken Sie auf Neuer Kanal, und zeigen Sie auf E-Mail. 4. Geben Sie den Namen für den Kanal ein, beispielsweise SMTP-Kanal . Optional können Sie auch eine Beschreibung eingeben. Klicken Sie auf Weiter. 5. Klicken Sie im Bereich "SMTP-Server" auf Hinzufügen, um das Dialogfeld SMTP-Server hinzufügen anzuzeigen. 6. Geben Sie den FQDN eines SMTP-Servers ein, geben Sie die Portnummer ein, wählen Sie die vom SMTP-Server verwendete Authentifizierungsmethode aus, und klicken Sie dann auf OK. Hinweis Sie können weitere Server hinzufügen, die als Reserveserver fungieren sollen. Ist der primäre SMTP-Server nicht verfügbar, werden Benachrichtigungen über den sekundären Server gesendet. 7. Geben Sie die Absenderadresse ein, die in E-Mail-Benachrichtigungen angegeben werden soll, und wählen Sie anschließend in der Liste Wiederholungsintervall aus, wie viele Minuten gewartet werden soll, bevor erneut versucht wird, eine Benachrichtigung an den primären SMTP-Server zu senden. Klicken Sie auf Weiter. 8. Geben Sie im Bereich Standard-E-Mail-Benachrichtigungsformat den Betreff und den Text der E-Mail in Form von Platzhalterparametern ein, z. B. $Warnungsquelle$ und $Warnungsbeschreibung$. Wählen Sie anschließend den Verschlüsselungstyp aus. Wenn Sie auf Platzhalter klicken, wird eine vollständige Liste verfügbarer Variablen angezeigt. Wenn Sie Benachrichtigungen mit fehlendem oder unleserlichem Text in der Betreffzeile empfangen, wählen Sie Betreffzeile ohne Codierung generieren (falls Benachrichtigungs-E-Mails fehlerhafte Betreffzeilen enthalten) aus. Diese Option weist Operations Manager an, keine Codierungen in der Betreffzeile zu senden; 169 stattdessen wird die Codierung vom SMTP-Server verwendet. 9. Klicken Sie auf Fertig stellen und dann auf Schließen, um zur Betriebskonsole zurückzukehren. Aktivieren eines Sofortnachrichtbenachrichtigungkanals Wenn Sie einen Benachrichtigungskanal für Sofortnachrichten aktivieren, können Sie gleichzeitig auch den Text der zu sendenden Nachricht angeben. Es wurde bereits eine Standardmeldung für Sie erstellt. Die Standardmeldung umfasst Text- und Datenvariablen. Bei allen Textzeilen, die von Dollarzeichen ($) eingeschlossen sind, handelt es sich um Warnungsparameter, die durch die eigentlichen Daten aus der Warnung, welche die Benachrichtigung generiert hat, ersetzt werden. Text, der nicht von Dollarzeichen eingeschlossen ist, erscheint wie angegeben. Dies ist die Standardsofortnachricht, die für Warnungen gesendet wird: Warnung: $Data/Context/DataItem/AlertName$ Priorität: $Data/Context/DataItem/Priority$ Schweregrad: $Data/Context/DataItem/Severity$ Pfad: $Data/Context/DataItem/ManagedEntityPath$ Auflösungsstatus: $Data/Context/DataItem/ResolutionStateName$ Zuletzt geändert von: $Data/Context/DataItem/LastModifiedBy$ Bevor Sie beginnen, müssen Sie die folgenden Informationen von Ihrem Sofortnachrichtenserver (Live Communications Server) abrufen: Vollqualifizierter Domänenname (FQDN) Protokoll für den Nachrichtenversand – Sie haben zwei Auswahlmöglichkeiten: TCP oder TLS (Transport Layer Security) Port für Sofortnachrichten – Der Standardwert ist 5060. Vom Sofortnachrichtenserver und den Benachrichtigungsabonnenten verwendete Codierung – Der Standardwert ist UTF-8. Absenderadresse für Sofortnachrichten So aktivieren Sie einen Benachrichtigungskanal für Sofortnachrichten 1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Benutzerkonto an, das zur Operations Manager-Administratorenrolle der Operations Manager 2007-Verwaltungsgruppe gehört. 2. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf Verwaltung. 3. Klicken Sie in der Navigationsstruktur unter Benachrichtigungen mit der Maustaste auf Kanäle. Klicken Sie auf Neuer Kanal, und zeigen Sie dann auf Sofortnachricht (IM). 4. Geben Sie den Namen für den Kanal ein, beispielsweise IM-Kanal . Optional können Sie auch eine Beschreibung eingeben. Klicken Sie auf Weiter. 5. Geben Sie im Feld IM-Server den FQDN eines Instant Messaging-Servers ein. 6. Geben Sie die Absenderadresse ein, die in Sofortnachrichten erscheinen soll. Stellen Sie 170 der Adresse Folgendes voran: sip:. Wählen Sie in der Liste Protokolloption TCP oder TLS (Transport Layer Security) als Protokoll für das Versenden der Sofortnachrichten aus. Wählen Sie in der Liste Authentifizierungsmethode NTLM oder Kerberos als Methode zur Benutzerauthentifizierung aus. Im Feld IM-Port wird der Standardport für Instant Messaging, 5060, eingegeben. Geben Sie die Portnummer für das Versenden von Sofortnachrichten ein. Hinweis Bei der Absenderadresse sollte es sich um eine dedizierte Adresse handeln, die nur für System Center Operations Manager-Benachrichtigungen verwendet wird. 7. Klicken Sie auf Weiter. 8. Geben Sie im Feld IM-Nachricht des Bereichs Standard-Benachrichtigungsformat für Instant Messaging den Text ein, der an Benachrichtigungsabonnenten gesendet werden soll. Das Feld IM-Nachricht enthält eine Standardnachricht, die aus Text und Variablen besteht. Sie können die Standardmeldung bearbeiten oder löschen und durch eine andere Meldung ersetzen. Hinweis Verwenden Sie den Rechtspfeil neben dem Feld IM-Nachricht, um eine Liste mit Variablen anzuzeigen, die Sie der Nachricht hinzufügen können. Wenn Sie eine Variable auswählen, wird diese ohne Leerstellen oder erläuternden Text an das Ende Ihrer aktuellen IM-Nachricht angefügt. 9. Wählen Sie im Dialogfeld Codierung das Textformat aus, das Ihr IM-Server die Benachrichtigungsabonnenten für Übertragungen verwenden. Standardmäßig wird Unicode (UTF-8) verwendet. Klicken Sie auf den Pfeil, um die gesamte Liste der verfügbaren Formatierungen anzuzeigen. 10. Klicken Sie auf Fertig stellen gefolgt von Schließen, um zur Betriebskonsole zurückzukehren. Aktivieren eines SMS-Benachrichtigungskanals Wenn Sie einen SMS-Kanal für Sofortnachrichten aktivieren, können Sie gleichzeitig auch den Text der zu sendenden Nachricht angeben. Es wurde bereits eine Standardmeldung für Sie erstellt. Die Standardmeldung umfasst Text- und Datenvariablen. Bei allen Textzeilen, die von Dollarzeichen ($) eingeschlossen sind, handelt es sich um Warnungsparameter, die durch die eigentlichen Daten aus der Warnung, welche die Benachrichtigung generiert hat, ersetzt werden. Text, der nicht von Dollarzeichen eingeschlossen ist, erscheint wie angegeben. Hinweis Das für SMS verwendete Modem muss den PDU-Modus unterstützen. Informationen zur unterstützen Hardware finden Sie unter "Unterstützte Konfigurationen in Operations Manager 2007". 171 Dies ist die Standard-SMS, die für Warnungen gesendet wird: Warnung: $Data/Context/DataItem/AlertName$ Priorität: $Data/Context/DataItem/Priority$ Schweregrad: $Data/Context/DataItem/Severity$ Pfad: $Data/Context/DataItem/ManagedEntityPath$ Auflösungsstatus: $Data/Context/DataItem/ResolutionStateName$ Zuletzt geändert von: $Data/Context/DataItem/LastModifiedBy$ So aktivieren Sie einen SMS-Benachrichtigungskanal 1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Benutzerkonto an, das zur Operations Manager-Administratorenrolle der Operations Manager 2007-Verwaltungsgruppe gehört. 2. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 3. Klicken Sie in der Navigationsstruktur unter Benachrichtigungen mit der Maustaste auf Kanäle. Klicken Sie auf Neuer Kanal, und zeigen Sie auf Textnachricht (SMS). 4. Geben Sie den Namen für den Kanal ein, beispielsweise SMS-Kanal . Optional können Sie auch eine Beschreibung eingeben. Klicken Sie auf Weiter. 5. Geben Sie im Feld Textnachricht den Text ein, der an SMSBenachrichtigungsabonnenten gesendet werden soll. Das Feld Textnachricht enthält eine Standardnachricht, die aus Text und Variablen besteht. Sie können die Standardmeldung bearbeiten oder löschen und durch eine andere Meldung ersetzen. Hinweis Verwenden Sie den Rechtspfeil neben dem Feld Textnachricht, um eine Liste mit Variablen anzuzeigen, die Sie der Nachricht hinzufügen können. Wenn Sie eine Variable auswählen, wird diese ohne Leerstellen oder erläuternden Text an das Ende Ihrer aktuellen IM-Nachricht angefügt. 6. Wählen Sie im Feld Codierung das Textformat für SMS-Nachrichten aus. 7. Klicken Sie auf Fertig stellen und dann auf Schließen, um zur Betriebskonsole zurückzukehren. Aktivieren eines Befehlsbenachrichtigungskanals Befehlsbenachrichtigungen unterscheiden sich von den anderen verfügbaren Benachrichtigungskanälen. Mit einer Befehlsbenachrichtigung können Sie ein ausführbares Programm automatisch als Reaktion auf eine Warnung ausführen. Da Sie mehrere Befehle als Reaktion auf eine Warnung ausführen können, müssen Sie jeder Befehlsbenachrichtigung, die Sie erstellen, einen eindeutigen Namen zuweisen. Gehen Sie nach Aktivierung des Befehlsbenachrichtigungskanals wie folgt vor: Erstellen Sie einen neuen Empfänger, der den Befehl als Gerät ausgewählt hat. 172 Erstellen Sie ein neues Abonnement, und wählen Sie nur den für diesen Befehl erstellten Empfänger aus. So aktivieren Sie eine Befehlsbenachrichtigung 1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Benutzerkonto an, das zur Operations Manager-Administratorenrolle der Operations Manager 2007-Verwaltungsgruppe gehört. 2. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf die Schaltfläche Verwaltung. 3. Klicken Sie in der Navigationsstruktur unter Benachrichtigungen mit der Maustaste auf Kanäle. Klicken Sie auf Neuer Kanal, und zeigen Sie auf Befehl. 4. Geben Sie den Namen für den Kanal ein, beispielsweise Befehlskanal . Optional können Sie auch eine Beschreibung eingeben. Klicken Sie auf Weiter. 5. Geben Sie im Feld Kanalname für Benachrichtigungsbefehl einen eindeutigen Namen für diesen Befehlskanal ein, und geben Sie im Feld Beschreibung eine kurze Beschreibung ein. 6. Geben Sie unter Konfiguration für Benachrichtigungsbefehl im Feld Vollständiger Pfad der Befehlszeile den Pfad zu der ausführbaren Datei ein, die Sie ausführen möchten. Zum Beispiel %systemroot%\cmd.exe oder c:\winnt\system32\cscript.exe. Geben Sie im Feld Befehlszeilenparameter die Parameter ein, die Sie in Verbindung mit diesem Befehl ausführen möchten. Geben Sie im Feld Startordner für die Befehlszeile den Pfad zu dem Verzeichnis ein, das für etwaige Ausgaben dieses Befehls verwendet werden soll. 7. Klicken Sie auf Fertig stellen und dann auf Schließen, um zur Betriebskonsole zurückzukehren. Erstellen von Benachrichtigungsabonnenten Ein Abonnent ist der Benutzer, der eine Benachrichtigungsmeldung erhält. In Operations Manager 2007 gibt es drei Möglichkeiten, einen Empfänger zu definieren: Nach Liste, nach Mitgliedschaft oder nach Abonnement. Das manuelle Erstellen einer Liste ist der direkteste Weg, um Benachrichtigungsabonnenten zu definieren. Verwenden Sie diese Option, wenn sich die Liste der Abonnenten nicht ändert. Weniger arbeitsintensiv ist die Methode der Gruppenmitgliedschaft. Sie können die Gruppenmitgliedschaft verwenden, um zu bestimmen, wer Benachrichtigungsmeldungen empfangen soll. Active Directory-Konten können darüber hinaus alle Kontaktdaten, wie E-MailAdressen, Telefonnummern und Pagerdaten speichern. Durch die Integration von Active Directory werden alle Änderungen der Kontaktdaten eines Kontos automatisch an Operations Manager 2007 weitergegeben. In diesem Verfahren wird aufgezeigt, wie Administratoren Abonnenten für E-MailBenachrichtigungen konfigurieren können. Durch einen Benachrichtigungsabonnenten wird festgelegt, wann und von welchen Geräten Benachrichtigungen gesendet werden können. Dazu müssen Sie zunächst einen Benachrichtigungskanal aktivieren. Nach Abschluss dieses 173 Verfahrens müssen Sie ein Benachrichtigungsabonnement erstellen, in dem das Format der Benachrichtigung und Filter für Faktoren wie Alter oder Schweregrad der Warnung festgelegt werden. So erstellen Sie einen Benachrichtigungsabonnenten (Administrator) 1. Öffnen Sie die Betriebskonsole mit einem Konto, das dem Operations Manager 2007 R2Profil Administrator angehört. 2. Wählen Sie die Ansicht Verwaltung aus. 3. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf Benachrichtigungen, und wählen Sie dann im Kontextmenü Neuer Abonnent aus. Verwenden Sie den Assistenten für Benachrichtigungsabonnenten, um einen Abonnenten für den Empfang von Benachrichtigungen zu erstellen. 4. Geben Sie auf der Seite Beschreibung einen Namen für diesen Abonnenten ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 5. Klicken Sie auf der Seite Zeitplan auf eines der Optionsfelder, um den Zeitplan für das Senden von Benachrichtigungen an diesen Abonnenten auszuwählen. Standardmäßig werden Benachrichtigungen immer gesendet. Klicken Sie auf Weiter. 6. Klicken Sie im Fenster Adressen auf Hinzufügen, um das Dialogfeld Abonnentenadresse zu öffnen. 7. Geben Sie einen eindeutigen Namen für die Abonnentenadresse, z. B. E-Mail (Arbeit) ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 8. Wählen Sie im Dialogfeld Geben Sie den Kanal und die Zustellungsadresse an in der Dropdownliste Kanaltyp die Option E-Mail (SMTP) aus. Geben Sie im Textfeld Zustellungsadresse für den ausgewählten Kanal die E-Mail-Adresse ein, an die die Benachrichtigungen gesendet werden, und klicken Sie dann auf Weiter. 9. Verwenden Sie die Optionsfelder auf der Seite Zeitplan, um den Zeitplan für das Senden von Benachrichtigungen festzulegen. Standardmäßig werden Benachrichtigungen immer gesendet. 10. Klicken Sie auf Fertig stellen, um das Dialogfeld Benachrichtigungen planen zu schließen. 11. Klicken Sie im Assistenten für Benachrichtigungsabonnenten auf Fertig stellen, und klicken Sie dann auf Schließen. So erstellen Sie einen Benachrichtigungsempfänger (Benutzer ohne Administratorrechte) 1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das der Rolle "Operator" bzw. "Erweiterter Operator" der Operations Manager 2007-Verwaltungsgruppe angehört. 2. Klicken Sie in der Betriebskonsole in der obersten Menüleiste auf Extras, und klicken Sie dann auf Abonnentendaten. 3. Auf der Registerkarte Allgemein wird Ihr aktueller Anmeldename angezeigt. Wenn Sie 174 festlegen möchten, wann Benachrichtigungen gesendet werden sollen, klicken Sie auf Benachrichtigung nur während des angegebenen Zeitraums senden, und erstellen Sie einen Datumsbereich. 4. Klicken Sie auf die Registerkarte Benachrichtigungsgeräte. 5. Starten Sie den Assistenten zum Erstellen von Benachrichtigungsgeräten, indem Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen klicken. 6. Erweitern Sie die Liste Benachrichtigungskanal, und klicken Sie dann auf E-Mail. 7. Geben Sie im Feld Ihre Adresse für den ausgewählten Kanal eine E-Mail-Adresse ein. Geben Sie z. B. [email protected] ein. Dabei handelt es sich um die E-MailAdresse, die im Feld Von der an Benachrichtigungsempfänger gesendeten E-MailNachrichten aufgeführt ist. 8. Auf der Seite Zeitplan können Sie den Standardzeitplan beibehalten oder einen Zeitplan festlegen, der nur für diese Benachrichtigung gilt, und danach auf Weiter klicken. 9. Geben Sie auf der Seite Allgemein einen Namen für dieses Benachrichtigungsgerät ein, und klicken Sie dann auf Fertig stellen. 10. Klicken Sie auf OK. Erstellen von Benachrichtigungsabonnements Abonnements verringern den Aufwand beim Konfigurieren und Verwalten einer Benachrichtigung. Ein Operations Manager 2007-Administrator oder -Benutzer erstellt zunächst ein Abonnement für eine Benachrichtigung. Für das Abonnement legt der Administrator oder Benutzer dann alle Formate sowie die Geräte fest, die Benachrichtigungen senden. Benutzer können diese Benachrichtigung dann abonnieren. Beim Abonnieren eines Abonnements können Operatoren festlegen, über welchen der verfügbaren Benachrichtigungskanäle, beispielsweise E-Mail oder Instant Messaging, sie die Benachrichtigung erhalten möchten, und ob sie eine Text- oder eine Kurznachricht bevorzugen. In diesen Verfahren sind die Schritte aufgeführt, die zum Konfigurieren eines Abonnements ausgeführt werden müssen, damit die der Operatorrolle zugewiesenen Benutzer angegebene Warnungen abonnieren können. Bei einem Empfänger kann es sich um ein einzelnes Benutzerkonto oder um eine Verteilerliste handeln. Vor Beginn dieses Verfahrens müssen Sie einen Benachrichtigungskanal aktivieren und dann einen Benachrichtigungsempfänger erstellen. Das Verfahren ist für Administratoren und normale Benutzer unterschiedlich. Hinweis Damit ein Benutzer ohne Administratorrechte eine Benachrichtigung abonnieren kann, muss er Abonnementinformationen (z. B. Adresse und Benachrichtigungskanäle) angeben. Klicken Sie hierfür auf Extras → Abonnentendaten und befolgen Sie die Anweisungen des Assistenten. So erstellen Sie ein Benachrichtigungsabonnement (Administrator) 175 1. Öffnen Sie die Betriebskonsole mit einem Konto, das dem Operations Manager 2007 R2Profil Administrator angehört. 2. Wählen Sie die Ansicht Verwaltung aus. 3. Klicken Sie im Navigationsbereich mit der rechten Maustaste auf Benachrichtigungen, und wählen Sie dann im Kontextmenü Neues Abonnement aus. Verwenden Sie den Assistenten zur Erstellung von Benachrichtigungsabonnements, um ein Benachrichtigungsabonnement zu erstellen. 4. Geben Sie auf der Seite Benachrichtigungsabonnement erstellen des Assistenten zur Erstellung von Benachrichtigungsabonnements einen eindeutigen Namen für das Abonnement ein, geben Sie optional eine Kurzbeschreibung ein, und klicken Sie dann auf Weiter. 5. Wählen Sie auf der Seite Abonnementkriterien im Gruppenfeld Bedingungen eine Bedingung aus, und geben Sie dann die Kriterien für die Bedingung durch Doppelklicken auf den unterstrichenen Text im Feld Kriterienbeschreibung an. Für jede Beschreibungen gibt es ein eigenes Dialogfeld mit dem Titel Kriterienbeschreibung. Geben Sie alle erforderlichen Information ein, um die Kriterien für das Senden der Benachrichtigung zu definieren, und klicken Sie dann auf OK. 6. Klicken Sie im Dialogfeld Abonnementkriterien auf Weiter. 7. Klicken Sie im Dialogfeld Abonnenten auf Neu, um einen neuen Abonnenten zu erstellen, oder wählen Sie Hinzufügen aus, um einen vorhandenen Benachrichtigungsabonnenten auszuwählen, an den die Benachrichtigungen gesendet werden sollen. 8. Klicken Sie im Dialogfeld Abonnentensuche auf Suchen, um alle verfügbaren Abonnenten anzuzeigen. 9. Klicken Sie im Textfeld Verfügbare Abonnenten auf den Abonnenten, den Sie verwenden möchten, und klicken Sie dann auf Hinzufügen, um den Abonnenten in das Feld Ausgew. Abonnenten zu übernehmen. 10. Klicken Sie auf OK, um das Fenster Abonnentensuche zu schließen. 11. Klicken Sie im Dialogfeld Abonnenten auf Weiter. 12. Klicken Sie im Dialogfeld Kanäle auf Hinzufügen, um den zu verwendenden Benachrichtigungskanal hinzuzufügen. 13. Klicken Sie im Dialogfeld Kanalsuche auf Suchen, um alle verfügbaren Kanäle anzuzeigen. 14. Doppelklicken Sie auf den zu verwendenden Kanal, und klicken Sie dann auf OK, um das Fenster Kanalsuche zu schließen. 15. Klicken Sie im Dialogfeld Kanäle auf Weiter, um eine Zusammenfassung der eingegebenen Abonnementeinstellungen anzuzeigen, und klicken Sie dann auf Fertig stellen. 16. Klicken Sie auf Schließen, und schließen Sie dann den Assistenten zur Erstellung von Benachrichtigungsabonnements. 176 So erstellen Sie ein Benachrichtigungsabonnement (Benutzer ohne Administratorrechte) 1. Melden Sie sich beim Computer mit einem Konto an, das der Operations Manager-Rolle "Operator" bzw. "Erweiterter Operator" der Operations Manager 2007Verwaltungsgruppe angehört. 2. Klicken Sie in der Betriebskonsole auf Extras, und klicken Sie dann auf Abonnements. 3. Klicken Sie auf der Seite Einführung auf Weiter. 4. Klicken Sie auf der Seite Gruppen auf die gewünschten Gruppen, wenn Sie die Gruppen einschränken möchten, die Benachrichtigungen erhalten. Andernfalls klicken Sie auf Weiter. 5. Wenn Sie Benachrichtigungen so filtern möchten, dass nur Benachrichtigungen ausgewählter Objekttypen gesendet werden, klicken Sie auf Nur Klassen, die explizit dem Raster "Genehmigte Klassen" hinzugefügt wurden, werden genehmigt, und klicken Sie auf Hinzufügen, um eine Liste von Objekttypen zu erstellen. Klicken Sie auf Weiter. 6. Überprüfen Sie auf der Seite Warnungskriterien die gewünschten Einstellungen für den Schweregrad, die Priorität und den Auflösungsstatus ausgewählt sind. Vergewissern Sie sich, dass die gewünschte Kategorie ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf Weiter. 7. Klicken Sie auf der Seite Warnungsalterung auf Warnungsalterung als Benachrichtigungskriterium verwenden, wenn Sie die Warnungsalterung verwenden möchten; andernfalls klicken Sie auf Weiter. 8. Wenn Sie das Format der zur Benachrichtigung gesendeten E-Mail anpassen möchten, klicken Sie auf der Seite Formate auf Dieses benutzerdefinierte E-Mail-Format verwenden, und definieren Sie dann das benutzerdefinierte E-Mail-Format. Andernfalls klicken Sie auf Fertig stellen. Vorbereiten von Active Directory und Verwaltungsgruppen für Agents So bereiten Sie Active Directory-Domänendienste für Agents vor 1. Überprüfen Sie unter Überwachung durch Agents und ohne Agents die umgebungsspezifischen Voraussetzungen für die Überwachung mit Agents und ohne Agents. 2. Für Agents, die in Computerimages enthalten sind, können die AgentKonfigurationsinformationen manuell eingegeben oder auf einem AD DSDienstverbindungspunkt gespeichert werden. Verbindungspunkte werden mithilfe des Tools MOMADAdmin.exe erstellt, das sich im Verzeichnis Installationsmedium\SupportTools befindet. Informationen zur Verwendung dieses 177 Tools finden Sie in der Operations Manager 2007-Hilfe unter dem Thema "Erstellen eines Active Directory-Domänendienstcontainers für eine Operations Manager 2007Verwaltungsgruppe". Hinweis Agents, die mithilfe einer Pushinstallation installiert werden, können auf einem Active Directory-Dienstverbindungspunkt gespeicherte Konfigurationsinformationen nicht verwenden. 3. Darüber hinaus können Sie Agent-Failover-Konfigurationsinformationen mithilfe des Agentzuordnungs- und Failover-Assistenten auf dem Dienstverbindungspunkt ablegen. Bei Einsatz dieses Assistenten können Sie festlegen, für welche VerwaltungsserverAgents das Failover zulässig ist, wenn der primäre Verwaltungsserver nicht zur Verfügung steht. Sie können dieses Verfahren nutzen, um zu verhindern, dass Agents ein Failover zum Stammverwaltungsserver einer Verwaltungsgruppe durchführen. Informationen zur Ausführung dieses Vorgangs finden Sie in der Operations Manager 2007-Hilfe unter dem Thema "Zuweisen von Computern zu einer Operations Manager 2007-Verwaltungsgruppe mithilfe der Active Directory-Domänendienste". So bereiten Sie die Verwaltungsgruppe für Agents vor Standardmäßig nehmen Verwaltungsgruppen manuell installierte Agents nicht automatisch in die Verwaltungsgruppe auf. Dies ist ein Sicherheitsfeature. Die gesamte Verwaltungsgruppe sowie einzelne Verwaltungsserver können so konfiguriert werden, das neue manuell installierte Agents zunächst im Container Ausstehende Verwaltung erfasst werden, wo ein Administrator diese Agents dann überprüfen kann, um die Aufnahme in die Verwaltungsgruppe zu gestatten oder abzulehnen. Es ist auch möglich, das Standardverhalten zu ändern und manuell installierte Agents automatisch zuzulassen, was jedoch aus Sicherheitsgründen nicht empfohlen wird. Informationen zur Ausführung dieser Schritte finden Sie in der Operations Manager 2007-Hilfe unter dem Thema "Genehmigen eines für eine Verwaltungsgruppe mit MOMAgent.msi installierten Operations Manager 2007-Agents". Nächste Schritte Ihre Verwaltungsgruppe ist jetzt für den allgemeinen Einsatz bereit. Wenn Sie der Administrator der Verwaltungsgruppe sind, sollten Sie jetzt hier weiterlesen: Operations Manager 2007Handbuch für Administratoren. Als Operator sollten Sie hier weiterlesen: Operations Manager 2007-Benutzerhandbuch. 178